
Unterhaltung in Barcelona für Kinder: 20 Orte mit Preisen und Tickets
Barcelona macht Eltern mit seinen Preisen und Warteschlangen Angst. Dabei gibt es hier jede Menge Orte, an die du mit Kind kommen kannst, ohne einen Monat im Voraus zu buchen.
Wir haben 20 Unternehmungen mit Kindern in Barcelona zusammengestellt: Parks, Fahrgeschäfte, Museen, eine Seilbahn und ein Stadion. Zu jedem Ort findest du den Ticketpreis oder ein ehrliches „Check die Website", die Anreise und den Haken, den du besser vorher kennst. Manche Orte laufen in Zeitfenstern, also kauf Tickets ein paar Tage im Voraus.
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1. Montjuïc-Seilbahn
💡 Kurz gesagt:
- Montjuïc ist die Seilbahn, Parks und eine Festung. Das Zentrum ist Gaudí und Museen. Der Norden ist Tibidabo und Port Aventura.
- Kauf Tickets für den Park Güell, die Casa Batlló und das Aquarium im Voraus: Im Sommer sind die Zeitfenster mehrere Tage im Voraus ausverkauft.
- Der ruhigste Tag für einen Besuch ist ein Wochentag: Die Schlangen sind kürzer und die Abendtermine günstiger.
- Preise und Öffnungszeiten: Stand: 09/2026, geprüft auf der Preisseite des Park Güell.
© Mariordo (Mario Roberto Durán Ortiz) · CC BY-SAFoto: Mariordo (Mario Roberto Durán Ortiz), CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Montjuïc-Seilbahn verbindet den Hafen mit der Spitze des Hügels. Die Strecke wurde 1970 eröffnet, und 2007 wurde die Bahn komplett renoviert: Mittlerweile verkehren 55 Kabinen, in die jeweils bis zu 8 Erwachsene passen (laut Montjuïc-Seilbahn).
Die Fahrt dauert etwa acht Minuten. In dieser Zeit überwindest du 85 Höhenmeter und legst mehr als 750 m über den Dächern des Hafens und den Gärten von Montjuïc zurück. Du musst nicht bis zum Ende fahren: Steig an einer der drei Stationen aus und geh zu Fuß weiter.
Die Station Parc Montjuïc setzt dich direkt neben den olympischen Anlagen von 1992 ab: den Ringen, Museen und dem Palau Sant Jordi. An der Station Mirador erwarten dich ein Kakteengarten und ein Panorama aus Meer und Hafen. Die letzte Haltestelle, Castell, führt zur Festung Montjuïc, mit deren Bau im 17. Jahrhundert begonnen wurde.
Wie viel es kostet: Die Seilbahn ist nicht im städtischen Nahverkehrsticket enthalten; Tickets werden separat gekauft (laut Seilbahnbetreiber), und Kindertickets sind günstiger als Erwachsenentickets.
Wie du hinkommst: Von der U-Bahn-Station Paral·lel gehst du zur unteren Station Avinguda de Miramar; von dort fahren Busse weiter den Hügel hinauf.
Für wen: Kinder ab 5 bis 6 Jahren, die Höhe und den Blick von oben mögen.
Der Haken: Bei starkem Wind stellen die Kabinen den Betrieb ein, also plane deine Fahrt besser für den Vormittag.
2. Freizeitpark Tibidabo
© Enric · CC BY-SAFoto: Enric, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsTibidabo liegt am höchsten Punkt der Stadt, von hier aus siehst du ganz Barcelona und das Meer. Der Park wurde 1889 eröffnet und funktioniert noch immer als klassischer Familienfreizeitpark (laut Tibidabo-Verwaltung). Es gibt mehr als 30 Fahrgeschäfte, und manche Karussells sind älter als deine Eltern und laufen nach der Restaurierung immer noch.
Die größte Herausforderung ist die Anreise. Die Standseilbahn bringt dich in wenigen Minuten hinauf in den Park, während die historische blaue Straßenbahn Tramvia Blau in Reparatur ist: Prüf ihren Status im Parkfahrplan. Rechne für den Aufstieg vom Zentrum ohne Auto etwa eine Stunde ein.
Ganz oben gibt es ein Riesenrad, einen Panoramabereich mit sanften Fahrgeschäften und schattige Plätze, an denen Eltern die Mittagshitze abwarten. Die Tickets gelten für den ganzen Tag und richten sich nach der Körpergröße des Kindes: So zahlst du nur für die Fahrgeschäfte, die dein Kind nutzen darf (laut Tibidabo).
Tickets: Der Preis hängt von der Körpergröße ab; die aktuellen Tarife findest du auf der offiziellen Website.
Anreise: Standseilbahn ab der Station Avinguda Tibidabo, dann zu Fuß; vom Plaça de Kennedy fährt ein Bus zum Park.
Für wen: Familien mit Kindern zwischen 4 und 12 Jahren.
Der Haken: Der Kalender ist wechselhaft, der Park ist nicht jeden Tag geöffnet und schließt bei schlechtem Wetter, also wirf vorher einen Blick auf die Öffnungszeiten.
