
25 Orte in Turin: Paläste, Museen und zwei Aussichtsplattformen
Turin wird im Vergleich zu Rom und Florenz oft unterschätzt. Und das ist ein Fehler. Es war die erste Hauptstadt des vereinten Italien mit vier Jahrhunderten Barockarchitektur.
In drei oder vier Tagen siehst du königliche Paläste, zwei Hauptaussichtspunkte und das älteste Museum der Welt für ägyptische Kultur. Unten findest du 25 Orte mit Adressen, Verkehrsanbindung und einem Guide zu Tickets.
Stand: 13.09.2026, Ticket- und Öffnungszeiteninformationen wurden auf der Website des Museo Egizio und bei Musei Reali geprüft.
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1. Piazza Castello
💡 Kurz gesagt:
- Start an der Piazza Castello: Von hier fächern sich die vier Hauptstraßen der Stadt auf.
- Zwei Aussichtspunkte mit Alpenblick erwarten dich an der Mole Antonelliana und auf dem Superga-Hügel.
- Museen mit Tickets: das Ägyptische Museum, das Nationale Kinomuseum, MAUTO und Musei Reali.
- Museumstickets und Öffnungszeiten: 09/2026, geprüft auf der Öffnungszeiten-Seite des Museo Egizio.
Unsere Empfehlung: Tickets und Öffnungszeiten für die wichtigsten Museen (Stand: 09/2026)
Museum | Ticket | Öffnungszeiten | Geschlossen |
|---|---|---|---|
auf der offiziellen Website | Mo 9:00-14:00, Di-So 9:00-18:30, Sa bis 20:00 | keine | |
auf der offiziellen Website | täglich, genaue Zeiten über den Link | keine | |
auf der offiziellen Website | siehe Website | Montag | |
ein Tagesticket | Di-So, montags geschlossen | Montag | |
auf der offiziellen Website | Di-So, genaue Zeiten über den Link | Montag |

Die Piazza Castello gilt als das Herz Turins, und das ist keine Übertreibung. Vier der wichtigsten Straßen der Stadt, darunter die Via Roma, beginnen hier. Der Platz wurde im späten 16. Jahrhundert angelegt, und der Architekt Ascanio Vitozzi verlieh ihm sein barockes Aussehen. Sein zweiter Name, Schlossplatz, stammt vom alten Schloss.
Auf der einen Seite siehst du den Palazzo Madama, auf der anderen öffnet sich der Blick zum Königspalast. Die Waffenkammer, die Palastbibliothek und das Teatro Regio liegen alle am Platz. Der Legende nach hielten sich Nostradamus und der Graf von Saint Germain hier auf.
- So kommst du hin: Straßenbahnen und Busse bis zur Haltestelle Carlo Alberto oder die U-Bahn bis Porta Nuova.
- Der Haken: Tagsüber ist der Platz voller Touristen, komm lieber gegen 8-9 Uhr morgens.
2. Piazza San Carlo
© chensiyuan · CC BY-SAFoto: chensiyuan, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Piazza San Carlo wird das Wohnzimmer der Stadt genannt. Das Ensemble wurde Mitte des 17. Jahrhunderts von Carlo di Castellamonte geschaffen. Barockpaläste säumen den Platz, dazu zwei Kirchen, die den Heiligen Karl und Christina geweiht sind.
In der Mitte steht ein bronzenes Reiterdenkmal für Herzog Philibert von Savoyen. Es wurde vom Bildhauer Carlo Marochetti geschaffen. Unter den Arkaden findest du historische Cafés, die piemontesische Küche und Desserts servieren. Im Winter füllt ein Weihnachtsmarkt den Platz, im Sommer finden hier Konzerte statt.
Der Ort ist ein praktischer Platz, um zwischen den Museen kurz zu verschnaufen. Setz dich in ein Café, schau auf das Denkmal und entscheide, wohin du als Nächstes gehst. Von hier ist es nur ein Katzensprung zum Bahnhof Porta Nuova.
- So kommst du hin: Von der Piazza Castello läufst du durch die überdachte Galerie der Via Roma, etwa 400 m zu Fuß (auf der Karte).
- Der Haken: Der Platz ist mit Stein gepflastert, und im Sommer gibt es hier fast keinen Schatten.
3. Mole Antonelliana
© Gianni Careddu · CC BY-SAFoto: Gianni Careddu, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Mole Antonelliana überragt die Stadt und ist bis heute das Wahrzeichen Turins. Architekt Alessandro Antonelli hatte sie als Synagoge geplant, doch das Gebäude wurde stattdessen als Museum fertiggestellt. Bis 2011 war sie das höchste Gebäude Italiens.
Ein Panoramaaufzug bringt dich hinauf zur Aussichtsplattform in 85 m Höhe, während die Turmspitze 167,5 m erreicht (Stand: 09/2026, museocinema.it). Von oben siehst du die Alpen und die Ziegeldächer. Die Fahrt nach oben dauert weniger als eine Minute, aber die Aussicht ist jede Sekunde wert.
