
Grünes Wien: 17 Parks und Gärten für Spaziergänge und Picknicks
Wien hält seine Grünflächen in Gehweite.
Du bist für drei Tage hier und willst die Stadt sehen, nicht in Museen verbringen. Eine Parkroute spart Energie: Zwischen zwei Schlössern liegt fast immer eine Wiese oder eine Allee zum Durchatmen. Wir haben 17 grüne Orte in Wien zusammengestellt, von kaiserlichen Gärten bis zu einem Seilgarten in den Hügeln.
Unten haben wir sie nach Bezirken geordnet und praktische Details ergänzt: Öffnungszeiten, Eintritt, Anreise und einen ehrlichen Haken. Wir haben die Angaben am 15.09.2026 auf offiziellen Websites geprüft.
Wie du einen Park in Wien auswählst
💡 Kurz gesagt:
- Zentrum: Burggarten, Rathauspark und Stadtpark liegen im ersten Bezirk, der Sigmund-Freud-Park liegt in der Nähe im 9. Bezirk.
- Mit Kindern: Schönbrunner Tiergarten, Prater, Donaupark und Kahlenberg Seilgarten.
- Für Ruhe: Wienerwald, Lainzer Tiergarten und Kurpark Oberlaa.
- Öffnungszeiten und Eintritt: Stand: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website der Stadt Wien.
Unsere Auswahl nach Art des Besuchs:
Ziel | Parks |
|---|---|
Kaiserliche Gärten und Architektur | Schönbrunn, Belvedere, Burggarten |
Natur und Ruhe | Wienerwald, Lainzer Tiergarten, Kurpark Oberlaa |
Aktivitäten mit Kindern | Schönbrunner Tiergarten, Prater, Donaupark, Kahlenberg Seilgarten |
Blumen und Landschaft | Hirschstetten, Augarten |
Japanischer Garten | Setagaya Park |
1. Schönbrunner Tiergarten
© Paul Korecky · CC BY-SAFoto: Paul Korecky, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia CommonsDer Schönbrunner Tiergarten (Tiergarten Schönbrunn) wurde 1752 eröffnet und gilt als der älteste noch in Betrieb befindliche Zoo der Welt. Er nimmt einen Teil des Schönbrunner Schlossparks ein, daher lässt sich ein Spaziergang entlang der kaiserlichen Alleen gut mit dem Besuch der Gehege verbinden. Heute beherbergt er Tiere aus mehr als 500 Arten, von Großen Pandas bis zu Eisbären (Stand: 09/2026, offizielle Website).
Der Zoo ist täglich ab 9:00 Uhr geöffnet, auch an Wochenenden und Feiertagen. Die Schließzeit variiert je nach Saison und liegt zwischen 16:30 und 18:30 Uhr, die Kassen schließen eine halbe Stunde vor Schließung (Stand: 09/2026, Zoo-Besuchsseite). Komm zur Öffnung. Gegen Mittag sammelt sich die größte Menschenmenge am Panda-Gehege.
- Anreise: Nimm die U4 bis zur Station Hietzing, dann etwa 15 Minuten zu Fuß zum Haupteingang (siehe Karte).
- Kosten: Kauf dein Ticket vorab online, prüfe den Preis auf der offiziellen Website.
- Für wen / Nicht für: Für Familien mit Kindern und Tierliebhaber; wer nur wegen der Architektur kommt, für den nimmt der Zoo zusätzliche Zeit in Anspruch.
- Der Haken: Die Attraktion ist sehr beliebt, im Sommer wird der Haupteingang voll.
2. Schloss Schönbrunn
© Tournasol7 · CC BY-SAFoto: Tournasol7, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsSchloss Schönbrunn diente als Sommerresidenz der Habsburger und ist zusammen mit seinem Park UNESCO-Weltkulturerbe. Das barocke Ensemble wurde Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut, heute beherbergen die Prunkräume ein Museum (Stand: 09/2026, offizielle Website). Komm am Morgen: Gegen Mittag bildet sich eine Schlange an den Kassen.
