
Antwerpen zu Fuß: 13 Hauptsehenswürdigkeiten vom Grote Markt bis zum MAS-Museum
Viele planen für Antwerpen nur einen halben Tag ein. Am Abend merkst du, dass du nicht einmal ein Drittel davon gesehen hast. Die Stadt ist eine der größten in Belgien und beheimatet einen der bedeutendsten Häfen Europas, es gibt hier also jede Menge zu entdecken.
Dein erster Orientierungspunkt: der Grote Markt. Vom Platz aus erreichst du zu Fuß die Kathedrale, die Burg Het Steen und die Scheldekais. Das MAS-Museum und das Rubenshaus liegen ebenfalls im Zentrum, aber abseits des Hauptplatzes, sie verdienen also eigene Zeit.
Unten haben wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Antwerpens zusammengestellt. Die Liste lässt sich leicht an deinen Tag anpassen.
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Antwerpen: Was du vor der Besichtigung bedenken solltest
💡 Kurz gesagt:
- Das Zentrum ist kompakt: Die Hälfte der Liste schaffst du an einem Tag zu Fuß.
- Besorge Museumstickets und Kathedralentickets online, vor Ort kann es Warteschlangen geben.
- Prüfe die Schließtage der Museen: Sie stimmen nicht überein.
- Preise und Öffnungszeiten: Stand: 09/2026, geprüft auf der Website des provinzialen Tourismusverbands
Antwerpens Zentrum beginnt am Grote Markt und erstreckt sich Richtung Fluss. Nutze die Kathedrale als Orientierung: Ihr Turm ist aus den meisten Seitenstraßen sichtbar. Von dort lässt sich die Route leicht entlang der Schelde fortsetzen, Richtung MAS-Museum und zu den alten Docks.
Straßenbahnen und die unterirdische Straßenbahn von De Lijn bringen dich zwischen weiter entfernten Punkten hin und her. Am einfachsten hast du Fahrpläne und Tickets in der App des Betreibers. Im Zentrum selbst bist du zu Fuß schneller, und auf kurzen Strecken schlägst du jedes Verkehrsmittel.
Entscheide im Voraus, was dir wichtiger ist: mehr Orte abzudecken oder tief in zwei oder drei Museen einzutauchen. Antwerpen belohnt diejenigen, die nicht versuchen, alles an einem Tag zu schaffen. Streiche aus der Liste, was du nicht brauchst, und baue deine eigene Route.
1. Brabo-Brunnen und die Legende der Stadt
© Fred Romero from Paris, France · CC BYFoto: Fred Romero from Paris, France, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDer Hauptmythos Antwerpens erklärt sowohl das Wappen als auch den Namen der Stadt. Der Legende nach lebte an der Mündung der Schelde ein Riese, der vorbeifahrenden Schiffen einen unverschämten Zoll abverlangte und jedem, der sich weigerte, eine Hand abschlug. Der Römer Silvius Brabo besiegte den Riesen und warf dessen Hand in den Fluss.
Daher der Name: In seiner alten flämischen Form liest er sich als „geworfene Hand". Historiker bevorzugen eine bescheidenere Version. Das Wort „aanwerp" bezeichnete einen angeschwemmten Hügel am Wasser, auf dem die erste Siedlung wuchs.
Der Brunnen auf dem Platz wurde eigens zur Erinnerung an Brabo errichtet. Der bronzene Held erhebt seine Hand über das Wasser, und es ist eine der bekanntesten Skulpturen der Stadt. Ein paar Minuten genügen, um die Details zu erfassen, danach lohnt sich ein Spaziergang zum Rathaus.
2. Grote Markt
© Maros M r a z ( Maros ) · CC BY-SAFoto: Maros M r a z ( Maros ), CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia CommonsDer Grote Markt ist das Herz der Altstadt. Der Platz entstand im 16. Jahrhundert und hat seither denselben Grundriss bewahrt: Du siehst dieselben Gildehäuser wie vor Jahrhunderten. Er ist ein praktischer Ausgangspunkt für jede Route.
