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Was du in Japan sehen solltest: eine Drei-Wochen-Route vom Fuji bis zu den AlpenKISymbolbild: KI-generiert

Was du in Japan sehen solltest: eine Drei-Wochen-Route vom Fuji bis zu den Alpen

Japan schafft es, dich vom ersten Tag an zu überraschen: ein Vulkan, der über einem See aufragt, Tausende rote Tore und Affen, die in heißen Quellen baden. Auf einer kurzen Reise siehst du nur die Hälfte des Landes. Wir haben zwanzig Orte in Japan zusammengestellt, die sich für deine Reiseroute lohnen. Zu jedem nennen wir dir ehrlich den Haken und, wo möglich, Preise und Öffnungszeiten.

Zwischen Tokio, Kyoto und Osaka kommst du bequem mit dem Zug voran, die Fahrzeiten fressen also kaum Zeit in deinem Plan. Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, darunter der Fuji, der Fushimi-Inari-Schrein und die Dörfer von Shirakawa-go, solltest du mindestens drei Wochen einplanen. Wir haben alle Preise und Öffnungszeiten am 12.09.2026 auf den offiziellen Websites der Sehenswürdigkeiten und Tourismusbüros geprüft.

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Was du in Japan sehen solltest: das Wichtigste

💡 Kurz gesagt:

  • Plane drei Wochen ein. Allein die Fuji-Region braucht zwei bis drei Tage, und Nikko einen ganzen Tag.
  • Komm Ende März und im April für die Kirschblüte, im Oktober und November für die Herbstfärbung.
  • Top 5 für die erste Reise: Fuji, Fushimi-Inari-Schrein, das Viertel Gion, die Tempelanlage in Nikko und die Dörfer von Shirakawa-go.
  • Preise und Öffnungszeiten: Stand 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website von Japan Tourism.

1. Fuji

Der Fuji mit schneebedecktem Gipfel über dem Shoji-See© 名古屋太郎, (edited by Hannes_24 ) · CC BY-SAFoto: 名古屋太郎, (edited by Hannes_24 ), CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Der Fuji ist ein aktiver Vulkan mit 3.776 Metern Höhe und das bekannteste Wahrzeichen des Landes. Du musst nicht bis zum Gipfel steigen, rund um den Berg gibt es viele Aussichtspunkte. Die Klettersaison 2026 läuft vom 1. Juli bis zum 10. September. Der Aufstieg ist inzwischen auf allen Routen kostenpflichtig, 4.000 Yen pro Person, und für den Yoshida-Trail gelten ein Tageslimit und eine Registrierungspflicht (geprüft am 12.09.2026 auf der offiziellen Website).

Die Aussichtspunkte konzentrieren sich auf die fünf Seen nördlich des Vulkans. Am Kawaguchi-See gibt es eine Seilbahn mit weitem Blick auf den Gipfel. Am Yamanaka-See überwintern Schwäne, und am Saiko-See findest du das traditionelle Dorf Saiko Iyashi-no-Sato Nenba. Für die besten Fotos fahren die Leute zur Chureito-Pagode oberhalb der Stadt Fujiyoshida. Im April ist es dort sehr voll, komm also zur Öffnungszeit oder am Abend.

In der nahen Region Hakone bietet der Ashi-See Bootsfahrten und den Hakone-Schrein. An klaren Tagen führt eine Seilbahn auf den Berg Komagatake. Ein weiteres Wahrzeichen bei Kawaguchi ist der Lawson-Convenience-Store am Bahnhof Kawaguchiko, hinter dem sich der Fuji erhebt.

  • Anreise: Direkte Busse und Züge fahren von Tokio zum Bahnhof Kawaguchiko, die Fahrt dauert etwa zwei Stunden.
  • Kosten: Der Aufstieg kostet in der Saison 4.000 Yen; die Seen und die Pagode sind kostenlos.
  • Für wen: für alle, die den Vulkan sehen wollen, ohne eine Nacht am Hang zu verbringen.
  • Der Haken: Wolken verdecken oft den Gipfel, plane also zwei Tage ein.

2. Fushimi-Inari-Schrein

Tunnel aus roten Torii-Toren in Kyoto

Der Fushimi-Inari-Schrein in Kyoto ist berühmt für seine Tunnel aus Tausenden roten Torii-Toren. Sie ziehen den Hang des Inari-Bergs hinauf und bilden einen mehrere Kilometer langen Weg. Der Schrein ist dem Gott des Reises, des Reisens und des Wohlstands gewidmet, Füchse gelten als seine Boten.

Der Aufstieg zum Aussichtspunkt und zurück dauert zwei bis drei Stunden. Unterwegs kommst du an kleinen Altären und Fuchsstatuen mit roten Lätzchen vorbei. Du kannst an jeder Stelle umkehren, die Route erfordert keine besondere Vorbereitung.

