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Zwanzig Tagesausflüge ab Rom: Züge, Tickets und Fahrzeiten

Zwanzig Tagesausflüge ab Rom: Züge, Tickets und Fahrzeiten

Rom hält dich im Zentrum von allem. Aber der spannendste Teil von Latium beginnt jenseits der Stadtgrenzen.

Regionalzüge fahren von drei Bahnhöfen ab, Cotral-Busse klettern in den Apennin, und Fähren verbinden die Küste mit den Inseln. Ein Tagesausflug kostet ein paar Euro und dauert pro Strecke ein paar Stunden (Stand: 09/2026, Fahrplan). Am Abend bist du zurück in der Stadt.

Hier kommen zwanzig Ziele: Seen in Vulkankratern, etruskische Städte, die päpstliche Sommerresidenz, ein antiker Hafen und der größte Palast Europas. Die meisten liegen in Latium. Orvieto, Assisi und Narni liegen in Umbrien, Caserta und die Amalfiküste in Kampanien. Zu jedem Ziel findest du Verkehrsanbindung, Fahrzeit und welche Tickets du im Voraus buchen solltest.

Anzeige: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links, bei einer Buchung über diese Links erhalten wir eine Provision, für dich entstehen keine Mehrkosten.

Wie du Rom für einen Tag verlässt

💡 Kurz gesagt:

  • Regionalzüge der Trenitalia, Kategorie regionale, fahren ab Roma Termini, Tiburtina und Ostiense.
  • Kauf dein Ticket am Automaten oder in der App und entwerte es vor dem Einsteigen.
  • Cotral-Busse bringen dich in die Berge Latiums, und Fähren zu den Inseln legen ab Anzio und Formia ab.
  • Fahrplan, Preise und Fahrzeiten: 14.09.2026, geprüft auf der offiziellen Website des Unternehmens.

Fast alle Tagesausflugsrouten ab Rom beginnen mit der Bahn. Regionalzüge sind günstiger als Hochgeschwindigkeitszüge, brauchen länger und halten in jedem kleinen Ort. Kauf dein Ticket vor dem Einsteigen am Automaten oder in der App: Ohne eines kassiert dich der Kontrolleur ab.

Sonntags ist der Fahrplan kürzer als werktags, und manche Verbindungen entfallen. Prüf deinen Rückzug im Voraus, sonst strandest du in der Provinz. Werktags fahren die Züge stündlich oder öfter, du kannst deinen Tag also frei planen.

Cotral-Busse verbinden Rom mit den Orten der Castelli Romani und den Bergen. Sie fahren von U-Bahn-Stationen am Stadtrand ab, nicht vom Hauptbahnhof. Sei früh an der Haltestelle: Ein Sitzplatz im Bus ist nicht garantiert.

Nach Ostia Antica kommst du mit der Bahn Roma-Lido ab Station Piramide, und das Ticket funktioniert wie ein U-Bahn-Ticket. Das ist der einfachste Einstieg in Latium, wenn du einen freien Tag hast.

Ziel

Verkehrsmittel

Fahrzeit

Tivoli

regionale ab Termini oder Tiburtina

etwa eine Stunde

Bracciano

regionale ab Ostiense

etwa eine Stunde

Viterbo

regionale ab Ostiense

etwa zwei Stunden

Orvieto

regionale ab Termini

etwa eineinhalb Stunden

Nettuno und Anzio

Zug ab Termini

unter einer Stunde

Ostia Antica

U-Bahn und Roma-Lido

unter einer Stunde

Ponza

Zug nach Anzio, dann Fähre

etwa ein halber Tag

Nemi und Genzano

Cotral-Bus

etwa eine Stunde

Assisi

Zug mit Umstieg in Foligno

ab zwei Stunden

Caserta

Hochgeschwindigkeitszug

ab eineinhalb Stunden

Sorrent, Positano, Amalfi

Hochgeschwindigkeitszug nach Neapel, dann Anschluss

ab drei Stunden

Die Fahrzeiten basieren auf Angaben der Verkehrsunternehmen für September 2026.

1. Bracciano

Nachtansicht von Bracciano mit dem beleuchteten Burgturm© Albarubescens · CC BY-SAFoto: Albarubescens, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Bracciano liegt auf Hügeln über einem See, der den Krater eines erloschenen Vulkans füllt. Ein Regionalzug bringt dich ab Roma Ostiense in etwa einer Stunde hierher.

Der Ort ist klein und hebt sich auf den ersten Blick nicht von seinen Nachbarn ab. Brunnen auf den Plätzen, Steinhäuser im Grünen, Olivenhaine an den Hängen. Doch hinter dieser Bescheidenheit stecken zwei Gründe für einen Besuch.

Erstens der See selbst. Eine lokale Legende besagt, dass auf dem Grund eine versunkene antike Stadt liegt, weshalb Taucher hierherkommen. Schwimmen kannst du auch: Am Ufer gibt es einen gepflegten Strand mit Blick auf Wasser und Berge.

Der zweite Grund für einen Besuch: das Castello Odescalchi, auch bekannt als Castello Orsini-Odescalchi. Der erste Wachturm entstand an dieser Stelle bereits im zehnten Jahrhundert. Später wurde die Festung zur Hauptresidenz der Familie Orsini, heute gehört sie der Familie Odescalchi und ist für Besucher geöffnet.

