
Tagesausflüge ab München: zwanzig Orte mit Tickets und Routen
Von München aus erreichst du an einem einzigen Tag die Alpen, Schlösser und Altstädte. Die wichtigste Frage unterwegs ist, was du einplanen willst, wo du Tickets im Voraus kaufen solltest und wie viel es kostet. Wir haben zwanzig Ziele für einen Ausflug ohne Übernachtung zusammengestellt.
Du musst nicht weit fahren. Schloss Schleißheim liegt fast noch innerhalb der Stadtgrenzen. Garmisch-Partenkirchen und die Zugspitze sind mit dem Zug eineinhalb bis zwei Stunden entfernt. Nürnberg erreichst du mit dem Schnellzug in etwa einer Stunde, Regensburg und Salzburg in etwa 1,5 Stunden. Bamberg und Rothenburg ob der Tauber nehmen den ganzen Tag in Anspruch: Die Fahrt dauert pro Strecke 2 bis 3 Stunden (Fahrpläne und Preise der DB). Ein Erwachsenenticket für Neuschwanstein kostet 21 € (Stand: 09/2026, offizielle Website des Schlosses), für Kinder unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.
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1. Bamberg: eine Altstadt auf sieben Hügeln

💡 Kurz gesagt:
- Kaufe Zugtickets im Voraus: An Wochenenden sind die Züge nach Bayern schnell ausgebucht.
- Für die Altstadt reicht ein halber Tag; den Rest der Zeit kannst du für Bierkeller und Museen einplanen.
Bamberg ist auf sieben Hügeln und zwei Armen der Regnitz gewachsen. Die gesamte Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und umfasst mehr als zweitausend historische Gebäude. Du siehst einen romanischen Dom, barocke Bürgerhäuser wohlhabender Kaufleute und ein Fischerviertel, das Klein-Venedig genannt wird.
Geh vom Domplatz hinunter zum Alten Rathaus: Es steht auf einer künstlichen Insel mitten im Fluss. Steig danach hinauf zum Kloster Michaelsberg, von dem aus du den besten Blick über die Ziegeldächer hast.
Bier wird hier seit der Stadtgründung gebraut. Bamberg hat rund fünfzig Sorten, darunter das geräucherte Rauchbier, und die Umgebung zählt zu den dichtesten Brauregionen der Welt. Die Stadt besitzt achtzehn Museen, von denen einige montags geschlossen sind.
- Anreise: Zug vom Münchner Hauptbahnhof, etwa 2 Stunden mit Umstieg in Nürnberg (Fahrpläne).
- Für wen: für alle, die eine mittelalterliche Stadt sehen und Rauchbier probieren möchten.
- Der Haken: Der Ausflug nimmt fast den ganzen Tag in Anspruch, und der frühe Zug verlässt den Bahnhof vor acht Uhr morgens.
2. Oberammergau: ein Dorf mit bemalten Häusern
© © Pierre André · CC BY-SAFoto: © Pierre André, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsOberammergau liegt in einem engen Tal, rundum von den Alpen umgeben. Die Häuser hier sind in Fachwerkbauweise errichtet, und die Wände sind mit Szenen aus der Bibel, deutschen Märchen und dem Dorfleben bemalt. Dieser Malstil heißt Lüftlmalerei. Begründet wurde die Tradition vom Künstler Franz Zwinck, der im Haus Zum Lüftl lebte.
Einmal alle zehn Jahre führt das Dorf die Passionsspiele auf. Die Aufführungen gehen auf das 17. Jahrhundert zurück, und die Karten sind lange vor der Premiere ausverkauft. Zwischen den Produktionen arbeiten hier Werkstätten: Holzschnitzerei, Glasmalerei und Töpferei. Die örtlichen Schnitzer wurden „Herrgottschnitzer" genannt, und ihre Arbeiten gingen an Kirchen und Klöster.
Drei Stunden reichen für die Straßen, das Museum und die Werkstätten. Der Zug fährt vom Münchner Hauptbahnhof mit Umstieg in Murnau ab, wo du in einen blauen Nahverkehrszug umsteigst. Mit dem Auto ist die Strecke kürzer: etwa 1,5 Stunden über die A95.
- Kosten: Der Zugpreis hängt davon ab, wann du kaufst; die günstigsten Tarife erscheinen ein paar Wochen im Voraus (Preise der Deutschen Bahn).
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- Der Haken: Es gibt keine direkte Zugverbindung; in Murnau musst du in einen Nahverkehrszug umsteigen.
