
Was du in Frankfurt am Main sehen solltest: 20 Orte und Ticketpreise
Frankfurt am Main überrascht mit seinen Kontrasten. Die Glastürme des Bankenviertels stehen nur wenige Schritte von den Fachwerkhäusern der Altstadt entfernt. An einem Tag kannst du das kompakte Zentrum zu Fuß erkunden, an einem Wochenende kommen Museen, der Zoo und die Parks dazu. Hier sind zwanzig Orte, die du ganz oben auf deinen Plan setzen solltest.
Lass uns mit den konkreten Dingen beginnen. Ein Ticket für die Aussichtsplattform des MAIN TOWER kostet 9 € (Stand: 09/2026, maintower.de). Der Dom, der Römerberg und beide Brücken sind dagegen kostenlos zugänglich. Diese Liste hilft dir bei der Entscheidung, wofür du Eintritt zahlst und was du dir kostenlos ansiehst.
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Was du in Frankfurt am Main sehen solltest
💡 Kurz gesagt:
- Das Zentrum ist zu Fuß machbar: Römerberg, Römer, Hauptwache und der Dom liegen alle im Umkreis von einem Kilometer.
- Eintritt zahlst du in Museen, auf der Aussichtsplattform und im Zoo; alles andere ist kostenlos.
- Preise und Öffnungszeiten: 09/2026, geprüft auf den offiziellen Websites der Einrichtungen.
1. Das Bankenviertel
© Epizentrum · CC BY-SAFoto: Epizentrum, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDas Bankenviertel gilt als das wirtschaftliche Herz Frankfurts und als einer der größten Finanzplätze Europas. Das Viertel hat keine klare Grenze: Es umfasst den Westen der Innenstadt, den Süden des Westends und den östlichen Teil des Bahnhofsviertels. Sein zentraler Platz heißt Opernplatz.
Hier sitzen die Zentralen von Commerzbank und Helaba, in der Nähe sind Niederlassungen ausländischer Banken tätig. Der höchste Turm des Viertels, der Commerzbank Tower, überragt seine Nachbarn deutlich, eine Aussichtsplattform gibt es darin aber nicht. Diese Türme betrachtest du von der Straße oder vom Mainufer aus.
- Für wen: alle, die sich für moderne Architektur und den Geschäftsrhythmus des Viertels interessieren.
- Der Haken: Touristen haben keinen Zutritt zu den Büros, und das Viertel hat keine eigene Aussichtsplattform.
2. Römerberg

Der Römerberg gilt als das historische Zentrum der Stadt, und du erkennst ihn schon vor deiner Reise von Postkarten. Im frühen Mittelalter fanden hier Messen, Turniere und Kaiserkrönungen statt, später etablierte sich die Stadtregierung auf dem Platz.
In der Mitte steht der Gerechtigkeitsbrunnen mit einer Statue der Justitia. Wenige Schritte entfernt findest du eine Gedenktafel, die an die von den Nationalsozialisten verbrannten Bücher erinnert. Die östliche Häuserzeile besteht aus Fachwerkhäusern, die nach historischen Zeichnungen rekonstruiert wurden.
- Der Haken: Im Sommer ist der Platz voller Reisegruppen, ein ruhiges Foto gelingt dir daher nur am Morgen.
3. Römer
© DXR · CC BY-SAFoto: DXR, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Römer, Frankfurts ältestes Rathaus, gab dem gesamten Platz seinen Namen. Der Name bedeutet „Römer". Der Stadtrat kaufte diese Häuser bereits im frühen 15. Jahrhundert von einem Kaufmann, im Lauf der Jahrhunderte kamen neun weitere Gebäude und mehrere Innenhöfe hinzu.
Das Rathaus wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt: Der Wiederaufbau begann unmittelbar nach 1945, ein Jahrzehnt später wurde es wiedereröffnet. Wirf einen Blick auf die Galerie mit den Kaiserporträts im zweiten Stock. Vom Balkon des Römers begrüßten deutsche Staatsoberhäupter die Menschenmengen, und von dort hast du einen guten Blick auf den Platz.
- Der Haken: Einige Säle sind für offizielle Empfänge der Stadt geschlossen, der Zugang kann daher eingeschränkt sein.
4. Hauptwache
© DXR · CC BY-SAFoto: DXR, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Hauptwache gilt als Frankfurts zentraler und bekanntester Platz. Bis zum frühen zwanzigsten Jahrhundert hieß er Schillerplatz. Das architektonische Hauptmerkmal ist hier ein Barockgebäude, in dem einst das Hauptquartier der Stadtwache untergebracht war.
