
Istanbul in 2 Tagen: eine Route durch 20 Orte und Tickets ohne Anstehen
Zwei Tage in Istanbul vergehen schnell. Die Stadt erstreckt sich über zwei Kontinente, und du möchtest auf einer einzigen Reise so viel wie möglich sehen.
Wir haben eine zweiteilige Route zusammengestellt. Am ersten Tag erkundest du Sultanahmet zu Fuß: Topkapi-Palast, Hagia Sophia und die Blaue Moschee liegen nur 5 bis 10 Gehminuten voneinander entfernt (auf der Karte). Der zweite Tag gehört Beyoglu und der asiatischen Seite: Vom Galataturm bis zum Camlica-Hügel sind es über 15 km (auf der Karte), hier brauchst du also ein Verkehrsmittel.
Darin findest du 20 Orte mit Öffnungszeiten, Preisen und Tickets für September 2026. Außerdem erklären wir, wie du Tickets im Voraus kaufst und wie du dich in der Stadt fortbewegst.
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Tag 1: Altstadt von Sultanahmet
💡 Kurz gesagt:
- Starte mit dem Topkapi-Palast zur Öffnungszeit, wenn an den Toren noch wenig los ist.
- Lauf das Zentrum in einer Runde ab: Sultanahmet, Hagia Sophia, die Blaue Moschee, die Zisternen, den Großen Basar.
- Buche für den Abend eine Bosporus-Kreuzfahrt mit Abendessen.
- Preise, Öffnungszeiten und Tickets: Stand: 09/2026, geprüft auf dem Milli-Saraylar-Portal.
Der erste Tag lässt sich gut zu Fuß bewältigen; ein Auto ist in der historischen Altstadt nur im Weg. Die Sehenswürdigkeiten von Sultanahmet liegen dicht beieinander, die Wege dauern nur wenige Minuten. Das Viertel ist auf Besucher eingestellt: Zwischen den Museen findest du leicht Cafés, und im Park kannst du dich auf eine Bank setzen. Ein Tag reicht für das ganze Zentrum, wenn du zur Öffnung des Palasts startest.
1. Topkapi-Palast
© Jorge Láscar from Australia · CC BYFoto: Jorge Láscar from Australia, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDer Palast steht auf Sarayburnu, der Landzunge, an der das Goldene Horn auf den Bosporus trifft. Mehmed II. gründete die Residenz direkt nach der Eroberung Konstantinopels. Fast vier Jahrhunderte lebten die Osmanen hier, bis der Hof nach Dolmabahçe umzog. Nach der Ausrufung der Republik öffnete Topkapi als Museum. Das Gelände ist in Höfe gegliedert, die durch Tore verbunden sind, und der Harem steht separat, ergänzt unter Hürrem Sultan. In den Pavillons siehst du Kaftane, Waffen und die Schatzkammer des Sultans.
Der Palast hat seine ursprünglichen Innenräume bewahrt, in den Sälen sind Gebrauchsgegenstände, Waffen und Hausrat der Sultane ausgestellt. Zwischen den Höfen stehen Schilder und Bänke, und in den schattigen Gärten kannst du dich ausruhen. Geh unbedingt bis zur Terrasse mit Blick auf den Bosporus: Von hier hast du den besten Blick auf die Meerenge im Stadtzentrum. Der Küchentrakt versorgte einst Tausende Menschen, heute zeigt er antikes Tafelgeschirr.
- Anfahrt: Straßenbahn T1 bis Haltestelle Sultanahmet, dann 5 bis 10 Minuten zu Fuß (siehe Karte).
- Tickets: Der Eintritt ist für ausländische Besucher kostenpflichtig, das Kombiticket umfasst den Harem und die Irenenkirche (Stand: 09/2026, Millî Saraylar).
- Der Haken: Eine vollständige Besichtigung von Höfen, Harem und Schatzkammer nimmt fast den ganzen Tag in Anspruch.
2. Gülhane-Park
© Mehrdad Sarhangi · CC BYFoto: Mehrdad Sarhangi, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia CommonsDer Park grenzt an die ersten Höfe des Topkapi-Palasts, daher bietet es sich an, ihn direkt nach dem Palast anzusehen. Auf dem Gelände des Gartens hielten die Byzantiner Militärparaden ab. Nach der Eroberung der Stadt machte Mehmed II. das Areal zu einem Rückzugsort für die Sultansfamilie. Ein Brand im 19. Jahrhundert zerstörte die meisten Gebäude, und der Park blieb lange für normale Bürger geschlossen. Erst zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurde er wieder für alle geöffnet. Heute gibt es Blumenbeete, ebene Wege und ein Teehaus mit Blick auf den Bosporus.
- Anfahrt: separater Eingang vom Gülhane-Platz, neben der Straßenbahnhaltestelle T1 Gülhane.
