Zum Inhalt springen
15 Beste Parks in Berlin: Was es zu sehen gibt und wie viel der Eintritt kostet

15 Beste Parks in Berlin: Was es zu sehen gibt und wie viel der Eintritt kostet

Berlin ist eine der grünsten Städte Europas.

Parks beginnen hier buchstäblich um die Ecke. Manche dienen als Gedenkstätten, andere funktionieren wie Stadtplätze, und wieder andere sind zu großen Landschaftsgärten mit Eintritt geworden. Wir haben 15 sehenswerte Orte ausgewählt und listen für jeden Eintritt, Öffnungszeiten und den ehrlichen Haken auf.

Der Eintritt in die Gärten der Welt kostet im Sommer 9 € (Stand: 09/2026, offizielle Website der Gärten der Welt). Tiergarten und die meisten Stadtparks sind dagegen kostenlos.

Anzeige: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links, bei einer Buchung über diese Links erhalten wir eine Provision, für dich entstehen keine Mehrkosten.

Was du über Berlins Parks wissen solltest

💡 Kurz gesagt:

  • Täglich kostenloser Eintritt: Tiergarten, Lustgarten, Treptower Park, Volkspark Friedrichshain, Mauerpark, Humboldthain, Viktoriapark und Körnerpark.
  • Eintritt kostenpflichtig: Gärten der Welt, Zoologischer Garten, Botanischer Garten, Britzer Garten und Pfaueninsel; der Spreepark kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden.
  • Die Reichstagskuppel erfordert eine vorherige Anmeldung, das Ticket selbst ist aber kostenlos.
  • Preise und Öffnungszeiten für Parks mit Eintritt: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website der Gärten der Welt und der Ticketseite des Zoologischen Gartens.

Die meisten Berliner Parks sind von morgens bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet, und der Eintritt ist frei. Du zahlst für die Gärten der Welt, den Britzer Garten, den Botanischen Garten, den Zoo und die Pfaueninsel. Der Spreepark kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Unten findest du 15 Orte aus verschiedenen Teilen der Stadt, mit praktischen Details und Entfernungen.

1. Tiergarten

Wiese mit lila Blumen und Bäumen in einem Park© Eisenacher · CC BY-SAFoto: Eisenacher, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia Commons

Der Tiergarten ist der größte Park im Zentrum von Berlin. Er umfasst etwa 210 Hektar, und sein Wegenetz erstreckt sich über fast 30 Kilometer (laut Wikipedia-Seite zum Tiergarten). Rasenflächen und Hecken liegen hier neben echtem Wald und Teichen. Wenn du ohne Karte losgehst, läufst du schnell in die falsche Richtung.

Die Geschichte des Parks beginnt im 16. Jahrhundert. Zunächst war er das Jagdrevier der preußischen Könige; für die Öffentlichkeit zugänglich wurde der Tiergarten im späten 18. Jahrhundert. In seiner Mitte steht die 67 Meter hohe Siegessäule (laut Wikipedia zum Tiergarten) mit einer vergoldeten Viktoria-Statue. In der Nähe findest du eine Skulpturenallee und ein sowjetisches Ehrenmal.

  • Anfahrt: S-Bahn und U-Bahn Potsdamer Platz oder Brandenburger Tor, dann zu Fuß.
  • Kosten: Eintritt frei, der Park ist täglich geöffnet.
  • Der Haken: Die Hauptsehenswürdigkeiten sind über das Gelände verteilt, du läufst also mehrere Kilometer zwischen ihnen.

2. Lustgarten

Springbrunnen im Lustgarten mit Regenbogen und Menschen© Asio otus · CC BY-SAFoto: Asio otus, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Der Lustgarten ist ein kleiner Platz im Zentrum der Museumsinsel, direkt neben dem Berliner Dom. Früher fanden hier Militärparaden und politische Kundgebungen statt; heute ist es eine ruhige Grünfläche mit einem Brunnen und Tierskulpturen. Rundherum sind Bäume und Sträucher gepflanzt, und die Rasenflächen werden von geraden Wegen durchzogen.

