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Griechenland: der Reiseführer für die eigene Planung

Griechenland: der Reiseführer für die eigene Planung

Griechenland besteht aus Festland und Inseln: Rund sechstausend sind es im ganzen Land, bewohnt davon nur 227. In einem Urlaub schaffst du realistisch eine oder zwei Inseln, deshalb beginnt die Reise mit einer Entscheidung: Athen mit der Antike, eine große Insel für eine Woche oder mehrere kleine, verbunden per Fähre. Der Wechsel zwischen Inseln kostet einen ganzen Tag, und das gehört von Anfang an in den Plan. Diese Seite sortiert das Land für die eigene Planung: was es zu sehen gibt, welche Insel oder Region zu dir passt, wie Hotels, Fähren und Straßen funktionieren, wann du fährst. Jeder Abschnitt bleibt kurz und führt weiter zu unseren ausführlichen Beiträgen. Preise stehen hier nicht: Hotels, Fähren und Tickets werden in Griechenland mit der Saison teurer und günstiger, deine eigene Summe rechnest du deshalb im Rechner aus.

Was es zu sehen gibt: der Überblick

Das antike Programm des Landes trägt Athen. Über der Stadt steht die Akropolis mit dem Parthenon, an ihrem Südhang liegt das Dionysostheater, und nah beieinander im Zentrum finden sich die Antike und die Römische Agora, der Tempel des Olympischen Zeus und das marmorne Panathinaiko-Stadion.

Die Akropolis mit dem Parthenon über der Stadt Athen
Die Akropolis mit dem Parthenon über der Stadt Athen

Auf dem Festland sind die Meteora-Klöster in Thessalien eine eigene Reise wert: sechs aktive Klöster auf Felsspitzen über der Stadt Kalambaka, UNESCO-Welterbe. Delphi mit den Ruinen des Apollontempels liegt am Fuß des Parnass. In Thessaloniki stehen der Weiße Turm an der Uferpromenade, der Galeriusbogen und byzantinische Kirchen auf dem Programm, auf Chalkidiki die Höhle von Petralona.

Auf den Inseln liegt Geschichte neben dem Strand. Auf Kreta sind es der Palast von Knossos bei Heraklion und die Festung Spinalonga, auf Rhodos die mittelalterliche Altstadt von der UNESCO-Liste und die Akropolis von Lindos, auf Korfu die venezianische Altstadt mit zwei Festungen, auf Santorin die Caldera und die Ausgrabungen von Akrotiri.

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Inseln, Regionen und Städte: wohin die Reise geht

Die Inseln sind in Gruppen zusammengefasst, und das erleichtert die Wahl. Die Kykladen stehen für weiße Orte und Vulkanstrände: Nach Santorin fährt man wegen der Caldera und der Sonnenuntergänge, nach Mykonos wegen des Nachtlebens. Der Dodekanes steht für alte Geschichte: Rhodos, Kos und Karpathos. Die Ionischen Inseln sind grüner und im Klima milder: Korfu, Zakynthos, Kefalonia.

Blaue Kuppeln und weiße Häuser von Oia auf Santorin
Blaue Kuppeln und weiße Häuser von Oia auf Santorin. Foto: Giles Laurent, CC BY-SA

Kreta steht für sich: Es ist die größte Insel des Landes, und auf einer einzigen Reise lässt sie sich nicht ganz abfahren. Die besten Strände liegen im Westen, von Balos bis Elafonisi, All-inclusive-Hotels und Nachtleben konzentrieren sich im Nordosten rund um Malia, und als Standort für die erste Reise werden Chania oder Rethymno empfohlen.

Auf dem Festland ist Athen eine Stadt für ein paar Tage, Thessaloniki die zweite Stadt des Landes mit byzantinischem Erbe. Chalkidiki besteht aus drei Halbinseln: Kassandra mit Hotels und belebten Stränden, das ruhigere und grünere Sithonia und Athos mit den Klöstern. Den Peloponnes wählt man wegen Antike und Ruhe. Mit Kindern geht es häufiger nach Kreta, Rhodos, Kos, Korfu und Zakynthos, für Ruhe nach Karpathos, Ikaria, Samos und Andros.

