Zum Inhalt springen
Hongkong: eine Dschunke, der große Buddha und eine Bar im 118. Stock

Hongkong: eine Dschunke, der große Buddha und eine Bar im 118. Stock

Rote Segel einer Dschunke bei Sonnenuntergang, die Schlange zur Victoria Peak, ein Nudelmarkt. Für genau das kommen Menschen selbst für zwei Tage nach Hongkong. Die Stadt ist kompakt: MTR, Tram und Fähre verbinden die wichtigsten Orte in unter einer Stunde.

Wir haben 14 Aktivitäten und Orte vom Hafen bis zum Peak zusammengestellt. Nutz die Liste als Reiseplan: Morgens fährst du zum Big Buddha, abends genießt du das Panorama vom Peak.

Anzeige: dieser Artikel enthält Affiliate-Links, bei einer Buchung über diese Links erhalten wir eine Provision, für dich entstehen keine Mehrkosten.

Ein kurzer Plan für Hongkong

💡 Kurz gesagt:

  • Plane deine Reise um einen Ausgangspunkt: Ein Hotel in Central oder Tsim Sha Tsui ist eine gute Wahl.
  • Gib deinen Vormittag dem Big Buddha und deinen Abend dem Victoria Peak und der Symphony of Lights Show.
  • Bezahle den Nahverkehr mit einer Octopus-Karte: MTR, Tram und Fähre akzeptieren sie alle.
  • Preise und Öffnungszeiten: Stand: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website der Ngong Ping 360 Seilbahn.

Aqua Luna Dschunkenfahrt

Die Aqua Luna Dschunke segelt unter leuchtend roten Segeln über den Victoria Harbour. Die Fahrt dauert 45 Minuten: Du liegst mit einem Drink auf einer Liege und genießt das Stadtpanorama vom Wasser aus. Fahrpläne und Preise findest du auf der offiziellen Website (Stand: 09/2026). Die Abendabfahrten sind auf die Symphony of Lights Show abgestimmt, wenn die Wolkenkratzer ihre Beleuchtung einschalten. Komm früh, um dir einen Platz an der Reling zu sichern.

Rot besegelte Aqua-Luna-Dschunke im Hafen von Hongkong© Own · CC BYFoto: Own, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Big Buddha und die Seilbahn

Die Big Buddha Statue (Tian Tan Buddha) auf Lantau Island wurde 1993 enthüllt. Mit 34 Metern Bronze ist sie eine der größten sitzenden Buddha-Statuen der Welt (Wikipedia, Stand: 09/2026). Eine Treppe mit 268 Stufen führt vom Dorf Ngong Ping zu ihrem Sockel hinauf, du musst also nicht direkt vom Wasser aus mit einem Aufzug hinauffahren.

Bronzestatue des großen Buddha auf einem Lotus zwischen Bäumen© Béria Lima de Rodríguez · CC BY-SAFoto: Béria Lima de Rodríguez, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die Seilbahn Ngong Ping 360 spart dir trotzdem Energie: Sie bringt dich in 25 Minuten hinauf (Tickets und Zeitfenster, Stand: 09/2026). Crystal-Kabinen mit Glasboden kosten mehr als die Standardkabinen. Der Eintritt zum Buddha selbst ist kostenlos, du zahlst nur für die Fahrt. Morgens ist die Schlange kürzer; tagsüber drängt sich eine Gruppe in jede Kabine.

Hong Kong Park in Central

Der Hong Kong Park im Stadtteil Central bildet einen Kontrast zu den Betonhochhäusern ringsum: Teiche, Wasserfälle, ein botanischer Garten und Tai-Chi-Wege (Wikipedia, Stand: 09/2026). Im Inneren gibt es eine große tropische Vogelvoliere und ein Teemuseum. Der Eintritt ist frei, hier machst du also eine Pause zwischen der Kathedrale und der Tram. Komm am Morgen: Gegen Mittag tauchen Reisegruppen auf den Wegen auf.

