
Was es in Florenz zu sehen gibt: 25 Orte und Ticketpreise 2026
Florenz lässt sich zu Fuß erkunden. Fast alle wichtigen Sehenswürdigkeiten liegen in der Altstadt, zwischen dem Bahnhof Santa Maria Novella und dem Arno. In zwei oder drei Tagen kannst du die Domkuppel, den David und den Ponte Vecchio sehen.
Die größte Herausforderung ist hier nicht die Entfernung, sondern die Tickets. In der Hochsaison stehen die Schlangen an den Uffizien und an der Domkuppel eine Stunde oder länger. Online-Buchung löst das Problem, aber auch darum solltest du dich früh kümmern: Ein Uffizien-Ticket kostet 25 €, wenn du es am Besuchstag kaufst, und 29 € bei Buchung für ein bestimmtes Datum (Stand: 09/2026, Uffizien-Ticketpreise).
Das ist eine Auswahl von 25 Orten, die sich für deine Reiseroute lohnen. Zu jedem gibt es Eintritt, Öffnungszeiten und die Anreise.
Tickets und Warteschlangen in Florenz
💡 Kurz gesagt:
- Der Kern der Reiseroute: die Domkuppel, die Uffizien und der David in der Galleria dell'Accademia.
- Plane 2-3 Tage für 25 Adressen ein, wenn du nicht zwischen den Museen hetzen willst.
- Kaufe Tickets online: Du überspringst die Kasse am Eingang und siehst den Preis sofort.
- Preise und Öffnungszeiten: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website der Uffizien.
Die großen Museen haben ähnliche Zeiten: Dienstag bis Sonntag, montags geschlossen. Feiertage und der erste Sonntag im Monat ändern diesen Rhythmus, also prüfe vor deinem Besuch die Website des Museums.
Ort | Eintritt | Öffnungszeiten | Geschlossen |
|---|---|---|---|
Uffizien | 25 € am Besuchstag, 29 € mit Online-Buchung (Galerie-Preise) | Di-So 8:15-18:30 | Montag |
Palazzo Pitti | 16 € vor Ort, 19 € im Voraus (Uffizien-Ticketseite) | Di-So | Montag |
Boboli-Garten | 10 € vor Ort, 13 € im Voraus (offizielle Preise) | Di-So | Montag |
Galleria dell'Accademia | 20 € plus 4 € Buchungsgebühr, kostenlos am ersten Sonntag im Monat (offizielle Museumswebsite) | Di-So 8:15-18:50 | Montag |
Domkomplex: Kuppel, Giottos Glockenturm, Baptisterium, Museum, Santa Reparata | ein einziger Brunelleschi-Pass (Website der Opera del Duomo) | nach Buchungszeitfenstern | religiöse Feiertage |
Basilika Santa Croce | kostenpflichtiger Eintritt, Ticket mit Museum (Basilika-Website) | Website prüfen | Website prüfen |
Die übrigen Orte auf der Liste sind entweder kostenlos zugänglich oder erheben eine Eintrittsgebühr. Den genauen Betrag prüfst du am besten vor Ort.
1. Basilika Santa Croce
© Grueslayer · CC BY-SAFoto: Grueslayer, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Basilika Santa Croce steht mitten im Zentrum, am gleichnamigen Platz. Der Name bedeutet „Heiliges Kreuz", und der Grundriss der Kirche wiederholt die Form eines ägyptischen Kreuzes. Drinnen siehst du Fresken und Skulpturen von Meistern der Renaissance, und an den Wänden entlang liegen die Gräber von Galileo Galilei, Michelangelo und Niccolò Machiavelli.
Es gibt allerdings noch einen eigenen Grund, hineinzugehen: das Kenotaph von Dante Alighieri. Der Dichter selbst ist in Ravenna begraben, aber die Florentiner haben ihm hier ein Denkmal errichtet. Der Eintritt ist kostenpflichtig, und das Ticket schließt den Eintritt ins Museum der Basilika ein (offizielle Website der Basilika). Drinnen ist es ziemlich dunkel, daher werden Fotos ohne Blitz oft unscharf.
- Anreise: im Zentrum, 5 Gehminuten von der Piazza della Signoria (siehe Karte).
- Kosten: kostenpflichtiger Eintritt, das Ticket gilt auch für das Museum der Basilika.
- Für wen: für alle, die sich für Geschichte und Kunst der Renaissance interessieren.
- Nicht für: Touristinnen und Touristen in Shorts und mit nackten Schultern, die Kleiderordnung ist streng.
- Der Haken: drinnen gibt es wenig Licht, daher werden Fotos dunkel.
2. Uffizien
© Arek N. · CC BY-SAFoto: Arek N., CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDie Uffizien nehmen den Palast zwischen der Piazza della Signoria und dem Arno ein. Sie beherbergen Gemälde von Botticelli, Leonardo da Vinci, Raffael und Tizian. Wechselausstellungen finden im Erdgeschoss statt, die ständigen Sammlungen befinden sich im zweiten Obergeschoss.
