
35 Orte auf Bali: ein praktischer Guide zu Tempeln, Wasserfällen und Parks
Die Liste der Sehenswürdigkeiten auf Bali wird schnell zum Durcheinander, wenn du nur auf die Karte schaust. Die Straßen der Insel sind schmal, die Serpentinen kosten Zeit, und Tempel, Wasserfälle und Parks liegen über alle Bezirke verstreut. An einem einzigen Tag schaffst du die Südküste und siehst zwei von fünfunddreißig Sehenswürdigkeiten.
Wir haben die wichtigsten Orte in einer Routenliste zusammengestellt und nach Inselteilen sortiert: der Süden mit seinen Klippentempeln, das Zentrum mit Ubud, Terrassen und Wasserfällen, der Osten mit den Palästen von Karangasem, der Norden mit Vulkanen, Seen und dem Dorf Trunyan und der Westen mit dem Nationalpark West-Bali. Über die Sandbank zum Tempel Tanah Lot kommst du nur bei Ebbe zu Fuß.
Unten findest du zu jeder Sehenswürdigkeit eine Beschreibung, praktische Hinweise zu Anfahrt und Tickets und die ehrlichen Haken. Wir haben die Fakten mit den offiziellen Websites der Sehenswürdigkeiten und mit Parkführern abgeglichen und unbestätigte Zahlen allgemein formuliert. Entscheide nach deinem eigenen Zeitplan, wohin du zuerst fährst: Die Insel ist groß, und auf einer Reise schaffst du nicht alles.
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Wie Bali aufgebaut ist und was es zu sehen gibt
💡 Kurz gesagt:
- Fünf Gebiete der Insel: der Süden (Kuta, Bukit, Uluwatu, Tanah Lot), das Zentrum (Ubud, Wasserfälle, Terrassen), der Osten (Paläste und Karangasem), der Norden (Vulkane, Seen, Trunyan), der Westen (Nationalpark West-Bali).
- Plane pro Sehenswürdigkeit zwischen einer Stunde und einem halben Tag ein: Tempel und Wasserfälle hast du schnell gesehen, Parks mit Shows brauchen einen halben Tag.
- Tickets und Öffnungszeiten: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website von Waterbom Bali.
Die Logik des Reisens auf der Insel ist einfach. Du wohnst entweder im Süden, in Kuta, Seminyak oder Nusa Dua, oder in Ubud, und von dort aus planst du Rundtouren für den ganzen Tag, ohne zwischendurch ins Hotel zurückzufahren. Die Fahrt zwischen dem Süden und dem Zentrum frisst einen spürbaren Teil des Tages, deshalb macht man an einem Tag entweder die Südroute oder die zentrale Route.
Der Süden der Insel ist für eine kurze Reise am bequemsten: In zwei Tagen schaffst du Uluwatu, Tanah Lot, die Strände von Bukit und den Garuda-Wisnu-Kencana-Park. Das Zentrum gehört der Natur: Die Reisterrassen, die Wasserfälle, der Affenwald und die Museumssäle von Ubud liegen nah beieinander. Der Osten und der Norden brauchen jeweils einen eigenen Tag, weil die Serpentinen dazwischen viel Zeit kosten.
Deine Situation | Wohin zuerst |
|---|---|
Erste Reise | Uluwatu, Tanah Lot, Ubud, Tempel Tirta Empul |
Du willst in die Berge | Vulkan Batur, Bratansee, das Dorf Trunyan |
Unterwegs mit Kindern | Waterbom, der Vogelpark, der Safaripark, der Elefantenpark |
Du liebst Wasser | Tegenungan, Sekumpul, Munduk, Tibumana |
Du suchst Ruhe | Nationalpark West-Bali, Jatiluwih |

1. Vulkan Agung
© Michael W. Ishak ( www.myreefsdiary.com ) · CC BY-SAFoto: Michael W. Ishak ( www.myreefsdiary.com ), CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Agung überragt alle anderen Gipfel der Insel, und die Balinesen sehen in ihm die Heimat der Götter. Der Vulkan ist aktiv: Auch im letzten Jahrhundert gab es Ausbrüche, deshalb sind die oberen Hänge fast kahl. Der Krater am Gipfel ist breit, und der Pfad verläuft über einen schmalen Grat direkt am Abgrund.
Der Sonnenaufgang auf dem Gipfel ist den nächtlichen Aufbruch wert. Du siehst die grüne Insel unter den Wolken und die Nachbargipfel, allerdings nur bei klarem Wetter. Einen Guide brauchst du nicht wegen der Geschichten, sondern für die Sicherheit auf dem unbeleuchteten Pfad.
- Anfahrt: Von Ubud führt eine kurvenreiche Straße durch die Gegend von Kintamani zum Fuß des Berges, die Fahrt dauert mehrere Stunden.
- Kosten: Die Route ist kostenpflichtig, das Ticket regelst du vor Ort mit einem Guide oder im Dorf.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du Erfahrung mit Bergwanderungen hast. Nicht für alle, die mit einem leichten Spaziergang mit Kindern rechnen.
- Der Haken: Der Aufstieg ist hart, und auf dem Pfad gibt es kaum Geländer.
2. Vulkan Batur
© Jnpet · CC BY-SAFoto: Jnpet, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia CommonsDer Batur ist niedriger als der Agung und deutlich leichter zu besteigen. Ubuds imposanter Nachbar lockt Reisende mit seinen erstarrten Lavaströmen und den heißen Dampfstrahlen, die aus Spalten im Berg entweichen.
Der Aufstieg dauert etwa zwei Stunden und verlangt keine Bergsteigererfahrung: Du folgst einem ausgetretenen Pfad und erlebst den Sonnenaufgang über den Wolken. Am Kraterrand öffnet sich ein tropisches Panorama. Am Fuß gibt es heiße Quellen, und in der Nähe liegt der Batursee.
- Anfahrt: Von Ubud führt eine Straße an Reisfeldern vorbei zum Dorf Batur, gestartet wird meist nachts.
- Kosten: Die Route ist kostenpflichtig, den Guide bezahlst du vor Ort.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du einen Sonnenaufgang über den Wolken ohne harten Aufstieg willst. Nicht für alle, die nicht vor der Morgendämmerung aufstehen möchten.
- Gut zu wissen: Nach dem Abstieg kannst du dich in den heißen Quellen am Fuß erholen.
3. Campuhan Ridge Walk in Ubud
© Fabio Achilli from Milano, Italy · CC BYFoto: Fabio Achilli from Milano, Italy, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDer Campuhan Ridge Walk, bekannt als Künstlerpfad, verläuft über den Kamm des Campuhan-Hügels zwischen zwei Flüssen. Der schmale gepflasterte Weg zieht sich über den offenen Grat, und Palmen, blühende Wiesen und steinerne Schreine reichen bis dicht an ihn heran.
Die Strecke ist in eine Richtung etwa zwei Kilometer lang, und bergauf geht es kaum. Am Ende findest du ein paar Cafés mit einheimischer Küche, ein guter Ort, um den Spaziergang ausklingen zu lassen und auf demselben Weg zurückzugehen. Am besten gehst du morgens, bevor die Sonne hoch steht.
