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35 Prager Sehenswürdigkeiten: Was du sehen solltest und wie du hinkommst

35 Prager Sehenswürdigkeiten: Was du sehen solltest und wie du hinkommst

Das klassische Zentrum von Prag lässt sich wirklich an einem Tag zu Fuß erkunden. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen in einem Umkreis von drei Kilometern entlang der Moldau, und du brauchst keinen Guide, um sie zu sehen.

Das Problem ist ein anderes: Es gibt zu viele Orte. Ohne Plan verbringst du einen halben Tag in Warteschlangen und mit Fahrten zwischen den Stadtteilen.

Wir haben 35 sehenswerte Orte zusammengestellt, vom Altstädter Ring bis zum Žižkov-Fernsehturm. Zu jedem Ort gibt es einen Tipp für die Anreise und einen ehrlichen Haken. Geprüft am 13.09.2026: Der Eintritt zum Vyšehrad-Gelände ist ganzjährig kostenlos (laut offizieller Website), und Tickets für die Hauptroute der Prager Burg werden online verkauft (laut Tourismusportal der Burg).

Anzeige: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links, bei einer Buchung über diese Links erhalten wir eine Provision, für dich entstehen keine Mehrkosten.

Was du in Prag sehen solltest: das Wichtigste

Ohne Eile braucht Prag drei Tage. Für einen Tag nimmt man das klassische Dreieck: Hradčany, Karlsbrücke und Altstadt. Den Rest fügst du nach Stadtteilen hinzu, damit du nicht quer durch die ganze Stadt hetzen musst.

💡 Kurz gesagt:

  • Drei Tage für die Stadt: ein Tag für die Prager Burg, ein Tag für die Altstadt, ein Tag für Vyšehrad und Petřín.
  • Plätze, Brücken und Uferpromenaden sind kostenlos; du zahlst nur für Museen, Türme und den Dombesuch.
  • Besorge Tickets für die Prager Burg, Zoo-Tickets und Petřín-Turm-Tickets vorab online.
  • Preise und Öffnungszeiten: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website

Unsere Auswahl für einen Kurztrip:

Ort

Stadtteil

Warum er sich lohnt

Karlsbrücke

Malá Strana

Am besten vor 8 Uhr morgens

Prager Burg

Hradčany

Veitsdom und Goldenes Gässchen

Altstädter Ring

Altstadt

Astronomische Uhr, Rathaus, Teynkirche

Vyšehrad

Vyšehrad

Kostenloser Eintritt und Blick auf die Moldau

Petřín-Turm

Malá Strana

Stadtpanorama von oben

Zoo

Troja

Einer der besten Zoos Europas

Unten findest du die vollständige Liste mit 35 Sehenswürdigkeiten, jeweils mit Wegbeschreibung.

1. Wenzelsplatz

Straßenbahnen und Autos auf dem Wenzelsplatz in Prag© ŠJů · CC BYFoto: ŠJů, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons

Der Wenzelsplatz erstreckt sich vom Nationalmuseum bis zur Altstadt und dient als wichtigste Fußgängerzone der Stadt. Geschäfte, Banken, Hotels und Restaurants säumen ihn, daher lässt es sich hier an jedem Tag bequem spazieren. Es gibt einen Treffpunkt: das Reiterstandbild des heiligen Wenzel im oberen Teil des Boulevards. Der Platz ist immer voll, und das ist normal; er ist ein praktischer Ausgangspunkt für eine Route durch das Zentrum. Schau dir die Fassaden in verschiedenen Stilen an, geh hinauf zum Museum und dann zu Fuß hinunter in die Altstadt. Abends wird es wegen der Bars laut, mit Kindern kommst du besser tagsüber.

  • Anreise: Metro A und B, Station Můstek, oder Metro A und C, Station Muzeum.
  • Kosten: Spazieren ist kostenlos; du zahlst nur in Cafés und Geschäften.
  • Der Haken: abends viel Lärm und angetrunkene Gruppen.
  • Übernachten in der Nähe: buche ein Hotel im Zentrum von Prag auf Trip.com.

2. Schloss Troja

Moldau und Smetana-Ufer in Prag© DXR · CC BY-SAFoto: DXR, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Schloss Troja liegt am nördlichen Rand der Stadt, an der Moldau. Das barocke Anwesen wurde Ende des 17. Jahrhunderts für das Adelsgeschlecht Sternberg erbaut, und sein Erscheinungsbild spiegelt die Idee einer italienischen Landvilla wider. Die Fassade kombiniert Dunkelrot und Weiß, Pilaster und große Fenster mit Rahmungen schmücken die Wände. Vor dem Schloss erstreckt sich ein Garten im französischen Stil mit Alleen und Brunnen. Im Inneren finden Ausstellungen statt, draußen flanieren Familien mit Kindern. Die Anreise dauert: Das Schloss ist weit vom Zentrum entfernt, plane also einen eigenen Ausflug ein.

  • Anreise: Metro C bis Nádraží Holešovice, dann Bus 112 bis zur Haltestelle Zámek Troja.
  • Kosten: Eintritt nur für den Museumsteil; der Schlosspark ist kostenlos.
  • Der Haken: weit vom Zentrum; ohne Auto oder Bus kommst du nicht hin.
  • Tickets im Voraus: sieh dir Tickets für Prager Museen an.

3. Nationaltheater

Nationaltheater in Prag und Brücke über die Moldau© Tadeáš Gregor · CC BY-SAFoto: Tadeáš Gregor, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Nationaltheater steht an der Moldau-Uferpromenade und gilt als Symbol der tschechischen kulturellen Wiedergeburt. Der Grundstein wurde 1868 gelegt, und der Bau wurde durch Spenden von Adligen und Bürgern finanziert. Das Gebäude ist leicht zu erkennen: Sein ovales Kuppeldach in Sternenblau wird von einer goldenen Krone gekrönt. Die Fassade zeigt Skulpturengruppen, darunter Apollon mit den Musen und Nike, die Siegesgöttin, auf einem Streitwagen. Im Inneren finden Opern- und Ballettaufführungen statt, und der Zuschauerraum selbst ist nur mit Eintrittskarte zugänglich. Wenn du das Gebäude von innen sehen möchtest, besorge dir eine Karte für eine Vormittagsvorstellung.

  • Anfahrt: Metro B, Station Národní třída, dann 5 Minuten zu Fuß zur Uferpromenade.
  • Kosten: Aufführungstickets kosten mehr als eine Gebäudeführung; prüfe den Preis an der Theaterkasse.
  • Der Haken: Ohne Ticket kommst du nicht hinein; es gibt keinen freien Zugang auf eigene Faust.
  • Gruppen-Stadtführungen: Prag-Touren auswählen.

