
20 Beste Museen in Barcelona: Tickets, Öffnungszeiten und was es zu sehen gibt
Barcelona vereint mehr als zwanzig Museen auf engem Raum. Du wirst sie in einem einzigen Urlaub kaum alle schaffen. Wir haben die zwanzig interessantesten herausgesucht, von frühen Picasso-Werken und Dalís Surrealismus bis zu Schokoladenskulpturen und Wissenschaft im CosmoCaixa.
Der Eintritt ins Museu Picasso kostet online 14 € und an der Kasse 15 € (Stand: 09/2026, offizielle Website). Weiter unten findest du Öffnungszeiten, Schließtage, Preise und die nächste Metrostation. Merk dir eine Regel: Montags ist fast überall geschlossen, also plane deine Woche entsprechend.
Anzeige: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links, bei einer Buchung über diese Links erhalten wir eine Provision, für dich entstehen keine Mehrkosten.
1. Picasso-Museum
💡 Kurz gesagt:
- Wenn du Malerei sehen willst, beginn mit dem Museu Picasso und dem Nationalen Kunstmuseum von Katalonien.
- Kauf dein Ticket online: Die Zeitfenster am Wochenende sind oft mehrere Tage im Voraus ausverkauft.
- Montags ist bei den meisten Museen auf der Liste Ruhetag.
- Am ersten Sonntag im Monat bieten viele Museen freien Eintritt.
- Preise und Öffnungszeiten: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website des Picasso-Museums.
© Xavier Badia Castellà · CC BY-SAFoto: Xavier Badia Castellà, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDas Museu Picasso belegt fünf mittelalterliche Säle im Palau Berenguer de Aguilar in der Carrer Montcada. Der Künstler bestand darauf, dass das Museum in Barcelona eröffnet wird und nicht in Málaga, wo er geboren wurde. Der Palast ist selbst ein Ausstellungsstück: gotische Bögen, ein Innenhof, steinerne Treppen. Dadurch wirkt die Sammlung wie eine Verlängerung der Straße und nicht wie eine abgetrennte Vitrine.
Gezeigt werden Picassos frühe Arbeiten: Bleistiftskizzen, Studien, Radierungen und Gemälde aus seiner Blauen und Rosa Periode. Den Kern der Sammlung bilden Zeichnungen, die der Künstler seinem Freund und Sekretär Sabartés schenkte. Das Herzstück der Sammlung, die auf Velázquez basierende Serie „Las Meninas", umfasst mehrere Dutzend Variationen einer einzigen Komposition. In der Nähe sind Keramiken und Bronzeskulpturen ausgestellt.
Der Eintritt kostet online 14 € und an der Kasse 15 € (Stand: 09/2026, Website des Museu Picasso). Sonntagnachmittags gibt es ein kostenloses Zeitfenster, aber dann ist die Schlange in der Montcada am längsten. Nimm einen Termin am Dienstag- oder Mittwochvormittag: Du kommst schneller hinein und siehst die Räume fast leer.
- Für wen: Bewunderer des frühen Picasso und des Kubismus.
- Nicht für: alle, die große Gemälde aus der späten Schaffensphase erwarten.
- Der Haken: montags geschlossen, und die Wochenend-Zeitfenster sind im Voraus ausverkauft.
- Anfahrt: Metro Jaume I, Arc de Triomf oder Liceu, dann zu Fuß durch das Gotische Viertel.
2. Salvador-Dalí-Museum
© Enric · CC BY-SAFoto: Enric, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie permanente Dalí-Ausstellung befindet sich in den Sälen des Reial Cercle Artístic, des Königlichen Künstlerkreises im Gotischen Viertel. Der Kreis wurde Ende des 19. Jahrhunderts als Künstlerclub gegründet, das Dalí-Museum kam erst viel später hinzu. Es ist bescheidener als das Museum in Figueres, aber vom Zentrum aus bequem zu Fuß erreichbar.
Einige Werke stammen aus Privatsammlungen, dadurch wirkt die Sammlung intim und ganz anders als die Säle in Figueres.
Der Rundgang folgt einer Schleife: zuerst die Skulpturen im Innenhof, dann die Säle mit Grafiken, Glasobjekten und Installationen. Die Motive sind wiedererkennbar, aber ruhiger präsentiert als in den größeren Museen. Wenn du das Dalí-Theatermuseum in Figueres schon gesehen hast, wirst du den Unterschied in der Größenordnung hier schätzen: Die gesamte Ausstellung passt auf eine Etage. Für eine erste Begegnung mit Dalí ist sie zu klein, für einen wiederholten Besuch funktioniert sie besser.
