
35 Museen in Paris: Was es zu sehen gibt, Ticketpreise und Öffnungszeiten
Paris gilt zu Recht als Museumshauptstadt Europas. Bei einer einzigen Reise schaffst du es nicht einmal, einen kleinen Bruchteil dessen zu sehen, was hier für Besucher geöffnet ist. Tickets für die Top-Museen lohnt es sich im Voraus zu kaufen, sonst verlierst du am Eingang eine Stunde in der Schlange.
Wir haben 35 Pariser Museen zusammengestellt, vom Louvre und Musée d'Orsay bis zu kleinen privaten Sammlungen wie dem Museum für Spielkarten. Allein ein Ticket für den Louvre kostet 22 € für Bürger und Einwohner des EWR (Stand: 09/2026, offizielle Website des Louvre) und 32 € für Besucher aus anderen Ländern. Bei jedem Museum unten verraten wir dir, was du drinnen sehen solltest, wie viel Zeit du einplanen solltest und wo du Tickets bekommst.
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Wie du in Paris ein Museum auswählst, ohne zu viel zu bezahlen
💡 Kurz gesagt:
- Hol dir den Paris Museum Pass, wenn du ein volles Programm mit mehreren Museen planst.
- Für Louvre, Musée d'Orsay und Orangerie brauchst du ein Zeitfenster-Ticket; kleinere Museen lassen dich meist schon mit einem normalen Ticket hinein.
- Teile deinen Tag in zwei Hälften: ein großes Museum am Vormittag, ein kleines nach dem Mittagessen.
- Preise und Öffnungszeiten: 09/2026, geprüft auf der Ticketseite des Louvre.
Pariser Museen lassen sich in drei Gruppen einteilen. Zur ersten gehören die nationalen Giganten (Louvre, Musée d'Orsay, Orangerie), bei denen du ohne Zeitfenster riskierst, über eine Stunde am Eingang zu stehen. Die zweite Gruppe umfasst die städtischen Museen des Netzwerks Paris Musées, vierzehn an der Zahl, deren Tickets über eine gemeinsame Website verkauft werden. Zur dritten gehören private und Nischen-Sammlungen: das Museum für Spielkarten, das Museum der Magie, das Parfümmuseum.
Museum | Was du sehen solltest | Zeit einplanen | Zeitfenster im Voraus |
|---|---|---|---|
Louvre | Mona Lisa, Nike von Samothrake, ägyptische Abteilung | 3-4 Stunden | Ja |
Les Invalides | Napoleons Grab, Kathedrale Saint-Louis | 2 Stunden | Ja |
Musée Rodin | Der Denker, Das Höllentor, Skulpturengarten | 1,5-2 Stunden | Nein |
Musée d'Orsay | Monet, Van Gogh, Degas in einem ehemaligen Bahnhof | 2-3 Stunden | Ja |
Orangerie | Monets Seerosen in zwei ovalen Sälen | 1-1,5 Stunden | Ja |
Wenn du wenig Zeit hast, wähle zwei Museen aus der ersten Gruppe und ein kleineres. Diese Kombination gibt dir ein vollständiges Bild von Paris ohne Museumsmüdigkeit. Unten findest du alle 35 Orte der Reihe nach, jeweils mit eigenem Foto und praktischen Details.
1. Louvre
© Maria Eklind · CC BY-SAFoto: Maria Eklind, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia CommonsDer Louvre nimmt sowohl nach Größe als auch nach Besucherzahlen den ersten Platz unter den Kunstmuseen der Welt ein. Alle Galerien an einem Tag zu sehen ist physisch unmöglich, deshalb ist das Museum in Abteilungen gegliedert. Im Denon-Flügel siehst du Antiken und italienische Malerei, der Sully-Flügel behandelt die Geschichte des Palastes selbst, und Richelieu beherbergt französische Skulptur und Kunsthandwerk. Die Mona Lisa hängt in einem separaten Saal, und selbst mit Ticket gibt es für sie eine eigene Schlange.
- Tickets und Öffnungszeiten: 9:00-18:00 Uhr am Montag, Donnerstag, Samstag und Sonntag, bis 21:00 Uhr am Mittwoch und Freitag, dienstags geschlossen; 22 € für EWR-Besucher und 32 € für alle anderen (Stand: 09/2026, louvre.fr).
- Anfahrt: Stationen Palais Royal-Musée du Louvre und Louvre-Rivoli, Eingang durch die Pyramide.
- Der Haken: An der Pyramide gibt es immer eine Schlange, plane allein für den Einlass 20-30 Minuten ein.
- Tipp: Buche ein Zeitfenster um 9:00 Uhr und geh direkt zur Nike von Samothrake, solange die Galerien noch leer sind.
2. Les Invalides
© Делфина · CC BY-SAFoto: Делфина, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsLes Invalides wurde als Unterkunft für Soldaten erbaut, ist heute aber ein vollständiges Architektur- und Parkensemble am Ufer der Seine. Ludwig XIV. ordnete den Bau eines Heims für Kriegsveteranen an, und der Komplex nahm zehn Hektar ein. Als Hauptgebäude gilt die Kathedrale Saint-Louis mit ihrer siebenundzwanzig Meter hohen Kuppel, die bei der Restaurierung vergoldet wurde. Auch Napoleons Grab befindet sich hier, sein Sarg wurde 1840 an diesen Ort gebracht. Auf dem Gelände sind mehrere Museen in Betrieb, und es ist schwer, alles bei einem Besuch zu sehen.
- Tickets und Öffnungszeiten: Ein einziges Ticket gilt für die Kathedrale und das Armeemuseum; die Öffnungszeiten prüfst du auf der offiziellen Website von Les Invalides (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: Station Invalides der Linien 8 und 13 sowie RER C.
- Der Haken: An Napoleons Grab bildet sich schon zur Öffnungszeit eine Menschenmenge, komm bis 10:00 Uhr an.
3. Armeemuseum
© xiquinhosilva from Cacau · CC BYFoto: xiquinhosilva from Cacau, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDas Armeemuseum nimmt die Flügel von Les Invalides ein und zeichnet die Geschichte der französischen Kriegsmaschinerie vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert nach. Der erste Abschnitt zeigt Stangenwaffen, Ritterrüstungen und Samurai-Ausrüstung. Danach folgen Napoleons Soldaten, Kürassierrüstungen, die Feldausrüstung des Kaisers und Objekte aus den französischen Kolonien. Der letzte Saal ist den beiden Weltkriegen gewidmet: Dioramen der Schlachten von 1914, Fahrzeuge und die Geschichte der Résistance.
- Tickets und Öffnungszeiten: Der Eintritt ist im Les-Invalides-Ticket enthalten; Preise und Öffnungszeiten auf der offiziellen Website des Museums (Stand: 09/2026).
- Für wen: alle, die sich für Kriegsgeschichte und Uniformen interessieren.
- Der Haken: Einige Säle schließen eine halbe Stunde vor Museumsschluss.
