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30 Schönste Strände auf Teneriffa: wo du baden kannst und wie du hinkommst

30 Schönste Strände auf Teneriffa: wo du baden kannst und wie du hinkommst

Teneriffas Strände sind alles andere als gleich. Im Süden findest du importierten goldenen Sand und ruhiges Wasser hinter Wellenbrechern. Im Norden und Westen zeigt die Insel ihren Charakter: schwarzer Vulkansand, Kiesel und ein kraftvoller Atlantik.

Die Wahl ist schwer. Der eine Küstenabschnitt ist perfekt für ein Kind, ein anderer wird wegen der Wellen zum Schwimmen gesperrt. 2026 tragen 11 Strände der Insel die Blaue Flagge, und das sind nicht immer die schönsten Buchten (Stand: 07/2026, ADEAC-Liste). Unten haben wir 30 Teneriffa-Strände mit Fotos, Infrastruktur und ehrlichen Haken zusammengestellt.

Teneriffa-Strände: ein schneller Überblick

💡 Kurz gesagt:

  • Der Süden der Insel (Adeje, Arona) ist mit importiertem Sand bedeckt und durch Wellenbrecher geschützt: ruhiges Schwimmen und dichte Infrastruktur.
  • Der Norden und Westen bewahren Vulkansand, Kiesel und Wellen: eine Wahl für Surfen, Tauchen und Ruhe.
  • Alle Teneriffa-Strände sind kostenlos und für alle zugänglich; du zahlst nur für Liegen, Sonnenschirme und Duschen.
  • Infrastruktur und Zugang: Stand: 09/2026, laut dem offiziellen Teneriffa-Tourismusportal

Entscheidend ist nicht die Seite der Insel, sondern wie geschützt die Bucht ist. Wenn du einen sanften Einstieg und warmes Wasser brauchst, schau in den Süden. Wenn du Wellen, schwarzen Sand und wenige Menschen willst, fahr in den Norden und Westen.

Deine Situation

Strand

Schwimmen mit einem Kind

Playa de las Teresitas

Premium-Urlaub

Playa del Duque

Surfen und Kitesurfen

Playa del Médano

Schwarzer Sand und Ruhe

Playa de la Arena

Tauchen und Schnorcheln

Playa Montaña Amarilla

Promenade und Cafés

Playa de las Vistas

Wilde Natur, ein Auto

Playa del Bollullo

Natürliche Lavapools

Playa de la Jaquita

1. Playa del Duque

Die Playa del Duque trägt 2026 die Blaue Flagge (Stand: 07/2026, ADEAC-Daten 2026). Sie ist das Aushängeschild von Costa Adeje im Süden der Insel. Der Küstenabschnitt ist mit importiertem hellem Sand bedeckt, aber an manchen Stellen schimmert dunkler Vulkansand darunter hervor. Der Wassereinstieg ist sanft, und es gibt fast keine Wellen.

Das Resort ist auf entspannten Urlaub und ein höheres Budget ausgerichtet. Es ist sauber, es gibt Mülleimer, Cafés sowie Sonnenschirm- und Liegenverleih. Familien und Paare, die Komfort über wilde Natur stellen, kommen hierher.

Sandstrand mit Urlaubern und Hotels an der Küste© Marc Ryckaert · CC BYFoto: Marc Ryckaert, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons
  • Kosten: Eintritt frei; Liegen, Sonnenschirme und Duschen kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: für alle, die Komfort schätzen und bereit sind zu zahlen; nicht für alle, die einen leeren Küstenabschnitt suchen.
  • Der Haken: Die Preise in den Strandcafés und beim Verleih sind hoch.

2. Playa de Fañabé

Die Playa de Fañabé liegt neben der Playa del Duque, ist aber eine Stufe günstiger. Der Sand hier ist grau: Über Jahre wurde importierter Sand auf den Vulkansand aufgebracht, sodass keine schwarzen Stellen mehr übrig sind. Der Wassereinstieg ist ruhig, und der Küstenabschnitt ist sauber.

Familien mit Kindern und ältere Urlauber wählen diesen Strand. Es gibt Wasserattraktionen für die Kleinen, und nahe gelegene Geschäfte verkaufen Badeanzüge, Sonnenschirme und Schwimmbrillen. Ein wichtiges Detail: Die Dusche hier ist kostenlos, aber die Toilette ist nur kostenpflichtig.

Strand mit Sand, Menschen, Sonnenschirmen und Palmen© Edgar El · CC BYFoto: Edgar El, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons
  • Kosten: Eintritt und Duschen frei; Liegen und Toiletten kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: für Familien mit Kindern und einen gemütlichen Urlaub; nicht für Surfer.
  • Der Haken: Die Toilette ist kostenpflichtig, und kostenlose Einrichtungen sind rar.

3. Playa de Torviscas

Die Playa de Torviscas setzt die Playa de Fañabé ohne klare Grenze fort. Auf Karten sind diese Küstenabschnitte sogar mit einem Schrägstrich beschriftet: Playa de Fañabé / Playa de Torviscas. Zusammen bilden sie einen langen Sandstreifen.

Abends öffnen hier Restaurants, Bars und Diskotheken und laufen bis spät. Du willst einen ruhigen Abend? Geh die Promenade entlang und beobachte den Sonnenuntergang.

Torviscas-Strand mit dunklem Sand und Bergen© Wouter Hagens · CC BY-SAFoto: Wouter Hagens, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons
  • Kosten: Eintritt frei; Liegenverleih kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: für alle, die Strand mit Nachtleben verbinden; nicht für Liebhaber der Ruhe.
  • Der Haken: Nachts ist es wegen der Bars und Diskotheken laut.

4. Playa de Troya

In Costa Adeje lebt die Playa de Troya von jungem Publikum: Rundherum gibt es reichlich günstige Unterkünfte. Formal sind es zwei Küstenabschnitte, Troya 1 und Troya 2, aber die Grenze zwischen ihnen ist unsichtbar. Der Streifen erstreckt sich über etwa 400 Meter, und an manchen Stellen erreicht die Breite 80 Meter (laut Karte).

