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New York von einer anderen Seite: 18 Orte von der Seilbahn bis zu Aussichtsplattformen

New York von einer anderen Seite: 18 Orte von der Seilbahn bis zu Aussichtsplattformen

New York lässt sich kaum in einer einzigen Reise abdecken. Die Metropole erstreckt sich über fünf Stadtbezirke, und eine typische Manhattan-Route macht dich schnell fertig.

Wir haben 18 Orte zusammengestellt, die die Stadt aus einem anderen Blickwinkel zeigen. Dazu gehören eine Seilbahn über den East River, Parks in Brooklyn und vier Aussichtsplattformen. Wir haben die Spots nach Preis, Öffnungszeiten und Warteschlangen verglichen.

Kurz gesagt: Plane zwei bis drei Tage für die ganze Liste ein und buche die Zeitfenster für die Aussichtsplattformen im Voraus. Ein Ticket für die 86. Etage des Empire State Building kostet ab $46 (Stand: 09/2026, Website des Empire State Building).

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1. Roosevelt Island Tramway

💡 Kurz gesagt:

  • Ein Ticket kostet genauso viel wie eine U-Bahn-Fahrt.
  • Die Fahrt dauert nur wenige Minuten, und die Aussicht öffnet sich direkt aus der Kabine.
  • Preise und Öffnungszeiten: 09/2026, geprüft auf der offiziellen MTA-Website

Die Seilbahn verbindet Roosevelt Island mit Manhattan und hängt über dem East River. Die Strecke ist 940 Meter lang, und ihr höchster Punkt liegt 76 Meter über dem Wasser (Stand: 09/2026, Betreiber). Lange Zeit war sie die einzige Möglichkeit, die Insel von Manhattan aus zu erreichen.

Roosevelt Island Tramway-Station mit einer Kabine© Fletcher · CC BYFoto: Fletcher, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons

Berühmt wurde die Seilbahn aber nicht als Verkehrsmittel, sondern durch Filme. Sie wurde in mehr als einem Dutzend Filmen gedreht, von Fantasy bis Science-Fiction. Eine Fahrt kostet genauso viel wie eine U-Bahn-Fahrt, $2,90 (Stand: 09/2026, MTA-Tarife). Du zahlst mit Karte oder Handy über das OMNY-System, es gibt keine Drehkreuze.

Die Kabinen fahren mit etwa 29 Kilometern pro Stunde und fassen bis zu 110 Personen, daher bewegt sich die Schlange an der Station schnell (Stand: 09/2026, Geschwindigkeit und Kapazität). Die Fahrt selbst dauert weniger als fünf Minuten, und in dieser Zeit gleitest du über die Insel und die Uferpromenade von Manhattan.

Mach die Fahrt bei Sonnenuntergang: Die Kabine bewegt sich über das Wasser, während Midtown nach und nach erleuchtet wird. Sicher dir einen Platz am Fenster und denk daran, dass die Rückfahrt separat bezahlt wird.

2. Museum Mile

Museum Mile ist der Name für den Abschnitt der Fifth Avenue von der 82. bis zur 105. Straße. Auf etwas mehr als einer Meile stehen hier mehr als ein Dutzend Museen (Stand: 09/2026, Metropolitan Museum). Der Abschnitt wird auch „Millionaire's Mile" genannt.

Museum Mile und 5 Av Schilder an einem Mast© Kidfly182 · CC BYFoto: Kidfly182, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons

Das Met liegt mitten auf der Mile. Es ist eines der meistbesuchten Kunstmuseen der Welt und gehört bei den Besucherzahlen zu den Top fünf weltweit (Stand: 09/2026, Metropolitan Museum). In der Nähe liegen das Museum of the Jewish People, das Goethe Center und die Design Academy. Im Juni wird die Straße für einen Tag für Autos gesperrt, dann findet das Museum Mile Festival statt. Du kannst die gesamte Mile von einem Ende zum anderen laufen und dir die Fassaden aller Museen ansehen.

Jeden zweiten Dienstag veranstalten die Museen des Viertels einen Tag der offenen Tür und gewähren nach einem speziellen Zeitplan freien Eintritt (Stand: 09/2026, Zeitplan für den Tag der offenen Tür). An anderen Tagen buche ein Zeitfenster am Morgen: Bevor die ersten Reisegruppen eintreffen, schaffst du zwei oder drei Museen ohne Gedränge.

