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Drei Tage in Havanna: Altstadt, Festungen auf der anderen Seite der Bucht und entfernte Parks

Drei Tage in Havanna: Altstadt, Festungen auf der anderen Seite der Bucht und entfernte Parks

Havanna riecht nach Mango, Salz und Zigarrenrauch. In drei Tagen hast du Zeit, sowohl die Altstadt als auch die Festungen auf der anderen Seite der Bucht zu sehen. Die Stadt ist klein, aber dicht: Die Entfernungen täuschen, und die Hitze raubt dir schneller Energie, als du erwartest.

Seit 2021 hat Kuba wieder eine einheitliche Währung, den kubanischen Peso, und der konvertible Peso wurde abgeschafft (Stand: 09/2026, Wikipedia). Karten werden fast nirgendwo akzeptiert, also halte dein Budget in bar bereit.

Hier kommt ein Drei-Tage-Programm: mit Transport, der Reihenfolge der Stationen und ehrlichen Zeitangaben für jede Etappe.

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Drei-Tage-Programm

💡 Kurz gesagt:

  • Teile die Stadt nach Seiten auf: das Zentrum, die Festungen jenseits der Bucht, die Parks am Stadtrand.
  • Die Altstadt läufst du zu Fuß, nach Vedado, über die Bucht und aus der Stadt hinaus nimmst du Taxis.
  • Preise und Öffnungszeiten der Festungen: 09/2026, laut Tripadvisor.

Die Reihenfolge ist wichtiger, als es scheint. Die Festungen liegen auf der anderen Seite der Bucht, und du überquerst sie durch einen Unterwassertunnel, während der Botanische Garten weit außerhalb der Stadt liegt. Wenn du diese Stationen auf den ersten Tag legst, frisst allein die Anfahrt deine ganze Energie auf.

Tag

Hauptsehenswürdigkeiten

Vorverkauf

Zu Fuß

Tag 1

Altstadt von Havanna, Kapitol, Kathedrale, Friedhof Colón, Platz der Revolution, Malecón

nicht nötig

Zentrum zu Fuß, Taxi nach Vedado

Tag 2

La Fuerza, La Cabaña, El Morro

nicht nötig

wenig, Taxi zwischen den Stationen

Tag 3

Botanischer Garten und Finca Vigía

nicht nötig

wenig, nur Transfer

Tipps für Individualreisende

Tickets für die Festungen und Museen kaufst du direkt am Eingang, vorab buchen musst du nichts. Bei der Unterkunft lohnt es sich dagegen, einen Monat im Voraus zu suchen: Die Altstadt ist zuerst ausgebucht, und in der Hochsaison gibt es dort kaum noch freie Zimmer.

In der Altstadt zu wohnen kostet mehr, aber alle Stationen von Tag eins liegen direkt vor deiner Tür. Ein Zimmer in einer Casa particular ist günstiger als ein Hotel, und es ist offizielle Vermietung: Die Besitzer zahlen Steuern und kennzeichnen das Haus mit einem speziellen Schild. Frag die Gastgeber frühzeitig nach Frühstück, denn fast alle Cafés der Stadt öffnen erst gegen Mittag.

Halte dein Geld in bar. Der Straßenkurs und der Bankkurs weichen stark voneinander ab, also tausche Geld in kleinen Beträgen und nicht dein gesamtes Budget auf einmal (Stand: 09/2026, Währungsübersicht auf Wikipedia). Große Scheine werden in kleinen Läden oft nicht angenommen, also halte einen Vorrat an Kleingeld bereit.

Lies die Speisekarte aufmerksam. In Vierteln, in denen Einheimische essen, stehen die Preise in kubanischen Pesos, und der Kellner nennt den Gesamtbetrag möglicherweise in Fremdwährung. Wenn der Preis für ein Gericht nach Dollar aussieht, bestätige die Währung vor der Bestellung. Ein Mittagessen für zwei mit Getränken in einem nicht-touristischen Café kostet deutlich weniger als am Malecón.

