Zum Inhalt springen
24 Hauptattraktionen von Baden-Baden: Was es zu sehen gibt und wie viel es kostetKISymbolbild: KI-generiert

24 Hauptattraktionen von Baden-Baden: Was es zu sehen gibt und wie viel es kostet

Baden-Baden ist rund ums Wasser gewachsen. Zwölf Thermalquellen mit Temperaturen bis 68 °C steigen mitten im Stadtzentrum aus dem Boden (Stand: 09/2026, Touristinformation Baden-Baden).

Die Menschen kommen zur Kur hierher, flanieren entlang der Oos und bewundern Burgen auf den Felsen. Die Stadt ist kompakt: Alles Wichtige liegt in einem Umkreis von wenigen Kilometern. Aber es gibt so viele Sehenswürdigkeiten, dass du an einem Tag nur die Hälfte davon schaffst.

Wir sind durch Baden-Baden gelaufen und haben die örtlichen Attraktionen zu einer einzigen Route zusammengestellt. Zu jeder Sehenswürdigkeit findest du was es zu sehen gibt, wie viel der Eintritt kostet und wo du Zeit sparen kannst.

Anzeige: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links, bei einer Buchung über diese Links erhalten wir eine Provision, für dich entstehen keine Mehrkosten.

Was du in Baden-Baden sehen solltest

💡 Kurz gesagt:

  • Das Zentrum ist zu Fuß machbar: Kurhaus, Trinkhalle und Lichtentaler Allee liegen nah beieinander.
  • Die Thermalbäder sind die Caracalla Therme und das Friedrichsbad: Das erste ist modern, das zweite historisch und nur für Erwachsene.
  • Es geht ohne Auto: Ein Bus fährt zur Standseilbahn und zum Festspielhaus, während sich Mummelsee und Burgen leichter mit dem Auto erkunden lassen.
  • Preise und Öffnungszeiten: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website der Touristinformation.

Wenn du wenig Zeit hast, beginne mit dieser Liste. Ergänze den Rest nach deinem Geschmack.

Unsere Auswahl für den ersten Besuch

Sehenswürdigkeit

Warum sie interessant ist

Eintritt

Casino Baden-Baden

historisches Spielhaus im Kurhaus

abends mit Ticket

Caracalla Therme

moderne Thermenanlage

mit Ticket

Trinkhalle

Wandelhalle mit kostenlosem Wasser

kostenlos

Museum Frieder Burda

Museum für moderne Kunst an der Allee

mit Ticket

Altes Schloss Hohenbaden

Burgruine über der Stadt

kostenlos

Lichtentaler Allee

Spazierweg entlang der Oos

kostenlos

Mummelsee

See im Schwarzwald

kostenlos

1. Casino Baden-Baden

Kurhaus Baden-Baden mit Kolonnaden und Lampen© A.Savin · CC BY-SAFoto: A.Savin, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Das Casino befindet sich im Kurhaus, dem früheren Kurgebäude. Eines der ältesten Spielhäuser Europas funktioniert tagsüber eher wie ein Museum: Stuck, Prunkräume, Kronleuchter.

Gesellschaftsspiele finden abends und unter strengem Dresscode statt. Für den Eintritt brauchst du einen Ausweis, und der Dresscode ist klassisch, also lass Jeans und Turnschuhe im Hotel.

  • Anfahrt: Kaiserallee 1, direkt im Kurhaus, fünf Minuten von der Trinkhalle entfernt (Stand: 09/2026, Casino Baden-Baden).
  • Für wen: alle, die die historischen Säle sehen und auch spielen möchten.
  • Der Haken: strenger Dresscode und Ausweispflicht beim Einlass.

Führungen durch die Säle werden auch tagsüber angeboten, daher lohnt es sich, die Optionen auf GetYourGuide vorab zu vergleichen.

2. Fabergé Museum

Fassade des Fabergé-Museums in Baden-Baden mit Schildern© Gerd Eichmann · CC BY-SAFoto: Gerd Eichmann, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Fabergé Museum in der Sophienstraße ist dem Haus Carl Fabergé gewidmet. In den Sälen sind Hunderte Objekte aus Gold, Silber und Stein zu sehen: Ostereier, Zigarettenetuis, Schmuck, Tafelgeschirr. Einige der Stücke gehörten dem Haus Romanow.

Das Museum ist täglich geöffnet, auch montags (Stand: 09/2026, offizielle Website). Die Räume sind kompakt, eine Stunde reicht also, um alles zu sehen.

  • Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, den Preis erfährst du an der Kasse.
  • Für wen: Liebhaber der Schmuckkunst und der Geschichte des Hauses Fabergé.
  • Der Haken: Die Räume sind klein, und an Wochenenden wird es voll.

Du kannst Tickets für das Fabergé-Museum auf Tiqets vergleichen.