3. Nürnberg: Burg, Messe und „Rose"
© YuTrofimov · CC BYFoto: YuTrofimov, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia CommonsNürnberg war lange die zweitgrößte Stadt Bayerns, und seine Burg steht auf einem Felsen über der Pegnitz. Die Stadt wurde im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört, aber das Zentrum wurde nach alten Plänen wieder aufgebaut. Hier wurden die Reichskleinodien aufbewahrt, die Machtsymbole der deutschen Kaiser.
Die Hauptkirche der Stadt ist St. Lorenz mit einem Glasfenster von 9 m Durchmesser (über die Kirche). Am Marktplatz steht die Frauenkirche mit ihrem Männleinlaufen, und in der Nähe befindet sich der Schöne Brunnen: Wer den goldenen Ring am Gitter berührt, dem soll sich ein Wunsch erfüllen. Im Winter findet auf dem Platz der Christkindlesmarkt statt.
Ein Tag reicht für die Burg, die Kirchen und das Albrecht-Dürer-Haus. Ein Hochgeschwindigkeitszug fährt vom Hauptbahnhof in die Stadt, die Fahrt dauert etwa 1 Stunde (Fahrplan und Tickets), oder du fährst über die A9.
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- Der Haken: Die Stadt wurde im Krieg schwer beschädigt, daher gibt es weniger erhaltene mittelalterliche Viertel als in Bamberg.
4. Zugspitze: Deutschlands höchster Punkt
© Tuxyso · CC BY-SAFoto: Tuxyso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Zugspitze ist mit 2.962 m der höchste Berg in Deutschland (über den Berg). An einem klaren Tag kannst du vom Gipfel aus vier Länder sehen: Deutschland, Österreich, die Schweiz und Italien. Die Erstbesteigung erfolgte 1820; heute führen eine Zahnradbahn, eine Seilbahn und eine Standseilbahn auf den Gipfel.
Auf dem Gipfel ist seit 1900 eine Wetterstation in Betrieb, also prüfe vorab die Vorhersage. Skifahrer fahren von November bis Mai auf den Gletschern (über das Skigebiet). Auf dem Gipfel steht ein vergoldetes Kreuz, und in der Nähe liegen der Eibsee und die Tiroler Seilbahn auf österreichischer Seite.
Die Zahnradbahn startet in Garmisch-Partenkirchen und fährt 11 km. Von München nimmst du einen Zug nach Garmisch-Partenkirchen oder fährst über die A95 (Zugzeiten).
- Kosten: Das Ticket für den Aufstieg hängt von der Route und dem Wochentag ab; online im Voraus zu kaufen ist günstiger (offizielle Website).
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- Der Haken: Oben ist es oft windig mit Schneefall, und der Aufstieg kann für mehrere Stunden gesperrt sein.
5. Berchtesgaden: Salzbergwerke und das Kehlsteinhaus
© Nize | Nicolai Schäfer · CC BY-SAFoto: Nize | Nicolai Schäfer, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDer Ort liegt in einem Ring der Bayerischen Alpen, in einem Tal zwischen Bergkämmen. Es gibt Salzbergwerke, Thermalquellen und die Bergseen Hintersee, Königssee und Obersee. Der Ferienort ist ganzjährig in Betrieb: Im Winter fährst du Ski, im Sommer wanderst du auf den Wegen rund um den See.
Über dem Ort thront das Kehlsteinhaus, das „Adlernest"; heute beherbergt das Gebäude ein Restaurant mit Panoramablick auf die Osthänge der Alpen. Die balneologischen Anwendungen im nahe gelegenen Kurort Bad Reichenhall helfen dir, wieder zu Kräften zu kommen.
Von München aus nimmst du einen Zug mit Umstieg in Freilassing oder über Salzburg, danach geht es mit dem Bus weiter. Mit dem Auto ist es bequemer über die A8 (Zugverbindung planen).
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- Für wen: Kombination aus Bergen, einem See und einem ruhigen Kurzurlaub ohne Nachtclubs.
- Der Haken: Ein Zugumstieg lässt sich nicht vermeiden, und die Fahrt dauert über zwei Stunden.
6. Rothenburg ob der Tauber: die Stadt über dem Tal

Rothenburg liegt oberhalb des Tals der Tauber. Die Stadt hat ihre Mauern, Türme und Kopfsteinpflasterstraßen bewahrt, weshalb sie oft als Drehort für Filme über das Mittelalter genutzt wird. Die Gebäude bestehen aus rotem Stein, der in der Umgebung gebrochen wurde.