Vom Flughafen in die Stadt und unterwegs in Havanna

Der Flughafen José Martí liegt weit vom Zentrum entfernt, und die Fahrt dauert etwa eine halbe Stunde. Taxis berechnen einen Festpreis pro Auto, nicht pro Person, also vereinbare den Preis vor dem Einsteigen. Tausche am Flughafen nur einen kleinen Betrag, den Rest in der Stadt.

Innerhalb Havannas kommst du am günstigsten mit dem Coco-Taxi voran. Das ist ein dreirädriges kleines Auto in Kokosnussform, es kostet weniger als ein normales Auto und schlängelt sich mühelos durch die engen Gassen der Altstadt. Ein normales Taxi kostet mehr, und der Fahrer ist eher bereit zu verhandeln, wenn du zuerst einen Preis nennst.

Zwischen den Städten verkehren Viazul-Busse und private Autos, auch nach Varadero. Auf Fernstrecken sind die Plätze ab dem Morgen ausverkauft, also kaufe dein Ticket am ersten Tag deiner Reise, nicht am letzten.

Oldtimer mit kubanischer Flagge nahe dem Kapitol von Havanna© Antonio Schubert from Rio de Janeiro, Brasil · CC BY-SAFoto: Antonio Schubert from Rio de Janeiro, Brasil, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons

Tag 1: Altstadt von Havanna und der Malecón

Die Altstadt von Havanna passt in ein paar Häuserblocks, und du erkundest sie zu Fuß. Der Friedhof und der Platz der Revolution liegen in Vedado, also nimmst du dorthin ein Taxi. Starte am Kapitol und beende den Tag am Malecón: So bleibt die Sonne auf dem größten Teil der Strecke hinter dir.

Das Kapitol

Das Kapitol von Havanna steht an der Grenze zwischen der Altstadt und Centro Habana. Die Kubaner sind stolz darauf, dass es eine exakte Kopie des Kapitols in Washington ist, nur kleiner. Das Gelände war einst ein Sumpf, dann wurde hier ein Botanischer Garten angelegt, und erst später entstand der Palast selbst.

Du kannst es nur mit Führung betreten, das Ticket kostet rund zehn Dollar, und am besten kommst du zur Öffnungszeit, bevor die Gruppe voll ist. In der Nähe gilt fast jedes Gebäude als Baudenkmal, also halte dein Handy geladen.

Kapitol von Havanna mit Kuppel vor dem Himmel
  • Lage: Zentrum, zwischen Altstadt und Centro Habana.
  • Eintritt: nur mit Führung, Ticket rund zehn Dollar.
  • Für wen: alle, die das Hauptsymbol der Stadt von innen sehen wollen.

Die Kathedrale

Die Kathedrale ist aus grauem Stein gebaut, mit Einlagen aus echter Koralle. Das Gebäude hebt sich von der Stadt ab, aber der Platz würde ohne diese spitzenartige Fassade die Hälfte seines Charmes verlieren. Das Innere wurde von einem italienischen Meister ausgemalt.

Abends wird hier Orgelmusik gespielt, und dafür lohnt es sich, bei Sonnenuntergang zu kommen. Die Kathedrale ist aktiv, also kleide dich angemessen: Schultern und Knie sind am besten bedeckt.

Fassade der Kathedrale von Havanna mit zwei Glockentürmen© Velvet · CC BY-SAFoto: Velvet, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons
  • Eintritt: frei, es handelt sich um eine aktive Kirche.
  • Anreise: zu Fuß vom Kapitol etwa zehn Minuten.

Calle Empedrado und La Bodeguita del Medio

Zur Mittagszeit biegst du auf die Calle Empedrado ein. Halte Ausschau nach der Menschenmenge mit Kameras, dort ist die Bar. Hier befindet sich La Bodeguita del Medio, die Bar, die Ernest Hemingway für seinen Mojito wählte.

Innenraum der Bar La Bodeguita del Medio in Havanna© Tony Hisgett from Birmingham, UK · CC BYFoto: Tony Hisgett from Birmingham, UK, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Wände, Möbel und sogar die Decke sind mit Unterschriften der Gäste bedeckt, und drinnen vergisst du leicht, dass du zum Essen gekommen bist. Das Essen ist gut, aber die Preise liegen über dem Stadtdurchschnitt.

