
Wohin in der Türkei für Landschaften: 20 Orte von Schluchten bis zu antiken Städten
Die Türkei überrascht dich mit mehr als nur den Stränden von Antalya. Auf einer einzigen Reise kannst du eine tiefe Schlucht mit einer antiken Brücke, eine mehrstöckige unterirdische Stadt und die weißen Terrassen von Pamukkale sehen.
Viele Touristen wagen sich nie über ihr Hotel und eine einzige Busrundfahrt hinaus. Dabei verteilen sich die spektakulärsten Landschaften des Landes von der lykischen Küste bis zum Vansee im Osten. Von Antalya nach Kappadokien sind es etwa 550 km, also rund sieben Stunden Fahrt (laut Karte).
Wir haben 20 sehenswerte Orte zusammengestellt, mit Reisezeiten, Öffnungszeiten und Tipps für die Anreise. Das ist eine Arbeitsliste für Urlaubsrouten, kein trockenes Ranking.
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Was du in der Türkei sehen solltest: unsere Auswahl
💡 Kurz gesagt:
- Wenn du eine Woche Zeit hast, plane zwei Tage für Kappadokien und einen Tag für Pamukkale ein und verbringe den Rest deiner Zeit in Antalya.
- Für einen Badeurlaub setze Oludeniz, Kaputas und die Düden-Wasserfälle auf deine Liste.
- Die Damlatas- und die Dim-Höhle sind von Alanya aus gut erreichbar, Köprülü von Antalya oder Manavgat und der Yoruk-Park von Kemer.
- Öffnungszeiten von Museen und Höhlen: Stand: 09/2026, geprüft auf dem offiziellen Portal der türkischen Museen.
Die Navigation nach Regionen hilft dir, einen Ausgangspunkt für deine Reise zu wählen.
Ort | Region | Warum er interessant ist |
|---|---|---|
Kappadokien | Zentraltürkei | Felsenstädte und Heißluftballonfahrten |
Pamukkale | Ägäisregion | Weiße Travertinterrassen |
Oludeniz | Lykische Küste | Türkisfarbene Lagune und Paragliding |
Düden-Wasserfälle | Antalya | Wasserfall, der direkt ins Meer stürzt |
Köprülü-Canyon | Antalya | Rafting und eine antike Brücke über den Fluss |
1. Köprülü-Canyon

Der Name Köprülü bedeutet aus dem Türkischen übersetzt „Schlucht mit Brücke". Die historische Oluk-Brücke verband in der Antike die Flussufer auf der Route zwischen den Regionen Pisidien und Pamphylien.
Der Köprülü-Canyon ist sowohl eine tiefe Schlucht als auch ein Nationalpark in der Nähe von Manavgat, im Großraum Antalya. Die Schlucht wurde vom Gebirgsfluss Köprüçay geformt. Im Park leben Hunderte Baumarten und brütende Vögel.
Hier gibt es viel zu erleben. Du kannst den Fluss hinunter raften, zu Pferd zu den Ruinen des antiken Selge reiten oder mit dem Boot über die Seen und durch die Tunnel einer Karsthöhle fahren. Am einfachsten erreichst du den Canyon mit einer Tour oder mit dem Auto.
- Wie du hinkommst: von Antalya oder Manavgat etwa eine Stunde Fahrt (laut Karte).
- Kosten: Der Parkeintritt ist kostenpflichtig, prüfe den Preis am Eingang.
- Für wen: aktive Paare und Familien mit Teenagern.
- Der Haken: Ohne Auto oder Tour bist du den ganzen Tag unterwegs.
2. Damlatas-Höhle
Im Zentrum von Alanya, direkt neben dem Kleopatra-Strand und der Festung, liegt die Damlatas-Höhle. Sie ist mit tausende Jahre alten Stalaktiten und Stalagmiten geschmückt. Der Name setzt sich aus zwei türkischen Wörtern zusammen: damla bedeutet „Tropfen" und tas bedeutet „Stein", denn von den Decken tropft ständig Wasser.
© © CANONIER · CC BY-SAFoto: © CANONIER, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDie mehrfarbige Beleuchtung verwandelt die Kammern in eine fantastische Welt. Die Luft hier ist reich an Kohlendioxid und gilt als wohltuend bei Asthma. An den Wänden stehen Bänke, auf denen du sitzen und die heilsame Luft einatmen kannst.
Die Höhle ist klein, zwanzig Minuten reichen für einen Besuch. Sie ist täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Geh am Morgen, solange die Kammern noch ruhig sind.
Schilder am Eingang erzählen die Geschichte der Höhle und ihres Mikroklimas. Die Kasse hat dieselben Öffnungszeiten wie die Höhle selbst, und das Ticket gilt für einen Besuch.