Im Inneren siehst du Säle mit Waffen, Fresken und antiken Möbeln. Das Schloss wird noch immer für Hochzeiten und Filmaufnahmen vermietet, daher sind manche Räume für Touristen zeitweise geschlossen.

In der Nähe des Sees arbeitet ein altes Weingut. Der lokale Wein wird nach etruskischen Rezepten hergestellt, von Menschen, die lange vor den Römern auf diesen Hügeln lebten.

  • Anreise: regionale ab Roma Ostiense, etwa eine Stunde.
  • Sehenswert: der See, das Castello Odescalchi, Weingüter an den Hängen.
  • Für wen / Nicht für: für alle, die an einem Tag Schwimmen und eine mittelalterliche Festung verbinden wollen. Nicht für alle, die ein dichtes Städteprogramm wollen.
  • Der Haken: Manche Säle sind wegen Hochzeiten geschlossen, die Zeiten ändern sich also.
  • Unterkunft: Hotels in Bracciano auf Trip.com.

2. Viterbo

Panorama von Viterbo mit Türmen und Terrakottadächern© Mac9 at Italian Wikipedia , 14 July 2010 (original upload date) · CC BY-SAFoto: Mac9 at Italian Wikipedia , 14 July 2010 (original upload date), CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Viterbo liegt nördlich von Rom, und der Regionalzug braucht etwa zwei Stunden hierher. Dich erwartet eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte Latiums.

Beginn mit der Villa Lante im Vorort Bagnaia. Sie hat einen italienischen Garten mit geschnittenen Sträuchern, grünen Labyrinthen und Brunnen. Jeder davon ist als eigenständiges architektonisches Werk gestaltet.

Der zweite Grund für einen Besuch: der Lago di Vico in einem Krater, Teil eines Naturschutzgebiets. Bei Hitze kannst du in seinem klaren Wasser schwimmen. Am Ufer stehen Hotels, daher lässt sich der Ausflug leicht auf zwei Tage verlängern.

  • Anreise: mit der Regionalbahn ab Roma Ostiense, etwa zwei Stunden.
  • Was es zu sehen gibt: die Gärten der Villa Lante, den Lago di Vico, die mittelalterlichen Viertel.
  • Für wen / Nicht für: für Liebhaber von Gärten, Ruhe und gemütlichen Spaziergängen. Nicht für alle, die pulsierendes Stadtleben suchen.
  • Der Haken: Das Schwimmen im Lago di Vico hängt vom Wetter und der Wassertemperatur ab.
  • Unterkunft: Hotels in Viterbo auf Trip.com.

3. Castel Gandolfo

Panorama von Castel Gandolfo über dem Albaner See© Sudika · CC BY-SAFoto: Sudika, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Castel Gandolfo liegt am Ufer des Albaner Sees in den Castelli Romani. Mit dem Zug ab Termini oder dem Cotral-Bus bist du in unter einer Stunde hier.

Der Hauptgrund für einen Besuch: die Sommerresidenz des Papstes am Seeufer. Bis ins sechzehnte Jahrhundert gehörte der Ort den Familien Tuscolo und Gandolfo, dann ging der Besitz an den Vatikan über. Papst Clemens VIII. ermöglichte den Übergang, und an der Stelle der Burg wurde eine Sommerresidenz für den Pontifex errichtet.

Papst Urban VIII. überwachte die Ausstattung des Palastes. Er verstand etwas von Architektur und wirkte daher an der Ausschmückung der Säle mit. Heute sind der Papstpalast, die Gärten und die unterirdischen Galerien im Rahmen von Führungen der Vatikanischen Museen für Besucher zugänglich (Stand: 09/2026, Musei Vaticani).

Neben der Residenz gibt es hier viele Kirchen und Villen. Die lokale Landschaft inspirierte den russischen Künstler Alexander Iwanow zu seinem Gemälde „Baum über dem Wasser in Castel Gandolfo". Und einer Legende zufolge wurden die Gründungsbrüder Roms in dieser Gegend geboren.

  • Anreise: mit dem Zug ab Roma Termini oder dem Cotral-Bus, unter einer Stunde.
  • Was es zu sehen gibt: den Papstpalast, die Gärten, den Albaner See, die Kirchen des Ortes.
  • Für wen / Nicht für: für alle, die sich für die Geschichte des Vatikans interessieren und einen See in der Nähe haben möchten. Nicht für alle, die antike Ruinen sehen wollen.
  • Der Haken: Palast und Gärten sind nur mit Führung und Ticket zugänglich, es gibt keinen freien Eintritt.
  • Unterkunft: Hotels in Castel Gandolfo auf Trip.com.

4. Tivoli

Tivoli auf dem Hügel, Blick von der Villa Adriana© Beatrice · CC BY-SAFoto: Beatrice, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Tivoli liegt östlich von Rom, die Zugfahrt ab Termini oder Tiburtina dauert etwa eine Stunde. Hier bekommst du drei große Sehenswürdigkeiten an einem Tag.

Die erste, die Villa d'Este, gehört zum UNESCO-Welterbe und ist berühmt für ihren Park mit Hunderten von Brunnen. Der Eintritt ist kostenpflichtig, ein Ticket kostet etwa 15 € (Stand: 09/2026, Website der Villa). Kauf dein Ticket im Voraus: Im Sommer ist die Schlange an der Kasse lang.

