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Was du in Rom sehen solltest: 35 Orte vom Kolosseum bis zum Schlüsselloch auf dem Aventin

Was du in Rom sehen solltest: 35 Orte vom Kolosseum bis zum Schlüsselloch auf dem Aventin

Fünfunddreißig Orte in einer einzigen Stadt wirken nur auf dem Papier einschüchternd. Rom lässt sich sauber in ein paar Gruppen aufteilen: das antike Zentrum rund um das Kolosseum, die barocken Plätze rund um das Pantheon, der Vatikan am anderen Tiberufer und die grünen Hügel im Norden und Süden. Seit dem 2. Februar 2026 braucht man sogar für das Becken des Trevi-Brunnens ein Ticket für 2 € (Stand: 09/2026, Tourismusbüro Rom). Deshalb haben wir jeden Eintrag der Liste noch einmal geprüft und notiert, wo du vorab ein Ticket brauchst und wo du einfach kostenlos hineingehen kannst.

Werbung: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links; wir erhalten dafür eine Provision, und der Preis für dich bleibt gleich.

So nutzt du diese Liste mit 35 Orten

💡 Kurz gesagt:

  • Tag eins: Kolosseum, Forum Romanum, Kapitol und Kaiserforen liegen alle in Gehweite voneinander.
  • Tag zwei: Petersplatz, Petersdom, die Vatikanischen Museen mit der Sixtinischen Kapelle und am Abend die Engelsburg.
  • Tag drei: Pantheon, Piazza Navona, Trevi-Brunnen, Spanische Treppe und Pincio.
  • Für ruhige Spaziergänge: das Coppedè-Viertel, die Villa Torlonia, der Aventin mit seinem Schlüsselloch und das jüdische Viertel.
  • Kaufe die Tickets für die Vatikanischen Museen, das Kolosseum und die Galleria Borghese online; in der Hochsaison retten dich die Kassen vor Ort nicht.
  • Preise und Öffnungszeiten: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website der Vatikanischen Museen und der Website der Kapitolinischen Museen.

Die praktischen Angaben haben wir in einer Tabelle zusammengefasst. So siehst du auf einen Blick, welche Orte du buchen musst und welche du unterwegs spontan in deine Route einbauen kannst.

Wenn dich das interessiert

Fang hier an

Eintritt

Das antike Rom

Kolosseum, Forum Romanum, Trajansforum und Caesarforum

Kolosseum und Forum kosten Eintritt, die Kaiserforen sind von der Straße aus zu sehen

Kunst

Vatikanische Museen, Galleria Doria Pamphilj, Galleria Borghese

Kostenpflichtig, am besten online buchen

Kirchen

Petersdom, Santa Maria Maggiore, Santa Maria del Popolo

Kostenlos, die Kuppel des Petersdoms kostet Eintritt

Barocke Plätze und Brunnen

Trevi, Piazza Navona, Spanische Treppe

Kostenlos, am Trevi-Brunnen braucht man für das Becken ein Ticket

Ungewöhnliches Rom

Coppedè-Viertel, Casina delle Civette, Schlüsselloch auf dem Aventin

Überwiegend kostenlos

Parks und Panoramen

Pincio, Villa Borghese, Orangengarten auf dem Aventin

Kostenlos

1. Spanische Treppe

Die Spanische Treppe in Rom mit Menschen© Nan Palmero from San Antonio, TX, USA · CC BYFoto: Nan Palmero from San Antonio, TX, USA, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Die Spanische Treppe verbindet die Piazza di Spagna unten mit der Kirche Trinità dei Monti auf dem Hügel. Der Platz ist nach der spanischen Botschaft beim Heiligen Stuhl benannt, während die Kirche seit dem 16. Jahrhundert unter französischer Obhut steht. Gebaut wurde die Treppe in den 1720er-Jahren mit französischem Geld. Der Architekt Francesco de Sanctis gliederte den Aufstieg in breite Läufe mit geschwungenen Absätzen, und die mehr als hundert Stufen aus Travertin wirken wie ein Bühnenbild. An den Balustraden entdeckst du die Lilien der Bourbonen und die Symbole der Papstfamilie.

Am Fuß der Treppe steht der Barcaccia-Brunnen in Form eines halb versunkenen Bootes. Die Treppe war in vielen Filmen zu sehen, und die berühmteste Szene wurde für „Ein Herz und eine Krone" mit Audrey Hepburn gedreht. Heute finden hier Modenschauen und Stadtfeste statt, und im Frühling werden die Treppenläufe mit Azaleen geschmückt. Merke dir eine Regel: Sitzen und Essen auf den Stufen ist nach städtischer Verordnung verboten, und du kannst dafür ein Bußgeld bekommen. Komm früh am Morgen, solange wenig los ist und niemand für Fotos ansteht.

  • Anreise: Metrolinie A bis zur Station Spagna, der Ausgang führt direkt auf den Platz.
  • Tipp: Steig bis ganz nach oben und folge der Viale della Trinità dei Monti zum Pincio, das sind 10 Minuten zu Fuß.

2. Kapitol

Das Kapitol ist der kleinste der sieben Hügel Roms, und doch ist es seit der Antike das politische und religiöse Zentrum der Stadt. Auf seinem Gipfel stand der Tempel von Jupiter, Juno und Minerva. Im Mittelalter verfiel der Hügel, und Ziegen weideten dort. Alles änderte sich im 16. Jahrhundert, als der Platz nach einem Entwurf Michelangelos sein heutiges Aussehen erhielt, mit trapezförmigem Grundriss und gemustertem Pflaster.

Piazza del Campidoglio mit dem Reiterstandbild des Mark Aurel© Michael aus Halle · CC BY-SAFoto: Michael aus Halle, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

In der Mitte des Platzes steht das Reiterstandbild des Mark Aurel. Was du auf dem Platz siehst, ist eine Kopie; das Bronzeoriginal aus dem 2. Jahrhundert wird in einem Saal der Kapitolinischen Museen aufbewahrt. Drei Paläste umgeben den Platz: der Palazzo Senatorio, heute Sitz des Stadtrats, der Palazzo dei Conservatori und der Palazzo Nuovo. In den beiden letzten sind die Kapitolinischen Museen untergebracht. Es ist das älteste öffentliche Museum der Welt, mit antiker Skulptur, der „Kapitolinischen Wölfin" und einer Gemäldegalerie.

Die Museen sind täglich von 9:30 bis 19:30 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist eine Stunde vor Schließung (Stand: 09/2026, Musei Capitolini). Ein Vollpreisticket für Nichtansässige kostet einschließlich der aktuellen Ausstellung 16,50 € (Stand: 09/2026, Musei Capitolini). Der Platz selbst ist immer offen und kostenlos, du kannst also auch abends wegen der Aussicht heraufkommen.

Links vom Platz führt eine steile Treppe zur Basilika Santa Maria in Aracoeli. Im Inneren befinden sich eine verehrte Figur des Jesuskindes und eine geschnitzte, vergoldete Decke. Der Eintritt in die Kirche ist frei, aber an Gottesdiensttagen werden Besucher gebeten, nicht durch das Kirchenschiff zu gehen.

Zu Fuß sind es vom Kolosseum zum Kapitol etwa 15-20 Minuten: Der Weg führt am Forum Romanum entlang und endet an der Piazza Venezia. Morgens kommst du am bequemsten über die sanft ansteigende Cordonata-Treppe hinauf. Nachmittags, wenn sie voller Gruppen ist, nimm die seitlichen Rampen rechts.

  • Adresse: Piazza del Campidoglio.
  • Anreise: Busse zur Piazza Venezia, Straßenbahn 8 bis zur Endhaltestelle am selben Ort; Metrolinie B bis Colosseo und dann zu Fuß.
  • Tipp: Die Terrasse hinter dem Palazzo Senatorio bietet einen der besten kostenlosen Ausblicke auf das Forum Romanum.

3. Kolosseum

Die Fassade des Kolosseums mit Bogenreihen in Sepia© Jon Gudorf Photography · CC BY-SAFoto: Jon Gudorf Photography, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons

Das Kolosseum wurde im 1. Jahrhundert n. Chr. unter den Kaisern der flavischen Dynastie erbaut, weshalb es eigentlich Flavisches Amphitheater heißt. Der geläufige Name geht einer Theorie zufolge auf die riesige Statue Neros zurück, die in der Nähe stand. Die Arena fasste Zehntausende Zuschauer. Hier fanden Gladiatorenkämpfe, Tierhetzen und öffentliche Hinrichtungen statt.

Nach dem Untergang des Reiches hörten die Kämpfe auf, und das Gebäude diente lange als Festung und dann als Steinbruch. Sein Travertin wurde in Palästen und Kirchen verbaut. Die Südseite der Mauer stürzte nach Erdbeben ein, deshalb ist die Silhouette des Kolosseums heute asymmetrisch. Der erhaltene Teil ruht auf einem System von Bögen, das die Last verteilt und die Konstruktion leichter macht.

Im Inneren sind die unterirdischen Gänge des Hypogäums gut zu erkennen: Dort wurden Tiere und Kulissen bereitgehalten und mit Aufzügen in die Arena gehoben. Ein Teil des Holzbodens wurde rekonstruiert, sodass du auf Höhe der Arena stehen kannst. Für den Zugang zu den Untergeschossen und den oberen Rängen brauchst du eigene Ticketarten.

