
Zwanzig Orte in Innsbruck: Tickets, Öffnungszeiten und wie du alles in zwei Tagen siehst
In Innsbruck verlierst du schnell einen halben Tag mit Warten und Wegen. Das kaiserliche Zentrum, die Seilbahn und der Alpenzoo liegen nah beieinander, aber Tickets und Öffnungszeiten sind jeweils unterschiedlich. Wir haben zwanzig sehenswerte Orte zusammengestellt und zu jedem praktische Details ergänzt: wie du hinkommst, was der Eintritt kostet und wo es kostenlos ist.
Viele Listen nennen nur die Sehenswürdigkeiten und beantworten die wichtigste Frage nicht. Was schafft jemand mit nur zwei freien Tagen eigentlich wirklich? Unten ist Innsbruck nach Gebieten gegliedert, damit du keine Zeit mit Fahrten zwischen weit auseinanderliegenden Punkten verlierst.
Anzeige: dieser Artikel enthält Affiliate-Links, bei einer Buchung über diese Links erhalten wir eine Provision, für dich entstehen keine Mehrkosten.
Tickets, Verkehr und die Gästekarte
💡 Kurz gesagt:
- Erkunde die Altstadt zu Fuß: Hofburg, Goldenes Dachl, Hofkirche und der Dom zu St. Jakob liegen alle nah beieinander.
- Für die Auffahrt auf die Nordkette und den Zoobesuch lohnt sich die Innsbruck Card: Sie deckt zweiundzwanzig Attraktionen und den Stadtverkehr ab.
- Preise und Öffnungszeiten von Schloss Ambras: Stand: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website von Schloss Ambras
Innsbruck gliedert sich in drei Bereiche. In der Altstadt liegen die Hofburg, das Goldene Dachl, die Hofkirche und der Dom zu St. Jakob. Auf dem südlichen Hügel stehen die Bergiselschanze, die Basilika Wilten und das Tirol Panorama. Im Norden, über der Stadt, hängen die Hungerburgbahn, die Nordkettenbahn und der Alpenzoo. Zwischen den Bereichen bringen dich Straßenbahnen und Busse der IVB hin und her.
Die Gästekarte Innsbruck Card lohnt sich, wenn du auf die Nordkette fahren und mehrere Museen besuchen willst: Sie deckt zweiundzwanzig Attraktionen und den Verkehr ab. Einzeltickets für Hofburg, Zoo und Seilbahn kosten zusammen mehr als eine Tageskarte. Aktuelle Preise findest du auf der Seite des Innsbrucker Tourismusverbands.
1. Schloss Ambras
© Andrew Bossi · CC BY-SAFoto: Andrew Bossi, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5), Wikimedia CommonsAmbras liegt am östlichen Rand von Innsbruck und trägt den Titel des ältesten Museums der Welt: Die Sammlung wird in denselben Sälen gezeigt, in denen sie zusammengetragen wurde. Im Hochschloss findest du die Habsburger Porträtgalerie mit Gemälden von Tizian, Van Dyck und Velázquez.
Im Unterschloss befinden sich die Kunst- und Wunderkammer sowie die Rüstkammer. Rundherum liegt ein Park mit Teichen, Blumenbeeten und Pfauen am Ufer, und im Sommer finden im Innenhof Barockmusikkonzerte statt. Das Schloss ist täglich von morgens bis abends geöffnet, im gesamten November bleibt es jedoch geschlossen.
- Wie du hinkommst: Nimm ab dem Zentrum den Bus M direkt zur Haltestelle Schloss Ambras; oder fahr mit der Straßenbahn bis Philippine-Welser-Straße und geh dann 1,2 km zu Fuß, etwa 10 bis 15 Minuten bergauf (auf der Karte).
- Kosten: Erwachsenen-Ticket online €16 statt €18 vor Ort, Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre haben freien Eintritt (Stand: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website).
- Für wen: für alle, die authentische Säle mit Waffen und Gemälden sehen wollen, denn die Ausstellung bleibt an ihrem historischen Ort.
- Der Haken: Das Museum ist im November geschlossen, und der Weg von der Straßenbahnhaltestelle führt bergauf.
