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Wohin ab Tiflis: 30 fertige Routen durch Georgien

Wohin ab Tiflis: 30 fertige Routen durch Georgien

Von Tiflis aus kommst du tatsächlich bis an den Fuß des Kasbek und bist rechtzeitig zum Abendessen zurück. An einem einzigen Tag tauchst du in eine andere Welt ein: Gletscher, Steintürme, Höhlenstädte und Weinkeller. Wir haben Routen zusammengestellt, die du an einem Tag oder an einem Wochenende schaffst.

Die eigentliche Herausforderung liegt woanders. Ähnliche Namen verbergen unterschiedliche Straßen. Eine Tour „zum Kasbek" bedeutet in verschiedenen Programmen unterschiedliche Stopps, daher kauft man schnell dieselbe Reise doppelt. Wir haben die Programme nach Sehenswürdigkeiten aufgeschlüsselt, damit du den Unterschied erkennst und nicht zweimal für dasselbe zahlst.

Einige dieser Orte stehen unter dem Schutz der UNESCO. Die Kirchen von Mzcheta wurden 1994 in die Welterbeliste aufgenommen (Stand: 09/2026, UNESCO).

Wie Touren ab Tiflis funktionieren

💡 Kurz gesagt:

  • Fast alle Touren starten im Zentrum von Tiflis und dauern den ganzen Tag.
  • In der Hochsaison solltest du früh buchen: Kleingruppentouren sind schnell ausverkauft.
  • Im Winter sind manche Bergstraßen gesperrt, dann wählst du besser Mzcheta, Kachetien oder Kutaissi.
  • Zugänglichkeit der Orte und Routenzusammensetzung: Stand: 09/2026, laut dem offiziellen Tourismusportal Georgiens.

Die meisten Programme sind als Tagesausflüge mit dem Auto oder Minivan angelegt. Der Stadtteil ist kurz, und alles Interessante liegt außerhalb von Tiflis. Manche Routen wiederholen dieselben Orte, also vergleiche die Programme nach Stopps, nicht nach Namen.

Unten findest du Routen nach Regionen: von kurzen Ausflügen nach Mzcheta bis zu einer zweitägigen Jeep-Tour in Chewsuretien.

1. Die Georgische Heerstraße zum Kasbek

Georgische Heerstraße zwischen grünen Bergen© Vyacheslav Argenberg · CC BYFoto: Vyacheslav Argenberg, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons

Die Georgische Heerstraße verbindet Tiflis mit dem Norden und durchquert den gesamten Großen Kaukasus. Sie ist die älteste Verkehrsroute im Südkaukasus, und die Hälfte aller Postkartenmotive von Georgien wurde genau hier aufgenommen.

Du passierst den Schinwali-Stausee, die Festung Ananuri, den Kreuzpass und das Denkmal „Freundschaft der Völker". Die Aussichten entlang dieser Straße wurden von Puschkin und Lermontow beschrieben, und jetzt kannst du sie selbst sehen. Die Route endet mit dem Aufstieg zur Dreifaltigkeitskirche Zminda Sameba in Gergeti, vor der Kulisse des 5.000 Meter hohen Kasbek. Das Mittagessen wird in Pasanauri organisiert, wo es einige der besten Chinkali des Landes gibt.

  • Der Haken: Du verbringst den größten Teil des Tages im Auto.
  • Für wen: Die Tour eignet sich für Menschen jeden Alters.

2. Mzcheta und die Höhlenstadt Uplistsiche

In den Fels gehauene Hallen der Höhlenstadt Uplistsikhe© Marcin Konsek · CC BY-SAFoto: Marcin Konsek, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Mzcheta war die Hauptstadt Iberiens, und hier begann das georgische Christentum. Die Hauptsehenswürdigkeiten: die Swetizchoweli-Kathedrale, erbaut 1010-1029 (Stand: 09/2026, Tourismusportal Georgiens), und das Dschwari-Kloster auf dem Hügel.

Die Route führt dann weiter in die aus dem Fels gehauene Stadt Uplistsiche. Sie wurde vor mehreren Jahrtausenden in den Stein gemeißelt, und einige Hallen sind erhalten geblieben. Sie machen es leicht, sich vorzustellen, wie die Menschen hier vor unserer Zeitrechnung lebten. Die Stadt diente bis ins späte Mittelalter als Siedlung, daher sind Schichten aus verschiedenen Epochen direkt im Fels sichtbar. Unterwegs legt der Guide meist einen Stopp in Gori ein, wo das Josef-Stalin-Museum betrieben wird.

  • Der Haken: Dschwari hat einen steilen Aufstieg, und Uplistsiche bietet wenig Schatten.