Gleich am Eingang empfängt dich ein riesiges Ei, laut Dalí das Symbol des Lebens, und ein skulpturales Porträt des Künstlers mit einem Delfin auf dem Kopf. Im Inneren gibt es Bronzeskulpturen, Skizzen, dekorative Glasobjekte und Installationen. Die Exponate stehen dicht beieinander, der Besuch dauert etwa eine Stunde.
- Für wen: Surrealismus-Fans, die Figueres schon gesehen haben.
- Nicht für: alle, die eine große Retrospektive erwarten.
- Der Haken: Die Sammlung ist kleiner als im Dalí-Museum in Figueres.
- Anfahrt: Metro Liceu oder Jaume I, dann etwa zehn Minuten zu Fuß bis zum Platz vor der Kathedrale.
Adresse: Carrer Dels Ars, neben der Kathedrale der Heiligen Eulalia.
3. Museum für zeitgenössische Kunst

Das MACBA-Gebäude an der Plaça dels Àngels ist mit den benachbarten Stadtpalästen nicht zu verwechseln. Der weiße rechteckige Kasten mit der riesigen Glasfassade wurde von Richard Meier entworfen, das Museum eröffnete hier Mitte der neunziger Jahre. Es hebt sich von der gotischen Umgebung ab, und genau das ist Teil des Konzepts.
Im Inneren siehst du Werke spanischer Künstler des 20. Jahrhunderts, nach Jahrzehnten geordnet, von den Nachkriegsjahren bis heute. Neben der ständigen Sammlung gibt es Wechselausstellungen. Sie ändern sich alle paar Monate, das Programm ist also immer anders.
Das Museum steht an der Plaça dels Àngels, zwischen den Stationen Universitat und Catalunya. Die Ticketpreise liegen im mittleren Bereich, mit Ermäßigungen für Studierende und Senioren. Kauf dein Ticket online, wenn du die Kasse überspringen willst.
- Für wen: Liebhaber der Kunst des 20. Jahrhunderts und modernistischer Architektur.
- Der Haken: Am Wochenende bildet sich eine Schlange an der Kasse, und einige Säle sind wegen Ausstellungsumbauten geschlossen.
- Anfahrt: Metro Universitat oder Catalunya, etwa fünf Minuten zu Fuß.
4. Schokoladenmuseum
© Kippelboy · CC BY-SAFoto: Kippelboy, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDas Museu de la Xocolata befindet sich in einer historischen Konditorei und erzählt die Geschichte des Kakaos von den indigenen Völkern bis zu den europäischen Meistern. Jeder Gast bekommt am Eingang eine Tafel Schokolade, was den Besuch gleich angenehm einstimmt. Dies ist das kinderfreundlichste Museum in dieser Auswahl, und es ist hier immer lebhaft.
Die Europäer fanden heraus, wie man gemahlene Bohnen mit Zucker mischt, und das Getränk wurde süß.
Eine eigene Szene ist Don Quijote gewidmet: Windmühlen, sein treuer Knappe und Tiere sind alle aus Schokolade geformt. In der Nähe stehen Miniatur-Nachbildungen von Gaudís Häusern und anderen architektonischen Wahrzeichen sowie Figuren historischer Persönlichkeiten. Viele der Figuren werden in der Werkstatt des Museums hergestellt, daher verändert sich die Ausstellung von Zeit zu Zeit.
Kinder haben es hier leichter als in Kunstgalerien: Die Figuren können aus der Nähe betrachtet werden, und man sieht, wie Schokolade zur Skulptur wird. Das Museum liegt im Gotischen Viertel, nicht weit vom Arc de Triomf entfernt, und du kannst auch von der Station Jaume I zu Fuß gehen.
Tickets für die Werkstatt werden separat verkauft und sollten am besten im Voraus gebucht werden.
Der Eintritt liegt im unteren Preisbereich; den genauen Preis findest du auf der Website des Museums. Dienstags ist geschlossen, und am ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt frei. Komm zur Öffnungszeit: Gegen Mittag stauen sich Familien mit Kindern an der Kasse.
- Für wen: Familien mit Kindern und alle mit einer Vorliebe für Süßes.
- Nicht für: alle, die eine ernsthafte Kunstsammlung suchen.
- Der Haken: dienstags geschlossen, und der freie Sonntag zieht eine lange Schlange an.
- Anfahrt: Metro Arc de Triomf, dann zu Fuß zur Straße Jonqueres.
5. Gaudí-Hausmuseum
© Andrei Dan Suciu · CC BYFoto: Andrei Dan Suciu, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia CommonsDas Casa Museu Gaudí liegt im Park Güell, mitten in der Anlage, die der Architekt selbst entworfen hat. Das märchenhafte Haus mit Türmen und Mosaiken wurde als Musterhaus für das geplante Wohnviertel gebaut. Heute ist es ein kleines Museum mit Gaudís persönlichen Gegenständen, Möbeln und Gemälden.