2. Basilika und Stift Wilten

Wilten liegt am Fuß des Bergiselhügels, am südlichen Rand von Innsbruck. Stift und Kirche wurden im Mittelalter gegründet, die Gebäude später im Barockstil umgebaut, und nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs erhielt das Kloster sein heutiges Aussehen.
Im Inneren siehst du Marmorböden und Kirchenbänke, Stuckarbeiten, Wand- und Deckenmalereien sowie einen Altar mit einer Marienstatue. Das Stift betreibt außerdem ein Museum mit einer silbernen Statue des Riesen Haymon aus der lokalen Sage. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
- Wie du hinkommst: Nimm ab dem Zentrum die Straßenbahn nach Wilten und geh dann ein paar Minuten zur Basilika.
- Kosten: Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen; während der Messe ist Touristen der Zutritt nicht gestattet.
- Für wen: für alle, die einen ruhigen Ort nahe dem Zentrum suchen, denn hier sind nur wenige Reisegruppen unterwegs.
- Der Haken: Während der Gottesdienste ist die Basilika nicht zugänglich.
3. Die kaiserliche Residenz, die Hofburg

Die Hofburg wurde im 15. Jahrhundert als Residenz der Habsburger erbaut, ihr heutiges Aussehen erhielt der Palast nach einem Umbau unter Maria Theresia. Gotik wurde damals durch Barock und Rokoko ersetzt. Die weißen Fassaden mit den türkisfarbenen Kuppeln sind von der Maria-Theresien-Straße aus sichtbar.
In den vier Trakten des Palastes sind fünfundzwanzig Appartements für Besucher geöffnet. Die Säle zeigen Herrscherporträts, Möbel, Wandteppiche, Teppiche, Spiegel und Wandfresken, ein eigener Raum ist Maria Theresia und ihren Kindern gewidmet. Der Eintritt ist kostenpflichtig; Inhaber der Innsbruck Card benötigen kein Ticket.
- Anreise: Von der Maria-Theresien-Straße steht der Palast am Ende des Fußgängerbereichs, etwa fünf Gehminuten entfernt (siehe Karte).
- Kosten: Ein Erwachsenenticket liegt im oberen Preisbereich der Stadt, Kindertickets sind günstiger; mit der Innsbruck Card kostenlos (Stand: 09/2026, Preise der Innsbruck Card).
- Für wen: Liebhaber der Kaisergeschichte, denn dies ist die Hauptresidenz der Stadt.
- Nicht für: Alle, die nur wegen der Aussicht und Natur gekommen sind, denn drinnen erwarten dich Museumssäle.
4. Maria-Theresien-Straße
© böhringer friedrich · CC BY-SAFoto: böhringer friedrich, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5), Wikimedia CommonsDie Maria-Theresien-Straße ist Innsbrucks zentrale Fußgängerachse. Was einst ein bescheidener Weg zum St.-Jörgen-Tor war, wurde zu einer Prachtstraße, an der sich der lokale Adel ansiedelte. Heute ist sie gesäumt von Palais, Geschäften und Cafés.
Achte auf das Palais Gumpp mit dem Tiroler Landtag, das Trapp-Palais mit seinem Innenhof sowie die Einkaufspassagen Kaufhaus Tyrol und Rathaus Galerien. Am Ende der Straße findest du den Triumphbogen, die St.-Georgs-Kapelle und die Annasäule mit Engelsfiguren. Die Besichtigung ist jederzeit kostenlos.
- Anreise: Zu Fuß vom Hauptbahnhof, etwa zehn Minuten (siehe Karte).
- Kosten: Kostenlos, es ist eine öffentliche Straße.
- Für wen: Alle, die einen Spaziergang mit Shopping verbinden möchten, denn alles liegt auf einer Linie.
5. Helblinghaus
© Simon Legner ( User:simon04 ) · CC BY-SAFoto: Simon Legner ( User:simon04 ), CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Helblinghaus steht in der Herzog-Friedrich-Straße neben dem Goldenen Dachl. Hinter seinem gotischen Kern verbirgt sich eine Fassade, die vollständig mit roségoldenen Rokoko-Stuckmustern überzogen ist. Die Fenster sind von Schnörkelwerk und Blumengirlanden gerahmt.
Heute ist es ein Wohnhaus, Touristen haben keinen Zutritt. Von außen kannst du die Details aber jederzeit kostenlos betrachten. Plane ein paar Minuten auf dem Weg zum Goldenen Dachl ein; das Gebäude ist gerade wegen seiner Dekoration interessant.
