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Museen in Tallinn: 20 Orte für Geschichte und Kunst

Museen in Tallinn: 20 Orte für Geschichte und Kunst

Tallinn ist kompakt, und es scheint, als könntest du alle Museen der Stadt an einem einzigen Wochenende besuchen. In Wirklichkeit verteilen sich zwanzig Sammlungen von Kalamaja bis Rocca al Mare, und einige davon sind montags geschlossen.

Wir haben eine Liste mit Museen in Tallinn zusammengestellt, die deine Zeit wert sind. Zu jedem findest du Eintrittspreise, Schließtage und eine kurze Erklärung, was es von den anderen auf der Liste unterscheidet. Wir haben Preise und Öffnungszeiten im September 2026 auf den offiziellen Websites geprüft.

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Tickets und Öffnungszeiten: So sparst du

💡 Kurz gesagt:

  • Montag ist im Kumu und im Gesundheitsmuseum Ruhetag. Das Stadtmuseum ist nur von Oktober bis April montags geschlossen. Plane diese Besuche für Dienstag oder später.
  • Im Wasserflugzeughafen zahlen Schüler und Studierende etwa die Hälfte des Erwachsenenpreises.
  • Preise und Öffnungszeiten: Stand: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website der Tallinn Card

Die wichtigsten Museen der Stadt sind Teil der Tallinn Card: Mit der Karte zahlst du keinen Eintritt für den Wasserflugzeughafen, die Dicke Margarethe und die meisten Zweigstellen des Estnischen Kunstmuseums (Stand: 09/2026, Tallinn Card). Die Karte gilt ab 24 Stunden, drei kostenpflichtige Museen an einem Tag machen sie also in der Regel bezahlt.

Kaufe Einzeltickets online im Voraus. Die Kassen schließen 30 Minuten vor Schließung, und morgens sind die Schlangen kürzer. Im Vabamu lohnt sich ein Kombiticket: Der gemeinsame Eintritt für das Museum der Besatzungen und die KGB-Gefängniszellen kostet 22 €, zwei getrennte Tickets würden 25 € kosten (Stand: 09/2026, Vabamu-Preise).

Behalte die Saison im Hinterkopf. Im Sommer haben einige Museen sieben Tage die Woche geöffnet; im Winter schrumpfen die Zeiten auf Mittwoch bis Sonntag. Wenn du im Oktober oder später anreist, prüfe die Website des Museums am Tag deines Besuchs.

1. Estnisches Schifffahrtsmuseum

Runder Steinturm Dicke Margarethe in Tallinn© Photograph by Mike Peel ( www.mikepeel.net ). · CC BY-SAFoto: Photograph by Mike Peel ( www.mikepeel.net )., CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Museum entstand aus einer Initiative von Seeleuten und Kapitänen und wurde Mitte der 1930er-Jahre eröffnet. Seine dauerhafte Heimat fand es im Kanonenturm Dicke Margarethe, der mehr als fünf Jahrhunderte alt ist.

Der zweite Standort des Museums befindet sich in ehemaligen Wasserflugzeughangars in Kalamaja. Die Ausstellung „Meer des Interesses" füllt den gesamten Hangar: Im Inneren siehst du das U-Boot Lembit, ein Wasserflugzeug vom Typ Short 184, Seeminen und eine Sammlung von Schiffskanonen.

Daneben liegt der hundert Jahre alte Eisbrecher Suur Tõll, und auch auf seinen Decks werden Führungen angeboten. Schulklassen werden hierher gebracht, und Erwachsene sollten sich einen Audioguide nehmen: Ohne Erklärungen sieht manches Gerät gleich aus.

  • Kosten: 22 € für Erwachsene und 11 € für Kinder von 9 bis 18 Jahren (Stand: 09/2026, meremuuseum.ee).
  • Kombiticket: Wasserflugzeughafen und Dicke Margarethe zusammen kosten 30 €, Kinder unter acht Jahren haben freien Eintritt (Stand: 09/2026, meremuuseum.ee).
  • Anfahrt: Vesilennuki 1, etwa zwei Kilometer vom Rathausplatz entfernt, Richtung Seehafen.
  • Der Haken: Der Audioguide kostet extra, 5 € (Stand: 09/2026, meremuuseum.ee).

2. Kumu Kunstmuseum

Kupferfassade des Kumu Kunstmuseums in Tallinn© FrDr · CC BY-SAFoto: FrDr, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Kumu beherbergt estnische Kunst vom späten 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Das kupferverkleidete Gebäude steht am Rand einer Klippe, und viele kommen allein wegen der Architektur selbst.