Die Infrastruktur ist einfach: Liegenverleih, Sonnensegel, eine Toilette und eine Dusche. Alles ist günstiger als in den benachbarten Resorts. Der Ort ist voller preiswerter Bars und Restaurants, einige haben bis spät in die Nacht geöffnet.

  • Kosten: Eintritt frei; Verleih und Duschen kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: für junge Leute und Budgetreisen; nicht für Familien mit kleinen Kindern.
  • Der Haken: Laut und voll, und die Wellenbrecher dämpfen die Wellen nicht gut.

5. Playa de la Pinta

Die Playa de la Pinta ist wegen ihres Hafens Puerto Colón einprägsam. Sie ist durch einen kleinen Wellenbrecher abgetrennt und dient als Liegeplatz für Yachten und Boote. Dank dieses Schutzes gibt es am Ufer fast keine Wellen, und das Wasser erwärmt sich schnell.

Die Leute kommen normalerweise für aktive Erholung hierher: Verleih von Wassersportausrüstung, Bootsausflüge, Angeln. Der Küstenabschnitt ist mit importiertem gelbgrauem Sand bedeckt, und es gibt einen sanften Einstieg und warme Flachwasserzonen für Kinder. Manche Touristen haben das Gefühl, dass die Nähe des Hafens die Wasserqualität mindert, und gehen stattdessen an benachbarten Küstenabschnitten schwimmen.

Strand Playa de la Pinta mit Liegen und Wasser© Tuxyso · CC BY-SAFoto: Tuxyso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons
  • Kosten: Eintritt frei; Liegenverleih, Duschen und Toiletten kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: für alle, die Schwimmen mit einem Bootsausflug verbinden wollen; nicht für alle, die völlige Ruhe suchen.
  • Der Haken: Das Wasser in der Nähe des Hafens ist weniger sauber als an benachbarten Stränden.

6. Playa del Bobo

Die Playa del Bobo ist klein und gepflegt. Die Anlage ist ordentlich, es gibt Behälter für getrennten Abfall, und der Sand ist sauber. Der Meereseinstieg ist sanft und der Boden sandig, daher ist das Schwimmen für Erwachsene und Kinder gleichermaßen angenehm.

An der Strandpromenade gibt es viele Bars und kleine Restaurants mit europäischer und lokaler Küche. Greif auf der Speisekarte zu den Meeresfrüchten: Muscheln, Oktopus, Tintenfisch und frischer Fisch. Abends ist es angenehm, am Ufer entlangzugehen und den Sonnenuntergang zu beobachten.

Wellenbrecher an einer felsigen Küste an einem bewölkten Tag
  • Kosten: Eintritt frei; die Toilette ist kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: für einen ruhigen Budgeturlaub; nicht für alle, die viel Platz brauchen.
  • Der Haken: Der Strand ist klein, daher ist der Platz begrenzt.

7. Playa Honda

Die Playa Honda ist die Wahl der Surfer. Der Atlantik beruhigt sich an diesem Küstenabschnitt nicht, daher erwischen hier sogar Anfänger Wellen. Der Boardverleih ist direkt am Strand verfügbar, und Anfänger können Unterricht bei einem Lehrer nehmen.

Der Spot ist zum Schwimmen schlecht geeignet: Der Küstenabschnitt ist kiesig, der Wassereinstieg steil, und die Dünung ist konstant. Auch das Sonnenbaden ist nicht besonders bequem, obwohl Liegen und Sonnensegel verfügbar sind. Unterkünfte in der Nähe passen zu jedem Budget.

  • Kosten: Eintritt frei; Board- und Liegenverleih kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: für Surfer und aktive Erholung; nicht für ruhiges Schwimmen mit Kindern.
  • Der Haken: Kiesiger Küstenabschnitt und konstante Wellen.

8. Playa del Camisón

Playa del Camisón empfängt dich mit Ruhe nach dem lauten Las Américas. Du kannst hier ein paar Stunden verbringen oder deinen ganzen Urlaub bleiben. Statt Vulkansand wurde feiner weißer Sand aufgeschüttet, und der Einstieg ins Meer ist sandig und sanft.

Halbkreisförmige Wellenbrecher schließen die Bucht vom Atlantik ab. Selbst wenn der Ozean rau ist, ist das Schwimmen in der Bucht erlaubt. Am Strand gibt es einen Verleih für Wassersportausrüstung, und Anfänger können Stunden bei einem Lehrer nehmen.

Die Anlage ist gepflegt: Müll wird getrennt gesammelt, Sonnendächer, Duschen und Toiletten sind vorhanden. Unterkünfte direkt am Strand sind am teuersten; weiter vom Ufer entfernt sinken die Preise. Essen kannst du, ohne den Strand zu verlassen. Nach dem Entspannen lohnt sich ein Spaziergang nach Las Américas: In der Straße Las Pirámides liegt das Ausstellungszentrum Pirámide de Arona, das Shows und Aufführungen beherbergt. Ein Boutiquenviertel ist in der Nähe.

Camison-Strand mit Palmen und Sonnenschirmen bei Sonnenuntergang© Tuxyso · CC BY-SAFoto: Tuxyso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons
  • Kosten: Eintritt frei; Liegen und Verleih sind kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: für alle, die ihren Urlaub selbst planen und Ruhe schätzen; nicht für alle, die Partys rund um die Uhr suchen.
  • Der Haken: Die Preise für Unterkünfte direkt am Strand sind hoch.

9. Playa de las Vistas

Playa de las Vistas ist 2026 einer der Strände mit Blauer Flagge (Stand: 07/2026, ADEAC-Liste (Bandera Azul) 2026). Sie ist einer der breitesten und längsten Küstenabschnitte in Arona. Der Sand ist goldgelb, fein und weich, angenehm zum Barfußlaufen.

Wellenbrecher trennen die Bucht vom Ozean, sodass Wellen das Schwimmen kaum stören. Der Boden ist sandig und fällt sanft ab. Am Ufer gibt es Beachsoccer- und Volleyballfelder, die Ausrüstung kann ausgeliehen werden. Auch Surfer finden hier Boardverleih.