4. Museum für Zeitgeschichte
© Yann Caradec from Paris, France · CC BY-SAFoto: Yann Caradec from Paris, France, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia CommonsDieses Museum ist aus der Privatsammlung des Unternehmers Leblanc und der Kriegsbibliothek von 1914 hervorgegangen. Zunächst war es im Château de Vincennes untergebracht, 1973 zog es dann in das Hôtel des Invalides um. Heute ist das Museum in Nanterre unter dem Namen La Contemporaine aktiv. Es beherbergt inzwischen Zehntausende Objekte: Plakate, Zeitungsarchive, Postkarten, Gemälde und Skulpturen, die den Alltag vom späten 19. Jahrhundert bis heute zeigen. Eigene Sammlungen sind dem Zweiten Weltkrieg und der jüngeren Geschichte Europas gewidmet.
- Tickets und Öffnungszeiten: Das Museum befindet sich in Nanterre; die aktuellen Zeiten stehen auf der offiziellen Website des Museums (Stand: 09/2026).
- Tipp: Wirf einen Blick auf die Wechselausstellungen zu Gedenktagen, sie ändern sich oft.
- Für wen: Menschen, die Dokumente und Zeitzeugenberichte einer Epoche lieben.
5. Musée Rodin
© Jean-Pierre Dalbéra · CC BYFoto: Jean-Pierre Dalbéra, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDas Musée Rodin ist im Hôtel Biron neben dem Invalidendom untergebracht. Der Garten hinterlässt einen ebenso starken Eindruck: Rasenflächen, Hecken und Bronzeskulpturen unter freiem Himmel. Im Garten stehen Der Denker, Die Bürger von Calais und Das Höllentor, an dem der Bildhauer viele Jahre gearbeitet hat. Im Inneren des Stadtpalais findest du Rodins Werke und seine persönliche Sammlung, und in einer kleinen Kapelle sind die Antiken des Künstlers ausgestellt.
- Tickets und Öffnungszeiten: Das Ticket gilt für Haus und Garten; die Preise stehen auf der offiziellen Website des Museums (Stand: 09/2026).
- Anreise: Station Varenne, Linie 13.
- Der Haken: Der Garten schließt früher als die Galerien, also prüfe die Einlasszeiten für den Außenbereich.
- Für wen: Alle, die Skulpturen ohne muffiges Museumsgefühl erleben wollen.
6. Jeu de Paume
© Jean-Pierre Dalbéra · CC BYFoto: Jean-Pierre Dalbéra, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDer Name Jeu de Paume bedeutet „Ballspiel mit der Handfläche": Das Gebäude wurde 1861 für ein tennisähnliches Spiel errichtet, bei dem der Ball mit der Hand geschlagen wurde. Später wurde der Pavillon zur Kunstgalerie, und während der Besatzung diente er als Lager für beschlagnahmte Gemälde. Nach dem Krieg wurden vorübergehend die Impressionisten aus dem Louvre hierher verlegt. Seit 1991 zeigt der Ort Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst, und jeder Ausstellungswechsel verändert das Erscheinungsbild der Räume.
- Tickets und Öffnungszeiten: Der Zeitplan variiert je nach Ausstellung; die aktuellen Bedingungen stehen auf der offiziellen Website der Galerie (Stand: 09/2026).
- Für wen: Menschen, die zeitgenössische Kunst verfolgen.
- Der Haken: Es gibt keine ständige Sammlung, was zu sehen ist, hängt also von der Saison ab.
7. Maison de Balzac
© Thank you to indicate this credit line next to the image in case of reuse: Credit: Polymagou - CC BY-SA I'd appreciate i · CC BY-SAFoto: Thank you to indicate this credit line next to the image in case of reuse: Credit: Polymagou - CC BY-SA I'd appreciate i, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Maison de Balzac befindet sich in einem bescheidenen dreistöckigen Haus an der Rue Raynouard, in einem ehemaligen Vorort von Paris. Hier versteckte sich der Autor der Menschlichen Komödie vor seinen Gläubigern und arbeitete viele Stunden am Stück. Der Schriftsteller lebte unter falschem Namen und verbrachte glückliche Monate in diesem Haus mit Ewelina Hańska. Die Ausstellung ist in thematische Räume gegliedert und zeigt Manuskripte, persönliche Gegenstände und Ausgaben seiner Romane. Das Haus gehört zum Verbund der vierzehn städtischen Museen von Paris.
- Tickets und Öffnungszeiten: Bedingungen und Öffnungszeiten auf der offiziellen Website der städtischen Museen prüfen (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: Metrostation Passy oder La Muette, Adresse 49, rue Raynouard.
- Der Haken: die Räume sind klein, und am Wochenende wird es drinnen voll.
- Für wen: Menschen, die literarische Wohnhäuser lieben.
8. Maison de Victor Hugo
© Frédérique PANASSAC · CC BY-SAFoto: Frédérique PANASSAC, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia CommonsDas Victor-Hugo-Haus öffnete an der Place des Vosges, in einem historischen Gebäude an der Nummer sechs. Die Familie des Schriftstellers lebte hier fast sechzehn Jahre, und in diesen Mauern schuf er seine besten Werke. Zu den Gästen des Hauses gehörten Dumas, Liszt, Rossini und Balzac. Die Organisatoren haben die authentische Atmosphäre nachgestellt: das rote Zimmer mit geschnitzten Möbeln, den chinesischen Salon, an dem Hugo selbst mitwirkte, und das Esszimmer im gotischen Stil. Die Porträts der Familie stammen von befreundeten Künstlern, daher hängen in fast jedem Raum Gemälde.
- Tickets und Öffnungszeiten: Adresse 6, place des Vosges, Zeiten auf der offiziellen Website der städtischen Museen (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: Metro Saint-Paul oder Chemin Vert.
- Für wen: alle, die durch das Marais spazieren und einen Stopp mit Geschichte einlegen möchten.
- Der Haken: sonntags kann es eine Warteschlange am Eingang geben.
9. Musée Grévin
© Chabe01 · CC BY-SAFoto: Chabe01, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Musée Grévin ist nach dem Bildhauer und Karikaturisten Alfred Grévin benannt, der Wachsfiguren von Prominenten schuf. Der Journalist Arthur Meyer eröffnete die Ausstellung nach dem Vorbild von Madame Tussauds in London, und Grévins Arbeiten verblüfften die Zeitgenossen durch ihre Ähnlichkeit mit den Originalen. Heute stehen hier Hunderte Figuren: Musiker, Politiker, Schauspieler und Sportler. Manche Persönlichkeiten sind längst verstorben, andere stehen weiterhin auf Bühne und Leinwand. Im Inneren gibt es außerdem lichtdurchflutete Säle, in denen du Fotos neben den Figuren machen kannst.
- Tickets und Öffnungszeiten: das Museum liegt am Boulevard Montmartre, Zeiten auf der offiziellen Website (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: Metro Grands Boulevards.
- Der Haken: das Ticket ist nicht günstig, und der Besuch dauert etwa eine Stunde.
- Für wen: Familien mit Kindern und Fans der Popkultur.