Ein Ticket kostet am Besuchstag 25 € und 29 €, wenn du es online für ein bestimmtes Datum buchst (Stand: 09/2026, Preise der Uffizien). Komm am besten gleich zur Öffnungszeit: Gegen Mittag füllen sich die Säle. Vom Bahnhof Santa Maria Novella bis zum Eingang sind es etwa 10 Gehminuten (siehe Karte). Fotografieren ist erlaubt, und drinnen gibt es ein Café. Am besten buchst du eine Führung im Voraus über Florenz-Touren.
- Anreise: 10 Gehminuten vom Bahnhof Santa Maria Novella (siehe Karte).
- Kosten: 25 € am Besuchstag, 29 € bei Vorausbuchung.
- Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag ab 8:15 Uhr, montags geschlossen.
- Der Haken: im Sommer sind die Säle gegen Mittag voll, und selbst mit Ticket gibt es eine Schlange am Eingang.
3. Giottos Glockenturm
© Chabe01 · CC BY-SAFoto: Chabe01, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsGiottos Glockenturm ragt 85 Meter hoch und steht direkt neben der Kathedrale Santa Maria del Fiore. Der Aufstieg führt über eine schmale Treppe mit 414 Stufen und dauert etwa 15 Minuten (offizielle Website der Opera del Duomo). Drinnen gibt es wenig Licht, und es ist etwas stickig.
Von der Aussichtsplattform siehst du dafür die Kuppel des Doms fast auf Augenhöhe. Der kombinierte Brunelleschi-Pass gewährt Zugang zur Kuppel, zum Baptisterium und zum Museo dell’Opera del Duomo. Den Aufstieg solltest du auslassen, wenn du Höhenangst oder Herzprobleme hast. An religiösen Feiertagen ist der Turm geschlossen.
- Anreise: Piazza del Duomo, neben der Kathedrale (siehe Karte).
- Kosten: im Brunelleschi-Pass enthalten, Einzeltickets werden ebenfalls verkauft.
- Der Haken: wenig Platz auf den schmalen Treppenläufen, du steigst im Strom der Menschen hinauf.
4. Palazzo Vecchio

Der Palazzo Vecchio war einst Sitz der Stadtregierung, heute ist er das Rathaus an der Piazza della Signoria. Die Italiener betrachten den Palast als Symbol der Stadt. Über der Fassade erhebt sich Arnolfos Uhrturm: Nach seiner Uhr stellen die Stadtbewohner seit Jahrhunderten ihre Uhren, und einst wurden darin Gefangene festgehalten.
Du betrittst den Palast durch einen steinernen Innenhof mit bemalten Wänden und Statuen. Der Hauptsaal, der Salone dei Cinquecento, ist mit Michelangelos Skulpturengruppe „Genius" geschmückt. Die Decke des Lilien-Saals ist mit Stuckarbeiten überzogen, die Waben und Blumen zeigen.
- Anreise: Piazza della Signoria, Stadtzentrum (siehe Karte).
- Kosten: kostenpflichtiger Eintritt, Tickets gibt es vor Ort und online.
- Für wen: für alle, die die Repräsentationsräume des Rathauses von innen sehen möchten.
- Der Haken: in der Hochsaison gibt es eine Schlange an der Kasse.
5. Palazzo Pitti
© Almaak · CC BY-SAFoto: Almaak, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDer Palazzo Pitti steht am linken Ufer des Arno und diente einst als Residenz herrschender Dynastien. Heute beherbergt er Museen und Galerien: Gemälde, Silber, Kutschen. Der Platz vor dem Palast zieht Touristen mit Skulpturen in Form riesiger Gesichter an, und im Innenhof plätschert ein runder Brunnen mit Putten.
Das zweite Obergeschoss nimmt eine reich ausgestattete Galerie ein, die aus mehreren Sälen besteht: Venus, Jupiter, Apoll, Mars und Saturn. Ein Ticket kostet 16 € vor Ort und 19 € bei Vorabkauf (Stand: 09/2026, offizielle Ticketseite). In den Palastsälen ist das Fotografieren nicht erlaubt, aber die Aussicht aus den Fenstern und die Gärten dürfen fotografiert werden. Am Vormittag ist an den Kassen weniger los als nach dem Mittagessen.
- Anreise: mit dem Bus bis zur Haltestelle San Felice oder zu Fuß über den Ponte Vecchio (siehe Karte).
- Kosten: 16 € vor Ort, 19 € im Vorverkauf, einzelne Museen kosten extra.
- Der Haken: einige Säle sind wegen Restaurierung immer wieder geschlossen, und die Liste ändert sich.
6. Ponte Vecchio
© Diego Delso · CC BY-SAFoto: Diego Delso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Ponte Vecchio gilt als die älteste und bekannteste Brücke von Florenz. Sie überspannt eine schmale Stelle des Arno und verbindet das Zentrum mit dem Stadtviertel Oltrarno. Über ihr verläuft der geheime Vasari-Korridor, der die Uffizien, den Palazzo Vecchio und den Palazzo Pitti miteinander verbindet.
Früher wurde auf der Brücke Fleisch verkauft, heute ist sie komplett von Juweliergeschäften gesäumt. Daher stammt auch der Beiname „Goldene Brücke". Der Ponte Vecchio ist eine der wenigen Brücken, die Krieg und Hochwasser überstanden haben. Abends treten hier Straßenmusiker auf, und den besten Blick auf die Brücke selbst hast du von der Uferpromenade aus.
