
Was gibt es in Antalya zu sehen: 25 Orte von Kaleici bis zu den Canyons
In Antalya kannst du eine Woche zwischen Strand und Buffet verbringen und die Stadt trotzdem nie wirklich sehen. Dabei lohnt sie sich: Allein das Archäologische Museum zeigt rund 5.000 Exponate auf 7.000 m². Mit der Tünektepe-Seilbahn schwebst du 605 Meter über die Bucht. Wir haben 25 Orte in Antalya selbst und in der Umgebung zusammengestellt.
Unten findest du römische Bögen, Canyons und antike Theater. Manche Orte liegen zwei Gehminuten von deinem Hotel entfernt, andere erfordern einen Halbtagesausflug. Wir haben notiert, wo du ein Ticket brauchst und wie viel Zeit du einplanen solltest. Prüfe die Entfernungen auf der Karte und bestätige die Öffnungszeiten, bevor du losziehst.
Anzeige: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links, bei einer Buchung über diese Links erhalten wir eine Provision, für dich entstehen keine Mehrkosten.
Was du in Antalya sehen solltest
💡 Kurz gesagt:
- Im Zentrum liegt alles nah beieinander: Kaleiçi, der Alte Hafen, das Hadrianstor, der Hıdırlık-Turm und der Karaalioğlu-Park ergeben eine Halbtagesroute zu Fuß.
- Natur wartet außerhalb der Stadt: Düden-Wasserfälle, Kurşunlu-Wasserfall, Göynük Canyon, Köprülü und die Tünektepe-Seilbahn.
- Für antike Geschichte fährst du nach Perge, Aspendos und Termessos; plane für jede Stadt mindestens einen halben Tag ein.
- Preise und Öffnungszeiten ändern sich, prüfe sie vorab auf dem offiziellen Portal der türkischen Museen.
1. Archäologisches Museum Antalya

Das Museum erstreckt sich über 7.000 m² und zeigt rund 5.000 Exponate. Die Sammlung ist aus Funden nach 1919 entstanden, als italienische Truppen die Stadt besetzten. Heute zählt das Museum zu den bedeutendsten im Mittelmeerraum.
Seine dreißig Säle sind selten leer. Halte Ausschau nach Marmorstatuen mythologischer Helden, Büsten römischer Kaiser und Sarkophagen mit Flachreliefs. Ein Saal ist alten orthodoxen Ikonen gewidmet, ein anderer ist ethnografisch ausgerichtet: Trachten, Teppiche, Haushaltsgegenstände. Alle Räume sind klimatisiert, und bei der Hitze wirst du das zu schätzen wissen.
- Kosten: Eintritt kostenpflichtig; der aktuelle Preis wird auf der offiziellen Website des Museums veröffentlicht.
- Öffnungszeiten: täglich außer montags, von morgens bis zum frühen Abend; prüfe die genauen Zeiten auf der Website.
- Anfahrt: Konyaaltı Caddesi; Straßenbahnen und Busse fahren von Kaleiçi aus.
- Für wen / Nicht für: für alle, die die Geschichte der Region in ein paar Stunden verstehen möchten; kleine Kinder langweilen sich hier.
2. Hadrianstor

Das Hadrianstor wurde 130 n. Chr. für den Besuch des römischen Kaisers errichtet. Der Bogen ist fast vollständig intakt erhalten und der schönste Eingang zur Altstadt.
Das dreibogige Portal, etwa 8 Meter hoch, ist mit Flachreliefs und Marmorsäulen mit Kapitellen verziert. An beiden Seiten stehen massive Türme mit Zinnen, und der Torbogen hat eine kassettierte Decke. Unter dem Tor ist ein antikes Pflaster erhalten, mit tiefen Rillen, die Wagenräder in die Steine geschliffen haben.
- Öffnungszeiten: Der Bogen steht direkt an der Straße und ist jederzeit zugänglich; kein Ticket nötig.
- Anfahrt: Der Bogen steht am Eingang zu Kaleiçi, ein paar Gehminuten von der Straßenbahnhaltestelle entfernt.
- Für wen / Nicht für: für alle, die durch die Altstadt schlendern; das Tor erfordert keinen separaten Ausflug.