Die Fassaden der Häuser sind mit vergoldeten Statuen, Zunftwappen und Steinmetzarbeiten verziert. Jedes Gebäude hat seine eigene Geschichte: Handwerker markierten auf diese Weise ihren Stand in der Stadt. Schau dir die Details genau an, während du an der Reihe entlanggehst.
Einige Gildehäuser haben ihr ursprüngliches Aussehen bewahrt, andere wurden nach Bränden und Kriegen restauriert. Achte auf die Form der Giebel: Sie erinnern an die Stufendächer des alten Flandern. Solche Fassaden erkennst du später in anderen Städten der Region wieder, aber hier stehen sie in einer einzigen Reihe versammelt.
Die Nordseite des Platzes nimmt das Rathaus ein, und über den Dächern erhebt sich die Kathedrale. Am Abend gehen die Lichter an, und der Platz wirkt festlicher als tagsüber. Wenn du Zeit hast, komm nach Sonnenuntergang noch einmal hierher zurück.
3. Burg Het Steen
© -wuppertaler · CC BYFoto: -wuppertaler, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia CommonsDie Burg Het Steen steht am Scheldekai, an den Ursprüngen des städtischen Hafens. Sie ist Antwerpens älteste Festung: Befestigungen entstanden an dieser Stelle bereits im frühen Mittelalter. Ihre Mauern haben eine adlige Residenz, ein Stadtgefängnis und Sitzungen der Inquisition gesehen.
Heute beherbergt die Burg ein Touristenzentrum, und vom Kai aus siehst du den Fluss und die alten Docks. Eine halbe Stunde lohnt sich hier: Es ist eine angenehme Pause auf dem Weg zum MAS-Museum. Weiter entlang der Schelde beginnt der neue Teil der Stadt, und die Uferpromenade verändert sich erneut.
4. Liebfrauenkathedrale
© Rolf Kranz · CC BY-SAFoto: Rolf Kranz, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Liebfrauenkathedrale überragt das Zentrum und gilt als eine der höchsten Kirchen des Landes. Sie wurde über mehrere Jahrhunderte hinweg erbaut, daher vereint ihre Erscheinung Merkmale aus verschiedenen Epochen der Gotik. Der Turm ist weithin sichtbar und dient dir als bester Orientierungspunkt.
Im Inneren sind Werke von Rubens ausgestellt, darunter die berühmten Altartriptychen. Unter der Woche sind die Türen von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet (Stand: 09/2026, offizielle Informationen zur Kathedrale). Plane zusätzliche Zeit ein: Neben den Gemälden lohnen auch die Glasfenster und Steinmetzarbeiten einen genauen Blick.
Die Kathedrale ist eine aktive Kirche, daher sind manche Zeiten für Gottesdienste reserviert, und der Zutritt ist dann eingeschränkt. Plane deinen Besuch für den Vormittag: Dann ist das Licht durch die Glasfenster am schönsten, und Reisegruppen kommen erst später. So kannst du das Innere in deinem eigenen Tempo auf dich wirken lassen.
5. Vleeshuis: das Haus der Fleischerzunft
© Fred Romero from Paris, France · CC BYFoto: Fred Romero from Paris, France, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsVleeshuis bedeutet übersetzt „Fleischhaus": Hier war einst die Zunft der Fleischer tätig. Die Fassade ist aus rotem Backstein und weißem Stein errichtet, und aus der Ferne erinnert das Gebäude an eine geschichtete Speckpastete. Das Mauerwerk lohnt einen Blick aus der Nähe.
Heute beherbergt das Gebäude ein Museum für Musikinstrumente. Die Sammlung umfasst mehrere Jahrhunderte. Prüfe vor deinem Besuch die Öffnungszeiten: Das Museum ist klein und richtet sich nach dem Veranstaltungskalender.