3. Stiftskirche am Marktplatz

Stiftskirche in Baden-Baden vor Hügelkulisse© Gerd Eichmann · CC BY-SAFoto: Gerd Eichmann, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Stiftskirche steht am Hauptplatz der Stadt. Sie ist die älteste Kirche Baden-Badens: Markgrafen wurden hier bestattet, und der Turm ist von fast überall sichtbar.

Heute finden hier Gottesdienste und Orgelkonzerte statt. Der Eintritt ist frei, aber während der Gottesdienste ist die Besichtigung eingeschränkt, also wähle deine Zeit mit Bedacht.

Die Kirche bewahrt die Gräber der Markgrafen, und unter den Gewölben hängen Glocken aus verschiedenen Epochen: Die älteste wurde noch im Mittelalter gegossen, die übrigen kamen später hinzu. Die Architektur mischt gotische, romanische Motive und barocke Details, daher verbringen Besucher viel Zeit damit, die Fassade aus verschiedenen Blickwinkeln zu studieren.

Im Inneren sind meist nur wenige Touristen. Du kannst in Ruhe die Buntglasfenster, das steinerne Kruzifix und die Figur der Jungfrau Maria betrachten, und abends kannst du zu einem Orgelkonzert bleiben. Die Gemeinde organisiert sowohl Weihnachts- als auch Osteraufführungen, und die Tickets dafür werden im Voraus gekauft.

Die Kirche gehört der katholischen Gemeinde, daher folgen die Gottesdienste ihrem eigenen Zeitplan, und zu anderen Zeiten ist der Eintritt frei. Das Fundament des Gebäudes wird allmählich vom Grundwasser angegriffen, daher wird fast ständig restauriert. Die Anwohner sammeln Geld für Reparaturen, denn die Stiftskirche bleibt die Hauptkirche Baden-Badens.

  • Anfahrt: Marktplatz, nur einen Steinwurf von der Trinkhalle entfernt.
  • Für wen: alle, die sich für die Geschichte der Stadt interessieren.
  • Der Haken: Das Innere ist eher schlicht als prunkvoll.

Schau dir den Konzertplan am Eingang an: Wenn du die Orgel magst, erwartet dich ein großartiger Abend.

4. Trinkhalle beim Kurhaus

Trinkhalle in Baden-Baden mit Kolonnade und Statue© A.Savin · CC BY-SAFoto: A.Savin, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die Trinkhalle erstreckt sich entlang des Kurhauses. Die lange Kolonnade mit Fresken wirkt wie eine Palastfassade, und aus den Hähnen fließt das berühmte Thermalwasser.

Das Wasser kann kostenlos getrunken werden, und Einheimische kommen morgens mit Bechern hierher. Die Fresken der Kolonnade zeigen Stadtlegenden, daher lohnt es sich, die Galerie nicht nur zu durchqueren, sondern in Ruhe zu betrachten.

Die Galerie ist ganzjährig als öffentlicher Raum zugänglich. Im Winter kannst du dich hier bei Regen aufwärmen, und im Sommer trinkst du auf dem Weg zur Allee einfach ein Glas Wasser.

  • Kosten: kostenlos.
  • Für wen: alle, die das Quellwasser probieren möchten.
  • Der Haken: Das Wasser ist warm und leicht salzig, nicht jedem wird es schmecken.

5. Caracalla Therme

Fassade der Caracalla-Therme in Baden-Baden© 3268zauber · CC BY-SAFoto: 3268zauber, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die Caracalla Therme befindet sich im Stadtzentrum. Im Inneren gibt es zwei Becken mit unterschiedlichen Temperaturen, Saunen, Hydromassage und einen Außenbereich mit Blick auf die Stadt.

Der Komplex ist täglich von 8:00 bis 22:00 Uhr geöffnet, letzter Einlass eineinhalb Stunden vor Schließung (Stand: 09/2026, Caracalla Therme). Zwei Stunden im Badebereich kosten 21 €, mit Saunen 26 € (Stand: 09/2026, Caracalla Therme). Für 35 € bzw. 40 € erhältst du eine Tageskarte (Stand: 09/2026, Caracalla Therme).

  • Für wen: Familien mit Kindern und alle, die einen modernen Komplex suchen.
  • Nicht für: alle, die eine historische Atmosphäre suchen, dafür brauchst du das Friedrichsbad.
  • Der Haken: An Wochenenden und bei Regen gibt es eine Schlange am Eingang, buche dein Ticket für den Morgen.

Eine kurze Tabelle hilft, die beiden Komplexe zu vergleichen.

Kriterium

Caracalla Therme

Friedrichsbad

Format

moderne Therme

historisches römisch-irisches Bad

Für wen geeignet

Familien und Paare

nur Erwachsene

Was es gibt

Becken, Saunen, Hydromassage

Mosaike, Marmor, Ruhe

Atmosphäre

lebhaft und laut

ruhig und gemächlich

Tickets für die Caracalla Therme auf Tiqets sind praktisch, um sie im Voraus zu buchen.