  • Für wen: für alle, denen das Mojito-Ritual und die Atmosphäre wichtiger sind als ein ruhiges Essen.
  • Der Haken: ein Mittagessen für zwei mit Getränken kostet mehr als in den Nachbarstraßen.

Friedhof Colón

Nach einem ausgiebigen Mittagessen ist es sinnvoll, sich in die Ruhe zurückzuziehen, und der Friedhof Colón passt dazu perfekt. Weißer Marmor erstreckt sich über Dutzende Hektar, eine Welt aus Engeln und friedlichen Alleen. Nirgendwo sonst in Kuba findest du einen ruhigeren Ort.

Die innere Infrastruktur ist überraschend: Der Friedhof hat eigene benannte Straßen, komplett mit regulären Straßenschildern. Was aus der Ferne einschüchternd wirkt, spült tatsächlich den Trubel der Stadt weg und gibt dir neue Energie.

Haupttor des Friedhofs Colón in Havanna© Ivan2010 · CC BY-SAFoto: Ivan2010, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons
  • Anreise: von der Altstadt mit dem Taxi etwa eine halbe Stunde.
  • Lage: Vedado, nicht weit vom Platz der Revolution.

Platz der Revolution José Martí

Direkt neben dem Friedhof liegt der Platz der Revolution José Martí. Der hoch aufragende graue Betonturm wirkt streng: kein einziges Fenster, nur eine in die Höhe strebende Struktur, die von großen schwarzen Vögeln umkreist wird. Vor dem Denkmal erstreckt sich ein weitläufiger Platz, auf dem einst revolutionäre Versammlungen stattfanden.

Im Erdgeschoss des Turms ist das José-Martí-Museum geöffnet. Der Eintritt zum Gelände und ins Innere kostet etwa drei Euro, du zahlst vor Ort.

Panorama des Revolutionsplatzes in Havanna© Takethemud at English Wikipedia · CC BY-SAFoto: Takethemud at English Wikipedia, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia Commons
  • Kosten: etwa drei Euro für den Eintritt zu Turm und Museum.
  • Für wen: für alle, die sich für Kubas moderne Geschichte interessieren.

Uferpromenade Malecón

Den Tag lässt du an der Uferpromenade Malecón ausklingen. Hier beobachten die Menschen den Sonnenuntergang über dem Meer, lauschen den Wellen, die gegen die Riffe schlagen, und atmen nach einem vollen Tag frische Luft. Der Wind am Malecón ist selbst bei Hitze stark, also nimm für den Abend eine leichte Jacke mit.

Panorama der Uferpromenade Malecón in Havanna© Lukas Mathis · CC BY-SAFoto: Lukas Mathis, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons

Tag 2: Festungen auf der anderen Seite der Bucht

Tag zwei beginnt mit einem Frühstück in deiner Unterkunft. Danach läufst du zur La Fuerza.

Festung La Fuerza

La Fuerza ist die älteste Festung Amerikas, und noch immer liegt ein wassergefüllter Graben um sie herum. Guides erzählen von endlosen Piratenangriffen, doch Havanna ergab sich nie kampflos. Im Inneren gibt es ein Museum mit Schiffsmodellen und einen separaten Raum mit Schätzen, die vom Grund der Meerenge geborgen wurden.

Die Festung steht im Herzen der Altstadt von Havanna und ist daher bequem zu Fuß erreichbar. Für ihr Alter sucht diese Festung in der Region ihresgleichen.

Festung La Fuerza mit Wassergraben und Brücke© LBM1948 · CC BY-SAFoto: LBM1948, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons
  • Anreise: zu Fuß durch die Altstadt oder mit dem Coco-Taxi.
  • Eintritt: kostenpflichtig, Tickets vor Ort.