Der Park selbst ist kostenlos. Die Tore öffnen um 6:30 Uhr und schließen bei Einbruch der Dunkelheit (Stand: 09/2026, Öffnungszeiten des Parks). Eine Allee steigt vom Schloss zur Gloriette hinauf, die einen Panoramablick über die Stadt bietet. Unterwegs kommst du an den römischen Ruinen, einem Heckenlabyrinth und einem Palmenhaus vorbei.
- Anreise: Nimm die U4 bis zur Station Schönbrunn; vom U-Bahn-Ausgang sind es etwa fünf Gehminuten bis zum Schloss (siehe Karte).
- Kosten: Der Park ist kostenlos; Schloss, Labyrinth und Palmenhaus kosten separat Eintritt.
- Für wen / Nicht für: Für alle, die ein Schloss und einen großen Garten in einem Besuch sehen möchten; nichts für alle, die nur entlang der Alleen flanieren wollen.
- Der Haken: Der Weg zur Gloriette steigt an; nimm bei Hitze Wasser mit.
3. Burggarten
© Base · CC BY-SAFoto: Base, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Burggarten liegt zwischen der Hofburg und dem Museum Albertina, mitten im Stadtzentrum. Der Garten wurde als privater Park für Kaiser Franz I. angelegt und erst 1919 für die Öffentlichkeit geöffnet (Stand: 09/2026, Tourismusportal der Stadt Wien). Heute ist er eine ruhige Grünanlage im englischen Stil mit Rasenflächen, Linden und Kastanien.
In der Mitte des Parks steht ein Mozart-Denkmal, davor ist ein Violinschlüssel aus Blumen gepflanzt. Weiter hinten findest du ein Marmordenkmal für Franz Joseph, und der Teich ist mit einem Brunnen geschmückt, der eine Herkules-Skulptur zeigt. Unter den Gebäuden sticht das Jugendstil-Palasthaus hervor: Unter seinem Eisengerüst wächst eine Sammlung exotischer Pflanzen aus drei Klimazonen.
- Anreise: Vom Stephansplatz etwa zehn Gehminuten durch die Hofburg (siehe Karte).
- Kosten: Eintritt frei.
- Für wen / Nicht für: Für eine Pause mitten im Zentrum; nichts für alle, die einen langen Spaziergang in der Natur suchen.
- Der Haken: Die Grünanlage ist klein; ein gemütlicher Rundgang dauert etwa eine halbe Stunde.
4. Botanischer Garten der Universität Wien

Der Botanische Garten der Universität Wien wurde Mitte des 18. Jahrhunderts von Kaiserin Maria Theresia gegründet. Anfangs wurden hier Heilpflanzen für Medizinstudenten angebaut. Heute werden im Freiland mehr als zehntausend Arten aus aller Welt kultiviert: jahrhundertealte Bäume, alpine Wiesen, ein Bambushain, Kakteen und Agaven.
Der Garten liegt im dritten Bezirk, direkt neben dem Schloss Belvedere. Du kannst ihn in einer Stunde durchqueren und dabei Vegetation aus mehreren Klimazonen sehen, ohne Eintritt zu zahlen. Das Gelände ist bei Tageslicht geöffnet, der Eintritt ist frei.
- Anreise: Nimm die Straßenbahn bis zur Haltestelle Rennweg, von dort sind es wenige Minuten zu Fuß (siehe Karte).
- Kosten: Eintritt frei.
- Für wen / Nicht für: Für Botanikliebhaber und alle, die ruhige Spaziergänge mögen; nichts für alle, die Attraktionen erwarten.
- Der Haken: Der Garten ist kompakt; weniger als eine Stunde reicht aus.
5. Augarten
© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Augarten gilt als älteste öffentliche Gartenanlage Wiens. Seine breiten Kastanienalleen und Kieswege wurden Ende des 18. Jahrhunderts für Bürger aller Stände geöffnet, womit der Park der erste Erholungsraum dieser Art in der Stadt war. Mozart, Beethoven und Strauss gaben Konzerte im barocken Augartenpalais.
In anderen Sälen des Palais befanden sich Werkstätten der Wiener Porzellanmanufaktur. Heute ist hier ein Porzellanmuseum untergebracht, das einen eigenen Besuch wert ist. Zwei massive Flaktürme aus dem Zweiten Weltkrieg ragen über den Alleen auf; in ihrem Inneren wurde Munition gelagert.