6. Verklärungskirche

Verklärungskirche in Baden-Baden im Winterschnee© Gerd Eichmann · CC BY-SAFoto: Gerd Eichmann, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die Verklärungskirche, auch als Russische Kirche bekannt, steht auf einem Hügel über dem Zentrum. Erbaut wurde sie vor mehr als hundert Jahren für die russische Gemeinde des Kurorts, und das Geld stammte von den Romanows, Trubetzkois und Stolypins.

Der Marmorbau hat die Form eines Kreuzes und trägt eine goldene Kuppel. Im Inneren sind die Buntglasfenster und die Mosaikikone der Verklärung Christi erhalten geblieben. Es finden Gottesdienste statt, daher wirst du gebeten, leise zu sein und während des Gottesdienstes nicht zu fotografieren.

Spenden für die Kirche kamen von Vertretern prominenter russischer Familien, und Nikolaus II. besuchte sie mit seiner Frau kurz vor den tragischen Ereignissen. Im Lauf der Zeit verschwanden einige Kirchengeräte und Ikonen, und die Kuppel wurde mehr als einmal neu vergoldet: Die alte Vergoldung wurde abgetragen und eingeschmolzen.

Die Gemeinde führte viele Jahre lang Rechtsstreitigkeiten um Gebäude und Besitz, bis die Kirche an die Russische Orthodoxe Kirche im Ausland überging. Heute ist sie eine aktive Gemeinde, in der Gottesdienste gefeiert und Hymnen gesungen werden, du triffst hier also sowohl Gemeindemitglieder als auch Touristen.

Die Buntglasfenster und die steinerne Ikonostase sind erhalten, und die Mosaikikone der Verklärung ist bis heute das Hauptheiligtum. Die Stadt gewann ein geistliches Zentrum für die russische Gemeinde und einen Ort der Erinnerung.

  • Anfahrt: vom Zentrum bergauf, zu Fuß etwa zehn Minuten.
  • Der Haken: Die Besichtigung hängt vom Gottesdienstplan ab.

7. Museum Frieder Burda

Weißer kubischer Bau des Museums Frieder Burda© A.Savin · CC BY-SAFoto: A.Savin, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Das Museum Frieder Burda steht an der Lichtentaler Allee. Der weiße Bau von Richard Meier wirkt selbst wie ein Gemälde, und seine Sammlung des deutschen Expressionismus gilt als eine der besten des Landes.

Das Museum ist durch eine gläserne Brücke mit der Kunsthalle verbunden, du kannst also beide Museen bei einem Besuch sehen. Wenn du von Geschichte genug hast, beginne hier.

Den Kern der Sammlung trug der Verleger Frieder Burda zusammen, der über viele Jahre Werke deutscher Expressionisten und Picassos kaufte. Das Gebäude wurde eigens für die Sammlung entworfen, mit großen Fenstern und hellen Sälen, sodass die Bilder bei natürlichem Licht zu sehen sind.

Die Ausstellungen wechseln, wirf also vor deiner Reise einen Blick auf die Website des Museums, um zu sehen, was gerade gezeigt wird. Es gibt mehr Werke als Platz, und einige Stücke wandern gelegentlich in die benachbarte Kunsthalle, weshalb die beiden Museen durch mehr als nur eine Brücke verbunden sind.

Die weiße, schmucklose Fassade überraschte die Einheimischen anfangs, heute ist sie eines der Wahrzeichen der Stadt. Von der Allee aus ist das Museum bei Sonnenuntergang besonders schön, wenn die Wände das warme Licht reflektieren. Plane deinen Besuch für den Vormittag: So hast du Zeit für die Kunsthalle und einen Spaziergang entlang der Lichtentaler Allee.

  • Anfahrt: Lichtentaler Allee, neben der Kunsthalle.
  • Für wen: Liebhaber moderner Kunst.
  • Der Haken: Einige Säle sind zwischen den Ausstellungen geschlossen.

8. Merkurbergbahn

Merkurbergbahn-Wagen auf geneigter Schiene© Sitacuisses · CC BY-SAFoto: Sitacuisses, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die Merkurbergbahn bringt dich auf den Merkur, den höchsten Punkt der Stadt. Die Bahn klettert einige Minuten, und oben hast du einen Blick über Baden-Baden, den Schwarzwald und das Tal der Oos.

Auf dem Berg gibt es eine Aussichtsplattform und ein Restaurant. Du kannst auch auf markierten Wegen hinaufwandern und mit der Bergbahn wieder hinunterfahren.

