
3 Tage in Amsterdam: Reiseplan für jeden Tag, Tickets für Museen und Grachtenfahrt
Drei Tage in Amsterdam lassen sich leicht mit Warteschlangen verderben. Ein Ticket fürs Rijksmuseum kostet 25 € und wird nur online verkauft, mit festen Einlasszeiten (Stand: 09/2026, offizielle Website). Im Juli stehst du ohne Zeitfenster mehr als eine Stunde am Eingang.
Unten findest du eine Route für drei Tage: die Altstadt und die Grachten, das Museumsviertel und Ausflüge nach Zaanse Schans und Volendam. Zu jedem Stopp gibt es Öffnungszeiten, einen Preis und eine Wegbeschreibung zu Fuß, damit du den Abend nicht mit der Suche nach dem Eingang verbringst.
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Tag 1: Altstadt und Grachten
💡 Kurz gesagt:
- Geh eine Runde vom Leidseplein über den Blumenmarkt und den Dam bis zum Hauptbahnhof.
- Heb dir den Abend für eine Grachtenfahrt auf: Sie rundet den Tag ab, ohne die Beine zu ermüden.
- Tickets und Öffnungszeiten: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website des Rijksmuseums.
Der erste Tag verläuft meist etwas verschwommen. Die Fahrt vom Flughafen, das Einchecken und die Zeitverschiebung kosten Kraft. Deshalb führt die Route in einer Runde durchs Zentrum: Du startest am Leidseplein und kommst dorthin zurück. Die Runde ist etwa 6 km lang (auf der Karte gemessen), das sind 4-5 Stunden in gemütlichem Tempo mit Kaffeepausen.
Kümmere dich um die Verkehrsmittel, bevor du losziehst. Straßenbahnen, Metro und Busse fahren im Zentrum häufig, aber ein Ticket im Voraus ist günstiger als beim Fahrer. Wenn du viel fahren willst, vergleiche die Tageskarten mit der City Card: Sie deckt auch einige Museumseintritte ab.
Leidseplein
© Milliped · CC BY-SAFoto: Milliped, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Leidseplein ist das Tor zum historischen Zentrum. Hier treffen sich fünf Straßenbahnlinien, sodass du ihn aus jedem Teil der Stadt leicht erreichst. Tagsüber siehst du Straßenkünstler: Feuerschlucker, Jongleure und Sänger, um die sich eine ganze Show versammelt. Abends öffnen die Clubs, Kinos und Kunstcafés.
Den Amsterdamer Souvenir-Kaffee holt man sich im Bulldog Palace. In der Nähe stehen das Gebäude des Stadttheaters und die Konzerthalle Melkweg, und ein Stück weiter gibt es einen Straßenkiosk, der Tickets für Vorstellungen verkauft. Von hier gehst du am Singel entlang zum Blumenmarkt.
- Anfahrt: Straßenbahnen und Busse halten direkt am Platz.
- Der Haken: Abends ist es hier laut und voll, für ein ruhiges Abendessen weichst du also besser in die Seitenhöfe aus.
Blumenmarkt
© Massimo Catarinella · CC BY-SAFoto: Massimo Catarinella, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDer Blumenmarkt liegt seit mehr als drei Jahrhunderten auf dem Wasser. Schon im 17. Jahrhundert brachten Händler die Blumen per Boot hierher. Heute stehen die Stände auf festgemachten Lastkähnen, und es ist der einzige schwimmende Blumenmarkt Europas.
Schnittblumen sind nur ein Teil des Angebots. Den größten Teil der Einnahmen bringen Blumenzwiebeln, Tulpen und andere Sorten. Außerdem kannst du hier Souvenirs, holländischen Käse und Samen kaufen. Die Preise für eine Packung Zwiebeln hängen von der Sorte ab, nimm also mehrere Packungen mit, wenn du zu Hause ein Blumenbeet anlegen willst.
- Anfahrt: fünf Minuten zu Fuß vom Leidseplein.
- Für wen: für alle, die lebende Tulpen mit nach Hause nehmen wollen.
- Der Haken: Gegen Mittag wird es zwischen den Ständen eng.
Kirche De Krijtberg

De Krijtberg ist eine aktive katholische Kirche, die dem heiligen Franz Xaver geweiht ist. Der volkstümliche Teil ihres Namens bedeutet übersetzt „Kreideberg". An dieser Stelle stand einst das Haus eines Kreidehändlers, später eine versteckte katholische Kapelle, denn im protestantischen Amsterdam durften Katholiken ihren Gottesdienst nur im Verborgenen feiern.
Die Pfarrkirche wurde in den 1880er-Jahren nach einem Entwurf des Architekten Alfred Tepe gebaut. Die Restaurierung am Ende des 20. Jahrhunderts dauerte fast 24 Jahre, und heute kommen sowohl Gläubige als auch Touristen herein. Du siehst Wandmalereien, Buntglasfenster, Stuckarbeiten und einen geschnitzten Hochaltar, der als einer der schönsten der Stadt gilt.
- Anfahrt: zwischen dem Blumenmarkt und dem Spui-Platz.
- Für wen: für alle, die sich für neugotische Innenräume interessieren.
Munttoren
© Nan Palmero from San Antonio, TX, USA · CC BYFoto: Nan Palmero from San Antonio, TX, USA, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDer Munttoren ist eines der ältesten Bauwerke der Stadt. Im 15. Jahrhundert war Amsterdam von Wehrmauern umgeben, und Wachen in Wachtürmen sicherten die Tore. Den großen Brand von 1618 überstand nur ein Teil des westlichen Turms.
Später wurde er im Renaissancestil aufgestockt und bekam ein Türmchen mit Uhr und Spitze. Die Glocken läuten jede Viertelstunde, und samstags spielt ein professioneller Carillonneur. Seinen Namen erhielt der Turm im 17. Jahrhundert, als die Münze in das Wachhaus nebenan ausgelagert wurde.
- Lage: dort, wo der Singel auf die Amstel trifft.
- Der Haken: Hinaufsteigen kannst du nicht, der Turm lässt sich nur von außen besichtigen.
Spui-Platz und Begijnhof
© Massimo Catarinella · CC BYFoto: Massimo Catarinella, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia CommonsDer Name des Spui-Platzes kommt vom Wort für „Schleuse". Einst markierte er den südlichen Rand der Stadt, und in den 1880er-Jahren wurde das Wasser zugeschüttet und ein Platz daraus gemacht. Heute treffen sich hier Bücherfreunde: Es finden Buch- und Kunstmärkte statt, und ringsum gibt es jede Menge Buchhandlungen.
Die Statue eines Straßenjungen auf dem Platz ist zum Symbol der Einheimischen geworden, die nicht zum Trübsalblasen neigen. In der Nähe siehst du die alte lutherische Kirche, das Hauptgebäude der Universität und das ungewöhnliche Helios-Gebäude. Auch der Haupteingang zum Begijnhof liegt auf der Seite des Platzes.