Die Turmspitze ist von überall in der Stadt sichtbar, weshalb die Mole Antonelliana seit Langem als wichtigste Orientierungsmarke Turins dient. Sie wurde nach dem Tod des Architekten vollendet, und Restaurierungen veränderten ihre Silhouette mehrfach. Von der Plattform aus siehst du sowohl die Altstadt mit ihren Ziegeldächern als auch die grünen Hügel im Osten. An klaren Tagen erscheinen am Horizont die Alpengipfel.
Im Inneren des Turms befindet sich ein Kinomuseum, auf das wir am Ende der Liste eingehen. Zu Fuß hinauf kommt man nicht, es fährt nur der Aufzug. Oben ist es fast immer windig, also nimm selbst im Sommer eine Jacke mit.
- So kommst du hin: Straßenbahn bis zur Haltestelle Mole Antonelliana im Stadtzentrum.
- Der Haken: Am Aufzug kann es eine Schlange geben, hol dir ein Ticket für den Morgen.
4. Palazzo Reale
© Benjamin Smith · CC BY-SAFoto: Benjamin Smith, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Palazzo Reale war die Hauptresidenz des Hauses Savoyen an der Piazza Castello. Der Palast wurde Mitte des 17. Jahrhunderts an der Stelle des alten Bischofspalasts errichtet. Heute gehört er zu den Musei Reali und ist UNESCO-Weltkulturerbe.
Im Inneren siehst du den Thronsaal, das Chinesische Kabinett, die königlichen Schlafzimmer und die Küche. In der Waffenkammer sind Rüstungen und Waffen untergebracht, und der Rote Saal diente dem Empfang von Botschaftern. Ein unterirdischer Gang verbindet den Palast mit dem Dom, daher lassen sich beide Sehenswürdigkeiten gut an einem Tag besichtigen.
- Ticket: Das Kombi-Ticket der Musei Reali gilt den ganzen Tag (Stand: 09/2026, Website der Musei Reali).
- Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, montags geschlossen.
- Der Haken: Ohne Online-Ticket musst du unter Umständen an der Kasse anstehen.
5. Palazzo Madama
© Federico Spadaro · CC BY-SAFoto: Federico Spadaro, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Palazzo Madama wirkt wie zwei verschiedene Gebäude in einem. Die Ecktürme stammen noch von einer mittelalterlichen Burg, während die helle Barockfassade von Filippo Juvarra entworfen wurde. Seinen Namen erhielt der Palast zu Ehren zweier Königinnen des Hauses Savoyen.
Im Inneren zeigt das Museo Civico d'Arte Antica Porzellan, Glas und Gemälde. Hier steht die malachitene „Medici-Vase", ein so seltenes Stück, dass es nahezu ein Unikat ist. Eine eigene Ausstellung präsentiert Funde aus Gandhara, einem antiken Königreich an der Grenze zwischen Afghanistan und Pakistan. Der Innenhof des Palasts ist frei zugänglich und ein praktischer Weg zur Piazza Castello.
In verschiedenen Epochen beherbergten diese Mauern Senat, Parlament und Oberstes Gericht des Königreichs, während der Palast selbst als Residenz des Hauses Savoyen diente. Die Mauern erinnern an Empfänge, Prozesse und Sitzungen, und die Säle wirken noch heute festlich.
Die Fassaden an den vier Seiten sind unterschiedlich: Mittelalterliche Mauern stehen neben barocker Dekoration, und das siehst du direkt vom Platz aus. Jede Sammlung ist klar beschriftet, du brauchst also keinen Führer.
- Ticket und Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, am ersten Dienstag im Monat freier Eintritt (Stand: 09/2026, palazzomadamatorino.it).
- Der Haken: Das Museum ist montags geschlossen.
6. Palazzo Carignano
© Zairon · CC BY-SAFoto: Zairon, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Palazzo Carignano fällt durch seine geschwungene Fassade von Guarino Guarini auf. Die doppelte Kuppel und das große Treppenhaus galten im 17. Jahrhundert als kühne Neuerungen. Viktor Emanuel II., der erste König des vereinten Italiens, wurde hier geboren.
An der Fassade kannst du seltene Details mit Gesichtern nordamerikanischer Ureinwohner entdecken. Diese Darstellungen wurden der königlichen Familie nach dem Krieg in Kanada übergeben. In den Sälen des Palasts erzählt das Museo del Risorgimento, das Museum der italienischen Einigung, die Geschichte der wichtigsten Ereignisse und Persönlichkeiten jener Zeit.
Die Kuppel des Palasts ist von den umliegenden Straßen aus sichtbar, und im Inneren sind die Festsäle mit Stuckarbeiten erhalten geblieben. Wenn du dich für die Geschichte der italienischen Einigung interessierst, plane mindestens eine Stunde für den Besuch ein. Der Palast liegt nur wenige Gehminuten vom Ägyptischen Museum entfernt, die beiden Besuche lassen sich also gut verbinden.