  • Anfahrt: Die Talstation liegt am Stadtrand und ist mit dem Bus erreichbar.
  • Der Haken: Bei starkem Wind stellt die Bahn den Betrieb ein, also wirf einen Blick aufs Wetter.

Plane deinen Aufstieg für den späten Nachmittag: Der Sonnenuntergang über der Stadt wird dir lange in Erinnerung bleiben, und vor Einbruch der Dunkelheit bist du wieder unten.

9. Rosengarten Gönneranlage

Formaler Garten mit Hecken, Rasen und Urnen

Die Gönneranlage liegt wenige Minuten vom Zentrum entfernt. Im Sommer blühen hier unzählige Rosensorten, und die Luft auf den Wegen duftet süß und intensiv.

Der Park war als Ort für ruhige Spaziergänge gedacht: Bänke, Skulpturen, breite Wege. Auf dem Gelände gibt es auch einen Tennisplatz und eine Minigolfanlage, aber du wirst sie vermutlich nicht brauchen.

  • Kosten: Eintritt frei.
  • Für wen: alle, die zwischen den Museen eine ruhige Pause möchten.
  • Der Haken: Die Rosen blühen von Mai bis Oktober; im Winter siehst du nur die Wege.

10. Altes Schloss Hohenbaden

Burgruine Hohenbaden im Winter über dem Tal© Gerd Eichmann · CC BY-SAFoto: Gerd Eichmann, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Alte Schloss Hohenbaden steht auf den Battertfelsen über der Stadt. Von der Burg der Markgrafen sind Türme, Mauern und Innenhöfe erhalten, und einige Gebäude sind zur Ruine verfallen.

Der Eintritt ist frei, und du kannst auf den Mauern und durch die Höfe gehen. Von hier eröffnet sich der beste Blick auf Baden-Baden, besonders bei Sonnenuntergang.

Die Burg war die Residenz der Markgrafen von Baden und galt für ihre Zeit als komfortabel: Sie verfügte über Kamine, Empfangssäle und eine durchdachte Verteidigungsanlage. Brände zerstörten den größten Teil der Ausstattung, aber Türme und Mauern blieben erhalten.

Im Rittersaal steht heute eine Äolsharfe, und der Wind entlockt ihr lange, nachhallende Töne. Die Battertfelsen rund um die Burg sind bewaldet, du gehst also auf einem echten Waldweg zur Burg hinauf und atmest Schwarzwaldluft.

Einheimische bestehen darauf, dass in den Ruinen die Geister der Ritter erscheinen. Überprüfen kannst du das nicht, aber der Blick auf Stadt und Tal öffnet sich von fast jeder Mauer. Komm früh am Morgen, bevor die Touristen eintreffen, und nimm Wasser mit.

  • Anfahrt: vom Zentrum bergauf über einen Weg, zu Fuß etwa eine halbe Stunde.
  • Für wen: alle, die für die Aussicht gern ein Stück laufen.
  • Der Haken: Der Aufstieg ist felsig, also trag festes Schuhwerk.

11. Neues Schloss

Panoramablick über Baden-Baden mit Hügeln und Dächern© Txllxt TxllxT · CC BY-SAFoto: Txllxt TxllxT, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Neue Schloss erhebt sich auf dem Florentinerberg. Das Schloss wurde viele Male umgebaut, daher mischen sich hier die Epochen: Repräsentationsräume liegen neben älteren Gebäudeteilen.

Einen öffentlichen Zugang ins Innere gibt es nicht; das Gebäude ist für Besucher geschlossen. Aber die Altstadt-Route führt direkt daran vorbei, und die Fassade sieht man am besten von der Allee aus.

Das Schloss wurde auf dem Florentinerberg als befestigte Residenz errichtet und diente später als Archiv und Museum. Die Renovierungen hörten nie auf: Jede neue Epoche gestaltete die Säle nach ihrem eigenen Geschmack um und zerstörte oft, was vorher da war.

Die Repräsentationsräume sind im Stil der Neorenaissance gehalten, während die Keller und einige Gästezimmer nahezu unberührt blieben. Ein Investor kaufte einen Teil des Gebäudes und plante, ein Fünf-Sterne-Hotel zu eröffnen, aber das Projekt kam ins Stocken, du kannst also nur die Fassade bewundern.

Von der Altstadtseite wirkt das Schloss wie eine Kulisse aus einem Historienfilm. Die besten Blicke darauf hast du vom Florentinerberg und von der Promenade an der Oos. Einheimische scherzen über einen Fluch auf dem Schloss, doch der wahre Grund ist einfach: Die Renovierungen hier haben nie aufgehört.

  • Anfahrt: Florentinerberg, Zugang vom Marktplatz.
  • Der Haken: Du kommst nicht hinein; du musst es von außen bewundern.