Im Zentrum siehst du das Rathaus mit seiner Aussichtsplattform, die Kirchen St. Nikolaus und St. Jakob, das Topplerschlösschen und den St.-Georgs-Brunnen. Jedes Jahr veranstaltet die Stadt das kostümierte Meistertrunk-Fest, das an die Ereignisse des Dreißigjährigen Krieges erinnert. Das Weihnachtsmuseum beherbergt Bäume, Schmuck und Hunderte von Weihnachtsmannfiguren.
Im Winter verwandelt sich die Stadt in eine Kulisse mit Weihnachtsmarkt. Im Sommer reicht ein Tag für die Mauern, die Museen und einen Spaziergang durch das Tal.
- Anreise: Zug mit Umstieg, etwa 3 Stunden (Bahnfahrplan Bayern); mit dem Auto dauert die Strecke über die Autobahnen A8 und A7 3 bis 4 Stunden (über die Stadt).
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- Der Haken: ohne Übernachtung wird der Tag lang, und die Rückfahrt dauert genauso lange.
7. Salzburg: Festung, Mirabell und Mozart
© Photo: Andreas Praefcke · CC BYFoto: Photo: Andreas Praefcke, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia CommonsSalzburg liegt an der Salzach, fünf Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Die Altstadt kannst du zu Fuß erkunden: Sie ist kompakt und hat fast ihre gesamte barocke Architektur bewahrt. Beginne deinen Spaziergang am Residenzplatz, wo die Alte und die Neue Residenz sowie der Residenzbrunnen stehen.
Über der Stadt erhebt sich die Festung Hohensalzburg, eine der größten und am besten erhaltenen Europas (über die Festung). Eine Standseilbahn und ein Fußweg führen hinauf, und die Aussichtsplattformen bieten einen Blick über die ganze Stadt und die Alpen.
Die Stadt hat ein Mozart-Museum, und in der Nähe liegt der Mirabellgarten mit seinem Zwergelgarten. Am Alten Markt steht Salzburgs schmalstes Wohnhaus, heute eine Schmuckwerkstatt. Auch die „Mozart"-Kugeln haben hier ihre Wurzeln, und das Denkmal „Mann auf der Kugel" ist zum Fotomotiv geworden. Die bergige Umgebung der Stadt ist bekannt für Vorkommen von Salz, Silber und Kupfer: Sie prägten über Jahrhunderte die lokale Wirtschaft. Die ersten Salzburger Festspiele fanden hier 1842 statt.
Ein Tag reicht für die Festung, die Altstadt und den Park. Der Zug aus München braucht etwa 1,5 Stunden ohne Umstieg (Zugtickets).
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- Der Haken: im Juli und August sind die Straßen voller Reisegruppen, kauf dein Festungsticket online (über Tickets).
8. Nationalpark Berchtesgaden: See und Gletscher
© Diego Delso · CC BY-SAFoto: Diego Delso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Park vereint alle Arten alpiner Landschaften: Wiesen, Felswände, Gletscher und Bergseen. Hier gibt es keine Landwirtschaft und keine Ferienorte, und durch das Tal gehst du nur zu Fuß. Über dem Park erheben sich Watzmann und Hochkalter, und der Funtensee hält Deutschlands Kältepol. Der Watzmann ist Deutschlands dritthöchster Berg, und du solltest ihn nicht allein besteigen.
Der Hauptpunkt des Parks ist der Königssee. Seine langgestreckte Form ähnelt einem Fjord, und die Ufer sind nicht begehbar, also sieh dir den See vom Boot oder vom Ruderboot aus an. Eine der einfachen Routen beginnt an der Anlegestelle Schönau und führt zu den Hütten Grünsteinhütte und Archenkanzel, und der Aussichtspunkt Malerwinkel bietet den besten Blick auf Wasser und Berge.
Wenn dir Bergauf-Wanderungen nicht liegen, fährt in der Nähe der Anlegestelle eine Bahn auf den Jenner. Den Nationalpark erreichst du über Berchtesgaden mit dem Zug oder mit dem Auto über die A8 (über den Park).
- Kosten: Tickets für das Königssee-Boot kaufst du an der Anlegestelle, Preise und Saisonzeiten prüfst du auf der Website des Parks (offizielle Website).
- Der Haken: Das Seeufer ist nicht begehbar, und einige Wege sind im Winter gesperrt.
9. Partnachklamm: eine Schlucht mit 90 Meter hohen Wänden
© Tiia Monto · CC BY-SAFoto: Tiia Monto, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Schlucht wurde vom Gletscherwasser der Zugspitze eingeschnitten: Der Canyon ist etwa einen Kilometer lang, und die Wände ragen bis zu 90 Meter auf (über die Klamm). Anfang des letzten Jahrhunderts erhielt das Gelände den Status eines Naturdenkmals, und 1912 liefen die ersten Touristen über die angelegten Wege.
