Zum Inhalt springen
Was du in Hamburg sehen solltest: 29 Orte mit Preisen und Öffnungszeiten

Was du in Hamburg sehen solltest: 29 Orte mit Preisen und Öffnungszeiten

Hamburg liegt am Wasser: Elbe, Alster und die Kanäle teilen die Stadt in Teile. In zwei oder drei Tagen schaffst du die Museen, die alten Kirchen und einen Spaziergang am See. Der Hafenrhythmus koexistiert hier mit ruhigen Parks, und das macht die Stadt bequem für Fußwege.

Wir haben die Orte gesammelt, die Gästen am häufigsten empfohlen werden, und für jeden Öffnungszeiten, den Preis und einen ehrlichen Haken ergänzt. Die Reihenfolge in der Liste ist flexibel: zuerst Museen und Galerien, dann Kirchen, Schiffe und Parks.

Anzeige: dieser Artikel enthält Affiliate-Links, bei einer Buchung über diese Links erhalten wir eine Provision, für dich entstehen keine Mehrkosten.

Was du in Hamburg sehen solltest

💡 Kurz gesagt:

  • Starte mit der Kunsthalle und dem Gebiet um die Landungsbrücken, um die Struktur der Stadt zu verstehen.
  • Buche Tickets für das Miniatur Wunderland und die Elbphilharmonie Plaza im Voraus, sie sind an der Tageskasse oft ausverkauft.
  • Plane einen Tag für die Kirchen und den Stadtpark ein und einen zweiten für die Museumsschiffe im Hafen.
  • Preise und Öffnungszeiten: Stand: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website der Kunsthalle.

Eine kurze Tabelle hilft dir bei der Auswahl unter den wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Ort

Was es zu sehen gibt

Für wen

Hamburger Kunsthalle

alte Meister, Impressionisten

Liebhaber der Klassik

Museum für Kunst und Gewerbe

Design und angewandte Kunst

alle, die Mode und Alltag mögen

Miniatur Wunderland

Miniaturstädte und Modelleisenbahnen

Familien mit Kindern

Elbphilharmonie

Architektur und das Panorama von der Plaza

alle, die einen Blick über den Hafen wollen

Tierpark Hagenbeck

Tiere in offenen Gehegen

Kinder und Erwachsene

Die übrigen Sehenswürdigkeiten gehen wir der Reihe nach durch, mit Tickets, Anfahrtswegen und Haken. Wir beginnen mit der Galerie an der Alster, dann kommen die Kirchen, Schiffe und Parks.

Backstein-Hauptfassade der Kunsthalle mit bogenförmigem Eingang© Fred Romero from Paris, France · CC BYFoto: Fred Romero from Paris, France, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Die Kunsthalle steht an der Alster und umfasst drei Gebäude, die durch Übergänge verbunden sind. Sie ist eine der wichtigsten öffentlichen Sammlungen in Deutschland: acht Jahrhunderte Malerei und Skulptur an einem Ort (offizielle Website). Hier findest du alte Meister, Edvard Munch, Toulouse-Lautrec und deutsche Impressionisten, und die Wechselausstellungen ändern sich mehrmals im Jahr.

Die Galerie ist dienstags bis sonntags geöffnet, donnerstags bleibt sie bis 21:00 Uhr offen. Ein Erwachsenenticket kostet 18 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 erhalten freien Eintritt (Stand: 09/2026, Hamburger Kunsthalle). Am ersten Donnerstag im Monat ist der Abendeintritt frei, und das ist ein guter Moment für einen kurzen Besuch. Die Schlangen an der Tageskasse sind an Wochentagen vormittags kürzer.

Für den Besuch solltest du zwei bis drei Stunden einplanen. Beginne mit dem Hauptgebäude, dann geh in die neuen Säle mit moderner Kunst, sie sind durch einen unterirdischen Gang verbunden. Das Kassenpersonal sagt dir, wo die aktuellen Ausstellungen sind, und gibt dir einen Lageplan. Fotografieren ist ohne Blitz erlaubt.

  • Anfahrt: vom Hauptbahnhof zu Fuß entlang der Alster, etwa zehn Minuten.
  • Der Haken: Das Museum ist montags geschlossen, wie viele andere in der Stadt.

Johannes-Brahms-Museum

Das Museum befindet sich in einem barocken Haus im Zentrum, in dem der Komponist lebte und arbeitete. Die Ausstellung ist klein, aber dicht: Manuskripte, Briefe, Monografien und Aufnahmen von Brahms' Musik (Brahms-Museum). Du siehst Noten und persönliche Gegenstände, die es leicht machen, sich seinen Charakter und Geschmack vorzustellen.

Eingang des Brahms-Museums mit Schild© Ymnes · CC BYFoto: Ymnes, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons

Am einfachsten erreichst du es mit der U-Bahn: Die ersten drei Linien funktionieren, du brauchst die Stationen Stephansplatz, Messehallen oder St. Pauli. Das Haus wirkt streng, dunkler Backstein und weiße Fensterrahmen betonen die barocke Fassade. Im Inneren sind Konzertprogramme und Erinnerungen gesammelt, und die Musik wird von Schallplattenaufnahmen abgespielt.

Das Ticket kostet etwa fünf Euro, Kinder und Jugendliche unter 14 haben freien Eintritt (offizielle Website des Museums). Geöffnet ist Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr. Das Museum ist oft leer, sodass du die Beschriftungen ohne Gedränge lesen kannst. Eine Stunde reicht für einen Besuch, und er lässt sich gut in einen Spaziergang durch das Zentrum einbauen.

  • Anfahrt: U-Bahn-Stationen Stephansplatz, Messehallen oder St. Pauli.
  • Der Haken: montags geschlossen und abends früh zu.

Puppenmuseum in Blankenese

Das Falkenstein-Museum liegt in einer kleinen Villa im Sven-Simon-Park. Die Puppen sind nach Epochen geordnet und zeigen, wie sich die Vorstellungen von Schönheit in den letzten drei Jahrhunderten verändert haben (Falkenstein-Puppenmuseum). Die Exponate stehen nicht hinter Glas, sondern in kleinen Räumen mit originalgetreuen Nachbildungen alter Interieurs.

Die Kuratorin sagt, die Sammlung sei nicht nach Preis oder Alter zusammengestellt worden, sondern nach Zeitabschnitten. Deshalb stehen Puppen aus verschiedenen Ländern und Schulen nebeneinander, und der Unterschied zwischen ihnen ist verblüffend. Manche Räume ähneln Theaterbühnen: Puppen spielen Alltagsszenen aus vergangenen Jahrhunderten nach.

Du erreichst das Museum mit den Bussen 189 und 286 bis zur S-Bahn-Station Blankenese. Das Museum empfängt Gäste Dienstag bis Sonntag von 11:00 bis 17:00 Uhr, Tickets kosten drei bis fünf Euro (Museum in Blankenese). Plane für die Fahrt vom Zentrum etwa vierzig Minuten ein.

  • Anfahrt: Busse 189 und 286 bis zur S-Bahn-Station Blankenese.
  • Der Haken: nur bis 17:00 Uhr geöffnet und weit vom Zentrum entfernt.