12. Thermalbad Friedrichsbad

Gebäude des Friedrichsbads in Baden-Baden© Gerd Eichmann · CC BY-SAFoto: Gerd Eichmann, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Friedrichsbad befindet sich in einem historischen Gebäude aus dem vorletzten Jahrhundert. Musik oder Wasserrutschen findest du hier nicht: nur Marmor, Mosaik und Stille. Die Anwendungen laufen in Etappen ab, von Becken zu Becken.

Das Bad lässt nur Erwachsene ein, Paare kommen also für einen ruhigen Abend hierher. Die Zeiten und Preise findest du auf der offiziellen Website.

  • Für wen: Erwachsene, die ein klassisches Badehaus-Erlebnis suchen.
  • Nicht für: Familien mit Kindern.
  • Der Haken: Kinder haben keinen Zutritt, und der vollständige Rundgang braucht Zeit.

13. Konzerthaus Festspielhaus

Fassade des Festspielhauses in Baden-Baden© Franzfoto · CC BY-SAFoto: Franzfoto, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Das Festspielhaus befindet sich in einem ehemaligen Bahnhofsgebäude. Die Akustik liegt auf dem Niveau der besten Häuser Europas, und fast jeden Abend finden Aufführungen statt, von Klassik bis Jazz.

Das Haus arbeitet ohne staatliche Zuschüsse: Es finanziert sich über den Kartenverkauf und private Spenden. Dadurch bleibt das Programm dicht gefüllt, also wähle dein Konzert im Voraus.

  • Anfahrt: am Stadtrand, mit dem Bus erreichbar.
  • Der Haken: Die Konzerte enden spät, also wirf einen Blick auf den Fahrplan.

14. Römische Badruinen

Römische Badruine mit Ziegelpfeilern© Gerd Eichmann · CC BY-SAFoto: Gerd Eichmann, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Römischen Badruinen zeigen, wie die Menschen hier vor zweitausend Jahren gebadet haben. Laut der Tourist-Information wurde die Stadt genau wegen des Thermalwassers gegründet.

Von der Anlage sind nur Fundamente, Kanäle und Becken erhalten; sie wurden durch Zufall entdeckt und in ein Museum verwandelt. Wenn dich die Antike nicht interessiert, gibt es nicht viel zu sehen, aber für das Verständnis der Stadt ist es ein wichtiger Halt.

Für die Römer war das Bad ein Zentrum der Freizeit: Man las, musizierte und trieb hier Sport.

Die Ruinen wurden zufällig beim Bau eines neuen Gebäudes gefunden, und der Fund bestätigte, dass die Stadt genau um die Quellen herum gewachsen ist. Einige der antiken Statuen und Verzierungen verschwanden spurlos, daher siehst du heute nur Fundamente, Kanäle und Becken.

Die Thermen waren die ersten großen Bauwerke auf dem eroberten Gebiet und bieten daher einen guten Zugang zur Stadtgeschichte. Die Schautafeln erklären, wie die Wasserheizung funktionierte, und das wird auch ohne Führung klar. Schau hier vorbei, bevor du die Caracalla Therme besuchst: Der Kontrast wird beeindruckend sein.

  • Kosten: Eintritt mit Ticket, Preis vor Ort prüfen.
  • Der Haken: Die Anlage ist kompakt, eine halbe Stunde reicht.

15. Burgruine Iburg

Baden-Baden: Stiftskirche und Dächer der Altstadt© A.Savin · CC BY-SAFoto: A.Savin, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die Burgruine Iburg steht auf einem Hügel über der Stadt. Von der Festung sind Türme und Mauern erhalten: Einige wurden durch Kriege zerstört, andere litten unter der Zeit.

Heute befindet sich innerhalb der Mauern ein Restaurant mit deutscher Küche, und Waldwege führen zur Ruine. Von hier hast du einen guten Blick auf das Tal und die Weinberge.

  • Anfahrt: zu Fuß über einen Weg oder mit dem Auto.
  • Der Haken: Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Anreise schwieriger.

16. Bahnhof Baden-Baden

Historisches Bahnhofsgebäude in Baden-Baden mit Vorplatz© Gerd Eichmann · CC BY-SAFoto: Gerd Eichmann, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Bahnhof Baden-Baden liegt abseits des Zentrums, mehrere Kilometer entfernt. Das Gebäude ähnelt einem kleinen Palast im Stil der Neorenaissance, innen gibt es Cafés und Geschäfte.

Vom Bahnhof fahren Busse und Taxis ins Zentrum. Wenn du mit dem Zug ankommst, plane zusätzliche Zeit für die Fahrt zu deinem Hotel ein.

  • Anfahrt: Bus ins Zentrum, etwa fünfzehn Minuten.
  • Der Haken: Zu Fuß ist der Weg vom Bahnhof zu den Hotels weit.