Das Kolosseum-Ticket ist ein Kombiticket mit dem Forum Romanum und dem Palatin. Kaufe es vorab online, denn in der Hochsaison sind die Zeitfenster für die nächsten Tage schnell ausverkauft. Der alte Rat, das Ticket an der Kasse des Forums zu kaufen, funktioniert nicht mehr: Eingelassen wird mit personalisierten Tickets für eine bestimmte Uhrzeit. Am einfachsten verbindest du das Kolosseum mit dem Forum und dem Kapitol, da sie direkt nebeneinander liegen.

Wenn du dich nicht mit Zeitfenstern herumschlagen willst, nimm eine Führung: Kolosseum- und Forum-Touren bei GetYourGuide beinhalten in der Regel den Einlass ohne Anstehen.

  • Adresse: Piazza del Colosseo, 1.
  • Anreise: Metrolinie B bis zur Station Colosseo, Straßenbahn 3 oder Busse zur Via Labicana.
  • Der Haken: Im Sommer gibt es in der Arena fast keinen Schatten, nimm also Wasser mit und komm zum ersten Zeitfenster.

4. Vatikanische Museen

Der Vatikan ist kleiner als ein halber Quadratkilometer, und doch zählen seine Museen zu den größten der Welt. Der Rundgang zieht sich über Kilometer von Galerien durch Dutzende Säle, und bei einem einzigen Besuch siehst du nur einen Teil der Sammlung. Überlege dir deshalb vorher, was dir am wichtigsten ist.

Das bemalte und vergoldete Gewölbe einer Galerie in den Vatikanischen Museen© Darafsh · CC BY-SAFoto: Darafsh, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Das Gregorianische Ägyptische Museum wurde 1839 gegründet und zeigt Sarkophage, Mumien und Statuen. Das Etruskische Museum bewahrt Funde aus Ausgrabungen in Latium: Bronzen, Vasen und Schmuck. Im Apostolischen Palast gehst du durch die Galerie der Landkarten, die Galerie der Kandelaber und die Stanzen des Raffael. Im Pinienzapfenhof steht Arnaldo Pomodoros Bronze „Kugel in der Kugel" und daneben der riesige antike Pinienzapfen, der dem Hof seinen Namen gab.

Die Pinakothek umfasst 18 Säle und zeigt Malerei vom 12. bis zum 19. Jahrhundert. Hier hängen Raffaels „Verklärung Christi", Werke von Tizian und Caravaggio sowie Leonardo da Vincis unvollendeter „Heiliger Hieronymus". Neben Gemälden sind in den Sälen auch Wandteppiche und Mosaiken zu sehen.

Der Belvederehof verbindet die päpstlichen Paläste und ist für seine antiken Skulpturen berühmt: Dort stehen die Laokoon-Gruppe und der Apoll vom Belvedere. Die Sixtinische Kapelle erwartet dich am Ende des Rundgangs, wir stellen sie weiter unten gesondert vor. Die Vatikanische Bibliothek ist für Touristen geschlossen, aber einige ihrer Handschriften werden in Sonderausstellungen gezeigt.

Ein Vollpreisticket kostet ohne Onlinebuchung 20 €, und beim Kauf auf der offiziellen Website mit der Option „Skip the Line" kommen 5 € hinzu (Stand: 09/2026, Musei Vaticani). Am letzten Sonntag des Monats ist der Eintritt frei, aber die Schlange ist an diesem Tag riesig. Zum Ticket kannst du einen Audioguide dazunehmen, und eine Führung erspart dir die Zeit für die Wahl der Route. Eine Alternative zur offiziellen Website: Tickets und Touren für die Vatikanischen Museen bei Tiqets.

  • Adresse: Viale Vaticano.
  • Anreise: Metrolinie A bis Ottaviano oder Cipro, von beiden Stationen etwa 10 Minuten zu Fuß; Straßenbahn 19 bis Risorgimento.
  • Der Haken: Rucksäcke und große Taschen werden bei der Sicherheitskontrolle durchleuchtet, und sperriges Gepäck darf nicht mit hinein.

5. Sixtinische Kapelle

Michelangelos Fresken an der Decke der Sixtinischen Kapelle

Von außen sieht die Kapelle wie ein schlichter Backsteinblock aus. Sie wurde in den 1470er- und 1480er-Jahren unter Papst Sixtus IV. erbaut, daher der Name. Bis heute finden hier die Konklaven statt, in denen die Kardinäle einen neuen Papst wählen. Die Wände bemalten Botticelli, Perugino, Ghirlandaio und andere Meister der Frührenaissance.

Die wichtigsten Fresken stammen von Michelangelo. Vier Jahre lang, von 1508 bis 1512, malte er die Decke mit der „Erschaffung Adams" aus. Ein Vierteljahrhundert später kehrte der Meister zurück und schuf „Das Jüngste Gericht" an der Altarwand. Die Hunderte Figuren von Sündern und Gerechten beeindrucken selbst jene, die religiöser Kunst gleichgültig gegenüberstehen.

Die Kapelle liegt am Ende des Rundgangs durch die Vatikanischen Museen, einen eigenen Eingang gibt es nicht. Fotografieren ist im Inneren verboten und du musst leise sprechen; die Aufseher achten streng darauf. Nimm ein Fernglas mit oder setz dich einfach auf eine Bank an der Wand: So kannst du die Details der Decke betrachten, ohne dass dir der Nacken wehtut. Wenn du zur Öffnung kommst, findest du in der Kapelle noch einen freien Sitzplatz.

  • So kommst du hinein: mit einem Ticket für die Vatikanischen Museen, am Ende des Hauptrundgangs.
  • Tipp: Plane mindestens 20 Minuten für die Kapelle ein und reserviere für den Vatikan insgesamt einen halben Tag.

6. Stanzen des Raffael

Innenraum der Stanza della Segnatura mit Raffaels Fresken

Die Stanzen nehmen vier Räume der ehemaligen päpstlichen Gemächer im Apostolischen Palast ein. Papst Julius II. übertrug ihre Ausgestaltung dem jungen Raffael, der damals etwa fünfundzwanzig war. Die Arbeit zog sich über Jahre hin und ging nach seinem Tod weiter. In der Stanza della Segnatura siehst du die „Schule von Athen" mit Platon, Aristoteles und Pythagoras und gegenüber die „Disputa" über das Sakrament der Eucharistie.

Die Fresken spiegeln das Programm des päpstlichen Hofes wider: Philosophie, Theologie, Dichtung und Recht. Unter den Figuren erkennst du Zeitgenossen des Künstlers, darunter Michelangelo und Raffael selbst. Den Konstantinssaal malten die Schüler des Meisters nach seinen Entwürfen aus. Die Stanzen liegen auf dem Rundgang vor der Sixtinischen Kapelle, du gehst also mit demselben Ticket hindurch.

  • Tipp: Suche in der „Schule von Athen" Raffaels Selbstporträt am rechten Rand des Freskos; er blickt den Betrachter direkt an.

7. Petersdom

Die Fassade des Petersdoms und die Statue des Apostels

Der Petersdom steht über der Stelle, an der der Überlieferung nach der Apostel Petrus begraben wurde, nachdem er unter Nero hingerichtet worden war. Die erste Basilika ließ Kaiser Konstantin errichten, und am heutigen Bau wurde mehr als ein Jahrhundert lang gearbeitet, von 1506 bis 1626. Bramante, Raffael, Michelangelo, der die Kuppel entwarf, und Carlo Maderno waren alle daran beteiligt. Im Inneren steht unter der Kuppel Berninis Bronzebaldachin über dem Papstaltar.

Rechts vom Eingang befindet sich Michelangelos „Pietà" hinter Schutzglas. Pilger berühren seit Jahrhunderten den Fuß der Bronzestatue des heiligen Petrus, und er ist sichtbar abgenutzt. In den Grotten unter der Basilika ruhen viele Päpste. Für die Schatzkammer mit ihren liturgischen Gegenständen brauchst du ein eigenes Ticket, und auf die Kuppel kannst du zu Fuß oder teilweise mit dem Aufzug hinauf, ebenfalls gegen Gebühr.

Der Petersdom ist täglich von 7:00 bis 20:00 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist wegen der Schlange an der Sicherheitskontrolle um 19:15 Uhr (Stand: 09/2026, Basilica di San Pietro). Der Eintritt in die Basilika selbst ist frei. Kleide dich dezent: Schultern und Knie müssen bedeckt sein, sonst wirst du nicht hineingelassen.

  • Anreise: Metrolinie A bis Ottaviano, Straßenbahn 19 bis Risorgimento, Busse 40 und 64 ins Borgo-Viertel.
  • Der Haken: Die Sicherheitskontrolle befindet sich auf dem Platz, und an einem Vormittag in der Hochsaison dauert das Anstehen bis zu einer Stunde.

8. Pantheon

Die Fassade des Pantheons in Rom mit Portikus und Säulen© NikonZ7II · CC BY-SAFoto: NikonZ7II, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Pantheon wurde unter Kaiser Hadrian um 125 n. Chr. an der Stelle eines älteren Tempels des Agrippa erbaut. Die Inschrift am Giebel nennt bis heute Agrippa. Der Tempel war allen Göttern geweiht, und im 7. Jahrhundert wurde er zu einer christlichen Kirche. Genau deshalb wurde der Bau nicht als Steinlieferant abgetragen und ist fast unversehrt auf uns gekommen.

Die Kuppel des Pantheons ist bis heute die größte unbewehrte Betonkuppel der Welt. Die Römer machten sie mit Kassetten und einem nach oben hin leichteren Zuschlagstoff leichter. In der Mitte der Kuppel befindet sich das offene Opaion mit etwa neun Metern Durchmesser. Das Licht wandert als runder Fleck über die Wände, und bei Regen fällt das Wasser direkt auf den Marmorboden und fließt durch kleine Löcher ab.

