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Kreta mit dem Mietwagen: 20 Orte, Tickets und Route rund um die Insel

Kreta mit dem Mietwagen: 20 Orte, Tickets und Route rund um die Insel

Der Bus nach Balos fährt zweimal am Tag. Damit siehst du nicht einmal die Hälfte von Kreta. Der öffentliche Nahverkehr ist an die Nordküste gebunden, während die eindrucksvollsten Orte abseits der E75 liegen.

Mit einem Mietwagen entscheidest du selbst, wo du zu einem Strand abbiegst und wie lange du an den Ruinen bleibst. Unten haben wir 20 Orte auf Kreta zusammengestellt, die sich hinter dem Steuer realistisch erreichen lassen, und sie entlang der Route von Rethymno und Heraklion nach Chania angeordnet. Preise und Öffnungszeiten wurden im September 2026 auf offiziellen Websites geprüft.

Anzeige: dieser Artikel enthält Affiliate-Links, bei einer Buchung über diese Links erhalten wir eine Provision, für dich entstehen keine Mehrkosten.

Vorteile eines Mietwagens

💡 Kurz gesagt:

  • Die E75 verläuft entlang der Nordküste durch Chania, Rethymno, Heraklion und Agios Nikolaos, und das Fahren dort ist einfach.
  • Südlich der E75 beginnen enge Serpentinen und Schotterpisten, plane also zusätzliche Zeit ein.
  • Tickets und Öffnungszeiten der wichtigsten Sehenswürdigkeiten: Stand: 09/2026, geprüft auf dem offiziellen Portal des griechischen Kulturministeriums.
Kretischer Küstenort mit blauem Meer und Bergen

Auf Kreta ist die Hauptstraße die Nationalstraße E75. Sie verbindet Chania, Rethymno, Heraklion und Agios Nikolaos. Der Belag ist gut und das Fahren angenehm. Von Heraklion in Richtung Messara gibt es ebenfalls Autobahnen nach europäischem Standard. Südlich der E75 sind die Straßen deutlich schlechter: schmal, kurvig und teilweise unbefestigt. Die Straßenqualität solltest du bei der Tagesplanung einkalkulieren.

Was dir ein Mietwagen bringt:

  • Unabhängigkeit von Fahrplänen. Du musst dich nicht nach einem spärlichen Busangebot richten.
  • Dein eigenes Tempo. Du entscheidest, wie lange du an den Ruinen bleibst und wann du zum Meer hinunterfährst.
  • Komfort mit Kindern. In den Kofferraum passen Wasser, Sonnenschirme, Matten und Essen, während du all das im Bus in den Händen trägst.
  • Flexible Unterkünfte. Du kannst über die Insel fahren und in verschiedenen Orten übernachten, statt an ein einziges Dorf gebunden zu sein.

Lies beim Mieten den Vertrag sorgfältig. Nimm eine Vollkaskoversicherung und notiere sofort jeden Kratzer und jede Delle, die dir bei der Übergabe auffallen, im Dokument. Ein kleines Auto verbraucht weniger Sprit. Praktisch ist der Vergleich auf Discover Cars: Der Dienst zeigt den Endpreis inklusive Versicherung und liefert das Auto an den gewünschten Ort.

Viele planen ihre Route als Rundkurs. Sie starten in Rethymno, fahren nach Süden zu Klöstern und Seen und kehren am Abend an die Küste zurück. So deckst du an einem einzigen Tag sowohl Berge als auch Meer ab. Parkplätze an Klöstern und beliebten Stränden sind meist kostenpflichtig, also halte etwas Kleingeld bereit.

Die wichtigsten kulturellen Stätten der Insel liegen weit entfernt von Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs. Busse fahren dort nach einem lockeren Fahrplan, sodass die Anreise viel Zeit frisst. Mit dem Auto nutzt du diesen Puffer für Besichtigungen statt fürs Warten. Von hier aus bewegen wir uns entlang der E75: von Rethymno und Heraklion nach Osten bis Agios Nikolaos und Sitia, dann nach Westen bis Chania.

Tankstellen und Cafés säumen die gesamte E75, aber auf Schotterpisten solltest du lieber mit vollem Tank fahren.

Buche Hotels für deine Reise im Voraus, besonders in Rethymno und Chania. Die wichtigste Regel hinter dem Steuer auf Kreta: Überschätze deine Tageskilometer nicht. Serpentinen im Süden dauern doppelt so lange, wie die Karte vermuten lässt.