10. Salvador-Dalí-Museum
© Florian75018 · CC BY-SAFoto: Florian75018, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Salvador-Dalí-Museum liegt in Montmartre, dem bohemienhaftesten Viertel von Paris. Die Sammlung umfasst Hunderte Werke des katalanischen Künstlers: Gemälde, Skulpturen und Stiche. Der unkonventionelle Blick des Künstlers auf alltägliche Dinge und der mystische Subtext lassen dich bei jedem Werk verweilen. Unter den berühmten Stücken siehst du „Die Beständigkeit der Erinnerung" und „Der kosmische Elefant". In der Nähe liegt die Place du Tertre mit ihren Künstlern, daher lässt sich der Besuch gut mit einem Spaziergang den Hügel hinauf verbinden.
- Tickets und Öffnungszeiten: Zeiten auf der offiziellen Website des Museums (Stand: 09/2026).
- Für wen: alle, die Surrealismus und ungewöhnliche Skulpturen lieben.
- Der Haken: die Räume sind klein, und in der Hochsaison wird es drinnen voll.
11. Museum der Magie
© Hadonos · CC BY-SAFoto: Hadonos, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Museum der Magie befindet sich im Keller eines historischen Gebäudes an der Rue Saint-Paul. Sein Gründer Georges Proust sammelte Requisiten von Zauberkünstlern und Jonglierobjekte, und seit 1993 bildet die Sammlung die Grundlage des Museums. Die Wunder beginnen schon an der Schwelle: An der Tür schreibt ein „kleiner Teufel" mit einer Feder eine Einladung zum Eintreten. Im Inneren erwartet dich eine Reihe von Illusionsdarbietungen, gefolgt von einer Ausstellung magischer Objekte: ein Stuhl, eine Kiste, Zauberstäbe. Der Besuch dauert nicht lange, hinterlässt aber einen starken Eindruck.
- Tickets und Öffnungszeiten: Zeiten auf der offiziellen Website des Museums (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: Metro Saint-Paul, Adresse 11, rue Saint-Paul.
- Für wen: Familien und alle, die Zaubertricks lieben.
- Der Haken: manche Vorführungen sind nur auf Französisch.
12. Musée Marmottan Monet
© PIERRE ANDRE LECLERCQ · CC BY-SAFoto: PIERRE ANDRE LECLERCQ, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Musée Marmottan Monet befindet sich in einem ehemaligen Jagdhaus im Bois de Boulogne. Der Sammler Marmottan trug Gemälde aus der napoleonischen Zeit zusammen, und sein Erbe ergänzte die Sammlung um Bücher, Gemälde und antike Möbel. Später wuchs die Sammlung durch private Schenkungen, und der Großteil bestand schließlich aus Werken von Claude Monet. Hier wird „Impression, Sonnenaufgang" aufbewahrt, das Gemälde, das dem Impressionismus seinen Namen gab. Das zweite Stockwerk ist Landschaften und Ansichten von Paris gewidmet, während das erste Stockwerk Möbel im Empire-Stil, Skulpturen und Perserteppiche zeigt.
- Tickets und Öffnungszeiten: Zeiten auf der offiziellen Website des Museums (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: Metro La Muette, der Eingang zum Bois de Boulogne liegt in der Nähe.
- Für wen: alle, die die Ursprünge des Impressionismus sehen möchten.
- Der Haken: es ist ein kleines Museum, und am Wochenende sind die Räume voll.
13. Cité des Sciences et de l'Industrie
Die Cité des Sciences et de l'Industrie im Parc de la Villette präsentiert wissenschaftliche und technische Errungenschaften in interaktivem Format. Sie ist für Menschen jeden Alters spannend: die Geschichte des Universums und der Erde, die Entdeckungen der Astronomen, die Geheimnisse des menschlichen Gehirns, die Meeresforschung. Statt passiver Beobachtung starten die Besucher ihre eigenen Experimente mit Licht, Klang und einer Dampfmaschine. Der Komplex umfasst das Museum für Wissenschaft und Industrie, das Kugelkino Géode, das U-Boot Argonaute, ein Aquarium, ein Planetarium und ein Kinderzentrum. Für Schüler festigen solche Besuche den Stoff aus dem Lehrbuch.

- Tickets und Öffnungszeiten: Zeiten und Preise auf der offiziellen Website des Zentrums (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: Metro Porte de la Villette, Linie 7.
- Für wen: Familien mit Kindern und Technikbegeisterte.
- Der Haken: der gesamte Komplex nimmt einen ganzen Tag in Anspruch; in ein paar Stunden siehst du nur sehr wenig.
14. Picasso-Museum
© GFreihalter · CC BY-SAFoto: GFreihalter, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDas Picasso-Museum ist im Hôtel Salé im Marais-Viertel untergebracht. Dieses klassische Gebäude mit Steinfassade ist ein passendes Zuhause für die Sammlung des innovativen Künstlers und Begründers des Kubismus. Es beherbergt eine der größten Sammlungen von Werken Pablo Picassos, chronologisch geordnet. Du gehst durch alle Schaffensperioden des Meisters: Malerei, Skulptur, Keramik und Druckgrafik. Neben Leinwänden zeigen die Räume Zeitungsausschnitte, Manuskripte, Fotografien und persönliche Gegenstände des Künstlers.
- Tickets und Öffnungszeiten: Preise und Zeiten auf der offiziellen Website des Museums (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: Metro Saint-Paul, Adresse 5, rue de Thorigny.
- Für wen: alle, die Picasso als Ganzes sehen möchten, nicht nur ein Gemälde nach dem anderen.
- Der Haken: der Eintritt erfolgt in Zeitfenstern, und am Wochenende sind die verfügbaren Zeiten schnell ausgebucht.
15. Parfummuseum Fragonard
Das Parfummuseum Fragonard widmet sich der Geschichte der Parfümerie und befindet sich nahe der Oper. Das Unternehmen wurde von Nachfahren des Künstlers Fragonard gegründet, und das Museum wurde schnell beliebt. Schon beim Eintreten kannst du die Düfte riechen. Du probierst Düfte aus verschiedenen Epochen, lernst die Geschichte des französischen Parfums kennen und hörst Geschichten über die Arbeit der „Nasen". In Vitrinen stehen Geräte zur Herstellung von Düften und Flakons in allen Formen. Beim Hinausgehen kannst du im Markenshop einen Flakon kaufen, der dir gefallen hat.
© Chabe01 · CC BY-SAFoto: Chabe01, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons- Tickets und Öffnungszeiten: Zeiten auf der offiziellen Website des Museums (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: Metro Opéra, Adresse 9, rue Scribe.
- Für wen: alle, die ein ungewöhnliches Souvenir oder Geschenk suchen.
- Der Haken: ohne Führung wirken manche Räume wie ein Laden.
16. Musée d'Orsay
© Sanchezn · CC BY-SAFoto: Sanchezn, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia CommonsDas Musée d'Orsay befindet sich in einem ehemaligen Bahnhof, der für die Weltausstellung 1900 gebaut wurde. Es war der erste elektrifizierte Bahnhof von Paris, diente aber nicht lange seinem ursprünglichen Zweck und stand in den 1940er-Jahren leer. 1986 wurde das Gebäude in ein Museum umgewandelt, und ein Teil der Sammlungen des Louvre zog hierher. Heute beherbergt es die weltweit bedeutendste Sammlung von Impressionisten und Postimpressionisten: Monet und Manet, Cézanne, Van Gogh, Gauguin, Degas, Seurat und Pissarro. Die Bildhauerei ist mit Werken von Rodin, Camille Claudel und Maillol vertreten, während eigene Räume der Fotografie und dem Kunsthandwerk gewidmet sind.