- Anreise: Herzog-Friedrich-Straße in der Altstadt, wenige Schritte vom Goldenen Dachl entfernt.
- Kosten: Die Besichtigung der Fassade ist kostenlos.
- Für wen: Alle, die architektonische Details lieben, denn der Stuck liegt hier wie ein dichter Teppich.
- Der Haken: Du kannst nicht hinein, das Gebäude wird bewohnt.
6. Tirol Panorama Museum
Das Tirol Panorama Museum steht am Bergisel und ist der Schlacht gewidmet, in der Tiroler Bauern gegen Napoleons Truppen kämpften. Das Herzstück der Ausstellung ist ein riesiges Rundpanorama mit Nahkampf, einem Angriff französischer Infanterie und Episoden der Schlacht.
© Burkhard Mücke · CC BY-SAFoto: Burkhard Mücke, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsAn jedem Abschnitt stehen interaktive Bildschirme, in der Nähe findest du Skulpturen von Schlachtteilnehmern und ein Denkmal für Andreas Hofer mit der Inschrift „Für Gott, Kaiser und Vaterland". Eigene Säle erzählen, wie sich Tirol entwickelt hat. Das Museum ist täglich geöffnet, sonntags mit verkürzten Öffnungszeiten, und der Eintritt ist mit der Innsbruck Card kostenlos.
- Anreise: Mit der Straßenbahn Richtung Bergisel, dann zu Fuß bergauf zur Aussichtsplattform.
- Kosten: Ein Erwachsenenticket liegt im mittleren Preisbereich der Stadt, für Inhaber der Innsbruck Card kostenlos.
- Für wen: Alle, die sich für die Geschichte der Region interessieren, denn die Geschichte des Panoramas ist direkt mit Tirol verbunden.
- Der Haken: Sonntags schließt das Museum früher als an anderen Tagen.
7. Stadtturm
© Simon Legner ( User:simon04 ) · CC BY-SAFoto: Simon Legner ( User:simon04 ), CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Stadtturm steht in einer engen Häuserzeile an der Herzog-Friedrich-Straße. Erbaut wurde er im 15. Jahrhundert als Wachturm: Von seiner Höhe verkündeten Herolde den Bewohnern die Uhrzeit, warnten vor Gefahren und riefen Ereignisse aus. Die graue Pyramide wird von einem runden Türmchen mit Kuppel gekrönt.
Die Aussichtsplattform bietet ein Panorama aus Ziegeldächern und Alpengipfeln. Der Eintritt ist günstig, mit der Innsbruck Card ist der Aufstieg kostenlos. Die Öffnungszeiten wechseln je nach Saison: Im Sommer bleibt der Turm länger geöffnet, im Winter schließt er früher.
- Anfahrt: Herzog-Friedrich-Straße, zwischen dem Goldenen Dachl und der Hofkirche.
- Kosten: Eintritt ist günstig, kostenloser Aufstieg für Inhaber der Innsbruck Card.
- Für wen: für alle, die die ganze Stadt sehen wollen, denn die Plattform liegt mitten in der Altstadt.
- Der Haken: Du musst eine enge Wendeltreppe hinaufsteigen.
8. Tiroler Volkskunstmuseum
© Burkhard Mücke · CC BY-SAFoto: Burkhard Mücke, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Volkskunstmuseum befindet sich in einem ehemaligen Franziskanerkloster neben der Hofkirche. Die Räume bilden mittelalterliche Interieurs mit authentischen Möbeln und Haushaltsgegenständen nach, du siehst also ganze Zimmer statt einzelner Objekte.
Die Ausstellung zeigt bestickte Tiroler Trachten, Schmuck, Musikinstrumente, Ritualmasken und Beispiele historischer Waffen. Das Museum ist täglich geöffnet; Erwachsenentickets liegen im mittleren Bereich, Kindertickets sind günstiger.
- Anfahrt: Eingang von der Hofkirchenseite, zwei Minuten von der Herzog-Friedrich-Straße (auf der Karte).
- Kosten: Erwachsenenticket im mittleren Bereich, Kinderticket günstiger; einige Ausstellungen sind in der Innsbruck Card enthalten.