- Anreise: Nimm die U2 bis zur Station Taborstraße, von dort etwa zehn Gehminuten (siehe Karte).
- Kosten: Der Parkeintritt ist frei; das Porzellanmuseum kostet Eintritt.
- Für wen / Nicht für: Für alle, die einen historischen Garten abseits der Menschenmassen sehen möchten; nichts für alle, die auffällige Attraktionen suchen.
- Der Haken: Die beiden Flaktürme stehen mitten zwischen den Rasenflächen und brechen mit der Parkkulisse.
6. Blumengärten Hirschstetten
© Invisigoth67 · CC BY-SAFoto: Invisigoth67, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDie Blumengärten Hirschstetten sind ganz den Blumen gewidmet. Sie wurden angelegt, um Pflanzen für die Begrünung ganz Wiens zu ziehen, und heute ist das Gelände in Themengärten unterteilt: englisch, indisch, asiatisch, mexikanisch, Palmen und sogar ein Urzeitgarten. Das Areal umfasst rund sechs Hektar.
Im Frühjahr und Sommer sind hier Zehntausende blühende Pflanzen zu sehen, darunter rund eine Million Tulpen. Man kommt gezielt wegen der Blumenbeete und Landschaftskompositionen hierher, nicht wegen der Architektur.
- Anreise: Die Gärten liegen im 22. Bezirk; vom Zentrum brauchst du mit U-Bahn und Bus etwa eine halbe Stunde (siehe Karte).
- Kosten: Eintritt frei.
- Für wen / Nicht für: Für alle, die Gartengestaltung lieben; nichts für alle, deren Pläne nur das Zentrum Wiens umfassen.
- Der Haken: Die Anfahrt vom Zentrum dauert deutlich länger als zu den Parks im ersten Bezirk.
7. Belvedere
© Chris Koerner from St. Louis, USA · CC BY-SAFoto: Chris Koerner from St. Louis, USA, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia CommonsDas Belvedere wurde im 18. Jahrhundert als Residenz für Prinz Eugen von Savoyen erbaut. Die Anlage besteht aus zwei Barockschlössern mit einem französischen Garten im strengen Stil dazwischen. Die Wege verlaufen in geraden Linien, die Terrassen sind durch Treppen verbunden, und der Garten ist mit Brunnen und Skulpturen geschmückt.
Der Park zieht sich etwa einen Kilometer am Hang entlang. Auf Schritt und Tritt begegnen dir marmorne Nymphen, Musen und Sphingen, die die Terrassen schmücken. Nach dem Spaziergang lohnt sich ein Blick ins Innere: Das Obere Belvedere beherbergt österreichische Malerei, darunter Werke von Klimt (Stand: 09/2026, offizielle Website).
- Anreise: mit der Straßenbahn bis zur Haltestelle Unteres Belvedere, dann zu Fuß (siehe Karte).
- Kosten: der Garten zwischen den Schlössern ist kostenlos zugänglich, für die Museen brauchst du Tickets (Stand: 09/2026, Belvedere Museumstickets).
- Für wen / Nicht für: für alle, die Garten und Kunst verbinden möchten; nicht für alle, die nur Blumenbeete suchen.
- Der Haken: Der Garten ist lang und offen, an heißen Tagen gibt es auf den Wegen wenig Schatten.
8. Kurpark Oberlaa
© HeinzLW · CC BY-SAFoto: HeinzLW, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/at/deed.en), Wikimedia CommonsDer Kurpark Oberlaa wurde in den 1970er-Jahren für die Wiener Internationale Gartenschau angelegt. Heute ist er ein großer Arboretumspark von etwa einem Quadratkilometer im Süden der Stadt. Es gibt Rasenflächen mit Liegen, Teiche mit Fontänen, Palmenkübel und Haine mit exotischen Bäumen.
Der Park liegt auf Hügeln, deshalb steigen und fallen die Wege. Dazwischen liegen Blumenlabyrinthe und Sträucher, und die Stämme der hohen Bäume sind mit Efeu bewachsen. So entsteht ein Spaziergang, der sich fast wie ein Wald anfühlt, nur mit gepflegten Wegen.