- Tickets und Öffnungszeiten: Preise und Zeiten auf der offiziellen Website des Musée d'Orsay (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: RER C bis Station Musée d'Orsay oder Métro Solférino.
- Der Haken: Die Warteschlangen am Eingang sind lang, ein Zeitfenster am Morgen spart dir eine Stunde.
- Tipp: Kauf ein Musée-d'Orsay-Ticket mit Zeitfenster im Voraus, an der Tageskasse wartest du länger, als du für die erste Galerie brauchst.
17. Musée de l'Orangerie
© Traktorminze · CC BY-SAFoto: Traktorminze, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDas Musée de l'Orangerie ist in der Orangerie untergebracht, die vom Palastkomplex der Tuilerien erhalten geblieben ist. Der Palast wurde während der Revolution zerstört, der Garten blieb bestehen, und die Orangerie diente zeitweise als Lagerhaus und Kaserne. Das Museum wurde hier 1927 eröffnet. Das Obergeschoss ist ganz Claude Monets „Seerosen" gewidmet: Acht große Leinwände hängen gemeinsam, so wie es der Künstler selbst gewünscht hat. In den anderen Räumen siehst du Cézanne, Matisse, Modigliani und Renoir. Monet malte die „Seerosen" während des Ersten Weltkriegs und wollte den Menschen ein Gefühl von Harmonie zurückgeben.
- Tickets und Öffnungszeiten: Preise und Zeiten auf der offiziellen Website des Museums (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: Métro Concorde, Eingang von der Seite des Tuileriengartens.
- Der Haken: Der Raum mit den „Seerosen" ist klein, und mittags ist er voll.
- Tipp: Hol dir ein Ticket mit Zeitfenster für die Orangerie und komm zur Öffnungszeit.
18. Centre Pompidou
© Zairon · CC BY-SAFoto: Zairon, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Centre Pompidou ist nach Präsident Georges Pompidou benannt und gehört zu den meistbesuchten Orten in Paris. Das Gebäude wurde Ende 1977 eröffnet, und sämtliche technischen Systeme wurden nach außen verlegt: Aufzüge, Leitungen, Lüftung und Rohre. Im Inneren gibt es ein Kino, eine riesige Bibliothek und ein Museum für moderne Kunst. Die Sammlung beginnt im dritten Stock mit Werken von Kandinsky, Matisse und Picasso, während im fünften Stock Wechselausstellungen und Performances stattfinden. Die oberen Etagen bieten ein Panorama der Stadt, und auf dem Platz vor dem Centre treten immer Straßenmusiker auf.
- Tickets und Öffnungszeiten: Das Centre ist ab Herbst 2025 wegen Renovierung vollständig geschlossen; den aktuellen Stand findest du auf der Pompidou-Website (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: Métro Rambuteau oder Châtelet.
- Für wen: alle, die sich für Kunst und Architektur des 20. Jahrhunderts interessieren.
- Der Haken: Bis zum Abschluss der Renovierung kommst du nicht in die Galerien des Centre.
19. Musée de la Carte à Jouer
Das Musée de la Carte à Jouer entstand aus zwei privaten Vorkriegssammlungen und wurde 1986 eröffnet. Zunächst war es im Hôtel des Princes de Conti untergebracht, doch die Sammlung wuchs, und ein eigener Bau wurde dafür errichtet. Das Herrenhaus und der Neubau sind heute durch eine überdachte Galerie verbunden. Die Sammlung umfasst Tausende Karten aus aller Welt: farbenprächtige indische Karten, japanische Karten mit Muscheln statt Farben, Karten aus der Renaissance und Tarotkarten. Das Museum zeigt außerdem Druckpressen und Gemälde, die Kartenspiele darstellen. Besonders interessant sind die Kriegskarten mit Karikaturen.
© Chabe01 · CC BY-SAFoto: Chabe01, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons- Tickets und Öffnungszeiten: Zeiten auf der offiziellen Website des Museums (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: Das Museum liegt in Issy-les-Moulineaux; die genaue Adresse und Wegbeschreibung findest du auf der Website.
- Der Haken: Das Museum ist im August und an Feiertagen geschlossen.
- Für wen: Sammler und alle, die ungewöhnliche Kollektionen mögen.
20. Musée des Égouts
© Romain91 · CC BY-SAFoto: Romain91, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Musée des Égouts zeigt das unterirdische System, das Paris über Jahrhunderte gebaut hat. Die Römer legten hier die ersten Abwasserkanäle an, doch im Mittelalter wurden die Straßen erneut zu einem Nährboden für Krankheiten. Erst im 19. Jahrhundert entwarf der Ingenieur Belgrand ein Tunnelnetz, das wie ein unterirdischer Zwilling der Straßen der Stadt funktioniert. Beim Abstieg erfährst du die Geschichte der Kanalisation, siehst alte Wasserreinigungsanlagen und entdeckst die modernen Methoden, mit denen die Stadt vor Überschwemmungen geschützt wird. Es ist eine kurze, aber einzigartig einprägsame Tour.
- Tickets und Öffnungszeiten: Führungen gibt es nur von April bis Oktober; Zeiten auf der offiziellen Website des Museums (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: Quai d'Orsay nahe dem Pont de l'Alma, Eingang von der Flussseite.
- Der Haken: Das Museum ist im Winter geschlossen, und der Tunnel ist immer feucht.
- Für wen: alle, die Paris aus einem unerwarteten Blickwinkel sehen wollen.
21. Musée de Montmartre
© Musée de Montmartre · CC BY-SAFoto: Musée de Montmartre, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDas Musée de Montmartre ist im Hôtel Rosimond in der Rue Cortot untergebracht. Das Haus wurde für den Schauspieler Claude Rose gebaut, der den Künstlernamen Rosimond verwendete, und der Name ging später auf das Gebäude über. Renoir hatte hier früh in seiner Karriere ein Atelier, und weitere Künstler, Schauspieler und Komponisten folgten. Die Ausstellung ist in mehrere Bereiche gegliedert: das Dorf Montmartre vor Paris, die Zeit der Pariser Kommune und „Montmartre in Feierlaune". In den Räumen sind Plakate von Toulouse-Lautrec, Gemälde und persönliche Gegenstände von Van Gogh und Degas sowie Kostüme von Cabaret-Tänzerinnen zu sehen.
- Tickets und Öffnungszeiten: Zeiten auf der offiziellen Website des Museums (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: Métro Lamarck-Caulaincourt, danach geht es über die Treppen des Hügels hinauf.
- Für wen: alle, die zum Sacré-Cœur wollen und das Viertel selbst verstehen möchten.
- Der Haken: Das Museum ist nur über einen steilen Anstieg erreichbar, was mit Kinderwagen schwierig ist.
