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Die 10 unheimlichsten Orte der Welt: Was für Touristen geöffnet und was geschlossen ist

Die 10 unheimlichsten Orte der Welt: Was für Touristen geöffnet und was geschlossen ist

Manche Orte auf der Welt sind nicht für den Blick aus dem Hotelfenster bekannt. Man erinnert sich aus einem anderen Grund an sie: Unter Paris liegen die Gebeine von Millionen Menschen, unter der amerikanischen Stadt Centralia brennt seit über sechzig Jahren ein Kohleflöz, und am Fuß des Fuji wächst ein Wald mit düsterem Ruf. Wir haben zehn solcher Orte auf vier Kontinenten zusammengestellt und geprüft, wo Touristen heute Zutritt haben und wo der Zugang gesperrt ist.

Das ist keine Nacherzählung von Gutenachtgeschichten. Für jeden Ort haben wir festgehalten, was vor einer Reise nützlich ist: wofür er bekannt ist, wo er liegt, ob man Tickets im Voraus braucht und wie man hinkommt. Manche Orte sind zu festen Zeiten geöffnet, manche werden bewacht, und manche gelten als lebensgefährlich.

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Unsere Auswahl: zehn Orte mit dunkler Geschichte

💡 Kurz gesagt:

  • Worum es geht: eine Auswahl von zehn Orten mit düsterem Ruf in Europa, Asien, Afrika und den USA.
  • Format: wofür der Ort bekannt ist, wie man hinkommt, ob Tickets im Voraus nötig sind und ob ein Gesundheitsrisiko besteht.
  • Wo der Zutritt komplett gesperrt ist: die Insel Poveglia in Italien und das Cane Hill Hospital in England.
  • Preise und Öffnungszeiten: Stand: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website der Pariser Katakomben.

Die Reihenfolge in der Liste hat nichts mit „gruseliger oder harmloser" zu tun. Die Orte sind nach Geografie und danach geordnet, wie realistisch es ist, dorthin zu gelangen: von den unterirdischen Galerien von Paris bis zur Hitze der äthiopischen Wüste. Zum Vergleich hier eine Tabelle.

#

Ort

Wo

Bekannt für

Zutritt

1

Pariser Katakomben

Frankreich

Beinhaus mit den Überresten von Millionen

Zeitfenster-Ticket

2

Manchac Swamp

Louisiana, USA

„Geistersumpf", ein Fluch

Nur Bootstour

3

Aokigahara-Wald

Japan

Düsterer Ruf am Fuß des Fuji

Freier Zugang

4

Cane Hill Hospital

England

Ehemalige psychiatrische Klinik

Gesperrt

5

Centralia

Pennsylvania, USA

Unterirdischer Kohleflözbrand

Gesperrt

6

Insel Poveglia

Italien

Quarantäne, Pest, Irrenanstalt

Gesperrt, bewacht

7

Mary King’s Close

Edinburgh, Schottland

Unterirdische Straße

Zeitfenster-Ticket

8

St.-Georgs-Kirche

Lukova, Tschechien

Geisterfiguren in der Kirche

Freier Zugang

9

Afar-Senke

Äthiopien

Hitze und Säuredämpfe

Nur geführte Touren

10

Berg der Kreuze

Litauen

Tausende Kreuze bei Šiauliai

Freier Zugang

1. Pariser Katakomben

Unter Paris erstreckt sich ein Tunnelnetz, das als Katakomben bekannt ist. Ein 1,5 km langer Abschnitt ist für Besucher geöffnet, und die Wände seiner Galerien sind mit menschlichen Knochen ausgekleidet (Stand: 09/2026, Website der Katakomben). Das gesamte Tunnelsystem erstreckt sich über Hunderte von Kilometern, der größte Teil ist für Menschen jedoch gesperrt.

Wände aus Schädeln und Knochen in den Katakomben von Paris© Jorge Láscar from Melbourne, Australia · CC BYFoto: Jorge Láscar from Melbourne, Australia, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Einst waren das gewöhnliche Steinbrüche, aus denen die Stadt gebaut wurde. Im späten 18. Jahrhundert wurden die Pariser Friedhöfe überfüllt, und man begann, Überreste in den Untergrund zu verlegen. So entstand das Beinhaus, in dem laut offizieller Website die Überreste mehrerer Millionen Pariser ruhen.