- Für wen: für alle, die den Alltag der Region verstehen wollen, denn hier sind authentische Interieurs versammelt.
9. Ferdinandeum
© Photographer: User:Mateus2019 · CC BY-SAFoto: Photographer: User:Mateus2019, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Ferdinandeum ist Tirols ältestes Landesmuseum, benannt nach Herzog Ferdinand, der die Sammlung zusammentrug und die Geschichte der Region erforschte. Das Museum wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eröffnet, und seitdem ist die Sammlung zu einer vollständigen Chronik der Region gewachsen.
Gezeigt werden Fossilien und Mammutreste, prähistorische Werkzeuge, Handschriften, mittelalterliche Haushaltsgegenstände, Möbel und Musikinstrumente. Eigene Räume sind Gemälden europäischer Meister und Marmorskulpturen gewidmet. Das Museum ist montags geschlossen.
- Anfahrt: Das Museum liegt in der Altstadt, nahe der Maria-Theresien-Straße.
- Kosten: Erwachsenenticket im mittleren Bereich, Kinderticket günstiger; einige Sammlungen sind in der Innsbruck Card enthalten.
- Für wen: für alle, die Tirols Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart nachvollziehen wollen, denn die Sammlung umfasst alle Epochen.
- Der Haken: Das Museum ist montags geschlossen.
10. Goldenes Dachl
© Michael aus Halle · CC BY-SAFoto: Michael aus Halle, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDas Goldene Dachl ist ein spätgotischer Erker am Gebäude der ehemaligen Residenz der Tiroler Landesfürsten. Erbaut wurde es unter Erzherzog Friedrich IV. und Kaiser Maximilian I. Die vergoldeten Kupferschindeln bedecken nicht das ganze Haus, sondern nur den Balkon, von dem aus der Kaiser Ritterturniere beobachtete.
Das Dach besteht aus tausenden Kupferplatten, und die Balustrade trägt die Wappen der Territorien des Reiches. Die Ausstellung im Inneren erzählt von zentralen Ereignissen in Tirol und von Maximilian selbst. Im Sommer ist das Museum täglich geöffnet, im Winter montags geschlossen.
- Anfahrt: ein Platz im äußersten Zentrum der Altstadt, nahe der Herzog-Friedrich-Straße.
- Kosten: Erwachsenenticket im unteren Bereich, kostenloser Eintritt für Inhaber der Innsbruck Card.
- Für wen: für alle, die das Wahrzeichen Innsbrucks sehen wollen, denn dies ist der wichtigste Balkon der Stadt.
- Der Haken: Tagsüber ein Foto ohne Menschen auf dem Platz zu bekommen, ist fast unmöglich.
11. Swarovski Kristallwelten

Die Swarovski Kristallwelten liegen im Vorort Wattens, erreichbar mit dem Shuttle ab Innsbruck. Das Museum ist in einen Felsen hineingebaut: Den Eingang bewacht ein steinerner Riese mit einem Wasserfall aus dem Mund, und ein Glastunnel mit Philosophenzeilen über Kristall führt zu den Ausstellungen.
Im Inneren erwarten dich Licht- und Spiegelinstallationen, und der Besuch endet in einem Shop mit Souvenirs und Schmuck. Du erreichst die Kristallwelten mit dem Bus ab Hauptbahnhof oder mit dem offiziellen Shuttle. Tickets und Öffnungszeiten findest du auf der offiziellen Website.
- Anfahrt: mit dem Bus ab Hauptbahnhof oder mit dem Kristallwelten-Shuttle, etwa eine halbe Stunde (auf der Karte).
- Kosten: kostenpflichtiges Ticket, Kinderticket günstiger; kostenloser Eintritt mit der Innsbruck Card (Stand: 09/2026, offizielle Website).
- Für wen: für alle, die mit Kindern unterwegs sind, denn die Installationen sind auf einen starken Eindruck ausgelegt.
- Der Haken: Am Wochenende bildet sich eine Schlange am Eingang.
12. Dom zu St. Jakob

Der Dom zu St. Jakob steht neben der Hofburg und gilt als die wichtigste Barockkirche der Stadt. Zwei figurierte Kuppeltürme, Rundfenster und Reliefs an der Fassade schaffen eine feierliche Erscheinung, und im Inneren erwarten dich Fresken, Stuck und zahlreiche Skulpturen.