- Wie du hinkommst: zu Fuß vom Zentrum Alanyas, neben dem Kleopatra-Strand (laut Karte).
- Kosten: Der Eintritt liegt im unteren zweistelligen Bereich, prüfe den Preis an der Kasse.
- Für wen: Familien und Menschen mit Atemwegserkrankungen.
- Der Haken: Die Höhle ist kompakt, ein gründlicher Besuch dauert höchstens zwanzig Minuten.
3. Dim-Höhle
© Figure · CC BY-SAFoto: Figure, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDie Dim-Höhle liegt am Hang des Berges Cebel Reis, zwölf Kilometer nordöstlich von Alanya, oberhalb der Schlucht des Flusses Dim Çay. Sie ist eine der größten Höhlen der Türkei. Ausgehöhlt wurde sie von Regenwasser, das in einen Spalt im Kalkstein sickerte.
Zehn bis fünfzehn Meter breite Gänge teilen sich in zwei Arme. Der rechte Arm ist kurz, der linke führt tiefer ins Innere. Über die gesamte Länge verlaufen Hängestege, von denen aus sich die Wandmuster aus Stalaktiten und Stalagmiten gut betrachten lassen.
Auf halber Strecke des linken Arms spielt ein Flötist, und der Klang unter den Gewölben zaubert skurrile Bilder hervor. Weiter hinten erreichst du einen kleinen unterirdischen See. Der Besuch dauert höchstens eine halbe Stunde. Steig danach zur Aussichtsplattform hinauf: Von dort siehst du die Dim-Çay-Schlucht und das Taurusgebirge.
- Wie du hinkommst: von Alanya etwa zwanzig Minuten mit dem Auto (laut Karte).
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, prüfe den Preis an der Kasse.
- Für wen: Familien und Freunde leichter Spaziergänge.
- Der Haken: Die letzten Besucher werden bis 18:30 Uhr eingelassen, also komm mit Zeitpuffer.
4. Zeytin-Tas-Höhle

Die Zeytin-Tas-Höhle, was „Olivenkern" bedeutet, wurde bei Belek bei Steinbrucharbeiten entdeckt. Sie ist etwa 14 Millionen Jahre alt. Trotz ihrer fantastischen Schönheit hat sie noch keine touristische Bekanntheit erlangt und ist deshalb ruhig.
Im Inneren gibt es zwei unterirdische Galerien, die durch Kammern verbunden sind. Nur der obere Gang ist für Besucher geöffnet. Von der Decke hängen feinste Stalaktiten und Stalagmiten. Die schönsten, die an zarte Nadeln erinnern, sind in einer Kammer namens Spaghetti versammelt.
Die Wege im Inneren sind eben, du kannst sie sogar mit Absätzen begehen. Die Temperatur bleibt konstant bei etwa 23 Grad, eine Jacke brauchst du also nicht. Hinein kommst du nur in einer Gruppe von höchstens zehn Personen, vom 1. Mai bis 15. Oktober.
- Wie du hinkommst: von Belek oder Kemer mit dem Auto (laut Karte).
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, prüfe den Preis vor Ort.
- Für wen: alle, die eine Höhle ohne Menschenmassen sehen möchten.
- Der Haken: Die Saison ist kurz, vom 1. Mai bis 15. Oktober, und nur mit Gruppe.
5. Beldibi-Höhle
Die Beldibi-Höhle gilt als einer der Hauptpunkte des Beydaglari-Nationalparks. Sie liegt zwischen Antalya und Kemer. Bekannt wurde sie durch ihre Petroglyphen, die einzigen Felszeichnungen dieses Alters in Westasien. Ihren Namen hat die Höhle vom benachbarten Dorf, an dem sich eine Kette von Hotels entlangzieht.
Beldibi ist derzeit offiziell für Besucher geschlossen. Lokale Guides bringen Touristen trotzdem gegen eine separate Gebühr hierher. In der Höhle wurden mehrere Kulturschichten aus dem Mesolithikum, Neolithikum und Paläolithikum gefunden. Haushaltsgegenstände aus den Ausgrabungen sind im Geschichtsmuseum von Antalya ausgestellt.
- Wie du hinkommst: nur mit einem Guide, der eigenständige Zugang ist geschlossen.
- Kosten: Ein lokaler Guide verlangt eine Gebühr für die Begleitung.
- Für wen: alle, die sich für Archäologie interessieren und ungewöhnliche Routen mögen.
- Der Haken: Es gibt keinen offiziellen Zugang, der Besuch ist inoffiziell.
6. Unterirdische Stadt Derinkuyu
© Nevit Dilmen ( talk ) · CC BY-SAFoto: Nevit Dilmen ( talk ), CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsKappadokien ist bekannt für die unterirdischen Städte, die ferne Vorfahren hinterlassen haben. Die größte von ihnen trägt den Namen Derinkuyu. Laut dem offiziellen Portal der türkischen Museen besteht sie aus Hunderten von Kammern, die in weichen Tuff gehauen und durch Gänge und Tunnel verbunden sind.