Du möchtest eine Führung: New Yorker Museumstouren auf GetYourGuide. Die Schlange am Met ist direkt nach der Öffnung kürzer, also buche ein Zeitfenster an einem Wochentagmorgen.

3. Barnes & Noble

Barnes & Noble funktioniert nicht nur als Buchhandlung, sondern auch als kulturelles Zentrum mit Lesesesseln. Du nimmst ein Buch, das dir gefällt, setzt dich hin und liest, und niemand schaut für dich auf die Uhr. Der Gründer der Kette, Stephen Riggio, hat um diese Idee herum ein ganzes Imperium der Lesekultur aufgebaut.

Historische Backsteinfassade von Barnes & Noble am Union Square© Epicgenius · CC BY-SAFoto: Epicgenius, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Kette hat einen eigenen Verlag, der reich illustrierte Kinderbücher herausbringt. Besucher sagen, die Buchumschläge und der Geruch der Druckerschwärze seien hier stärker als E-Books. Berühmte Leute schauen vorbei, außerdem gibt es Clubs zu bestimmten Interessen und Kunsttreffs.

Du kommst für eine Stunde herein und verlierst das Zeitgefühl. Hol dir einen Kaffee und setz dich in einen Sessel am Fenster, dann setz deine Mile-Route von hier aus fort. Auswahl und Standorte der Filialen findest du auf der Website der Kette.

4. High Line

Die High Line ist aus einer ehemaligen Hochbahn entstanden, die in einen Park verwandelt wurde. Die Promenade hängt im südlichen Teil Manhattans etwa zehn Meter über dem Boden. Die Strecke ist etwas mehr als eineinhalb Kilometer lang, der Eintritt ist frei (Stand: 09/2026, offizielle Website der High Line).

Grüner High Line-Weg zwischen New Yorker Wolkenkratzern© Wil Fyfordy · CC BY-SAFoto: Wil Fyfordy, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Vom erhöhten Weg aus siehst du das IAC Building mit dem Spitznamen „Iceberg" und ein von Jean Nouvel entworfenes Wohngebäude an der Eleventh Avenue. Die Landschaft wurde aus mehr als zweihundert Pflanzenarten zusammengestellt, entlang des Wegs wurden Bänke und Trinkbrunnen aufgestellt. Die gesamte Strecke schaffst du in vierzig Minuten, wenn du nicht an jeder Aussichtsplattform stehen bleibst.

Steig am nördlichen Ende aus und geh hinunter zum Chelsea Market. Ein Wochenendmorgen ist hier deutlich ruhiger als der Nachmittag.

5. Lowline Lab

Das Lowline Lab wurde in einem unterirdischen Lagerraum eingerichtet, in den Licht über ein System aus Reflektoren geleitet wurde. Dieses Licht reichte für seltene Pflanzen. Das Gelände umfasste mehrere hundert Quadratmeter, und im Inneren wuchsen Tausende exotische Arten.

Garten unter der sechseckigen Lichtdecke des Lowline Lab© Zerae123 · CC BY-SAFoto: Zerae123, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Projekt wurde von James Ramsey und Dan Barasch entwickelt. Das Ziel: Pflanzen aus verschiedenen Klimazonen zusammenzubringen, die in der Natur nicht gemeinsam vorkommen. Die Terrassen waren in Kaskaden angelegt, die Bewässerungssysteme liefen automatisch.

Der Haken: Das Lowline Lab ist seit 2017 geschlossen, und das Projekt eines unterirdischen Parks wurde verworfen. Du kannst den Ort derzeit nicht besuchen, also nimm ihn nicht in deine Route auf.

6. Prospect Park

Der Prospect Park gilt als einer der wichtigsten Parks Brooklyns. Die Idee für den Park entstand 1859, und um die Jahrhundertwende wurde er aktiv ausgebaut: Wege, Eingänge und Skulpturen kamen hinzu (Stand: 09/2026, offizielle Website des Prospect Park). Mehr als zehn Millionen Menschen kommen jedes Jahr hierher.