Das Haus lässt sich gut mit einem Spaziergang durch den Park Güell verbinden, aber das Parkticket wird separat verkauft. In der Hochsaison ist der Eintritt nur mit Zeitfenster möglich, also buche deine Zeit im Voraus. Plane den Park am Morgen ein, bevor die Sonne kräftig wird und solange weniger Menschen unterwegs sind.
- Für wen: Gaudí-Fans und Liebhaber von Trencadís-Mosaiken.
- Der Haken: das Haus ist klein, und der Park Güell wird im Sommer sehr voll.
- Anfahrt: zu Fuß von den Metrostationen Lesseps oder Vallcarca bergauf oder mit dem Bus zur Straße Olot.
Tickets ohne Anstehen für den Park Güell bekommst du auf GetYourGuide.
6. Schifffahrtsmuseum
© Enric · CC BY-SAFoto: Enric, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Schifffahrtsmuseum von Barcelona ist im Gebäude der königlichen Werft Drassanes untergebracht. Es ist ein seltenes Beispiel mittelalterlicher gotischer Industriearchitektur, und allein die Gewölbedecken sind den Besuch wert. Das Museum wurde Ende der 1920er-Jahre eröffnet, und hier siehst du die wichtigsten Kapitel der Geschichte der spanischen Flotte.
Unter den Bögen der Werft findest du Modelle von Militär- und Passagierschiffen, Navigationsinstrumente, antike Karten und Marinemalerei. Das Hauptexponat liegt am Kai: der Dreimastschoner Santa Eulàlia, der seit 1997 zum Museum gehört. Er ist schon von der Uferpromenade aus sehenswert, ganz ohne Ticket.
Eine eigene Halle ist der Navigation gewidmet: Sextanten, Kompasse, Loggen und antike Karten zeigen, wie Seeleute ihren Weg fanden. Eine weitere ist der Kunst der Marinemaler gewidmet, die das Meer und Schiffe darstellten. Unter den Werftgewölben stehen restaurierte Ruderboote und Lastkähne, an die du nah herantreten und die Planken genau betrachten kannst.
Das Museum ist sieben Tage die Woche geöffnet, mit Ausnahme einiger Feiertage im Jahr. Wenn du mit Kindern unterwegs bist, beginne mit den Segelschiffen am Kai: Sie machen mehr Eindruck als die Vitrinen.
- Für wen: Familien und alle, die sich für die Geschichte der Schifffahrt interessieren.
- Der Haken: Das Museum ist an bestimmten Feiertagen geschlossen, also prüfe den Kalender auf der Website.
- Anfahrt: U-Bahn-Station Drassanes, der Ausgang führt direkt zur Werft.
7. FC-Barcelona-Museum
© JoJan · CC BYFoto: JoJan, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia CommonsDas FC-Barcelona-Museum wurde neben dem Camp Nou eröffnet und umfasst drei Säle. Selbst Menschen, die weit vom Fußball entfernt sind, kennen die Namen Maradona und Messi, und beide haben hier ihren Platz. Die Ausstellung setzt auf interaktive Erlebnisse statt auf Vitrinen voller Medaillen.
Der erste Saal bietet einen Touchscreen mit der Vereinsgeschichte, Torhighlights und Spielstatistiken. Der zweite zeigt Bälle, Gemälde von Dalí und Tàpies sowie persönliche Gegenstände der Spieler. Die Trophäenhalle wird vom Pokal der Champions League gekrönt, mit dem du dich gegen eine Zusatzgebühr fotografieren lassen kannst.
Das Museum wurde Anfang der 1980er-Jahre eröffnet und hat sich inzwischen zu einer eigenständigen Attraktion im Stadion entwickelt. Die Tour führt dich nicht nur durch die Säle, sondern auch durch die Ränge des Camp Nou, daher solltest du das Ticket als Rundgang durch die gesamte Arena verstehen. Es gibt kein separates Museumsticket; der Eintritt ist im Preis der Stadiontour enthalten.
Unter den Exponaten stechen die Fußballschuhe von Ronald Koeman und Leo Messi hervor, ebenso wie Maradonas Trikot. Für den Rundgang durch die Säle und die Arena brauchst du bequem über eine Stunde, also quetsche den Besuch nicht zwischen zwei andere Museen. Wenn du mit Kindern unterwegs bist, beginne mit dem interaktiven Saal: Dort langweilen sie sich am wenigsten.
- Für wen: Fans und Familien mit Kindern.
- Nicht für: alle, denen Fußball egal ist.
- Der Haken: Es gibt kein separates Museumsticket; der Eintritt ist nur im Rahmen der Stadiontour möglich.
