
Island mit dem Auto: Kompakt oder 4x4, F-Straßen und Kilometergebühr
Ein Auto in Island entscheidet fast alles. Wasserfälle, heiße Quellen und Aussichtspunkte sind über die ganze Insel verstreut, und ohne Mietwagen siehst du nur Reykjavik und seine Umgebung.
Die gute Nachricht: Die Insel ist einfacher, als die Geschichten es klingen lassen. Die schlechte Nachricht: Ab dem 1. Januar 2026 fällt für jeden gefahrenen Kilometer eine Kilometergebühr an (Stand: 09/2026, Skatturinn). Versicherung, kostenpflichtiges Parken und Kraftstoff kommen noch obendrauf.
Im Folgenden erklären wir dir, welche Fahrzeugklasse du wählen solltest, was du versichern solltest, wo du ohne Allrad nicht hinkommst und wie du Tanken und Parken bezahlst. Denk auch an die Jahreszeit: Im Winter sind manche Straßen gesperrt, und Wind ändert Pläne schneller als eine Navigations-App.
Anzeige: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links, bei einer Buchung über diese Links erhalten wir eine Provision, für dich entstehen keine Mehrkosten.
Kompakt oder Allrad: Was du wählen solltest
💡 Kurz gesagt:
- Die Ringstraße ist im Sommer mit einem normalen Kompaktwagen befahrbar.
- Im Hochland und auf Straßen mit dem Buchstaben F sind nur Allradfahrzeuge erlaubt.
- Tempolimits, Kilometergebühr und Regeln: 09/2026, geprüft auf island.is.
Die klassische Route rund um die Insel erfordert keinen SUV. Im Sommer ist der größte Teil der Ringstraße asphaltiert, und kurze Schotterabschnitte sind gut zu bewältigen, wenn du langsamer fährst und Abstand hältst. Wir würden allein für diese Straße kein Geld für Allrad ausgeben.
Eine andere Geschichte beginnt weiter oben, im Hochland. Straßen mit dem Buchstaben F in ihrer Nummer sind nur für Allradfahrzeuge freigegeben. Ein normaler Kompaktwagen und selbst ein Crossover ohne Allrad sind dort laut Mietbedingungen nicht erlaubt: Die Versicherung greift in diesem Fall nicht, und der Fahrer zahlt Reparatur und Abschleppen.
Auch das Gepäck beeinflusst die Wahl. Zwei Personen mit Rucksäcken passen bequem in einen Kompaktwagen. Für drei oder vier Personen mit Kameras, Wanderschuhen und Schlafsäcken nimm eine Klasse höher: In Island trägst du mehr mit dir herum als auf einer normalen Reise.
Wir würden nicht allein für die Ringstraße zu viel für einen großen SUV bezahlen. Der Aufpreis für Allrad ist erheblich, und der Nutzen zeigt sich nur auf F-Straßen, im Winter und bei starkem Wind. Wenn deine Route der Ringstraße folgt, reicht ein Kompaktwagen.
Was Leute mieten | Wann es passt | Was zu beachten ist |
|---|---|---|
Kompaktwagen ohne Allrad | Ringstraße von Juni bis August | zwei Personen mit leichtem Gepäck, früh buchen |
Kombi oder SUV | drei bis vier Personen, viel Ausrüstung | höherer Kraftstoffverbrauch |
Allrad | F-Straßen, Hochland, Reisen außerhalb des Sommers | Liste der erlaubten Straßen vom Vermieter |
Wo du ein Auto buchst und was du versichern solltest
Das Auto wird mit der Nachfrage teurer. Ein Kompaktwagen kostet im Juli und August deutlich mehr als in der Nebensaison, und beliebte Klassen für deine gewünschten Termine sind Wochen vor der Reise ausgebucht. Je früher du buchst, desto einfacher ist die Wahl.
Schau nicht nur auf den Tagespreis. Auf der Insel zählt das Versicherungspaket mehr: Vollkasko ohne Selbstbeteiligung, Glas, Reifen und Unterboden. Schotter fliegt unter den Rädern entgegenkommender Autos hervor, und eine Windböe reißt leicht eine Tür auf und schlägt sie gegen das Nachbarauto. Ohne Versicherungsschutz wird so eine Reparatur zu einem eigenen Budgetposten.