Im Inneren sind Raffael und die ersten Könige des geeinten Italien begraben. Raffaels Grab befindet sich links vom Altar und trägt eine lateinische Grabinschrift von Kardinal Bembo. Das Pantheon beeindruckte die Architekten der Renaissance, und die Kuppel des Petersdoms war in vieler Hinsicht eine Antwort darauf. Stell dich unter das Opaion und schau nach oben: So erfasst du die Dimensionen am besten.

Seit 2023 kostet das Pantheon Eintritt; das Ticket ist günstig, und für Kinder gibt es Ermäßigungen. Komm gleich nach der Öffnung, denn bis zum Nachmittag bildet sich am Portikus eine dichte Schlange. Auf der Piazza della Rotonda vor dem Tempel steht ein Brunnen mit einem Obelisken, und ringsum gibt es jede Menge Cafés. Am Tisch sind die Preise dort spürbar höher als in den Gassen nebenan.

  • Adresse: Piazza della Rotonda.
  • Anreise: Busse 40 und 64 bis Largo di Torre Argentina, dann 5 Minuten zu Fuß; die nächsten Metrostationen, Spagna und Barberini, sind etwa 15 Minuten entfernt.
  • Der Haken: Am Sonntagvormittag wird die Messe gefeiert, und der Einlass für Touristen ist eingeschränkt.

9. Petersplatz

Panoramablick auf den Petersplatz im Vatikan© Diliff · CC BY-SAFoto: Diliff, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia Commons

Der Platz vor der Basilika entstand, als die Kirche nicht mehr alle Pilger fassen konnte. Entworfen hat ihn Gian Lorenzo Bernini im 17. Jahrhundert. Zwei halbkreisförmige Kolonnaden umfassen den Raum wie die geöffneten Arme der Kirche. Fast dreihundert Säulen stehen in vier Reihen hintereinander, und auf der Balustrade darüber reihen sich Heiligenstatuen.

In der Mitte steht ein ägyptischer Obelisk, der schon zur Zeit Caligulas nach Rom gebracht wurde. Im 16. Jahrhundert versetzte man ihn unter enormem Aufwand hierher, wofür Hunderte Arbeiter und Pferde nötig waren. Zu beiden Seiten sprudeln zwei Brunnen, von Maderno und Bernini. Suche die runden Platten im Pflaster zwischen dem Obelisken und den Brunnen. Wenn du dich auf eine davon stellst, verschmelzen die vier Säulenreihen zu einer.

Vor den Stufen der Basilika stehen Statuen der Apostel Petrus und Paulus. Rechts über der Kolonnade siehst du den Apostolischen Palast. Sonntags um zwölf Uhr betet der Papst in der Regel von einem Fenster des Palastes aus das Angelusgebet. Die Generalaudienz des Papstes findet mittwochs auf dem Platz statt. Zu diesen Zeiten füllen Tausende Menschen den Platz, und die Sicherheitskontrolle am Eingang der Basilika geht langsamer voran.

Wenn du nur ein paar Tage in Rom hast, beginne den Vatikan mit dem Platz. Komm früh, solange wenig Menschen unterwegs sind, sieh dir die Kolonnade und den Obelisken an und geh dann zum Eingang der Museen. Der Weg an den vatikanischen Mauern entlang dauert etwa 15 Minuten. Mittagessen kannst du entspannter im Viertel Prati: Dort gibt es weniger Touristenmenüs als direkt an der Kolonnade.

  • Anreise: Metrolinie A bis Ottaviano, Busse 40 und 64 bis zu ihren Endhaltestellen beim Borgo.
  • Der Haken: Rund um die Kolonnade sind Taschendiebe und aufdringliche „Helfer" unterwegs. Trag deine Tasche vor dem Körper und nimm keine „Geschenke" auf der Straße an, etwa Armbänder: Fast immer folgt darauf eine Geldforderung.

10. Forum Romanum

Die Ruinen des Forum Romanum mit antiken Säulen und einem Bogen

Das Forum war das Zentrum des öffentlichen Lebens im antiken Rom. Hier zogen Triumphzüge durch, hier tagte der Senat, wurden Reden gehalten und Gesetze verabschiedet. Erhalten sind der Titusbogen und der Septimius-Severus-Bogen sowie die Säulen des Saturntempels und des Tempels von Castor und Pollux. Die Kurie, in der der Senat zusammentrat, steht fast unversehrt da, weil sie in eine Kirche umgewandelt wurde.

Über dem Forum erhebt sich der Palatin, der Hügel der Kaiserpaläste. Von dort hast du einen guten Blick über das ganze Tal der Ruinen. Von oben lässt sich die Anlage leichter verstehen: Von unten verschwimmen die zerbrochenen Säulen zu einem einzigen Feld. Du brauchst bequeme Schuhe und Wasser, denn zwischen den Ruinen gibt es wenig Schatten.

Der Eintritt zum Forum und zum Palatin erfolgt mit dem Kombiticket für das Kolosseum. Der Haupteingang liegt an der Via della Salara Vecchia, 5/6, ein weiterer befindet sich am Titusbogen. Die Öffnungszeiten wechseln mit den Jahreszeiten, im Sommer länger und im Winter kürzer, prüfe sie also, wenn du dein Zeitfenster kaufst. Nimm einen Audioguide oder eine Führung, sonst ermüden Steine ohne Zusammenhang schnell.

In der Nähe der Eingänge stehen oft Leute in Gladiatorenkostümen. Ein Foto mit ihnen ist nicht kostenlos, vereinbare also vorher einen Preis oder geh einfach vorbei. Wenn du das antike Zentrum mit einem Guide sehen möchtest, wirf einen Blick auf die Tourenauswahl unten.

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Touren und Tickets in Rome

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  • Anreise: Metrolinie B bis Colosseo, dann 5 Minuten zu Fuß von der Station zum Eingang an der Via dei Fori Imperiali.

11. Santa Maria Maggiore

Die rückwärtige Fassade der Basilika Santa Maria Maggiore mit ihrem Glockenturm in Rom© Cedrichoyer · CC BY-SAFoto: Cedrichoyer, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Santa Maria Maggiore ist eine der vier Papstbasiliken Roms. Der Legende nach erschien die Jungfrau Maria Papst Liberius im Traum und trug ihm auf, dort eine Kirche zu bauen, wo im Sommer Schnee fallen würde. Am Morgen des 5. August bedeckte Schnee die Kuppe des Esquilin. Zur Erinnerung daran schweben jedes Jahr am 5. August weiße Blütenblätter von der Decke der Basilika herab, und am Abend geht das Fest auf dem Platz weiter.

Die Basilika hat ihre Mosaiken aus dem 5. Jahrhundert an den Wänden des Langhauses und am Triumphbogen bewahrt. Der Boden ist in einem Kosmatenmuster aus farbigem Marmor verlegt. Die Kassettendecke wurde der Überlieferung nach mit dem ersten Gold vergoldet, das aus Amerika gebracht wurde. Der Glockenturm ist mit etwa 75 Metern der höchste in Rom.

In der Krypta unter dem Hochaltar befinden sich Fragmente der Krippe, in der der Überlieferung nach das Jesuskind lag. Darüber steht eine Statue des knienden Papstes Pius IX. Die Paulinische Kapelle birgt die Ikone Salus Populi Romani, eine der am meisten verehrten der Stadt. Im April 2025 wurde Papst Franziskus in einem Seitenschiff der Basilika beigesetzt (Stand: 09/2026, Basilica di Santa Maria Maggiore). Auch Berninis Grab befindet sich hier.

Der Eintritt in die Basilika ist frei. Deine Kleidung muss Schultern und Knie bedecken, wie in den anderen Kirchen Roms. Wenn du in der Nähe des Bahnhofs Termini wohnst, beginne deinen Tag genau hier, solange es drinnen ruhig ist.

  • Adresse: Piazza di Santa Maria Maggiore, 42.
  • Anreise: zu Fuß vom Bahnhof Termini über die Via Cavour, etwa 10 Minuten.
  • Der Haken: Am Grab von Papst Franziskus kann es Schlangen geben, und während der Gottesdienste ist ein Teil des Langhauses gesperrt.

12. Caracalla-Thermen

Die Ruinen der Caracalla-Thermen in Rom© Ethan Doyle White · CC BY-SAFoto: Ethan Doyle White, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Caracalla-Thermen (Terme di Caracalla) wurden im frühen 3. Jahrhundert unter Kaiser Caracalla erbaut. Das war nicht bloß eine Badeanlage, sondern ein städtisches Freizeitzentrum. Es gab kalte, warme und heiße Säle, ein Freiluftbecken, Sportplätze, Bibliotheken und Gärten. Hunderte Menschen konnten hier gleichzeitig baden.

Heute sind von der Anlage mehrere Stockwerke hohe Mauern und Fragmente von Mosaikböden geblieben. An der Dicke des Mauerwerks kannst du dir leicht vorstellen, wie viel Stein und Ziegel in den Bau geflossen sind. Unter der Erde sind die Versorgungsgänge erhalten, in denen Sklaven die Öfen heizten und das Wasser heranschafften.

Im Sommer bilden die Ruinen die Kulisse für das Festival der Oper Rom und für Open-Air-Konzerte. Eine Aufführung in den Thermen solltest du frühzeitig planen, denn die Tickets sind schnell ausverkauft. Tagsüber ist es hier spürbar ruhiger als am Kolosseum, und du kannst stundenlang durch die Ruinen streifen. Die Thermen liegen etwas abseits der Hauptroute und lassen sich deshalb gut mit dem Aventin und dem Circus Maximus verbinden.