- Kosten: Eintritt frei.
- Für wen / Nicht für: gut für eine Pause zwischen den Museen; bei knappem Zeitplan kann der Park ausgelassen werden.
- Der Haken: Am Wochenende sind die Hauptwege stark besucht.
3. Sultanahmet-Platz
© Ninara · CC BYFoto: Ninara, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDas ist das Zentrum des Stadtteils Fatih und das ehemalige Hippodrom von Konstantinopel, wo auf kleiner Fläche Denkmäler aus verschiedenen Epochen stehen. Der ägyptische Obelisk wurde von Theodosius I. hierhergebracht, sein Alter wird in Jahrtausenden gemessen. Die Schlangensäule hat ihren Kopf verloren, steht aber noch an ihrem Platz. Die Konstantinssäule wird Gemauerter Obelisk genannt. Der Deutsche Brunnen war ein Geschenk Wilhelms II. an die Stadt im frühen 20. Jahrhundert. Einige der antiken Säulen tragen den Portikus der Blauen Moschee.
Das Hippodrom wurde von Septimius Severus gegründet, der Bau zog sich über Jahrhunderte hin, sodass die Arena Zehntausende Zuschauer fasste. Nach dem Einfall der Kreuzfahrer wurde ein Teil der Tribünen als Baumaterial für benachbarte Gebäude abgetragen. Heute erinnern die Obelisken, Säulen und die kopflose bronzene Schlangensäule an diese Vergangenheit. Lauf den Platz in einer Runde ab: Die Denkmäler stehen nur wenige Schritte auseinander.
- Anfahrt: Straßenbahnhaltestelle T1 Sultanahmet, der Platz liegt direkt am Ausgang.
- Kosten: Eintritt frei, die Denkmäler werden von außen besichtigt.
- Der Haken: Tagsüber ist es laut und voller Reisegruppen.
4. Hagia Sophia
© Kecags · CC BY-SAFoto: Kecags, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsJustinian I. erbaute die Kathedrale als Hauptkirche der Orthodoxie im Reich. Vorbild war die kleine Hagia Sophia, und der Kaiser sparte nicht am Bau. Im 13. Jahrhundert plünderten die Kreuzfahrer die Kirche und brachten einen Teil ihrer Schätze nach Europa. Nach der Eroberung der Stadt Mitte des 15. Jahrhunderts wandelte Mehmed II. die Hagia Sophia in eine Moschee um, und diese Funktion erfüllte sie rund fünf Jahrhunderte lang. Ihre Architektur inspirierte die Erbauer der Blauen Moschee und der Süleymaniye-Moschee. Nach Atatürks Reformen öffnete sie als Museum, und vor einigen Jahren wurde die Kathedrale wieder eine aktive Moschee. Der Eintritt ist für Ausländer kostenpflichtig, etwa 25 €, und Touristen sind außerhalb der Gebetszeiten zugelassen.
Der Kaiser wollte die Wände mit Gold überziehen, doch Astrologen redeten es ihm aus, und ein Teil des Innenraums wurde mit Fresken gestaltet. Später verdeckte Putz die Mosaike, nach der Restaurierung wurden sie wieder für Besucher geöffnet. Heute kannst du im gedämpften Licht die Gesichter von Heiligen und Mosaikkreuze erkennen. Tritt durch das Haupttor ein und geh auf die zentrale Kuppel zu, dort ist der Eindruck am stärksten.
- Anfahrt: Straßenbahnhaltestelle T1 Sultanahmet, Eingang vom Platz aus.
- Kosten: kostenpflichtiger Eintritt für Ausländer, etwa 25 € (Stand: 09/2026, offizielles Tourismusportal der Türkei).
- Für wen / Nicht für: für eine erste Einführung in die Stadt; du musst mit bedeckten Schultern und Knien sowie ohne Schuhe hinein.
- Der Haken: Während der Gebetszeiten sind Touristen nicht zugelassen, daher bildet sich am Eingang eine Schlange.
5. Blaue Moschee
© Moonik · CC BY-SAFoto: Moonik, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDie Moschee steht der Hagia Sophia gegenüber, auf der anderen Seite des Platzes. Sultan Ahmed I. begann den Bau als Zeichen der Versöhnung mit Allah nach erfolglosen Kriegen. Nur wenige Jahre nach der Grundsteinlegung fand hier der erste Gottesdienst statt. Im Inneren sind die Wände mit blauen Iznik-Fliesen bedeckt, daher der Name. Die Moschee hat sechs Minarette, nicht vier wie üblich. Das Gebäude ist aktiv: Gläubige kommen zu den Gebeten, und Gäste erhalten am Eingang einen Umhang und eine Kappe.
- Anfahrt: Straßenbahnhaltestelle T1 Sultanahmet, Sultanahmet-Platz.