Das Leben hier steht nie still: Bars und Restaurants haben bis zum Morgen geöffnet, und die Promenade eignet sich perfekt für abendliche Spaziergänge. Wohnungen direkt am Strand sind am teuersten, weiter vom Ufer entfernt sinken die Preise. Beachte eine Nuance: Alle Angebote sind auf die Hochsaison ausgerichtet, und in der Nebensaison leert sich der Strand, es gibt fast keine Unterhaltung.

Panorama des Strandes Playa de las Vistas mit Wellenbrecher
  • Kosten: Eintritt und Infrastruktur frei, Verleih kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: für aktive Erholung und Abendspaziergänge; nicht für alle, die Ruhe suchen.
  • Der Haken: Außerhalb der Hochsaison läuft das Angebot kaum.

10. Playa de Los Cristianos

Playa de Los Cristianos geht in die Playa de las Vistas über und teilt sich mit ihr die Infrastruktur: Reinigung, Liegenverleih, Duschen und Toiletten. Aber vom Charakter her ist sie ein anderer Strand, ruhig und gemächlich. Familien mit Kindern und ältere Urlauber wählen sie.

Wichtige Aktualisierung: 2026 hat Los Cristianos seine Blaue Flagge verloren, der einzige derartige Verlust auf den Kanarischen Inseln in diesem Jahr (Stand: 07/2026, ADEAC-Liste (Bandera Azul) 2026). Die Flagge wird für Wasserqualität, Sicherheit und Service vergeben, und in dieser Saison hat der Strand sie nicht bestätigt.

In der Nähe liegt ein Hafen, von dem aus Yachten, Katamarane und Bananenboote ablegen. Vom Ufer aus ist ein erloschener Vulkan sichtbar, Wege führen zu seinem Gipfel. Die südlichen Ferienorte sind leicht erreichbar, und der Strand liegt nur ein paar Stationen von Las Américas mit seinen Geschäften und Wasserparks entfernt.

Sandstrand von Los Cristianos mit Ort und Bergen© Guillaume Baviere from Uppsala, Sweden · CC BY-SAFoto: Guillaume Baviere from Uppsala, Sweden, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons
  • Kosten: Eintritt frei, Liegen und Sonnenschirme kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: für ruhigen Familienurlaub; nicht für Nachtleben.
  • Der Haken: Das Wasser in Hafennähe ist weniger sauber, und Schwimmen ist an der benachbarten Playa de las Vistas angenehmer.

11. Playa de los Guios

Playa de los Guios liegt am Fuß der Klippen von Los Gigantes. Die steilen Wände schützen den Strand nicht nur vor Wind, sondern erwärmen das Wasser zusätzlich. Nur ein kleiner Teil der Küste ist zum Schwimmen freigegeben: Felsen und große Kiesel wurden nicht überall entfernt, und der Einstieg ins Wasser ist steinig.

Der Sand hier ist natürlich, schwarz und vulkanisch. Bei starkem Wellengang weichen Besucher auf ein natürliches Becken am Ufer aus: Lava ist erstarrt und hat einen Pool gebildet, den der Ozean füllt. Die Ränder des Beckens wurden befestigt.

Der Ort richtet sich an überdurchschnittliche Budgets: Hotels und Apartments sind teurer als anderswo auf Teneriffa. Vom Hafen aus können Yachten und Boote gemietet werden. Nachtclubs gibt es keine, aber tagsüber viele Bars und Restaurants. Von hier aus lässt sich bequem die Route in die Masca-Schlucht (Barranco de Masca) erwandern.

Schwarzer Sandstrand und Klippen von Los Gigantes© Photograph by Mike Peel ( www.mikepeel.net ). · CC BY-SAFoto: Photograph by Mike Peel ( www.mikepeel.net )., CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons
  • Kosten: Eintritt frei, Liegen, Sonnenschirme, Dusche und Toilette kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: für ruhige Paare und Familien; nicht für Partys oder Reisen mit kleinem Budget.
  • Der Haken: steiniger Einstieg und hohe Unterkunftspreise.

12. Playa Chica

Playa Chica hat unberührten schwarzen Vulkansand bewahrt. In anderen Ferienorten der Insel wurde er längst durch importierten hellen Sand ersetzt, aber hier ist der Strand so geblieben, wie er ursprünglich war. Allein dafür lohnt es sich, mindestens einmal vorbeizuschauen.

Die Infrastruktur ist minimal: Liegen, eine Toilette und Mülleimer. Strandimbisse bieten einen kleinen Imbiss an, aber der Komfort ist begrenzt. Der Strand liegt neben einem Fischerdorf und dessen Hafen, daher ist das Wasser in Ufernähe nicht das sauberste. Schwimmen ist hier weniger angenehm als Sonnenbaden.

  • Kosten: Eintritt frei, Liegenverleih und Toilette kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: für alle, die den ursprünglichen Strand der Insel sehen möchten; nicht für ausgedehntes Schwimmen.
  • Der Haken: Das Wasser in Hafennähe ist mit Spuren von Schiffstreibstoff belastet.

13. Playa de la Arena

Playa de la Arena in Puerto de Santiago (Santiago del Teide) trägt 2026 eine Blaue Flagge (Stand: 07/2026, ADEAC-Bericht 2026). Der Strand ist mit natürlichem Vulkansand bedeckt. Tagsüber wird er so heiß, dass man nicht barfuß darauf laufen kann, also nimm Schuhe mit.

Ein Wellenbrecher schließt die Bucht ab, daher gibt es hier fast keine hohe Brandung. Vom Ufer aus hat man den Blick auf steile Klippen. Eine Ausfahrt von der Schnellstraße führt zu einem gepflegten kostenlosen Parkplatz.

Die Infrastruktur ist gut ausgebaut: ein Sportplatz, Verleih von Wasser- und Strandausrüstung, Ruhezonen, Dusche, Toilette, eine separate Zugangsrampe für Rollstuhlfahrer und ein Radweg entlang des Ufers. In der Hochsaison kannst du Hochseeangeln buchen, dein Fang wird direkt auf der Yacht zubereitet. Der Nationalpark Teide ist in der Nähe: Wenn du vom Herumliegen genug hast, mach dich auf den Weg dorthin.