3. Sighnaghi und Kachetien an einem Tag

Panorama von Sighnaghi mit roten Dächern über dem Tal

Sighnaghi liegt auf einem Hügel über dem Alasani-Tal, und die Stadt ist von jeder Straße aus vollständig zu sehen. Das örtliche Museum beherbergt Werke von Niko Pirosmani und Lado Gudiaschwili. Auf einem der Plätze hat der Künstler einst die Straße mit Rosen gepflastert.

Danach geht es zu den heiligen Stätten. Das Kloster Bodbe in Bodbe birgt das Grab der heiligen Nino, der Erleuchterin Georgiens. Pilger kommen aus dem ganzen Land hierher. Als Nächstes besuchst du das Weingut Kindsmarauli, die Festung Gremi und das Kloster Nekresi. Die Rückfahrt schlängelt sich durch Weinberge, sodass die Aussicht aus dem Fenster nie aufhört.

  • Für wen: alle, die Kirchen und Wein in einem einzigen Ausflug verbinden möchten.
  • Der Haken: Die Tour nimmt fast den gesamten Tag in Anspruch.

4. Budget-Tour durch ganz Kachetien

Panorama des Alasani-Tals in Kachetien

Diese Option ist günstiger als die anderen und deckt ganz Kachetien in einem Ausflug ab. Die Altstadt von Telawi war im 17. und 18. Jahrhundert die Hauptstadt des Königreichs Kachetien. Die Festung Batonis Ziche, die Residenz von König Irakli II., ist hier erhalten geblieben, und im Innenhof gibt es einen restaurierten Raum, der den königlichen Gemächern ähnelt.

Am Nachmittag fährst du nach Zinandali, zum Anwesen der Tschawtschawadses. Es ist heute ein Museum, das die Geschichte des Dichters Alexander Tschawtschawadse und seiner Frau Nino, der Tochter Gribojedows, erzählt. Die Tour endet mit Verkostungen in den Weingütern Vaziani und Kindsmarauli. Die Weingüter selbst sind klein, und die Verkostungen wirken fast wie zu Hause.

  • Für wen: Erwachsene, denen Budget und Wein wichtig sind.
  • Nicht für: Diese Route wird nicht mit Kindern angeboten.

5. Das in den Fels gehauene Uplistsiche und das Kura-Tal

Felsenstadt Uplistsikhe mit einer Kirche auf der Klippe© Marcin Konsek · CC BY-SAFoto: Marcin Konsek, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Diese Route dreht sich um die Geschichte des georgischen Staates. Du steigst hinauf zum Dschwari-Kloster, das an der Stelle eines heidnischen Heiligtums errichtet wurde. Der Legende nach wuchs in der Nähe ein Baum, aus dem das christliche Kreuz Georgiens gefertigt wurde.

Die Swetizchoweli-Kathedrale nimmt das Zentrum von Mzcheta ein. In dieser Kathedrale wurden iberische Könige gekrönt, und ihre sterblichen Überreste ruhen in der Krypta. Das Finale des Tages: der Felsenkomplex Uplistsiche, der jahrhundertelang als Siedlung genutzt wurde. Heute sind die Höhlen ganzjährig geöffnet und für Besucher hergerichtet.

  • Für wen: Familien mit Kindern, Gruppen bis zu sechs Personen.
  • Der Haken: Ohne Führer geht ein Teil der Geschichte von Uplistsiche verloren.

6. Kazbegi und Gergeti

Gergetier Dreifaltigkeitskirche mit dem Kasbek im Hintergrund© Braveheart · CC BY-SAFoto: Braveheart, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Fahrt zur Kirche in Gergeti führt durch die Ausläufer des Gebirges und fühlt sich wie eine Pilgerreise an. Von der Aussichtsplattform am Denkmal der Völkerfreundschaft öffnet sich ein Panorama über den gesamten Gebirgskamm. Unterwegs besuchst du die Festung Ananuri und erfährst, wie das mittelalterliche Georgien lebte.

Die Kirche im Dorf Gergeti ist aus gewaltigen Steinblöcken erbaut. Im Inneren gibt es keinerlei Ausschmückung, und genau das macht sie unvergesslich. Die geometrischen Formen des Bauwerks verbinden sich mit seiner strengen Erscheinung. Die Kirche steht am Fuß des Kaukasus und ist längst zu einem wiedererkennbaren Symbol des Landes geworden.

  • Der Haken: Der Aufstieg zur Kirche geht bergauf, und das Atmen fällt hier schwerer.
  • Für wen: Gruppen bis zu sechs Personen jeden Alters.