- Anfahrt: Der Start liegt am westlichen Rand von Ubud, ein Auto brauchst du nicht.
- Kosten: Der Eintritt ist frei.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du einen kurzen Spaziergang ohne harten Aufstieg willst. Nicht für alle, die von Ubud dichten Dschungel erwarten, denn die Landschaft ist hier offen.
4. Affenwald von Ubud
© rheins · CC BYFoto: rheins, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia CommonsDer Affenwald von Ubud umfasst ein Stück Tropenwald mit Lianen, jahrhundertealten Bäumen, Banyanbäumen und mächtigen Felsblöcken. Im Schutzgebiet lebt eine große Primatenkolonie, und die Tiere laufen frei über die Wege, klettern auf die Äste und schwimmen im Teich.
Hier gilt eine Regel: Verstaue Brille, Schmuck, Hüte und alles, was glänzt. Die Affen sind unverschämt und schnappen sich, was ihnen gefällt, und der Versuch, es danach zurückzuholen, ist sinnlos. Dafür geben die Alleen mit ihren bemoosten Statuen mythischer Wesen gute Fotos her.
- Anfahrt: Das Schutzgebiet liegt mitten in Ubud, von der Hauptstraße aus erreichst du es zu Fuß.
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, Tickets gibt es von morgens bis abends am Eingang.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du mit Kindern unterwegs bist und Primaten aus der Nähe sehen willst. Nicht für alle, die keine Tiere zwischen den Füßen haben möchten.
5. Wasserpark Waterbom Bali
Waterbom Bali in Kuta hält sich in den Ranglisten der Wasserparks Südostasiens weit oben. Der Park liegt unter freiem Himmel inmitten von tropischem Grün und hat im Winter wie im Sommer von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet (Stand: 09/2026, laut Park).
Die Attraktionen sind für unterschiedlich starke Nerven gedacht. Extreme Spiralrutschen und senkrechte Abfahrten sorgen für Tempo, der Lazy River und die Fontänen eignen sich zum gemächlichen Treiben auf dem Reifen, und für Kinder gibt es eine eigene flache Lagune. Dazu kommen Pools mit Sonnenliegen, Poolbars und Massagesalons.
- Anfahrt: Der Wasserpark liegt in Kuta im Süden der Insel, vom Flughafen kommst du ohne Umsteigen hierher.
- Kosten: Der Kindertarif ist niedriger als der für Erwachsene, und Tickets für Waterbom Bali kaufst du am einfachsten im Voraus.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du mit Kindern unterwegs bist oder einen Tag ohne Tempel und Geschichte willst. Nicht für alle, die Ruhe suchen.
- Der Haken: Die Schlangen an den beliebtesten Rutschen wachsen nach dem Mittag, komm also gleich zur Öffnung.
6. Wasserpalast Tirta Gangga
© rheins · CC BYFoto: rheins, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia CommonsTirta Gangga entstand Mitte des letzten Jahrhunderts in Karangasem. Der örtliche Radscha entwarf mit Begeisterung Wassergärten und packte bei den Bauarbeiten selbst mit an, deshalb verbindet sich hier traditionelle Architektur mit chinesischen Pavillons.
Die Anlage ist klein, aber dicht bestückt: Teiche, Badebecken, Brunnen und Skulpturen in einem üppig grünen Garten. Das Herzstück des Ensembles, ein mehrstöckiger Brunnen in Pagodenform, ist schon vom Eingang aus zu sehen. Über die Trittsteine kannst du mitten durch den Teich gehen, während unter deinen Füßen goldene Karpfen schwimmen.
- Anfahrt: Der Palast liegt im Osten, im Regierungsbezirk Karangasem, und von den Stränden im Süden ist es eine lange Fahrt.
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, das Ticket kaufst du am Eingang.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du in den Osten fährst und einen Stopp von anderthalb Stunden einlegen willst. Nicht für alle, die Weite und lange Spaziergänge suchen.
7. Wasserpalast Taman Ujung
© Manuae · CC BY-SAFoto: Manuae, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsTaman Ujung liegt im Osten, in der Gegend von Karangasem, und gilt als eines der schönsten Palastensembles der Insel. Die Anlage wurde zu Beginn des letzten Jahrhunderts nach einem Entwurf niederländischer und chinesischer Architekten für den letzten Herrscher des Regierungsbezirks gebaut, der sie als Sommerresidenz und für den Empfang von Delegationen nutzte.
Der Anlage liegt das philosophische Bild eines Schiffes zugrunde. Der Lotusteich steht für das Leben, das Gebäude selbst erinnert an ein Schiff, der Herrscher ist der Kapitän, die Beamten sind die Mannschaft und die Bürger die Passagiere, die dem Wohlstand entgegensegeln.
Das Hauptgebäude steht in der Mitte des Teichs. Seine weiße Fassade schmücken eine Bogengalerie mit Flachreliefs und ein hohes Walmdach, daneben erheben sich geschnitzte Statuen, Säulen und zierliche kleine Brücken. Der Garten blüht das ganze Jahr, und dich erwartet ein ruhiger Spaziergang ohne Gedränge am Eingang.
- Anfahrt: Der Palast liegt in Karangasem und lässt sich gut mit Tirta Gangga in einem Ausflug verbinden.
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, bezahlt wird am Eingang.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du Paläste und Wasser liebst. Nicht für alle, die nur wegen der Strände nach Bali gekommen sind.
8. Agung-Rai-Kunstmuseum
Das Agung-Rai-Kunstmuseum steht im Zentrum von Ubud und bereichert die kulturelle Seite deiner Reise. Zusammengetragen hat die Sammlung der Sammler, dessen Namen das Haus trägt, und sie umfasst Werke von Meistern des indonesischen Archipels vom Mittelalter bis heute.
© Harditaher · CC BY-SAFoto: Harditaher, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsGemälde und Drucke bilden den Kern der Sammlung. Die bemalten Tafeln zeigen die heimische Natur, mythische Wesen, religiöse Szenen und das Leben auf dem Land. Neben der Galerie gibt es auf dem Gelände ein Forschungszentrum, eine Bibliothek, ein Theater und mehrere Werkstätten, in denen Holzschnitzerei und Batik vorgeführt werden.
- Anfahrt: Das Museum liegt in Ubud, vom Zentrum aus erreichst du es zu Fuß.
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, Tickets gibt es an der Kasse.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du dich für Malerei interessierst und ein paar Stunden in den Sälen verbringen magst. Nicht für alle, die von einem Museum interaktive Exponate erwarten.
9. Museum Puri Lukisan
Puri Lukisan in Ubud vermittelt ein klares Bild von der Kulturgeschichte der Insel. Die drei Gebäude sind von Lotusteichen und duftenden Gärten umgeben, und drinnen hängen und stehen Gemälde aus verschiedenen Epochen, Holzschnitzereien, Fotografien und Dekorationsobjekte.
