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Was du in Peking sehen solltest: 25 Sehenswürdigkeiten nach Stadtteilen

Was du in Peking sehen solltest: 25 Sehenswürdigkeiten nach Stadtteilen

Peking ist riesig, und du wirst nicht alles sehen, was du dir vorgenommen hast, in einer einzigen Reise. Die größte Herausforderung hier ist die Entfernung: Das kaiserliche Zentrum, die Parks im Nordwesten und der futuristische Osten verteilen sich auf verschiedene Teile der Stadt.

Wir haben 25 der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Pekings zusammengestellt und nach Themen gruppiert, von Palästen bis zu Freizeitparks. So baust du deine Route auf der Karte auf, statt zu raten, und verlierst keinen halben Tag mit Fahrten quer durch die ganze Stadt.

Die Hälfte der Orte auf dieser Liste sind Tempel, Parks und Uferpromenaden, bei denen der Eintritt sehr wenig kostet oder kostenlos ist. Museen und Aussichtsplattformen dagegen brauchen Zeit und erfordern deinen Reisepass, also plane sie im Voraus.

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Was du in Peking sehen solltest: Der Plan

💡 Kurz gesagt:

  • Teile die Liste nach Gebieten auf: das kaiserliche Zentrum, die Parks im Nordwesten und die modernen Orte im Osten.
  • Für eine erste Reise wähle fünf oder sechs Hauptsehenswürdigkeiten und ergänze den Rest unterwegs.
  • Tickets und Öffnungszeiten: Stand: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Seite des Palastmuseums

1. Die Verbotene Stadt

Halle der Höchsten Harmonie in der Verbotenen Stadt, Peking© N509FZ · CC BY-SAFoto: N509FZ, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Verbotene Stadt (Gugong) wurde für die Kaiser der Ming-Dynastie im frühen fünfzehnten Jahrhundert erbaut. Hinter ihren kahlen Mauern liegen Paläste, Pavillons und Wirtschaftsgebäude, insgesamt fast zehntausend. Ein Tag in diesem Labyrinth vergeht wie im Flug.

Im Inneren findest du die größte geschnitzte Marmorplatte des Landes mit Drachen, bronzene Löwen an den Toren und eine gusseiserne Schildkröte, ein Symbol für Langlebigkeit. Die Besichtigung beginnt entlang der kaiserlichen Achse, die vom Tor des Himmlischen Friedens nach Norden verläuft.

Tickets gibt es nur im Vorverkauf; am Besuchstag kannst du keine kaufen, und das Museum ist montags geschlossen (Stand: 09/2026, offizielle Seite des Palastmuseums). Die Tore öffnen um halb neun Uhr morgens.

  • Anreise: Nimm die U-Bahn bis zur Station Tian'anmen East und gehe dann über den Platz.
  • Der Haken: Du kannst nicht den gesamten Komplex an einem Tag schaffen, also plane mindestens einen halben Tag dafür ein.

2. Der Tiananmen-Platz und das Tor des Himmlischen Friedens

Beleuchtetes Tiananmen-Tor in der Abenddämmerung

Das Tor des Himmlischen Friedens gab dem Hauptplatz des Landes seinen Namen. Auf Chinesisch heißt es Tiananmen, und es ist einer der am meisten verehrten Orte in Peking. Hier beginnt der Weg zur Verbotenen Stadt.

Auf dem Platz fanden kaiserliche Zeremonien statt, und Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts wurde hier die Gründung der Volksrepublik China verkündet. An seinen Rändern stehen die Große Halle des Volkes und das Nationale Zentrum für Darstellende Künste, beide in einem markanten modernen Stil.

Der Platz umfasst mehr als vierzig Hektar, daher gibt es bei Hitze wenig Schatten. Betritt ihn von der Südseite und plane mindestens eine Stunde für einen Rundgang ein.

  • Anreise: U-Bahn-Station Tian'anmen East oder Tian'anmen West.
  • Der Haken: Der Platz ist offen und riesig, an einem sonnigen Tag brauchst du also Wasser und einen Hut.

3. Die Gedenkhalle des Vorsitzenden Mao

Die Gedenkhalle des Vorsitzenden Mao steht im südlichen Teil des Tiananmen-Platzes. Der Leichnam des Führers wurde ein Jahr nach seinem Tod einbalsamiert und in einen Sarkophag gelegt. Die Menschen stellen sich hier schon im Morgengrauen an.