Die Ausstellungen der Nationalgalerie sind nach Epochen und Altersgruppen gegliedert: vom sozialistischen Realismus bis zu inoffizieller Kunst und Computerinstallationen. Das Museum wurde mit dem European Museum of the Year Award ausgezeichnet, auch wegen der Art, wie es komplexe Werke erklärt.

Hier kann man leicht drei Stunden verbringen: Die Dauerausstellung erstreckt sich über mehrere Etagen, und die Wechselausstellungen ändern sich zu jeder Jahreszeit. Komm am Donnerstagabend, wenn die Galerien schon halb leer sind.

  • Kosten: 16 € für ein reguläres Ticket und 11 € für ein ermäßigtes Ticket (Stand: 09/2026, Kunstmuseum Estlands).
  • Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10:00-18:00, Donnerstag bis 20:00, montags geschlossen (Stand: 09/2026, kumu.ekm.ee).
  • Adresse: Weizenbergi 34, in Kadriorg.
  • Für wen: für alle, die estnische Kunst bei einem einzigen Besuch verstehen möchten.

3. Vabamu Museum der Besatzungen und der Freiheit

Betonkoffer im Hof des Vabamu-Museums zwischen Birken© Kenny McFly · CC BY-SAFoto: Kenny McFly, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Vabamu erzählt die jüngere Geschichte Estlands anhand persönlicher Geschichten: Besatzungen, Deportationen, Widerstand und Überleben. Die Dauerausstellung ist in fünf Teile gegliedert, von „Sowjetestland" bis „Im Exil".

Das Museum befindet sich in einem Gebäude in der Altstadt. Ein mehrsprachiger Audioguide ist im Ticket bereits enthalten, du musst also nicht extra dafür bezahlen.

Die Ausstellung basiert auf authentischen Erinnerungen, deshalb liest du hier keine Jahreszahlen, sondern Menschenschicksale. Das zweite Museum desselben Teams, die KGB-Gefängniszellen, liegt in der Nähe und ist mit demselben Ticket vergünstigt zugänglich.

  • Kosten: 15 € für ein reguläres Ticket, 10 € für ein ermäßigtes Ticket, 30 € für ein Familienticket (Stand: 09/2026, offizielle Website von Vabamu).
  • Öffnungszeiten: täglich 10:00-18:00 von Mai bis September, Mittwoch bis Sonntag 11:00-18:00 im Winter.
  • Adresse: Toompea 8b, in der Nähe des Schlossplatzes Toompea.
  • Nicht für: Familien mit Vorschulkindern, das Thema ist zu schwer.

4. Gesundheitsmuseum

Ausstellung des Estnischen Gesundheitsmuseums mit Bildschirmen und Modellen© Ruutjuur · CC BYFoto: Ruutjuur, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons

Das Museum erstreckt sich über zwei Etagen alter Häuser in der Altstadt, und seine Sammlung umfasst mehr als zwanzigtausend Exponate. Die Dauerausstellung „Ganz offen über deinen Körper" erklärt, wie Organe funktionieren und warum es sich lohnt, auf die eigene Gesundheit zu achten.

Jedes Organ hat seinen eigenen Raum mit interaktiven Exponaten, die du anfassen kannst. Der Rundgang beginnt mit einem Skelett: Du bestimmst selbst, wo Herz, Leber und Lunge liegen.

Auch die Unterhaltung ist hier lehrreich: Du kannst deine Reaktionsfähigkeit testen und dich auf einem Bildschirm mit einer anderen Frisur sehen. Schulklassen kommen zum Unterricht hierher, und Erwachsene sind oft überrascht, mit wie vielen Mythen die Ausstellung aufräumt.

Leuchtende Displays zeigen die Geschichte der Medizin in Estland, von Volksheilmitteln bis zur modernen Forschung. Wenn du mit Kindern unterwegs bist, beginne im unteren Stockwerk: Dort lässt sich ihre Aufmerksamkeit am leichtesten halten.

  • Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10:00-18:00, montags geschlossen (Stand: 09/2026, tervisemuuseum.ee).
  • Adresse: Lai 30, nur wenige Gehminuten vom Rathausplatz entfernt.
  • Für wen: für Familien mit Kindern und für alle, die interaktive Museen lieben.

5. Estnisches Geschichtsmuseum

Gotischer Giebel der Großen Gilde hinter einer Trauerbirke© Borodun · CC BY-SAFoto: Borodun, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Geschichtsmuseum präsentiert elftausend Jahre estnische Geschichte im Großen Gildehaus. Die Sammlung begann mit den Altertümern, die der Apotheker Johann Burchardt zusammengetragen hatte, der Anfang des 19. Jahrhunderts in Tartu lebte.