Der Eintritt ist frei, und der Schrein ist rund um die Uhr geöffnet. Tagsüber sind die Tore überfüllt, komm also im Morgengrauen oder nach fünf Uhr abends. So sind deine Fotos nicht voller fremder Menschen.

  • Anreise: nur wenige Gehminuten vom Bahnhof Inari an der JR-Nara-Linie.
  • Kosten: Eintritt frei.
  • Der Haken: Der Weg ist abends dunkel, nimm also eine Taschenlampe mit.

3. Viertel Gion

Gion-Gassen mit Holzhäusern am Abend

Gion ist Kyotos altes Viertel mit Holzhäusern und Teehäusern. Geishas und Maiko-Schülerinnen arbeiten noch immer hier, und abends kannst du sie entdecken. Die engen Gassen haben das Stadtbild aus der Edo-Zeit bewahrt.

Der fotogenste Teil ist die Straße Hanami-koji und das Ufer des Shirakawa-Kanals. Auf der Hanami-koji ist das Fotografieren offiziell verboten, fotografiere also unauffällig und steh Passanten nicht im Weg. Wir empfehlen einen Abendspaziergang mit Guide: Du bekommst Hintergrundwissen und vermeidest Verstöße gegen lokale Regeln. Wenn dein Budget es zulässt, versuch, an einer privaten Teezeremonie teilzunehmen. Im Sommer schauen Geishas in Biergärten wie dem Kamishichiken Kabukai kurz an den Tischen vorbei.

In der Nähe steht der Hōkan-ji-Tempel mit der Yasaka-Pagode, einer der bekanntesten Ansichten Kyotos.

  • Anreise: zu Fuß von den Stationen Gion-Shijō oder Kawaramachi.
  • Für wen: für alle, die das alte Kyoto sehen wollen, nicht nur Tempel.
  • Der Haken: Abends sind die Straßen voller Touristen, erwarte also keine Ruhe.

4. Tempelanlage in Nikko

Schnitzerei der drei Affen am Toshogu-Schrein© Jakub Hałun · CC BY-SAFoto: Jakub Hałun, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Etwa zwei Stunden nördlich von Tokio liegt Nikko, eines der wichtigsten kulturellen Zentren des Landes. Die Tempelanlagen gehören zum Weltkulturerbe und liegen in den Bergen der Präfektur Tochigi.

Beginne deinen Rundgang an der Shinkyō-Brücke, die im Herbst besonders schön ist. Von dort führen Treppen zum Rinnō-ji-Tempel mit seiner großen Haupthalle. Der Garten Shōyō-en liegt in der Nähe.

Die Hauptsehenswürdigkeit ist der Tōshōgū-Schrein aus dem 17. Jahrhundert. Die fünfstöckige Pagode und das Yōmeimon-Tor mit Hunderten geschnitzten Details sind am beeindruckendsten. Alle fotografieren die drei Affen, die sich Augen, Ohren und Mund zuhalten. Es lohnt sich auch, die schlafende Katze und die imaginären Elefanten zu suchen. Der Aufstieg zum Mausoleum von Tokugawa Ieyasu lohnt sich ebenfalls. Besuche auch den Nikkō-Futarasan-Schrein mit seiner Allee alter Bäume und den Taiyū-in-Tempel, das Mausoleum des dritten Tokugawa-Shoguns.

  • Anreise: von Tokio mit dem Zug zum Bahnhof Tōbu-Nikkō oder Nikkō, etwa zwei Stunden.
  • Kosten: Ein Kombiticket für die Anlage lohnt sich nur, wenn du alle Tempel besichtigst.
  • Der Haken: Ein vollständiger Besuch dauert einen ganzen Tag.

5. Dörfer Shirakawa-go und Gokayama

Gassho-zukuri-Häuser in Shirakawa-go© Bernard Gagnon · CC BY-SAFoto: Bernard Gagnon, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die historischen Dörfer Shirakawa-go und Gokayama stehen auf der UNESCO-Welterbeliste. Das größte und bekannteste von ihnen ist Ogimachi.

Komm so früh wie möglich. Mitten am Tag füllt sich das Dorf mit Reisebussen, aber am Morgen kannst du noch eine ruhige Atmosphäre erleben. Dann kannst du die Häuser in Ruhe vor der Bergkulisse fotografieren.

Die Gasshō-zukuri-Häuser sind aus Holz gebaut und mit dicken Reetdächern gedeckt. Das Dach fällt steil ab, um schwere Schneelasten zu tragen, und seine Form erinnert an zum Gebet gefaltete Hände. Vier Häuser kannst du von innen besichtigen: das Myozenji-Museum sowie die Häuser Nagase, Kanda und Wada. Der Aussichtspunkt nahe der Burg Ogimachi bietet den besten Blick über das ganze Dorf.