4. Franz-Kafka-Museum

Schwarze Skulptur K im Hof des Kafka-Museums© Mister No · CC BYFoto: Mister No, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Das Franz-Kafka-Museum befindet sich in einem ehemaligen Ziegelwerksgebäude nahe der Karlsbrücke auf der Kleinseite. Die Ausstellung widmet sich dem Leben und Werk des Schriftstellers: Fotografien, Manuskripte, Dokumente und Buchausgaben. Die Wände der Säle sind mit Zitaten aus seinen Tagebüchern bedeckt, und durch die Räume zieht ein Strom aus Klängen, Flüstern und Musikfragmenten. All das erzeugt die Atmosphäre, die man aus seinen Romanen kennt. Das Museum ist eher für Literaturliebhaber gedacht als für einen schnellen Durchgang. Am Eingang kann es eine Schlange geben, daher lohnt es sich, ein Ticket im Voraus zu kaufen.

  • Anfahrt: Straßenbahn bis zur Haltestelle Malostranská, dann 4 Minuten zu Fuß.
  • Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig; prüfe den Preis auf der offiziellen Website.
  • Der Haken: Die Säle sind düster und eng, und zu Stoßzeiten ist es schwer, die Exponate zu betrachten.
  • Tickets online: Tickets für Prager Museen kaufen.

5. Žižkov-Fernsehturm

Žižkov-Fernsehturm mit Kapseln und Babyskulpturen

Der Žižkov-Fernsehturm ist das höchste Bauwerk der Stadt und ragt wie eine Rakete über dem Stadtteil Žižkov in den Himmel. Der Turm wurde 1992 fertiggestellt: Drei Stahlbetonpfeiler sind durch würfelförmige Plattformen verbunden. Darin befinden sich eine Aussichtsplattform, Fernseh- und Rundfunkanlagen sowie ein Restaurant. Ein besonderes Merkmal des Ortes: Schwarze Babys des Bildhauers David Černý klettern an den Stützen hinauf. Die Aussichtsplattform ist ganzjährig geöffnet, aber an klaren Tagen kann die Schlange lang sein. Von oben siehst du ganz Prag, einschließlich der Prager Burg und der Moldau.

  • Anfahrt: Metro A, Station Jiřího z Poděbrad, dann 8 Minuten zu Fuß zum Turm.
  • Kosten: Der Eintritt zur Aussichtsplattform ist kostenpflichtig; Tickets gibt es vor Ort und online.
  • Der Haken: Bei starkem Wind ist die Plattform geschlossen, also prüfe das Datum deines Besuchs im Voraus.
  • Aussichtsplattformen und Touren: Prag-Touren vergleichen.

6. Havel-Markt

Souvenirstände am Havelské Markt unter grünen Markisen

Der Havel-Markt wird an einem alten Handelsplatz in der Altstadt betrieben. Verkauft werden Souvenirs, bemalte Keramik, Marionetten, Gemälde, Postkarten und lokale Süßigkeiten in Blechdosen. Die Auswahl ist groß, und die Preise sind höher als in Geschäften zwei Straßen weiter. Der Handelsplatz geht auf das 13. Jahrhundert zurück, als sich hier Handwerker ansiedelten. Heute ist der Markt ein praktischer Ort für schnelle Geschenke auf dem Weg zum Altstädter Ring. Komm tagsüber zum Einkaufen; die Stände schließen am Abend.

  • Anfahrt: Metro A, Station Můstek, dann 3 Minuten zu Fuß entlang der Straße Havelská.
  • Kosten: Der Eintritt ist frei; du zahlst nur für deine Einkäufe.
  • Der Haken: Die Souvenirpreise sind überhöht; vergleiche sie mit den benachbarten Geschäften.

7. Zoo

Przewalski-Pferde in einem Zoogehege© Czech Wikipedia user Packa · CC BY-SAFoto: Czech Wikipedia user Packa, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5), Wikimedia Commons

Der Prager Zoo erstreckt sich über 50 Hektar im Stadtteil Troja und beherbergt mehr als 5.000 Tiere (laut offizieller Website des Zoos). Das Gelände vereint Wiesen, Felsen, Teiche, Höhlen und Tropenpavillons, sodass die Tiere unter Bedingungen leben, die ihren natürlichen Lebensräumen nahekommen. Besondere Aufmerksamkeit gilt hier seltenen und bedrohten Arten. Ein ganzer Tag im Zoo ist normal: Das Gelände ist hügelig, und zwischen den Pavillons legst du mehrere Kilometer zu Fuß zurück. Mit Kindern solltest du einen Kinderwagen mitbringen oder Pausen einplanen. Vom Eingang aus erreichst du Aussichtsplattformen mit Blick auf die Moldau.

  • Anfahrt: Metro C bis Nádraží Holešovice, dann Bus 112 bis zur Haltestelle Zoologická zahrada.
  • Kosten: Tickets sind online günstiger als an der Kasse am Eingang.
  • Der Haken: Der Zoo liegt weit vom Zentrum entfernt, und die Fahrt dauert ab der Metro etwa eine halbe Stunde.
  • Tickets online: Ticket für den Prager Zoo kaufen.

8. John-Lennon-Mauer

John-Lennon-Mauer mit Graffiti in Prag© Adam Zivner · CC BY-SAFoto: Adam Zivner, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die John-Lennon-Mauer steht in Malá Strana, gegenüber der Residenz der französischen Botschaft. Der Musiker ist nie in Prag aufgetreten, aber das hielt die Einheimischen nicht davon ab, ihm eine Mauer zu widmen. Die ersten Inschriften erschienen hier 1980, direkt nach seinem Tod, und seitdem hat das Wandbild ein Eigenleben entwickelt. Die Behörden versuchten mehrfach, die Mauer zu überstreichen, aber die Zeichnungen kamen immer wieder. Heute ist sie ein offener Ort ohne Tickets und ohne Öffnungszeiten, und die Leute kommen wegen der Atmosphäre und für Fotos. Wenn du schon hier bist, wirf auch einen Blick auf das Ufer und die nahe gelegene Brücke.

  • Anfahrt: Straßenbahn bis Malostranské náměstí, dann 3 Minuten zu Fuß zum Ufer.
  • Kosten: kostenlos, rund um die Uhr geöffnet.
  • Der Haken: Die Mauer ist immer voll, und das schmale Ufer ist mit Touristen überlaufen.

9. Spielzeugmuseum

Vitrine mit Blechschiffen und antiken Puppen© Leif Jørgensen · CC BY-SAFoto: Leif Jørgensen, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Spielzeugmuseum befindet sich in einem der historischen Gebäude der Prager Burg. Es hat elf Räume mit Vitrinen und mehr als zweitausend Exponaten: Porzellanpuppen, Teddybären, Roboter, Puppenhäuser, Lokomotiven und Spielzeugautos. Eine eigene Etage ist Barbie und ihrer Geschichte gewidmet. In den Vitrinen finden sich auch Prominentenfiguren und beliebte Figuren aus vergangenen Jahrzehnten. Das Museum ist klein, die Besichtigung dauert etwa eine Stunde und eignet sich gut als Pause zwischen Palast und Kathedrale. Mit Kindern ist es eine der besten Optionen im oberen Teil der Stadt.