Interaktive Bildschirme, Quizze und Filme auf Estnisch und Englisch halten die Aufmerksamkeit von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen. In der Waffenhalle siehst du Feuerwaffen aus verschiedenen Epochen, und an interaktiven Geräten kannst du deine eigene Version der Ereignisse zusammenstellen.

Die Hauptausstellungen heißen „Geist des Überlebens" und „Elftausend Jahre estnische Geschichte". Ein Teil der Sammlung ist in den Palast Maarjamäe umgezogen, wo eine Zweigstelle des Museums geöffnet ist.

  • Wegbeschreibung: das Große Gildehaus in der Altstadt, direkt neben dem Rathausplatz.
  • Gut zu wissen: Ein Audioguide in sechs Sprachen ist gegen eine Kaution erhältlich, die bei Rückgabe erstattet wird.
  • Für wen: für Schüler und für alle, die die Geschichte des Landes in zwei Stunden sehen möchten.

6. Estnisches Freilichtmuseum

Gebäude des Estnischen Freilichtmuseums mit einem Schild© SofiRussia · CC BY-SAFoto: SofiRussia, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Rocca al Mare vereint Dutzende Holzbauten aus ganz Estland: vierzehn Bauernhöfe, eine Kirche, Kapellen, Wirtshäuser, Windmühlen und Fischerhäuser. Drinnen siehst du Möbel, Haushaltsgegenstände, Werkzeuge, Schmuck und Kleidung aus vergangenen Jahrhunderten.

Im Sommer sind alle Häuser geöffnet, und Mitarbeiter in Trachten begrüßen dich an jedem Haus. Im Winter sind nur die Kuie-Schule und das Kolu-Wirtshaus geöffnet, daher planst du deinen Besuch am besten für die warme Jahreszeit.

Über das Gelände kommst du mit der Pferdekutsche oder dem Schlitten. Von der Tallinner Innenstadt sind es 15 Minuten mit dem Auto (laut Visit Tallinn).

  • Tickets: Die Preise hängen von der Saison ab, ein Sommerticket kostet mehr als ein Winterticket (Stand: 09/2026, evm.ee).
  • Anreise: Bus bis zur Haltestelle Rocca al Mare oder mit dem Auto, etwa eine Viertelstunde vom Zentrum.
  • Für wen: Familien mit Kindern, es gibt viel Platz zum Spazieren und für eine Kleinigkeit zu essen.

7. Marzipanmuseum

Gelbes Eckhaus Maiasmokk in der Pikk-Straße im Winter© cremona daniel · CC BYFoto: cremona daniel, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Marzipan begann im Baltikum als Apothekersüßigkeit, die als Medizin verkauft wurde. Das Marzipanzimmer in Tallinns ältestem Café, Maiasmokk, führt diese Geschichte fort: Hier siehst du handbemalte Figuren und Bonbonschachteln aus vergangenen Jahren.

Die Ausstellung zeigt fast lebensechte Blumen, Tiere, dreidimensionale Porträts und mannshohe Torten. In einem Workshop formst du selbst eine Figur und bemalst sie nach deinem Geschmack.

  • Wo: das Marzipanzimmer und Café in der Altstadt, Pikk-Straße (Stand: 09/2026, Visit Tallinn).
  • Was du mitnehmen solltest: eine Schachtel Figuren als Geschenk, sie verderben auf dem Transport nicht.
  • Für wen: alle, die durch die Altstadt schlendern und eine Kaffeepause machen möchten.

8. Nuku-Puppenmuseum

Marionetten im Schaufenster des Nuku-Museums© Liilia Moroz · CC BY-SAFoto: Liilia Moroz, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das ist nicht nur eine Sammlung von Puppen aus verschiedenen Nationen. Hier siehst du Figuren, die auf der Bühne des Estnischen Puppentheaters aufgetreten sind: Die älteste Puppe der Sammlung ist über achtzig Jahre alt.

Die Galerien befinden sich in einem historischen Gebäude im Zentrum der Altstadt in der Nunne-Straße, ein Teil der Ausstellung erstreckt sich bis in den Keller. Der „Raum der Angst" versammelt Märchenfiguren, die auch Erwachsene gern genauer betrachten.

Nicht jeder traut sich, über die Glasbrücke über den Sälen zu gehen. In den Workshops lernst du, eine Fingerpuppe, eine Marionette und eine Schattentheaterfigur herzustellen.

  • Wo: Nunne-Straße in der Altstadt, wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt.
  • Für wen: Familien mit Kindern ab fünf Jahren und alle, die sich an Puppentheater erinnern.
  • Der Haken: Kleinkinder können sich im „Raum der Angst" unwohl fühlen.

