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25 Orte in Breslau: Was es zu sehen gibt, Öffnungszeiten und Preise

25 Orte in Breslau: Was es zu sehen gibt, Öffnungszeiten und Preise

Wrocław liegt auf Dutzenden Brücken und Inseln. Es ist eine Stadt, in der Gotik neben Betonmoderne steht und bronzene Zwerge durch die Straßen wandern. Auf dem Marktplatz verlierst du schnell einen halben Tag, ohne es je bis zu den großen Museen zu schaffen.

Wir haben 25 sehenswerte Orte in Wrocław zusammengestellt und Tickets, Öffnungszeiten und Preise mit Stand: 15.09.2026 geprüft. Du siehst schnell, was kostenlos zu besichtigen ist, wo du ein Zeitfenster brauchst und was du besser für den Abend aufhebst.

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Was du vor der Besichtigung wissen solltest

💡 Kurz gesagt:

  • An einem Tag schaffst du realistisch den Marktplatz, das Rathaus und die Dominsel; der Zoo und das Panorama von Racławice brauchen eigene Zeit.
  • Wrocławs Kirchen, Brücken und Parks sind kostenlos; zu den kostenpflichtigen Attraktionen gehören der Zoo, das Panorama von Racławice, Hydropolis, Kolejkowo und die Aussichtsplattform des Sky Tower.
  • Buche Tickets für das Afrykarium und das Panorama von Racławice online: Am Wochenende wird die Kasse zum Nadelöhr.
  • Preise und Öffnungszeiten: 15.09.2026, geprüft auf der offiziellen Website des Zoos und der Seite des Panorama Racławicka.

1. Altes Rathaus

Gotisches Breslauer Rathaus am Ring© Jg44.89 · CC BY-SAFoto: Jg44.89, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Rathaus am Marktplatz ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Der Bau wurde ab dem 13. Jahrhundert im Stil der frühen Gotik errichtet und 1945 fast vollständig zerstört. Die Polen stellten sein ursprüngliches Aussehen wieder her und bewahrten die spitzen Türme und das filigrane Metallmaßwerk an der Mittelfassade.

Wirf einen Blick auf die Uhren. An der Südfassade unter dem Giebel befindet sich eine astronomische Uhr, am hohen Turm auf der Ostseite eine mechanische mit Glockenspiel. Tagsüber ist der Platz überfüllt, wenn du also Fotos ohne Menschen möchtest, komm vor 9 Uhr.

  • Anfahrt: Marktplatz, etwa 5 Gehminuten von der Straßenbahnhaltestelle „Rynek" entfernt (siehe Karte).
  • Kosten: Die Besichtigung der Fassade und des Platzes ist kostenlos; der Eintritt ins Museum im Rathaus ist kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: für einen ersten Eindruck von der Stadt und Liebhaber gotischer Architektur; tagsüber nicht geeignet, wenn du Ruhe und Fotos ohne Menschenmassen möchtest.
  • Der Haken: Am Wochenende kommst du nicht über den Marktplatz, ohne in Reisegruppen zu laufen.

2. Königspalast

Königsschloss in Breslau, gelbe Fassade und Innenhof© Fred Romero from Paris, France · CC BYFoto: Fred Romero from Paris, France, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Der Königspalast wurde 1717 für den preußischen König im damals modischen venezianischen Stil erbaut. Später kaufte Friedrich der Große das Gebäude und beauftragte seinen Hofarchitekten mit der Erweiterung, außen kamen barocke Elemente hinzu, innen Rokoko.

Die königlichen Empfangssäle und Privatgemächer waren prunkvoll ausgestattet. 1795 fügte der Architekt Langhans ein neues Treppenhaus und Flügel hinzu, und 1846 wurde der Palast im Geist der Florentiner Renaissance umgestaltet.

Als der Palast 1926 an die Stadt überging, eröffnete hier das Schlossmuseum mit einer Ausstellung über Friedrich den Großen. Nach der Zerstörung von 1945 wurde ein Teil des Gebäudes abgetragen, in den erhaltenen Räumen waren das archäologische und das ethnografische Museum untergebracht.

Eine große Renovierung begann 2004 und dauerte vier Jahre. Seit 2008 beherbergt der Palast ein Museum zur Geschichte Wrocławs. Ein eigener Grund, in den Innenhof zu treten: ein Brunnen mit Statuen polnischer Könige, eingerahmt von geschnittenem Rasengrün.

  • Anfahrt: einen Steinwurf vom Marktplatz entfernt, neben der Ulica Kazimierza Wielkiego (siehe Karte).
  • Kosten: Der Museumseintritt ist kostenpflichtig; Preise und Öffnungszeiten findest du auf der offiziellen Website des Museums.
  • Für wen / Nicht für: für die Geschichte Schlesiens und barocke Innenräume; für einen kurzen Blick auf die Fassade reichen zehn Minuten.
  • Der Haken: Einige Säle sind wegen Ausstellungswechsels regelmäßig geschlossen.

