
Was du in Paris sehen solltest: 30 Hauptsehenswürdigkeiten mit Tickets und Öffnungszeiten
Paris wirkt nur auf der Karte kompakt. In Wirklichkeit verlierst du zwischen Eiffelturm, Louvre und Versailles an jeder Station einen halben Tag, und die Warteschlange am Ticketschalter frisst den ganzen Vormittag. Wir haben 30 Orte zusammengestellt, die bei einer ersten Reise am häufigsten auf dem Programm stehen, und sie nach Arrondissement, Öffnungszeiten und Anreise sortiert. So siehst du sofort, was sich in drei Tagen unterbringen lässt und was besser für eine zweite Reise bleibt.
Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen im Zentrum, nur wenige Kilometer voneinander entfernt, und lassen sich gut zu Fuß zu Rundgängen verbinden. Versailles und Disneyland liegen außerhalb der Altstadt und brauchen jeweils einen eigenen Tag. Für die beliebtesten Museen empfiehlt sich ein Ticket mit Zeitfenster: Sonst riskierst du, über eine Stunde anzustehen.
Anzeige: dieser Artikel enthält Affiliate-Links, bei einer Buchung über diese Links erhalten wir eine Provision, für dich entstehen keine Mehrkosten.
1. Arc de Triomphe
💡 Kurz gesagt:
- Die wichtigsten Symbole von Paris: der Arc de Triomphe, Notre-Dame, der Eiffelturm und Montmartre.
- Museen und Tickets mit Online-Buchung: Louvre, Orsay, Rodin, das Panthéon, Versailles.
- Im Zentrum kannst du mehrere Sehenswürdigkeiten an einem Tag schaffen; Versailles und Disneyland brauchen einen eigenen Ausflug.
- Preise und Öffnungszeiten: Stand: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website des Louvre.
© ZeusUpsistos · CC BY-SAFoto: ZeusUpsistos, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Arc de Triomphe steht im Zentrum der Place Charles de Gaulle, wo zwölf Avenuen zusammenlaufen. Napoleon legte den Grundstein an seinem Geburtstag, aber das fertige Monument sah er nie: Der Bau zog sich über Jahrzehnte hin.
Mit dem Bogen sind zentrale Seiten der französischen Geschichte verbunden. Im Dezember 1840 wurde der Sarg mit Napoleons Leichnam, der von der Insel St. Helena überführt worden war, unter seinen Gewölben hindurchgetragen. 1885 nahmen die Pariser hier Abschied vom Schriftsteller Victor Hugo. Zweimal im Jahr, am 10. Mai und am 1. August, steht die Sonnenscheibe bei Sonnenuntergang exakt in der Öffnung des Bogens.
Eine Wendeltreppe führt hinauf zur Aussichtsplattform. Ein Ticket auf das Dach kostet im niedrigen zweistelligen Bereich, für Jugendliche gibt es einen ermäßigten Preis. Ein Wochentag am Morgen bedeutet kürzere Schlangen; zum Sonnenuntergang sind deutlich mehr Menschen unterwegs.
- Anreise: Metro Charles de Gaulle - Étoile, Linien 1, 2 und 6, Ausgang direkt auf den Platz.
- Aussichtsplattform: Zugang zum Dach mit Ticket, am besten mit Zeitfenster.
- Für wen: für alle, die einen einzigen Panoramablick über alle zwölf vom Platz ausgehenden Avenuen wollen.
2. Kathedrale Notre-Dame
© Jorge Láscar from Melbourne, Australia · CC BYFoto: Jorge Láscar from Melbourne, Australia, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDie Kathedrale auf der Île de la Cité gilt als das Herz von Paris und als wichtigstes Wahrzeichen am Parvis Notre-Dame. Der Platz vor der Fassade ist immer belebt: Straßenmusiker, Jongleure und Künstler ziehen Publikum an. Das Gebäude selbst ist älter als die meisten seiner Nachbarn; sein gotisches Erscheinungsbild hat sich über Jahrhunderte herausgebildet.
Während der Französischen Revolution erlitt die Kathedrale schwere Schäden: Statuen wurden heruntergerissen, Glocken zum Einschmelzen abtransportiert und der Altar geschändet. Das Interesse an dem Monument wurde durch Victor Hugos Roman von 1831 neu geweckt, woraufhin ein königlicher Erlass die Restaurierung anordnete. Geleitet wurde sie vom Architekten Eugène Viollet-le-Duc, der die Kathedrale wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzte.
Nach dem Brand von 2019 war die Kathedrale für eine umfassende Restaurierung geschlossen und ist inzwischen wieder für Besucher geöffnet. Der Eintritt ist frei, zu Stoßzeiten empfiehlt es sich jedoch, auf der offiziellen Website ein kostenloses Zeitfenster zu buchen, um nicht in einer langen Schlange zu stehen.
- Anreise: Metro Cité (Linie 4) oder RER B, Station Saint-Michel - Notre-Dame.
- Kosten: Eintritt frei; buche dein Besuchszeitfenster im Voraus.
- Der Haken: Der Platz und der Eingang sind fast immer voller Touristen.
3. Eiffelturm
Der Eiffelturm wurde für die Weltausstellung 1889 gebaut, die anlässlich des hundertsten Jahrestags der Französischen Revolution stattfand. Gustave Eiffel montierte die Metallkonstruktion in etwa zwei Jahren. Damals war sie das höchste Bauwerk der Welt.
© Yann Caradec from Paris, France · CC BY-SAFoto: Yann Caradec from Paris, France, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia CommonsDas Publikum akzeptierte das Projekt nicht sofort. Prominente Kulturschaffende sprachen sich dagegen aus, darunter Guy de Maupassant und Alexandre Dumas fils, die den industriellen Turm als fremd für die alte Stadt empfanden. Mit der Zeit wurde er zum wichtigsten Symbol Frankreichs, und Eiffel musste lange seinen technischen Nutzen beweisen.
Die Konstruktion hält Wind und Temperaturschwankungen nahezu ohne Schwanken stand. Tickets für den Aufzug werden mit Zeitfenster verkauft, und in der Hochsaison riskierst du ohne Buchung, über eine Stunde am Eingang zu stehen. Eiffelturm-Tickets mit Zugang zur 2. Etage
- Anreise: Metro Bir-Hakeim (Linie 6) oder RER C, Station Champ de Mars - Tour Eiffel.