  • Anreise: regelmäßige Busse von Takayama und Kanazawa, etwa eine Stunde.
  • Kosten: Der Eintritt in einzelne Häuser ist kostenpflichtig; der Spaziergang durch das Dorf ist frei.
  • Der Haken: In der Hochsaison kommen die Busse in Wellen; am Morgen sind weniger Menschen unterwegs.

6. Shibuya Crossing

Shibuya-Kreuzung in Tokio© yeowatzup · CC BYFoto: yeowatzup, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Die Shibuya-Kreuzung ist die berühmteste Straße Tokios. Wenn die Ampel auf Grün springt, überqueren Hunderte Menschen gleichzeitig aus allen Richtungen die Straße. Von außen wirkt es wie ein organisiertes Chaos, das niemanden überrascht.

Die beste Aussicht hast du von oben. Im Café im zweiten Stock des Tsutaya-Gebäudes kannst du mit etwas Glück einen Fensterplatz ergattern. Noch beeindruckender sind die Aussichtsplattform Shibuya Scramble Square und die Dachterrasse von Magnet by Shibuya 109.

Direkt an der Kreuzung steht die Statue von Hachiko. Sie erinnert an den Hund, der jahrelang zum Bahnhof kam, um sein Herrchen abzuholen. Der Platz ist ein beliebter Treffpunkt, und um das Denkmal herum ist immer viel los. Am eindrucksvollsten wirkt die Kreuzung am Abend, wenn die riesigen Bildschirme aufleuchten.

  • Anreise: Der Ausgang des Bahnhofs Shibuya führt direkt zur Kreuzung.
  • Für wen: alle, die Tokio ohne Museen und Warteschlangen erleben wollen.
  • Der Haken: Abends ist es hier laut, und ein Foto ohne Menschen darauf ist fast unmöglich.

7. Friedensmuseum Hiroshima

Friedensmuseum und Friedenspark Hiroshima© Taisyo · CC BY-SAFoto: Taisyo, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia Commons

Das Friedensmuseum Hiroshima ist einer dieser Orte, die du mindestens einmal im Leben gesehen haben solltest. Am 6. August 1945 um 8:15 Uhr explodierte die erste Atombombe der Geschichte über der Stadt und zerstörte sie fast vollständig (Stand: 09/2026, offizielle Website des Museums). Die Zahl der Todesopfer wird auf hundert- bis hundertachtzigtausend Menschen geschätzt.

Die Ausstellung ist emotional belastend. Persönliche Gegenstände der Opfer, Fotografien und Berichte von Überlebenden machen die Tragödie greifbar. Der Eintritt kostet 200 Yen für Erwachsene und 100 Yen für Oberschüler, jüngere Kinder haben freien Eintritt (Stand: 09/2026, offizielle Website des Museums), damit ist das Museum für alle zugänglich.

In der Nähe steht die Friedensgedenkstätte mit dem Atombombendom. Von dem Gebäude, das einst als Ausstellungshalle diente, ist nur noch eine Ruine übrig. Der Orizuru-Turm bietet einen Blick über das gesamte Gedenkareal.

  • Anreise: Vom Bahnhof Hiroshima nimmst du die Straßenbahn bis zur Haltestelle Genbaku Dome-mae.
  • Kosten: Eintritt 200 Yen für Erwachsene, Tickets mit Zeitfenster werden empfohlen.
  • Der Haken: Das Erlebnis ist emotional schwer, plane das Museum nicht vor einem lustigen Abend ein.

8. TeamLab-Digitalmuseen

Digitale Installation im teamLab-Museum© Sasa0403 · CC BY-SAFoto: Sasa0403, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die teamLab-Museen sind die ungewöhnlichsten Attraktionen Japans. In Tokio gibt es zwei verschiedene Räume: die permanente Ausstellung teamLab Borderless und das teamLab Planets Museum. Die Erlebnisse dort sind überhaupt nicht vergleichbar.

Im Borderless läufst du durch miteinander verbundene Räume, in denen digitale Installationen ineinander übergehen. Wasserfälle strömen die Wände hinunter, Schmetterlinge fliegen umher, und du verlierst jedes Zeitgefühl. Die Visuals reagieren auf deine Bewegungen und auf andere Besucher.

Im Planets läufst du barfuß durch knietiefes Wasser, während digitale Kois um deine Beine schwimmen. Du kannst dich in einen Raum voller Blumen legen oder in einem verspiegelten Raum mit leuchtenden Kugeln stehen. Tickets werden mit Zeitfenster verkauft und kosten ab 3.600 Yen (Stand: 09/2026, offizielle Website), buche also im Voraus. Plane mindestens zwei Stunden für deinen Besuch ein.

Ähnliche Museen gibt es auch in Kyoto, Osaka und Okinawa. Tickets auf Tiqets lassen sich bequem in einer einzigen Bestellung buchen.