Die zweite Sehenswürdigkeit, die Villa Adriana, wurde im zweiten Jahrhundert erbaut. Die kaiserliche Residenz verfiel, und die Einheimischen trugen sie als Baumaterial ab. Ausgrabungen brachten Statuen und Mosaike wieder ans Licht, doch die Ruinen wirken immer noch vernachlässigt.

Die dritte Sehenswürdigkeit, die Festung Rocca Pia, steht im Ort selbst. Von hier hast du einen Blick über das Tal und auf beide Villen.

  • Anreise: Zug ab Roma Termini oder Tiburtina, etwa eine Stunde.
  • Sehenswertes: Villa d'Este, Villa Adriana, Festung Rocca Pia.
  • Für wen / Nicht für: für alle, die bereit sind, viel durch Parks und über Treppen zu laufen. Nicht für alle, denen das Bergaufgehen schwerfällt.
  • Der Haken: Die Villa Adriana ist teilweise abgetragen, fast keine intakten Säle sind erhalten.
  • Touren: Tivoli-Touren auf GetYourGuide.

5. Orvieto

Platz in Orvieto mit Kirche und Turm© Fantasy · CC BY-SAFoto: Fantasy, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia Commons

Orvieto thront auf einem Tuffsteinfelsen, die Zugfahrt ab Termini dauert etwa eineinhalb Stunden. Eine Standseilbahn bringt dich vom Bahnhof hinauf in die Oberstadt.

Unter der Stadt liegt ein zweites, unterirdisches Orvieto. Im Inneren des Hügels wurde eine Höhlenstadt mit Brunnen, Gängen und Galerien entdeckt. Hinunter geht es nur mit Führung und in einer Gruppe.

Oben erwartet dich der Dom mit seiner reich verzierten Fassade und den Mosaiken. Die Stadt war lange Zeit päpstliche Residenz, und das hat die Architektur geprägt. Der weiße Orvieto Classico wird auf Weingütern in der Umgebung gekeltert.

  • Anreise: Zug ab Roma Termini, etwa eineinhalb Stunden, dann die Standseilbahn.
  • Sehenswertes: der Dom, die unterirdische Stadt, Weingüter.
  • Für wen / Nicht für: für alle, die Geschichte und Wein lieben. Nicht für alle, die einen Strand brauchen.
  • Der Haken: Die Höhlenstadt ist nur mit Führung zugänglich, auf eigene Faust kommst du nicht hinunter.
  • Unterkünfte: Hotels in Orvieto auf Trip.com.

6. Civita di Bagnoregio

Piazza San Donato mit Steinhäusern und Fahnen© Sailko · CC BYFoto: Sailko, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Civita di Bagnoregio steht auf der Spitze eines Felsens zwischen zwei Tälern. Eine lange Fußgängerbrücke führt in den Ort, Autos sind dort nicht erlaubt.

Die Anreise dauert etwa zwei Stunden. Ende des siebzehnten Jahrhunderts erschütterte ein schweres Erdbeben die Gegend, und die Bewohner verließen ihre Häuser. Der Fels unter dem Ort ist instabil, deshalb kommt es immer wieder zu Überschwemmungen und Erdrutschen.

Für die Überquerung der Brücke wird eine Gebühr fällig, ein Ticket kostet 5 € (Stand: 09/2026, offizielle Website). Im Ort gibt es Restaurants, Cafés und kleine Hotels. Im Zentrum findest du den Hauptplatz, eine mittelalterliche Kirche und einen Glockenturm.

  • Anreise: Zug nach Orvieto oder Viterbo, dann Bus, etwa zwei Stunden.
  • Sehenswertes: die Brücke, der Platz, die Kirche, die engen Gassen.
  • Für wen / Nicht für: für Fotografen und Liebhaber ungewöhnlicher Orte. Nicht für alle, denen das Bergaufgehen im offenen Gelände schwerfällt.
  • Der Haken: Die festen Bewohner sind längst fort, und die Infrastruktur ist minimal.
  • Touren: Civita di Bagnoregio-Touren auf GetYourGuide.

7. Assisi

Panorama von Assisi mit der Basilika San Francesco

Assisi gilt als spirituelles Zentrum des Katholizismus. Der heilige Franziskus wurde hier geboren, ebenso seine Gefährtin, die heilige Klara, und beide haben den Charakter des Ortes geprägt.

Die Hauptsehenswürdigkeit, die Basilika San Francesco, steht auf dem Höllenhügel, etwa einen Kilometer vom Zentrum entfernt. Bis ins dreizehnte Jahrhundert wurden an dieser Stelle Verurteilte hingerichtet. Franziskus bat darum, den Hügel in Paradieshügel umzubenennen, doch der neue Name setzte sich nie durch.

Über der Stadt erhebt sich die Festung Rocca Maggiore, die von überall sichtbar ist. Im Zentrum sind der antike Minerva-Tempel und ein Brunnen mit Marmorlöwen erhalten geblieben.