Der Begijnhof entstand im 14. Jahrhundert als Gemeinschaft von Frauen, die kein Gelübde ablegten, aber fast wie Nonnen lebten. Beginen gibt es heute nicht mehr, in den kleinen Häusern wohnen alleinstehende Frauen. In der Mitte des Hofs steht eine Christusstatue, und daneben findest du ein erhaltenes Holzhaus aus dem 16. Jahrhundert und eine aktive katholische Kirche.
- Anfahrt: zwischen dem Blumenmarkt und dem Dam.
- Der Haken: Den Innenhof darfst du betreten, aber Lärm wird nicht gern gesehen.
Dam-Platz
© Txllxt TxllxT · CC BY-SAFoto: Txllxt TxllxT, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Name des Platzes hat mit Wasser zu tun: Dam bedeutet „Damm". Im 13. Jahrhundert wurde hier ein Damm gebaut, der die Siedlungen an beiden Ufern der Amstel verband. Der Damm wurde verbreitert und verstärkt, bis er zum Hauptplatz der Stadt wurde, und der Fischmarkt darauf war weit über Amsterdam hinaus bekannt.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen dicht beieinander am Platz. Die gotische Nieuwe Kerk wurde Ende des 14. Jahrhunderts gebaut, und in ihr werden die Monarchen gekrönt. Daneben stehen der Königliche Palast aus dem 17. Jahrhundert und das Nationaldenkmal zur Erinnerung an die Toten des Zweiten Weltkriegs.
Für Familien mit Kindern liegt Madame Tussauds gleich hier: Ein Kombiticket mit dem Amsterdam Dungeon ist günstiger als zwei einzelne Eintritte, und in der Hochsaison geht es in der Schlange nur langsam voran.
- Anfahrt: sieben Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof.
- Der Haken: Tagsüber ist der Platz immer voll, morgens ist es ruhiger.
Rotlichtviertel
© Ben Bender · CC BY-SAFoto: Ben Bender, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDas Rotlichtviertel kennt die ganze Welt. Prostitution ist in den Niederlanden offiziell legal und Teil des Stadtlebens: Diese Frauen zahlen Steuern und gehen regelmäßig zur ärztlichen Untersuchung. Die ersten Fenster gab es hier schon im 14. Jahrhundert, und die wichtigsten Kunden waren Seeleute, die von See zurückkamen.
Wenn du tagsüber hier landest, komm nachts noch einmal wieder: Dann ist der Anblick eindrucksvoller. Nach Einbruch der Dunkelheit leuchten die Fenster, es läuft Musik, die Bars haben geöffnet, und die Damen lächeln und zwinkern ausnahmslos jedem zu. Die meisten Besucher schlendern einfach durch und schauen, und längst nicht alle werden zu Kunden.
Die Frauen zu fotografieren ist verboten. Wenn ein Kunde hereinkommt, zieht die Frau den Vorhang zu. Mit etwas Glück erwischst du einen „Tag der offenen Tür" und kannst in die Zimmer schauen, ohne etwas zu kaufen. Das wird gemacht, damit die Menschen den Frauen, die hier arbeiten, mit Respekt begegnen.
- Anfahrt: zehn Minuten zu Fuß vom Dam.
- Der Haken: Abends ist es sehr voll, behalte dein Portemonnaie also gut im Auge.
Oude Kerk
© Patrick Nouhailler's… · CC BY-SAFoto: Patrick Nouhailler's…, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDer Name Oude Kerk bedeutet „alte Kirche", und er ist völlig verdient. Anfang des 13. Jahrhunderts entstand hier eine Kapelle, und im 14. Jahrhundert begann der Bau der Steinkirche. Ein älteres Gebäude gibt es in Amsterdam nicht.
Der weiche Boden konnte das Gewicht der Kirche nicht tragen, deshalb wurde sie viele Male erweitert. Am Ende bekam die Kirche die Form eines Kreuzes, und im 16. Jahrhundert kam ein 67 m hoher Glockenturm dazu. Im Inneren gibt es drei Orgeln, von denen die größte als eine der besten Europas gilt, dazu ein Carillon aus dem 17. Jahrhundert und eine Glocke aus dem 15. Jahrhundert.
Die Wände sind weiß getüncht, aber Buntglasfenster aus der katholischen Zeit des 16. Jahrhunderts sind erhalten geblieben. Mehrere Jahrhunderte lang diente die Kirche als Begräbnisstätte, und auch Saskia, Rembrandts Frau, liegt hier begraben. Nach der Restaurierung wurde die Kirche 1979 wieder eröffnet, und heute finden hier ein Orgelmusikfestival, Preisverleihungen und Lichtinstallationen statt.
- Anfahrt: mitten im Rotlichtviertel.
- Der Haken: Der Eintritt kostet Geld, den genauen Preis findest du auf der offiziellen Website.
Hauptbahnhof
© E v Schoonhoven · CC BYFoto: E v Schoonhoven, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia CommonsDer Hauptbahnhof ist sehenswert, selbst wenn du mit dem Flugzeug angereist bist. Das Gebäude aus dem 19. Jahrhundert nach einem Entwurf von Pierre Cuypers sieht aus wie ein altes Schloss, und die Abendbeleuchtung verstärkt die Wirkung noch. Er ist der wichtigste Verkehrsknotenpunkt der Stadt.
Hier kommen Fern- und Regionalzüge sowie Fernbusse an, außerdem gibt es eine Metrostation und einen Anleger, an dem Fähren und Kreuzfahrtschiffe ablegen. Einer der Türme des Bahnhofs trägt eine Uhr, der andere eine Wetterfahne. Drinnen stehen Fahrkartenautomaten neben einem Klavier, auf dem jeder spielen darf, und neben dem Eingang gibt es ein großes Fahrradparkhaus.
Der Bahnhof ist ein praktischer Ausgangspunkt für Fahrten durchs Land. Wenn du viele Museen und Fahrten planst, rechne die City Card vorher durch: Sie enthält die Verkehrsmittel und den Eintritt in einige Museen, lohnt sich also nur bei einem vollen Programm.
- Anfahrt: Straßenbahnen und Metro halten direkt vor Ort, und die Fähre nach Amsterdam Noord ist kostenlos.
- Der Haken: Werktags am Morgen ist am meisten los.
St.-Nikolaus-Kirche
© Anne Hornyak · CC BY-SAFoto: Anne Hornyak, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia CommonsDie St.-Nikolaus-Kirche steht im ältesten Teil der Stadt. Ihr vollständiger Name lautet „St.-Nikolaus-Kirche innerhalb der Mauern", denn einst war sie von den Wehrmauern der Stadt umgeben. Die Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach einem Entwurf des Architekten Bleijs gebaut.
Die Kirche hat drei Türme und eine große Fensterrose, die Christus und seine Jünger zeigt. Auf dem Giebel steht eine Skulptur des heiligen Nikolaus. Er galt als Schutzpatron der Seeleute, und in einer auf Wasser gebauten Stadt wurde er besonders verehrt.
- Lage: zwischen dem Hauptbahnhof und dem Rotlichtviertel.
