
Wohin von Rimini für 1 Tag: 10 Städte und Routen
Von Rimini aus kommst du leicht für einen Tag ins Landesinnere von Italien. Regionalzüge und Busse fahren entlang der Küste fast stündlich, ein Auto brauchst du also nicht. Die einzige Frage ist, wohin genau du fahren willst und was du bis zum Abend schaffst.
An einem Tag ab Rimini kannst du realistisch die byzantinischen Mosaike von Ravenna sehen, das herzogliche Urbino oder das unabhängige San Marino. Die Fahrt nach Bologna dauert etwa eine Stunde, und ein Regionale-Ticket kostet im niedrigen zweistelligen Bereich (Stand: 09/2026, Trenitalia). Wir haben zehn Städte zusammengestellt, die sich ohne Hetze lohnen: mit Fahrzeiten, Preisen und ehrlichen Haken.
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Wie du von Rimini in andere Städte kommst
💡 Kurz gesagt:
- Alle zehn Städte sind ohne Auto erreichbar: mit dem Regionale-Zug oder Bus.
- Tickets kaufst du am Automaten im Bahnhof oder in der Trenitalia-App.
- Nach San Marino und Gradara fährst du einen Teil der Strecke mit dem Bus.
- Fahrpläne und Preise: 09/2026, geprüft auf der Trenitalia-Website.
Am bequemsten reist du von Rimini mit den Regionalzügen von Trenitalia. Die Strecke verläuft entlang der Adria: nach Norden Richtung Bologna, Ravenna und Ferrara, nach Süden Richtung Pesaro und Ancona. Regionale-Tickets sind nicht an einen bestimmten Zug gebunden, du kannst also jede passende Abfahrt nehmen (Stand: 09/2026, offizielle Trenitalia-Website).
Unsere Auswahl für einen Tagesausflug:
Stadt | Hauptattraktion | Fahrzeit ab Rimini (Stand: 09/2026, Trenitalia-App) |
|---|---|---|
Bologna | Arkaden, Piazza Maggiore, die zwei Türme | etwa 1 Stunde |
Ravenna | acht UNESCO-Monumente und Mosaike | etwa 1 Stunde |
San Marino | Monte Titano und die Festungstürme | etwa eine Stunde mit dem Bus |
Santarcangelo di Romagna | der Bogen und die Tuffgrotten | etwa 10 Minuten |
Gradara | die Rocca di Gradara über den Hügeln | etwa 30 Minuten |
Urbino | Palazzo Ducale und Raffaels Geburtshaus | etwa 2 Stunden mit Umstieg |
Ancona | die Kathedrale San Ciriaco und der Trajansbogen | etwa 1 Stunde 15 Minuten |
Ferrara | Renaissance-Altstadt mit UNESCO-Status | etwa 2 Stunden mit Umstieg |
Bergamo | die Colleoni-Kapelle und die Oberstadt | über 4 Stunden |
Pesaro | Rossinis Geburtshaus und der Herzogspalast | etwa eine halbe Stunde |
Praktisch ist es besser, zwei oder drei Städte an verschiedenen Tagen zu wählen, statt alles auf einmal abdecken zu wollen. Rimini liegt mitten in der Romagna, in die eine Richtung fährst du also zu den Mosaiken von Ravenna, in die andere zu den Hügeln der Marken.
1. Bologna
© Ввласенко · CC BY-SAFoto: Ввласенко, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsBologna ist größer als Rimini und hat mit einem Ferienort nichts zu tun. Die Stadt beherbergt die älteste Universität Europas, kilometerlange Arkaden und Dächer aus rotem Terrakotta. Das historische Zentrum ist kompakt: Vom Bahnhof bis zur Piazza Maggiore gehst du etwa zwanzig Minuten. Laut Bologna Welcome sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt die Piazza Maggiore mit der Basilika San Petronio und den beiden schiefen Türmen Due Torri (Stand: 09/2026).