Hinunter geht es nur mit einem Zeitfenster-Ticket. Die Strecke ist eine Einbahnstraße und dauert etwa 45 Minuten; 131 Stufen führen hinab, 112 Stufen wieder hinauf. Im Inneren herrschen das ganze Jahr über rund 14 °C, und der Boden ist feucht und uneben, daher trägst du am besten Schuhe ohne Absatz.

Die Geschichte dieser Tunnel haben wir separat in einem Artikel über die Pariser Katakomben behandelt.

  • Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 9:45-20:30, letzter Einlass 19:30 (Stand: 09/2026, aktuelle Zeiten).
  • Anfahrt: Metrostation Denfert-Rochereau, Eingang an der Avenue du Colonel Henri Rol-Tanguy.
  • Der Haken: Auch mit Ticket stehst du in der Schlange, und drinnen ist es eng und dämmrig.
  • Für wen: für alle, die mit Dunkelheit und engen Räumen klarkommen.
  • Tickets: Tickets für die Pariser Katakomben bei Tiqets.

2. Manchac Swamp in Louisiana

Der Manchac Swamp erstreckt sich über den Bundesstaat Louisiana und gilt seit Langem als verfluchter Ort. Er ist kein Park mit Wegen, sondern ein dichtes Sumpfgebiet mit verkrümmten Zypressen und stehendem Wasser, das ohne Boot nicht zu betreten ist.

Den zweiten Namen dieses Ortes hast du vermutlich schon gehört. Der „Geistersumpf" verdankt seinen Namen einer Legende: Vor über einem Jahrhundert soll eine gefangene Frau und Voodoo-Anhängerin das Land verflucht haben, woraufhin ein Sturm die Dörfer traf. Historiker fanden keine Bestätigung, aber das Gerücht lebt bis heute weiter.

Heute kommen die Menschen wegen der Bootsfahrten und der bedrückenden Atmosphäre hierher. Einheimische haben ihren eigenen Vorrat an Horrorgeschichten über Werwölfe und ruhelose Seelen, aber für dich zählt vor allem: Der Sumpf liegt etwa eine Autostunde von New Orleans entfernt (auf der Karte).

  • Anfahrt: ab New Orleans über die I-55, dann weiter mit lokalen Bootsanbietern (auf der Karte).
  • Kosten: Es gibt keinen freien Eintritt; du zahlst nur für eine Bootstour mit lokalen Guides.
  • Der Haken: Mücken und hohe Luftfeuchtigkeit; ohne Repellent wird es hier unangenehm.
  • Für wen: Fans von Bootsrouten und dunklen Legenden.

3. Aokigahara-Wald in Japan

Der Aokigahara-Wald liegt am Fuß des Fuji und wirkt äußerlich wie ein gewöhnlicher dichter Wald. Seine Bekanntheit kommt nicht von der Natur, sondern von einem traurigen Ruf als Ort, an dem Menschen sich das Leben nehmen.

Moosiger Nadelwald mit freiliegenden Baumwurzeln© Guilhem Vellut from Annecy, France · CC BYFoto: Guilhem Vellut from Annecy, France, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Seit alten Zeiten ranken sich Legenden um Geister und Dämonen um diesen Ort. In alter japanischer Tradition wurde der Wald als Ort erwähnt, an den in Hungerjahren alte Menschen und Kinder gebracht wurden. Heute veröffentlicht die Polizei nur unregelmäßig Statistiken, und die lokalen Behörden fördern das Interesse an diesem Thema nicht und bitten Besucher um Ruhe.

Touristen kommen wegen des Blicks auf den Fuji und für Spaziergänge auf markierten Wegen hierher. Bleib auf der Route: Tief im Wald ist der Handyempfang schlecht, und das dichte Unterholz bringt dich leicht durcheinander. Für dich ist das einfach ein Wald mit einer schweren Geschichte, und er sollte mit Respekt behandelt werden.

  • Anfahrt: mit dem Bus ab Bahnhof Kawaguchiko; prüfe den Fahrplan vor Ort.
  • Kosten: Der Eintritt in den Wald ist frei.
  • Der Haken: Das Thema ist sehr schwer; der Ort eignet sich nicht für einen Familienausflug.
  • Für wen: alle, die sich für japanische Kultur interessieren und den Fuji vom Wald aus sehen möchten.