- Für wen: für alle, die vom Bahnhof ins Zentrum laufen.
Grachtenfahrt
© Amsterdam Municipal Department for the Preservation and Restoration of Historic Buildings and Sites (bMA). The author is · CC BYFoto: Amsterdam Municipal Department for the Preservation and Restoration of Historic Buildings and Sites (bMA). The author is, CC BY, Wikimedia CommonsEine Grachtenfahrt gehört zu einem ersten Besuch unbedingt dazu. In einer Stunde siehst du die Stadt vom Wasser aus und wirst dabei kaum müde. Eine einstündige Fahrt kostet einen niedrigen zweistelligen Betrag, und die Preise unterscheiden sich je nach Anbieter und Saison.
Die Boote legen jede halbe Stunde am Hauptbahnhof ab, und in der Hochsaison kann es Warteschlangen geben. Bei Regen und Wind sind die Boote mit Glasdächern überdacht, du kannst also bei jedem Wetter fahren. Abendfahrten gibt es mit Abendessen und Getränken, sie kosten mehr als die am Tag, aber die Lichter der Stadt sind es wert.
Wenn ihr als Gruppe unterwegs seid, mietet für ein paar Stunden ein Boot mit Skipper. Aktiven Reisenden gefällt das Wassertaxi: Mit einem Tagesticket kannst du an den Haltestellen aussteigen, dir die Sehenswürdigkeiten ansehen und weiterfahren. Im Winter sind die Abendfahrten während des Light Festivals besonders schön.
- Anfahrt: Anleger am Hauptbahnhof und am Dam.
Ticket für die Grachtenfahrt bei GetYourGuide
Sexmuseum

Das Sexmuseum am Dam gibt es seit mehr als vierzig Jahren. Kinder haben nur in Begleitung von Erwachsenen Zutritt. Die Ausstellung zeigt die Geschichte der Erotik von der Antike bis heute, und ein eigener Raum ist dem Rotlichtviertel gewidmet.
Im nachgebauten Zimmer siehst du eine Wachsfigur und bekommst ein Gefühl dafür, wie das Viertel von innen funktioniert. Die kleinen Läden im Museum verkaufen thematische Souvenirs, die du in gewöhnlichen Geschäften nicht findest. Ein Besuch dauert etwa eine Stunde.
- Anfahrt: am Dam, in der Nähe des Hauptbahnhofs.
- Für wen: für eine Gruppe Erwachsener, die ein ungewöhnliches Museum sucht.
- Der Haken: In der Hochsaison bildet sich am Eingang eine Schlange, komm also besser am Morgen.
Museum NEMO

Das Museum NEMO liegt fünf Minuten vom Hauptbahnhof entfernt. Das Gebäude hat die Form eines Schiffs, das auf dem Trockenen gelandet ist: Diese Optik hat sich der Architekt Renzo Piano ausgedacht. Das Wissenschaftsmuseum wurde 1997 eröffnet und gehörte schnell zu den meistbesuchten der Stadt.
Der Name wird oft mit Kapitän Nemo aus dem Roman von Jules Verne verwechselt, und es gibt hier tatsächlich ein Café Nautilus. NEMO ist aber vor allem ein Wissenschaftsmuseum, und seine wichtigsten Gäste sind Kinder, die aus dem ganzen Land anreisen. Die Exponate darfst du in die Hand nehmen.
Ein Kind lernt hier, wie Licht, Schall und Energie funktionieren, und begreift die Gesetze der Physik beim Spielen und an Mitmachstationen. Auf dem Dach gibt es eine offene Terrasse mit Blick auf die Stadt und die Grachten. Auch für Erwachsene gibt es viel zu sehen, plane also mindestens zwei Stunden ein.
- Anfahrt: zu Fuß vom Hauptbahnhof oder mit der Fähre nach Amsterdam Noord.
- Für wen: für Familien mit Kindern ab fünf Jahren.
- Der Haken: Am Wochenende sind viele Schulklassen da, komm also gleich zur Öffnung.
Damit endet der Spaziergang des ersten Tages: Du kehrst zum Leidseplein zurück, wo du gut zu Abend essen und bequem ins Hotel zurückkommen kannst.
Tag 2: Museen, Zoo und ein Bierlokal
Widme den zweiten Tag den Museen, denn alle auf einmal schaffst du ohnehin nicht. Fang mit der Bibliothek und dem Anne-Frank-Haus an, geh am Nachmittag weiter ins Museumsviertel und kehr am Abend ins Zentrum zurück. Wenn du mehrere Museen planst, rechne dein gesamtes Eintrittsbudget vorher aus: Tickets für die großen Museen werden nach Zeitfenstern verkauft und sind Wochen im Voraus ausverkauft.
Öffentliche Bibliothek OBA
© Txllxt TxllxT · CC BY-SAFoto: Txllxt TxllxT, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie OBA-Bibliothek liegt nicht weit vom Hauptbahnhof. Der Eintritt ist frei, und ein Besuch lohnt sich auch dann, wenn du gar nicht lesen wolltest. Das moderne Gebäude wurde 2007 eröffnet und gehörte schnell zu den meistbesuchten Kulturorten der Stadt.
Drinnen gibt es Hunderte Plätze mit Internetzugang, Computer zum Ansehen digitalisierter Publikationen und Bereiche zum Musikhören. Neben Büchern beherbergt sie ein Theater, ein Café, ein Restaurant und Konferenzräume, und im Laufe des Jahres finden mehrere Tausend Veranstaltungen statt. Die Bibliothek ist täglich bis 10 Uhr abends geöffnet.
Der wichtigste Grund, nach oben zu fahren, ist die Aussicht. Die Panoramaterrasse blickt auf die Altstadt und die Grachten, und das Frühstück im Café im obersten Stock gilt als eines der günstigsten im Zentrum. Kostenloses WLAN funktioniert auf jeder Etage, deshalb kommen viele zum Arbeiten her.
- Anfahrt: fünf Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof.
- Für wen: für alle, die einen kostenlosen Aussichtspunkt suchen.
- Der Haken: Gegen Abend sind die freien Plätze an den Fenstern besetzt.
Anne-Frank-Haus
© Jose A. · CC BYFoto: Jose A., CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDas Anne-Frank-Haus hinterlässt einen starken Eindruck. Die Familie Frank zog in den 1930er-Jahren aus Deutschland nach Amsterdam, und während der Besatzung versteckte sie sich in geheimen Räumen hinter einem Bücherregal. Acht Menschen lebten hier zwei Jahre lang, ohne tagsüber hinauszugehen und ohne laute Geräusche zu machen.
1944 wurde die Familie verraten, verhaftet und in die Lager deportiert, wo Anne kurz vor Kriegsende starb. Ihr Tagebuch wurde veröffentlicht und fand auf der ganzen Welt Widerhall. Das Haus sollte abgerissen werden, aber die Öffentlichkeit rettete das Gebäude, und darin wurde ein Museum eröffnet. Vor dem Eingang steht eine Statue des Mädchens, und zu ihren Füßen liegen immer Blumen.