Das natürliche Gelände wurde klug genutzt. Die Wasserfläche wurde mit kaskadenartigen Wasserfällen gestaltet, und der große See wurde zum Schauplatz für Angelwettbewerbe. Der Brooklyn Botanic Garden und eine italienisierende Villa des Architekten A. J. Davis befinden sich innerhalb des Parks. Das Layout des Parks wurde Mitte des 19. Jahrhunderts entworfen und hat sich seither kaum verändert (Stand: 09/2026, Parkgeschichte).

Hier kannst du reiten, Baseball spielen oder mehr als sechzig Kilometer Wander- und Radwege erkunden. Im Winter friert der See zu und die Menschen laufen auf dem Eis Schlittschuh, in der warmen Jahreszeit ist der Zoo geöffnet.

7. New York Botanical Garden

Für den Garten in der Bronx solltest du mindestens einen ganzen Tag einplanen. Das Gelände erstreckt sich über mehr als hundert Hektar und umfasst den Thain Family Urwald, den Peggy Rockefeller Rosengarten, ein viktorianisches Gewächshaus, den Steingarten und den Azaleengarten (Stand: 09/2026, offizielle NYBG-Website). Im Sommer finden im Garten klassische Konzerte und Jazzaufführungen statt, an den Wochenenden gibt es Familienprogramme.

Haupteingang des New York Botanical Garden mit einem Schild© Anthony22 at English Wikipedia · CC BY-SAFoto: Anthony22 at English Wikipedia, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia Commons

Starte deine Route am Conservatory Gate: Im Infozentrum erfährst du alles über den Veranstaltungskalender, Angebote und Öffnungszeiten. Drei Stunden reichen für die wichtigsten Gewächshäuser; plane einen ganzen Tag ein, wenn du alles sehen möchtest. Im Frühling solltest du den Peggy Rockefeller Rosengarten besuchen, im Herbst kommen der Steingarten und der Azaleengarten dazu.

Trag bequeme Schuhe und plane den ganzen Tag ein. Du kehrst auf demselben Weg zum Tor zurück, und das Infozentrum ist ab dem Morgen geöffnet.

8. Geheime Bar Apotheke

Die Apotheke Bar liegt in Chinatown, in einer Straße, die Einheimische „the bloody angle" nennen. Während der Prohibition eröffnete hier eine Apotheke, die mehr als nur Medizin verkaufte. Heute mixt die Bar Signature-Cocktails aus Kräutertinkturen, und jeder Drink hat seinen eigenen Zweck: Stress oder Müdigkeit zu lindern.

Apothekergefäße mit Tinkturen auf einer Bartheke© istolethetv · CC BYFoto: istolethetv, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Die Barkeeper spielen die Rolle von Heilern und stellen jedem Gast einen Drink zusammen. Die Tinkturen werden aus biologischen Zutaten hergestellt, die im eigenen Garten der Bar wachsen oder nach einem eigenen Rezept von Bauern bezogen werden. Du tauchst in die Atmosphäre einer alten Apotheke ein, nicht in die einer typischen Cocktailbar.

Für wen: Liebhaber des Exotischen und der ungewöhnlichen Präsentation. Von der Canal Street bist du in wenigen Minuten zu Fuß dort.

9. Geheime Bar Campbell Apartment

Das Campbell Apartment versteckt sich im Grand Central Terminal, und in Reiseführern wirst du es kaum finden. Die Idee stammt vom Eisenbahnmanager John W. Campbell: Abends verwandelte er sein Büro in einen Club für Geschäftsleute. Die Partys waren privat, nur für einen ausgewählten Kreis.

Barraum mit Kamin und Holzdecke© Ɱ · CC BY-SAFoto: Ɱ, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Heute serviert die Bar einen Martini, den Stammgäste für den besten der Stadt halten. Ein weiteres Plus: Du fährst mit einem Art-déco-Aufzug in den zweiten Stock, und der Raum selbst hat seine altweltliche Atmosphäre bewahrt. Für wen: alle, die einen nicht-touristischen Abend im Zentrum suchen.

Die Anfahrt ist einfach: Du gehst ins Grand Central und suchst den Eingang von der Haupthalle aus. Wähle einen Abend unter der Woche, damit du ohne Eile an der Bar sitzen kannst.

10. Restaurant Mari Vanna

Mari Vanna bringt russische Küche nach Manhattan. Das Interieur ist wie eine Wohnung aus der Stalin-Ära gestaltet: Matroschka-Puppen, Kristall und eine Bibliothek mit Samisdat. Die Gerichte kommen vom selben Ort: Schtschi, Borschtsch, Koteletts mit Kartoffelpüree, Pilze und Beef Stroganoff.