- Kosten: Eintritt frei für Gläubige und Gäste.
- Für wen / Nicht für: für alle, die eine aktive Gebetsstätte sehen möchten; laute Gruppen haben drinnen nichts verloren.
- Der Haken: Während des Pflichtgebets werden Besichtigungen unterbrochen, und Frauen brauchen ein Kopftuch.
6. Versunkene Zisterne
© Ray Swi-hymn from Sijhih-Taipei, Taiwan · CC BY-SAFoto: Ray Swi-hymn from Sijhih-Taipei, Taiwan, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia CommonsDas unterirdische Wasserreservoir liegt hundert Meter von der Hagia Sophia entfernt. Es wurde gebaut, um Konstantinopel mit Wasser zu versorgen. Das Wasser floss aus der Stadt über Rohre und Aquädukte hierher und wurde dann auf Brunnen verteilt. Nach der osmanischen Eroberung wurde die Zisterne aufgegeben und zur Müllhalde. Später wurde sie geräumt und als Museum eröffnet. Heute ist sie der fotogenste Ort im Zentrum: Angestrahlte Säulen leuchten im Halbdunkel, und zwei Medusenhäupter stützen eine der Säulen.
Das Zisternensystem hielt die Stadt selbst im trockensten Jahr mit Wasser versorgt, und der Eingang war stets bewacht. Eine Zeit lang tauchten Flussfische in Wassereimern auf, die man hier schöpfte. Geh über die Holzstege an den beleuchteten Säulen entlang; die Feuchtigkeit und das Tropfen von der Decke fallen sofort auf. Am Ende der Galerie sieh dir die Säulen mit dem Medusenhaupt an: Eine liegt auf der Seite, die andere steht auf dem Kopf.
- Anfahrt: 5 bis 10 Minuten zu Fuß vom Sultanahmet-Platz, Eingang neben der Hagia Sophia (siehe Karte).
- Kosten: kostenpflichtiger Eintritt, das Ticket ist teurer als bei den meisten Stadtmuseen; kauf es im Voraus, um die Warteschlange zu vermeiden.
- Der Haken: Drinnen ist es kühl und feucht, was bei Hitze angenehm ist, aber bei kaltem Wetter nimmst du besser eine Jacke mit.
7. Theodosius-Zisterne
© Izabela Miszczak · CC BY-SAFoto: Izabela Miszczak, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Theodosius-Zisterne (Şerefiye Sarnıcı) liegt neben der Versunkenen Zisterne, ist aber kleiner und älter. Sie wurde von Aelia Pulcheria, der Schwester von Kaiser Theodosius II., in Auftrag gegeben: Dem Palast fehlte Wasser für seine Gärten und Brunnen. Das Reservoir wurde zufällig entdeckt, als ein altes Haus abgerissen wurde. Es ist bis heute fast unversehrt erhalten. Im Inneren wurden Holzstege und Beleuchtung installiert, und für alle, denen die steilen Stufen schwerfallen, wurde ein Aufzug ergänzt. Säulen und Skulpturen sind mit Informationstafeln versehen.
- Anfahrt: Zentrum von Sultanahmet, ein paar Gehminuten von der Versunkenen Zisterne entfernt (siehe Karte).
- Kosten: kostenpflichtiger Eintritt, aber günstiger als die Versunkene Zisterne.
- Für wen / Nicht für: für alle, die die Versunkene Zisterne schon gesehen haben und noch eine weitere möchten; der Aufzug ist mit Kindern praktisch.
- Der Haken: Die Halle ist klein, der Besuch dauert etwa eine halbe Stunde.
8. Großer Basar
© Jorge Franganillo · CC BYFoto: Jorge Franganillo, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia CommonsDer überdachte Markt liegt nicht weit vom Sultanahmet-Platz entfernt: Von der Hagia Sophia ist es etwas mehr als ein Kilometer (siehe Karte). Der Große Basar ist einer der größten überdachten Märkte der Welt, mit mehr als viertausend Geschäften in sechzig Straßen (Stand: 09/2026, GoTürkiye-Portal). Verkauft werden Gewürze, Teppiche, Schmuck, Stoffe und Elektronik. Du musst nichts kaufen: Der Spaziergang selbst vermittelt dir die orientalische Atmosphäre. Achte auf Fälschungen, besonders bei Schmuck und Markenware.
Feilschen gehört hier zum Ritual: Nenn die Hälfte des geforderten Preises und bleib ruhig, der Verkäufer gibt meist nach. Oft wird Tee angeboten, und es ist nicht üblich, abzulehnen. Merk dir deine Tornummer; der Markt hat Dutzende Eingänge. Wenn du Menschenmengen nicht magst, komm an einem Wochentag am Morgen; gegen Mittag füllen sich die Gänge.