7. Die Georgische Heerstraße zur Sioni-Kirche

Schattige Straße in der Altstadt von Tiflis mit Balkonen© David1010 · CC BY-SAFoto: David1010, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Hier liegt der Schwerpunkt auf der Geschichte der Straße und ihren wichtigsten Punkten: dem Schinwali-Stausee, dem Kreuzpass, der Festung Ananuri und der Sioni-Kirche. Der Guide erklärt, wie sich die Route von einem Handelsweg zu einer modernen Fernstraße entwickelt hat.

Die Route endet in Stepantsminda, auch Kazbegi genannt. Von dort beginnt der Aufstieg zur Dreifaltigkeitskirche in Gergeti. Du kannst den Aufstieg zu Fuß machen oder mit einheimischen Fahrern fahren. Fotos dieser Kirche sind zu einem wiedererkennbaren Symbol Georgiens geworden. Nach der Tour wird die Gruppe in der Regel mit Berg-Chinkali und Forelle verwöhnt.

  • Für wen: nur Erwachsene.
  • Der Haken: An den Stopps in den Bergen ist es selbst im Sommer kalt.

8. Berggeorgien an einem Tag

Bergstausee in den bewaldeten Bergen Georgiens

Die Route ist lang und deckt eine große Bandbreite an Orten in der Bergregion des Landes ab. Du fährst am Schinwali-Stausee entlang, überquerst den Kreuzpass und biegst Richtung Terek-Schlucht ab. In Ananuri sind die Bastionen einer mittelalterlichen Festung erhalten geblieben.

Anschließend probiert die Gruppe Narsan aus einer Mineralquelle. Das Finale ist der Aufstieg zur alten Gergeti-Kirche, die vor der Kulisse des weißen Kasbek steht. Der Guide legt Stopps dort ein, wo sich der beste Blick auf den Gebirgskamm öffnet. Das Mittagessen besteht meist aus Chinkali, die nach traditionellen Rezepten zubereitet werden.

  • Der Haken: Im Laufe des Tages legst du mehrere hundert Kilometer zurück.

9. Kirchen und Weine von Kachetien

Alawerdi-Kathedrale mit ihrer Kegelkuppel in Kachetien© GuramGraphy · CC BY-SAFoto: GuramGraphy, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Diese Tour verbindet die heiligen Stätten Kachetiens mit Wein von lokalen Erzeugern. Die Teilnehmer besuchen die Klöster von Dzveli Schuamta, Achali Schuamta, Ikalto und Nekresi. Die Georgskathedrale in Alaverdi gehört zu den höchsten Kirchen des Landes und gilt als Beispiel mittelalterlicher Architektur. Sie ist leicht an ihrer strengen Silhouette und dem hohen Glockenturm zu erkennen.

Ein eigener Stopp: eine Töpferwerkstatt, in der Qvevri hergestellt werden, die großen Gefäße für den Wein. In einer privaten Weinkellerei probierst du Wein und Chacha und siehst, wie sie produziert werden. Der Ausflug dauert einen ganzen Tag und ist für eine kleine Gruppe jeden Alters ausgelegt.

  • Der Haken: viele Kirchen hintereinander, am Abend lässt die Aufmerksamkeit nach.

10. Mzcheta und Bordschomi

Mzcheta gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, und hier kommst du mit drei Heiligtümern in Berührung: der Swetizchoweli-Kathedrale sowie den Klöstern Dschwari und Samtawro. Jedes von ihnen ist mit der Geschichte des Christentums in Iberien verbunden. Alle Gebäude stehen unter UNESCO-Schutz.

Auf dem Weg nach Bordschomi erzählt der Guide von den Traditionen verschiedener Völker Georgiens. Vor Ort probierst du handgemachte Chinkali. In Bordschomi steht die Geschichte des Mineralwassers und seiner Eigenschaften im Mittelpunkt: Diesen Kurort liebten die Romanows und Stalin. Die Gäste sehen die Kirche des Seraphim von Sarow, den alten Bahnhof und schlendern durch den Park entlang des Flusses.

  • Der Haken: im Sommer kann es in Bordschomi Warteschlangen an der Seilbahn geben.

11. Kloster Gergeti hoch in den Bergen

Kloster Gergeti an einem Berghang nahe dem schneebedeckten Kasbek

Ein Tagesausflug zu georgischen Heiligtümern ist vollgepackt mit Ereignissen. Die Aragwi-Schlucht wurde von Lermontow im Poem „Mzyri" beschrieben, und Dschwari und Mzcheta liegen in der Nähe. Vom Ufer des Schinwali-Stausees aus kannst du überflutete Dörfer sehen.

Deine Route führt über den Aussichtspunkt unter dem Denkmal „Freundschaft der Völker" und die Festung Ananuri. Das Hauptziel des Ausflugs: die Dreifaltigkeitskirche in Gergeti auf einem Hügel. Du musst zu Fuß hinaufsteigen oder ein Geländefahrzeug nehmen, das Einheimische anbieten. Ein Teil der Strecke verläuft an einer Klippe entlang, also halte dich vom Rand fern. Die Gruppen sind groß, bis zu zwanzig Personen.