9. Maarjamäe

Maarjamäe-Denkmal mit Obelisk und Allee© MoonDragon79 · CC BY-SAFoto: MoonDragon79, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Neben dem Schloss Maarjamäe steht eine Gedenkstätte. Der Platz der Versöhnung erinnert an den Eisfeldzug, und auf dem Militärfriedhof ruhen deutsche, sowjetische und estnische Soldaten.

Das erste Denkmal entstand in den 1960er-Jahren am Hang: ein Obelisk von fünfunddreißig Metern Höhe. In der Nähe stehen die Skulptur „Ewige Flamme" und die Komposition „Sterbende Möwen" aus Bronze und Dolomit.

Der neuere Teil des Ensembles wurde Ende der 2010er-Jahre eröffnet und heißt „Der Weg und der Garten". Zwei schwarze Wände bilden einen Korridor mit zweiundzwanzigtausend eingravierten Namen, und am Ende des Tunnels ist ein Apfelgarten als Symbol der Erinnerung an die Heimat gepflanzt.

Im Schloss selbst befindet sich eine Zweigstelle des Geschichtsmuseums mit einer Ausstellung über das frühe 20. Jahrhundert. Im angrenzenden Park stehen Denkmäler für Politiker der sowjetischen Zeit Estlands.

  • Tipp: Plane Zeit für den Park rund um das Schloss ein; der Spaziergang von Kadriorg dauert zu Fuß etwa eine halbe Stunde.
  • Für wen: alle, die sich für die Geschichte des 20. Jahrhunderts interessieren.
  • Nicht für: Kleinkinder, das Thema der Gedenkstätte ist zu schwer.

10. Kunstmuseum Kadriorg

Rosa-weiße Fassade des Schlossmuseums Kadriorg© Ivo Kruusamägi · CC BY-SAFoto: Ivo Kruusamägi, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Das Schloss Kadriorg wurde für Peter I. erbaut, und das Museum eröffnete hier Ende der 1920er-Jahre. Nach der Restaurierung erstrahlten die Säle in altem Glanz, und heute beherbergen sie die größte Sammlung westeuropäischer und russischer Kunst des Landes.

Eine eigene Ausstellung ist der Sammlung Johannes Mikkel gewidmet: Gemälde, Skulpturen, Grafik, Porzellan und kunstgewerbliche Objekte. Neben dem Schloss liegt ein Park, durch den man nach den Galerien angenehm spazieren kann.

Von Mai bis September ist das Museum auch montags geöffnet, von Oktober bis April bleibt es zu Wochenbeginn geschlossen. Der Mittwoch ist zum langen Tag geworden, die Säle sind dann bis acht Uhr abends geöffnet.

  • Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10:00-18:00, Mittwoch bis 20:00, Montag nur von Mai bis September geöffnet (Stand: 09/2026, Kunstmuseum Estland).
  • Adresse: Weizenbergi 37, in Kadriorg.
  • Für wen: alle, die europäische Malerei ohne Warteschlangen sehen möchten.

11. Museum der Bank von Estland

Backsteingebäude des Museums der Estnischen Bank in Tallinn© Diego Delso · CC BY-SAFoto: Diego Delso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Das ist der einzige Ort im Land, an dem du noch estnische Kronen in Euro umtauschen kannst. Außerdem kannst du hier Gedenkmünzen kaufen und beschädigte Banknoten umtauschen.

Die Ausstellung erklärt, wie das Geld nach Estland kam und wie die Zentralbank funktioniert. Du spielst interaktive Spiele zur Vermögensverwaltung und lernst die Merkmale kennen, die eine echte Banknote von einer Fälschung unterscheiden.

Die Räume befinden sich in einem historischen Gebäude der Adelskreditgesellschaft mit einem roten Backsteineckturm. Der Eintritt ist mit der Tallinn Card kostenlos, und Sammler kommen wegen der Münzen hierher.

  • Wahrzeichen: der rote Backsteinturm im Stadtzentrum, Eingang vom Innenhof.
  • Für wen: alle, die sich für Finanzen interessieren, und Numismatiker.
  • Tipp: Nimm deinen Reisepass mit, wenn du alte Banknoten umtauschen möchtest.

12. Estnisches Museum für Naturgeschichte

Naturkundemuseumsausstellung mit Vitrinen in blauem Licht© Jüri Lõun · CC BY-SAFoto: Jüri Lõun, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Naturkundemuseum steht neben dem Turm Dicke Margarethe. Den Haupteingang mit dem Schild Loodusmuuseum findest du im Innenhof, den du durch einen markanten Torbogen erreichst.

