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Städtetrip-Tagesplaner: was an einem Tag wirklich hineinpasst

Du wählst eine Stadt, ein Zeitfenster und die Punkte, die dir wichtig sind. Der Planer legt sie in eine Reihenfolge, rechnet die Wege dazwischen mit, setzt die Mittagspause und sagt dir, was am Ende übrig bleibt. Der Fehler bei fast jedem selbst gebauten Tagesplan ist immer derselbe: Man addiert die Zeiten in den Museen und vergisst die Strecke dazwischen. Sechs Punkte zu je einer Stunde sind keine sechs Stunden, sondern acht. Genau diese zwei Stunden macht der Planer sichtbar, bevor du sie auf der Straße verlierst.

Stadt und Zeitfenster

Mit der Stadt wechselt auch die Liste der Punkte darunter.
Nicht wann der Wecker klingelt, sondern wann du davor stehst.
Danach wird nichts mehr eingeplant.
0 heißt: unterwegs essen, kein eigener Block im Plan.
Innerhalb eines Viertels rechnen wir immer mit 10 Minuten zu Fuß.

Was du sehen willst

Punkte für diesen Tag auswählen

So sieht der Tag aus

0,0 h Vom Start bis zum letzten Punkt
0 Punkte passen in den Tag
0 Punkte passen heute nicht mehr

Wähle links Punkte aus, dann steht hier der Ablauf.

    0 MinAn den Punkten selbst
    0 MinWege zwischen den Punkten
    0 MinMittagspause
    0 MinPuffer bis zum Schluss

    Dauer je Punkt und Zuordnung zum Viertel sind Schätzungen der Redaktion, Stand 09/2026. Sie kommen aus unseren eigenen Besuchen und aus den Zeiten in unseren Stadtbeiträgen, nicht von den Betreibern. Wartezeiten am Einlass, Öffnungszeiten und Ruhetage stecken nicht darin.

    So kommt der Weg zwischen zwei Punkten zustande

    SituationZu FußGemischtNahverkehr
    Beide Punkte im selben Viertel10 Min10 Min10 Min
    Wechsel in ein anderes Viertel30 Min25 Min20 Min

    Wo du Tickets vorab holst Anzeige

    Dein Plan bleibt im Browser: der Planer rechnet lokal, lädt nichts nach und speichert nichts.

    Wie die Reihenfolge zustande kommt

    Der Planer sortiert deine Auswahl nach Vierteln. Alle Punkte, die wir demselben Viertel zugeordnet haben, laufen am Stück, und die Viertel selbst behalten die Reihenfolge, in der sie in unserer Stadtliste stehen. Diese Liste ist nicht alphabetisch, sondern so gebaut, wie wir die Stadt ablaufen würden: vom antiken Zentrum in Rom über die Altstadt zum Vatikan und erst dann nach Trastevere. Das ist bewusst ein einfaches Verfahren und keine echte Routenoptimierung. Eine echte bräuchte Koordinaten, Straßen und Fahrpläne, also eine Verbindung nach draußen. Der Planer hat keine. Was das Gruppieren aber sicher schafft, ist das Wichtigste: es verhindert, dass du dreimal am Tag quer durch die Stadt fährst, weil die Punkte in der Reihenfolge deiner Häkchen abgearbeitet würden. Innerhalb eines Viertels bleibt die Reihenfolge unserer Liste. Wer eine andere will, nimmt den Plan als Gerüst und tauscht zwei Punkte im Kopf. Die Zeitsumme ändert sich dadurch fast nicht, weil die Wege innerhalb eines Viertels ohnehin alle gleich gerechnet werden.