Schwarzer Sandstrand Playa de la Arena mit Urlaubern auf Teneriffa© dronepicr · CC BYFoto: dronepicr, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons
  • Kosten: Der Eintritt ist frei, einige Angebote sind kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: Für ruhige Erholung und Aussicht; nicht für kleine Kinder.
  • Der Haken: Felsbrocken am Grund und ein steiler Abfall nahe dem Ufer.

14. Punta Blanca

Punta Blanca ist für Surfer gemacht. Die Wellen sind hier gut, besonders außerhalb der Hochsaison. Der Grund ist die Basis eines vulkanischen Riffs, Anfänger sollten hier also nicht üben. Das ist ein Spot für erfahrene Sportler.

Das Ufer eignet sich nicht zum normalen Schwimmen: Die Wellen sind konstant und der Streifen ist mit Kieseln bedeckt. Es gibt keinen Verleih von Liegen oder Sonnenschirmen. Aber es gibt eine Dusche, Toilette, Mülleimer und Parkplätze, und kleine Imbissbuden servieren Essen zu vernünftigen Preisen. Rettungsschwimmer achten auf die Sicherheit.

Kieselstrand und Meer bei Punta Blanca© Xemenendura · CC BY-SAFoto: Xemenendura, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons
  • Kosten: Der Eintritt ist frei, kein Liegenverleih.
  • Für wen / Nicht für: Für erfahrene Surfer; nicht für Familien und ruhiges Schwimmen.
  • Der Haken: Kiesel, konstante Wellen und minimale Ausstattung.

15. Playa de la Jaquita

Die Playa de la Jaquita trägt 2026 die Blaue Flagge (Stand: 07/2026, ADEAC-Liste (Bandera Azul) 2026). Nach der Renovierung gehört der Strand inzwischen zu den am besten gepflegten im Westen der Insel. Entlang der Wasserkante wurden Palmen gepflanzt, darunter laden Bänke zum Ausruhen ein.

Der Strand ist mit natürlichem schwarzem Sand bedeckt. Wellen machen Badenden selten zu schaffen. Entlang des Ufers sind natürliche Becken aus erstarrter Lava erhalten geblieben: Sie eignen sich herrlich für ein wohltuendes Salzwasserbad. Am Strand gibt es Rettungsschwimmer, Liegen- und Schirmverleih, Duschen und eine kostenpflichtige Toilette.

Es gibt nur einen Haken: Der Boden fällt schnell ab, und nahe am Ufer liegen große Felsen. Sei vorsichtig, wenn du ins Wasser gehst.

  • Kosten: Der Eintritt ist frei, Liegen, Schirme und die Toilette sind kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: zum ruhigen Schwimmen und für natürliche Badebecken; nicht für Kleinkinder ohne Aufsicht.
  • Der Haken: Felsen am Boden und ein schnell tiefer werdender Meeresboden.

16. Playa de Alcalá

Der Strand Playa de Alcalá gehört zum Dorf Alcalá in Guía de Isora. Hier leben Fischer und Bauern, und der Tourismus wird von einigen Hotels unterschiedlicher Kategorien getragen. Auf dem örtlichen Fischmarkt wird der Tagesfang verkauft.

Bucht mit schwarzem Sand unterhalb der Klippen von Alcala© Falk2 · CC BY-SAFoto: Falk2, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Hotel Gran Meliá verfügt über ein großes Meerwasserbecken. Zwei weitere bemerkenswerte Strände, Playa de Méndez und Playa de la Jaquita, liegen in der Nähe, daher ist Alcalá ein praktischer Ausgangspunkt für ein paar Tage. Du bekommst einen ruhigen Urlaub ohne Menschenmassen und laute Clubs.

  • Kosten: Der Eintritt ist frei.
  • Für wen / Nicht für: für einen ruhigen Urlaub und frischen Fisch; nicht fürs Nachtleben.
  • Der Haken: wenige Hotels, begrenzte Auswahl an Unterkünften.

17. Playa de Méndez

Die Playa de Méndez ist durch Felsen vor dem Atlantik geschützt: Sie bilden eine natürliche Wellenbrecher und umschließen die kleine Bucht halbkreisförmig. Wellen gibt es hier kaum, dafür ist der Strand mit großen und kleinen Kieseln bedeckt.

Barfuß über die Kiesel zu laufen ist unmöglich, es verkrampft die Füße. Auch der Boden im Wasser ist felsig, schwimme also in speziellen Wasserschuhen. Liegen- oder Schirmverleih gibt es nicht, ebenso wenig eine Rettungsschwimmerstation. Um Schatten musst du dich selbst kümmern.

Dafür ist es hier ruhig und selbst in der Hochsaison wenig besucht. Von Alcalá aus ist der Strand zu Fuß erreichbar, daher entscheiden sich viele für diesen Ort, wenn sie Abgeschiedenheit suchen.

  • Anreise: zu Fuß vom Dorf Alcalá.
  • Kosten: Der Eintritt ist frei, kein Verleih.
  • Für wen / Nicht für: für Abgeschiedenheit und ruhiges Schwimmen; nicht für Familien mit kleinen Kindern.
  • Der Haken: keine Rettungsschwimmer und kein Verleih, Wasserschuhe erforderlich.

18. Playa de San Juan

Die Playa de San Juan trägt die Blaue Flagge und gilt als einer der besten Familienstrände der Insel (Stand: 07/2026, ADEAC-Liste (Bandera Azul) 2026). Der Strand ist mit weißem Sand bedeckt, stellenweise mit Kieseln durchmischt. Die Bucht ist durch einen Wellenbrecher zuverlässig geschützt, und der Einstieg ins Wasser ist sanft.

Die Infrastruktur ist gut durchdacht: Es gibt einen Kinderspielplatz und einen Sportbereich, Duschen, Toiletten, Sonnensegel und Liegen. Rettungsschwimmer achten auf die Sicherheit. Der eigene Yachthafen ermöglicht es, eine Yacht für einen Ausflug entlang der Küste zu chartern.

Der Strand liegt abseits der touristischen Hauptrouten, daher sind die Übernachtungspreise hier niedriger als im Süden. Entlang des Ufers verläuft eine palmengesäumte Promenade, die bei Radfahrern und Rollerfahrern beliebt ist. Es gibt etwas Abendleben, das einen ruhigen Urlaub aber nicht stört.