- Adresse: Via Accademia delle Scienze, 5, an der Piazza Carignano.
- Der Haken: Die Fassade zeigt auf einen kleinen Platz, daher kannst du sie nicht vollständig fotografieren.
7. Castello del Valentino
© TorinoDoc · CC BYFoto: TorinoDoc, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia CommonsDas Castello del Valentino steht am Ufer des Po im Valentino-Park. Die Burg entstand im 13. Jahrhundert als Festung des Hauses Savoyen und wurde später zu einer Barockresidenz umgebaut. Die Form des Gebäudes erinnert an ein Hufeisen.
Die dem Fluss zugewandte Fassade besteht aus rotbraunem Backstein und wirkt vor dem Grün wunderschön. Im Innenhof liegt ein Mosaik aus Marmorplatten. Heute beherbergt das Gebäude die Architekturfakultät der Polytechnischen Universität Turin, daher kommen vor allem Studierende hinein.
Der Park rund um das Schloss verdient einen eigenen Spaziergang. Einheimische laufen hier gern, und schattige Alleen ziehen sich am Fluss entlang. Von hier aus erreichst du leicht die Brücke und siehst den Po vom anderen Ufer. Der Parkeintritt ist frei.
- Adresse: Corso Massimo d'Azeglio, im Valentino-Park.
- Der Haken: die Innenräume sind nur bei Ausstellungen und Veranstaltungen geöffnet.
8. Villa della Regina
© Eccekevin · CC BY-SAFoto: Eccekevin, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Villa della Regina wurde im 17. Jahrhundert für Königin Anne Marie d'Orléans erbaut. Um sie herum legte man terrassierte Gärten mit Brunnen und Grotten an. Nach langer Vernachlässigung wurden Villa und Park im späten 20. Jahrhundert restauriert.
Heute beherbergt sie ein Gemäldemuseum mit Fresken und Werken piemontesischer Meister. Vom Hügel aus hast du einen weiten Blick über die Stadt und den Po. Du kannst die Besichtigung der Säle mit einem Spaziergang durch die Gärten verbinden; plane ein paar Stunden ein.
- Adresse: Strada Comunale Santa Margherita, 79, auf einem Hügel östlich des Zentrums.
- Anfahrt: mit dem Bus ins Viertel Borgo Po, dann zu Fuß bergauf.
- Der Haken: der Aufstieg zur Villa führt bergauf, mit Kinderwagen wird es also beschwerlich.
9. Basilika Superga
© Paris Orlando · CC BY-SAFoto: Paris Orlando, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Basilika Superga steht auf einer Hügelkuppe mit einem der schönsten Panoramen Turins. Der Legende nach gelobte Herzog Amadeus II., eine Kirche zu bauen, falls er den Sieg über den Feind erringen würde, und er hielt sein Wort. Der Bau begann im frühen 18. Jahrhundert und dauerte fünfzehn Jahre.
Im Inneren befindet sich die Grablege fast aller Könige der Dynastie Savoyen. Eine eigene Kapelle erinnert an das Gelübde des Herzogs, und eine kleine Galerie zeigt Gemälde und Skulpturen. Nahe der Kirchenmauern steht ein Denkmal für die Turiner Fußballer, die hier bei einem Flugzeugabsturz starben.
Vom Hügel aus siehst du die gesamte Stadt vor dir ausgebreitet. Bei klarem Wetter sind am Horizont schneebedeckte Alpengipfel zu erkennen. Es lohnt sich, morgens hierherzukommen, bevor die Reisebusse eintreffen.
- Anfahrt: mit der Standseilbahn ab der Haltestelle Sassi, dann zu Fuß oder mit dem Bus.
- Der Haken: an klaren Wochenenden gibt es eine Schlange an der Standseilbahn, komm also zur Öffnungszeit.
10. Kathedrale Johannes des Täufers
Die Kathedrale Johannes des Täufers wurde im 15. Jahrhundert erbaut und dem Schutzpatron der Stadt geweiht. Sie ist das einzige erhaltene Renaissance-Bauwerk Turins. Die wichtigste Reliquie der Kirche, das Turiner Grabtuch, wird hier in einer verschlossenen Kapelle aufbewahrt.
© Syrio · CC BY-SAFoto: Syrio, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsEine exakte Kopie der Reliquie wird Pilgern in der Kapelle der Kathedrale gezeigt. Das Original sieht fast niemand; es wird selten und nur zu besonderen Anlässen gezeigt. Die Kathedrale ist täglich geöffnet, der Eintritt ist frei (Stand: 09/2026, sindone.org).
Achte im Inneren auf den weißen Marmor, die bronzenen Sterne im Boden und die helle Kuppel. Die Kirche steht im Zentrum, nahe dem Palazzo Madama und dem Königspalast, und lässt sich daher leicht in einen Spaziergang rund um die Piazza Castello einbauen.
- Öffnungszeiten: ungefähr 9 bis 12:30 und 15 bis 19 Uhr (Stand: 09/2026, laut der Website zum Grabtuch).
