
Mietwagen auf Madeira: Preise, Versicherung und die kurvenreichen Straßen der Insel
Madeiras kurvenreiche Bergstraßen machen den Leuten mehr Angst als jedes andere Thema rund um die Insel. In den Erzählungen anderer sind die Straßen eng, haben keine Leitplanken, und die Anstiege sind steil. In der Praxis ist das Fahren auf der Insel gut machbar, wenn du dich vorab um Fahrzeugkategorie, Versicherung und Parken kümmerst.
Seit dem 1. Juni 2026 wird bei Mietwagen eine verpflichtende Fahrzeugnutzungsgebühr erhoben: 2 € für jeden Vertragstag, maximal 20 € (Bericht eines Branchenmagazins, Stand: 09/2026). Sie erscheint als eigene Position im Vertrag und auf der Rechnung, verwechsle sie also nicht mit der Servicegebühr des Vermieters.
Im Folgenden schauen wir uns an, wo du ein Auto buchst, was du bei der Schlüsselübergabe prüfen solltest, wie du die Bergstraßen meisterst und wie viel das Parken an den wichtigsten Aussichtspunkten kostet.
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Brauchst du auf Madeira ein Auto
💡 Kurz gesagt:
- Ein Auto löst das Hauptproblem der Insel: Busse erreichen die Einstiege der Levada-Wanderwege und abgelegene Aussichtspunkte nicht.
- Ein Kleinwagen reicht für alle Straßen der Insel.
- Eine Vollkasko-Versicherung ohne Selbstbeteiligung ist unverzichtbar, denn Kratzer am Mietwagen sind hier üblich.
- Eine Woche Miete für einen Kleinwagen mit Vollkasko passt in ein durchschnittliches Reisebudget.
- Preise, Gebühren und Verkehrsregeln: 09/2026, abgeglichen mit Daten des ADAC und einem Beschluss der Regionalregierung.
Drei Busunternehmen sind auf der Insel unterwegs, und ihr Netz ist dicht. Das Problem liegt woanders: Die Fahrpläne sind auf Funchal ausgerichtet, und die Einstiege vieler Levada-Routen liegen weit von Bushaltestellen entfernt. Manche Aussichtspunkte haben überhaupt keine Busanbindung, du verlierst also entweder einen halben Tag mit Umstiegen oder verzichtest auf die Route.
Mit einem Auto bestimmst du deinen eigenen Zeitplan. Sonnenaufgang über den Bergen, Schwimmen auf der anderen Seite der Insel und ein Abend in Funchal passen an einem Tag, ohne Warten auf den Transport und ohne Abhängigkeit vom letzten Bus.
Das Straßennetz der Insel ist gut, aber die Entfernungen täuschen. Tunnel wechseln sich mit Haarnadelkurven ab, Anstiege sind lang, und die Kurven sind eng. Auf Bergabschnitten liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit am Ende niedriger, als die Navigations-App anzeigt, plane also zusätzliche Zeit ein. Die ersten Kilometer sind die schwierigsten; danach gewöhnst du dich an den Rhythmus der Insel.
Du brauchst nicht auf jeder Reise ein Auto. Wenn du drei Tage in Funchal bleibst, reichen Bus, Taxi und Spaziergänge durch das Zentrum. Du siehst nur einen Teil der Insel, musst dich aber nicht um einen Parkplatz bemühen oder eine Miete bezahlen.
Wenn dich das Fahren nicht reizt, wähle Gruppentouren mit Guide: Sie decken den Osten und Westen der Insel an einem Tag ab, ohne dass du selbst fahren musst.
Wie viel kostet ein Mietwagen auf Madeira
Der Mietpreis hängt von drei Dingen ab: Fahrzeugkategorie, Saison und Buchungsvorlauf. Wir nennen bewusst keine exakten Preise: Die Vermieter ändern sie täglich, und die Spanne zwischen den Terminen kann ein Vielfaches betragen. Das Verhältnis zwischen den Kategorien sieht so aus.
