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25 Orte in Salzburg: Tickets, Öffnungszeiten und was du an einem Tag sehen kannst

25 Orte in Salzburg: Tickets, Öffnungszeiten und was du an einem Tag sehen kannst

Salzburg liegt eingezwängt zwischen der Salzach und zwei Bergen. Plane mehr als einen Tag für die Stadt ein, sonst bleibt die Hälfte der Liste ungesehen. Wir haben 25 Sehenswürdigkeiten ausgewählt und zu jeder praktische Details ergänzt: Tickets, Öffnungszeiten und Wegbeschreibungen. Die Festung Hohensalzburg umfasst 32.000 m² und wächst seit dem 11. Jahrhundert (Stand: 09/2026, Festungswebsite). Markiere dir auf der Karte, was dich anspricht, und stell deine eigene Route zusammen.

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1. Festung Hohensalzburg

Festung Hohensalzburg auf dem Hügel über Salzburg© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

💡 Kurz gesagt:

  • Die Festung besuchst du am besten vor dem Mittag, bevor die Reisegruppen eintreffen.
  • Für die Museen lohnen sich Kombitickets, sie sind günstiger als Einzeltickets.
  • Öffnungszeiten und Preise: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website des Salzburger Tourismusverbands

Die Festung Hohensalzburg wächst seit dem 11. Jahrhundert und wurde zu einer der größten Festungsanlagen Mitteleuropas. Die Anlage umfasst 32.000 m² (Stand: 09/2026, offizielle Website). Die Mauern dienten nicht nur der Verteidigung. Im 15. und 16. Jahrhundert suchte der Adel hier während der Bauernaufstände Schutz, später richteten die Fürsterzbischöfe eine Residenz innerhalb der Festung ein. Heute fährst du mit der Festungsbahn hinauf oder gehst zu Fuß und siehst den Goldenen Saal, die Goldene Stube und gotische Holzschnitzereien. Die Türme bieten ein Panorama über die gesamte Stadt.

  • Anfahrt: Festungsbahn ab der Festungsgasse oder Fußweg über die Steingasse.
  • Kosten: Eintritt kostenpflichtig, den aktuellen Preis prüfst du auf der offiziellen Website.
  • Der Haken: Ab Mittag bildet sich eine Schlange an der Kasse, komm zur Öffnungszeit.

2. Mozarts Wohnhaus

Rosa Gebäude von Mozarts Geburtshaus am Makartplatz© Andrew Bossi · CC BY-SAFoto: Andrew Bossi, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5), Wikimedia Commons

Die Familie Mozart lebte hier von 1773 bis 1787, die acht Räume der Wohnung wurden später in ein Museum umgewandelt. In den Archiven wird das Haus als „Tanzmeisterhaus" geführt: Ab 1713 fanden hier Tanzstunden für die adlige Elite statt. Du siehst Originalinstrumente, Dokumente und das erste veröffentlichte Werk des jungen Amadeus. Eine eigene Geschichte betrifft das „Miserere": Das Abschreiben der Partitur der Domkapelle war verboten, doch der Junge merkte sie sich nach Gehör und schrieb sie aus dem Gedächtnis nieder. Ein Teil des Gebäudes wurde 1944 bei einem Luftangriff beschädigt, später wurde das Haus für die Stiftung Mozarteum restauriert.

  • Anfahrt: Makartplatz, etwa 400 m vom Residenzplatz entfernt (auf der Karte).
  • Kosten: Eintritt kostenpflichtig, Tickets werden auf der offiziellen Website verkauft.
  • Der Haken: Die Räume sind klein, und in der Hochsaison wird es drinnen eng.

3. Zoo

Breitmaulnashörner in einem Gehege im Salzburger Zoo© papa1234 · CC BYFoto: papa1234, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Der Zoo auf dem Hellbrunner Berg geht auf das 16. Jahrhundert zurück, als er eine fürstliche Menagerie für die Jagd war. Der Tiergarten Hellbrunn in seiner heutigen Form wurde 1961 eröffnet. Die Tiere sind geografisch gruppiert: Es gibt eine afrikanische Safari-Ecke, Gehege für Eurasien und Südamerika. Kinder freuen sich meist über die Alpakas, Lemuren, rosa Flamingos und weißen Pfauen. Das Füttern der Tiere mit mitgebrachtem Futter ist verboten; spezielles Futter wird am Eingang verkauft.