Gedeckter Tisch in einem gemütlichen Restaurant mit Steinwand

Das Konzept dreht sich um das Bild einer umsorgenden Großmutter, die dafür sorgt, dass jeder Gast satt und zufrieden ist. Serviert werden dicke saure Sahne im Tontopf und schön gebräunte Koteletts. Du kommst für ein entspanntes Abendessen her, nicht für trendiges Anrichten. Für wen: alle, die vertraute Aromen vermissen.

11. Die Bar The IDES

The IDES liegt auf einem Brooklyner Dach und eröffnet dir mit einem Glas in der Hand ein Panorama auf Manhattan. Drinnen gibt es einen kleinen überdachten Bereich, draußen eine offene Terrasse. Eine vollwertige Küche gibt es nicht und kaum Tische, aber die Sonnenuntergänge über der Stadt wirst du nicht vergessen.

Komm früh oder reserviere einen Platz: Mit einer Gruppe hineinzukommen ist schwierig. Die Bar öffnet am Nachmittag. Du kommst für eine oder anderthalb Stunden, mehr wegen der Aussicht als zum Abendessen. Der Haken: Essen kannst du hier nicht, es gibt keine Küche, und die Sitzplätze sind sehr begrenzt.

12. Museum The Cloisters

The Cloisters ist ein Museum für mittelalterliche Kunst im Norden Manhattans. Die Sammlung gotischer und romanischer Kunst wurde mit Mitteln der Rockefellers zusammengetragen, und fünf Kreuzgänge aus französischen Klöstern des 12. und 13. Jahrhunderts wurden zu ihrer Unterbringung zusammengeführt (Stand: 09/2026, offizielle Website von The Met). Die Sammlung ist chronologisch über neun Galerien verteilt.

Mittelalterliches Gebäude des Cloisters Museums auf einem bewaldeten Hügel© Paweł Drozd on Wiki Drozdpl cropped by Beyond My Ken ( talk ) 17:05, 27 December 2013 (UTC) · CC BY-SAFoto: Paweł Drozd on Wiki Drozdpl cropped by Beyond My Ken ( talk ) 17:05, 27 December 2013 (UTC), CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Mehr als fünftausend Artefakte umspannen die gesamte Epoche. Unter den Exponaten stechen die Wandteppiche „Die Jagd nach dem Einhorn" aus dem frühen 15. Jahrhundert hervor. Daneben hängen Skulpturen, illuminierte Handschriften, Reliquiare und Elfenbeinschnitzereien. Die fünf Kreuzgänge wurden aus verschiedenen französischen Klöstern hierhergebracht und zu einem einzigen Ensemble verbunden, und das Gebäude selbst steht in einem Park über dem Hudson (Stand: 09/2026, offizielle Website von The Met). Du gehst in zwei bis drei Stunden durch die Galerien und verlässt das Museum durch den Innenhof.

Das Ticket ist mit dem Metropolitan Museum an der Fifth Avenue kombinierbar, ein Eintritt deckt also beide Museen ab. Prüfe die Öffnungszeiten für deinen Besuchstag auf der Website.

13. Empire State Building

Das Empire State Building ragt mit seiner Antenne 443 Meter in die Höhe und zählt zu Amerikas Ingenieurswundern. Die Aussichtsplattform befindet sich im 102. Stock, und 73 Hochgeschwindigkeitsaufzüge bewältigen die Auffahrt (Stand: 09/2026, offizielle Website). Ein Ticket für die 86. Etage beginnt bei 46 $, das Top Deck mit Zugang zu beiden Ebenen beginnt bei 81 $ (Stand: 09/2026, offizielle Website des Empire State Building).

Panorama von Lower Manhattan von oben, Wolkenkratzer und die Bucht© Gzzz · CC BY-SAFoto: Gzzz, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die Plattform ist bis spät geöffnet, du hast also Zeit, die Lichter der Stadt bei Nacht einzufangen. Wenn du Zeit sparen willst, buche gleich online ein Zeitfenster: Empire State Building Tickets mit Zeitfenster.