- Kosten: Ticket bis zur zweiten Etage; der Zugang zum Champ de Mars ist frei.
- Für wen: für alle, die wegen des Panoramas hinauffahren; am Abend ist der Turm beleuchtet.
4. Montmartre
© John Martinez Pavliga from San Pablo, USA · CC BYFoto: John Martinez Pavliga from San Pablo, USA, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsMontmartre hat sich mit seinen Windmühlen und Künstlerateliers die Atmosphäre des alten Paris bewahrt. Hier steht die Moulin de la Galette, die Renoir, Vincent van Gogh und Pablo Picasso gemalt haben. In der Nähe steht ein Denkmal für den Schriftsteller Marcel Aymé: Dem lokalen Glauben nach geht ein Wunsch in Erfüllung, wenn man seine linke Hand berührt.
Auf dem Boheme-Hügel befand sich das Kabarett Au Lapin Agile, in dem Paul Verlaine, Camille Pissarro und Amedeo Modigliani verkehrten. An der Place Blanche steht das Varietétheater Moulin Rouge, wo im späten 19. Jahrhundert die berühmte La Goulue auftrat. Etwas abseits liegt der Friedhof Montmartre mit den Gräbern von Émile Zola, Stendhal, Alexandre Dumas fils und Hector Berlioz.
Steige zur Basilika Sacré-Cœur über die Treppen hinauf statt mit der Standseilbahn, wenn du die Straßen mit Ateliers und Cafés sehen möchtest. Ein Wochenendmorgen ist hier ruhiger; gegen Mittag wird es dir auf dem Place du Tertre zu voll.
- Anreise: Metro Anvers (Linie 2) oder Lamarck - Caulaincourt (Linie 12).
- Kosten: Das Spazieren durch die Straßen ist frei; separate Tickets brauchst du nur für Museen.
- Für wen: für alle, die Paris ohne die großen Fassaden sehen wollen.
5. Palais Garnier
© Peter Rivera · CC BYFoto: Peter Rivera, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDas Palais Garnier gilt als Zentrum des französischen Theaterlebens. Das erste Theater an diesem Ort wurde bereits 1669 eröffnet, das heutige Gebäude wurde von Charles Garnier entworfen und 1875 eröffnet. Es steht neben dem Café de la Paix, am Ende der Avenue de l'Opéra.
Es gibt zwei Wege hinein. Tagsüber führen geführte Touren über die große Treppe, durch die Foyers und in den Zuschauerraum mit der Decke von Marc Chagall. Abends werden Tickets für Opern- oder Ballettaufführungen verkauft, die Preise beginnen im dreistelligen Bereich, daher planst du deinen Besuch besser mehrere Wochen im Voraus.
- Anreise: Metro Opéra, Linien 3, 7 und 8, oder RER A, Station Auber.
- Kosten: Ein Ticket für die Tagesführung kostet innerhalb der ersten zehn Euro; prüfe die Zeiten auf der offiziellen Website.
- Der Haken: Während der Proben sind einige Räume für Besucher geschlossen.
6. Les Invalides
© Another one of my pictures: This photograph was taken by Medium69 (William Crochot) and released under the license state · CC BY-SAFoto: Another one of my pictures: This photograph was taken by Medium69 (William Crochot) and released under the license state, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Hôtel des Invalides im siebten Arrondissement wurde unter Ludwig XIV. als Heim für verwundete und alte Soldaten konzipiert. Mit der Zeit wuchs der Komplex und wurde zu einem Zentrum der französischen Militärgeschichte. Heute beherbergt er das Armeemuseum und das Musée des Plans-Reliefs, während in den Innenhöfen Marschälle und Generäle ruhen.
Die meisten Besucher kommen wegen Napoleons Grab. Der Kaiser wurde zunächst auf der Insel St. Helena beigesetzt, später wurden seine sterblichen Überreste nach Paris überführt. Das Museum ist täglich außer montags geöffnet; der Eintritt liegt im niedrigen zweistelligen Bereich, Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt.
- Anreise: Boulevard des Invalides, Metro Varenne (Linie 13) oder Invalides (Linien 8 und 13).
- Kosten: Ticket für das Armeemuseum und das Grab, Öffnungszeiten auf der offiziellen Website prüfen.
- Für wen: alle, die sich für Militärgeschichte und die napoleonische Ära interessieren.
7. Champs-Élysées
© Chabe01 · CC BY-SAFoto: Chabe01, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Champs-Élysées erstreckt sich von der Place de la Concorde bis zum Arc de Triomphe und gilt als die Hauptachse der französischen Hauptstadt. Hier finden Paraden und Festumzüge statt, und entlang der Avenue reihen sich Boutiquen internationaler Marken, Souvenirläden und Cafés aneinander. Die Prachtstraße wurde bereits 1616 auf Initiative von Maria de' Medici angelegt, das Projekt wird dem Architekten André Le Nôtre zugeschrieben.
Der untere Teil der Avenue wird von einem Park und Museen eingenommen, während sich der obere Teil zu einer Einkaufsstraße entwickelt hat. Wirf einen Blick in den Garten mit seinen Brunnen und Skulpturen und spaziere anschließend bei Sonnenuntergang zum Triumphbogen. Am Abend siehst du das Monument beleuchtet, und der Zugang zur Avenue selbst bleibt kostenlos: Du zahlst nur in den Geschäften und Museen.
- Anreise: Metro Concorde, Charles de Gaulle - Étoile oder Franklin D. Roosevelt.
- Kosten: Der Spaziergang entlang der Avenue ist kostenlos.
- Für wen: für alle, die Shopping mit den prächtigsten Aussichten der Stadt verbinden möchten.
8. Quartier Latin
© David Monniaux · CC BY-SAFoto: David Monniaux, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia CommonsDas Quartier Latin erstreckt sich über das fünfte und sechste Arrondissement am linken Seine-Ufer und ist für sein Studentenleben bekannt. Seinen Namen verdankt es nicht Lateinamerika, sondern der lateinischen Sprache, in der hier jahrhundertelang gelehrt wurde. Im Herzen des Viertels steht die Sorbonne, und in der Nähe erhebt sich der Hügel mit dem Panthéon.