4. Cane Hill Hospital in England

Das Cane Hill Hospital war eine gewöhnliche psychiatrische Einrichtung im Süden Londons. Mystik gibt es hier keine; die Beklemmung kommt von den leeren Gebäuden, die Ärzte und Patienten einst zurückließen.

Gebäude des Cane Hill Hospital hinter einem Zaun und Bäumen© Peter Trimming · CC BY-SAFoto: Peter Trimming, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons

Das Krankenhaus wurde 1991 geschlossen, danach standen die Gebäude lange Zeit leer. Später wurden die meisten Bauten abgerissen und an ihrer Stelle Wohnhäuser errichtet.

  • Was es ist: ein ehemaliges psychiatrisches Krankenhaus, kein Museum und keine Attraktion.
  • Zugang: keine organisierten Führungen, das Gelände ist für Außenstehende gesperrt.
  • Der Haken: vom Krankenhaus ist fast nichts mehr übrig, die meisten Gebäude wurden abgerissen.
  • Für wen: Menschen, die solche Orte aus der Ferne betrachten und ihre Gesundheit nicht riskieren.

5. Centralia, Pennsylvania

Unter der Stadt Centralia in Pennsylvania brennt seit mehr als sechzig Jahren ein Kohleflöz. Das Feuer begann im Mai 1962, als Arbeiter beschlossen, in einem alten Bergwerk Müll zu verbrennen, und die Flammen breiteten sich in die unterirdischen Tunnel aus (Stand: 09/2026, Zeitstrahl des Pennsylvania Department of Environmental Protection).

Panorama von Centralia: grüne Hügel und ein Gebäude mit weißem Dach

Wegen der Hitze und der giftigen Gase wurden die Bewohner nach und nach umgesiedelt. Straßen brachen auf, aus Rissen steigt Dampf auf, und die Behörden erklärten Teile des Ortes für unbewohnbar und sperrten sie ab. Das unterirdische Feuer wurde trotz jahrelanger Bemühungen und Millionenausgaben nie gelöscht.

Heute ist Centralia eine fast leere Stadt mit ein paar verbliebenen Häusern. Der Zugang zur Sperrzone ist eingeschränkt, aber Dampf und Bodenabsenkungen sind von der Straße aus sichtbar.

  • Wo es liegt: Columbia County, Pennsylvania, etwa zwei Autostunden von Philadelphia entfernt (auf der Karte).
  • Zugang: die Sperrzone ist gesperrt, sicher ist es nur in der Nähe der Straße.
  • Der Haken: giftige Gase und Bodenabsenkungen, das Betreten der ehemaligen Wohnviertel ist verboten.
  • Für wen: Leute, die den Ort nur aus der Ferne anschauen.

6. Die Insel Poveglia in Italien

Die Insel Poveglia liegt in der Lagune von Venedig, aber du kannst sie nicht betreten. Von außen ist sie ein überwuchertes Stück Land mit halb verfallenen Gebäuden, und die Einheimischen bezeichnen ihre Vergangenheit als eine der dunkelsten der Region.

Panorama der Insel Poveglia mit einem Glockenturm© Autor unbekannt · CC BY-SAFoto: Autor unbekannt, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Zunächst diente die Insel als Quarantänestation für Ankommende: Menschen aus fernen Ländern warteten hier vierzig Tage lang. Das änderte sich während der Pestepidemien, als Poveglia zu einem Verbannungsort für die Kranken und ihre Angehörigen wurde. Der Legende nach besteht der Boden hier zur Hälfte aus menschlicher Asche, die manchmal an den Strand gespült wird.

Später wurde hier eine Nervenheilanstalt eröffnet, in der den Erzählungen zufolge umstrittene Experimente durchgeführt wurden. Die Gebäude sind längst verlassen, und Wachpersonal hält Fremde von der Insel fern.

  • Wo sie liegt: Lagune von Venedig in der Nähe des Lido, Italien.
  • Zugang: die Insel ist gesperrt, du kannst sie nur vom Wasser aus sehen.
  • Der Haken: private Boote können nahe heranfahren, aber das Anlanden ist verboten.
  • Für wen: Leute, die die Geschichte Venedigs studieren, nicht solche, die eine Tour suchen.

7. Mary King's Close in Edinburgh

Mary King's Close ist eine unterirdische Straße im Zentrum von Edinburgh, verborgen unter einem neueren Teil der Stadt. Einst war sie voller Leben, doch während der Pest wurden die Kranken hierhergebracht, und das Viertel verwandelte sich in eine Quarantänezone.