© Jorge Láscar from Melbourne, Australia · CC BYFoto: Jorge Láscar from Melbourne, Australia, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDu wirst gern die alten Gemälde mit religiösen und mythischen Motiven studieren, ebenso die Szenen aus dem Alltag der Balinesen. Besondere Aufmerksamkeit verdient der Pavillon mit Schwarz-Weiß-Grafik und filigranen geometrischen Mustern.
- Anfahrt: Das Museum liegt in Ubud, in der Nähe der anderen Galerien der Stadt.
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, Tickets gibt es vor Ort.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du balinesische Malerei aus verschiedenen Epochen vergleichen willst. Nicht für alle, die Tempel und Natur suchen.
10. Bambus-Schokoladenfabrik Big Tree Farms
Die Insel ist berühmt für ihre Kakaoplantagen und ihre naturbelassene Schokolade. Die Fabrik Big Tree Farms gehört zu den Orten, an die man Naschkatzen bringt: Sie stellt bis zu drei Tonnen Schokolade im Monat her und arbeitet mit einem Niedrigtemperaturverfahren.
Das Besondere an diesem Ort ist das Material. Die Werkhallen bestehen komplett aus Bambus: Wände, Dächer, Treppen und Möbel, deshalb hängen drinnen auch so viele Feuerlöscher. Die Mitarbeiter zeigen die Schritte der Schokoladenherstellung und laden zur Verkostung ein, sodass du mit einem Verständnis für den Prozess und mit einem Einkauf wieder gehst.
- Anfahrt: Die Fabrik liegt im zentralen Teil der Insel und eignet sich gut als Zwischenstopp auf dem Weg von Ubud in den Norden.
- Kosten: Die Führung mit Verkostung ist kostenpflichtig, Tickets bekommst du vor Ort.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du mit Kindern unterwegs bist und gern gut isst. Nicht für alle, die historische Denkmäler suchen.
11. Museum Pasifika
© Museum Pasifika · CC BY-SAFoto: Museum Pasifika, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Museum Pasifika liegt im Ferienort Nusa Dua und passt für alle, die sich mit der Kultur der Asien-Pazifik-Region beschäftigen wollen. Die Sammlung vermittelt, wie der Alltag der Völker Indonesiens und der Nachbarinseln über Jahrhunderte geprägt war.
In elf Sälen sind alte Götzenfiguren, Skulpturen, Trachten der Ureinwohner, rituelle Masken und Haushaltsgegenstände ausgestellt. Ein eigener Bereich ist der Malerei gewidmet: Hier hängen Gemälde einheimischer Künstler und europäischer Meister, die nach Bali gezogen sind. Auf den Porträts und Genreszenen siehst du die Inselbewohner aus der Mitte des letzten Jahrhunderts.
- Anfahrt: Das Museum liegt in Nusa Dua im Süden der Insel, in der Nähe der Hotels des Ferienorts.
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, Tickets gibt es an der Museumskasse.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du im Süden wohnst und einen Kulturtag ohne lange Fahrten willst. Nicht für alle, die wegen der Strände gekommen sind.
12. Neka-Kunstmuseum
Das Neka-Kunstmuseum in Ubud ist nach dem Künstler und Sammler Suteja Neka benannt, der aus der Stadt stammt. Es beherbergt eine große Sammlung von Gemälden indonesischer und ausländischer Meister, die sich von der tropischen Natur und der Kultur der Einheimischen inspirieren ließen.
© Harditaher · CC BY-SAFoto: Harditaher, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Sammlung zeigt, wie sich die balinesische Malerei entwickelt hat und was sie von der westlichen Schule übernommen hat. Du siehst Porträts, Landschaften, Impressionismus und Grafik, und die Motive der Bilder erzählen vom Alltag, von der Geschichte und der Kultur der Inselbewohner. Für Ethnografen ist das eine echte Quelle, für normale Besucher eine anschauliche Zeitleiste der Stile.
- Anfahrt: Das Museum liegt in Ubud, einen Spaziergang vom Stadtzentrum entfernt.
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, Tickets gibt es an der Kasse.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du den Unterschied zwischen den balinesischen Malschulen verstehen willst. Nicht für alle, die Unterhaltung mit Kindern suchen.
13. Wasserfall Tegenungan
© Magul · CC BY-SAFoto: Magul, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsTegenungan versteckt sich im Grün des Waldes unweit von Ubud. Breite, kraftvolle Wassermassen stürzen vom Hang in ein natürliches Becken, und die steilen Felswände sind mit immergrünem Moos bedeckt, ein Zeichen des feuchten Tropenklimas.
Für Besucher wurde eine Aussichtsplattform mit Blick auf das fallende Wasser angelegt. Wenn du die wuchtigen Stufen hinabsteigst, stehst du am Fuß des Wasserfalls und spürst die Kraft der Strömung, und am Ufer gibt es Badebecken, gespeist von Wasser, das aus Öffnungen im Fels sprudelt.
- Anfahrt: Der Wasserfall liegt am Rand von Ubud, eine asphaltierte Straße führt bis zum Eingang.
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, das Ticket kaufst du am Eingang.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du unter dem Wasserfall baden willst. Nicht für alle, denen eine lange Treppe schwerfällt.
- Der Haken: Nach dem Baden wartet der Rückweg über sehr viele Stufen nach oben.
14. Wasserfall Sekumpul
© Nyoman Gita Astadi · CC BY-SAFoto: Nyoman Gita Astadi, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsSekumpul ist von Dschungel umgeben und gilt als einer der malerischsten Wasserfälle der Insel. Mehrere schmale Wasserstrahlen stürzen so schnell von der Klippe, dass ringsum ein Nebel aus feiner Gischt hängt, ein böiger Wind aufkommt und ein ohrenbetäubendes Tosen die Luft erfüllt.
Was den Wasserfall besonders macht, sind seine zwei Quellen. Ein Arm bleibt das ganze Jahr klar und sauber, während der andere in der Regenzeit rotbraun fließt. Der Weg zur Aussichtsplattform führt durch Reisfelder, uralte Farne und Tropenwald, du siehst also mehr als nur Wasser.
- Anfahrt: Der Wasserfall liegt im Norden der Insel, im Regierungsbezirk Buleleng, zum Parkplatz führt eine unbefestigte Straße.
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, Tickets gibt es am Eingang.
- Der Haken: In der Regenzeit führt einer der Arme des Wasserfalls trübes Wasser, und der Pfad wird rutschig.
15. Wasserfall Munduk
© Jean-Marie Hullot · CC BYFoto: Jean-Marie Hullot, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia CommonsIm Bergdorf Munduk liegt der gleichnamige Wasserfall, den viele für den fotogensten der Insel halten. Die Kaskade stürzt zuerst die Felswand hinab, dann fließt das Wasser über eine ebene Fläche und verschwindet in den Tiefen des Dschungels.
Die umliegenden Felsen sind mit einer dicken Schicht aus Laub und Moos überzogen, und ihre eigenwilligen Formen erinnern an ein Ziegeldach. Du kannst bis ans Wasser herangehen und die kühle Brise spüren, denn Geländer oder Aussichtsplattformen gibt es hier nicht, nur Natur.