- Der Haken: während der Gottesdienste ist der Zugang eingeschränkt, und Touristen werden gebeten, nicht zu stören.
11. Santuario della Consolata

Das Santuario della Consolata entstand an der Stelle der antiken Kirche Sant'Andrea. Sein heutiges barockes Erscheinungsbild schuf Guarino Guarini Mitte des 17. Jahrhunderts. Die gesamte Geschichte der Kirche ist mit der Verehrung einer wundertätigen Marienikone verbunden.
Achte im Inneren auf die „salomonischen Säulen", die Marmorskulpturen und die Rokoko-Ausstattung. Hier sind die Heiligen Leonardo Murialdo und Giuseppe Cafasso begraben. Eine Aussichtsterrasse auf dem Dach bietet Blicke über die Stadt.
Die Kirchenfassade ist mit einer Statue der Jungfrau Maria mit dem Jesuskind geschmückt. Unter ihren Gewölben finden oft Gottesdienste statt, und nahe der Kirche gibt es einen Markt. Von der Piazza Castello erreichst du die Kirche zu Fuß in etwa zehn Minuten.
- Anfahrt: Busse bis zur Haltestelle XVIII Dicembre oder die Metro bis zur gleichnamigen Station.
- Ticket: Eintritt frei.
- Der Haken: die Aussichtsterrasse ist nicht immer geöffnet, also frag vor Ort nach.
12. Gran Madre di Dio
© Mongolo1984 · CC BY-SAFoto: Mongolo1984, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Gran Madre di Dio steht am Fuß des Kapuzinerhügels, am anderen Ufer des Po. Die klassizistische Kirche erinnert an das römische Pantheon und entstand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie war der Rückkehr von König Viktor Emanuel I. gewidmet.
Zur Wintersonnenwende fällt ein Lichtstrahl durch ein Fenster und beleuchtet die Statuen des Glaubens und der Religion. Dieses Schauspiel ist mit Legenden um den Heiligen Gral verbunden, der angeblich zusammen mit dem Grabtuch nach Turin gebracht wurde. Um die unterirdischen Kammern der Kirche ranken sich viele urbane Legenden.
Das Geld für den Bau der Kirche wurde von der gesamten Stadt gesammelt. Die Fassade zeigt einen Portikus mit Säulen und Heiligenstatuen, im Inneren steht eine Statue des Glaubens, die einen Kelch hält.
Der Platz vor der Kirche bietet einen Blick auf die Brücke über den Po und das gegenüberliegende Flussufer. Er ist ein praktischer Ausgangspunkt für einen Spaziergang entlang der Uferpromenade oder hinauf zum Kapuzinerhügel. Der Ort ist ruhig, und es lohnt sich, zum Sonnenuntergang zu kommen, wenn der Stein einen warmen Rosaton annimmt.
- Öffnungszeiten: morgens und abends geöffnet; prüfe die genauen Zeiten vor dem Besuch.
- Der Haken: es ist eine aktive Pfarrkirche, daher ist der Zugang während der Gottesdienste eingeschränkt.
13. Chiesa di San Lorenzo
© Ste73ve · CC BY-SAFoto: Ste73ve, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDie Chiesa di San Lorenzo versteckt sich neben dem Palazzo Reale. Von außen sieht das Gebäude wie ein gewöhnliches Haus aus, und du könntest leicht daran vorbeilaufen. Im Inneren öffnet sich eine der kühnsten Kuppeln der Stadt, ein Werk von Guarino Guarini.
Die Kuppel wirkt schwerelos, als schwebe sie über dem Raum. Die Fresken und der Marmor machen diese Kirche zu einer der prunkvollsten Basiliken Turins. Die Adresse ist leicht zu finden: Via Palazzo di Città, 4.
- Öffnungszeiten: täglich geöffnet; samstags und sonntags werden manchmal Führungen angeboten.
- Ticket: Eintritt frei.
- Der Haken: die Fassade ist schlicht, daher übersieht man den Straßeneingang leicht.
14. Porte Palatine
© rene boulay · CC BY-SAFoto: rene boulay, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDie Porte Palatine ist ein antikes Tor, das aus der römischen Stadtmauer erhalten geblieben ist. Durch es führte die Straße zum römischen Lager, und hier begann die Geschichte der Stadt. Die beiden Ecktürme wurden im Mittelalter hinzugefügt.
Hinter dem Tor sind die Reste eines Wachpostens und Bronzestatuen von Kaisern zu sehen. Um den Ort ranken sich urbane Legenden über unterirdische Gänge unter den Türmen. Adresse für die Navigation: Piazza Cesare Augusto.
- Anfahrt: zu Fuß von der Piazza Castello, etwa 5 Minuten (laut Karte).
- Der Haken: nur ein Teil der Bauten ist erhalten; der Rest liegt unter modernen Gebäuden verborgen.