Der Platz wurde mehrfach umgebaut. In seiner heutigen Form steigst du über eine abgesenkte Terrasse in eine unterirdische Fußgängerzone mit Geschäften und einer Verkehrsstation hinab. Die Katharinenkirche steht in der Nähe, und um sie herum sind an den Stellen der im Krieg zerstörten Gebäude Neubauten entstanden.
- Der Haken: Die unterirdische Ebene wirkt wie ein gewöhnliches Einkaufszentrum, ohne historischen Charakter.
5. Museumsufer
© dontworry · CC BY-SAFoto: dontworry, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia CommonsDas Museumsufer bündelt die Kunstsammlungen der Stadt am südlichen Mainufer. Neun Ausstellungshäuser stehen hier nebeneinander, von der klassischen Malerei bis zu Architektur und Film. Ein Spaziergang am Ufer und der Besuch eines Museums füllen einen halben Tag.
Einmal im Jahr, meist im August, öffnen die Museen ihre Türen zur „Nacht der Museen", wenn ein einziges Ticket dir Zugang zu mehreren Häusern verschafft. Jedes Museum hat eigene Öffnungszeiten und Preise, prüfe sie daher auf den offiziellen Websites.
6. Senckenberg Museum
© Tilman2007 · CC BY-SAFoto: Tilman2007, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Senckenberg Naturmuseum ist eines der meistbesuchten Museen Frankfurts. Es beherbergt eine der größten Sammlungen Europas zur Geschichte des Planeten und der Evolution, darunter Dinosaurierskelette.
Kinder sind meist beeindruckt von den Rekonstruktionen urzeitlicher Reptilien und dem Saal mit dem Skelett der „Lucy". Die offizielle Website empfiehlt einen Besuch am Nachmittag oder am Mittwochabend, wenn die Säle ruhiger sind. Museumstickets mit Zeitfenster lassen sich bequem online kaufen, sodass du an der Kasse nicht anstehen musst.
- Kosten: Erwachsenenticket 12 €, Kinder von 6 bis 17 Jahren 6 €, unter 5 Jahren frei (Stand: 09/2026, offizielle Website).
- Öffnungszeiten: werktags 9:00 bis 17:00 Uhr, mittwochs bis 20:00 Uhr, am Wochenende 9:00 bis 18:00 Uhr.
- Der Haken: An Wochenendvormittagen sammeln sich Schulgruppen am Eingang.
7. Goethe-Haus
© Munin2005 · CC BYFoto: Munin2005, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia CommonsDas Goethe-Haus steht am Geburtsort des Dichters, genau dort, wo es hingehört. Das Gebäude aus dem 17. Jahrhundert wurde bei einem Bombenangriff zerstört, nach dem Krieg aber so originalgetreu wie möglich wiederaufgebaut. Küche, Wohnzimmer und Empfangsräume vermitteln den Alltag einer wohlhabenden Familie im Spätbarock.
Hier schrieb Goethe den „Faust" und „Die Leiden des jungen Werthers". Im Museum siehst du eine Sammlung von Gemälden, Skizzen und Büsten aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Das Ticket berechtigt auch zum Eintritt in das benachbarte Deutsche Romantik-Museum, plane also mindestens zwei Stunden für den Besuch ein. Tickets für das Goethe-Haus und das Romantik-Museum gibt es an der Kasse und online.
- Kosten: Erwachsenenticket 12 €, Studierende 7 €, Kinder unter 6 Jahren frei (Stand: 09/2026, offizielle Website).
- Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10:00 bis 18:00 Uhr, donnerstags bis 21:00 Uhr.
- Der Haken: Die historischen Räume sind über Treppen erreichbar, und das alte Haus hat keinen Aufzug.
8. Alte Oper
© Thomas Wolf , www.foto-tw.de · CC BY-SAFoto: Thomas Wolf , www.foto-tw.de, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en), Wikimedia CommonsDie Alte Oper erlebte ihre Wiedergeburt dank der Frankfurter Bürger: Nach den Bombenangriffen verteidigten sie das Gebäude mit Protesten und sammelten Spenden für die Instandsetzung. Seitdem finden hier das ganze Jahr über Konzerte, Musicals und Jazzabende statt. Die Saison eröffnet mit dem Festival für zeitgenössische Musik „Auftakt".