- Anreise: mit dem Regionalzug von Rimini, die Verbindungen fahren häufig, die Fahrt dauert etwa eine Stunde (Stand: 09/2026, Trenitalia). Die Züge fahren auch spät am Abend noch, die Rückkehr nach Rimini ist also unkompliziert.
- Für wen: alle, die an einem Tag eine große, lebendige Stadt, Essen und Museen erleben wollen.
- Nicht für: alle, die wegen des Meeres und des Strandes kommen, die Küste ist weit entfernt.
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2. Ravenna
© Incola · CC BY-SAFoto: Incola, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsRavenna ist bekannt für seine Mosaike, und an einem Tag kannst du die schönsten davon sehen. In der Antike war dies ein von Octavian Augustus gegründeter Militärhafen, später wurde die Stadt Hauptstadt des Weströmischen Reiches und des Ostgotenreiches. Acht frühchristliche Baudenkmäler stehen auf der UNESCO-Liste (Stand: 09/2026, Turismo Ravenna). Auch Dantes Grab und das Haus, in dem Byron lebte, befinden sich hier.
Das historische Zentrum ist klein, etwa zwei mal zwei Kilometer. Vom Bahnhof zu den wichtigsten Basiliken kannst du zu Fuß gehen, ein Verkehrsmittel brauchst du nicht.
Das Mausoleum der Galla Placidia wurde 425-437 für die Tochter eines römischen Kaisers erbaut. Es ist das bedeutendste Denkmal christlicher Kunst des fünften Jahrhunderts, Wände und Kuppel sind mit Mosaiken in antiker römisch-hellenistischer Tradition überzogen. Schau nach oben: Der Sternenhimmel in der Kuppel besteht aus blauen Mosaiksteinchen.
Die Basilika San Vitale gilt als unschätzbares Denkmal aus dem sechsten Jahrhundert. Die Fassade ist außen schlicht, innen empfangen dich byzantinische Mosaike mit Porträts von Kaiser Justinian und Kaiserin Theodora. Das Mausoleum der Galla Placidia steht direkt neben der Basilika, die beiden lassen sich also bequem zusammen besichtigen. Das Baptisterium der Neon und das Erzbischöfliche Museum liegen in der Nähe des Doms.
Beim Hafen von Classe, fünf Kilometer vom Zentrum entfernt, steht die alte Basilika Sant'Apollinare in Classe. Und im Zentrum findest du die Basilika Sant'Apollinare Nuovo aus dem fünften bis sechsten Jahrhundert, erbaut unter Theoderich dem Großen. Den Namen des Apollinaris erhielt sie im neunten Jahrhundert, als die Reliquien des Heiligen hierher überführt wurden.
- Anreise: mit dem Regionalzug von Rimini, die Fahrt dauert etwa eine Stunde (Stand: 09/2026, Trenitalia). Der Fahrplan ist in beide Richtungen dicht, du kommst abends also problemlos zurück.
- Kosten: ein Kombi-Ticket für mehrere Sehenswürdigkeiten kostet im unteren zweistelligen Bereich (Stand: 09/2026, offizielles Tourismusportal von Ravenna), prüfe den Preis auf der Website.
- Für wen: alle, die frühchristliche Kunst und Mosaike lieben.
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3. San Marino
© Commonists · CC BY-SAFoto: Commonists, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsSan Marino liegt am Hang des Monte Titano und ist auf allen Seiten von Italien umgeben. Es ist einer der kleinsten Staaten der Welt, mit eigener Armee, eigenen Gesetzen und eigenen Briefmarken. Das Territorium ist winzig, beherbergt aber neun Burgstädte, die durch Straßen verbunden sind (Stand: 09/2026, Visit San Marino). Jede Burg ist als Denkmal interessant, und lokale Werkstätten produzieren Weine, Liköre und Keramik.
Das historische Zentrum kannst du in ein paar Stunden zu Fuß erkunden. Das Wichtigste hier: das Panorama von den Festungstürmen, an klaren Tagen siehst du die gesamte Romagna und die Adria.