  • Anfahrt: Vom Schloss Hellbrunn führt ein eigener Weg zum Zoo, teils bergauf.
  • Kosten: Tickets und Öffnungszeiten prüfst du auf der offiziellen Website.
  • Der Haken: Das Gelände liegt am Hang, einen Kinderwagen bergauf zu schieben ist anstrengend.

4. Haus der Natur

Straßenansicht des Museums Haus der Natur in Salzburg© MatthiasKabel · CC BY-SAFoto: MatthiasKabel, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Das Haus der Natur erstreckt sich über mehr als 7.000 m² und gilt als das beliebteste Museum der Stadt (Stand: 09/2026, offizielle Website). Die Hauptattraktion des Museums ist das Aquarium mit Riffhaien, tropischen Fischen und Amazonas-Arten. Daneben befindet sich ein Terrarium mit Schlangen, Echsen und Schildkröten. In der Weltraumhalle siehst du den Aufbau des Universums und des Planetensystems. Im Science Center dürfen die Exponate angefasst werden, hier kann man also leicht viel Zeit verbringen.

  • Anfahrt: Museumsplatz 5, Eingang vom Platz vor der Altstadt.
  • Kosten: Tickets werden auf der offiziellen Website verkauft.
  • Der Haken: am Wochenende ist das Aquarium voller Kinder und laut.

5. Schloss Hellbrunn

Gelbe Barockfassade von Schloss Hellbrunn mit Innenhof© Nicholas Even (own work) · CC BYFoto: Nicholas Even (own work), CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.5), Wikimedia Commons

Hellbrunn wurde von Fürsterzbischof Markus Sittikus in den Jahren 1613 bis 1615 als Lustschloss für Vergnügungen erbaut (Stand: 09/2026, Schloss-Website). Die Wasserspiele funktionieren hier seit mehr als 400 Jahren: Sie schießen plötzlich aus Grotten, Stufen und steinernen Tischen hervor und durchnässen ahnungslose Gäste. Das Schloss ist täglich von 9:30 bis 18:30 Uhr geöffnet (Stand: 09/2026, offizielle Website). Der umliegende Park ist frei zugänglich, die Wasserspiele werden nur im Rahmen einer Führung gezeigt. Hol dir ein Ticket mit Führung für Hellbrunn auf GetYourGuide, um die Warteschlange an der Kasse zu überspringen.

  • Anfahrt: Bus 25 vom Zentrum bis zur Haltestelle Schloss Hellbrunn.
  • Kosten: Schloss- und Wasserspiele-Tickets werden zusammen gekauft.
  • Der Haken: Bei den Wasserspielen wirst du garantiert nass, nimm einen Regenmantel mit.

6. Residenzplatz

Residenzplatz in Salzburg mit Brunnen und Dom© Diego Delso · CC BY-SAFoto: Diego Delso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Residenzplatz liegt im Herzen der Altstadt und ist nach den Fürsterzbischöfen benannt. Geschmückt wird der Platz vom Residenzbrunnen, der 1661 nach einem Entwurf eines italienischen Architekten errichtet wurde. Im Osten wird er vom Glockenspielturm der Neuen Residenz begrenzt, im Süden von den Mauern des Doms. Das Glockenspiel spielt dreimal täglich klassische Musik: Um 7:00, 11:00 und 18:00 Uhr hörst du Melodien von Mozart. Die Tradition geht auf das Jahr 1704 zurück, und dies ist einer der wenigen klingenden Plätze Europas.

  • Anfahrt: zu Fuß vom Bahnhof über die Staatsbrücke, etwa 20 Minuten (laut Karte).
  • Kosten: kostenlos.
  • Der Haken: tagsüber ist der Platz voller Reisegruppen.

7. Getreidegasse

Getreidegasse bei Nacht mit Geschäften und Schildern

Die schmale Getreidegasse verläuft durch die Altstadt und hieß früher Korngasse. Wolfgang Amadeus Mozart wurde im Haus Nr. 9 geboren, in dem heute das Museum Geburtshaus untergebracht ist. Entlang der Straße reihen sich Antiquitätenläden, Boutiquen und Kaffeehäuser, in denen du Wiener Kaffee probieren kannst. Von hier aus erreichst du leicht das Domquartier: Ein Ticket deckt fünf Museen ab. Die Straße selbst und das Quartier gehören zum UNESCO-Welterbe. Geh sie am Morgen entlang, solange die Schaufenster geöffnet sind und die Passage nicht voller Menschen ist.