Brücken überspannen die Schlucht. Im Frühling tosen hier Wasserfälle, im Sommer blühen an den Hängen Gräser, im Herbst leuchtet das Laub orange, im Winter wachsen an den Wänden Eisfiguren, die an Stalaktiten erinnern. Fotos aus dem Inneren der Schlucht werden dunkel, du musst also die Belichtung erhöhen.
Die Klamm beginnt in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen. Vom Bahnhof gehst du etwa 40 Minuten in Richtung Partenkirchen. Der Eintritt ist kostenpflichtig, Tickets kaufst du am Eingang oder online.
- Kosten: Ticketpreise und Öffnungszeiten prüfst du auf der offiziellen Website, im Winter sind Schließungen möglich (Website der Klamm).
- Der Haken: Bei Regen ist der Weg nass und rutschig, du brauchst Schuhe mit gutem Profil.
10. Schloss Neuschwanstein: Tickets und der beste Ausblick
© Cialome · CC BY-SAFoto: Cialome, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsNeuschwanstein wurde im Auftrag von König Ludwig II. erbaut, die Bauarbeiten begannen 1869 und dauerten siebzehn Jahre. Das Schloss steht auf einem Felsen über einer Schlucht, aus den Fenstern blickt man auf den Alpsee und Berggipfel. Zu Lebzeiten des Königs war nur ein Teil der dreihundertsechzig Räume vollständig fertiggestellt.
Im Inneren gehst du durch den Thronsaal, der seinen Thron nie bekam: Er sollte aus Gold und Elfenbein gefertigt werden. Im Sängersaal, dessen Wände mit Tafeln nach Gralslegenden geschmückt sind, finden heute Konzerte statt. Du siehst außerdem die künstliche Grotte und das Schlafzimmer des Königs mit seinen Holzschnitzereien.
Tickets werden für ein bestimmtes Zeitfenster verkauft, und in der Hochsaison kaufst du sie besser online: Ein Erwachsenenticket kostet 21 €, Kinder unter 18 Jahren haben freien Eintritt, die Buchungsgebühr beträgt 2,50 € (Stand: 09/2026, offizielle Ticketpreise). In der Nähe liegen Hohenschwangau und das Museum der bayerischen Könige, du kannst auch ein Ticket für zwei Sehenswürdigkeiten gleichzeitig kaufen. Von Füssen fährt ein Bus zum Schloss, und einige Besucher gehen zu Fuß hinauf.
- Anreise: Zug mit Umstieg in Buchloe, dann weiter nach Füssen (Zug nach Füssen).
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- Der Haken: Hinein kommst du nur im Rahmen einer geführten Tour, und Tickets für beliebte Zeitfenster sind im Voraus ausverkauft.
11. Schloss Linderhof: die Venusgrotte und verspiegelte Säle
© Jan Czeczotka · CC BY-SAFoto: Jan Czeczotka, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsLinderhof ist das einzige Schloss Ludwigs II., das zu seinen Lebzeiten vollständig fertiggestellt wurde. Der König ließ die Residenz an der Stelle des Jagdhauses seines Vaters im Naturschutzgebiet Ammergauer Alpen errichten. Versailles war das Vorbild, daher die Pavillons, Spiegelsäle und Vergoldungen.
Zehn Räume sind für Besucher zugänglich: das Speisezimmer, der Spiegelsaal, das Audienzzimmer und Kabinette in verschiedenen Farben. Im Park findest du den Pavillon der Venusgrotte mit einer künstlichen Höhle, einem See und einem Wasserfall. Hier fanden musikalische Abende statt, bei denen die Mitwirkenden in einem muschelförmigen Boot über den See glitten. Pfauenfiguren schmücken sowohl die Säle als auch die Wege im Park. Wände und Decken sind mit Vergoldungen, Wandteppichen, Spiegeln und Porzellan verziert.
Am einfachsten erreichst du das Schloss über Oberammergau: Vom Dorf fährt ein Bus zum Schloss. Eintrittskarten gibt es vor Ort und online, die Öffnungszeiten variieren je nach Saison.
- Anreise: mit dem Zug nach Oberammergau und weiter mit dem Bus oder mit dem Auto über die A95 (Züge nach Oberammergau), Tickets und Öffnungszeiten auf der Website der Bayerischen Schlösserverwaltung.
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- Der Haken: Es gibt keine direkte Zugverbindung zum Schloss, du brauchst einen Bus oder ein Auto.