  • Anfahrt: Straßenbahn bis Pražský hrad, dann 6 Minuten zu Fuß.
  • Kosten: Eintritt kostenpflichtig, Tickets gibt es vor Ort und online.
  • Der Haken: Die Räume sind eng.
  • Museumstickets: Tickets online prüfen.

10. Hradschiner Platz

Hradschiner Platz in Prag mit Touristen und historischen Gebäuden© Natalia Semenova · CC BYFoto: Natalia Semenova, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Der Hradschiner Platz öffnet den Weg in den aristokratischen Teil der Stadt. Er ist auf allen Seiten von Palästen umgeben, und in seiner Mitte steht die Mariensäule, die 1726 aus Dankbarkeit für die Errettung vor einer Pestepidemie errichtet wurde. Hier beginnt der Haupteingang zur Residenz des Präsidenten. Täglich gegen Mittag findet die Wachablösung statt, und zahlreiche Menschen kommen, um zuzusehen. Verweile auf dem Platz, um die Palastfassaden und Durchgänge zu studieren. Von hier führt der Weg direkt zur Prager Burg und zur Kathedrale.

  • Anfahrt: Straßenbahn bis Pražský hrad, dann 2 Minuten zu Fuß.
  • Kosten: Die Besichtigung des Platzes ist kostenlos, und die Wachablösung ist für alle zugänglich.
  • Der Haken: Zur Wachablösung versammeln sich Menschenmengen, also komm früh.
  • Vor deiner Reise: Reiseversicherungsoptionen vergleichen.

11. Veitsdom

Gotische Gewölbe und Fenster des Veitsdoms© Ray Swi-hymn from Sijhih-Taipei, Taiwan · CC BY-SAFoto: Ray Swi-hymn from Sijhih-Taipei, Taiwan, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons

Der St.-Veits-Dom dominiert die Prager Burg und gilt als die nationale Hauptkirche Tschechiens. Gebaut wurde mit Unterbrechungen sechs Jahrhunderte lang, deshalb verbindet der Bau Gotik mit späteren Epochen. Im Inneren liegen böhmische Könige, und hier werden die historischen Kronjuwelen aufbewahrt. Die Dimensionen treffen dich sofort: Das Hauptschiff ist über hundert Meter lang, und die beiden Spitztürme ragen fast neunzig Meter auf (laut offiziellem Burgportal). Die Glasfenster und Schnitzereien verdienen eigene Zeit. In der Hochsaison ist die Warteschlange lang, also kauf Tickets im Voraus.

  • Anreise: Straßenbahn bis Pražský hrad, dann durch das Tor in den zweiten Burghof.
  • Kosten: Eintritt mit einem Ticket für die Prager Burg, Preis auf der offiziellen Website prüfen.
  • Der Haken: gegen Mittag bildet sich am Eingang eine lange Schlange.
  • Zeitfenster-Tickets: Prager Burg Tickets auf Tiqets.

12. Alter Königspalast

Karlsbrücke in Prag im Morgengrauen© Bradley Weber · CC BYFoto: Bradley Weber, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Der Alte Königspalast ist der älteste Teil der Prager Burg und die frühere Residenz der böhmischen Fürsten. Errichtet wurde der Bau im 12. Jahrhundert, danach veränderte jeder Herrscher etwas an seinem Aussehen. Heute siehst du einen Komplex aus Gebäuden unterschiedlicher Höhe, wobei die Renaissance deutlich erkennbar ist. Das Haupt-Highlight im Inneren ist der Wladislawsaal: Hier wurden Monarchen gekrönt, Feste gefeiert und sogar berittene Ritterspiele abgehalten. Das kunstvolle gotische Gewölbe des Saals kommt ohne eine einzige Säule aus und ist allein schon einen Besuch wert. Der Besuch ist nur mit einem Ticket für die Prager Burg möglich.

  • Anreise: Straßenbahn bis Pražský hrad, dann durch den zweiten Burghof.
  • Kosten: Eintritt mit einem Ticket für die Prager Burg, Preis auf der offiziellen Website prüfen.
  • Der Haken: der Saal ist oft wegen Ausstellungen geschlossen, also prüfe das Datum deines Besuchs im Voraus.

13. Kloster Strahov

Kloster Strahov auf einem Hügel in Prag© Matěj Baťha · CC BY-SAFoto: Matěj Baťha, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons

Das Kloster Strahov wurde 1140 für Mönche des Prämonstratenserordens gegründet. Das Areal bildet ein einheitliches Ensemble: die Basilika Mariä Himmelfahrt mit ihren hohen Barocktürmen, die gotische Kirche St. Rochus und klassizistische Gebäude. Der Hauptgrund für einen Besuch ist die Bibliothek: Sie beherbergt mehr als einhunderttausend Bücher, Handschriften und Dokumente aus dem 9. bis 17. Jahrhundert. Die Decken der Säle sind mit Fresken und Stuck verziert, und die Bibliothek lässt Besucher in kurzen Zeitfenstern hinein. In der Nähe arbeitet eine Klosterbrauerei, ein guter Stopp nach der Besichtigung. Das Kloster selbst ist aktiv, also verhalte dich in den Gebäuden leise.

  • Anreise: Straßenbahn bis zur Haltestelle Pohořelec, dann 5 Minuten bergauf.
  • Kosten: Bibliothekstickets sind kostenpflichtig, der Eintritt in die Kirche ist separat.
  • Der Haken: die Bibliothek ist in Zeitfenstern geöffnet, und es kann eine Schlange geben.
  • Tickets und Touren: Sightseeing-Touren auf GetYourGuide.

14. Lustschloss der Königin Anna

Lustschloss der Königin Anna mit Garten und Springbrunnen© Karen Blaha · CC BY-SAFoto: Karen Blaha, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons

Das Lustschloss der Königin Anna steht im Königlichen Garten neben der Prager Burg. Kaiser Ferdinand I. gab den Bau 1538 für seine Frau Anna in Auftrag, italienische Architekten leiteten die Arbeiten. Der Bau dauerte etwa fünfundzwanzig Jahre, und die Königin sah das fertige Gebäude nie. Die Fassade ist an allen Seiten von toskanischen Säulen gerahmt, das Gesims der Galerie mit einem Relieffries geschmückt, und gekrönt wird der Bau von einem grünen Dach in Form eines umgekehrten Kiels. Im Inneren finden Ausstellungen statt, im Sommer gibt es hier Konzerte. Schau auf dem Weg zur Prager Burg vorbei, das Schloss liegt direkt an der Straße.