- Anfahrt: U-Bahn-Stationen Maria Cristina, Les Corts, Collblanc oder Badal.
8. Wachsfigurenkabinett
© Dr.Wiki · CC BY-SAFoto: Dr.Wiki, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDas Museu de Cera ist in einem ehemaligen Bankgebäude an der Passage Banca untergebracht. Das Museum wurde Anfang der 1970er-Jahre eröffnet und hat eine Sammlung von Figuren realer Personen, Filmfiguren und literarischer Gestalten zusammengetragen. Du gehst an historischen und politischen Persönlichkeiten vorbei und steigst dann in den zweiten Stock zu Schauspielern und Sportlern hinauf.
Eine eigene Szene bildet Jules Vernes Nautilus nach: Durch die Bullaugen siehst du den Meeresboden mit fantastischen Kreaturen. In der Nähe gibt es einen Raum, der als Folterkammer gestaltet ist und den nicht jeder betritt. Die Figuren geben Gesichtszüge, Posen und Haarfarbe der Originale recht genau wieder.
- Für wen: Familien mit Kindern und Filmliebhaber.
- Der Haken: In der Nebensaison schließt das Museum über Mittag, das solltest du bei deiner Tagesplanung berücksichtigen.
- Anfahrt: U-Bahn-Station Drassanes, grüne Linie, dann ein paar Minuten zu Fuß.
9. Museum der optischen Täuschungen

Das Museu d'Il·lusions Óptiques ist das jüngste in dieser Auswahl und das erste in Europa mit 3D-Bildern. Hier stehst du zwischen Piraten, läufst vor Zombies davon und kletterst an Deck der Titanic. Fotografieren ist für alle erlaubt, und Bodenmarkierungen zeigen die besten Blickwinkel.
Neben den Sälen gibt es im Museum eine Bar mit optischen Tricks und kurzen Shows. Das Programm wechselt, daher gleicht kein Besuch dem anderen. Eine Stunde reicht, um alles zu sehen, es sei denn, du verweilst bei jeder Installation.
- Für wen: Familien, Jugendliche und alle, die gern fotografieren.
- Der Haken: Das Museum ist nur vier Tage die Woche geöffnet; an den übrigen Tagen bleiben die Säle geschlossen.
- Anfahrt: U-Bahn-Station Urquinaona, dann zu Fuß zur Straße Jonqueres.
10. Joan-Miró-Museum
© Canaan · CC BY-SAFoto: Canaan, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Fundació Joan Miró steht auf dem Montjuïc in einem weißen Gebäude, das der Freund des Künstlers, der Architekt Sert, entworfen hat. Die erste große Ausstellung fand hier Ende der 1960er-Jahre statt, und das Museum selbst wurde Mitte der 1970er-Jahre eröffnet. Allein die Architektur verrät dir, dass dich im Inneren Surrealismus erwartet.
Die Stiftung besitzt eine riesige Sammlung: Tausende Werke von Miró selbst sowie Grafik und Skulpturen anderer Meister. Der Künstler arbeitete auf Leinwand, Keramik und Stoff, daher unterscheiden sich die Säle im Material. Von der Terrasse hast du einen Blick über die Stadt, und sie ist im Ticket enthalten.
Der Eintritt kostet online 17 € und an der Kasse 18 €; das Museum ist dienstags bis samstags von 10 bis 20 Uhr und sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet (Stand: 09/2026, Website der Fundació Joan Miró). Montags geschlossen. Buche ein Zeitfenster am Morgen: Gegen Mittag sind die Säle deutlich voller.
- Für wen: Fans von Abstraktion und Surrealismus.
- Der Haken: Es gibt keine U-Bahn in der Nähe; du musst mit dem Bus oder der Seilbahn hinfahren.
- Anfahrt: Busse zur Haltestelle Fundació Joan Miró oder die Standseilbahn auf den Montjuïc.
Für Touren durch Museen und auf den Montjuïc schau bei GetYourGuide vorbei.
11. Geschichtsmuseum von Barcelona
© Enric · CC BY-SAFoto: Enric, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Geschichtsmuseum von Barcelona ist im Herrenhaus Casa Clariana-Padellàs am Königsplatz im Gotischen Viertel untergebracht. Der Hauptteil der Sammlung liegt unter der Erde: Ausgrabungen haben hier ein ganzes römisches Viertel freigelegt. Ein Aufzug bringt dich hinunter in eine unterirdische Stadt mit Straßen, Thermen und Abwasserkanälen.
Die Bauwerke sind über zweitausend Jahre alt und geben den Grundriss des antiken Barcino preis. Heute liegt über den Ausgrabungen der Königsplatz, wo einst der Palast der Grafen stand. Der unterirdische Rundgang führt an den Fundamenten von Häusern, Werkstätten und Weinlagern vorbei.