Nationale und internationale Ensembles treten im Großen Saal auf, während der Mozart-Saal Kammer- und Sinfoniekonzerten gewidmet ist. Auch ohne Ticket lohnt es sich, sich dem Gebäude am Abend zu nähern: Die beleuchtete Fassade und der Platz davor ergeben ein prachtvolles Bild.
- Für wen: für alle, die einen Spaziergang durch die Innenstadt mit einem Konzert verbinden möchten.
- Der Haken: Bei beliebten Abenden sind günstige Plätze früh ausverkauft, also wirf einen Blick auf das Programm auf der Website.
9. Frankfurter Dom
© rupp.de · CC BY-SAFoto: rupp.de, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia CommonsStreng genommen ist der Frankfurter Dom (Kaiserdom St. Bartholomäus) gar kein richtiger Dom, denn er war nie die Hauptkirche eines Bischofs. Aber genau hier wurden ab Mitte des 14. Jahrhunderts auf Erlass Karls IV. die Könige gewählt. Später erhielten zehn Monarchen hier die Kaiserwürde.
Die heutige Kirche ist bereits die fünfte an diesem Ort. Nach einem großen Brand wurde sie im neugotischen Stil wiederhergestellt und erhielt einen 95 Meter hohen Turm. Von April bis Oktober kannst du den Turm besteigen, dafür musst du 324 Stufen bewältigen. Im Dom finden Morgen- und Abendgottesdienste statt, an denen Besucher ebenfalls gern teilnehmen dürfen.
- Kosten: Der Eintritt in den Dom ist frei, die Turmbesteigung kostet ein paar Euro.
- Der Haken: Der Aufstieg führt über eine enge Wendeltreppe ohne Aufzug, was bei Hitze anstrengend ist.
10. Paulskirche
Die Paulskirche wurde 1833 als evangelisch-lutherische Hauptkirche der Stadt geweiht. Roter Sandstein und ein elliptischer Saal unterscheiden sie von gotischen Kirchen. Hier tagte die erste gesamtdeutsche Parlamentsversammlung, deshalb gilt das Gebäude als Symbol für den Beginn der deutschen Demokratie.
1944 wurde die Kirche vollständig zerstört, 1948 fand zum hundertsten Jahrestag der Nationalversammlung eine erneute Weihe statt. Heute werden im Untergeschoss von Zeit zu Zeit öffentliche Ausstellungen gezeigt, während der Saal selbst für städtische und staatliche Zeremonien genutzt wird.
- Für wen: für alle, die sich für die moderne Geschichte Deutschlands interessieren.
11. Justinuskirche
Die Justinuskirche steht im Stadtteil Höchst und gilt als ältestes Bauwerk Frankfurts. Ihre dreischiffige Basilika wurde um das 9. Jahrhundert gegründet und ist bis heute erhalten. Sie ist ein seltenes Beispiel einer vollständig bewahrten frühmittelalterlichen Kirche.
© Eva K. / Eva K. · CC BY-SAFoto: Eva K. / Eva K., CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5), Wikimedia CommonsDas Innere verbindet mittelalterliche Formen mit Barock. Im westlichen Teil findest du ein barockes Kruzifix. Der Stadtteil Höchst liegt abseits des Zentrums, daher macht man hier gern Halt auf dem Weg zu den alten Gassen entlang des Mains.
- Öffnungszeiten: von April bis Oktober von 14:00 bis 17:00 Uhr, von November bis März bis 16:00 Uhr, montags geschlossen.
12. Europaturm
© Dr. Thomas Liptak · CC BY-SAFoto: Dr. Thomas Liptak, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Europaturm ragt als Fernsehturm über die Stadt. Er wurde von Erwin Heinle entworfen, der Bau begann 1974. Der obere Teil des Turms ist drehbar, und die Plattform bot früher einen Panoramablick auf den Rhein.
Doch seit 1999 ist der Europaturm für Besucher geschlossen: Das Restaurant und der Club an der Spitze sind nicht in Betrieb. Der Turm gehört T-Systems, und seine abendliche Beleuchtung erstrahlt im typischen Magenta des Unternehmens. Du kannst ihn nur von außen bewundern; für ein Stadtpanorama ist die Plattform des Main Towers eine gute Wahl.
- Der Haken: Hinein kommst du nicht, der Turm ist nur von außen zu besichtigen.