3. Karaalioğlu-Park
© Bernard Gagnon · CC BY-SAFoto: Bernard Gagnon, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDer Karaalioğlu-Park zieht sich entlang der felsigen Küste hoch über dem Meer. Von hier aus siehst du die Berge, die türkisfarbene Bucht und das Stadtpanorama. Du kommst wegen der Aussicht her und bleibst wegen des Schattens.
Auf dem Gelände wachsen Mandarinen-, Orangen-, Pinien- und Palmenhaine, dazu Blumenbeete, Rasenflächen, Brunnen und Skulpturen. Die Wege sind breit, du kannst also zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sein, und für Kinder gibt es Spielplätze mit Schaukeln. Bänke stehen im Schatten der Bäume, in der Nähe betreiben Restaurants und Cafés. Im östlichen Teil des Parks findest du das Stadttheater, das Rathaus und den Hıdırlık-Turm.
- Kosten: Der Eintritt in den Park ist frei.
- Anfahrt: zu Fuß von Kaleiçi entlang der Küste.
- Für wen / Nicht für: für einen entspannten Spaziergang und Sonnenuntergangsfotos; für Nervenkitzel fährst du besser aus der Stadt hinaus.
4. Altstadt Kaleiçi
© Arif miletli · CC BY-SAFoto: Arif miletli, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsIm südlichen Teil der Stadt, direkt am Meer, liegt Kaleiçi, das historische Zentrum Antalyas. Das Viertel ist mit Steinhäusern mit Ziegeldächern bebaut; viele wurden restauriert und in Hotels, Restaurants und Souvenirläden verwandelt.
Die Gassen sind schmal und gepflastert, die Innenhöfe üppig begrünt. Beim Umherstreifen stößt du immer wieder auf Moscheen, Hamams, Türme und tausend Jahre alte Ruinen. Römische, byzantinische und osmanische Epochen sind in einem einzigen Viertel miteinander verwoben.
- Anfahrt: vom Hadrianstor und vom Alten Hafen aus; das ganze Viertel ist zu Fuß erkundbar.
- Für wen / Nicht für: für Liebhaber stimmungsvoller Gassen und Abendessen in Innenhöfen; einen Koffer über das Kopfsteinpflaster zu ziehen ist mühsam.
5. Alter Hafen
© Ray Swi-hymn from Sijhih-Taipei, Taiwan · CC BY-SAFoto: Ray Swi-hymn from Sijhih-Taipei, Taiwan, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia CommonsDer alte Hafen wurde vor mehr als 2.000 Jahren gegründet, und von hier aus liefen einst Schiffe mit Olivenöl aus. Eine mittelalterliche Zinnenmauer und Kanonen entlang des Ufers sorgen für die passende Atmosphäre.
Weiße Yachten und Boote säumen die Kaimauer, und das Wasser in der Bucht leuchtet azurblau. Du kannst an der Uferpromenade entlangschlendern und dich in ein Café am Meer setzen, und in der Nähe gibt es einen Leuchtturm und eine Aussichtsplattform mit Blick über den Hafen. Wenn du aufs Wasser möchtest, mach eine Bootstour.
- Kosten: Eintritt frei, Bootstouren kostenpflichtig.
- Anfahrt: unterhalb von Kaleiçi, geh einfach die Straßen Richtung Wasser hinunter.
- Für wen / Nicht für: für einen Abendspaziergang; in der Saison wird es an der Uferpromenade voll.
6. Hıdırlık-Turm
© Ingo Mehling · CC BY-SAFoto: Ingo Mehling, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDer Hıdırlık-Turm erhebt sich über dem Karaalioğlu-Park. Er stammt aus dem 2. Jahrhundert n. Chr., aus römischer Zeit. Er ist 13,5 Meter hoch, hat einen quadratischen Grundriss und Mauern aus Ziegeln und Steinblöcken.
Über seinen Zweck wird bis heute diskutiert. Manche halten den Turm wegen seiner Lage direkt am Ufer für einen Leuchtturm, andere sehen in ihm eine Befestigung oder das Grab eines römischen Beamten. An den Innenwänden wurden Reste von Fresken gefunden, was auf eine religiöse Funktion in byzantinischer Zeit hindeutet.
- Kosten: Der Turm wird von außen besichtigt, kein Ticket nötig.
- Anfahrt: am östlichen Rand des Karaalioğlu-Parks.