Kategorie | Beispielmodell | Tagespreis | Wochenmiete |
|---|---|---|---|
Kleinwagen | Fiat 500 oder ähnlich | der niedrigste auf der Insel | Basisniveau der Ausgaben |
Kompaktklasse | Ford Focus oder ähnlich | etwas höher als ein Kleinwagen | etwas über dem Basisniveau |
SUV | Peugeot 2008 oder ähnlich | der höchste der drei | deutlich mehr als ein Kleinwagen |
Automatik kostet mehr als Schaltgetriebe, und in der Hochsaison wächst dieser Unterschied spürbar. In der Nebensaison kostet eine Wochenmiete deutlich weniger als im Juli und August, und um Feiertage herum schnellen die Preise in die Höhe.
Schau nicht nur auf die Zahl in den Suchergebnissen. Der Tarif sollte eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung, unbegrenzte Kilometer und eine Voll-zu-voll-Tankregelung enthalten. Ein günstiges Angebot setzt sich oft aus Zusatzleistungen zusammen: zweiter Fahrer, Kindersitz, Reifen- und Unterbodenschutz. Rechne die Gesamtsumme für die ganze Reise, nicht den Tagespreis.
Der Unterschied zwischen einem Buchungsportal und dem Schalter am Flughafen ist selbst bei kurzer Mietdauer spürbar. Am Terminal wählst du aus dem, was für heute übrig ist, und zahlst den Schalterpreis. Buche im Voraus und nimm Tarife mit kostenloser Stornierung, damit eine spätere Reise nicht teurer wird.
Der Buchungsvorlauf beeinflusst den Preis stärker, als es scheint. Laut einer Studie der Stiftung Warentest steigen die Preise auf Madeira in den letzten vier Wochen vor der Reise stark an; in einem Fall betrug der Anstieg 50% (test, 09/2026). Die besten Tarife zeigten sich vier bis sechs Wochen vor Reisebeginn. Nimm also einen Tarif mit kostenloser Stornierung und beobachte den Preis nach der Buchung: Sinkt der Tarif, buchst du das Auto einfach um.
Umweltgebühr für Mietwagen
Die Nutzungsgebühr für Mietfahrzeuge gilt seit dem 1. Juni 2026 und betrifft jeden Mietwagen, auch Elektrofahrzeuge. Der Satz beträgt 2 € pro Tag, gedeckelt bei 20 € pro Vertrag, das heißt, nach zehn Miettagen läuft die Gebühr nicht weiter auf (fvw-Veröffentlichung, Stand: 09/2026). Für Elektrofahrzeuge gilt der halbe Satz: 1 € pro Tag mit einem Maximum von 10 € (Ankündigung der Regionalregierung).
© Hans Põldoja from Estonia · CC BYFoto: Hans Põldoja from Estonia, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDas Geld geht nicht an den Vermieter, sondern an den regionalen Haushalt und wird zwischen der Straßen- und der Umweltbehörde aufgeteilt. Im Vertrag und auf der Rechnung ist die Gebühr als eigener Posten ausgewiesen, du kannst sie bei der Fahrzeugrückgabe also nicht anfechten.
Prüfe bei der Buchung den Wortlaut des Tarifs. Die Formulierung „alle Steuern und Gebühren inklusive" bedeutet oft nur die lokalen Steuern des Portals, während du die Umweltgebühr selbst zahlst.
Das praktische Fazit ist einfach: Über eine Woche schlägt die Gebühr mit einem kleinen Betrag zu Buche, und nach dem zehnten Vertragstag wächst sie nicht weiter.
So sparst du beim Mietwagen
- Vergleiche mehrere Portale; der Unterschied ist selbst zwischen benachbarten Daten spürbar.
- In der Hochsaison sind Automatikwagen schneller ausgebucht als Schaltwagen, prüfe die Verfügbarkeit also frühzeitig.
- Zahle nicht für ein Miet-Navigationssystem: Lade dir vorab Inselkarten herunter und halte dein Handy geladen.