Alster und Bootsfahrten

Luftaufnahme der Alster mit Booten und einer Fontäne© Carsten Steger · CC BY-SAFoto: Carsten Steger, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Alster entstand, nachdem ein Damm an einem Nebenfluss der Elbe gebaut wurde. Heute ist sie ein großes Gewässer im Stadtzentrum, umgeben von angelegten Parks (Hamburg Tourismus).

Der See ist in zwei Teile geteilt: Innerhalb der Stadt liegt ein kleineres Gewässer direkt am Zentrum, und weiter draußen erstreckt sich ein großes. Boote, Ruderboote und Fähren fahren über das Wasser. Eine Fahrt kostet in der Regel zehn bis fünfzehn Euro (Tourismusbüro der Stadt Hamburg). Fahre morgens oder abends, wenn weniger Menschen an der Uferpromenade sind, und sichere dir einen Platz auf dem offenen Deck.

Mehrere Kilometer lange Wege verlaufen an beiden Ufern entlang, gut zu Fuß oder mit dem Rad zu erkunden. Cafés und Bootsverleihstationen säumen das Wasser. Über fast acht Jahrhunderte wurde der See sauber gehalten, und das spürst du: Im Sommer schwimmen Schwäne nahe ans Ufer, und im Stadtzentrum kannst du auf der Wiese entspannen.

  • Anfahrt: U-Bahn-Stationen an beiden Ufern, dann zu Fuß zu den Anlegestellen.
  • Der Haken: Bei Regen sind die offenen Decks geschlossen, und der Blick vom Wasser geht verloren.

Museum für Kunst und Gewerbe

Fassade des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg© UweRohwedder · CC BY-SAFoto: UweRohwedder, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Museum für Kunst und Gewerbe beherbergt eine der vollständigsten Sammlungen angewandter Kunst. Die Räume zeigen Alltagsleben von alten Kulturen bis zur Gegenwart: Kleidung aus ägyptischen Gräbern, chinesische Seide, flämische Spitze, Stoffe von Issey Miyake (offizielle Website). Das Museum befindet sich in einem dreistöckigen neoklassizistischen Gebäude nahe dem Hauptbahnhof.

Die Sammlung ist wirklich universell. Eigene Räume sind Mode, Musikinstrumenten und Design gewidmet, sodass du bei jedem Besuch etwas Neues entdeckst. Die Ausstellung zu Tasteninstrumenten wurde kürzlich eröffnet und ist allein schon einen Besuch wert. Im Inneren gibt es ein Café, ein guter Ort für eine Pause zwischen den Etagen.

Die Ausstellungen hier wechseln oft, und keine zwei Besuche gleichen sich. Wenn du Mode liebst, beginne mit den Kleidungsräumen, wo alte Stoffe neben Arbeiten moderner Designer stehen. Kinder haben meist Freude an den Abteilungen mit Haushaltsgegenständen. Ein Besuch dauert zwei Stunden, mit einer Sonderausstellung plane eine weitere Stunde ein.

Am einfachsten steigst du am Hauptbahnhof Süd oder Hauptbahnhof Nord aus und gehst ein paar Minuten zu Fuß. Kinder und Jugendliche unter 18 haben freien Eintritt (Museum für Kunst und Gewerbe). Der Ausstellungsplan ist sehr flexibel, also prüfe die Öffnungszeiten vor deinem Besuch auf der Website.

  • Der Haken: Der Zeitplan ändert sich oft, manche Räume sind zwischen den Ausstellungen geschlossen.
  • Für wen: für alle, die Design, Mode und die Geschichte der Dinge lieben.

Galerie der Gegenwart

Weißer Kubus der Galerie der Gegenwart in Hamburg© Razvan Orendovici from United States · CC BYFoto: Razvan Orendovici from United States, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Die Galerie wurde von der Kunsthalle abgetrennt und zog in einen eigenen würfelförmigen Bau im konstruktivistischen Stil (Website der Galerie). Gezeigt werden Moderne und Postmoderne: Malerei, Skulpturen und Installationen aus dem 21. Jahrhundert. Die Ausstellungen sind bewusst avantgardistisch, sie sprechen also nicht jeden an.

Ein guter Orientierungspunkt für deinen Spaziergang ist die Lombardsbrücke nahe der Altstadt; du kannst auch mit der U-Bahn bis Hauptbahnhof Nord fahren. Die Galerie ist dienstags, mittwochs und freitags bis 18:00 Uhr geöffnet, donnerstags bis 21:00 Uhr (offizielle Website der Kunsthalle). Das Ticket wird getrennt von der Hauptsammlung verkauft.

Vor dem Besuch lohnt es sich, über die Exponate zu lesen, sonst bleiben manche Räume schwer verständlich. Der helle Würfel von außen täuscht: Innen gibt es viele dunkle Räume und große Objekte. Wenn du avantgardistische Kunst nicht magst, bleib besser im alten Teil der Kunsthalle und überspringe dieses Gebäude.

  • Der Haken: Ohne Erklärungen sind manche Räume schwer verständlich, also lies dich vorher in die Exponate ein.
  • Für wen: Für alle, die sich für Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts interessieren.

Museum für Hamburgische Geschichte

Backsteingebäude des Hamburg Museums mit einem Turm© Staro1 · CC BY-SAFoto: Staro1, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia Commons

Das Museum für Hamburgische Geschichte befindet sich in einem Gebäude aus Ziegeln, die aus abgerissenen Vierteln geborgen wurden. Die Ausstellung ist interaktiv: Die meisten Objekte dürfen angefasst werden, manche kann man sogar anprobieren (Museum für Hamburgische Geschichte). Du siehst Modelle von Piratenschiffen und Rekonstruktionen des Alltagslebens im alten Hafen.

Das Gebäude wurde aus Ziegeln von Häusern zusammengesetzt, die beim Bau des Freihafens Anfang des 20. Jahrhunderts abgerissen wurden. Das gab dem alten Material ein zweites Leben, und das Museum wurde als Erzählung über die Stadt konzipiert, von einer kleinen Festung bis zum großen Hafen. Eigene Räume sind Bränden, Fluten und Kriegen gewidmet.

Du erreichst es mit dem Bus 112 bis zur gleichnamigen Haltestelle (Museum für Hamburgische Geschichte). Fotografieren ist drinnen erlaubt, aber nur ohne Blitz, was für Museen selten ist. Montags sind die Türen geschlossen, plane deinen Besuch also ab Mitte der Woche.

  • Besuchszeit: Etwa zwei Stunden, mit Kindern etwas mehr.
  • Der Haken: Montags geschlossen.

Museumsschiff Cap San Diego

Weißes Frachtschiff Cap San Diego im Hamburger Hafen© Peter Haas · CC BY-SAFoto: Peter Haas, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die Cap San Diego ist ein Frachtschiff, das neunzehn Jahre lang zwischen Deutschland und Südamerika fuhr. Heute liegt das Schiff an den Landungsbrücken als schwimmendes Museum (Cap San Diego). Das Hauptexponat ist das Schiff selbst, und du steigst hinab ins Innere, zu den Maschinen und Laderäumen.