22. Musée Carnavalet
Das Musée Carnavalet erzählt die Geschichte von Paris selbst. Es befindet sich in einem historischen Stadtpalais mit großem Eingang, Flachreliefs und dem Wappen seiner ersten Besitzer. Die Ausstellung ist nach Epochen gegliedert: Steinzeit, Mittelalter, aristokratische Interieurs, Revolution und Moderne. Gezeigt werden ein rekonstruiertes Schlafzimmer von Marie Antoinette und Räume aus der Zeit Ludwigs XV., während ein eigener Raum Modelle von Guillotinen und die echten Schlüssel der Bastille präsentiert. Gemälde, Fotografien und Lithografien zeigen, wie sich das Erscheinungsbild der Stadt seit dem 18. Jahrhundert verändert hat.
© Miguel Hermoso Cuesta · CC BY-SAFoto: Miguel Hermoso Cuesta, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons- Tickets und Öffnungszeiten: Adresse 23, rue de Sévigné; Zeiten auf der offiziellen Website der städtischen Museen (Stand: 09/2026).
- Anreise: Metro Saint-Paul oder Chemin Vert.
- Für wen: alle, die Paris verstehen wollen, nicht nur seine Museen.
- Der Haken: Das Museum ist groß; plane mindestens zwei Stunden für einen Besuch ein.
23. Palais Galliera
© Dottie Day · CC BYFoto: Dottie Day, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDas Modemuseum ist im Palais Galliera untergebracht, das Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurde. Die Witwe von General Galliera wollte die Kunstsammlung der Familie der Stadt schenken, doch das Anwesen wurde verstaatlicht und das Gebäude stand lange Zeit leer. Das Museum wurde hier 1977 eröffnet. Die Sammlung umfasst Zehntausende von Stücken: das Mieder von Marie Antoinette, Kleider von Josephine und Kostüme von Sarah Bernhardt. Die Mode des 20. Jahrhunderts ist mit Werken von Poiret, Schiaparelli, Dior und Chanel vertreten. Aus konservatorischen Gründen werden die Stücke in Wechselausstellungen gezeigt.
- Tickets und Öffnungszeiten: Adresse 10, avenue Pierre-1er-de-Serbie; Zeiten auf der offiziellen Website der städtischen Museen (Stand: 09/2026).
- Anreise: Metro Iéna oder Alma-Marceau.
- Der Haken: Das Museum ist zwischen den Ausstellungen geschlossen, also prüfe den Kalender im Voraus.
- Für wen: alle, die sich für Mode und Kostüme interessieren.
24. Musée Delacroix
© xiquinhosilva from Cacau · CC BYFoto: xiquinhosilva from Cacau, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDas Musée Delacroix befindet sich in dem Haus und Atelier, in dem der Künstler von 1857 bis zu seinem Lebensende lebte. Um das Erbe des Meisters zu bewahren, wurde 1929 die Gesellschaft der Freunde von Eugène Delacroix gegründet; sie kaufte Haus und Garten und übertrug sie dem Staat. 1971 eröffnete hier das Museum. Die Räume zeigen Gemälde aus verschiedenen Schaffensperioden, darunter Experimente mit Fresken, sowie Reisenotizen, Erinnerungsstücke und Skizzen von seiner Marokko-Reise. Neben Delacroix' eigenen Werken zeigt das Museum auch Leinwände seiner Künstlerfreunde.
- Tickets und Öffnungszeiten: Das Museum liegt an der Place de Furstemberg; die Zeiten findest du auf der offiziellen Website des Museums (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: Métro Saint-Germain-des-Prés.
- Für wen: Für alle, die nicht nur die Gemälde, sondern auch das Atelier des Künstlers sehen möchten.
- Der Haken: Das Museum ist klein, und der Atelierraum kann ohne Vorankündigung wegen Restaurierung geschlossen sein.
25. Musée Bourdelle
© Velvet · CC BY-SAFoto: Velvet, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Musée Bourdelle bewahrt das Atelier des Bildhauers Émile Antoine Bourdelle. Nach dem Tod des Meisters sollte das Gelände bebaut werden, doch Mäzene kauften das Grundstück und retteten die Sammlung. Das Museum eröffnete hier 1949 in dem Atelier und Garten, die seine Nachkommen der Stadt übertrugen. Den Kern der Sammlung bilden Werke des Bildhauers selbst und seiner Familie: Leinwände, Skulpturen, Skizzen, Dokumente und Fotografien. Das Haus bewahrt seine historischen Innenräume, und im Garten stehen große Bronzefiguren. Einige Räume sind Bourdelles Schülern und Assistenten gewidmet.
- Tickets und Öffnungszeiten: Adresse 18, rue Antoine Bourdelle; die Zeiten findest du auf der offiziellen Website der städtischen Museen (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: Métro Falguière oder Pasteur.
- Für wen: Für alle, die Skulpturen und ruhige Gärten im Zentrum lieben.
- Der Haken: Es gibt nur wenige Hinweisschilder zum Museum, und der Eingang ist leicht zu übersehen.
26. Musée de Cluny
© ctj71081 · CC BY-SAFoto: ctj71081, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia CommonsDas Musée de Cluny steht auf dem Gelände römischer Thermen, später war dies die Pariser Stadtresidenz der Abtei von Cluny. Das Herrenhaus wurde im Laufe der Zeit umgebaut, 1793 verstaatlicht, und lange diente das Gebäude verschiedenen Zwecken. Die Sammlung wurde von der Familie des Sammlers Du Sommerard gestiftet. Der Rundgang beginnt mit den römischen Thermen, die die Verbindung zweier Epochen symbolisieren. Es folgen mittelalterliche Skulpturen, Glasmalereien, Schmuck und Wandteppiche, darunter die berühmte Serie „Die Dame mit dem Einhorn".
- Tickets und Öffnungszeiten: Preise und Zeiten auf der offiziellen Website des Museums (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: Métro Cluny-La Sorbonne oder Saint-Michel.
- Tipp: Mit dem Paris Museum Pass überspringst du die Warteschlange und sparst beim Eintritt.
- Der Haken: Die Räume sind eng, und an Wochenenden wird es voll.
27. Musée des Plans-Reliefs
Das Musée des Plans-Reliefs befindet sich im Invalidendom und zeigt maßstabsgetreue Modelle französischer Festungen. Diese Pläne wurden erstmals unter Ludwig XIV. angefertigt, und bereits im 17. Jahrhundert entstanden Dutzende davon. Die Modelle wurden von den besten Militäringenieuren gebaut und als Staatsgeheimnisse unter besonderer Bewachung gehalten. Im 20. Jahrhundert verloren die Pläne ihren militärischen Wert und wurden zu historischen Schätzen. Heute umfasst die Sammlung Hunderte von Modellen, aber nur ein Teil ist ausgestellt. Zu den Exponaten gehören Miniatur-Nachbildungen des Château d'If und Festungen aus verschiedenen Regionen Frankreichs.
© Mohatatou · CC BY-SAFoto: Mohatatou, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons- Tickets und Öffnungszeiten: Das Museum befindet sich im Invalidendom; die Zeiten findest du auf der offiziellen Website des Museums (Stand: 09/2026).
- Für wen: Für alle, die Karten, maßstabsgetreue Modelle und Militärgeschichte lieben.