6. Das Diamantenviertel und das Diamantenmuseum
© LBM1948 · CC BY-SAFoto: LBM1948, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsAntwerpen trägt den Titel der Diamantenhauptstadt der Welt: Das Diamantenviertel beginnt direkt am Bahnhof. Seit mehreren Jahrhunderten werden hier Steine geschliffen und gehandelt, und für dich ist es eine Attraktion für sich. Schaufenster und Werkstätten säumen die Straßen des Viertels.
Ein kleines Museum in der Nähe erklärt die Schleiftechnik und zeigt berühmte Nachbildungen. Die Ausstellung umfasst Modelle historischer Steine, darunter eine Kopie des Koh-i-Noor. Nimm an einer Führung teil oder leihe dir einen Audioguide: Ohne Erklärungen übersieht man die Details leicht.
Prüfe Öffnungszeiten und Eintrittspreis im Voraus: Das Museum ist klein, und die Zeiten hängen von der Saison ab. Wenn du wenig Zeit hast, kannst du das Diamantenviertel auch ohne Museum erleben, einfach indem du durch die Straßen des Viertels zwischen Bahnhof und Zentrum gehst.
7. Zoo Antwerpen
© DRG-fan · CC BY-SAFoto: DRG-fan, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Zoo Antwerpen ist seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in Betrieb und gehört zu den ältesten der Welt. Er wurde außerhalb der Stadtgrenzen eröffnet, doch im Laufe von anderthalb Jahrhunderten wuchs die Stadt und umschloss den Zoo. Heute betrittst du den Zoo direkt vom Zentrum aus, gleich neben dem Bahnhof.
Die historischen Pavillons sind hier nicht weniger interessant als die Tiere. Die Säulen am Haupteingang und die alten Gehege aus Stein und Backstein erinnern daran, wie Zoos früher aussahen. Für dich ist das eine seltene Gelegenheit, Architektur und Fauna an einem Ort zu erleben.
Die Anlage gleicht eher einem Park als einer Reihe von Käfigen: Wege führen zwischen den Pavillons hindurch, Bänke stehen entlang der Wege, und überall sind Cafés in Betrieb. Hier lässt sich leicht ein halber Tag verbringen, ohne zu merken, wie die Zeit vergeht. Viele Pavillons stehen unter Denkmalschutz und werden genauso geschützt wie städtische Gebäude.
Der Zoo beherbergt Hunderte Arten, von afrikanischen Raubtieren bis zu arktischen Vögeln. Das Gelände ist gepflegt, mit Wegen zwischen den Gehegen und Beschilderungen überall. Halte eine Karte griffbereit: Es gibt viel zu sehen, und du kannst leicht ein paar Stunden in einer Zone verlieren.
Einige Pavillons sind bestimmten Regionen gewidmet: Es gibt einen Bereich für die afrikanische Savanne, Gehege für Primaten und eine Zone für Vögel und Reptilien. Viele Tiere werden in offenen Gehegen gehalten, ohne Gitter vor dir, sodass Fotos fast wie in freier Wildbahn gelingen.
Eine eigene Attraktion im Zoo: ein Pavillon in Form eines ägyptischen Tempels. Er wurde für große Huftiere gebaut, und die Fassadenmalerei wurde später restauriert. Schau dir die Ornamente genau an: Sie versetzen dich von Flandern nach Nordafrika.
Wenn du mit Kindern unterwegs bist, plane einen halben Tag für den Zoo ein. Ein Frühstück mitzubringen und sich Zeit zu lassen ist besser, als in einer Stunde durch alle Gehege zu hetzen. Prüfe vor deinem Besuch den Kalender auf der offiziellen Website: Im Winter sind einige Bereiche geschlossen.
8. Königliches Museum der Schönen Künste
© Ricardalovesmonuments · CC BY-SAFoto: Ricardalovesmonuments, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Gebäude des Königlichen Museums der Schönen Künste (KMSKA) ist leicht an seinen korinthischen Säulen und den Skulpturen auf dem Attikageschoss zu erkennen. Es wurde im späten 19. Jahrhundert erbaut und später für eine mehrjährige Restaurierung geschlossen. Heute ist das Museum wieder geöffnet und verbindet die alten Säle mit neuen.