Prüfe auch eine Versicherung gegen Sand und Vulkanasche. Du brauchst sie, wenn du entlang der Südküste oder bei windigem Wetter fährst: In der Nähe von Vik wirbelt der Wind Sand auf, der Lack und Glas beschädigt. Der Tarif wird pro Miettag berechnet, und den genauen Betrag siehst du bei der Buchung.
Bequemer ist es, die Optionen an einem Ort zu vergleichen: Preise auf DiscoverCars vergleichen. In der Übersicht siehst du, ob Reifen, Unterboden und Vollkasko im Tarif enthalten sind. Nach unserer Reiseerfahrung kam ein Tarif mit inkludierter Versicherung günstiger als eine Anmietung mit Zusatzpaket am Schalter.
Ein weiterer Faktor, der den Preis beeinflusst: die Mietdauer. Für eine Woche oder länger ist der Tagespreis niedriger, während eine kurze Anmietung mit Zusatzoptionen mehr kostet. Wenn du die Ringstraße planst, nimm das Auto gleich für den gesamten Zeitraum.
KISymbolbild: KI-generiertWas das Budget ausmacht und die Kilometergebühr
Das Reisebudget besteht nicht aus einer einzigen Zahl. Zuerst der Tagespreis, der von Saison und Fahrzeugklasse abhängt. Dann die Versicherung, und in Island ist sie teurer als in den meisten europäischen Ländern. Danach kommen Kraftstoff, Parken und die Kilometergebühr.
Ab dem 1. Januar 2026 zahlst du jeden gefahrenen Kilometer separat: 6,95 ISK für Pkw bis 3,5 Tonnen (Stand: 09/2026, offizielle Gebührenseite). Bei Mietwagen ist die Gebühr im Tagespreis enthalten oder wird nach Kilometern umgerechnet, also prüfe den Abrechnungsmechanismus in deinem Vertrag.
In der Hochsaison ist der Unterschied zur Nebensaison deutlich spürbar. Kalkuliere dein Budget nicht nach dem Mietpreis, sondern nach dem Gesamtbetrag der Reise: Auto, Versicherung, Kraftstoff und Parken für jeden Tag der Route. Wasser und Kaffee für unterwegs kommen noch etwas dazu, und kostenpflichtige Parkplätze an Wasserfällen machen diesen Posten erheblich.
Für zwei Personen auf der Ringstraße setzt sich das Budget so zusammen: eine Woche Miete, Vollkasko, alle paar Tage eine Tankfüllung und täglich mehrere kostenpflichtige Parkplätze. Ein eigener Posten, die Tunnelmaut im Norden der Insel, wird weiter unten behandelt.
Am stärksten steigt der Preis in der Hauptsaison. Von Juni bis September ist die Nachfrage nach Autos am höchsten.
F-Straßen: Wo du Allrad brauchst
Straßen mit dem Buchstaben F führen ins Innere der Insel, ins Hochland. Der Buchstabe steht für Fjallvegur, was Bergstraße bedeutet. Fast alle sind unbefestigt, manche queren Bäche und kleine Flüsse, und der Untergrund verändert sich von Jahr zu Jahr.
Dort darfst du nur mit einem Allradfahrzeug fahren, das der Vermieter für solche Strecken freigibt. Ein normaler Kompaktwagen, Kombi und manche Crossover ohne Allrad bleiben von diesen Straßen fern: Die Vermieter haben eine eigene Liste von Modellen.
Geh kein Risiko ein und entscheide nicht vor Ort, dass dein Auto es schon schafft. Wenn du aufsetzt oder an einer Flussdurchfahrt stehen bleibst, zahlst du Reparatur, Abschleppen und Fahrzeugausfall, und der Versicherungsanspruch wird nicht anerkannt.
Die Saison ist kurz: Im Winter sind die Hochlandstraßen gesperrt, meist öffnen sie im Sommer und schließen im Frühherbst (Stand: 09/2026, offizielles Sicherheitsportal). Bevor du losfährst, prüfe den Straßenzustand: safetravel.is veröffentlicht Warnungen, vedur.is liefert regionale Vorhersagen. Straßenzustand und offene Hochlandrouten prüfst du auf road.is und umferdin.is.
