
Plastihistoria: 20 Knetgummi-Szenen, die Geschichte nacherzählen
Plastilin-Legionäre, ägyptische Priester und ein winziges Raumschiff finden auf ein paar Tischen Platz. So sieht die Plastihistoria de la Humanidad aus, ein Bildungsprojekt der Fundación Educa aus Valladolid in Spanien. Die Geschichte der Menschheit wird hier in 20 Szenen erzählt, die von Hand aus gewöhnlichem Plastilin modelliert sind (Stand: 09/2026, offizielle Website).
Die Ausstellung ist eine Wanderausstellung. Gezeigt wird sie in städtischen Kulturzentren, Museen und Gemeindesälen in ganz Spanien, daher wechseln Ort und Termine jede Saison. Laut Fundación Educa richtet sich das Projekt vor allem an Schulkinder, aber auch Erwachsene studieren die Szenen genauso aufmerksam (Stand: 09/2026, Website der Stiftung).
Wir haben zusammengestellt, was die Ausstellung umfasst, wie lange ein Besuch dauert und wie du eine Vorstellung in spanischen Städten erwischst.
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Eine Ausstellung mit 20 Plastilin-Szenen
💡 Kurz gesagt:
- Inhalt: 20 Plastilin-Dioramen, eine Reise von der Altsteinzeit bis zur Globalisierung.
- Besuchsdauer: etwa eine Stunde. Spannend für Kinder und Erwachsene.
- Inhalte und Veranstaltungsorte: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website.
© Emilio J. Rodríguez Posada · CC BY-SAFoto: Emilio J. Rodríguez Posada, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia CommonsDie Plastihistoria de la Humanidad ist Teil einer Reihe von Bildungsprojekten der Fundación Educa. Diese gemeinnützige Organisation aus Valladolid arbeitet mit Kindern und Jugendlichen und vermittelt Geschichte, Wissenschaft und Musik durch Plastilinfiguren.
Jede Szene nimmt einen eigenen Tisch ein und ist als Diorama gestaltet. Die Figuren werden von Hand modelliert, in der Mode ihrer Zeit gekleidet und zwischen Alltagsgegenstände gesetzt. Laut Fundación Educa hat jede kleine Figur ihren eigenen Gesichtsausdruck, wodurch sich die Persönlichkeit der Figur ablesen lässt.
Neben Menschen gibt es in den Dioramen auch Nebendarsteller. Dazu gehören Plastilin-Katzen, Hunde und eine Miniatur-Nachbildung des Trojanischen Pferdes. Solche Details bemerkst du nicht sofort, denn sie sind tief in der Szene versteckt.
Die vollständige Liste der Szenen findest du unten (Stand: 09/2026, Seite der Fundación Educa).
Was die 20 Ausstellungsszenen zeigen
Alle Szenen folgen einer strengen chronologischen Reihenfolge, daher funktioniert die Schau gut als kurzer Geschichtskurs. Unten steht die vollständige Liste der Fundación Educa, von der Altsteinzeit bis zur Gegenwart.
Nr. | Szene | Epoche |
|---|---|---|
1 | Altsteinzeit | Urgeschichte |
2 | Jungsteinzeit | Urgeschichte |
3 | Ägypten | Antike |
4 | Persien | Antike |
5 | Phönizier | Antike |
6 | Trojanisches Pferd | Antike |
7 | Rom | Antike |
8 | Jesus von Nazareth | Antike |
9 | Kreuzzüge | Mittelalter |
10 | Mittelalter | Mittelalter |
11 | Renaissance | Renaissance |
12 | Entdeckung Amerikas | Zeitalter der Entdeckungen |
13 | Barock | Frühe Neuzeit |
14 | Francisco Goya | Frühe Neuzeit |
15 | Französische Revolution | Frühe Neuzeit |
16 | Eroberung des Wilden Westens | 19. Jahrhundert |
17 | Erster Weltkrieg | 20. Jahrhundert |
18 | Zweiter Weltkrieg | 20. Jahrhundert |
19 | Weltraumforschung | 20. Jahrhundert |
20 | Globalisierung | Gegenwart |
© Emilio J. Rodríguez Posada · CC BY-SAFoto: Emilio J. Rodríguez Posada, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia CommonsDie Hälfte der Liste, zehn von zwanzig Szenen, behandelt Antike und Mittelalter. Die letzten Szenen führen die Besucher ins 20. Jahrhundert und in die Gegenwart. Diese Reihenfolge hilft dir, Geschichte als Ganzes zu sehen statt als einzelne Bruchstücke. Besondere Aufmerksamkeit solltest du den Dioramen zum Ersten und Zweiten Weltkrieg widmen: Sie enthalten die meisten kleinen Details zum Vergleichen.
Wie die Plastilin-Szenen entstehen
© Emilio J. Rodríguez Posada · CC BY-SAFoto: Emilio J. Rodríguez Posada, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia CommonsDie Dioramen der Fundación Educa werden von Hand zusammengesetzt, nicht gedruckt oder aus Gips gegossen. Jede Szene ist das Ergebnis mehrerer Monate Recherche und der Arbeit eines Bildhauers, daher geben die Figuren Kostüme, Waffen und Haushaltsgegenstände einer bestimmten Epoche wieder (Stand: 09/2026, Website der Fundación Educa).