- Anfahrt: Der Wasserfall liegt im Dorf Munduk im Zentrum der Insel, in der Nähe von Reisterrassen.
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, bezahlt wird vor Ort.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du Fotos ohne Geländer und Menschenmengen willst. Nicht für alle, die eine ausgebaute Infrastruktur erwarten.
16. Wasserfall Tibumana
© Thank You (25 Millions ) views from Fresno, USA · CC BYFoto: Thank You (25 Millions ) views from Fresno, USA, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsTibumana liegt am Rand von Ubud. Kraftvolle, laute Wassermassen stürzen von einer Felsklippe, und ein gepflegter Weg führt durch tropische Vegetation zum Wasserfall. Unterwegs kommst du an einer kleinen Bambusbrücke und ein paar Pavillons zum Ausruhen vorbei.
Der Wasserfall hat ein eigenes Becken mit sanft abfallendem Grund und sandigem Einstieg, und hinter der Wasserwand verbirgt sich eine kleine Höhle. Für die Besucher gibt es Umkleidekabinen, Toiletten und Bänke, das Baden ist hier also eine entspannte Sache.
- Anfahrt: Der Wasserfall liegt unweit von Ubud und lässt sich gut mit dem Waldschutzgebiet verbinden.
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, das Ticket kaufst du am Eingang.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du mit Kindern unterwegs bist: Der Einstieg ins Wasser ist flach und sandig. Nicht für alle, die hohe Klippen suchen.
17. Wasserfall Kanto Lampo
© Lamacchiacosta · CC BY-SAFoto: Lamacchiacosta, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsKanto Lampo ist anders als die übrigen Wasserfälle der Insel. Er liegt in einer malerischen Schlucht, in die eine ordentliche Treppe mit Geländer führt, und der Canyon versinkt in Lianen und tropischen Pflanzen.
In einige Felsen sind Figuren mythischer Wesen gemeißelt, denn für die Balinesen bleibt jeder Wasserfall ein heiliger Ort. Das Wasser selbst fällt in mehrstufigen Kaskaden, die sich zu breiten Strömen auffächern. Besucher klettern auf die Felsblöcke und lassen sich das warme Wasser über den Rücken laufen.
- Anfahrt: Der Wasserfall liegt in der Nähe von Ubud, im Regierungsbezirk Gianyar.
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, bezahlt wird am Eingang.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du Baden mit etwas leichtem Trekking verbinden willst. Nicht für alle, die keine Treppe hinabsteigen möchten.
18. Erdbeerfarmen
© musnahterinjak · CC BY-SAFoto: musnahterinjak, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsIm Norden der Insel, in der kühlen und regenreichen Bergregion Bedugul, liegen die Erdbeerplantagen. Das Klima dort erlaubt es, die Beeren das ganze Jahr über anzubauen, und die Beete ziehen sich hoch in die Berge, wo die Luft spürbar frischer ist als an der Küste.
Auf einer der Farmen bekommst du einen Korb, einen Strohhut und eine Schere, damit du selbst ernten kannst. Die Beeren kannst du kaufen und mitnehmen, und auf dem Gelände gibt es ein Café mit Desserts, warmen Gerichten und Erdbeershakes.
- Anfahrt: Die Farmen liegen in der Gegend von Bedugul, auf dem Weg zum Bratansee.
- Kosten: Der Eintritt zur Farm und das Pflücken sind kostenpflichtig, der Preis richtet sich nach dem Gewicht deiner Ernte.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du mit Kindern in den Norden fährst und einen halbstündigen Stopp einlegen willst. Nicht für alle, die es eilig haben, zu den Vulkanen zu kommen.
19. Trunyan, das Dorf der Toten
Am Ufer des Batursees liegt das Dorf Trunyan, Heimat einer Gemeinschaft der Bali Aga, der Nachfahren der ersten Inselbewohner. Über die Jahrhunderte hat sich diese Gemeinschaft nicht mit anderen Inselbewohnern vermischt und den Kontakt zu den Kolonialherren gemieden, deshalb haben sich die Traditionen hier fast unverändert erhalten.
© Anggabuana · CC BY-SAFoto: Anggabuana, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsBekannt ist der Stamm für sein Bestattungsritual. Die Toten werden nicht verbrannt, sondern am Fuß eines großen Baumes abgelegt, der den Geruch aufnimmt: Der Körper wird mit einem Schutz aus Bambuszweigen bedeckt, er verwest unter dem Einfluss von Feuchtigkeit und Wind, und danach werden die Schädel auf eine Plattform gelegt.
- Anfahrt: Das Dorf liegt am Ufer des Batursees, das letzte Stück führt über eine schmale Straße.
- Kosten: Der Besuch ist kostenpflichtig, bezahlt wird vor Ort, und der Zugang zum Wohnbereich ist eingeschränkt.
- Der Haken: Der Anblick ist nichts für jeden, und der Friedhof hinterlässt einen bedrückenden Eindruck.
20. Reisterrassen Jatiluwih
© Stefan Fussan · CC BY-SAFoto: Stefan Fussan, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsJatiluwih liegt im Hochland der Insel und gilt als eine der wichtigsten Natursehenswürdigkeiten Balis. Die Einheimischen nutzen jedes Fleckchen fruchtbaren Bodens für den Reisanbau, das Grundnahrungsmittel Asiens.
Die Terrassenlandschaft steht als Teil des Subak-Systems auf der Liste des UNESCO-Welterbes (Stand: 09/2026, offizielle Website von Jatiluwih). Die Felder bedecken mehrere hundert Hektar hügeliges Gelände, auf dem mehr als eine Reissorte reift. Die Parzellen werden von Hand und mithilfe von Büffeln bestellt, und das Wasser kommt über Kanäle aus Bergseen und Wasserfällen.
- Anfahrt: Die Terrassen liegen im Regierungsbezirk Tabanan im Zentrum der Insel, auf dem Weg zu den Vulkanen im Norden.
- Kosten: Der Zugang zum Gebiet ist kostenpflichtig, das Ticket kaufst du am Eingang.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du über die Pfade zwischen den Feldern wandern willst. Nicht für alle, die Unterhaltung und Shows suchen.
21. Reisterrassen Tegallalang
© Stefan Fussan · CC BY-SAFoto: Stefan Fussan, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsTegallalang liegt im Zentrum der Insel und ist seit Langem ein Liebling von Fotografen und Künstlern. Die smaragdgrünen Stufenterrassen ziehen sich zwischen hohen Palmenhainen über die Hänge, und in den frühen Wachstumsphasen des Reises werden die Felder über ein verzweigtes Netz von Kanälen unter Wasser bewässert.
Die mit Wasser gefüllten Terrassen wirken wie Spiegel und reflektieren den Himmel. Wenn der Reis reift, färbt sich die Plantage golden, und die Ähren sehen aus wie Weizen. Jeder Arbeitsschritt, vom Pflanzen bis zur Ernte, wird hier von Hand erledigt.