- Anfahrt: 15 bis 20 Minuten zu Fuß vom Sultanahmet-Platz oder mit der Straßenbahn T1 bis Beyazıt-Kapalıçarşı (siehe Karte).
- Kosten: freier Eintritt; feilsche, der erste Preis ist stark überhöht.
- Der Haken: In den engen Gängen verirrt man sich leicht und verliert die Orientierung.
9. Abendliche Bosporus-Kreuzfahrt
© Huseyinakbas63 · CC BY-SAFoto: Huseyinakbas63, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsEin logischer Tagesausklang ist eine abendliche Bosporus-Kreuzfahrt auf einer Yacht. Die Gäste werden in Sultanahmet abgeholt und gegen acht Uhr abends zum Pier gebracht, um neun legt das Boot entlang des europäischen Ufers ab. An der Brücke hält die Yacht für Fotos, und auf dem Rückweg siehst du die asiatische Seite mit beleuchteten Moscheen und Palästen. Im Saal mit Panoramafenstern ist eine Tafel gedeckt: kalte Vorspeisen, Fleisch oder Fisch, eine orientalische Nachspeise und alkoholfreie Getränke. Die Gäste werden von Tänzerinnen und Tänzern unterhalten, die Volkstänze aufführen.
Ein Mitarbeiter an Bord beantwortet Fragen, aber einen vollwertigen Guide gibt es nicht. Bring eine leichte Jacke mit: Auf dem offenen Deck ist es abends windig, während es drinnen warm und wegen der Musik laut ist.
- Anfahrt: Gruppenabholung im Zentrum von Sultanahmet, Transfer inklusive.
- Kosten: Abendessen und alkoholfreie Getränke sind im Kreuzfahrtpreis enthalten, Alkohol wird separat bezahlt.
- Für wen / Nicht für: für einen entspannten Abend nach einem langen Tag zu Fuß.
- Der Haken: Das ist eine Dinner-Kreuzfahrt, keine Tour, also erwarte keine ausführlichen Geschichten über die Stadt.
Tag 2: Galata, Taksim und die asiatische Seite
Am zweiten Tag geht es über das historische Zentrum hinaus, wo die Wege länger sind. Auf eigene Faust nutzt du am besten Straßenbahn, Standseilbahn und Fähre, und für eine flexible Route vergleichst du die Mietwagenpreise auf DiscoverCars. Eine sinnvolle Reihenfolge ist diese: Am Vormittag fährst du auf den Pierre-Loti-Hügel, am Nachmittag schlenderst du durch Beyoğlu, und am Abend setzt du ans asiatische Ufer über.
10. Pierre-Loti-Hügel
© Kayhan ERTUGRUL · CC BY-SAFoto: Kayhan ERTUGRUL, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDer Hügel wurde nach dem Franzosen Julien Viaud benannt, der unter dem Pseudonym Pierre Loti schrieb. Er liebte das Kaffeehaus auf dem Gipfel und kam zum Arbeiten hierher. Der Hügel bietet ein Panorama auf das Goldene Horn und die Altstadt. Die Höhe ist bescheiden, aber der Aufstieg steil, deshalb gibt es eine Seilbahn. Von oben siehst du bunte Häuser, Moscheen und Minarette. Dasselbe Kaffeehaus serviert noch immer starken Kaffee, Apfeltee und Süßspeisen.
- Anfahrt: Straßenbahn T1 bis Eminönü, dann Fähre oder Bus bis Eyüp und mit der Seilbahn hinauf.
- Kosten: Der Zugang zum Hügel ist frei, die Seilbahn ist kostenpflichtig.
- Für wen / Nicht für: für die Aussicht und den Kaffee; wer keine Schlangen mag, kommt zur Öffnungszeit.
- Der Haken: Die Preise im Café oben liegen über dem Durchschnitt, und an der Brüstung gibt es nur wenige Tische.
11. Taksim-Platz
© Fargoh · CC BY-SAFoto: Fargoh, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Taksim-Platz trennt das alte vom neuen Istanbul. Hier trafen einst Aquädukte zusammen, die verschiedene Stadtteile mit Wasser versorgten. Der Platz ist für den Verkehr gesperrt, dein Auto lässt du also in einem nahe gelegenen Parkhaus. In der Mitte steht das Republikdenkmal mit Figuren von Militärkommandeuren und Soldaten. Vom Platz zweigen Straßen ab, die wichtigste ist die Istiklal. Sie ist eine lange Fußgängerader mit Geschäften, Cafés, Kinos und Galerien.
- Anfahrt: Standseilbahn F1 von Kabataş bis Taksim oder Metro bis zur Station Taksim.
- Kosten: freier Eintritt.
- Für wen / Nicht für: für einen Spaziergang und einen Abend in der Stadt; Liebhaber der Ruhe werden am Platz keine Freude haben.