Die Sammlung vereint flämische und niederländische Meister, darunter Rubens und seine Zeitgenossen. Die Säle sind hoch und hell, sodass du dir Zeit lassen kannst, die Gemälde zu betrachten, ohne dich gehetzt zu fühlen. Plane mindestens zwei Stunden für deinen Besuch ein, sonst wird es nur ein schneller Gang durch die Korridore.
9. Museum Mayer van den Bergh
© Ricardalovesmonuments · CC BY-SAFoto: Ricardalovesmonuments, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Museum Mayer van den Bergh liegt versteckt in einem neugotischen Haus von 1904, das wie eine alte Patrizierresidenz gestaltet ist. Dunkle Eichenvertäfelung, eine schmale Wendeltreppe und Fenster mit vielen Sprossen erzeugen das Gefühl eines Privathauses. Hier spürst du kein Museum, sondern eine bewohnte Wohnung.
Die Sammlung ist privat: Der Sammler Mayer van den Bergh begann mit Numismatik und begeisterte sich später für Malerei und Kunsthandwerk. Nach seinem frühen Tod bewahrte seine Mutter die Sammlung und schenkte sie der Stadt. So wurde privater Geschmack zu einem städtischen Schatz.
Die Ausstellung umfasst Gemälde alter Meister sowie Skulpturen aus Holz, Bronze, Marmor und Elfenbein. Das Altar-Triptychon eines unbekannten Malers mit Szenen der Geburt Christi, des heiligen Christophorus und der Auferstehung verdient besondere Aufmerksamkeit. Die Exponate sind nicht chronologisch, sondern nach dem Geschmack des Besitzers angeordnet, und das verleiht dem Besuch einen eigenen Rhythmus.
Das Museum ist klein, und du schaffst es in etwas mehr als einer Stunde ohne Eile. Betrachte die Objekte langsam: Gerade in den kleinen Details wie Spitze oder Porzellan zeigt sich der Charakter des Sammlers. Ein solches Museum hinterlässt mehr als eine lange Galerie.
10. MAS: Museum am Strom
© Zinneke · CC BY-SAFoto: Zinneke, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsMAS steht für Museum aan de Stroom, was „Museum am Strom" bedeutet. Das Gebäude wurde Anfang der 2010er-Jahre eröffnet und ist mit rotem Sandstein verkleidet, sodass es schon von Weitem sichtbar ist. Die wellenförmigen Wände und Panoramafenster machen es sofort als modernen Bau erkennbar.
Die Ausstellung erzählt die Geschichte des Hafens von Antwerpen und der Stadt. Schiffsmodelle, Karten und seltene Objekte zeigen, wie Antwerpen mit der ganzen Welt Handel trieb. Einige Säle sind der kolonialen Vergangenheit Belgiens gewidmet, und diese Darstellungen wirken nüchtern, ohne feierlichen Ton.
Auf der obersten Ebene erwartet dich eine offene Terrasse mit Blick auf die Docks und die Stadt. Geh gegen Sonnenuntergang hinauf: Das Licht fällt auf den Fluss, und von oben erkennst du deutlich die Struktur des Hafens. Danach kannst du zum Wasser hinuntergehen und an den Kais entlangschlendern.
Das Gebäude steht im alten Hafenviertel, das sich in den letzten Jahren stark verändert hat. Neue Häuser, Werkstätten und Liegeplätze für Freizeitboote sind ringsum entstanden. Für dich ist das ein weiterer Grund, länger zu bleiben als geplant.
11. Antwerpen-Centraal
© Giles Laurent · CC BY-SAFoto: Giles Laurent, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Bahnhof Antwerpen-Centraal wurde vor mehr als einem Jahrhundert eröffnet und wirkt eher wie ein Palastsaal als ein Verkehrsknotenpunkt. Die Kuppel über den Gleisen, die steinernen Treppen und die Fassade im Stil der Neorenaissance machen ihn zu einer Attraktion für sich. Viele Menschen kommen nur wegen des Gebäudes selbst hierher.