Kloster Arkadi

Fassade der Klosterkirche von Arkadi mit Glocken© Prekario · CC BY-SAFoto: Prekario, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia Commons

Das Kloster Arkadi liegt in den Bergen etwa 25 km von Rethymno entfernt (auf der Karte). Fahre auf der Hauptstraße Richtung Heraklion. Am Schild Tsesme Platania biegst du auf die alte Nationalstraße ab und fährst weitere 16 km. Hinter dem Dorf Amnatos beginnt Arkadi.

Das Kloster liegt auf etwa 500 Metern Höhe über dem Meeresspiegel (auf der Karte). Die Straße windet sich mit Steigungen und Gefällen, achte also auf Warnschilder. Hier ist ruhiges Fahren gefragt, nicht Tempo.

Die ersten Mönche siedelten bereits im 5. Jahrhundert in Arkadi, die Hauptgebäude entstanden im 16. und 17. Jahrhundert. Eine Kirche aus dem 15. Jahrhundert steht separat. Bekannt ist der Ort aber nicht für seine Architektur, sondern für eine Tragödie.

1866 brach auf Kreta ein Aufstand gegen die osmanische Herrschaft aus. Die Mönche gewährten rund 1.000 orthodoxen Christen, Soldaten und Zivilisten Schutz. Nach drei Tagen Belagerung drangen die Osmanen in das Kloster ein, und die Verteidiger sprengten sich im Pulvermagazin mitsamt der Munition in die Luft. Arkadi wurde zum Freiheitsdenkmal erklärt, und nachdem Griechenland die Unabhängigkeit erlangt hatte, wurden die Gebäude restauriert.

Heute kannst du sehen:

  • Die Kirche mit ihrem doppelten Glockenturm und einem Zypressenaltar von 1902.
  • Das Refektorium, in dem noch Tische und Bänke stehen, die von osmanischen Säbeln zerhackt wurden.
  • Einen Baum, in dessen Stamm nach dem Sturmangriff eine Granate stecken blieb.
  • Die Ruinen des Pulvermagazins, heute ein kleines Museum mit einer von Kugeln durchsiebten Tür und einem Teil eines Evangeliums.
  • Die ehemalige Windmühle, in der die Toten von 1866 begraben sind.
  • Nebengebäude und Mönchszellen.

Nach der Klosterregel ist es Mönchen verboten, ohne die Erlaubnis eines Hierarchen zu den Waffen zu greifen, daher beteiligten sich Laien an den Kämpfen. Die Nachricht von den Ereignissen in Arkadi stärkte die Befreiungsbewegung auf der ganzen Insel.

Das Kloster liegt inmitten der Berge, und schon die Anfahrt ist Teil des Erlebnisses. Halte am Aussichtspunkt unterhalb des Tors: Von dort ist der doppelte Glockenturm gut sichtbar.

Prüfe den Eintrittspreis vor Ort. Eine Stunde reicht für einen Besuch.

Kournas-Süßwassersee

Ente schwimmt auf dem Kournas-See zwischen überfluteten Bäumen© Ιωσηφίνα Γεωργούλη · CC BY-SAFoto: Ιωσηφίνα Γεωργούλη, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Kournas ist der einzige Süßwassersee auf Kreta, der im Sommer nicht austrocknet. Er wurde in die Liste der geschützten Naturgebiete aufgenommen. Von Rethymno fährst du Richtung Georgioupoli und biegst dann Richtung Dorf Kournas ab.

Im Dorf gibt es einen kostenpflichtigen Parkplatz. Lass dein Auto dort stehen und geh zu Fuß weiter zum Wasser. Zwei Quellen speisen den See: Eine ist immer verborgen, die andere zeigt sich im August, wenn der Wasserspiegel sinkt.

Gerade am Ende des Sommers kannst du den See auf einer Rundstrecke von etwa 3,5 km umrunden (auf der Karte). Der Fluss Almyros fließt aus dem Kournas heraus und mündet bei Kavros ins Meer. Sein Wasser ist sauber und klar.

Der See ist in Ufernähe flach, in der Mitte fällt er jedoch auf mehr als 20 Meter ab. Taucher haben hier einiges zu sehen: Das Wasser ist blau und transparent. Das Ufer teilt sich in zwei Bereiche:

  • Eine erschlossene Seite mit Liegen, Sonnenschirmen, Bootsverleih und Cafés.
  • Eine wilde Seite, wo Vögel nisten und Schildkröten im Morgengrauen zum Wasser kriechen.

Kournas entstand, als Wasser ein Becken füllte. Er ist eine wichtige Süßwasserreserve für das unter Wasserknappheit leidende Kreta, weshalb der See unter Schutz gestellt wurde.