- Der Haken: Die Ausstellung nimmt nur einen einzigen Raum ein, der Besuch ist also kurz.
28. Musée de l'Homme
© Andrew H · CC BYFoto: Andrew H, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDas Musée de l'Homme wurde von Paul Rivet gegründet und wurde schließlich zu einem Forschungszentrum innerhalb des Nationalen Naturkundemuseums. Die Sammlungen haben sich im Laufe der Zeit verändert, und heute gibt es vier Dauerausstellungen. Die erste behandelt die Etappen der menschlichen Entwicklung, die zweite konzentriert sich auf das globale Bevölkerungswachstum, und die dritte zeigt die genetische Vielfalt. Die vierte ist der Ethnografie Afrikas, Asiens, Amerikas und der Arktis gewidmet. Dies ist nicht nur eine Ausstellung, sondern ein wissenschaftliches Zentrum, das erforscht, wie sich der Mensch an seine Umwelt anpasst und wie er selbst die Natur beeinflusst.
- Tickets und Öffnungszeiten: Palais de Chaillot, Zeiten auf der offiziellen Website des Museums (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: Métro Trocadéro, Linien 6 und 9.
- Für wen: Für alle, die sich für Anthropologie und Ethnografie interessieren.
- Der Haken: Einige der Erläuterungstexte gibt es nur auf Französisch.
29. Grande Galerie de l'Évolution
Die Grande Galerie de l'Évolution ist Teil des Nationalen Naturkundemuseums und befindet sich im Jardin des Plantes. Mehrere Etagen zeigen die Entstehung und Entwicklung des Lebens auf der Erde, wobei die Exponate in der von Darwin beschriebenen Reihenfolge angeordnet sind. Im ersten Stock befinden sich Skelette und präparierte Meerestiere; im zweiten sind Landtiere nach Naturzonen geordnet. Der dritte Stock behandelt den Einfluss des Menschen auf die Natur und die Prognosen der Wissenschaftler. Die oberste Etage ist der Evolution gewidmet: von Einzellern bis zur Vielfalt moderner Formen.
© Ken and Nyetta · CC BYFoto: Ken and Nyetta, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons- Tickets und Öffnungszeiten: Preise und Zeiten auf der offiziellen Website des Museums (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: Métro Gare d'Austerlitz oder Jussieu.
- Für wen: Familien mit Kindern und Naturwissenschaftsbegeisterte.
- Der Haken: An Wochenenden ziehen die Walskelette besonders viele Schulgruppen an.
30. Musée de la Musique
© Jean-Pierre Dalbéra from Paris, France · CC BYFoto: Jean-Pierre Dalbéra from Paris, France, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDas Musée de la Musique eröffnete 1997 in Paris im Kulturzentrum Cité de la Musique an der Place de la Villette. Den Kern der Ausstellung bildet eine Sammlung, die über Jahrzehnte am Nationalen Konservatorium zusammengetragen wurde. Du siehst Musikinstrumente von der Antike bis zur Moderne, darunter Violinen von Stradivari und Guarneri, und hörst, wie sie klingen. Der erste Raum behandelt die Geburt der Oper und die ersten Bälle in Versailles, gefolgt von Aufklärung und Romantik. Eigene Bereiche sind der Musik des 20. Jahrhunderts sowie Jazz und Blues gewidmet, die im vergangenen Jahrhundert populär waren.
- Tickets und Öffnungszeiten: Zeiten auf der offiziellen Website des Museums (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: Métro Porte de Pantin, Linie 5.
- Für wen: Für alle, die Musik lieben und sich für die Geschichte der Instrumente interessieren.
- Der Haken: Audioaufnahmen werden nach Zeitplan abgespielt, daher ist nicht alles zu jedem Zeitpunkt zu hören.
31. Musée du Vin
© Mbzt · CC BY-SAFoto: Mbzt, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDas Musée du Vin befindet sich in alten Gewölbekellern in Passy, wo einst ein Kloster stand. Die Mönche besaßen Weinberge, kelterten Wein und lieferten ihn an den königlichen Hof, und Ludwig XIII. schätzte das Getränk sehr. Das Kloster wurde später geplündert und zerstört, doch in den 1980er-Jahren erinnerte sich ein Gastronom an die Keller unter seinem Lokal. Die Keller wurden restauriert, und seit 1984 ist hier das Museum in Betrieb. Zuerst erfährst du etwas über die Geschichte des Weinbaus und seine Traditionen, dann siehst du alte Flaschen und Weingefäße, und am Ende verkostest du französische Sorten.
- Tickets und Öffnungszeiten: Standort und Öffnungszeiten des Museums haben sich geändert, also prüfe vor deinem Besuch den aktuellen Plan (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: Stadtviertel Passy; prüfe anhand der aktuellen Adresse, welche U-Bahn-Stationen am nächsten liegen.
- Für wen: alle, die einen Museumsbesuch mit einer Verkostung verbinden möchten.
- Der Haken: Verkostungen sind ohne Führung nicht immer möglich.
32. Musée de la Vie Romantique
© JLPC · CC BY-SAFoto: JLPC, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDas Musée de la Vie Romantique ist in einem 1830 erbauten Stadtpalais untergebracht. Kurz nach der Fertigstellung zog der Künstler Ary Scheffer ein, der am Hof des Prinzen von Orléans tätig war. Seine Freitagabend-Treffen lockten berühmte Musiker und Schriftsteller an: Chopin und Liszt spielten hier, Pauline Viardot sang, und George Sand, Dickens und Turgenjew waren zu Gast. Das Museum wurde von Scheffers Nachkommen gegründet, 1983 ging die Sammlung an den Staat. Ein Bereich ist George Sand gewidmet: Das Interieur ihres Anwesens in Nohant wurde nachgebaut, ihre persönlichen Gegenstände, Porträts und Aquarelle sind ausgestellt.
- Tickets und Öffnungszeiten: Adresse 16, rue Chaptal, Zeiten auf der offiziellen Website der städtischen Museen (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: Métro Blanche oder Saint-Georges.
- Für wen: alle, die ruhige Literaturmuseen mit Garten mögen.
- Der Haken: Die Räume sind klein, und Führungen laufen nach festem Zeitplan.
33. Musée des Arts Forains
Das Musée des Arts Forains wurde vom Schauspieler und Antiquitätenhändler Jean-Paul Favand gegründet und ist seit 1996 in den Pavillons einer ehemaligen Markthalle in Bercy untergebracht. Die Restaurierung der Exponate dauerte viele Jahre. Die Sammlung umfasst echte Jahrmarktkarussells, Zelte mit Spielautomaten und Bühnenbilder, die dich in die Pariser Jahrmärkte vergangener Zeiten versetzen. Die Sammlung ist in drei Bereiche gegliedert. Der venezianische Saal erschafft eine Karnevalsstadt mit Kanälen, Brücken und Gondeln; das Magische Theater zeigt „lebende Bilder", begleitet von einem mechanischen Orchester; und im Grünen Garten treten Künstler auf.

- Tickets und Öffnungszeiten: Museum in Bercy, Zeiten auf der offiziellen Website des Museums (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: Métrostation Cour Saint-Émilion, Linie 14.