15. Teatro Regio
© Iron Bishop · CC BY-SAFoto: Iron Bishop, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia CommonsDas Teatro Regio an der Piazza Castello gilt als eines der führenden Opernhäuser Italiens. Der erste Theaterbau entstand im 18. Jahrhundert, und nach einem Großbrand wurde er von Grund auf neu errichtet. Heute finden hier Opern- und Ballettproduktionen von Weltrang statt.
Der elliptische Zuschauerraum bietet rund eineinhalbtausend Zuschauern Platz. Die Akustik gilt als eine der besten des Landes, und jede Produktion läuft über viele Vorstellungen. Karten für beliebte Aufführungen solltest du im Voraus kaufen.
- Adresse: Piazza Castello, neben dem Palazzo Reale.
- Der Haken: Karten für Top-Produktionen sind Wochen im Voraus ausverkauft, und die günstigen Plätze gehen zuerst weg.
16. Ägyptisches Museum

Das Ägyptische Museum gilt als die zweitwichtigste Sammlung ägyptischer Kunst nach Kairo. Gegründet wurde das Museum 1824, als der König von Sardinien die Sammlung des Konsuls Bernardino Drovetti kaufte (Stand: 09/2026, museoegizio.it). Heute beherbergt es rund vierzigtausend Exponate.
Du siehst den Königspapyrus mit einer Liste der Pharaonen, die älteste geografische Karte der Welt und den erotischen Papyrus von Turin. Im dritten Stock sind Mumien, Sarkophage und Objekte aus dem Totenbuch ausgestellt. Ein Besuch dauert mindestens drei Stunden.
Es lohnt sich, wegen der Originale herzukommen: Unter Glas liegen Papyri, die mehr als zweitausend Jahre alt sind. Nach der Renovierung verbindet das Gebäude den alten Innenhof mit neuen Sälen, sodass der Rundgang ohne abrupte Übergänge fließt und die Beleuchtung in den Sälen die Betrachtung der Vitrinen nicht stört.
Die Ausstellung ist thematisch gegliedert: Bestattungsriten, Schrift, Handwerk und Kult. Wenn du mit Kindern unterwegs bist, nimm einen Audioguide, so lässt sich ihre Aufmerksamkeit bei einem langen Besuch leichter halten. Tickets kaufst du besser online; an der Kasse am Eingang gibt es manchmal eine Schlange. Die Säle sind kühl, eine leichte Jacke ist also praktisch.
- Ticket und Öffnungszeiten: Mo 9:00-14:00, Di, So 9:00-18:30, Sa bis 20:00 (Stand: 09/2026, offizielle Website des Museums).
- Der Haken: Am Wochenende sind die Schlangen länger, kauf dein Ticket online im Voraus.
17. Nationales Automobilmuseum
© Tony Harrison from Farnborough, UK · CC BYFoto: Tony Harrison from Farnborough, UK, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsMAUTO, auch bekannt als Nationales Automobilmuseum, zeigt die Geschichte des Autos von den ersten Motoren bis zu Rennwagen. Die Sammlung umfasst mehr als zweihundert Modelle von rund achtzig Marken (Stand: 09/2026, museoauto.com). Unter den Exponaten sind der erste vierrädrige Benz und das erste in Turin montierte Auto.
Eine eigene Galerie ist dem Rennsport gewidmet: Ferrari-Rennwagen, ein Alfa Romeo für die Rundstrecke und Rallye-Lancias. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen Produktionsgebäude am Corso Unità d'Italia 40. Die Ausstellung wurde überarbeitet, daher wirken einige Säle recht modern.
- Ticket und Öffnungszeiten: auf der offiziellen Website (Stand: 09/2026, MAUTO Tickets und Öffnungszeiten).
- Anfahrt: mit der Metro bis Lingotto, dann zu Fuß oder mit dem Bus.
- Der Haken: Das Museum liegt weit vom Zentrum entfernt, plane einen halben Tag dafür ein.
18. Museum für orientalische Kunst
© Roberto Cortese - Archivio Storico della Città di Torino · CC BY-SAFoto: Roberto Cortese - Archivio Storico della Città di Torino, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Museum für orientalische Kunst (MAO) befindet sich im barocken Palazzo Mazzonis. Die Ausstellung wurde 2008 eröffnet und erzählt von asiatischen Kulturen. Das Erdgeschoss ist der chinesischen Kunst mit Porzellan, Bronze und Lackarbeiten gewidmet.
Im ersten Stock sind Meisterwerke Tibets und buddhistischer Kunst ausgestellt. Der zweite Stock ist dem Islam, der Türkei, dem Iran und Japan gewidmet. Insgesamt umfasst die Sammlung mehr als fünfzehnhundert Werke, darunter eine seltene Gandhara-Sammlung.
- Adresse: Via San Domenico, im Stadtzentrum.
- Öffnungszeiten: Das Museum ist tagsüber geöffnet, die genauen Zeiten prüfst du am besten vor Ort.