3. Magische Fontäne von Montjuïc
© DagafeSQV · CC BY-SAFoto: DagafeSQV, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDie Magische Fontäne wurde für die Weltausstellung 1929 in Barcelona gebaut, entworfen vom Ingenieur Carles Buïgas. Es ist eine hydraulische Anlage auf 3.000 m², und die Fontänen erreichen die Höhe eines 16-stöckigen Gebäudes (laut Stadtverwaltung Barcelona). In den ersten Jahren wurde die Anlage von Hand betrieben, pro Schicht arbeiteten 20 Menschen daran.
Später wurde die Fontäne automatisiert, Musik und farbiges Licht in tausenden Schattierungen kamen hinzu. Die Abendshows waren lange eine kostenlose Attraktion für die ganze Stadt. Wegen der Dürre wurden die Shows mehrere Jahre ausgesetzt, und der Kalender ist weiterhin saisonal und ändert sich je nach Entscheidung der Stadt: Schau ins Programm der Stadtverwaltung.
Komm eine halbe Stunde vor Beginn und stell dich auf die Treppenstufen beim Nationalmuseum (MNAC). Von dort siehst du das gesamte Fontänenbecken und musst dein Kind nicht über die Menge heben. Die Show dauert etwa eine Stunde.
Anreise: Metrostation Espanya (Linien L1 und L3), dann die Allee hinauf in Richtung Hügel laufen.
Kosten: Der Zugang zum Platz ist kostenlos, aber die Shows laufen nicht jeden Abend.
Für wen: Familien mit Kindern jeden Alters.
Der Haken: Der Zeitplan hängt von der Jahreszeit und den Wasserreserven ab; in einem trockenen Jahr werden die Shows komplett abgesagt.
4. Parc de la Ciutadella
© D.Rovchak · CC BY-SAFoto: D.Rovchak, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsKönig Philipp V. ordnete nach 1714 den Bau einer Festung im Stadtzentrum an. Eineinhalb Jahrhunderte später war sie kein Militärstandort mehr, und die meisten Mauern wurden abgerissen, um die Erinnerung an die Unterdrückung der Stadt zu tilgen. Auf dem freigeräumten Gelände wurde ein Park angelegt.
Heute ist er der praktischste Park für einen Spaziergang mit Kindern. Im Inneren findest du einen Zoo, einen See mit Ruderbooten, die Cascada-Fontäne, an der ein junger Gaudí mitgearbeitet hat, und das Schloss der drei Drachen mit Tierskulpturen. Einige der Gebäude beherbergen Museen, und in einem davon sitzt das katalanische Parlament (laut Stadtverwaltung).
Es gibt drei Gründe, hier länger zu bleiben: freier Eintritt, viel Schatten und Spielplätze für Kinder unterschiedlichen Alters. Geh morgens oder nach 17:00 Uhr hin, wenn die Hitze nachlässt. Der Park ist auch im Winter geöffnet, er schließt abends nur früher.
Öffnungszeiten: Der Park ist täglich geöffnet, der Eintritt ist frei; die genauen Zeiten findest du auf der Seite zum Parc de la Ciutadella.
Anreise: Metrostation Arc de Triomf oder Marina, dann am Park entlang laufen.
Für wen: Kleinkinder mit Spielplätzen und Kinder zwischen 5 und 12 Jahren, die in den Zoo mitgenommen werden.
Der Haken: Bootsverleih und einige Einrichtungen sind wetterabhängig; im Winter sind sie geschlossen.
5. Poble Espanyol
© pere prlpz · CC BY-SAFoto: pere prlpz, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDas Poble Espanyol entstand auf dem Montjuïc für die Weltausstellung 1929 in Barcelona. Die Idee stammte vom Architekten Josep Puig i Cadafalch, und für die Arbeiten wurden Künstler und Handwerker hinzugezogen. Sie reisten durch die Provinzen, skizzierten die markantesten Häuser und Plätze und setzten sie dann an einem Ort zusammen.
Einige der Gebäude bilden die Originale im Maßstab 1:1 nach, andere sind verkleinert. Auf einer Runde läufst du durch Spanien, von kastilischen Steingassen bis zu andalusischen Innenhöfen. Auch hier gibt es Werkstätten: Glas, Keramik, Leder.
Für Kinder ist das eine praktische „Landkarte des Landes" ganz ohne Reisen, und abends wird die Beleuchtung eingeschaltet und es finden Konzerte statt. Kauf Tickets online: An der Kasse gibt es eine Schlange, und am Wochenende ist der Einlass in Zeitfenster unterteilt (laut dem Dorf).
Tickets: kostenpflichtiger Eintritt für Erwachsene und Kinder, genaue Preise auf der offiziellen Website.
Anreise: Standseilbahn ab der Metrostation Paral·lel oder Seilbahn zur Station Parc Montjuïc.
Für wen: Kinder ab 6 Jahren und Eltern, die sich für Handwerk interessieren.