Das Schiff ist täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, das Ticket kostet höchstens sieben Euro (offizielle Website). Ein paar Mal im Jahr geht das Schiff mit Passagieren auf See, aber diese Fahrten sind lange im Voraus ausgebucht. An Bord finden formelle Veranstaltungen statt, die Miete ist also nicht günstig.

Im Inneren siehst du, wie die Besatzung lebte: Kabinen, Maschinenraum und Laderäume sind zugänglich. Die Ausstellung erzählt die Geschichte der Seeschifffahrt, das Schiff selbst bleibt aber das interessanteste Objekt. Tickets gibt es direkt an der Gangway, eine separate Buchung ist nicht nötig. Du verbringst hier etwa eine Stunde, den Aufstieg zu den Decks nicht mitgerechnet.

  • Anreise: S-Bahn und U-Bahn bis Landungsbrücken, der Anleger ist in der Nähe.
  • Der Haken: Enge Gangways und Treppen, mit Kinderwagen unpraktisch.

Hamburgische Staatsoper

Die Hamburgische Staatsoper zeigt Oper und Ballett und war nie ein Hoftheater. Das Gebäude brannte zweimal ab und wurde im Krieg zerstört, aber das Theater wurde wiederaufgebaut (Staatsoper Hamburg). Die Spielzeit läuft ganzjährig, du kannst also in jedem Monat eine Aufführung erleben.

Glasfassade der Hamburgischen Staatsoper© Gunnar Klack · CC BY-SAFoto: Gunnar Klack, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Tickets starten bei etwa elf Euro, beliebte Inszenierungen sind aber schnell ausverkauft (offizielle Website). Nach dem Krieg dauerte der Wiederaufbau des Theaters rund zehn Jahre, bevor es ins kulturelle Leben der Stadt zurückkehrte. Der Spielplan umfasst sowohl Klassiker als auch zeitgenössische Werke.

Du erreichst das Theater mit dem Bus bis zur Haltestelle Stephansplatz; die Linien 603, 112, 109, 36, 34, 5 und 4 fahren alle dorthin. Wenn du einen Abend ausgehen möchtest, buche die Tickets im Voraus und komm etwas früher, um das Foyer anzusehen. Günstigere Plätze bekommst du an Wochentagen.

  • Für wen: alle, die bereit sind für einen Theaterabend.
  • Der Haken: günstige Plätze sind schnell weg, also buche vorab.

Planten un blomen botanischer Garten

Japanischer Garten mit Teich und gespiegeltem Teehaus© Pedro from Maia (Porto), Portugal · CC BYFoto: Pedro from Maia (Porto), Portugal, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Planten un Blomen ist aus einem kleinen Apothekergarten zu einem großen Park mit Themengärten gewachsen (Hamburg Tourismus). Der Stolz des Gartens ist der japanische Garten mit Teich, Steinwegen und Pavillons. Der Eintritt ist frei, was den Park bei Einheimischen beliebt macht.

Der Park ist von sieben Uhr morgens bis elf Uhr nachts geöffnet; im Sommer finden hier kostenlose Konzerte und Lichtershows am Wasser statt (Hamburger Tourismusportal). Der nördliche und der südliche Teil sind in Themenzonen gegliedert, sodass ein Spaziergang schnell zu einer kleinen Reise durch verschiedene Ecken der Welt wird.

Du kannst von der U-Bahn-Station St. Pauli zu Fuß gehen oder die Buslinien 112 und 688 bis zur Haltestelle Handwerkskammer nehmen. Bring dir etwas zu essen mit: Der Park hat viele Rasenflächen und Bänke, und Cafés gibt es nicht überall. An Sommerabenden sind die Wasserspiele beleuchtet, und das ist der schönste Moment für einen Spaziergang.

  • Besuchszeit: ein bis zwei Stunden; sieh dir zuerst den japanischen Garten an.
  • Der Haken: spät am Abend sind manche Wege unbeleuchtet.

Erotic Art Museum

Das Erotic Art Museum hat Kunst rund um die Erotik zusammengetragen, von japanischen Drucken des 16. Jahrhunderts bis zum europäischen Jugendstil (Museum an der Reeperbahn). Das Museum liegt an der Reeperbahn, einer Straße mit ungezwungenem Unterhaltungscharakter. Die Ausstellung begann als private Initiative und wuchs schnell.

Fassade des Erotic Art Museums in Hamburg© Staro1 at German Wikipedia · CC BY-SAFoto: Staro1 at German Wikipedia, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia Commons

Das Museum und der Buchladen sind das ganze Jahr über geöffnet. Geöffnet wird nach Mittag, und ein Ticket kostet selten mehr als acht Euro (Museumsausstellung). Die Sammlung umfasst Holzschnitte, Lithografien und Bilder auf Seide, es ist also eher ein kultureller Besuch als ein reiner Unterhaltungsbesuch.

Die Lage ist günstig: Die ersten Hamburger Konzerte der Beatles fanden in der Nähe statt, und heute ist das Viertel voller Clubs und Bars. Abends ist die Straße laut; tagsüber ist es ruhiger. Für ein erwachsenes Publikum ist das ein ungewöhnlicher Blick auf Stadtkultur und Sittengeschichte.

  • Der Haken: das Thema ist eine Nische, nichts für Familien mit Kindern.
  • Anfahrt: U-Bahn St. Pauli, dann die Reeperbahn entlanggehen.

Zoologisches Museum

Das Zoologische Museum Hamburg ist aus den Sammlungen eines alten naturkundlichen Museums des 19. Jahrhunderts hervorgegangen (Leibniz-Institut). Hier siehst du Fossilien, präparierte Tiere und Rekonstruktionen von Arten bis zurück ins Zeitalter der Dinosaurier. Einige Exponate wurden bei Bombenangriffen zerstört, aber die Vitrinen sind alles andere als leer.

Der Eintritt ist frei; das Museum ist von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet und an Sonntagen sowie an wichtigen Feiertagen geschlossen (Leibniz-Institut für Biodiversität). Die nächste U-Bahn-Station ist Schlump; vom Ausgang bis zum Gebäude sind es etwa zehn Minuten zu Fuß.

Die Sammlung ist nicht nur für Fachleute interessant. Die Rekonstruktionen urzeitlicher Tiere sind sehr detailliert, und die Ausstellung erklärt, wie sich Arten im Lauf der Zeit verändert haben. Für Kinder ist das ein guter Anlass, in die Biologie einzutauchen; für Erwachsene ist es ein ruhiges, kostenloses Museum abseits der Touristenströme.

  • Anfahrt: U-Bahn Schlump, dann zu Fuß.
  • Der Haken: sonntags geschlossen, wenn viele Besucher frei haben.

Tierpark Hagenbeck

Ehemaliger Haupteingang des Tierparks Hagenbeck© An-d · CC BY-SAFoto: An-d, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Der Tierpark Hagenbeck wurde von Carl Hagenbeck gegründet, der als Erster Tiere nicht in Käfigen, sondern in offenen Gehegen hielt (Tierpark Hagenbeck). Der Park öffnete 1907, und heute gehört er den Nachfahren des Gründers. Er umfasst rund neunzehn Hektar, die Fußwege erstrecken sich über sieben Kilometer.