Drinnen siehst du das Tagebuch selbst, Familienfotos, Möbel und Alltagsgegenstände der Zeit sowie Bilder vom Amsterdam der Kriegsjahre. Ein Ticket kostet 16,50 € und wird nur online verkauft, nach Zeitfenster (Stand: 09/2026, offizielle Website). Jeden Dienstag wird ein neues Kontingent an Tickets freigeschaltet, das innerhalb von Stunden ausverkauft ist.
- Anfahrt: mit der Straßenbahn oder zehn Minuten zu Fuß vom Dam.
- Der Haken: Die Tickets sind fast immer ausverkauft, komm also nicht ohne Buchung.
Rijksmuseum
© Txllxt TxllxT · CC BY-SAFoto: Txllxt TxllxT, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Rijksmuseum ist das führende Kunstmuseum des Landes. Ein Ticket kostet 25 € und wird nur online verkauft, für eine feste Einlasszeit (Stand: 09/2026, Seite mit Preisen und Öffnungszeiten). Das Museum ist täglich von 9:00 bis 17:00 geöffnet, auch an Feiertagen.
Die Sammlung umfasst acht Jahrhunderte: Gemälde, Möbel, Porzellan, Skulpturen und kunstvolle Schiffsmodelle. Für Rembrandts „Die Nachtwache" reisen Menschen aus der ganzen Welt an, und für dieses Gemälde wurde ein ganzer Flügel umgebaut. In der Nähe hängen Werke von Vermeer, Hals, Rubens und Van Dyck.
Das ganze Museum bei einem Besuch zu sehen, ist unmöglich. Such dir zwei oder drei Säle aus und versuche nicht, alles mitzunehmen, sonst schaust du am Abend gar nicht mehr auf die Bilder. Nimm einen Audioguide und ein Zeitfenster am Morgen, wenn die Schlangen kürzer sind und sich die Säle geleert haben.
- Anfahrt: mit der Straßenbahn zum Museumplein.
- Der Haken: Ohne Zeitfenster stehst du in der Hochsaison mehr als eine Stunde am Eingang.
Rijksmuseum-Ticket mit Zeitfenster bei GetYourGuide
Van-Gogh-Museum
© Warrox · CC BYFoto: Warrox, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.5), Wikimedia CommonsDas Van-Gogh-Museum liegt direkt neben dem Rijksmuseum. Ein Ticket kostet 25 €, und der Einlass erfolgt strikt nach Zeitfenster (Stand: 09/2026, offizielle Website). In der Hochsaison sind die Tickets Wochen im Voraus ausverkauft, plane den Besuchstermin also schon, wenn du dein Hotel buchst.
Den Kern der Sammlung trug Johanna van Gogh zusammen, die Frau des Bruders des Künstlers. Sie bewahrte Hunderte illustrierter Briefe sorgfältig auf und gab die Werke an ihren Sohn weiter. Er war es, der der Stadt vorschlug, ein Museum zu bauen, das 1973 eröffnet wurde.
Heute sind hier rund 200 Gemälde zu sehen, und sie hängen in der Reihenfolge, die Vincent selbst vorgesehen hatte. Du folgst dem Weg von den frühen, kantigen Arbeiten über die Pariser Zeit bis nach Arles und zu den letzten Bildern. Auch die Atelieratmosphäre wurde nachgebildet, sodass sich die Ausstellung wie eine Biografie liest.
- Anfahrt: vom Rijksmuseum aus über den Museumplein.
- Der Haken: Die Säle sind klein, und zu Stoßzeiten wird es vor den berühmten Gemälden eng.
Diamantmuseum

Das Diamantmuseum wurde von Coster Diamonds eröffnet, einem Unternehmen, das Edelsteine schleift. Das Museum und die aktive Schleiferei befinden sich im selben Gebäude, du siehst also sowohl die Geschichte des Handwerks als auch die Handwerker bei der Arbeit.
Die Juweliere zeigen, wie aus einem Rohstein ein geschliffener Diamant wird. In den Sälen läuft ein Film über Abbau und Schliff, und es werden Steine und Schmuck aus verschiedenen Ländern gezeigt, von Südafrika bis Indien. Ein besonderes Exponat ist eine Kopie von Van Goghs „Sternennacht", gelegt aus funkelnden Steinen.
Der Museumsshop verkauft Diamantschmuck. Der Besuch ist kurz, etwa eine Stunde, und lässt sich daher gut zwischen zwei großen Museen oder vor dem Mittagessen einschieben.
- Anfahrt: in der Nähe des Museumplein.
- Für wen: für alle, die sich für Handwerk und Schmuck interessieren.
- Der Haken: Der Eindruck hängt vom Schleifer am Schautisch ab, und am Wochenende ist es laut.
Heineken-Biermuseum

Die Heineken Experience ist in einer alten Brauerei aus dem Jahr 1867 untergebracht. Mehr als ein Jahrhundert lang wurde hier Bier gebraut, bis ein neues Werk eröffnete. Heute ist es ein interaktives Museum mit Verkostung, in dem die Geschichte der Marke als Attraktion inszeniert wird.
Mit der Eintrittskarte bekommst du ein Armband mit Knöpfen. Diese tauschst du am Ende des Rundgangs gegen Gläser Bier und ein Souvenir ein. Unterwegs siehst du, wie sich die typische Flasche verändert hat, schaust dir die Werbespots an und nimmst an einer Verkostung teil, während die Vorträge vom Braugeschäft erzählen.
Du kannst ein persönliches Etikett gestalten und bei der „Abfüllung" mitmachen. Alles endet im Markenshop. Der Ticketpreis liegt höher als der Eintritt in die städtischen Museen, prüfe den aktuellen Preis also auf der offiziellen Website und buche am Wochenende ein Zeitfenster im Voraus.
- Anfahrt: im Viertel De Pijp, etwa 20 Minuten zu Fuß vom Rijksmuseum.
- Für wen: für Freundesgruppen und Bierliebhaber.
- Der Haken: Am Freitag- und Samstagabend ist die Schlange lang.
Albert-Cuyp-Markt
© Patrick Nouhailler's… · CC BY-SAFoto: Patrick Nouhailler's…, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDer Albert-Cuyp-Markt ist werktags geöffnet und sonntags geschlossen. Er ist der längste Straßenmarkt des Landes, und hier bekommst du leicht ein Gefühl für die echte Stadt statt für das touristische Zentrum. Offiziell ist der Markt mehr als hundert Jahre alt.
Rund 300 Stände ziehen sich die Straße entlang. Verkauft werden Gewürze, Stoffe, Handgemachtes und Schmuck, und zwischen den Reihen gibt es Cafés mit Essen aus aller Welt. Du triffst hier Menschen aus Asien, Afrika und Lateinamerika, das Angebot hat also nichts mit den Souvenirläden im Zentrum zu tun.