Der Haken: tagsüber viele Reisegruppen, und Souvenirs in den Läden kosten mehr als in der Stadt.
6. Gran Teatre del Liceu
© Chabe01 · CC BY-SAFoto: Chabe01, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Gran Teatre del Liceu wurde 1847 eröffnet und hat mehrere Brände und Renovierungen überstanden. Anfang des 20. Jahrhunderts trat hier Diaghilews Kompanie auf, und nach der letzten Renovierung gilt das Theater als eines der größten Europas.
Mit Kindern kommst du nicht wegen der Oper hierher, sondern für eine Führung: Du siehst den Zuschauerraum, das Spiegelfoyer, die Seitenbühnen und die Bühnenmechanik. Der Guide erklärt, wie eine Produktion vorbereitet wird, und das versteht auch ein Kind im Schulalter. Prüfe Tickets und Führungszeiten im Spielplan des Theaters.
Führungen: mit festen Zeiten, begrenzte Plätze, kaufe sie vorab auf der Website des Theaters.
Anfahrt: U-Bahn-Station Liceu (L3) direkt am Eingang, mitten auf der La Rambla.
Für wen: Kinder ab 8 und Teenager, die Theater und Musik lieben.
Der Haken: An Tagen mit Abendvorstellungen sind manche Säle geschlossen und die Führungen werden verkürzt.
7. Park Güell
© Canaan · CC BY-SAFoto: Canaan, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Park Güell war als Gartenstadt für wohlhabende Katalanen gedacht. Der Mäzen Eusebi Güell kaufte Land am Stadtrand, doch die Grundstücke verkauften sich schlecht: Die Reichen wollten das Zentrum nicht verlassen. Am Ende blieb nur ein Haus bewohnt, und der Park wurde ein Park.
Gaudí baute Terrassen, Viadukte und eine Bank, die aus zerbrochenem Geschirr, Scherben und Flaschenglas zusammengesetzt ist. Am Eingang begrüßen dich Lebkuchenhäuser mit glasierten Dächern, und unter dem Saal mit guter Akustik verbirgt sich eine Wasserzisterne. Auch bei Regen gibt es hier viel zu sehen: Einige Wege verlaufen unter Gewölben.
Tickets kosten 18 EUR für Erwachsene, 13,50 EUR für Kinder von 7 bis 12 Jahren, Kinder unter 6 kommen kostenlos hinein, brauchen aber trotzdem ein Ticket (Stand: 09/2026, Park Güell Tarife). Der Einlass erfolgt in 30-Minuten-Slots von 9:30 bis 19:30 Uhr, und wer einmal draußen ist, kommt nicht wieder hinein.
Tickets: online ist günstiger und zuverlässiger als an der Kasse; die Morgenslots sind zuerst weg (Stand: 09/2026, offizielle Website).
Anfahrt: U-Bahn Vallcarca oder Lesseps, dann zu Fuß bergauf oder mit dem Bus 24.
Für wen: Kinder ab 5 und Jugendliche, die ungewöhnliche Orte lieben.
Der Haken: Der Aufstieg ist bei Hitze anstrengend, und ab 11:00 gibt es Schlangen für Fotos an der Bank und den Häusern.
8. Labyrinth von Horta
© Canaan · CC BY-SAFoto: Canaan, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Park Laberint d'Horta wurde im 18. Jahrhundert als privater Garten des Marquis von Desvalls angelegt. Im 19. Jahrhundert kamen benachbarte Grundstücke zum Palast hinzu, und der Garten wurde für die Stadtbewohner geöffnet. Im 20. Jahrhundert ging er an die Stadt über und wurde nach der Restaurierung öffentlich.
Das Labyrinth besteht aus geschnittenen Zypressen und steht im neoklassischen Teil des Gartens. Nicht jedem gelingt es, beim ersten Versuch den Ausgang zu finden, aber die Suche nach dem Ausweg wird für Kinder zum Spiel. In der Nähe erwartet dich ein romantischer Abschnitt mit Teich, Pavillons und seltenen Pflanzen.
Ein Teil von „Das Parfum: Die Geschichte eines Mörders" wurde hier gedreht, daher kennen Teenager den Park aus einer Filmszene. Besucher werden in Gruppen eingelassen, um die Wege zu schonen: Buche deinen Eintritt vorab auf der Seite der Stadtverwaltung.
Kosten: Der Einlass ist durch die Besucherzahl begrenzt; prüfe die aktuellen Bedingungen und Öffnungszeiten auf der Website der Stadtverwaltung.
Anfahrt: U-Bahn Mundet (L3), dann die Straße bergauf gehen; der Eingang liegt am Passeig dels Castanyers.
Für wen: Kinder ab 4 und Schulkinder, die sich für Gärten und das Labyrinth interessieren.
Der Haken: kleine Gruppen und Zeitfenster, daher klappt ein spontaner Spaziergang möglicherweise nicht.