  • Anreise: Zug mit Umstieg in Foligno, ab zwei Stunden.
  • Sehenswertes: die Basilika San Francesco, die Festung Rocca Maggiore, der Minerva-Tempel.
  • Für wen / Nicht für: für alle, die wegen der Geschichte und der Ruhe kommen. Nicht für alle, die einen lebhaften Urlaubsort suchen.
  • Der Haken: Die Basilika liegt einen Kilometer vom Zentrum entfernt, und der Weg führt bergauf.
  • Touren: Assisi-Touren auf GetYourGuide.

8. Genzano di Roma

Panorama des alten Genzano auf einem grünen Hügel© Ferdinando Chiodo · CC BYFoto: Ferdinando Chiodo, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.5), Wikimedia Commons

Genzano di Roma liegt oberhalb des Nemisees in der Provinz Rom. Es ist ein ruhiger Ort ohne Boutiquen und Reisegruppen, in dem du den italienischen Alltag erlebst.

Das Zentrum wird vom alten Brunnen San Sebastiano aus dem achtzehnten Jahrhundert geschmückt. In der Nähe ist eine Burg aus dem dreizehnten Jahrhundert erhalten geblieben, eine Seltenheit für einen so kleinen Ort.

Zweimal im Jahr verwandelt sich die Stadt. Im Juni, zum Infiorata-Fest, werden die Straßen mit Blumenteppichen und Bildern bedeckt. Im September findet ein Brotfest mit Backwaren, Käse, Wurstwaren und Wein statt.

  • Anreise: Cotral-Bus von einer Metrostation am Stadtrand von Rom, etwa eine Stunde.
  • Sehenswert: der Brunnen San Sebastiano, die Burg, der nahe gelegene Nemisee.
  • Für wen / Nicht für: für alle, die ein Fest oder einen ruhigen Ort erleben möchten. Nicht für alle, die Weltklasse-Museen brauchen.
  • Der Haken: das Blumenfest findet einmal im Jahr statt, und an den übrigen Tagen ist der Ort ruhig.
  • Unterkunft: Hotels in Genzano di Roma auf Trip.com.

9. Nettuno

Sandstrand und der Küstenort Nettuno© Stefano.nicolucci at Italian Wikipedia · CC BY-SAFoto: Stefano.nicolucci at Italian Wikipedia, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia Commons

Nettuno liegt am Tyrrhenischen Meer, weniger als eine Stunde von Rom entfernt. Der Badeort wurde im neunten Jahrhundert gegründet und ist inzwischen zu einer Stadt mit etwa fünfzigtausend Einwohnern gewachsen.

Bis zu achthundert Yachten können gleichzeitig im Hafen festmachen, und hier werden Regatten ausgetragen. Die Strände sind ausgestattet, aber in der Saison voll, also fahr lieber vom Zentrum weg Richtung Stadtrand.

Es gibt auch eine kulturelle Seite. Eine gut erhaltene Festung aus dem frühen sechzehnten Jahrhundert ist als Sangallo-Festung bekannt. Das Viertel Borgo Medievale ist von einer alten Mauer umgeben, und die Villa Borghese ist für ihren botanischen Garten bekannt.

  • Anreise: Zug ab Roma Termini, unter einer Stunde.
  • Sehenswert: der Hafen, die Sangallo-Festung, Borgo Medievale, Villa Borghese.
  • Für wen / Nicht für: für alle, die Meer und Schwimmen am selben Tag wie Rom möchten. Nicht für alle, die einen abgelegenen Strand suchen.
  • Der Haken: die Strände nahe dem Zentrum sind voll, also fährst du besser an den Stadtrand, um einen Platz am Wasser zu finden.
  • Unterkunft: Hotels in Nettuno auf Trip.com.

10. Anzio

Boote im Hafen von Anzio bei Sonnenuntergang© Moyan Brenn from Italy · CC BYFoto: Moyan Brenn from Italy, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Anzio grenzt an Nettuno und erstreckt sich mit seiner Küstenlinie über zwölf Kilometer. Der Sand ist weich und der Einstieg ins Wasser sanft, und du kannst bis Mitte Oktober schwimmen.

Villen säumen die Küste, darunter stechen die Villa Sarsina und Neros Villa hervor. In der Nähe gibt es Fischrestaurants, und die Leute kommen ihretwegen hierher, selbst wenn sie früher dachten, Pizza und Pasta seien das Hauptgericht der italienischen Küche.

Die Altstadt bewahrt die Ruinen eines römischen Amphitheaters und einen archäologischen Park. An einem schönen Tag kannst du beim örtlichen Yachtclub problemlos einen Bootsausflug organisieren.

  • Anreise: Zug ab Roma Termini, unter einer Stunde.
  • Sehenswert: Strände, Villen, das römische Amphitheater, der archäologische Park.
  • Für wen / Nicht für: für alle, die Strand und Antike verbinden möchten. Nicht für alle, die Berge und kühles Wetter brauchen.
  • Unterkunft: Hotels in Anzio auf Trip.com.

11. Ponza

Alte Festung auf einer Klippe über dem Meer© Spurio Cassio · CC BY-SAFoto: Spurio Cassio, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Ponza liegt im Tyrrhenischen Meer, und die Leute kommen wegen des Meeres hierher, ohne die Menschenmassen. Zuerst fährst du mit dem Zug nach Anzio oder Formia, dann mit der Fähre oder dem Boot weiter.