Über sechzehntausend Tiere leben hier, und am Eingang steht ein großes Tropen-Aquarium (offizielle Website). Ein eigener Bereich ist den Dinosauriern gewidmet, mit lebensgroßen Skulpturen. Täglich finden Fütterungsshows statt, und die Familie Hagenbeck setzt ihre Arbeit zum Schutz seltener Arten fort.

Offene Gehege ohne Gitter gab es hier früher als in anderen Zoos, und sie wurden zum Vorbild für Kollegen. Die Tiere werden vor einem Hintergrund aus Gräben und Wällen gezeigt, und die Besucherwege sind so angelegt, dass man die Tiere von mehreren Aussichtspunkten aus sehen kann. Auf dem Gelände gibt es Cafés, Spielplätze und Souvenirläden, du kannst hier also problemlos einen ganzen Tag verbringen.

Der Park empfängt jährlich etwa eine Million siebenhunderttausend Besucher, an Wochenenden wird es also voll. Komm zur Öffnungszeit, dann schaffst du die Fütterungen und die entfernten Gehege ohne Warteschlange.

  • Zeitbedarf: ein halber Tag, der Park ist groß.
  • Der Haken: viel Lauferei, zieh bequeme Schuhe an.

St. Nikolai

Neugotischer Turm der St.-Nikolai-Kirche über Hamburg© Dietmar Rabich · CC BY-SAFoto: Dietmar Rabich, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die St.-Nikolai-Kirche wurde als Mahnmal für die Opfer des Krieges als Ruine belassen. Nach den Bombenangriffen von 1943 blieb nur der einhundertsiebenundvierzig Meter hohe Turm erhalten (Mahnmal St. Nikolai). Ein gläserner Aufzug bringt dich nach oben, die Aussichtsplattform liegt auf sechsundsiebzig Metern Höhe.

Ein Ticket kostet sechs Euro, für Kinder unter achtzehn vier Euro (offizielle Website des Mahnmals). Ein kleines Museum in der Nähe erzählt die Geschichte der Kirche und der Operation Gomorrha, bei der ein erheblicher Teil der Stadt zerstört wurde. Die Ausstellung erklärt, warum die Kirche bewusst nicht wiederaufgebaut, sondern als Erinnerung erhalten wurde.

Die Kirche geht auf das 11. Jahrhundert zurück, und ihr Turm war lange das höchste Gebäude der Welt. Heute bietet die Aussichtsplattform Blicke auf den Hafen, das Rathaus und die Speicherstadt. Sowohl der Turm selbst als auch die Fahrt nach oben helfen dir, das Ausmaß der Zerstörung zu begreifen.

  • Anfahrt: U-Bahn bis Rathaus oder Rödingsmarkt, dann zu Fuß.
  • Der Haken: im Sommer ist es auf der Aussichtsplattform selbst bei Hitze windig.

St. Michaelis

Weißes Gewölbe der St.-Michaelis-Kirche mit Orgel© Ajepbah · CC BY-SAFoto: Ajepbah, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en), Wikimedia Commons

Die St.-Michaelis-Kirche steht im Viertel zwischen Hafen und Stadtzentrum. Sie verbindet Barock und Klassizismus und wurde 1912 nach den ursprünglichen Plänen wiederaufgebaut (St. Michaelis). Der Glockenturm ist einhundertzweiunddreißig Meter hoch und trägt die größte Uhr Deutschlands.

Die Aussichtsplattform erreichst du mit dem Aufzug oder zu Fuß über eine Treppe mit mehr als vierhundert Stufen (Hauptkirche St. Michaelis). Innen siehst du einen zwanzig Meter hohen Marmoraltar. Die Kirche ist die Grabstätte des Komponisten Johann Mattheson und von Bachs Sohn Carl Philipp Emanuel.

Die Geschichte der Kirche ist kompliziert: Sie brannte nach einem Blitzeinschlag, der Turm stürzte ein und wurde von Grund auf neu errichtet. Die Bürger forderten, das ursprüngliche Erscheinungsbild wiederherzustellen, also wurde der Entwurf alten Zeichnungen entnommen, aber in Stahlbeton ausgeführt. Der Blick vom Turm umfasst den Hafen, die Speicherstadt und die Elbphilharmonie.

  • Anfahrt: U-Bahn Stadthausbrücke, dann fünf Minuten zu Fuß.
  • Der Haken: an klaren Tagen ist die Schlange am Aufzug lang.

St. Katharinen

St.-Katharinen-Kirche hinter einem Fleet in der Speicherstadt© Frank Schulenburg · CC BY-SAFoto: Frank Schulenburg, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die St.-Katharinen-Kirche ist eine der ältesten der Stadt. Johann Sebastian Bach spielte auf ihrer Orgel, und unter dem Fundament liegt ein Polster aus eintausendeinhundert Lärchenstämmen (St. Katharinen). Das Holz widersteht dem Wasser, deshalb trägt dieser Sockel das Gebäude seit Jahrhunderten und erinnert an die Seeleute und Schiffbauer, die ihn errichteten.

Nach dem Krieg wurde der einhundertfünfzehn Meter hohe Turm bis 1956 wiederaufgebaut (St. Katharinen). Im Inneren siehst du Glasfenster aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Statuen der heiligen Katharina und zwei mittelalterliche Altarbilder, die Christus darstellen.

Die Gemeinde sammelte das Geld für die Restaurierung selbst, und einige Reliquien gingen bei einem Brand nach einem Bombentreffer verloren. Heute ist die Kirche wieder für Besucher geöffnet. Schau auf dem Weg zur Speicherstadt vorbei: Die Kirche steht nahe an den Hafenspeichern.

  • Für wen: alle, die sich für Kirchenarchitektur und Musik interessieren.
  • Der Haken: Sie ist nicht den ganzen Tag geöffnet, also prüfe die Zeiten auf der Website.

St. Jacobi

Backsteinkirche mit Turm, Uhr und grüner Turmspitze© Fred Romero from Paris, France · CC BYFoto: Fred Romero from Paris, France, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Die St.-Jacobi-Kirche ist bekannt für die Orgel, auf der Bach spielte (St. Jacobi). Die Kirche wurde mehrfach umgebaut, und während der Napoleonischen Kriege machten die Franzosen sie zu einem Pferdestall. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche bis 1962 wiederaufgebaut, mit veränderter Turmspitze.

Im Glockenturm betreibt ein Café in vierundachtzig Metern Höhe, dessen Gewinne an wohltätige Zwecke gehen (St. Jacobi). Die Hauptschätze der Kirche sind mittelalterliche Altäre zu Ehren der Dreifaltigkeit und der Apostel Petrus und Lukas. Die Aussichtsplattform bietet einen Blick über die Altstadt.

Das Gebäude steht im Zentrum, nahe am Rathaus und an den Kanälen, daher lässt es sich gut mit einem Spaziergang durch die Altstadt verbinden. Drinnen ist es selbst tagsüber ruhig, und Chor- und Orgelkonzerte ziehen ein volles Haus an. Prüfe den Spielplan, wenn du Musik erleben möchtest.