Das Viertel beherbergt Museen, darunter die beeindruckende Sammlung des Naturkundemuseums, sowie Cafés, in denen einst Schriftsteller und Philosophen verkehrten. Ein guter Ausgangspunkt für deinen Spaziergang ist der Jardin du Luxembourg, von dort gehst du hinunter zum Seine-Ufer. Am besten erkundest du das Viertel zu Fuß: Die Straßen sind eng und die Sehenswürdigkeiten liegen dicht beieinander.
- Anreise: Metro Cluny - La Sorbonne (Linie 10) oder Odéon (Linien 4 und 10).
- Kosten: Der Zugang zum Viertel ist kostenlos; für Museen und das Panthéon brauchst du Tickets.
- Für wen: für alle, die das studentische Paris und alte Innenhöfe sehen möchten.
9. Louvre
© Benh LIEU SONG ( Flickr ) · CC BY-SAFoto: Benh LIEU SONG ( Flickr ), CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Louvre befindet sich in einem ehemaligen Königspalast und gilt als eines der meistbesuchten Museen der Welt. In seinen Sälen sind altägyptische Sarkophage, klassische griechische und römische Skulpturen, Fresken und Sammlungen aus dem Alten Orient zu sehen. Der größte Publikumsmagnet ist Leonardo da Vincis „Mona Lisa", vor der sich stets eine eigene Schlange bildet.
Das Museum ist riesig, also plane im Voraus und wähle je nach Interesse zwei oder drei Flügel aus. Wenn du zum ersten Mal da bist, beginne mit den italienischen Gemälden und dem Saal der Antiken und hebe dir den Rest für das nächste Mal auf. Die Glaspyramide im Cour Napoléon dient als Haupteingang, du kannst das Museum aber auch über das unterirdische Einkaufszentrum Carrousel betreten.
Prüfe die Öffnungszeiten vor deiner Reise: Das Museum ist dienstags geschlossen und mittwochs sowie freitags länger geöffnet. Ein Erwachsenenticket kostet für Besucher aus EWR-Ländern 22 €, für andere Besucher 32 € (Stand: 09/2026, offizielle Website des Louvre). Besucher unter 18 Jahren und EWR-Bürger unter 26 Jahren haben freien Eintritt, und am ersten Freitag jedes Monats ist der Eintritt nach 18:00 Uhr für alle frei, außer im Juli und August.
Ein Kombiticket gewährt Zugang sowohl zur Dauerausstellung als auch zu den Wechselausstellungen. Um das Anstehen an der Pyramide zu vermeiden, buche ein Zeitfenster-Ticket: Paris Museum Pass für 2 bis 6 Tage.
- Anreise: Metro Palais Royal - Musée du Louvre (Linien 1 und 7) oder Pyramides.
- Kosten: 22 € für EWR-Besucher und 32 € für andere (Stand: 09/2026, Quelle), frei für unter 18-Jährige.
- Der Haken: Die Säle rund um die „Mona Lisa" sind ab dem frühen Morgen überfüllt.
10. Jardin du Luxembourg
Der Jardin du Luxembourg liegt am Ende des Boulevard Saint-Michel und gilt als der wichtigste Park des Quartier Latin. In seiner Mitte steht das Palais du Luxembourg, in dem heute der französische Senat tagt. Vor dem Palast erstreckt sich ein großes Wasserbecken, auf dem Kinder Modellboote segeln lassen.
© Francisco Anzola · CC BYFoto: Francisco Anzola, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsEtwas abseits versteckt liegt der stimmungsvolle Medici-Brunnen aus dem 17. Jahrhundert, mit Marmor verkleidet und von Moos überwuchert. Für Besucher ist der Park ein wahres Kulturparadies: Nahe dem Eingang gibt es eine Bühne mit Konzerten, und über das Gelände verteilt finden sich Spielplätze und ein Puppentheater. Der Eintritt kostet dich keinen Cent.
Metrolinien nähern sich dem Garten von mehreren Seiten. Im Sommer bleibt der Park lange geöffnet, im Winter schließt er bei Einbruch der Dunkelheit, daher ist es ratsam, einen Besuch am Vormittag im Voraus zu planen. Wenn du Ruhe suchst, komm an einem Wochentag vor zwölf Uhr.
- Anreise: Metro Odéon (Linien 4 und 10), Notre-Dame-des-Champs (Linie 12) oder RER B, Station Luxembourg.
- Kosten: Der Eintritt ist frei, und die Stühle am Brunnen sind kostenlos.
- Für wen: für alle, die im Schatten entspannen und den Senatspalast sehen möchten.
11. Pont Alexandre III

Pont Alexandre III überspannt die Seine zwischen Les Invalides und dem Grand Palais und Petit Palais. Geschmückt ist sie mit Dutzenden Skulpturen von Engeln, Nymphen und Pegasi sowie hohen Laternenpfählen und vergoldeten Details. Die Idee für die Brücke ist mit dem russischen Kaiser Nikolaus II. verbunden, der das Andenken seines Vaters Alexander III. ehren wollte.
Die einbogige Konstruktion wurde so entworfen, dass sie den Blick auf die Champs-Élysées nicht versperrt. Die Brücke wurde zur Weltausstellung 1900 eröffnet. Du kannst sie zu jeder Tageszeit überqueren, und abends macht die Beleuchtung die Skulpturen besonders eindrucksvoll.
- Anreise: Métro Invalides (Linien 8 und 13) oder Champs-Élysées - Clemenceau (Linien 1 und 13).
- Kosten: Die Überquerung der Brücke ist kostenlos.
- Für wen: alle, die ein Foto mit der Seine und den goldenen Skulpturen im Hintergrund möchten.
12. Musée d'Orsay
© Sanchezn · CC BY-SAFoto: Sanchezn, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia CommonsDas Musée d'Orsay befindet sich in einem ehemaligen Bahnhof am linken Seineufer. Es beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen des Impressionismus: Manet, Monet, Degas, Renoir, Toulouse-Lautrec und Gauguin. Neben der Malerei zeigen die Galerien Architektur, dekorative Kunst und angewandte Kunst.