Die Visitenkarte der Insel: Grotten und Höhlen. Die Grotten des Pilatus wurden schon in der römischen Antike in den Küstenfelsen gehauen. In der Bucht von Papa liegt in einundzwanzig Metern Tiefe ein amerikanisches Schiff, das im Zweiten Weltkrieg gesunken ist.

Der Natürliche Bogen ragt über dem Wasser auf. Mit dem Boot segelst du unter dem steinernen „Tor" hindurch, während sich ringsum smaragdgrüne Wellen öffnen. Tauchen, Bootstouren, Angeln und frischer Fisch runden den Tag ab.

  • Anreise: Zug nach Anzio oder Formia, dann Fähre, etwa ein halber Tag.
  • Sehenswert: die Grotten des Pilatus, der Natürliche Bogen, das gesunkene Schiff.
  • Für wen / Nicht für: für alle, die für das Meer einen halben Tag Anreise in Kauf nehmen. Nicht für alle, die einen schnellen Ausflug aus Rom brauchen.
  • Der Haken: die Anreise dauert einen halben Tag, dadurch bleibt weniger Zeit für die Insel selbst.
  • Unterkunft: Hotels auf Ponza bei Trip.com.

12. Rieti

Panorama von Rieti vom Hügel San Mauro© Alessandro Antonelli · CC BYFoto: Alessandro Antonelli, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Rieti wird als geografisches Zentrum Italiens bezeichnet. Statt Lärm und Trubel findest du dich in einer ruhigen Stadt hinter einer alten Festungsmauer wieder.

Die Stadt liegt am Fuß der Sabiner und Reatiner Berge, deshalb öffnet sich von den Straßen aus ein weites Panorama. Denkmäler aus Antike und Mittelalter sind hier erhalten, und in der Vergangenheit war Rieti ein beliebter Aufenthaltsort der Päpste.

Die Provinz ist reich an Wasser. Der Lago del Salto entstand Mitte des letzten Jahrhunderts mitten im Wald und wurde Teil der Landschaft. Ein Spaziergang durch den unterirdischen Teil der Stadt bleibt dir wegen seiner Steinbögen, Balkone und Brunnen in Erinnerung.

  • Anreise: Zug oder Bus, etwa zwei Stunden.
  • Sehenswert: die Festungsmauer, die Unterwelt, der Lago del Salto.
  • Für wen / Nicht für: für alle, die Ruhe und Berge suchen. Nicht für alle, die große Museen brauchen.
  • Der Haken: die Führungen durch die Unterwelt finden auf Italienisch statt.
  • Unterkunft: Hotels in Rieti bei Trip.com.

13. Sorrent

Panorama von Sorrent mit Meer, Klippen und Bergen© Kim Traynor · CC BY-SAFoto: Kim Traynor, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Sorrent breitet sich auf einem Felsplateau über dem Meer aus. Es ist eine Stadt der Zitronen, und alles ringsum ist von Zitrusduft durchdrungen.

Hier wird Limoncello hergestellt, und nirgendwo kannst du ihn besser probieren. Die lokale Sorrentiner Zitronensorte, Zucker und Alkohol ergeben einen dickflüssigen Likör, der gekühlt serviert wird.

Im Zentrum steht der Dom, erbaut im elften Jahrhundert. Im Lauf der Jahrhunderte wurde die Kathedrale umgebaut, doch das mittelalterliche Taufbecken und der Glockenturm blieben erhalten, und der Innenraum ist mit Fresken und Schnitzereien geschmückt. Auf der Piazza Tasso steht ein Denkmal für den heiligen Antonius, den Schutzpatron der Stadt, während die Kirche San Francesco eher wie ein botanischer Garten wirkt.

  • Anreise: Hochgeschwindigkeitszug nach Neapel und Umstieg, ab drei Stunden.
  • Sehenswert: der Dom, die Piazza Tasso, die Kirche San Francesco, Zitronengärten.
  • Für wen / Nicht für: für alle, die lieber am Meer übernachten als abends zurückzufahren. Nicht für alle, die alles an einem Tag schaffen wollen, ohne müde zu werden.
  • Der Haken: die Fahrt mit Umstieg in Neapel dauert pro Strecke mehr als drei Stunden.
  • Unterkunft: Hotels in Sorrent bei Trip.com.

14. Positano

Abendliches Panorama von Positano mit Meer und Lichtern© JeCCo · CC BYFoto: JeCCo, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons

Positano schneidet in die Klippe über dem Meer ein, und seine Häuser steigen in Terrassen zum Wasser hinab. Dies ist im Sommer der am dichtesten bebaute und belebteste Teil der Amalfiküste.

Die wichtigste Wanderung ist der Weg der Götter. Der Pfad verläuft auf etwa dreihundert Metern Höhe entlang des Bergrückens und eröffnet Panoramen auf das Meer, weiße Klippen und die Küste bis nach Sorrent und Capri. Nimm Wasser und bequeme Schuhe mit.

Im historischen Zentrum ist die Kirche Santa Maria Assunta mit ihrer Majolika-Kuppel erhalten. Gegenüber der Stadt liegen die Li-Galli-Inseln, wo der Meeressage nach einst Sirenen lebten. Im zwanzigsten Jahrhundert kaufte der Choreograf Leonid Massine die Insel und legte dort Gärten an.