Drei Etagen erzählen von der Geologie, den Landschaften, Mooren und Wäldern Estlands. Die Tierpräparate sind lebensgroß, Bären, Elche, Wölfe und Füchse wirken daher wie im Wald und nicht wie in einer Vitrine.

Estland war eines der ersten Länder, das touristische Routen durch Moore einrichtete, und diesem Thema ist ein eigener Bereich gewidmet. Jeden Herbst findet hier eine Pilzausstellung statt, bei der Schulkinder lernen, den Grünen Knollenblätterpilz von der Täubling zu unterscheiden.

  • Gut zu wissen: Der Audioguide funktioniert in vier Sprachen, darunter Estnisch, Finnisch, Englisch und Russisch.
  • Für wen: Familien und alle, die die Natur des Landes in einer Stunde verstehen möchten.
  • Tipp: Geh nach dem Museum zum Hafen hinunter, von dort hast du einen Blick über das gesamte Hafenbecken.

13. Niguliste-Museum

Nikolaikirche mit hohem Turm und rotem Dach© Radosław Botev · CC BYFoto: Radosław Botev, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/pl/deed.en), Wikimedia Commons

Das Museum befindet sich in der St.-Nikolai-Kirche im westlichen Teil der Altstadt. Seit Mitte der 1940er-Jahre beherbergt es kirchliche Kunst: alte Altäre, Grabplatten und eine Silberkammer mit Arbeiten von Meisterhandwerkern.

Der größte Schatz des Museums ist ein Fragment von Bernt Notkes „Totentanz". Von dem riesigen Gemälde ist ein Abschnitt mit dreizehn Figuren erhalten: eine Kette von Menschen vom Papst bis zum Säugling, und tanzende Todesgestalten, die sie mit sich ziehen.

Die Akustik der Kirche erlaubt es, hier Konzerte zu veranstalten, und Musik verändert den Eindruck der Räume. Im Jahr 2025 begrüßte das Kunstmuseum Estland 388.600 Besucher, es kommen also nicht nur Touristen hierher (Stand: Kunstmuseum Estland).

  • Öffnungszeiten: Die Zeiten ändern sich je nach Saison, prüfe sie vor deinem Besuch auf der Website des Museums (Stand: 09/2026, nigulistemuuseum.ekm.ee).
  • Adresse: Niguliste 3, nahe dem Rathausplatz.
  • Tipp: Geh hinauf zur Aussichtsplattform des Turms, der Aufzug dort ist aus Glas.

14. Estnisches Museum für zeitgenössische Kunst

Hof des Estnischen Museums für Gegenwartskunst mit Bäumen© Ivo Kruusamägi · CC BY-SAFoto: Ivo Kruusamägi, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Zeitgenössische Kunst in Estland findet oft in Räumen statt, die nicht als Museen gebaut wurden. Ein solcher Ort befindet sich in einem alten Kesselhaus und wirkt eher wie eine Ausstellungswerkstatt als wie Säle mit Beschriftungen.

Hier finden Ausstellungen statt, es werden Experimentalfilme gezeigt, und eine Kunstmesse wird veranstaltet. Seminarthemen befassen sich damit, wie Politik und Klima die Kunst beeinflussen, daher wechselt das Programm häufig.

Neben den Sälen gibt es ein Café, und die Tickets sind meist günstiger als in den größeren Museen der Stadt. Wenn du sehen willst, was die estnische Kunst gerade macht, beginne hier.

  • Für wen: alle, die Tallinns Klassiker schon gesehen haben.
  • Nicht für: alle, die ein Museum mit historischen Exponaten und Beschriftungen zu jedem Werk erwarten.

15. Stadtmuseum Tallinn

Das Stadtmuseum zeigt, wie Tallinn in verschiedenen Jahrhunderten gelebt hat. Die Ausstellung befindet sich in einem ehemaligen Handelshaus in der Vene-Straße, und in den Kellern sind noch ein Salzlagerraum und alte Strukturen erhalten.

Gebäude des Tallinner Stadtmuseums in der Vene-Straße© Oop · CC BY-SAFoto: Oop, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die Sammlung umfasst fast 150.000 Objekte, und die Dauerausstellung heißt „Die Stadt, die niemals fertig wird" (Stand: 09/2026, linnamuuseum.ee). In den oberen Etagen behandeln die Ausstellungen Kriege, Besatzung und die Wiederherstellung der Unabhängigkeit.

Seit Anfang letzten Jahres war das Museum wegen umfangreicher Renovierungsarbeiten geschlossen und wurde Ende 2025 wiedereröffnet, daher wirken die Säle aufgefrischt. Das Museum betreut zehn Standorte, darunter Kindergalerien, Stadtbefestigungen und einen Tunnel mit einer Ausstellung dekorativer Steine.