  • Adresse: Viale delle Terme di Caracalla, 52.
  • Anreise: Metrolinie B bis Circo Massimo, dann etwa 10 Minuten zu Fuß.

13. Trevi-Brunnen

Ein Marmorpferd am Trevi-Brunnen© Stefano Lovato from Bologna, Italia · CC BYFoto: Stefano Lovato from Bologna, Italia, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Der Trevi-Brunnen steht am Ende des antiken Aquädukts Aqua Virgo, der Rom schon zu Agrippas Zeiten mit Wasser versorgte. Der heutige Brunnen entstand nach einem Entwurf von Nicola Salvi, die Arbeiten dauerten von 1732 bis 1762. Er ist direkt an die Fassade des Palazzo Poli angebaut, sodass Gebäude und Skulptur wie eine einzige Szene wirken. In der Mitte steht Okeanos auf einem Muschelwagen, den Seepferde mit Tritonen ziehen. In den Nischen zu beiden Seiten stehen die Allegorien des Überflusses und der Gesundheit.

Der Brauch verlangt, eine Münze über die Schulter zu werfen, damit du sicher nach Rom zurückkehrst. Die Münzen werden regelmäßig eingesammelt und für wohltätige Zwecke gespendet. Der Brunnen ist aus Filmen bekannt: In Fellinis „La Dolce Vita" steigt die Figur von Anita Ekberg nachts ins Becken, und in „Ein Herz und eine Krone" geht die Figur von Audrey Hepburn an ihm vorbei. Baden im Brunnen ist verboten, und dafür werden saftige Bußgelder verhängt.

Seit dem 2. Februar 2026 kostet der Zutritt zum Bereich direkt am Becken, unten am Wasser, 2 € (Stand: 09/2026, Meldung von Turismo Roma zum Trevi-Ticket). Den Brunnen vom Platz aus anzusehen ist weiterhin kostenlos. Die beste Zeit für Fotos ist der frühe Morgen oder der späte Abend, wenn sich die Menge lichtet und die Beleuchtung dem Stein einen warmen Schimmer gibt.

  • Anreise: Metrolinie A bis Barberini oder Spagna, dann 10 Minuten zu Fuß durch die Gassen.
  • Der Haken: Der Platz ist klein, und tagsüber stehen die Menschen in mehreren Reihen an der Brüstung.

14. Augustusforum

Säulen des Mars-Ultor-Tempels auf dem Augustusforum© Chabe01 · CC BY-SAFoto: Chabe01, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Augustusforum gehört zur Gruppe der Kaiserforen, die neben dem Forum Romanum entstanden, als das alte Zentrum zu eng geworden war. Augustus weihte den Haupttempel Mars dem Rächer, zum Dank für seinen Sieg über Caesars Mörder. Vom Tempel sind mehrere korinthische Säulen, ein Teil des Podiums und die Stufen erhalten.

Hinter dem Tempel steht noch immer eine hohe Mauer aus Tuffstein. Sie trennte das Forum vom armen, brandgefährdeten Viertel Subura. Fragmente der Skulpturen und des Bauschmucks des Forums werden im Museum der Kaiserforen in den Trajansmärkten aufbewahrt. Die Ruinen selbst sind von der Via dei Fori Imperiali aus kostenlos gut zu sehen, und abends sind sie beleuchtet.

Um zu verstehen, wie die Kaiserforen angelegt sind, geh die Straße vom Kolosseum bis zur Piazza Venezia entlang. Unterwegs siehst du die Foren von Augustus, Nerva, Trajan und Caesar; die beiden letzten stellen wir weiter unten vor.

  • Anreise: Metrolinie B bis Colosseo, dann 10 Minuten zu Fuß die Via dei Fori Imperiali entlang.

15. Rocca Savella und der Orangengarten

Eine Allee aus Schirmpinien am Abend mit Blick auf die Kuppel des Petersdoms© Lasagnolo9 · CC BY-SAFoto: Lasagnolo9, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Clivo di Rocca Savella ist ein alter gepflasterter Weg, der vom Tiberufer auf den Aventin hinaufführt. Links begrenzt ihn die Mauer der mittelalterlichen Festung der Familie Savelli, rechts wachsen Zypressen und Efeu. Der Anstieg ist kurz, aber steil, und nach wenigen Minuten bleibt der Lärm der Stadt unten zurück.

Oben beginnt der Savello-Park, den die Römer Orangengarten (Giardino degli Aranci) nennen. Seine Terrasse bietet einen weiten Blick über die Kuppeln des Zentrums und den Petersdom. Wenn du vertraute Orte aus einem neuen Blickwinkel sehen willst, komm bei Sonnenuntergang hierher. Der Eintritt in den Garten ist frei.

Der Ort liegt zentral, nicht weit vom Circus Maximus. Von hier sind es fünf Minuten zum Schlüsselloch der Malteserritter und zur Basilika Santa Sabina. Nimm eine Kamera mit: Von der Terrasse gelingen dir Aufnahmen, auf denen die Stadt nicht sofort zu erkennen ist.

  • Anreise: Metrolinie B bis Circo Massimo, dann zu Fuß die Via di Santa Sabina entlang, oder von unten vom Lungotevere Aventino aus.

16. Coppedè-Viertel

Das Coppedè-Viertel (Quartiere Coppedè) liegt im Stadtteil Trieste, nördlich des historischen Zentrums und abseits der Touristenrouten. Der Architekt Gino Coppedè baute es in den 1910er- und 1920er-Jahren. Auftraggeber war die Baufirma des Unternehmers Cerruti. Coppedè mischte Jugendstil, Neugotik, Barock und mittelalterliche Motive, und das Ergebnis ist eine Kulisse, die wie eine Märchenstadt aussieht.

Der Bogen an der Via Dora im Coppedè-Viertel© Luca Nebuloni · CC BYFoto: Luca Nebuloni, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Den Eingang ins Viertel markiert ein riesiger Bogen zwischen den beiden Botschafterpalästen (Palazzi degli Ambasciatori). Unter dem Bogen hängt ein schmiedeeiserner Kronleuchter, und darüber steht an der Fassade eine Figur der Madonna mit Kind. Sieh dir die Fassaden genau an: Du findest Masken, Bienen, Spinnen und Wappen. Jedes Detail wurde von Hand gefertigt, und hundert Jahre später sieht das Viertel fast genauso aus wie bei seiner Eröffnung.

Hinter dem Bogen gelangst du zur Piazza Mincio, dem Hauptplatz des Viertels. In der Mitte steht der Froschbrunnen (Fontana delle Rane). Steinerne Frösche sitzen rund um den Rand des oberen Beckens und speien Wasserstrahlen, während sie unten von Figuren umgeben sind, die Muscheln halten. Daneben steht der Villino delle Fate, das „Feenhäuschen", mit Malereien, die Florenz und Venedig zeigen.

Das Viertel war für die Mittelschicht gedacht, doch seine ungewöhnliche Architektur zog schnell wohlhabende Käufer an. Heute gehören die Wohnungen hier zu den teuersten in Rom. Die Häuser sind bewohnt, verhalte dich also ruhig und geh nicht in die Innenhöfe. Ein Spaziergang dauert etwa eine Stunde und lässt sich gut mit der Villa Torlonia verbinden.

  • Anreise: Straßenbahnen 3 und 19 bis Piazza Buenos Aires, dann 5 Minuten zu Fuß; etwa 20 Minuten von der Metrostation Policlinico.

17. Casina delle Civette

Das Gebäude der Casina delle Civette zwischen den Bäumen© Hugo DK · CC BY-SAFoto: Hugo DK, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Casina delle Civette, das „Haus der Eulen", steht im Park der Villa Torlonia. Im 19. Jahrhundert stand hier ein bescheidenes Chalet im Schweizer Stil. Anfang des 20. Jahrhunderts verwandelte Fürst Giovanni Torlonia es in ein verspieltes Herrenhaus mit Türmchen, Majolika und Buntglas. Die Eule war sein persönliches Emblem, und Eulen tauchen überall auf, in den Glasfenstern, an den Möbeln und im Dekor.

Heute beherbergt das Haus ein Museum für Jugendstil-Glasmalerei. Ein Erwachsenenticket einschließlich Ausstellung kostet 10,50 € (Stand: 09/2026, Musei di Villa Torlonia). Im selben Park steht das Casino Nobile, für das es ein eigenes Ticket gibt. Du kannst ein Kombiticket kaufen, wenn du beide Gebäude sehen möchtest.

  • Adresse: Via Nomentana, 70, Park der Villa Torlonia.
  • Anreise: Busse entlang der Via Nomentana; etwa 15 Minuten zu Fuß vom Coppedè-Viertel.

18. Jüdisches Viertel

Die jüdische Gemeinde Roms gehört zu den ältesten in Europa: Sie lebt seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. in der Stadt. 1555 ordnete Papst Paul IV. Carafa an, alle Juden in ein ummauertes Ghetto am Tiber umzusiedeln. Den Bewohnern waren die meisten Berufe verwehrt, und sie mussten Erkennungszeichen tragen. Endgültig aufgehoben wurde das Ghetto erst nach der Einigung Italiens im 19. Jahrhundert.

Der Portikus der Octavia im jüdischen Viertel von Rom© Jorge Franganillo · CC BYFoto: Jorge Franganillo, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Die Geschichte des Viertels ist schmerzhaft, doch heute ist es nach wie vor eine der lebendigsten Ecken des Zentrums. Über den Häusern erhebt sich die Kuppel der Großen Synagoge, und daneben befindet sich das Jüdische Museum von Rom. Am Portikus der Octavia stehen antike Säulen, die in mittelalterliche Mauern eingebaut sind. Hier siehst du deutlich, wie in Rom die Schichten verschiedener Epochen in einem einzigen Gebäude zusammenleben.