- Anfahrt: zu Fuß von der Piazza della Signoria oder vom Palazzo Pitti (siehe Karte).
- Kosten: kostenlos, die Geschäfte sind tagsüber geöffnet.
- Der Haken: Tagsüber ist die Brücke immer voll, ein ruhiges Foto zu bekommen ist daher schwierig.
7. Santa Maria del Fiore
© Petar Milošević · CC BY-SAFoto: Petar Milošević, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsSanta Maria del Fiore, kurz auch der Dom, ist die Hauptkathedrale von Florenz und trägt die größte gemauerte Kuppel der Welt. Der Name bedeutet übersetzt „Blume der Heiligen Maria", und das Wort „Duomo" bezeichnet im Italienischen die Hauptkathedrale einer Stadt. Die Fassade vereint drei Marmortöne: Weiß, Rosa und Grün.
Der Bau der Kathedrale dauerte mehr als ein Jahrhundert, ihr Grundriss folgt einem lateinischen Kreuz. Im Inneren gibt es fast keine Vergoldung: Die Florentiner waren überzeugt, dass Schmuck nicht vom Gespräch mit Gott ablenken sollte. Das Kuppelfresko nahe dem Altar ist biblischen Szenen gewidmet, an den Wänden hängen schlichte Fresken, Gemälde und Buntglas. Von der Aussichtsplattform siehst du ganz Florenz, und Giottos Glockenturm ist von dort fast zum Greifen nah. Geführte Touren kommen ohne Wartezeit hinein.
Über der Fassade siehst du eine Statue der Jungfrau Maria mit dem Kind und einer Lilie, zu beiden Seiten stehen die zwölf Apostel. Brunelleschis Kuppel ist aus rotem Backstein gebaut und weithin sichtbar. Der Eintritt in die Kathedrale selbst ist frei, du zahlst nur für den Kuppelaufstieg (Stand: 09/2026, Kuppelaufstieg am Dom). Der Aufstieg umfasst 463 Stufen und einen engen Durchgang zwischen den beiden Kuppelschalen.
- Anfahrt: Piazza del Duomo, 5 Gehminuten vom Bahnhof Santa Maria Novella (siehe Karte).
- Kosten: Die Kathedrale selbst ist kostenlos, Kuppel und Glockenturm sind mit einem einzigen Brunelleschi-Pass abgedeckt.
- Für wen: alle, die Florenz zum ersten Mal besuchen.
- Der Haken: Die Schlange vor der Kathedrale ist auch bei freiem Eintritt lang; geführte Touren nutzen einen separaten Eingang.
8. Santa Maria Novella
© Commonists · CC BY-SAFoto: Commonists, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Basilika Santa Maria Novella steht am gleichnamigen Platz direkt neben dem Bahnhof. Wenn du mit dem Zug ankommst und ins Zentrum läufst, ist sie die erste Kirche, die dir begegnet. Ihre Fassade aus weißem und grünem Marmor ist leicht an ihrem geometrischen Muster zu erkennen.
Im Inneren findest du Werke florentinischer Meister: das Grabmal des Bischofs von Fiesole, eine Büste des heiligen Antoninus und ein Denkmal für die selige Villana. Der Altar gilt als einer der schönsten der Stadt, und die Kapellen sind mit Fresken berühmter Künstler geschmückt. Besondere Aufmerksamkeit verdient der Kreuzgang mit seinen Galerien und biblischen Szenen an den Wänden. In der Nähe befindet sich eine historische Apotheke, die längst von der Kirche getrennt ist, aber die Tradition klösterlicher Heilmittel fortführt.
- Anfahrt: Piazza Santa Maria Novella, gegenüber dem Bahnhof (siehe Karte).
- Kosten: Eintrittskarte, Preis vor Ort prüfen.
- Der Haken: Die Kirche ist immer gut besucht, ein ruhiger Rundgang durch die Hallen ist daher nicht möglich.
9. Basilika San Lorenzo
© Nelson Pérez · CC BY-SAFoto: Nelson Pérez, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDie Basilika San Lorenzo gilt als eine der ältesten Kirchen der Stadt: Die ersten christlichen Bauten entstanden hier vor mehr als fünfzehnhundert Jahren. Ihr heutiges Aussehen erhielt die Kirche unter den Medici.
Michelangelo schlug eine ungewöhnliche Lösung vor: Er platzierte die Medici-Gräber entlang der Wände rund um den gesamten Innenraum statt in der Mitte, wie es zuvor üblich war. Mit dem Auftraggeber, einem Papst aus der Familie Medici, wurde sich der Meister nie einig, daher blieb die Fassade unvollendet. Der Boden der Basilika ist mit einem Muster ausgelegt, das für sich genommen als Kunstwerk gilt.
Im Inneren siehst du hohe Säulen, einen gemusterten Boden und Sarkophage von Mitgliedern der Familie Medici. Die Alte Sakristei enthält Werke von Donatello, in der Neuen Sakristei befinden sich die Herzogsgräber mit Skulpturen von Michelangelo. Die Kuppel der Fürstenkapelle ist nur der Domkuppel an Größe unterlegen. Zum Komplex gehört auch eine Bibliothek mit seltenen Handschriften, die jedoch einen separaten Eingang hat.
- Anfahrt: Piazza San Lorenzo, neben dem Markt von San Lorenzo (siehe Karte).