  • Anreise: Planets liegt im Stadtteil Toyosu, Borderless in Azabudai Hills, beide sind an die U-Bahn angebunden.
  • Kosten: Tickets ab 3.600 Yen mit Zeitfenster.
  • Der Haken: Im Planets kommst du bis zu den Knien nass heraus, ein Rock oder lange Hosen sind also besser zu vermeiden.

9. Burg Himeji

Schloss Himeji mit weißen Mauern

Die Burg Himeji gilt als die schönste Japans und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ihre weißen Wände haben ihr den Spitznamen „Burg des weißen Reihers" eingebracht. Anders als viele Festungen des Landes ist sie ein Original aus dem 17. Jahrhundert.

Die Anlage ist groß. Du durchquerst mehrere Tore und Verteidigungsringe, bevor du den Hauptturm erreichst. Das ausgeklügelte Verteidigungssystem mit seinen Labyrinthen und Schießscharten ist beeindruckend. Im sechsstöckigen Hauptturm führen steile Holztreppen nach oben, und vom obersten Stockwerk hast du einen Blick über die Stadt.

Im Frühling blühen auf dem Gelände mehr als tausend Kirschbäume, und genau dann ist der Andrang besonders groß. Ruhiger ist ein Besuch im Herbst oder Winter. Ab dem 1. März 2026 kostet ein Erwachsenenticket für ausländische Besucher 2.500 Yen (Stand: 09/2026, Tourismusbüro Himeji). Plane zwei bis drei Stunden für deinen Besuch ein.

  • Anreise: Vom Bahnhof Himeji sind es etwa 20 Minuten zu Fuß entlang einer geraden Straße.
  • Kosten: 2.500 Yen für erwachsene ausländische Besucher ab März 2026.
  • Der Haken: An Wochenenden und in den Schulferien bildet sich am Eingang eine lange Schlange.

10. Tokyo Skytree

Tokyo Skytree bei Nacht© Kakidai · CC BY-SAFoto: Kakidai, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Der Tokyo Skytree ist das höchste Gebäude Japans. Zwei Aussichtsplattformen in unterschiedlichen Höhen bieten einen Blick über die endlose Metropolregion.

An klaren Tagen kannst du von hier aus den Fuji sehen. Der Sonnenuntergang ist besonders schön: Die Stadt taucht in goldenes Licht, und nach und nach gehen die Lichter an. Nachts verwandelt sich Tokio in ein Lichtermeer.

Am besten kaufst du die Tickets online und im Voraus, sonst musst du anstehen. Am Fuß des Turms gibt es einen großen Einkaufskomplex mit Restaurants, Geschäften und einem Aquarium.

  • Anreise: Vom Bahnhof Tokyo Skytree oder von Asakusa mit der Tobu-U-Bahn-Linie.
  • Für wen: alle, die einen Panoramablick ohne langen Aufstieg wollen.
  • Der Haken: Bei bewölktem Himmel ist die Sicht versperrt, also prüfe vorab die Wettervorhersage.

11. Sumo-Turniere

Sumo-Arena in Tokio© Brian M. Chapman · CC BY-SAFoto: Brian M. Chapman, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia Commons

Sumo ist nicht nur ein Sport, sondern ein jahrhundertealtes Ritual mit vielen Traditionen. Allein die Atmosphäre macht einen echten Kampf sehenswert. Offizielle Turniere finden sechsmal im Jahr statt und dauern jeweils 15 Tage (Stand: 09/2026, Japan Sumo Association).

In Tokio kämpfen die Ringer im Januar, Mai und September in der Ryōgoku Kokugikan Arena. Danach ziehen die Turniere weiter: im März nach Osaka, im Juli nach Nagoya und im November nach Fukuoka. Vor jedem Kampf gibt es ein Ritual: Die Ringer werfen Salz zur Reinigung, stampfen auf die Plattform und starren sich gegenseitig nieder.

Die Tickets sind in Kategorien unterteilt. Teure Plätze liegen direkt an der Plattform, wo du das Stampfen der Füße spürst. Die oberen Reihen sind günstiger, aber die Sicht ist trotzdem gut. Wenn es keine Tickets mehr gibt oder das Turnier nicht in deine Reisezeit passt, schau dir ein morgendliches Sumo-Training in Tokio an.

  • Anreise: Die Ryōgoku Kokugikan Arena liegt in der Nähe des Bahnhofs Ryōgoku.
  • Für wen: alle, die sich für eine lebendige japanische Tradition interessieren, nicht nur für Museen.
  • Der Haken: günstige Turniertickets sind Monate im Voraus ausverkauft.

12. Burg Matsumoto

Schloss Matsumoto am Wasser

Die Burg Matsumoto ist eine der schönsten original erhaltenen Festungen des Landes. Der sechsstöckige Turm aus dem späten 16. Jahrhundert gehört zu den ältesten erhaltenen in Japan. Die schwarze Fassade gab der Burg ihren Spitznamen „Krähenburg".