Teich mit Felsen und Blumen im Hong Kong Park© HK Arun · CC BY-SAFoto: HK Arun, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Zoo und botanischer Garten

Der zoologische und botanische Garten wurde 1860 eröffnet und ist der älteste Park der Stadt (Wikipedia, Stand: 09/2026). Fünfeinhalb Hektar im Stadtteil Central sind in zwei Gärten unterteilt. Im Old Garden siehst du Flamingos und Hawaiigänse; im westlich gelegenen New Garden leben Orang-Utans, Gibbons und Reptilien. Der Eintritt ist frei, und vom Hong Kong Park aus sind es etwa zehn Minuten zu Fuß, wenn du den Schildern folgst.

Steinbogeneingang zum Zoo und botanischen Garten© NBG626 · CC BY-SAFoto: NBG626, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5), Wikimedia Commons

Ding-Ding-Tram

Die Doppeldecker-Tram, die die Einheimischen Ding Ding nennen, fährt seit 1904 auf der Insel (Hong Kong Tramways, Stand: 09/2026). Die Tram befördert täglich rund 200.000 Fahrgäste. Sie betreibt die weltweit größte Flotte an Doppeldecker-Trams. Der Fahrpreis beträgt 3,30 HK$ pro Fahrt, und der Fahrer gibt kein Wechselgeld heraus, also halte Münzen bereit (Stand: 09/2026, Hong Kong Transport Department). Setz dich auf das Oberdeck ans Fenster: Von dort zieht die gesamte Altstadt an dir vorbei.

Roter Doppeldecker-Tram auf einer Straße in Hongkong© Ralf Roletschek · CC BYFoto: Ralf Roletschek, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Inseln und der Dragon's-Back-Trail

Hongkong besteht aus mehr als 250 Inseln, und der größte Teil seiner Fläche bleibt grün (Wikipedia, Stand: 09/2026). Nach Lamma Island fährt man wegen der Wanderwege und der frischen Meeresfrüchte; Lantau beherbergt den Flughafen und den Big Buddha. Ein Favorit der Einheimischen ist der acht Kilometer lange Dragon's-Back-Trail entlang des südlichen Bergkamms: Er ist auch für Anfänger geeignet und bietet Ausblicke auf Buchten, Strände und Fischerdörfer. Mach dich früh am Morgen oder eher am Abend auf den Weg, um Hitze und Menschenmassen zu vermeiden.

Kammweg mit Blick aufs Meer© rheins · CC BYFoto: rheins, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Eine weitere Halbtagesoption: eine Fähre zur Insel Cheung Chau oder Peng Chau. Fährtickets kaufst du direkt am Pier. Du bist rechtzeitig zum Abendessen zurück, wenn du nicht auf den Sonnenuntergang wartest.

Anzeige

Touren und Tickets in Hong Kong

Geführte Touren, Tickets ohne Anstehen und Aktivitäten — die meisten Angebote sind kostenfrei stornierbar.

Angebote auf GetYourGuide ansehen

Das Widget wird nach Ihrer Zustimmung geladen.

St. John's Cathedral

St John's Cathedral: das älteste erhaltene westliche Kirchengebäude der Stadt (Website der Kathedrale, Stand: 09/2026). Die kreuzförmige Kirche mit gotischen Fenstern und cremefarbener Fassade steht zwischen den Hochhäusern des Central District. Der Eintritt ist frei, wenn kein Gottesdienst stattfindet. Geh für mindestens fünfzehn Minuten hinein: die Kühle und Ruhe nach dem Rattern der Straßenbahnen.

Innenraum der St John's Cathedral mit Sitzbankreihen© Kwuong Tiamz Mina · CC BY-SAFoto: Kwuong Tiamz Mina, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

M+ Museum in Kowloon

Das M+ in West Kowloon ist ein Museum für visuelle Kultur: Kunst, Design, Architektur und Film unter einem Dach. Die Ausstellungen erstrecken sich über mehrere Etagen, also plane einen halben Tag ein. Tickets gelten für ein bestimmtes Zeitfenster, also komm zu deinem Slot. Hongkong Museumstickets solltest du im Voraus kaufen, um die Schlange am Ticketschalter zu vermeiden.