9. Aquarium Barcelona
© Robertgombos · CC BY-SAFoto: Robertgombos, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Aquarium liegt direkt im Hafen, neben dem Einkaufszentrum Maremagnum, und ist die bequemste Option für einen Regentag. Die Hauptattraktion ist ein 80 m langer Unterwassertunnel: Haie und Rochen schwimmen über dir, und Kinder laufen hindurch, ohne den Blick vom Glas abzuwenden (laut Aquarium).
Die Ausstellung ist in zwei Teile gegliedert. Der erste zeigt die Bewohner des Mittelmeers, der zweite erklärt, wie Tiefe und Wassereigenschaften das Leben der Meerestiere verändern. Ein eigener Saal ist den Pinguinen gewidmet, die sich gut vom Beckenrand aus beobachten lassen.
Für die Kleinen gibt es drinnen Spiel- und Bewegungsflächen, für Eltern stehen Bänke bei den großen Aquarien. Tickets werden nach Zeitfenstern verkauft, komm also lieber pünktlich zu deiner gebuchten Zeit statt zu früh: Mit einem Kind am Eingang in der Schlange zu warten, ist anstrengend.
Tickets: Kindertickets sind günstiger als Erwachsenentickets; aktuelle Preise und Zeiten stehen auf der Website des Aquariums.
Anreise: Metro Drassanes (L3) oder Barceloneta (L4), dann an der Uferpromenade entlanggehen.
Für wen: Kinder ab 3 Jahren und Eltern, die einen halben Tag drinnen verbringen möchten.
Der Haken: Zu Stoßzeiten ist der Tunnel voll, und am Wochenende sind viele Schulgruppen unterwegs.
10. Casa Batlló
© Fred Romero · CC BYFoto: Fred Romero, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDie Casa Batlló stand seit 1875 am Passeig de Gràcia, bis der Eigentümer Gaudí mit dem Umbau beauftragte. Der Architekt behielt das Grundgerüst, fügte aber zwei Fassaden, einen Lichthof und ein neues Dach mit Schuppen hinzu. Dieser Auftrag markierte den Beginn seines eigenständigen Schaffens, ohne sich an den Regeln der Vergangenheit zu orientieren.
Im Inneren gibt es fast keine geraden Linien: Decken sind geschwungen, Fenster steigen zum Lichthof hin auf, und auf dem Dach sind Schornsteine zu sehen, die an Krieger erinnern. Die Fassade wurde mit Bruchmosaik verkleidet, dadurch verändert sie je nach Standort ihre Farbe.
Der Rundgang folgt einer Route mit Audioguide, der auch eine Kinderversion der Erzählung enthält. Besorge dir Tickets für ein bestimmtes Zeitfenster: Ohne Reservierung bildet sich am Eingang von La Rambla und der Avenue eine Schlange (laut Casa Batlló).
Tickets: Eintritt nach Zeitfenster, Kindertarife sind günstiger, genaue Preise auf der offiziellen Website.
Anreise: Metro Passeig de Gràcia (L2, L3, L4), der Ausgang liegt direkt am Gebäude.
Für wen: Kinder ab 8 Jahren, die keine Angst vor steilen Treppen haben.
Der Haken: Das Ticket ist teuer, und der Aufstieg zum Dach ist eng und bei Hitze stickig.
11. Naturkundemuseum Museu Blau
© pere prlpz · CC BY-SAFoto: pere prlpz, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDas Museu Blau steht im Parc del Fòrum auf dem Gelände eines ehemaligen Industriegebiets. Es ist Teil des größeren Naturwissenschaftlichen Museums von Barcelona, zu dem auch der Botanische Garten und das Gebäude im Ciutadella-Park gehören (laut Museum). Hier gibt es keine Reihen von ausgestopften Tieren hinter Glas: Fast alles lässt sich drücken, drehen und anhören.
Die Ausstellung ist in Bereiche gegliedert. „Planet Leben" erzählt von der Entstehung der Erde, mit einem Modell des Sternenhimmels, das im gedämpften Licht schimmert. In „Biografie der Erde" können Kinder Dinge nachbilden, die in der Natur nicht sichtbar sind. „Erde heute" widmet sich den Lebewesen, die mit uns zusammenleben.
Für jüngere Kinder gibt es ein Wissenschaftsnest mit einfachen Experimenten, für Schulkinder Wissenschaftsinseln mit überraschenden Fragen. Hier lässt sich problemlos ein halber Tag verbringen, aber prüfe Tickets und Öffnungszeiten vorab auf der Website des Museums.
Tickets: Ein Kombiticket deckt mehrere Museumsstandorte ab, Preise auf der Website.
Anreise: Metro El Maresme-Fòrum (L4), dann ein Spaziergang durch den Park.
Für wen: Kinder ab 5 Jahren und Schulkinder, die Freude an Experimenten haben.
Der Haken: Das Museum liegt abseits des Zentrums, die Anfahrt dauert also einen halben Tag.