Mausoleum von Mao Zedong und Touristen auf dem Platz

Am Eingang werden die Besucher von einer meterhohen Marmorstatue Maos empfangen, der auf einem Stuhl sitzt. Taschen, Flüssigkeiten, Kameras und Telefone sind im Inneren nicht erlaubt; alles kommt in einen Aufbewahrungsraum. Nimm nur Geld und deinen Reisepass mit.

Die Menschen kommen mit Blumen und gehen schnell am Sarkophag vorbei. Prüfe den Zeitplan im Voraus: Die Besuchszeiten sind auf den Vormittag beschränkt.

  • Anreise: Ab der U-Bahn-Station Qianmen, dann nach Norden gehen.
  • Der Haken: Fotografieren im Inneren ist verboten, und im Sommer zieht sich die Schlange lange hin.

4. Denkmal für die Helden des Volkes

Obelisk des Denkmals für die Helden des Volkes auf dem Tiananmen-Platz

Das vierzig Meter hohe Denkmal steht im Zentrum des Tiananmen-Platzes. Der Sockel ist mit acht Basreliefs geschmückt, die Episoden aus der revolutionären Geschichte Chinas darstellen. Die Szenen reichen von der Vernichtung des Opiums bis zur Überquerung des Jangtse.

Für das Denkmal wurden siebzehntausend Marmor- und Granitblöcke verwendet, die so verbunden sind, dass es Jahrhunderte überdauern soll. Es zieht sowohl Menschen an, deren Vorfahren an der Revolution teilnahmen, als auch einfach neugierige Touristen.

Ein Besuch dauert etwa zehn Minuten, und der Ort ist rund um die Uhr geöffnet und kostenlos. Lege ihn in denselben Block wie die Gedenkhalle und das Tor; sie liegen nah beieinander.

  • Anreise: Zentrum des Platzes, nächste Station Tian'anmen East.
  • Der Haken: Es ist immer voll, ein ruhiges Foto gelingt also morgens leichter.

5. Der Himmelstempel

Runder Tempel mit blauem Dach und Touristen

Der Himmelstempel symbolisiert zusammen mit seinem großen Park die Verbindung zwischen Himmel und Erde. Die Kaiser kamen hierher, um für gutes Wetter und eine gute Ernte zu beten. Heute ist er ein friedlicher Park mitten in der Stadt, in dem die Pekinger Sport treiben.

Die Architektur basiert auf Zahlen. Der Altar ist mit Marmorplatten in Vielfachen von neun gepflastert, und die Säulen der Halle der Erntegebete sind nach den Jahreszeiten in vier Gruppen unterteilt. Der Komplex gehört zum UNESCO-Welterbe.

Der Park und die kostenpflichtigen Pavillons haben unterschiedliche Öffnungszeiten. Der Park ist vom frühen Morgen bis zum späten Abend geöffnet, während die Pavillons dich von Dienstag bis Sonntag empfangen und montags geschlossen sind (Stand: 09/2026, Stadtportal Peking). Geh morgens hin: Dann hast du Zeit, sowohl hineinzugehen als auch einen Spaziergang zu machen.

  • Anreise: U-Bahn-Station Tiantan Dongmen, am Osttor.
  • Der Haken: Montags kommst du nicht in die Pavillons; nur der Park und die Wege sind geöffnet.

6. Yonghe-Tempel

Mehrstöckige Halle des Yonghe-Tempels in Peking© Bjoertvedt · CC BY-SAFoto: Bjoertvedt, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Yonghegong wird der Tempel der Harmonie genannt. Es ist ein aktives lamaistisches Kloster, in dem Mönche leben und Zeremonien abgehalten werden. Die kaiserliche Residenz wurde im frühen achtzehnten Jahrhundert in ein Kloster umgewandelt.

Steinerne Löwen bewachen die Tore, die zum Eingang führen. Im Inneren durchquerst du mehrere Innenhöfe, siehst die reich verzierte Außen- und Innenausstattung und den Hauptschrein, eine Buddha-Statue aus Sandelholz.

Der Sockel der Statue reicht tief in den Boden, und ihre Höhe wird in Metern gemessen. Der Tempel ist aktiv, also respektiere die Regeln und störe die Gottesdienste nicht.