- Der Haken: Abends ist die Istiklal sehr voll, also behalte deine Tasche im Auge.
12. Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit
© User:Darwinek · CC BY-SAFoto: User:Darwinek, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDie Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit an der Istiklal-Straße gilt als die größte aktive orthodoxe Kirche der Stadt. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts von der griechisch-orthodoxen Gemeinde erbaut. Die Gottesdienste werden auf Griechisch gehalten. Die Kirche hat zwei Glockentürme und eine Kuppel, was für eine Kirche in osmanischer Zeit selten war: Kuppeln waren damals nur für Moscheen erlaubt. Im Inneren ist die alte Ikonostase erhalten, und einige der Ikonen gehören zur byzantinischen Tradition. Fresken bedecken die Wände und die Kuppel.
- Anfahrt: zu Fuß entlang der Istiklal-Straße, die Kirche steht direkt an ihr.
- Kosten: freier Eintritt, Spenden sind willkommen.
- Für wen / Nicht für: für eine Pause vom Lärm beim Spaziergang über die Istiklal.
- Der Haken: Während der Gottesdienste ist die Besichtigung eingeschränkt, und Fotos sind im Inneren nicht erlaubt.
13. Çiçek Pasajı

Die Çiçek Pasajı liegt an der Istiklal-Straße. Sie ist eine historische Passage, die Auswanderern aus Russland zu verdanken ist: Verarmte Damen aus Adelsfamilien begannen hier, Blumen zu verkaufen. Später wechselte die Passage mehrfach ihren Zweck. Heute betreiben unter dem Glasgewölbe Cafés, Tavernen und kleine Restaurants mit lokaler Küche. Hier wird Musik gespielt, und Straßenmusiker treten auf. Die Preise sind durchschnittlich, und die Atmosphäre zieht Einheimische wie Touristen an.
- Anfahrt: direkt an der Istiklal, wenige Minuten vom Taksim-Platz.
- Kosten: freier Eintritt, die Rechnung hängt vom Lokal ab.
- Für wen / Nicht für: für ein Abendessen in geselliger Runde; wer Ruhe sucht, wird die Passage nicht passend finden.
- Der Haken: Abends gibt es fast keine freien Tische, und im Sommer ist die Halle stickig.
14. İstanbul Modern
© vlyalcin · CC BY-SAFoto: vlyalcin, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas İstanbul Modern eröffnete an der Uferpromenade von Karaköy als erstes Museum für moderne Kunst des Landes. Noch vor ein paar Jahrzehnten gab es solche Zentren in der Türkei nicht, und die erste Ausstellung war in einem ehemaligen Hafengebäude untergebracht. Heute zeigt es Ausstellungen türkischer und internationaler Künstler und Fotografen. Auf einer Etage befinden sich ein Kino mit Arthouse-Vorführungen und eine Bibliothek mit Lesesaal, auf einer anderen sind die Hauptausstellungen zu sehen. Es gibt einen Innenhof mit Skulpturen. Die Werke sind beschriftet, und am Empfang wird ein Audioguide angeboten.
- Anfahrt: Straßenbahn T1 bis Karaköy oder zu Fuß von der Galata-Brücke.
- Kosten: kostenpflichtiger Eintritt, Tickets gibt es vor Ort und online.
- Für wen / Nicht für: für Liebhaber zeitgenössischer Kunst; wer Klassiker sucht, ist in anderen Museen besser aufgehoben.
- Der Haken: Die Wechselausstellungen ändern sich, du bekommst also nicht alles aus dem Programm zu sehen.
15. Galataturm
© Melih1969 · CC BY-SAFoto: Melih1969, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Turm steht in Beyoğlu und dient als wichtigster Aussichtspunkt der Stadt. Von oben siehst du den Bosporus, das historische Zentrum und bei klarem Wetter die Prinzeninseln. Das Bauwerk wurde von den Genuesen zur Verteidigung ihrer Kolonie errichtet; von der Festung ist nur der Turm erhalten. Später nutzten ihn die Osmanen als Observatorium und Feuerwachturm. Heute ist er ein für Touristen geöffnetes Baudenkmal: Eine Treppe und ein Aufzug führen nach oben. Der Turm ist täglich von 08:30 bis 23:00 Uhr geöffnet (Stand: 09/2026, galatatower.com).
- Anfahrt: Standseilbahn F2 Tünel ab Karaköy oder zu Fuß bergauf von der Galata-Brücke (der Karte folgen).
- Kosten: Ticket rund 30 € (Stand: 09/2026, offizielle Website des Turms).
- Für wen / Nicht für: für ein Panorama der Stadt; wer Höhenangst hat, für den ist die Aussichtsplattform womöglich nichts.
- Der Haken: Die Plattform ist schmal, zum Sonnenuntergang kann es eine Schlange geben, und oben ist es windig.