Platz in Edinburgh mit Menschen und Zelten© generalising from Cambridge, UK · CC BY-SAFoto: generalising from Cambridge, UK, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons

Mit der Zeit wurde ein ganzer Stadtteil über die alten Häuser gebaut, und die Straße blieb unter der Erde. Heute kommen geführte Touren hierher und nennen den Ort „die Stadt der Toten". Für dich ist es eine Gelegenheit zu sehen, wie eine schottische Straße vor mehreren Jahrhunderten aussah.

Du kannst nur mit einem Guide und zu einer gebuchten Zeit hinuntergehen; ein eigenständiger Zugang ist nicht möglich. Unter der Erde gibt es enge Gänge und Stufen, daher ist es für Menschen, die Schwierigkeiten mit Treppen haben, anspruchsvoll.

  • Öffnungszeiten und Tickets: Touren finden von morgens bis abends statt, Eintritt nur zu einer gebuchten Zeit (Stand: 09/2026, offizielle Website).
  • Anfahrt: High Street in der Altstadt von Edinburgh.
  • Der Haken: unter der Erde ist es eng und kühl, und die Gruppen laufen nach Zeitplan.
  • Für wen: Leute, die die verborgene Geschichte der Stadt sehen wollen, nicht nur die Fassaden.
  • Touren: Untergrund-Touren durch Edinburgh auf GetYourGuide.

8. Die St.-Georgs-Kirche in Tschechien

Die St.-Georgs-Kirche steht im tschechischen Dorf Luková und wirkt verlassen. Schon lange finden hier keine Gottesdienste mehr statt, doch im Inneren sitzen Dutzende weiße Figuren, die wie Geister aussehen.

Innenraum der Kirche in Lukova mit geisterhaften Gestalten© MiroRosa · CC BY-SAFoto: MiroRosa, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Figuren wurden von dem Bildhauerstudenten Jakub Hadrava aus Plzeň geschaffen. Mit seiner Installation verwandelte er die leere Kirche in einen „ewigen Gottesdienst", und danach wurde das Dorf weit über Tschechien hinaus bekannt (laut Radio Prague).

Die Skulpturen sitzen wie Gemeindemitglieder auf den Kirchenbänken. Es ist ein seltenes Beispiel für eine verlassene Kirche, die durch Kunst wieder zum Leben erweckt wurde. Der Besuch ist kostenlos, und die Restaurierung der Kirche wird durch Spenden der Besucher unterstützt.

  • Wo sie steht: das Dorf Luková in der Region Plzeň, Tschechien.
  • Kosten: kostenlos zu besichtigen, die Kirche wird durch Spenden erhalten.
  • Der Haken: es ist ein Denkmal, keine Attraktion, und die Skulpturen dürfen nicht berührt werden.
  • Für wen: Leute, die durch Tschechien fahren und einen ungewöhnlichen Zwischenstopp suchen.

9. Die Afar-Senke in Äthiopien

Die Afar-Senke in Äthiopien ist ein Ort, an dem Hitze und Chemie gefährlicher sind als jede Legende. Du kannst hier nicht einfach aus dem Auto steigen und spazieren gehen: Schwefelwasserstoff, Säureseen und Erdfälle machen das Umherlaufen lebensgefährlich.

Satellitenbild der Afar-Senke und des Roten Meeres

Die Senke besteht aus Wüste, einem Salzsee und einem Fluss. In ihr liegt Dallol, einer der heißesten Orte der Erde, wo vulkanische Aktivität saures Wasser an die Oberfläche bringt und Geysire aktiv sind.

Afar liegt an der Schnittstelle tektonischer Platten, daher kommt es hier ständig zu Ausbrüchen. Niemand geht ohne Begleitung: Touren werden nur mit einem Guide, Sicherheitspersonal und einem Wasservorrat unternommen.

  • Wo sie liegt: die Region Afar im Nordosten Äthiopiens.
  • Anreise: nur im Rahmen einer organisierten Expedition mit Guide.
  • Der Haken: hohe Temperaturen und giftige Dämpfe; ohne Wasser und Schutz geht es nicht.
  • Für wen: nur vorbereitete Reisende im Rahmen einer Tour.