3. Breslauer Dom

Nachtblick vom Turm des Breslauer Doms auf die Oder© Strumyczek · CC BY-SAFoto: Strumyczek, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die zweihundert Meter hohen gotischen Türme des Breslauer Doms sind vom anderen Oderufer aus sichtbar. Der Bau begann 1272, und er gilt als die erste gotische Kathedrale in Polen. Sein offizieller Name ist Kathedrale St. Johannes der Täufer, der Schutzpatron der Stadt und ganz Niederschlesiens.

Der Dom wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, aber sorgfältig wiederaufgebaut. Die Restauratoren stellten die barocken Innenräume wieder her und schufen Buntglasfenster, die für sich genommen als Kunstwerke gelten.

Im Inneren sind Kapellen aus dem 14. bis 16. Jahrhundert mit Wandvertäfelungen und Verzierungen erhalten. Besonders prunkvoll wirkt der Mittelsaal mit seinem Altar aus weißem Marmor und Heiligenstatuen. Die Orgel wurde 1913 eingebaut und war eine Zeit lang die größte Kirchenorgel Polens.

  • Anfahrt: Ulica Katedralna auf der Dominsel, etwa 15 Gehminuten vom Marktplatz entfernt (siehe Karte).
  • Kosten: Der Eintritt ist kostenlos; die Besteigung der Domtürme ist kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: für die Besteigung der Aussichtsplattform und Orgelmusik; für einen kurzen Besuch reicht eine halbe Stunde.
  • Der Haken: Während der Gottesdienste ist der touristische Zugang eingeschränkt.

4. Zoo

Hauptgebäude der Technischen Universität Breslau an einer Breslauer Straße© Beata Zdyb · CC BY-SAFoto: Beata Zdyb, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/pl/deed.en), Wikimedia Commons

Der Zoo Wrocław wurde 1865 eröffnet, als die Stadt noch Breslau hieß. Er ist einer der ältesten Zoos Polens und nicht klein: Das Gelände umfasst mehr als dreißig Hektar. Heute leben hier mehr als 12.000 Tiere (laut ZOO Wrocław, 09/2026).

Die Hauptattraktion, das Afrykarium, ist ein riesiges Ozeanarium mit Haien, Rochen und Meeresbewohnern. Es ist im Einzelticket enthalten, der Einlass erfolgt jedoch in Zeitfenstern. Seltene Tiere und Vögel leben hier in verschiedenen Ökosystemtypen, nicht nur in Käfigen.

Adresse: ul. Wróblewskiego 1-5. Der Rat ist einfach: Komm zur Öffnungszeit. Der Zoo ist groß, in ein paar Stunden schaffst du ihn nicht, und gegen Mittag bildet sich am Eingang eine Schlange.

  • Anfahrt: mit der Straßenbahn vom Zentrum zur Haltestelle Zoo, etwa 20 Minuten (siehe Karte).
  • Kosten: ein Einzelticket, das das Afrykarium einschließt; Preise und Öffnungszeiten findest du auf der Website des Zoos.
  • Für wen / Nicht für: für Familien mit Kindern und Tierliebhaber; nicht geeignet für einen schnellen einstündigen Spaziergang.
  • Der Haken: In der Hochsaison gibt es lange Schlangen an den Kassen und am Afrykarium.

5. Jahrhunderthalle

Jahrhunderthalle in Breslau mit Kuppel und Kolonnade© Jonashtand · CC BY-SAFoto: Jonashtand, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Jahrhunderthalle wurde zum 100. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig von 1813 errichtet. Der Entwurf des Breslauer Architekten Max Berg wurde 1907 bei einer Ausstellung ausgewählt. Seit 2006 steht das Gebäude auf der UNESCO-Welterbeliste.

Die Stahlbeton- und Glaskonstruktion wurde zu einem runden Koloss mit einer rund vierzig Meter hohen Kuppel. Der Hauptsaal bietet sechstausend Menschen Platz, umgeben von großzügigen Wandelgängen und Dutzenden Ausstellungsräumen. Zur feierlichen Eröffnung wurde hier die damals größte Orgel der Welt installiert, die bis 1946 in Betrieb war.

Adresse: Park Szczytnicki, ul. Wystawowa 1.

  • Anfahrt: mit der Straßenbahn bis zur Haltestelle Park Szczytnicki, in der Nähe des Brunnens (siehe Karte).
  • Kosten: Der Eintritt in die Halle selbst ist in der Regel an ein Veranstaltungsticket oder eine Führung gebunden, informiere dich vorab über die Details.
  • Für wen / Nicht für: für Architektur des 20. Jahrhunderts und Konzerte; ein spontaner Abstecher kann ins Leere laufen.
  • Der Haken: Ohne Veranstaltung oder Führung kommst du nicht hinein.

6. Panorama von Racławice

Rotunde des Racławice-Panoramas in Breslau im Winter© Barbara Maliszewska · CC BY-SAFoto: Barbara Maliszewska, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/pl/deed.en), Wikimedia Commons

Das Panorama von Racławice ist eine riesige Leinwand, die an die Schlacht bei Racławice im Jahr 1794 erinnert. Das Gemälde ist über hundert Meter lang und bis zu fünfzehn Meter hoch. Die Künstler Jan Styka und Wojciech Kossak arbeiteten fast ein Jahr lang auf belgischer Leinwand daran und verbrauchten Hunderte Kilogramm Farbe.