- Für wen: Familien mit Kindern und alle, die alte Karussells lieben.
- Der Haken: Manche Attraktionen laufen nur am Wochenende.
34. Musée Jacquemart-André
© Christophe Recoura · CC BY-SAFoto: Christophe Recoura, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia CommonsDas Musée Jacquemart-André entstand aus der Sammlung des Bankiers Édouard André, der den Großteil seines Vermögens für Kunst ausgab. Er heiratete die Künstlerin Nélie Jacquemart, und das Paar reiste viel und brachte Gemälde und Skulpturen für sein Pariser Stadtpalais mit. Nach ihrem Tod wurde die Sammlung dem Institut de France vermacht, 1913 eröffnete hier das Museum. Fünf Räume beherbergen Werke der italienischen, flämischen und französischen Renaissance-Meister. Der Stolz der Sammlung ist Botticellis „Madonna mit Kind", während Rembrandt und van Eyck in der Bibliothek hängen.
- Tickets und Öffnungszeiten: Boulevard Haussmann, Zeiten auf der offiziellen Website des Museums (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: Métrostation Saint-Philippe-du-Roule oder Miromesnil.
- Für wen: alle, die eine private Sammlung in Wohnräumen sehen möchten.
- Der Haken: Die Tickets sind teurer als der Stadtdurchschnitt, und die Räume schließen früh.
- Tipp: Hol dir Paris-Museumstickets auf GetYourGuide, wenn du zwei Museen an einem Tag kombinieren möchtest.
35. Museum für Mineralogie
© BastienM · CC BY-SAFoto: BastienM, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDas Museum für Mineralogie wurde eröffnet, als die Nationale Bergbauschule noch in Betrieb war, und der Wissenschaftler René-Just Haüy war an seiner Gründung beteiligt. Anfang des 19. Jahrhunderts zog das Museum in das Hôtel de Vendôme, und im Laufe des Jahrhunderts wuchs die Sammlung durch private Kollektionen und Fundstücke geologischer Expeditionen. Heute umfasst der Bestand Zehntausende Objekte, aber nur ein Teil ist ausgestellt. Das Museum beherbergt Edelsteine, Mineralien aus aller Welt und Meteoriten. Eigene Räume sind der Geschichte der Mineralogie, der Schmuckherstellung in Frankreich und künstlichen Mineralien gewidmet. Zu den Exponaten gehört ein großer Marsmeteorit, der in der Sahara gefunden wurde.
- Tickets und Öffnungszeiten: Das Museum befindet sich im Hôtel de Vendôme, Zeiten auf der offiziellen Website des Museums (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: Métrostation Odéon oder Mabillon.
- Für wen: alle, die Steine, Kristalle und Meteoriten lieben.
- Der Haken: Das Museum ist klein und nur an Werktagen geöffnet, am Wochenende geschlossen.
Pariser Museen auf der Karte
Museen von Paris
Orte auf der Karte
- 1Louvre Mona Lisa, Nike von Samothrake, ägyptische Abteilung
- 2Les Invalides Kathedrale Saint-Louis, Napoleons Grab
- 3Armeemuseum Geschichte der französischen Kriegsmaschine vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert
- 4Rodin-Museum „Der Denker", „Das Höllentor", Skulpturengarten im Hôtel Biron
- 5Jeu de Paume Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst
- 6Balzac-Haus Herrenhaus in der Rue Raynouard, wo sich der Autor vor Gläubigern versteckte
- 7Victor-Hugo-Haus Place des Vosges, rekonstruierte Innenräume des Schriftstellerhauses
- 8Grévin-Museum Hunderte Wachsfiguren von Berühmtheiten
- 9Dalí-Museum Montmartre, Hunderte Werke des Katalanen, „Weltraumelefant"
- 10Zaubermuseum Keller in der Rue Saint-Paul, Illusionsnummern und Zauberrequisiten
- 11Musée Marmottan Monet „Impression, Sonnenaufgang", die Ursprünge des Impressionismus
- 12Cité des Sciences et de l'Industrie Interaktive Exponate, Planetarium, U-Boot Argonaute
- 13Picasso-Museum Hôtel Salé im Marais, Werke aus allen Schaffensperioden des Meisters
- 14Fragonard-Parfümmuseum Geschichte der Parfümerie nahe der Oper
- 15Musée d'Orsay Impressionisten und Postimpressionisten in einem ehemaligen Bahnhofsgebäude
- 16Musée de l'Orangerie Claude Monets „Seerosen" in zwei ovalen Sälen
- 17Centre Pompidou Kandinsky, Matisse, Panoramablick über die Stadt von den oberen Etagen
- 18Kanalisationsmuseum Unterirdisches System von Paris, Geschichte und historische Gerätschaften
- 19Museum von Montmartre Hôtel Rosimond, Plakate von Toulouse-Lautrec, Objekte von Van Gogh und Degas
- 20Carnavalet-Museum Geschichte von Paris, Schlafzimmer Marie-Antoinettes, Schlüssel der Bastille
- 21Palais Galliera (Modemuseum) Palais Galliera, Kleider Joséphines, Kostüme von Dior und Chanel
- 22Delacroix-Museum Haus und Atelier des Künstlers am Place Furstenberg
- 23Bourdelle-Museum Atelier des Bildhauers, Bronzefiguren im Garten
- 24Cluny-Museum Römische Thermen, Wandteppich „Die Dame mit dem Einhorn"
- 25Reliefplanmuseum Modelle französischer Festungen aus der Zeit Ludwigs XIV.
- 26Musée de l'Homme Entwicklung des Menschen, Ethnografie Afrikas, Asiens, Amerikas und der Arktis
- 27Große Galerie der Evolution Entstehung und Entwicklung des Lebens auf der Erde, Tierskelette und Präparate
- 28Musikmuseum Musikinstrumente von der Antike bis zur Moderne, Stradivari-Geigen
- 29Weinmuseum Historische Keller in Passy, Geschichte des Weinbaus und Verkostung
- 30Museum des romantischen Lebens Haus des Malers Ary Scheffer, George-Sand-Saal
- 31Museum der Jahrmarktskunst Pavillons des Marktes von Bercy, historische Fahrgeschäfte und Karussells
- 32Jacquemart-André-Museum Botticellis „Madonna mit Kind", private Sammlung in einem Herrenhaus
Die Karte zeigt die Museen aus dieser Liste, damit du deine Route nach Tagen direkt darauf planen kannst. Gruppiere die Punkte nach Vierteln: Der Louvre und die Orangerie liegen nah beieinander, das Invalides und das Rodin-Museum stehen fast nebeneinander, und Montmartre und das Marais hebst du dir am besten für getrennte Spaziergänge auf.
Online-Tickets werden mehrere Monate im Voraus freigeschaltet, aber auch ein paar Tage vor deinem Besuch erscheinen freie Zeitfenster. Schau morgens auf der Website des Museums nach: Stornierte Buchungen werden manchmal zurückgegeben. Im Louvre und im Musée d'Orsay gibt das Zeitfenster nur deine Einlasszeit an; bist du erst einmal drin, kannst du so lange bleiben, wie du möchtest. In der Orangerie sind die Räume klein, daher buchst du am besten ein Zeitfenster für die erste Stunde nach Öffnung.