13. Main Tower
© Geographer · CC BY-SAFoto: Geographer, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Main Tower wurde 1999 fertiggestellt, und selbst die an Hochhäuser gewöhnten Frankfurter waren beeindruckt. Es ist das erste Bürogebäude Europas mit einer vollständig verglasten Fassade. Im Grunde besteht der Komplex aus zwei Türmen: einer quadratisch, der andere abgerundet und etwas höher.
Die Aussichtsplattform ganz oben ist für alle zugänglich und der einzige Ort dieser Art in der Stadt mit angeschlossenem Restaurant. In den oberen Etagen arbeiten bekannte Radio- und Fernsehstudios. Sichere dir Tickets für die Aussichtsplattform im Voraus; gegen Sonnenuntergang wird die Schlange länger.
- Kosten: Erwachsenenticket 9 € (Stand: 09/2026, maintower.de).
- Öffnungszeiten: im Winter von 10:00 bis 19:00 Uhr, freitags und samstags bis 21:00 Uhr.
- Der Haken: Die letzte Auffahrt mit dem Aufzug ist 45 Minuten vor Schließung möglich.
14. Eschenheimer Turm
Der Eschenheimer Turm steht am Ende der Bockenheimer Anlage. Er war einst einer von zweiundvierzig Wachtürmen der Stadtmauer und wurde 1428 erbaut. Der Turm ist etwa 47 Meter hoch und hat im Inneren acht Ebenen und zwei Dachböden.
© TDS_ReLUT · CC BY-SAFoto: TDS_ReLUT, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsIm Turm lebte ein Wächter, und diese Räume wurden bis Mitte des 20. Jahrhunderts genutzt. Heute betreiben dort eine Bar und ein Restaurant, die sowohl Touristen als auch Einheimische anziehen. Der Turm ist fast in seiner ursprünglichen Form erhalten und wirkt daher ungewöhnlich mitten im Großstadttrubel.
- Für wen: für alle, die in einem echten mittelalterlichen Turm zu Abend essen möchten.
15. Einkaufszentrum My Zeil
© Mbn 1969 · CC BY-SAFoto: Mbn 1969, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Einkaufszentrum My Zeil wurde 2009 an der Zeil eröffnet, entworfen vom Architekten M. Fuksas. Das Gebäude besticht durch einen ungewöhnlichen gläsernen „Strudel", der weiches Tageslicht ins Innere lässt. Mehr als achtzig Geschäfte sind hier vertreten, von Massenmarkt-Marken bis zu Boutiquen.
Die Zeil ist die belebteste Einkaufsstraße der Stadt, daher kommt man hierher sowohl zum Shoppen als auch einfach, um die Architektur anzuschauen. Außerdem bist du bei Regen in einem überdachten Raum.
- Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 10:00 bis 21:00 Uhr, sonntags geschlossen.
16. Alte Brücke Frankfurt
Die Alte Brücke in Frankfurt erhielt ihr vertrautes Aussehen im Jahr 1926. Damals wurde der Vorgängerbau ersetzt, später wurde die Brücke erneut rekonstruiert. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war sie im Wesentlichen die einzige Brücke der Stadt über den Main.
© Daviidos · CC BY-SAFoto: Daviidos, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsUm ihren Bau rankt sich eine Legende: Der Meister soll einen Pakt mit dem Teufel geschlossen und zuerst einen Hahn hinübergeschickt haben, um ihn zu täuschen. Die moderne Brücke ist fast 20 Meter breit und etwa 237 Meter lang. Nach dem Krieg wurden mehrere Bögen aus rotem Sandstein durch Metallkonstruktionen ersetzt.
- Der Haken: Vom historischen Erscheinungsbild ist wenig übrig; ein Teil der Brücke besteht aus Metall.
17. Fußgängerbrücke Eiserner Steg
© Simsalabimbam · CC BY-SAFoto: Simsalabimbam, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDer Eiserne Steg wurde 1868-1869 als dritte Brücke über den Main gebaut und war von Anfang an nur für Fußgänger gedacht. Der Grund war einfach: Auf der Frankfurter Seite fehlte der Platz für die Rampen einer Straßenbrücke. Für die Überquerung wurde anfangs ein Brückenzoll erhoben, um die Baukosten zu decken.