Festung La Cabaña

Als Nächstes nimmst du ein Taxi und durchquerst die Bucht durch den Unterwassertunnel, um den Festungskomplex La Cabaña zu sehen. Dies ist die längste spanische Verteidigungsanlage Amerikas, und von ihren Mauern aus hast du das beste Panorama auf Stadt und Bucht.

Komm am Vormittag, bevor die Touristenströme anschwellen: Dann kannst du in Ruhe höher steigen und über dem Meer sitzen, mit Blick auf das Wasser jenseits der Verteidigungsmauern. Am Abend wird hier ein Kanonenschuss abgefeuert, und es lohnt sich, für das Spektakel bis zur Dunkelheit zu bleiben.

Steinmauer der Festung La Cabaña© Rob Oo from NL · CC BYFoto: Rob Oo from NL, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons
  • Zeit: Die Kanone wird jeden Abend um Punkt neun Uhr abgefeuert.
  • Für wen: für alle, die die Stadt vom Wasser und von oben sehen möchten.

Festung El Morro

Als Nächstes gehst du zum Leuchtturm, der noch heute in Betrieb ist. Von seiner Spitze aus siehst du den blauen Ozean und das orangefarbene Steindach des benachbarten Bauwerks. Die Festung samt Leuchtturm heißt El Morro und ist eines der Wahrzeichen Havannas.

Diese Festung verteidigte lange Zeit die Hafeneinfahrt an der verwundbarsten Stelle der Bucht. Am Abend kehrst du in die Altstadt zurück und bestellst dir in einer beliebigen Bar einen Mojito.

Festung El Morro mit Leuchtturm am Meer

Oldtimer auf den Straßen

Am Abend bleibt nur noch, durch die Stadt zu schlendern und die Autos anzuschauen. Die Autos hier sind leuchtend: blau, rot, gelb, grün, und alle sind echte Raritäten. Zusammen mit der Architektur prägen die alten Wagen das Gesicht der Stadt.

Die Motoren dieser Autos sind alt, und in den Touristengegenden riecht es stark nach Abgasen. Doch genau hier verdienen die Fahrer ihr Haupteinkommen, indem sie Besucher durch verschiedene Ecken der Stadt fahren. Wenn du nicht in einem Taxi, sondern in einem echten Cabrio fahren möchtest, schau dir die Havanna-Touren auf GetYourGuide an.

Panorama über die Dächer von Havanna Zentrum bei Sonnenuntergang© Christopher Michel · CC BYFoto: Christopher Michel, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Tag 3: Botanischer Garten und Hemingways Haus

Den dritten Tag widmest du dem Stadtrand. Nimm dir für den ganzen Tag ein Auto, denn zwischen den Punkten gibt es hier keinen bequemen Nahverkehr, und genau das ist die größte Herausforderung, wenn man die Stadt verlässt.

Nationaler Botanischer Garten

Der Nationale Botanische Garten liegt weit vom Zentrum entfernt, und Taxifahrer kennen oft entweder den Weg nicht oder treiben den Preis in die Höhe. Das weitläufige Gelände beherbergt Tausende Pflanzenarten, und dies ist einer der wenigen Orte in Kuba, an denen du zwischen Laufen und Fahren besser das Fahren wählst.

Zu Fuß lässt sich der ganze Garten nicht bewältigen, also kauf ein Ticket für den kleinen Anhänger, der von einem Traktor gezogen wird. Auf dem Gelände gibt es fast kein Café und auch fast keine Läden, die Wasser verkaufen, also sei nicht knauserig und hol dir gleich das Fahrticket.

Weg zwischen Palmen und Bäumen im botanischen Garten
  • Lage: weit außerhalb der Stadt, etwa eine halbe Stunde mit dem Auto.
  • Der Haken: Auf dem Gelände gibt es fast keine Cafés oder Läden, nimm Wasser mit.

Japanischer Garten

Versteckt im Botanischen Garten liegt der Japanische Garten, der friedlichste Ort der ganzen Reise. Am besten lässt du deinen Fahrer hier nicht wegfahren, sondern bittest ihn zu warten, während du dich umsiehst. Am Eingang ein Taxi für den Rückweg zu finden, ist schwierig, besonders wenn du am Morgen angekommen bist.