Inseln und Regionen Griechenlands: was zu wem passt
ReisezielFür wenWas du beachten solltest
KretaErste Reise für eine Woche, Familien mit KindernGrößte Insel des Landes, auf einer Reise lässt sie sich nicht ganz abfahren; als Standort werden Chania oder Rethymno empfohlen
RhodosAlte Geschichte und Strände, Familien mit KindernKompakter als Kreta und in ein paar Tagen gut abzufahren
SantorinBlick auf die Caldera und SonnenuntergängeDie Insel ist kompakt, drei oder vier Tage reichen
MykonosNachtlebenPlane drei oder vier Tage ein
Korfu, Zakynthos, KefaloniaGrüne Inseln mit milderem Klima; nach Korfu und Zakynthos geht es mit KindernIm Oktober setzt auf den Ionischen Inseln schon der Regen ein
ChalkidikiStrandurlaub auf dem FestlandDrei Halbinseln: Kassandra mit Hotels und belebten Stränden, das ruhigere Sithonia und Athos mit den Klöstern
AthenStadt für ein paar Tage mit AntikeBeste Monate: April, Mai, September und Oktober
Karpathos, Ikaria, Samos, AndrosAlle, die Ruhe suchenDer Wechsel zwischen Inseln kostet einen ganzen Tag, plane das von Anfang an ein

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Hotels: All-inclusive und was du prüfen solltest

Auf den Inseln arbeiten viele Ferienhotels nach dem All-inclusive-Prinzip. Im Preis sind in der Regel Frühstück, Mittag- und Abendessen, Getränke und ein Teil der Unterhaltung enthalten, aber der Leistungsumfang unterscheidet sich: Frag nach, ob Alkohol, Abendessen in den À-la-carte-Restaurants, Liegen und Sonnenschirme dazugehören. Prüfe auch die Art des Strandes, Sand oder Kies, und den Weg vom Flughafen: Auf Kreta dauert er zwischen zehn Minuten und zwei Stunden.

Panorama von Elounda mit weißen Hotels an der türkisfarbenen Bucht
Panorama von Elounda mit weißen Hotels an der türkisfarbenen Bucht. Foto: George Groutas Camera location 35° 15′ 22.4″ N, 25° 44′ 05.77″ E View this and other nearby images on: OpenStreetMap 35., CC BY

Hotels mit eigenem Strand buchst du Monate im Voraus, vor allem wenn du bestimmte Termine und Familienzimmer brauchst. Im Winter sind die Ferienorte auf den Inseln geschlossen, Hotels haben nur in den Städten geöffnet. In Athen wählst du zuerst das Viertel: für den ersten Besuch Plaka oder Monastiraki direkt an der Akropolis, ruhiger und günstiger ist es in Koukaki.

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Führungen und Tickets

Ein Ticket für eine feste Uhrzeit brauchst du für die Akropolis in Athen: In der Hauptsaison sind die Zeitfenster Tage vorher vergeben, und ohne Reservierung kannst du am Eingang länger als eine Stunde anstehen. Ebenso wird der Eintritt zur Akropolis von Lindos auf Rhodos online nach Zeitfenstern verkauft. In Meteora gibt es kein gemeinsames Ticket, der Eintritt wird in jedem Kloster einzeln und bar bezahlt.

Kloster auf einem Felsen in Meteora bei Sonnenuntergang
Kloster auf einem Felsen in Meteora bei Sonnenuntergang. Foto: Ioannis Ioannidis, CC BY-SA

Eine geführte Tour lohnt sich dort, wo die Anreise kompliziert ist. Nach Meteora braucht der Bus von Athen rund viereinhalb Stunden, der Zug rund fünf pro Strecke, eine Tagestour nimmt dir deshalb die Fragen nach Fahrplan und Schließtagen ab. Zum Kap Sounion mit dem Poseidontempel kommst du am einfachsten mit einem Tagesausflug ab Athen. Auf Kreta ist die Lasithi-Hochebene mit Weinprobe und dem Kloster Kera ein typischer Tagesausflug.