Das Museum ist montags geschlossen, und am ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt frei. Ein Vormittag unter der Woche ist ruhiger als am Wochenende. Wenn du Van Goghs Gemälde ohne Menschenmassen sehen möchtest, komm direkt zur Öffnungszeit.
- Anreise: Métro Solférino (Linie 12) oder RER C, Station Musée d'Orsay.
- Kosten: Prüfe Ticketpreise und Tage mit freiem Eintritt auf der offiziellen Website.
- Für wen: alle, die wegen der Impressionisten und Post-Impressionisten kommen.
13. Musée Rodin
© Jean-Pierre Dalbéra · CC BYFoto: Jean-Pierre Dalbéra, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDas Musée Rodin befindet sich im Hôtel Biron, einem Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert, das später dem Bildhauer selbst gehörte. Das Museum öffnete 1919 seine Türen für Besucher, zwei Jahre nach dem Tod von Auguste Rodin. Die Sammlung umfasst Der Denker, Die Bürger von Calais, Das Höllentor und das Porträt Beethoven, und die gesamte Sammlung erstreckt sich über Dutzende Räume.
Rodin sammelte auch Gemälde von Van Gogh und Manet, die zusammen mit seinen eigenen Werken an die Stadt gingen. Die halbe Freude liegt hier im Garten: Skulpturen stehen zwischen Rosen und Hecken, gegen einen kleinen Aufpreis. Du kannst ein Kombiticket für Sammlung und Garten kaufen, und Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt.
- Anreise: Métro Varenne (Linie 13) oder Invalides (Linien 8 und 13).
- Kosten: Kombiticket für Museum und Garten, Details auf der offiziellen Website.
- Für wen: alle, die Skulpturen und ruhige Innenhöfe lieben.
14. Île de la Cité
© David Monniaux · CC BY-SAFoto: David Monniaux, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia CommonsDie Île de la Cité mitten in der Seine gilt als das historische Herz von Paris. Neun Brücken führen hierher, du erreichst sie also aus jedem Teil der Stadt. Einst stand hier eine königliche Residenz, heute hat die Insel fast keine Bewohner mehr: Sie ist von Kathedralen, Museen und Palästen belegt.
Plane einen ganzen Tag ein, um die Insel zu erkunden. Hier befinden sich die Kathedrale Notre-Dame, das ehemalige Gefängnis Conciergerie mit seinem Museum, der Justizpalast und die Kapelle Sainte-Chapelle. Für manche Sehenswürdigkeiten brauchst du Tickets, die Insel selbst ist rund um die Uhr geöffnet und kostenlos zugänglich.
Abends legen von den Uferpromenaden der Insel Ausflugsboote ab, und vom Wasser aus siehst du die beleuchteten Brücken und Fassaden. Einstündige Seine-Rundfahrt „Paris bei Nacht".
- Anreise: Metro Cité (Linie 4) oder Châtelet (Linien 1, 4, 7, 11, 14).
- Kosten: Der Zugang zur Insel ist kostenlos, für Museen brauchst du Tickets.
- Für wen: alle, die das alte Paris an einem kompakten Ort sehen möchten.
15. Palais-Royal

Das Palais-Royal liegt mitten im Zentrum der Stadt und umfasst den Palast selbst, einen Platz und eine Parkanlage. Erbaut wurde es für Kardinal Richelieu, der die Kunst liebte, deshalb gehörten zum Palast eine Bibliothek, eine Gemäldegalerie und ein Theater. Seinen heutigen Namen erhielt der Komplex unter der neuen Besitzerin, Anna von Österreich, die die Residenz nach dem Tod des Kardinals übernahm.
Im Innenhof stehen die schwarz-weißen Säulen von Buren, die zu einem beliebten Fotomotiv geworden sind. Im Park mit seinem Brunnen und den von Bäumen gesäumten Wegen flanieren ständig Pariser. Der Eintritt in den Hof und den Garten ist frei, der Palast selbst ist für Touristen geschlossen.
- Anreise: Metro Palais Royal - Musée du Louvre (Linien 1 und 7) oder Pyramides (Linie 7).
- Kosten: Der Eintritt in den Park und den Innenhof ist kostenlos.
- Für wen: alle, die Fotos vor der Kulisse der Buren-Säulen machen möchten.
16. Panthéon
© Camille Gévaudan · CC BY-SAFoto: Camille Gévaudan, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDas Panthéon steht auf dem Hügel der Sainte-Geneviève und war ursprünglich als Kirche zu ihren Ehren geplant. Der Legende nach ließ König Ludwig das Bauwerk aus Dankbarkeit für die Schutzpatronin von Paris errichten, zu der er während einer Krankheit gebetet hatte. Der Architekt Soufflot vereinte in seinem Entwurf die Errungenschaften mehrerer Baumeistergenerationen, und seine Kuppel wurde später im Washingtoner Kapitol nachgeahmt.
Heute dient das Panthéon als Grabstätte bedeutender französischer Persönlichkeiten. In der Krypta ruhen Voltaire, Rousseau, Victor Hugo, Émile Zola und die Curies, und in der Mitte der Halle siehst du das Foucaultsche Pendel. Das Panthéon ist täglich geöffnet, schließt im Winter etwas früher, der Eintritt ist kostenpflichtig, Kinder haben freien Eintritt.
- Anreise: Metro Cardinal Lemoine (Linie 10) oder Luxembourg (RER B).
- Kosten: Ticket für die Krypta; Öffnungszeiten und Preise findest du auf der offiziellen Website.
- Für wen: alle, die sich für die Geschichte Frankreichs und seine großen Namen interessieren.
17. Place de la Concorde
© Cristian Bortes from Cluj-Napoca, Romania · CC BYFoto: Cristian Bortes from Cluj-Napoca, Romania, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDie Place de la Concorde wurde in Form eines regelmäßigen Achtecks angelegt, an dessen Ecken Statuen stehen, die große französische Städte symbolisieren. In der Mitte erhebt sich ein altägyptischer Obelisk aus Luxor, der hier im 19. Jahrhundert aufgestellt wurde. Der Platz gilt als einer der wichtigsten der Hauptstadt und eröffnet den Blick auf die Champs-Élysées.