  • Anreise: Straßenbahn bis zur Haltestelle Královský letohrádek, dann 2 Minuten zu Fuß.
  • Kosten: der Garteneintritt ist frei, Ausstellungen im Inneren sind kostenpflichtig.
  • Der Haken: der Garten ist saisonal geöffnet, und im Winter sind einige Wege gesperrt.

15. Karlsbrücke

Karlsbrücke, Statuen, Turm und Prager Burg© Jorge Franganillo · CC BYFoto: Jorge Franganillo, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Die Karlsbrücke verbindet die Altstadt mit der Kleinseite und ist der bekannteste Übergang der Stadt. Der Bau begann im 14. Jahrhundert und dauerte etwa fünfzig Jahre. Steinerne Heiligenstatuen säumen das Geländer, und an einer von ihnen wünscht man sich etwas, indem man die Kupferplatten berührt. Die Brücke ist nur für Fußgänger zugänglich, und den ganzen Tag über strömt ein dichter Menschenfluss über sie. Die beste Zeit für Fotos ist der frühe Morgen: Vor 8 Uhr ist hier fast niemand unterwegs. Am Abend geht die Beleuchtung an, und der Blick auf die Moldau verändert sich. Nimm dir einen Moment Zeit, um zu sehen, wie die Brücke zwei unterschiedliche Viertel verbindet.

  • Anfahrt: Metro A, Station Staroměstská, dann 3 Minuten bis zur Brücke.
  • Kosten: kostenlos, rund um die Uhr geöffnet.
  • Der Haken: Tagsüber ist die Brücke voll, und am Abend sind Straßenverkäufer unterwegs.
  • Stadtspaziergänge: Prag-Touren auf GetYourGuide.

16. Kirche der Jungfrau Maria vor dem Teyn

Teynkirche mit zwei Türmen am Altstädter Ring© kikiwis · CC BYFoto: kikiwis, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Die Kirche der Jungfrau Maria vor dem Teyn erhebt sich über dem Altstädter Ring mit zwei Türmen, die von kronenartigen Dächern gekrönt werden. Der Bau erstreckte sich über zwei Jahrhunderte, vom späten 14. bis zum frühen 16. Jahrhundert, und die Kirche gilt als Denkmal der Hochgotik. Goldene Kugeln krönen die Turmspitzen, und zwischen ihnen steht ein Giebel mit einer Skulptur der Madonna mit Kind. Vom Hauptbahnhof aus ist der Platz bequem zu Fuß über Kopfsteinpflasterstraßen zu erreichen. Im Inneren der Kirche solltest du unbedingt den Hauptaltar und das Relief mit Szenen der Passion ansehen. Während der Gottesdienste ist das Gebäude für Touristen geschlossen, also prüfe die Besichtigungszeiten im Voraus.

  • Anfahrt: Metro A, Station Staroměstská, oder Straßenbahn bis zur Haltestelle Dlouhá třída.
  • Kosten: Der Eintritt in den Touristenbereich ist kostenpflichtig, während der Gottesdienste werden keine Touristen eingelassen.
  • Der Haken: Zwischen den Gottesdiensten füllt sich die Kirche mit Reisegruppen, Ruhe gibt es dann nicht.

17. Altstädter Ring

Altstädter Ring mit der St.-Nikolaus-Kirche

Der Altstädter Ring entstand im 10. Jahrhundert an der Stelle eines städtischen Marktes und ist bis heute das Herz des historischen Zentrums. Straßen gehen von ihm in alle Richtungen ab, und über sie erreichst du leicht die Moldau oder das jüdische Viertel. In der Mitte steht das Jan-Hus-Denkmal, und in der Nähe erhebt sich der Komplex des Altstädter Rathauses mit der astronomischen Uhr am Turm. Gegenüber siehst du Häuser mit historischen Namen wie „Zum Goldenen Engel" und „Zum Roten Fuchs". Auf dem Platz ist immer viel los, aber es lohnt sich, ihn zweimal zu sehen: tagsüber und am Abend mit Beleuchtung. Er ist ein praktischer Ausgangspunkt, um deine gesamte Route durch die Altstadt zu planen.

  • Anfahrt: Metro A, Station Staroměstská, dann 2 Minuten zu Fuß.
  • Kosten: Die Besichtigung des Platzes ist kostenlos, die Besteigung des Rathausturms ist kostenpflichtig.
  • Der Haken: Tagsüber ist der Platz voller Touristen, und die Preise in den Cafés dort sind überhöht.
  • Unterkünfte in der Nähe: Hotels am Altstädter Ring ansehen.

18. Prager astronomische Uhr

Prager Rathausuhr Orloj an einem Turm© Ray Swi-hymn from Sijhih-Taipei, Taiwan · CC BY-SAFoto: Ray Swi-hymn from Sijhih-Taipei, Taiwan, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons

Die Prager astronomische Uhr am Rathausturm gilt als einer der ersten Mechanismen dieser Art in Europa. Die Uhr wurde vom königlichen Uhrmacher Mikuláš zusammen mit dem Astronomen Jan Šindel gebaut, später verfeinerten andere Meister den Mechanismus. Oben siehst du den Zug der Apostel, darunter das astronomische Zifferblatt mit dem Lauf von Sonne und Mond und unten den Kalenderring mit Medaillons. Zu jeder vollen Stunde läutet das Skelett des Todes eine Glocke, und die Figuren erwachen zum Leben. Beobachte das Schauspiel besser nicht direkt am Platz, sondern etwas weiter entfernt, damit du den gesamten Mechanismus sehen kannst. Komm fünf Minuten vor der vollen Stunde, um einen guten Platz zu bekommen.

  • Anfahrt: Metro A, Station Staroměstská, dann zum Rathaus am Platz gehen.
  • Kosten: Das Zuschauen vom Platz aus ist kostenlos, die Turmbesteigung ist kostenpflichtig.
  • Der Haken: Wenn die Uhr schlägt, versammelt sich eine dichte Menschenmenge auf dem Platz.
  • Turmtickets: Tickets für Prager Museen und Türme.

19. Jüdisches Viertel

Grabsteine des Alten Jüdischen Friedhofs in Prag© Jorge Royan · CC BY-SAFoto: Jorge Royan, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Das jüdische Viertel, auch Josefov genannt, liegt wenige Minuten vom Altstädter Ring entfernt. Das Viertel entstand bereits im 11. Jahrhundert, als Juden ein eigenes Wohngebiet zugewiesen wurde. Nach dem Umbau an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert entstanden hier anstelle dunkler Gassen Prachtbauten und breite Straßen. Die Hauptsehenswürdigkeiten sind heute die Synagogen: Die Altneu-Synagoge wird noch genutzt, die Klausen-Synagoge zeigt das Alltagsleben im Viertel, und die Spanische Synagoge besticht durch ihre Innenräume im maurischen Stil. In der Nähe liegt der Alte Jüdische Friedhof mit seinen dicht an dicht stehenden Grabsteinen. Plane einen halben Tag für das Viertel ein; Tickets werden meist als Kombiticket verkauft.