Die Leinwand wurde erstmals 1894 in Lwiw gezeigt. Während des Krieges wurde sie durch Bomben beschädigt und 1946 nach Breslau überführt, wo sie lange Zeit zusammengerollt lagerte. 1985 wurde eigens eine Rotunde für das Panorama errichtet, und es wurde zu einem Pilgerort für Touristen.

Ein Ticket deckt gleich vier Museen ab: das Panorama von Racławice selbst, die Dauerausstellungen des Nationalmuseums, das Ethnografische Museum und den Vier-Kuppel-Pavillon, gültig für drei Monate (Stand: 09/2026, offizielle Museumsseite).

  • Adresse: ul. Purkyniego 11, nahe dem Marktplatz und dem Oderufer (siehe Karte).
  • Kosten: Erwachsenenticket 50 zł, ermäßigt 35 zł, Familienticket 35 zł pro Person (Stand: 09/2026, Ticketpreise Panorama Racławicka).
  • Öffnungszeiten: im Sommer täglich 8:30-19:00, im Winter montags geschlossen, an den übrigen Tagen ab 9:30 (Stand: 09/2026, Öffnungszeiten des Museums).
  • Für wen / Nicht für: für Geschichts- und Malereiinteressierte; für kleine Kinder kann eine halbstündige Sitzung zu lang sein.
  • Der Haken: Das Panorama kann nur in festen Zeitfenstern besichtigt werden, und in der Hochsaison sind die Tickets im Voraus ausverkauft.

7. Synagoge zum Weißen Storch

Fassade der Synagoge zum Weißen Storch mit Kuppel© Isabelles Knowledge · CC BY-SAFoto: Isabelles Knowledge, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Synagoge zum Weißen Storch hat ihren Namen von einem gleichnamigen Gasthaus, das einst an dieser Stelle stand. Das Gebäude wurde im 19. Jahrhundert errichtet und überstand den Holocaust. Während der Besatzung nutzten die Nationalsozialisten es als Lagerhaus für geraubte Güter, und der Hof diente als Abfahrtsort für die Deportation von Juden in die Lager.

Nach dem Krieg wurde das Gebäude erneut zum Zentrum der jüdischen Gemeinde und beherbergte später eine Bibliothek und eine Musikakademie. Erst 1995 kaufte ein privates Unternehmen das Gebäude und gab es der Gemeinde zurück. Die Restaurierung wurde 2010 abgeschlossen, und das einzige erhaltene Element der ursprünglichen Innenausstattung ist die kunstvolle Holzschnitzerei an den Bögen.

Heute finden in der Synagoge Gebete, Konzerte, Vorträge, Ausstellungen und Theateraufführungen statt.

  • Adresse: ul. Włodkowica 7, nahe den Krupnicze-Brücken (siehe Karte).
  • Kosten: Eintritt frei.
  • Für wen / Nicht für: für Geschichts- und Konzertinteressierte; nicht gedacht für laute Reisegruppen.
  • Der Haken: Während Gottesdiensten und Proben ist der freie Zutritt eingeschränkt.

8. Kathedrale St. Maria Magdalena

Gotische Backsteinkirche St. Maria Magdalena© Fred Romero from Paris, France · CC BYFoto: Fred Romero from Paris, France, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Die Kirche St. Maria Magdalena wurde im 14. Jahrhundert im strengen gotischen Stil erbaut. Sie ist nicht die erste Kirche an diesem Ort: Die erste Kathedrale wurde von den Mongolen zerstört, die zweite brannte 1342 nieder. Das heutige Gebäude dient den Gläubigen seit sieben Jahrhunderten.

Bei Restaurierungen im 20. Jahrhundert wurde ein romanisches Portal aus dem 12. Jahrhundert aus dem Benediktinerkloster in Ołbin hierhergebracht. Der heilige Eingang ist mit Reliefs von Greifen, Rosen und Szenen aus der Kindheit Christi verziert und gilt als wichtigste Reliquie der Kirche. Im Inneren ist der zentrale Saal schmucklos, aber voller Licht und Ruhe.

  • Adresse: ul. Oławska 19, nahe dem Marktplatz (siehe Karte).
  • Kosten: Eintritt frei, für die Besteigung der Kirchtürme wird eine kleine Gebühr erhoben.
  • Für wen / Nicht für: für Liebhaber gotischer Architektur und des romanischen Portals; im Inneren gibt es für eine lange Besichtigung wenig zu sehen.
  • Der Haken: Das Innere ist schlicht, und manche Touristen erwarten mehr.

9. Altes Stadtgefängnis

Backsteinbau des alten Gefängnisses in der Nożownicza-Straße© Joee · CC BY-SAFoto: Joee, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

In der Kellerbierhalle an der Ecke der Straßen Więzienna und Nożownicza übersieht man leicht, dass man hier in einer ehemaligen Folterkammer Bier trinkt. Das alte Gefängnisgebäude wurde bereits im 14. Jahrhundert errichtet. Anfangs war es klein und quadratisch, bis zum 17. Jahrhundert wuchs es durch Anbauten zu einem Rechteck heran.