- Kosten: Der Eintritt in die Basilika ist kostenpflichtig, Teile des Komplexes werden separat berechnet.
- Der Haken: Der Komplex ist in Zonen unterteilt, ein einziges Ticket deckt nicht alles ab.
10. Baptisterium San Giovanni
© Zairon · CC BYFoto: Zairon, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia CommonsDas Baptisterium San Giovanni gehört zum Domkomplex und ist das älteste Gebäude auf dem Platz. Hier wurden adlige Florentiner getauft, darunter Mitglieder der Familie Medici. Das Taufbecken ist für Erwachsene ausgelegt, da die Menschen damals erst im bewussten Alter zum Christentum übertraten.
Das Gebäude hat acht Seiten, jede symbolisiert einen Tag der Woche. Die berühmtesten Türen heißen „Paradiespforte": Ihre Ostpaneele sind mit zehn vergoldeten Reliefs geschmückt, die Szenen aus der Bibel darstellen. Der Bereich um das Taufbecken ist immer voll, weil die Kathedrale und der Glockenturm direkt daneben stehen.
- Anfahrt: Piazza del Duomo, zwischen der Kathedrale und Giottos Glockenturm (siehe Karte).
- Kosten: im allgemeinen Brunelleschi-Pass enthalten.
- Der Haken: In der Hochsaison ist der Bereich vor den Türen überfüllt, und die Menschenmassen erschweren das Betrachten der Reliefs.
11. Galleria dell'Accademia
© sailko · CC BYFoto: sailko, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.5), Wikimedia CommonsDie Galleria dell'Accademia ist vor allem für die David-Statue bekannt. Der Marmorriese wurde aus dem Stadtzentrum hierher gebracht, damit er nicht unter Witterung und Vandalismus leidet. Für die Skulptur wurde ein eigener Saal mit Oberlicht gebaut, und dort wirkt sie anders als auf dem Platz.
Neben dem David findest du mehrere weitere Werke Michelangelos, italienische Malerei des 14. Jahrhunderts, gotische Altäre und eine Sammlung von Gipsmodellen. Das Ticket kostet 20 €, bei Online-Buchung kommen 4 € hinzu; am ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt frei, eine Buchung ist an diesem Tag jedoch nicht möglich (Stand: 09/2026, offizielle Museumswebsite). Das Museum ist dienstags bis sonntags von 8:15 bis 18:50 Uhr geöffnet, montags geschlossen. Buche eine Tour mit Eintritt zum David im Voraus, wenn du nicht am Eingang warten möchtest.
- Anfahrt: in der Nähe von Santa Maria del Fiore, im Zentrum (siehe Karte).
- Kosten: 20 € plus 4 € Buchungsgebühr, kostenlos am ersten Sonntag im Monat.
- Der Haken: Der David-Saal ist immer voll, die Skulptur lässt sich nur vom Eingangsbereich aus in Ruhe betrachten.
12. Medici-Kapelle
© Fred Romero from Paris, France · CC BYFoto: Fred Romero from Paris, France, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDie Medici-Kapelle ist an die Basilika San Lorenzo angebaut und gilt als eines der bedeutendsten Werke Michelangelos. Es ist ein kleiner, vertikal gestreckter Bau, der ganz dem Thema Tod gewidmet ist. Hier sind Mitglieder der Medici-Dynastie begraben.
Die Hauptskulpturen der Kapelle sind an die Tageszeiten gebunden: „Morgenröte", „Tag", „Abenddämmerung" und „Nacht". Sie sitzen auf den Sarkophagen und wirken schwerer als auf Fotografien. In der Mitte steht die „Madonna mit Kind", um die das gesamte Ensemble angeordnet ist. Die Öffnungszeiten sind unregelmäßig: Die Kapelle ist an bestimmten Montagen und Sonntagen geschlossen, also prüfe den Zeitplan vor deinem Besuch.
- Anreise: Piazza San Lorenzo, Eingang über den Basilikakomplex (siehe Karte).
- Kosten: kostenpflichtig, das Ticket gilt auch für einen Teil der Museen von San Lorenzo.
- Der Haken: die Räume sind klein, und Reisegruppen füllen schnell den gesamten Raum.
13. Kloster und Kirche San Marco
© Prof. Mortel · CC BYFoto: Prof. Mortel, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDas Kloster San Marco wurde im Mittelalter gegründet, obwohl an dieser Stelle schon früher christliche Bauten standen. Später ging der Komplex an die Medici über, die ihn dann Dominikanermönchen übergaben. Heute ist er ein Museum mit einer der bedeutendsten Sammlungen von Renaissance-Fresken.
Die Fresken in den Zellen stammen von Beato Angelico, der heiliggesprochen wurde. Auch Gozzoli und Ghirlandaio haben hier Werke hinterlassen. Das Museum ist außerdem stolz auf seine Bibliothek mit Handschriften und frühen Drucken: Werke antiker Philosophen, Klosterregeln, Schriften von Thomas von Aquin und Augustinus. Viele der Bände gehörten einst den Medici.
- Anfahrt: Piazza San Marco, neben der Galleria dell'Accademia (siehe Karte).
- Kosten: Eintrittskarte, Preis vor Ort prüfen.