Suche unbedingt die Piazza Mattei und den Schildkrötenbrunnen (Fontana delle Tartarughe) vor dem Palazzo Mattei. Der Legende nach verspielte Herzog Mattei beim Kartenspiel ein ganzes Vermögen, und der Vater der Braut beschloss, die Hochzeit abzusagen. Um seinen Einfluss zu beweisen, ließ der Herzog in einer einzigen Nacht einen Brunnen unter den Fenstern des Palastes errichten. Am Morgen sah sein künftiger Schwiegervater den Brunnen und überlegte es sich anders.

Die Legende ist hübsch, aber Historiker bestätigen sie nicht: Der Brunnen stammt aus dem 16. Jahrhundert, und die Schildkröten kamen später hinzu. Im Viertel findest du koschere Bäckereien und Restaurants mit römisch-jüdischer Küche. Probiere die frittierten Artischocken „alla giudia"; in der Saison werden sie fast überall serviert. Komm vor dem Mittagessen, denn viele Lokale sind am Freitagabend und am Samstag geschlossen.

  • Anreise: Straßenbahn 8 bis Arenula, dann 5 Minuten zu Fuß; etwa 10 Minuten vom Kapitol.

19. Botanischer Garten

Ein Palmenhain und eine Wiese im Botanischen Garten von Rom© Pierfelice Licitra · CC BYFoto: Pierfelice Licitra, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Der Botanische Garten von Rom (Orto Botanico di Roma) zieht sich den Hang des Gianicolo im Viertel Trastevere hinunter. Er gehört zur Universität La Sapienza und nimmt die ehemaligen Gärten des Palazzo Corsini ein. Die Sammlung umfasst Tausende Pflanzenarten: Palmen, einen Bambushain, einen japanischen Garten und Gewächshäuser. Die Wege führen den Hang hinauf, und von oben siehst du zwischen den Bäumen die Dächer der Stadt.

Der Garten ist ein guter Ort für eine Pause zwischen den Museen, besonders bei Hitze. Der Eintritt ist kostenpflichtig, und am wenigsten los ist montags und am Abend. Nimm Wasser mit, denn im Garten gibt es fast keine Cafés.

  • Adresse: Largo Cristina di Svezia, 23 A.
  • Anreise: Straßenbahn 8 bis Trastevere, dann 15 Minuten zu Fuß die Via della Lungara entlang.

20. Ludus Magnus

Die Ruinen des Ludus Magnus mit dem Kolosseum im Hintergrund

Der Ludus Magnus wird oft als „Kolosseum im Miniaturformat" bezeichnet. Es sind die Ruinen der wichtigsten Gladiatorenschule Roms, die unter Domitian neben dem Amphitheater errichtet wurde. In der Mitte lag eine ovale Übungsarena mit Zuschauerplätzen, umgeben von den Unterkünften der Kämpfer. Ein unterirdischer Gang führte, so vermuten Archäologen, direkt zum Kolosseum.

Die Schule wurde erst im 20. Jahrhundert entdeckt, und auf Touristenrouten taucht sie selten auf. Zu den Ruinen hinuntersteigen kannst du nicht, aber von oben, von der Via Labicana aus, ist alles kostenlos gut zu sehen. Wenn dich Gladiatoren interessieren, halte hier nach dem Kolosseum fünf Minuten an: Du bekommst ein Gefühl dafür, wie die Kämpfer lebten und trainierten, bevor sie die Arena betraten.

  • Anreise: Metrolinie B bis Colosseo, dann 3 Minuten zu Fuß von der Station die Via Labicana entlang.

21. Vierströmebrunnen

Der Vierströmebrunnen auf der Piazza Navona© Nicholas Gemini · CC BY-SAFoto: Nicholas Gemini, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Vierströmebrunnen (Fontana dei Quattro Fiumi) steht in der Mitte der Piazza Navona. Gian Lorenzo Bernini schuf ihn 1651 für Papst Innozenz X., dessen Familienpalast am Platz liegt. Ein etwa 16 Meter hoher Granitobelisk erhebt sich über einem Felsen aus Travertin. Der Obelisk wurde in römischer Zeit unter Domitian gefertigt und lag später im Circus des Maxentius an der Via Appia.

Um den Obelisken rankt sich eine Stadtlegende von einem „Fluch": Beide Kaiser, die ihn aufstellen ließen, starben eines gewaltsamen Todes. Bernini und Innozenz X. blieben verschont, und beide wurden achtzig Jahre alt. Auf der Spitze des Obelisken sitzt eine Taube mit einem Olivenzweig, das Wappentier der Familie Pamphilj.

Vier riesige Figuren verkörpern die großen Flüsse der damals bekannten Erdteile: Donau, Nil, Ganges und Río de la Plata. Daneben sind eine Palme, ein Löwe, ein Pferd und eine Schlange in den Stein gehauen. Das Wasser kommt über einen alten Aquädukt. Der Platz hat die Form des antiken Stadions des Domitian bewahrt, und wenn du auf der Nordseite zu dessen Überresten hinuntersteigst, siehst du, woher das lang gestreckte Oval kommt.

  • Anreise: Busse 40 und 64 bis Corso Vittorio Emanuele, dann 5 Minuten zu Fuß.
  • Tipp: Geh einmal ganz um den Brunnen herum, denn jeder Fluss blickt in eine andere Richtung.

22. Neptunbrunnen

Der Neptunbrunnen mit einer Figur mit Dreizack und einem Pferd© Fiat 500e · CC BY-SAFoto: Fiat 500e, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Neptunbrunnen (Fontana del Nettuno) schließt die Piazza Navona am nördlichen Ende ab. Das Becken wurde in den 1570er-Jahren nach einem Entwurf von Giacomo della Porta gebaut. Fast drei Jahrhunderte lang stand der Brunnen ohne Skulpturen da, und in der Nähe arbeiteten Kupferschmiede in ihren Werkstätten, weshalb die Römer ihn den „Brunnen der Kesselschmiede" nannten.

Die Statuen kamen erst 1878 hinzu, nach einem städtischen Wettbewerb. Die Jury kombinierte die Entwürfe zweier Bildhauer. Antonio Della Bitta schuf Neptun im Kampf mit einem Kraken. Gregorio Zappalà ergänzte die Nereiden, Putten und Seepferde. Die Szene des Kampfes mit dem Kraken beruht auf keinem antiken Mythos; sie ist eine Erfindung des 19. Jahrhunderts.

Der Brunnen ist im neobarocken Stil gehalten und passt gut zum barocken Platz. Am Morgen, während die Maler ihre Staffeleien aufbauen, kannst du dir die Skulpturen in Ruhe ansehen.

23. Circus Maximus

Panorama der Senke des Circus Maximus in Rom© Rione Colonna · CC BYFoto: Rione Colonna, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons

Der Circus Maximus (Circo Massimo) liegt im Tal zwischen Palatin und Aventin. Er war die größte Pferderennbahn der antiken Welt. Der Überlieferung nach raubten die Römer hier zur Zeit des Romulus die Sabinerinnen. Wagenrennen fanden schon in der Königszeit statt, und die Feste waren mit den Göttern der Ernte verbunden.

Bis zu zwölf Wagen fuhren gleichzeitig über die Bahn. Julius Caesar vergrößerte die Tribünen, und unter späteren Kaisern fasste der Circus mehr Zuschauer als jedes Stadion der Neuzeit. Die unteren Reihen waren aus Stein, für den Adel, und die oberen aus Holz, für die einfachen Bürger. Unter den Tribünen machten Schenken und Läden ihre Geschäfte.

Der Circus brannte mehrmals, die hölzernen Ränge stürzten mitsamt der Menge ein, und er wurde wieder aufgebaut. Die letzten Rennen fanden im 6. Jahrhundert statt, danach wurde der Stein für neue Bauten abtransportiert. Die beiden ägyptischen Obelisken, die auf der Mittelbarriere standen, wurden schon vor langer Zeit auf die Piazza del Popolo und zur Lateranbasilika versetzt.

Heute liegt an der Stelle des Circus eine lange grüne Mulde. Hier finden große Konzerte und Stadtfeste statt. Der Eintritt ist frei, und du kannst die Rennbahn entlanggehen und zu den Ruinen der Paläste auf dem Palatin hinaufschauen. Am östlichen Ende sind Fragmente der Tribünen und ein mittelalterlicher Turm erhalten.

  • Anreise: Metrolinie B bis Circo Massimo, der Ausgang führt direkt zur Arena.

24. Trajansforum

Die Trajanssäule zwischen den Ruinen des Forums in Rom© Bgabel · CC BY-SAFoto: Bgabel, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Das Trajansforum ist das letzte und größte der Kaiserforen. Es wurde im frühen 2. Jahrhundert eröffnet und mit der Beute aus der Eroberung Dakiens bezahlt. Der Entwurf wird dem Architekten Apollodor von Damaskus zugeschrieben. Der antike Historiker Cassius Dio schrieb, er habe sich später mit Kaiser Hadrian überworfen und sei hingerichtet worden, doch moderne Historiker bezweifeln diese Darstellung.