Ein weiterer häufiger Fehler: mit einem Auto ins Hochland zu fahren, das zwar in die passende Klasse fällt, aber nicht den Mietvertragsbedingungen entspricht. Prüfe das in den Unterlagen, nicht am Aussehen des Fahrzeugs. Diese Einschränkungen gelten nicht für die Ringstraße, die meisten Reisen brauchen also keinen Allradantrieb.
Flussdurchfahrten ändern sich schneller als die Karte. Nach Regen sind Tiefe und Strömung an derselben Stelle anders, also halte vor der Einfahrt an und beurteile die Strömung. Im Zweifel kehr um: Zwei Stunden mehr auf der Straße sind günstiger als Reparaturen und Abschleppen.
© NOTE: This image is a panorama consisting of multiple frames that were merged or stitched in Panorama Studio. As a resul · CC BY-SAFoto: NOTE: This image is a panorama consisting of multiple frames that were merged or stitched in Panorama Studio. As a resul, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsGeschwindigkeit und Regeln, die durchgesetzt werden
Die Tempolimits auf der Insel sind niedrig und werden das ganze Jahr über kontrolliert. Innerorts gilt meist 30-50 km/h, auf Schotterstraßen 80 km/h, auf asphaltierten Straßen außerhalb von Ortschaften 90 km/h (Stand: 09/2026, Tempolimits auf Ísland.is). Die Bußgelder sind höher als in Deutschland, und Rabatte für Touristen gibt es nicht.
© Hansueli Krapf This file was uploaded with Commonist . · CC BY-SAFoto: Hansueli Krapf This file was uploaded with Commonist ., CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsStraße | Limit | Das solltest du beachten |
|---|---|---|
Innerorts | 30-50 km/h | Beschilderung variiert von Ort zu Ort |
Schotter außerorts | 80 km/h | rechtzeitig abbremsen |
Asphalt außerorts | 90 km/h | Abstand halten, in der eigenen Spur überholen |
Quelle: Ísland.is, Bereich Geschwindigkeit, Stand: 09/2026.
Abblendlicht ist das ganze Jahr über Pflicht, auch tagsüber. Anschnallpflicht gilt für alle, und das Handy darfst du nur mit Freisprecheinrichtung nutzen. Manche Bußgelder werden automatisiert erfasst, auf Glück zu setzen funktioniert also nicht.
Dazu kommen die lokalen Besonderheiten. Auf einspurigen Brücken und in engen Tunneln gilt abwechselndes Durchfahren, die Reihenfolge zeigen Schilder vor der Einfahrt. Schafe laufen auf den Seitenstreifen und überqueren die Straße manchmal in Gruppen: langsamer werden und warten, bis das Tier weg ist.
Eine weitere Angewohnheit von Besuchern sorgt für gefährliche Situationen: direkt auf der Fahrbahn für ein Foto anzuhalten. An Wasserfällen und Aussichtspunkten gibt es immer einen Parkplatz, also lass dein Auto dort stehen. Abseits von Straßen und markierten Wegen zu fahren ist nicht erlaubt: Offroad-Fahren kostet Bußgeld, und Reifenspuren bleiben in Lavafeldern jahrzehntelang sichtbar.
An einem stürmischen Tag würden wir gar nicht erst fahren. Windböen auf offenen Abschnitten drücken das Auto aus der Spur, und ein Fahrzeug mit großer Aufbaufläche verliert an Stabilität, bevor du es merkst. Prüfe morgens die Warnungen und verschiebe die Fahrt, wenn die Vorhersage schlecht ist.
Im Winter gilt zusätzlich zu den Regeln besondere Vorsicht. Manche Straßen sind gesperrt, auf offenen Abschnitten hältst du größeren Abstand, und vor Brücken und Tunneln bremst du nicht abrupt: Der Belag am Eingang kann rutschig sein.
Tanken: Selbstbedienung, Karte und PIN
Entlang der Ringstraße gibt es genug Tankstellen. Außerhalb von Ortschaften sind sie oft unbemannt, dann brauchst du eine Karte mit PIN: Ohne den Code gibt die Zapfsäule keinen Kraftstoff aus. Debitkarten werden ebenfalls akzeptiert, aber halte deine Banking-App besser griffbereit.

Der Tankvorgang ist an allen Stationen fast gleich:
- Karte einstecken oder ans Terminal halten.
- PIN eingeben.
- Volltankung (Fill up) oder den gewünschten Betrag wählen.