Die Stadt reicht fast 90 Meter in die Tiefe. Es gab Ställe und Vorratsräume, Wohnquartiere und Küchen, Kirchen und Traubenpressen, und auf der zweiten Ebene war eine Missionsschule in Betrieb. Ein 55 Meter tiefer Lüftungsschacht diente zugleich als Brunnen. Nur etwa ein Zehntel der Stadt ist derzeit für Besucher geöffnet, aber schon das reicht, um die Dimensionen zu erfassen.
Die Gänge sind eng und schwach beleuchtet, also nimm eine Taschenlampe mit. Die Stadt wurde so gebaut, dass Fremde sich im Labyrinth verirren, und du solltest nicht von der Route abweichen. Derinkuyu ist täglich geöffnet, im Sommer von 8 bis 18:45 Uhr, die Kasse schließt zur selben Zeit (Stand: 09/2026, offizielle Website).
Touren zu den unterirdischen Städten Kappadokiens lassen sich leicht auf GetYourGuide finden.
- Anreise: von Göreme oder Nevşehir mit dem Auto, etwa 40 Minuten (siehe Karte).
- Kosten: Eintritt kostenpflichtig, Ticket online im Voraus kaufen.
- Für wen: für alle, die keine Angst vor engen Räumen haben.
- Der Haken: enge, schwach beleuchtete Tunnel, ohne Taschenlampe unangenehm.
7. Düden-Wasserfälle
© Cobija · CC BY-SAFoto: Cobija, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Fluss Düden bildet zwei Düden-Wasserfälle, den oberen und den unteren. Der untere stürzt aus fünfzig Metern Höhe direkt ins Mittelmeer. Abends wird er beleuchtet, und der Blick vom Meer oder vom Park aus ist besonders eindrucksvoll. In der Nähe gibt es Aussichtsplattformen und Rastplätze.
Der zweite Name des Wasserfalls bedeutet übersetzt „hüpfende Wassermelone". Im Düden-Park kannst du über dem Wasser zu Mittag essen, Rafting machen oder mit der Zip-Line fahren.
Der obere Düden liegt elf Kilometer nordöstlich von Antalya. Das Wasser fällt aus fast 28 Metern Höhe und tut das Schätzungen zufolge seit etwa sechshundert Jahren. Im Winter und Frühling ist die Strömung kräftig, in einem trockenen Sommer verwandelt sie sich jedoch in dünne Rinnsale. Wege, Treppen und Brücken führen von verschiedenen Ebenen zum Wasserfall, und in der Nähe gibt es einen Höhleneingang, der einen neuen Blickwinkel auf das Wasser eröffnet.
Nahe der Aussichtsplattform liegen antike Grabstätten aus den ersten Jahrhunderten nach Christus. Der Besuch dauert eine bis anderthalb Stunden, wenn du dir Zeit lässt und alle Ebenen abläufst. Im Winter nimm eine Jacke mit: Am Wasser ist es windig.
- Anreise: von Antalya mit dem Auto oder im Rahmen einer Tour (siehe Karte).
- Kosten: Parkeintritt kostenpflichtig, Preis am Eingang prüfen.
- Für wen: Familien und Fotografen, besonders abends mit Beleuchtung.
- Der Haken: im Sommer ohne Regen ist der Wasserfluss schwach, und am unteren Wasserfall wird es voll.
8. Manavgat-Wasserfall
© Thomas Gensler · CC BY-SAFoto: Thomas Gensler, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/deed.en), Wikimedia CommonsNahe Side liegt die Stadt Manavgat, benannt nach dem Gebirgsfluss. Der Fluss entspringt im Taurusgebirge und trägt sein Wasser bis zum Mittelmeer, wobei er die Stadt durchschneidet. Der Wasserfall selbst versteckt sich in einem Tal, im Zentrum eines kleinen Waldparks.
Der Wasserfall ist nur zwei Meter hoch, aber seine Breite von fast vierzig Metern verleiht Manavgat seine Dimension. Es handelt sich um eine von Menschenhand geschaffene Attraktion: Er entstand durch einen Staudamm. Auf beiden Seiten sind Aussichtsplattformen eingerichtet, die einen vollen Blick auf Wasser und Grün bieten. Der Parkeintritt ist kostenpflichtig, Besuche sind den ganzen Tag über möglich.
- Anreise: von Side oder Manavgat mit dem Auto (siehe Karte).
- Kosten: Parkeintritt kostenpflichtig, Preis am Eingang prüfen.
- Für wen: ein kurzer Zwischenstopp auf dem Weg zu anderen Orten.