Im Zentrum der Anlage stand die Basilica Ulpia, eine gewaltige Halle für Gerichtsverhandlungen und Geschäftstreffen. Von ihr sind Säulenreihen geblieben. Hinter der Basilika steht die Trajanssäule, mit Sockel etwa 38 Meter hoch. Das spiralförmige Relief darauf erzählt die Geschichte der Dakerkriege und umfasst mehr als zweitausend Figuren.

Die Trajansmärkte (Mercati di Traiano) erheben sich im Halbkreis über dem Forum. Hier gab es Läden, Lager und Amtsräume. Heute ist in dem Gebäude das Museum der Kaiserforen untergebracht, und von seinen Terrassen siehst du das Forum von oben. Die Säule und die Ruinen lassen sich auch kostenlos von der Straße aus betrachten.

  • Anreise: Busse zur Piazza Venezia, dann 3 Minuten zu Fuß.

25. Caesarforum

Die Ruinen des Caesarforums mit Säulen und einem Bogen© This Photo was taken by Wolfgang Moroder . Feel free to use my photos, but please mention me as the author and send me a · CC BY-SAFoto: This Photo was taken by Wolfgang Moroder . Feel free to use my photos, but please mention me as the author and send me a, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Das Caesarforum ist das erste der Kaiserforen. Julius Caesar begann 54 v. Chr., dafür Grundstücke aufzukaufen, und das Gelände hatte einen sehr hohen Preis, denn Häuser im Zentrum kosteten ein Vermögen. Auf diese Weise erweiterte Caesar das beengte Forum Romanum und stärkte zugleich seine politische Stellung.

Das wichtigste Bauwerk war der Tempel der Venus Genetrix. Caesar betrachtete Venus als Stammmutter seiner Familie, der Julier. Daneben standen eine Basilika, in der Geschäfte abgeschlossen wurden, und Reihen von Läden. Nach dem Brand im Jahr 80 n. Chr. wurde das Forum unter Domitian und Trajan wiederhergestellt.

Im Tempel stellte Caesar neben die Statue der Göttin eine vergoldete Statue der Kleopatra. Für die Römer war das eine Provokation: Eine fremde Königin stand in einem Heiligtum im Herzen der Stadt. Gesten wie diese nährten Gerüchte, der Diktator träume von der Königsherrschaft.

Heute sind von der Anlage drei Säulen des Tempels, ein Teil der Arkadengalerie mit den Läden und Fragmente des Pflasters geblieben. An der Via dei Fori Imperiali steht eine Bronzestatue Caesars. Sie ist eine moderne Kopie einer antiken Marmorstatue, deren Original auf dem Kapitol aufbewahrt wird. Die Ruinen kannst du kostenlos vom Gehweg aus sehen, und abends sind sie beleuchtet.

  • Anreise: Metrolinie B bis Colosseo oder Busse zur Piazza Venezia.

26. Villa Medici

Die Villa Medici in Rom mit ihren Türmen und dem Garten© Laterbat · CC BY-SAFoto: Laterbat, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Villa Medici steht auf dem Pincio neben Trinità dei Monti. In der Antike lagen hier die Gärten des Lucullus. In ihnen wurde, so berichten Historiker, Messalina, die dritte Frau von Kaiser Claudius, getötet, nachdem eine Verschwörung aufgedeckt worden war. Römische Autoren machten Messalinas Namen zum Inbegriff der Ausschweifung.

Im 16. Jahrhundert kaufte Kardinal Ferdinando de' Medici das Grundstück mit seinen Weinbergen. Die Villa erhielt eine strenge Fassade zur Stadt hin und eine reich geschmückte Fassade zum Garten, in die antike Reliefs eingelassen sind. Die Medici sammelten antike Skulpturen, und einige der Funde wurden in den Gärten aufgestellt.

Seit 1803 ist in der Villa die Französische Akademie in Rom untergebracht (Stand: 09/2026, die Geschichte der Villa auf ihrer Website). Wenn du dich für Kunst interessierst, ist gut zu wissen, dass die Stipendiaten des Prix de Rome hierher zogen und dass heute die Residenten der Akademie in der Villa leben und arbeiten. Das Gebäude gehört noch immer Frankreich.

Hinein kommst du nur mit einem Guide. Die Führung dauert anderthalb Stunden und kostet 18 €, ein ermäßigtes Ticket 15 €, und für unter 18-Jährige ist der Eintritt frei (Stand: 09/2026, Villa Medici). Du siehst die Gärten, die Loggia und Ferdinandos Studierzimmer mit seinen Vogelmalereien.

  • Adresse: Viale della Trinità dei Monti, 1.
  • Anreise: Metrolinie A bis Spagna, dann die Spanische Treppe hinauf.

27. Engelsburg

Die Engelsburg bei Nacht, von der Brücke aus gesehen© Livioandronico2013 · CC BY-SAFoto: Livioandronico2013, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Engelsburg begann als Mausoleum von Kaiser Hadrian, erbaut im 2. Jahrhundert. Das zylindrische Grabmal stand auf einem quadratischen Sockel und war mit Marmor verkleidet. Später wurde das Mausoleum in die Stadtmauern einbezogen und zur Festung. Während der Belagerungen durch die Westgoten wurden die antiken Statuen und Schätze des Grabmals geplündert.

Der Name geht auf eine Legende aus dem Jahr 590 zurück. Während einer Pestepidemie sah Papst Gregor der Große über dem Mausoleum den Erzengel Michael, der sein Schwert in die Scheide steckte. Bald darauf endete die Epidemie. Seitdem steht auf der Spitze eine Statue des Engels, und die heutige Bronzefigur stammt aus dem 18. Jahrhundert.

Im Mittelalter und in der Renaissance diente die Burg als päpstliche Festung, Gefängnis und Zufluchtsort. Der überdachte Gang Passetto di Borgo verbindet sie mit dem Vatikan. Über ihn floh Papst Clemens VII. während des Sacco di Roma im Jahr 1527. In der Burg gibt es prunkvolle päpstliche Gemächer ebenso wie enge Zellen, in denen Gefangene festgehalten wurden.

Heute ist hier das Nationalmuseum der Engelsburg untergebracht. Die größte Belohnung für den Aufstieg wartet auf der oberen Terrasse: Von dort siehst du den Tiber, die Brücke und die Kuppel des Petersdoms. Der Eintritt ist kostenpflichtig, prüfe also die aktuellen Preise, wenn du dein Ticket kaufst.

  • Adresse: Lungotevere Castello, 50.
  • Anreise: Metrolinie A bis Lepanto, dann 15 Minuten zu Fuß; etwa 10 Minuten vom Petersplatz.

28. Engelsbrücke

Die Engelsbrücke über den Tiber in Rom© Blackcat · CC BY-SAFoto: Blackcat, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Engelsbrücke ließ Hadrian im 2. Jahrhundert bauen, um das Marsfeld mit seinem Mausoleum zu verbinden. Heute ist die Brücke Fußgängern vorbehalten und führt direkt zu den Toren der Burg. Die mittleren Bögen haben ihr antikes Mauerwerk weitgehend bewahrt.

Die Geschichte der Brücke ist düsterer als ihr Aussehen. Auf dem Platz an ihrem Zugang wurden öffentliche Hinrichtungen vollzogen, und die Leichen der Hingerichteten wurden zur Abschreckung an der Brücke zur Schau gestellt. Im Jubeljahr 1450 gab das Geländer unter der Menge der Pilger nach, und sehr viele Menschen starben im Fluss.

Im 16. Jahrhundert wurden am Zugang Statuen der Apostel Petrus und Paulus aufgestellt. Im 17. Jahrhundert schuf Berninis Werkstatt zehn Engel, die die Leidenswerkzeuge Christi tragen. Heute gilt die Brücke als eine der fotogensten in Rom: Komm bei Sonnenuntergang, wenn sich die Silhouette der Burg dunkel vom Himmel abhebt.

29. Pincio

Blick vom Pincio über die Piazza del Popolo© Diego Delso · CC BY-SAFoto: Diego Delso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Pincio gehört nicht zu den klassischen sieben Hügeln Roms, weshalb er manchmal der achte genannt wird. Seinen Namen hat der Hügel von der spätantiken Familie der Pincier, der hier Land gehörte. In der Antike bedeckten die Gärten des Adels die Hänge, darunter die Gärten des Lucullus, später waren es Weinberge und Villen. Heute liegen auf dem Pincio die Villa Medici und der Rand des Parks der Villa Borghese.

Sein heutiges Aussehen erhielt der Park im frühen 19. Jahrhundert, als Rom unter der Herrschaft Napoleons stand. Der Architekt Giuseppe Valadier entwarf die Terrassen, Alleen und Abgänge zur Piazza del Popolo. Die französischen Behörden hatten hier einen großen öffentlichen Garten im Sinn. Vollendet wurde das Projekt erst, nachdem die päpstliche Herrschaft zurückgekehrt war.

Mehr als zweihundert Marmorbüsten italienischer Dichter, Gelehrter und Politiker säumen die Alleen. Zwischen den schattigen Wegen gibt es Brunnen, eine Wasseruhr und einen kleinen See. Der größte Anziehungspunkt ist hier aber die Terrasse am Piazzale Napoleone. Sie bietet ein Panorama der Piazza del Popolo und der Kuppel des Petersdoms.

Komm eine Stunde vor Sonnenuntergang: Du siehst zu, wie die Stadt ihre Farbe wechselt, und hast noch Zeit, vor Einbruch der Dunkelheit zur Piazza del Popolo hinunterzugehen. Der Aufstieg vom Platz folgt Valadiers breiten Rampen und Treppen und dauert etwa 10 Minuten.

  • Anreise: Metrolinie A bis Flaminio, dann zu Fuß über die Piazza del Popolo.