Die erschlossene Seite ist mit Kindern praktisch: Der Einstieg ins Wasser ist sanft.

Auf der wilden Seite solltest du nicht auf den weißen Sand nahe am Wasser treten. Das ist weicher Schlamm, in dem du wie im Moor einsinken kannst. Der Haken: Der Grund in Ufernähe ist schlammig, also trage beim Schwimmen Wasserschuhe.

Im Dorf Kournas selbst lohnt ein Halt an der byzantinischen Kirche des Heiligen Georg. In den örtlichen Läden gibt es Keramik und Souvenirs.

Kourtaliotiko-Schlucht

Straße durch eine felsige Schlucht mit trockenem Flussbett© logopop · CC BY-SAFoto: logopop, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die Kourtaliotiko-Schlucht liegt etwa 25 km von Rethymno entfernt (auf der Karte). Du verlässt die E75 am Schild Spili in Richtung Süden, fährst durch das Dorf Koxare, biegst am Schild Preveli rechts ab und fährst weiter nach Plakias. Hier beginnt der Eingang zur Schlucht.

Der Ort ist eng und schattig. Unten rauscht das Wasser, während oben steile Felswände aufragen. Die Schönheit lässt sich am besten von zwei Aussichtspunkten an der Straße betrachten.

Wenn du die Steintreppe hinabsteigst, kannst du eiskaltes Trinkwasser aus dem Großen Fluss auffüllen. An der Gabelung halte dich links: Der rechte Abzweig führt zu einer Pumpstation. Am Ende des Abstiegs steht die Kirche des Heiligen Nikolaus von Kourtaliotis.

Der Haken: Der Weg ist steinig und steil, also trage zu jeder Jahreszeit festes Schuhwerk. Nimm Wasser mit, der Aufstieg kostet Kraft.

Kloster Preveli

Kloster Preveli vor der Kulisse aus Bergen und Bäumen

Zum Kloster Preveli fährst du von Rethymno aus etwa 32 km (auf der Karte). Die Strecke ist dieselbe wie zum Kourtaliotiko: Verlasse die E75 an der Abfahrt Spili, fahre durch Koxare und biege rechts auf das Schild nach Preveli ab. Das Parken in Kato Preveli ist kostenpflichtig, und in der Nähe gibt es ein kleines Café.

Das Kloster wurde im 16. Jahrhundert gegründet, obwohl die ersten Einsiedler hier bereits im 10. Jahrhundert lebten. Die wohlhabende kretische Familie Prevelis stiftete Geld für den Bau, und der erste Abt stammte aus dieser Linie.

Das Kloster wurde viele Male zerstört: fünfmal von den Osmanen und zuletzt von den Faschisten. Von hier führt ein Weg zu einer Bucht hinab, in der einst Schiffe mit Waffen und Verwundeten anlegten.

Der untere Teil, der zu Ehren Johannes des Täufers geweiht wurde, erlitt schwere Schäden. Der obere Teil, der Johannes dem Theologen gewidmet ist, wurde in geringerem Umfang restauriert und beherbergt heute drei Mönche. Eine Besichtigung des Klosters dauert etwas über eine Stunde. Hier kannst du das wundertätige Kreuz des Ephraim von Preveli verehren. Der Haken: Einige Gebäude liegen noch immer in Ruinen.

Palmenstrand von Preveli

Palmenstrand von Preveli mit Lagune und Felsen von oben© Mihael Grmek · CC BY-SAFoto: Mihael Grmek, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Strand von Preveli liegt ebenfalls etwa 32 km von Rethymno entfernt (auf der Karte). Du stellst dein Auto auf dem kostenpflichtigen Parkplatz in Kato Preveli ab und gehst eine Steintreppe hinunter. Der Abstieg ist lang, etwa einen Kilometer (auf der Karte).

Der Strand hat seinen Namen von den Dattelpalmen, die hier ohne menschliches Zutun wuchsen. Dies ist ein geschütztes Naturgebiet. Der Fluss Megalopotamos mit frischem Trinkwasser mündet in die Bucht, daher ist das Libysche Meer hier sauberer und kühler.

Es gibt keine typische touristische Infrastruktur, die einzige Aktivität ist der Katamaranverleih. Der Haken: keine Sonnenliegen, Sonnenschirme oder Cafés, also bringst du dein eigenes Wasser und Essen mit.

Festung Fortezza

Festung Fortezza am Meeresufer© Jerzy Strzelecki · CC BYFoto: Jerzy Strzelecki, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Die Fortezza steht in Rethymno in der Leof. Emmanouil Kefalogianni 27. Der Bau begann 1540, als sich Händler in der günstigen Bucht niederließen. Die Venezianer errichteten sie zur Verteidigung gegen Piraten, später nutzten die Osmanen die Befestigung.