- Anreise: mit dem Bus vom Bahnhof Rimini, etwa eine Stunde (Stand: 09/2026, Bonelli Bus). Der Anbieter empfiehlt, Tickets im Voraus zu kaufen, da die Busse im Sommer voll werden.
- Für wen: alle, die ein ungewöhnliches Land, Festungen und Aussichten ohne Visum oder Grenzübertritt erleben möchten.
- Der Haken: Es gibt weniger Busverbindungen als Zugverbindungen, also prüfe den letzten Bus zurück für deine Rückfahrt.
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4. Santarcangelo di Romagna
© N.monte · CC BY-SAFoto: N.monte, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsSantarcangelo di Romagna liegt zehn Zugminuten von Rimini entfernt und wirkt wie ein Freilichtmuseum. Der Ort schmiegt sich an einen Hang, über dem die Festung der Malatesta und die Reste einer mittelalterlichen Stadtmauer aufragen. Am Hauptplatz gibt es eine Touristeninformation: Dort bekommst du einen Stadtplan und Broschüren mit Routen.
Erster Anlaufpunkt ist der Triumphbogen des Architekten Morelli. Er wurde 1769 zu Ehren von Papst Ganganelli errichtet, der in Santarcangelo geboren wurde (Stand: 09/2026, Santarcangelo di Romagna). Die Einheimischen nennen ihn den „Bogen der Gehörnten", und sie haben es nicht eilig, den Grund dafür zu verraten.
Unter der Altstadt verlaufen Tuffsteingrotten. Ihr genauer Zweck ist unbekannt; jahrhundertelang nutzten die Einheimischen sie als Keller. Das Archäologische Museum zeigt Funde aus verschiedenen Epochen: Ikonen und Gemälde, Haushaltsgegenstände, Schmuck. Besondere Aufmerksamkeit verdient der Glockenturm mit seinen Zinnen und einer Wetterfahne mit der Figur des heiligen Michael.
Ein weiterer Anziehungspunkt: eine Museumswerkstatt, in der Leinen- und Baumwollstoffe auf einer antiken Kalanderpresse mit Mustern verziert werden. Hier wurden einst Aufträge für Prinzessin Diana und Prinzessin Margaret ausgeführt. Später schlenderst du eine breite Straße entlang, die von begrünten Häusern gesäumt ist, und findest dich mitten im Herzen des Ortes wieder.
- Anreise: mit dem Zug von Rimini, die Fahrt dauert etwa zehn Minuten; vom Bahnhof geht es bergauf ins Zentrum (Stand: 09/2026, Trenitalia). Es fahren auch Busse ab Rimini, die bis hinauf ins Zentrum fahren.
- Für wen: für alle, die einen kleinen Ort mit echter Geschichte direkt neben Rimini suchen.
- Der Haken: der Weg hinauf zur Altstadt ist ein langer Anstieg entlang der Straße.
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5. Gradara
© Santista1982 · CC BY-SAFoto: Santista1982, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsGradara gehört zu den „Borghi" Italiens: historischen Siedlungen, die ihr mittelalterliches Erscheinungsbild bewahrt haben. Die Hauptattraktion des Ortes ist die Festung Rocca di Gradara, die 142 Meter über dem Meeresspiegel thront (Stand: 09/2026, Gradara). Mit dem Bau der Festung begannen bereits im zwölften Jahrhundert die Brüder Griffo, später ging sie an die Dynastie der Malatesta über.
Im Inneren ist die mittelalterliche Ausstattung erhalten: alte Kamine, Mosaikböden, Möbel, Porträts und Fresken. Mit der Festung verbunden ist der Mythos von Paolo und Francesca, der zahlreiche Bücher, Gemälde und Opern inspiriert hat.
Von den Türmen eröffnen sich Panoramablicke auf die Hügel der Romagna und das Meer. Im Sommer finden in der Festung historische Kostümfeste statt.