12. Schloss Hohenschwangau: die Residenz der Wittelsbacher
© Thomas Wolf , www.foto-tw.de · CC BY-SAFoto: Thomas Wolf , www.foto-tw.de, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en), Wikimedia CommonsHohenschwangau liegt bei Füssen, an der Stelle der Burg der Ritter von Schwangau. Erbaut wurde das Schloss von Maximilian II., dem Vater Ludwigs II., und der König selbst verbrachte hier seine Jugend. Es bietet Ausblicke auf den Schwansee und den Alpsee. Der Name des Schlosses bedeutet übersetzt „Hohes Schwanenland". Die Residenz wurde von einem König errichtet, der das Land zwanzig Jahre lang regierte.
Das Gebäude ist im Biedermeierstil gestaltet: Türmchen, Wandmalereien und Flachreliefs nach den Märchen der Brüder Grimm. Der Heldensaal, der Schwanenrittersaal und die Gemächer von Königin Marie haben ihre prunkvollen Interieurs bewahrt. Heute ist es ein Museum im Besitz des Hauses Wittelsbach.
Ein Erwachsenenticket kostet 23,50 €, für Kinder von 7 bis 17 Jahren 12 € (Stand: 09/2026, Preise der Schlösser). Du fährst mit dem Zug vom Münchner Hauptbahnhof nach Füssen, dann mit dem Bus ins Dorf Hohenschwangau (Züge zu den Schlössern). Die beiden Schlösser liegen nah beieinander, daher ist es praktisch, sie an einem Tag zu besichtigen.
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- Der Haken: Auch hier sind die Tickets an Zeitfenster gebunden, und ohne Online-Buchung wartest du auf einen freien Slot.
13. Schloss Schleißheim: drei Schlösser und ein barocker Garten
© Carsten Steger · CC BY-SAFoto: Carsten Steger, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsSchleißheim liegt fünfzehn Kilometer vom Zentrum Münchens entfernt und ist damit der nächste Ausflug auf der Liste. Das Alte Schloss entstand erstmals um 1598, seine heutige Form erhielt das Schloss 1617. Die Anlage besteht aus drei Schlössern und einem Park:
- Das Alte Schloss beherbergt seit 1970 eine Zweigstelle des Nationalmuseums mit einer Sammlung religiöser Festgegenstände.
- Lustheim am Rand des Parks birgt eine große Sammlung Meißner Porzellans.
- Das Neue Schloss wurde als Galerieschloss eröffnet und zeigt heute Gemälde.
- Der Park ist im barocken Stil angelegt und hat sich seit dem 18. Jahrhundert kaum verändert.
Ein halber Tag reicht, wenn du in gemütlichem Tempo unterwegs bist. Das Schloss lässt sich bequem auf dem Weg zum Flughafen oder in Richtung Freising besichtigen.
- Anreise: S-Bahn nach Oberschleißheim, dann Bus bis zur Haltestelle Schloss oder 15 Minuten Fußweg (S-Bahn und Busse), Tickets und Öffnungszeiten auf der Seite der Schlösser Schleißheim.
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- Der Haken: Es gibt keine direkte Tram; ab der S-Bahn gehst du zu Fuß oder nimmst einen Bus.
14. Garmisch-Partenkirchen: die Stadt am Fuß der Zugspitze
© Milei.vencel · CC BY-SAFoto: Milei.vencel, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsGarmisch-Partenkirchen ist aus zwei Dörfern entstanden, die durch eine Bahnlinie getrennt waren. Hier fanden 1936 die Olympischen Winterspiele statt. Heute ist es Deutschlands wichtigstes Skigebiet und das Tor zur Zugspitze.
Spaziere die Hauptstraße Ludwigstraße entlang: bemalte Häuser, die Sebastianskapelle und die neugotische Pfarrkirche. In der Umgebung findest du die Partnachklamm, Schloss Elmau und Bergbahnen. Unter den Gleisen verlaufen Tunnel, sodass du die Stadt zu Fuß erkunden kannst, ohne die Schienen zu überqueren.
Züge und Busse ab München fahren alle zwei Stunden, die Fahrt dauert etwa 1,5 Stunden (Fahrplan). Mit dem Auto nimmst du die A95.
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- Der Haken: In der Saison sind die Parkplätze im Zentrum schnell belegt, also stell dein Auto lieber in der Nähe des Bahnhofs ab.
15. Ingolstadt: Audi, der Dom und die Altstadt
© -wuppertaler · CC BY-SAFoto: -wuppertaler, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsIngolstadt erhielt 1457 das Stadtrecht, die erste Erwähnung der Siedlung geht auf das Jahr 806 zurück (über die Stadt). Heute ist die Stadt weltweit als Sitz von Audi bekannt. Im Werksmuseum erfährst du die Geschichte des Konzerns und siehst Modelle aus verschiedenen Epochen.