Vor dem Alten Museum steht eine Granitschale mit etwa 7 Metern Durchmesser. Ein Besuch dauert 20 bis 30 Minuten. Wenn du die Museen besichtigst, bietet der Lustgarten eine praktische Pause: Mehrere Museen liegen in der Nähe, ebenso der Berlin Museum Pass, der mehrere Tage gültig ist.

  • Anreise: S-Bahn Hackescher Markt oder U-Bahn Museumsinsel, dann 5 Minuten Fußweg.
  • Kosten: Eintritt frei.
  • Der Haken: Bäume wachsen nur am Rand, bei Hitze gibt es auf dem Rasen keinen Schatten.

3. Treptower Park

Granitquader des Sowjetischen Ehrenmals im Treptower Park© Cyberfreak77 · CC BY-SAFoto: Cyberfreak77, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Treptower Park liegt im Südosten Berlins und umfasst rund 90 Hektar (laut Wikipedia zum Treptower Park). Der Hauptgrund für einen Besuch: das Sowjetische Ehrenmal, eine der größten Anlagen dieser Art in Europa. Das Gelände verbindet Wald, Wiesen und das Flussufer, sodass du hier lange spazieren gehen kannst.

Den Eingang rahmt ein Triumphbogen, dahinter empfängt dich die Skulptur „Trauernde Mutter Heimat". Eine Allee aus Trauerbirken führt zu Granitsockeln, die wie gesenkte Fahnen geformt sind. Rund 7.000 sowjetische Soldaten sind hier begraben (laut Beschreibung des Ehrenmals).

Im Zentrum steht auf einem Hügel der 12 Meter hohe bronzene Befreiungskrieger: In einem Arm hält er ein gerettetes Mädchen, mit dem anderen durchtrennt er mit seinem Schwert ein Hakenkreuz. Eine Treppe führt zum Denkmal hinauf. Modell für die Skulptur war Sergeant Nikolai Massalow.

  • Anreise: S-Bahn Treptower Park, 10 Minuten Fußweg vom Bahnhof.
  • Kosten: Eintritt frei.
  • Der Haken: Dies ist eine Gedenkstätte, laute Musik und ausgelassene Picknicks sind hier fehl am Platz.

4. Botanischer Garten

Teich und Gebäude zwischen Bäumen im Botanischen Garten© A.Savin · CC BY-SAFoto: A.Savin, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Der Botanische Garten im Bezirk Dahlem funktioniert sowohl als Park als auch als Forschungszentrum. Die Sammlung umfasst rund 22.000 Pflanzenarten (laut Wikipedia). Der Garten wurde im späten 19. Jahrhundert angelegt und bietet heute Themenbereiche, Teiche und große Gewächshäuser.

Unter Glas wachsen Orchideen, Kakteen, Kaffeebäume, ein Affenbrotbaum und Bambus. Der besondere Stolz des Parks: fleischfressende Pflanzen. Du kannst aus nächster Nähe beobachten, wie sie Insekten fangen. Der Eintritt ist kostenpflichtig; Tickets und Öffnungszeiten findest du auf der offiziellen Website (Stand: 09/2026, bo.berlin).

  • Anreise: S-Bahn Botanischer Garten, ab dem Bahnhof sind es 5 Minuten zu Fuß.
  • Für wen: für alle, die mitten in Berlin tropische Pflanzenwelt sehen möchten.
  • Kosten: Eintritt kostenpflichtig, den genauen Preis findest du auf der offiziellen Website.

5. Reichstag und die Wiese am Platz der Republik

Reichstag mit Kuppel und Rasen davor

Der Reichstag ist das deutsche Parlamentsgebäude und Berlins bekanntestes Wahrzeichen. Davor erstreckt sich die Wiese am Platz der Republik: Hier kannst du dich ins Gras legen und die Fassade fotografieren. Bänke gibt es nur entlang der Straße.