- Für wen / Nicht für: für alle, die ohnehin durch den Park spazieren; eine eigene Anfahrt lohnt sich nicht.
7. Düden-Wasserfälle
© Cobija · CC BY-SAFoto: Cobija, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Düden-Wasserfälle teilen sich in einen oberen und einen unteren. Der Fluss Düden entspringt aus zwei Karstquellen, fließt etwa 14 Kilometer unterirdisch und tritt dann an die Oberfläche. Der Anblick ist einen eigenen Ausflug wert.
Der untere Wasserfall stürzt von einer bis zu 50 Meter hohen Klippe in die Bucht, und über ihm erscheint oft ein Regenbogen. Der obere Wasserfall liegt in einem Nationalpark zwischen Laub- und Nadelbäumen, hinter den Wasserschleiern verbirgt sich eine Höhle. Im Park gibt es Wege, Pavillons, Brücken und Aussichtsplattformen, und eine Platane vor Ort ist mehr als 700 Jahre alt.
- Kosten: Der Eintritt zum unteren Wasserfall ist kostenpflichtig, Preis vor Ort prüfen (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: Beide Wasserfälle liegen außerhalb des Zentrums, der untere näher am Meer, der obere weiter flussaufwärts.
- Für wen / Nicht für: für alle, die Natur ohne lange Anreise wollen; Schwimmen in der Nähe des Wasserfalls wird nicht empfohlen.
8. Kurşunlu-Wasserfall
© Dosseman · CC BY-SAFoto: Dosseman, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsIm Naturpark Kurşunlu schießt ein reißender Bach aus einer Felswand und stürzt in einen Süßwassersee von smaragdgrüner Farbe, umgeben von einer Wand aus subtropischem Wald.
Das Spazierengehen ist hier einfach: Es gibt Wege, Brücken und Picknickplätze, und die Bäume spenden dichten Schatten. Im Schutzgebiet leben Wildschweine, Hasen, Füchse und Schildkröten. Viele Besucher gehen durch den Wasserschleier, um die Gischt abzubekommen, und verschlungene Pfade führen zu Grotten, in denen der Wassernebel in Regenbogenfarben schimmert.
- Kosten: Eintritt kostenpflichtig, Preis vor Ort prüfen (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: Das Schutzgebiet liegt östlich des Zentrums, am einfachsten mit dem Auto oder Taxi.
- Für wen / Nicht für: für Familien und Waldliebhaber; das Wasser des Sees ist fast das ganze Jahr über kalt.
9. Yivli-Minarett
© Dosseman · CC BY-SAFoto: Dosseman, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas 38 Meter hohe Yivli-Minarett wurde Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut. Es ist eines der Wahrzeichen Antalyas und steht an einem Platz in Kaleiçi.
Seine Form ist selten: Der Schaft scheint durch Backsteinmosaik in acht senkrechte Halbzylinder gegliedert zu sein, daher der Beiname „geriffelt". Gekrönt wird der Turm von einem kegelförmigen, mit Blei gedeckten Dach. In den Nischen sind Reste von kobaltblauem Glasmosaik erhalten, und im Inneren führen 90 Stufen einer Wendeltreppe zu einem Balkon mit steinerner Balustrade.
- Kosten: Besichtigung von außen kostenlos, der Eintritt ins Innere hängt vom Gebetsplan der Moschee ab.
- Anfahrt: Kalekapısı-Platz mitten im Stadtzentrum.
- Für wen / Nicht für: für einen Spaziergang durchs Zentrum; der Aufstieg zum Balkon ist nicht für jeden geeignet.
10. Kesik-Minarett
© Ingo Mehling · CC BY-SAFoto: Ingo Mehling, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDas Kesik-Minarett steht in Kaleiçi und wird wegen seiner abgeschnittenen Spitze im Volksmund „abgeschnittenes Minarett" genannt. Historiker streiten bis heute darüber, warum der Turm so aussieht: Die gängigste Version besagt, er sei vom Blitz getroffen worden, woraufhin der obere Teil einstürzte.
In der Nähe siehst du die Ruinen der antiken Kirche St. Peter mit Marmorsäulen und Basreliefs. In ihrem Erscheinungsbild sind byzantinische und arabische Einflüsse erkennbar. Ein Bogentor führt zum Minarett, einem beliebten Fotomotiv für Besucher der Stadt.
- Kosten: Besichtigung von außen kostenlos.