Der oberirdische Teil ist besonders reich an Funden aus der Römerzeit: Skulpturen, Porträts, Münzen und Medaillen aus verschiedenen Epochen. Ein eigener Bereich ist dem Handwerk und dem städtischen Alltag gewidmet und beherbergt außerdem antike Stiche, Geschirr und Möbel. Ein einziges Ticket gewährt dir Zugang sowohl zum Hauptgebäude als auch zum unterirdischen Bereich; eine Zusatzzahlung ist nicht nötig.
Die oberirdischen Säle enthalten Zehntausende Exponate, von der Jungsteinzeit bis ins letzte Jahrhundert.
- Für wen: Familien und alle, die das römische Barcelona sehen möchten.
- Der Haken: Montags geschlossen, und am kostenlosen ersten Sonntag drängen sich die Menschen.
- Anfahrt: U-Bahn-Station Jaume I, zwei Minuten zu Fuß zum Königsplatz.
12. Museum der Geschichte Kataloniens
© José Luiz · CC BY-SAFoto: José Luiz, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDas Museum der Geschichte Kataloniens liegt im Alten Hafen, in den restaurierten Lagerhallen des Palau de Mar. Die Ausstellung erstreckt sich über mehrere Etagen und zeichnet die Geschichte der Region von der Frühzeit bis heute nach. Die Chronologie beginnt mit den Überresten des Homo erectus und neolithischen Werkzeugen.
Es folgen Säle über die Griechen, Phönizier und die iberische Zivilisation. Die mittelalterlichen Ausstellungen behandeln das Wachstum der Städte, den Handel, romanische und gotische Kunst sowie Kapitel über Epidemien und Hungersnöte. Der Rundgang endet mit Sälen zum Barock, zum Bürgerkrieg und zum industriellen Aufschwung.
- Für wen: alle, die Kataloniens Kontext bei einem einzigen Besuch verstehen möchten.
- Der Haken: die Öffnungszeiten haben sich schon mehrfach geändert, also prüfe die Zeiten vor deiner Reise auf der offiziellen Website des Museums.
- Anfahrt: U-Bahn-Station Barceloneta oder Drassanes, dann am Hafen entlang zu Fuß.
13. Nationales Kunstmuseum Kataloniens
© MARIA ROSA FERRE ✿ from Vilafranca del penedes, Catalunya · CC BY-SAFoto: MARIA ROSA FERRE ✿ from Vilafranca del penedes, Catalunya, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia CommonsDas Nationale Kunstmuseum Kataloniens befindet sich im Palau Nacional auf dem Hügel Montjuïc. Die Terrasse vor dem Eingang bietet bereits einen Panoramablick über die Stadt, und viele Menschen kommen nur wegen dieser Aussicht hier herauf. Im Inneren führen mehrere Dauerausstellungen von der romanischen Kunst bis zur modernen Kunst.
Den Kern der Sammlung bilden romanische Fresken, die von den Wänden pyrenäischer Kirchen abgenommen wurden. Es folgen gotische, Renaissance- und Barockwerke, danach eine Sammlung der Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts. Ein eigener Bereich ist der Numismatik gewidmet, mit Münzen, die bis in die Antike zurückreichen.
Das Museum ist montags geschlossen; an den anderen Tagen ist es von morgens bis abends geöffnet, sonntags bis mittags (Stand: 09/2026, MNAC-Website). Das allgemeine Ticket gilt zwei Tage, Kinder haben freien Eintritt. Der Zugang zur Terrasse wird separat bezahlt.
- Für wen: Liebhaber romanischer Kunst und Panoramablicke.
- Der Haken: montags geschlossen, und das Terrassenticket kostet zusätzlich zum Eintritt.
- Anfahrt: U-Bahn-Station Espanya, dann zu Fuß oder mit den Rolltreppen den Montjuïc hinauf.
Tickets für Barcelonas Museen lassen sich bequem auf Tiqets vergleichen.
14. Frederic-Mares-Museum
© José Antonio Gil Martínez from Vigo, Spain · CC BYFoto: José Antonio Gil Martínez from Vigo, Spain, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDas Frederic-Mares-Museum versteckt sich im Innenhof des Königspalasts an der Plaça de Sant Iu. Der Künstler und Sammler verbrachte sein Leben damit, Skulpturen zusammenzutragen, und die Sammlung trägt seinen Namen. Die Räume sind klein, aber die Exponate stehen dicht an dicht.