Strand und Hafen mit Booten in Playa San Juan© Wusel007 · CC BY-SAFoto: Wusel007, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons
  • Kosten: Der Eintritt ist frei, Liegen und Schirme sind kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: für Familien mit Kindern und einen ruhigen Urlaub; nicht zum Feiern.
  • Der Haken: Die Fahrt zu den großen Ferienorten und zum Flughafen ist lang.

19. Playa de Ajabo

Die Playa de Ajabo entstand, nachdem die Gemeinde Callao Salvaje einen Teil der wilden Küste freigeräumt hatte. Heute ist es ein kleiner, gemütlicher Strand, an dem man angenehm ein paar Stunden verbringen kann. Der Strand ist mit grauem Sand bedeckt, der Einstieg ins Wasser ist sanft, und Unterwasserfelsen gibt es keine.

Niedrige Klippen umschließen die Bucht auf beiden Seiten, daher ist der Ozean hier fast immer ruhig. Zum Schwimmen mit Kleinkindern ist das praktisch. Liegen, Sonnensegel und Essen werden dir in den Strandbars angeboten.

Für Roadtripper ist der große kostenlose Parkplatz der Hauptvorteil. Das Gelände wird regelmäßig gereinigt, und der Müll wird getrennt gesammelt.

Strand mit dunklem Sand und Strohschirmen© http://tenerifka.ru/ · CC BYFoto: http://tenerifka.ru/, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/), Flickr
  • Anreise: mit dem Auto, am Strand gibt es einen großen kostenlosen Parkplatz.
  • Kosten: Der Eintritt ist frei, Liegen und Sonnensegel sind kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: für einen ruhigen Urlaub mit Kleinkindern; nicht zum Surfen.
  • Der Haken: Der Strand ist klein, und in der Hochsaison gibt es nur wenige Plätze.

20. Playa de la Enramada

Die Playa de la Enramada liegt nicht weit von der Playa de Fañabé entfernt. Ihr Erscheinungsbild formte sich mit der Entwicklung von Costa Adeje: Ursprünglich war der Strand zum Schwimmen ungeeignet, bedeckt mit Felsen und Kieseln. Die Gemeinde räumte den Küstenstreifen von großen Felsbrocken und ersetzte den schwarzen Sand durch importierten Sand, der vom Atlantikboden gebaggert wurde.

Die großen Felsen wurden zerkleinert und als Aufschüttung verwendet. Gleichzeitig entstanden entlang des Ufers Hotels und Infrastruktur. In der Küstenzone betreiben Bars und Restaurants, sodass du etwas essen kannst, ohne weit zu gehen.

Nach dem Strand lohnt sich ein Ausflug nach Adeje: Der Ort hat ein historisches Zentrum mit Kolonialhäusern. Das ergibt einen entspannten Tag ohne lange Transfers.

Dunkler Strand Playa de la Enramada mit Promenade und Palmen© Wouter Hagens · CC BY-SAFoto: Wouter Hagens, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons
  • Kosten: Der Eintritt ist frei, Liegen sind kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: zum ruhigen Schwimmen und für Spaziergänge rund um Costa Adeje; nicht für Surfer.
  • Der Haken: importierter Sand und dichte Bebauung rundherum.

21. Playa de la Tejita

Die Playa de la Tejita wird auch der Strand des Roten Bergs genannt, und das zu Recht. Der Boden rund um den Ferienort ist mehrfarbig: schwarzer Vulkansand, gelber Sand, den Winde aus der Sahara herantragen, und roter Sand, der durch Verwitterung entstanden ist. Der Strand ist breit und weitläufig.

Einen Wellenbrecher gibt es hier nicht, daher herrscht nahe am Ufer immer Brandung. Schwimmen gehen hier vor allem diejenigen, die sich im Wasser sicher fühlen, und die Wellen ziehen Surfer an. Dafür dauert die Badesaison das ganze Jahr über: Der Temperaturunterschied zwischen Winter und Sommer ist gering, und das Wasser bleibt kühl, aber zum Schwimmen geeignet.

Das Gelände ist ausgestattet: Liegen, Sonnensegel, Duschen, Toiletten, Cafés und Parkplätze. Rettungsschwimmer achten auf die Sicherheit. Ein Teil des Strandes wird von Nudisten bevorzugt, eine separate Zone für sie gibt es nicht.

Tejita-Strand am roten Berg mit einem Hund© Jose Mesa from island of Tenerife, Canary Islands, Spain · CC BYFoto: Jose Mesa from island of Tenerife, Canary Islands, Spain, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons
  • Kosten: Der Eintritt ist frei, Liegen, Schirme und Toiletten sind kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: für erfahrene Schwimmer und Surfer; nicht zum ruhigen Schwimmen mit Kindern.
  • Der Haken: ständige Brandung.

22. Playa del Médano

Die Playa del Médano liegt direkt in El Médano und ist daher von den Hotels aus leicht zu Fuß erreichbar. Der Strand ist nicht vor den Winden geschützt und dem Ozean offen zugewandt, daher kannst du hier immer eine Welle erwischen. Dieser Strand eignet sich zum Surfen und Kitesurfen.

Schwimmen ist wegen der ständigen Wellen unsicher. Kinder dürfen nicht ohne Erwachsene ins Wasser gelassen werden. Dafür ist die Infrastruktur gut ausgebaut: Toiletten, Duschen, Fußwaschbrunnen, Umkleidekabinen, Sonnensegel und Liegen.

In der Nähe gibt es viele Restaurants und Bars, aber kein lebhaftes Nachtleben. Hier finden Weltcup-Etappen im Kitesurfen und Surfen sowie spanische Meisterschaften statt, daher ist der Strand an Wettkampftagen voller Sportler.

El-Medano-Strand mit Promenade und Montana Roja© Andree Stephan · CC BYFoto: Andree Stephan, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons
  • Kosten: Der Eintritt ist frei, Verleih und einige Dienstleistungen sind kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: für Sportler und aktive Erholung; nicht zum ruhigen Schwimmen.
  • Der Haken: ständige Wellen und Wind.