  • Der Haken: Das Café und der Glockenturm sind nicht täglich geöffnet.
  • Für wen: alle, die ohne lange Schlange hinaufsteigen und die Aussicht genießen möchten.

Beatles-Platz

Der Beatles-Platz ist rund, hat einen Durchmesser von etwa neunundzwanzig Metern und ähnelt einer Schallplatte (Beatles-Platz). Metallfiguren der Musiker stehen am Rand entlang. Der Platz wurde 2008 eröffnet, nach einem Skandal um sein Budget und Fehler auf den Gedenktafeln.

Stahl-Silhouetten der Beatles mit Gitarren auf dem Platz

Obwohl in Hamburg fünf Personen in der Band spielten, sind hier nur vier verewigt (Beatles-Platz). Das ursprüngliche Projekt versprach, innerhalb eines kleinen Budgets zu bleiben, doch Material und Arbeit wurden um ein Vielfaches teurer, sodass ein Teil des Geldes über private Spenden aufgebracht wurde.

Es ist ein beliebter Fotospot, besonders abends, wenn die Clubbeleuchtung auf der Reeperbahn angeht. Die Musiker traten hier illegal auf, und einige von ihnen wurden einst aus Deutschland abgeschoben. Tagsüber ist der Platz meist voll mit Reisegruppen. Wenn du eine ruhige Aufnahme möchtest, komm spät am Abend, wenn die Menschenmengen sich lichten.

  • Anfahrt: U-Bahn St. Pauli, der Platz ist zwei Gehminuten entfernt.
  • Der Haken: Abends ist es laut und voll.

Hamburg Dungeon

Eingang zum Hamburg Dungeon in einem Backstein-Speicher© HamburgDungeon2000 · CC BY-SAFoto: HamburgDungeon2000, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Hamburg Dungeon ist eine interaktive Show über die dunkle Geschichte des Hafens (Hamburg Dungeon). Schauspieler spielen Szenen aus dem Leben von Schmugglern, der Inquisition und den Katastrophen der Stadt nach. Jedes Programm dauert neunzig Minuten, und der Veranstaltungsort bietet insgesamt elf Routen, darunter auch Programme für Schulgruppen.

Die Kulissen umfassen eine originalgetreue Nachbildung einer Folterkammer, und einzelne Räume sind einem Piratenüberfall, der Pest, einem Feuer und einer Flut gewidmet (The Dungeons Hamburg). Die Gäste werden durch dunkle Gänge geführt, sodass es unterwegs jede Menge plötzliche Geräusche und Schatten gibt. In der Show treten der Henker, der Richter und der Pestdoktor auf, und sie hat sogar ihre eigene Weiße Frau.

Das Museum ist täglich außer an Weihnachten geöffnet. Es ist besser, ein Ticket für eine bestimmte Uhrzeit zu buchen, damit du am Eingang nicht anstehen musst. Das Programm richtet sich an Jugendliche und Erwachsene, die Geschichten über urbane Schrecken mögen.

  • Für wen: Jugendliche und Erwachsene, die sich gern gut erschrecken lassen.
  • Der Haken: nicht geeignet für kleine Kinder oder leicht zu beeindruckende Gäste.

Chilehaus-Bürogebäude

Chilehaus-Innenhof mit Backsteinbögen bei Nacht© Virtual-Pano · CC BY-SAFoto: Virtual-Pano, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Chilehaus ist ein elfstöckiges Bürogebäude aus den 1920er-Jahren (Chilehaus). Das Gebäude steht auf einem schmalen, langen Grundstück, und seine scharfe Ecke erinnert an einen Schiffsbug. Es wird dem Backsteinexpressionismus zugeordnet und verbindet gotische mit rationalistischen Motiven.

Benannt wurde das Gebäude nach Chile, wo sein Eigentümer Henry Sloman sein Vermögen machte (Chilehaus-Bürogebäude). Später ging das Gebäude an seine Erben über und steht heute unter Denkmalschutz. Das Chilehaus gehört als Teil der Speicherstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Am besten betrachtest du es von außen bei einem Spaziergang durch die Speicherstadt. Nähere dich von der Straße, wo die Ecke des Gebäudes besonders dünn zuläuft, und nimm das Backsteinmauerwerk in dich auf. Die Fassade genügt, um die Vision des Architekten zu erfassen.

  • Anfahrt: U-Bahn Meßberg, dann ein paar Minuten zu Fuß.
  • Der Haken: Es ist ein regulär genutztes Bürogebäude ohne eigene Ausstellung für Besucher.

Panoptikum Wachsfigurenkabinett

Wachsfigur von Kaiserin Elisabeth von Österreich

Das Panoptikum ist Deutschlands ältestes Wachsfigurenkabinett und wurde 1879 eröffnet (Panoptikum). Von Anfang an zeigte es aktuelle Themen, darunter Figuren von unterschlagenden Beamten und skandalösen Prominenten. Nach dem Krieg überlebten nur neunzehn der ursprünglich einhundertvierzig Figuren, und der Wiederaufbau der Sammlung dauerte fünf Jahre.

Die modernen Figuren bewegen sich und „sprechen", und jede kostet das Museum achtzehn- bis zwanzigtausend Euro (Panoptikum Wachsfigurenkabinett). Die Sammlung umfasst Chaplin, Romy Schneider, Goethe und Michael Jackson und wird regelmäßig um kontroverse Persönlichkeiten erweitert. Das Museum liegt an der Reeperbahn, direkt neben dem Beatles-Platz.

Das Museum lebt vom Kontrast: Naive historische Figuren stehen neben ganz aktuellen. Jede Skulptur wird von Hand gefertigt, daher haben sich Materialien und Techniken über mehr als ein Jahrhundert erheblich verändert. Ein Besuch lässt sich gut mit einem Spaziergang durch das Viertel verbinden. Tickets gibt es am Eingang, und Schlangen bilden sich selten.

  • Zeitbedarf: etwa eine Stunde.
  • Der Haken: Die Räume sind klein, und an Wochenenden kann es voll werden.

Museumsschiff Rickmer Rickmers

Grüner Dreimaster im Hamburger Hafen© Karlheinz Klingbeil · CC BYFoto: Karlheinz Klingbeil, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons

Die Rickmer Rickmers ist ein Dreimaster mit einer Länge von siebenundneunzig Metern (Rickmer Rickmers). Ihre Geschichte begann im späten 19. Jahrhundert, als das Schiff für Fahrten nach Fernost gebaut wurde. Später kamen Großbritannien und Lateinamerika zu den Routen hinzu. 1987 wurde das Schiff in ein Museum umgewandelt.

Im Inneren siehst du Alltagsgegenstände der Seeleute, Schiffsmodelle und historische Relikte (Museumsschiff Rickmer Rickmers). Als die Dienstzeit des Schiffes endete, wurde es nicht verschrottet, sondern restauriert: Motoren wurden eingebaut und die Segeleigenschaften verbessert. An Bord gibt es ein Fischrestaurant.