Schau im Käsemuseum am Markt vorbei: Es erklärt die Sorten des holländischen Käses, und du kannst dort auch ein Stück zum Mitnehmen kaufen. Benannt ist der Markt nach dem Maler Albert Cuyp, und in der Nähe steht eine Statue des Sängers André Hazes, der hier sehr beliebt war.
- Anfahrt: Straßenbahnen 4, 16, 24 bis zur Haltestelle Albert Cuypstraat.
- Der Haken: Früh am Morgen machen manche Stände gerade erst auf.
Vondelpark
© Dguendel · CC BYFoto: Dguendel, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia CommonsIm Vondelpark erholen sich die Amsterdamer von der Stadt. Die Wege sind zum Laufen markiert, auf den Wiesen wird gepicknickt, und im sommerlichen Freilufttheater finden Konzerte statt. Der Eintritt ist frei, und der Park ist rund um die Uhr geöffnet.
Der Park wurde vor mehr als 150 Jahren angelegt. Seinen Namen bekam er später, als hier eine Skulptur des Dramatikers Joost van den Vondel aufgestellt wurde. Tief im Park versteckt sich eine Skulptur von Picasso, und die verstreuten Teiche wurden zu einem großen See mit natürlichen Ufern verbunden.
Im Park gibt es das Filmmuseum, Cafés und einen Skateverleih, und auf den Plätzen werden renommierte Turniere ausgetragen. Es ist ein Vergnügen, sich einen Kaffee zu holen und einfach die Runde zu gehen, während du Einheimische mit ihren Hunden und die Musiker an den Brücken beobachtest.
- Anfahrt: mit der Straßenbahn bis zur Haltestelle Leidseplein oder Overtoom.
- Der Haken: Am Wochenende ist es am Haupteingang laut, mit Musik und Radfahrern.
Zoo ARTIS
© Tobias Niepel · CC BYFoto: Tobias Niepel, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDer Name des Zoos bedeutet übersetzt „Die Natur ist die Lehrmeisterin der Kunst". ARTIS wurde 1838 gegründet und gilt als ältester Zoo des Landes. Ein Planetarium und zwei Museen, ein geologisches und ein zoologisches, liegen gleich daneben.
Die Tiere werden unter Bedingungen gehalten, die ihrem natürlichen Lebensraum nahekommen. Die Affen leben auf dem „Affenfelsen", und im „Lemurenland" gehst du über eine Brücke und stehst mitten unter ihnen. Drei Teiche gehören den Wasservögeln, und für die Wasserschweine, Ameisenbären und Lamas wurde eine südamerikanische Pampa nachgebildet.
Es gibt einen „Wolfswald", Elefantengehege und einen „Nachtdschungel" für Tiere, die nach Einbruch der Dunkelheit aktiv sind. Neben dem Zoo liegt Micropia, ein Museum der Mikroorganismen. Wenn die ganze Familie mitkommt, besorg die Tickets im Voraus: Am Wochenende gibt es an den Kassen eine Schlange.
- Anfahrt: mit der Straßenbahn oder 15 Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof.
- Für wen: für Familien mit Kindern.
- Der Haken: Am Wochenende gibt es an den Kassen eine Schlange, komm also gleich zur Öffnung.
Bierlokal 't Arendsnest
© Bernt Rostad · CC BYFoto: Bernt Rostad, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/), FlickrEin guter Ort, um den zweiten Tag zu beenden, ist das Bierlokal 't Arendsnest an der Herengracht 90. Hier wird nur niederländisches Bier ausgeschenkt: rund 350 Sorten, die 250 saisonalen nicht mitgezählt. Die Karte erklärt Stil und Stärke jedes Biers, sodass sich auch ein Neuling leicht zurechtfindet.
Fassbier kannst du in kleinen Gläsern probieren, sodass du ein volles Glas nur von dem Bier bestellst, das dir geschmeckt hat. Flaschenbier musst du als ganze Flasche kaufen. Werktags ist nicht viel los, und an der Theke kommt man leicht über Brauereien und lokale Rezepte ins Gespräch.
Das Lokal hat von 16:00 bis Mitternacht geöffnet, freitags und samstags macht es früher auf und später zu. Themenverkostungen werden im Voraus angekündigt, frag also das Personal danach.
- Anfahrt: zu Fuß vom Dam entlang der Herengracht.
- Für wen: für alle, die lokale Biere statt Massenlager probieren wollen.
- Der Haken: Flaschenbiere gibt es nur als ganze Flasche.
Das Museumsviertel lässt sich an einem einzigen Tag gut zu Fuß erkunden. Das Rijksmuseum und das Van-Gogh-Museum stehen nebeneinander am Museumplein, zwischen ihren Eingängen liegen weniger als fünf Minuten Fußweg (auf der Karte gemessen). Das Diamantmuseum ist ganz in der Nähe, du verlierst also keine Zeit mit Verkehrsmitteln und gehst einfach von einem Eingang zum nächsten.
Das Viertel De Pijp beginnt direkt hinter dem Museumplein. Hier findest du die Brauerei Heineken Experience und den Albert-Cuyp-Markt, etwa fünfzehn Minuten zu Fuß voneinander entfernt (auf der Karte gemessen). Es ist sinnvoll, beides zu verbinden: erst das Biermuseum, dann Mittagessen an den Streetfood-Ständen, wo es günstiger ist und die Auswahl größer.
Der Vondelpark liegt westlich der Museen, und nach einem vollen Vormittag ist er ein angenehmer Ort, um auf einer Wiese am Wasser zu entspannen. Am Abend geht es zurück ins Zentrum in die Nähe des Dam, wo das Bierlokal 't Arendsnest liegt. So rundest du den Tag ohne zusätzliche Fahrten und ohne Anstehen für Verkehrsmittel ab.
Entscheide vorher, wie viele Museen du an einem Tag realistisch schaffst. Drei große Museen sind die Grenze, denn beim vierten nimmst du die Exponate nicht mehr auf und läufst nur noch an den Vitrinen vorbei. Lass ein Museum für den nächsten Tag oder tausch es gegen eine entspannte Grachtenfahrt.
Buche die Tickets für den Morgen, solange noch wenige Schulklassen in den Sälen sind. Mach mittags im Museumscafé Pause oder geh zum Markt. Heb dir das Rijksmuseum nicht für den Abend auf: Kurz vor Schluss ist der Saal mit der „Nachtwache" überfüllt, und du kannst das Gemälde nicht fotografieren, ohne die Köpfe anderer Leute im Bild zu haben.
Es ist praktisch, die Tickets für diesen Tag im Voraus zusammenzustellen, vor allem für die Museen. Unten findest du eine Auswahl mit Preisen und Zeitfenstern, damit du vor Ort nicht nach dem Eingang suchen musst.
Touren und Tickets in Amsterdam
Geführte Touren, Tickets ohne Anstehen und Aktivitäten — die meisten Angebote sind kostenfrei stornierbar.