- Der Haken: der Wasserfall ist künstlich angelegt und niedrig, daher lohnt sich eine lange Anfahrt nur für den Ausblick nicht.
9. Ölüdeniz
© dronepicr · CC BYFoto: dronepicr, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsÖlüdeniz ist ein Ferienort an der lykischen Küste. Der Name bedeutet übersetzt „totes Meer", doch das Wasser hat hier eine überraschend türkisfarbene Farbe, und die Strände aus hellem Sand und Kies zählen zu den besten an der türkischen Küste.
In Ölüdeniz verbindet sich Badeurlaub mit Ausflügen. Über dem Ort erhebt sich der fast zwei Kilometer hohe Berg Babadağ. Von seinen Hängen starten Gleitschirmflieger, und für Wanderungen sind Bergpfade angelegt.
In der Nähe liegt das Naturschutzgebiet Blaue Lagune. Die Bucht ist vom Land her durch Berge geschützt und vom Meer her durch die Schildkröteninsel. Die Küste ist üppig mit Parkgrün bewachsen, Pinien und Palmen stehen über dem Wasser. Die Lagune hat einen Sandstrand, und ein weiterer malerischer Strand versteckt sich im Schmetterlingstal.
- Anreise: von Fethiye mit dem Dolmuş oder dem Auto, etwa eine halbe Stunde (siehe Karte).
- Kosten: Eintritt zum Strand der Blauen Lagune kostenpflichtig, Preis vor Ort prüfen.
- Für wen: Paare und Gleitschirm-Fans.
- Der Haken: in der Saison wird es in der Lagune voll, also komm zur Öffnungszeit.
10. Olympos
© Josh.artofwayfaring · CC BY-SAFoto: Josh.artofwayfaring, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas antike Olympos liegt in einem Flusstal am Fuß des Berges Tahtalı, etwa fünfundzwanzig Kilometer von Kemer entfernt. Historiker gehen davon aus, dass die Stadt im dritten Jahrhundert vor Christus gegründet wurde. Ausgrabungen laufen hier noch, und nur ein Teil des Geländes ist für Besichtigungen geöffnet.
Schon die Ruinen von Amphitheater, Tempel, Thermen, Werkstätten und einem Abschnitt des Aquädukts zeugen vom Können der antiken Baumeister. Hier siehst du auch lykische Gräber und Sarkophage. Steinerne Uferbefestigungen, die Reste einer Brücke und die Stadtmauer sind an beiden Ufern erhalten.
Rundherum rauscht die Grünzone eines Nationalparks mit Lorbeer- und Feigenbäumen. In der Nähe liegt ein wilder Strand, an dem in der Saison Schildkröten an Land kommen. Die Erkundung der Ruinen lässt sich gut mit Schwimmen verbinden, und der Zugang zum Wasser steht allen offen.
- Anreise: von Kemer mit dem Auto oder per Boot vom Strand Çıralı (siehe Karte).
- Kosten: Eintritt zu den Ruinen kostenpflichtig, Preis an der Kasse prüfen.
- Für wen: Liebhaber der Antike, die auch das Meer wollen.
- Der Haken: nur ein Teil der Stadt ist geöffnet, der Rest liegt unter Ausgrabungen verborgen.
11. Kaputaş-Strand
© Wusel007 · CC BY-SAFoto: Wusel007, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsKaputas zählt zu den besten Stränden der Türkei. Er liegt zwanzig Kilometer von der Stadt Kas entfernt, eingezwängt zwischen Klippen und klein: ein schmaler Streifen aus Kies und Sand direkt am Wasser. Das Wasser ist hier klar und azurblau, und die umliegende Natur ist nahezu unberührt.
Die Infrastruktur ist minimal. Es gibt ein Café, Umkleidekabinen und einen Verleih für Sonnenschirme und Liegen. Bis vor Kurzem war der Strand wild, und der einzige Weg dorthin führte über das Meer. Inzwischen fahren regelmäßig Busse von Antalya und Fethiye hierher.
Von der Bushaltestelle bis zum Wasser musst du zu Fuß gehen, eine Brücke über die Schlucht überqueren und eine lange Steintreppe hinabsteigen. Der Aufstieg zurück ist anstrengender als der Abstieg, also nimm keine überflüssigen Sachen mit. Komm am Morgen, bevor die Reisegruppen eintreffen.
- Anreise: mit dem Bus von Kas, Antalya oder Fethiye, dann zu Fuß und die Treppe hinunter (siehe Karte).
- Kosten: Der Eintritt ist frei, die Liegen- und Schirmvermietung ist kostenpflichtig.
- Für wen: alle, die für klares Wasser die Treppe hinuntersteigen wollen.
- Der Haken: Der Aufstieg über die Treppe ist anstrengend, und die Infrastruktur ist minimal.