- Anfahrt: Das Dorf liegt nördlich von Ubud, die Straße führt durch Reisfelder.
- Kosten: Der Zugang zu den Terrassen ist frei, du zahlst nur fürs Parken.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du auf einer Restaurantterrasse mit Blick auf die Felder zu Mittag essen willst. Nicht für alle, die lange Routen suchen.
22. Tempel Pura Tanah Lot
© Jakub Hałun · CC BY-SAFoto: Jakub Hałun, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsTanah Lot steht auf einem kleinen Felsen direkt vor der Küste, und der Umriss des Gesteins erinnert an ein Schiff. Über die Sandbank erreichst du das Heiligtum nur bei Ebbe: Die Flut überspült den schmalen Landstreifen und schneidet den Weg zum Tempel ab.
Gegründet wurde das Heiligtum vor mehreren Jahrhunderten auf Initiative eines angesehenen Brahmanen, der dieses Land vor dem Unheil schützen wollte, das das Meer bringt. Im Tempel verehren die Balinesen die Meeresgötter, und nach örtlichem Brauch sollte jeder Inselbewohner diesen Ort mindestens einmal besuchen.
- Anfahrt: Der Tempel liegt an der Südwestküste, etwa eine Stunde Fahrt von Kuta über die Küstenstraße.
- Kosten: Das Ticket kaufst du bar am Eingang, bezahlt wird nur vor Ort, und Touren zu den Tempeln Balis werden im Voraus gebucht.
- Der Haken: Touristen dürfen die rituellen Gebäude nicht betreten, du gehst also nur über das Gelände mit seinen Türmen und Pavillons.
23. Tempel Pura Besakih
© Philip Nalangan · CC BYFoto: Philip Nalangan, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia CommonsPura Besakih steht am Südhang des heiligen Vulkans Agung und gilt als wichtigster Wohnsitz der Gottheiten des balinesischen Pantheons. Die Anlage besteht aus zahlreichen Tempeln und Bauten, umgeben von Bergkämmen und tropischer Vegetation, und die Heiligtümer verteilen sich auf sechs Terrassen, die breite Treppen miteinander verbinden.
Jeder Tempel ist einer bestimmten Gottheit geweiht, und Züge von Pilgern mit Opfergaben ziehen dorthin. In Erinnerung bleibt dir die Reihe hoher pyramidenförmiger Türme mit einer ungeraden Zahl von Stockwerken, deren Dächer aus Palmfasern bestehen. Steinstatuen mythischer Wesen und geschnitzte Tore runden das Bild ab.
- Anfahrt: Der Tempel liegt am Hang des Agung, die Straße windet sich aus der Gegend von Kintamani hinauf.
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, Tickets gibt es am Eingang, und für den Besuch brauchst du einen Sarong.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du einen aktiven Tempel sehen willst, in dem Einheimische beten. Nicht für alle, die Unterhaltung suchen.
24. Tempel Uluwatu
© GeoffClarke · CC BY-SAFoto: GeoffClarke, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsUluwatu thront auf der Spitze einer steilen Klippe über dem Indischen Ozean und steht weiterhin auf der Liste der meistbesuchten Orte der Insel. Türkisfarbene Wellen brechen sich am Fels und ziehen sich zurück, zurück bleibt brodelnder weißer Schaum, und am Rand verläuft ein Weg hinter einer Steinmauer.
Der Tempel ist der Meeresgöttin Dewi Laut geweiht und aus Korallenkalk gebaut. Im Inneren gibt es drei mit Stein gepflasterte Höfe, eine dreistöckige Pagode, Pavillons und Skulpturen göttlicher Wesen mit Flügeln und Tierköpfen. Getrennt werden die Höfe durch geschnitzte Tore mit Blumenmotiven.
- Anfahrt: Der Tempel liegt im Süden der Halbinsel Bukit, und die Straße von Kuta ist kurvenreich.
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, Tickets gibt es am Tor, und bezahlt wird bar.
- Der Haken: Diebische Affen haben sich auf dem Gelände eingenistet, verstaue also Brille, Handy und Tasche.
25. Tempel Tirta Empul
Tirta Empul ist für seine heilige Quelle bekannt. Auf dem Tempelgelände liegen drei steinerne Becken mit lebensspendendem Wasser, in denen Reinigungsrituale stattfinden, die Menschen von Leiden der Seele und des Körpers befreien sollen.
© Chainwit. · CC BYFoto: Chainwit., CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia CommonsRund um die Becken stehen alte Gebäude mit erlesenem Dekor. Die Pavillons sind aus Stein und Holz gebaut und mit vergoldeten Ornamenten geschmückt, und überall stehen Altäre und Statuen von Göttern, Dämonen und geflügelten Wesen. Ein Becken hat viele Wasserspeier, jeder mit einer eigenen Wirkung, in einem anderen sprudelt zwischen den Lotusblüten eine Süßwasserquelle aus dem Grund, und im dritten schwimmen Karpfen und warten auf einen Leckerbissen aus deiner Hand.
- Anfahrt: Der Tempel liegt im zentralen Teil der Insel, nördlich von Ubud.
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, Tickets gibt es am Eingang, und für das Baderitual brauchst du einen Sarong.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du ein lebendiges Ritual sehen willst statt einer Museumsvitrine. Nicht für alle, die Menschenmengen meiden.
- Der Haken: Bei religiösen Zeremonien sind die Becken von Gläubigen belegt, und Touristen kommen kaum ans Wasser.
26. Tempel Gunung Kawi
Gunung Kawi liegt im Tal des Flusses Pakerisan, nordöstlich von Ubud. Der alte Höhlentempel besteht aus Königsgräbern, die in hohe Nischen im massiven Fels gehauen sind, und die Wände der Grabkammern sind mit Moos bewachsen und tragen noch immer Flachreliefs.
© Chainwit. · CC BYFoto: Chainwit., CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia CommonsAuf dem Tempelgelände stehen ausladende, von Lianen behangene Banyanbäume, und ringsum erstrecken sich Felder und Reisfelder. Die Einheimischen halten hier täglich Gebete und Opferrituale ab, und die Zellen der Mönche liegen neben den Gräbern. Du siehst einen lebendigen Ort der Verehrung, nicht bloß alte Steine.
- Anfahrt: Der Tempel liegt eine Stunde Fahrt von Ubud entfernt, die Straße führt durch Reisfelder.
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, Tickets gibt es am Eingang.
- Der Haken: Auf dem Gelände gibt es viele Stufen und enge Durchgänge, mit Kinderwagen ist es also umständlich.
27. Bratansee und Tempel Pura Ulun Danu
© Konstantinos Trovas · CC BY-SAFoto: Konstantinos Trovas, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDas Hochlanddorf Bedugul liegt am Ufer des Bratansees, und die größte Attraktion hier ist der Tempel Pura Ulun Danu, geweiht Dewi Danu, der Schutzgöttin des Wassers. Berggipfel und dichte Tropenwälder schimmern durch einen leichten Nebelschleier, deshalb kommen viele für Aufnahmen zum Sonnenaufgang hierher.