Bis zu hundert Gefangene waren hier untergebracht. Besonders gefährliche Verbrecher und zum Tode Verurteilte wurden in unterirdische Zellen gesperrt, während adlige Gefangene im ersten Stock untergebracht waren. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gefängnis geschlossen und dem Institut für Archäologie übergeben. Der alte Name blieb am Sommercafé im Hof hängen, und nur die in die Wände geritzten Inschriften erinnern die Besucher an die Vergangenheit. Friedlich sitzen Breslauer Zwerge daneben.

  • Adresse: ul. Więzienna 9, nahe dem Marktplatz (siehe Karte).
  • Kosten: Die Besichtigung des Gebäudes von außen ist frei, das Café im Hof arbeitet auf Menübasis.
  • Für wen / Nicht für: für Liebhaber urbaner Legenden; nicht geeignet für alle, die strenge Museumsinterieurs erwarten.
  • Der Haken: Vom Gefängnis ist außer den Inschriften an den Wänden fast nichts erhalten.

10. Skulpturengruppe „Übergang 1977-2005"

Rudernde Zwerge an der Oderpromenade in Breslau© Fallaner · CC BY-SAFoto: Fallaner, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Skulpturengruppe „Übergang 1977-2005" stand ursprünglich im Zentrum Warschaus, wurde jedoch 1981 abgebaut. Die Komposition wurde erst vierundzwanzig Jahre später wiederhergestellt, diesmal in Breslau. Sie ist ein Denkmal für die Opfer des Kriegsrechts.

Die Komposition besteht aus zwei Teilen mit jeweils sieben menschlichen Figuren. Einige Figuren steigen in den Untergrund hinab, andere treten aus ihm hervor. Der erste Teil erinnert an jene, die spurlos verschwanden, der zweite an jene, die kämpften und das Regime besiegten. Der Standort wurde nicht zufällig gewählt: Hier fanden die größten Demonstrationen und Kundgebungen statt.

  • Anfahrt: im Stadtzentrum, zu Fuß vom Marktplatz erreichbar (siehe Karte).
  • Kosten: frei, es handelt sich um eine städtische Freiluftskulptur.
  • Für wen / Nicht für: für das Verständnis der jüngeren Geschichte Polens; nicht der vorteilhafteste Ort für fotogene Ansichten.
  • Der Haken: Ohne Kontext ist die Bedeutung der Figuren unklar; eine kurze Erklärung ist nötig.

11. Kirche St. Elisabeth

Turm der St.-Elisabeth-Kirche über dem abendlichen Breslau© Jar.ciurus · CC BY-SAFoto: Jar.ciurus, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/pl/deed.en), Wikimedia Commons

Die Elisabethkirche steht am Marktplatz und wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Über die Jahrhunderte überstand der Bau mehrere Brände, wobei Turm und Spitze am stärksten litten und sich bis heute deutlich vom Rest des Bauwerks abheben. Im 16. Jahrhundert zerstörte ein heftiger Orkan den Turm, der später wieder aufgebaut wurde.

Die Kirche gilt als eines der schönsten Beispiele gotischer Architektur in Europa. Der rund neunzig Meter hohe Glockenturm besitzt eine kleine Aussichtsplattform. Von hier aus siehst du die gesamte Stadt und bei klarem Wetter die Berge am Horizont. Eine enge Wendeltreppe im Inneren des Turms führt nach oben. Die Innenräume sind mit eleganten Buntglasfenstern geschmückt.

  • Anfahrt: Marktplatz, Eingang von der Platzseite (siehe Karte).
  • Kosten: Eintritt frei, der Aufstieg zur Aussichtsplattform ist kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: für einen Blick von oben auf die Stadt; für einen ruhigen Besuch geh früh am Morgen.
  • Der Haken: die enge Wendeltreppe ist für Menschen mit Klaustrophobie nicht geeignet.

12. Die Häuser Jaś und Małgosia

Zwei historische Bürgerhäuser mit einem Torbogen in Breslau© Jg44.89 · CC BY-SAFoto: Jg44.89, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Neben der Elisabethkirche stehen zwei Häuser, die nach Figuren aus einem Volksmärchen benannt sind, dessen Entsprechung als „Hänsel und Gretel" der Brüder Grimm bekannt ist. Die Häuser Jaś und Małgosia sind alles, was vom mittelalterlichen Viertel übrig geblieben ist, in dem Handwerker, Glöckner und Kaufleute lebten.

Die Gebäude stehen schräg zueinander und sind in zurückhaltenden Tönen gestrichen: eines in Cremeweiß, das andere in Rosaweiß. Verbunden sind sie durch einen Bogen, der zur Kirche führt. Heute ist es einer der meistfotografierten Orte der Stadt, und das Viertel selbst wird in fast jedem Reiseführer beschrieben.

  • Anfahrt: Ecke Marktplatz, neben der Elisabethkirche (siehe Karte).
  • Kosten: kostenlos.
  • Für wen / Nicht für: für einen kurzen Stopp und Fotos; im Inneren gibt es keinen Platz für einen längeren Besuch.
  • Der Haken: die Fläche ist winzig, und fast immer fotografiert hier jemand.