- Für wen: alle, die Beato Angelicos Fresken in den originalen Zellen sehen möchten.
- Der Haken: Das Museum ist klein, und an Regentagen wird es besonders voll.
14. Bargello-Museum
© Francesco Bini · CC BY-SAFoto: Francesco Bini, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Nationalmuseum Bargello befindet sich in einem Schloss-Palast im Stadtzentrum. Im Lauf seiner Geschichte diente das Gebäude als Herrscherresidenz, Kaserne, Gefängnis und Hinrichtungsstätte. Ursprünglich hatte der Palast zwei Stockwerke; das dritte wurde nach einem Brand ergänzt.
Heute zeigen die Säle Skulpturen italienischer Renaissance-Meister: Michelangelo, Donatello, Cellini, Sangallo. Hier siehst du Statuen, Flachreliefs, Medaillen und Schmuckelemente von Gebäuden, die bei der Neugestaltung der Stadt abgerissen wurden. Diese Fragmente geben einen Eindruck von der Pracht der verlorenen Bauwerke.
- Anfahrt: im Zentrum, neben dem Palazzo Vecchio (siehe Karte).
- Kosten: Eintrittskarte, Preis vor Ort prüfen.
- Für wen: alle, die sich für Skulptur und die Geschichte der Stadt interessieren.
- Der Haken: Die Ausstellung ist um die Sammlung herum aufgebaut und nicht um die Innenräume, daher wirken die Säle karg.
15. Dante-Alighieri-Hausmuseum
© Gianni Careddu · CC BY-SAFoto: Gianni Careddu, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Dante-Alighieri-Hausmuseum befindet sich in einem schlichten dreistöckigen Gebäude im Altstadtviertel. Vom tatsächlichen Wohnhaus des Dichters ist nur das Fundament erhalten, die heutigen Mauern wurden im 20. Jahrhundert errichtet. Die Florentiner haben die Räume im zweiten Stock, in denen Dante gelebt haben könnte, sorgfältig rekonstruiert.
Dante bekleidete das Amt des Priors und mischte sich in die Politik ein, wofür er aus seiner Heimatstadt verbannt wurde. Er wanderte durch Europa, kehrte nach Italien zurück, ließ sich in Ravenna nieder und starb, ohne seine diplomatische Mission je abgeschlossen zu haben. Die Muse des Dichters, Beatrice, lebte unweit dieses Viertels. Sie war es, die seine Sonette und die „Göttliche Komödie" inspirierte, obwohl er sie nur wenige Male sah. Im Erdgeschoss sind nachgebaute Apothekenräume untergebracht.
Der Dichter gehörte der Apothekergilde an, ohne die er nicht die vollen Bürgerrechte erhalten hätte. Im obersten Stockwerk sind Kopien von Ausgaben zu seinen Lebzeiten ausgestellt, die Beatrice gewidmet sind (offizielle Website des Hausmuseums).
- Anfahrt: Altstadtviertel, nahe der Piazza della Signoria (siehe Karte).
- Kosten: Eintrittskarte, Preis vor Ort prüfen.
- Der Haken: Es gibt fast keine authentischen Gegenstände Dantes, die Ausstellung ist weitgehend eine Rekonstruktion.
16. Palazzo Medici Riccardi
© Ricardalovesmonuments · CC BY-SAFoto: Ricardalovesmonuments, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDen Palazzo Medici Riccardi erkennst du an seiner strengen, dreistöckigen Rustikafassade. Der Doppelname erinnert an die beiden Familien, denen der Palast gehörte: die Medici und die Riccardi. Von außen wirkt das Gebäude asketisch, doch die Innenräume verblüffen mit ihrem Luxus und ihrer durchdachten Raumaufteilung.
Heute ist hier eine öffentliche Bibliothek untergebracht, die biblische Handschriften und Kopien von Werken antiker Philosophen beherbergt. Als Wahrzeichen des Palazzos gilt eine Statue von Bandinelli: Der Bildhauer stellte Orpheus dar, der den Hund Cerberus bändigt. Im Gesicht des Helden erkannten die Zeitgenossen die Züge der Medici. Den östlichen Teil des Palastes nimmt die Familienkapelle mit Fresken von Gozzoli ein, auf denen zwischen den Heiligen ebenfalls Porträts der Medici zu erkennen sind.
- Anfahrt: nahe der Basilika San Lorenzo, im Zentrum (siehe Karte).
- Kosten: Eintritt kostenpflichtig, Tickets vor Ort erhältlich.
- Der Haken: Die Innenräume sind nicht vollständig zugänglich, einige Säle werden von der Bibliothek genutzt.
17. Piazzale Michelangelo
© Michael Wittwer · CC BY-SAFoto: Michael Wittwer, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Piazzale Michelangelo liegt auf einem Hügel über der Stadt und ist der wichtigste Aussichtspunkt von Florenz. Eine lange Allee führt hinauf, und die Terrasse selbst blickt direkt auf die Kuppel des Doms und Giottos Glockenturm. Bei klarem Wetter siehst du das gesamte historische Zentrum bis zu den fernen Hügeln.