30. Villa Borghese

Der monumentale Eingang zur Villa Borghese in Rom

Die Villa Borghese ist einer der größten Stadtparks Roms und erstreckt sich über etwa 80 Hektar nördlich des Zentrums. Angelegt wurde der Park im 17. Jahrhundert von Kardinal Scipione Borghese, dem Neffen von Papst Paul V. Im späten 18. Jahrhundert wurde ein Teil des Geländes im Stil eines englischen Landschaftsgartens umgestaltet, mit einem See und einem Äskulaptempel auf einer Insel. Anfang des 20. Jahrhunderts kaufte der Staat die Villa und übergab sie der Stadt.

Im Park und an seinen Rändern befinden sich mehrere Museen. Die Galleria Borghese zeigt Skulpturen von Bernini und Gemälde von Caravaggio, Raffael und Tizian. Hinein kommst du nur mit einer Vorabbuchung für eine bestimmte Uhrzeit; ohne sie wirst du nicht eingelassen. Die Villa Giulia versammelt etruskische Funde, und die Nationalgalerie für moderne Kunst deckt das 19. und 20. Jahrhundert ab.

Zwischen den Bäumen steht das hölzerne Globe Theatre, ein Nachbau von Shakespeares Schauspielhaus, in dem im Sommer Shakespeares Stücke aufgeführt werden. Für Kinder gibt es den Bioparco, Spielplätze und einen Fahrradverleih. Auf dem See kannst du ein Boot mieten. Hier könntest du einen ganzen Tag verbringen und zwischen Museen und Spaziergängen wechseln.

  • Anreise: Metrolinie A bis Spagna oder Flaminio; zur Galleria Borghese sind die Busse entlang der Via Pinciana bequemer.

31. Das Schlüsselloch auf dem Aventin

Blick auf die Kuppel des Petersdoms durch ein Schlüsselloch

Dieses Schlüsselloch befindet sich im Tor der Villa des Malteserordens auf dem Platz der Malteserritter (Piazza dei Cavalieri di Malta). Den Platz und seine Umfassungsmauer entwarf im 18. Jahrhundert Giovanni Battista Piranesi. Schau durch das Schlüsselloch: Am Ende einer Allee aus gestutzten Bäumen steht, genau in der Mitte, die Kuppel des Petersdoms.

Reiseführer erzählen gern, dass man von hier aus drei Staaten auf einmal sehen kann. Die Villa selbst gehört dem Malteserorden, der als souveränes Völkerrechtssubjekt anerkannt ist. Der Orden hat kein eigenes Staatsgebiet im üblichen Sinn, aber er stellt Pässe aus, unterhält diplomatische Beziehungen zu vielen Ländern und hat Beobachterstatus bei den Vereinten Nationen.

Die Kuppel steht auf dem Gebiet des Vatikans, des kleinsten Staates der Welt, an dessen Spitze der Papst steht. Auch der Vatikan ist Beobachter bei den Vereinten Nationen und prägt eigene Euromünzen. Und zwischen den beiden liegt Italien, zu dem Rom gehört.

Am Tor steht fast immer eine Schlange. Sie geht schnell voran, aber an Wochenendnachmittagen ist die Wartezeit lang. Komm früh am Morgen oder nach Sonnenuntergang.

  • Anreise: Metrolinie B bis Circo Massimo, dann 15 Minuten zu Fuß bergauf durch den Orangengarten.

32. Kirche Trinità dei Monti

Die Kirche Trinità dei Monti über der Spanischen Treppe in Rom

Die Kirche Trinità dei Monti steht am oberen Ende der Spanischen Treppe. Der Bau begann 1502 mit Mitteln des französischen Königs Ludwig XII., und geweiht wurde sie 1585. Sie ist eine Titelkirche: Einer der Kardinäle wird als ihr Titelpriester geführt. Frankreich ist bis heute für die Kirche und das angrenzende Kloster zuständig.

Der Bau zog sich über Jahrzehnte hin, deshalb ist die Fassade mit ihren zwei Glockentürmen im Geist der Spätrenaissance gehalten, während du im Inneren auf gotische Gewölbe stößt. Während der Napoleonischen Kriege wurde die Kirche geplündert, und ein Teil der Gemälde und der Ausstattung ging verloren. Im 19. Jahrhundert wurde sie mit französischen Mitteln restauriert.

Als größter Schatz der Kirche gilt die „Kreuzabnahme" von Daniele da Volterra, einem Schüler Michelangelos. Das Fresko in einer der Kapellen gilt als das beste Werk des Künstlers. Vor der Fassade steht der antike Sallust-Obelisk, der in Rom nach ägyptischem Vorbild gefertigt wurde.

Der Eintritt in die Kirche ist frei, und während der Gottesdienste werden Besucher gebeten, nicht durch das Kirchenschiff zu gehen. Stell dich an die Balustrade vor der Fassade: Von oben siehst du die ganze Treppe und die Via dei Condotti bis hin zum Corso.

  • Anreise: Metrolinie A bis Spagna, dann mit dem Aufzug oder über die Treppe nach oben.

33. Santa Maria del Popolo

Die Kirche Santa Maria del Popolo in Rom

Santa Maria del Popolo steht am nördlichen Stadttor an der Piazza del Popolo. Die erste Kapelle ließ hier 1099 Papst Paschalis II. errichten. Der Legende nach war an dieser Stelle Nero begraben, und sein ruheloser Geist erschreckte Passanten aus den Ästen eines Walnussbaums. Die Jungfrau Maria erschien dem Papst im Traum und trug ihm auf, den Baum zu fällen und den Ort zu weihen.

Der heutige Bau entstand in den 1470er-Jahren unter Papst Sixtus IV. und wurde später von Bramante und Bernini umgestaltet. Die Kirche gehört dem Augustinerorden und ist ebenfalls eine Titelkirche. In ihren Kapellen sind Kardinäle und Angehörige adliger römischer Familien bestattet. Über dem Hochaltar hängt eine Marienikone, die die Überlieferung dem Apostel Lukas zuschrieb, die Forschung datiert sie jedoch ins 13. Jahrhundert.

Hierher kommt man vor allem wegen der Kunst. In der Cerasi-Kapelle hängen zwei Gemälde von Caravaggio: die „Bekehrung des Saulus" und die „Kreuzigung des heiligen Petrus". Die Chigi-Kapelle entwarf Raffael, und ihre Skulpturen schuf Bernini. Die Gewölbe des Chors malte Pinturicchio aus.

Der Eintritt ist frei. Um die Caravaggio-Gemälde zu beleuchten, wirf eine Münze in den Automaten an der Kapelle. Mittags schließt die Kirche für eine Pause, komm also am Vormittag oder gegen Abend.

  • Anreise: Metrolinie A bis Flaminio, der Ausgang führt direkt zum Tor der Piazza del Popolo.

34. Santa Maria in Cosmedin

Innenraum der Kirche Santa Maria in Cosmedin mit einer Malerei an einer Säule© Archaeaoris · CC BY-SAFoto: Archaeaoris, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Santa Maria in Cosmedin wurde im 6. Jahrhundert im antiken Handelsviertel am Tiber erbaut. In der Nähe stand ein antiker Altar des Herkules, und ein Teil seiner Bausubstanz ging in die Fundamente ein. Anfangs wurden an der Kirche Lebensmittel an die Armen verteilt. Im 8. Jahrhundert wurde sie der griechischen Gemeinde übergeben, die vor den Bilderstürmern aus Byzanz geflohen war.

Die Basilika wurde mehr als einmal durch Erdbeben und Einfälle beschädigt. Im 12. Jahrhundert wurde sie umgebaut und erhielt einen romanischen Glockenturm von etwa 34 Metern Höhe. Von außen siehst du sieben Geschosse mit Bögen, aber zwei weitere, untere sind in den Mauern der Kirche verborgen. Im Inneren sind der Kosmatenboden und die marmorne Chorschranke erhalten.

Die Schlange am Portikus gilt der Marmorscheibe, die als „Mund der Wahrheit" (Bocca della Verità) bekannt ist. Sie wiegt mehr als eine Tonne und zeigt das Gesicht eines Meeresgottes. Höchstwahrscheinlich war sie in der Antike ein Kanaldeckel. Eine mittelalterliche Legende besagt, dass die Scheibe einem Lügner die Hand abbeißt.

Die Schlange vor dem „Mund der Wahrheit" geht schnell voran, und für ein Foto wird um eine kleine Spende gebeten. Wenn du dem Gedränge entgehen willst, komm zur Öffnung. In der Kirche selbst ist es still, und es lohnt sich, dort wenigstens fünf Minuten zu verweilen.

  • Adresse: Piazza della Bocca della Verità, 18.
  • Anreise: Busse bis Bocca della Verità; Metrolinie B bis Circo Massimo und 10 Minuten zu Fuß.

35. Galleria Doria Pamphilj

Der Arkadenhof des Palazzo Doria Pamphilj in Rom© Vlad Lesnov · CC BYFoto: Vlad Lesnov, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Die Galleria Doria Pamphilj nimmt einen Teil eines riesigen Palastes an der Via del Corso ein. Sie ist eine der größten privaten Kunstsammlungen Roms, und sie gehört noch immer der Familie. Der Name verbindet zwei Häuser, die Doria und die Pamphilj, die sich über Jahrhunderte untereinander und mit anderen Adelsfamilien verheirateten. Den Grundstock der Sammlung legte Papst Innozenz X. Pamphilj.