- Tanke vor der Rückgabe selbst; der Service „voller Tank vom Vermieter" kostet mehr.
© Bengt Nyman · CC BYFoto: Bengt Nyman, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia CommonsWelches Auto du auf Madeira mieten solltest
Ein Kleinwagen reicht für alle Straßen der Insel. Du brauchst weder einen starken Motor noch Allradantrieb: Steigungen bewältigst du im ersten Gang, selbst mit weniger als hundert PS unter der Haube. Nach unserer Mietwagenerfahrung auf der Insel meisterte ein normaler Kleinwagen sowohl die Auffahrt nach Monte als auch die engen Dorfstraßen.
© Luke H. Gordon · CC BYFoto: Luke H. Gordon, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsWähle die Kategorie nach deiner Gruppengröße. Für ein Paar reicht ein Klein- oder Kompaktwagen, eine Familie mit Koffern braucht dagegen einen SUV oder Kombi, sonst passt das Gepäck nicht hinein.
Schaltung oder Automatik? Mit Automatik fährst du bergauf entspannter an, zahlst aber deutlich mehr pro Miettag. Nimm einen Schaltwagen, wenn du die Handbremse am Hang sicher beherrschst.
Der Lack eines Mietwagens ist selten makellos. Akzeptiere, dass ein paar Kratzer hier normal sind, und zahle nicht allein für ein perfektes Äußeres den Aufpreis für die teuerste Kategorie. Fotografiere bei der Übernahme alle Schäden, damit es bei der Rückgabe keine strittigen Kosten gibt.

Wo du auf Madeira ein Auto buchst
Am günstigsten ist es, Angebote mehrerer Portale zu vergleichen, statt zum Schalter am Flughafen zu gehen. Direkt im Terminal sind die Preise fast immer höher, und die Auswahl beschränkt sich auf das, was für den Tag noch übrig ist. Für deine Reisedaten lohnt sich ein Blick auf die Preise, wenn du Mietwagenpreise vergleichst.
Portale verkaufen die Versicherung getrennt vom Auto, und das ist der wichtigste Unterschied zum Schalter im Terminal. Günstige Tarife funktionieren nach dem Erstattungsmodell: Die Autovermietung blockiert eine Kaution auf deiner Karte, und das Geld für die Reparatur bekommst du nach der Rechnung vom Portal zurück. Das Modell funktioniert, erfordert aber sorgfältige Fotos bei Abholung und Rückgabe.
Prüfe auch den Abholort. Wenn das Auto am Flughafen Funchal übergeben wird, verlierst du keine Zeit mit der Fahrt in die Stadt und zurück, und bei der Rückgabe erreichst du deinen Flug ohne Hetze.
Worauf du bei der Buchung achten solltest
- Vollkasko ohne Selbstbeteiligung. Spare nicht an dieser Stelle. Die Deckung sollte Diebstahl, Glas, Dach, Reifen und Unterboden umfassen, und die Haftpflicht sollte in Millionenhöhe liegen. Ein Tarif mit Selbstbeteiligung ist nur ein paar Euro günstiger, und die Rechnung für einen Kratzer zahlst du selbst.
- Voll-zu-voll-Tankregelung. Du übernimmst das Auto mit vollem Tank und gibst es voll zurück. Das ist die fairste Regelung, und sie sollte im Vertrag festgehalten sein.
- Eine Kreditkarte für die Kaution. Ohne Karte auf den Namen des Hauptfahrers wird das Auto nicht ausgehändigt, denn die Kaution wird auf dieser Karte blockiert. Eine Debitkarte funktioniert dafür nicht.
- Achte auf den Gesamtpreis, nicht auf den Tarif. Ein günstiger Tarif beinhaltet oft keinen zweiten Fahrer, und der Aufpreis dafür frisst die ganze Ersparnis auf.