- Anfahrt: zu Fuß durch die Altstadt, in der Nähe anderer Sehenswürdigkeiten von Kaleiçi.
- Für wen / Nicht für: für einen kurzen Stopp während eines Spaziergangs.
11. Atatürk-Haus-Museum

Das Atatürk-Haus-Museum ist dem Gründer der Republik Türkiye gewidmet. Mustafa Kemal Atatürk wohnte hier bei offiziellen Besuchen, und die zweistöckige rosafarbene Villa ist nahezu im Originalzustand erhalten.
Die Sammlung des Museums umfasst rund 3.000 Exponate. In den Räumen stehen antike Holzmöbel aus den 1930er-Jahren, alte Telefone und Grammofone sind ausgestellt, und die Böden sind mit türkischen Teppichen belegt. Du siehst persönliche Gegenstände des Präsidenten, Dokumente, Zeitungsausschnitte und Fotografien. Münzen, Banknoten und Briefmarken werden separat gezeigt, und im zweiten Stock sind zwei Arbeitszimmer nachgebildet.
- Kosten: Eintritt kostenpflichtig; der aktuelle Preis ist im Museumskatalog von Türkiye veröffentlicht.
- Öffnungszeiten: täglich außer montags, tagsüber; prüfe den Zeitplan vor Ort.
- Für wen / Nicht für: für alle, die sich für die Geschichte der Türkiye im 20. Jahrhundert interessieren.
12. Sandskulpturen-Museum Sandland

Sandland ist eine Freiluftausstellung für Sandskulpturen an einem der schönsten Küstenabschnitte des Ferienorts. In jeder Saison kommen Künstler hierher und formen riesige Figuren aus Sand und Wasser.
Auf dem rund 7.000 m² großen Gelände erkennst du Figuren aus berühmten Filmen und Zeichentrickfilmen, Helden aus Legenden, Krieger, Herrscher und Fabelwesen. In der Dämmerung werden die Skulpturen beleuchtet und wirken völlig anders. Für Besucher werden Workshops zum Sandskulpturenbau angeboten.
- Kosten: Eintritt kostenpflichtig; Preis vor Ort prüfen (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: an der Küste, am einfachsten mit dem Auto oder Taxi.
- Für wen / Nicht für: für Familien mit Kindern; Kunsthistoriker finden es schlicht und unterhaltsam.
13. Spielzeugmuseum
© smallkaa · CC BYFoto: smallkaa, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/), FlickrDas Spielzeugmuseum (Antalya Oyuncak Müzesi) befindet sich in einem historischen Gebäude in Kaleiçi, das wie ein Lebkuchenhaus aussieht. Zehn Säle beherbergen rund 8.000 Spielzeuge aus verschiedenen Epochen.
Die Exponate sind hinter Glas ausgestellt und nach Land, Thema und Herstellungsjahr gruppiert. Türkische, amerikanische, japanische und deutsche Spielzeuge ziehen besonderes Interesse auf sich, ebenso Holz-, Ton- und Porzellanpuppen. Du findest Teddybären, Matroschka-Puppen, Modellautos und -flugzeuge sowie eine Modelleisenbahn. Ein eigener Saal ist Barbie-Puppen aller Ethnien und Berufe gewidmet.
- Kosten: Eintritt kostenpflichtig, Preis im unteren Bereich (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: in der Altstadt, zu Fuß vom Hadrianstor.
- Für wen / Nicht für: für Familien und Erwachsene, die Vintage-Objekte lieben.
14. Minicity Miniaturpark
Minicity zeigt die Türkiye im Miniaturformat. Zwischen viel Grün stehen maßstabsgetreue Modelle von Palästen, Mausoleen, Theatern, Moscheen, Türmen und Klöstern im Maßstab 1:25.
Handwerker haben die architektonischen Meisterwerke Kleinasiens bis ins kleinste Detail nachgebildet. Du siehst Bauwerke aus Troja, Ephesus, Kappadokien, Istanbul und Aspendos auf einem einzigen Gelände. Zwischen den Modellen verlaufen Wege und Brücken über einen künstlichen Bach, überall sind Bänke aufgestellt, und in der Nähe finden Miniatur-Auto- und Bootsrennen statt.
- Kosten: Eintritt kostenpflichtig; Preis vor Ort prüfen (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: außerhalb des Zentrums, am einfachsten mit dem Auto.