- Anreise: mit dem Zug zum Bahnhof Cattolica in 15 bis 20 Minuten, dann mit dem Bus nach Gradara (Stand: 09/2026, Trenitalia). Das Busticket kaufst du mit Münzen am Automaten an der Haltestelle.
- Für wen: für alle, die Festungen und mittelalterliche Innenräume lieben.
- Der Haken: in der Nähe des Eingangs gibt es viele Souvenirkioske und Stände, und sie verderben den Blick auf die Festung.
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6. Urbino
© Il conte di Luna · CC BY-SAFoto: Il conte di Luna, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia CommonsUrbino ist als Geburtsort des Malers Raffael und als Stadt der Renaissance bekannt. Die gesamte Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, und fast jedes Gebäude hier gilt als Denkmal (Stand: 09/2026, Comune di Urbino). Das Herz der Stadt ist der Palazzo Ducale mit seinen prunkvollen Sälen und der Kunstgalerie.
Urbino ist auch eine Stadt der Feste. Das wichtigste ist die kostümierte Festa del Duca in der zweiten Augusthälfte, eine Nachstellung des historischen Sieges der Stadt. Die Tickets für das Fest sind früh ausverkauft, also plane deine Reise einen Monat im Voraus.
- Anreise: mit dem Zug nach Pesaro in etwa einer halben Stunde, dann mit dem Bus vom Bahnhof aus etwa fünfundvierzig Minuten. Die gesamte Fahrt mit Umstieg dauert etwa zwei Stunden (Stand: 09/2026, Trenitalia-Züge). Die Busse fahren nicht rund um die Uhr, plane also deine Rückfahrt.
- Für wen: alle, die sich für Malerei und Architektur der Renaissance interessieren.
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7. Ancona
© Giacomus · CC BY-SAFoto: Giacomus, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/it/deed.en), Wikimedia CommonsAncona, die Hauptstadt der Region Marken, ist nach einem griechischen Wort benannt, das mit „Ellenbogen" übersetzt wird. So wurde die Form des Kaps beschrieben, das den Hafen der Stadt vor Stürmen schützt. Heute ist Ancona ein bedeutender Hafen- und Industriestandort, aber auch hier gibt es viele historische Bauwerke (Stand: 09/2026, Comune di Ancona).
Die Altstadt klettert die Hügel hinauf zur Kathedrale San Ciriaco auf dem Guasco-Hügel. Direkt am Hafen steht der 18 Meter hohe marmorne Trajansbogen. In der Nähe findest du das Archäologische Nationalmuseum und das Diözesanmuseum mit einer großen Sammlung an Kunstgegenständen. Die Pinacoteca Podesti im Palazzo Bosdari zeigt Werke italienischer Meister.
Weiter oben am Hang stehen die Kirchen Santa Maria della Piazza und San Francesco alle Scale sowie drei gotische Paläste: der Palazzo Benincasa, der Palazzo del Senato und die Loggia dei Mercanti. Am Stadtrand liegt die Basilika Santa Casa in Loreto, die Pilger aus ganz Europa anzieht. Im Sommer legen vom Hafen aus Adriakreuzfahrten ab.
- Anreise: mit dem Regionalzug von Rimini entlang der Küste, etwa eine Stunde und fünfzehn Minuten (Stand: 09/2026, Trenitalia).
- Für wen: alle, die eine große Hafenstadt und Panoramablicke von den Hügeln suchen.
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8. Ferrara
© Gianni Careddu · CC BY-SAFoto: Gianni Careddu, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsFerrara bewahrt das Gesicht der Renaissance: Seine Paläste und Kirchen stammen aus dem vierzehnten bis sechzehnten Jahrhundert. Die Blütezeit der Stadt begann unter Herzog Ercole d’Este, der gemeinsam mit dem Architekten Rossetti ein neues Erscheinungsbild für das Zentrum schuf. Die Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe (Stand: 09/2026, Ferrara Terra e Acqua).