  • Anfahrt: Metro A, Station Staroměstská, dann 5 Minuten zu Fuß.
  • Kosten: Der Eintritt zu den Synagogen erfolgt mit einem Kombiticket; den Preis erfährst du an der Kasse.
  • Der Haken: Samstags sind einige Synagogen wegen Schabbat geschlossen.
  • Synagogentickets: Tickets für das Jüdische Museum in Prag auf Tiqets.

20. Schlosstreppe

Kopfsteingepflasterte Burgtreppe mit einer Laterne, Blick nach unten© Stavros Argyropoulos from Greece · CC BY-SAFoto: Stavros Argyropoulos from Greece, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons

Die Schlosstreppe verbindet die Kleinseite mit dem Hradschin und dient als kurzer Weg zur Prager Burg. Die breiten Stufen wurden im 17. Jahrhundert zwischen hohen Mauern angelegt, das Mauerwerk später restauriert und ist so bis heute erhalten. Hinter der südlichen Mauer liegen Gärten und die indische Botschaft, hinter der nördlichen Mauer beginnen die ehemaligen Weinberge des heiligen Wenzel. Von den oberen Absätzen hast du einen Blick auf den Fürstenberg-Garten und die Dächer der Stadt. Der Aufstieg ist kurz, aber spürbar, also geh es langsam an. Wenn die Zeit knapp ist, erreichst du die Treppe vom jüdischen Viertel aus bequem mit dem Bus.

  • Anreise: Mit der Straßenbahn bis zur Haltestelle Malostranské náměstí, dann zu Fuß bergauf.
  • Kosten: kostenlos, die Treppe ist rund um die Uhr zugänglich.
  • Der Haken: Die Stufen sind steil und nach Regen rutschig.
  • Flughafentransfer: buche einen Transfer in Prag.

21. Prager Burg

Fassade der Alten Propstei mit dem Veitsdom© Ricardalovesmonuments · CC BY-SAFoto: Ricardalovesmonuments, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Prager Burg ist ein Palast- und Parkareal auf einem Hügel am linken Ufer der Moldau und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hinter den Mauern verbergen sich drei Innenhöfe, um die sich Gebäude aus verschiedenen Epochen und Stilrichtungen gruppieren. Durch die Höfe und Plätze kannst du frei schlendern, für den Eintritt in den Veitsdom, den Alten Königspalast, die St.-Georgs-Basilika und das Goldene Gässchen brauchst du jedoch ein Ticket. Rundgang-Tickets gibt es in den Infozentren auf dem Gelände und online (laut Website der Prager Burg). Die Wachablösung findet am Haupteingang statt. Plane für deinen Besuch mindestens einen halben Tag ein, sonst musst du hetzen. Komm zur Öffnungszeit; gegen Mittag sind deutlich mehr Menschen unterwegs.

  • Anreise: Mit der Straßenbahn bis zur Haltestelle Pražský hrad oder zu Fuß über die Burgtreppe.
  • Kosten: Der Zutritt zum Gelände ist frei, das Ticket gilt für die ausgewählten Orte.
  • Der Haken: Nach einem halben Tag bist du müde; das Gelände ist hügelig und weitläufig.
  • Tickets online: Tickets für die Prager Burg bei Tiqets.

22. Kohl-Brunnen

Barocker Kohl-Brunnen im zweiten Burghof© Radosław Botev · CC BYFoto: Radosław Botev, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/pl/deed.en), Wikimedia Commons

Der Kohl-Brunnen steht im zweiten Hof der Prager Burg und trägt zwei weitere Namen: Löwenbrunnen und Leopold-Brunnen. Der erste Name geht auf seinen Schöpfer zurück, der zweite bezieht sich auf die Löwenfiguren, der dritte auf König Leopold I. Der Bildhauer Hieronymus Kohl schuf das Bauwerk 1686 aus Sandstein. Das Becken ist von Stufen mit Stuckdekor und einem Schriftband mit dem Buchstaben L umgeben, auf der ersten Ebene stehen vier antike Götter: Neptun, Merkur, Herkules und Vulkan. Die obere Ebene wird von Meerestritonen mit Löwen getragen, und die gesamte Komposition krönt eine Kugel. Das Wasser kommt hier aus einem alten Wasserkanal des Brusnice-Bachs. In der Nähe ist unter einem kunstvollen schmiedeeisernen Baldachin ein originaler Brunnen erhalten.

  • Anreise: Mit der Straßenbahn bis zur Haltestelle Pražský hrad, dann durch den ersten Hof.
  • Kosten: kostenlos, der Brunnen steht in einem frei zugänglichen Bereich.
  • Der Haken: Der Brunnen läuft nicht immer; im Winter kann das Becken abgedeckt sein.

23. Prager Loreto

Prager Loreto mit Turm und grüner Turmspitze© VitVit · CC BY-SAFoto: VitVit, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Prager Loreto liegt am Loretánské náměstí im Stadtteil Hradčany. Der Legende nach trugen Engel das Haus der Jungfrau Maria aus dem Heiligen Land in die italienische Stadt Loreto, und diese Geschichte gab ähnlichen Wallfahrtsstätten in ganz Europa ihren Namen. 1626 begann hier auf Anordnung der Gräfin Lobkowicz der Bau des Komplexes, an dem die besten Architekten arbeiteten. Rund um das Heilige Haus entstanden sechs Kapellen, die Kirche der Geburt des Herrn und zwei Brunnen. Im Inneren lohnen sich die Deckenfresken, Gitter und Schnitzereien, und in der Schatzkammer ist echter Schmuck zu sehen. Das Hauptgebäude schmückt ein Uhrturm, der zu jeder vollen Stunde schlägt. Für einen Besuch reicht eine Stunde.

  • Anreise: mit der Straßenbahn bis zur Haltestelle Pohořelec, dann 3 Minuten zu Fuß.
  • Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, ein Ticket gilt für Kirche und Schatzkammer.
  • Der Haken: Während der Gottesdienste sind Touristen im Inneren nicht erlaubt.
  • Tickets online: Tickets für das Prager Loreto auf Tiqets.

24. Vyšehrad

Panorama von Vyšehrad von der Moldau aus mit einer Kirche© source photos: cs:ŠJů derivative work: Justass ( talk ) · CC BY-SAFoto: source photos: cs:ŠJů derivative work: Justass ( talk ), CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Der Vyšehrad liegt auf einem felsigen Ufer der Moldau und dient als Freilichtmuseum. Die Festung ist seit dem 10. Jahrhundert bekannt, und auf ihrem Gelände sind mehr als vierzig Sehenswürdigkeiten versammelt (laut der offiziellen Vyšehrad-Website). Das älteste Bauwerk ist die Rotunde des heiligen Martin, und das Wahrzeichen ist die Basilika St. Peter und Paul mit ihren zwei hohen Türmen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche mehrfach umgebaut, ihr Gesamterscheinungsbild blieb jedoch erhalten. Ein eigener Punkt auf der Route ist der Slavín-Friedhof, auf dem berühmte tschechische Persönlichkeiten begraben sind. Der Eintritt zum Gelände ist ganzjährig frei, Tickets brauchst du nur für bestimmte Orte und die Kasematten. Hier ist es ruhiger als im Zentrum, und das ist der größte Vorteil des Vyšehrad.