  • Anfahrt: parallel zum Residenzplatz, mit Zugang von beiden Seiten.
  • Kosten: der Spaziergang ist kostenlos, Museen sind kostenpflichtig.
  • Der Haken: tagsüber ist der Menschenstrom dicht, mit Kinderwagen unpraktisch.

8. Schloss Mirabell

Schloss Mirabell in Salzburg mit Blumenbeeten© Przemek Pietrak · CC BY-SAFoto: Przemek Pietrak, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Schloss Mirabell wurde 1606 von Fürstbischof Wolf Dietrich von Raitenau als Sommerresidenz erbaut. Ursprünglich war das Schloss für geheime Treffen mit Salome Alt gedacht. Als Gerüchte Rom erreichten, wurde der Erzbischof abgesetzt, und sein Neffe benannte das Anwesen in Mirabell um, „sehr schön". Nach dem Brand von 1818 wurde das Gebäude wieder aufgebaut und ein Garten im englischen Stil angelegt. Die Innenräume und Möbel sind kaum erhalten, aber der Park mit Brunnen, Rosengarten und Zwergelgarten steht dir den ganzen Tag offen.

  • Anfahrt: etwa 5 Gehminuten vom Makartplatz (laut Karte).
  • Kosten: der Garten ist kostenlos, der Schlossbesuch wird separat bezahlt.
  • Der Haken: Das Schloss hat nur wenige erhaltene Säle, die Hauptsache hier ist der Park.

9. Freilichtmuseum

Hölzernes Bauernhaus mit Balkon und Wiese

Das Salzburger Freilichtmuseum erstreckt sich über mehr als 50 Hektar. Dutzende authentische Gebäude aus verschiedenen Regionen Österreichs wurden hierher gebracht: eine Kirche, eine Schule, eine Mühle, Bauernhäuser und Handwerksstätten. Das älteste Exponat stammt aus dem Jahr 1442. Im Museum siehst du, wie die österreichischen Bauern lebten, was sie im Alltag verwendeten und welche Handwerke das Dorf am Leben hielten. Eine kleine Bahn fährt über das Gelände, und es gibt Plätze zum Ausruhen und für eine Stärkung. Schulklassen und Studierende kommen für Ethnografie-Unterricht hierher.

  • Anreise: Das Museum liegt am Stadtrand; mit dem Auto oder Bus ist es einfacher.
  • Kosten: Das Ticket gilt den ganzen Tag; prüfe die Öffnungszeiten auf der offiziellen Website.
  • Der Haken: Ohne Auto dauert die Anreise lange.

10. Residenzgalerie

Fassade der Salzburger Residenz am Residenzplatz© Andrew Bossi · CC BY-SAFoto: Andrew Bossi, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5), Wikimedia Commons

Die Residenzgalerie befindet sich im dritten Stock der Residenz, in der Fußgängerzone der Altstadt. In ihren Räumen sind holländische, französische und italienische Schulen des 17. bis 19. Jahrhunderts untergebracht. Du siehst Gemälde von Rembrandt, Bruegel und Rubens sowie Werke von Ender, Waldmüller und Amerling. Die Sammlung wurde von Mäzenen erweitert, und einige Gemälde wurden von Graf Czernin erworben, der sie zwischen 1800 und 1845 in Wien zusammentrug. Die Bestände der Galerie wachsen bis heute weiter.

  • Anfahrt: Eingang vom Residenzplatz, neben dem Dom.
  • Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig; Tickets gibt es auf der offiziellen Website.
  • Der Haken: Die Räume sind klein, du schaffst sie also bei einem einzigen Besuch.

11. Salzburger Dom

Innenraum des Salzburger Doms mit Hochaltar© Ray Swi-hymn from Sijhih-Taipei, Taiwan · CC BY-SAFoto: Ray Swi-hymn from Sijhih-Taipei, Taiwan, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons

Der Salzburger Dom bietet mehreren tausend Gläubigen Platz und ist von vielen Punkten der Stadt aus sichtbar. Der erste Bau wurde 774 geweiht, 1167 brannte der Dom ab und wurde von Grund auf neu errichtet. Sein heutiges Erscheinungsbild entstand 1614 bis 1628 im Stil des Frühbarock. Beachte das Taufbecken, in dem Mozart getauft wurde, und den Hauptaltar. Der Eintritt in die Kirche ist frei, während der Gottesdienste werden Touristen jedoch gebeten, nicht durch den Mittelgang zu gehen.