23. Playa Leocadio Machado

Die Playa Leocadio Machado in El Médano wird von Surfern aus aller Welt gewählt. Der Wind baut fast das ganze Jahr über Wellen auf, daher gilt der Spot als zuverlässig zum Fahren. Der Strand ist mit feinem grauem Sand bedeckt, und das Wasser ist klar.

Strand und Holzsteg mit Bergblick© Jules Verne Times Two · CC BY-SAFoto: Jules Verne Times Two, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Auch für passive Erholung ist gesorgt: Schattendächer, Liegen zum Mieten, Duschen, Toiletten und Mülleimer. Snackbars und Bars servieren Essen zu günstigen Preisen, und ein Rettungsdienst achtet auf die Sicherheit.

Doch Schwimmen ist hier selten möglich: Der Atlantik ist an diesem Spot rau. Für Kinder gibt es besonders wenig zu tun. Abends schließen Bars und Restaurants, also erwarte kein Nachtleben.

  • Kosten: Eintritt frei, Liegen kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: für Surfer und Kitesurfer; nicht für ruhiges Schwimmen und Kinder.
  • Der Haken: fast immer Wellen, Schwimmen ist unangenehm.

24. Playa de las Galletas

Die Playa de las Galletas in Arona eignet sich zum Unterwasserschwimmen. Der Meeresboden nahe dem Ufer ist zerklüftet, mit Höhlen und Grotten, die Schwimmer erkunden. Die Einheimischen sind in der Fischerei tätig, daher gibt es im Dorf einen Fischmarkt und einen wöchentlichen Bauernmarkt.

Die Küche ist hier ein Thema für sich: Las Galletas ist bekannt für seine Fischrestaurants und günstigen Apartments. Der kulinarische Tourismus ist in diesem kleinen Dorf gut entwickelt.

Die Küste ist mit grauem Sand bedeckt, der mit feinen und mittleren Kieseln durchmischt ist. Liegen, Sonnenschirme, Duschen und Toiletten werden dir angeboten. Die Polizei sorgt für Ordnung, und Rettungsschwimmer gewährleisten die Sicherheit im Wasser. Der Einstieg ins Meer ist steil, daher können Kleinkinder nur mit Erwachsenen schwimmen. Eine palmengesäumte Promenade verläuft entlang des Ufers.

Stadtstrand mit schwarzem Sand und Gebäuden© http://tenerifka.ru/ · CC BYFoto: http://tenerifka.ru/, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/), Flickr
  • Kosten: Eintritt frei, Liegen und Sonnenschirme kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: für Schnorcheln und Fischküche; nicht für Kleinkinder ohne Aufsicht.
  • Der Haken: steiler Einstieg und Kiesel nahe dem Ufer.

25. Playa Montaña Amarilla

Die Playa Montaña Amarilla ist ein wilder Küstenabschnitt, den Taucher bevorzugen. Der Meeresboden ist hier stark zerklüftet: Bei Tauchgängen erkunden Schwimmer Grotten, Höhlen und Felsen, die mit bunten Algen bedeckt sind. Die Bucht ist durch Klippen vor Wind geschützt, daher gibt es keine Wellen und das Tauchen ist angenehm.

Am Strand gibt es keine Einrichtungen. Das Fortbewegen auf dem schmalen Felsstreifen ist mühsam, aber du kannst einen Platz für einen Schirm und eine Matte finden. Der Einstieg ins Wasser ist unbequem: Das Ufer fällt steil ab, und du musst über Treppen hinuntergehen.

Wellen und Wind haben die Felsen über Jahrhunderte geformt, daher wurden ihre Formen als Naturdenkmal anerkannt. Es lohnt sich, schon allein wegen der Aussicht hierherzukommen, nicht nur zum Tauchen.

In der Nähe gibt es einen weiteren Blickwinkel auf die schwarzen Felsen und den Ozean, fotografiert bei Sonnenuntergang. Bring Wasser und Schuhe mit: Vor Ort gibt es keine Dienstleistungen.

  • Kosten: Eintritt frei, es gibt keine Infrastruktur.
  • Für wen / Nicht für: für Taucher und Liebhaber wilder Natur; nicht für Familien mit Kinderwagen.
  • Der Haken: unbequemer Einstieg über Treppen und völliges Fehlen von Einrichtungen.

26. Playa de las Teresitas

Die Playa de las Teresitas ist künstlich angelegt. Bis 1973 war dies ein wilder Küstenabschnitt, Wind und Wellen ausgesetzt. Der vulkanische Sand wurde durch Sand aus der Sahara ersetzt, und entlang des Ufers wurde ein Wellenbrecher gebaut (Stand: 09/2026, offizielle Strandwebsite). Das Wasser wurde ruhig und wärmer.

Der Strand ist lang und breit, mit weichem goldenem Sand. Für Kinder ist es nahe dem Ufer großartig: Der Einstieg ist flach und es gibt fast keine Wellen.

Eine palmengesäumte Promenade verläuft entlang des Ufers. Die Palmen spenden Schatten und Erleichterung von der Hitze. Kinder fahren hier Inlineskates, Roller und Fahrrad, und für Eltern gibt es Bänke. Liegen und Schattendächer sind am Strand verfügbar, Duschen und Toiletten sind vorhanden, und Rettungsschwimmer halten Wache. In den Restaurants an der Strandpromenade kannst du etwas essen.

Las Teresitas hat keine Blaue Flagge: Der Strand trug sie nur in den frühen 2000er-Jahren (Stand: 07/2026, ADEAC-Bericht 2026). Das hindert ihn nicht daran, die Postkartenansicht der Insel schlechthin zu sein.

Las-Teresitas-Strand mit goldenem Sand und Bergen© Photograph by Mike Peel ( www.mikepeel.net ). · CC BY-SAFoto: Photograph by Mike Peel ( www.mikepeel.net )., CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons
  • Anreise: Das Dorf San Andrés liegt in der Nähe, und eine Promenade verläuft entlang des gesamten Ufers.
  • Kosten: Eintritt frei, Liegen- und Schirmverleih kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: für Familien mit Kindern und ein erstes Bad; nicht für Einsamkeit.
  • Der Haken: Der Sand ist importiert, es gibt keinen natürlichen vulkanischen Sand am Strand.