In der Mitte des Platzes steht eine Bronzekopie des David, die Ende des 19. Jahrhunderts aufgestellt wurde. An ihrem Sockel befinden sich allegorische Figuren, die Morgen, Tag, Abend und Nacht darstellen. Die Originale dieser Skulpturen stehen in der Basilika San Lorenzo auf den Sarkophagen der Medici. Ein Teil des Platzes wird als Parkplatz genutzt, aber das stört die Aussicht nicht: Komm zum Sonnenuntergang.
- Anfahrt: zu Fuß von der Ponte Vecchio den Hügel hinauf oder mit dem Bus (siehe Karte).
- Kosten: kostenlos.
- Der Haken: Zum Sonnenuntergang versammelt sich eine Menschenmenge am Geländer, und du musst auf einen Platz an der Brüstung warten.
18. Piazza della Signoria
© User:MatthiasKabel · CC BY-SAFoto: User:MatthiasKabel, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDie Piazza della Signoria wird oft als Freilichtmuseum bezeichnet. Kopien von Werken Donatellos und Michelangelos stehen hier neben Originalstatuen von Bandinelli, Cellini und Giambologna. Einst brodelte an diesem Ort das politische Leben: Im Palast tagte der Rat, und auf dem Platz wurden Verschwörer hingerichtet.
Ein Teil der Skulpturen ist unter der Loggia versammelt, die für öffentliche Zeremonien errichtet wurde. Die Komposition liest sich als ein einziger allegorischer Zyklus, in dem verschiedene Epochen ineinandergreifen. Am besten schaust du morgens vorbei, wenn das Licht weich ist und noch wenige Touristen unterwegs sind.
- Anfahrt: Stadtzentrum, nahe der Uffizien und des Palazzo Vecchio (siehe Karte).
- Kosten: kostenlos.
- Der Haken: Tagsüber ist der Platz überfüllt, und einige Statuen sind während der Restaurierung eingerüstet.
19. Vasari-Korridor
© Armin Kleiner · CC BY-SAFoto: Armin Kleiner, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Vasari-Korridor verläuft oberhalb der Dächer vom Palazzo Vecchio zum Palazzo Pitti über die Ponte Vecchio. Er wurde als geheimer Gang für Herzog Cosimo I. erbaut, damit dieser von Palast zu Palast gelangen konnte, ohne auf die Straße zu müssen. Das Projekt stammt vom Architekten Giorgio Vasari.
Die Sammlung von Selbstporträts, die zuvor im Korridor hing, wurde vor der Eröffnung 2024 entfernt. Der Korridor war lange Zeit für die breite Öffentlichkeit geschlossen, und heute werden Besucher mit einem Kombi-Ticket zusammen mit den Uffizien für 43-47 € je nach Datum eingelassen (Stand: 09/2026, Ticketpreise der Uffizien). Die Plätze sind begrenzt, also buche dein Ticket im Voraus. Du läufst durch einen schmalen Gang mit Fenstern, während der Fluss und die Altstadt unter dir vorbeiziehen.
- Anreise: Der Eintritt ist mit der Uffizien-Galerie und dem Palazzo Pitti verbunden (siehe Karte).
- Kosten: Nur in Kombination mit den Uffizien, Kombi-Ticket 43-47 € je nach Datum.
- Der Haken: Du kommst nur mit Voranmeldung hinein, und die Plätze sind begrenzt.
20. Boboli-Garten
© Diego Delso · CC BY-SAFoto: Diego Delso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Boboli-Garten erstreckt sich hinter dem Palazzo Pitti und gilt als Musterbeispiel klassischer Landschaftsgestaltung. Er wurde im Auftrag von Herzogin Eleonora von Toledo angelegt. Das Gestaltungskonzept wurde später bei der Anlage anderer europäischer Parks übernommen.
Hier findest du Terrassen, Brunnen, Grotten und Pavillons, ergänzt durch antike Skulpturen. Im Amphitheater steht ein Obelisk aus Luxor, der einst eine der Medici-Villen schmückte. Der Spaziergang dauert mindestens eine Stunde, denn der Garten steigt den Hang hinauf. Ein Ticket kostet vor Ort 10 € und online 13 € (Stand: 09/2026, Ticketseite der Galerien).
- Anreise: Hinter dem Palazzo Pitti, Eingang von der Palastseite (siehe Karte).
- Kosten: 10 € vor Ort, 13 € im Voraus.
- Der Haken: Der Aufstieg über die Steintreppen ist bei Hitze anstrengend.
21. Biblioteca Medicea Laurenziana
Die Biblioteca Medicea Laurenziana begann als Privatsammlung der Medici und ist heute ein öffentliches Archiv für Handschriften. Das Gebäude für die Bücher entstand später als die Sammlung selbst, und der Entwurf stammt von Michelangelo. Hier verband er Luxus mit Zweckmäßigkeit, und der Eingang ist mit optischen Täuschungen gestaltet.

Das Hauptelement im Inneren, eine monumentale Treppe, erinnert an einen Lavastrom. Die Bestände umfassen mehr als 150.000 handgeschriebene und gedruckte Bücher, von antiken Papyri bis zu europäischen Ausgaben des 15. Jahrhunderts (offizielle Website der Bibliothek). Als die Macht der Medici schwand, ging die Sammlung an den Klerus und die Stadt über, heute gehört sie dem Staat.
- Anreise: Piazza San Lorenzo, Zugang über den Basilikakomplex (siehe Karte).