Unter den oberen Etagen befinden sich Büros und eine Lobby mit einem Wandgemälde zu den Weltwundern, auf dem der Wolkenkratzer selbst als achtes Weltwunder markiert ist.

14. Rockefeller Center Aussichtsplattform

Top of the Rock im Rockefeller Center gilt nach dem Empire State Building als die zweitbeliebteste Aussichtsplattform. Die offenen Terrassen erstrecken sich über drei Etagen, von der 67. bis zur 70., und die praktischen Glaswände stören beim Fotografieren nicht (Stand: 09/2026, offizielle Website). Ein Pluspunkt: Von dieser Plattform aus hast du das Empire State Building selbst im Blick, deine Aufnahmen werden also besser.

Panorama von Manhattan von der Aussichtsplattform des Rockefeller Center© Šarūnas Burdulis from USA · CC BY-SAFoto: Šarūnas Burdulis from USA, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons

Der Vorteil dieser Plattform sind die kurzen Warteschlangen. Das Rockefeller Center liegt 60 Meter tiefer als das Empire State Building, und manche Besucher steuern stattdessen den höchsten Wolkenkratzer an. Das Zeitfenster zum Sonnenuntergang ist schneller ausgebucht als die anderen, also buche es im Voraus.

Du fährst hinauf, läufst über alle drei Ebenen und gehst zurück ins Zentrum der Stadt.

15. One World Observatory

Das One World Observatory wurde 2015 im Freedom Tower eröffnet, dem höchsten Gebäude der Stadt. Die Plattform befindet sich im 102. Stock, und ein Hochgeschwindigkeitsaufzug bringt dich in 47 Sekunden nach oben (Stand: 09/2026, offizielle Website). Der Boden im Aussichtsbereich ist aus Glas, sodass du die Straßen unter deinen Füßen sehen kannst.

Innenraum des One World Observatory mit Panoramafenstern und Besuchern© Christian David · CC BY-SAFoto: Christian David, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Im 100. Stock gibt es ein „Sky Portal" mit Kameras, die zeigen, was am Fuß des Turms passiert. Das Panorama öffnet sich auf Manhattan, Brooklyn und die Freiheitsstatue. Du kannst auch durch die Einkaufszentren Oculus und Brookfield eintreten, wenn du die Aussichtsplattform mit Shopping verbinden möchtest.

Wähle deinen Preis auf der Website anhand des Zeitfensters: Er variiert je nach Datum und Uhrzeit. In der Nähe gibt es ein Restaurant und ein Café, für das Restaurant ist jedoch eine Reservierung erforderlich. Komm zur Öffnungszeit, bevor der Aufzug voll wird.

16. Vessel Aussichtsplattform

Vessel ist als Labyrinth aus 154 Treppenläufen, 80 Plattformen und 2.500 Stufen gebaut (Stand: 09/2026, offizielle Website). Die Struktur erhebt sich 60 Meter über dem Boden im Hudson Yards Komplex. Von hier aus kannst du das gesamte futuristische Viertel überblicken.

Vessel-Aussichtsplattform im Schneefall, Hudson Yards© Anthony Quintano from Mount Laurel, United States · CC BYFoto: Anthony Quintano from Mount Laurel, United States, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Tickets starten bei $10, Kinder unter fünf Jahren haben freien Eintritt, und Einwohner von New York City haben donnerstags freien Eintritt (Stand: 09/2026, Vessel-Bedingungen). Geschäfte und Restaurants befinden sich in der Nähe, im Hudson Yards Komplex. Der Eintritt erfolgt nach Zeitfenster, und sobald du drinnen bist, steigst du die Wendeltreppen hinauf und läufst über die Plattformen in unterschiedlichen Höhen (Stand: 09/2026, offizielle Vessel-Website). Der Haken: Die Zeitfenster werden im Voraus gebucht, und Reservierungen können bis zu zwei Wochen im Voraus ausgebucht sein. Am Morgen kannst du versuchen, einen Platz für den Tag deines Besuchs zu buchen.

Du steigst die Stufen hinauf und läufst in etwa einer Stunde über die Plattformen.

17. Whitney Museum

Das Whitney Museum steht an der Ecke Washington Street und Gansevoort Street. Das von Renzo Piano entworfene Gebäude wurde 2015 eröffnet, und seine neun Etagen werden von einem zentralen Stahlrahmen ohne innere Säulen getragen (Stand: 09/2026, offizielle Website). Dadurch sind die Galerien riesig und verfügen über durchgehende Glaswände.