Das Zentrum ist seit Langem eine Fußgängerzone. In Fachwerkhäusern sind Geschäfte untergebracht, und in der Nähe gibt es ein Outlet mit Boutiquen bekannter Marken. Sehenswert: das Kreuztor, der Triva-Turm, das Alte und das Neue Rathaus, der Dom und die Kirche Maria de Victoria mit ihrem riesigen Flachfresko. Außerdem gibt es ein Medizinhistorisches Museum, und das Bayerische Armeemuseum ist im Alten und Neuen Schloss untergebracht.
Mit Kindern lohnt sich ein Besuch im kleinen Kleinzoo Wasserstern. Die Fahrt von München dauert mit dem Schnellzug etwa 40 Minuten oder mit dem Auto eine Stunde über die A9 (Schnellzüge).
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- Der Haken: Industriegebiete nehmen den größten Teil der Stadt ein, daher lohnt sich nur das Zentrum.
16. Passau: die Stadt der drei Flüsse und einer großen Orgel
© Aconcagua · CC BY-SAFoto: Aconcagua, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsPassau liegt dort, wo Ilz, Inn und Donau zusammenfließen. Eine keltische Siedlung an dieser Stelle wurde schnell zu einem Handelszentrum, und heute ist es eine grüne Stadt mit barocken Kirchen. Im Stephansdom hörst du eine der größten Orgeln der Welt (über die Stadt).
Steig die 321 Stufen der „Himmelstreppe" zur Kirche und zum Kloster Mariahilf hinauf. In der Kirche St. Paul gibt es Altäre, die mit Gold verziert sind. In der Kirche St. Michael findest du eine ungewöhnliche Kuppel und eine Figur eines gefallenen Engels, und das alte Rathaus beherbergt eine Ausstellung zur Stadtgeschichte.
Ein eigener Ausflug sind die Brücken. Die Marienbrücke überspannt den Inn. Von München nach Passau fährst du mit dem Zug oder dem Auto (Züge nach Passau).
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- Der Haken: Schnellzüge fahren hier nicht, die Fahrt dauert mehr als zwei Stunden.
17. Eckbauer: Pisten für Skifahrer
Der Eckbauer liegt direkt neben Garmisch-Partenkirchen, ein kleines Skigebiet oberhalb der Stadt. Breite Pisten sind durch den Wald gezogen, sodass du auch an sonnigen Tagen bequem fahren kannst. Es gibt olympische Skisprungschanzen und mehrere Dutzend Kilometer Abfahrten in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, von blau bis schwarz. Anfänger haben Übungshänge, erfahrene Skifahrer lange rote Pisten. Im Sommer wandert man auf diesen Wegen: Der Lift bringt dich hinauf, und du gehst durch den Wald hinunter.
© Tiia Monto · CC BY-SAFoto: Tiia Monto, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsEine Sesselbahn bringt dich nach oben. Von November bis Mai kannst du auf natürlichen Gletschern Ski fahren, und am Fuß des Berges liegen moderne Hotels und Restaurants. Die Geschichte des Ortes ist mit den Olympischen Spielen 1936 verbunden, die hier ausgetragen wurden.
Von München fährst du mit dem Zug nach Garmisch-Partenkirchen, die Fahrt dauert etwa 1,5 Stunden (Züge nach Garmisch).
- Kosten: Die Liftpreise ändern sich je nach Saison, ein Tagesticket ist online günstiger (über die Region Garmisch).
- Der Haken: Bei Tauwetter schließen einige Pisten, prüfe morgens die Schneelage.
18. Regensburg: Dom, Steinerne Brücke und eine Wurstküche
© Grizurgbg · CC BY-SAFoto: Grizurgbg, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia CommonsRegensburg war die erste Hauptstadt Bayerns, hier bauten Könige, Bischöfe und Herzöge ihre Residenzen. Die Stadt liegt am Zusammenfluss von Donau und Regen, und ihre Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe (über die Stadt).
Die Hauptattraktion ist der Dom St. Peter am Domplatz. Neben der Steinernen Brücke steht Deutschlands älteste Wurstküche, die Wurstküche, die als erstes Fast Food des Landes gilt. Ein Nachfahre der alten Familie lebt noch heute im Schloss Thurn und Taxis. Die Wurstküche liegt direkt am Wasser, und die Speisekarte ist einfach: Würste, Sauerkraut und Bier. In der Altstadt findest du außerdem die Dreieinigkeitskirche und das Goliathhaus, in dem einst fahrende Künstler wohnten, mit einem Wandgemälde, das den Kampf zwischen David und Goliath zeigt.