12. Grüner Canyon
© Alexander Annenkov from Moscow, Russia · CC BYFoto: Alexander Annenkov from Moscow, Russia, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsIm Taurusgebirge, zehn Kilometer von Manavgat entfernt, liegt ein Tal, das vollständig mit Wasser geflutet ist. Man nennt es den Grünen Canyon. Seinen Namen verdankt der Ort der smaragdgrünen Farbe des Wassers und dem üppigen Grün entlang der Ufer, und die Tiefe des künstlichen Sees wird auf mehrere Dutzend Meter geschätzt.
Einst flossen hier ein Fluss und mehrere Seen, die eine antike römische Stadt versorgten. Heute wird der Stausee von Quellen gespeist, die aus den Bergen herabfließen, und seine Fläche misst Hunderte Hektar. Steile, mit Kiefern bewachsene Felswände spiegeln sich in der Seeoberfläche.
Das gesamte Gebiet ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen, daher sind Schwimmen und Camping reglementiert. Komm am Morgen, solange das Wasser ruhig ist und die Spiegelungen der Felsen deutlich sichtbar sind.
- Anfahrt: von Manavgat mit dem Auto oder mit dem Boot über den See (siehe Karte).
- Kosten: Bootstouren sind kostenpflichtig, erfrage den Preis am Anleger.
- Für wen: ein ruhiger Tag auf dem Wasser und für Fotografen.
- Der Haken: Es ist ein künstlich angelegter See, kein wilder Canyon, und Teile des Ufers sind gesperrt.
13. Nordanatolisches Gebirge
© Adar Yehiam took the pictures Noa made the Panorama · CC BYFoto: Adar Yehiam took the pictures Noa made the Panorama, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.5), Wikimedia CommonsIm Norden der Türkei, entlang der Schwarzmeerküste, erstreckt sich der Gebirgszug des Nordanatolischen, auch Pontischen Gebirges genannt. Es sind Reihen paralleler Bergrücken, getrennt durch Flusstäler und Schluchten. Von West nach Ost steigen die Gipfel von zweitausend auf fast viertausend Meter an, und der höchste von allen ist der Kackar.
Die Hänge sind dicht bewachsen, die Bergluft ist klar, und es gibt Panoramablicke. Man kommt zum Trekking, für Wanderungen auf Wegen und für Picknicks hierher. Die Küstenlinie ist recht flach, und an mehreren Stellen schneiden kleine, von Klippen umschlossene Buchten hinein. Die größte ist die Bucht von Sinop mit der Ferienstadt Sinop.
- Anfahrt: von Trabzon oder Samsun mit dem Auto über die Schwarzmeerstraßen (siehe Karte).
- Kosten: Wanderrouten sind kostenlos, du zahlst nur für die Unterkunft.
- Für wen: alle, die Strände gegen Berge und Wald tauschen möchten.
- Der Haken: weit von Antalya entfernt, erfordert eine separate Reise in den Norden.
14. Vansee

Der Vansee im Osten der Türkei liegt im Armenischen Hochland und ist weit über das Land hinaus bekannt. Nach seiner Fläche ist er der größte Sodasee der Welt. Unter den nicht austrocknenden Salzseen der Erde steht er an vierter Stelle.
Das Wasser ist klar, aquamarinblau und fühlt sich wie eine Seifenlösung an, weil es viel Soda enthält. Einheimische nutzen es seit Jahrhunderten zum Wäschewaschen. Menschen mit empfindlicher Haut wird das Baden in diesem Wasser nicht empfohlen.
Kürzlich wurden am Grund des Sees Ruinen einer etwa dreitausend Jahre alten Festung entdeckt. Vom Ufer aus hast du einen Panoramablick auf den ruhenden Vulkan Nemrut Dagi. Komm zum Sonnenuntergang, wenn Wasser und Berge besonders fotogen sind.
- Anfahrt: Flug nach Van, dann mit dem Auto am Ufer entlang (siehe Karte).
- Kosten: das Ufer ist frei zugänglich, Touren und Bootsfahrten sind kostenpflichtig.
- Für wen: alle, die ungewöhnliche Landschaften und Geschichte suchen.
- Der Haken: Baden ist wegen der Salze und des Sodas nicht für empfindliche Haut geeignet.
15. Kappadokien
© Brocken Inaglory Edit by CillanXC · CC BY-SAFoto: Brocken Inaglory Edit by CillanXC, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia CommonsZentralanatolien überrascht mit einer Region voller fantastischer Landschaften. Kappadokien liegt fernab der Strände, aber es lohnt sich, das Land dafür zu durchqueren. Canyons, unterirdische Städte, Höhlen und in vulkanischen Tuff gehauene Tempel bilden eine Landschaft, die wie eine Filmkulisse wirkt.