Der wichtigste Grund, nach oben zu gehen: die Glaskuppel. Der Eintritt ist kostenlos, du musst dich aber vorab über die Website des Bundestags anmelden (Stand: 09/2026, offizielle Website des Bundestags). Ohne Reservierung kommst du nicht hinein: Zuerst stellst du online einen Antrag, dann erscheinst du zu deinem Zeitfenster.

Wenn du die Aussichtsplattform mit Kaffee verbinden möchtest: Auf dem Dach befindet sich das Restaurant Käfer. Kaffee auf dem Reichstagsdach solltest du vorab buchen.

  • Anreise: S-Bahn Brandenburger Tor, danach 8 Minuten zu Fuß.
  • Für wen: für alle, die die Stadt kostenlos von oben sehen möchten.
  • Der Haken: Zutritt nur mit vorheriger Reservierung, ein spontaner Besuch funktioniert nicht.

6. Gärten der Welt

Östlicher Garten mit Pavillon und Springbrunnen© Anagoria · CC BYFoto: Anagoria, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Die Gärten der Welt im Bezirk Marzahn sind ein Park der internationalen Gartenkunst. Japanische, chinesische, koreanische, balinesische und orientalische Gärten liegen hier nebeneinander. Im Sommer kostet ein Erwachsenenticket 9 €, im Winter 4 € (Stand: 09/2026, Preise auf der Website des Parks).

Der Park öffnet täglich um 9:00 Uhr und bleibt bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet. Ein eigener Grund für einen Besuch: die Seilbahn über den Park. Ein Kombiticket mit Hin- und Rückfahrt kostet 12,90 € (Stand: 09/2026, Seilbahn-Tickets). Eine Jahreskarte für 40 € ermöglicht auch den Eintritt in den Britzer Garten und den Natur Park Südgelände (Stand: 09/2026, Preise auf der Website des Parks).

  • Anreise: S-Bahn und Tram bis zum Haupteingang, die Fahrt aus dem Zentrum erfordert einen Umstieg.
  • Für wen: für alle, die an einem Tag verschiedene Gartentraditionen sehen möchten.
  • Der Haken: Einmal verlassen, ist ein erneuter Eintritt mit einem Tagesticket nicht möglich (laut den Bedingungen für Tagestickets).

7. Volkspark Friedrichshain

Tiyatrom-Theatergebäude mit Graffiti in Berlin© Steffen Zahn from Berlin, Germany · CC BYFoto: Steffen Zahn from Berlin, Germany, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Der Volkspark Friedrichshain ist Berlins ältester öffentlicher Park, eröffnet 1848 (laut Wikipedia). Heute ist er eine große Grünfläche mit Rasen, Wegen und Teichen im Osten der Stadt.

Die Hauptattraktion des Parks ist der mehrstufige Märchenbrunnen mit Figuren aus den Geschichten der Brüder Grimm. In der Nähe gibt es einen japanischen Garten mit Pavillon und Glocke. Im Sommer werden hier Open-Air-Filme gezeigt, und an den Hängen findest du Picknickplätze und Spielplätze.

  • Anreise: Tram bis zur Haltestelle Volkspark Friedrichshain.
  • Kosten: Eintritt frei.
  • Für wen: Familien mit Kindern und lange Spaziergänge über die Wiesen.

8. Mauerpark

Amphitheater im Mauerpark mit Steinstufen© Ansgar Koreng · CC BY-SAFoto: Ansgar Koreng, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Mauerpark liegt auf dem Gelände des ehemaligen Grenzstreifens: Bis Ende der 1980er-Jahre verlief hier ein Teil der Berliner Mauer. Heute ist er einer der lebendigsten Parks der Stadt und ein Lieblingsort für Musiker, Künstler und junge Leute.

Sonntags füllt ein großer Flohmarkt den Park mit Leben: Du findest Vinyl, Möbel, Geschirr und Vintage-Kleidung. In der Nähe treten Straßenmusiker auf, und im Amphitheater finden offene Karaoke-Sessions statt. Ein rund 800 Meter langes Stück der Mauer (laut Wikipedia) ist als Denkmal erhalten und mit Graffiti bedeckt.