  • Anfahrt: Vom Residenzplatz auf den Domplatz hinaustreten.
  • Kosten: Eintritt frei, Spenden willkommen.
  • Der Haken: Sonntagvormittags ist ein Teil des Raums für Touristen geschlossen.

12. Museum der Moderne

Weißes Gebäude des Museums der Moderne auf dem Felsen© Photo: Andreas Praefcke · CC BYFoto: Photo: Andreas Praefcke, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Das Museum der Moderne steht auf dem Mönchsbergfelsen über den Dächern der Altstadt. Das Gebäude wurde 2004 nach einem Entwurf des Münchner Büros Hoff und Zwing fertiggestellt, für die Verkleidung wurde Marmor verwendet. Du steigst über gläserne Treppen hinauf, und auf jeder Ebene öffnet sich die Stadt aus einem neuen Blickwinkel. Die Sammlung umfasst Malerei und Grafik des 20. und 21. Jahrhunderts: Haas, Wurm, Kokoschka und andere Künstler. Ein Teil der Sammlung wird im zweiten Gebäude des Museums am Makartplatz gezeigt. Unten gibt es ein Kunstcafé und einen Shop.

  • Anfahrt: Nimm den Mönchsberg-Aufzug vom Anton-Neumayr-Platz; zu Fuß dauert es länger.
  • Kosten: Eintritt kostenpflichtig, das Ticket gilt in beiden Gebäuden.
  • Der Haken: Die Sammlung ist zeitgenössisch, sie spricht also nicht jeden an.

13. Stift Sankt Peter

Turm der Stiftskirche St. Peter im Morgendunst© Manfred Werner - Tsui · CC BY-SAFoto: Manfred Werner - Tsui, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Das Kloster Stift Sankt Peter wurde im 7. Jahrhundert auf Initiative des heiligen Rupert, des Schutzpatrons von Salzburg, gegründet. Es ist das älteste durchgehend betriebene Kloster im deutschsprachigen Raum und vereint Kirche, Katakomben, Einsiedlerzellen, eine Bibliothek und einen alten Friedhof. 1622 wurde hier die Katholische Universität gegründet, und ihre Bibliothek bewahrte Handschriften von Mozart und Haydn. Der Komponist schrieb seine Messe in c-Moll für das Kloster, und sie wird bis heute bei Konzerten aufgeführt. Brände zerstörten die Gebäude, doch das Ensemble wurde im Barockstil wiederhergestellt.

  • Anfahrt: Sankt-Peter-Bezirk 1, direkt hinter dem Dom.
  • Kosten: Der Eintritt in die Kirche ist frei, die Katakomben sind kostenpflichtig.
  • Der Haken: Nur ein Teil des Klostergeländes ist für Besucher zugänglich.

14. Petersfriedhof

Petersfriedhof mit Arkaden und Felswand© Isiwal · CC BY-SAFoto: Isiwal, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Petersfriedhof gilt als einer der ältesten Europas. Hier sind Priester, Gelehrte, Künstler und Mozarts Schwester Nannerl begraben. Die Gräber wirken bescheiden, doch hinter den schmiedeeisernen Gittern stehen gotische Kapellen und Familiengrüfte. Die älteste Bestattung stammt aus dem Jahr 803. Mozart spielte in der benachbarten Kirche die Orgel, und später wurden in dieser Kulisse Filme gedreht. Am Eingang zu den Katakomben findest du Nischen der ersten Christen. Der Ort ist ruhig, mit weniger Touristen als im Domquartier.

  • Anfahrt: Direkt hinter der Kirche des Stifts Sankt Peter.
  • Kosten: Eintritt frei.
  • Der Haken: Es ist ein aktiver Friedhof, also verhalte dich leise.

15. Stift Nonnberg

Luftaufnahme der Abtei Nonnberg von Süden© Carsten Steger · CC BY-SAFoto: Carsten Steger, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Nonnberg ist ein aktives Benediktinerinnenkloster am Fuß des Festungsbergs. Die romanische Basilika wurde um die Jahrtausendwende im Auftrag von Kaiser Heinrich II. gegründet und 1009 geweiht. Die erste Äbtissin war die heilige Erentrudis, die Schutzpatronin Salzburgs, und ihr Grab befindet sich in der Krypta der Marienkirche. Im Inneren sind Fresken, Wandmalereien und ein spätgotischer Altar mit der Jungfrau Maria erhalten. Dieser Ort ist mit der Geschichte der Novizin Maria von Kutschera verbunden, die die Grundlage für das Musical „The Sound of Music" bildete. Buche eine Sound-of-Music-Tour auf GetYourGuide, wenn du weitere Drehorte sehen möchtest.