Die Gebühr wurde abgeschafft, als die Brücke in städtischen Besitz überging. Die Brücke ist rund 170 Meter lang; sie wurde 1911 erneuert und 1946 nach der Sprengung wiederhergestellt. Heute ist sie der bequemste Weg vom Römer zum Museumsufer, und die Skyline-Aussicht von hier ist die beste.
- Der Haken: Abends und am Wochenende ist die Brücke voller Menschen und „Schlösser" an den Geländern.
18. Zoo Frankfurt
© Melkom · CC BY-SAFoto: Melkom, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia CommonsDer Zoo Frankfurt wurde 1858 gegründet und zählt damit zu den ältesten der Welt. Tausende Tiere leben in offenen Gehegen und eigens gestalteten Pavillons, und die bekannteste Attraktion ist hier das größte Nachttierhaus Europas.
Besondere Aufmerksamkeit verdient das Exotarium: Es beherbergt Pinguine, Reptilien, Meeres- und Süßwasserfische, und durch eine Grotte kannst du die Bewohner sogar unter Wasser beobachten. Kaufe Zoo-Tickets online, dann kommst du über einen separaten Eingang hinein.
- Öffnungszeiten: Der Zoo ist im Sommer länger geöffnet als im Winter; die genauen Zeiten und Ticketpreise findest du auf der offiziellen Website.
19. Bethmannpark
Der Bethmannpark wurde von der Bankiersfamilie Bethmann Ende des 18. Jahrhunderts um ihr Haus herum angelegt. In den 1940er-Jahren ging der Garten an die Stadt über, und seit 1952 ist er für Besucher geöffnet. Der größte Schatz des Parks ist ein chinesischer Garten mit Marmorbrücke, Pavillons, Teich und Wasserfall.
© Epizentrum · CC BYFoto: Epizentrum, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia CommonsDer Garten wurde nach dem Vorbild der Gärten des Kreises Huizhou gestaltet, hier herrscht also ostasiatische Ästhetik. Dicke Mauern halten den Stadtlärm fern. Im Sommer findest du hier Schatten und Ruhe, zehn Minuten von der belebten Zeil entfernt.
- Der Haken: Der chinesische Garten ist klein, und am Wochenende wird die überschaubare Fläche schnell voll.
20. Palmengarten
© Sdkb · CC BY-SAFoto: Sdkb, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Palmengarten im Zentrum der Metropole hat Pflanzen aus aller Welt versammelt, sodass du ins Exotische eintauchen kannst, ohne die Stadt zu verlassen. Eines der Haupt-Highlights ist das Tropicarium mit Landschaften aus Savannen, Wüsten und Monsun-Dschungeln. Im Zentrum steht ein Blumenhaus, in dem auf rund 200 Quadratmetern das ganze Jahr über Pflanzen blühen.
Der Garten veranstaltet laufend Ausstellungen und Konzerte, und im Sommer gibt es einen Spielplatz, einen Teich mit kleinen Booten, Minigolf und eine kleine Eisenbahn. Palmengarten-Tickets kaufen kannst du online, was in der Blütezeit praktisch ist.
- Kosten: Ein Erwachsenenticket kostet etwa 9 € (Stand: 09/2026, rheinmain4family.de), an Wochentagen nach 18:30 Uhr gilt ein Abendtarif.
- Öffnungszeiten: Der Garten ist ganzjährig geöffnet, die Zeiten hängen von der Saison ab (offizielle Website).
Frankfurt am Main Sehenswürdigkeiten auf der Karte
Auf einer Karte lässt sich aus dieser Liste leichter eine Route bauen: Das Zentrum ist kompakt, und du kannst die meisten Punkte an einem Tag schaffen. Starte am Römerberg, geh auf den Main Tower und beende den Tag am Museumsufer. So siehst du Altstadt, Skyline und das Mainufer ohne unnötige Wege.