17. Wasserfall Paradies

Das Wasserfall Paradies verbindet Springbrunnen, Becken und einen künstlichen Wasserfall. Die Kaskade wurde als Fortführung des Wasserthemas der Stadt angelegt, rundherum entstanden eine Parkanlage und Spazierwege.

Der Hauptteil der Anlage liegt tief im Park versteckt, also nimm dir Zeit und geh bis ganz ans Ende. Im Sommer bleibt es hier selbst bei Hitze kühl.

  • Kosten: kostenlos.
  • Für wen: ein entspannter Spaziergang nach den Thermen.
  • Der Haken: Vom Zentrum aus ist es ein ordentlicher Fußweg.

18. Lichtentaler Allee

Park mit Bäumen, Rasen und Rosenskulptur© Dguendel · CC BYFoto: Dguendel, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons

Die Lichtentaler Allee verläuft entlang der Oos durch die ganze Stadt. Sie ist die Hauptpromenade Baden-Badens: alte Bäume, kleine Brücken, Blumenbeete und Büsten von Komponisten entlang der Wege.

Die Allee bringt dich zu den Museen, zum Rosengarten und zum Kloster Lichtental. Im Sommer gibt es hier Schatten und kühle Luft, im Winter ist es still. Lass dein Auto auf dem Parkplatz am Kurhaus stehen.

  • Anfahrt: zu Fuß vom Kurhaus, die Allee beginnt im Zentrum.
  • Der Haken: An Wochenenden sind die Wege voller Radfahrer.

Weiter führt die Route zu Museen, Schlössern und einem See im Schwarzwald.

19. Kunsthalle Baden-Baden

Fassade der Kunsthalle Baden-Baden mit Bäumen© Praktikant KH · CC BY-SAFoto: Praktikant KH, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Kunsthalle Baden-Baden arbeitet als Ausstellungshalle ohne eigene Sammlung. Sie zeigt Wechselausstellungen, das Programm ändert sich also zu jeder Saison.

Das Gebäude ist mit dem Museum Frieder Burda durch eine Glasbrücke verbunden. Auch wenn dich die aktuelle Ausstellung nicht anspricht, schau wegen der Architektur vorbei: Die minimalistische Fassade ohne jeden Schmuck wirkte Anfang des letzten Jahrhunderts bereits provokant.

  • Kosten: Eintritt mit Ticket für eine bestimmte Ausstellung.
  • Der Haken: Zwischen den Ausstellungen sind die Säle geschlossen.

20. Stourdza-Kapelle

Sturdza-Kapelle in Baden-Baden mit Säulen und Kuppel© Kent Wang · CC BY-SAFoto: Kent Wang, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons

Die Stourdza-Kapelle wurde von der Familie Stourdza zum Gedenken an ihren jung verstorbenen Sohn errichtet.

Das Gebäude ist im spätklassizistischen Stil gehalten, mit Säulen am Eingang und einer einzelnen Kuppel, die von einem Kreuz gekrönt wird. Innen ist es still, und es gibt fast keine Touristen.

  • Anfahrt: auf einem Hügel über dem Zentrum, neben der Verklärungskirche.
  • Der Haken: Die Kapelle ist nicht immer geöffnet, prüfe die Zeiten vor Ort.

21. Brahmshaus Museum

Das Brahmshaus steht an der Lichtentaler Allee. Johannes Brahms lebte hier im Sommer: Er ging am Fluss spazieren, arbeitete und erholte sich vom Lärm der Stadt.

Weißes Brahmshaus mit Veranda im Grünen© Gerd Eichmann · CC BY-SAFoto: Gerd Eichmann, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Haus sollte fast abgerissen werden, aber die Bewohner sammelten Geld für die Restaurierung. Heute beherbergt es ein Museum mit persönlichen Gegenständen und Partituren, und die Räume wirken, als wäre der Komponist gerade hinausgegangen.

  • Kosten: Eintritt mit Ticket.
  • Für wen: Fans klassischer Musik.
  • Der Haken: Die Ausstellung ist klein, eine Stunde reicht für die Besichtigung.

22. Spitalkirche

Weiße gotische Spitalkirche mit grünem Turmhelm© A.Savin · CC BY-SAFoto: A.Savin, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die Spitalkirche wurde als Spitalkirche erbaut und gilt heute als elegantestes Gotteshaus der Stadt. Die Handwerker arbeiteten schnell: Wände, Wandmalereien und Orgel wurden fast ohne Unterbrechung fertiggestellt.

Innen sind Fresken mit biblischen Themen erhalten, und es finden noch immer Orgelkonzerte statt. Die Gottesdienste wurden hier auch während des Zweiten Weltkriegs nicht unterbrochen.

Das Spital hatte früher noch eine weitere Kirche, die jedoch nach der Eröffnung der neuen geschlossen wurde.