Tickets in Griechenland: wo du ein Zeitfenster brauchst
OrtTicket und EinlassWas du beachten solltest
Akropolis in AthenTicket für eine feste Uhrzeit; das Zeitfenster wählst du beim KaufIn der Hauptsaison sind die Zeitfenster Tage vorher vergeben; plane drei Stunden für den Besuch ein
Akropolis von Lindos auf RhodosEinlass nach Zeitfenstern von je einer Stunde, Tickets gibt es onlineDer Aufstieg ist lang und führt über Treppen, nimm bei Hitze Wasser mit
Meteora-KlösterKein gemeinsames Ticket; der Eintritt wird in jedem Kloster einzeln und bar bezahltJedes Kloster hat einen Schließtag pro Woche, am Wochenende sind alle sechs geöffnet
Palast von Knossos auf KretaEin Ticket mit Zeitfenster buchst du am besten vorab onlineDer Rundgang dauert anderthalb bis zwei Stunden; es gibt wenig Schatten, nimm Wasser und eine Kopfbedeckung mit

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Essen: so liest du die Karte der Taverne

Die griechische Küche stützt sich auf wenige Produkte: Olivenöl, Gemüse, Feta, Fisch und Fleisch vom Holzkohlegrill. Die Mahlzeit beginnt mit Meze, einer Auswahl kleiner Vorspeisen, die in die Tischmitte kommen und geteilt werden: Tzatziki, Dolmadakia, Fava. Bestell zwei oder drei davon pro Person, sonst passt das Hauptgericht nicht mehr hinein.

Griechische Meze-Vorspeisen auf einem hölzernen Tavernentisch
Griechische Meze-Vorspeisen auf einem hölzernen Tavernentisch

Bei den warmen Gerichten bestellt man Moussaka, Souvlaki, Kleftiko und am Meer gegrillten Oktopus und Kalmar. Gyros in Pita gibt es an Imbissständen, dort wird zum Frühstück auch Spanakopita verkauft, eine Blätterteigtasche mit Spinat und Feta.

Die lokale Küche findest du in Tavernen, kleinen familiengeführten Lokalen. Die Psarotaverna ist ein Fischrestaurant, und am Hafen sind Oktopus und Kalmar dort frischer. Auf den Inseln fällt die Rechnung im Sommer höher aus als auf dem Festland im Winter.

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Flughäfen, Fähren und Mietwagen

Das wichtigste Tor ins Land ist der Flughafen Athen. Die Metrolinie 3 bringt dich von dort in etwa vierzig Minuten zum Syntagma-Platz, fährt nachts aber nicht; der Bus X95 verkehrt rund um die Uhr, und Taxis fahren zum Festtarif. Nach Kreta, Rhodos, Kos und Santorin fliegst du bequem direkt.

Hafen von Piräus von oben, Fähren an den Kais
Hafen von Piräus von oben, Fähren an den Kais. Foto: Apaleutos25 (Giorgos Voudouris), CC BY-SA

Zwischen den Inseln verkehren Fähren, und auf Inseln ohne Flughafen führt kein anderer Weg. Ab Athen legen sie in drei verschiedenen Häfen ab: Piräus, Rafina und Lavrio, prüfe den Hafen auf dem Ticket also genau. Für die Nachtüberfahrt nimmst du eine Kabine. Im Sommer werden Verbindungen manchmal wegen des Meltemi eingestellt, eines starken Nordwinds, lege Fähre und Rückflug deshalb nicht auf denselben Tag.

Busse fahren auf den Inseln an der Küste entlang und kaum ins Landesinnere, für Strände und Bergdörfer brauchst du deshalb ein Auto. Für die Miete brauchst du einen Führerschein, den du seit mindestens einem Jahr besitzt, und eine Bankkarte auf den Namen des Fahrers; bei einem Führerschein von außerhalb der EU kommt der internationale Führerschein dazu. Ein Flughafentransfer ist nachts, mit Kindern und mit Koffern bequem.