- Für wen / Nicht für: für alle, die keine Zeit haben, das ganze Land zu bereisen; für echte Architektur fahr nach Perge.
15. Zoo von Antalya

Der Zoo von Antalya liegt wenige Kilometer vom Zentrum entfernt in einem schattigen Pinienwald am Fuß eines Bergzugs. Das Gelände umfasst rund 330 Hektar.
In weitläufigen Gehegen mit Grünflächen, Sandbereichen und Felsen leben Huftiere, Großkatzen, Vögel, Amphibien und Primaten. Bären, Tiger, Hyänen, Zebras, Hirsche, Affen, Löwen, Krokodile, Papageien und Kamele sind hier zu Hause. Wege führen an den Gehegen entlang, und Seen mit Springbrunnen und Wasserfällen sorgen für eine erfrischende Note.
- Kosten: Eintritt kostenpflichtig; Preis vor Ort prüfen (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: außerhalb der Stadt, am einfachsten mit dem Auto oder Taxi.
- Für wen / Nicht für: für Familien mit Kindern; plane einen halben Tag für den kompletten Rundgang ein.
16. Freizeitpark Aktur Park

Der Aktur Park eignet sich für Erwachsene und Kinder gleichermaßen. Der Eingang ist als Märchenschloss mit Türmen gestaltet, und hinter den Toren begrüßen dich Piraten- und Wikingerfiguren.
Das Unterhaltungsprogramm kannst du mit dem Riesenrad und Karussells im Stil von Disney-Zeichentrickfilmen beginnen. Adrenalinliebhaber steuern die Achterbahnen, riesigen Schaukeln, Zentrifugen und ein Pendel in Form eines Piratenschoners an. Neben klassischen Fahrgeschäften gibt es Gokart-Bahnen, Tanzflächen, Schießbuden, eine Spielhalle und Spiegelkabinette.
- Kosten: Eintritt frei, Fahrgeschäfte werden separat bezahlt.
- Anfahrt: innerhalb der Stadtgrenzen, bequem mit dem Taxi erreichbar.
- Für wen / Nicht für: für Jugendliche und aktive Familien.
17. Aquarium
© МаратД · CC BY-SAFoto: МаратД, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Antalya Aquarium liegt im zentralen Bezirk des Ferienorts und nimmt einen riesigen Komplex ein. In thematisch gestalteten Aquarien siehst du Bewohner der Ozeane, Meere und Flüsse vor dekorativen Kulissen.
Ein 131 Meter langer gläserner Panoramatunnel führt durch den gesamten Komplex. Im Inneren betrachtest du die Unterwasserwelt von unten und von allen Seiten: Haie, Seepferdchen, Schildkröten, Kraken, Rochen, Quallen und Muränen schwimmen vorbei. Jedes Aquarium hat seine eigene Kulisse, mit Statuen, versunkenen Schiffen, Palastruinen, Pyramiden und Schatztruhen, die unter Wasser liegen.
- Kosten: Eintritt kostenpflichtig; Preis vor Ort prüfen (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: zentraler Bezirk, eine gute Option für einen Regentag.
- Für wen / Nicht für: für Familien mit Kindern; man kommt wegen des Tunnels hierher, nicht nur wegen der Fische.
18. Dinopark
© Polzovatel24 · CC BYFoto: Polzovatel24, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia CommonsDer Dinopark erstreckt sich auf etwa 30.000 m² in einem Pinienwald. Lebensgroße Dinosaurierfiguren stehen im Schatten der Nadelbäume.
Die Modelle sind mit Bewegungssensoren ausgestattet und reagieren, wenn sich eine Person nähert: Sie bewegen Kopf und Schwanz, schnappen mit den Kiefern und stoßen ein lautes Brüllen aus. Das kann für Kinder etwas beängstigend sein. Der Park beschränkt sich nicht auf Dinosaurier: Es gibt ein Kino, Pools, ein Planetarium, eine Kletterwand, Trampoline und Spielplätze, und für Mutige gibt es einen Horrorraum mit Zombies.
- Kosten: Eintritt kostenpflichtig, Preis vor Ort prüfen (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: in einem Pinienwald außerhalb der Stadt, einfacher mit dem Auto.