Heute dient die Spitalkirche als Bildungs- und Kulturzentrum, und die Orgelkonzerte ziehen sowohl Einheimische als auch Besucher an. Das Programm findest du am Eingang; die Tickets sind meist günstig, und die Akustik im kleinen Saal ist klar. Komm eine halbe Stunde vor Beginn, um einen Platz näher an der Orgel zu bekommen.

  • Anfahrt: im Zentrum, unweit des Marktplatzes.
  • Der Haken: Zwischen den Konzerten kann die Kirche geschlossen sein.

23. Burg Alt-Eberstein

Burgruine auf bewaldetem Hügel über Häusern© Harke · CC BY-SAFoto: Harke, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die Burg Alt-Eberstein steht auf einem Felsvorsprung. Hier residierte das Geschlecht der Ebersteiner, dessen männliche Linie vor vielen Jahrhunderten ausstarb.

Von der Burg sind Mauerreste und ein Turm mit Blick über die Umgebung erhalten. Früher erspähten Verteidiger von dieser Höhe aus Feinde schon von Weitem.

Rund um die Festung tobten Leidenschaften: Nachbarn versuchten, die Ländereien der Familie an sich zu reißen, und so folgte ein Angriff auf den nächsten.

Der Turm diente als Wachposten, nicht nur als Dekoration.

An den Wänden sind noch Spuren von Fresken zu erkennen. Die Festung steht auf Privatgrund, also verhalte dich wie ein Gast: Nimm deinen Müll wieder mit. Wenn du Ritterromane magst, wirst du diesen Ort zu schätzen wissen.

  • Anfahrt: mit dem Auto, von der Stadt aus ist es ein langer Fußweg.
  • Der Haken: Öffentliche Verkehrsmittel fahren hier nur selten, plane deine Tour im Voraus.

24. Mummelsee

Mummelsee mit Hotel zwischen Fichtenwäldern© Norbert Hüttisch, Karlsruhe · CC BY-SAFoto: Norbert Hüttisch, Karlsruhe, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Der Mummelsee liegt hoch im Schwarzwald, fernab der Stadt. Ein kleiner, dunkler See aus den Legenden: Die Einheimischen erzählten von Nixen und einem Seekönig, der nachts an die Oberfläche steigt.

Ein Rundweg führt um den See, außerdem gibt es einen Steg und ein Café. Die Luft ist hier spürbar kälter, also nimm selbst im Sommer eine Windjacke mit.

  • Anfahrt: mit dem Auto oder Bus entlang der Schwarzwaldhochstraße.
  • Der Haken: Im Sommer ist der Parkplatz voller Reisebusse.

Baden-Baden Sehenswürdigkeiten auf der Karte

Alle Punkte sind auf einer Karte zusammengefasst. Öffne sie auf deinem Handy und plane deine Route durch das Zentrum, damit du keine Zeit mit unnötigem Hin- und Herlaufen verlierst.

Sehenswürdigkeiten von Baden-Baden

Orte auf der Karte
  1. 1Casino Baden-Baden Spielhalle im Kurhaus, abends strenger Dresscode
  2. 2Fabergé Museum Hunderte Fabergé-Stücke, ein Teil gehörte einst den Romanows
  3. 3Stiftskirche Älteste Kirche der Stadt am Marktplatz, Orgelkonzerte
  4. 4Trinkhalle Kolonnade mit Fresken, Thermalwasser kostenlos zu trinken
  5. 5Caracalla Therme Modernes Thermalbad, zwei Stunden ab 21 Euro
  6. 6Verklärungskirche Russische Kirche auf einem Hügel mit goldener Kuppel und Mosaikikone
  7. 7Museum Frieder Burda Deutscher Expressionismus im weißen Gebäude von Richard Meier
  8. 8Merkurbergbahn Fahrt auf den Merkur, oben Aussichtsplattform und Restaurant
  9. 9Rosengarten Gönneranlage Rosengarten wenige Minuten vom Zentrum, freier Eintritt
  10. 10Altes Schloss Hohenbaden Ruinen auf dem Battert-Felsen, bester Blick über die Stadt, freier Eintritt
  11. 11Neues Schloss Residenz auf dem Florentiner Berg, nicht für Besucher zugänglich
  12. 12Friedrichsbad Historisches römisch-irisches Bad, nur für Erwachsene
  13. 13Festspielhaus Konzertsaal im ehemaligen Bahnhofsgebäude, fast jeden Abend Programm
  14. 14Römische Badruinen Fundamente, Kanäle und Becken, um die die Stadt entstand
  15. 15Ruine Yburg Türme und Mauern auf einem Hügel, mit Restaurant
  16. 16Bahnhof Baden-Baden Gebäude im Neorenaissance-Stil, etwa 15 Minuten Bus bis zum Zentrum
  17. 17Wasserkaskade Paradies Springbrunnen, Becken und ein künstlicher Wasserfall im Park
  18. 18Lichtentaler Allee Hauptpromenade entlang der Oos, Brücken und alte Bäume
  19. 19Kunsthalle Baden-Baden Ausstellungshalle ohne eigene Sammlung, per Brücke mit dem Museum Burda verbunden
  20. 20Stourdza-Kapelle Kapelle der Familie Stourdza auf einem Hügel, kaum Touristen
  21. 21Brahmshaus Sommerhaus des Komponisten an der Lichtentaler Allee, persönliche Gegenstände und Notenblätter
  22. 22Spitalkirche Ehemalige Krankenhauskirche mit Fresken und Orgelkonzerten
  23. 23Burgruine Alt-Eberstein Residenz der Eberstein-Familie auf einem Felsvorsprung, Wachturm
  24. 24Mummelsee Dunkler Legendensee hoch im Schwarzwald, Rundweg