Heute spazierst du an den erhaltenen Mauern und Innenhöfen entlang. Im Arsenalgebäude finden thematische Ausstellungen statt. Der Eintritt ist kostenpflichtig, den genauen Preis erfährst du vor Ort.

Palast von Knossos

Ruinen des Palastes von Knossos zwischen Bäumen und Wegen© Александр Спиридонов · CC BYFoto: Александр Спиридонов, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Der Palast von Knossos liegt weniger als 5 km von Heraklion entfernt (auf der Karte), und die Anfahrt mit dem Auto ist einfach. In der Nähe des Eingangs gibt es kostenlose Parkplätze.

Ein Ticket kostet 20 €, ermäßigt 10 € (Stand: 09/2026, offizielles Portal des griechischen Kulturministeriums). Kaufe die Tickets im Voraus, im Sommer ist die Schlange lang.

Die Minoer errichteten den ersten Palast um 2000 v. Chr. nach einem verheerenden Erdbeben. Im 16. Jahrhundert v. Chr. zerstörte ihn die Natur ebenfalls. Der Palast geriet für Jahrhunderte in Vergessenheit.

Im späten 19. Jahrhundert führte Kalokairinos die ersten Ausgrabungen durch, und im frühen 20. Jahrhundert kaufte Arthur Evans das Land für groß angelegte Arbeiten. Heute spazierst du über ein freigelegtes Areal von 130 mal 180 Metern (Stand: 09/2026, Palastbeschreibung auf dem Portal des Kulturministeriums). Es gibt mehr als tausend Räume und verwirrende Gänge. In den Ruinen fand sich das Labrys-Symbol, das Labyrinth bedeutet, daher brachten Historiker den Ort mit dem Labyrinth des Minotaurus in Verbindung.

Der Thronsaal, der bis zu fünfzehn Personen gleichzeitig fassen konnte, ist gut erhalten. Die Wände sind mit Fresken aus dem Jahr 1700 v. Chr. geschmückt, die Szenen aus dem minoischen Leben zeigen. Du kannst den Palast auf eigene Faust, mit einem Audioguide oder auf einer Tour ab Heraklion erkunden.

Strand von Matala

Strand von Matala und der Felsen mit antiken Höhlen

Matala liegt etwa 70 km von Heraklion entfernt (auf der Karte). Du fährst auf der E75 Richtung Gazi, biegst dort nach Süden Richtung Tymbaki ab und folgst im Dorf Mires dem Schild nach Matala. Die Straße steigt in die Berge und senkt sich in Täler, die Fahrt selbst ist landschaftlich reizvoll.

Matala ist bekannt für seine Sonnenuntergänge: Die Sonne geht direkt im Libyschen Meer unter. Die Küstenklippen sind von künstlich geschaffenen Höhlen durchzogen.

Mitte des 20. Jahrhunderts lebten Hippies aus aller Welt in diesen Grotten. Heute kannst du die Höhlen besichtigen, Übernachtungen sind jedoch verboten. In der Nähe stehen eine kleine Kirche der Heiligen Jungfrau Maria und eine Höhle, die der Legende nach einst Brutus betrat.

Im Juni findet am Strand das Matala Beach Festival statt, das mehrere Tage dauert, also kaufe Konzerttickets im Voraus. Matala trägt die Blaue Flagge. Die Infrastruktur ist gut ausgebaut, und das Dorf serviert nationale und europäische Gerichte. Der Haken: Im Sommer ist der Strand überfüllt, also komm früh am Morgen.

Archäologisches Museum von Agios Nikolaos

Außenansicht des Archäologischen Museums von Agios Nikolaos© Tomisti · CC BY-SAFoto: Tomisti, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Agios Nikolaos ist von Heraklion aus leicht über die E75 in Richtung Osten zu erreichen, etwa 63 km (auf der Karte). Das Museum steht nahe der Uferpromenade in der Paleologou 74.

Die Ausstellung ist neu. Zuvor wurden die Funde in das Hauptstadtmuseum in Heraklion gebracht, doch der Lagerraum ging zur Neige, und hier wurde eine Zweigstelle eröffnet. Du siehst Objekte von der Jungsteinzeit bis zur römischen Epoche, die meisten in gutem Zustand.