Den Kern der Sammlung bilden antike Skulpturen aus Iberien, dem antiken Griechenland und Karthago. Eine eigene Ausstellung ist Meistern aus Aragonien und Kastilien gewidmet, die im 15. Jahrhundert arbeiteten, eine weitere konzentriert sich auf Kruzifixe und Kreuze aus Holz und Metall. Im zweiten Stock siehst du Werke von Meistern des 15. bis 19. Jahrhunderts und katalanischen Bildhauern sowie das „Sentimentale Museum" mit Schlüsseln, Schnupftabakdosen, Operngläsern und altem Geld.
- Für wen: alle, die sich für Skulptur und das Alltagsleben vergangener Jahrhunderte interessieren.
- Der Haken: montags geschlossen, und am ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt frei und es ist voll.
- Anfahrt: U-Bahn-Station Jaume I, dann zu Fuß zum Platz vor der Kathedrale.
15. Motorradmuseum
Das Museo de la Moto eröffnete zu Beginn des letzten Jahrzehnts und belegt die unteren Etagen des mittelalterlichen Klosters Sant Felip Neri. Die Ausstellungsfläche des Museums ist bescheiden, aber die Sammlung ist dicht. Es erzählt die Geschichte des katalanischen Motorrads, eines bedeutenden Teils der globalen Industrie.
Die Dauerausstellung umfasst mehr als ein Jahrhundert und zeigt Produkte aus über hundert Motorradfabriken der Region. Die Hauptplätze gehören den Marken Montesa, Bultaco, OSSA und Derbi, die weit über Spanien hinaus Anerkennung fanden. Das Museum zeigt regelmäßig seltene Kleinserienmodelle und veranstaltet Präsentationen neuer Projekte.
Das Museum hat einen Shop mit Zubehör und Fachliteratur, den du ohne Ticket besuchen kannst.
- Für wen: Fans von Maschinen und Retro-Motorrädern.
- Der Haken: montags geschlossen, und das Museum macht eine Mittagspause.
- Anfahrt: U-Bahn-Station Liceu oder Jaume I, dann zu Fuß durch das Gotische Viertel.
16. Naturwissenschaftliches Museum
© pere prlpz · CC BY-SAFoto: pere prlpz, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDas Naturwissenschaftliche Museum Barcelona blickt auf mehr als ein Jahrhundert Geschichte und Millionen von Exponaten zurück. Die Sammlung verteilt sich auf mehrere Standorte: das blaue Forum-Gebäude, einen Pavillon im Ciutadella-Park und den Botanischen Garten auf dem Montjuïc. Die Hauptausstellung, das Museu Blau, belegt zwei Etagen des Forum-Gebäudes.
Ein Walskelett begrüßt dich in der Lobby. Dann folgen abgedunkelte Säle über die Ursprünge des Lebens, mit Licht, Ton und Video. Vitrinen enthalten Gesteine, Mineralien und Edelsteine, daneben Pilze, Algen und Mikroorganismen. Eine eigene Sammlung besteht aus getrockneten Insekten und präparierten Tieren.
Der Eintritt liegt im niedrigen zweistelligen Bereich, Kinder erhalten Ermäßigung, und am ersten Sonntag im Monat bieten viele Standorte freien Eintritt. Die Öffnungszeiten unterscheiden sich zwischen dem Museu Blau und dem Botanischen Garten, also prüfe vor deinem Besuch die offizielle Website.
- Für wen: Familien und Schulkinder.
- Der Haken: die Sammlung ist auf verschiedene Gebäude verteilt, du musst also zwischen den Standorten pendeln.
- Anfahrt: das Museu Blau erreichst du über die U-Bahn-Station El Maresme | Fòrum; den Pavillon im Ciutadella-Park über die Station Arc de Triomf.
17. Wissenschaftsmuseum CosmoCaixa
© Jirka Dl · CC BY-SAFoto: Jirka Dl, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsCosmoCaixa liegt am Stadtrand am Fuß des Tibidabo und belegt ein riesiges Gebäude. Es ist ein Wissenschaftsmuseum der Stiftung la Caixa, und hier ist alles darauf ausgelegt, dass du anfassen, hinabklettern und experimentieren kannst. Vor dem Eingang stehen zwei Satellitenschüsseln, die Schall zueinander übertragen.
Im Inneren steigst du spiralförmig um einen Amazonasbaum hinab und fährst mit einer gläsernen Rolltreppe hinauf. In den Sälen gibt es ein Foucaultsches Pendel, ein Modell eines überfluteten Amazonaswalds und einen Querschnitt der Erde. Einzelne Installationen demonstrieren Blitze, Tornados, Vulkanausbrüche und Erdbeben, und das Museum hat ein Planetarium.
Der Eintritt kostet 8 €, Kinder unter 16 Jahren haben freien Eintritt (Stand: 09/2026, CosmoCaixa-Website). Das Museum ist dienstags bis sonntags von 10 bis 20 Uhr geöffnet, montags geschlossen. Am ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt für alle frei, und am besten kommst du zur Öffnungszeit.