Modernes Gebäude des Whitney Museum in New York© Ajay Suresh from New York, NY, USA · CC BYFoto: Ajay Suresh from New York, NY, USA, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Die Sammlung amerikanischer Kunst ist hier die vollständigste. Du siehst Werke von Edward Hopper, Pollock und Rothko. Auf dem Dach gibt es eine Open-Air-Aussichtsplattform, und im Inneren gibt es Kinosäle, Werkstätten, Vortragssäle und ein Café. Hier findet auch die Whitney Biennale statt.

Plane deinen Besuch für den Vormittag: Für die Hauptebene brauchst du zwei bis drei Stunden, und die Wechselausstellungen nehmen zusätzliche Zeit in Anspruch.

18. Cooper Hewitt Design Museum

Das Cooper Hewitt ist im Stadtpalais des Multimillionärs Andrew Carnegie untergebracht. Das Museum arbeitet unter dem Motto „Design into Life" und zeigt Industriedesign, Grafikdesign, Textilien und Tapeten (Stand: 09/2026, offizielle Website). Die Ausstellungen hier sind dynamisch, und die Themen überraschen manchmal: Es gab sogar eine Ausstellung über Wohnprojekte für Hunde.

Carnegie Mansion mit Cooper Hewitt Schild© Eden, Janine and Jim from New York City · CC BYFoto: Eden, Janine and Jim from New York City, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

In der Lobby sind das Atelier und die Galerie des Besitzers sowie Tiffany-Glasfenster im Gartenvorraum erhalten. Die Räume fangen den Lebensstil der Epoche ein, und Mark Twain war Gast in diesem Palais. Alle paar Jahre findet hier die National Design Triennial statt. Die Ausstellungen wechseln alle paar Monate, und ein Rundgang durch die vier Etagen dauert ein paar Stunden (Stand: 09/2026, offizielle Website des Cooper Hewitt).

Der Haken: Ohne vorab gebuchtes Ticket kommst du möglicherweise nicht hinein, die Nachfrage ist hoch. Plane deinen Besuch für die zweite Tageshälfte: Von 17 bis 18 Uhr gilt der Eintritt nach dem Prinzip „pay what you wish". Du zahlst so viel, wie du für angemessen hältst.

Interessante Orte in New York auf der Karte

Wir haben alle achtzehn Punkte aus der Liste auf der Karte markiert, damit du deine Route nach Tagen planen kannst.

Interessante Orte in New York

Orte auf der Karte
  1. 1Roosevelt Island Seilbahn 940 Meter über dem East River, Fahrt 2,90 Dollar wie eine U-Bahn-Fahrt
  2. 2Museum Mile Fifth Avenue von der 82. bis zur 105. Straße, über ein Dutzend Museen und das Met mittendrin
  3. 3Barnes & Noble Buchhandlung und Kulturzentrum mit Lesesesseln und Interessenclubs
  4. 4High Line Park auf einer ehemaligen Hochbahntrasse, anderthalb Kilometer lang, Eintritt frei
  5. 5Lowline Lab Unterirdischer Garten mit Licht durch Reflektoren, noch ein Testmodell eines künftigen Parks
  6. 6Prospect Park Zweitgrößter Park der Stadt, Kaskadenwasserfälle, ein See und im Sommer ein Zoo
  7. 7Brooklyn Botanic Garden Garten innerhalb des Prospect Park, betrieben zusammen mit dem Herrenhaus des Architekten Davis
  8. 8New York Botanical Garden Über hundert Hektar in der Bronx, ein viktorianisches Gewächshaus und der Peggy-Rockefeller-Rosengarten
  9. 9Apotheke Geheime Bar in Chinatown, Cocktails mit Kräutertinkturen im Stil einer alten Apotheke
  10. 10Campbell Apartment Bar in der Grand Central Terminal, Aufzug im Art-déco-Stil und der beste Martini laut Stammgästen
  11. 11Mari Vanna Hausmannskost-Restaurant im Interieur einer Wohnung aus der Mitte des letzten Jahrhunderts
  12. 12The IDES Dachbar in Brooklyn mit Panorama auf Manhattan, keine Küche und wenige Plätze
  13. 13The Cloisters Mittelalter-Museum im Norden Manhattans, fünf Kreuzgänge und die Einhorn-Wandteppiche
  14. 14Empire State Building 443 Meter mit Spitze, Aussichtsplattformen im 86. und 102. Stock, Ticket ab 46 Dollar
  15. 15Top of the Rock Aussichtsplattform des Rockefeller Center auf drei Etagen, von hier sieht man das Empire State Building selbst
  16. 16One World Observatory 102. Stock des Freedom Tower, der Aufzug fährt in 47 Sekunden hoch, Glasboden
  17. 17Vessel Labyrinth aus 154 Treppenläufen und 2500 Stufen in Hudson Yards, Ticket ab 10 Dollar
  18. 18Whitney Museum Gebäude von Renzo Piano, umfassendste Sammlung amerikanischer Kunst und ein Bereich auf dem Dach
  19. 19Cooper Hewitt Design Museum Herrenhaus von Andrew Carnegie, Industriedesign und Tiffany-Glasfenster, abends zahlt man, was man will