Voulismeni-See

Voulismeni-See im Zentrum von Agios Nikolaos, Kreta© Cayambe · CC BY-SAFoto: Cayambe, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Voulismeni-See liegt mitten im Zentrum von Agios Nikolaos, 63 km von Heraklion entfernt (auf der Karte). Er ist ein untertassenförmiges Süßwasserbecken mit weniger als 140 Metern Durchmesser (auf der Karte). Die Einheimischen behaupten gern, er habe keinen Boden.

Dieser Glaube wurde gleich zweimal widerlegt: zuerst 1853 durch Admiral Spratt, dann in den 1980er-Jahren durch Jacques-Yves Cousteau. Es gibt einen Boden, mit einer Tiefe von bis zu 64 Metern (laut Messungen). Das Wasser im See ist fast schwarz, von Westen rahmen ihn Felswände ein, und an der Ostseite reihen sich Cafés und kleine Restaurants aneinander. Der Ort eignet sich hervorragend für eindrucksvolle Fotos.

Höhle des Zeus

Höhlenkammer mit Stalaktiten und einer Besuchertreppe© Jerzy Strzelecki · CC BY-SAFoto: Jerzy Strzelecki, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Zur Höhle fährst du von der E75 bei Heraklion ab und folgst der Ausschilderung Richtung Psychro in südöstlicher Richtung. Hinter dem Dorf Psychro führt eine kurvige Schotterstraße nach Westen und endet an einem Parkplatz. Von dort gehst du zu Fuß weiter: Der Weg ist steil, aber es gibt Bänke im Schatten zum Ausruhen. Wer völlig erschöpft ist, kann sich von Eseln bis zur Höhle hinauftragen lassen.

Die Höhle liegt im Dikti-Gebirge. Der Legende nach wurde hier Zeus geboren. Entdeckt wurde sie 1886 von Joseph Hatzidakis, und die dort gefundenen Artefakte wurden ins Museum von Heraklion gebracht.

Das Ticket kostet 15 €, ermäßigt 8 € (Stand: 09/2026, offizielles Portal des griechischen Kulturministeriums).

Im Inneren bist du umgeben von Stalaktiten und Stalagmiten, Metalltreppen werden von farbigen Lampen beleuchtet. Der Haken: Die Stufen sind stellenweise rutschig, du brauchst also bequemes Schuhwerk. Nahe dem Ausgang gibt es eine Aussichtsplattform mit Blick über die Lasithi-Hochebene.

Archäologisches Museum Heraklion

Gebäude des Archäologischen Museums Heraklion von der Straße aus© Zde · CC BY-SAFoto: Zde, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Ausstellung befindet sich im Zentrum von Heraklion in der Xanthoudidou-Straße 1. Gegründet wurde das Museum von Joseph Hatzidakis, und das Gebäude wurde direkt auf den Ruinen eines bei einem Erdbeben zerstörten Tempels errichtet. Einen Teil des antiken Mauerwerks kannst du im Innenhof sehen.

Die Dauerausstellung umfasst 20 Säle. Sie vereint Funde aus ganz Kreta: von den ersten Siedlungen bis zum römischen Griechenland. Einen eigenen Bereich gibt es für Schmuck und Keramik, und das Hauptexponat ist der Diskos von Phaistos mit beidseitigen Einprägungen.

Im Winter hat das Museum kürzere Öffnungszeiten, von Ende April bis Ende Oktober ist es bis in den späten Abend geöffnet. Prüfe Preise und genaue Zeiten vor deiner Reise auf der offiziellen Website des Museums.

Strand von Vai

Panorama des Sandstrands von Vai mit Sonnenschirmen und Bucht© Mihael Grmek · CC BY-SAFoto: Mihael Grmek, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Anreise nach Vai ist selbst mit dem Auto nicht einfach. Von Heraklion fährst du auf der E75 Richtung Osten bis Agios Nikolaos. Danach wird die Straße schmal und kurvenreich. Du fährst bis Sitia und dann noch etwa 29 km über eine unbefestigte Straße (laut Karte). Insgesamt sind es ab Heraklion rund 150 km (laut Karte).

In Strandnähe gibt es einen organisierten Parkplatz und einen inoffiziellen, aber kostenlosen. Der Strand selbst wurde mit der Blauen Flagge ausgezeichnet: weißer Sand, ein Palmenhain und ein sanfter Einstieg ins Wasser. Der Sand ist mit rutschigen Felsen durchsetzt, geh also vorsichtig hinein. Das Meerwasser ist warm.

Die Infrastruktur ist ordentlich: Liegen und Sonnenschirme zu mieten, Holzstege, kostenlose Umkleidekabinen und Duschen. Der Haken: Es sind sehr viele Besucher unterwegs, komm also früh. Zelten und Übernachten sind verboten, da es sich um ein geschütztes Naturgebiet handelt.