  • Der Haken: der Aufstieg auf den Berg ist ohne Vorbereitung anstrengend.

12. Budget-Tour durch den Kachetien-Kreis

Kloster Bodbe mit Glockenturm und Zypressen

Kachetien nimmt das fruchtbare Alasani-Tal ein, und dieser Ausflug deckt es an einem Tag ab. Das Programm führt durch das Frauenkloster in Bodbe, wo Menschen am Grab der heiligen Nino Wünsche äußern. Einheimische glauben, dass der Wunsch in Erfüllung geht.

In Sighnaghi siehst du den Hochzeitspalast, in dem rund um die Uhr geheiratet wird, und das örtliche Museum mit Werken von Lado Gudiaschwili und Niko Pirosmani. Danach fährt die Gruppe zu den Weingütern von Zinandali und Telawi, besichtigt das Anwesen der Tschawtschawadses und die Schuamta-Klöster. Dieses Programm ist günstiger, weil die Entfernungen zwischen den Stopps kurz sind.

  • Für wen: alle, die Kachetien mit minimalen Ausgaben sehen wollen.
  • Der Haken: ein Tag für alles, daher bleibt wenig Zeit für Verkostungen.

13. Kasbek, Wächter des Ostens

Schneebedeckter Gipfel des Kasbek über den grünen Hängen des Kaukasus

Die Straße von Tiflis nach Kasbek folgt der alten Georgischen Heerstraße und führt durch Ananuri, Pasanauri, Gudauri und Stepanzminda. Jedes Dorf hat seine eigene Geschichte und seinen eigenen Charakter. Unterwegs machst du Fotos vor der Kulisse der Berge und probierst Wasser aus Narsan-Quellen.

Das Hauptziel des Ausflugs: der Aufstieg zur Gergeti-Kirche. Der Aufstieg ist lang, und manche Touristen nehmen einen Jeep von lokalen Fahrern. Von oben hast du einen Blick auf den Fünftausender Kasbek, weshalb die Leute hierherkommen. Die Gruppe kehrt meist nach Einbruch der Dunkelheit zurück, also plane einen Tag ohne abendliche Verpflichtungen.

  • Für wen: Gruppen jeden Alters.
  • Der Haken: die einfache Fahrt dauert mehrere Stunden.

14. Weintour nach Kachetien

Weinberg in Kachetien mit dem Kaukasus im Hintergrund© Gerd Eichmann · CC BY-SAFoto: Gerd Eichmann, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Diese Tour ist dem kachetischen Weinbau gewidmet. Du fährst nach Kwareli, zum Weingut Kindzmaraulis Marani, und siehst, wie Wein und Chacha hergestellt werden. Ein eigenes Museum erzählt von den seltenen Rebsorten, die hier angebaut werden.

Der Lagerteil ist nicht weniger interessant. Die Gruppe steigt in die Weinkeller und den Gvirabi-Tunnel hinab, wo das Weingut Khareba seine Produkte lagert. Das Finale des Ausflugs: eine Verkostung kachetischer Weine, von trocken bis aufgespritet. In Zinandali machst du einen Spaziergang durch den alten Park des Anwesens der Tschawtschawadses, in dem langlebige Bäume wachsen.

  • Für wen: alle, die Wein kennen oder damit anfangen wollen.
  • Der Haken: ohne Auto sind diese Weingüter schwer zu erreichen.

15. In der Umarmung des Kasbek

Gergetier Dreifaltigkeitskirche mit dem Kasbek im Hintergrund

Die Handelsroute über den Kaukasus-Hauptkamm wurde im 19. Jahrhundert zu einer vollwertigen Straße. Die Darial-Schlucht, der Kreuzpass und der Berg Kasbek selbst bleiben die wichtigsten Naturwahrzeichen.

In Pasanauri kannst du ein seltenes Schauspiel sehen: Der Fluss Aragwi fließt hier in zwei Strömen unterschiedlicher Farbe. Im Dorf Kasbegi beginnt der Aufstieg zur Dreifaltigkeitskirche. Sie steht auf dem Gipfel und ist von jedem Punkt unten sichtbar. Die Gruppen sind groß, ohne Altersbeschränkung, daher kann es im Fahrzeug laut werden.

  • Der Haken: in der Hochsaison sind die Aussichtspunkte überfüllt.

16. Die verlorene Truso-Schlucht und das Tal der Narsane

Panorama der Trusso-Schlucht mit Fluss und Bergen© David Osipov · CC BYFoto: David Osipov, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons

Die Truso-Schlucht wird als verlorene Welt bezeichnet. Harte Bedingungen zwangen die Menschen zu gehen, und leere Siedlungen blieben nach ihnen zurück. Das Tal der Narsane überrascht mit einem bodenlosen See, kochendem Wasser in den Quellen und bizarr geformten Travertinen.