  • Anreise: Metrolinie C, Station Vyšehrad, dann 5 Minuten zu Fuß bis zu den Toren.
  • Kosten: Der Eintritt zum Gelände ist frei, Kasematten und Galerien kosten Eintritt.
  • Der Haken: Einige Orte sind im Winter geschlossen, und die Festungsmauern wirken karg.
  • Stadtführungen: Touren auf GetYourGuide.

25. Petřín-Aussichtsturm

Panorama von Prag vom Petřín-Hügel mit dem Strahov-Stadion© Tiia Monto · CC BY-SAFoto: Tiia Monto, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Petřín-Aussichtsturm steht auf dem Petřín-Hügel und gilt als die jüngere Schwester des Eiffelturms. Tschechische Touristen sahen den Pariser Turm 1889 und wollten einen eigenen, und ein Aktienverein sammelte das Geld. Das Bauwerk wurde 1891 eröffnet und ist etwa fünfmal kleiner als das Original. Zur Aussichtsplattform führen 299 Stufen, und der Turm selbst ragt rund 60 Meter auf (laut der Prager Tourismuszentrale). Du kannst zu Fuß hinaufsteigen oder die Standseilbahn nehmen, sofern sie in Betrieb ist. Von oben eröffnet sich ein Panorama auf die Prager Burg, den Vyšehrad, die Karlsbrücke und die gesamte Moldau. Plane deinen Besuch vor dem Sonnenuntergang, wenn die Aussicht am schönsten ist.

  • Anreise: mit der Straßenbahn bis zur Haltestelle Újezd, dann zu Fuß oder mit der Standseilbahn hinauf.
  • Kosten: Das Besteigen des Turms ist kostenpflichtig, das Spazieren auf dem Hügel ist frei.
  • Der Haken: 299 Stufen sind ein Workout, und der Aufzug fasst nur sehr wenige Personen.
  • Tickets im Voraus: Tickets für den Petřín-Aussichtsturm auf Tiqets.

26. Tanzendes Haus

Panorama von Prag mit der Moldau und Brücken von oben© Giorgio Galeotti · CC BYFoto: Giorgio Galeotti, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons

Das Tanzende Haus steht an der Moldau-Uferpromenade und sticht aus den förmlichen Fassaden des Viertels hervor. Einheimische nennen es „Ginger und Fred" nach dem Tanzduo, manchmal auch einfach „das betrunkene Haus". Das Gebäude besteht aus zwei Türmen: Der zylindrische symbolisiert Fred, der zweite ist an der Taille eingeschnürt und stellt Ginger dar. Das Gebäude entstand an der Stelle eines Hauses, das bei einem amerikanischen Bombenangriff am Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört wurde. Die Autoren des Projekts, der Kroate Vlado Milunić und der Kanadier Frank Gehry, schufen ein dekonstruktivistisches Objekt, das die Prager nicht sofort akzeptierten. Heute befinden sich im obersten Stockwerk eine Aussichtsplattform und ein Restaurant. Am einfachsten lässt sich das Gebäude von der Uferpromenade auf der gegenüberliegenden Straßenseite fotografieren.

  • Anreise: mit der Straßenbahn bis zur Haltestelle Jiráskovo náměstí, dann 2 Minuten zu Fuß.
  • Kosten: Die Besichtigung von außen ist frei, Restaurant und Aussichtsplattform sind kostenpflichtig.
  • Der Haken: Ins Innere zu gelangen ist schwierig, und einige Etagen sind für Besucher gesperrt.

27. Apple Museum

Apple-II-Computer in einer Museumsvitrine

Das Apple Museum eröffnete 2015 nahe der Karlsbrücke und zog sofort viele Besucher an. Die Sammlung umfasst 472 Exponate und zeigt die Geschichte der Marke von den ersten Computern bis zu modernen Geräten. Der Steve-Jobs-Raum erzählt die Geschichte seines Lebens: ein Schultagebuch, alte Verträge, ein Jahrbuch. Eigene Räume sind Computern, Produkten und Playern gewidmet, darunter seltene limitierte Sondermodelle. Ein Besuch dauert etwa eine Stunde und spricht alle an, die mit dieser Technik aufgewachsen sind. Das Museum ist klein, also erwarte nicht die Dimensionen eines großen Technikmuseums.

  • Anreise: Metrolinie A, Station Staroměstská, dann 4 Minuten zu Fuß entlang der Husova.
  • Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, Tickets gibt es vor Ort und online.
  • Der Haken: Die Räume sind eng.
  • Online-Tickets: Apple Museum Tickets auf Tiqets.

28. Denkmal für die Opfer des Kommunismus

Bronzefiguren eines Denkmals auf Stufen unterhalb des Petřín© Nan Palmero from San Antonio, TX, USA · CC BYFoto: Nan Palmero from San Antonio, TX, USA, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Das Denkmal für die Opfer des Kommunismus wurde 2002 eröffnet, zwölf Jahre nach dem Sturz des Regimes. Das Monument steht an einem Hang am Fuß des Petřín-Hügels, und seine Erscheinung ist bewusst düster: Sieben menschliche Figuren gehen eine Treppe hinab. Die dem Betrachter am nächsten stehende Figur ist noch unversehrt, während die weiter hinten stehenden Statuen nach und nach verfallen, Risse bekommen und Körperteile verlieren. Die Schöpfer wollten zeigen, wie politische Gefangene unter einem totalitären Regime leiden. Im Zentrum der Komposition befindet sich eine Bronzetafel mit der Zahl der Opfer: Verhaftete, Deportierte, in Gefängnissen Verstorbene und Hingerichtete. Fröhlich ist es hier nie, und genau darum geht es. Komm her, wenn du die jüngere Geschichte des Landes ohne den polierten Anstrich sehen willst.

  • Anreise: Straßenbahn bis zur Haltestelle Újezd, dann 2 Minuten zu Fuß zum Hang.
  • Kosten: kostenlos, rund um die Uhr geöffnet.
  • Der Haken: Der Ort ist düster und nichts für kleine Kinder.