Versunkene Stadt Olous

Um nach Olous zu gelangen, fährst du von Heraklion auf der E75 Richtung Osten bis Agios Nikolaos, nimmst dann die Route 90 Richtung Norden bis Pissidos und von dort nach Elounda. Die versunkene Stadt liegt mitten im Zentrum von Elounda, nahe dem Platz an der Bucht von Mirabello.

Einst war sie ein wohlhabender Stadtstaat. Sie trieb Handel mit ihren Nachbarn und prägte eigene Münzen. Warum Olous versank, wissen Wissenschaftler nicht genau. Die Überreste der Gebäude wurden 1960 von Anastasios Orlandos entdeckt.

Bei ruhigem Wetter kannst du die Unterwassermauern direkt vom Ufer aus erkennen, auf manchen kann man sogar entlanggehen. Taucher können bei einem Tauchgang ganze Häuser sehen.

Antike Stadt Gortyna

Gortyna lässt sich am bequemsten von Heraklion aus besuchen. Von der E75 biegst du nach Süden ab, folgst dem Schild nach Mires und fährst bis zum Ort Agioi Deka. Direkt danach beginnt die antike Stadt.

Ruinen des Odeons und des Rechtspavillons in Gortyn© Olaf Tausch · CC BY-SAFoto: Olaf Tausch, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia Commons

Einst war sie ein reicher Stadtstaat mit eigener Münze. Nach der Christianisierung Griechenlands war Gortyna tausend Jahre lang die Hauptstadt Kretas. Die Stadt wurde bei einem Erdbeben zerstört.

Heute liegen die Ruinen auf beiden Seiten der Hauptstraße und erstrecken sich über einen Durchmesser von etwa 10 km (laut Karte). Die Öffnungszeiten variieren je nach Saison; den aktuellen Zeitplan findest du auf dem offiziellen Portal des griechischen Kulturministeriums. Nahe der Kathedrale des Heiligen Titus sind die Mauern des Stadtverwalters, des Prätors, erhalten geblieben.

Historisches Museum von Kreta

Historisches Museum Kreta, gelbe Fassade und gläserner Anbau© Lourakis · CC BY-SAFoto: Lourakis, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Museum befindet sich in einem Gebäude in Heraklion in der Sofokli-Venizelou-Allee 27. Die Ausstellung wurde 1953 eröffnet. Heute beherbergt sie bedeutende Artefakte von der ganzen Insel.

Du gehst chronologisch durch die Säle: von den ersten Siedlungen bis zum Zweiten Weltkrieg. Es gibt interaktive Modelle, die auch für Kinder leicht verständlich sind.

Festung Koules

Festung Koules am Meer mit Booten© Γεώργιος Γιαννόπουλος · CC BY-SAFoto: Γεώργιος Γιαννόπουλος, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Koules steht in Heraklion direkt am Hafen und ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Die Byzantiner begannen mit dem Bau der Festung, die Venezianer führten ihn fort, und die Osmanen vollendeten ihn. Die Festungsmauern sind unterschiedlich dick: Die Außenmauern sind massiver als die Innenmauern.

Die Dauerausstellung ist klein: Kanonenkugeln, Kanonen und Blankwaffen. Die Festung zeigt thematische Ausstellungen, und im Sommer finden auf der offenen Terrasse Konzerte statt. Der Eintritt ist kostenpflichtig; den genauen Zeitplan erfährst du vor Ort.

Bucht von Balos

Sonnenuntergang über der Bucht von Balos und der Insel Gramvousa© Sergio Alvarez · CC BY-SAFoto: Sergio Alvarez, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons

Balos liegt etwa 50 km von Chania entfernt (laut Karte). Fahre Richtung Kissamos und folge dann dem Schild zum Dorf Kaliviani. 2 km nach dem Ortsausgang beginnt eine unbefestigte Straße: schmal und 8 km lang (laut Karte). Auf ihr fährst du mit 12 bis 15 km/h, bis du einen kleinen Parkplatz erreichst. Von dort gehst du einen Pfad hinunter zur Bucht.

Kap Tigani und die unbewohnte Insel Imeri Gramvousa schützen Balos vor Wind und Wellen. Das Meer ist hier ruhig und klar, und das Wasser wechselt die Farbe.

Die Hauptüberraschung ist die Lagune von Balos. Sie entstand durch zwei Sandbänke zwischen Kap Tigani und der Halbinsel Gramvousa. Die Lagune ist flach, das Wasser immer warm und ruhig, und sowohl Kinder als auch Erwachsene baden hier gern.