Hier trinkst du Narsan direkt dort, wo das Wasser aus dem Boden tritt. Der Guide zeigt die Überreste alter Heiligtümer und die Ruinen der Festung Sakagori. Ein Teil der Strecke führt zu Fuß, also bring bequeme Schuhe und bedeckende Kleidung mit. Kinder können an der Gruppe teilnehmen, aber die Route ist nichts für alle, die nicht bereit sind zu laufen.

  • Der Haken: ohne gute Schuhe stolpert man auf den Felsen leicht.

17. Mzcheta: Dschwari und Swetizchoweli

Kloster Dschwari auf einem Hügel über Mzcheta© Diego Delso · CC BY-SAFoto: Diego Delso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Mzcheta erstreckt sich entlang der Flüsse Aragwi und Kura, und die Baudenkmäler stehen hier dicht beieinander. Unter ihnen ragen die Kirchen Dschwari, Swetizchoweli und Samtawro heraus, die vom 6. bis zum 11. Jahrhundert erbaut wurden. Sie bergen Reliquien der Georgischen Orthodoxen Kirche.

Das Männerkloster in Dschwari wurde zum Vorbild für das Kloster in Lermontows „Mzyri". Die Kathedrale selbst steht an der Stelle, an der das christliche Kreuz Georgiens errichtet wurde. In Swetizchoweli wurden iberische Könige gekrönt, und ihre Sarkophage befinden sich in der unterirdischen Krypta. Der Guide ergänzt die Geschichte der Namen und lokale Traditionen.

  • Für wen: eine kurze Tour, geeignet für Familien mit Kindern.
  • Der Haken: in Dschwari gibt es einen steilen Aufstieg zur Kirche.

18. Tagestour: Mzcheta, Kasbegi, Ananuri

Du siehst das Kaukasus-Gebirge, den Terek, den Aragwi und die Steilheit der Darial-Schlucht. Das ist das dichteste Eintagesprogramm in dieser Auswahl.

Festung Ananuri am Ufer des Stausees zwischen Bergen© Arian Zwegers from Brussels, Belgium · CC BYFoto: Arian Zwegers from Brussels, Belgium, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Der Hauptteil ist den Schreinen gewidmet: Dschwari, Swetizchoweli und Zminda Sameba. Du läufst durch die Straßen von Mzcheta und berührst die steinernen Bastionen von Ananuri. Der Guide erzählt von den Mochewe, den örtlichen Bergsteigern und Jägern. Gastgeber verwöhnen dich mit Mchlowani oder Chinkali. Der Tag endet an der Dreifaltigkeitskathedrale in Gergeti.

  • Der Haken: An einem Tag bist du am Abend sehr erschöpft.
  • Für wen: Gruppen von bis zu fünf Personen, auch mit Kindern.

19. Achalziche und Wardsia

Gebäude des Hauptbahnhofs von Tiflis

Wardsia ist aus der gleichnamigen Höhlenanlage entstanden. Die Tuffsteinfelsen am linken Ufer der Kura wurden in eine echte Stadt verwandelt. In den Höhlen befanden sich Klöster, Kirchen, Bücherlager und sogar ein Wasserversorgungssystem.

Du besuchst die Klöster Zemo Wardsia und Wanis Kwabebi und siehst die Festungen Rabat und Chertwisi. Du kannst im Thermalbecken schwimmen. Tagsüber ist eine Verkostung georgischer Gerichte und, wenn du möchtest, Pflaumenschnaps inbegriffen. Der Guide erzählt dir in klarer Sprache über die Geschichte und Traditionen der Region.

  • Der Haken: Ohne Badekleidung und Handtuch kannst du nicht im Thermalbecken schwimmen.

20. Durch Kachetien mit einem Kachetier

Kachetien ist ein Land des Weinbaus und der alten Monumente. Auf dieser Reise machst du Halt in Sighnaghi, Tsinandali und Telavi. Das alte Telavi hat Elemente antiker Architektur bewahrt, und die königliche Residenz von Heraklius II. wurde Teil des historischen und ethnografischen Museums in der Festung Batonis Tsikhe.

Ein weiteres Museum, das der Familie Chavchavadze gewidmet ist, erwartet dich in Tsinandali. Am Grab der heiligen Nino, die von den Georgiern besonders verehrt wird, kannst du dir etwas wünschen. Als Andenken an die Reise lohnt es sich, ein paar Flaschen lokalen Wein mitzunehmen, aber denk an die Regeln für den Transport im Flugzeug.