Das touristische Zentrum der Region, der Ort Göreme, ist zwischen diesen Felsen gewachsen. Hier sind Gebäude direkt in den Stein geschnitten: Du kannst in einem Höhlenhotel übernachten und in einem Restaurant im Inneren eines Felsens zu Mittag essen. Unter der Erde liegt eine unterirdische Stadt mit mehreren Ebenen aus Gängen und Hallen.
Zusammen mit dem Nationalpark Göreme stehen diese Stätten auf der UNESCO-Welterbeliste. Am einfachsten siehst du alles auf einmal von oben, bei einer Ballonfahrt im Morgengrauen. Die Flüge hängen vom Wetter ab, also buche im Voraus.
- Anfahrt: etwa 550 km von Antalya, einfacher mit einem Flug nach Kayseri oder Nevşehir (siehe Karte).
- Kosten: einzelne Stätten sind kostenpflichtig, prüfe die Ticketpreise vor Ort.
- Für wen: alle, die Landschaften suchen und keine Angst vor frühem Aufstehen haben.
- Der Haken: Ohne Auto ist es schwierig, zwischen den Orten hin- und herzukommen, und Ballonfahrten hängen vom Wetter ab.
16. Lykischer Weg

Die Halbinsel zwischen Antalya und Fethiye wird vom Lykischen Weg durchquert. Die Route hat ihren Namen vom antiken Lykien, das einst dieses Land einnahm. Der Weg führt durch die landschaftlich schönsten Küstenabschnitte und erfordert keine besondere Vorbereitung.
Unterwegs siehst du Klippen, Strände und antike Ruinen. Bergabschnitte wechseln sich mit Schotter- und Asphaltstraßen ab. Du musst nicht die gesamte Route wandern: Sie ist so angelegt, dass jeder Wandertag in einem Ferienort endet, wo du anhalten oder den Weg verlassen kannst.
Nimm Wasser und bequeme Schuhe mit und plane die Route in kurzen Etappen. So hast du Zeit, in den Bergen zu wandern und im Meer zu schwimmen. Prüfe das Wetter im Voraus: Im Sommer werden offene Abschnitte tagsüber sehr heiß.
- Anfahrt: Start in Fethiye oder Antalya, dann zu Fuß auf der Route (siehe Karte).
- Kosten: kostenlos, du zahlst nur für Unterkunft und Verpflegung.
- Für wen: alle, die Wandern und Meer kombinieren möchten.
- Der Haken: Der gesamte Weg ist Hunderte Kilometer lang und lässt sich nicht in einer Reise bewältigen.
17. Pamukkale
© Юрій Хижняк (YuraHiz… · CC BYFoto: Юрій Хижняк (YuraHiz…, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia CommonsPamukkale bedeutet übersetzt „Baumwollschloss" und ist weit über das Land hinaus bekannt. Es sind gewaltige Kalksteinwände mit Terrassen, die wie Eisblöcke aussehen. Mit Eis haben sie nichts zu tun: Die weißen Becken sind mit Thermalwasser aus Quellen unterschiedlicher Temperatur und Zusammensetzung gefüllt.
Eine Kaskade terrassenförmiger Becken zieht sich den Hang hinab, und in der Nähe liegt die antike Stadt Hierapolis. An jedem Becken steht ein Schild mit Wassertemperatur und Zusammensetzung. Den örtlichen Quellen wird nachgesagt, bei Haut- und Gelenkbeschwerden zu helfen.
Nachts werden die Becken beleuchtet, daher sind einige Bereiche auch abends geöffnet. Das Begehen der weißen Travertinterrassen ist nur barfuß erlaubt, um die Oberfläche nicht zu beschädigen. Komm zur Öffnungszeit, bevor sich der Hang aufheizt und solange wenige Reisegruppen unterwegs sind.
Touren zu den Terrassen und zum antiken Hierapolis sind auf GetYourGuide verfügbar.
- Anfahrt: von Denizli mit dem Bus, etwa eine halbe Stunde, dann zu Fuß (siehe Karte).
- Kosten: Der Eintritt zum Gelände ist kostenpflichtig, prüfe den Preis auf der offiziellen Website der Museen.
- Für wen: Paare und alle, die ungewöhnliche Landschaften und Thermalquellen suchen.
- Der Haken: Auf den Travertinterrassen darfst du nur barfuß gehen, und im Sommer ist die Oberfläche heiß.
18. Antikes Pergamon

Pergamon wurde im zwölften Jahrhundert v. Chr. gegründet. Die antiken Ruinen liegen sechsundzwanzig Kilometer vom Ägäischen Meer entfernt. Die Stadt erlebte ihre Blüte in hellenistischer Zeit und fiel später an die Römer. Die Akropolis ist auf einem etwa dreihundert Meter hohen Hügel erhalten.
