Unterwasser-Skulpturenpark in der Karibik
Der weltweit erste Unterwasser-Skulpturenpark in Grenada, West Indies, ist das Werk des talentierten Bildhauers Jason de Caires Taylor, der 2006 für sein einzigartiges Werk weltweite Anerkennung erhielt.
Jason Taylor ist ein Mann, der die Welt überrascht hat, indem er das Unvereinbare kombiniert. Der Bildhauer und Keramikspezialist, der auch Tauchlehrer ist, hat seine bisherigen Spezialgebiete in einem Kunstprojekt vereint. Auf der Suche nach einer engen Verbindung mit der Umwelt schwamm Jason in die Gewässer der Westindischen Inseln, wo er mit Unterstützung des Ministeriums für Tourismus und Kultur von Grenada eine Ausstellung von Skulpturen unter Wasser organisierte.
Am Grund des Atlantischen Ozeans (in der Nähe des Resorts Cancun) wählte Jason Taylor ein Korallenriff für den Park vor der Küste von Grenada. Die geringe Tiefe ermöglicht es nicht nur professionellen Tauchern, die Arbeit des Bildhauers zu sehen, sondern auch gewöhnlichen Touristen, die eine Fahrt mit Booten mit Glasboden unternehmen.
Der Prozess der Erstellung von Unterwasserskulpturen unterscheidet sich grundlegend von terrestrischen Skulpturen. Dabei sind physikalische und optische Bedingungen zu beachten. Die Statuen erscheinen unter Wasser um fünfundzwanzig Prozent größer, mit verzerrten Farben, weil das Wasser das Sonnenlicht bricht. Die Wasserumgebung ermöglicht es Ihnen, diese Welt in all ihren Perspektiven und Farben zu sehen, dies macht den Prozess der einfachen passiven Beobachtung zu einer faszinierenden Erkundung.
Seine Unterwasserskulpturen sollen künstliche Riffe schaffen. Die Arbeiten spiegeln einerseits die ökologischen Prozesse der Meeresumwelt wider und veranschaulichen andererseits die komplexe Beziehung zwischen zeitgenössischer Kunst und Umwelt, skulpturale Kreationen tragen eine verborgene Botschaft über die Notwendigkeit, die Natur zu verstehen und zu schützen.
Grenada Underwater Sculpture Park, Website: https://www.underwatersculpture.com/works/recent/