  • So kommst du hin: U-Bahn-Station Yonghegong, Ausgang in Richtung Tempel.
  • Der Haken: Während der Gottesdienste ist es voll und laut; der frühe Morgen ist die ruhigste Zeit.

7. Konfuzius-Tempel

Innenhof des Konfuzius-Tempels mit Bäumen und einem Weg© LuxTonnerre · CC BYFoto: LuxTonnerre, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Der Konfuzius-Tempel wurde zu Ehren des großen Philosophen im frühen vierzehnten Jahrhundert erbaut. Das Gebäude wurde renoviert, aber ein bedeutender Teil der Bauten ist in seiner ursprünglichen Form erhalten geblieben.

Die Ausgestaltung feiert hier die Gelehrsamkeit. Am Eingang liest du Inschriften auf Steinen, und die Wände des Pavillons der Gelehrsamkeit sind mit einem Muster aus Schriftzeichen bedeckt. Die Kaiserliche Akademie befindet sich in der Nähe.

Ruhige Innenhöfe und alte Zypressen machen diesen Ort zu einer stillen Pause zwischen belebten Plätzen. Ein Besuch dauert etwa eine Stunde.

  • So kommst du hin: U-Bahn-Station Yonghegong, direkt neben Yonghegong.
  • Der Haken: Die Ausstellung ist bescheidener als in den großen Museen der Stadt, und einige Gebäude sind für Besucher geschlossen.

8. Tempel der Großen Glocke

Eingangstor des Tempels der Großen Glocke in Peking© User:Clithering · CC BY-SAFoto: User:Clithering, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5), Wikimedia Commons

Die große Glocke wurde unter dem Kaiser gegossen, der die Verbotene Stadt begann. Ihre Höhe übersteigt fünf Meter, und ihr Gewicht wird in mehreren zehn Tonnen gemessen. Im Winter wurde die Glocke auf einer Eisbahn in den Turm gerollt.

Der Klang war über Dutzende von Kilometern zu hören, und der Ton reichte von einem sanften Anschlag bis zu lauten Schlägen. Auf dem Gelände befindet sich ein Museum für Glocken, die aus verschiedenen Provinzen Chinas und anderen Ländern zusammengetragen wurden.

Der Tempel ist für Besucher geöffnet, und ein Besuch dauert höchstens eine Stunde. Komm in der ersten Tageshälfte, damit du auch Zeit für das Museum hast.

  • So kommst du hin: U-Bahn-Station Dazhongsi, dann den Schildern folgen.
  • Der Haken: Ein Teil der Ausstellung ist nur auf Chinesisch beschriftet, ohne englische Hinweise.

9. CCTV-Hauptquartier

Wolkenkratzer der CCTV-Zentrale in Peking© HoweyYuan · CC BY-SAFoto: HoweyYuan, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das moderne Peking beginnt mit dem CCTV-Hauptquartier. Zwei geneigte Türme sind oben miteinander verbunden und bilden eine Schleife, die die Einheimischen scherzhaft „die Hose" nennen. Entworfen wurde das Projekt vom niederländischen Architekten Rem Koolhaas.

Die Konstruktion ist darauf ausgelegt, Erdbeben standzuhalten: Die Türme neigen sich zueinander und dienen als Stützen. Der Sockel ist aus verbundenen Zellen zusammengesetzt, und für Menschen wurden separate Fluchtwege geplant.

Hinein kommst du nicht, aber das Gebäude selbst lohnt sich von außen. Die besten Aufnahmen entstehen am Abend von der gegenüberliegenden Seite des Boulevards, wenn die Beleuchtung eingeschaltet wird.

  • Anfahrt: Geschäftsviertel Guomao, U-Bahn-Station Guomao.
  • Der Haken: Es gibt keine offiziellen Führungen ins Innere; die Besichtigung ist nur von der Straße aus möglich.

10. Wangjing-SOHO-Komplex

Im Stadtteil Wangjing steht ein Komplex aus drei Hochhäusern ohne einen einzigen rechten Winkel. Entworfen wurden sie von Zaha Hadid, die als „Königin der Kurven" bezeichnet wird. Die Gebäude wurden für Büros internationaler Unternehmen errichtet.