12. CosmoCaixa Museum
© Jirka Dl · CC BY-SAFoto: Jirka Dl, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDas CosmoCaixa wurde in seiner heutigen Form 2004 eröffnet, davor war es Teil des städtischen Wissenschaftsmuseums. Heute ist es eines der größten interaktiven Museen Spaniens, finanziert von der Stiftung la Caixa (laut Museum). Es begeistert sowohl Kleinkinder als auch Teenager, denn fast jede Ausstellung muss von Hand in Gang gesetzt werden.
Die Dauerausstellung dreht sich um Materie: tote, lebende, zivilisierte und intelligente. Im Bereich „Geologische Wand" zeigen Bildschirme Gebirge im Querschnitt und die Bewegung der tektonischen Platten. Im „Überschwemmten Wald" betrittst du eine nachgebaute Ecke des Amazonas-Dschungels, wo Fische unter Glas leben und Vögel über dem Wasser sitzen.
Außerdem gibt es ein interaktives Planetarium und einen Spielbereich für die jüngsten Besucher, wo Grundwissen spielerisch vermittelt wird. Wenn du Hunger bekommst, kannst du im Café vor Ort etwas essen. Tickets und Öffnungszeiten findest du auf der Website des Museums.
Tickets: einige Programme laufen nach Zeitfenstern, Preise auf der offiziellen Website.
Anfahrt: eine U-Bahn-Station in der Nähe gibt es nicht; ab der Station Avinguda Tibidabo fährst du mit dem Bus weiter.
Für wen: Kinder ab 4 Jahren, Teenager und Erwachsene, die Physik mögen.
Der Haken: Die Anfahrt vom Zentrum dauert etwa vierzig Minuten, komm also am besten zur Öffnungszeit.
13. Schokoladenmuseum
© Enric · CC BY-SAFoto: Enric, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Schokoladenmuseum wurde im Jahr 2000 auf Initiative lokaler Konditoren eröffnet und befindet sich in einem alten Kloster im Viertel El Born. Die Ausstellung erklärt, wie der Kakao mit den Konquistadoren nach Europa kam und warum die ersten Getränke mit scharfem Pfeffer statt Zucker zubereitet wurden (laut Museum).
Weiter erfährst du, wie sich das Rezept veränderte: Zucker, Vanille und Zimt kamen hinzu, und später lernte man, Tafeln und Figuren zu gießen. In den Räumen sind Werke berühmter Chocolatiers ausgestellt: Nachbildungen von Stadtgebäuden, Filmfiguren und ganze Szenen aus dunkler Schokolade.
Die Hauptattraktion für Kinder ist der Workshop. Die Teilnehmer erhalten eine formbare Schokoladenmasse und stellen unter Anleitung eines Kursleiters ihre eigene Figur zum Mitnehmen her. Der Rundgang endet im Café, wo du heiße Schokolade probieren kannst.
Tickets: der Workshop wird separat bezahlt und läuft in Sessions; Details auf der Website des Museums.
Anfahrt: U-Bahn-Station Arc de Triomf (L1) oder Jaume I (L4), dann ein Spaziergang durch die engen Gassen.
Für wen: Kinder ab 4 Jahren und Naschkatzen jeden Alters.
Der Haken: Das Museum ist klein, und du bist schneller durch die Räume, als du erwartet hast.
14. Zoo Barcelona
© 1997 · CC BY-SAFoto: 1997, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia CommonsDer Zoo nimmt einen Teil des Parc de la Ciutadella ein und ist nach einem Stadtspaziergang leicht zu erreichen. Die Sammlung umfasst mehr als 300 Tierarten und mehrere tausend Pflanzen (laut Zoo). Jedes Tier lebt in einem großzügigen Gehege oder Becken, daneben informieren Schilder über die jeweilige Art.
Der Zoo beteiligt sich an Programmen zum Schutz seltener Tiere, ein Teil seiner Arbeit bleibt für Besucher also unsichtbar. Während du herumläufst, leisten die Mitarbeiter wissenschaftliche Arbeit und erhalten Fördermittel für die Pflege und Umsiedlung neuer Tiere.
Für Kinder ist es hier praktisch: Es gibt einen Spielplatz, Imbissstände, Souvenirkioske und Picknickbereiche. Fortbewegen kannst du dich zu Fuß, mit der Bahn oder mit einem Elektrofahrzeug. Die Tierprogramme laufen nach Zeitplan, also prüfe die Zeiten auf der Website des Zoos.
Tickets: Kindertickets sind günstiger als Erwachsenentickets, erhältlich an den Kassen und online auf der offiziellen Website.
Anreise: U-Bahn-Station Ciutadella-Vila Olímpica (L4), dann zu Fuß zum Parkeingang.
Für wen: Kinder ab 3 Jahren, die Tiere wollen und keine Museen.
Der Haken: Das Gelände ist groß, und ab Mittag verstecken sich die Tiere im Schatten und bewegen sich kaum noch.