Mit dem Platz ist ein dunkles Kapitel der Geschichte verbunden. In den Revolutionsjahren stand hier eine Guillotine, auf der König Ludwig XVI., Königin Marie Antoinette und viele andere hingerichtet wurden. Heute ist der Platz von Brunnen und Passanten belebt, und abends kommen die Menschen wegen des Panoramas der Lichter der Stadt hierher.
- Anreise: Metro Concorde, Linien 1, 8 und 12.
- Kosten: Der Eintritt ist frei, auch die nahe gelegene Seine-Uferpromenade ist kostenlos.
- Für wen: alle, die einen Spaziergang entlang der Champs-Élysées mit einem Blick auf den Fluss verbinden möchten.
18. Disneyland
© flightlog · CC BYFoto: flightlog, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDisneyland gilt als Pflichtprogramm für Familien mit Kindern. Der Park liegt außerhalb der Altstadt, am bequemsten erreichst du ihn mit der RER-Linie A bis zur Station Marne-la-Vallée - Chessy. Das Gelände ist in fünf Themenbereiche unterteilt, die jeweils einem bekannten Märchen oder Animationsfilm nachempfunden sind.
Die Main Street ist amerikanischen Kleinstädten des späten 19. Jahrhunderts nachempfunden, mit Häusern, Geschäften und Cafés. Die Straße führt zum Wahrzeichen des Parks, dem Dornröschenschloss. Die Attraktionen sind für verschiedene Altersgruppen geeignet, und in der Hochsaison solltest du einen ganzen Tag einplanen.
Tickets kaufst du am besten im Voraus und für ein bestimmtes Datum: 1-Tages-Ticket Disneyland Paris.
- Anreise: RER A bis zur Station Marne-la-Vallée - Chessy, Ausgang zu den Parks.
- Kosten: Ticket für einen oder mehrere Tage, optional mit Rücktransfer.
- Für wen: Familien mit Kindern und alle, die Freizeitparks lieben.
19. Basilika Sacré-Cœur
© Chabe01 · CC BY-SAFoto: Chabe01, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Basilika Sacré-Cœur aus weißem Stein wurde nach der Niederlage Frankreichs im Krieg gegen Preußen auf dem Gipfel des Montmartre errichtet. Die Idee war, dass die neue Kirche die Unglücke, die das Land getroffen hatten, sühnen sollte. Der Bau im byzantinischen Stil zog sich über mehrere Jahrzehnte hin und wurde erst kurz vor dem Ersten Weltkrieg abgeschlossen.
Zur Kirche führt eine breite Treppe mit grünen Rasenflächen hinauf, auf denen immer Menschen entspannen. Über der Basilika erheben sich fünf Kuppeln, die mittlere höher als die übrigen. Die Fassade ist mit einem Säulengang aus Bögen geschmückt, und oben stehen Reiterstatuen des heiligen Ludwig und der Jeanne d’Arc. Der Eintritt in die Basilika selbst ist frei; nur für den Aufstieg zur Kuppel zahlst du.
- Anreise: Metro Anvers (Linie 2) oder Abbesses (Linie 12).
- Kosten: Der Eintritt in die Basilika ist frei, der Aufstieg zur Kuppel ist kostenpflichtig.
- Der Haken: Die Treppe und der Eingang sind fast immer überfüllt.
20. Schloss Versailles

Das Schloss Versailles wurde unter Ludwig XIV. als königliche Residenz außerhalb der Stadt errichtet. Die besten Architekten ihrer Zeit schufen ein Zentrum klassischer Architektur, das zum Symbol der absoluten Macht des Königs wurde. Um das Schloss herum liegt ein Park mit Alleen, geschnittenen Pflanzungen, einem Teich und Skulpturen.
Das Schloss ist täglich außer montags geöffnet, und der Eintritt in den Park und die Gärten selbst ist in der kalten Jahreszeit kostenlos (Stand: 09/2026, offizielle Website von Versailles). Im Sommer wird an Tagen mit musikalischen Wasserspielen Eintritt für die Gärten erhoben. Für die Besichtigung der Residenz und des Trianon solltest du einen ganzen Tag einplanen, sonst siehst du nur die Prunkräume.
Ein Ticket ohne Anstehen mit Audioguide buchst du am besten im Voraus: Versailles-Ticket mit Audioguide.
- Anreise: RER C bis zur Station Versailles Château - Rive Gauche, dann zu Fuß.
- Kosten: Der Parkeintritt ist im Winter kostenlos, die Preise für das Schlossticket prüfst du auf der offiziellen Website.
- Der Haken: Das Schloss und das Trianon sind montags geschlossen.
21. Kathedrale Saint-Louis des Invalides

Innerhalb des Invalidendom-Komplexes steht die Kathedrale Saint-Louis. Direkt daneben befindet sich die Kirche Dôme des Invalides, deren vergoldete Kuppel das Zentrum von Paris dominiert. Die Kirche wurde als Teil eines Veteranenheims erbaut und wurde im Laufe der Zeit zur Grabstätte französischer Heerführer aus verschiedenen Epochen. Heute beherbergt sie ein Museum des militärischen Ruhms.
Der Sarkophag mit den sterblichen Überresten Napoleons I. befindet sich nicht in der Kathedrale selbst, sondern unter der Kuppel der Kirche Dôme des Invalides. Der Zugang zur Kathedrale ist im Ticket für den Museumskomplex enthalten, plane deinen Besuch also zusammen mit dem Musée de l'Armée.
- Anreise: Metrostation Invalides (Linien 8 und 13), Eingang vom Platz aus.
- Kosten: Im Kombi-Ticket mit dem Musée de l'Armée enthalten.
- Für wen: alle, die Napoleons Grab unter der goldenen Kuppel sehen möchten.
22. Tour Montparnasse
Der Tour Montparnasse ist ein Wolkenkratzer aus Glas und Beton am linken Seine-Ufer. Das Gebäude wurde in den 1970er-Jahren errichtet und sticht seither aus dem historischen Stadtbild hervor. Es beherbergt Büros und Restaurants, und im obersten Stockwerk gibt es eine Aussichtsplattform.