- Anreise: mit der U1 bis zur Station Oberlaa, dann zu Fuß zum Eingang (siehe Karte).
- Kosten: Eintritt frei.
- Für wen / Nicht für: für einen langen, ruhigen Spaziergang; nicht für alle, die einen kurzen Stopp im Zentrum suchen.
- Der Haken: Vom Zentrum bis zum Kurpark Oberlaa brauchst du mit der U-Bahn etwa eine halbe Stunde (siehe Karte).
9. Wienerwald
© by myself in june 2005 · CC BY-SAFoto: by myself in june 2005, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia CommonsDer Wienerwald beginnt direkt hinter der Stadtgrenze und zieht sich in einem weiten Halbkreis nach Süden. Das Gebiet umfasst mehr als tausend Quadratkilometer und erstreckt sich über sieben Wiener Bezirke, weshalb die Einheimischen ihn die grüne Lunge der Stadt nennen. Hier findest du Weinberge, Dörfer, Klöster und mittelalterliche Burgen.
Die schönsten Ausblicke eröffnen sich vom Leopoldsberg und vom Kahlenberg. Von dort siehst du ganz Wien bis zur Donau. Markierte Routen führen dich zu Fuß oder mit dem Rad, und Wanderwege leiten tiefer in den Wald zur Burg Liechtenstein auf einem Berggipfel.
- Anreise: mit der S-Bahn oder dem Bus bis zu Stationen nahe der Stadtgrenze (siehe Karte).
- Kosten: Spaziergänge sind kostenlos.
- Für wen / Nicht für: für alle, die einen ganzen Tag in der Natur verbringen möchten; nicht für alle, die nur einen halben Tag Zeit haben.
- Der Haken: Der Wald ist riesig, und ohne Karte und Plan verlierst du unterwegs schnell zusätzliche Stunden.
10. Stadtpark
© Paul Korecky · CC BY-SAFoto: Paul Korecky, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia CommonsDer Stadtpark wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nahe der historischen Altstadt angelegt. Der Park lockt mit Rasenflächen, von Wein überrankten Pavillons, Blumenbeeten und einem Teich mit Enten. Hier kannst du auf schattigen Wegen flanieren, auf einer Bank ausruhen und ohne Stadtlärm picknicken.
Im ganzen Park stehen Denkmäler für österreichische Komponisten, Künstler und Schriftsteller. Das bekannteste zeigt Johann Strauss mit einer goldenen Geige in den Händen. In der Nähe steht der Kursalon im Stil der italienischen Renaissance, in dem noch heute klassische Konzerte stattfinden.
- Anreise: mit der U4 bis zur Station Stadtpark, der Ausgang führt direkt in den Park (siehe Karte).
- Kosten: Eintritt frei.
- Für wen / Nicht für: für eine Pause zwischen Ring und Belvedere; nicht für alle, die große offene Flächen erwarten.
- Der Haken: Der Park zieht sich als schmaler Streifen am Ring entlang, deshalb ist es hier schwer, Ruhe zu finden.
11. Prater
© Christian Barth · CC BY-SAFoto: Christian Barth, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/at/deed.en), Wikimedia CommonsDer Prater gilt als einer der ältesten Vergnügungsparks der Welt. Grüne Waldflächen, schattige Wege und Wiesen liegen daneben, während im Zentrum die Vergnügungszone brummt. Auf dem Gelände gibt es Gokarts, Karussells, Trampoline, Irrgärten und Sportflächen, sodass Kinder und Erwachsene gleichermaßen etwas zu tun finden.
Das Wahrzeichen des Praters, das Wiener Riesenrad, wurde 1897 erbaut (Stand: 09/2026, offizielle Website). Es ist rund 65 Meter hoch, und seine fünfzehn roten Waggons erinnern an Straßenbahnen aus vergangener Zeit. In den Kabinen stehen Holzbänke.
- Anreise: mit der U1 oder U2 bis zur Station Praterstern, dann ein paar Minuten zu Fuß (siehe Karte).
- Kosten: Der Eintritt in den Park ist frei, jede Fahrt wird einzeln bezahlt.
- Für wen / Nicht für: für Familien und Fahrgeschäft-Fans; nicht für alle, die Ruhe und Natur suchen.