15. Schifffahrtsmuseum
© rameylady from Anderson, SC, USA · CC BYFoto: rameylady from Anderson, SC, USA, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDas Schifffahrtsmuseum befindet sich in den alten königlichen Werften von Drassanes, wo ab dem 13. Jahrhundert Schiffe gebaut und repariert wurden. Im 18. Jahrhundert wurde die Durchfahrt verbreitert, um ein großes Schiff hinauszubringen, später dienten die Docks als städtisches Arsenal. 1936 wurden die Werften der Stadt übergeben, 1941 eröffnete die erste Ausstellung, und 2006 erhielt das Museum nationalen Status (laut Museum).
Für Kinder zählt hier vor allem eines: Einige Schiffe liegen im Trockendock, und man kann sie betreten. Du läufst über die Decks, wirfst einen Blick in den Laderaum und bekommst ein Gefühl dafür, wie die Seeleute im Zeitalter der Entdeckungen lebten. Karavellen und Schiffsmodelle sind in der Nähe ausgestellt.
Das Gebäude selbst ist ein Denkmal: Die Gewölbedecken der Werften erinnern an eine gotische Kathedrale, und das sehen selbst Menschen, denen Geschichte egal ist. Hier kannst du problemlos ein bis zwei Stunden verbringen.
Tickets: Preise und Öffnungszeiten findest du auf der Website des Museums.
Anreise: U-Bahn-Station Drassanes (L3), Eingang von der Avinguda del Paral·lel.
Für wen: Kinder ab 6 Jahren, die sich für Schiffe interessieren, und Jugendliche.
Der Haken: Kleinkinder von 3 bis 4 Jahren langweilen sich hier schnell; sie brauchen einen Spielplatz, keine Ausstellung.
16. Camp-Nou-Stadion

Camp Nou ist Barcelonas Heimstadion, eröffnet vor mehr als einem halben Jahrhundert. Das Stadion wird derzeit schrittweise renoviert: Das Projekt soll die Kapazität auf über 100.000 Plätze erhöhen und ein verschließbares Dach ergänzen (laut Verein). Für junge Fans zählt etwas anderes mehr: Das Stadion hat ein Museum mit Dokumenten, Fotografien und persönlichen Gegenständen der Spieler.
Du kannst durch die Ränge gehen, einen Blick in die Umkleidekabine werfen und die Trophäe sehen, die der Verein mehr als einmal gewonnen hat. Die Geschichte des Barça wird hier vom ersten Spiel bis heute präsentiert, und ein Teil der Ausstellung ist Werken spanischer Künstler gewidmet.
Deinen Besuch solltest du im Voraus planen: Während der Bauarbeiten sind einige Bereiche geschlossen, und an Spieltagen finden keine Touren statt. Prüfe den Kalender auf der offiziellen Website des Vereins kurz vor deiner Reise.
Tickets: Touren werden in Zeitfenstern angeboten, Preise und verfügbare Slots findest du auf der Website des Vereins.
Anreise: U-Bahn-Station Les Corts oder Palau Reial (L3), dann ein kurzer Spaziergang entlang der Allee.
Für wen: Kinder ab 7 Jahren, die sich für Fußball begeistern.
Der Haken: Wegen der Renovierung ändert sich die Tourroute, und das Museum ist manchmal geschlossen.
17. PortAventura
© karel291 · CC BYFoto: karel291, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia CommonsPortAventura (PortAventura World) ist ein großer Freizeitpark etwa eine Stunde von Barcelona entfernt, in Salou. Er hat nicht nur einen Wasserpark, sondern auch sechs Themenbereiche: das Mittelmeer, den Wilden Westen, Mexiko, China, Polynesien und Sesamo Aventura für jüngere Kinder (laut Park).
Jeder Bereich hat seine eigenen Fahrgeschäfte und Shows. Im mexikanischen Abschnitt erkundest du die Maya-Kultur, im chinesischen Abschnitt fährst du auf einen fliegenden Drachen zu, im polynesischen Abschnitt hörst du Trommeln vor dem Maul eines Vulkans. Über den Tag verteilt bietet der Park mehr als 100 Aufführungen, da kommt bei Kindern keine Langeweile auf.
Plane einen ganzen Tag ein und entscheide vorab, ob du nur einen Park besuchst oder ein Kombi-Ticket kaufst. Nimm Hüte mit: Die Warteschlangen für beliebte Fahrgeschäfte liegen in der prallen Sonne.
Tickets: Der Preis hängt vom Datum und der Anzahl der Parks ab; kaufe sie im Voraus auf der PortAventura-Website.
Anreise: Zug vom Bahnhof Barcelona Sants bis zur Haltestelle PortAventura, etwa eine Stunde.
Für wen: Kinder ab 6 Jahren und Familien, die einen ganzen Tag im Park verbringen möchten.
Der Haken: Eine Tageskarte ist teuer, und die Hin- und Rückfahrt kostet mehrere zusätzliche Stunden.
18. Magisches Laden-Museum
© Jordiferrer · CC BY-SAFoto: Jordiferrer, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Zauberladen wurde im Zentrum Barcelonas bereits im späten 19. Jahrhundert eröffnet. Illusionisten kauften hier Requisiten, Karten und spezielle Kästen, und später fügte der Besitzer dem Laden eine kleine Ausstellung hinzu. So wurde aus einem gewöhnlichen Geschäft ein Museum der Tricks.