Der See ist für die Balinesen nach wie vor ein heiliger Ort und die wichtigste Süßwasserquelle für die benachbarten Reisterrassen. Die Menschen kommen ans Wasser, um für die kommende Ernte zu beten. Der Tempel selbst wurde vor mehreren Jahrhunderten auf Initiative des Königs von Mengwi aus Vulkangestein errichtet, und der Legende nach bauten ihn die Handwerker, die für die Herrscher Klingenwaffen schmiedeten.
Gekrönt wird der Tempel von elf Dachstufen aus Palmblättern. Auf dem gepflegten Gelände und im Garten stehen Pavillons mit Stuck, Kolonnaden und farbenfrohen Ornamenten, und die Statuen zeigen Geister, göttliche Wesen, Drachen, Tiger, Elefanten und Vögel. In der Nähe findest du noch mehrere Tempel im Pagodenstil, die sich in der Zahl ihrer Stockwerke unterscheiden.
- Anfahrt: Der Tempel liegt am Ufer des Bratansees in der Gegend von Bedugul, die Straße führt an den Erdbeerfarmen vorbei.
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, Tickets gibt es am Eingang.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du für den Nebel über dem Wasser vor der Morgendämmerung aufstehen magst. Nicht für alle, die Strände und Badespaß suchen.
28. Elefantenhöhle Goa Gajah
Goa Gajah bedeutet Elefantenhöhle, und um sie ranken sich viele Legenden. Die kleine Tempelanlage mit Pavillons, Schreinen, Becken, Statuen und Artefakten ist seit dem frühen Mittelalter bekannt, und die Höhle selbst diente Mönchen lange als Ort zum Meditieren und Wohnen.
© DerGenaue Allrounder · CC BY-SAFoto: DerGenaue Allrounder, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDen Eingang zur Höhle schmücken Steinmetzarbeiten und das Relief eines Dämonenkopfes. Dem Glauben nach ernährt sich dieses Wesen von den schlechten Gedanken und Zweifeln der Eintretenden, du gehst also mit reinen Absichten hinein. Im Inneren verbirgt sich eine Statue von Ganesha, dem hinduistischen Gott der Weisheit mit dem Elefantenkopf.
Auf dem Gelände sind Steinstatuen erhalten, von denen viele ihr ursprüngliches Aussehen verloren haben. Neben der Höhle findest du Badebecken mit Statuen von Frauen, die Krüge halten, hier wuschen sich die Mönche vor einem Ritual. Rund um die Höhle wachsen Tropenwälder, Bäume mit mächtigen Wurzeln und moosbedeckte Felsblöcke.
- Anfahrt: Die Anlage liegt nah bei Ubud und lässt sich gut mit einem Ausflug zu den Wasserfällen verbinden.
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, Tickets gibt es am Eingang.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du alte Steine und Legenden liebst. Nicht für alle, die nur wegen der Natur gekommen sind.
29. Fledermaushöhle Goa Lawah
© Anandajoti · CC BY-SAFoto: Anandajoti, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsGoa Lawah gehört nicht zu den meistbeworbenen Orten der Insel, obwohl der Tempel aus Vulkangestein schon lange hier steht. Es ist ein traditioneller Gebetsort mit Pagoden, Altären, Pavillons und Skulpturen, und einige der Gebäude sind mit geschnitzten, vergoldeten Ornamenten verziert.
Der größte Schatz der Anlage ist eine natürliche Höhle, in der Gläubige religiöse Zeremonien abhalten. An ihren dunklen Gewölben hängen dicht an dicht Trauben von Fledermäusen, die kopfüber schlafen und laute Geräusche von sich geben. Die Balinesen halten diese Tiere für Nachfahren von Drachen, die heilige Orte vor bösen Geistern schützen, und lassen ihnen Futter da.
- Anfahrt: Der Tempel liegt im zentralen Teil der Insel, die Straße führt an Reisterrassen vorbei.
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, bezahlt wird vor Ort.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du eine seltene Kombination aus Tempel und Höhle sehen willst. Nicht für alle, die Angst vor Dunkelheit und geflügelten Tieren haben.
- Der Haken: In der Höhle ist es laut vom Gezeter der Fledermäuse, und der Geruch ist streng.
30. Vogelpark
© Lasthib · CC BY-SAFoto: Lasthib, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDer Vogelpark ist eines der Zentren des Ökotourismus auf der Insel. Ein kleines Areal wurde in einen Tropenwald mit immergrünen Pflanzungen, exotischen Gärten, Bäumen und Teichen verwandelt, und insgesamt leben hier über tausend gefiederte Bewohner.
Ein Teil der Vögel lebt in geräumigen Volieren, die meisten aber laufen und fliegen frei durch den Park. Pfauen, Störche, Kronenkraniche, Flamingos, Fasane, Uhus und Reiher stolzieren vor dir herum, im Teich schwimmen Pelikane, Enten und Schwäne, und auf den Ästen sitzen Papageien in allen Farben des Regenbogens. Die Vögel haben keine Angst vor Menschen und lassen sich gern auf deinem Arm nieder, was vor allem Kinder lieben.
- Anfahrt: Der Park liegt im zentralen Teil der Insel, in der Nähe anderer Natursehenswürdigkeiten.
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, Tickets gibt es am Eingang.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du mit Kindern unterwegs bist und einen ruhigen Spaziergang willst. Nicht für alle, die Shows und Fahrgeschäfte suchen.
31. Taman-Nusa-Park
© Arthamade · CC BY-SAFoto: Arthamade, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsIn Taman Nusa verschaffst du dir in wenigen Stunden einen Überblick über die Kulturen des gesamten indonesischen Archipels. Unter freiem Himmel wurden die Bau- und Sakralwerke der Völker, die auf den Inseln des Landes leben, in Originalgröße nachgebaut.
Der Park umfasst mehr als fünfzig Gebäude und Tempel sowie sehr viele Statuen. Besucher dürfen in die Häuser hineingehen und sich die Einrichtung, Haushaltsgegenstände, Möbel, Trachten, Figuren und Schmuck ansehen. Angehörige der verschiedenen Völker in Nationaltracht tragen zur Atmosphäre bei, der Rundgang ist also anschaulich und kommt ohne das Lesen von Schildern aus.
- Anfahrt: Der Park liegt im zentralen Teil der Insel, auf dem Weg von Ubud nach Osten.
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, und ein Kinderticket ist günstiger als eines für Erwachsene.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du ganz Indonesien an einem Ort sehen willst. Nicht für alle, die echte alte Tempel suchen.
32. Garuda-Wisnu-Kencana-Park
Der Garuda-Wisnu-Kencana-Park liegt in einem ehemaligen Kalksteinbruch auf der Halbinsel Bukit. Die Wege führen zwischen riesigen Steinblöcken hindurch, die wie Säulen aufragen, und die breiten Wände des Canyons sind mit Flachreliefs verziert. Es wirkt, als wäre die ganze Anlage direkt aus dem Fels geschlagen worden.