  • Anreise: mit dem Zug nach Neapel oder Salerno, dann mit dem Bus weiter, mehrere Stunden.
  • Was es zu sehen gibt: den Sentiero degli Dei, die Kirche Santa Maria Assunta, die Inselgruppe Li Galli.
  • Für wen / Nicht für: für alle, die eine Übernachtung an der Küste planen. Nicht für alle, die noch am selben Abend nach Rom zurück möchten.
  • Der Haken: die Anreise mit Umstiegen ist lang, und die Strände sind im Sommer voll.
  • Wo übernachten: Hotels in Positano auf Trip.com.

15. Amalfi

Panorama von Amalfi vom Meer aus vor den Klippen© Sudodana2048 · CC BY-SAFoto: Sudodana2048, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia Commons

Amalfi ist eine Stadt an der Mündung einer Schlucht, mit türkisfarbenem Wasser an den Klippen und Blumenbeeten auf Terrassen. Die beste Reisezeit ist von April bis Oktober.

Die Visitenkarte der Stadt, die Kathedrale Sant'Andrea, stammt aus dem elften Jahrhundert. Schnitzereien, Mosaike und Fresken in verschiedenen Stilen bilden im Inneren ein harmonisches Ensemble.

In der Nähe verbirgt sich die Smaragdgrotte, in der die Wasserfarbe von zartem Türkis bis Saphirblau wechselt. Bei Sturm ist der Höhleneingang geschlossen, also gleiche deine Pläne mit dem Wetterbericht ab. In der Stadt gibt es außerdem ein Papiermuseum, und von der Umgebung aus kommst du bequem nach Pompeji oder kannst die Burgen von Neapel erkunden.

  • Anreise: mit dem Zug nach Salerno oder Neapel, dann mit dem Bus weiter.
  • Was es zu sehen gibt: die Kathedrale Sant'Andrea, die Smaragdgrotte, das Papiermuseum.
  • Für wen / Nicht für: für alle, die die gesamte Küste besuchen, nicht nur für einen Tag. Nicht für alle, die eine kurze Route von Rom brauchen.
  • Der Haken: bei Sturm ist die Smaragdgrotte für Boote geschlossen.
  • Wo übernachten: Hotels in Amalfi auf Trip.com.

16. Narni

Luftaufnahme des alten Narni© Wikiriello · CC BY-SAFoto: Wikiriello, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Narni liegt auf einem Hügel nördlich von Rom und lebt in einem gemächlichen Tempo. Steinerne Bögen und gepflasterte Plätze haben den mittelalterlichen Charakter der Stadt bewahrt.

Die Hauptsehenswürdigkeit, die Augustusbrücke, ist die größte antike römische Brücke der Gegend. Sie ist rund dreißig Meter hoch, und heute sind nur noch Ruinen erhalten.

Die Stadt hat reichlich Architektur aus verschiedenen Epochen. Mit dem Bau der Kathedrale San Giovenale wurde im elften Jahrhundert begonnen, und die Arbeiten erstreckten sich über fast hundert Jahre. In der Nähe stehen Paläste aus dem sechzehnten Jahrhundert, eine romanische Kirche und das Stadttor Porta della Fiera.

  • Anreise: mit dem Zug nach Terni oder zum Bahnhof Narni, etwa eineinhalb Stunden.
  • Was es zu sehen gibt: die Augustusbrücke, die Kathedrale San Giovenale, das Tor Porta della Fiera.
  • Für wen / Nicht für: für alle, die antike Brücken und Ruhe lieben. Nicht für alle, die ein Programm im Resort-Stil brauchen.
  • Wo übernachten: Hotels in Narni auf Trip.com.

17. Palestrina

Panorama von Palestrina mit Terrakottadächern© Sergio D'Afflitto · CC BY-SAFoto: Sergio D'Afflitto, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/it/deed.en), Wikimedia Commons

Palestrina liegt in den Monti Prenestini, und in der Antike hieß die Stadt Praeneste. Der Legende nach wurde sie von Telegonos, dem Sohn des Odysseus, gegründet.

Man kommt wegen des Nilmosaiks hierher. Die antike Tafel, die mehr als fünf mal vier Meter misst, zeigt Szenen aus dem Leben der Ägypter, dazu exotische Tiere und menschenähnliche Ungeheuer. Du kannst lange damit verbringen, die Details des Mosaiks zu betrachten.

Das Mosaik ist im Palazzo Barberini untergebracht, wo das Archäologische Nationalmuseum seinen Sitz hat. Die Pietà-Statue aus der Kirche Santa Rosalia wird heute in Florenz aufbewahrt.

  • Anreise: Cotral-Bus von einer Metrostation im Osten Roms, etwa eine Stunde.
  • Was es zu sehen gibt: das Nilmosaik, den Palazzo Barberini, die Kirche Santa Rosalia.
  • Für wen / Nicht für: für alle, die sich für Archäologie und Mosaike interessieren. Nicht für alle, die Natur und Strand suchen.
  • Wo übernachten: Hotels in Palestrina auf Trip.com.