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Tag 3: ein Ausflug ins Umland nach Wahl
Wenn du einen dritten Tag hast, nutze ihn für einen Ausflug ins Umland. Unten stehen die Möglichkeiten zur Auswahl, und für einen einzelnen Tag suchst du dir nur eine davon aus. Die meisten Ziele erreichst du in etwa einer Stunde. Kinderdijk braucht mehr Zeit, denn die Fahrt dorthin dauert 2,5-3 Stunden. Texel lohnt sich nur mit mindestens einer Übernachtung. Die Verkehrsmittel fahren häufig, und die meisten Strecken beginnen am Hauptbahnhof. Versuch nicht, alles abzudecken: Es ist besser, zwei Orte in Ruhe zu sehen, als den Tag in Zügen zu verbringen.
Zandvoort
© dronepicr · CC BYFoto: dronepicr, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsWenn dir das Meer gefehlt hat, fahr nach Zandvoort. Das ist ein kleiner Badeort mit breitem Sandstrand und Wellenrauschen. Der Name bedeutet übersetzt „sandige Furt", und der Ort wurde Ende des 11. Jahrhunderts gegründet.
Zum Badeort wurde Zandvoort Mitte des 19. Jahrhunderts, als die Eisenbahn hierher kam und die Zahl der Urlauber sprunghaft stieg. Einer der ersten niederländischen Filme wurde genau hier gedreht, im Jahr 1905. Die Fahrt mit dem Regionalzug vom Hauptbahnhof dauert etwa eine halbe Stunde, sie lässt sich also gut mit einem Abend in der Stadt verbinden.
Selbst an einem bewölkten Tag gibt es hier genug zu tun. An der Strandpromenade liegen Cafés und Restaurants mit Glaswänden und Blick aufs Meer, und an Geschäften mangelt es dort auch nicht. Du kannst mit einem Kaffee praktisch am Strand sitzen und frierst im Wind trotzdem nicht.
- Anfahrt: mit dem Zug vom Hauptbahnhof, etwa 30 Minuten.
- Für wen: für alle, die ans Meer wollen, ohne lange zu fahren.
- Der Haken: An einem windigen Tag ist es am Strand kalt, nimm also eine Jacke mit.
Zaanse Schans
© Frila · CC BY-SAFoto: Frila, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia CommonsDie Windmühle ist ein Symbol des Landes. Es gab eine Zeit, in der der Wind darüber entschied, ob das Korn gemahlen und das Öl aus den Samen gepresst wurde. Im Dorf Zaanse Schans siehst du verschiedene Arten von Windmühlen, und viele davon sind in Betrieb, sodass du den Vorgang mit eigenen Augen verfolgen kannst.
Der Zugang zum Dorf ist kostenlos, und du kannst jederzeit herumspazieren. Du zahlst nur für das, was drinnen ist: Ein Ticket für eine Windmühle oder die Museen kostet einen niedrigen zweistelligen Betrag. Die Windmühlen und Museen haben etwa von 10 Uhr morgens bis 5 Uhr nachmittags geöffnet, prüfe die genauen Zeiten also vor der Fahrt auf der offiziellen Website.
Schau unterwegs auf dem Bauernhof vorbei, wo Käse nach alten Rezepten hergestellt wird, und sieh einem Handwerker zu, wie er Holzschuhe schnitzt. Beides kannst du als Souvenir kaufen, und die Preise sind hier fest. Am einfachsten kommst du mit dem Zug oder Bus vom Hauptbahnhof hin.
- Anfahrt: mit dem Zug bis zum Bahnhof Zaandijk Zaanse Schans, dann zu Fuß.
- Der Haken: Tagsüber sind viele Reisegruppen zwischen den Windmühlen unterwegs, morgens ist es ruhiger.
Rotterdam
© Qwertzu111111 · CC BY-SAFoto: Qwertzu111111, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsRotterdam ist die zweitgrößte Stadt des Landes und sein größter Hafen. Das Zentrum ist mit futuristischen Gebäuden bebaut, die aussehen, als wären sie einem Science-Fiction-Film entsprungen. Hier steht die Vergangenheit direkt neben der Zukunft, und deshalb ist die Stadt Amsterdam so unähnlich.
Die Stadt wurde im 13. Jahrhundert am Fluss Rotte gegründet, wo schon ein Damm stand. Aus den beiden Wörtern entstand der Name. Im 16. Jahrhundert wurde Rotterdam von den Spaniern geplündert und erholte sich wieder, und im Zweiten Weltkrieg wurde das Zentrum durch Bomben zerstört und von Grund auf neu aufgebaut.
Was es in Rotterdam zu sehen gibt:
- Kijk-Kubus, die „Kubushäuser" nach einem Entwurf von Piet Blom.
- De Markthal, eine Markthalle mit Wohnungen und bemalter Decke.
- De Verwoeste Stad, das Mahnmal „Die zerstörte Stadt" zur Erinnerung an den Krieg.
- Die Erasmusbrücke, die den nördlichen und den südlichen Teil der Stadt verbindet.
- Der Rotterdamer Turm mit einer Aussichtsplattform über dem Hafen.
- De Brug, ein Bürogebäude in Form einer Brücke über einer Fabrik.
- Das Weiße Haus von Rotterdam, Europas erster Wolkenkratzer, gebaut Ende des 19. Jahrhunderts.
- Die Laurenskerk, eine der wenigen mittelalterlichen Kirchen, die erhalten geblieben sind.
Mit dem Zug bist du in etwa vierzig Minuten dort. Wenn du moderne Architektur und Shopping magst, plane einen halben Tag für Rotterdam ein, und am Abend haben hier Dutzende Clubs und Bars geöffnet.
- Anfahrt: mit dem Zug vom Hauptbahnhof nach Rotterdam Centraal.
- Der Haken: Das Zentrum wird umgebaut, und einige Straßen und Plätze sind abgesperrt.
Den Haag und Delft
© Ludvig14 · CC BY-SAFoto: Ludvig14, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDen Haag ist der Sitz der Königsfamilie und der Regierung. Auch der Internationale Gerichtshof der UN tagt hier, weshalb die Stadt die Rechtshauptstadt der Welt genannt wird. Vom Aussehen her ist es eine aristokratische Stadt mit niedrigen Häusern und schmalen Straßen, und in den historischen Straßen gibt es fast keine Hochhäuser.
Fotografiere unbedingt den Friedenspalast, der wie ein Märchenschloss aussieht. Das Parlament ist einen Halt wert, und im Museum Mauritshuis siehst du Werke von Rubens, Rembrandt und Vermeer. Den Spaziergang kannst du im Vorort Scheveningen fortsetzen, der direkt am Meer liegt und für seinen langen Strand bekannt ist.
Delft liegt auf dem Weg zwischen Rotterdam und Den Haag. Hier wurde Vermeer geboren, und die stillen Straßen und alten Häuser wirken wie eine Kulisse für das 17. Jahrhundert. Der örtliche Markt geht auf das 14. Jahrhundert zurück und verkauft Meeresfrüchte und Blumen. Schau dir in den Läden das Porzellan an: Delft gilt als Hauptstadt des niederländischen Porzellans.