29. Franz-Kafka-Kopf

Verspiegelter Kopf von Kafka in Prag© Dmitry Djouce from London · CC BYFoto: Dmitry Djouce from London, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Der Franz-Kafka-Kopf erschien 2014 im Stadtzentrum, der Bildhauer war David Černý. Der riesige Kopf besteht aus verspiegelten Platten und dreht sich langsam, aber nicht als Ganzes: Er scheint auseinanderzufallen und sich wieder zusammenzusetzen. Mit dieser Bewegung verweist der Künstler auf die Erzählung „Die Verwandlung", in der der Held seine vertraute Gestalt verliert. Die verspiegelten Flächen reflektieren die Fassaden der umliegenden Gebäude, sodass die Skulptur jedes Mal anders aussieht. Trotz ihrer Größe arbeitet sie fast lautlos. Die Skulptur steht in einem Innenhof eines Einkaufszentrums nahe dem Wenzelsplatz, und du erreichst sie in wenigen Minuten.

  • Anreise: Metrolinien A und B, Station Můstek, dann 3 Minuten zu Fuß entlang der Charvátova.
  • Kosten: kostenlos, die Skulptur steht in einem offenen Bereich.
  • Der Haken: Der Innenhof ist klein, und zu Stoßzeiten ist es schwer, ein Foto ohne Menschen darin zu bekommen.

30. Nationalmuseum

Nachtfassade des Nationalmuseums in Prag© Diego Delso · CC BY-SAFoto: Diego Delso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Nationalmuseum nimmt das Gebäude am oberen Ende des Wenzelsplatzes ein und schließt die Perspektive des Boulevards ab. Das Gebäude mit seiner langen Fassade und der hohen Kuppel ist schon von Weitem erkennbar, und nach der Renovierung wurden die Säle im Inneren aufgefrischt. Die Sammlung ist in mehrere große Bereiche gegliedert: Naturgeschichte, Geschichte und Archäologie. Im zweiten Stock werden Fundstücke aus Ausgrabungen gezeigt, das dritte Stockwerk ist der Paläontologie gewidmet. Außerdem gibt es eine eigene Bibliothek mit rund einer Million Bänden. Das Museum beherbergt zudem Sammlungen von Musikinstrumenten und Sport. Plane mindestens drei Stunden für deinen Besuch ein, die Sammlungen sind umfangreich.

  • Anreise: Metrolinien A und C, Station Muzeum, Ausgang direkt am Gebäude.
  • Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, ein Einzelticket deckt die Hauptausstellungen ab.
  • Der Haken: Die Säle sind riesig, und ohne Plan bist du nach der Hälfte erschöpft.
  • Online-Tickets: Nationalmuseum Tickets auf Tiqets.

31. Wallensteinpalast

Der Wallensteinpalast steht in Malá Strana und gilt als der größte Palast der Stadt. Im 17. Jahrhundert befanden sich an dieser Stelle mehrere Dutzend Herrenhäuser und sechs Gärten, bis Feldherr Albrecht von Wallenstein beschloss, hier eine Residenz zu errichten. Das Projekt wurde von italienischen Architekten umgesetzt, das Gebäude ist im Stil der Spätrenaissance gehalten. Im Inneren ist der zweigeschossige Rittersaal bemerkenswert, in dem der Auftraggeber als Mars dargestellt ist. An den Palast schließt sich ein Garten mit Skulpturen an: Die Originale wurden nach Schweden gebracht, daher stehen hier Kopien. Heute beherbergt das Gebäude den tschechischen Senat, der Zugang ins Innere ist also eingeschränkt, aber den Garten kannst du frei betreten.

Sala terrena des Waldsteinpalais und Gartenbrunnen© Jacek Halicki · CC BY-SAFoto: Jacek Halicki, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons
  • Anreise: Metro A, Station Malostranská, dann 3 Minuten zu Fuß.
  • Kosten: Der Garten ist kostenlos zugänglich, die Innenräume nur bei seltenen Führungen.
  • Der Haken: Ins Innere kommst du fast nie, und der Garten schließt nachts.
  • Stadtführungen: Touren auf GetYourGuide.

32. Alphonse-Mucha-Museum

Gebäude des Alphonse-Mucha-Museums mit einem Schild in Prag© Ricardalovesmonuments · CC BY-SAFoto: Ricardalovesmonuments, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Alphonse-Mucha-Museum erzählt vom Leben und Werk des Künstlers, der im Jugendstil arbeitete. Die Ausstellung ist in sieben Bereiche gegliedert und zeichnet seinen Weg von dekorativen Tafeln bis zur Pariser Zeit nach. Ein eigener Raum ist den Plakaten gewidmet: Sie waren es, die Mucha in Frankreich berühmt machten. Das Museum zeigt außerdem Bleistiftzeichnungen, Gemälde und Pastelle. Am Ende des Besuchs sehen die Gäste einen Dokumentarfilm über den Künstler. Das Museum ist klein, du kannst es in etwa einer Stunde besichtigen. Es liegt nur einen Steinwurf vom Wenzelsplatz entfernt und lässt sich daher gut mit dem Nationalmuseum verbinden.

  • Anreise: Metro A und B, Station Můstek, dann 2 Minuten zu Fuß entlang der Panská.
  • Kosten: Eintritt kostenpflichtig, das Ticket gilt den ganzen Tag.
  • Der Haken: Die Räume sind kompakt, an Wochenenden wird es voll.
  • Tickets online: Tickets für das Alphonse-Mucha-Museum auf Tiqets.

33. Prager Metronom

Prager Metronom auf einem Steinsockel in Letná© User:Aktron · CC BY-SAFoto: User:Aktron, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia Commons

Das Prager Metronom steht auf dem Letná-Hügel und schlägt den Takt mit einem riesigen Metallstab. Sein Schöpfer, der Bildhauer Vratislav Karel Novák, gab ihm eine einfache Bedeutung: Die Zeit schreitet unaufhaltsam voran, bietet aber zugleich Halt. Die nahe gelegene Aussichtsplattform eröffnet einen weiten Blick auf die Moldau und ihre Brücken. Der Ort ist beliebt für Sonnenuntergänge und die offene Fläche; abends treffen sich hier junge Leute mit Musik. Das Metronom selbst ist schon von weitem sichtbar und dank des Stabs über den Baumkronen leicht zu finden. Auf den Letná-Hügel kannst du zu Fuß durch den Park oder von der Uferseite aus hinaufsteigen.

  • Anreise: Straßenbahn bis zur Haltestelle Letenské náměstí, dann 10 Minuten bergauf durch den Park.
  • Kosten: kostenlos, das offene Gelände ist rund um die Uhr zugänglich.
  • Der Haken: Der Aufstieg ist spürbar, und abends ist es laut und voll.