Drei geschwungene Wangjing-SOHO-Türme über einer Kreuzung

Aluminiumpaneele unterschiedlicher Breite regulieren das Licht, und die gesamte Haustechnik wird von einem einzigen Managementsystem gesteuert. Dadurch spart der Komplex Strom, Wasser und Wärme.

Die Chinesen vergleichen die Silhouetten mit Teichkarpfen, die in ihrer Kultur für Wohlstand stehen. Hineingelassen wirst du nicht, aber die Fassaden lohnen sich bei Sonnenuntergang.

  • Anfahrt: Stadtteil Wangjing, mit der U-Bahn bis zur Station Wangjing.
  • Der Haken: Es handelt sich um eine Büroimmobilie, eine Aussichtsplattform oder ein Museum gibt es hier nicht.

11. Nationalmuseum von China

Fassade des Nationalmuseums von China in Peking

Das Nationalmuseum von China nimmt ein großes Gebäude an der Ostseite des Tiananmen-Platzes ein. Seine Sammlung umfasst mehr als eine Million Exponate und reicht von der Jungsteinzeit bis in die Gegenwart. Für alles brauchst du mehr als eine Stunde.

Hier befindet sich eines der ältesten Artefakte des Landes, die Überreste des Yuanmou-Menschen, sowie ein Bronzedreifuß mit einem Gewicht von etwa achthundert Kilogramm. Er gilt als das größte Bronzegefäß seiner Art. Es gibt auch Säle, die der modernen Kunst, der Wissenschaft und der Landeswährung gewidmet sind.

Der Eintritt für Ausländer wird mit einem Reisepass abgewickelt, also nimm ihn mit. Einige Säle schließen zu Beginn der Woche, also prüfe den Zeitplan im Voraus.

  • Anfahrt: U-Bahn-Station Tian'anmen Ost, Ostseite des Platzes.
  • Der Haken: Ein vollständiger Besuch dauert einen halben Tag; in einer Stunde siehst du nur die Hauptsäle.

12. Prinz-Gong-Anwesen

Innenhof der Residenz des Prinzen Gong mit Bambus und roten Laternen© Scorewith German · CC BYFoto: Scorewith German, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Das Prinz-Gong-Anwesen ist die Palast- und Parkanlage von Prinz Gong im Westen Pekings. Der Palast wurde im späten achtzehnten Jahrhundert für einen einflussreichen Beamten erbaut und ging später an den Bruder des Kaisers über, der den Titel „Gong" trug.

Bis zum zwanzigsten Jahrhundert war das Anwesen verfallen, doch nach der Ernennung zum Denkmal begann die Restaurierung, und geraubtes Eigentum wurde zurückgewonnen. Heute gehst du durch restaurierte Säle und einen gepflegten Garten.

Dies ist eine kompakte Alternative zur Verbotenen Stadt: derselbe kaiserliche Stil, aber ohne die Tausenden von Menschenmassen. Ein Besuch dauert etwa zwei Stunden.

  • Anfahrt: U-Bahn-Station Shichahai, dann entlang des Houhai-Sees zu Fuß.
  • Der Haken: Am Wochenende kommen Reisegruppen hierher; am ruhigsten ist es morgens.

13. Nationalstadion

Nationalstadion Peking, das Vogelnest, vom Platz aus gesehen© N509FZ · CC BY-SAFoto: N509FZ, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Nationalstadion wurde für die Olympischen Spiele gebaut und wegen seiner verflochtenen Metallträger sofort „Vogelnest" getauft. Der Entwurf stammt von den Schweizer Architekten Herzog & de Meuron. Die Arena erforderte fünfundvierzigtausend Tonnen Stahl.

Das Stadion bietet 91.000 Zuschauern Platz (Stand: 09/2026, Stadtportal Peking). In der Nähe steht ein Schwimmkomplex, und zusammen erinnern sie an ein riesiges Schiff am See.

Am Abend wird die Arena von innen beleuchtet, und das ist die beste Zeit für Fotos. Hinein kommst du im Rahmen einer Führung oder bei einer Veranstaltung, also prüfe den Zeitplan im Voraus.

  • Anfahrt: U-Bahn-Station Olympic Sports Center, den Schildern zum Olympiapark folgen.
  • Der Haken: Es gibt kaum Schatten; im Sommer läufst du hier besser nach fünf Uhr abends.