  • Anfahrt: Steige von der Kaigasse über die Nonnbergstiege hinauf.
  • Kosten: Die Kirche ist kostenlos zugänglich, die Klosterräume sind geschlossen.
  • Der Haken: Nur die Kirche ist für Besucher geöffnet.

16. Weihnachtsmuseum

Altstadt von Salzburg mit Festung Hohensalzburg© Photo: Andreas Praefcke · CC BYFoto: Photo: Andreas Praefcke, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Das Weihnachtsmuseum hat Christbaumschmuck, Karten und Geschenke aus den Jahren 1840 bis 1940 zusammengetragen. Ursula Kloiber baute die Sammlung fast vierzig Jahre lang auf, und 2014 zog die Ausstellung in das ehemalige Cafe Glockenspiel am Mozartplatz. Hier siehst du einen Christbaum aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, Figuren aus „Der Nussknacker" und mechanisches Spielzeug, das die Weihnachtsgeschichte erzählt. Es gibt keine modernen Lichterketten; alle Exponate stammen aus der Vorkriegszeit. Das Museum ist klein, aber stimmungsvoll.

  • Anfahrt: Mozartplatz 2, Eingang vom Platz aus.
  • Kosten: Tickets werden vor Ort gekauft; prüfe die Öffnungszeiten auf der Website.
  • Der Haken: Es gibt nur wenige Räume, der Besuch dauert also nicht lange.

17. Red Bull Hangar-7

Glaskuppel und Türme von Hangar-7 von außen© User:MatthiasKabel · CC BYFoto: User:MatthiasKabel, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.5), Wikimedia Commons

Der Hangar-7 in der Nähe des Salzburger Flughafens zeigt die Flugzeugsammlung von Red Bull. Unter einem Gewölbe aus Metallstreben stehen seltene Sportflugzeuge und Hubschrauber. Die blaue Nachtbeleuchtung macht den Hangar zu einem ungewöhnlichen Anblick. Im Inneren kannst du einen Flugsimulator ausprobieren und dich wie ein Pilot fühlen. In der Nähe gibt es Restaurants und eine Bar, und über dem Wolfgangsee finden manchmal Flugshows mit Flugzeugen des Museums statt. Der Eintritt in den Pavillon ist frei.

  • Anfahrt: Der Komplex liegt am Flughafen; am einfachsten mit dem Auto oder Taxi.
  • Kosten: Die Besichtigung ist frei, das Essen in den Restaurants ist kostenpflichtig.
  • Der Haken: Die öffentlichen Verkehrsmittel fahren selten.

18. Schloss Leopoldskron

Schloss Leopoldskron oberhalb des Weihers, in der Ferne die Festung Hohensalzburg© Simon1976 · CC BY-SAFoto: Simon1976, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Schloss Leopoldskron liegt am südlichen Stadtrand, an einem kleinen See. Das Rokokoschloss wurde 1736 für die Familie von Leopold Firmian erbaut. Später wechselten die Besitzer, und 1918 wurde das Anwesen von einem Theaterregisseur gekauft, der eine Renovierung durchführte. Winston Churchill war hier zu Gast, und Österreichs Kreativelite diskutierte die Idee der Salzburger Festspiele. Heute ist es ein gehobenes Hotel, und du kommst nur als Gast hinein.

  • Anfahrt: Südlich der Stadt, Haltestelle Leopoldskroner Weiher.
  • Kosten: Die Besichtigung von außen ist frei; das Innere ist nur Hotelgästen vorbehalten.
  • Der Haken: Das Gelände ist privat, und Touristen haben keinen Zutritt zum Park.

19. Franziskanerkirche

Panorama des Innenraums der Franziskanerkirche in Salzburg© MatthiasKabel · CC BY-SAFoto: MatthiasKabel, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die Franziskanerkirche steht auf dem Gelände der römischen Siedlung Juvavum und ist eine der ältesten Kirchen der Stadt. Die Kirche brannte mehrfach ab: Nach dem Brand von 1167 dauerte die Wiederherstellung lange, erst 1223 waren die Arbeiten abgeschlossen. Im 15. Jahrhundert wurde dem Bau ein gotischer Turm hinzugefügt, später ein Glockenturm und im 19. Jahrhundert eine Turmspitze. Im Inneren siehst du den Hochaltar und das romanische Fundament unter den gotischen Gewölben. Die Kirche ist aktiv und der Eintritt ist frei, während der Gottesdienste ist die Besichtigung jedoch eingeschränkt.