- Der Haken: Einige Säle sind wegen Wechselausstellungen vorübergehend geschlossen.
19. Juventus Stadium
© forzaq8 from kuwait, kuwait · CC BYFoto: forzaq8 from kuwait, kuwait, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDas Juventus Stadium wurde im September 2011 eröffnet und ist seither die Heimarena des Vereins. Die Ränge fassen mehr als vierzigtausend Zuschauer. Jeder Block ist so angelegt, dass mehrere bequeme Zugänge zu deinem Sitzplatz führen.
Die Stahlstützen in Form des Buchstabens „L" sind in den Farben der italienischen Flagge lackiert, das Markenzeichen der Arena. In der Nähe liegen das Vereinsmuseum, Restaurants und ein Walk of Fame mit Spielerporträts. An spielfreien Tagen kommen Besucher für Führungen, und du siehst die Umkleidekabinen und den Spielfeldrand.
Die Stadiontour umfasst die Backstage-Bereiche, das Museum und die Ränge. An Spieltagen kommen die Leute wegen der Atmosphäre, an anderen Tagen für einen ruhigen Spaziergang entlang des Walk of Fame. Kauf dein Ticket im Voraus; an beliebten Terminen sind die Plätze schnell ausverkauft.
- Anfahrt: mit der Metro bis zur Station Bernini, dann mit einem Sonderbus.
- Der Haken: An Spieltagen ist das Gelände abgesperrt, komm früh.
20. Parco della Pellerina
© Betty&Giò · CC BY-SAFoto: Betty&Giò, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Parco della Pellerina ist der größte Park Turins, im Westen der Stadt. Er erstreckt sich über Dutzende Hektar entlang des Flusses Dora Riparia. Der Park ist nach einem Anthropologen benannt, während die Einheimischen ihn nach einer alten Käserei in der Nähe nennen.
Es gibt Tennisplätze, ein Schwimmbad, Fußballfelder und Wege zum Inlineskaten. Im Sommer finden im Park Konzerte und Stadtfeste statt. Der Eintritt ist rund um die Uhr frei, du kannst also jederzeit vorbeischauen.
Die Wege entlang des Flusses eignen sich perfekt zum Radfahren. Nimm im Sommer Wasser mit; hier gibt es wenig Schatten. Am Abend gehst du besser entlang der beleuchteten Alleen näher am Eingang spazieren.
- Adresse: Parco della Pellerina, westlich des historischen Zentrums.
- Der Haken: Die Beleuchtung ist am Abend schwach, besser ist ein Spaziergang bei Tageslicht.
21. Monumento a Vittorio Emanuele II
Das Monumento a Vittorio Emanuele II steht am Corso Vittorio Emanuele II im Stadtzentrum. Der bronzene König ist auf vier Granitsäulen erhöht. Das Denkmal ist über dreißig Meter hoch.
Am Sockel sitzen Figuren, die Einheit, Arbeit, Freiheit und Brüderlichkeit darstellen. Das Denkmal würdigt die Rolle des Königs bei der Einigung Italiens. Von hier aus gelangst du bequem zur Piazza Solferino und weiter ins historische Zentrum mit seinen Palästen und Museen.
- Anfahrt: zu Fuß entlang des Corso Vittorio Emanuele II vom Bahnhof Porta Nuova.
- Der Haken: Das Denkmal steht an einer stark befahrenen Straße, in der Nähe gibt es wenig Schatten und wenige Bänke.
22. Castello di Rivoli
© Autor unbekannt · CC BYFoto: Autor unbekannt, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.5), Wikimedia CommonsDas Castello di Rivoli liegt am Stadtrand von Turin, und verwechsle es nicht mit dem Verona Rivoli. Die Burg stammt aus dem 9. Jahrhundert und war eine Residenz der Dynastie Savoyen. Nach der Restaurierung wurde sie ein Museum für zeitgenössische Kunst.
Heute ist es das Museo d'Arte Contemporanea mit Werken von Künstlern des 20. Jahrhunderts. Die alten Gewölbe verbinden sich gut mit modernen Installationen. Die Fahrt vom Zentrum dauert etwa eine halbe Stunde, aber der Blick über das Tal ist die Reise wert.
- Anfahrt: mit der Vorortbahn oder dem Bus nach Rivoli, dann bergauf zur Burg.
- Der Haken: Die ständige Sammlung teilt sich den Raum mit Wechselausstellungen, daher können einige Säle geschlossen sein.
23. Automobilmuseum
© Gianni Careddu · CC BY-SAFoto: Gianni Careddu, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Geschichte des Museo Nazionale dell'Automobile begann 1932. Roberto Biscaretti di Ruffia, einer der Gründer von Fiat, zeigte Freunden zusammen mit seinem Sohn seine private Autosammlung. Einige Jahre später wurde die Sammlung für das Familienhaus zu groß und zog in ein eigenes Gebäude um.