Der Hauptschatz des Doms ist der Altar mit Cranachs Gemälde „Maria mit dem Kind". Auch eine große, goldglänzende Orgel steht hier. Der Eintritt ist frei, daher lässt sich der Dom leicht in einen Spaziergang durch die Altstadt einbauen.
- Anfahrt: neben der Hofburg, eine Gehminute von der Herzog-Friedrich-Straße (auf der Karte).
- Kosten: kostenloser Eintritt, Spenden willkommen.
- Für wen: für alle, die Cranachs Werk ohne Ticket sehen wollen, denn der Eintritt in den Dom ist frei.
- Der Haken: Während der Gottesdienste ist die Besichtigung eingeschränkt.
13. Hofkirche

Die Hofkirche wurde zum Gedenken an Kaiser Maximilian I. erbaut, und ihre Erscheinung vereint drei Stile: eine gotische Fassade, ein Renaissanceportal und einen barocken Innenraum. Der Bau zog sich über Jahrzehnte hin, daher sind die Übergänge zwischen den Stilen besonders deutlich.
Im Zentrum steht das Kenotaph Maximilians aus schwarzem Marmor mit Bronzereliefs und Figuren der Vorfahren des Kaisers. Die Kapelle beherbergt einen silbernen Altar der Jungfrau Maria, und der Stolz der Kirche sind ihre zwei Orgeln. Erwachsenentickets sind günstig, für Schüler und Studierende gibt es ermäßigten Eintritt.
- Anfahrt: neben der Hofburg und dem Tiroler Volkskunstmuseum.
- Kosten: Erwachsenenticket ist günstig, ermäßigt für Studierende und Schüler; ein Teil der Sammlung ist im Ferdinandeum-Ticket enthalten.
- Für wen: für alle, die Bronzefiguren aus dem 16. Jahrhundert sehen wollen, denn das Kenotaph ist fast vollständig erhalten.
14. Hofgarten
Der Hofgarten grenzt an die Altstadt und birgt sechs Jahrhunderte Geschichte. Bäume, die unter Maria Theresia gepflanzt wurden, wachsen hier noch immer, und ein Pavillon aus jener Zeit ist weiterhin in Betrieb. Der Eintritt ist ganzjährig frei, und die Rasenflächen stehen allen offen.
Der Park hat Teiche mit Vögeln, ein Palmenhaus mit hunderten Pflanzenarten, Spielplätze und ein Café. Es ist ein seltener Stadtgarten, in dem du im Gras liegen und auf die Nordkette schauen kannst. Geh am Morgen, solange der Schatten der Bäume auf den Wegen liegt.
- Anfahrt: Eingang vom Rennweg und von der Hofburg, zu Fuß von der Altstadt.
- Kosten: Der Parkeintritt ist frei; das Palmenhaus verlangt ein kleines Ticket und ist werktags geöffnet.
- Für wen: für alle, die eine Pause zwischen den Museen brauchen, denn hier kannst du auf dem Rasen sitzen.
- Der Haken: Das Palmenhaus ist nur werktags geöffnet.
15. Grassmayr Glockenmuseum
Das Grassmayr Glockenmuseum befindet sich in einer aktiven Gießerei. Vierzehn Generationen der Familie Grassmayr haben Glocken gegossen, und die Technologie wird hier bis heute geheim gehalten. Du siehst also nicht nur eine Sammlung, sondern eine funktionierende Werkstatt.
© Loimo · CC BY-SAFoto: Loimo, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDie Ausstellung umfasst Hunderte Glocken von winzig bis riesig sowie Werkzeuge und professionelles Equipment. In der Werkstatt kannst du sehen, wie aus Kupfer und Stahl eine Glocke entsteht. Das Museum ist werktags geöffnet, von Mai bis Oktober auch samstags.
- Anfahrt: Die Werkstatt liegt auf dem Weg aus dem Zentrum Richtung Bergisel, zu Fuß etwa fünfzehn Minuten (auf der Karte).
- Kosten: Das Erwachsenenticket ist günstig, das Kinderticket noch günstiger; Gruppen erhalten Rabatt.
- Für wen: Für alle, die ein Handwerk live erleben möchten, denn die Werkstatt ist in Betrieb.