Die Burg steht mitten in einem Wassergraben. Bei ruhigem Wetter spiegelt sich die Silhouette perfekt im Wasser, was Fotografen lieben. Der Aufstieg ins Innere ist ein Abenteuer: Steile Holztreppen führen durch sechs Stockwerke. An Wochenenden wird es voll, und du musst vielleicht etwas warten.

Von oben hast du eine hervorragende Aussicht. An klaren Tagen siehst du die schneebedeckten Gipfel der japanischen Alpen. Die Burg ist von einem Park umgeben, der während der Kirschblütenzeit im April besonders schön ist.

  • Anreise: etwa 15 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Matsumoto.
  • Der Haken: die Treppen sind eng, und der Aufstieg in breiten Schuhen ist unbequem.

13. Poststation Narai-juku

Alte Poststation Narai-juku© Ryuetsu Kato · CC BYFoto: Ryuetsu Kato, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Die historische Poststation Narai-juku liegt weniger als eine Stunde von Matsumoto entfernt. Ein Spaziergang entlang der Hauptstraße fühlt sich an wie eine Reise ins feudale Japan. Hier ist es ruhiger als in den stark beworbenen Orten.

Die Straße ist auf beiden Seiten von alten zweistöckigen Holzhäusern gesäumt. Hier lebten einst Händler und Handwerker, die Reisende auf der Nakasendo-Route versorgten. Kleine Läden verkaufen Souvenirs: Holzschnitzereien und traditionelle Urushi-Lackwaren.

Auch zum Essen gibt es einiges: Soba- und Udon-Nudeln werden überall serviert. Probier unbedingt die Süßigkeiten Mitarashi Dango und Gohei-Mochi in der Konditorei Kiso Narai-juku Kimura Honten. Der Laden ist nur samstags, sonntags und an Feiertagen geöffnet.

  • Anreise: mit dem Zug von Matsumoto zum Bahnhof Narai, etwa eine Stunde.
  • Der Haken: viele Läden schließen früh, also plane den Besuch für die erste Tageshälfte ein.

14. Kurobe-Schlucht-Bahn

Nihonbashi-Brücke unter einer Hochstraße in Tokio© shikabane taro · CC BYFoto: shikabane taro, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Eine Fahrt mit der Kurobe-Schlucht-Bahn durch die Kurobe-Schlucht gehört zu den eindrucksvollsten Erlebnissen in den japanischen Alpen. Auf dem Abschnitt von Unazuki nach Keyakidaira durchquerst du eine der tiefsten Schluchten des Landes.

Sichere dir einen Platz im offenen Panoramawagen. So spürst du die frische Bergluft und siehst am meisten. Für gute Fotos setz dich auf der Hinfahrt rechts und auf der Rückfahrt links. Die kleine Bahn fährt über hohe Brücken und durch enge Tunnel, während unter dir ein türkisfarbener Fluss zwischen den Felsen mäandert.

Nach dem Erdbeben 2024 war die Strecke nicht vollständig in Betrieb. Seit dem 1. Oktober 2026 fahren die Züge wieder auf der gesamten Strecke von Unazuki nach Keyakidaira, der Halt Nekomata ist für Fahrgäste jedoch geschlossen (Stand: 09/2026, offizielle Website der Bahn). Die Saison läuft von Mitte April bis Ende November, und die Herbstfärbung ist in der zweiten Oktoberhälfte am schönsten.

Am Ende der Strecke kannst du zu Fuß weiter: In 15 Minuten erreichst du Meiken Onsen, nach weiteren 40 Minuten Babadani Onsen. Von Toyama nach Unazuki Station dauert die Fahrt mit Umstieg etwa 45 Minuten.

  • Anreise: mit dem Zug bis Unazuki Station, wo die Strecke beginnt.
  • Kosten: Tickets werden drei Monate im Voraus verkauft, und Plätze für Oktoberwochenenden sind schnell ausgebucht.
  • Der Haken: Der Wagen ist offen, daher wird es im Frühjahr und Herbst in der Schlucht kalt.

15. Die drei schönsten Gärten Japans

Kenrokuen-Garten in Kanazawa© Original uploader was Jovandavid at en.wikipedia · CC BY-SAFoto: Original uploader was Jovandavid at en.wikipedia, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia Commons

Zu den Top-Sehenswürdigkeiten des Landes gehören drei Landschaftsgärten: Kenrokuen in Kanazawa, Korakuen in Okayama und Kairakuen in Ibaraki. Sie gelten als die schönsten Japans.