13. Oper Breslau

Fassade der Breslauer Oper mit Kolonnade in nächtlicher Beleuchtung© Diego Delso · CC BY-SAFoto: Diego Delso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Oper Breslau wurde im 19. Jahrhundert von Carl Ferdinand Langhans erbaut. Das klassizistische Gebäude gilt als historisches Baudenkmal. Ende des 20. Jahrhunderts wurde die Oper überflutet, das Haus aber rasch wiederhergestellt.

Das Repertoire ist breit gefächert: Oper und Ballett aus verschiedenen Epochen und Stilen, darunter Werke von Mozart und Prokofjew. Manche Produktionen werden an städtische Orte verlegt: Parks, Plätze und das Nationalmuseum. Die Ticketpreise variieren, von günstigen Plätzen auf dem Balkon bis in die obere Preisklasse im Parkett.

  • Anfahrt: im Zentrum, etwa 10 Gehminuten vom Marktplatz entfernt (siehe Karte).
  • Kosten: Die Preise hängen vom Sitzplatz ab; aktuelle Tickets findest du auf der offiziellen Website der Oper.
  • Für wen / Nicht für: für einen Opern- oder Ballettabend; ohne Ticket kannst du nicht einfach so hinein.
  • Der Haken: Tickets für beliebte Produktionen sind im Voraus ausverkauft.

14. Nationales Musikforum

Rote Fassade des Nationalen Musikforums mit gläsernem Eingang© Łukasz Rajchert · CC BY-SAFoto: Łukasz Rajchert, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Nationale Musikforum ist eine moderne Kultureinrichtung und eines der größten Musikzentren Europas. Im Inneren befinden sich ein Tonstudio, Konferenzräume, eine Bibliothek, Büros, Proberäume und mehrere Konzertsäle mit einer Gesamtkapazität von mehreren tausend Plätzen.

Das Forum koordiniert die Aktivitäten von rund einem Dutzend Musikensembles der Stadt. Hier finden große internationale Festivals statt. Tickets dafür und für die regulären Konzerte gibt es an den Kassen und auf der offiziellen Website, auf der auch das gesamte Repertoire veröffentlicht wird.

  • Anfahrt: im Zentrum, wenige Minuten vom Marktplatz entfernt (siehe Karte).
  • Kosten: Konzerte sind kostenpflichtig; Preise und Spielplan stehen auf der offiziellen Website des Forums.
  • Für wen / Nicht für: für klassische Musik und moderne Säle; tagsüber ist es durch Proben laut, wenn du Ruhe suchst.
  • Der Haken: An Festivaltagen sind die Säle voll und Tickets schwerer zu bekommen.

15. Nationalmuseum

Nationalmuseum in Breslau bei Nacht am Fluss© Jar.ciurus · CC BY-SAFoto: Jar.ciurus, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/pl/deed.en), Wikimedia Commons

Das Nationalmuseum ist eines der wichtigsten Museen der Stadt. Das Gebäude wurde im 19. Jahrhundert errichtet und erinnert an traditionelle deutsche Kunstmuseen. Die Sammlung besteht hauptsächlich aus Gemälden und Skulpturen lokaler Künstler.

Das Erdgeschoss ist religiösen Themen gewidmet. Im Obergeschoss findest du Statuen, Gemälde aus dem 13. bis 17. Jahrhundert, Schmuck, Sarkophage und handgeschnitzte Möbel. Das Gebäude selbst ist fast vollständig von Kletterpflanzen überwuchert, sodass es aus der Ferne wirkt, als sei es seit Jahrhunderten verlassen.

  • Anfahrt: an der Oder, neben der Rotunde des Racławice-Panoramas (siehe Karte).
  • Kosten: Eintritt kostenpflichtig, im Kombi-Ticket für das Racławice-Panorama enthalten (Stand: 09/2026, Tickets für das Racławice-Panorama).
  • Für wen / Nicht für: für schlesische Malerei und Skulptur; für einen schnellen halbstündigen Besuch ist das Museum etwas groß.
  • Der Haken: Einige Säle sind wegen Ausstellungswechsels regelmäßig geschlossen.

16. Kolejkowo

Eingang zu Kolejkowo im Bahnhofsgebäude Breslau Świebodzki© Travelarz · CC BY-SAFoto: Travelarz, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/pl/deed.en), Wikimedia Commons

Kolejkowo ist die größte Stadt- und Eisenbahnmodellanlage Polens. Sie ist in einem alten Bahnhofsgebäude nahe dem Marktplatz untergebracht. Die Gesamtlänge der Gleise beträgt mehrere hundert Meter, auf denen Dutzende Züge und Autos unterwegs sind.

Neben den Zügen umfasst die Anlage über tausend Figuren von Menschen. Sie sind nicht zufällig platziert, sondern spielen ganze Szenen nach: eine Hochzeit, eine lokale Band bei einem Auftritt, Arbeiter nach der Schicht in einer Kneipe. Alles ist so detailliert, dass du das Essen auf den Hochzeitstischen und die Preise auf dem Gemüse am lokalen Markt erkennen kannst.