Heute ist die Ausstellung nach Etagen und Themen gegliedert. Im dritten Stock zeigt der Bereich „Origins" die frühesten Automobile. Im zweiten Stock präsentiert die Halle „Cars and People" Rennwagen, und im ersten Stock umfasst der Bereich „Automobile and Design" den sowjetischen Pobeda und einen bemalten Hippie-Bus. Außerdem gibt es eine Bibliothek zur Technikgeschichte (Stand: 09/2026, offizielle Website des Museums).
- Adresse: Corso Unità d'Italia, 40, im selben Komplex wie das MAUTO.
- Der Haken: Einige der neuen Bereiche öffnen nach der Renovierung nur nach und nach.
24. Nationales Filmmuseum
© Jean-Pierre Dalbéra from Paris, France · CC BYFoto: Jean-Pierre Dalbéra from Paris, France, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDas Nationale Filmmuseum befindet sich im berühmten Turm Mole Antonelliana. Die Ausstellung windet sich über mehrere Etagen nach oben, und in der Eingangshalle stehen Liegen, auf denen du eine Pause machen kannst.
Es beherbergt Hunderttausende Plakate, darunter handgemalte, Zehntausende Bücher und Tausende Filme (Stand: 09/2026, offizielle Website des Filmmuseums). Du siehst alte Kameras, Kulissen und Kostüme, und einige Exponate dürfen angefasst werden. Das Museum gilt als eines der ungewöhnlichsten in Italien.
Die Ausstellung wechselt regelmäßig, daher können manche Räume anders aussehen als auf alten Fotos. Das Ticket gilt sowohl für das Museum als auch für die Fahrt mit dem Aufzug, kauf also nicht zwei separate Tickets. Am Wochenende kommst du am besten zur Öffnungszeit; gegen Mittag bildet sich eine Schlange am Aufzug.
- Ticket: Kombiticket für das Museum plus Aussichtsplattform (Stand: 09/2026, Preise Museo del Cinema).
- Öffnungszeiten: Das Museum ist täglich geöffnet; die letzte Einlasszeit steht auf der Website.
- Der Haken: Am Wochenende kann es Schlangen geben, kauf dein Ticket also vorab online.
25. Galleria Sabauda
© Hairless Heart · CC BY-SAFoto: Hairless Heart, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Galleria Sabauda beherbergt rund siebenhundert Gemälde, die vom Haus Savoyen gesammelt wurden (Stand: 09/2026, museireali.beniculturali.it). Die Sammlung umfasst Malerei vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert. Die Geschichte der Galerie geht auf den Ankauf der Sammlung durch König Karl Albert im Jahr 1830 zurück.
Seit 2014 ist die Galerie im Gebäude der Musei Reali auf vier Etagen untergebracht. Jede Etage präsentiert eine andere Epoche der Kunstgeschichte. Die Wände der Säle sind mit Stuck, Flachreliefs und Halbsäulen verziert, hier kannst du also problemlos ein paar Stunden verbringen.
Die Galerie zeigt Werke italienischer und flämischer Meister, darunter Altarbilder und Porträts. Der Rundgang folgt einem chronologischen Weg, du bewegst dich also von der Frührenaissance bis zum Barock. Einige Räume sind Wechselausstellungen vorbehalten, daher zieht ein Teil der Sammlung manchmal um.
- Ticket: im Kombiticket der Musei Reali enthalten (Stand: 09/2026, Tickets Musei Reali).
- Der Haken: Nach einem vollen Besuch werden deine Augen müde, daher komm besser als separaten Besuch hierher.
Touren und Tickets in Turin
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Turiner Sehenswürdigkeiten auf der Karte
Alle 25 Punkte sind auf der Karte unten zusammengestellt. Sie ist praktisch, um deine Route zu planen und Entfernungen zwischen den Sehenswürdigkeiten abzuschätzen. Öffne die Karte auf deinem Handy, um dich unterwegs in der Stadt zurechtzufinden.
Die Punkte sind in der Reihenfolge nummeriert, in der sie im Artikel vorkommen: Der erste liegt an der Piazza Castello, der letzte an der Galleria Sabauda. So siehst du sofort, wie nah die zentralen Sehenswürdigkeiten beieinanderliegen. Weiter außerhalb liegende Punkte wie das Stadion und das Castello di Rivoli lassen sich besser an einem separaten Tag besichtigen.
Sehenswürdigkeiten von Turin
Orte auf der Karte
- 1Piazza Castello Das Herz von Turin, von hier gehen die vier Hauptstraßen der Stadt aus
- 2Piazza San Carlo Das „Wohnzimmer der Stadt" mit Reiterdenkmal des Herzogs von Savoyen
- 3Mole Antonelliana Panoramaaufzug zu einer 85 Meter hohen Aussichtsplattform, Symbol Turins
- 4Palazzo Reale Hauptresidenz des Hauses Savoyen, UNESCO-Weltkulturerbe
- 5Palazzo Madama Zwei Gebäude in einem, mit der Malachit-„Medici-Vase" im Inneren
- 6Palazzo Carignano Geschwungene Fassade Guarinis, Geburtsort Viktor Emanuels II.