Im Kenrokuen fügen sich Teiche, Hügel, Wasserfälle und jahrhundertealte Bäume auf einem weitläufigen Gelände zusammen. Der Name bedeutet übersetzt „Garten der sechs Vollkommenheiten" und bezieht sich auf die Eigenschaften eines idealen Landschaftsparks: Weite, Abgeschiedenheit, Kunstfertigkeit, Alter, Wasser und weite Blicke. Teehäuser, Schreine und Laternen sind über den ganzen Garten verteilt.

Allein sehenswert ist die zweibeinige Steinlaterne Kotoji am Teich Kasumiga-ike. Besonders schön ist der Garten im April zur Kirschblüte und im November während der Herbstfärbung. Im Winter werden die Bäume mit Yukizuri-Seilen umwickelt, was ebenfalls ein eindrucksvoller Anblick ist.

  • Anreise: Kenrokuen in Kanazawa liegt direkt neben dem Park Kenrokuen-shita.
  • Für wen: für alle, die einen ruhigen Tag zwischen Städten und Tempeln suchen.
  • Der Haken: Im April und November sammeln sich Reisegruppen am Eingang.

16. Schneeaffen in Jigokudani

Straße mit Bürogebäuden im Zentrum von Tokio© Aimaimyi · CC BY-SAFoto: Aimaimyi, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Der Jigokudani-Schneeaffenpark ist der einzige Ort der Welt, an dem wilde Affen in heißen Quellen baden. Japanmakaken sitzen in dampfenden Onsen, und im Winter ist das ein besonders eindrucksvolles Bild.

Vom Parkplatz bis zum Eingang gehst du etwa 30 Minuten durch den Wald entlang eines kleinen Bachs. Am Ende des Weges wartet ein Warmwasserbecken, und genau dorthin kommen die Affen. Sie sitzen im warmen Wasser, während Schnee auf ihre Köpfe fällt.

Die beste Chance, Affen im Wasser zu sehen, hast du vor Mittag. Der Park ist täglich geöffnet, im Sommer länger, im Winter bis 17:00 Uhr (Stand: 09/2026, offizielle Website des Parks). Im Winter gilt der Eintritt mit Zeitfenstertickets, buche also vorab auf der Website.

Wichtig: In dieser Gegend gibt es Kriebelmücken. Trage lange Ärmel und nimm Insektenschutz mit. Fass die Affen nicht an und halte Abstand.

  • Anreise: Vom Bahnhof Yudanaka fährst du mit dem Bus bis zur Haltestelle Kanbayashi Onsen und gehst dann zu Fuß weiter.
  • Der Haken: Im Winter ist der Weg rutschig, du brauchst also Schuhe mit gutem Profil.

17. Burg Inuyama

Schloss Inuyama auf einem Hügel© ThorstenS · CC BY-SAFoto: ThorstenS, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia Commons

Die Burg Inuyama ist eine der ältesten erhaltenen Festungen Japans. Sie steht auf einem Hügel über dem Kiso-Fluss und ist, anders als viele ihrer Gegenstücke, ein Original aus dem 16. Jahrhundert.

Im Inneren der vierstöckigen Burg ist alles original erhalten. Steile Holztreppen führen nach oben. Im obersten Stockwerk gibt es kein Glas, und nur ein niedriges Holzgeländer trennt dich vom Abgrund. Der Wind pfeift durch die Ecken, während du auf den Fluss und die umliegenden Berge blickst. Im Frühjahr blühen auf dem Burggelände Kirschbäume.

  • Anreise: etwa 15 Gehminuten vom Bahnhof Inuyama-yuen.
  • Für wen: für alle, die keine restaurierten Kulissen mehr sehen wollen, sondern das Original.
  • Der Haken: Oben ist es selbst im Sommer windig und kühl, also nimm eine Jacke mit.

18. Umeda Sky Building in Osaka

Glasrolltreppe im Umeda Sky Building© Jakub Hałun · CC BY-SAFoto: Jakub Hałun, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Umeda Sky Building im Norden Osakas ist eines der interessantesten Gebäude Japans. Zwei 173 Meter hohe Türme sind oben durch eine verglaste Aussichtsplattform verbunden, und von außen wirkt das futuristisch.

Der eindrucksvollste Moment ist die gläserne Rolltreppe, die dich die letzten Meter nach oben trägt. Unter deinen Füßen und über deinem Kopf ist nur Glas, und das sorgt für einen kleinen Nervenkitzel. Oben hast du einen 360-Grad-Blick über eine Millionenstadt.

Besonders lohnenswert ist ein Besuch zum Sonnenuntergang. Der Himmel färbt sich orangerot, und danach versinkt Osaka in einem Lichtermeer. Nach der Aussicht lohnt ein Stopp in der Sky Lounge Stardust im 39. Stock, um den Abend mit einem Cocktail und Blick ausklingen zu lassen. Tickets kaufst du am besten im Voraus.