© Syafii muhammad muni… · CC BY-SAFoto: Syafii muhammad muni…, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDie Hauptattraktion des Parks ist die Skulptur des Gottes Vishnu auf dem Garuda, etwa 121 Meter hoch (Stand: 09/2026, GWK Cultural Park) und aus einer Legierung von Kupfer und Messing gefertigt. Neben dem Monument gibt es ein Amphitheater, eine Galerie, einen Garten und einen Brunnen, und abends finden Tanzvorführungen, Konzerte und Festivals statt.
- Anfahrt: Der Park liegt auf der Halbinsel Bukit, von Kuta führt eine breite Straße dorthin.
- Kosten: Tickets gibt es an der Kasse und online, und Tickets für den Garuda-Wisnu-Kencana-Park werden für die Abendshow im Voraus gebucht.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du Größe und ein Abendprogramm willst. Nicht für alle, die Altertum und Ruhe suchen.
33. Safari- und Meerespark
© Christophe95 · CC BY-SAFoto: Christophe95, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Safaripark auf Bali ist so angelegt, dass du Raubtiere und Pflanzenfresser aus nächster Nähe siehst. Busse, Jeeps und Ausflugsbahnen fahren durch eine Kulisse aus indonesischem Dschungel, während Felsen, Teiche und dichte Vegetation einen natürlichen Lebensraum schaffen.
Während der Safari ziehen Tiger, Löwen, Geparden, Zebras, Elefanten, Flusspferde, Giraffen und Nashörner von verschiedenen Kontinenten an dir vorbei. Manche Tiere kommen bis an die Fenster der Fahrzeuge heran, weil sie auf einen Leckerbissen aus der Hand der Besucher warten. Für die Gäste gibt es Shows mit Papageien, Affen, Elefanten und Tigern, und im Meeresbereich des Parks stehen Aquarien mit bunten Fischen, Piranhas und Haien.
Zum weiteren Angebot gehören ein balinesisches Theater, Fahrgeschäfte, Restaurants mit Landesküche und Bungalows zum Übernachten, du kannst also einen ganzen Tag im Park verbringen und bis zum Morgen bleiben.
- Anfahrt: Der Park liegt im Südosten der Insel, die Fahrt von Kuta führt an der Küste entlang.
- Kosten: Tickets gibt es am Eingang und online, der Preis hängt vom gewählten Paket ab.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du mit Kindern unterwegs bist und einen großen Tag voller Unterhaltung willst. Nicht für alle, die ruhige Naturpfade suchen.
34. Elefantenpark
© Thank You (25 Millions ) views from Fresno, USA · CC BYFoto: Thank You (25 Millions ) views from Fresno, USA, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDer Elefantenpark liegt im Dorf Taro, unweit von Ubud. Die Tiere kamen von der indonesischen Insel Sumatra hierher, wo Ende des letzten Jahrhunderts großflächige Abholzung begann und sich eine Umweltkatastrophe abspielte. Ihres natürlichen Lebensraums beraubt, fanden die Elefanten auf diesem gepflegten tropischen Gelände ein Zuhause.
Der Park ist etwa zwanzig Hektar groß. Hier wurden Reisfelder, Palmenhaine, exotische Blumen und Obstpflanzen angelegt, sodass die Elefantenfamilien genug Platz und Futter haben. Besucher können auf den Tieren reiten, sie füttern, baden und streicheln.
Die Elefanten machen bereitwillig beim Unterhaltungsprogramm mit. Sie malen Bilder, spielen mit Bällen, führen komplizierte Kunststücke vor und lösen sogar Rechenaufgaben, was auf eine hohe Intelligenz hindeutet. Für Kinder bleiben diese Vorführungen der Höhepunkt des Tages.
- Anfahrt: Der Park liegt im Dorf Taro nördlich von Ubud, die Straße führt durch Reisterrassen.
- Kosten: Eintritt und Aktivitäten werden getrennt bezahlt, Tickets gibt es am Eingang und online.
- Für wen / Nicht für: für dich, wenn du mit Kindern unterwegs bist und Kontakt zu Tieren willst. Nicht für alle, die diese Art der Tierhaltung fragwürdig finden.
35. Nationalpark West-Bali
© Joey39965 · CC BY-SAFoto: Joey39965, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Nationalpark West-Bali nimmt die westliche Spitze der Insel ein und gilt als größtes Naturschutzgebiet Balis. Er umfasst mehr als einhundertneunzig Quadratkilometer (Stand: 09/2026, laut dem indonesischen Tourismusamt), und der größte Teil der Fläche ist unberührt geblieben.
Die Landschaft wechselt hier unterwegs: Trockene Savannen gehen in Mangroven und Sümpfe über, dahinter erheben sich Tropenwälder, Bergkämme und erloschene Vulkane, und wilde Strände bilden den westlichen Abschluss des Parks. Im Park leben mehr als zweihundert Arten seltener Vögel und Tiere, darunter schwarze Affen, Wildschweine, Reiher und Flughunde.
Für Besucher wurden Wanderrouten durch Savanne, Dschungel und über Bergkämme angelegt. Wer gern taucht und schnorchelt, findet ein Korallenriff mit Fischen, Weichtieren, Seeigeln, Aalen und Kraken, doch in den größten Teil des Schutzgebiets dürfen nur wissenschaftliche Expeditionen.
- Anfahrt: Der Park beginnt im westlichen Teil der Insel, die Fahrt von Ubud dauert mehrere Stunden.
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, und fürs Trekking brauchst du eine Genehmigung, die vor Ort ausgestellt wird.
- Der Haken: Ein großer Teil des Gebiets ist für Touristen gesperrt, du siehst also nur die zugängliche Zone.
Sehenswürdigkeiten auf Bali auf der Karte
Die fünfunddreißig Sehenswürdigkeiten der Liste liegen über die ganze Insel verstreut, und auf einer einzigen Reise schaffst du rein körperlich nicht alle. Plane Rundtouren für ganze Tage: zwei Tage für den Süden, zwei für das Zentrum, je einen für den Osten und den Norden, und den Westen hebst du dir für eine eigene Fahrt in den Nationalpark auf. Beurteile Entfernungen nach der Karte, nicht nach der Zeit, die dein Navi angibt: Auf den schmalen Straßen verlierst du mehr, als die App anzeigt.
Stell deine Route so zusammen, dass du auf höchstens drei Sehenswürdigkeiten pro Tag kommst. Rechne die Fahrten zwischen Tempeln und Wasserfällen ein und plane für Parks mit Shows einen halben Tag ein. Unten findest du eine Karte mit den markierten Orten, praktisch für die Planung von Logistik und Fahrzeiten.