  • Anreise: U-Bahn Eberswalder Straße, dann 5 Minuten Fußweg.
  • Der Haken: Markt und Karaoke gibt es nur sonntags; unter der Woche ist der Park ruhig.

9. Humboldthain

Panoramablick von oben auf den Volkspark Humboldthain© Angela Monika Arnold · CC BY-SAFoto: Angela Monika Arnold, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/deed.en), Wikimedia Commons

Der Volkspark Humboldthain liegt im Norden Berlins, direkt am Bahnhof Gesundbrunnen. Seit 1869 diente er als Erholungsgebiet für die Arbeiter der umliegenden Fabriken. Heute wird der Park für seine Rosenalleen, dichten Haine und Picknickwiesen geschätzt.

Auf dem Hügel steht noch ein Flakturm aus dem Zweiten Weltkrieg. Eine Treppe und ein gewundener Weg führen hinauf, und oben wurde eine kostenlose Aussichtsplattform gebaut. Steig hier hinauf, wenn du das Stadtzentrum von oben sehen willst, ohne dafür zu bezahlen.

  • Anreise: S-Bahn und U-Bahn Gesundbrunnen.
  • Kosten: Eintritt frei.
  • Der Haken: Der Aufstieg zum Turm ist steil; ohne bequeme Schuhe wird es anstrengend.

10. Britzer Garten

Grüne Wiese mit entspannten Menschen und einem See im Park

Der Britzer Garten ist ein Landschaftspark im Süden Berlins mit einer Fläche von über 90 Hektar (laut Wikipedia zum Britzer Garten). Er wurde für die Bundesgartenschau 1985 angelegt und gehört seitdem zu den gepflegtesten Parks der Stadt.

Hunde und Fahrräder sind hier nicht erlaubt: Der Park ist auf ruhige Erholung ausgelegt. Im Mai füllt sich das Gelände mit blühenden Kirschbäumen, und im Zentrum liegt ein künstlicher See mit kleinen Inseln und Brücken. Du findest Sonnenuhren und einen Weg unter Laubengängen aus Weinreben.

  • Anreise: U-Bahn Britz-Süd oder Bus bis zum Eingang.
  • Kosten: Eintritt kostenpflichtig; eine Jahreskarte für 40 € gilt auch für die Gärten der Welt (Stand: 09/2026, Website von Grün Berlin).
  • Der Haken: Ein Fahrrad darfst du nicht mit hineinnehmen; du musst es am Eingang abstellen.

11. Viktoriapark

Alte Kastanie und Weg im Viktoriapark

Der Viktoriapark liegt an einem Hang im Bezirk Kreuzberg. Von oben öffnet sich ein Panorama über die Stadt, und genau dafür steigen die Leute hier herauf. Auf dem Gipfel steht ein Nationaldenkmal, das an das Ende des Krieges gegen Napoleon erinnert: ein etwa 20 Meter hoher gotischer Turm (laut Wikipedia).

Am Fuß des Denkmals fließt ein kaskadenförmiger Wasserfall herab. In der Nähe gibt es einen Biergarten mit einer Terrasse zwischen den Bäumen. Abends wird es hier voll, also komm tagsüber, wenn du Ruhe suchst.

  • Anfahrt: U-Bahn Mehringdamm oder Platz der Luftbrücke, dann zu Fuß.
  • Kosten: Eintritt frei.
  • Der Haken: Der Weg führt bergauf; mit Kinderwagen oder Koffer ist der Aufstieg beschwerlich.

12. Spreepark

Riesenrad im Spreepark zwischen winterlichen Bäumen© wazabi · CC BYFoto: wazabi, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Der Spreepark ist ein stillgelegter Vergnügungspark im Osten Berlins. Er wurde 1969 als DDR-Kulturpark eröffnet und war bis etwa 2001 in Betrieb. Nach der Schließung verfiel das Gelände nach und nach. Heute ist das Areal für freien Zugang gesperrt: Du kommst nur im Rahmen organisierter Führungen von Grün Berlin hinein.