Vier Stunden reichen aus, um die Stadt zu besichtigen. Von München fährt eine Regionalbahn, die Fahrt dauert etwa 1,5 Stunden (Regionalbahn), oder du fährst über die Autobahn A9.
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- Der Haken: Das historische Zentrum ist klein und füllt sich in der Saison schnell mit Touristen.
19. Kelheim: Donaudurchbruch und Kloster Weltenburg
© H.Helmlechner · CC BY-SAFoto: H.Helmlechner, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsKelheim liegt zwischen Regensburg und Ingolstadt, abseits der Hauptstrecken. Der wichtigste Grund für einen Besuch ist der Donaudurchbruch: Der Fluss hat sich durch die Fränkische Alb gegraben und einen Fjord mit steilen Felswänden geformt.
Die Felsen hier tragen Namen: „Das Küssende Paar", „Der Bayerische Löwe", „Napoleons Koffer", „Die Drei Streitenden Brüder". Von April bis Ende Oktober gehst du an Bord eines Schiffs und fährst an ihnen entlang zum Kloster Weltenburg. Das Kloster beherbergt die älteste Brauerei Deutschlands, die mehrere Sorten braut, darunter ein dunkles Bier.
Über der Stadt auf dem Michelsberg steht die Befreiungshalle, ein runder Bau mit Säulen und Statuen, errichtet zum Gedenken an den Sieg über Napoleon. In der Nähe liegt das Dorf Essing mit der längsten Fußgängerbrücke Europas über den Main-Donau-Kanal.
Von München aus nimmst du einen Zug nach Saal an der Donau, dann einen Bus; du musst umsteigen (Züge und Busse).
- Kosten: Preise für Schifffahrt und Abfahrtszeiten findest du auf der Website der Stadt; die Saison läuft von April bis Oktober (über die Stadt).
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- Der Haken: Ohne Umsteigen und Bus kommst du nicht in den Ort.
20. Stuttgart: Mercedes, Wilhelma und das Alte Schloss
© Julian Herzog ( Website ) · CC BYFoto: Julian Herzog ( Website ), CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia CommonsStuttgart liegt im Neckartal und ist eines der wichtigsten Industriezentren Deutschlands. Hier befinden sich die Hauptsitze großer Ingenieurunternehmen und innovative Produktionsstätten (über die Stadt). Das Neckartal war schon zur Zeit des Römischen Reichs eine bedeutende Agrarregion, später wurde die Stadt durch die Industrie wohlhabend. Im Umland sind Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen angesiedelt, daher hat Stuttgart eine große Studenten- und Ingenieursdichte. Gleichzeitig hat die Stadt einiges zu bieten.
Zu den Hauptattraktionen zählen das Mercedes-Benz Museum, die Stiftskirche als Wahrzeichen der Altstadt, das Alte Schloss und der zoologisch-botanische Garten Wilhelma. Ein besonderer Anziehungspunkt ist die Weissenhofsiedlung, die als Ausstellung moderner Architektur errichtet wurde.
Von München aus dauert die Zugfahrt etwa 2,5 Stunden, mit dem Auto brauchst du ungefähr genauso lange (Züge nach Stuttgart), außerdem gibt es eine Flugverbindung.
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- Der Haken: Die Anreise dauert fast drei Stunden pro Strecke, das macht den Tagesausflug anstrengend.
⁉️🤔 Häufige Fragen
Kannst du zwei Orte an einem Tag besuchen?
Ja, wenn sie nah beieinanderliegen. Neuschwanstein und Hohenschwangau sind mit dem Bus nur wenige Minuten voneinander entfernt, und auch Garmisch-Partenkirchen und die Partnachklamm lassen sich gut kombinieren. Weiter entfernte Ziele (Bamberg, Rothenburg ob der Tauber, Stuttgart) füllen den ganzen Tag, plane dafür also jeweils einen eigenen Ausflug ein.
Wo kaufst du ein Ticket für Neuschwanstein und wie viel kostet es?
Tickets werden online und an der Kasse in Hohenschwangau für ein bestimmtes Zeitfenster verkauft. Ein Erwachsenenticket kostet 21 €, Kinder unter 18 Jahren haben freien Eintritt, dazu kommt eine Buchungsgebühr von 2,50 € (Stand: 09/2026, Preisseite des Schlosses). In der Hochsaison sind die Vormittagsslots früh ausverkauft, also schieb den Kauf nicht auf.