- Für wen: Familien mit Kindern und alle, die interaktive Museen lieben.
- Der Haken: es gibt keine U-Bahn in der Nähe, plane also eine halbe Stunde extra für die Anreise ein.
- Anfahrt: S-Bahn bis zur Station Avinguda Tibidabo oder Bus, dann ein paar Minuten zu Fuß.
Tickets für CosmoCaixa und andere Wissenschaftsmuseen der Stadt findest du auf GetYourGuide.
18. Archäologisches Museum Kataloniens
Das Archäologische Museum Kataloniens befindet sich im ehemaligen Palast der grafischen Künste im Montjuïc-Park. Die Ausstellung ist in thematische Sammlungen gegliedert und zeigt die Entwicklung von Werkzeugen, Haushaltsgegenständen, Handwerk und Kleidung. Sie veranschaulicht deutlich, wie sich das tägliche Leben von der Vorgeschichte bis zur Antike veränderte.
© Didier Descouens · CC BY-SAFoto: Didier Descouens, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Route führt durch Fundstücke aus Ausgrabungen in ganz Katalonien. Keramik, Schmuck und Waffen aus verschiedenen Epochen verdienen besondere Aufmerksamkeit, ebenso wie Grabbeigaben. Die Räume sind klein, der Besuch nimmt also nicht den ganzen Tag in Anspruch.
- Für wen: alle, die sich für Archäologie und alte Geschichte interessieren.
- Der Haken: Das Museum ist montags und an bestimmten Feiertagen geschlossen.
- Anreise: Metrostation Espanya oder Poble Sec, dann den Montjuïc hinauflaufen.
19. Casa Milà
© PhotoZuZ · CC BY-SAFoto: PhotoZuZ, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDie Casa Milà, auch La Pedrera genannt, steht am Passeig de Gràcia und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie ist Gaudís letztes weltliches Werk, erbaut Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts. Die gewellte Steinfassade erinnert an eine Klippe, und das Innere ist genauso überraschend.
Das Gebäude hat keine tragenden Wände; ein Rahmen trägt die Struktur. Eine Etage ist einer Ausstellung über Gaudís Werk gewidmet, eine andere rekonstruiert eine Wohnung aus dem frühen zwanzigsten Jahrhundert mit Möbeln, Geschirr und Kleidung. Die Hauptattraktion hier ist das Dach: Schornsteine in Form von Kriegern und Monstern machen es zu einem Skulpturengarten.
Das Gebäude ist täglich geöffnet, mit separaten Abendsessions auf dem Dach. Am besten buchst du Tickets im Voraus, denn die Zeitfenster für Tagesbesuche sind schnell ausverkauft. Wenn du das Dach ohne Menschenmassen sehen willst, wähle das erste Zeitfenster am Morgen.
- Für wen: Gaudí-Fans und Architekturliebhaber.
- Der Haken: Der Dachzugang ist an Zeitfenster gebunden, und ohne vorab gekauftes Ticket kommst du möglicherweise nicht hinein.
- Anreise: Metrostation Diagonal oder Provença, der Ausgang führt direkt zum Gebäude.
Tickets für die Casa Milà mit Audioguide gibt es auf GetYourGuide.
20. Poble Espanyol
© pere prlpz · CC BY-SAFoto: pere prlpz, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDas Poble Espanyol auf dem Montjuïc funktioniert wie ein Freilichtmuseum, mit Nachbildungen von Gebäuden aus ganz Spanien. Der Eingang führt durch das mittelalterliche Tor von Ávila, dann öffnet sich die Plaza Mayor. Von dort zweigen Straßen ab zu den Vierteln von Andalusien, Galicien, den Balearen, Valencia, dem Baskenland und Katalonien.
Mehr als hundert Gebäude bilden Burgen, Stadthäuser, Dorfhäuser und Klöster nach. Töpfer, Weber, Glasbläser und Lederhandwerker arbeiten in den Werkstätten, wo du ihnen zusehen und ihre Produkte kaufen kannst. Ein einziges Ticket erlaubt mehrfaches Ein- und Ausgehen über den Tag verteilt, was viele Besucher nutzen.
- Für wen: alle, die ganz Spanien in ein paar Stunden sehen wollen.
- Der Haken: Die Öffnungszeiten variieren je nach Wochentag, also prüfe vor dem Besuch die Website.
- Anreise: Metrostation Espanya, dann zu Fuß oder mit den Rolltreppen den Montjuïc hinauf.
Touren und Tickets in Barcelona
Geführte Touren, Tickets ohne Anstehen und Aktivitäten — die meisten Angebote sind kostenfrei stornierbar.