Unterwegs in Griechenland: womit du fährst
StreckeVerkehrsmittelWas du beachten solltest
Vom Flughafen Athen ins Zentrum am TagMetrolinie 3 bis zum Syntagma-PlatzEtwa 40 Minuten; nachts fährt die Metro nicht
Vom Flughafen Athen ins Zentrum in der NachtBus X95 oder Taxi zum FesttarifDer Bus verkehrt rund um die Uhr und braucht bis zum Syntagma-Platz etwa 60 Minuten
Vom Flughafen Athen zum Hafen PiräusBus X96Die Fahrt dauert etwa 90 Minuten; auch die Metrolinie 3 fährt bis Piräus
Nach Kreta, Rhodos, Kos und SantorinDirektflugKleine Inseln legst du besser auf die zweite Etappe, nach der großen Insel mit Direktflug
Zwischen den InselnFähreAb Athen legen die Fähren in drei Häfen ab: Piräus, Rafina und Lavrio; für die Nachtüberfahrt nimmst du eine Kabine
Zu Stränden und Bergdörfern auf den InselnMietwagenBusse fahren an der Küste entlang und kaum ins Landesinnere; du brauchst einen Führerschein, den du seit mindestens einem Jahr besitzt
Von Athen nach MeteoraBus oder ZugDer Bus braucht rund viereinhalb Stunden, der Zug rund fünf pro Strecke; eine Tagestour nimmt dir die Fragen nach dem Fahrplan ab

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Beste Reisezeit und Wetter

Baden ist in Griechenland von Mitte Mai bis Oktober angenehm. Vor Kreta, Rhodos und Chalkidiki erwärmt sich das Wasser früher als in den Kykladen. Die ausgeglichensten Monate sind Juni und September: Das Meer ist warm, und an den Stränden ist weniger los. Juli und August sind am heißesten und am vollsten, und in der Ägäis weht dann fast täglich der Meltemi: Surfer brauchen ihn, in geschützten Buchten legt er sich fast ganz.

Türkisfarbene Balos-Lagune mit sandiger Landzunge auf Kreta
Türkisfarbene Balos-Lagune mit sandiger Landzunge auf Kreta. Foto: dronepicr, CC BY

Im Oktober bleibt das Meer vor Kreta und Rhodos warm, gebadet wird dort bis zum Monatsende, während der Regen im Norden und auf den Ionischen Inseln einsetzt.

Für Athen sind April, Mai, September und Oktober die besten Monate. Der Winter ist in Griechenland die Zeit des Festlands: Akropolis und Museen ohne Schlangen, günstigere Hotels, Schnee in den Bergen, und am Parnass bei Arachova wird Ski gefahren. Die Ferienorte auf den Inseln sind im Winter geschlossen, und es fahren deutlich weniger Fähren.

Griechenland nach Jahreszeiten: Meer, Wetter und Andrang
ZeitMeer und WetterWas du beachten solltest
April und MaiDie besten Monate für AthenHotels auf den Inseln kosten spürbar weniger als im August
Mitte MaiBeginn der BadesaisonVor Kreta, Rhodos und Chalkidiki erwärmt sich das Wasser früher als in den Kykladen
Juni und SeptemberDas Meer ist warm, an den Stränden ist weniger losDie ausgeglichensten Monate für den Urlaub am Meer
Juli und AugustDie heißesten und vollsten MonateIn der Ägäis weht fast täglich der Meltemi, und Fährverbindungen werden manchmal eingestellt
OktoberVor Kreta und Rhodos bleibt das Meer bis zum Monatsende warmIm Norden und auf den Ionischen Inseln setzt der Regen ein
WinterZeit des Festlands: Schnee in den Bergen, am Parnass wird Ski gefahrenAkropolis und Museen ohne Schlangen; die Ferienorte auf den Inseln sind geschlossen, es fahren deutlich weniger Fähren

Zwölf Monate im Vergleich: beste Reisezeit finden

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Budget: wie du deine Summe selbst rechnest

Tagessätze stehen hier nicht. Die Summe einer Griechenlandreise setzt sich aus Flug, Unterkunft, Fähren oder Mietwagen, Essen und Eintritten zusammen. Am stärksten schwankt der Preis der Unterkunft: Im August ist er am höchsten, im April, Mai und Oktober kosten Hotels auf den Inseln spürbar weniger, und in Athen halten sich die niedrigsten Preise von November bis März.