    Wie die Wege gerechnet werden

    Zwei Punkte im selben Viertel: 10 Minuten zu Fuß, unabhängig davon, was du bei Fortbewegung eingestellt hast. In einem Altstadtviertel bist du zu Fuß schneller, als du die nächste Station findest. Wechsel in ein anderes Viertel: 30 Minuten zu Fuß, 25 Minuten gemischt, 20 Minuten mit Nahverkehr. Die 20 Minuten sind kein Fahrplanwert, sondern die ehrliche Summe aus Hinweg zur Station, Warten, Fahrt und Fußweg am anderen Ende. Wer schon einmal in Paris zwischen zwei Linien umgestiegen ist, weiß, warum wir nicht mit zwölf rechnen. Das Tempo wirkt nur auf die Punkte selbst, nicht auf die Wege. Entspannt heißt 25 Prozent mehr Zeit vor Ort, sportlich 20 Prozent weniger. Ein Museum lässt sich schneller durchlaufen, eine Metrofahrt nicht. Die Mittagspause setzt der Planer an die Punktgrenze, die dem Mittag am nächsten liegt. Er zerschneidet also keine Besichtigung, sondern schiebt die Pause auf den nächsten sauberen Übergang. Wer null Minuten einträgt, bekommt keinen eigenen Block und isst unterwegs.

    Woher die Dauer je Punkt kommt

    Die Minutenwerte und die Zuordnung zum Viertel sind Schätzungen unserer Redaktion mit Stand 09/2026. Sie stammen aus unseren eigenen Besuchen und aus den Zeitangaben in unseren Stadtbeiträgen. Es sind keine Angaben der Betreiber, keine offiziellen Besuchszeiten und keine Garantie. Gemeint ist immer die Zeit vor Ort ab dem Moment, in dem du drin bist: 90 Minuten für das Kolosseum heißt 90 Minuten im Kolosseum, nicht 90 Minuten inklusive Schlange. Die Wartezeit am Einlass steckt in keinem dieser Werte, weil sie am selben Ort zwischen null und neunzig Minuten schwankt, je nach Wochentag, Uhrzeit und Kreuzfahrtschiff im Hafen. Wer sehr gründlich schaut, liegt bei den großen Museen leicht beim Doppelten. Für den Louvre haben wir 150 Minuten angesetzt, und das ist die Variante mit Plan und Zielrichtung, nicht die mit jedem Saal. Genau dafür gibt es das Tempo: einmal auf entspannt gestellt, wachsen alle Werte um ein Viertel. Punkte, bei denen wir „Ticket vorab“ schreiben, sind die, an denen ein Zeitfenster aus dem Netz den Tag rettet. Der Planer nennt sie unter dem Ergebnis noch einmal zusammen.

    Was der Planer nicht kann

    Er kennt die Schlange an deinem Tag nicht. Kein Werkzeug ohne Netzverbindung kann das, und mit Netzverbindung wäre die Zahl trotzdem geraten. Rechne bei den großen Häusern ohne vorab gebuchtes Zeitfenster 30 bis 60 Minuten obendrauf. Er kennt keine Öffnungszeiten und keine Ruhetage. Wenn der Plan dir das Museum um 17:30 Uhr zuweist und es um 17:00 Uhr schließt, sagt er nichts. Prüfe vor der Buchung die Zeiten der zwei oder drei Punkte, an denen dein Tag hängt, und vor allem den Montag: in Paris, Rom und Florenz schließt montags auffällig viel. Er bucht nichts und reserviert nichts. Er ist eine Rechnung, kein Ticketshop. Die Links auf dieser Seite, die zu Anbietern führen, sind als Anzeige gekennzeichnet. Er speichert nichts. Kein Konto, keine Cookies, kein lokaler Speicher, keine Netzwerkanfrage. Wenn du den Tab schließt, ist der Plan weg, also schreib ihn ab oder drucke die Seite. Und er weiß nichts über dich. Ob du mit einem Kind unterwegs bist, ob die Hitze im August die Mittagsstunden unbrauchbar macht, ob ihr abends noch essen gehen wollt: das entscheidest du, indem du Schluss, Tempo und Pause anders setzt.

    Häufige Fragen