- Der Haken: Am Wochenende und abends ist das Vergnügungsviertel sehr voll.
12. Setagayapark
© Robot8A · CC BY-SAFoto: Robot8A, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Setagaya Park wurde 1992 vom japanischen Landschaftsarchitekten Ken Nakajima gestaltet (Stand: 09/2026, offizielle Website der Stadt Wien). Der Garten wurde zum Symbol der Freundschaft zwischen Österreich und Japan und erhielt eine japanische Gestaltung. Hier siehst du ein Teehaus, einen Teich mit Wasserfall, Steinfindlinge und filigrane Brücken.
Der Garten liegt im 19. Bezirk und nimmt nur eine kleine Fläche ein. Im Frühling verwandelt er sich in ein Kaleidoskop leuchtender Farben, aber auch der Herbst ist hier stimmungsvoll. Nahe dem Haupteingang steht ein Steindenkmal mit japanischer Inschrift.
- Anreise: mit der Straßenbahn in den 19. Bezirk, wenige Gehminuten von der Haltestelle entfernt (siehe Karte).
- Kosten: Eintritt frei.
- Für wen / Nicht für: für Liebhaber japanischer Gärten und der Ruhe; nicht für alle, die Größe suchen.
- Der Haken: Der Garten ist klein, ein Besuch dauert weniger als eine Stunde.
13. Kletterpark Kahlenberg
© Tauralbus · CC BYFoto: Tauralbus, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/), FlickrDer Kletterpark Kahlenberg liegt in den Hügeln von Kahlenberg und Leopoldsberg. Es ist ein Waldseilpark mit Parcours in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, von einfachen Kinderstrecken bis zu sportlichen Routen. Die Parcours befinden sich in Höhen von einem bis zwanzig Metern über dem Boden.
Die Hindernisse erfordern Geschicklichkeit und Ausdauer, deshalb absolvierst du vor dem Start eine kurze Einweisung. Trainer beaufsichtigen dich, und entlang der gesamten Strecke funktioniert ein Sicherungssystem. Die Parcours eignen sich für Erwachsene und Kinder gleichermaßen.
- Anreise: mit dem Bus ab der Station Heiligenstadt in den Bereich Kahlenberg (siehe Karte).
- Kosten: Eintritt mit Ticket, Preis vor Ort prüfen.
- Für wen / Nicht für: für aktive Erholung und Familien; nicht für alle, die Höhenangst haben.
- Der Haken: Die U-Bahn fährt nicht bis zum Park, du musst den Bus nehmen.
14. Donaupark
© BambooBeast · CC BY-SAFoto: BambooBeast, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDer Donaupark erstreckt sich zwischen den Donauarmen und gilt als zweitgrößte Grünfläche Wiens. Der Park wurde in den 1960er-Jahren auf dem Gelände einer ehemaligen Mülldeponie angelegt und wurde damit auch zu einem Umweltprojekt. Heute gibt es hier Wiesen mit Rosen und Schwertlilien, Picknickrasen und einen Teich mit Schwänen.
Die Infrastruktur ist auf aktive Erholung ausgelegt: Spielplätze, Sport- und Kinderbereiche, Lauf- und Skaterwege, Sportplätze und Schachtische. Über dem Park erhebt sich der Donauturm, das höchste Bauwerk Wiens. Im Inneren befinden sich eine Aussichtsplattform und zwei Drehrestaurants.
- Anreise: mit der U1 bis zur Station Kaisermühlen, dann zu Fuß in den Park (siehe Karte).
- Kosten: Eintritt frei.
- Für wen / Nicht für: für Sport und Picknicks mit Kindern; nicht für alle, die alte Architektur suchen.
- Der Haken: Die Donau liegt zwischen dem Zentrum und dem Park, die Anfahrt dauert also eine Weile.
15. Rathauspark

Der Rathauspark wurde 1873 neben dem neugotischen Gebäude des Wiener Rathauses eröffnet (Stand: 09/2026, offizielle Website der Stadt Wien). Der Park ist im Stil eines englischen Gartens angelegt und in zwei symmetrische Teile gegliedert. Hier wachsen jahrhundertealte Buchen, Platanen, Mammutbäume und Ginkgos.