  • Anreise: etwa 10 Gehminuten vom Bahnhof Osaka oder Umeda.
  • Für wen: für alle, die moderne Architektur und Aussichten mögen.
  • Der Haken: Abends kann es an der Rolltreppe und auf der Plattform Warteschlangen geben.

19. Samurai-Erbe in Kanazawa

Samurai-Viertel in Kanazawa© Hirorinmasa · CC BY-SAFoto: Hirorinmasa, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Kanazawa ist bekannt für sein altes Samurai-Viertel mit ehemaligen Residenzen. Straßen mit Lehmwänden, gepflegte Gärten und traditionelle Tore versetzen dich zurück in die Edo-Zeit.

Einige der Häuser sind für Besucher geöffnet. Die bekannteste Residenz ist die Nomura-ke Samurai Heritage Residence. Hier siehst du traditionelle Innenräume, wertvolle Rüstungen und einen wunderschönen Landschaftsgarten. Der Besuch vermittelt dir ein ehrliches Gefühl dafür, wie die Krieger lebten.

Auch die restaurierte Burg Kanazawa ist sehenswert. Beim Rundgang erfährst du viel über traditionelle Holzbauweise und Erdbebensicherheit. Danach schlendere durch die Geisha-Viertel Higashi Chaya und Kazuemachi Chaya: Das sind die fotogensten Straßen der Stadt mit historischen Häusern.

Ein lokales Detail ist Matcha-Eis mit Blattgold. Plane fünf bis sechs Stunden für alle Sehenswürdigkeiten Kanazawas ein.

  • Anreise: Das Stadtzentrum ist zu Fuß oder mit kurzen Busfahrten erreichbar.
  • Der Haken: Kanazawa lässt sich zusammen mit Kenrokuen nur schwer an einem Tag besichtigen.

20. Kirschblüte in Japan

Kirschblüte am Kawaguchiko-See© Midori · CC BYFoto: Midori, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Die Kirschblüte ist vielleicht das schönste Naturschauspiel des Landes. Wenn ganz Japan zu einem rosa-weißen Blütenmeer wird, beginnt ein regelrechter Ausnahmezustand, und die Einheimischen machen Picknicks unter den Bäumen.

Die Blüte ist kurz und dauert in jeder Region meist ein bis zwei Wochen. Die Blütewelle wandert von Süden nach Norden. In Kyoto und Tokio blühen die Bäume in der Regel von Ende März bis Anfang April. Beliebte Orte sind der Maruyama-Park in Kyoto, der Ueno-Park in Tokio und die Chureito-Pagode mit Blick auf den Fuji.

Wir empfehlen, weniger bekannte Orte aufzusuchen. Der Philosophenweg in Kyoto ist wunderschön, aber überfüllt. Kleine Tempel und Parks bieten ebenfalls üppige Blüten und weniger Menschen. Die Japan Meteorological Corporation veröffentlicht jedes Jahr eine Blühprognose, und das ist eine praktische Hilfe für die Reiseplanung.

  • Für wen: für alle, die ihre Reise um zwei Wochen Blütezeit herum planen möchten.
  • Der Haken: Der Höhepunkt der Blüte lässt sich nicht exakt vorhersagen, und ein Teil deiner Reise kann auf Regentage fallen.
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Touren und Tickets

Geführte Touren, Tickets ohne Anstehen und Aktivitäten — die meisten Angebote sind kostenfrei stornierbar.

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Was du in Japan sonst noch einplanen solltest

Neben den Hauptattraktionen gibt es Dinge, ohne die sich eine Reise unvollständig anfühlt.

Mit dem Shinkansen fahren

Eine Fahrt mit dem Shinkansen ist ein Erlebnis für sich, nicht nur ein Transfer. Die superschnellen Züge verbinden alle großen Städte und erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h. Die teuerste Klasse, Gran Class, fühlt sich an wie ein Privatjet, aber auch die normalen Sitze sind bequem. Zugtickets für Japan solltest du auf beliebten Strecken am besten im Voraus buchen.

Don-Quijote-Läden

Geh mindestens einmal in einen Don Quijote. Diese laute Kette hat in jeder größeren Stadt eine Filiale. Drinnen erwartet dich ein echtes Labyrinth, vollgestopft mit Waren vom Boden bis zur Decke. Der größte Laden ist der MEGA Don Quijote Shibuya in Tokio.

Maid-Cafés

Hast du schon von Maid-Cafés gehört? Hier kleiden sich Kellnerinnen als Mädchen im Dienstmädchen-Look, aber ohne sexuelle Untertöne und ohne Körperkontakt. Es entsteht eine mangaartige Atmosphäre, in der Gäste „Master" genannt werden. Wir fanden den Besuch interessant, und einmal sollte man es gesehen haben. Die meisten Maid-Cafés gibt es in Tokios Stadtteil Akihabara und in Osakas Den Den Town.