Autoabholung am Flughafen Funchal
Die meisten Autovermietungen übergeben ihre Fahrzeuge direkt am Flughafen Funchal. Manchmal befindet sich der Schalter in der Ankunftshalle statt in einem separaten Büro, also halte direkt am Ausgang Ausschau nach dem Schild deines Anbieters. Die Schalter sind fast rund um die Uhr besetzt, was auch Nachtflüge abdeckt.
© Jarvin - Jarle Vines · CC BY-SAFoto: Jarvin - Jarle Vines, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsAus unserer Mietwagenerfahrung: Eine Person bleibt am Gepäckband, die andere holt die Schlüssel. Wenn der ganze Flug gleichzeitig zum Schalter strömt, wird die Schlange lang, und du verlierst Zeit vor deiner ersten Fahrt.
Was du mitbringen solltest
- Reisepass oder Personalausweis.
- Deinen nationalen Führerschein; ein internationaler Führerschein ist auf Madeira nicht erforderlich.
- Eine Kreditkarte auf den Namen des Hauptfahrers.
Ohne diese drei Dokumente darf die Autovermietung dir das Auto verweigern.
Was du vor der Abfahrt prüfen solltest
- Kraftstoffstand, Karosserie, Motorhaube und Sicherheitssysteme.
- Bremsen, Lichter, Sicherheitsgurte und Warnblinkanlage.
- Fotografiere Kratzer, Dellen und die Windschutzscheibe, am besten mit Zeitstempel.
- Reifenprofil und das Vorhandensein eines Ersatzreifens.
- Halte gefundene Schäden gemeinsam mit dem Mitarbeiter im Übergabeprotokoll fest.
Das schützt dich, falls dir bei der Rückgabe alte Mängel angelastet werden.
Vor der Rückgabe des Autos
- Fülle den Tank auf, wenn der Vertrag eine Voll-zu-voll-Regelung vorsieht. Das Tanken über die Autovermietung kostet mehr als an einer normalen Tankstelle.
- Fotografiere bei der Rückgabe Karosserie, Innenraum und Kilometerstand, am besten mit Zeitstempel.
- Warte die Fahrzeugprüfung gemeinsam mit dem Mitarbeiter ab, statt die Schlüssel am Schalter abzugeben.
- Nimm eine Kopie des Rückgabeprotokolls und eine Bestätigung zur Kaution mit.
Plane für die Rückgabe zusätzliche Zeit ein. Die Prüfung dauert nur wenige Minuten, aber in der Hochsaison bildet sich am Schalter eine Schlange, und du riskierst, zum Flughafen hetzen zu müssen.
So fährst du auf Madeira: kurvige Straßen und Tunnel
Auf der Insel gibt es keine mautpflichtigen Straßen. Weder die Schnellstraßen Vias Rápidas noch die Tunnel erheben Gebühren, du brauchst also keinen Transponder.
In Dörfern und an Aussichtspunkten sind die Straßen oft einspurig. Kommt dir ein Auto entgegen, hat derjenige Vorfahrt zu gewähren, der näher an einer Ausweichbucht ist. Manchmal ist es einfacher, ein paar Meter zurückzusetzen, als sich an einer engen Stelle vorbeizuquetschen. Hupe nicht: Auf Madeira ist das eine normale Situation.
Bei langen Abfahrten solltest du einen niedrigeren Gang nutzen statt ständig zu bremsen. So verhinderst du ein Überhitzen der Bremsen und behältst auf nassem Asphalt besser die Kontrolle. An Küstenabschnitten gibt es manchmal keine Leitplanke, also fahre nicht zu dicht am Rand.
Auf der Insel gibt es nur wenige Ampeln, dafür viele Kreisverkehre. Vorfahrt hat, wer sich bereits im Kreis befindet. Plane für Bergstrecken mehr Zeit ein, als das Navi anzeigt, und fahre in den ersten Tagen langsamer als gewohnt.
In Tunneln halte Abstand und wechsle die Spur nicht ohne Not. Nach grellem Sonnenlicht brauchen deine Augen Zeit, um sich an das künstliche Licht zu gewöhnen, und die Spuren im Inneren sind schmal.