Die Sammlung umfasst Hunderte Gemälde. Der Star der Galerie ist Velázquez' Porträt von Innozenz X., daneben steht Berninis Büste des Papstes. Auch Caravaggios frühe Gemälde „Ruhe auf der Flucht nach Ägypten" und „Büßende Magdalena" hängen hier. Außerdem siehst du Werke von Tizian, Raffael, Parmigianino, Carracci und Claude Lorrain.

Die Gemälde hängen dicht an dicht, in mehreren Reihen, so wie im 18. Jahrhundert. Der eindrucksvollste Raum ist die Spiegelgalerie mit ihren Vergoldungen und bemalten Gewölben, die oft mit Versailles verglichen wird. Die Prunkräume haben ihre Möbel, Wandteppiche und die Familienkapelle bewahrt.

Von Montag bis Donnerstag ist die Galerie von 9:00 bis 19:00 Uhr geöffnet, von Freitag bis Sonntag von 10:00 bis 20:00 Uhr, letzter Einlass ist eine Stunde vor Schließung (Stand: 09/2026, Doria Pamphilj). Am besten kaufst du dein Ticket online. Große Taschen und Rucksäcke dürfen nicht mit hinein, und eine Garderobe gibt es nicht.

  • Adresse: Via del Corso, 305.
  • Anreise: Busse zur Piazza Venezia, dann 3 Minuten zu Fuß.

⁉️🤔 Häufige Fragen

Wie viele Tage brauchst du, um alle 35 Orte der Liste zu sehen?

Für alle 35 Orte solltest du vier bis fünf volle Tage einplanen. Das antike Zentrum mit dem Kolosseum und den Foren braucht einen Tag, der Vatikan mit dem Petersdom und der Engelsburg einen weiteren. Das barocke Zentrum mit Pantheon, Trevi und Piazza Navona lässt sich an einem Tag zu Fuß erkunden. Die restliche Zeit geht für den Aventin, Coppedè, die Villa Torlonia und die Parks im Norden drauf.

Musst du die Tickets für die Vatikanischen Museen und das Kolosseum vorab kaufen?

Ja, für beide Orte besorgst du dir die Tickets am besten online. Das Kolosseum lässt Besucher mit personalisierten Tickets für eine bestimmte Uhrzeit ein, und in der Saison sind die Zeitfenster mehrere Tage im Voraus vergriffen. In den Vatikanischen Museen kostet ein Vollpreisticket ohne Buchung 20 €, und bei der Buchung auf der offiziellen Website kommen 5 € hinzu (Stand: 09/2026, Preise auf der Website der Vatikanischen Museen), dafür stehst du nicht in der allgemeinen Schlange.

Welche Orte in Rom kannst du kostenlos sehen?

Kostenlos sehen kannst du den Petersdom und den Platz davor, Santa Maria Maggiore, Santa Maria del Popolo, Trinità dei Monti, die Spanische Treppe und den Kapitolsplatz. Die Kaiserforen, der Ludus Magnus und der Circus Maximus sind von der Straße aus gut zu sehen. Auch der Pincio, die Villa Borghese und der Orangengarten sind frei zugänglich, ebenso das Schlüsselloch auf dem Aventin.

Stimmt es, dass du jetzt ein Ticket für den Trevi-Brunnen brauchst?

Ja, aber nur für das Becken selbst. Seit dem 2. Februar 2026 kostet der Zutritt zum Bereich am Wasser 2 € (Stand: 09/2026, Turismo Roma). Den Brunnen vom Platz aus anzusehen ist weiterhin kostenlos. Die Münze über die Schulter wird vom Bereich am Becken aus geworfen, für diesen Brauch brauchst du also doch ein Ticket.

Wie solltest du dich für den Besuch der Kirchen in Rom kleiden?

Im Petersdom, in Santa Maria Maggiore und in anderen Kirchen müssen Schultern und Knie bedeckt sein. Mit Shorts, kurzen Röcken und ärmellosen Oberteilen kommst du nicht am Eingang vorbei, vor allem im Vatikan. Im Sommer ist es praktisch, ein leichtes Tuch oder ein Hemd dabeizuhaben. Hüte und Kappen nimmt man drinnen ab, und während eines Gottesdienstes geht niemand durch das Kirchenschiff.

Alle 35 Orte auf der Karte

Wir haben jeden Ort der Liste auf einer interaktiven Karte markiert. Öffne sie vor deiner Reise und gruppiere die Punkte nach Stadtvierteln: So fährst du nicht wegen einer einzigen Sehenswürdigkeit quer durch die ganze Stadt.

Sehenswürdigkeiten Roms

Orte auf der Karte
  1. 1Spanische Treppe Verbindet die Piazza di Spagna mit der Kirche Trinità dei Monti
  2. 2Kapitolsplatz Anlage von Michelangelo, Reiterstatue von Mark Aurel, Kapitolinische Museen
  3. 3Kolosseum Amphitheater der Flavier, Hypogäum, Gladiatorenkämpfe
  4. 4Vatikanische Museen Pinakothek, Belvedere-Hof, Laokoon und Apoll von Belvedere
  5. 5Sixtinische Kapelle Fresken Michelangelos, „Die Erschaffung Adams", Papstkonklaven
  6. 6Rafaelzimmer Päpstliche Gemächer, „Die Schule von Athen" im Apostolischen Palast
  7. 7Petersdom Kuppel Michelangelos, Baldachin Berninis, die „Pietà"
  8. 8Pantheon Kuppel mit Oculus, Grab Raffaels, Tempel aller Götter
  9. 9Petersplatz Kolonnaden Berninis, ägyptischer Obelisk
  10. 10Forum Romanum Bögen des Titus und des Septimius Severus, Saturntempel
  11. 11Santa Maria Maggiore Päpstliche Basilika, Mosaiken aus dem 5. Jahrhundert, Grab von Papst Franziskus
  12. 12Caracalla-Thermen Städtischer Thermenkomplex aus dem 3. Jahrhundert, Sommer-Opernfestival
  13. 13Trevi-Brunnen Ozean auf einem Muschelwagen, die Tradition, eine Münze zu werfen
  14. 14Augustusforum Tempel des Mars Ultor, Tuffsteinmauer beim Viertel Suburra
  15. 15Orangengarten auf dem Aventin Terrasse mit Blick auf die Kuppeln des Zentrums und den Petersdom
  16. 16Coppedè-Viertel Jugendstil, Neugotik und Barock des Architekten Gino Coppedè
  17. 17Casina delle Civette „Eulenhäuschen" im Park Villa Torlonia, Buntglasmuseum
  18. 18Jüdisches Ghetto Große Synagoge, Schildkrötenbrunnen, römisch-jüdische Küche
  19. 19Botanischer Garten Gärten des Palazzo Corsini am Hang des Gianicolo
  20. 20Ludus Magnus Ruinen der wichtigsten Gladiatorenschule Roms beim Kolosseum
  21. 21Vier-Ströme-Brunnen Bernini, Obelisk und vier Flüsse auf der Piazza Navona
  22. 22Neptunbrunnen Nordende der Piazza Navona, Neptun und ein Oktopus
  23. 23Circus Maximus Größtes Hippodrom der Antike zwischen Palatin und Aventin
  24. 24Trajansforum Basilica Ulpia, Trajanssäule, Trajansmärkte
  25. 25Caesarforum Tempel der Venus Genetrix, Statue Cäsars
  26. 26Villa Medici Die Französische Akademie in Rom auf dem Pincio
  27. 27Engelsburg Hadriansmausoleum, päpstliche Festung, Terrasse mit Blick auf den Tiber
  28. 28Engelsbrücke Engel aus der Werkstatt Berninis, führt zur Burg
  29. 29Pincio Terrasse auf dem Piazzale Napoleone mit Blick auf die Piazza del Popolo
  30. 30Villa Borghese 80 Hektar Park, Galleria Borghese, Globe Theatre
  31. 31Schlüsselloch auf dem Aventin Blick auf die Kuppel des Petersdoms durch ein Schlüsselloch
  32. 32Trinità dei Monti Kirche auf dem Hügel über der Spanischen Treppe
  33. 33Santa Maria del Popolo Kirche auf der Piazza del Popolo
  34. 34Santa Maria in Cosmedin Kirche mit dem „Mund der Wahrheit"
  35. 35Galleria Doria Pamphilj Private Kunstsammlung der Familie Pamphilj

Kurz gefasst: was sich zu buchen lohnt

Die wichtigste Regel für Rom ist einfach: Buche alles, was mit Zeitfenstern arbeitet, schon vor deiner Reise, und heb dir die Plätze, Kirchen und Parks für deine freie Zeit auf.

Wenn du

Dann nimm dir vor

nur zwei Tage hast

Tag 1: Kolosseum, Forum, Kapitol. Tag 2: Vatikan, Petersdom, Engelsburg

dich für Malerei interessierst

Vatikanische Museen, Galleria Borghese, Galleria Doria Pamphilj, Santa Maria del Popolo

mit Kindern reist

Kolosseum, Circus Maximus, Villa Borghese mit dem Bioparco, der „Mund der Wahrheit"

den Menschenmassen entkommen willst

Coppedè-Viertel, Casina delle Civette, Aventin, Botanischer Garten

Am bequemsten suchst du dir eine Unterkunft im historischen Zentrum oder im Viertel Prati am Vatikan, denn von dort erreichst du die meisten Orte der Liste zu Fuß: Hotels in Rom auf Trip.com ansehen. Eintrittskarten für Museen und Aussichtspunkte bekommst du bequem an einem Ort: Tickets für Roms Sehenswürdigkeiten auf Tiqets finden. Fang mit dem Kolosseum und dem Vatikan an, der Rest der Liste kann warten.