- Für wen / Nicht für: für Kinder und Eltern; Kleinkindern könnten die brüllenden Figuren nicht gefallen.
19. Aqualand Wasserpark

Aqualand empfängt seit 1996 Besucher und erstreckt sich über rund 40.000 m². Die Wasserrutschen hier sind für verschiedene Altersgruppen und Mutlevel ausgelegt.
Zu den Hauptattraktionen zählen das Wellenbad, die Hochgeschwindigkeits-Spiralrutsche, der Lazy River und der Spiralstrudel. Grünflächen, Blumen, künstliche Teiche, Inseln und Brücken schaffen eine angenehme Atmosphäre. Cafés und Restaurants sind vorhanden, außerdem gibt es Schließfächer, Umkleiden und Duschen. Ein Delfinarium ergänzt die Attraktionen, und die steilen Rutschen erzeugen einen Free-Fall-Effekt.
- Kosten: Eintritt kostenpflichtig, Preis vor Ort prüfen (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: innerhalb des Resorts, im Sommer besser zur Öffnungszeit ankommen.
- Für wen / Nicht für: für einen heißen Tag mit der ganzen Familie; einige Rutschen sind für kleine Kinder nicht zugänglich.
20. Antike Stadt Perge
© Saffron Blaze · CC BY-SAFoto: Saffron Blaze, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsPerge liegt 18 Kilometer von Antalya entfernt und ist eine der interessantesten archäologischen Stätten der Türkei. Die Stadt wurde im 12. Jahrhundert v. Chr. gegründet und erlebte verschiedene Königreiche, ihren Höhepunkt erreichte sie unter den Römern.
Zu Beginn unserer Zeitrechnung wurde Perge zu einem Zentrum der Ausbreitung des Christentums, und von hier aus begann der Apostel Paulus seine Missionsreise durch Kleinasien. Ein Freilichtmuseum erwartet dich: Türme, Basiliken, Stadttore, eine Agora, Badeanlagen, ein Stadion und ein Theater sind erhalten geblieben. Die Hauptstraße mit ihren Säulenreihen und einem kaskadenförmigen Wasserkanal in der Mitte ist für sich genommen beeindruckend.
- Kosten: Eintritt kostenpflichtig; aktuellen Preis auf dem Museumsportal prüfen: Verzeichnis antiker Städte.
- Öffnungszeiten: täglich bei Tageslicht geöffnet; im Sommer Wasser und Hut mitbringen.
- Anfahrt: 18 km von der Stadt entfernt; einfacher mit dem Auto oder im Rahmen einer Tour.
- Für wen / Nicht für: für Liebhaber der Antike; ohne Interesse an Geschichte wird es zäh.
21. Ruinen der antiken Stadt Termessos
© Anna Stavenskaya · CC BY-SAFoto: Anna Stavenskaya, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsUmgeben vom Taurusgebirge liegen auf 1.050 Metern Höhe die Ruinen von Termessos. Die erste Erwähnung der Stadt stammt aus dem Jahr 334 v. Chr., als Alexander der Große versuchte, sie einzunehmen. Es gelang ihm nicht, Termessos zu erobern.
Die Stadt war durch Bergkämme, dichten Wald und mächtige Mauern geschützt und hielt einer langen Belagerung stand. Nach einer Reihe von Erdbeben blieben nur Ruinen übrig, doch Ausgrabungen oder Rekonstruktionen wurden hier nie durchgeführt, sodass die Steine so liegen, wie die letzte Katastrophe sie hinterlassen hat. Du siehst Tempel und ein Theater, eine Säulenstraße, das Rathaus, ein Gymnasion, Bäder, eine Nekropole und einen Marktplatz.
- Kosten: Eintritt kostenpflichtig (Stand: 09/2026, Website der Museumsverwaltung).
- Anfahrt: in den Bergen außerhalb der Stadt; die Fahrt dauert über eine Stunde, besser mit dem Auto und Fahrer.
- Für wen / Nicht für: für alle, die den Aufstieg und die Hitze in Kauf nehmen; mit kleinen Kindern wird es schwierig.
22. Antike Stadt Aspendos
© Saffron Blaze · CC BY-SAFoto: Saffron Blaze, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsAspendos gehörte zum Römischen Reich und war in seinen besten Jahren für Weinberge, Olivenhaine und den Markt für die besten Pferde des Reiches bekannt. Die Stadt prägte eigene Münzen, was von ihrer einstigen Macht zeugt.