In der Galerie finden regelmäßig Ausstellungen von Marinemalern statt. Wenn du mit Kindern unterwegs bist, beginne mit den Decks und den Modellen.

  • Anfahrt: S-Bahn oder U-Bahn bis Landungsbrücken, der Liegeplatz ist in der Nähe.

Miniatur Wunderland

Backsteingebäude mit Miniatur-Wunderland-Schriftzug in Hamburg© Gulp · CC BY-SAFoto: Gulp, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia Commons

Miniatur Wunderland ist die größte funktionierende Modelleisenbahn der Welt (Miniatur Wunderland). Die Brüder Braun eröffneten sie in der Speicherstadt, und das Projekt refinanzierte sich bereits im ersten Jahr. Heute umfasst es zehn Abschnitte und beschäftigt rund dreihundert Mitarbeiter.

Die gesamte Gleislänge übersteigt fünfzehntausend Meter, mehr als tausend Züge fahren durch die Anlagen, und es gibt rund zweihundertfünfzigtausend Menschen- und Tierfiguren (Preise und Tickets). Ein Miniaturtag dauert dreißig Minuten, fünfzehn für den Tag und ebenso viele für die Nacht. Der Abschnitt Hamburg nimmt eine große Fläche ein, auf seinen Straßen bewegen sich Hunderte von Autos.

Tickets gibt es ab zweiundzwanzig Euro, daher ist es bequemer, Miniatur Wunderland Tickets auf Tiqets im Voraus zu kaufen. An der Tageskasse gibt es oft keine freien Zeitfenster, besonders an Wochenenden und in den Schulferien.

  • Zeit einplanen: zwei bis drei Stunden, an Wochenenden mehr.
  • Der Haken: An der Tageskasse gibt es oft keine freien Zeitfenster, kauf online.

Elbphilharmonie

Elbphilharmonie in Hamburg über der Elbe© Burkhard Mücke · CC BY-SAFoto: Burkhard Mücke, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Elbphilharmonie entstand aus einem alten Speicher und wurde zu einem der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt (Elbphilharmonie). Der Bau dauerte etwa zehn Jahre und kostete über siebenhundertachtzig Millionen Euro. Die Gesamthöhe des Gebäudes beträgt einhundertzehn Meter, und seine Glasfassade spiegelt Himmel und Wasser.

Im Inneren befinden sich zwei Konzertsäle mit zweitausendeinhundert und fünfhundertfünfzig Plätzen, ein Hotel und Restaurants (Plaza der Elbphilharmonie). Die Aussichtsplattform Plaza in siebenunddreißig Metern Höhe ist täglich von 10:00 bis 24:00 Uhr geöffnet. Derzeit ist der Eintritt mit einem kostenlosen Tages-Ticket oder für drei Euro mit Voranmeldung möglich, ab dem 5. Oktober 2026 wird er kostenpflichtig und kostet fünf Euro.

Der Sockel des Gebäudes ist ein ehemaliger Speicher von 1963, während der moderne Aufbau an einen Kristall erinnert. Zur Plaza gelangst du mit der langen Rolltreppe. Von hier hast du den besten Blick auf den Hafen, und ein Besuch zum Sonnenuntergang lohnt sich.

  • Anfahrt: U-Bahn Baumwall, dann an der Elbe entlang gehen.
  • Der Haken: Rolltreppe und Plaza sind manchmal wegen privater Veranstaltungen geschlossen.

U-Boot-Museum U-434

Das U-Boot-Museum B-515 liegt in der Nähe des Fischmarkts; deutsche Reiseführer nennen es U-434 (U-Boot Museum). Das sowjetische dieselelektrische U-Boot lief 1976 vom Stapel und wurde später von Unternehmern gekauft. Im Inneren wurde die Atmosphäre des Bordlebens nachgestellt.

U-Boot U-434 an der Elbe© Thomas Dahlstrøm Nielsen · CC BY-SAFoto: Thomas Dahlstrøm Nielsen, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Du gehst durch enge Abteile, in denen alles an den Dienst der U-Boot-Fahrer erinnert (U-Boot Museum Hamburg). Die meisten Gegenstände an Bord sind authentisch, und die Organisatoren haben einige auf Flohmärkten gefunden. Hier siehst du, wie beengt die Mannschaftsquartiere waren und wie die Mechaniker im Maschinenraum arbeiteten.

Menschen mit Platzangst und große Besucher werden es hier schwer haben. Andererseits ist es eine seltene Gelegenheit, in ein Militär-U-Boot hineinzuschauen und die Bedingungen zu verstehen, unter denen Seeleute dienten.

  • Anfahrt: U-Bahn Landungsbrücken, dann am Hafen entlang.
  • Der Haken: niedrige Decken und enge Gänge.

Internationales Maritimes Museum

Rettungsboot am Gebäude des Maritimen Museums© Matti Blume · CC BY-SAFoto: Matti Blume, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Internationale Maritime Museum wurde 2008 im Speichergebäude Kaispeicher B eröffnet (Internationales Maritimes Museum). Der Museumsgründer Peter Tamm trug eine riesige Sammlung zusammen und schenkte sie der Stadt. Der Wert der Sammlung wird auf über einhundert Millionen Euro geschätzt.

Die Ausstellung ist auf neun Themendecks verteilt: Schiffbau, das Zeitalter der Entdeckungen, maritime Schätze und Kunst (IMM Hamburg). Das wichtigste Ausstellungsstück ist ein kleines Blechschiff, ein Geschenk der Mutter des Gründers aus seiner Kindheit. Damit begann sein Lebenswerk.

Das Museum wird heute von einem Sohn Tamms geführt, der die Arbeit seines Vaters fortsetzt. Die Decks sind sowohl für Erwachsene als auch für Kinder gestaltet, daher eignet sich ein Besuch gut für die ganze Familie. Für alles brauchst du zwei bis drei Stunden, plane also einen halben Tag ein.

  • Zeitbedarf: zwei bis drei Stunden, die Decks verlaufen von oben nach unten.
  • Der Haken: viel Text an den Exponaten, am Ende des Tages wirst du müde.

Chocoversum Schokoladenmuseum

Backsteinfassade des Messberghofs mit Skulpturen, Blick von unten© Ajepbah · CC BY-SAFoto: Ajepbah, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en), Wikimedia Commons

Das Chocoversum wurde 2012 eröffnet, gegründet von der Bremer Hachez Schokoladenfabrik (Chocoversum). Hier erfährst du, wie aus Kakaobohnen Schokolade wird und wie Süßigkeiten früher hergestellt wurden. Geführte Touren dauern neunzig Minuten.

Das Museum ist sieben Tage die Woche geöffnet, und am Ende des Besuchs stellst du deine eigene Schokoladentafel her (Chocoversum Hamburg). Der Guide erklärt den Weg von der Plantage bis zur fertigen Tafel, und Verkostungen sind im Programm enthalten. In der Nähe gibt es einen Hachez-Shop mit Figurenschokolade und großen Geschenksets.