  • Anfahrt: Franziskanergasse, zwischen Residenzplatz und Getreidegasse.
  • Kosten: freier Eintritt.
  • Der Haken: Das Innere ist schlichter als das des Doms.

20. Erzbischöfliche Residenz

Platz in der Salzburger Altstadt im Winter, Passanten© osmplus_org · CC BY-SAFoto: osmplus_org, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Alte Residenz diente als Palast der Salzburger Herrscher, die sowohl fürstliche als auch kirchliche Titel trugen. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1120 und wurde mehrfach umgebaut, die größten Arbeiten ließ Wolf Dietrich von Raitenau um die Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert ausführen. Du gehst en filade durch die Räume des Palasts: den Thronsaal, den Festsaal und die Privatgemächer. Heute beherbergt die Alte Residenz eine Schatzkammer mit Kachelöfen, venezianischen Spiegeln, Kristalllüstern und Deckenfresken. Ein herausragendes Stück ist Rembrandts „Porträt einer betenden Frau", für das er seine Mutter als Modell verwendete. Tickets für Galerie und Schatzkammer sind kombiniert; den Preis erfährst du an der Kasse.

  • Anfahrt: Eingang vom Residenzplatz, neben dem Dom.
  • Kosten: ein Kombiticket deckt Galerie und Schatzkammer ab.
  • Der Haken: einige Räume sind wegen Restaurierung geschlossen.

21. Marionettentheater

Das Salzburger Marionettentheater arbeitet als Opern- und Schauspielhaus mit Puppen. Die Puppen, etwa so groß wie ein Kind, führen klassische Werke auf, und die Puppenspieler steuern sie von oben über ein komplexes Schnursystem. Das Repertoire dreht sich um Mozarts Opern und das Musical „The Sound of Music". Das Ensemble bekam 1971 ein eigenes Gebäude, und das Theater ist auf der ganzen Welt getourt. Es lohnt sich, Tickets im Voraus zu buchen: Der Zuschauerraum ist klein und schnell ausgebucht. Buche Altstadt-Touren auf GetYourGuide, um eine Vorstellung mit einem Rundgang zu kombinieren.

  • Anfahrt: Schwarzstraße 24, nahe dem Makartplatz.
  • Kosten: Tickets werden auf der offiziellen Website des Theaters verkauft.
  • Der Haken: die Vorstellungen sind auf Deutsch.

22. Kapuzinerberg

Nachtpanorama von Salzburg mit Fluss und Festung

Der Kapuzinerberg erhebt sich gegenüber der Altstadt und ist nach dem Kapuzinerkloster an seinem Fuß benannt. Eine lange Treppe führt zum Gipfel, und bei Hitze solltest du sie besser nicht hinaufsteigen. Eine Standseilbahn gibt es hier nicht, aber unterwegs kommst du an einer Mozart-Büste und in den Fels gehauenen Szenen aus dem Leben Christi vorbei. Von oben hast du den besten Blick auf die Festung und die Ziegeldächer. Der Wald hat markierte Wege und Bänke, nimm Wasser mit, und oben gibt es ein Restaurant im Stil eines Jagdhauses.

  • Anfahrt: Einstieg vom Franz-Josef-Kai, dann bergauf gehen.
  • Kosten: kostenlos.
  • Der Haken: der Aufstieg ist steil und bei Hitze anstrengend.

23. Untersberg

Untersberg oberhalb der Kirche Maria Gern im Herbst© Jörg Braukmann · CC BY-SAFoto: Jörg Braukmann, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Untersberg liegt an der Grenze zwischen Österreich und Deutschland, und der einfachste Weg hinauf ist die Seilbahn. Die Luftseilbahn ist seit 1961 in Betrieb und befördert jährlich Zehntausende Passagiere. Von der Bergstation siehst du die Ausläufer der Alpen und ganz Salzburg. Auf dem Gipfel gibt es Aussichtsplattformen, ein Café und einen Aufenthaltsraum, in dem du dich bei kaltem Wetter aufwärmen kannst. Hier ist es im Winter wie im Sommer windig, also nimm eine Jacke mit. Wanderfreunde gehen zu Fuß hinunter.