Die Größe der Stadt lässt sich an den Fragmenten der Tempel des Trajan und der Athena sowie an den Ruinen der Bibliothek von Pergamon erahnen, einer der berühmtesten der Antike. Unterhalb des Trajan-Tempels beeindruckt die Steilheit des Amphitheaters, und in der Nähe liegt das Fundament des Zeus-Altars.
Setze deinen Besuch im Asklepieion-Komplex fort, der seit der Antike als Heilstätte bekannt ist. Er umfasste eine medizinische Schule, Tempel, eine Quelle mit Heilwasser, eine Bibliothek, ein Theater und ein Krankenhaus. Unten, am Bett des Flusses Bergama, sind die Ruinen der Roten Basilika aus frühchristlicher Zeit erhalten.
- Anfahrt: von Izmir oder Bergama mit dem Auto, etwa eine halbe Stunde (siehe Karte).
- Kosten: Der Eintritt zur Akropolis ist kostenpflichtig, erfrage den Preis an der Kasse.
- Für wen: Liebhaber antiker Geschichte und Architektur.
- Der Haken: Die Akropolis liegt auf einem hohen Hügel, und der Aufstieg kostet Zeit und Kraft.
19. Antike Stadt Phaselis
© Vadim Indeikin · CC BY-SAFoto: Vadim Indeikin, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsAm Fuß des Berges Tahtali, der schon in der Ilias erwähnt wird, liegt das antike Phaselis. Die markanten Felsen, Strände und ein stiller Hafen mit weißen Yachten machen die Stadt sehr schön, bekannt ist sie aber vor allem für ihre antiken Monumente. Der Legende nach wurde Phaselis im siebten Jahrhundert v. Chr. von Siedlern aus Rhodos gegründet.
Die Ruinen stammen aus römischer und byzantinischer Zeit. Reste der Stadtmauer am Eingang und Fragmente eines Tempels gehen auf das dritte Jahrhundert v. Chr. zurück. Am Hang der Akropolis ist ein Theater zu sehen, und jenseits des nördlichen Hafens liegt eine Nekropole auf den Hügeln.
Besonders beeindruckend ist das antike Aquädukt, das die Stadt mit Wasser aus einer Quelle im nördlichen Hügel versorgte. Bei einem Spaziergang durch Phaselis kommst du an drei Stadtagoren vorbei, siehst antike Bäder nahe dem Platz und hörst Legenden über die Göttin Athene, die Schutzherrin der Stadt.
- Anfahrt: von Kemer mit dem Auto, etwa eine halbe Stunde (siehe Karte).
- Kosten: Der Eintritt zum Gelände ist kostenpflichtig, die Gebühr erfährst du an der Kasse.
- Für wen: alle, die Ruinen am Meer lieben und Sightseeing mit Strand verbinden möchten.
- Der Haken: Bei Hitze bietet das offene Gelände wenig Schatten und keine Möglichkeit, sich unterzustellen.
20. Yoruk Park
Der Yoruk Park ist ein ethnografisches Dorf nahe Kemer, am Berg Kucukburun am Mittelmeer. Er bildet das Alltagsleben der türkischen Yoruk-Nomaden nach, die mal in den Bergen und mal im Tal lebten. Der Park hat seinen Namen von ihnen.
In Zelten und Häusern werden Gegenstände der nationalen Kultur und Rituale gezeigt. Menschliche Figuren stellen nationale Kleidung und Szenen von Handwerkern bei der Arbeit dar: Hier werden Teppiche gewebt und Lederwaren ausgestellt. Die Gäste werden mit traditionellen Gerichten und Su Böreği bewirtet, einer Pastete mit verschiedenen Füllungen.
Nach dem Rundgang durch das Dorf führt der Weg zu einer Café-Terrasse. Von dort hast du einen Blick auf das Grün und das in der Ferne liegende Kemer. Komm am Nachmittag vorbei, wenn die Hitze nachlässt.
- Anfahrt: von Kemer mit dem Auto, wenige Minuten vom Zentrum entfernt (siehe Karte).
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, die Gebühr erfährst du an der Kasse.
- Für wen: Familien mit Kindern und alle, die sich für lokale Kultur interessieren.
- Nicht für: alle, die ein authentisches Nomadendorf statt eines Museums suchen.
Touren und Tickets
Geführte Touren, Tickets ohne Anstehen und Aktivitäten — die meisten Angebote sind kostenfrei stornierbar.
Angebote auf GetYourGuide ansehenDas Widget wird nach Ihrer Zustimmung geladen.
Die schönsten Orte der Türkei auf der Karte
Alle zwanzig Orte sind auf der Karte unten markiert. Plane deine Route im Voraus, damit du deinen Urlaub nicht auf der Straße zwischen den Städten verbringst.