Die meisten Touristen zieht das Amphitheater an, das im 2. Jahrhundert n. Chr. erbaut wurde. Es ist fast vollständig intakt erhalten und wird bis heute genutzt: Im Sommer finden auf seiner Bühne Konzerte und Festivals statt. Die Akustik ist so gut, dass ein Flüstern von der Bühne in den hinteren Reihen zu hören ist, und das Theater fasst bis zu 17.000 Zuschauer. Über den Sitzreihen verläuft eine Bogengalerie.
Sehenswert sind außerdem die Ruinen des Aquädukts, des Stadions und der Basilika sowie Fragmente der Rathausmauern. Du kannst über den zentralen Platz gehen, wo einst gehandelt und politische Versammlungen abgehalten wurden.
- Kosten: Eintritt kostenpflichtig (Stand: 09/2026, offizielle Museumsdaten).
- Öffnungszeiten: täglich bei Tageslicht; im Sommer gibt es hier fast keinen Schatten.
- Anfahrt: nicht weit von Side entfernt; einfacher mit dem Auto oder mit einer Tour.
- Für wen / Nicht für: für alle, die ein funktionierendes antikes Theater sehen möchten.
23. Köprülü-Canyon

Der Köprülü-Canyon erstreckt sich entlang senkrechter Felswände und ist Teil eines Nationalreservats. Die Gegend ist für ihre reiche Flora und Fauna bekannt.
Im Park wachsen mehr als fünfhundert Baumarten: Zypressen, Eukalyptus, Wacholder und Tannen. Hirsche, Bären, Füchse, Wölfe, Hasen und viele Vögel leben hier. Auf dem reißenden Gebirgsfluss wird Rafting betrieben, und das Wasser ist an einem glühend heißen Tag herrlich erfrischend. Auch eine Wanderung durch das Walddickicht lohnt sich, und für Reitbegeisterte gibt es Ausritte. Verpasse nicht die Karsthöhle mit ihrem Labyrinth aus Tunneln und einem unterirdischen See.
- Kosten: Eintritt ins Reservat kostenpflichtig; Preis vor Ort prüfen (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: in den Bergen außerhalb der Stadt; einfacher mit dem Auto oder mit einer Tour.
- Für wen / Nicht für: für einen aktiven Tag am Wasser; wer Rafting und Höhen nicht mag, wird sich unwohl fühlen.
24. Göynük-Canyon

Der Göynük-Canyon entstand über Millionen von Jahren und ist eine Schlucht von etwa 6 Metern Breite und bis zu 350 Metern Höhe. Steile Felswände und dichtes Grün an den Hängen erwarten dich hier.
Die Wände der Schlucht reichen farblich von Weiß bis zu rötlichen Tönen, und die Felsbrocken am Boden sind vom Wasser spiegelglatt poliert. Besucher können auf den Bergpfaden des Nationalreservats wandern, eine Bootsfahrt machen, im Fluss schwimmen oder mit einer Zipline über die Schlucht fliegen. Für Wanderungen entlang des Flussbetts brauchst du Gummistiefel, einen Neoprenanzug, einen Helm und eine Schwimmweste.
Entlang der Route begegnen dir reißende Bäche, Kiefernwald, Wasserfälle, Höhlen und Becken mit türkisfarbenem Wasser.
- Kosten: Eintritt kostenpflichtig; Preis vor Ort prüfen (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: nicht weit vom Dorf Göynük entfernt; einfacher mit dem Auto.
- Für wen / Nicht für: für alle, die bereit sind, nass zu werden; mit kleinen Kindern besser einen Teil der Route auslassen.
25. Tünektepe-Seilbahn
© Haciaksoy · CC BY-SAFoto: Haciaksoy, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Tünektepe-Seilbahn bringt dich auf eine Höhe von 605 Metern. Die modernen Kabinen bieten Platz für vier Personen, und die Länge der Hängestrecke beträgt 1.706 Meter.
Während der Auffahrt siehst du Ausblicke auf die azurblaue Bucht, Berge, felsige Hänge und Nadelwälder. Oben gibt es Aussichtsplattformen, Ferngläser sowie Cafés und Restaurants mit offenen Terrassen. Du findest leicht ein ruhiges Plätzchen, um die Stadt von oben in Ruhe zu betrachten.