  • Der Haken: Es gibt viele Verkostungen, und Essen dazu wird nicht immer angeboten.

21. Legendäre Orte Georgiens: Vardzia, Bordschomi, Rabat

Fresken und Ikonen in der Höhlenkirche von Wardsia© Soghomon Matevosyan · CC BY-SAFoto: Soghomon Matevosyan, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Diese Route vereint die ikonischen Orte Georgiens in einer Reise. Eine mehrstöckige Stadt mit vielen Räumen ist in die Felsen des Höhlenkomplexes von Vardzia gehauen. Die Höhlen von Vardzia hatten eigene Tempel, Bibliotheken, Refektorien und Bäder.

Die Festung Rabat hat einen archaischen georgischen Stil bewahrt, und ihre Bastionen zeigen, wie groß die Anlage war. In Bordschomi steht die Geschichte der Mineralquellen und ihrer heilenden Wirkung im Mittelpunkt. Vor der Revolution kam die Zarenfamilie Romanow zur balneologischen Behandlung hierher.

  • Der Haken: Die Reise beinhaltet viel Fahrt zwischen den Stationen.
  • Für wen: Gruppen von bis zu vier Personen ohne Altersbeschränkung.

22. Alasani-Tal

Panorama des Alasani-Tals mit Feldern und Bergen

Die Straße durch Kachetien führt durch authentische Dörfer mit erhaltener Architektur. Du siehst eine Kirche mit zwei Kuppeln und das älteste Chateau Georgiens. In Telavi machst du Halt am einzigen Palast der Könige des Landes. In Gurdschaani ziehen die aktiven Schlammvulkane die Aufmerksamkeit auf sich.

Unterwegs eröffnen sich Ausblicke auf das Gombori-Gebirge und das Alasani-Tal. Fotostopps sind in Udscharma, Alawerdi und Sighnaghi geplant. Der Hauptteil ist der Geschichte des Weinbaus gewidmet: Du besuchst ein Museum in Welisziche und probierst lokale Etiketten. Die Gruppen sind klein, ohne Altersbeschränkung, du kannst also Kinder mitbringen.

  • Der Haken: Am Ende der Reise können die Serpentinen in den Bergen Reisekrankheit verursachen.

23. Vardzia mit dem Auto

Vardzia ist eine der meistbesuchten Stätten Georgiens, etwa eine Autostunde von Achalziche entfernt. Die in die Felswand der Vardzia-Schlucht gehauenen Höhlen dienten als Wohnstätten, Verteidigungsanlagen und Orte des Rituals. Die Anlage der Stadt teilt die Höhlen in dreizehn Ebenen, und einige der Hallen sind durch Gänge verbunden.

Schattige Tamar-Mepe-Allee in Tiflis© David1010 · CC BY-SAFoto: David1010, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Du siehst die Kirche der Entschlafung. Treppen mit Geländern und Beleuchtung führen zu ihr. Das aktive Kloster in den Höhlen ist für Außenstehende geschlossen. Die Festung Rabat in Achalziche zeigt das Können mittelalterlicher Baumeister: Sie wurde restauriert und als touristische Stätte eröffnet. Im Inneren sind das Museum Samzche-Dschawachetien, die Ahmedie-Moschee, ein Amphitheater und eine Festung geöffnet.

  • Der Haken: Das aktive Kloster in den Höhlen ist für Besucher geschlossen.

24. Weintour in die Region Kartlien

Diese Route verbindet die wichtigsten Kirchen des Landes mit einer Verkostung kartlischer Weine. Du lernst Dschwari und Swetizchoweli kennen, die eine tausendjährige Architekturtradition zeigen. Die Geschichte der georgischen Staatlichkeit ist eng mit diesen Kathedralen verbunden.

Am felsigen Ufer der Kura bei Gori wurde die Höhlenstadt Uplisziche herausgehauen. Die Räume im Vulkangestein sind erhalten und können besichtigt werden. Am Ufer der Tana steht die Ateni-Basilika mit seltenen Fresken (Stand: 09/2026, Georgisches Reiseportal). Die Reise endet mit einer Verkostung von Weiß- und Rotweinen, darunter der Schaumwein Atenuri. Abfahrten werden auf Anfrage organisiert, Datum und Route können also auf dich zugeschnitten werden.

  • Für wen: Gruppen von bis zu vier Personen, Abfahrt auf Anfrage.
  • Der Haken: Ohne Führer sind manche Weinnamen schwer zu merken.

25. Tschiatura und Kazchi

Der Terek in der grünen Trusso-Schlucht© David Osipov · CC BYFoto: David Osipov, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons

Tschiatura entstand rund um Manganminen, die Ende des 19. Jahrhunderts in Betrieb gingen. Eine Seilbahn wurde gebaut, um das Erz zu transportieren. Heute sind die schwebenden Linien zum wichtigsten städtischen Verkehrsmittel und zur Hauptattraktion des Ortes geworden.