  • Anfahrt: Stadtzentrum, zu Fuß vom Marktplatz erreichbar (siehe Karte).
  • Kosten: Eintritt kostenpflichtig, Preise und Öffnungszeiten auf der offiziellen Website des Museums.
  • Für wen / Nicht für: für Familien mit Kindern und Miniaturfans; es ist ein meditativer Ort, nichts für schnelle Besichtigungen durch Erwachsene.
  • Der Haken: Am Wochenende kommen Schulgruppen, dann wird es laut.

17. Hydropolis

Backsteinernes Hydropolis-Gebäude mit Türmen und Rasenfläche© Robert Niedźwiedzki · CC BY-SAFoto: Robert Niedźwiedzki, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Hydropolis ist ein modernes interaktives Museum in einem ehemaligen Trinkwasserreservoir. Hier kannst du fast alles über Wasser erfahren. In Vortragssälen mit Projektoren und Multimedialaboren finden Workshops und Wasserexperimente statt.

Besonders stolz ist das Museum auf einen exakten Nachbau des Bathyscaphs Trieste, der 1960 einen Rekordtauchgang in den Marianengraben unternahm. In der Nähe stehen Modelle ungewöhnlicher Meeresbewohner und ein Beispiel antiker Meerestechnik, das griechische Schiff Syracusia. Das Museum ist täglich geöffnet, am Wochenende länger als an Wochentagen.

  • Adresse: ul. Na Grobli 17, an der Oder (siehe Karte).
  • Kosten: Eintritt kostenpflichtig, ermäßigte und Familientickets erhältlich; Preise und Öffnungszeiten unter bilety.hydropolis.pl.
  • Für wen / Nicht für: für Familien mit Kindern und Wissenschaftsfans; das Wochenende ist nicht der beste Tag für einen ruhigen Besuch.
  • Der Haken: An verregneten Wochenenden sind die interaktiven Säle überfüllt.

18. Universität Breslau

Universität Breslau und Universitätskirche über der Oder© Jar.ciurus · CC BY-SAFoto: Jar.ciurus, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/pl/deed.en), Wikimedia Commons

Die Universität Breslau wurde 1702 eröffnet und in den Jahren 1945 bis 1946 neu organisiert und mit staatlichem Status versehen. Die ersten Versuche, hier eine Hochschule zu gründen, reichen bis ins frühe 16. Jahrhundert zurück: König Vladislav II. von Ungarn unterzeichnete ein Dekret zur Gründung einer Universität. Wegen der ständigen Kriege wurde die Idee damals aufgegeben.

1638 eröffnete in Breslau eine Schule, auf deren Grundlage 1702 die Leopoldina entstand, benannt nach Kaiser Leopold I. Heute studieren hier mehr als dreißigtausend Menschen, zu den Absolventen zählen die Sängerin Anna German und der Regisseur Stanisław Lenartowicz.

  • Anfahrt: im Zentrum, wenige Minuten vom Marktplatz entfernt (siehe Karte).
  • Kosten: Der Besuch des Hauptgebäudes ist kostenlos, einige historische Säle sind kostenpflichtig.
  • Für wen / Nicht für: für Architektur und Bildungsgeschichte; für einen kurzen Zwischenstopp gibt es genug zu sehen.
  • Der Haken: Während des Studienjahres sind einige Räume für Besucher geschlossen.

19. Bahnhof

Halle des Breslauer Hauptbahnhofs mit hölzernem Bogendach© Marek Śliwecki · CC BY-SAFoto: Marek Śliwecki, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Hauptbahnhof von Breslau (Wrocław Główny) wurde 1857 erbaut, als die Stadt noch zu Preußen gehörte. Die erste Erweiterung erfolgte um die Wende zum 20. Jahrhundert und wurde 1904 abgeschlossen.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt, unter dem Bahnhofsvorplatz entstanden Lagerräume und Schutzbunker. Nach dem Krieg wurde der Bahnhof instand gesetzt und um einen Raum für ein kleines Kino ergänzt. Vor einigen Jahren fand eine große Renovierung statt: Die Zahl der Bahnsteige wurde erhöht, und die Bunker wurden in ein Parkhaus umgewandelt.

  • Anfahrt: vom Marktplatz mit der Straßenbahn oder zu Fuß in etwa 25 Minuten (siehe Karte).
  • Kosten: Der Zutritt zum Gebäude ist kostenlos.
  • Für wen / Nicht für: für Durchreisende und Fans von Bahnhofsarchitektur; für einen eigenen Ausflug gibt es nicht viel zu sehen.
  • Der Haken: Der Bahnhof ist groß, und mit Gepäck ist es ein weiter Weg zu den entfernten Bahnsteigen.

20. Sky Tower

Panorama von Breslau vom Hochhaus Sky Tower© Barbara Maliszewska · CC BY-SAFoto: Barbara Maliszewska, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/pl/deed.en), Wikimedia Commons

Der Sky Tower ist das höchste Gebäude der Stadt und das dritthöchste Polens, erbaut 2012. Der Komplex besteht aus drei Gebäuden: Im ersten befinden sich Galerien und ein Unterhaltungszentrum, in den beiden anderen Apartments und Büros.