14. Sommerpalast

Hügel der Langlebigkeit und Kunming-See im Sommerpalast© xiquinhosilva · CC BYFoto: xiquinhosilva, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Der Sommerpalast, auch Yiheyuan genannt, ist eine weitläufige kaiserliche Residenz mit Palästen, Brücken und Tempeln am Ufer des Kunming-Sees. Auf dem Gelände befinden sich etwa dreitausend Bauwerke. Allein die Hauptsehenswürdigkeiten nehmen einen halben Tag in Anspruch.

Die meistbesuchte Stätte liegt am Hang des Hügels der Langlebigkeit: der Tempel der Langlebigkeit. Entlang des Sees erstreckt sich eine Galerie mit Tausenden von Gemälden, am Wasser steht das Marmorboot, und im Sommer blühen auf dem See Lotusblumen.

Tickets kaufst du besser online; Besucher werden in Zeitfenstern und mit Reisepass eingelassen (Stand: 09/2026, Stadtportal Peking). Der Park öffnet früh am Morgen, und die Hauptpavillons schließen eine Stunde früher als der Park selbst.

  • Anfahrt: U-Bahn-Station Beigongmen, Nordeingang.
  • Der Haken: Das Gelände ist riesig; bei einem Besuch siehst du entweder den östlichen oder den westlichen Teil.

15. Yuanmingyuan-Park

Ruinen des Dashuifa-Brunnens im Yuanmingyuan-Park© 一懒众山小 · CC BY-SAFoto: 一懒众山小, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Yuanmingyuan, auch Garten der vollkommenen Helligkeit genannt, liegt östlich des Sommerpalasts. Kaiser Kangxi machte daraus einen prächtigen Park mit Palästen, Teichen, Alleen und Skulpturen. An Ausmaß übertraf er sogar die Verbotene Stadt.

In der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts wurde der Park von ausländischen Truppen geplündert und niedergebrannt, von seinen Reichtümern blieben nur Ruinen. Heute ist er ein Freilichtmuseum: Du gehst auf Wegen zwischen den Ruinen von Säulen und Steinstrukturen.

Die Atmosphäre hier ist still und melancholisch, ganz anders als in den belebten Parks des Zentrums. Ein Besuch dauert etwa zwei Stunden.

  • Anfahrt: U-Bahn-Station Yuanmingyuan Park, Eingang neben dem gleichnamigen Park.
  • Der Haken: Es sind größtenteils Ruinen erhalten; prächtige Innenräume siehst du hier nicht.

16. Beihai-Park

Weiße Stupa auf einem Hügel über dem Beihai-See© EditQ · CC BY-SAFoto: EditQ, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Beihai entstand rund um einen See nordwestlich der Verbotenen Stadt. Hier legten die Kaiser Gärten an, in denen sie sich von den Palastzeremonien erholen konnten. Der Park wurde in den 1920er-Jahren nach einer Restaurierung für die Öffentlichkeit geöffnet.

Die beliebtesten Orte sind die Jadeinsel mit ihren religiösen Bauwerken, die Zhishan-Brücke und die Weiße Dagoba, eine buddhistische Stupa mit Reliquien. In der Nähe stehen Pavillons und der Tempel des ewigen Friedens.

Ein Spaziergang am Ufer und der Aufstieg zur Insel dauern zwei bis drei Stunden. Im Sommer wird hier Boot gefahren, im Winter Schlittschuh gelaufen.

  • Anfahrt: U-Bahn-Station Beihai Nord, Nordeingang des Parks.
  • Der Haken: Am Wochenende sind die Wege voller Einheimischer; komm am besten gleich zur Öffnungszeit.

17. Weltpark

Miniatur-Sydney-Opernhaus in einem Pekinger Park© Techyan · CC BY-SAFoto: Techyan, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der World Park ist ein Unterhaltungs- und Wissenspark mit Miniatur-Nachbildungen berühmter Wahrzeichen aus aller Welt. Du findest hier den Roten Platz, den Eiffelturm, die Pyramiden, die Niagarafälle und einen Abschnitt der Chinesischen Mauer.

Neben der Mini-Stadt gibt es Fahrgeschäfte, Bootsfahrten auf dem Teich und Tierbegegnungen. Das Gelände ist mit gestalteten Rasenflächen, Springbrunnen und thematischen Skulpturen angelegt.