Die Bucht ist ein nationales Schutzgebiet, die Infrastruktur daher minimal. Der Haken: Die letzten 8 km führen über eine unbefestigte Straße, prüfe also vor der Reise deine Versicherung. Möglicherweise deckt sie Schäden auf dieser Art von Straße nicht ab.

Strand von Elafonisi

Türkisfarbene Lagune und Sandbank des Strandes von Elafonisi© dronepicr · CC BYFoto: dronepicr, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Elafonisi wurde mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Der Strand liegt 75 km von Chania entfernt (laut Karte); fahre über Kissamos. Die asphaltierte Straße endet an einem informellen Parkplatz, komm also früh: Einen Stellplatz zu finden ist schwierig. Ein sanfter Abstieg führt zum Strand, aber die Straße ist bergig, mit scharfen Kurven und Steigungen.

Plane deine Zeit genau. Alle Strandservices, einschließlich des Rettungsdienstes, stellen um 18:00 Uhr den Betrieb ein. Wenn du länger bleibst, bekommst du nirgendwo Hilfe.

Elafonisi ist von Kreta durch eine unterseeische Landenge von 100 Metern Länge getrennt (laut Karte), die sich leicht durchwaten lässt. Der Sand hier ist rosa, eine Farbe, die durch Partikel von Korallen und Muscheln entsteht. Sand mitzunehmen ist verboten.

Das Meer ist warm und sauber, an manchen Stellen erreicht die Tiefe kaum einen halben Meter. Die Infrastruktur ist gut: Duschen, Toiletten, Umkleidekabinen, ein kleines Café und ein Verleih für Sportausrüstung. Elafonisi ist ein Schutzgebiet, in dem seltene Pflanzen- und Tierarten leben, halte dich also an die Regeln.

Auch in der Nähe gibt es viel zu sehen. In der Topolia-Schlucht, entlang derer die Straße verläuft, liegt die Höhle der Heiligen Sophia. Dort wurde eine Ikone gefunden, die den Fall Konstantinopels überstanden hat. 5 km vom Strand entfernt steht das Felsenkloster Chrysoskalitissa, gegründet im 17. Jahrhundert. Eine Treppe mit 90 Stufen führt hinauf, und von der Terrasse bietet sich ein Panorama über das Libysche Meer.

Schifffahrtsmuseum

Das Schifffahrtsmuseum befindet sich in einem Gebäude in Chania in der Halidon-Straße 21. Das Gebäude ist von verschiedenen Punkten der Stadt aus sichtbar. Die Ausstellung erzählt die Geschichte des Schiffbaus auf der Insel und lokale Traditionen.

Du beginnst mit dem Abschnitt über die Vereinigung Kretas mit Griechenland im Jahr 1913. Danach folgen Funde aus Schiffswracks, Haushaltsgegenstände von Seeleuten und Schiffsmodelle. Die Ausstellungsstücke sind interaktiv. In der Außenstelle des Museums an den Docks des venezianischen Hafens sind Schiffe in Originalgröße ausgestellt, die nach alten Stichen rekonstruiert wurden. Die Ausrüstung ist funktionsfähig und darf angefasst und gedreht werden.

Kreta-Route mit dem Auto auf der Karte

Unten findest du eine Karte mit den Punkten, die wir oben behandelt haben. Öffne sie auf deinem Handy und plane deinen Tag in deinem eigenen Tempo.