  • Anfahrt: Bus vom Zentrum zur Station Untersbergbahn.
  • Kosten: das Seilbahnticket ist kostenpflichtig, die Zeiten prüfst du auf der offiziellen Website.
  • Der Haken: bei bewölktem Wetter siehst du vom Gipfel nichts.

24. Volksgarten

Teich mit Springbrunnen im Volksgarten© Juplauris · CC BY-SAFoto: Juplauris, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Volksgarten, auch Franz-Josef-Park genannt, wurde am rechten Salzachufer angelegt. Der Name bedeutet „Park des Volkes", und sein zweiter Name ehrt Kaiser Franz Josef. Es gibt Rasenflächen, Rosengärten, Teiche mit Seerosen und Laufwege, und im Sommer ist ein Freibad in Betrieb. Der Entwurf des Architekten Ludwig Remy stammt aus dem Jahr 1817, und die abendliche Beleuchtung macht die Alleen zu einem ruhigen Ort für einen Spaziergang. Du kommst hierher, um den Menschenmassen der Altstadt zu entkommen. Der Park ist rund um die Uhr geöffnet.

  • Anfahrt: Staatsbrücke, dann am rechten Ufer entlang.
  • Kosten: freier Eintritt.
  • Der Haken: die Alleen sind abends schwach beleuchtet.

25. Andreaskirche

Zweiturmfassade der St.-Andrä-Kirche in Salzburg© Thomas Ledl · CC BY-SAFoto: Thomas Ledl, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Andreaskirche steht gegenüber dem Schloss Mirabell. Der erste Bau wurde im gotischen Stil errichtet, nach 1750 erhielt die Fassade barocke Elemente, und später wurde die Kirche im neugotischen Geist umgebaut. Der Brand von 1818 hätte fast zu ihrem Abriss geführt: Die Kirche sollte entfernt werden, um die Straße zu verbreitern, aber die Bürger verteidigten sie. Nach den Bombenangriffen von 1944 wurde ihr Erscheinungsbild wiederhergestellt und die Kuppeln mit Kreuzen zurückgebracht. Du kannst jederzeit hineingehen, und donnerstags findet gegenüber der Schrannenmarkt mit Käse, Wurst und Backwaren statt.

  • Anfahrt: Eingang vom Mirabellplatz, Parkplätze in der Nähe.
  • Kosten: kostenlos.
  • Der Haken: die Fassade wirkt im Vergleich zu Mirabell bescheiden.

Salzburger Sehenswürdigkeiten auf der Karte

25 Sehenswürdigkeiten Salzburgs

Orte auf der Karte
  1. 1Festung Hohensalzburg 32 000 qm Mauern aus dem 11. Jahrhundert, Aufstieg mit der Seilbahn oder zu Fuß
  2. 2Mozart-Wohnhaus Familienwohnung am Makartplatz mit echten Instrumenten und Notenblättern
  3. 3Zoo Hellbrunn Rund 800 Tiere am Hang, Gehege nach Kontinenten geordnet
  4. 4Haus der Natur Über 7000 qm, Haifischaquarium, Terrarien und ein Weltraumsaal
  5. 5Schloss Hellbrunn Landschloss von 1613 und die Wasserspiele, 9:30-18:30 Uhr
  6. 6Residenzplatz Zentraler Platz mit einem Brunnen von 1661 und dem Glockenspiel
  7. 7Getreidegasse Historische Straße mit dem Geburtshaus Mozarts, UNESCO-Welterbe
  8. 8Schloss Mirabell Sommerresidenz von 1606, Park mit Rosengarten und kostenlosem Zwerglgarten
  9. 9Freilichtmuseum Über 50 Hektar originale Gebäude, das älteste von 1442
  10. 10Residenzgalerie Niederländische, französische und italienische Malerei des 17.-19. Jahrhunderts
  11. 11Salzburger Dom Barock von 1614-1628, das Taufbecken Mozarts, freier Eintritt
  12. 12Museum der Moderne Gebäude am Mönchsberg, Malerei und Fotografie des 20.-21. Jahrhunderts
  13. 13Stift St. Peter Ältestes noch bestehendes Kloster mit Katakomben und Bibliothek
  14. 14Petersfriedhof Eines der ältesten Europas, hier ist Mozarts Schwester begraben
  15. 15Stift Nonnberg Benediktinerinnenkloster, geweiht im Jahr 1009
  16. 16Weihnachtsmuseum Christbaumschmuck und Postkarten von 1840-1940 am Mozartplatz
  17. 17Hangar-7 Sammlung von Red-Bull-Flugzeugen und -Helikoptern am Flughafen, freier Eintritt
  18. 18Schloss Leopoldskron Rokoko von 1736 am See, heute ein Hotel, Innenräume nur für Gäste
  19. 19Franziskanerkirche Eine der ältesten Kirchen der Stadt, romanisches Fundament unter den Gewölben
  20. 20Erzbischöfliche Residenz Alte Residenz mit einer Zimmerflucht und der Schatzkammer
  21. 21Salzburger Marionettentheater Puppen spielen Mozarts Opern und The Sound of Music, Tickets im Voraus sichern
  22. 22Kapuzinerberg Aufstieg über die Treppe gegenüber der Altstadt, Blick auf die Festung
  23. 23Untersberg Seilbahn seit 1961, Aussichtsplattformen und ein Café auf dem Gipfel
  24. 24Volksgarten Franz-Josef-Park am rechten Ufer, Teiche und ein Freibad im Sommer
  25. 25Andräkirche Gegenüber Mirabell, donnerstags in der Nähe der Schrannenmarkt