Auf der obersten Ebene liegt die höchste Aussichtsplattform Polens mit Panoramablick über die Stadt. Buche dein Ticket vorab online; der Preis hängt vom Zeitfenster ab, Details stehen auf der offiziellen Website.

  • Anreise: südlicher Teil des Zentrums, neben einer großen Shopping-Galerie (siehe Karte).
  • Kosten: Das Ticket für die Aussichtsplattform ist kostenpflichtig, prüfe den Preis auf der offiziellen Sky-Tower-Website.
  • Für wen / Nicht für: für Stadtpanoramen und Sonnenuntergänge; nicht geeignet für Menschen mit Höhenangst und wer keine Glasaufzüge mag.
  • Der Haken: Bei bewölktem Wetter ist die Sicht eingeschränkt, prüfe vorab die Wettervorhersage.

21. Grunwaldbrücke

Grunwaldbrücke in Breslau von oben© Emptywords · CC BY-SAFoto: Emptywords, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Grunwaldbrücke ist eine der längsten Brücken Polens, über hundert Meter lang. Sie wurde 1910 erbaut, und Kaiser Wilhelm II. nahm persönlich an der feierlichen Eröffnung teil. Im Laufe der Jahre trug die Brücke die Namen Kaiserbrücke und Freiheitsbrücke.

Sie bietet einen weiten Blick auf die Oder und die städtischen Uferpromenaden.

  • Anfahrt: etwa 15 Minuten zu Fuß vom Marktplatz (siehe Karte).
  • Kosten: kostenlos.
  • Für wen / Nicht für: für einen Spaziergang und den Blick auf den Fluss; für eine ruhige Pause ist es wegen des Verkehrs zu laut.
  • Der Haken: Die Brücke ist stark befahren, und der Fußgängerbereich ist schmal.

22. Dombrücke

Grüne stählerne Dombrücke und Backsteinkirchen© Daviidos · CC BY-SAFoto: Daviidos, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Dombrücke führt von der Altstadt auf die Dominsel. Auf der Insel befinden sich eine katholische Kirche, die Universitätsbibliothek und die Hochschule für Management und Recht. Die stählerne Fußgängerbrücke wurde 1889 an der Stelle einer älteren Holzbrücke errichtet.

Am Eingang von der Altstadtseite stehen Statuen der heiligen Hedwig und Johannes des Täufers. Abends werden auf der Insel die Gaslaternen angezündet, und der Anblick wird besonders stimmungsvoll.

  • Anfahrt: etwa 15 Minuten zu Fuß vom Marktplatz (siehe Karte).
  • Kosten: kostenlos, die Brücke ist nur für Fußgänger zugänglich.
  • Für wen / Nicht für: für einen abendlichen Spaziergang zur Dominsel; zum Autofahren nicht geeignet.
  • Der Haken: Die Brücke ist schmal, und zu Stoßzeiten herrscht dichter Fußgängerverkehr.

23. Park Szczytnicki

Teich zwischen herbstlichen Bäumen im Szczytnicki-Park© Jaroslaw Komar · CC BY-SAFoto: Jaroslaw Komar, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Der Park Szczytnicki ist einer der größten Parks in Breslau und umfasst etwa einhundert Hektar. Der Park geht auf das 18. Jahrhundert zurück, als die Bewohner der Gegend um das Dorf Szczytniki an Wochenenden hierherkamen. Ende des 18. Jahrhunderts kaufte der Kommandant der Breslauer Garnison, F. L. Hohenlohe, einen Teil des bewaldeten Parks und legte einen Park im englischen Stil an.

Im 19. Jahrhundert fanden hier mehr als siebzig Jahre lang Pferderennen statt. Im Park steht die hölzerne Kirche des heiligen Johannes von Nepomuk, die Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts erbaut wurde. Die Kirche stand ursprünglich an einem anderen Ort und wurde erst 1913 hierher versetzt.

  • Anfahrt: mit der Straßenbahn bis zu den Haltestellen am Parkeingang (siehe Karte).
  • Kosten: Eintritt frei.
  • Für wen / Nicht für: für einen langen Spaziergang und ein Picknick; für einen kurzen 20-Minuten-Besuch ist der Park zu groß.
  • Der Haken: Das Gelände ist riesig, und ohne Karte läuft man schnell in die falsche Richtung.

24. Japanischer Garten

Holzbrücke mit Pavillon über einem Teich im Japanischen Garten© Hanc Tomasz · CC BY-SAFoto: Hanc Tomasz, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Der Japanische Garten ist Teil des Parks Szczytnicki und wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Graf Fritz von Hochberg angelegt. Der renommierte japanische Gärtner Mankichi Arai arbeitete an dem Projekt: Sein Ansatz und die aus Japan mitgebrachten Steinfragmente prägten den Stil des Gartens.

Der Garten wurde während des Ersten Weltkriegs vernachlässigt und erst 1997 restauriert. Zwei Monate später wurde er durch ein Hochwasser schwer beschädigt, und die erneute Restaurierung dauerte zwei Jahre. Heute gibt es hier mehrere Teiche mit Fischen, künstliche Wasserfälle und Pavillons im japanischen Stil.