Autoroute durch Kreta

Orte auf der Karte
  1. 1Kloster Arkadi Kloster mit der Tragödie von 1866, Kirche mit doppeltem Glockenturm
  2. 2Kournas-See Kretas einziger nie austrocknender Süßwassersee
  3. 3Kourtaliotiko-Schlucht Enge schattige Schlucht mit steilen Felsen und einer Quelle
  4. 4Kloster Preveli Kloster aus dem 16. Jahrhundert, mehrfach von Osmanen und Faschisten zerstört
  5. 5Palmenstrand Preveli Strand mit wilden Dattelpalmen an der Mündung des Flusses Megalopotamos
  6. 6Festung Fortezza Venezianische Festung von 1540 in Rethymno
  7. 7Palast von Knossos Minoischer Palast mit Thronsaal und Fresken, Legende vom Labyrinth
  8. 8Strand von Matala Strand mit Höhlenfelsen, einst Zuhause von Hippies, Blaue Flagge
  9. 9Archäologisches Museum von Agios Nikolaos Zweigstelle des Museums von Heraklion, Funde von der Jungsteinzeit bis zur Römerzeit
  10. 10Voulismeni-See Süßwassersee im Zentrum von Agios Nikolaos, bis zu 64 m tief
  11. 11Zeushöhle Höhle im Dikti-Gebirge, der Legende nach Geburtsort des Zeus
  12. 12Archäologisches Museum von Heraklion Die Scheibe von Phaistos und Funde aus ganz Kreta in 20 Sälen
  13. 13Strand von Vai Strand mit Palmenhain und Blauer Flagge im Osten der Insel
  14. 14Versunkene Stadt Olous Unterwassermauern eines Stadtstaats in der Bucht von Mirabello
  15. 15Antike Stadt Gortyn Ruinen der ehemaligen Hauptstadt Kretas beiderseits der Landstraße
  16. 16Historisches Museum von Kreta Artefakte von den frühesten Siedlungen bis zum Zweiten Weltkrieg
  17. 17Festung Koules Festung am Hafen von Heraklion, erbaut von Byzantinern und Venezianern
  18. 18Lagune von Balos Lagune mit drei Meeren und 8 km Schotterstraße von Kissamos
  19. 19Strand von Elafonisi Rosa Sand und flaches Wasser, Schutzgebiet bei Chania
  20. 20Schifffahrtsmuseum von Kreta Geschichte des Schiffbaus der Insel, Schiffe in Originalgröße

Der Norden ist schnell, der Süden ist langsam. Plane einen Tag für eine Seite der Insel ein; sonst verbringst du deine ganze Zeit auf der Straße.

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⁉️🤔 Häufige Fragen

Wie viele Tage brauchst du für eine Autoreise rund um Kreta?

Um die 20 Orte aus diesem Artikel zu sehen, solltest du mindestens eine Woche hinter dem Steuer einplanen. Die Autobahn E75 ist schnell, aber die Abfahrten in den Süden kosten Zeit. An einem Tag kannst du realistisch zwei oder drei Orte schaffen, wenn du sie nicht nur erreichen, sondern dich dort auch umsehen willst.

Brauchst du einen SUV für Balos und Elafonisi?

Die letzten 8 km nach Balos führen über eine Schotterpiste, aber im Sommer kommen normale Autos mit 12 bis 15 km/h zurecht. Ein SUV ist bequemer, aber nicht zwingend nötig. Nach Elafonisi führt eine asphaltierte Straße, dort reicht ein normales Auto also völlig. Die Strecke ist bergig und kurvenreich, also fahr entspannt. Das Wichtigste ist ein Blick in deine Versicherung: Nicht alle Policen decken Schäden auf unbefestigten Wegen ab. Nach Regen sind diese Abschnitte deutlich anspruchsvoller.

Wo parkst du in Heraklion und Chania?

In den Zentren von Heraklion und Chania ist Parken kostenpflichtig und tagsüber voll. Lass dein Auto am Hotelparkplatz stehen und geh zu Fuß. Beim Palast von Knossos und den meisten Museen gibt es Parkplätze. Fahr nicht in die Altstadt, die Gassen sind eng und haben keine freien Stellplätze.

Kannst du Kreta an einem Tag mit dem Auto sehen?

An einem Tag schaffst du nur eine Region. Entweder Heraklion mit dem Palast von Knossos und dem Museum oder Rethymno mit Arkadi, Kourtaliotiko und Preveli. Eine Fahrt quer über die ganze Insel nach Elafonisi dauert einen ganzen Tag ohne Stopps. Teile Kreta in zwei oder drei Gebiete auf.

Wann solltest du fahren, um Menschenmassen zu vermeiden?

Im Mai, Juni und Ende September sind weniger Menschen unterwegs, und das Meer ist schon warm. Im Juli und August ist es heiß, und Balos, Vai und Elafonisi sind überlaufen; komm zur Öffnungszeit. Denk daran, dass die Strandservices nur bis 18:00 Uhr laufen, also plane deine Rückfahrt rechtzeitig.

Kurz gesagt: was du buchen solltest

Wenn du eine Woche bleibst: Nutze Heraklion als Basis und miete ein Auto für drei oder vier Tage; das reicht für den Palast von Knossos, Arkadi, Kournas und Preveli. Wenn es dich zum rosa Sand zieht: Übernachte in Chania, von dort geht ein Tag für Elafonisi und Balos drauf. Wenn du mit Kindern unterwegs bist: Wähle Kournas, Matala und Voulismeni statt der steilen Serpentinen im Süden.

Buche dein Auto frühzeitig und prüfe die Versicherung. Hotels in Rethymno und Chania sind im Sommer schnell ausgebucht.

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