- Zapfsäulennummer prüfen und Tanken starten.
Das Menü lässt sich fast überall auf Englisch umstellen, manchmal ist auch Deutsch verfügbar. Wenn das Terminal deine Karte nicht liest, probiere die Zapfsäule daneben: An abgelegenen Stationen bricht die Verbindung manchmal ab. Tanken auf der Insel dauert länger, als du es gewohnt bist, also verschiebe es nicht auf den späten Abend.
Kraftstoff ist in Island teuer, und an abgelegenen Stationen weicht der Preis von städtischen ab. Wir empfehlen, nicht zu warten, bis der Tank nur noch ein Viertel voll ist: Im Osten und Norden der Insel sind die Abstände zwischen Tankstellen größer, als du es gewohnt bist. Die Preise bei N1, Orkan und Olís unterscheiden sich leicht, du kannst sie also vor Ort vergleichen.
Parken und der Mauttunnel
Parken ist zum am meisten übersehenen Budgetposten geworden. Der Zugang zu vielen Naturschauplätzen ist kostenpflichtig: An Wasserfällen, schwarzen Sandstränden und heißen Quellen gibt es Automaten oder Kameras mit Kennzeichenerfassung. Bezahlt wird per Kennzeichen, meistens über eine App.
Die praktischsten Apps sind Parka, EasyPark und Autopay. Installiere sie zu Hause und hinterlege deine Karte vorab: An manchen Parkplätzen funktioniert die Zahlung nur per Handy, und vor Ort gibt es möglicherweise kein Internet. Gebühren und Zonen findest du in der Parka-App.
Reykjavik hat verschiedene Parkzonen mit unterschiedlichen Gebühren und Zeiten, also lies die Schilder an deinem Parkplatz. Parke nur auf markierten Flächen: Parken auf Moos, im Lavafeld oder auf dem Seitenstreifen kostet Bußgeld, und die Natur braucht Jahrzehnte, um sich zu erholen.
Auf der Insel gibt es derzeit einen mautpflichtigen Abschnitt: den Tunnel Vaðlaheiðargöng im Norden. Die Durchfahrt für ein Fahrzeug bis 3,5 Tonnen kostet 2.216 ISK (Stand: 09/2026, Tunnelbetreiber). Die Zahlung ist an das Kennzeichen gebunden, die Rechnung geht also an den Fahrzeughalter, sprich die Mietwagenfirma. Die Mietwagenfirma zahlt die Maut und reicht den Betrag an dich weiter. Die Abbuchung erscheint in der Regel innerhalb eines Tages nach der Durchfahrt in deiner Abrechnung.
Navigation, Internet und Wind
Die Navigation auf der Insel funktioniert einfacher, als du vielleicht erwartest. Google Maps führt dich entlang der Ringstraße und zu den meisten Sehenswürdigkeiten, aber du solltest Karten offline herunterladen: Im Hochland bricht die Verbindung immer wieder ab. Eine Backup-Option für Funklöcher: Screenshots von kniffligen Kreuzungen.
Auch das Internet ist unkompliziert. Island gehört zum EWR, dein EU-Heimattarif funktioniert hier also ebenfalls, inklusive Roaming. Wenn deine Haupt-SIM keine Daten bereitstellt, richte vor der Abreise eine eSIM ein, damit Karten und Messenger von der ersten Minute an funktionieren.
Nimm Wind besonders ernst. Sturmwarnungen sperren Straßen, und Fahrzeuge mit großer Aufbaufläche dürfen manchmal nicht über Gebirgspässe. Prüfe deinen Tagesplan am Abend: vedur.is liefert die Vorhersage, Straßenzustand und Sperrungen kannst du auf road.is prüfen. Wenn ein Abschnitt gesperrt ist, ändert sich die Route, und kein Punkt auf der Karte ist das Risiko wert.
Checkliste vor der Abfahrt
Die Vorbereitung dauert abends eine halbe Stunde und spart unterwegs Stunden. Prüfe das Auto auf dem Hof, richte dein Handy ein und fahr erst dann los.

- Offline-Karten und Park-Apps herunterladen.
- Straßenstatus und Windvorhersage für den Morgen prüfen.
- Vorab tanken, nicht auf leeren Tank warten.
- Wasser, eine warme Schicht und ein Ladegerät ins Auto legen.