Die beliebtesten Tickets der Stadt sind unten aufgelistet. So kannst du die Preise vorab vergleichen und musst sie vor Ort nicht erst suchen.

Anzeige

Touren und Tickets in Baden-Baden

Geführte Touren, Tickets ohne Anstehen und Aktivitäten — die meisten Angebote sind kostenfrei stornierbar.

Angebote auf Tiqets ansehen

Das Widget wird nach Ihrer Zustimmung geladen.

⁉️🤔 Häufige Fragen

Wie viele Tage brauchst du für Baden-Baden?

Zwei volle Tage reichen, um das Zentrum zu sehen, die Thermen zu besuchen und auf den Merkur zu fahren. Wenn du auch den Schwarzwald mit dem Mummelsee mitnehmen willst, plane einen dritten Tag ein. An einem Tag schaffst du nur das Kurhaus, die Trinkhalle, die Allee und ein Museum.

Caracalla Therme oder Friedrichsbad, was soll ich wählen?

Die Caracalla Therme passt für Familien: Pools, Saunen, Hydromassage, und Kinder sind erlaubt. Erwachsene wählen das Friedrichsbad wegen des Marmors, der Mosaike und der Ruhe. Wenn du einen Abend Zeit hast und Kinder dabei sind, nimm die erste Option. Wenn du Atmosphäre willst und es nicht eilig hast, nimm die zweite.

Brauchst du in Baden-Baden ein Auto?

Für das Zentrum ist ein Auto nicht nötig und stört nur: Parkplätze sind kostenpflichtig und oft belegt. Für Ausflüge ist es praktisch, zum Beispiel zum Mummelsee oder zur Burg Alt-Eberstein. Den Merkur und das Festspielhaus erreichst du mit dem Bus, und das Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden.

Wie viel kostet der Eintritt in Museen und Thermen?

Die Thermen sind kostenpflichtig: Ein Ticket für die Caracalla Therme startet bei 21 € für zwei Stunden (Stand: 09/2026, carasana.de). Museen verkaufen Einzeltickets, während die Trinkhalle, die Lichtentaler Allee und die Burgruine kostenlos sind. Prüfe die aktuellen Preise vor deiner Reise auf den Websites.

Was ist in Baden-Baden kostenlos?

Du kannst das Wasser an der Trinkhalle kostenlos trinken, entlang der Lichtentaler Allee spazieren, zur Ruine Hohenbaden hinaufsteigen und zum Paradies-Wasserfall wandern. Der Eintritt in die Stiftskirche und die Spitalkirche ist ebenfalls frei. Für die Thermen, Museen und einen Abend im Casino musst du zahlen, aber ein Spaziergang durch die Stadt kostet dich kein Ticket.

Wann ist die beste Reisezeit für Baden-Baden?

Die beste Reisezeit ist Mai, Juni und September. Es ist warm, aber ohne die Menschenmassen von Juli und August. Im Herbst ist die Stadt ruhig und schön, und im Dezember öffnet der Weihnachtsmarkt. Die Thermen haben ganzjährig geöffnet, Regen verdirbt dir also nicht den Aufenthalt.

Kurz gesagt: Was sich zu buchen lohnt

Bringen wir die Entscheidungen in eine schnelle Übersicht.

  • Wenn du einen Abend Zeit hast und Kinder dabei sind: Nimm die Caracalla Therme.
  • Wenn du ein historisches Badehaus ohne Kinder willst: Friedrichsbad.
  • Wenn du Kunst magst: Sieh dir das Museum Frieder Burda und die Kunsthalle am selben Tag an.
  • Wenn du eine Aussicht willst: Fahr auf den Merkur und wandere nach Hohenbaden.
  • Wenn du mit dem Auto unterwegs bist: Nimm Mummelsee und Alt-Eberstein dazu.

Tickets für die Caracalla Therme, Museen und Touren lassen sich auf Tiqets einfach vergleichen.