Kinder haben hier mehr Spaß als Erwachsene, also plane einen halben Tag ein. Der Park ist groß und erfordert viel Laufen.

  • Anreise: U-Bahn-Station World Park, Eingang am Haupttor.
  • Der Haken: Die Nachbildungen wirken wie Kulissen, also komm nicht hierher und erwarte historische Genauigkeit.

18. Botanischer Garten

Stein mit dem Namen am Eingang des Botanischen Gartens© N509FZ · CC BY-SAFoto: N509FZ, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Botanische Garten von Peking erstreckt sich über die Ausläufer des Xiangshan-Gebirges, direkt neben dem Sommerpalast. Er umfasst mehr als einhundertdreißig Hektar und schließt sowohl Hänge als auch ebene Flächen ein. Zehntausende Bäume und Sträucher wachsen hier.

Die wichtigsten Höhepunkte sind der Rosengarten, die Magnoliensammlung, die Pfingstrosenwiesen und der Bonsaigarten mit Miniaturbäumen. Die ältesten Zwergbäume sind über tausend Jahre alt. Außerdem gibt es Themengärten und Suiseki-Steinkompositionen.

Spazierwege schlängeln sich durch das Gelände, und Cafés und Restaurants sind vorhanden. Im Frühling blühen die Pfirsichplantagen, und das ist die beste Jahreszeit für einen Besuch.

  • Anfahrt: mit dem Bus bis zur Haltestelle am Haupteingang oder mit dem Taxi ab der U-Bahn.
  • Der Haken: Der Garten liegt weit vom Zentrum entfernt, plane also Zeit für die Fahrt entlang der Xiangshan-Linie ein.

19. Pekinger Fernsehturm

Vogelnest-Stadion in Peking mit Spiegelung

Der Pekinger Fernsehturm ragt über vierhundert Meter auf und dient sowohl dem Rundfunk als auch dem Tourismus. Im Inneren gibt es Museen zur Geschichte des chinesischen Fernsehens. Du kannst in einem Moderatorenstuhl vor einer Kamera Platz nehmen.

Von der Aussichtsplattform in über zweihundert Metern Höhe hast du einen Panoramablick über die Stadt. Unter der Erde befindet sich ein Aquarium mit einem transparenten Tunnel, in dem Fische, Rochen und Quallen über dir schwimmen.

Der Zugang zur Aussichtsplattform hängt vom Wetter ab: Bei Nebel siehst du das Panorama nicht. Prüfe vor dem Besuch die Öffnungszeiten; am Abend sind mehr Besucher unterwegs.

  • Anfahrt: U-Bahn-Station Gongzhufen, dann zu Fuß.
  • Der Haken: An bewölkten Tagen ist die Sicht durch Wolken versperrt, daher lohnt sich ein Ticket bis nach oben nicht.

20. Marco-Polo-Brücke

Steinerne Löwen auf den Geländern der Marco-Polo-Brücke© Flickr user: 陈鹰 Beijing https://www.flickr.com/photos/40713859@N00/ · CC BYFoto: Flickr user: 陈鹰 Beijing https://www.flickr.com/photos/40713859@N00/, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Die Marco-Polo-Brücke, auch Lugouqiao genannt, überspannt den Yongding-Fluss. Im späten siebzehnten Jahrhundert wurde der Übergang nach einer Flut neu errichtet. Europäer benannten sie nach dem Reisenden, der die Brücke in seinen Schriften beschrieb.

Die Brücke wird von zahlreichen Steinlöwen getragen, und es heißt, keine zwei Figuren seien gleich. Die Pflasterplatten tragen die Spuren von Jahrhunderten, und am westlichen Ende steht eine Stele, die der Kangxi-Kaiser errichten ließ.

Manchmal trocknet das Flussbett aus, und es gibt kein Wasser unter der Brücke. Das verdirbt den Spaziergang nicht: Der Blick auf den Fluss und die alten Pfeiler ist trotzdem deine Aufmerksamkeit wert.

  • Anfahrt: nimm einen Bus bis zur Haltestelle Lugou Qiao, dann zu Fuß.
  • Der Haken: Die Brücke liegt weit vom Zentrum entfernt, ein separater Ausflug nimmt also einen halben Tag in Anspruch.