Ein Hochgeschwindigkeitsaufzug bringt dich in den 56. Stock, wo sich ein Panorama über das gesamte Stadtzentrum öffnet. Von der Freiluftterrasse aus siehst du den Eiffelturm, den Louvre und Montmartre, mit Stühlen und Fernrohren entlang des Geländers. Am Abend erlebst du die beleuchtete Stadt ohne die Warteschlangen, die sich am Turm selbst bilden.
Ticket für die Aussichtsplattform des Tour Montparnasse
- Anfahrt: Metrostation Montparnasse - Bienvenüe, Linien 4, 6, 12 und 13.
- Kosten: Ticket für das oberste Stockwerk, Öffnungszeiten auf der offiziellen Website des Turms prüfen.
- Für wen: alle, die den Eiffelturm aus der Ferne in voller Größe sehen möchten.
23. Sorbonne
© Carl Campbell from Querétaro, Mexico · CC BY-SAFoto: Carl Campbell from Querétaro, Mexico, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia CommonsDie Sorbonne gilt als Frankreichs führende Universität und eine der ältesten Bildungseinrichtungen der Welt. Die Hochschule wurde im 13. Jahrhundert gegründet und nach dem Geistlichen Robert de Sorbon benannt. Über die Jahrhunderte hat sie Generation um Generation der intellektuellen Elite Frankreichs ausgebildet.
Das Hauptgebäude steht im Quartier Latin und ist von historischem Wert. Die Fassade zeigt Statuen, die verschiedene Wissenschaften symbolisieren, und in der Nähe erhebt sich die barocke Kapelle der Heiligen Ursula mit ihrer hohen Kuppel und vier Glockentürmen. Touristen haben in der Regel keinen Zutritt zur Universität, aber du kannst die Innenhöfe und die Fassade von außen betrachten.
- Anfahrt: Metrostation Cluny - La Sorbonne (Linie 10) oder Luxembourg (RER B).
- Kosten: Besichtigung von außen ist kostenlos, der Zugang zu den Gebäuden ist eingeschränkt.
- Für wen: alle, die das Herz des studentischen Paris sehen möchten.
24. Centre Pompidou
© Zairon · CC BY-SAFoto: Zairon, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Centre Pompidou ist als Frankreichs nationales Museum für moderne Kunst bekannt und wurde 1977 gegründet. Das Gebäude widersetzt sich klassischen Konventionen: Alle Rohre, Leitungen und Metallstrukturen befinden sich an der Außenseite, sodass es auf den ersten Blick wirkt, als sei das Gebäude noch im Bau. Die Rolltreppen in transparenten Röhren bieten Ausblicke über das Stadtzentrum.
Im Inneren findest du Gemälde, Skulpturen und Installationen von Avantgarde-Künstlern des 20. Jahrhunderts. Besucher können moderne Kunst auf ihre eigene Weise interpretieren, eine einzige Erzählung gibt es hier nicht. Seit Herbst 2025 ist das Zentrum wegen Renovierung bis etwa 2030 geschlossen. Vorerst kannst du das Gebäude nur von außen sehen.
- Anfahrt: Metro Rambuteau (Linie 11) oder Châtelet - Les Halles (Linien 1, 4, 7, 11, 14).
- Kosten: Das Museum ist wegen Renovierung geschlossen, die Termine für die Wiedereröffnung findest du auf der offiziellen Website.
- Für wen: alle, die sich für moderne Kunst und Architektur interessieren.
25. Moulin Rouge
© Juanedc from Zaragoza, España · CC BYFoto: Juanedc from Zaragoza, España, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDas Moulin Rouge gilt als das berühmteste Kabarett von Paris und als Symbol des Montmartre-Nachtlebens. Das Gebäude mit der roten Windmühle auf dem Dach erkennen selbst Menschen, die noch nie in der Stadt waren. Hier entstand Ende des 19. Jahrhunderts die berühmte Cancan-Revue.
Die Shows laufen abends und umfassen Tanz-, Musik- und Akrobatiknummern. Die Kostüme sind mit Strasssteinen, Federn und Pailletten besetzt, und ein Teil des Programms wird oben ohne aufgeführt, weshalb das Kabarett als Veranstaltungsort nur für Erwachsene gilt. Tickets für die besten Zeiten sind im Voraus ausverkauft, daher buchst du am besten mehrere Wochen im Voraus.
Show im Moulin Rouge mit Champagner
- Anfahrt: Metro Blanche (Linie 2), Eingang direkt am Boulevard de Clichy.
- Kosten: Tickets für die Abendshow, die Sitzplätze hängen vom Bereich des Saals ab.
- Für wen: alle, die eine klassische Pariser Revue sehen möchten.
26. Friedhof Père Lachaise
© Connie Ma from Chicago, United States of America · CC BY-SAFoto: Connie Ma from Chicago, United States of America, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia CommonsDer Friedhof Père Lachaise ist als Freilichtmuseum bekannt: Die steinernen Grüfte und Grabsteine sind hier mit skulpturalen Kompositionen verziert. Hunderttausende Menschen sind auf dem hügeligen Gelände begraben, darunter viele bekannte Persönlichkeiten aus der Kultur. Der Eintritt ist frei, und viele kommen zum Spazierengehen hierher, nicht nur für Grabbesuche.
Hier liegen der Komponist Frédéric Chopin, der Sänger Yves Montand, die Tänzerin Isadora Duncan, die Sängerin Édith Piaf, der Dramatiker Oscar Wilde und der Schriftsteller Honoré de Balzac begraben. Ein eigener Bereich ist Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus gewidmet.
- Anfahrt: Metro Père Lachaise (Linien 2 und 3) oder Gambetta.
- Kosten: Eintritt frei, Karten der Bereiche sind an den Toren erhältlich.
- Für wen: alle, die sich für Skulptur und Kulturgeschichte interessieren.