- Im Mietvertrag prüfen, auf welchen Straßen dein Auto erlaubt ist.
Sieh dir außerdem den Mietvertrag genau an. Darin steht, ob Schotterstraßen und F-Straßen erlaubt sind, ob es Windeinschränkungen gibt und wie Schäden gehandhabt werden. Wenn das Hochland in deinen Plänen vorkommt, nimm ein Auto mit Allradantrieb und frag nach einer Liste der erlaubten Routen.

⁉️🤔 Häufige Fragen
Brauche ich für eine Islandrundreise einen SUV?
Für die Ringstraße im Sommer reicht ein Kompaktwagen, und die meisten Wasserfälle und Aussichtspunkte erreichst du bequem damit. Allrad brauchst du für das Hochland, F-Straßen und Winterreisen, wenn Pässe nur eingeschränkt geöffnet sind. Wenn deine Route F-Straßen enthält, nimm ein Allradfahrzeug aus der vom Vermieter freigegebenen Liste.
Brauche ich eine Sand- und Ascheversicherung?
Sie ist nicht verpflichtend, aber an der Südküste sinnvoll: Bei Vík wirbelt der Wind Sand auf, der Lack und Scheiben beschädigt. Wenn du in der Nebensaison oder bei stürmischem Wetter unterwegs bist, deckt die Police das Risiko teurer Reparaturen ab. Die Entscheidung hängt von deiner Route und deinem Reisebudget ab.
Ist Autofahren in Island gefährlich?
Der Verkehr selbst ist ruhig, die größten Herausforderungen sind Wetter, Wind und Schotterabschnitte. Die Tempolimits sind niedrig, werden aber kontrolliert, und manche Bußgelder werden aus der Ferne verhängt. Halte Abstand, bremse vor Brücken ab und prüfe immer die Wettervorhersage.
Reicht ein EU-Führerschein?
Ja, ein normaler EU- oder deutscher Führerschein ist zum Mieten und Fahren auf der Insel gültig. Ein internationaler Führerschein ist nicht nötig, wenn das Dokument nach EU-Standard ausgestellt ist. Nimm Führerschein und Reisepass oder Personalausweis mit, um Diskussionen am Mietwagenschalter zu vermeiden.
Gibt es viele Tankstellen auf der Insel?
Entlang der Ringstraße gibt es genug Tankstellen, und rund um größere Orte wirst du keinen Mangel spüren. Im Osten und Norden sind die Abstände zwischen den Stationen größer, besonders im Winter. Warte nicht, bis der Tank nur noch ein Viertel voll ist; tanke rechtzeitig.
Darf man abseits der Straße fahren?
Nein, Offroad-Fahren ist in Island verboten, und die Bußgelder für das Verlassen der Straße sind hoch. Der Grund ist die empfindliche Natur: Reifenspuren in Lavafeldern und auf Moos bleiben jahrzehntelang sichtbar. Bleib auf markierten Straßen und Parkplätzen.
Wie viel Zeit braucht man für die Ringstraße?
Allein das Fahren dauert mehrere Tage, eine Woche ist also das Minimum für eine entspannte Reise. Angenehmer ist es, etwa zwei Wochen einzuplanen: Dann bleibt Energie für Wasserfälle, heiße Quellen und gemütliche Stopps. Viele unterschätzen die Entfernungen und die Fahrzeiten.
Hotels finden
Vergleichen Sie Preise mehrerer Buchungsportale und filtern Sie Zimmer mit kostenfreier Stornierung.
Preise auf Discover Cars vergleichenDas Widget wird nach Ihrer Zustimmung geladen.
Kurz gesagt: Was sich zu buchen lohnt
Wenn du die Ringstraße als Paar von Juni bis August fährst, nimm einen Kompaktwagen und eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung. Wenn du das Hochland und F-Straßen besuchen willst oder zu dritt unterwegs bist, schau dich nach Allrad um und prüfe vorab die Liste der erlaubten Routen. Plane im Winter zusätzliche Zeit ein und behalte Sturmwarnungen im Blick.
Einfacher wird die Budgetplanung an einem Ort: Prüfe die Mietwagenpreise für deine Daten und aktiviere eine eSIM vor deinem Flug.
Vergleiche vor der Vertragsunterzeichnung die Versicherungsbedingungen.