16. Çamlıca-Moschee
© Håkan Henriksson ( Narking ) · CC BY-SAFoto: Håkan Henriksson ( Narking ), CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Çamlıca-Moschee steht am höchsten Punkt der asiatischen Seite Istanbuls. Sie ist flächenmäßig eine der größten Moscheen der Welt und wurde in den letzten Jahren erbaut. Den Grundstein legte Recep Erdoğan, deshalb wird der Komplex oft nach ihm benannt. Die Architektur vereint drei Stile, was das Gebäude unverwechselbar macht. Im Inneren befindet sich ein riesiger Gebetssaal, rundherum wurde ein Park mit Brunnenanlagen angelegt. Für alle, die mit dem Auto kommen, gibt es einen großen Parkplatz.
- Anfahrt: mit der Fähre nach Üsküdar, dann mit Bus oder Auto den Hügel hinauf.
- Kosten: Eintritt frei.
- Für wen / Nicht für: für Panorama und Architektur; ohne Auto dauert die Anreise länger und ist umständlicher.
- Der Haken: In der Nähe gibt es keine weiteren Sehenswürdigkeiten, man kommt nur wegen der Moschee und der Aussicht hierher.
17. Aussichtsplattform Çamlıca-Hügel
Eine separate Aussichtsplattform auf dem Hügel bietet einen Rundumblick. Von hier aus siehst du den Bosporus, die europäische Seite und die Meereslandschaft. Das Gelände wurde gestaltet: Blumenbeete wurden angelegt, Bäume gepflanzt, Bänke und Cafés aufgestellt. Der Aufstieg auf den Hügel ist kostenlos, und die Aussicht ist dieselbe wie vom Dach der nahe gelegenen Moschee. Einheimische kommen zum Picknick und für Fotoshootings hierher.

- Anfahrt: dieselbe Route wie zur Çamlıca-Moschee, mit Halt am Park.
- Kosten: Eintritt frei.
- Für wen / Nicht für: für Sonnenuntergang und Fotos; bei Nebel gibt es keine Aussicht.
- Der Haken: Am Wochenende gibt es eine Warteschlange für den Parkplatz.
18. Bahnhof Haydarpaşa
© Starliner · CC BY-SAFoto: Starliner, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia CommonsDer Bahnhof Haydarpaşa wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von den Deutschen als Endstation der anatolischen Eisenbahn erbaut. Das Gebäude ragt ins Meer: Wasser umgibt es an drei Seiten, und an zwei Seiten gibt es Anlegestellen für Fähren und Boote. Im Inneren sind die Wände im orientalischen Stil bemalt, die Säulen mit Marmor verkleidet und die Schalter mit Buntglas verziert. Die Ausstattung ist original; moderne Anzeigen und elektronische Fahrkartenautomaten kamen später hinzu. Am Eingang steht eine Dampflokomotive aus dem frühen letzten Jahrhundert. Auch Brautpaare kommen hierher: Es heißt, ein Foto neben der Lokomotive bringe Glück.
- Anfahrt: mit der Fähre nach Kadıköy, dann zu Fuß an der Uferpromenade entlang.
- Kosten: die Besichtigung von außen ist kostenlos.
- Für wen / Nicht für: für Eisenbahnfans und Liebhaber der Jugendstilarchitektur.
- Der Haken: Einige Bereiche sind wegen Restaurierung geschlossen, daher kommst du möglicherweise nicht hinein.
19. Opernhaus Süreyya
© Sakhalinio · CC BY-SAFoto: Sakhalinio, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Opernhaus Süreyya in Kadıköy wurde in den 1920er-Jahren im Auftrag des Politikers Süreyya İlmen erbaut. Den Entwurf schuf der armenische Architekt Kegham Kavafyan. Anfangs fehlte der Bühne die technische Ausstattung, daher wurden hier keine Opern und Ballette aufgeführt; stattdessen wurden Schauspiele inszeniert, und im zweiten Stock fanden Hochzeiten statt. Später verfiel das Gebäude und wurde Ende des letzten Jahrhunderts restauriert. Heute sind hier wieder Oper und Ballett zu hören, außerdem finden Konzerte und Festivals statt. Zum Repertoire gehören auch russische Klassiker.
- Anfahrt: mit der Fähre nach Kadıköy, dann ein kurzer Spaziergang durch das Zentrum des Viertels.
- Kosten: Die Tickets hängen von der Produktion ab; der Spielplan hängt am Eingang aus.
- Für wen / Nicht für: für einen Musikabend; tagsüber kommst du ohne Vorstellung nicht in den Saal.
- Der Haken: Tickets für beliebte Produktionen sind im Voraus ausverkauft.