21. Nationales Zentrum für darstellende Künste

Kuppel des Nationalen Zentrums für Darstellende Künste am Wasser© xiquinhosilva · CC BYFoto: xiquinhosilva, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Das Nationale Zentrum für darstellende Künste steht mitten in einem künstlichen See. Das tropfenförmige Gebäude wurde vom französischen Architekten Paul Andreu entworfen. Im Inneren befinden sich ein Opernsaal und Konzertsäle.

Die elliptische Hülle besteht aus Titanplatten und Glas, und unterirdische Gänge verlaufen unter dem Wasser. Die Eröffnung wurde mit einer Aufführung von Borodins Oper Fürst Igor gefeiert.

Du kannst für eine Vorstellung oder eine Führung hinein; freien Eintritt gibt es nicht. Am Abend wird der See beleuchtet, und die Spiegelung des Gebäudes wird zum Höhepunkt deines Spaziergangs.

  • Anfahrt: U-Bahn-Station Tian'anmen West, südlich des Platzes.
  • Der Haken: Tagsüber ist das Haus für spontane Besuche geschlossen; du brauchst ein Ticket für eine Veranstaltung.

22. Pekinger Zoo

Haupttor des Pekinger Zoos mit Fahne und Laternen© N509FZ · CC BY-SAFoto: N509FZ, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Pekinger Zoo ist vor allem für seine Großen Pandas berühmt. Das Gelände ist in Themenzonen unterteilt, in denen mehrere tausend Tiere leben. Die Anlage ähnelt einem chinesischen Garten mit Teichen, Brücken und Weiden, die sich über das Wasser neigen.

Die beliebteste Attraktion ist das Große Panda-Haus, vor dem sich am Morgen eine Schlange bildet. In der Nähe stehen Skulpturen einer Bärenfamilie, und die Raubtiere leben in weitläufigen Gehegen im Grünen.

Ausländische Besucher buchen Tickets mit Reisepass über den offiziellen WeChat-Account des Zoos (Stand: 09/2026, Pekinger Stadtportal). Ein Kombiticket deckt sowohl den Zoo selbst als auch das Panda-Haus ab.

  • Anfahrt: U-Bahn-Station Beijing Zoo, Südeingang.
  • Der Haken: Pandas sind morgens aktiv; am Nachmittag schlafen sie meist, und am Gehege hat sich bereits eine Schlange gebildet.

23. Shijingshan-Freizeitpark

Südtor des Shijingshan-Vergnügungsparks mit Riesenrad© N509FZ · CC BY-SAFoto: N509FZ, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Shijingshan ist ein großer Freizeitpark im Westen der Stadt, der Ende der Achtzigerjahre eröffnet wurde. Die Fahrgeschäfte verteilen sich auf Sektoren: einen östlichen mit künstlichen Canyons und Rafting, ein Abenteuerland mit Maya-Labyrinthen und einem Piratenschiff sowie eine Fantasiewelt für die Kleinen.

Es gibt eine gotische Burg, ein 4D-Kino, eine Achterbahn und ein Riesenrad. Die Atmosphäre ist karnevalesk, und Kinder erkennen die Figuren schon nach den ersten Schritten.

Der Park eignet sich für Familien mit Kindern und Fahrgeschäft-Fans. Tickets werden am Eingang und für einzelne Zonen verkauft, also entscheide im Voraus, was du unterbringen möchtest.

  • Anfahrt: U-Bahn-Station Bajiao Amusement Park, Ausgang zum Park.
  • Der Haken: Einige Fahrgeschäfte sind in der Nebensaison geschlossen, und im Winter sind weniger Zonen in Betrieb.

24. Happy Valley

Achterbahn und Happy-Valley-Parkschild

Happy Valley ist Chinas Antwort auf Disneyland, nur mit östlichen Motiven. Der Park hat mehr als hundert Fahrgeschäfte, die auf mehrere Themenzonen verteilt sind. Die zentrale Zone heißt Atlantis.

Kinder können sich auf Begegnungen mit Zeichentrickfiguren und sanfte Karussells freuen, während Erwachsene extreme Achterbahnen, Riesenschaukeln und Wasserrutschen bekommen. Tagsüber gibt es Kostümparaden und Theatervorstellungen.