18. Nemi

Der Ort Nemi mit einem Turm und einem Viadukt© User:New2022 · CC BY-SAFoto: User:New2022, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Nemi liegt an einem See in einem Krater und ist berühmt für seine Erdbeeren. Das Erdbeerfest empfängt seit etwa einem Jahrhundert Anfang Juni Besucher, und eine Prozession in historischen Kostümen zieht durch die Straßen.

Die Erdbeere gilt als Symbol des Ortes, deshalb sind die Souvenirs hier thematisch gestaltet. Beerenschmuck, Schreibwaren und bedruckte Textilien werden an jeder Ecke verkauft.

Der Nemisee nimmt das Zentrum des Gebiets ein und ist vulkanischen Ursprungs. Seine Form ähnelt einem Taschenspiegel, weshalb er in vergangenen Jahrhunderten „Spiegel der Diana" genannt wurde. Hausbalkone sind mit Blumen behängt, und Cafétische stehen direkt auf den Straßen.

  • Anreise: Cotral-Bus von einer Metrostation im Süden Roms, etwa eine Stunde.
  • Was es zu sehen gibt: den Nemisee, das Erdbeerfest, die Straßen mit Cafés.
  • Für wen / Nicht für: für alle, die ein Fest und einen ruhigen See erleben möchten. Nicht für alle, die große Sehenswürdigkeiten brauchen.
  • Der Haken: das Erdbeerfest findet nur im Juni statt; in den anderen Monaten ist der Ort ruhig.
  • Unterkunft: Hotels in Nemi auf Trip.com.

19. Ostia Antica

Antike Ruinen von Ostia Antica mit Säulen und Mauern© Marie-Lan Nguyen ( User:Jastrow ) · CC BYFoto: Marie-Lan Nguyen ( User:Jastrow ), CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.5), Wikimedia Commons

Ostia Antica zeigt, wie antike Gebäude ohne spätere Überbauungen aussahen. Die Ausgrabungen liegen vierzig Minuten von Rom entfernt, und du kommst mit einem normalen Metroticket und der Bahnlinie Roma-Lido hierher.

Antike römische Bautechniken sind hier so anschaulich zu sehen wie in einer Unterrichtsstunde. Ein Theater mit einem Fassungsvermögen von bis zu viertausend Zuschauern ist erhalten, obwohl es etwa zweitausend Jahre alt ist. Der Eintritt kostet 18 € (Stand: 09/2026, Tickets für Ostia Antica).

In der Nähe siehst du Insulae, mehrstöckige Mietshäuser, die mit dem Bevölkerungswachstum errichtet wurden. In den Thermen liegt ein schwarz-weißes Mosaik von Neptun auf einem Streitwagen auf dem Boden. Feuerwachen, Wäschereien und Kolumbariumgräber vervollständigen das Freilichtgelände.

  • Anreise: Metro bis Piramide und dann die Bahnlinie Roma-Lido, etwa vierzig Minuten.
  • Was es zu sehen gibt: das Theater, die Insulae, die Thermen mit dem Neptunmosaik.
  • Für wen / Nicht für: für alle, die Antike ohne die Menschenmassen am Kolosseum erleben möchten. Nicht für alle, die Schatten und Bänke brauchen.
  • Der Haken: ein freies Gelände ohne Schatten; im Sommer ist ein Rundgang hier heiß.
  • Touren: Ostia-Antica-Touren auf GetYourGuide.

20. Caserta

Panorama von Caserta vom Hügel Casertavecchia© Miguel Hermoso Cuesta · CC BY-SAFoto: Miguel Hermoso Cuesta, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Caserta beherbergt den größten Palast Europas, den Königspalast von Caserta. Karl VII. von Bourbon gab ihn in Auftrag, um das französische Versailles an Größe und Ausstattung zu übertreffen.

Der Palast hat mehr als zwölfhundert Räume, und der 120 Hektar große Park bietet Kaskadenbrunnen, Skulpturen und gestaltete Gärten. In einigen Räumen sind das Opernmuseum, das Territorialmuseum und eine Kunstgalerie untergebracht.

Die Stadt selbst ist jung; sie wuchs um die Residenz herum mit drei- und vierstöckigen Gebäuden. Die Straßen sind ruhig, und es gibt Plätze, Denkmäler, einen Dom und ein Stadttheater. Der Palast ist dienstags geschlossen (Stand: 09/2026, offizielle Website).

  • Anreise: Hochgeschwindigkeitszug nach Caserta, ab eineinhalb Stunden.
  • Was es zu sehen gibt: den Palast, den Park mit Brunnen, das Opernmuseum, den Dom der Stadt.
  • Für wen / Nicht für: für alle, die Barockpaläste und Parks lieben. Nicht für alle, die eine antike Stadt suchen.
  • Der Haken: Palast und Park nehmen einen ganzen Tag in Anspruch; in ein paar Stunden ist nicht alles zu schaffen.
  • Unterkunft: Hotels in Caserta auf Trip.com.