An den Ausgangspunkten der Levada-Wanderwege sind die Parkplätze klein und schon am Vormittag voll. Komm früh am Ausgangspunkt an, sonst stellst du das Auto am Straßenrand ab und läufst einen zusätzlichen Kilometer bis zum Einstieg.
Wichtig: Die Straße am Wasserfall Cascata dos Anjos ist gesperrt. Die Behörden haben den Zugang zum Wasserfall aus Sicherheitsgründen verboten, und die alte Straße ER101 ist wegen Steinschlag regelmäßig gesperrt (Visit Madeira, Stand: 09/2026).
© Dietmar Rabich · CC BY-SAFoto: Dietmar Rabich, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsGeschwindigkeitsbegrenzungen und Verkehrsregeln
Die Limits auf Madeira sind dieselben wie auf dem portugiesischen Festland (Verkehrsregeln Portugal, Stand: 09/2026):
- innerorts 50 km/h;
- auf Landstraßen 90 km/h;
- auf den Schnellstraßen Vias Rápidas 100 km/h.
Echte Autobahnen gibt es auf der Insel nicht, daher wirst du hier kein 120-km/h-Limit sehen. Geprüft am 12.09.2026 auf der ADAC-Website.
Die gesetzliche Alkoholgrenze liegt bei 0,5 Promille, für Fahrer mit weniger als drei Jahren Fahrpraxis bei 0,2 Promille (ADAC-Referenz, Stand: 09/2026). Auf kurvigen Straßen hilft dir Alkohol definitiv nicht: Reaktionsvermögen zählt hier mehr als im Flachland.
Parken und Tanken auf Madeira
In Funchal und größeren Orten sind Straßenparkplätze farblich markiert. Weiße Markierungen bedeuten in der Regel kostenloses Parken, blau bedeutet gebührenpflichtig, gelb verbietet das Parken.
Du kannst das Parken am Automaten mit Karte oder Münzen bezahlen oder über die App des städtischen Betreibers. Lege den Parkschein vom Automaten hinter die Windschutzscheibe, sonst bekommst du ein Bußgeld.
Außerhalb der Stadt ist das Parken an den meisten Aussichtspunkten und Wanderwegen kostenlos. Eine bekannte Ausnahme bleibt der Pico do Arieiro: Der untere Parkplatz kostet ein paar Euro pro Stunde, der obere ist um ein Vielfaches teurer, und bezahlt wird nur mit Karte (Stand: 09/2026). Prüfe vorab, ob das Parken an einem beliebten Aussichtspunkt kostenpflichtig geworden ist: Die Regeln ändern sich schnell.
Im Zentrum von Funchal ist es am schwierigsten, einen freien Platz zu finden, besonders an Wochenenden. Parke in einer Tiefgarage und geh zu Fuß: Das spart Nerven und Zeit, die du sonst in Einbahnstraßen im Kreis fährst.
Tanken. Tankstellen gibt es überall auf der Insel, sogar in kleinen Orten. Fast überall kannst du mit Karte zahlen. Tanke voll, bevor du in die Berge und abgelegene Gebiete fährst, denn dort sind die Tankstellen weit voneinander entfernt, und auf Nebenstraßen hast du keinen Handyempfang.
Verkehrssicherheit auf Madeira
Bei ruhiger Fahrweise ist das Risiko auf den Straßen der Insel gering.
Worauf du besonders achten solltest:
- Diebstahl aus Autos. Einbrüche passieren an beliebten Orten in der Nähe von Stränden und Wanderwegen. Lass keine Wertsachen im Innenraum, nicht einmal für eine halbe Stunde.
- Wetter. Stürme, Starkregen und plötzliche Wetterumschwünge gibt es das ganze Jahr über, besonders in den Bergen. Halte dich auf nassem Asphalt an das Limit.