Für Kinder und alle mit einer Naschkatze ist dieser Ort fast ein Muss. Schon am Eingang riechst du den Kakao, und deine fertige Tafel nimmst du als Souvenir mit nach Hause. Tickets für beliebte Zeitfenster sind im Voraus ausverkauft, also buche deine Zeit online.

  • Anfahrt: U-Bahn Meßberg, dann zu Fuß durch die Speicherstadt.
  • Der Haken: Tickets für beliebte Zeitfenster sind im Voraus ausverkauft.

Prototyp Automobile Museum

Eingang zum Automuseum Prototyp in einem Backsteingebäude© NordNordWest · CC BY-SAFoto: NordNordWest, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en), Wikimedia Commons

Prototyp ist ein Automobilmuseum in einem ehemaligen Fabrikgebäude (Prototyp Automuseum). Den Kern der Sammlung bilden fünfzig Rennwagen aus dem letzten Jahrhundert, viele davon existieren nur in einem einzigen Exemplar. Durch das Glas kannst du sehen, wie Fahrzeuge restauriert werden.

Die Sammlung umfasst nicht nur Autos, sondern auch Schlitten, Motorräder und Boote aus verschiedenen Epochen (Prototyp Hamburg). In der Halle steht ein Rennsimulator aus echten Teilen, und ein Kino zeigt Filme. Der Stolz des Museums ist ein Rennwagen, den Michael Schumacher gefahren ist.

Das Museum spricht sowohl Erwachsene als auch Jugendliche an. Die Zahl der weiblichen Besucher wächst, das Klischee vom Männerhobby stimmt hier also nicht mehr.

Das Museum bewahrt seltene Modelle und Ersatzteile. Für Technikbegeisterte ist dieser Ort interessanter als ein normales Autohaus. In den Hallen stehen sowohl die ersten Heckmotor-Sportwagen als auch Langstreckenrennwagen, sodass selbst Menschen fernab der Automobilwelt etwas Spannendes finden.

  • Besuchsdauer: etwa zwei Stunden.
  • Der Haken: einige Autos stehen hinter Absperrungen.

Stadtpark

Mittelallee im Stadtpark, Blick vom Planetarium© Ajepbah · CC BY-SAFoto: Ajepbah, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en), Wikimedia Commons

Der Stadtpark stammt aus dem Jahr 1914 und umfasst einhundertachtundvierzig Hektar (Stadtpark). Der Park war als Erholungsgebiet für alle Gesellschaftsschichten gedacht, was damals neu erschien. Heute wird er die grüne Lunge Hamburgs genannt.

Zweiundzwanzig Skulpturen, die vor dem Zweiten Weltkrieg aufgestellt wurden, sind bis heute erhalten (Stadtpark Hamburg). Im vierundsechzig Meter hohen Wasserturmgebäude befindet sich Deutschlands größtes Planetarium. Es gibt Stadien, ein Schwimmbad, einen Rosengarten und eine Konzertbühne. Der Eintritt ist das ganze Jahr über frei.

Der Park wurde vor und nach dem Krieg umgestaltet, und einige Skulpturen wurden aus ideologischen Gründen entfernt und später zurückgebracht. Vorkriegsskulpturen sind über verschiedene Ecken verstreut: Manche stehen an Brunnen, andere auf Spielplätzen.

  • Für wen: für Spaziergänge und Picknicks an einem warmen Tag.
  • Der Haken: Der Park liegt etwa drei Kilometer vom Zentrum entfernt, daher nimmst du besser die Bahn.

Hamburg auf der Karte

Um die Punkte zu einer Route zu verbinden, öffne die Karte. Sie zeigt alle Orte aus der Liste, und du kannst damit leicht einen oder zwei Tage planen.

Sehenswürdigkeiten von Hamburg

Orte auf der Karte
  1. 1Kunsthalle Acht Jahrhunderte Malerei in drei Gebäuden an der Alster, donnerstags bis 21 Uhr geöffnet
  2. 2Brahms-Museum Barockhaus des Komponisten: Manuskripte, Briefe und Aufnahmen, Ticket etwa fünf Euro
  3. 3Falkenstein Puppenmuseum Villa im Park Blankenese, Puppen nach Epochen in nachgebauten historischen Interieurs
  4. 4Alster Gewässer im Stadtzentrum mit Booten, eine Fahrt kostet ab zehn Euro
  5. 5Museum für Kunst und Gewerbe Angewandte Kunst von ägyptischen Textilien bis Design, unter 18 Jahren kostenlos
  6. 6Galerie für zeitgenössische Kunst Würfelgebäude mit Moderne und Installationen des 21. Jahrhunderts, Ticket separat von der Kunsthalle
  7. 7Museum für Hamburgische Geschichte Interaktive Ausstellung in einem Backsteinhaus abgerissener Viertel, etwa zwei Stunden
  8. 8Museumsschiff Cap San Diego Frachtschiff an den Landungsbrücken, täglich geöffnet, Ticket höchstens sieben Euro
  9. 9Hamburgische Staatsoper Oper und Ballett das ganze Jahr, Tickets ab etwa elf Euro
  10. 10Botanischer Garten Planten un Blomen Kostenloser Park mit japanischem Garten, geöffnet von 7 bis 23 Uhr
  11. 11Erotic Art Museum Stiche und Lithografien auf der Reeperbahn, Ticket selten über acht Euro
  12. 12Zoologisches Museum Kostenloses Museum mit Fossilien und Artenrekonstruktionen, sonntags geschlossen
  13. 13Tierpark Hagenbeck Offene Gehege ohne Gitter, Tropenaquarium und Fütterungsshows, ein halber Tag nötig
  14. 14St.-Nikolai-Kirche Ruinen-Mahnmal mit Aufzug zur Aussichtsplattform, Ticket sechs Euro
  15. 15St.-Michaelis-Kirche Barock und Klassizismus, 132 Meter hoher Turm mit Blick auf Hafen und Speicherstadt
  16. 16St.-Katharinen-Kirche Eine der ältesten der Stadt, Bach spielte auf ihrer Orgel, der Turm wurde bis 1956 wiederaufgebaut
  17. 17St.-Jacobi-Kirche Mittelalterliche Altäre und ein Café im Turm auf 84 Metern Höhe
  18. 18Beatles-Platz Runder, plattenförmiger Platz mit Musikerfiguren, eröffnet 2008
  19. 19Hamburg Dungeon Interaktive Show über die dunkle Geschichte des Hafens, das Programm dauert neunzig Minuten
  20. 20Chilehaus Kontorhaus des Backsteinexpressionismus mit einer Ecke in Schiffsbugform
  21. 21Panoptikum Wachsfigurenmuseum Deutschlands ältestes Wachsfigurenmuseum auf der Reeperbahn, Besichtigung etwa eine Stunde
  22. 22Museumsschiff Rickmer Rickmers Dreimastiges 97-Meter-Segelschiff, bei gutem Wetter kann man auf den Mast steigen
  23. 23Miniatur Wunderland Die größte Modelleisenbahn der Welt, Tickets ab zweiundzwanzig Euro
  24. 24Elbphilharmonie Symbol der Stadt in einem alten Speicher, die Plaza-Plattform auf 37 Metern bis Mitternacht geöffnet
  25. 25U-Boot-Museum U-434 Diesel-elektrisches U-Boot am Fischmarkt, enge Abteile und niedrige Decken
  26. 26Internationales Maritimes Museum Neun Themendecks im Kaispeicher B, Besichtigung zwei bis drei Stunden
  27. 27Schokoladenmuseum Chocoversum Neunzigminütige Führung mit Verkostung, am Ende macht man seine eigene Tafel
  28. 28Automuseum Prototyp Fünfzig Rennwagen in einer ehemaligen Fabrik, Rennsimulator und Werkstatt
  29. 29Stadtpark 148 Hektar mit Planetarium im Wasserturm, ganzjährig freier Eintritt

Museumstickets und Tickets für Aussichtsplattformen kaufst du am besten online. So stehst du nicht an der Kasse an und wählst vorab ein freies Zeitfenster.