- Anfahrt: mit dem Zug vom Hauptbahnhof, ab 40 Minuten.
- Für wen: für alle, die an einem Tag zwei verschiedene Seiten des Landes sehen wollen.
- Der Haken: Zwei Städte kannst du an einem einzigen Tag nicht richtig erkunden.
Volendam, Edam und Marken
© Hnapel · CC BY-SAFoto: Hnapel, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsVolendam ist ein kleines Fischerdorf, an dem Maler und Künstler schon vor langer Zeit Gefallen gefunden haben. Hier kannst du dir gut vorstellen, wie Fischer im 19. Jahrhundert lebten. Volendam war früher der Hafen des benachbarten Edam, und Edam selbst wurde im 13. Jahrhundert gegründet.
Edam baute mehrere Jahrhunderte lang Schiffe und stieg dann auf Käse um. Heute leben hier rund siebentausend Menschen, und mittwochs findet ein Käsemarkt statt. Der gleichnamige Käse wird in den Läden an jedem Tag verkauft, mit leeren Händen fährst du also sicher nicht nach Hause.
Volendam ist etwa dreimal so groß wie Edam. Man kommt wegen Hering, geräuchertem Aal und frischen Austern hierher; der Fisch wird oft direkt von den Booten verkauft, die vom Fang zurückkehren. Die Uferpromenade liegt auf einem Deich und damit höher als der Rest des Dorfes, und die Fenster haben hier traditionell keine Vorhänge.
Auch Marken, ein Dorf auf einer Insel, ist einen Besuch wert. Du kommst mit der Fähre oder mit dem Bus hin, denn ein Damm führt zum Dorf. In Marken leben weniger als zweitausend Menschen, aber es hat viel Charakter: kleine Häuser auf Pfählen, gepflegte Höfe und Gerichte in den Cafés, die du sonst nirgends probieren kannst.
Marken gehörte einst zum Festland, aber im 13. Jahrhundert machte eine Flut eine Insel daraus, sodass sein altertümlicher Charakter fast unberührt erhalten geblieben ist. Um alle drei Orte an einem Tag zu schaffen, nimmst du am einfachsten das WaterLand-Ticket: Damit fährst du unbegrenzt auf der Strecke von Amsterdam nach Volendam, Edam und Marken.
- Anfahrt: mit dem Bus vom Hauptbahnhof nach Volendam.
- Der Haken: Im Sommer ist die Uferpromenade sehr voll, und das beste Licht hast du am Morgen.
Kinderdijk
© Vincent_AF from Rotterdam, Netherlands · CC BY-SAFoto: Vincent_AF from Rotterdam, Netherlands, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia CommonsKinderdijk ist ein berühmter Windmühlenpark. Die Fahrt von Amsterdam dauert etwa zweieinhalb Stunden: Ein Teil der Strecke führt übers Wasser. Dafür siehst du 19 Windmühlen, die im 18. Jahrhundert gebaut wurden.
Der Name des Dorfes bedeutet übersetzt „Kinderdeich". Der Legende nach überstand an dieser Stelle nach einer Flut nur eine Wiege mit einem Baby darin. Die Windmühlen wurden gebaut, um das Wasser abzupumpen und zu verhindern, dass zwei Flüsse das Dorf überschwemmen, und das System funktionierte tatsächlich über Jahrhunderte.
Die Windmühlen stehen entlang des Kanals, und eine von ihnen kannst du von innen besichtigen. Den ganzen Park erkundest du bequem mit einem Leihfahrrad, mit dem du auch die entfernten Schleusen erreichst. Im Winter kommen die Leute her, um den Schlittschuhläufern auf dem zugefrorenen Kanal zuzusehen. Der Windmühlenpark steht unter dem Schutz der UNESCO.
- Anfahrt: mit Zug und Bus, 2,5-3 Stunden von Amsterdam.
- Der Haken: Die Anreise ist lang, plane also einen halben oder einen ganzen Tag ein.
Insel Texel
© Txllxt TxllxT · CC BY-SAFoto: Txllxt TxllxT, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsTexel ist die größte der Westfriesischen Inseln. Es gibt sieben kleine Orte und Dutzende Weiler, und die Insel selbst trennt die Nordsee vom Wattenmeer. Hin kommst du mit der Fähre vom Hafen Den Helder.
Den größten Teil von Texel nimmt ein Naturschutzgebiet mit Vögeln und Dünen ein. Besucher wandern, leihen Fahrräder und reiten, und im Winter wird die Insel still und fast menschenleer. Die Wirtschaft der Insel lebt vom Tourismus, die Angebote sind also auf Urlauber ausgerichtet.
Bekannt ist die Insel für ihre Katamaranregatta, das Schifffahrtsmuseum mit Funden aus Schiffswracks und einen alten Leuchtturm mit Meerblick. Im Oktober findet hier ein zehntägiges Bluesfestival statt, das Besucher aus dem ganzen Land anzieht.
- Anfahrt: mit dem Zug nach Den Helder und mit der Fähre auf die Insel.
- Für wen: für alle, die Natur statt Städte wollen.
- Der Haken: Die Insel lohnt sich nur mit mindestens einer Übernachtung, denn bei einem Tagesausflug geht viel Zeit für die Anreise verloren.
Was du unbedingt probieren solltest
© Jorge Franganillo · CC BYFoto: Jorge Franganillo, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia CommonsAmsterdam ist multinational, und seine Küche ist seit der Kolonialzeit eine Mischung. Nicht nur das Bier ist einen Versuch wert: Die lokalen Gerichte sind sättigend und günstig. Unten steht eine Liste dessen, was am häufigsten bestellt wird, von Straßensnacks bis zu deftigen warmen Gerichten.
Spieße auf niederländische Art werden aus Schweinefleisch, Rindfleisch oder Hähnchen gemacht, aber mit einer Erdnusssauce aus Sojasauce, Erdnussbutter und Chili serviert. Bami Goreng sind indonesische Nudeln mit Fleisch, Bohnen und Sojasprossen, die es in jedem Café der Niederlande gibt. Zum Nachtisch nimmst du Oliebollen: süße Krapfen mit Rosinen, und die leckersten enthalten Apfelstücke.
Als warmes Gericht probierst du Boerenkool Stamppot, Kartoffelpüree mit fein gehacktem Grünkohl, und Erwtensoep, eine dicke Erbsensuppe mit geräucherter Wurst. Die Suppe wird in einzelnen Töpfchen serviert, so dick ist sie, und besonders im Winter ist sie sehr beliebt.
Fisch und Meeresfrüchte sind schon für sich ein Grund, in die Niederlande zu fahren. Probier Hollandse Nieuwe, jungen Hering mit Zwiebeln und Gewürzgurke, und Kibbeling, Stücke von weißem Fisch im Backteig mit Knoblauchsauce. Das meiste davon gibt es an Straßenständen, du kannst also unterwegs essen.