Dunkles M+-Museumsgebäude in Kowloon© Lord Jaraxxus · CC BY-SAFoto: Lord Jaraxxus, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Nachtmärkte in Kowloon

Temple Street Market in Kowloon: einer der lebendigsten Nachtmärkte der Stadt (Wikipedia, Stand: 09/2026). Ab 18:00 Uhr sind hier mehr als hundert Stände geöffnet, von Antiquitäten bis Elektronik. Zwischen den Reihen lesen Handleser die Zukunft, und Essensstände kochen Reis und Nudeln. Du solltest vor 20:00 Uhr kommen; später wird die Menge dichter und einige Stände packen bereits zusammen.

Nächtlicher Straßenmarkt mit Ständen und Einkaufenden© Jan Bockaert · CC BY-SAFoto: Jan Bockaert, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons

Peak Tram Standseilbahn

Die Peak Tram Standseilbahn ist seit 1888 in Betrieb und bringt dich in acht Minuten auf den Victoria Peak (Wikipedia, Stand: 09/2026). Der Wagen erklimmt einen steilen Hang: Bäume, Häuser und der gesamte Central District ziehen am Fenster vorbei. Oben eröffnet sich ein Hafenpanorama; der beste Aussichtspunkt hier ist die Aussichtsplattform Sky Terrace 428.

Kauf ein Hin- und Rückfahrticket mit Plattform im Voraus: Preise und Zeitfenster auf der offiziellen Website (geprüft am 09.09.2026). Vor Sonnenuntergang und an Wochenenden sind die Menschenmengen am größten, also komm zur Öffnungszeit.

Grüner Peak-Tram-Wagen auf der Fahrt durch den Wald© LN9267 · CC BY-SAFoto: LN9267, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

PMQ Design Hub

PMQ begann als Wohnheim für Polizisten und ist heute ein Design-Hub mit Studios und Läden (PMQ, Stand: 09/2026). Rund hundert lokale Künstler und Kunsthandwerker arbeiten hier, du schaust also nicht auf Flughafen-Souvenirs, sondern auf handgemachte Stücke. Komm am Nachmittag, denn einige Studios öffnen erst gegen Mittag.

Weißes PMQ-Gebäude mit Balkonen zwischen Bäumen© Wpcpey · CC BYFoto: Wpcpey, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons

Rooftop-Bars

Hongkong ist voller Wolkenkratzer mit offenen Terrassen, und die höchste Aussichtsplattform der Stadt erwartet dich im 118. Stock des International Commerce Centre (Wikipedia, Stand: 09/2026). Im dortigen Hotel The Ritz-Carlton serviert die Bar OZONE Cocktails mit Hafenblick. Reserviere vorab einen Tisch am Rand, freitags gibt es eine Schlange am Eingang. Der Dresscode ist leger, aber Strandschuhe lässt du besser zu Hause.

Innenraum der OZONE-Bar mit Wabenpaneelen und Tresen© Patty Mooney from San Diego, USA · CC BYFoto: Patty Mooney from San Diego, USA, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Wine and Dine Festival

Das Food-Festival Wine and Dine findet auf einem Freigelände an der Uferpromenade von Central statt. 2026 läuft es vom 29. Oktober bis 1. November (Festivalprogramm, Stand: 09/2026): vier Tage Wein, Essen und Musik direkt am Wasser. Der Eintritt ist mit Ticket, Verkostungen werden separat mit Wertmarken bezahlt. Komm am ersten Tag zur Öffnungszeit: So erwischst du die seltenen Weingüter, bevor die Stände leer sind.