- Waldbrände. In einem trockenen Sommer brennt die Insel genauso wie der Rest Portugals. Prüfe vor Fahrten in abgelegene Gebiete die Lage und gesperrte Routen.
Wenn du selten fährst oder ohne Auto lebst, erfordern die ersten Tage auf kurvigen Straßen Konzentration. Plane kurze Etappen, iss in Dörfern zu Mittag und kehre vor Einbruch der Dunkelheit zurück: Nachtfahrten in den Bergen ermüden dich schneller, als es scheint. Wenn du nicht selbst fahren möchtest, buche Madeira-Touren auf GetYourGuide.
© Bengt Nyman · CC BYFoto: Bengt Nyman, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia CommonsIn den Bergen wechseln sich Sonne und Regen innerhalb einer halben Stunde ab, eine Jacke im Auto ist also kein Fehler.
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⁉️🤔 Häufige Fragen
Brauchst du auf Madeira ein Auto?
Ja, für fast alle, die die Insel sehen wollen und nicht nur Funchal, ist ein Auto notwendig. Busse fahren nach Fahrplan und erreichen die Einstiege der Levada-Wanderwege nicht. Wenn dein Plan sich auf das Hotel und die Uferpromenade der Hauptstadt beschränkt, reichen Taxis und Busse aus.
Wo solltest du einen Mietwagen buchen?
Über Vergleichsportale, nicht am Schalter am Flughafen. Vergleiche mehrere Angebote und prüfe, was im Tarif enthalten ist: Versicherung, zweiter Fahrer, Tankregelung. Direkt bei einem lokalen Vermieter zu buchen ist meist teurer, und die Auswahl beschränkt sich auf Autos, die für heute übrig sind.
Welcher Anbieter ist der beste?
Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht; es kommt auf den Preis für deine Reisedaten und die Tarifleistungen an. In der Hochsaison wird der Unterschied zwischen den Portalen schon nach ein paar Tagen Suche spürbar. Achte nicht auf die Marke, sondern auf die Bewertung des jeweiligen Schalters und die Selbstbeteiligung.
Reicht ein Kleinwagen?
Ja, ein Kleinwagen kommt mit allen Straßen der Insel zurecht. Die Kategorie ist nur beim Gepäck entscheidend: Vier Personen mit Koffern sind mit einem Kompaktwagen oder SUV besser bedient. Ein starker Motor bringt auf Serpentinenstraßen keinen Vorteil.
Automatik oder Schaltgetriebe?
Ein Automatikwagen ist an Steigungen angenehmer, kostet aber mehr als ein Schaltwagen. Mit einem Schaltgetriebe kommst du zurecht, wenn du am Berg mit der Handbremse anfahren kannst.
Wie viel kostet ein Mietwagentag?
Eine exakte Zahl gibt es hier nicht: Der Tarif hängt von Saison, Kategorie und Vorlaufzeit ab, rechne es also in einer Suche für deine Daten durch. Zum Tarif kommt die Umweltgebühr für jeden Vertragstag hinzu. Ein Tarif mit kostenloser Stornierung erlaubt es dir, das Auto umzubuchen, wenn der Preis vor der Reise sinkt.
Kurz gesagt: Was sich zu buchen lohnt
Ein Auto macht aus Madeira statt einer Stadt eine ganze Insel. Ein Kleinwagen reicht aus, und der Endbetrag hängt von Kategorie, Saison und Vorlaufzeit ab.
- Wenn du zum ersten Mal dort bist: Nimm einen Kleinwagen oder Kompaktwagen mit Vollkasko ohne Selbstbeteiligung.
- Wenn du als Familie reist: Nimm einen Kompaktwagen oder SUV und prüfe das Kofferraumvolumen.
- Wenn du nicht selbst fahren möchtest: Schau dir geführte Touren und Busse in Funchal an.
Praktisch ist es, die Preise für deine Daten auf einem Mietwagenportal zu vergleichen, und fertige geführte Touren findest du auf GetYourGuide.