Heute betrittst du einen schmalen Raum, in dem die Geschichte der Illusionen unter Glas liegt: antike Geräte, Plakate, Requisiten. Kindern werden einfache Tricks gezeigt und erklärt, wie sie sie zu Hause nachmachen können. Der Laden verkauft auch Sets für angehende Zauberer, und das ist das praktischste Souvenir der Reise.
Das Museum ist klein, also plane dafür keinen halben Tag ein. Besser kombinierst du den Besuch mit einem Spaziergang durch das Gotische Viertel.
Öffnungszeiten: Der Laden richtet sich nach den städtischen Zeiten; prüfe die genauen Zeiten vor deinem Besuch.
Anfahrt: U-Bahn-Station Jaume I (L4), dann ein Spaziergang durch die Straßen des Gotischen Viertels.
Für wen: Kinder ab 6 Jahren und Eltern, die Nahaufnahme-Tricks mögen.
Der Haken: Es gibt nur wenige Räume, und der Besuch dauert weniger als eine Stunde.
19. Kletterpark Barcelona Bosc Urbà
© Enric · CC BY-SAFoto: Enric, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsAktiven Kindern fällt es schwer, vor Museumsvitrinen stillzustehen, aber zu einem Klettern durch einen echten Dschungel sagen sie nicht Nein. Im Barcelona Bosc Urbà sind die Parcours auf verschiedenen Ebenen angelegt: Stege aus Brettern, Seilgeländer, Sicherheitsgurte und ein Dach über dem Kopf. Du kannst auch bei Regen hierherkommen; das Wetter macht dir keinen Strich durch die Rechnung.
Die Parcours unterscheiden sich im Schwierigkeitsgrad. Der orangefarbene hängt tief über dem Boden und eignet sich für die jüngsten Kinder. Der blaue geht höher und bietet mehr Hindernisse; Schulkinder ab 8 Jahren dürfen darauf. Der rote ist der längste und höchste, offen für Kinder über 12.
Jeder Teilnehmer bekommt einen Gurt, Eltern können also unten in Ruhe warten. Es gibt hier nur einen Gegner: deine eigene Angst. Nach dem ersten Parcours fragen Kinder meist nach einem zweiten.
Regeln: Der Zugang richtet sich nach Alter und Körpergröße; alle bekommen eine kurze Einweisung, bevor es auf den Parcours geht.
Anfahrt: Der Park arbeitet mit einem saisonalen Kalender; prüfe Adresse und Öffnungszeiten, bevor du losfährst.
Für wen: aktive Kinder ab 6 Jahren und Teenager.
Der Haken: Am Wochenende gibt es eine Schlange an den Parcours, also komm zur Öffnungszeit.
20. Kindergalerie PLOM
Die Kindergalerie PLOM ist ein Ort für alle, die noch nicht zeichnen können, es aber unbedingt wollen. Hier verurteilt niemand jemanden: Kinder arbeiten mit Farben, Stoffresten und buntem Papier, und die besten Werke landen an der Galeriewand.
Neben einzelnen Zeichnungen entstehen in der Galerie auch große Gemeinschaftspaneele, an denen die ganze Gruppe mitwirkt. Auch Erwachsene haben etwas zu tun: Während die Kinder zeichnen, kannst du dir die Ausstellung ansehen und entspannen. Der Blick auf Werke bekannter Künstler hilft auch den Kindern: Abstraktes Denken entwickelt sich schneller, wenn ein Beispiel vor Augen ist.
Kurse: laufen nach Zeitplan und in kleinen Gruppen; melde dich im Voraus an.
Für wen: Kinder ab 4 Jahren und kreative Teenager.
Der Haken: Die Galerie ist klein, und alles hängt vom Workshop-Zeitplan ab.
Touren und Tickets
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Aktivitäten mit Kindern in Barcelona auf der Karte
Alle zwanzig Orte aus dieser Auswahl sind auf einer Karte versammelt. Markiere die Punkte im Voraus, damit du die Stadt nicht zweimal durchqueren musst: Montjuïc, das Zentrum und der Norden Barcelonas lassen sich gut nach Gebieten auf drei Tage aufteilen. Du kannst die Karte auf deinem Handy öffnen und deine Route direkt darauf aufbauen.