Entlang beider Seiten der Wege stehen Bänke in langen Reihen. Zwei identische Brunnen mit Steininseln schießen hohe Wasserfontänen in die Höhe. Im Winter findet auf dem Platz vor dem Rathaus ein Christkindlmarkt statt, im Sommer gibt es hier Konzerte und Festivals.
- Anfahrt: mit der U2 bis zur Station Rathaus, der Ausgang führt direkt in den Park (siehe Karte).
- Kosten: Eintritt frei.
- Für wen / Nicht für: für einen Spaziergang im Zentrum und den Wintermarkt; nichts für alle, die Ruhe suchen.
- Der Haken: Der Platz vor dem Park ist ständig mit Veranstaltungen belegt, und im Sommer ist es hier voll.
16. Sigmund-Freud-Park
Der Sigmund-Freud-Park liegt zwischen der Universität Wien und der gotischen Votivkirche. Es ist eine kleine grüne Ecke im Zentrum, bekannt für ihre sommerliche Entspannung. Ab Juni werden hier jeden Morgen Liegen aufgestellt, auf denen Touristen und Einheimische kostenlos entspannen (Stand: 09/2026, Tourismusportal Wien).
© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsWege und ausladende Bäume schaffen auch neben einer stark befahrenen Allee eine ruhige Atmosphäre. In der Mitte steht eine ungewöhnliche Skulptur: ein massiver Granittisch mit quadratischen Stühlen. Das Denkmal ist der Erweiterung der Europäischen Union gewidmet.
- Anfahrt: mit der U2 bis zur Station Schottentor, dann ein paar Minuten zu Fuß (siehe Karte).
- Kosten: Eintritt frei, Liegen kostenlos.
- Für wen / Nicht für: für eine kurze Pause in der Hitze; nichts für alle, die zum Sightseeing kommen.
- Der Haken: Der Park ist klein und zwischen Straßen eingezwängt, lange hält es einen hier nicht.
17. Naturschutzgebiet Lainzer Tiergarten
© Valentin Panzirsch · CC BY-SAFoto: Valentin Panzirsch, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/at/deed.en), Wikimedia CommonsDas Naturschutzgebiet Lainzer Tiergarten beginnt an den Ausläufern des Wienerwalds, noch innerhalb der Stadtgrenzen. Einst war dies kaiserliches Jagdrevier, seit 1919 ist das Gelände für alle zugänglich. Heute leben hier Wildschweine, Hasen, Hirsche und Alpenkammmolche.
Den Wald durchzieht ein Netz von Spazierwegen, die sich auch mit Kindern gut erkunden lassen. In einem separaten Bereich gibt es für sie einen Spielplatz mit Schaukeln und Holzrutschen. Das Hauptgebäude des Schutzgebiets, die Hermesvilla, entstand im späten 19. Jahrhundert für Kaiserin Elisabeth.
- Anfahrt: mit dem Bus ab der Station Hietzing bis zum Eingang des Schutzgebiets (siehe Karte).
- Kosten: Eintritt frei.
- Für wen / Nicht für: für Waldspaziergänge und Tierbeobachtungen; nichts für alle, die wenig Zeit haben.
- Der Haken: Das Schutzgebiet ist groß, und ohne Karte entfernt man sich schnell weit vom Ausgang.
Wiener Parks auf der Karte
Wir haben alle 17 Parks auf einer einzigen Karte markiert. Öffne sie auf deinem Smartphone und plane deine Route nach Bezirken.