20. Uferpromenade Moda
Moda ist gemütlich und ruhig. Hier findest du schmale, saubere Straßen, Holzhäuser mit geschnitzten Fensterläden, Souvenirläden und eine kleine kanariengelbe Straßenbahn. Die Bewohner angeln, schwimmen und laufen am Wasser entlang, und die Balkone der Häuser sind mit Pflanzen bewachsen.
© Vikimedyahesap · CC BY-SAFoto: Vikimedyahesap, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsIm Viertel gibt es viele Straßenkatzen und -hunde: Sie werden gefüttert, und vor jedem Haus stehen Wassernäpfe. Am Wasser betreibt ein alter Wassersportclub, der nur für Mitglieder zugänglich ist. In der Nähe der Wohnblocks gibt es Büros, aber sie stören die Ruhe nicht. Der Sonnenuntergang von hier aus gehört zu den schönsten der Stadt.
- Anfahrt: mit der Fähre von Eminönü nach Kadıköy, dann mit der Straßenbahn oder zu Fuß nach Moda.
- Kosten: Eintritt frei.
- Für wen / Nicht für: für einen gemütlichen Spaziergang abseits der Touristenmassen.
- Der Haken: Abends fahren weniger Rückfähren, also prüfe den Fahrplan vorher.
Wie du in Istanbul vorankommst
Zu Fuß kannst du realistisch nur das historische Zentrum erkunden. Für andere Viertel brauchst du Verkehrsmittel, und die Istanbulkart ist ein Lebensretter: Du kaufst sie an Automaten an Haltestellen und in der Metro und lädst sie dann auf. Eine Karte funktioniert für Tram, Metro, Fähre und Standseilbahn.
Die Tram T1 fährt durch Sultanahmet, Gülhane, Eminönü und Karaköy und ist damit eine bequeme Möglichkeit, zwischen Museen zu wechseln. Vom Taksim hinunter zum Wasser nimmst du die Standseilbahn F1, und der historische Tünel führt hinauf nach Beyoğlu. Fähren von Eminönü nach Kadıköy bringen dich auf die asiatische Seite, und der Marmaray-Tunnel verläuft unter dem Bosporus. Vom neuen Flughafen fährt die Metro in die Stadt, und auch vom Sabiha Gökçen gibt es eine Linie.
Wenn du dich nicht mit Umstiegen herumschlagen willst, buche einen Flughafentransfer: Der Fahrer erwartet dich und bringt dich direkt zu deinem Hotel.
Tickets und Öffnungszeiten (Stand: 09/2026)
Tickets für beliebte Sehenswürdigkeiten kaufst du am besten online: Am Galataturm und an den Zisternen gibt es im Sommer Warteschlangen. Der einzelne Museum Pass İstanbul ist fünf Tage gültig und deckt dreizehn Museen und Monumente ab (Stand: 09/2026, muze.gov.tr), aber er lohnt sich nur bei einem vollen Programm. Vergleiche die Optionen in der Tabelle.
Sehenswürdigkeit | Eintritt | Öffnungszeiten | Geschlossen |
|---|---|---|---|
Topkapı-Palast | kostenpflichtig, Kombiticket | morgens bis abends | Dienstag |
Hagia Sophia | für Ausländer kostenpflichtig, ca. 25 € | außerhalb der Gebetszeiten | keine |
Blaue Moschee | kostenlos | außerhalb der Gebetszeiten | keine |
Basilika-Zisterne | kostenpflichtig | täglich | keine |
Theodosius-Zisterne | kostenpflichtig | täglich | keine |
Großer Basar | kostenlos | tagsüber | Sonntag |
Galataturm | kostenpflichtig | 08:30-23:00 (Stand: 09/2026, galatatower.com) | keine |
Kaufe Tickets für Istanbuls Museen und Paläste im Voraus, damit du keine Zeit an den Kassen verlierst.
Touren und Tickets in Istanbul
Geführte Touren, Tickets ohne Anstehen und Aktivitäten — die meisten Angebote sind kostenfrei stornierbar.
Angebote auf Tiqets ansehenDas Widget wird nach Ihrer Zustimmung geladen.
Öffnungszeiten und Preise wurden am 15.09.2026 auf der offiziellen Palast-Website und der Turm-Website geprüft.
2-Tage-Istanbul-Route auf der Karte
Alle Stopps der Route sind auf der Karte markiert. Praktisch für unterwegs auf dem Handy: Du kannst zwischen Ebenen wechseln und den Marker öffnen, den du brauchst.