Die Kathedrale San Giorgio ist aus rosafarbenem Marmor erbaut. Ihre Fassade mit den Arkadenreihen gilt als eines der schönsten Beispiele romanischer Architektur in der Region. In der Nähe stehen die Herzogspaläste der Familie d’Este, von denen jeder seine Nachbarn an Pracht zu übertreffen versucht.
Etwas abseits liegt die Casa Romei mit ihrem stimmungsvollen Innenhof, in der das Museum für Malerei und Skulptur untergebracht ist. Der Palazzo Costabili, erbaut für den Botschafter Costabili, beherbergt heute das Archäologische Nationalmuseum. Ferraras Straßen und Plätze sind sehr übersichtlich angelegt, sodass man sich hier kaum verlaufen kann.
- Anreise: mit dem Direktzug von Rimini fährt er nur selten, häufiger mit Umstieg in Bologna oder Ravenna, Gesamtzeit etwa zwei Stunden (Stand: 09/2026, Trenitalia Regionale). Für einen Tagesausflug nimm einen Morgenzug.
- Für wen: alle, die ruhige Renaissancestädte lieben.
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9. Bergamo
© RiccardoT · CC BYFoto: RiccardoT, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia CommonsBergamo besteht aus zwei Teilen: Die Oberstadt liegt auf einem Hügel hinter Festungsmauern, die Unterstadt breitet sich an seinem Fuß aus. Die alten Viertel der Oberstadt haben enge Gassen und einen Platz bewahrt, an dem die Colleoni-Kapelle und die Basilika Santa Maria Maggiore Seite an Seite stehen (Stand: 09/2026, Comune di Bergamo). Die Komponisten Donizetti und Mayr sind in Santa Maria Maggiore begraben.
Die Colleoni-Kapelle wurde als prunkvolles Renaissance-Mausoleum erbaut und ist einer der eindrucksvollsten Orte der Stadt. In der Nähe liegt ein botanischer Garten mit Hunderten Pflanzenarten, und in der Unterstadt zeigt die Accademia Carrara Werke von Botticelli, Raffael und Tiepolo.
Am einfachsten bewegst du dich zwischen den beiden Stadtteilen mit der Standseilbahn, zu Fuß nach oben brauchst du deutlich mehr Zeit und Kondition.
- Anreise: Mit Regionalzügen und Umstiegen dauert die Fahrt mehr als vier Stunden (Stand: 09/2026, Trenitalia). Busse fahren nicht täglich, der Zug ist daher zuverlässiger.
- Für wen: alle, die für eine außergewöhnliche Stadt eine lange Anreise in Kauf nehmen.
- Der Haken: Für einen Tagesausflug ist es anstrengend, Bergamo besuchst du besser mit einer Übernachtung.
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10. Pesaro
© Florian Prischl · CC BY-SAFoto: Florian Prischl, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsPesaro ist ruhiger und entspannter als die Nachbarorte, aber es ist die Geburtsstadt des Komponisten Gioachino Rossini. Vieles ist hier mit seinem Namen verbunden: das Gedenkmuseum, das Opernhaus und eine Straße im Zentrum. Jedes Jahr im August veranstaltet die Stadt ein Opernfestival, das Sänger aus aller Welt anzieht (Stand: 09/2026, Pesaro Turismo).
Der Palazzo Ducale steht an der zentralen Piazza del Popolo. Vor dem Palast plätschert ein Brunnen mit Figuren von Tritonen und Seepferdchen. Verpasse nicht die Kathedrale mit ihrem antiken Mosaikboden, der sorgfältig restauriert wurde.
Die Paläste und Villen der Stadt erinnern an die Adelsfamilien Rovere, Sforza und Malatesta. Ein Spaziergang durch die Altstadt dauert ein paar Stunden, danach kannst du ans Meer gehen.
- Anreise: mit dem Regionalzug von Rimini in einer halben Stunde (Stand: 09/2026, Trenitalia). Wegen der kurzen Fahrt lässt sich Pesaro gut mit Urbino kombinieren.
- Für wen: für alle, die Meer und einen Altstadtbummel verbinden möchten.