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Orte auf der Karte
  1. 1Bracciano See im Vulkankrater und Schloss Odescalchi
  2. 2Viterbo Mittelalterliche Stadt, Villa Lante und Lago di Vico
  3. 3Castel Gandolfo Sommerresidenz des Papstes am Albaner See
  4. 4Tivoli Villa d'Este mit Brunnen, Villa Adriana und Festung Rocca Pia
  5. 5Orvieto Stadt auf einem Tuffstein, unterirdische Stadt und Dom
  6. 6Civita di Bagnoregio Stadt auf einem Felsen, erreichbar über eine Fußgängerbrücke
  7. 7Assisi Basilika des heiligen Franziskus und Festung Rocca Maggiore
  8. 8Genzano di Roma Brunnen San Sebastiano, Burg aus dem 13. Jahrhundert, Infiorata-Fest
  9. 9Nettuno Hafen mit Regatten, Festung Sangallo, Villa Borghese
  10. 10Anzio Strände, Villen, römisches Amphitheater und archäologischer Park
  11. 11Ponza Insel mit den Pilatusgrotten und dem Naturbogen
  12. 12Rieti Geografisches Zentrum Italiens, Höhlen und Lago del Salto
  13. 13Sorrento Stadt der Zitronen, Dom, Limoncello
  14. 14Positano Götterweg und die Li-Galli-Inseln an der Amalfiküste
  15. 15Amalfi Kathedrale Sant'Andrea und die Smaragdgrotte
  16. 16Narni Augustusbrücke und Dom San Giovenale
  17. 17Palestrina Nil-Mosaik im Palazzo Barberini
  18. 18Nemi Kratersee, „Spiegel der Diana“, Erdbeerfest
  19. 19Ostia Antica Antike Hafenstadt, Theater, Insulae, Thermen mit Neptun-Mosaik
  20. 20Caserta Königspalast Reggia di Caserta, der größte in Europa

⁉️🤔 Häufige Fragen

Kannst du zwei Orte an einem Tag schaffen?

Ja, wenn die Orte auf derselben Strecke liegen. Tivoli verbindet Villa d’Este und Villa Adriana, während Nettuno und Anzio direkt nebeneinander an der Küste liegen und durch eine Regionalbahn verbunden sind. Für Sorrent, Positano und Amalfi solltest du zwei Tage einplanen: Die Fahrt mit Umstiegen dauert zu lange.

Wie viel kostet ein Zugticket ab Rom?

Ein Regionalticket bleibt im Rahmen weniger Euro; der genaue Preis steht auf der Website des Anbieters (Stand: 09/2026, Fahrpläne und Preise). Hochgeschwindigkeitszüge nach Neapel und Caserta kosten mehr, sind aber schneller. Kauf dein Ticket am Automaten oder in der App und entwerte es vor dem Einsteigen.

Wohin mit Kindern?

Die Kleinen werden Nettuno und Anzio mögen: Sand, ein sanfter Einstieg ins Wasser und eine kurze Anreise. Größere Kinder finden Ostia Antica mit seinem Theater und den Mosaiken spannend, ebenso Bracciano mit Burg und See. Die lange Fahrt an die Amalfiküste heb dir für einen Urlaub auf.

Was tun bei Regen?

Lass den Strandausflug aus und wähle stattdessen eine Stadt. Bei Regen funktionieren die Museen von Palestrina, das unterirdische Orvieto und die unterirdischen Anlagen von Rieti gut. Auch der Palast in Caserta und der Papstpalast in Castel Gandolfo sind überdacht, aber denk daran, dass Teile des Palasts und die Gärten trotzdem Aufenthalte im Freien erfordern.

Brauche ich für diese Ausflüge ein Auto?

Nein, fast alle Ziele sind mit dem Zug oder dem Cotral-Bus erreichbar. Ein Auto ist nützlich für den Vicosee, den Braccianosee und die Bergdörfer von Palestrina. In der Innenstadt von Rom denk an die ZTL-Zonen und die kostenpflichtigen Parkplätze in Bahnhofsnähe.

Wo übernachte ich, wenn ich bleiben möchte?

An der Küste und auf der Insel Ponza liegen die Hotels direkt am Wasser, und du kannst deinen Ausflug auf einen zweiten Tag ausdehnen. Auch Viterbo, Orvieto und Sorrent haben Hotels im Zentrum. Buche in der Hochsaison frühzeitig, denn im Sommer sind fast keine Zimmer mehr frei.

Kurz gesagt: Was sich zu buchen lohnt

Die zwanzig Ziele lassen sich in drei Gruppen einteilen. Die nahe gelegenen Städte Latiums sind realistisch an einem Tag ohne Übernachtung zu schaffen. Die Küste und die Insel Ponza erfordern eine frühe Abfahrt. Kampanien und die Amalfiküste funktionieren nur mit Übernachtung.

  • Wenn du einen Tag Zeit hast und zum ersten Mal in Latium bist: Wähle Tivoli, Orvieto oder Ostia Antica, Zugtickets auf Trip.com.
  • Wenn du das Meer willst: Wähle Nettuno, Anzio oder Ponza, Hotels am Wasser auf Trip.com.
  • Wenn du bereit für eine lange Anreise bist: Plane Sorrent, Positano oder Amalfi mit Übernachtung, Hotels im Süden auf Trip.com.
  • Wenn du einen Guide und eine fertige Route möchtest: Touren auf GetYourGuide.

Prüfe den Rückfahrplan der Züge vor der Abfahrt und kaufe Tickets in der Hochsaison im Voraus. So läuft dein Tagesausflug ab Rom reibungslos, und du bist am Abend zurück in der Stadt.