- Der Haken: Das Museum ist sonntags geschlossen.
16. Triumphpforte

Die Triumphpforte wurde im Auftrag von Maria Theresia erbaut, aber nicht, um einen Sieg zu feiern. Die Kaiserin errichtete sie als Zeichen der Trauer um ihren Mann Franz I., der während der Hochzeitsfeierlichkeiten ihres Sohnes starb. Deshalb vereint ein einziges Bauwerk Freude und Trauer.
Die Südseite ist mit Symbolen der Liebe und des Glücks geschmückt, während die Nordseite Trauersymbolen und trauernden Figuren gewidmet ist. Der Bogen steht an der Grenze zwischen der Altstadt und den neueren Vierteln, und du kommst auf dem Weg von der Maria-Theresien-Straße an ihm vorbei.
- Anfahrt: Am südlichen Ende der Maria-Theresien-Straße, am Rand der Altstadt.
- Kosten: Kostenlos, es ist ein städtisches Denkmal.
- Für wen: Für alle, die die Maria-Theresien-Straße entlanggehen, denn der Bogen steht direkt an der Route.
- Der Haken: In der Nähe verläuft eine stark befahrene Straße, daher bekommst du von beiden Seiten kein ruhiges Foto.
17. Alpenzoo
© Hafelekar · CC BY-SAFoto: Hafelekar, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDer Alpenzoo liegt am Hang der Nordkette und hält ausschließlich heimische Tiere. Alpine Tiere und Vögel leben hier, insgesamt mehr als zweitausend. Aufgrund seiner Höhenlage gilt der Zoo als einer der schönsten Europas.
Offene Gehege mit Stegen ermöglichen es dir, die Tiere ohne Gitter zu beobachten, und im Süßwasseraquarium leben heimische Fische und Amphibien. Ein Panoramafenster gibt dir freie Sicht auf die Unterwasserwelt. Der Zoo ist nur tagsüber geöffnet, im Sommer länger als im Winter.
- Anfahrt: Nimm die Hungerburgbahn bis zur Station Alpenzoo oder geh von der Altstadt bergauf.
- Kosten: Das Erwachsenenticket liegt im mittleren Bereich, Kinder erhalten Ermäßigung; mit der Innsbruck Card ist der Eintritt frei (Stand: 09/2026, Seite des Tourismusbüros).
- Für wen: Für alle, die mit Kindern unterwegs sind, denn die Gehege sind auf Nähe ausgelegt.
- Der Haken: Der Weg zum Zoo führt bergauf.
18. Hungerburgbahn
© Mttglsr · CC BYFoto: Mttglsr, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia CommonsDie Hungerburgbahn bringt dich in acht Minuten von der Altstadt hinauf auf das Hungerburg-Plateau. Die Bahn führt zu einer Bergstation mit ungewöhnlich geformten Pavillons und kommt direkt an den Aussichtsplattformen über Innsbruck heraus.
Vom Plateau aus kannst du in die Seilbahn zur Seegrube umsteigen und von dort weiter zur Hafelekar-Plattform fahren. Freitagabends fährt die Bahn länger als üblich. Tickets gibt es an den Stationen, und mit der Innsbruck Card ist die Fahrt kostenlos.
- Anfahrt: Die Talstation liegt in der Altstadt beim Kongresshaus, neben dem Goldenen Dachl.
- Kosten: Hin- und Rückfahrttickets gibt es an der Station, für Inhaber der Innsbruck Card ist die Fahrt kostenlos.
- Für wen: Für alle, die schnell über die Stadt hinaus möchten, denn der Aufstieg dauert nur wenige Minuten.
- Der Haken: Freitagabends sind die Wagen voll.
19. Nordkettenbahn
© KlausFoehl · CC BY-SAFoto: KlausFoehl, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDie Nordkettenbahn fährt vom Hungerburg-Plateau über die Seegrube hinauf zur Hafelekar-Plattform. In wenigen Minuten steigst du von der Stadt in den Gürtel aus Almwiesen und Fels auf. Die Aussicht öffnet sich sofort, also halte deine Kamera griffbereit.