27. Playa Jardín

Die Playa Jardín in Puerto de la Cruz ist vollständig künstlich angelegt. Das Projekt wurde von César Manrique entworfen. Ein Pier wurde gebaut, um das Ufer vor Wellen zu schützen, und der Wellenbrecher wurde halb versenkt, damit er die Aussicht nicht verdirbt.

Der Strand ist in drei Abschnitte unterteilt: Charcón, El Castillo und Punta Brava. Natürliche Felsen dienen als Grenzen. Ein Garten mit Palmen, Kokospalmen und Bananenstauden wurde direkt neben dem Badebereich gepflanzt.

Im Garten befindet sich der Loro Parque, der eine große Papageiensammlung besitzt, und in der Nähe gibt es ein Aquarium mit tropischen Fischen. Die Infrastruktur ist gut ausgebaut: Liegen, Schattendächer, Umkleidekabinen und Strandausrüstungsverleih. Rettungsschwimmer und Polizei wachen über die Sicherheit, und es gibt eine eigene Zugangsrampe für Rollstuhlfahrer.

Schwarzer Sandstrand, Palmen und ein Ort an den Bergen© Photograph by Mike Peel ( www.mikepeel.net ). · CC BY-SAFoto: Photograph by Mike Peel ( www.mikepeel.net )., CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons
  • Kosten: Eintritt frei, Verleih kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: für Familien und Gartenspaziergänge; nicht für ein wildes, unberührtes Erlebnis.
  • Der Haken: Der Strand ist künstlich angelegt, eine natürliche Küstenlinie gibt es hier nicht.

28. Playa de Martiánez

Die Playa de Martiánez in Puerto de la Cruz wurde erweitert und in zwei Abschnitte unterteilt. Der nördliche Abschnitt ist durch einen Wellenbrecher geschützt und zum Schwimmen geeignet. Der Sand ist hier schwarz und natürlich, stellenweise mit feinen und mittleren Kieseln durchsetzt.

Der südliche Abschnitt ist dem Atlantik zugewandt. Hier bauen sich Wellen auf, die Surfer aus aller Welt anziehen. Gleichzeitig ist das Ufer frei von gefährlichen Unterwasserfelsen, daher ist Surfenlernen hier ziemlich sicher.

Zur Ausstattung gehören Duschen, Toiletten, Umkleidekabinen und Mülleimer. In den vielen Cafés und Bars entlang der Küste kannst du etwas essen. Der Strandsicherheitsdienst sorgt für Ordnung, und Rettungsschwimmer wachen über die Schwimmer.

Dunkler Kieselstrand mit Wellen und Felsen© Falk2 · CC BY-SAFoto: Falk2, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons
  • Kosten: Eintritt frei, einige Dienstleistungen kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: zum Schwimmen und Surfenlernen; nicht für Einsamkeit.
  • Der Haken: Der südliche Abschnitt ist Wellen und Wind ausgesetzt.

29. Playa del Bollullo

Die Playa del Bollullo liegt fernab der Touristenrouten, hinter schwarzen Klippen. Du kannst mit dem Auto hinkommen, musst es aber auf dem Parkplatz bei einem Straßenrestaurant stehen lassen. Von dort gehst du hinunter: Ein Teil des Weges verläuft im Schatten von Bananenplantagen, ein Teil entlang einer felsigen Klippe.

Die Mühe wird mit der Aussicht belohnt. Hohe und niedrige Felsen ragen aus dem Wasser, und Wellen spülen durch den schwarzen Sand. Schwimmen erfordert jedoch Vorsicht: In der Bucht gibt es Unterwasserströmungen, die je nach Gezeiten die Richtung wechseln. Die Wasseroberfläche wirkt dabei die ganze Zeit ruhig.

Kinder sollten nicht ohne Erwachsene ins Wasser gelassen werden. Deinen eigenen Schatten musst du mitbringen: Liegen- und Schirmverleih ist begrenzt. Ein Café gibt es in der Nähe nicht, für Essen musst du also ins Dorf zurückgehen.

Schwarzer Sandstrand Bollullo an den Klippen© TenSob · CC BYFoto: TenSob, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons
  • Anreise: mit dem Auto, dann zu Fuß über einen felsigen Pfad hinunter.
  • Kosten: Eintritt frei, fast kein Verleih verfügbar.
  • Für wen / Nicht für: für alle, die für die Aussicht eine Wanderung in Kauf nehmen; nicht für Familien mit kleinen Kindern.
  • Der Haken: Unterwasserströmungen und keine Infrastruktur.

30. Playa de San Telmo

Die Playa de San Telmo liegt im Norden der Insel, in Puerto de la Cruz. Der Strand ist mit Kieseln bedeckt, die mit schwarzem Vulkansand vermischt sind. Die Bucht ist tief eingeschnitten, daher gibt es hier praktisch keine Wellen. Der Einstieg ins Meer ist sanft und frei von Unterwasserfelsen.

Die Infrastruktur ist gut ausgebaut: Liegen, Sonnenschirme, Duschen und Toiletten sind vorhanden. Für die Sicherheit ist die Polizei zuständig. Auch für Verpflegung ist gesorgt: Bars und Restaurants mit lokaler und europäischer Küche liegen in der Nähe.

Wenn du vom Atlantik genug hast, schau dir das Lago Martiánez an, ein künstliches Meerwasserschwimmbad in der Nähe. Es wurde von César Manrique entworfen.

Menschen entspannen an einem Strand mit dunklem Sand und Felsen© Lmbuga (Luis Miguel Bugallo Sánchez) · CC BY-SAFoto: Lmbuga (Luis Miguel Bugallo Sánchez), CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons
  • Kosten: Der Eintritt ist frei, Liegen und Sonnenschirme kosten extra.
  • Für wen / Nicht für: zum ruhigen Schwimmen und für ein Mittagessen am Meer; nichts für Surfer.
  • Der Haken: Kiesel und kälteres Wasser als im Süden.