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Wie kannst du in Barcelona Geld sparen?
Barcelona ist eine teure Stadt, aber es gibt einfache Wege, weniger zu zahlen. Erste Regel: Achte auf kostenlose Eintrittsfenster. Am ersten Sonntag im Monat bieten viele Museen freien Eintritt, und einige öffnen sonntagnachmittags kostenlos.
Wenn du mindestens drei Museen besuchen willst, ist der Articket die bessere Wahl. Ein Ticket verschafft dir Eintritt zu sechs großen Museen der Stadt und ist fast ein Jahr lang gültig. Für den Transport hol dir die Hola-BCN-Karte für mehrere Tage, das ist günstiger als Einzeltickets.
Ein Nahverkehrspass für zwei bis fünf Tage ist einfach auf GetYourGuide zu kaufen.
Der Hop-on-hop-off-Bus hilft dir, die Stadt bei einem kurzen Besuch abzudecken. Die Routen verbinden die wichtigsten Viertel und den Montjuïc, und du steigst dort aus, wo es dich interessiert.
Einen Sightseeing-Bus in Barcelona für ein oder zwei Tage gibt es auf GetYourGuide.
- Für wen: alle, die pro Reise mindestens drei Museen besuchen.
- Der Haken: Verkehrskarten und Pässe beinhalten keinen Museumseintritt, das sind separate Ausgaben.
⁉️🤔 Häufige Fragen
Wann sind die Museen in Barcelona kostenlos?
Am ersten Sonntag im Monat bieten viele Museen freien Eintritt, darunter das Museu Picasso, CosmoCaixa und das Stadtgeschichtliche Museum von Barcelona. Einige Museen öffnen auch sonntagnachmittags kostenlos. Prüfe die offiziellen Websites für die genauen Zeitfenster, denn die Zeiten ändern sich je nach Saison.
Wie viele Tage brauchst du für die Museen in Barcelona?
Für die zwanzig Museen auf der Liste brauchst du mindestens eine Woche, wenn du zwei pro Tag besuchst. An einem Tag kannst du realistisch drei nahe beieinanderliegende Museen schaffen, zum Beispiel das Museu Picasso, das Marès-Museum und das Stadtgeschichtliche Museum im Gotischen Viertel. Plane nicht mehr als drei, sonst verschwimmen die Eindrücke.
Welche Museen in Barcelona sind für Kinder interessant?
Kinder haben meist Spaß am Schokoladenmuseum, an CosmoCaixa und am Museum der optischen Täuschungen. Bei CosmoCaixa kannst du Exponate anfassen und die Spirale hinuntergehen, und im Schokoladenmuseum bekommst du am Eingang eine Tafel Schokolade. Das Museum der optischen Täuschungen ist nur vier Tage pro Woche geöffnet, das solltest du im Hinterkopf behalten.
Sind die Museen montags geschlossen?
Ja, Montag ist für die meisten Museen auf der Liste ein Ruhetag, darunter das Museu Picasso, das MACBA, die Fundació Joan Miró und CosmoCaixa. Das Schifffahrtsmuseum und die Casa Milà sind geöffnet, also ist der Montag ein guter Tag für diese beiden. Plane deine Route im Voraus, damit der Tag nicht verloren geht.
Muss man Tickets im Voraus kaufen?
Ja, an Wochenenden und in der Hochsaison sind die Zeitfenster mehrere Tage im Voraus ausverkauft. Museu Picasso, Casa Milà und Park Güell verkaufen Eintritte mit Zeitfenster, ohne Reservierung riskierst du also, in der Schlange zu stehen. Online-Tickets sind oft günstiger als an der Kasse, also besorg sie dir vor der Reise.
Kurz gesagt: was du buchen solltest
Wenn du wenig Zeit hast, entscheide dich für das Museu Picasso und das Nationale Kunstmuseum von Katalonien: Sie geben den besten Überblick über die Malerei der Stadt. Wenn du mit Kindern reist, priorisiere CosmoCaixa, das Schokoladenmuseum und das Museum der optischen Täuschungen. Wenn du dich für Geschichte interessierst, beginne mit dem Stadtgeschichtlichen Museum und dem Schifffahrtsmuseum, und ergänze dann das Archäologiemuseum.
Buche Tickets für die Hauptmuseen im Voraus, wähle ein Hotel in der Nähe der Metro und schließe vor dem Flug eine Versicherung ab. So verlierst du keine Zeit in Warteschlangen und kannst bequem mehr als die Hälfte der Liste in einer Reise abdecken.
Tickets und Touren gibt es auf GetYourGuide, Hotels in Barcelona auf Trip.com, und Versicherungsoptionen lassen sich einfach hier vergleichen.