Anzeige

Touren und Tickets in Hamburg

Geführte Touren, Tickets ohne Anstehen und Aktivitäten — die meisten Angebote sind kostenfrei stornierbar.

Angebote auf Tiqets ansehen

Das Widget wird nach Ihrer Zustimmung geladen.

⁉️🤔 Häufige Fragen

Wie viele Tage brauchst du für Hamburg?

Zwei oder drei Tage reichen für Hamburg. Am ersten Tag nimmst du die Kunsthalle und einen Spaziergang entlang der Alster mit, am zweiten die Museumsschiffe an den Landungsbrücken, am dritten die Kirchen und den Stadtpark. Das genügt, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten ohne Hetze zu sehen.

Was sollte man in Hamburg beim ersten Besuch sehen?

In erster Linie die Elbphilharmonie und die Speicherstadt, sie sind das Gesicht der Stadt. Nimm das Miniatur Wunderland und die Aussichtsplattform der St. Michaelis Kirche dazu. Wenn du noch Energie hast, schau bei der St. Nikolai Kirche und am Beatles-Platz vorbei.

Wann ist die beste Reisezeit für Hamburg?

Die warmen Monate sind Juni und September, wenn die Fähren fahren und alle Parks geöffnet sind. Im Winter ist die Stadt auch schön, aber einige Aussichtsplattformen schließen wegen Wind. Museumstickets lohnen sich zu jeder Jahreszeit im Voraus zu buchen.

Muss man Tickets im Voraus buchen?

Für beliebte Museen ja, besonders für das Miniatur Wunderland, das Chocoversum und Aussichtsplattformen. Die Kunsthalle und die meisten Kirchen kannst du ohne Reservierung besuchen. Online-Tickets sind oft günstiger und ersparen dir das Anstehen.

Wie viel kostet der Eintritt in Hamburgs Museen?

Die genauen Preise ändern sich, also prüfe sie auf den offiziellen Websites. Einige Orte sind kostenlos, etwa Planten un Blomen, der Stadtpark und das Zoologische Museum. Für kostenpflichtige Attraktionen kaufst du Tickets einfacher online, damit du nicht anstehen musst.

Kann man Hamburg an einem Tag sehen?

An einem Tag kannst du realistisch nur das Zentrum sehen: Speicherstadt, Elbphilharmonie, Alster und ein oder zwei Kirchen. Museen und den Zoo lässt du besser für den nächsten Tag. Wenn du wirklich wenig Zeit hast, mach eine Bootstour, sie deckt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt ab.

Wie kommst du in der Stadt voran?

Das Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, und U-Bahn und S-Bahn bringen dich zu weiter entfernten Orten. Landungsbrücken und Speicherstadt erreichst du leicht mit der Bahn. Halte eine Karte bereit, dann kannst du die Route aus dieser Liste an einem Abend zusammenstellen.

Wo kann man in Hamburg essen?

Tagsüber ist es praktisch, in der Speicherstadt oder nahe der Alster eine Kleinigkeit zu essen, abends zieht es die Leute auf die Reeperbahn und ins Schanzenviertel. Im Zentrum gibt es viele Cafés mit Fisch und lokaler Küche, aber die Preise sind höher. Geh werktags zum Mittagessen, wenn es Tagesangebote gibt, und reserviere fürs Wochenende vorab einen Tisch.

Was kann man in Hamburg bei Regen machen?

Bei schlechtem Wetter helfen Museen und Indoor-Attraktionen. Die Kunsthalle, das Museum für Kunst und Gewerbe, der Hamburg Dungeon und das Chocoversum sind gute Optionen. Für ein Panorama im Regen wählst du die Elbphilharmonie Plaza, wo Glasfassade und Hafenblick auch unter Wolken funktionieren. Halte einen Regenschirm bereit.

Lohnt sich eine Hafenrundfahrt?

Ja, wenn du zum ersten Mal in der Stadt bist. Vom Wasser aus siehst du den Hafen, die Speicherstadt und die Elbphilharmonie aus einem anderen Blickwinkel. Boote und Fähren legen an den Landungsbrücken und an der Alster ab, Tickets gibt es am Pier. Mach eine Abendfahrt, dann erwischst du die Lichter und den Sonnenuntergang.

Was kann man in Hamburg mit Kindern unternehmen?

Mit Kindern funktionieren Miniatur Wunderland, der Tierpark Hagenbeck und das Chocoversum fast immer gut. Der Dungeon ist eher für Teenager. Lege zwischen den Museen Pausen in Parks wie Planten un Blomen oder dem Stadtpark ein, wo es viel Platz zum Toben gibt. Kaufe Tickets im Voraus, damit ihr nicht anstehen müsst.

Wo macht man tolle Fotos?

Für Aufnahmen gehst du zur Elbphilharmonie Plaza, in die Speicherstadt und zum Beatles-Platz. Die St. Michaelis Kirche bietet ein Panorama von oben. Das beste Licht gibt es morgens und bei Sonnenuntergang, mittags sind die Schatten hart. In der Kunsthalle und in Kirchen fotografierst du ohne Blitz.

Was solltest du nach Hamburg mitbringen?

Bequeme Schuhe: Das Zentrum erkundest du zu Fuß. Nimm auch im Sommer eine Windjacke mit, denn das Wetter am Wasser wechselt schnell. Ein Regenschirm und Bargeld für kleine Cafés und den Markt sind nützlich. Ein Handy-Ladegerät lohnt sich ebenfalls, denn Tickets und Karten stecken in deinem Smartphone.

Kurz gesagt: was du buchen solltest

Hamburg steckt voller unterschiedlicher Orte, und in ein paar Tagen kannst du dir ganz einfach eine Route zusammenstellen, die zu dir passt. Kunstliebhaber kommen in der Kunsthalle und im Museum für Kunst und Gewerbe auf ihre Kosten, Familien mit Kindern werden das Miniatur Wunderland und den Tierpark Hagenbeck mögen, und wer einen Panoramablick will, sollte zur Aussichtsplattform der Elbphilharmonie gehen.

Wenn du wenig Zeit hast, beginne mit der Elbphilharmonie und der Speicherstadt. Kaufe Tickets für die beliebtesten Museen im Voraus: Hamburger Museumstickets auf Tiqets oder finde eine Tour auf GetYourGuide.