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Tagesroute ab Rimini auf der Karte
Wohin von Rimini für einen Tagesausflug
Orte auf der Karte
- 1Bologna Arkaden, Piazza Maggiore und die Türme Due Torri, etwa eine Stunde mit dem Zug von Rimini
- 2Ravenna Acht UNESCO-Denkmäler, byzantinische Mosaiken von San Vitale, Dantes Grab
- 3San Marino Unabhängiger Staat auf dem Monte Titano, Panorama von den Festungstürmen
- 4Santarcangelo di Romagna Triumphbogen und Tuffsteingrotten unter der Altstadt
- 5Gradara Festung Rocca di Gradara auf 142 m Höhe, Mythos von Paolo und Francesca
- 6Urbino Geburtsort Raffaels, Palazzo Ducale und Altstadt im UNESCO-Welterbe
- 7Ancona Hafenhauptstadt der Marken, Kathedrale San Ciriaco und Trajansbogen
- 8Ferrara Renaissance-Zentrum der UNESCO, Kathedrale und die Paläste der Este
- 9Bergamo Ober- und Unterstadt, Colleoni-Kapelle und Galerie Accademia Carrara
- 10Pesaro Geburtsort Rossinis, Palazzo Ducale und Opernfestival im August
Diese Karte zeigt alle Städte aus der Liste. Öffne sie vor der Reise auf deinem Handy und prüfe deine Verbindungen.
⁉️🤔 Häufige Fragen
Wohin kommt man von Rimini am nächsten und günstigsten?
Die nächstgelegenen Ziele sind die Orte entlang der Küste und am Hügelland: Pesaro, Santarcangelo di Romagna und Ravenna. Die Fahrt dauert zwischen zehn Minuten und einer Stunde, und die Tickets für diese kurzen Strecken sind am günstigsten (Stand: 09/2026, Trenitalia). Nach San Marino fährt ein Bus, der ebenfalls etwa eine Stunde braucht.
Wie viel kostet ein Tagesausflug in eine andere Stadt?
Die Hauptausgaben sind Transport und Eintrittskarten. Für kurze Strecken kostet ein Regionale-Ticket sehr wenig, während für das weit entfernte Bergamo der Preis schon spürbar ist. Prüfe den genauen Betrag vor dem Kauf auf der Website des Anbieters.
Muss ich den Bus nach San Marino im Voraus buchen?
Ja. Der Anbieter empfiehlt, Tickets im Voraus zu kaufen, besonders im Sommer, wenn die Fahrten ausgebucht sind (Stand: 09/2026, Busbetreiber Bonelli).
Kann ich zwei Städte an einem Tag schaffen?
Ja, wenn du nahe gelegene Paare wählst: Pesaro und Urbino, Bologna und Ferrara, Ravenna und Santarcangelo. Zwischen ihnen kommst du bequem mit der Bahn hin und her. Das weit entfernte Bergamo lässt sich so nicht kombinieren; dorthin fährst du besser separat.
Was ist, wenn ich mit dem Auto unterwegs bin?
Dann hast du mehr Möglichkeiten: Gradara, San Marino und die Hügel der Marken rücken näher. Denke an Mautstraßen und Parkplätze, die in den Stadtzentren fast überall kostenpflichtig sind. In Rimini ist es praktisch, das Auto am Hotel stehen zu lassen und von dort mit dem Zug zu fahren.
Kurz gesagt: Was sich zu buchen lohnt
Rimini funktioniert gut als Ausgangspunkt: Du fährst morgens los und bist zum Abendessen zurück. Wenn du mehrere Nächte bleiben möchtest, schau dir Hotels in Rimini auf Trip.com an.
Wenn du wenig Zeit hast: Entscheide dich für Ravenna mit seinen Mosaiken und Pesaro mit Urbino. Wenn du etwas Außergewöhnliches suchst: Fahre nach San Marino. Wenn du Lust auf eine lange Tour hast: Wähle Bergamo.