Der Online-Bereich des Museums bietet 3D-Rundgänge und alte Fotografien, die du vor deiner Reise erkunden kannst. Die Ausstellung zur Wiederherstellung der Unabhängigkeit steht getrennt von der Hauptausstellung.

  • Kosten: 10 € für ein reguläres Ticket (Stand: 09/2026, linnamuuseum.ee).
  • Öffnungszeiten: von Oktober bis April montags geschlossen; im Sommer ist das Museum täglich geöffnet.
  • Adresse: Vene 17, Altstadt.

16. Estnisches Architekturmuseum

Das Museum zeigt, wie in Estland gebaut wurde: Gebäudemodelle, Baupläne und Diagramme berühmter Bauwerke. Einige Säle sind neuen Materialien und Trends in der Architektur gewidmet.

Steinfassade des Rotermann-Salzspeichers mit Fahnen© VargaA · CC BY-SAFoto: VargaA, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Ort befindet sich in einem ehemaligen Rotermann-Salzlager, und das Museum begann im mittelalterlichen Loewenschede-Turm. Fünf Jahre nach der Eröffnung zog die Ausstellung in das Lagerhaus um, wo sie sich bis heute befindet.

Hier finden regelmäßig Kunstausstellungen statt, und die Säle sind mit modernen Methoden gestaltet. Ein Besuch lohnt sich, wenn du dich nicht für die Geschichte der Stadt interessierst, sondern dafür, wie sie gebaut ist.

  • Für wen: alle, die sich für Architektur und das städtische Umfeld interessieren.
  • Tipp: Verbinde deinen Besuch mit einem Spaziergang durch das Rotermann-Viertel; in der Nähe gibt es viele Cafés und Geschäfte.

17. Estnisches Feuerwehrmuseum

Historisches Feuerwehrhaus mit Turm© Jarmo kauge · CC BY-SAFoto: Jarmo kauge, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ee/deed.en), Wikimedia Commons

Das Museum befindet sich in einem Feuerwehrgebäude, das vom Architekten Herbert Johanson entworfen wurde. Der zweiunddreißig Meter hohe Turm diente zum Trocknen von Feuerwehrschläuchen.

In den Sälen siehst du Schutzanzüge der Rettungskräfte, eine Handpumpe und alte Ausrüstung wie Eimer und Feuerhaken. Das Hauptexponat für Kinder ist ein Modell eines Wohnhauses während eines Brandes: Glühbirnen zeigen siebenundzwanzig Stellen, an denen Brände am häufigsten ausbrechen.

Kinder dürfen hinter dem Steuer eines echten Feuerwehrautos sitzen, und Schulführungen werden nach Vereinbarung angeboten. Erwachsene finden die historische Ausrüstung und die Geschichte der städtischen Feuerwehr interessanter.

  • Für wen: Familien mit Kindern und alle, die Maschinen lieben.
  • Gut zu wissen: Buche die Führung im Voraus, sonst sind die Säle möglicherweise belegt.

18. Museum des Hauses Peters des Großen

Kleines weißes Haus Peters I. im Kadriorg-Park© Erko · CC BY-SAFoto: Erko, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Dieses kleine Haus in Kadriorg ist mit der Geschichte der gesamten örtlichen Residenz verbunden. Peter I. hielt sich elfmal in Reval auf, und im frühen 18. Jahrhundert kaufte er hier ein bescheidenes Gebäude, um Schiffe im Hafen zu beobachten.

Das Haus wurde später „alter Palast Peters I." genannt. Das Museum wurde per Dekret Alexanders I. eröffnet und ist das älteste Museum Peters I. in Tallinn.

Im Inneren siehst du ein Schlafzimmer, ein Esszimmer und ein Wohnzimmer mit Möbeln und Gegenständen der Zarenfamilie. Später wurden dem Haus ein Keller und ein Dachboden hinzugefügt, und heute finden in den Sälen kleine Veranstaltungen statt.

  • Adresse: Mäekalda, in Kadriorg, nicht weit vom Palast entfernt.
  • Für wen: alle, die sich für Peter I. und die Geschichte von Kadriorg interessieren.
  • Tipp: Beide Kadriorg-Museen liegen nahe beieinander, daher ist es praktisch, den Besuch für einen Tag zu planen.

19. Museum für angewandte Kunst

Bogentor des Museums mit Fahnen in der Lai-Straße© Epp · CC BY-SAFoto: Epp, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Das Museum ist in einem ehemaligen dreistöckigen Getreidespeicher nahe dem Rathausplatz untergebracht. Das Gebäude aus dem späten 17. Jahrhundert galt als eine der größten Wirtschaftsbauten der Stadt.