Wo Sparen wirklich etwas bringt: eine Reise am Anfang oder am Ende der Saison, eine Taverne abseits der großen Touristenstraßen, das Tagesmenü am Mittag statt des Abendessens, Gyros und Spanakopita vom Imbiss. Ein Auto ist oft günstiger direkt auf der Insel gemietet als per Fähre mitgebracht: Für das Fahrzeug an Bord zahlst du extra.

Deine eigene Summe rechnest du im Rechner aus: Er trennt Unterkunft, Essen, Transport, Eintritte, Anreise und Reserve.

Reisebudget für Griechenland berechnen

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Routen: Athen, Festland und Inseln

Athen passt in eine kurze Route, weil die wichtigsten Altertümer im Zentrum dicht beieinander stehen. An einem Tag läufst du die Runde zu Fuß ab: Akropolis, Zeustempel, Syntagma-Platz, Plaka, beide Agoren und der Sonnenuntergang auf dem Lykabettus. Von Athen aus fährt man für einen Tag oder mit einer Übernachtung nach Delphi, Olympia, Nafplio und Korinth.

Akropolis von Lindos auf einem Hügel über der weißen Stadt
Akropolis von Lindos auf einem Hügel über der weißen Stadt

Auf den Inseln gilt die Regel der Standorte. Für eine kompakte Insel wie Santorin oder Mykonos reichen drei oder vier Tage, für Kreta oder Rhodos plane mindestens eine Woche ein. Eine Woche Kreta teilt man auf zwei Standorte auf, im Westen und in der Mitte, um nicht jeden Tag am Steuer zu sitzen.

Stehen mehrere Inseln im Plan, wechsle sie nicht zu oft: Jeder Wechsel frisst einen ganzen Tag. Kleine Inseln legst du besser auf die zweite Etappe, nach der großen Insel mit Direktflug, und zwischen der letzten Fähre und dem Heimflug lässt du einen oder zwei Tage Puffer.

Tagesplaner: prüfen, was an einem Tag hineinpasst

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Praktisches: Dokumente, Regeln, Netz, Versicherung

Griechenland gehört zum Schengen-Raum. EU-Bürger brauchen kein Visum, Reisepass oder Personalausweis genügt. Alle anderen sollten prüfen, ob für ihr Land Visumfreiheit im Schengen-Raum gilt. An der Grenze läuft das Ein- und Ausreisesystem EES, bei Reisenden aus Drittstaaten werden Fingerabdrücke und ein Foto erfasst, plane für die Kontrolle also mehr Zeit ein.

In Klöster kommst du nur in bedeckter Kleidung: Schultern und Knie sind bedeckt, Frauen brauchen einen Rock, der über das Knie reicht. In Athen achte in der Metro an den Stationen Akropolis, Syntagma und Monastiraki und im Gedränge am Parthenon auf deine Tasche: Dort sind Taschendiebe unterwegs. Auf der Akropolis gibt es kaum Schatten, und der Marmor ist blank poliert und rutschig, nimm also bequeme Schuhe, Wasser und eine Kopfbedeckung mit.

Die Roamingbedingungen in Griechenland klärst du vor der Reise mit deinem Anbieter. Eine eSIM ist die Reservelösung, um von der ersten Minute an Internet zu haben: für Karten, Tickets auf dem Handy und den Fährfahrplan. Die Reiseversicherung schließt du vor der Abreise ab, und lies nach, was genau sie abdeckt.

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