Sehenswürdigkeiten Balis
Orte auf der Karte
- 1Vulkan Agung Aktiver Vulkan, die Heimat der Götter für die Balinesen, Sonnenaufgang auf dem Gipfel
- 2Vulkan Batur Leichter zu besteigen, heiße Quellen am Fuß
- 3Campuhan Ridge Walk Gepflasterter Weg entlang des Kamms des Hügels Campuhan zwischen zwei Flüssen
- 4Affenwald von Ubud Naturschutzgebiet mit einer Primatenkolonie und Banyanbäumen
- 5Waterbom Bali Wasserpark in Kuta, geöffnet von 9:00 bis 18:00 Uhr
- 6Wasserpalast Tirta Gangga Wassergärten eines Radschas in Karangasem, Teiche und Brunnen
- 7Wasserpalast Taman Ujung Schiffsförmiger Palastkomplex vom Anfang des letzten Jahrhunderts
- 8Agung-Rai-Kunstmuseum Gemälde und Drucke von Meistern des indonesischen Archipels
- 9Bambus-Schokoladenfabrik Big Tree Farms Schokoladenherstellung in Bambuswerkstätten, Verkostung
- 10Museum Pasifika Kultur der Völker Indonesiens und der Asien-Pazifik-Region
- 11Neka-Kunstmuseum Sammlung von Gemälden indonesischer und ausländischer Meister
- 12Wasserfall Tegenungan Breite Ströme in ein natürliches Becken, Aussichtsplattform
- 13Wasserfall Sekumpul Malerischer Wasserfall inmitten des Dschungels, zwei Quellen
- 14Wasserfall Munduk Der fotogenste Wasserfall in einem Bergdorf
- 15Wasserfall Tibumana Becken mit sanft abfallendem Grund und einer kleinen Höhle hinter dem Wasservorhang
- 16Wasserfall Kanto Lampo Mehrstufige Kaskaden in einer malerischen Schlucht
- 17Reisterrassen Jatiluwih UNESCO-Stätte, das Subak-System, mehrere hundert Hektar
- 18Reisterrassen Tegallalang Smaragdgrüne Stufenterrassen, beliebt bei Fotografen
- 19Tempel Tanah Lot Tempel auf einem Felsen an der Küste, über die Landzunge nur bei Ebbe erreichbar
- 20Tempel Besakih Hauptwohnsitz der Gottheiten des Pantheons am Hang des Agung
- 21Tempel Uluwatu Tempel auf einer steilen Klippe über dem Indischen Ozean
- 22Tempel Tirta Empul Heilige Quelle, rituelle Waschungen
- 23Tempel Gunung Kawi Höhlentempel mit königlichen Gräbern im Fels
- 24Tempel Ulun Danu Tempel am Ufer des Bratansees, der Wassergöttin geweiht
- 25Bratansee Heiliger See, Hauptwasserquelle für die Reisterrassen
- 26Elefantenhöhle Goa Gajah Tempelkomplex mit einer Ganesha-Statue in einer Höhle
- 27Fledermaushöhle Goa Lawah Gebetsstätte mit einer natürlichen Fledermaushöhle
- 28Vogelpark Mehr als tausend Vögel, ein Teil fliegt frei im Park umher
- 29Taman-Nusa-Park Bauten der Völker Indonesiens unter freiem Himmel
- 30Garuda-Wisnu-Kencana-Park Vishnu-Statue auf Garuda, etwa 121 Meter hoch
- 31Safari- und Meerespark Jeep-Safari und Aquarien mit Haien und Piranhas
- 32Elefantenpark Elefanten aus Sumatra, Füttern, Baden und Shows
- 33Nationalpark West-Bali Balis größtes Naturreservat, Savannen und Mangroven
Viele kommen ohne Auto nach Bali und nehmen einen Transfer vom Flughafen zum Hotel. Das Transferformular kannst du vorab ausfüllen, damit dich jemand in der Ankunftshalle abholt:
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Wenn du auf eigene Faust unterwegs sein willst, plane den Transport als eigenen Posten in deinem Budget ein. Autos und Roller kannst du auf Bali mieten, aber auf den Serpentinen und in den Staus im Süden ist Vorsicht gefragt.
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⁉️🤔 Häufige Fragen
Wie viele Tage brauchst du, um die Höhepunkte Balis zu sehen?
Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten reicht eine Woche, wenn du an zwei Standorten wohnst und nicht jeden Tag Zeit mit langen Fahrten verbringst. Den Süden schaffst du in zwei Tagen, das Zentrum mit Ubud und den Wasserfällen braucht weitere zwei, und so bleibt je ein Tag für den Osten und den Norden. Den Westen mit dem Nationalpark West-Bali hebst du dir am besten für eine eigene Reise auf.
Was solltest du dir auf Bali bei der ersten Reise ansehen?
Nimm Uluwatu, Tanah Lot, den Tempel Tirta Empul und die Museumssäle von Ubud in deine Route auf, denn sie vermitteln dir ein Gefühl für die Insel ohne lange Fahrten. Ergänze dann die Wasserfälle Tegenungan und Tibumana, die nah bei Ubud liegen. Den Affenwald von Ubud kannst du auf dem Weg zwischen zwei Stopps einschieben.
Musst du auf Bali ein Auto oder einen Roller mieten?
Ein eigenes Fahrzeug gibt dir Freiheit im Zentrum der Insel, wo es wenige Busse gibt und Taxis gegen Abend teurer werden. Im Süden kommst du mit einem Transfer und einem Auto mit Fahrer aus. Die Serpentinen im Norden und Osten verlangen Erfahrung, und eine Straße, die du nicht kennst, ist hier selten eine leichte.
Was kann man auf Bali mit Kindern unternehmen?
Am besten kommen bei Kindern der Wasserpark Waterbom, der Vogelpark, der Safaripark und der Elefantenpark in Taro an. Diese Orte bieten Tiere, Wasser und Shows, und du kommst selbst zum Ausruhen. Die alten Tempel und langen Wanderungen hebst du dir für Reisen ohne Kinder auf.
Wie viel kostet der Eintritt zu den Tempeln und Wasserfällen?
Einen einheitlichen Tarif gibt es nicht: Jede Sehenswürdigkeit hat ihre eigene Kasse und ihren eigenen Preis. An den großen Tempeln bezahlst du das Ticket vor Ort, und ein Sarong wird manchmal gegen Pfand verliehen. Quittungen und Kartenzahlung gibt es nicht überall, hab also Bargeld dabei.
Kurz gesagt: was sich zu buchen lohnt
Wenn deine Reise kurz ist, nimm die Südroute: Uluwatu, Tanah Lot, der Garuda-Wisnu-Kencana-Park und die Strände von Bukit lassen sich in zwei Tagen schaffen. Wenn du mit Kindern unterwegs bist, setz Waterbom, den Vogelpark, die Safari und den Elefantenpark auf deinen Plan. Wenn du Natur ohne Menschenmengen willst, fahr ins Zentrum und in den Westen: zu den Wasserfällen, den Terrassen von Jatiluwih und in den Nationalpark West-Bali. Für Tempel und Wasser lohnt sich der Weg nach Osten, zu Tirta Gangga und zum Palast Taman Ujung.
Eine Reise über die Insel stellst du am besten im Voraus zusammen: Touren und Tickets auf Bali werden vor dem Abflug gebucht, und Hotels auf Bali bei Trip.com lassen sich ein paar Monate vor der Reise leichter vergleichen, bevor die Preise steigen.