Es beherbergt mehr als fünfzehntausend Exponate: Keramik, Glas, Metall, Schmuck und alte Bücher. Separate Sammlungen umfassen Fotografien, Negative und Dias, und in der Nähe ist eine Bibliothek in Betrieb.

Seit den 1980er-Jahren befindet sich das Museum in diesem Gebäude und zeigt regelmäßig angewandte Kunst aus Westeuropa des 18. und 19. Jahrhunderts. Wenn du dich für Handwerk und Design interessierst, ist dies der richtige Ort, um mit der Erkundung estnischer Kunst zu beginnen.

  • Adresse: Lai-Straße, nahe dem Rathausplatz.
  • Für wen: alle, die Handwerk, Schmuck und alte Bücher lieben.
  • Tipp: Verbinde deinen Besuch mit dem Gesundheitsmuseum, das in derselben Straße liegt.

20. Kiek in de Kök

Runder Steinturm Kiek in de Kök vor dem Himmel© Bjørn Erik Pedersen · CC BY-SAFoto: Bjørn Erik Pedersen, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Name des Turms bedeutet aus dem Niederdeutschen übersetzt „Guck in die Küche". Er erhielt diesen Namen, weil man von seinen Fenstern aus beobachten konnte, was in den Nachbarhäusern gekocht wurde.

Heute ist er ein Festungsmuseum: Der Artillerieturm und die unterirdischen Bastionen sind zu einer einzigen Route verbunden. Im Inneren siehst du Ritterrüstungen, Kanonen, echte Kanonenkugeln und Öfen, mit denen Kanonenkugeln vor dem Abfeuern erhitzt wurden.

In den unterirdischen Gängen sind Geheimgänge geöffnet, und Führer erzählen Geschichten über Schlachten, die in der Nähe des Turms ausgetragen wurden. In der Nähe stehen der Torturm und der Stallturm, und im Mädchenturm befindet sich ein Café mit Blick auf die Altstadt.

Die Turmroute dauert etwa zwei Stunden, also trage bequeme Schuhe: Es gibt viele Stufen, und die Tunnel sind selbst im Sommer kühl.

  • Anreise: Vom Rathausplatz gehst du durch die Altstadtgassen hinauf; der Aufstieg dauert etwa zehn Minuten.
  • Für wen: alle, die den unterirdischen Teil Tallinns sehen wollen.
  • Tipp: Plane Zeit für einen Kaffee im Mädchenturm ein; von dort aus siehst du die Dächer der Altstadt.

⁉️🤔 Häufige Fragen

Was ist die Tallinn Card und lohnt sie sich?

Sie ist eine Stadtkarte, mit der du freien Eintritt zu Museen und Sehenswürdigkeiten sowie freie Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bekommst. Prüfe vor dem Kauf die Teilnehmerliste; einige kleinere Museen sind nicht dabei.

Welche Tallinner Museen haben montags geschlossen?

Das Kumu und das Gesundheitsmuseum haben montags geschlossen. Das Stadtmuseum ist nur von Oktober bis April montags geschlossen. Im Sommer sind einige dieser Orte geöffnet: Der Kadriorg-Palast ist von Mai bis September montags geöffnet. Plane solche Besuche für Dienstag oder später und prüfe die Öffnungszeiten auf der Website des Museums am Tag deines Ausflugs.

Wie viel kostet der Eintritt in die Tallinner Museen?

Tickets für die wichtigsten Museen der Stadt kosten ungefähr 10 bis 22 €, ermäßigte Tickets sind günstiger (Stand: 09/2026, Ticketseite des Vabamu, Preise des Wasserflugzeughafens).

Wohin mit Kindern?

Die besten Optionen für Kinder sind das Gesundheitsmuseum, das Naturkundemuseum, das Feuerwehrmuseum und das Nuku-Puppenmuseum. Dort kannst du Exponate anfassen, dich ans Steuer eines echten Feuerwehrautos setzen und über eine Glasbrücke gehen. Im Marzipanmuseum melde dich für einen Workshop an: Kinder bemalen dort selbst Figuren.

Wie viel Zeit brauchst du für die Tallinner Museen?

In zwei Tagen kannst du vier oder fünf Museen besuchen, wenn du nicht jeden Besuch zu einem ganzen Tag ausdehnst. Die Altstadt ist gut zu Fuß erkundbar: Vabamu, das Gesundheitsmuseum und Niguliste liegen innerhalb einer halben Stunde Fußweg voneinander entfernt. Plane zwei Stunden für große Museen ein und hebe dir die kleinen für den Abend auf.