Gacha-Automaten

Getränkeautomaten an jeder Ecke fallen sofort ins Auge. Das ist praktisch: Überall bekommst du für wenig Geld Wasser, Limonade oder Kaffee. Ein eigener Trend sind Gacha-Automaten, die für ein paar hundert Yen eine Plastikkugel mit einer Figur ausgeben. In der Nähe bekannter Sehenswürdigkeiten verkaufen sie oft Kollektionen, die es sonst nirgendwo gibt.

7-Eleven

Die Kette 7-Eleven ist in Japan überall und bei Touristen längst Kult. Beim ersten Mal wirst du vom Angebot an ungewöhnlichen Süßigkeiten und Snacks überrascht sein. Unser persönlicher Favorit ist der gefrorene Smoothie, der direkt im Automaten gemixt wird.

Karte und Navigation

Alle zwanzig Orte verteilen sich über das ganze Land: Tokio, Kyoto, Osaka, Hiroshima und die Alpen. Denk an die Entfernungen: Die Fahrt von Tokio nach Kyoto dauert mit dem Shinkansen etwa zweieinhalb Stunden.

Reiseführer für Japan

Wenn du einen Begleiter aus Papier möchtest, greif zu den klassischen Reihen: MARCO POLO, DUMONT oder LONELY PLANET für Japan. Sie bieten Karten, einen Sprachführer und fertige Routen. Für eine kurze Reise reicht ein Taschenformat; für drei Wochen ist ein ausführlicher Band mit Regionalkarten nützlicher.

⁉️🤔 Häufige Fragen

Wie viele Tage braucht man für Japan?

Plane für eine erste Reise mindestens drei Wochen ein. Allein Tokio und Kyoto mit Umgebung brauchen eine Woche, und mit Fuji, Nikko, Hiroshima und den Alpen vergeht die Zeit schnell. Wenn du weniger als zehn Tage hast, wähle eine Region und verzettle dich nicht.

Wann ist die beste Reisezeit für Japan?

Die zwei besten Zeitfenster sind Ende März bis April für die Kirschblüte und Oktober bis November für die Herbstfärbung. In diesen Monaten sind die meisten Touristen unterwegs, und die Hotelpreise sind höher. Der Sommer ist heiß und schwül, der Winter im Norden kalt, aber die Schlangen sind ruhiger.

Wie viel kostet die Besteigung des Fuji?

Stand: 2026 kostet der Eintritt auf allen Routen 4.000 Yen pro Person. Die Saison läuft vom 1. Juli bis zum 10. September, und der Yoshida-Pfad hat ein Tageslimit und eine Registrierungspflicht. Außerhalb der Saison ist der Aufstieg zum Gipfel verboten, weil es gefährlich ist.

Kann man Schneeaffen im Winter sehen?

Ja, der Winter ist die beste Zeit. Im Jigokudani-Park baden wilde Makaken in heißen Quellen, während ihnen Schnee auf den Kopf fällt. Der Fußweg vom Parkplatz dauert etwa 30 Minuten, und im Winter werden die Tickets nach Zeitfenstern verkauft und im Voraus gebucht.

Muss man Tickets im Voraus buchen?

Unbedingt, wenn du in der Saison unterwegs bist. Bei teamLab Planets und am Tokyo Skytree sind die Tickets an Einlasszeiten gebunden und schnell ausverkauft. Auch an der Burg Himeji und im Friedensmuseum Hiroshima gibt es am Wochenende Schlangen, also sichere dir online Zeitfenster.

Ist es realistisch, Fuji und Kyoto in einer Woche zu kombinieren?

Das geht, aber es wird turbulent. Von Tokio zum Fuji sind es etwa zwei Stunden, dann mit dem Shinkansen noch einmal etwa zweieinhalb bis Kyoto. In einer Woche passen Tokio, ein Tag am Fuji und zwei Tage in Kyoto hinein, aber für Nikko oder Osaka bleibt dann keine Zeit.

Kurz gesagt: Was sich zu buchen lohnt

Wenn du zum ersten Mal fährst und drei Wochen Zeit hast, baue deine Route um Tokio, Fuji, Kyoto, Osaka und die japanischen Alpen. Wenn du eine Woche hast, nimm Tokio, einen Tag am Fuji und zwei Tage in Kyoto mit. Zur Kirschblütenzeit buche teamLab, Tokyo Skytree und Himeji im Voraus, sonst bleiben nur unbequeme Zeitfenster übrig.

  • Wenn du drei Wochen hast: Tokio, Fuji, Kyoto, Osaka, Hiroshima und die japanischen Alpen.
  • Wenn du eine Woche hast: Tokio, einen Tag am Fuji und zwei Tage in Kyoto.
  • Wenn du zur Kirschblüte fährst: Kyoto und die Burg Himeji im April.

In der Saison steigen die Preise schnell, daher solltest du Hotels in Tokio auf Trip.com am besten im Voraus buchen.