- Kosten: Ticket kostenpflichtig; Preis vor Ort prüfen (Stand: 09/2026).
- Anfahrt: die Station liegt am Stadtrand; einfacher mit dem Taxi.
- Für wen / Nicht für: für Panoramablicke und Sonnenuntergänge; bei windigem Wetter kann die Auffahrt geschlossen sein.
Prüfe vor deiner Reise noch einmal die Öffnungszeiten: Im Sommer ändern manche Sehenswürdigkeiten ihre Zeiten. Wenn du die Route nicht selbst planen möchtest, wirf einen Blick auf fertige Antalya-Touren bei GetYourGuide.
Touren und Tickets in Antalya
Geführte Touren, Tickets ohne Anstehen und Aktivitäten — die meisten Angebote sind kostenfrei stornierbar.
Angebote auf GetYourGuide ansehenDas Widget wird nach Ihrer Zustimmung geladen.
Antalya Sehenswürdigkeiten auf der Karte
Alle 25 Orte sind auf der Karte unten zusammengestellt. So kannst du deine Besichtigungen ganz einfach nach Tagen aufteilen und sehen, was in der Nähe deines Hotels liegt.
⁉️🤔 Häufige Fragen
Wie viele Tage sollte ich für Antalya einplanen?
Zwei Tage reichen für das Zentrum: Kaleiçi, der Alte Hafen, das Hadrianstor, der Hıdırlık-Turm und der Karaalioğlu-Park sind alle zu Fuß erreichbar. Für Natur und antike Stätten solltest du drei oder vier weitere Tage einplanen: Die Düden-Wasserfälle, die Göynük-Schlucht, Perge und Aspendos verdienen jeweils einen eigenen Ausflug.
Was kann ich ohne Auto sehen?
Das gesamte Zentrum und Kaleiçi sind zu Fuß erkundbar, und die Straßenbahn fährt bis zum Archäologischen Museum. Die Düden-Wasserfälle und der Kurşunlu-Wasserfall sind mit dem Taxi oder Bus erreichbar. Perge, Aspendos, die Schluchten und Termessos erreichst du jedoch einfacher mit dem Auto oder im Rahmen einer organisierten Tour.
Wann ist die beste Reisezeit für Antalya?
Frühling und Herbst sind am angenehmsten, wenn es tagsüber warm, aber nicht drückend heiß ist. Im Sommer ist die Erkundung antiker Städte und Schluchten anstrengend, also nimm Wasser und eine Kopfbedeckung mit und brich früh am Morgen auf. Im Winter sind einige Bootsausflüge und der Wasserpark geschlossen.
Was sollte ich mit Kindern wählen?
Der Dinopark mit seinen brüllenden Dinosaurierfiguren und das Aqualand mit seinen Rutschen füllen einen ganzen Tag. Das Antalya Aquarium und der Glastunnel funktionieren auch bei Hitze oder Regen. Der Zoo und der Freizeitpark Aktur Park sorgen für einen weiteren Familientag.
Sollte ich Touren buchen oder auf eigene Faust losziehen?
Für das Zentrum brauchst du keine Tour, alles liegt nah beieinander. Für Perge, Aspendos, Termessos und die Schluchten ist eine organisierte Tour jedoch oft die bessere Wahl: Im Preis sind Transport, Eintrittskarten und ein Guide enthalten. Für die Göynük-Schlucht buchen viele auch wegen der Ausrüstung eine Tour.
Kurz gesagt: Was sich zu buchen lohnt
Am besten richtest du deine Route nach deinem Hotel und dem Wetter aus. Wenn du nur ein paar Tage hast: Mach einen Spaziergang durch Kaleiçi, zum Hadrianstor und verbring einen Abend im Alten Hafen. Wenn du mit Kindern unterwegs bist: Verbring den Tag im Dinopark, Aqualand und Antalya Aquarium. Wenn du antike Geschichte erleben willst: Perge und Aspendos, und heb dir Termessos für diejenigen auf, die bereit sind, in die Berge zu steigen.
Für Hotels in Antalya ist es besser, bereits mit einer Buchung anzureisen, besonders im Sommer und im Oktober. Schau dir verfügbare Hoteloptionen in Antalya auf Trip.com an und vergleiche die Preise für deine Route im Voraus.