Sehenswürdigkeiten von Frankfurt am Main
Orte auf der Karte
- 1Bankenviertel Das geschäftliche Herz der Stadt, Büros von Commerzbank und Helaba
- 2Römerberg Historisches Stadtzentrum, der „Gerechtigkeitsbrunnen"
- 3Römer Frankfurts ältestes Rathaus, Galerie mit Kaiserporträts
- 4Hauptwache Zentraler Platz, barockes Gebäude der ehemaligen Hauptwache
- 5Museumsufer Neun Museen in Folge am südlichen Mainufer
- 6Senckenberg-Museum Dinosaurierskelette und ein Saal mit dem Skelett von „Lucy"
- 7Goethe-Haus Das Haus, in dem Goethe „Faust" und „Die Leiden des jungen Werthers" schrieb
- 8Alte Oper Konzertsaal, wiederaufgebaut mit Spenden der Bürger
- 9Frankfurter Dom Kaiserdom, hier wurden seit dem 14. Jahrhundert Könige gewählt
- 10Paulskirche Paulskirche, Symbol des Beginns der deutschen Demokratie
- 11Justinuskirche Frankfurts ältestes Gebäude, eine Basilika aus dem 9. Jahrhundert
- 12Europaturm Fernsehturm, seit 1999 für Besucher geschlossen
- 13Maintower Aussichtsplattform mit Restaurant, bester Blick auf die Skyline
- 14Eschenheimer Turm Mittelalterlicher Wachturm von 1428, heute Bar und Restaurant
- 15MyZeil Einkaufszentrum MyZeil mit gläsernem „Strudel"
- 16Alte Brücke Historische Brücke über den Main, Legende von einem Pakt mit dem Teufel
- 17Eiserner Steg Fußgängerbrücke von 1869, beste Ausblicke auf die Skyline
- 18Frankfurter Zoo Einer der ältesten Zoos der Welt, Haus der Nachttiere
- 19Bethmannpark Chinesischer Garten mit Marmorbrücke und Wasserfall
- 20Palmengarten Botanischer Garten mit Tropicarium und Blütenhaus
Tickets für die Aussichtsplattform, Museen und den Zoo solltest du im Voraus kaufen, besonders an Wochenenden. Tickets und Touren auf GetYourGuide prüfen kannst du, wenn du nicht für jede Attraktion die Zeiten vergleichen möchtest.
Touren und Tickets in Frankfurt
Geführte Touren, Tickets ohne Anstehen und Aktivitäten — die meisten Angebote sind kostenfrei stornierbar.
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⁉️🤔 Häufige Fragen
Was passt an einem Tag in Frankfurt rein?
Starte mit Römerberg, Römer und Hauptwache: Sie liegen nah beieinander und sind in ein paar Stunden machbar. Nachmittags gehst du auf den Main Tower und läufst dann über den Eisernen Steg zum Museumsufer. Den Sonnenuntergang fängst du von der Brücke oder der Aussichtsplattform ein: Von dort sind die Skyline-Blicke am besten.
Wie viel kosten Tickets für die Hauptsehenswürdigkeiten?
Ein Erwachsenenticket für die MAIN TOWER Aussichtsplattform kostet 9 €, das Senckenberg Museum 12 €, das Goethe-Haus 12 €, der Palmengarten etwa 9 € (Stand: 09/2026, offizielle Websites). Dom, Römerberg und beide Brücken sind kostenlos zugänglich.
Ist die Europaturm-Aussichtsplattform geöffnet?
Nein, der Europaturm ist seit 1999 für Besucher geschlossen. Für einen Panoramablick über die Stadt funktioniert die Main Tower Aussichtsplattform gut.
Was anschauen in Frankfurt mit Kindern?
Kindern gefallen meist der Zoo und der Palmengarten: Der Zoo hat ein Nachttierhaus und das Exotarium, der Palmengarten bietet Spielplatz, Minigolf und eine kleine Eisenbahn. An Regentagen ist das Senckenberg Museum mit seinen Dinosauriern ein guter Plan B.
Wo fotografiert man die Skyline am besten?
Die besten Aufnahmen mit den Türmen bekommst du vom Eisernen Steg und von der Main Tower Aussichtsplattform. Tagsüber lohnt sich das Museumsufer, abends fotografierst du die beleuchtete Skyline von der Brücke. Für das romantische „Vorhängeschloss" am Geländer gehst du auf die Fußgängerbrücke über den Main.
Wenn du die Stadt vorab sehen möchtest, schau dir einen kurzen Videoüberblick über die Route an.
Kurz gesagt: Was sich zu buchen lohnt
Wenn du mit Kindern unterwegs bist: Nimm Zoo und Palmengarten dazu. Wenn du mehr auf Kunst stehst: Zwei Museen am Ufer reichen, den Rest kannst du dir von außen ansehen.
Buche Tickets für Aussichtsplattform und Museum im Voraus, am Wochenende sind die Zeitfenster schneller ausgebucht. Hotels in Frankfurt auf Trip.com helfen dir, eine Unterkunft im Zentrum nahe dem Römerberg zu finden.