Wine-and-Dine-Festivalbühne in Hongkong mit Menschenmenge© Ceeseven · CC BY-SAFoto: Ceeseven, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Was du in Hongkong probieren solltest

Das Streetfood der Stadt ist ein eigenes Programm. Teehäuser wie Lan Fong Yuen servieren „Nylonstrumpf-Oolong": Der Tee wird durch einen Seidenbeutel geseiht und mit Kondensmilch verfeinert. Dazu passt ein Eiertörtchen mit Pudding, zum Beispiel in der Bäckerei Tai Cheong. Für Xiao Long Bao, Teigtaschen mit Brühe im Inneren, gehst du zu den Ständen in Kowloon oder in Dim-Sum-Hallen. Die Portionen sind klein, an einem Abend kannst du also drei oder vier Gerichte probieren. In kleinen Läden solltest du Bargeld dabeihaben: Karten werden nicht überall akzeptiert.

⁉️🤔 Häufige Fragen

Wie viele Tage brauchst du für Hongkong?

Für einen ersten Besuch reichen drei Tage. Am ersten Tag siehst du den Hafen, das Dschunkenboot und die Symphony of Lights Show, am zweiten fährst du nach Lantau zum Big Buddha, und am dritten gehst du auf den Victoria Peak und besuchst M+. Wenn du mehr Zeit hast, plane einen zusätzlichen Tag für die Inseln und den Dragon's Back Trail ein.

Wann ist die beste Reisezeit für Hongkong?

Die angenehmste Zeit ist von Oktober bis Dezember: Die Hitze lässt nach, und es regnet wenig. Der Frühling ist warm, aber schwül, mit häufigem Nebel, der die Aussicht vom Peak trübt. Der Sommer ist stickig, Taifune sind möglich, und einige Seilbahnen schließen dann. Das Wine and Dine Festival fällt in dieselbe Herbstsaison.

Wie bezahlst du Transport und Essen?

Besorg dir eine Octopus-Karte: Du kannst sie in der MTR, in der Tram, auf der Fähre und in einigen Cafés nutzen. Du bekommst sie am Flughafen oder an MTR-Stationen. Bargeld brauchst du weiterhin auf Nachtmärkten und in kleinen Teehäusern. Bankkarten werden in Hotels und großen Restaurants akzeptiert, aber nicht überall auf der Straße.

Lohnt es sich, bei bewölktem Wetter auf den Victoria Peak zu fahren?

Nein, bei Nebel siehst du von der Aussichtsplattform nur einen grauen Schleier. Prüfe morgens die Vorhersage: Wenn sie klaren Himmel verspricht, kauf ein Ticket mit Zeitfenster für die Peak Tram und fahr hinauf, solange es hell ist. Abends gibt es eine Schlange für die Sky Terrace 428, daher ist ein Wochentagmorgen die beste Option.

Was solltest du auf die Reise mitnehmen?

Bequeme Schuhe für die Anstiege und eine leichte Jacke: Die Klimaanlagen in der MTR und in Museen sind stark eingestellt. Nimm einen Adapter für Steckdosen Typ G und eine Powerbank für dein Handy mit. Ein Regenschirm ist das ganze Jahr über nützlich, und Sonnencreme ist im Sommer unverzichtbar. Lass in deinem Rucksack Platz für Einkäufe vom Markt.

Kurz gesagt: Was du buchen solltest

Wenn du zwei Tage hast, nimm eine Unterkunft in Central als Basis: Von dort kannst du zu Fuß zum Hong Kong Park und zur Kathedrale gehen. Zum Big Buddha, zum Peak und zu M+ in West Kowloon auf der anderen Seite des Hafens fährst du mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Mit Kindern ergänzt du den zoologischen Garten und die Voliere im Park. Feinschmecker sollten einen Abend in der Temple Street und ein Dim-Sum-Abendessen in Kowloon einplanen.

Kauf Tickets für die Ngong-Ping-360-Seilbahn und die Peak Tram im Voraus: An Wochenenden sind die Zeitfenster schon am Morgen ausverkauft. Wähle eine Unterkunft im Zentrum in der Nähe einer MTR-Linie, damit du keine Zeit mit Umsteigen verlierst, Preise auf Trip.com prüfen.