27. Die Katakomben
© Jorge Láscar from Melbourne, Australia · CC BYFoto: Jorge Láscar from Melbourne, Australia, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDie Pariser Katakomben sind ein Netzwerk aus unterirdischen Tunneln und Gängen unter der Stadt, in dem die Überreste von Millionen Menschen lagern. Knochen und Schädel sind entlang der Wände langer Galerien angeordnet, und die Atmosphäre hier ist definitiv nichts für schwache Nerven. Die Gesamtlänge der unterirdischen Gänge ist enorm, und die Tiefe erreicht Dutzende von Metern.
Die Katakomben entstanden im 18. Jahrhundert, als die Stadt mit einem Mangel an Begräbnisflächen konfrontiert war. Überreste wurden von überfüllten Friedhöfen in ehemalige Steinbrüche verlegt, um Platz innerhalb der Stadtgrenzen zu schaffen. Der Eintritt ist kostenpflichtig, eine Führung ist optional, und die Besucherzahlen sind begrenzt, daher wird empfohlen, Tickets im Voraus zu kaufen.
- Anreise: Métro Denfert-Rochereau, Linien 4 und 6, Eingang in der Nähe des Platzes.
- Kosten: Ticket mit Zeitfenster, die Öffnungszeiten findest du auf der offiziellen Website.
- Der Haken: Die Gänge sind eng und feucht, und Menschen mit Platzangst können es hier schwer haben.
28. Jardin des Tuileries

Der Jardin des Tuileries erstreckt sich über eine große Fläche zwischen dem Louvre und der Place de la Concorde. Der Park wurde im 16. Jahrhundert auf dem Gelände eines Tonsteinbruchs angelegt, und der Eingang auf der Seite des Louvre ist der Arc de Triomphe du Carrousel, der zum Gedenken an Napoleons Siege errichtet wurde. Heute flanieren die Pariser hier gern und entspannen an den Brunnen.
Gepflegte Blumenbeete und hohe Bäume säumen die geraden Wege, und auf den Rasenflächen stehen Metallstühle, die man frei umherstellen kann. Der Park ist ganzjährig und kostenlos geöffnet, im Sommer bis in den späten Abend und im Winter bis zur Dunkelheit (Stand: 09/2026, Besuchsregeln für den Garten). Es gibt Kioske mit Kaffee und Eis sowie Spielplätze.
- Anreise: Métro Tuileries (Linie 1) oder Palais Royal - Musée du Louvre (Linien 1 und 7).
- Kosten: Der Eintritt ist frei, die Stühle im Park sind kostenlos.
- Für wen: alle, die vom Louvre zur Place de la Concorde durch den Park spazieren möchten.
29. Galeries Lafayette
© Arthur Weidmann · CC BY-SAFoto: Arthur Weidmann, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Galeries Lafayette gelten als das größte Kaufhaus von Paris und ziehen Shopping-Fans aus aller Welt an. Das Einkaufszentrum wurde 1893 gegründet, und heute beherbergen seine Etagen Markenboutiquen mit großen Schaufenstern. Verkauft werden Kleidung, Schuhe, Elektronik, Parfums, Schmuck und Feinkost.
Das Atrium des Gebäudes wird von einer hohen Glaskuppel überspannt. Die Innenhallen sind mit Stuckverzierungen in Form floraler Ornamente geschmückt. In den oberen Etagen gibt es Restaurants und Cafés sowie eine kostenlose Aussichtsterrasse mit Panoramablick über Paris, auf die man allein schon wegen des Blicks auf die Opéra Garnier hinaufsteigen sollte.
- Anreise: Métrostation Chaussee d'Antin - La Fayette (Linien 7 und 9) oder Opéra.
- Kosten: Der Eintritt ist frei, der Zugang zur Terrasse ist kostenlos.
- Für wen: alle, die Shopping mit einer Aussichtsterrasse verbinden möchten.
30. Place de la Bastille
© Guillaume Flament · CC BY-SAFoto: Guillaume Flament, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Place de la Bastille liegt an der Stelle der abgerissenen Festung mit Gefängnis, die das aufständische Volk am 14. Juli 1789 einnahm. Für die Franzosen wurde dieser Tag zum Symbol der Freiheit, und heute gilt der Platz als einer der symbolträchtigsten Orte des Landes. Von der Festung selbst sind nur noch ihre Umrisse übrig, die mit Pflastersteinen direkt auf der Fahrbahn markiert sind.
Die Geschichte des Ortes begann im 14. Jahrhundert, als König Karl V. hier eine Festung mit acht Türmen errichten ließ. Später wurde sie in ein Gefängnis umgewandelt, in das sowohl Kriminelle als auch unschuldige Opfer der königlichen Macht geworfen wurden. In der Mitte des Platzes erhebt sich die Julisäule mit einer goldenen Figur an der Spitze. Heute ist der Platz ein belebter Verkehrsknotenpunkt, an dem Dutzende Straßen zusammenlaufen, und in der Nähe steht das neue Opernhaus.
- Anfahrt: Metrostation Bastille, Linien 1, 5 und 8.
- Kosten: Der Zutritt zum Platz ist kostenlos.
- Für wen: für alle, die den Ort sehen möchten, an dem die Französische Revolution begann.
Sehenswürdigkeiten von Paris auf der Karte
Alle 30 Punkte lassen sich gut auf einer Karte zusammenfassen: Das Zentrum ist kompakt, und an einem Tag kannst du mehrere Orte zu Fuß erreichen. Weiter entfernte Ausflüge wie Versailles oder Disneyland solltest du besser auf separate Tage legen und nicht mit dem Zentrum vermischen.