Tallinner Museen auf der Karte

Um nicht durch die Altstadt zu irren, öffne die Karte: Wir haben alle zwanzig Museen aus der Liste darauf markiert. Die Punkte sind nach Stadtteilen gruppiert, sodass du dir in ein paar Minuten eine Tagesroute zusammenstellen kannst. Beginne mit der Altstadt, gehe dann hinunter nach Kalamaja und beende den Tag in Kadriorg.

Museen von Tallinn

Orte auf der Karte
  1. 1Estnisches Meeresmuseum Wasserflughafen mit dem U-Boot Lembit und dem Eisbrecher Suur Tõll
  2. 2Kunstmuseum Kumu Estnische Kunst ab dem späten 18. Jahrhundert, Gebäude aus Kupferplatten
  3. 3Vabamu-Museum für Okkupationen und Freiheit Persönliche Geschichten von Okkupation und Widerstand im ehemaligen KGB-Gebäude
  4. 4Gesundheitsmuseum Interaktive Ausstellung „Offen über deinen Körper“
  5. 5Estnisches Geschichtsmuseum Elftausend Jahre Geschichte im Gebäude der Großen Gilde
  6. 6Estnisches Freilichtmuseum Holzbauten aus ganz Estland in Rocca al Mare
  7. 7Marzipanmuseum Marzipanfiguren im ältesten Café Tallinns, Maiasmokk
  8. 8Puppenmuseum Nuku Puppen des estnischen Puppentheaters, „Raum der Angst“
  9. 9Maarjamäe Gedenkkomplex mit Obelisk und Militärfriedhof
  10. 10Kunstmuseum Kadriorg Palast Peters des Großen, größte Sammlung westeuropäischer Kunst
  11. 11Museum der Estnischen Bank Geschichte des estnischen Geldes in einem Gebäude mit Eckturm
  12. 12Estnisches Naturkundemuseum Geologie, Landschaften und lebensgroße Tierpräparate
  13. 13Niguliste-Museum Kirchliche Kunst, Fragment von Bernt Notkes „Totentanz“
  14. 14Estnisches Museum für zeitgenössische Kunst Ausstellungen und Filme in einem alten Heizhaus
  15. 15Stadtmuseum Tallinn Stadtgeschichte in einem ehemaligen Kaufmannshaus in der Vene-Straße
  16. 16Estnisches Architekturmuseum Gebäudemodelle und Pläne im ehemaligen Rotermann-Salzspeicher
  17. 17Estnisches Feuerwehrmuseum Feuerwehrgebäude, Modell eines Wohnhauses während eines Brandes
  18. 18Peter-der-Große-Hausmuseum Bescheidenes Häuschen, in dem Peter der Große in Kadriorg wohnte
  19. 19Museum für angewandte Kunst und Design Keramik, Glas und Schmuck in einem ehemaligen Getreidespeicher
  20. 20Kiek in de Kök Geschützturm und unterirdische Bastionen, Festungsmuseum

Prüfe vor deiner Reise, ob die von dir ausgewählten Museen an dem gewünschten Tag geöffnet sind: Die Sommeröffnungszeiten sind länger, die Winteröffnungszeiten kürzer. Die Karte zeigt, dass Kalamaja und die Altstadt etwa eine halbe Stunde Fußweg voneinander entfernt liegen, während du Kadriorg am besten mit der Straßenbahn erreichst.

Tickets für die beliebtesten Museen bekommst du einfacher im Voraus, damit du morgens nicht an der Kasse anstehen musst: Tallinner Museumstickets auf Tiqets.

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Kurz gesagt: Was du buchen solltest

Wenn du für ein Wochenende nach Tallinn fährst, beginne mit dem Wasserflugzeughafen und dem Vabamu: Das sind die zwei stärksten Museen der Stadt, und dafür holst du dir am besten im Voraus Tickets. Danach wähle nach deinen Interessen.

  • Wenn du zwei Tage hast: Wasserflugzeughafen, Kumu, Vabamu und Niguliste.
  • Wenn du mit Kindern reist: das Gesundheitsmuseum, das Naturkundemuseum und das Feuerwehrmuseum.
  • Wenn du Geld sparen willst: Hol dir eine Tallinn Card.
  • Wenn du es ruhig magst: Komm am Donnerstag nach 17 Uhr ins Kumu, die Galerien sind dann fast leer.

Hotels in der Nähe der Altstadt lassen sich gut auf Trip.com vergleichen: Von dort aus erreichst du die Hälfte der Museen auf dieser Liste zu Fuß.