Eine vollständige Tour nimmt einen ganzen Tag in Anspruch, kaufe dein Ticket also im Voraus und sei zur Öffnungszeit da. An Sommerwochenenden ist hier am meisten los.

  • Anfahrt: U-Bahn-Station Happy Valley, dann zu Fuß zum Eingang.
  • Der Haken: An Wochenenden können die Warteschlangen an den Hauptachterbahnen einen halben Tag verschlingen.

25. Houhai-See

See mit Weiden und traditionellen Gebäuden am Ufer© Anagoria · CC BYFoto: Anagoria, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Der Houhai-See im Viertel Shichahai war einst ein kaiserlicher Teich. Heute ist er ein beliebter Ort für Spaziergänge der Pekinger zu jeder Jahreszeit. Im Sommer fährt man hier Boot, und im Winter läuft man Schlittschuh und rodelt auf dem gefrorenen Eis.

Cafés, Restaurants und Souvenirläden säumen die Ufer. Besucher flanieren an der Uferpromenade entlang, und Kinder füttern die Enten.

Am Abend gehen über dem See die Lichter an, und die Leute kommen wegen des Blicks auf die alten Hofhäuser der Hutongs. Es ist eine ruhige Art, deinen langen Tag in Peking ausklingen zu lassen.

  • Anfahrt: U-Bahn-Station Shichahai, Ausgang zur Uferpromenade.
  • Der Haken: Am Abend ist die Gegend voller Bars und laut; wähle den Morgen für einen ruhigen Spaziergang.

Tickets für die wichtigsten Museen und Parks in Peking prüfst du am besten im Voraus: Unten findest du eine Auswahl an Karten mit Fotos und Preisen.

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⁉️🤔 Häufige Fragen

Wie viele Tage brauchst du für Peking?

Für einen ersten Besuch reichen drei bis vier Tage. Nutze den ersten Tag für das kaiserliche Zentrum: die Verbotene Stadt, den Tiananmen-Platz und das Mausoleum. Den zweiten Tag reservierst du für den Himmelstempel und den Beihai-Park. Den dritten Tag verwendest du für den Sommerpalast und Yuanmingyuan, und den vierten Tag planst du für den Olympiapark und den Fernsehturm ein.

Welche Sehenswürdigkeiten in Peking kannst du kostenlos besuchen?

Kostenlos kannst du über den Tiananmen-Platz, die Uferpromenade von Houhai und das Gelände rund um das Nationalstadion schlendern. Der Park des Himmelstempels ist mit einem Parkticket zugänglich, für den Eintritt in die Hallen brauchst du jedoch ein separates Ticket. Der Botanische Garten und der Sommerpalast erheben Eintritt, also plane dein Budget im Voraus. Das Nationalmuseum Chinas ist kostenlos; der Eintritt erfolgt mit Reisepass.

Musst du Tickets im Voraus buchen?

Ja, ohne Reservierung kommst du in beliebte Museen nicht hinein. Buche Tickets einige Tage im Voraus und erscheine zur Öffnungszeit, wenn die Schlangen kürzer sind.

Sind die Museen in Peking montags geöffnet?

Die großen Sehenswürdigkeiten sind montags geschlossen. Parks und städtische Plätze bleiben geöffnet, also richte deinen Montagsplan danach aus.

Was du in Peking mit Kindern unternehmen kannst?

Kindern gefallen meist der Zoo mit dem Panda-Pavillon, Happy Valley und der Shijingshan-Vergnügungspark. Im Weltpark kann ein Kind Miniatur-Nachbildungen weltberühmter Wahrzeichen sehen, und in Houhai kann es Boot fahren. Für einen ruhigen Tag eignet sich der Botanische Garten Peking gut.

Kurz gesagt: was du buchen solltest

Wenn die Zeit knapp ist, baue deine Route rund um das kaiserliche Zentrum auf: Die Verbotene Stadt, der Tiananmen-Platz und der Himmelstempel decken das Hauptinteresse der Reise ab. Kaufe Museumstickets im Voraus, sonst gehst du leer aus.

  • Wenn du zwei Tage hast: die kaiserliche Achse und der Himmelstempel.
  • Wenn du vier Tage hast: ergänze den Sommerpalast, die Parks im Westen und den Olympiapark.
  • Wenn du mit Kindern reist: wähle den Zoo, Happy Valley und Shijingshan.

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