  • Anfahrt: innerhalb des Parks Szczytnicki, separater Eingang (siehe Karte).
  • Kosten: Eintritt kostenpflichtig, Tickets werden vor Ort gekauft.
  • Für wen / Nicht für: für einen ruhigen Spaziergang und Fotos; für große Gruppen ist der Platz beengt.
  • Der Haken: Im April und Mai gibt es eine Warteschlange, um die Kirschblüte zu sehen.

25. Multimedialer Springbrunnen

Bunte Nachtbeleuchtung des Springbrunnens an der Jahrhunderthalle

Der musikalische Springbrunnen wurde 2009 neben der Jahrhunderthalle im Park Szczytnicki eröffnet. Das Becken umfasst etwa einen Hektar, und der Brunnen selbst hat mehrere hundert Wasserdüsen. Außerdem gibt es Feuerfontänen, zahlreiche Lichtpunkte, einen Projektor und eine Laserinstallation.

Abends verfolgen Einheimische und Besucher die Licht- und Musikshow. Der Brunnen ist in der warmen Jahreszeit ab Ende April in Betrieb. Im Winter wird sein Becken als Freilufteisbahn genutzt.

  • Anfahrt: neben der Jahrhunderthalle im Park Szczytnicki (siehe Karte).
  • Kosten: die Show ist kostenlos.
  • Für wen / Nicht für: für die Abendshow in der warmen Jahreszeit; wer Ruhe sucht, findet den Ort zu laut.
  • Der Haken: Die Vorführungen hängen vom Wetter ab, und bei starkem Wind fällt die Show aus.

Breslauer Sehenswürdigkeiten auf der Karte

Alle 25 Punkte liegen kompakt beieinander: das Zentrum, die Dominsel und der Park Szczytnicki im Osten. Unten findest du eine interaktive Karte, auf der du den gewünschten Bereich vergrößern und eine Tagesroute planen kannst. Prüfe die Entfernungen im Voraus, damit du unterwegs keine Zeit verlierst.

Fertige geführte Touren durch Breslau nehmen dir die Logistik ab: Du wirst zwischen den Punkten gefahren und hörst unterwegs die Geschichte. Für einen ersten Besuch spart das Zeit.

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⁉️🤔 Häufige Fragen

Wie viele Tage braucht man für Breslau?

Zwei Tage reichen für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Am ersten Tag spazierst du über den Marktplatz, zum Rathaus, zur Dominsel und zu beiden Brücken. Am zweiten Tag besuchst du den Zoo, das Racławice-Panorama und den Park Szczytnicki mit dem Springbrunnen. Wenn du weniger Zeit hast, wähle das Zentrum und eine kostenpflichtige Attraktion.

Was kann man in Breslau kostenlos sehen?

Der Marktplatz, beide Brücken, der Park Szczytnicki, der Multimediale Springbrunnen und die Synagoge zum Weißen Storch sind kostenlos. Das Rathaus und die Kathedralen kannst du von außen ohne Ticket besichtigen. Für Museen, den Zoo, Hydropolis, Kolejkowo und Aussichtsplattformen musst du bezahlen.

Wie kauft man Tickets für das Racławice-Panorama und den Zoo?

Online im Voraus. Ein Panorama-Ticket kostet 50 zł, ermäßigt 35 zł (Stand: 09/2026, Preise Panorama Racławicka). Für den Zoo buche ein Vormittagszeitfenster: Nachmittags und am Wochenende bildet sich am Eingang eine Schlange.

Wo sucht man die Breslauer Zwerge?

Überall im Zentrum. Bronzefiguren verstecken sich in der Nähe des Rathauses, in der Więzienna-Straße neben dem ehemaligen Gefängnis und bei der Elisabethkirche. Insgesamt gibt es mehrere hundert davon, und es gibt keine einheitliche Karte, deshalb sucht man die Zwerge zu Fuß und untersucht Wände und Gebäudeecken.

Was kann man in Breslau mit Kindern unternehmen?

Der Zoo mit dem Afrikarium, Kolejkowo mit seiner Modelleisenbahn und Hydropolis mit interaktiven Experimenten. Alle drei sind interaktiv und brauchen Zeit: Plane für jedes mindestens zwei bis drei Stunden ein. Dazwischen lässt es sich gut im Park Szczytnicki spazieren.

Kurz gesagt: Was sich zu buchen lohnt

Wenn du einen Tag hast, hol dir ein Ticket für das Racławice-Panorama und verpasse nicht den Marktplatz. Wenn du mit Kindern reist, beginne mit dem Afrikarium, dann Kolejkowo. Wenn du die Stadt von oben sehen willst, plane die Aussichtsplattform des Sky Tower zum Sonnenuntergang ein.

Die Matrix ist einfach. Ein Tag: das Zentrum, Ostrów Tumski, die Brücken. Zwei Tage: dazu der Zoo, das Panorama und der Park Szczytnicki. Mit Kindern: Africarium, Kolejkowo, Hydropolis. Buche dein Zeitfenster für das Racławice-Panorama, den Africarium-Eintritt und das Ticket für die Aussichtsplattform des Sky Tower im Voraus. Touren und Stadttickets findest du bequem auf GetYourGuide.