Die Parks in Brooklyn und der Garten in der Bronx liegen abseits, daher solltest du sie an einem separaten Tag besuchen. Kombiniere Aussichtsplattformen mit einem Abend in Manhattan und fasse die Museen der Upper East Side zu einem Block zusammen. Zu den Punkten im Zentrum Manhattans kannst du zu Fuß gehen, nach Brooklyn und in die Bronx fährst du mit der U-Bahn.

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⁉️🤔 Häufige Fragen

Wie viele Tage brauchst du für die Orte auf der Liste?

In entspanntem Tempo zwei bis drei Tage. Mach die Museum Mile und die Museen der Upper East Side an einem Tag und reserviere einen separaten Tag für die Parks in Brooklyn. Lege Aussichtsplattformen auf den Abend und buche Zeitfenster im Voraus. Wenn du nur einen Tag hast, wähle zwei oder drei Orte statt der ganzen Liste.

Was auf der Liste kannst du kostenlos besuchen?

Die High Line und der Prospect Park sind ganzjährig geöffnet und erheben keinen Eintritt. Vessel ist für Kinder unter fünf Jahren und für Einwohner von New York City donnerstags kostenlos. Das Cooper Hewitt hat einen Abend nach dem Prinzip „pay what you wish". Die übrigen Museen und Aussichtsplattformen erfordern ein Ticket.

Wann ist die beste Zeit für die Aussichtsplattformen?

Plane deinen Besuch zum Sonnenuntergang: Die Lichter gehen an, und das Panorama ist am eindrucksvollsten. Vom Top of the Rock hast du einen Blick auf das Empire State Building selbst, und das Empire State Building hat lange geöffnet. Beim One World Observatory komm zur Öffnungszeit, bevor sich die Schlange am Aufzug bildet.

Musst du Tickets im Voraus buchen?

Ja, für Aussichtsplattformen und beliebte Museen solltest du Zeitfenster online buchen. Vessel öffnet Buchungen im Voraus, bis zu zwei Wochen im Voraus. Beim Empire State Building sind die Abendfenster zuerst weg. Beim Cooper Hewitt kommst du ohne vorab gebuchtes Ticket möglicherweise nicht hinein.

Was kann man in New York mit Kindern unternehmen?

Kindern gefallen normalerweise die High Line, der Prospect Park und der New York Botanical Garden. Im Prospect Park gibt es Pferde, Baseball und einen Zoo. Vessel hält sie mit seinen Treppen und Plattformen bei Laune. Hebe dir die Aussichtsplattformen für den Abend auf, damit du sowohl den Sonnenuntergang als auch die Lichter der Stadt erlebst.

Kurz gesagt: Was sich zu buchen lohnt

New York lässt sich leicht in thematische Tage aufteilen. Besuche die Museen der Upper East Side zusammen, die Parks in Brooklyn an einem anderen Tag und lass die Aussichtsplattformen für den Abend. Buche Zeitfenster für Aussichtsplattformen online; Abendfenster sind zuerst weg.

Wenn du zwei Tage hast: Mach das Met und die High Line. Wenn du drei Tage hast: Füge die Cloisters sowie das Whitney und das Cooper Hewitt Museum hinzu. Wenn du Panoramen suchst: Setze Top of the Rock und One World Observatory auf deine Liste.

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