Die schönsten Orte der Türkei
Orte auf der Karte
- 1Köprülü-Canyon Schlucht mit antiker Brücke und Rafting bei Manavgat
- 2Damlataş-Höhle Höhle mit Stalaktiten im Zentrum von Alanya
- 3Dim-Höhle Eine der größten Höhlen Europas mit Hängebrücken
- 4Zeytintaş-Höhle Wenig bekannte Höhle mit Spaghetti-Saal bei Belek
- 5Beldibi-Höhle Höhle mit Petroglyphen, offiziell für Besucher geschlossen
- 6Unterirdische Stadt Derinkuyu Größte unterirdische Stadt Kappadokiens, reicht 90 m in die Tiefe
- 7Düden-Wasserfälle Der untere Wasserfall stürzt direkt ins Mittelmeer
- 8Manavgat-Wasserfall Künstlicher breiter Wasserfall im Waldpark bei Side
- 9Ölüdeniz Ferienort mit türkisfarbener Lagune und Gleitschirmfliegen
- 10Olympos Antike Stadt im Flusstal am Berg Tahtalı
- 11Kaputaş-Strand Schmaler Strand zwischen Felsen, Treppenabstieg durch eine Schlucht
- 12Grüner Canyon Smaragdgrüner künstlicher See bei Manavgat
- 13Nordanatolisches Gebirge Pontisches Gebirge entlang der Schwarzmeerküste
- 14Vansee Weltgrößter Sodasee im Osten der Türkei
- 15Kappadokien Felsenstädte, Höhlen und Heißluftballonflüge
- 16Lykischer Weg Wanderweg von Antalya nach Fethiye entlang malerischer Küste
- 17Pamukkale Kalkterrassen mit Thermalwasser bei Hierapolis
- 18Antikes Pergamon Antike Akropolis mit Tempelruinen und einer Bibliothek
- 19Antike Stadt Phaselis Antike Ruinen am Fuß des Berges Tahtalı mit Strand und Hafen
- 20Yörük-Park Ethnografisches Dorf der Yörük-Nomaden bei Kemer
⁉️🤔 Häufige Fragen
Wie viele Tage braucht man für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Türkei?
Für Landschaften und antike Städte solltest du mindestens eine Woche einplanen. Zwei Tage entfallen auf Kappadokien, ein Tag auf Pamukkale und der Rest auf Antalya, Ölüdeniz und den Lykischen Weg. Wenn du in entspanntem Tempo reisen möchtest, nimm dir zehn bis vierzehn Tage Zeit.
Wann ist die beste Reisezeit für Kappadokien?
Das ruhigste Wetter und der beste Wind für Heißluftballons herrschen im Frühling und Herbst. Im Sommer ist es tagsüber heiß, und im Winter werden einige Routen und Flüge wegen Schnee und Wind abgesagt. Buche deinen Flug im Voraus und halte dir einen Reservetag für schlechtes Wetter frei.
Kann man die Damlatas- und die Dim-Höhle ohne Tour besuchen?
Ja, beide Höhlen bei Alanya sind für eigenständige Besuche geöffnet, und du kaufst die Tickets an der Kasse. Eine Tour brauchst du nur dort, wo du ohne Auto nicht hinkommst: Köprülü Canyon, die Wasserfälle oder Beldibi, das offiziell für Touristen gesperrt ist.
Was sollte man in der Türkei mit Kindern ansehen?
Kindern gefallen meist der Yoruk Park mit seinen Nomaden, die Damlatas-Höhle mit ihrer Beleuchtung und die Düden-Wasserfälle. Für einen entspannten Tag eignen sich der Manavgat-Wasserfall oder eine Bootsfahrt auf dem See im Green Canyon. Lange Wanderrouten hebst du dir besser für ein anderes Mal auf.
Lohnt sich ein Besuch des Vansees und des Nordanatolischen Gebirges?
Das sind weit entfernte Ziele für alle, die die Küste schon gesehen haben. Der Vansee und das Pontische Gebirge erfordern einen separaten Flug und mehrere Tage. Wenn du einen kurzen Urlaub in Antalya hast, wählst du besser Ölüdeniz, Pamukkale und Kappadokien.
Kurz gesagt: was du buchen solltest
Wenn du eine Woche Zeit hast, plane zwei Tage für Kappadokien und einen Tag für Pamukkale ein. Die restlichen Tage verbringst du in Antalya: Düden-Wasserfälle, Köprülü und die Höhlen von Alanya.
- Wenn du wegen der Landschaften kommst: Starte in Kappadokien und fahre dann nach Pamukkale.
- Wenn du mit Kindern reist: Wähle Yoruk Park, die Damlatas-Höhle und die Düden-Wasserfälle.
- Wenn du Meer und Geschichte willst: Entscheide dich für den Lykischen Weg, Olympos und Phaselis.
- Wenn du einen entspannten Tag brauchst: Fahre zum Green Canyon oder zum Manavgat-Wasserfall.
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