- 7Castello del Valentino Hufeisenförmige Burg aus dem 13. Jahrhundert am Ufer des Po
- 8Villa della Regina Villa aus dem 17. Jahrhundert mit Terrassengärten und Stadtblick
- 9Basilica di Superga Grablege des Hauses Savoyen auf einem Hügel
- 10Kathedrale des Heiligen Johannes des Täufers (Duomo di Torino) Turins einziges Renaissance-Denkmal, Aufbewahrungsort des Turiner Grabtuchs
- 11Santuario della Consolata Barockkirche mit Aussichtsplattform auf dem Dach
- 12Gran Madre di Dio Neoklassizistischer Tempel nach dem Vorbild des römischen Pantheons am Po
- 13Chiesa di San Lorenzo Bescheidene Fassade und wagemutige Kuppel von Guarino Guarini
- 14Porte Palatine Antikes Tor der römischen Stadtmauer
- 15Teatro Regio Eine der führenden Opernbühnen Italiens
- 16Ägyptisches Museum (Museo Egizio) Die nach Kairo zweitwichtigste Sammlung ägyptischer Kunst
- 17MAUTO (Nationales Automobilmuseum) Geschichte des Automobils, über zweihundert Modelle
- 18Museum für orientalische Kunst (MAO) Barocker Palazzo Mazzonis, Kulturen Chinas, Tibets und Japans
- 19Juventus Stadium Heimarena des Vereins für über vierzigtausend Zuschauer
- 20Parco della Pellerina Turins größter Park, entlang des Flusses Dora Riparia
- 21Monumento a Vittorio Emanuele II Bronzedenkmal von über dreißig Metern Höhe
- 22Castello di Rivoli Burg aus dem 9. Jahrhundert mit Museum für zeitgenössische Kunst im Inneren
- 23Museo Nazionale dell'Automobile Derselbe MAUTO-Komplex, Ausstellung nach Etagen und Themen seit 1932
- 24Nationales Filmmuseum Spiralförmige Ausstellung im Inneren der Mole Antonelliana
- 25Galleria Sabauda Rund siebenhundert Gemälde des Hauses Savoyen in den Musei Reali
⁉️🤔 Häufige Fragen
Wie viele Tage brauchst du für Turin?
Drei Tage reichen für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Verbring den ersten Tag an der Piazza Castello und im Palazzo Reale, den zweiten im Ägyptischen Museum und an der Mole Antonelliana, den dritten auf dem Superga und am Po-Ufer. Wenn du die Museen ohne Hetze sehen möchtest, füg einen vierten Tag und ein paar Stunden für die Galleria Sabauda hinzu.
Wie viel kosten Museumstickets in Turin?
Die Preise ändern sich je nach Saison, prüf sie also auf den offiziellen Museumswebsites. Das Kombiticket für die Mole Antonelliana umfasst sowohl das Filmmuseum als auch die Aussichtsplattform. Die Musei Reali verkaufen ein Ganztages-Kombiticket, und am ersten Dienstag im Monat bieten viele Museen freien Eintritt.
Wie kommst du vom Flughafen ins Zentrum?
Vom Flughafen Torino Caselle fährt ein Zug ins Zentrum bis zum Bahnhof Dora, dann nimmst du die Metro oder die Straßenbahn. Die Fahrt dauert etwa eine halbe Stunde. Ein Taxi ist teurer, aber mit Gepäck bequem. Prüf Fahrpläne und Preise vor deiner Reise auf der Website des Anbieters.
Wann ist die beste Reisezeit für Turin?
Die angenehmsten Monate sind April, Mai, September und Oktober. Im Sommer ist die Stadt heiß und voll, im Winter oft neblig. Im Frühling und Herbst lässt es sich leichter zu Fuß erkunden, und du verbringst weniger Zeit in Warteschlangen.
Wo kann man in der Nähe der Piazza Castello essen?
Rund um die Piazza Castello und die Piazza San Carlo gibt es viele Cafés mit piemontesischer Küche. Historische Kaffeehäuser verstecken sich unter den Arkaden, wo lokale Desserts serviert werden. Für einfachere Gerichte schau in den angrenzenden Straßen nach. An Wochenendabenden reservierst du besser vorab einen Tisch.
Kurz gesagt: was du buchen solltest
Wenn du einen Tag hast: Hol dir ein Ticket für das Ägyptische Museum und fahr auf die Mole Antonelliana hinauf. Wenn du zwei Tage hast: Füg die Musei Reali mit dem Palazzo Reale und die Galleria Sabauda hinzu. Wenn du drei Tage hast: Nimm Superga, das Castello di Rivoli und das Po-Ufer mit auf.
Für Familien mit Kindern sind das MAUTO und das Nationale Filmmuseum gute Optionen. Als Paar wählst du den Palazzo Madama und die Gärten der Villa della Regina. Kauf Museumstickets vorab online, damit du nicht an der Kasse anstehst.