Sehenswürdigkeiten von Paris
Orte auf der Karte
- 1Triumphbogen Monument in der Mitte der Place Charles de Gaulle, Treppe zur Aussichtsplattform
- 2Notre-Dame Hauptkathedrale der Île de la Cité, nach dem Brand 2019 restauriert
- 3Eiffelturm Für die Weltausstellung 1889 erbaut, Aufzug mit Zeitfenster-Ticket
- 4Montmartre Bohème-Hügel mit Mühlen, Kabaretts und der Basilika Sacré-Cœur
- 5Opéra Garnier Opernhaus von 1875 mit Chagall-Deckengemälde, Führungen tagsüber und Tickets abends
- 6Invalidendom Komplex mit dem Armeemuseum und Napoleons Grab
- 7Champs-Élysées Hauptstraße von der Place de la Concorde zum Triumphbogen
- 8Lateinisches Viertel Studentenviertel mit der Sorbonne und dem Panthéon
- 9Louvre Eines der meistbesuchten Museen der Welt, Ticket mit Zeitfenster
- 10Jardin du Luxembourg Park mit dem Senatspalast und dem Medici-Brunnen
- 11Pont Alexandre III Brücke mit Engelsskulpturen und vergoldeten Details
- 12Musée d'Orsay Impressionistensammlung im Gebäude eines ehemaligen Bahnhofs
- 13Rodin-Museum Herrenhaus mit Werken Rodins und einem Skulpturengarten
- 14Île de la Cité Historisches Zentrum von Paris mit Notre-Dame und Sainte-Chapelle
- 15Palais-Royal Palast mit Hof, Platz und Burens Säulen
- 16Panthéon Grabstätte von Voltaire, Hugo, Zola und dem Ehepaar Curie
- 17Place de la Concorde Achteckiger Platz mit ägyptischem Obelisken
- 18Basilika Sacré-Cœur Weiße Basilika auf dem Gipfel des Montmartre
- 19Schloss Versailles Königliche Residenz Ludwigs XIV. mit Park
- 20Kathedrale Saint-Louis-des-Invalides Kathedrale mit vergoldeter Kuppel und Napoleons Grab im Komplex der Invalides
- 21Tour Montparnasse Wolkenkratzer mit Aussichtsplattform im 56. Stock
- 22Sorbonne Frankreichs Hauptuniversität im Lateinischen Viertel
- 23Centre Pompidou Museum für moderne Kunst mit Rohren und Rolltreppen außen
- 24Moulin Rouge Berühmtes Kabarett mit Cancan an der Place Blanche
- 25Friedhof Père Lachaise Freiluftmuseum, Gräber von Chopin, Piaf, Wilde
- 26Katakomben Unterirdische Tunnel mit den Knochen von Millionen Pariser
- 27Jardin des Tuileries Park zwischen dem Louvre und der Place de la Concorde
- 28Galeries Lafayette Größtes Kaufhaus mit Kuppel und kostenloser Dachterrasse
- 29Place de la Bastille Platz an der Stelle einer abgerissenen Festung mit der Julisäule
Wenn du die Route nicht selbst planen möchtest, ist eine Hop-on-Hop-off-Bustour durch Paris praktisch: Der Bus hält an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, und du steigst dort aus, wo es dich interessiert.
Vom Flughafen kommst du am bequemsten mit einem vorab gebuchten Kiwitaxi-Transfer an, bei dem du in der Ankunftshalle abgeholt wirst.
Touren und Tickets in Paris
Geführte Touren, Tickets ohne Anstehen und Aktivitäten — die meisten Angebote sind kostenfrei stornierbar.
Angebote auf Tiqets ansehenDas Widget wird nach Ihrer Zustimmung geladen.
⁉️🤔 Häufige Fragen
Wie viele Tage braucht man für Paris?
Plane für einen ersten Besuch drei bis vier Tage ein. Damit hast du genug Zeit, das Zentrum in entspanntem Tempo zu Fuß zu erkunden: Louvre, Notre-Dame, Champs-Élysées und Montmartre. Versailles oder Disneyland nimmt jeweils einen ganzen Tag in Anspruch, also entscheide dich bei einer kurzen Reise für eines von beiden.
Brauche ich einen Museumspass?
Wenn du drei oder mehr Museen besuchen möchtest, rechnet sich der Pass durch die Differenz bei den Eintrittspreisen. Louvre, Musée d'Orsay, Panthéon und Versailles sind in der Regel enthalten. Nimm das Format für 2, 4 oder 6 Tage, wenn du flexibel bleiben und dich nicht an ein einzelnes Datum binden möchtest.
Wie komme ich vom Flughafen ins Zentrum?
Von Charles de Gaulle bringen dich der RER-B-Zug und Busse in die Stadt; von Orly aus ist es einfacher, mit einem Transfer zu einer Straßenbahn oder einem Bus weiterzufahren. Offizielle Taxis fahren zu einem Festpreis. Ein vorab gebuchter Transfer erwartet dich mit einem Schild am Ausgang der Ankunftshalle.
Was kann man kostenlos besichtigen?
Der Jardin des Tuileries, der Jardin du Luxembourg, der Zugang zur Île de la Cité, die Champs-Élysées, die Place de la Concorde und die Aussichtsterrasse der Galeries Lafayette sind alle kostenlos. Auch der Eintritt zu Notre-Dame ist frei, aber es ist besser, vorab ein Zeitfenster zu reservieren. Museen, Aufstiege auf Aussichtsplattformen und Abendshows bleiben kostenpflichtig.
Wann ist die beste Reisezeit für Paris?
Die angenehmste Zeit für Spaziergänge ist das Frühjahr und der frühe Herbst: weniger Hitze und kürzere Schlangen vor den Museen. Im Sommer kommen viele Touristen, und im Juli und August sind Unterkünfte teurer. Der Winter ist ruhiger und günstiger, aber Gärten schließen früher und einige Sehenswürdigkeiten haben verkürzte Öffnungszeiten.
Kurz gesagt: Was sich zu buchen lohnt
Paris ist an drei vollen Tagen wirklich machbar, wenn du das Zentrum, Versailles und Disneyland auf verschiedene Tage verteilst. Ein einzelner Pass rechnet sich ab dem dritten Museum, und ein Zeitfenster für den Louvre oder den Eiffelturm spart dir eine Stunde am Eingang. Wenn du wenig Zeit hast, ist es besser, ein Louvre-Ticket und eine Seine-Rundfahrt zu buchen, als fünf Museen hintereinander abzuklappern.
- Wenn du drei Tage hast: Verbringe zwei Drittel deiner Zeit im Zentrum und reserviere den dritten Tag für Versailles oder Disneyland.
- Wenn du mit Kindern reist: Hol dir ein Ganztagesticket für das Disneyland Paris.
- Wenn es eine kurze Reise ist: Ergänze deinen Plan um einen Paris Museum Pass für 2 bis 6 Tage.