Alle 25 Punkte sind auf der Karte markiert: Speichere sie, um deine Route nach Tagen zu planen. Das Zentrum ist kompakt, zwischen Residenzplatz und Getreidegasse kannst du zu Fuß gehen, aber Hellbrunn, den Untersberg und das Freilichtmuseum erreichst du besser mit Verkehrsmitteln. Entscheide im Voraus, welche Museen dich am meisten interessieren, und besuche sie am ersten Tag.

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⁉️🤔 Häufige Fragen

Wie viele Tage brauchst du für Salzburg?

Ein Tag reicht für das Zentrum: Festung, Residenzplatz, Dom und Getreidegasse schaffst du zu Fuß. Museen, Zoo und Hellbrunn brauchen einen weiteren Tag. Wenn du Untersberg und Freilichtmuseum ergänzt, plane einen dritten Tag ein.

Wie viel kostet der Eintritt zur Festung Hohensalzburg?

Den genauen Preis prüfst du auf der offiziellen Website der Festung, da er je nach Saison variiert. Das Ticket beinhaltet die Fahrt mit der Standseilbahn und den Zugang zu den Haupträumen. Ein Online-Ticket ist günstiger und erspart dir das Anstehen an der Kasse. Für Kinder und Familien gibt es eigene Tarife.

Wann ist die beste Reisezeit für Salzburg?

Die Hochsaison ist im Juli und August, wenn das Zentrum voller Reisegruppen ist. Im Mai, Juni und September ist das Wetter mild und die Straßen sind weniger überlaufen. Im Winter finden die Weihnachtsmärkte statt, aber viele Sehenswürdigkeiten schließen früher. Museen und Hellbrunn besuchst du am besten in der Nebensaison.

Was in Salzburg mit Kindern ansehen?

Kindern gefallen meist der Tiergarten Hellbrunn, das Haus der Natur mit seinem Aquarium und das Marionettentheater. In Mirabell sorgt der Zwergengarten für Unterhaltung, in Hellbrunn die Wasserspiele. Die Seilbahn auf den Untersberg ist eine gute Option, die Fahrt ist kurz und spektakulär. Prüfe Altersbeschränkungen für Vorstellungen im Voraus.

Brauchst du in Salzburg ein Auto?

Für das Zentrum brauchst du kein Auto: Die Altstadt ist kompakt und fußgängerfreundlich. Busse bringen dich nach Hellbrunn, zum Zoo und zur Untersbergbahn. Ein Auto ist nützlich für das Freilichtmuseum und Ausflüge in die Umgebung. Parken im Zentrum ist kostenpflichtig und teuer.

Kurz gesagt: was du buchen solltest

Wenn du einen Tag hast, beginne mit der Festung Hohensalzburg und geh dann hinunter zum Residenzplatz und zum Dom. Wenn du mit Kindern reist, plane einen Tag für Zoo und Haus der Natur ein. Wenn du Kunst liebst, wähle die Residenzgalerie und das Museum der Moderne. Kaufe Tickets für Festung und Schloss Hellbrunn online, um Wartezeiten an den Kassen zu vermeiden. Plane deine Route mithilfe der Karte und lass Zeit für ungeplante Stopps.

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