Bei Süßem und Snacks merkst du dir die salzigen Lakritzbonbons Drop, die kleinen Pfannkuchen namens Poffertjes und Stroopwafels, Waffeln mit Karamell. Vlaamse friet sind dick geschnittene Pommes, und Kapsalon kommt mit Kebabfleisch und Käse. Den Käse Old Amsterdam isst du zu Wein, denn er gilt als Stolz der Stadt. Und zum Abschluss bestellst du den gebratenen Lachs, den man hier genauso liebt wie Hering.
Es gibt auch eine praktische Seite. Alles auf einmal zu probieren schaffst du nicht, wähle also nach Laune: Straßenstände schließen früh, während Restaurants bis spät in den Abend geöffnet haben. Wenn du im Winter kommst, hol dir unbedingt Erwtensoep und Oliebollen, die auf jedem Jahrmarkt verkauft werden. Im Sommer holst du dir Kibbeling am Anleger und Hollandse Nieuwe beim Fischhändler. Käse und Stroopwafels lassen sich leicht als Souvenir mitnehmen und überstehen die Reise gut.
Die Amsterdam-Route für 3 Tage auf der Karte
Es hilft, die ganze Route auf einer Karte vor Augen zu haben. Öffne sie auf dem Handy, damit du zwischen den Stopps keine Zeit mit der Suche nach dem Eingang verlierst.
Was man in Amsterdam an 3 Tagen sehen kann
Orte auf der Karte
- Leidseplein Tor zur historischen Altstadt, fünf Straßenbahnlinien
- Blumenmarkt Europas einziger schwimmender Blumenmarkt
- Krijtbergkirche Neugotische katholische Kirche mit antikem Altar
- Munttoren Rest der Festungsmauer aus dem 15. Jahrhundert mit Glockenspiel
- Spui-Platz Ort der Büchermärkte, neben dem Begijnhof-Hof
- Dam-Platz Nieuwe Kerk, Königlicher Palast, Nationaldenkmal
- Oude Kerk Ältestes Gebäude Amsterdams, drei Orgeln
- Hauptbahnhof Wichtigster Verkehrsknotenpunkt, Gebäude aus dem 19. Jahrhundert
- Nikolaikirche Drei Türme und eine Rosette, zwischen Bahnhof und Zentrum
- OBA-Bibliothek Kostenlose Aussichtsterrasse mit Panorama über die Altstadt
- Anne-Frank-Haus Geheime Zimmer, in denen sich die Familie zwei Jahre lang versteckte
- Rijksmuseum Rembrandts „Die Nachtwache“, acht Jahrhunderte Kunst
- Van-Gogh-Museum Rund 200 Gemälde des Künstlers in chronologischer Reihenfolge
- Diamantmuseum Aktive Diamantschleiferei Coster Diamonds
- Heineken Experience Interaktives Brauereimuseum mit Verkostung
- Albert-Cuyp-Markt Längster Straßenmarkt des Landes, rund 300 Stände
- Vondelpark Stadtpark mit See und Picasso-Skulptur
- Zoo Artis Ältester Zoo des Landes, gegründet 1838
- Kneipe 't Arendsnest Nur niederländisches Bier, rund 350 Sorten
- Zandvoort Badeort mit breitem Sandstrand
- Zaanse Schans Dorf mit funktionierenden Windmühlen
- Rotterdam Kubushäuser, Markthal-Markthalle, futuristische Bebauung
- Delft Geburtsort Vermeers und Hauptstadt des niederländischen Porzellans
- Volendam Fischerdorf, Hering und geräucherter Aal
- Edam Käsestadt Edam, Käsemarkt mittwochs
- Marken Insel mit Pfahlhäusern, ehemalige Halbinsel
⁉️🤔 Häufige Fragen
Wie viele Tage brauchst du für Amsterdam?
Drei Tage reichen, um das Zentrum und die Museen zu sehen. Der erste Tag gehört der Altstadt und den Grachten, der zweite dem Rijksmuseum, dem Van-Gogh-Museum und dem Zoo ARTIS, und der dritte einem Ausflug nach Zaanse Schans oder Volendam. Wenn du es entspannt angehen willst, häng einen vierten Tag an und halte ihn zum Ausruhen frei.
Wie kommst du vom Flughafen Schiphol ins Zentrum?
Der Zug vom Bahnhof unter dem Flughafen braucht etwa 15-20 Minuten bis zum Hauptbahnhof, und alle paar Minuten fährt einer. Am einfachsten kaufst du ein Ticket am Automaten oder hältst deine Karte an die Schranke. Ein Taxi kostet mehr und steht im Stau, der Zug ist also fast immer schneller.
Wann ist die beste Reisezeit für Amsterdam?
Von April bis Juni ist es warm und die Tulpen blühen, aber das ist auch die vollste Saison. Im Herbst sind weniger Touristen da und die Hotels günstiger. Im Winter ist die Stadt ruhig, und im Dezember und Januar gibt es Abendfahrten während des Light Festivals.
Was du in Amsterdam mit Kindern sehen kannst?
Kindern gefallen am besten das Museum NEMO mit Exponaten zum Anfassen und der Zoo ARTIS mit seinem „Lemurenland" und dem „Nachtdschungel". Neben dem Zoo liegt Micropia, ein Museum der Mikroorganismen. Nimm die Kinder auch auf den Ausflug nach Zaanse Schans mit: Die Windmühlen und Holzschuhe machen Eindruck.
Brauchst du die I amsterdam Card?
Sie lohnt sich, wenn du viele Museen und Fahrten planst, denn sie enthält die Verkehrsmittel und den Eintritt in einige Museen. Bei zwei oder drei Museen ist es günstiger, einzelne Tickets im Voraus zu kaufen. Vergleiche vor dem Kauf die Liste der enthaltenen Museen mit deinem Plan.
Wie viel kostet eine Grachtenfahrt?
Eine einstündige Fahrt kostet einen niedrigen zweistelligen Betrag, und Abendfahrten mit Abendessen kosten mehr. Der Preis hängt vom Anbieter und von der Saison ab, und online im Voraus ist das Ticket günstiger. Wenn du an den Haltestellen aussteigen willst, nimm das Wassertaxi oder eine Tageskarte.
Kurz gesagt: was sich zu buchen lohnt
Amsterdam planst du am besten im Voraus, denn die großen Museen verkaufen den Eintritt nach Zeitfenstern, und die Tickets sind Wochen vorher ausverkauft. Fang mit dem Rijksmuseum, dem Van-Gogh-Museum und dem Anne-Frank-Haus an und nimm dann eine Grachtenfahrt dazu. Verkehrsmittel und Ausflüge ins Umland buchst du, wenn deine Route schon steht.
Wenn du wenig Zeit hast: Hol dir ein Rijksmuseum-Ticket für den Morgen und eine Grachtenfahrt für den Abend. Wenn du mit Kindern reist: Leg NEMO auf den ersten Tag und ARTIS auf den zweiten. Wenn du im Zentrum übernachten willst: Schau dir die Hotels in Amsterdam auf Trip.com an und buche früh, denn im Sommer steigen die Preise schnell.