Wie kommst du ohne Auto am günstigsten von München weg?
Regionalzüge und Busse sind günstiger als Hochgeschwindigkeitszüge, und Tageskarten lohnen sich, wenn du zu zweit oder mit der Familie unterwegs bist. Fahrpläne und Preise findest du auf der Website der Deutschen Bahn. Tickets für weiter entfernte Ziele solltest du im Voraus buchen: Je näher der Termin rückt, desto teurer werden sie.
Was gibt es im Winter zu sehen?
Im Winter sind die Skigebiete in Betrieb: Zugspitze, Eckbauer und die Lifte in Garmisch-Partenkirchen. Die Gletscher auf der Zugspitze sind von November bis Mai geöffnet. In den Städten öffnen im Winter die Weihnachtsmärkte, der bekannteste ist in Nürnberg, und in Rothenburg ist das Weihnachtsmuseum ganzjährig geöffnet.
Brauchst du für Tagesausflüge ein Auto?
In den meisten Fällen nicht: Züge fahren nach Nürnberg, Regensburg, Salzburg und Garmisch-Partenkirchen. Ein Auto hilft in Kelheim, wo du das Kloster Weltenburg mit Umstiegen erreichst, und rund um Berchtesgaden. Wenn du kein eigenes Auto hast, vergleiche Mietwagen am besten im Voraus.
Alle zwanzig Ziele auf einer Karte
Unten findest du eine Karte mit allen Punkten aus der Liste. Sie ist praktisch, um zu sehen, was nah beieinanderliegt, und um eine Tagesroute zusammenzustellen.
Route ab München für 1 Tag
Orte auf der Karte
- 1Bamberg UNESCO-Altstadt auf sieben Hügeln, geräuchertes Rauchbier
- 2Oberammergau Dorf mit bemalten Fachwerkhäusern (Lüftlmalerei)
- 3Nürnberg Festung über der Pegnitz, Lorenzkirche
- 4Zugspitze Deutschlands höchster Berg, an klaren Tagen sind vier Länder zu sehen
- 5Berchtesgaden Salzbergwerke, Seen und das „Adlerhorst" Kehlsteinhaus
- 6Rothenburg ob der Tauber Stadt über dem Taubertal mit erhaltenen Mauern und Türmen
- 7Salzburg Festung Hohensalzburg, Mozart-Museum, Mirabellgarten
- 8Nationalpark Berchtesgaden Königssee, Blaueis-Gletscher und Watzmann
- 9Partnachklamm Schlucht mit bis zu 90 Meter hohen Wänden bei Garmisch-Partenkirchen
- 10Schloss Neuschwanstein Schloss Ludwigs II. auf einem Felsen, Thronsaal und Sängersaal
- 11Schloss Linderhof Das einzige vollständig fertiggestellte Schloss Ludwigs II., Venusgrotte
- 12Schloss Hohenschwangau Wittelsbacher Residenz bei Füssen im Biedermeierstil
- 13Schloss Schleißheim Drei Schlösser und ein Barockpark 15 km von München entfernt
- 14Garmisch-Partenkirchen Austragungsort der Olympiade 1936, Tor zur Zugspitze
- 15Ingolstadt Audi-Hauptsitz, Dom und Marienviktoriakirche
- 16Passau Stadt dreier Flüsse mit der größten Domorgel der Welt
- 17Eckbauer Kleines Skigebiet bei Garmisch-Partenkirchen
- 18Regensburg Erste Hauptstadt Bayerns, Steinerne Brücke und älteste Wurstküche
- 19Kelheim Donaudurchbruch mit Felsen und Kloster Weltenburg
- 20Stuttgart Mercedes-Benz Museum und Altes Schloss im Neckartal
Kurz gesagt: Was sich zu buchen lohnt
Der Plan ist im Grunde einfach. Für einen Tag wählst du entweder ein weiter entferntes Ziel oder zwei nahe beieinanderliegende.
- Wenn du einen freien Tag hast: Entscheide dich für Neuschwanstein mit einem Ticket für den Vormittag oder für die Zugspitze an einem klaren Tag.
- Wenn du keine lange Anreise möchtest: Wähle Nürnberg, Regensburg oder Salzburg, die Zugfahrt dauert 1 bis 1,5 Stunden.
- Wenn du mit Kindern unterwegs bist: Schloss Schleißheim, Ingolstadt mit seinem Zoo und eine Bootsfahrt auf dem Königssee sind gute Optionen.
- Wenn du eine Übernachtung planst: Hotelpreise in Bayern auf Trip.com
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