Aus den Kabinen siehst du das gesamte Panorama der Stadt. Nahe Tschiatura steht ein Kloster auf einer vierzig Meter hohen Klippe. Besucher dürfen das Kloster nicht betreten; du kannst es nur von außen betrachten, aber die Aussicht ringsum ist die Reise wert.

  • Der Haken: Die Fahrt in den westlichen Teil des Landes dauert fast einen ganzen Tag.

26. Verlassene Türme der Truso-Schlucht

Die Truso-Schlucht ist als Tal der Narsane bekannt. Dutzende Mineralquellen treten hier zutage: kohlensäurehaltige, eisenhaltige und schwefelwasserstoffhaltige. Travertine, die aus Kalkablagerungen entstanden sind, kommen häufig vor und werden hier seit langem als Baumaterial verwendet.

Grüne Straße in Tiflis mit geparkten Autos© David1010 · CC BY-SAFoto: David1010, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Landschaft wird durch kochende Seen ergänzt: Wenn Gas entweicht, sprudelt das Wasser, als würde es kochen. Auch kleine Geysire treten auf. Der von Menschen geschaffene Teil umfasst Steintürme, die in jeder Siedlung zur Verteidigung gegen Feinde errichtet wurden. Das Juwel von Truso ist die Burg der Fürstenfamilie Matschabeli. Die Gruppengröße ist hier begrenzt, damit diese unberührten Orte nicht zu einem lauten Ausflugsziel werden.

  • Der Haken: Ein Teil der Route führt über Felsen, daher ist festes Schuhwerk nötig.

27. Prähistorisches Südgeorgien

Die Reise führt von der Hauptstadt in den südlichen Rand des Landes. Niederkartlien hat viele Spuren vergangener Epochen bewahrt. Im Dorf Dmanisi wurden die Überreste der frühesten Hominiden ausgegraben, die auf dem europäischen Kontinent lebten. Das örtliche Museum zeigt Kopien von Skeletten prähistorischer Menschen und eines Säbelzahntigers.

Das Dorf Bolnisi ist stolz auf Georgiens erste Kirche des Sioni-Typs. Im Inneren ist die älteste Inschrift im georgischen Alphabet erhalten. Eine weitere Sioni-Basilika siehst du bei der Siedlung Dmanisi. Unterwegs begegnest du der Kirche Zughrugascheni und der Festung Kweschi, und du kannst Mineralwasser aus den Quellen probieren. Diese Route wählen diejenigen, die sich für Archäologie und frühes Christentum interessieren statt für Wein.

  • Der Haken: Die Fahrten sind lang, die Stopps dagegen kurz.

28. Zweitägige Jeep-Tour „Nur die Sterne sind höher"

Panorama von Kutaissi, dem Rioni und der Weißen Brücke© Kober · CC BY-SAFoto: Kober, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Diese Fahrzeugtour führt dich in die nordöstlichen Regionen des Landes. Ein Teil der Straße folgt Serpentinen mit Ausblicken auf die umliegenden Berge. Das Ziel der Reise ist die Argun-Schlucht, wo in Hochgebirgsdörfern befestigte Wohnhäuser und Türme erhalten geblieben sind.

Das Ensemble im Dorf Schatili gehört zu den Kandidaten für die Welterbeliste. In den Dörfern Lebanskari und Kistani werden burgartige Anlagen gezeigt. Das verlassene Dorf Mutso wird in den Chroniken als tote Stadt bezeichnet. Ein eigener düsterer Stopp: die Begräbnisstätten von Anatori, wohin Pestkranke gebracht wurden. Am Ende werden den Gästen chewsurische Chinkali und lokaler Wein angeboten.

  • Der Haken: Es ist eine zweitägige Tour, und du übernachtest in Hochgebirgsdörfern ohne Komfort.
  • Für wen: Alle, die bereit für Offroad-Fahrten und Übernachtungen in den Bergen sind.

29. Heiligtümer von Kutaissi und Sataplia-Höhlen

Zug am Bahnsteig des Bahnhofs in Tiflis© Robot8A · CC BY-SAFoto: Robot8A, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Programm führt dich ins Zentrum Westgeorgiens, nach Kutaissi. Die Stadt ist etwa zweitausend Jahre älter als Tiflis und war die Hauptstadt des Königreichs Imeretien. In der alten Bagrati-Kathedrale wurde David der Erbauer, der erste Monarch eines vereinten georgischen Staates, gekrönt.