- Kosten: Eintrittskarte, Preise und Öffnungszeiten auf der Website prüfen.
- Der Haken: Der Lesesaal hat begrenzte Öffnungszeiten, Touristen werden nicht zu allen Zeiten eingelassen.
22. Museo delle Porcellane
© Diego Delso · CC BY-SAFoto: Diego Delso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Museo delle Porcellane gehört zum Komplex der Uffizien und befindet sich in der Villa Casino im Boboli-Garten. Es zeigt Stücke aus italienischen, österreichischen und französischen Manufakturen, die einst königlichen und fürstlichen Dynastien gehörten. Viele Objekte sind mit der Geschichte der Medici verbunden.
Die Sammlung gilt als Teil des Silbermuseums. Jedes Exponat hat sowohl historischen als auch künstlerischen Wert: von Tafelservices und Figuren bis zu Büsten und Accessoires. Die Sammlung ist klein, aber nach Besucherzahlen zählt das Museum zu den beliebten in Florenz.
Die Ausstellung verteilt sich auf drei kleine Räume: den Bankettsaal, den Saal des Wiener Porzellans und den Saal des sächsischen Porzellans. Unter den Stücken findest du Tafelservices, Figuren und Büsten sowie Geschenke Napoleons an seine Schwester Elisa. Im Bankettsaal hängt ein Porträt des Kaisers zu Lebzeiten von François Gérard.
- Anreise: im Boboli-Garten, hinter dem Palazzo Pitti (siehe Karte).
- Kosten: Eintritt mit einem Ticket für den Boboli-Garten.
- Der Haken: Die Sammlung ist klein, nur wegen des Porzellans lohnt sich der Weg hierher nicht.
23. Museo Leonardo da Vinci
© LeonardoInteractiveMuseum · CC BY-SAFoto: LeonardoInteractiveMuseum, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Museo Leonardo da Vinci ist den Erfindungen des Künstlers und Ingenieurs gewidmet. Das Museum ist privat, und es ist nicht die einzige Sammlung dieser Art in Italien: Ähnliche gibt es in Venedig, Rom und Mailand. Es zeigt Modelle, die nach Leonardos Zeichnungen gebaut wurden.
Im Hauptsaal stehen ein Panzer, ein U-Boot, ein Helikopter, ein Fallschirm und eine mehrläufige Kanone. Viele Modelle werden auf Bildschirmen vorgeführt, und im Spiegelraum siehst du dich selbst zwischen den Figuren aus den Gemälden des Meisters. Im Labor kannst du mit Kopien der Zeichnungen arbeiten und versuchen, deine eigene „mechanische Kuriosität" zusammenzubauen. Die Ausstellung richtet sich an Erwachsene und Kinder.
- Anreise: im Zentrum, nahe der Piazza della Signoria (siehe Karte).
- Kosten: Eintrittskarte, Preis vor Ort prüfen.
- Für wen: Familien mit Kindern und alle, die Technik lieben.
- Der Haken: Es ist eher eine interaktive Ausstellung als eine Sammlung von Leonardos Originalwerken.
24. Museo Galileo
© Capvideo · CC BYFoto: Capvideo, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia CommonsDas Museo Galileo ist in einem Palast untergebracht, der von außen wie eine Festung wirkt: kleine Fenster, dicke Mauern, minimale Verzierung. Einst beherbergte er die wissenschaftliche Instrumentensammlung der Medici und Lothringer, heute ist der Palast ein Museum.
In den Sälen siehst du die Teleskope, mit denen Galileo arbeitete, eingelegte medizinische Instrumente, Geburtshilfe-Puppen, Globen und Karten. Auch die riesige Armillarsphäre wirst du dir merken. Die meisten Mechanismen sind noch funktionsfähig, und einige Instrumente werden bei Führungen in Aktion vorgeführt (Stand: 09/2026, offizielle Website des Museums).
- Anreise: im Zentrum, neben den Uffizien (siehe Karte).
- Kosten: Eintrittskarte, Preis auf der Museumswebsite prüfen.
- Für wen: alle, die sich für Wissenschaft und die Geschichte von Instrumenten interessieren.
- Der Haken: Die Ausstellung ist dicht, alles schaffst du bei einem Besuch nicht.
25. Palazzo Strozzi
© Chabe01 · CC BY-SAFoto: Chabe01, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Palazzo Strozzi wurde im späten 15. Jahrhundert erbaut, und die Arbeiten zogen sich über fast fünfzig Jahre hin. Auftraggeber war Filippo Strozzi, der mit den Medici verfeindet war und deren Palast als Vorbild nutzte. Fassade und Grundriss des Palastes gelten als Paradebeispiel der Florentiner Renaissance-Architektur.
Filippo Strozzi konsultierte Astrologen wegen des Zeitpunkts der Grundsteinlegung und beaufsichtigte die Maurer persönlich, starb aber vor Abschluss der Arbeiten. Die Dynastie besaß den Palast mehrere Jahrhunderte lang, bis der letzte direkte Nachkomme keine Erben hinterließ und das Gebäude an die Stadt überging.
Heute finden in den Sälen Ausstellungen klassischer und zeitgenössischer Kunst, Konzerte und offizielle Empfänge statt. Im Innenhof gibt es Souvenirläden, Cafés und Restaurants, du kannst also auch ohne Ticket vorbeischauen. Das Ausstellungsprogramm findest du auf der offiziellen Website des Palazzo.