10. Der Berg der Kreuze in Litauen

Der Berg der Kreuze (Kryžių kalnas) liegt in Litauen in der Nähe von Šiauliai. Der Name beschreibt alles, was du sehen wirst: Tausende Kreuze aus Holz und Metall stehen so dicht, dass nur ein einziger Pfad frei bleibt.

Berg der Kreuze, übersät mit Kreuzen, mit Touristen© Hans Brian Brandsberg Berg from Kalmar, SWEDEN · CC BYFoto: Hans Brian Brandsberg Berg from Kalmar, SWEDEN, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Das ist kein alter Friedhof. Einer Legende nach bringt es Glück, hier ein Kreuz aufzustellen, und so kommen immer wieder neue dazu. Die litauische Kreuzschnitzerei gehört zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO (laut Wikipedia).

1993 besuchte Papst Johannes Paul II. den Hügel und nannte ihn ein Symbol der Hoffnung und des Friedens (laut der Enzyklopädie zum Berg der Kreuze). Der Eintritt ist tagsüber frei, nachts ist es hier jedoch dunkel und verlassen.

  • Wo er liegt: etwa 12 km von Šiauliai entfernt (auf der Karte), im Norden Litauens.
  • Kosten: Eintritt frei.
  • Der Haken: Im Sommer halten hier viele Reisebusse, daher kommst du besser am Morgen.
  • Für wen: Menschen, die mit dem Auto durchs Baltikum reisen.

Noch eine Auswahl zur Inspiration: 7 der Städte mit dem größten Partyfokus der Welt.

⁉️🤔 Häufige Fragen

Brauchst du Tickets für die Pariser Katakomben im Voraus?

Ja, der Eintritt ist nur mit Tickets mit fester Zeit möglich, und in der Hochsaison sind die Zeitfenster schnell ausverkauft. Die offizielle Website empfiehlt, im Voraus zu buchen, und die Besucherzahl im Inneren ist begrenzt. Der Abstieg und Aufstieg erfolgt über Treppen, also sei 15 Minuten vor deinem Zeitfenster da.

Warum kann man die Insel Poveglia nicht besuchen?

Die Insel ist komplett verlassen und für Besucher gesperrt; der Sicherheitsdienst lässt niemanden an Land. Vom Wasser aus sieht man nur überwucherte Gebäude und die Ruinen der ehemaligen Anstalt. Es ist privates, bewachtes Gelände, daher ist eine Bootstour um die Insel das Maximum, was ein Tourist heute tun kann.

Liegt der Berg der Kreuze in Lettland oder Litauen?

In Litauen. Der Berg der Kreuze liegt nahe der litauischen Stadt Šiauliai, etwa 12 km nördlich der Stadt (auf der Karte). Alte Reiseführer verorten ihn manchmal fälschlicherweise in Lettland, aber die Grenze verläuft weiter nördlich. Es ist ein Pilgerort, kein Friedhof.

Was macht die Danakil-Senke gefährlich?

Sie vereint extreme Hitze, Schwefelwasserstoff und säurehaltige Gewässer. In Dallol ist die Luft so heiß und giftig, dass ein Mensch ohne Maske und Wasser schnell das Bewusstsein verliert. Man fährt nur mit organisierten Touren mit Guide, Sicherheitspersonal und Wasservorräten dorthin; allein zu gehen kommt nicht infrage.

Kann man das verlassene Cane Hill Hospital besuchen?

Nein, es ist kein Museum und keine Touristenattraktion. Das Krankenhaus wurde 1991 geschlossen, und die meisten Gebäude wurden später abgerissen. Das Gelände ist heute Wohngebiet, und es gibt hier keine organisierten Touren. Die Geschichte des Ortes lässt sich besser über Fotos und Archivmaterial erkunden.

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Kurz gesagt: Was sich zu buchen lohnt

Du musst nicht überall im Voraus buchen, und das ist das Wichtigste. Die Pariser Katakomben und Mary King's Close lassen Besucher nur mit Zeitfenster hinein, also besorge dir Tickets vor deiner Reise. Die Insel Poveglia und das Cane Hill Hospital sind komplett gesperrt: Du kannst sie nur vom Wasser oder von der Straße aus sehen. Die Danakil-Senke erfordert eine geführte Tour, und die Manchac-Sümpfe sind nur per Bootstour zugänglich. Der Berg der Kreuze und der Aokigahara-Wald sind für eigenständige Besuche offen.

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