Züge fahren vom Bahnhof zu Zielen im ganzen Land und ins Ausland, und auf dem Bahnhofsvorplatz warten Straßenbahnen und Busse auf dich. Von hier erreichst du den Grote Markt zu Fuß in etwa fünfzehn Minuten. Den Taxistand findest du am Hauptausgang.
12. Rubenshuis: Rubens‘ Haus
© Ricardalovesmonuments · CC BY-SAFoto: Ricardalovesmonuments, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Rubenshuis wurde Anfang des 17. Jahrhunderts als Wohnhaus und Werkstatt des Künstlers erbaut. Rubens entwarf die Anlage selbst: Der Wohntrakt fiel bescheiden aus, während Werkstatt, Portikus und Gartenpavillon barocken Schmuck erhielten. In diesem Haus arbeitete er und empfing hochrangige Gäste.
Heute ist das historische Wohnhaus wegen Restaurierung geschlossen, aber das Rubens-Erlebnis, die Bibliothek und der Garten sind geöffnet (Stand: 09/2026, offizielle Website). Prüfe die Öffnungszeiten im Voraus, um zu wissen, welche Bereiche während deiner Reise zugänglich sind.
Die Restaurierung erfolgt in Etappen, und das Museum öffnet nach und nach neue Räume für Besucher. Deshalb solltest du den Stand vor deiner Abreise bestätigen, statt dich auf alte Reiseführer zu verlassen. So kommst du nicht vor verschlossene Türen.
Schon durch den Garten und den Pavillon kannst du erkennen, wie Rubens flämische Tradition mit italienischem Barock verband. Die Dekoration aus Holz, Stein und Marmor ist erhalten und nach alten Skizzen restauriert worden. Wenn du Malerei liebst, solltest du diese Adresse für die Zukunft auf deiner Liste behalten, wenn das Haus vollständig wiedereröffnet wird.
13. Rathaus von Antwerpen
© Klaus with K · CC BY-SAFoto: Klaus with K, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia CommonsDas Rathaus von Antwerpen schließt den Grote Markt ab und zieht mit seiner reich verzierten Fassade die Aufmerksamkeit auf sich. Architekt Floris verband flämische Gotik mit italienischem Manierismus, und das Gebäude wurde zum Vorbild seiner Zeit. Nach einem Brand im späten 16. Jahrhundert wurde es fast in seiner ursprünglichen Form wiederhergestellt.
Im Inneren wurden die Räume später ausgestattet, aber mittelalterlich gestaltet: Eichenvertäfelung, Kamine, Fresken mit Stadtszenen und viel Vergoldung. An der Fassade findest du Wappen adliger Familien und drei Statuen in den Turmnischen. Hier kannst du lange damit verbringen, die Details zu betrachten.
Touren und Tickets in Antwerp
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Alle Orte auf der Karte
Dreizehn Punkte lassen sich besser auf zwei Tage verteilen. Kombiniere den Grote Markt, die Kathedrale und Het Steen zu einem Spaziergang durch das Zentrum, und hebe das MAS-Museum und das Rubenshuis für den zweiten Tag auf. Unten findest du eine Routenkarte, die dir hilft, dich vor Ort zu orientieren.