Wiener Parks
Orte auf der Karte
- 1Tiergarten Schönbrunn Ältester noch bestehender Zoo der Welt, über 500 Tierarten
- 2Schloss Schönbrunn Sommerresidenz der Habsburger, UNESCO-Welterbe
- 3Burggarten Ruhiger Platz im englischen Stil mit Mozart-Denkmal
- 4Botanischer Garten der Universität Wien Über zehntausend Pflanzenarten aus verschiedenen Klimazonen
- 5Augarten Wiens ältester öffentlicher Garten mit barockem Schloss
- 6Blumengärten Hirschstetten Themenbereiche des Gartens, rund eine Million Tulpen
- 7Belvedere Residenz von Prinz Eugen von Savoyen mit Barockgarten
- 8Kurpark Oberlaa Dendrologischer Park im Süden der Stadt, rund 1 km² groß
- 9Wienerwald Waldgebiet außerhalb der Stadt, Ausblick vom Kahlenberg
- 10Stadtpark Rasenflächen, Ententeich und Johann-Strauss-Denkmal
- 11Prater Wiener Riesenrad von 1897
- 12Setagaya-Park Japanischer Garten mit Teehaus und Wasserfall
- 13Donaupark Park zwischen den Donauarmen mit dem Donauturm
- 14Rathauspark Englischer Garten beim Rathaus, winterlicher Christkindlmarkt
- 15Sigmund-Freud-Park Kleiner Platz mit kostenlosen Sommerliegen
- 16Lainzer Tiergarten Ehemaliges kaiserliches Jagdgebiet, Wildschweine und Rehe
⁉️🤔 Häufige Fragen
Wann ist die beste Zeit für einen Besuch der Wiener Parks?
Die beste Zeit für die Wiener Parks beginnt im späten Frühling und Frühsommer. In dieser Jahreszeit blühen in Hirschstetten die Tulpen, und die Alleen von Schönbrunn stehen in vollem Grün. Juli und August bringen Hitze, also wählst du die Morgenstunden oder den Schatten des Wienerwalds. Im Herbst sind weniger Touristen unterwegs, und die Spaziergänge werden ruhiger.
Ist der Eintritt in die Wiener Parks kostenpflichtig?
Die meisten Wiener Parks sind kostenlos. Burggarten, Stadtpark, Augarten, Rathauspark und Sigmund-Freud-Park sind ohne Ticket für alle zugänglich. Bezahlt wird nur der Eintritt zu den großen Attraktionen: Tiergarten Schönbrunn, die Museen im Belvedere, die Prater-Fahrgeschäfte und das Riesenrad. Auch die Seilbahn auf den Kahlenberg ist kostenpflichtig.
Wie kommt man ohne Auto in den Wienerwald?
Den Wienerwald erreichst du mit der S-Bahn oder dem Bus. Praktisch ist es, an Stationen am Stadtrand auszusteigen und auf markierten Routen weiterzugehen. Die Aussichtspunkte auf dem Leopoldsberg und dem Kahlenberg sind mit dem Bus ab der Station Heiligenstadt erreichbar. Ein eigenes Auto brauchst du dafür nicht.
Was kann man in den Wiener Parks mit Kindern unternehmen?
Mit Kindern wählst du Parks mit Spielplätzen und Fahrgeschäften. Im Tiergarten Schönbrunn beobachten Kinder Pandas und Eisbären, im Prater fahren sie Karussell. Der Donaupark bietet Spiel- und Sportflächen, und im Naturschutzgebiet Lainzer Tiergarten gibt es Holzrutschen und Schaukeln. Der Seilpark Kahlenberg hat Parcours in verschiedenen Schwierigkeitsgraden.
Kann man die Wiener Parks im Winter besuchen?
Ja, die meisten Wiener Parks sind ganzjährig geöffnet, nur der Setagaya-Park hat saisonale Öffnungszeiten. Im Winter wirken die Gärten schlichter, aber du gehst ohne die sommerlichen Menschenmassen spazieren. Auf dem Platz vor dem Rathaus findet ein Christkindlmarkt statt, und der Tiergarten Schönbrunn empfängt Gäste auch an den Feiertagen. Nimm warme Kleidung mit, im Wienerwald ist es im Winter windig.
Kurz gesagt: Was sich lohnt zu buchen
- Wenn du einen Tag Zeit hast: Schönbrunn mit Schloss, Park und Zoo in der Nähe.
- Wenn du mit Kindern unterwegs bist: Prater und Donaupark.
- Wenn du Ruhe suchst: Wienerwald, Lainzer Tiergarten und Kurpark Oberlaa.
- Wenn du Malerei liebst: Oberes Belvedere und sein Garten.
Prüfe vor dem Aufbruch die Öffnungszeiten, sie ändern sich je nach Saison. Nimm bequeme Schuhe mit und plane deine Route nach Bezirken.