Attraktionen in Barcelona für Kinder
Orte auf der Karte
- 1Seilbahn Montjuïc Verbindet den Hafen mit dem Gipfel, 8 Minuten Fahrt
- 2Tibidabo Klassischer Rummelplatz auf dem höchsten Punkt der Stadt seit 1889
- 3Zauberbrunnen von Montjuïc Hydraulisches Wunderwerk von 1929 mit Musik- und Lichtshow
- 4Ciutadella-Park Park mit Zoo, See und Gaudís frühem Kaskadenbrunnen
- 5Poble Espanyol (Spanisches Dorf) Spaniens Gebäude und Plätze im Modell, errichtet für die Expo 1929
- 6Gran Teatre del Liceu Eines der größten Opernhäuser Europas, Führungen hinter die Kulissen
- 7Park Güell Terrassen und Gaudís Mosaikbank, Einlass nach Zeitfenster
- 8Labyrinthpark von Horta Garten aus dem 18. Jahrhundert mit einem Labyrinth aus Zypressen
- 9Aquarium Barcelona 80 m langer Unterwassertunnel mit Haien und Rochen im Hafen
- 10Casa Batlló Gaudí-Gebäude mit Mosaikfassade am Passeig de Gràcia
- 11Naturwissenschaftliches Museum Blau Interaktive Ausstellung über die Erde im Parc del Fòrum
- 12CosmoCaixa Großes interaktives Wissenschaftsmuseum mit überflutetem Regenwald
- 13Schokoladenmuseum Geschichte des Kakaos in einem alten Kloster, Werkstatt für Kinder
- 14Zoo Barcelona Über 300 Tierarten im Ciutadella-Park
- 15Maritimes Museum Alte königliche Werft Drassanes, Schiffe in Trockendocks
- 16Stadion Camp Nou Heimstadion des FC Barcelona mit Vereinsmuseum
- 17PortAventura Freizeitpark mit sechs Themenbereichen in Salou
- 18Zauberladen-Museum Zauberrequisitenladen mit Ausstellung aus dem 19. Jahrhundert
- 19Kletterpark Barcelona Bosc Urbà Parcours auf verschiedenen Ebenen mit Sicherung für jedes Alter
- 20Kindergalerie PLOM Galerie, in der Kinder zeichnen und gemeinsame Wandbilder gestalten
⁉️🤔 Häufige Fragen
Wie viel Geld brauchst du für einen Tag mit Kindern in Barcelona?
Plane das Budget rund um die Tickets: Prüfe die Preise für den Park Güell im entsprechenden Abschnitt oben (Stand: 09/2026, Preisliste Park Güell). Die Parks Ciutadella und Horta kosten dich nichts oder nur ein kostenloses Ticket. Für einen Tag mit zwei Kindern solltest du ein Budget für Eintrittskarten und Essen einplanen: Die Gesamtsumme hängt von den gewählten Orten und der Saison ab.
Ab welchem Alter macht die Seilbahn Kindern Spaß?
Die Montjuïc-Seilbahn wird meist ab 5 bis 6 Jahren empfohlen, wenn ein Kind ruhig nach unten schauen kann und keine Höhenangst hat. Kleinkinder haben mehr Freude daran, die Kabinen von unten zu beobachten, und die Fahrt selbst planst du am besten für den Morgen, bevor der Wind auffrischt und die Warteschlange wächst.
Wann ist die beste Reisezeit für Barcelona mit Kindern?
Mai, Juni und September sind am angenehmsten. Im Juli und August steigen die Temperaturen über 30 Grad, und die Parks bieten wenig Schatten. Wenn du im Sommer fährst, lege Museen, das Aquarium und Casa Batlló auf die Mittagszeit und Parks, die Seilbahn und den Zoo auf den Morgen oder nach 17:00 Uhr.
Muss man Tickets im Voraus kaufen?
Ja, wenn Park Güell, Casa Batlló oder das Aquarium auf deiner Liste stehen. Sie arbeiten mit 30-Minuten-Einlassfenstern, und in der Hochsaison sind verfügbare Zeiten mehrere Tage im Voraus ausverkauft (Stand: 09/2026, offizielle Website Park Güell). Andere Orte lassen dich in der Regel ohne Reservierung hinein.
Wo kann man mit Kindern in der Nähe des Ciutadella-Parks essen?
Der Park hat Kioske, Cafés und Picknickbereiche, du kannst also dein eigenes Essen mitbringen. Direkt daneben beginnt das Viertel El Born mit Tapas-Bars und Pizzerien, und nach dem Zoo ist es ein kurzer Spaziergang zur Uferpromenade, wo familienfreundliche Restaurants immer geöffnet sind.
Kurz gesagt: Was sich zu buchen lohnt
Der einfachste Ansatz ist, deine Reise nach Gebieten aufzuteilen: ein Tag für Montjuïc, ein zweiter für das Zentrum mit Gaudí und Museen, ein dritter für den Norden mit Tibidabo. So verschwendest du keine Zeit mit dem Nahverkehr und schaffst mehr.
Wenn du Kleinkinder hast: Wähle das Aquarium und den Ciutadella-Park.
Wenn du Kinder im Schulalter hast: Park Güell, Casa Batlló, das Schifffahrtsmuseum und Tibidabo.
Wenn du Teenager hast: PortAventura, die Seilbahn und den Kletterpark.
Buche Tickets für die Hauptattraktionen im Voraus: Tickets für Park Güell und Casa Batlló werden nach Zeitfenstern verkauft, und in der Hochsaison sind verfügbare Zeiten schnell ausgebucht. Für geführte Touren durch Barcelona schau bei GetYourGuide vorbei und plane deinen Flughafentransfer mit Kindern über einen Transferservice.