Die Arbeit beginnt mit historischen Quellen. Die Macher wählen Kleidung, Waffen, Geschirr und Möbel für jede Szene aus, modellieren dann die Figuren und arrangieren sie im Bühnenbild.
Einer der Schöpfer der Ausstellung ist Javier Antón. Seine Figuren werden in verschiedenen spanischen Städten gezeigt, und die Ausstellung selbst ist längst über Valladolid hinausgewachsen (Pressebüro Madrid).
Dieser Ansatz erklärt, warum Familien die Ausstellung schätzen. Ein Kind erkennt vertraute Geschichten aus dem Schulbuch wieder, während du dein eigenes Schulwissen testen kannst.
Tickets und Öffnungszeiten
Das Projekt hat keine einheitliche Ticketregelung: Jeder Veranstaltungsort richtet die Ausstellung aus und legt seine eigenen Öffnungszeiten fest. Prüfe vor dem Besuch also die Seite des gastgebenden Museums oder Kulturzentrums sowie den Nachrichtenbereich auf der Website der Fundación Educa.
Plane deinen Besuch in entspanntem Tempo. Etwa eine Stunde reicht, wenn du nicht an jeder Szene stehen bleibst. Plane Zeit für die Anreise ein und kläre mit dem Veranstaltungsort, ob Fotografieren erlaubt ist, denn die Regeln sind von Ort zu Ort unterschiedlich.
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Touren und Tickets
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Wo die Ausstellung stattfindet
Die Plastihistoria de la Humanidad bleibt nicht an einem Ort: Das Projekt reist seit Jahren durch spanische Städte, und der Veranstaltungsort wechselt jede Saison. Die Ausstellung war bereits in Museen, Palästen und Pfarrkirchen zu Gast. In Teruel fand die Schau in der Kirche San Pedro (Iglesia de San Pedro) statt, und das war keine zufällige Wahl des Ortes.

Die Kirche San Pedro wurde im 14. Jahrhundert erbaut, ihr Glockenturm stammt aus dem 13. Jahrhundert (Wikipedia). 1986 wurden die Mudéjar-Baudenkmäler von Teruel in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen (Patrimonio Cultural de Aragón).
Die Ausstellung in Teruel ist bereits beendet. Den aktuellen Veranstaltungsort findest du auf der Website der Stiftung.
Die Fundación Educa veröffentlicht kommende Orte im Voraus. Öffne vor der Reise die offizielle Website der Stiftung und prüfe, ob die Ausstellung in deine Stadt kommt.
⁉️🤔 Häufige Fragen
Wie viele Szenen umfasst die Ausstellung?
Genau 20 Dioramen. Die vollständige Liste mit Epochen steht in der Tabelle oben.
Für welches Alter ist die Ausstellung geeignet?
Die Fundación Educa gestaltet die Ausstellung für Kinder und Jugendliche, daher können Schulkinder den Szenen ohne Vorbereitung folgen. Auch Erwachsene finden viel Freude daran: Die Dioramen stecken voller historischer Details und sanftem Humor. Die Figuren stehen auf Tischen, daher ist der Besuch eher zum Anschauen als zum Spielen gedacht.
Muss ich ein Ticket im Voraus kaufen?
Es gibt keine einheitliche Regel; das entscheidet jeder Veranstaltungsort selbst. Einzelheiten findest du im Abschnitt Tickets und Öffnungszeiten oben.
Wo ist die Ausstellung gerade?
Das Projekt ist auf Reisen und hat daher keine feste Adresse. Der Zeitplan wechselt jede Saison, und die Stiftung kündigt jede neue Stadt einzeln an. In den vergangenen Jahren wurde die Ausstellung in Museen und Kirchen in verschiedenen Regionen Spaniens gezeigt, darunter Teruel. Die aktuellen Veranstaltungsorte stehen immer auf der offiziellen Website.
Hat die Fundación Educa weitere Ausstellungen?
Ja, mehr als eine. Neben der Plastihistoria de la Humanidad zeigt die Stiftung die Plastihistoria de la Ciencia und die Plastihistoria de la Música sowie eine Plastilin-Krippe mit rund 200 Figuren (Stand: 09/2026, Seite der Stiftung).
Kurz gesagt: Was du buchen solltest
Die Plastihistoria de la Humanidad hat kein festes Museum. Die Ausstellung zieht weiter, daher hängen deine Pläne vom aktuellen Veranstaltungsort ab.
- Wenn die Ausstellung in deine Stadt gekommen ist: Komm zur Öffnungszeit.
- Wenn du nach Aragonien reist: Die Ausstellung in Teruel ist bereits beendet, aber die Mudéjar-Türme der Stadt kannst du auch ohne die Ausstellung sehen.
- Wenn du eine Übernachtung in Teruel planst: Hotels in Teruel bei Trip.com.