Teneriffa-Strände auf der Karte

Alle Strände aus der Liste sind auf der Karte markiert. Öffne sie, um eine Route zwischen den Küstenabschnitten zu planen und deine Fahrzeit zu berechnen.

30 beste Strände von Teneriffa

Orte auf der Karte
  1. 1Playa del Duque Blaue Flagge, importierter Sand, Vorzeigestrand von Costa Adeje
  2. 2Playa de Fañabé Grauer Sand, Familien mit Kindern, kostenlose Duschen
  3. 3Playa de Torviscas Fortsetzung von Fañabé, Restaurants und Bars bis spät
  4. 4Playa de Troya Etwa 400 Meter lang, günstiger Urlaub für junge Leute
  5. 5Playa de la Pinta Am Hafen Puerto Colón, fast keine Wellen
  6. 6Playa del Bobo Kleiner gepflegter Strand mit flachem Einstieg
  7. 7Playa Jonda Wahl der Surfer, Kiesstrand, Brettverleih
  8. 8Playa del Camisón Bucht durch Molen geschützt, feiner weißer Sand
  9. 9Playa de las Vistas Blaue Flagge, breiter goldgelber Sand
  10. 10Playa de los Cristianos Ruhiger Strand für Familien, neben dem Yachthafen
  11. 11Playa de los Guíos An den Klippen von Los Gigantes, schwarzer Vulkansand
  12. 12Playa La Chica Erhaltener unberührter Vulkansand
  13. 13Playa de la Arena Blaue Flagge, Vulkansand, Blick auf die Klippen
  14. 14Punta Blanca Surfspot, Kies, konstante Wellen
  15. 15Playa de la Jaquita Blaue Flagge, schwarzer Sand, natürliche Lavabecken
  16. 16Playa de Alcalá Fischer- und Bauerndorf, Meerwasserpool in der Nähe
  17. 17Playa de Méndez Von Felsen geschützt, grober und feiner Kies
  18. 18Playa de San Juan Blaue Flagge, einer der besten Kinderstrände der Insel
  19. 19Playa de Ajabo Freigelegter wilder Strand, grauer Sand, ruhiger Ozean
  20. 20Playa de la Enramada Importierter Sand, Bebauung von Costa Adeje in der Nähe
  21. 21Playa de la Tejita Strand am Roten Berg, buntes Terrain, ganzjähriges Baden
  22. 22Playa del Médano Windoffen, Surfen und Kitesurfen, Baden unsicher
  23. 23Playa Leocadio Machado Wahl der Surfer aus aller Welt in El Médano
  24. 24Playa Las Galletas Zerklüfteter Meeresgrund mit Höhlen und Grotten zum Schnorcheln
  25. 25Montaña Amarilla Wilder Strand für Taucher, Grotten und Höhlen, Naturdenkmal-Felsen
  26. 26Playa de Las Teresitas Künstlicher Strand mit Saharasand, das Postkartenmotiv der Insel
  27. 27Playa Jardín Künstlicher Strand nach Entwurf von César Manrique, Loro Parque in der Nähe
  28. 28Playa de Martiánez Nordteil zum Baden, Südteil zum Surfen
  29. 29Playa del Bollullo Abseits der Routen, Abstieg durch Bananenplantagen
  30. 30Playa de San Telmo Kies mit schwarzem Sand, zerklüftete wellenfreie Bucht

⁉️🤔 Häufige Fragen

Welchen Strand auf Teneriffa sollte ich zum Schwimmen mit Kindern wählen?

Playa de las Teresitas, Playa de San Juan, Playa del Camisón und Playa de Ajabo sind die besten Optionen. Sie haben einen sanften Einstieg, ruhiges Wasser und Rettungsschwimmer. Meide Playa del Médano und Playa Leocadio Machado: Dort gibt es ständig Wellen, und Schwimmen ist nicht sicher.

Gibt es auf Teneriffa Strände mit schwarzem Sand?

Ja. Natürlicher Vulkansand ist noch an Playa de los Guíos, Playa de la Jaquita, Playa Chica, Playa de la Arena, Playa de Martiánez und Playa de San Telmo zu finden. In den südlichen Ferienorten wie Playa del Duque und Playa de la Enramada wurde er durch importierten hellen Sand ersetzt.

Wo kann man auf Teneriffa surfen?

Die wichtigsten Surfspots sind Playa del Médano und Playa Leocadio Machado. Weniger los ist an Punta Blanca und Playa Honda. Playa de Martiánez ist gut für Anfänger: Der südliche Abschnitt ist frei von gefährlichen Felsen, daher kann man dort sicher lernen.

Braucht man auf Teneriffa Wasserschuhe an den Stränden?

An manchen Stränden ja. Playa de Méndez ist mit Kieseln bedeckt und der Boden ist felsig, daher tut Barfußlaufen an den Füßen weh. Auch der Einstieg an Playa de los Guíos ist felsig. An den sandigen Südküsten wie Playa del Duque oder Playa de las Vistas brauchst du keine Wasserschuhe.

Wann ist die beste Strandsaison auf Teneriffa?

Du kannst das ganze Jahr über schwimmen: Der Unterschied zwischen Winter und Sommer ist gering. Der Süden ist im Winter und Frühling angenehmer; im Sommer wird es dort heiß. Der Norden ist kühler und windiger. Hochsaison ist im Juli und August, wenn alle Angebote voll laufen, aber auch die Menschenmengen ihren Höhepunkt erreichen.

Kurz gesagt: was du buchen solltest

Die Wahl hängt davon ab, wofür du nach Teneriffa kommst. Kurz gesagt, nach Art der Reise:

  • Du willst einen sanften Einstieg und Sand: Playa de las Teresitas oder Playa de San Juan.
  • Du willst Premium-Service: Playa del Duque.
  • Du jagst Wellen: Playa del Médano oder Playa Leocadio Machado.
  • Du suchst Ruhe und schwarzen Sand: Playa de la Arena oder Playa de los Guíos.
  • Du planst zu tauchen: Playa Montaña Amarilla.

Prüfe vor deiner Reise Wind und Gezeiten: An den Nordküsten können Wellen deine Pläne ändern. Such dir einen Strand aus der Tabelle oben aus und nimm Wasserschuhe mit.