Sehenswürdigkeiten Antwerpens
Orte auf der Karte
- 1Brabo-Brunnen Bronzeskulptur auf dem Grote Markt zur Erinnerung an die Stadtlegende
- 2Grote Markt Herz der Altstadt mit Gildehäusern aus dem 16. Jahrhundert
- 3Burg Het Steen Antwerpens älteste Festung am Ufer der Schelde
- 4Liebfrauenkathedrale Antwerpen Eine der höchsten Kirchen des Landes, mit Werken von Rubens im Inneren
- 5Vleeshuis (Fleischerhaus) Ehemalige Fleischerzunfthalle, heute Museum für Archäologie und angewandte Kunst
- 6Diamantenviertel Weltzentrum des Diamantenschliffs beim Bahnhof
- 7Zoo Antwerpen Einer der ältesten Zoos der Welt mit historischen Pavillons
- 8Königliches Museum der Schönen Künste KMSKA — flämische und niederländische Meister, darunter Rubens
- 9Museum Mayer van den Bergh Private Sammlung in einem Patrizierhaus aus dem 15. Jahrhundert
- 10MAS-Museum Museum am Fluss, Geschichte des Hafens, Aussichtsterrasse auf dem Dach
- 11Antwerpen-Centraal Bahnhof mit Kuppel und neorenaissancistischer Fassade
- 12Rubenshuis (Rubens-Haus) Haus und Atelier des Malers aus dem frühen 17. Jahrhundert
- 13Rathaus von Antwerpen Schließt den Grote Markt ab, Fassade im flämischen Gotik- und Manierismusstil
⁉️🤔 Häufige Fragen
Wie viel Zeit brauchst du für Antwerpen?
Ein Tag reicht für das Zentrum: Der Grote Markt, die Kathedrale, Het Steen und die Uferpromenade liegen nah beieinander und lassen sich zu Fuß erkunden. Wenn du den Zoo, das MAS-Museum und das Königliche Museum einplanst, solltest du zwei Tage einrechnen. Kaufe Museumstickets im Voraus und komm abends noch einmal auf den Platz, wenn die Beleuchtung eingeschaltet ist.
Was kannst du in Antwerpen kostenlos sehen?
Der Grote Markt selbst, die Schelde-Uferpromenade und die Außenansicht von Het Steen sind kostenlos. Schlendere durch das Diamantenviertel in der Nähe des Bahnhofs: Die Schaufenster und Straßen sind jederzeit zugänglich. Prüfe die Öffnungszeiten und Preise der Museen auf den offiziellen Websites, denn sie ändern sich je nach Saison.
An welchen Tagen sind die Antwerpener Museen geschlossen?
Es gibt keinen einheitlichen Schließtag: Das Königliche Museum, das MAS und das Museum Mayer van den Bergh schließen an unterschiedlichen Tagen. Öffne bei der Routenplanung die Websites von zwei oder drei Museen gleichzeitig und vergleiche ihre Kalender. Der Montag ist in der Stadt traditionell ruhig, und einige Säle sind an diesem Tag geschlossen.
Ist es realistisch, das Zentrum zu Fuß zu erkunden?
Ja. Vom Grote Markt zur Kathedrale, zu Het Steen und zur Uferpromenade gehst du nur wenige Minuten; ein Auto ist im Zentrum eher hinderlich. Zu weiter entfernten Zielen wie dem MAS-Museum bringt dich die Straßenbahn von De Lijn. Kaufe dein Ticket in der App des Betreibers; der Kauf beim Fahrer dauert länger.
Lohnt sich der Antwerpener Zoo?
Ja, wenn du mit Kindern unterwegs bist oder historische Architektur liebst. Der Zoo besteht seit Mitte des 19. Jahrhunderts und liegt direkt am Bahnhof, sodass du ihn gut mit deiner Ankunft verbinden kannst. Plane einen halben Tag für den Besuch ein, sonst musst du an den Gehegen vorbeihetzen.
Kurz gesagt: was du buchen solltest
Wenn du einen Tag Zeit hast, beginne mit dem Grote Markt, der Kathedrale und Het Steen. Bei zwei Tagen kommen das MAS-Museum, das Rubenshaus und der Zoo am Bahnhof dazu.
- Für Kunst: das Königliche Museum der Schönen Künste und das Museum Mayer van den Bergh.
- Für Familien: der Zoo direkt am Bahnhof.
- Für Stadtblicke: das MAS-Museum und die Schelde-Uferpromenade.
- Für Hafengeschichte: die Mauern von Het Steen und das Vleeshuis.
Museumstickets und Touren buchst du am besten im Voraus: finde Antwerpen-Touren und kaufe Museumstickets auf Tiqets.