34. Gemeindehaus

Gemeindehaus in Prag mit Mosaik und Kuppel© Diego Delso · CC BY-SAFoto: Diego Delso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Gemeindehaus steht am Platz der Republik neben dem Pulverturm. Einst befand sich hier ein Königspalast, der mit der Zeit jedoch verfiel, und an seiner Stelle wurde ein multifunktionales Gebäude errichtet. Die Fassade vereint Neobarock, tschechischen Jugendstil und Neorenaissance, an der Ausgestaltung arbeiteten dreißig der besten Bildhauer und Künstler ihrer Zeit. Im Inneren siehst du Ornamente, Gemälde, Fresken und Skulpturen sowie den Smetana-Saal, in dem Konzerte stattfinden. Das Gebäude wurde mit Aufzug, Belüftung und Heizung ausgestattet, und alle Systeme funktionieren bis heute. Die unteren Etagen kannst du ohne Ticket betreten, um die Innenräume zu sehen und einen Kaffee zu trinken. Abends ist es praktisch, ein Ticket für ein Konzert zu kaufen.

  • Anreise: Metro B, Station Náměstí Republiky, der Ausgang führt direkt zum Gebäude.
  • Kosten: Der Zugang zum Café und zu einigen Sälen ist kostenlos, Konzerte erfordern Tickets.
  • Der Haken: Der Konzertsaal ist während der Proben geschlossen, also prüfe den Zeitplan im Voraus.
  • Tickets und Konzerte: Führungen und Konzerte auf GetYourGuide.

35. Rudolfinum

Fassade des Rudolfinums in Prag mit Fahnen und Statuen© Aconcagua ( talk ) · CC BY-SAFoto: Aconcagua ( talk ), CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Das Rudolfinum steht am Jan-Palach-Platz und ist die Heimat der Tschechischen Philharmonie. Das Gebäude wurde 1876-1885 als Geschenk einer tschechischen Bank an die Stadt zu einem Jubiläum errichtet und nach Kronprinz Rudolf benannt. Die strenge Neorenaissance-Fassade, der symmetrische Grundriss und die zahlreichen Skulpturen machen es zu einem der elegantesten Gebäude der Stadt. 1919 zog die Regierung ein, und bei den Umbauten gingen einige der ursprünglichen Innenräume verloren. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude den Musikern zurückgegeben, heute finden hier Konzerte und Ausstellungen statt. Der Hauptsaal ist nach Dvořák benannt, Tickets für Abendkonzerte solltest du im Voraus kaufen. Tagsüber kannst du hineingehen, um die Galerieräume zu besichtigen.

  • Anreise: Metro A, Station Staroměstská, dann 3 Minuten zu Fuß Richtung Ufer.
  • Kosten: Ein Teil der Galerie ist kostenlos, Konzerte erfordern Tickets.
  • Der Haken: An Konzerttagen ist das Foyer für den freien Zugang geschlossen.

Prager Sehenswürdigkeiten auf der Karte

Öffne die Karte und plane deine Tagesroute: Die Orte auf der Liste liegen nah beieinander, und du kannst die Reihenfolge der Besichtigungen ändern. Nutze die Links unten, um Zugverbindungen zu prüfen, falls du ohne Auto nach Prag reist (laut České dráhy).

Wenn du über Prag hinaus in Tschechien reisen möchtest, wirf vorab einen Blick auf den landesweiten Zugfahrplan. Und für die Stadt selbst ist es praktisch, Touren und Tickets gleich zu buchen.

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Touren und Tickets in Prague

Geführte Touren, Tickets ohne Anstehen und Aktivitäten — die meisten Angebote sind kostenfrei stornierbar.

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⁉️🤔 Häufige Fragen

Wie viele Tage brauchst du für Prag?

Drei Tage reichen für das klassische Programm. Der erste Tag gehört der Prager Burg, dem Veitsdom und der Burgtreppe. Am zweiten Tag siehst du den Altstädter Ring, die astronomische Uhr, die Teynkirche und das jüdische Viertel. Den dritten Tag widmest du dem Vyšehrad, dem Petřín-Aussichtsturm und einem Spaziergang am Ufer entlang. Wenn du weniger Zeit hast, lass die Museen aus und konzentriere dich auf die wichtigsten Plätze.

Was kannst du in Prag kostenlos sehen?

Der Altstädter Ring, der Wenzelsplatz, die Karlsbrücke, der Hradschiner Platz und das Gelände der Prager Burg sind kostenlos zugänglich. Der Eintritt zum Vyšehrad-Gelände ist frei (laut Vyšehrad-Website), ebenso viele Uferpromenaden und Parks. Du zahlst nur für den Eintritt zu Kathedralen, Türmen, Museen und Aussichtsplattformen.

Wann ist die beste Reisezeit für Prag?

Am angenehmsten ist es von Mai bis Juni und im September: warm, aber ohne die Juli-Hitze und die August-Menschenmassen. Im Winter ist die Stadt ruhiger und die Weihnachtsbeleuchtung wird eingeschaltet, aber es wird früh dunkel und einige Gärten und Terrassen sind geschlossen. Der Vorteil von Wochentagen liegt auf der Hand: Am Wochenende sind die Schlangen an der Prager Burg und am Petřín-Turm deutlich länger.

Lohnt sich die Prague Card für eine Reise?

Die Karte rechnet sich nur bei einem vollen Programm mit täglichen Besuchen kostenpflichtiger Museen. Wenn du hauptsächlich über Plätze, Brücken und durch Parks läufst, brauchst du die Karte nicht: Diese Orte sind ohnehin kostenlos. Berechne vorab die Kosten der Tickets, die du tatsächlich kaufen wirst, und vergleiche sie mit dem Kartenpreis.

Wie kommst du vom Flughafen ins Zentrum von Prag?

Die einfachste Variante ist ein Bus zur Metro und dann die U-Bahn, aber mit Gepäck ist ein Transfer oder Taxi bequemer. Die Fahrt dauert je nach Verkehr etwa eine halbe Stunde. Kaufe Tickets vorab online, das ist günstiger als sie am Flughafen vor Ort zu kaufen.

Kurz gesagt: was du buchen solltest

Prag eignet sich gut für eine Reise ohne Pauschalpaket: Das Zentrum ist zu Fuß erkundbar, Tickets gibt es online, und die Auswahl an Unterkünften ist riesig. Wenn du drei Tage Zeit hast, buche ein Hotel im Zentrum, Tickets für die Türme im Voraus und einen Flughafentransfer. Wenn du mit der Familie unterwegs bist, nimm den Zoo und das Spielzeugmuseum dazu, und für eine erste Reise reicht das klassische Zentrum völlig aus.

Wenn du nur einen Kurztrip machst, buche eine Unterkunft in der Nähe des Altstädter Rings. Wenn du mit der Familie kommst, schau dich nach Hotels in der Nähe der Metro um, mit Kinderwagen und Gepäck ist das einfacher. Wenn du die Stadt vom Wasser und von oben sehen möchtest, buche eine Bootstour und ein Ticket für eine Aussichtsplattform im Voraus.

Du kannst die Reise an einem Abend zusammenstellen: Vergleiche die Preise und buche alles auf einmal online.

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