  • Für wen: für alle, die Ruhe und Wasser in der Landschaft schätzen.
  • Der Haken: Ohne eigenes Auto wird der Rückweg zur Odyssee.

Finca Vigía, Hemingways Haus

Letzte Station ist die Finca Vigía, das Haus, in dem Ernest Hemingway mehr als zwanzig Jahre lebte und „Wem die Stunde schlägt" sowie „Der alte Mann und das Meer" schrieb. Hineingehen darfst du nicht; du kannst nur durch die offenen Fenster und Türen schauen, und das ist auch besser so: Touristen hätten die Einrichtung nicht im Originalzustand gelassen.

Das Cottage ist von einem grünen Garten umgeben, in dem du spazieren und das Lieblingsboot des Schriftstellers bewundern kannst. Hinter dem Haus, unweit des Pools, findest du vier Gräber von Haustieren, und das ist der berührendste Ort des Anwesens.

Wohnzimmer in Hemingways Haus mit Sesseln und Büchern© InZweiZeiten · CC BYFoto: InZweiZeiten, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Drei Tage enden hier, und auf dem Rückweg zählst du noch immer, was du verpasst hast. Wenn du als Nächstes nach Varadero fährst, buche dort kein Auto im Voraus: Mit Gepäck ist es einfacher, am Bahnhof anzukommen und vor Ort mit einem Fahrer zu verhandeln.

Wenn du die Route mit fertigen Tourkarten samt Preisen und Fotos abschließen möchtest, öffne die Auswahl unten und wähle den Tag, den du brauchst.

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⁉️🤔 Häufige Fragen

Wie viel kostet ein Taxi vom Flughafen Havanna ins Zentrum?

Der Fahrpreis wird pro Auto berechnet, nicht pro Person, daher kostet die Fahrt in die Altstadt weniger, wenn ihr zu zweit oder mehr seid. Einigt euch auf den Preis, bevor ihr einsteigt.

Kann man in Kuba mit Karte zahlen?

Karten werden nur an wenigen Orten akzeptiert, meist in teuren Hotels, und das Terminal funktioniert möglicherweise nicht, wenn du es brauchst. Hauptzahlungsmittel bleibt Bargeld in kubanischen Pesos.

Ist es realistisch, die ganze Altstadt von Havanna an einem Tag zu Fuß zu erkunden?

Ja, die Altstadt passt in ein paar Häuserblocks, und du kannst sie problemlos zu Fuß schaffen. Der Friedhof Cementerio de Colón und der Platz der Revolution liegen in Vedado. Dorthin nimmst du ein Taxi und kehrst dann zur Uferpromenade zurück.

Wie kommt man ohne eigenes Auto zum Botanischen Garten?

Nimm dir ein Taxi für den ganzen Tag. Zum Garten gibt es fast keinen öffentlichen Nahverkehr. Einigt euch vorab auf den Preis für Hin- und Rückfahrt.

Wo kann man einen Mojito wie Hemingway probieren?

In der La Bodeguita del Medio in der Calle Empedrado, wo der Schriftsteller sein Getränk bestellte. Die Bar ist klein und immer voll, also komm zur Öffnung oder eher gegen Abend. Die Preise liegen hier über dem Durchschnitt, aber allein die Atmosphäre ist den Besuch wert.

Kurz gesagt: Was sich zu buchen lohnt

Drei Tage in Havanna ruhen auf drei Säulen: Unterkunft in der Altstadt, Taxis und Bargeld in Pesos. Wenn du nur kurz da bist, nimm dir ein Zimmer in der Altstadt und verschwende keine Energie mit Wechseln zwischen den Vierteln. Wenn du wegen der Aussicht und des Ozeans kommst, hebe dir den dritten Tag für die entfernten Parks auf und spare nicht am Fahrer.

Unterkunft und Touren buchst du besser im Voraus, Wechselkurse und Verfügbarkeit prüfst du am besten vor Ort. Hotelpreise in Havanna auf Trip.com prüfen