Oben gibt es Aussichtsplattformen und Wege, an der Mittelstation betreibt ein Bergcafé. Die Seilbahn fährt täglich tagsüber, und ein Erwachsenenticket beginnt bei einem niedrigen Preis. Weiter unten am Hang liegen der Zoo und das Eisenbahnmuseum direkt an der Seilbahntrasse.
- Anfahrt: Nimm die Hungerburgbahn zum Hungerburg-Plateau und steig dort in die Seilbahn um.
- Kosten: Ein Erwachsenenticket beginnt bei einem niedrigen Preis, mit der Innsbruck Card ist die Auffahrt kostenlos.
- Für wen: Für alle, die Berge ohne lange Wanderung möchten, denn die Seilbahn bringt dich hinauf.
- Der Haken: Bei bewölktem Wetter liegt der Gipfel im Nebel, daher ist es besser, den Ausflug zu verschieben.
20. Bergiselschanze
© Veit Mueller · CC BY-SAFoto: Veit Mueller, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia CommonsDie Bergiselschanze steht auf dem Bergisel in einem Kiefernwald. Zweimal wurde hier das olympische Feuer entzündet, und nach dem Umbau wurde die Schanze zu einer modernen Sportanlage. Ihre Plattform erinnert an eine fliegende Untertasse.
Auch reguläre Besucher finden hier etwas zu tun: Es gibt ein Café und eine Aussichtsplattform, rundherum verlaufen Wege, und von oben siehst du Innsbruck und das Inntal. Wenn keine Wettkämpfe stattfinden, kannst du auch die Funktionsbereiche der Schanze besichtigen. Im Winter ist die Anlage dienstags geschlossen.
- Anfahrt: Geh vom Zentrum den Weg hinauf zum Hügel oder nimm die Straßenbahn bis zum Fuß und fahre dann mit dem Aufzug weiter.
- Kosten: Das Erwachsenenticket ist günstig, das Kinderticket günstiger; für Inhaber der Innsbruck Card ist der Eintritt frei.
- Für wen: Für alle, die Innsbruck von oben sehen möchten, denn die Plattform steht hoch über der Stadt.
- Der Haken: Im Winter ist die Schanze dienstags für Besucher geschlossen.
Touren und Tickets in Innsbruck
Geführte Touren, Tickets ohne Anstehen und Aktivitäten — die meisten Angebote sind kostenfrei stornierbar.
Angebote auf GetYourGuide ansehenDas Widget wird nach Ihrer Zustimmung geladen.
⁉️🤔 Häufige Fragen
Wie viel Zeit brauchst du für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Innsbrucks?
Plane mindestens zwei Tage ein. Am ersten Tag sieh dir die Altstadt an: die Hofburg, das Goldene Dachl, die Hofkirche, den Dom zu St. Jakob und die Maria-Theresien-Straße. Am zweiten Tag fahr auf die Nordkette und besuch den Zoo oder Schloss Ambras. Wenn du weniger Zeit hast, wähle die Altstadt und eine Bergauffahrt.
Lohnt sich der Kauf der Innsbruck Card?
Die Karte rechnet sich, wenn du auf die Nordkette fährst und mehrere Museen besuchst. Sie umfasst zweiundzwanzig Attraktionen, Bergbahnen und den Stadtverkehr. Für einen einzigen Tag in der Altstadt ist die Karte unter Umständen unnötig, denn einige Aussichtspunkte sind frei zugänglich. Rechne anhand deiner Route nach.
Welche Sehenswürdigkeiten in Innsbruck sind kostenlos?
Die Maria-Theresien-Straße, das Helblinghaus, die Triumphpforte, der Hofgarten, der Dom zu St. Jakob und die Basilika Wilten kannst du kostenlos besichtigen. Die Hofburg und das Goldene Dachl sind von außen zugänglich. Für die Innenräume der Museen brauchst du ein Ticket, einige davon sind jedoch in der Innsbruck Card enthalten. In den Kirchen sind Spenden willkommen.
Wie kommst du ohne Auto zu den Swarovski Kristallwelten?
Von Innsbruck nach Wattens fährt ein Bus vom Hauptbahnhof, außerdem gibt es den offiziellen Kristallwelten-Shuttle. Die Fahrt dauert etwa eine halbe Stunde. Prüfe Shuttle-Tickets und Fahrplan auf der offiziellen Website des Museums. Mit der Innsbruck Card ist der Eintritt zu den Kristallwelten inklusive, du brauchst also kein Auto.