- Anreise: Stadtzentrum, nahe der Piazza della Signoria (siehe Karte).
- Kosten: Ein Ticket brauchst du nur für Ausstellungen, der Innenhof ist frei zugänglich.
- Der Haken: Die Innenräume des Palastes sind meist nur während Ausstellungen zu sehen, eine ständige Sammlung gibt es nicht.
Sehenswürdigkeiten von Florenz auf der Karte
Fast alle Orte auf der Liste liegen im historischen Zentrum, die Route lässt sich also gut zu Fuß bewältigen. Unten findest du eine Karte, die zeigt, wie die Sehenswürdigkeiten miteinander verbunden sind. Öffne sie auf deinem Handy und bewege dich durch die Viertel: So verpasst du keine einzige Adresse.
Plane deine Wege zwischen den Punkten im Voraus. Das Zentrum ist kompakt, aber die Gassen sind eng, und am Abend kommst du durch die Menschenmenge am Dom langsamer voran als am Morgen.
Wenn du zu Fuß unterwegs bist, teile die Stadt in zwei Teile: den Norden mit Dom, San Lorenzo und San Marco sowie den Süden mit Palazzo Pitti, Boboli-Garten und dem Viertel Oltrarno. So musst du kaum Umwege gehen und sparst Energie. Nutze die Morgenstunden für Museen, und schau dir die Plätze, die Brücke und die Aussichtspunkte nach dem Mittagessen an, wenn das Licht weicher ist.
Touren und Tickets in Florence
Geführte Touren, Tickets ohne Anstehen und Aktivitäten — die meisten Angebote sind kostenfrei stornierbar.
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⁉️🤔 Häufige Fragen
Muss ich Tickets im Voraus kaufen?
Ja. Bei den Uffizien und der Galleria dell'Accademia dauert das Anstehen länger als der Rundgang durch die Säle selbst. Ein Online-Ticket für ein bestimmtes Datum kostet mehr als ein Ticket an der Kasse, aber du kommst ohne Wartezeit hinein. Buche mindestens ein paar Tage im Voraus, im Juli und August noch früher.
Wie viele Tage brauche ich für Florenz?
Plane zwei oder drei Tage für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten ein. An einem Tag schaffst du realistisch die Domkuppel, die Uffizien und einen Spaziergang zum Piazzale Michelangelo. Wenn du noch Palazzo Pitti, den Boboli-Garten und die Museen von San Marco ergänzen willst, nimm vier Tage und versuche nicht, alles auf einmal abzudecken.
Was kann ich in Florenz kostenlos sehen?
Die Kathedrale Santa Maria del Fiore ist kostenlos, du zahlst nur für den Aufstieg zur Kuppel und zum Glockenturm. Piazza della Signoria, Ponte Vecchio, Piazzale Michelangelo und die Palasthöfe sind frei zugänglich. Am ersten Sonntag im Monat lassen dich einige Museen ebenfalls ohne Ticket hinein, aber die Schlangen sind an diesen Tagen länger als sonst.
An welchen Tagen sind die Museen geschlossen?
Die meisten staatlichen Museen und Galerien sind montags geschlossen, darunter die Uffizien und die Galleria dell'Accademia. Sonntags sind sie geöffnet, während einige Kapellen und Kirchen an ungeraden Montagen oder geraden Sonntagen schließen. Am einfachsten prüfst du den Zeitplan am Tag deines Besuchs auf der Website des Museums.
Wo hat man die beste Aussicht auf die Stadt?
Für ein Panorama geh hinauf zum Piazzale Michelangelo: Von dort siehst du die Domkuppel, Giottos Glockenturm und das gesamte Zentrum. Die zweite Möglichkeit ist der Aufstieg zur Domkuppel, wo du von oben auf die Stadt blickst und außerdem die Fresken im Inneren betrachtest. Komm zum Sonnenuntergang, aber denk daran, dass du auf einen Platz am Geländer warten musst.
Kurz gesagt: was du buchen solltest
Florenz belohnt alle, die vorausplanen. Such dir ein paar Hauptmuseen aus, kauf Tickets mit festem Datum und lass mindestens einen Tag frei für ungeplantes Herumstreifen.
- Wenn du nur einen Tag hast: nimm die Domkuppel und die Uffizien mit, den Rest hebst du dir fürs nächste Mal auf.
- Wenn du Skulpturen liebst: ergänze die Galleria dell'Accademia und das Bargello-Museum.
- Wenn du mit Kindern unterwegs bist: schau im Museo Leonardo da Vinci vorbei und steig hinauf zum Piazzale Michelangelo.
- Wenn du einen ruhigen Tag brauchst: wähle die Boboli-Gärten und den Palazzo Pitti am Morgen, wenn keine Reisegruppen unterwegs sind.
Versuch nur nicht, alles in ein Wochenende zu stopfen: Die Warteschlangen fressen mehr Zeit als die Museen selbst.
Tickets und Touren buchst du am einfachsten im Voraus: Florenz-Tickets auf GetYourGuide.
Auch Unterkunft und Transport solltest du vor der Reise organisieren: Hotels im Zentrum auf Trip.com oder Flughafentransfer.