Nimm eine leichte Tasche und Wasser mit. Der Louvre und das Musée d'Orsay haben Garderoben, und große Rucksäcke und Stockschirme sollen am Eingang abgegeben werden. Ein Audioguide kostet extra, aber in den meisten Museen sind die Beschriftungen auch auf Englisch, sodass sie oft ausreichen.
Das entspannteste Tempo ist: ein großes Museum am Vormittag, Mittagessen in der Umgebung, dann ein kleineres Museum bis zur Schließung. Im Louvre gehst du direkt zu den Räumen mit der Mona Lisa und der Nike von Samothrake und arbeitest dich dann gegen den Besucherstrom durch die Etagen nach oben. Im Musée d'Orsay beginnst du im obersten Stockwerk, wo die Impressionisten hängen.
Viele Pariser Museen sind montags oder dienstags geschlossen, also prüfe die Zeiten im Voraus. Die ständigen Sammlungen der städtischen Museen werden zu den einheitlichen Bedingungen des Paris-Musées-Netzwerks gezeigt, für Wechselausstellungen brauchst du ein separates Ticket. Wenn du sparen willst, geh am ersten Freitagabend des Monats in den Louvre: Der Eintritt ist nach 18:00 Uhr frei, außer in den Sommermonaten (Stand: 09/2026, laut Louvre).
Kinder ermüden schneller als Erwachsene, daher lohnt es sich, ein interaktives Museum in deinen Plan aufzunehmen. Die Cité des Sciences und die Grande Galerie de l'Évolution halten die Aufmerksamkeit länger als Säle voller Gemälde. Bei gutem Wetter ergänze einen Garten: Im Rodin-Museum oder im Museum der Romantik kannst du zwischen den Ausstellungen eine Pause machen.
Vor Ort zu kaufen ist fast immer teurer an Zeit, nicht am Preis. Die Kasse funktioniert, aber die Schlange bewegt sich langsam, besonders an der Louvre-Pyramide und am Eingang des Musée d'Orsay. Dein Online-Ticket zeigst du auf dem Handy vor; ein Papierausdruck ist nicht erforderlich.
Plane deine Route mit Blick auf die Entfernungen. Der Louvre und das Musée d'Orsay trennt ein Spaziergang entlang der Seine, und vom Invalides zum Rodin-Museum kommst du schnell. Montmartre und La Villette liegen abseits, dafür solltest du besser getrennte halbe Tage einplanen. Wenn du eine Woche bleibst, hol dir eine Métro-Karte und verschwende keine Zeit mit Taxis im Zentrum.
Speichere vor deiner Reise die Öffnungszeiten für deinen Besuchstag. Die Zeiten ändern sich wegen Ausstellungen und Feiertagen, und einzelne Räume schließen ohne Ankündigung wegen Restaurierung. Eine zusätzliche Stunde Reserve hilft, wenn ein Museum kürzer geöffnet ist, als du erwartet hast.
Nimm eine Karte für die Kassen und etwas Bargeld für kleine Ausgaben mit. Karten werden in Paris fast überall akzeptiert, aber in kleinen Museen funktioniert das Terminal manchmal nicht. Tickets und Souvenirs kaufst du einfacher mit Karte, während Kaffee am Kiosk beim Museum oft nur bar bezahlt werden kann.
⁉️🤔 Häufige Fragen
Wie viele Museen kannst du an einem Tag in Paris schaffen?
Realistisch sind zwei große Museen oder ein großes und zwei kleinere. Der Louvre oder das Musée d'Orsay brauchen jeweils einen halben Tag, kleine Hausmuseen wie das Balzac- oder das Delacroix-Museum etwa eine Stunde. Plane Pausen zum Essen ein und setze nicht zwei Giganten direkt hintereinander, sonst nimmst du am Abend die Bilder nicht mehr richtig auf.
Brauche ich den Paris Museum Pass?
Der Pass lohnt sich, wenn du vier oder mehr Museen besuchst und die Warteschlange überspringen willst. Er deckt die ständigen Sammlungen der meisten großen Museen ab. Für ein oder zwei Besuche ist es einfacher, einzelne Tickets mit Zeitfenster zu kaufen. Prüfe die Bedingungen und die Liste der Museen auf der offiziellen Website des Paris Museum Pass.
Wann ist der Eintritt in den Louvre kostenlos?
Laut der offiziellen Louvre-Website gilt der freie Eintritt am ersten Freitagabend des Monats nach 18:00 Uhr, außer im Juli und August, sowie am 14. Juli. An anderen Tagen kostet das Ticket 22 € für Bürger und Einwohner des EWR und 32 € für Besucher aus anderen Ländern (Stand: 09/2026, offizielle Louvre-Website).
Kannst du Tickets vor Ort kaufen?
Bei großen Museen ist es besser, Tickets im Voraus online mit Zeitfenster zu kaufen. Vor Ort funktioniert die Kasse, aber im Sommer riskierst du, über eine Stunde anzustehen. Kleinere Museen wie das Zaubermuseum oder das Spielkartenmuseum lassen dich meist ohne vorherige Buchung hinein, aber prüfe ihre Öffnungszeiten.
Welcher Tag ist am besten für Museen?
Denk an die Schließtage: Der Louvre ist dienstags geschlossen, viele städtische Museen montags, und das Spielkartenmuseum sowie das Weinmuseum haben ihre eigenen Pausen. Ein Vormittag unter der Woche ist immer ruhiger als am Wochenende. Wenn es dein erster Besuch ist, lege ein großes Museum auf den Vormittag und ein kleineres auf den Nachmittag.
Touren und Tickets in Paris
Geführte Touren, Tickets ohne Anstehen und Aktivitäten — die meisten Angebote sind kostenfrei stornierbar.
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Kurz gesagt: Was sich zu buchen lohnt
Wenn du Paris zum ersten Mal besuchst, buche ein Zeitfenster für den Louvre und ein Ticket für das Musée d'Orsay und wähle ein drittes Museum nach deinen Interessen. Familien mit Kindern entscheiden sich meist für die Cité des Sciences und die Grande Galerie de l'Évolution. Wer Ruhe und kleine Sammlungen liebt, wird am Rodin-Museum, am Delacroix-Museum und am Museum der Romantik Freude haben.
- Wenn du zwei Tage hast: der Louvre, das Musée d'Orsay und ein Abend in der Orangerie für die Seerosen.
- Wenn du Kinder hast: die Cité des Sciences, die Grande Galerie de l'Évolution, das Museum für Jahrmarktskunst.
- Wenn du Kunst des 20. Jahrhunderts liebst: das Picasso-Museum, das Marmottan-Monet-Museum.
- Wenn du Geld sparen willst: Der Paris Museum Pass deckt den Eintritt ohne Anstehen ab.
Tickets für die Top-Museen sind schnell ausverkauft, also buche sie vor deiner Reise. Beginne mit einem Giganten und zwei kleineren Museen: So siehst du verschiedene Seiten von Paris, ohne dich in den Galerien zu erschöpfen.