Zwei berühmte Klöster erwarten dich: Mozameta und Gelati. Das Kloster Mozameta birgt die Reliquien der Heiligen David und Konstantin. Gelati ist bekannt für seine Mosaike, die schönsten im Südkaukasus. In den Sataplia-Höhlen sind Spuren riesiger prähistorischer Reptilien erhalten, und eine Glasplattform über dem Abgrund bietet den Blick senkrecht nach unten. Die Gruppen sind hier groß, aber die Route ist gemütlich und ohne lange Aufstiege.

  • Der Haken: Die Glasplattform ist nichts für Menschen mit Höhenangst.

30. Chewsurische Spezialitäten und Bochorma

Das ist eine kulinarische Tour rund um die Traditionen der Käseherstellung. Du steigst hinauf in die Hochgebirgsregionen Pschawi und Chewsuretien. Einheimische Bergbewohner bewirten dich mit Hüttenkäse in Butterschmalz, Blauschimmelkäse und anderen Milchprodukten. Der Guide erzählt vom Alltag und den Bräuchen der Pschawen und Chewsuren.

Die alten Festungen von Bochorma und Udscharma sind zur Besichtigung geöffnet. Sie waren einst die wichtigsten Verteidigungsanlagen des Königreichs Kachetien. Im Web- und Teppichmuseum in der Munizipalität Achmeta kannst du sehen, wie authentische Teppiche und Taschen hergestellt werden. Unterwegs entfalten sich Berglandschaften und Baudenkmäler, und der Aufstieg ins Gebirge erfordert Kondition.

  • Der Haken: Die Exkursion wird individuell gebucht, und der Aufstieg ist für ältere Menschen und Kinder anstrengend.

⁉️🤔 Häufige Fragen

Wie viel kostet eine Tour ab Tiflis?

Den Preis legt der Anbieter fest, und er hängt von Gruppengröße und Saison ab. Tagestouren nach Kachetien oder Kazbegi sind in der Regel günstiger als mehrtägige Reisen. Kläre die Kosten vor der Buchung mit dem Veranstalter und frage nach, ob Mittagessen und Eintrittskarten enthalten sind.

Kann ich ohne Guide nach Kazbegi kommen?

Ja. Von Tiflis fahren Minibusse und Busse über die Georgische Heerstraße nach Stepantsminda. Von dort gehst du zu Fuß nach Gergeti oder nimmst ein Auto von Einheimischen. Ein Guide ist für die Geschichte hilfreich, aber die Route ist markiert und auf eigene Faust machbar.

Was soll ich im Winter unternehmen?

Einige Bergstraßen sind im Winter wegen Schnee gesperrt, daher können Kazbegi und Gudauri unzugänglich sein. In der kalten Jahreszeit bieten sich Mzcheta, Kachetien, Bordschomi oder Kutaissi an. Prüfe vor dem Aufbruch Wettervorhersage und Straßenzustand.

Brauche ich in Mzcheta einen Guide?

Ohne Guide siehst du die Bauwerke, verpasst aber die Geschichte. Swetizchoweli, Dschwari und Uplistsiche sind mit der Christianisierung Georgiens und der Herrschaft der iberischen Könige verbunden, und nur eine Erzählung erklärt diese Zusammenhänge. Wenn du den Kontext verstehen möchtest, buche eine geführte Tour.

Was soll ich unterwegs mitnehmen?

Nimm Wasser, bequeme Schuhe und eine leichte Jacke mit: In den Bergen ist es kälter als in Tiflis. Für Routen mit einem Fußweg wie Truso sind geschlossene Turnschuhe ein Muss. Bargeld ist nützlich für Narsan-Wasser, Souvenirs und Verkostungen.

Wie viele Tage brauche ich für Georgien?

Für einen ersten Überblick reichen drei bis vier Tage: ein Tag für Mzcheta, einer für Kachetien und einer für Kazbegi. Wenn du Wardsia, Kutaissi und die Höhlen sehen möchtest, plane ein bis zwei weitere Tage ein. Die Fahrten zwischen den Zielen kosten Zeit, also plane nicht drei Orte pro Tag.

Kurz gesagt: Was du buchen solltest

Wenn du Georgien zum ersten Mal besuchst, beginne mit der Georgischen Heerstraße und Mzcheta. Wenn dich Wein interessiert, wähle Kachetien. Wenn du Berge und Ruhe suchst, entscheide dich für Truso oder Chewsuretien.

  • Wenn du einen Tag hast: die Georgische Heerstraße nach Kazbegi oder Mzcheta mit Uplistsiche.
  • Wenn du mit Kindern reist: Mzcheta, Bordschomi oder Kutaissi.
  • Wenn du Wein magst: Kachetien, Zinandali und Telawi.
  • Wenn du Berge liebst: Truso, Schatili oder Kazbegi mit Übernachtung.

Buche deine Tour im Voraus, besonders von Mai bis September.