Route durch Istanbul für 2 Tage
Orte auf der Karte
- 1Topkapı-Palast Residenz der Sultane an der Spitze Sarayburnu
- 2Gülhane-Park Blumenbeete und ein Teehaus mit Blick auf den Bosporus bei Topkapı
- 3Sultanahmet-Platz Ehemalige Pferderennbahn mit Obelisken und der Schlangensäule
- 4Hagia Sophia Haupttempel des Reiches, heute eine aktive Moschee
- 5Blaue Moschee Sechs Minarette und blaue İznik-Fliesen
- 6Basilika-Zisterne Beleuchtete Säulen und zwei Medusenköpfe
- 7Theodosius-Zisterne Kleineres und älteres Wasserreservoir neben der Basilika-Zisterne
- 8Großer Basar Über viertausend Geschäfte in sechzig Straßen
- 9Abendliche Bosporus-Kreuzfahrt Yachtfahrt mit Abendessen entlang beider Ufer
- 10Pierre-Loti-Hügel Panorama des Goldenen Horns von einem Café auf dem Gipfel
- 11Taksim-Platz Republikdenkmal und die Fußgängerzone İstiklal
- 12Dreifaltigkeitskirche Größte aktive orthodoxe Kirche der Stadt
- 13Çiçek Pasajı Historische Galerie mit Cafés und Tavernen
- 14İstanbul Modern Erstes Museum für moderne Kunst des Landes
- 15Galata-Turm Wichtigster Aussichtspunkt von Beyoğlu
- 16Çamlıca-Moschee Eine der größten Moscheen der Welt auf einem Hügel
- 17Aussichtspunkt auf dem Çamlıca-Hügel Rundumblick auf den Bosporus und die europäische Seite
- 18Bahnhof Haydarpaşa Endstationsgebäude der anatolischen Eisenbahn
- 19Süreyya-Opernhaus Oper und Ballett in Kadıköy seit den 1920er Jahren
- 20Uferpromenade Moda Ruhiges Viertel mit Holzhäusern und Straßenbahn
⁉️🤔 Häufige Fragen
Wie viel Zeit sollte ich für den Topkapı-Palast einplanen?
Plane mindestens einen halben Tag ein. Die Höfe, der Harem und die Schatzkammer nehmen mehrere Stunden in Anspruch, und zusammen mit dem nahe gelegenen Gülhane-Park vergeht der ganze Tag. Wenn du wenig Zeit hast, hol dir das Kombiticket und geh direkt zum Harem (Stand: 09/2026, Website der Palastverwaltung).
Wie viel kostet der Eintritt in die Hagia Sophia?
Für Ausländer ist der Eintritt kostenpflichtig, etwa 25 €. Dies ist eine aktive Moschee, und Touristen sind während der Gebetszeiten nicht erlaubt. Komm am Morgen, trage Kleidung, die Schultern und Knie bedeckt, und Frauen sollten ein Kopftuch mitbringen. Die Schlange bewegt sich schnell, aber Ausländer brauchen ein separates Ticket (Stand: 09/2026, Türkei-Tourismusportal).
Wo kann man eine Istanbulkart kaufen und wie bezahlt man den Nahverkehr?
Die Karte gibt es an Automaten an Straßenbahnhaltestellen, in der Metro und an Fährterminals. Eine Karte funktioniert in allen Verkehrsmitteln, und du lädst einfach den Betrag auf, den du brauchst. Ein Einzelticket reicht für ein paar Fahrten, aber wenn du viel unterwegs bist, macht sich die Karte an einem Tag bezahlt (Stand: 09/2026, GoTürkiye).
Lohnt es sich, für einen Tag auf die asiatische Seite zu fahren?
Ja, wenn du bereit für etwas Fahrzeit bist. Die Fähre von Eminönü nach Kadıköy überquert den Bosporus und ist für sich genommen schon eine Besichtigungstour. Am Ufer warten Moda, der Bahnhof Haydarpaşa und das Süreyya-Opernhaus auf dich. Plane einen halben Tag zum Erkunden ein.
Fahren die Bosporus-Fähren im Winter?
Ja, die Verbindungen zwischen den Ufern verkehren das ganze Jahr über, aber im Winter gibt es weniger Abfahrten und einen kürzeren Fahrplan. Ausflugsyachten fahren ebenfalls, aber an Deck ist es kalt und windig. Prüfe Fahrplan und Wetter am Morgen (Stand: 09/2026, Website der Tourismusbehörde).
Kurz gesagt: Was sich zu buchen lohnt
Wenn du zwei Tage Zeit hast und ein Hotel in Sultanahmet, kannst du das historische Zentrum zu Fuß erkunden: Wähle Hotels in der Nähe des Sultanahmet-Platzes. Für einen Abend auf dem Bosporus und einen Ausflug auf die asiatische Seite buche Ausflüge und Touren in Istanbul: Sie kümmern sich um Transfers und Tickets.
Wenn du mehr Freiheit möchtest, ergänze für den zweiten Tag eine Autovermietung auf DiscoverCars. So schaffst du alle zwanzig Orte ohne Hetze und ohne zusätzliche Warteschlangen und hältst dir den Abend deines ersten Tages für eine Kreuzfahrt frei.


