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Reisebudget-Rechner: was eine Woche wirklich kostet

Der Rechner nimmt Reiseziel, Nächte, Personen und Reisestil und macht daraus eine Summe mit Posten: Unterkunft, Essen, Nahverkehr, Eintritte, Anreise und Reserve. Wichtig ist nicht die Gesamtzahl, sondern welcher Posten sie treibt. Genau das sieht man vorher nicht. „Eine Woche Rom für 1200 Euro“ klingt gleich, egal ob davon 700 Euro die Unterkunft frisst oder 700 Euro die Anreise. Erst wenn die Posten getrennt sind, weiß man, wo sich Sparen lohnt und wo es die Reise kaputt macht.

Die Reise

Die Preisstufen gelten für die Stadt und ihr Umland.
Reisetage sind Nächte plus eins.

Anreise und Puffer

Flug, Bahn oder Sprit und Maut, hin und zurück.
Bestimmt, wie viele Zimmer gerechnet werden.
Für Aufpreise, Trinkgeld und den Tag, an dem alles teurer wird.
Visum, Versicherung, Parkplatz am Flughafen, Haustierbetreuung.

Das kostet die Reise

· Gesamt für alle Personen, inklusive Reserve
· Pro Person
· Pro Person und Reisetag

·Unterkunft
·Essen und Getränke
·Nahverkehr vor Ort
·Eintritte und Touren
·Anreise
·Reserve und Zusatzkosten

Mit diesen Tagessätzen wurde gerechnet

PostenSparsamMittelKomfort
Die Tabelle erscheint, sobald ein Ziel gewählt ist.

Richtwerte der Redaktion, Stand 09/2026: Übernachtung pro Zimmer und Nacht, alles andere pro Person und Tag. Sie stammen aus unseren eigenen Stichproben in Buchungsportalen und aus den Preisangaben in unseren Beiträgen. Es sind keine Angebote und keine Preisgarantie. In der Hochsaison und über Feiertage liegen die Werte deutlich darüber.

Wo du die Posten buchst Anzeige

Deine Zahlen bleiben im Browser: der Rechner rechnet lokal und sendet nichts an Dritte.

Wie gerechnet wird

Die Unterkunft wird pro Zimmer und Nacht gerechnet, nicht pro Person: zwei Personen in einem Doppelzimmer zahlen einmal. Deshalb gibt es das Feld „Personen pro Zimmer“. Vier Personen zu zweit im Zimmer ergeben zwei Zimmer, vier Personen allein im Zimmer ergeben vier. Essen, Nahverkehr und Eintritte laufen pro Person und Tag. Reisetage sind Nächte plus eins, weil der Anreisetag und der Abreisetag beide Geld kosten, auch wenn dazwischen nur sechs Nächte liegen. Die Anreise trägst du selbst ein, pro Person und für Hin- und Rückweg zusammen. Der Rechner kennt keine Flugpreise und wird sie nie kennen: dafür bräuchte er eine Verbindung nach draußen, und genau das soll er nicht. Zum Schluss kommt die Reserve als Prozentsatz auf alles zusammen. Zwölf Prozent sind ein brauchbarer Startwert für Europa. Wer mit Kindern reist oder eine lange Anreise mit Anschluss hat, setzt eher fünfzehn.

Woher die Tagessätze kommen

Die Sätze sind Richtwerte der Redaktion mit Stand 09/2026. Sie stammen aus unseren eigenen Stichproben in Buchungsportalen und aus den Preisen, die in unseren Beiträgen zu den jeweiligen Städten mit Prüfdatum stehen. Es sind keine Angebote, keine Durchschnittswerte einer amtlichen Statistik und keine Preisgarantie. Drei Stufen decken den üblichen Bereich ab. „Sparsam“ heißt Hostel, einfache Pension oder Zimmer außerhalb des Zentrums, Essen überwiegend selbst gekauft. „Mittel“ heißt drei Sterne oder Ferienwohnung in erreichbarer Lage und einmal am Tag warm essen gehen. „Komfort“ heißt vier Sterne zentral und keine Diskussion über die Rechnung. Zwei Dinge sprengen jede Stufe: Hochsaison und Feiertage. In Venedig im August, in München zur Wiesn und in jeder Stadt über Silvester liegen die Übernachtungspreise regelmäßig fünfzig bis hundert Prozent über dem Wert in der Tabelle. Der Rechner rechnet das nicht automatisch dazu, weil die Aufschläge zu unterschiedlich sind. Wer zu solchen Terminen fährt, erhöht die Reserve deutlich oder rechnet die Unterkunft mit der nächsthöheren Stufe. Die Preisstufen gelten für die Stadt und ihr näheres Umland. Ein Ausflug an die Küste oder in die Berge ändert vor allem den Posten Nahverkehr.

Was der Rechner nicht kann

Er rechnet nicht in andere Währungen um. Alles steht in Euro, weil Wechselkurse eine Anfrage nach draußen bedeuten würden. Für Ziele außerhalb der Eurozone nimm den Kurs deiner Bank am Reisetag und rechne einmal grob nach. Er kennt deine Reise nicht. Ein Museumsmensch gibt bei Eintritten das Doppelte aus und beim Essen die Hälfte; ein Strandurlaub dreht das um. Die Posten stehen einzeln da, damit du genau das anpassen kannst, statt der Gesamtsumme zu glauben. Er sagt nicht, ob du dir die Reise leisten kannst. Er sagt, was sie ungefähr kostet. Der Vergleich mit dem, was du zurücklegen kannst, ist ein anderer Rechner, und den hat jeder im Kopf. Und er kennt keine Sonderfälle: Kurtaxe, Citysteuer, Mautvignette, Gepäckaufpreis und Parkgebühr am Flughafen gehören in das Feld „Feste Zusatzkosten“. In Summe sind das bei einer Woche selten unter fünfzig Euro.

Häufige Fragen