Was kannst du in Innsbruck an einem Regentag unternehmen?
Such Schutz in den Museen: Das Ferdinandeum, das Tiroler Volkskunstmuseum, das Tirol Panorama und die Hofburg sind bei jedem Wetter geöffnet. In der Hofkirche und im Dom zu St. Jakob kannst du einen Regenguss kostenlos abwarten. Wenn du Zeit hast, fahr zu den Swarovski Kristallwelten: Der größte Teil der Ausstellung befindet sich im Inneren des Riesen.
Wenn du die Stadt vor deiner Reise in Bewegung sehen möchtest, schau dir den kurzen Überblick unten an.
Kurz gesagt: was du buchen solltest
Innsbruck lässt sich bequem an zwei Tagen entdecken. Widme den ersten der Altstadt: Hofburg, Goldenes Dachl, Hofkirche, Dom zu St. Jakob und Maria-Theresien-Straße liegen alle dicht beieinander. Den zweiten Tag reservierst du für die Berge und das Bergisel: Hungerburgbahn, Nordkettenbahn, Alpenzoo und Sprungschanze.
- Wenn du zwei Tage Zeit hast: am ersten Tag die Altstadt, am zweiten Nordkette und Bergisel.
- Wenn du mit Kindern unterwegs bist: Alpenzoo, Swarovski Kristallwelten und Hungerburgbahn.
- Wenn es regnet: Ferdinandeum, Tiroler Volkskunstmuseum und Tirol Panorama.
- Wenn du Geld sparen willst: die Innsbruck Card statt Einzeltickets für Museen und Bahnen.
Buche Tickets für Bergbahnen und beliebte Museen im Voraus: An der Nordkette und bei den Kristallwelten werden die Warteschlangen ab Mittag länger. Sieh dir Touren und Tickets für Innsbruck auf GetYourGuide an.
Alle zwanzig Punkte sind auf der Karte unten eingezeichnet: So kannst du deine Route bequem nach Tagen planen.
Zwanzig Orte in Innsbruck
Orte auf der Karte
- 1Schloss Ambras Ältestes Museum der Welt, Habsburger-Porträtgalerie und Rüstkammer
- 2Basilika und Stift Wilten Barockstift am Fuße des Bergisel, freier Eintritt
- 3Hofburg Habsburger Residenz aus dem 15. Jahrhundert, fünfundzwanzig Appartements zu besichtigen
- 4Maria-Theresien-Straße Hauptfußgängerachse mit Palästen, Geschäften und Einkaufspassagen
- 5Helblinghaus Gotisches Haus mit Rokoko-Stuckfassade neben dem Goldenen Dachl
- 6Tirol Panorama Rundpanorama der Schlacht gegen Napoleons Truppen auf dem Bergisel
- 7Stadtturm Wachtturm aus dem 15. Jahrhundert mit Aussichtsplattform über den Dächern der Altstadt
- 8Tiroler Volkskunstmuseum Ehemaliges Franziskanerkloster mit originalen mittelalterlichen Interieurs
- 9Ferdinandeum Ältestes Museum Tirols, von Fossilien bis europäischer Malerei
- 10Goldenes Dachl Spätgotischer Erker mit vergoldeten Kupferschindeln, Symbol der Stadt
- 11Swarovski Kristallwelten Museum im Berg in Wattens mit Licht- und Spiegelinstallationen
- 12Dom St. Jakob Hauptbarockkirche der Stadt mit Altarbild von Cranach, freier Eintritt
- 13Hofkirche Kirche mit dem Kenotaph Maximilians I. und Bronzefiguren aus dem 16. Jahrhundert
- 14Hofgarten Stadtpark mit Teichen, Palmenhaus und Bäumen aus der Zeit Maria Theresias
- 15Triumphpforte Triumphpforte am südlichen Ende der Hauptstraße, Norden Freude, Süden Trauer
- 16Alpenzoo Nur einheimische Tierwelt am Nordkette-Hang, offene Gehege und Aquarium
- 17Hungerburgbahn Aufstieg von der Altstadt zum Hungerburg-Plateau in acht Minuten
- 18Bergisel Südlicher Hügel mit Aussichtsplattform über Innsbruck und das Inntal