Rostige Karussells, verfallene Achterbahnen, eine Kindereisenbahn und ein riesiges Riesenrad über einem zugewucherten Teich sind hier erhalten geblieben. Die leeren Pavillons erinnern an die frühere Feststimmung. Viele kommen wegen stimmungsvoller Fotos der verlassenen Anlage hierher.

  • Anfahrt: S-Bahn Plänterwald, dann zu Fuß.
  • Kosten: Zutritt nur mit Führung; Grün Berlin veröffentlicht die Termine.
  • Der Haken: Du kannst das Gelände nicht frei erkunden, sondern nur in einer geführten Gruppe.

13. Zoologischer Garten

Giraffe am historischen Pavillon im Berliner Zoo© Adamantios · CC BY-SAFoto: Adamantios, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia Commons

Der Zoologische Garten ist einer der ältesten Zoos in Deutschland und wurde 1844 eröffnet. Heute leben hier rund 20.000 Tiere (Stand: 09/2026, offizielle Website). Das Gelände umfasst 35 Hektar, dazu gibt es ein separates dreistöckiges Aquarium.

Ein Zoobesuch kostet online ab 16 €, Kinder von 4 bis 15 Jahren zahlen ab 7,50 € (Stand: 09/2026, Tickets). Ein Kombiticket mit Aquarium kostet mehr. Kauf online: An der Tageskasse ist der Preis höher.

In den Anlagen leben Pandas, Gorillas und Kiwis, in den Becken schwimmen Pinguine und Seebären. Das Aquarium hat 250 Becken mit Fischen, Quallen, Seepferdchen, Haien und Rochen.

  • Anfahrt: S-Bahn und U-Bahn Zoologischer Garten.
  • Für wen: Familien mit Kindern, die Tiere leben in großen Freianlagen.
  • Der Haken: Das Kombiticket wird nur bis 15:00 Uhr verkauft, und am Aquariumeingang kann es Schlangen geben (laut Tickets).

14. Pfaueninsel

Panorama der Pfaueninsel mit dem weißen Schloss über das Wasser© E-W · CC BY-SAFoto: E-W, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die Pfaueninsel liegt an der Havel im Südwesten Berlins und umfasst mehr als 60 Hektar. Seit dem späten 18. Jahrhundert befinden sich hier ein Landschaftsgarten und ein weißes Schloss im gotischen Stil. Zusammen mit den Potsdamer Parks gehört das Gelände zum UNESCO-Welterbe.

Eine kleine Fähre bringt dich auf die Insel, ohne sie kommst du nicht hinüber. Die Hauptbewohner der Insel, die Pfaue, laufen frei über die Wege und sind kaum scheu. Auch alte Gebäude sind hier erhalten: das Kavalierhaus, eine Meierei und eine antike Säulenhalle.

  • Anfahrt: S-Bahn bis Wannsee, dann Bus und Fähre.
  • Kosten: Du brauchst ein Fährticket und eine Eintrittskarte, die Preise findest du auf der SPG-Website.
  • Der Haken: Hunde sind auf der Insel nicht erlaubt.

15. Körnerpark

Körnerpark mit Fontänenkaskade und Rasen© Dieter Brügmann · CC BY-SAFoto: Dieter Brügmann, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia Commons

Der Körnerpark versteckt sich im ruhigen Neukölln. Der Park wurde Anfang des 20. Jahrhunderts auf dem Gelände einer Kiesgrube angelegt und liegt deshalb mehrere Meter unter Straßenniveau. Von der Straße aus siehst du nur die Stützmauer, doch im Inneren erwarten dich gepflegte Rasenflächen, Rhododendronwege und Blumenbeete.

Im westlichen Teil des Parks steht eine alte Orangerie mit Terrasse, Café und Kunstgalerie. Treppen, Balustraden und Skulpturen bewahren den Geist des frühen letzten Jahrhunderts. Auf der Ostseite fließt ein kaskadenförmiger Brunnen. Das Betreten des zentralen Rasens ist nicht erlaubt: Ein Schild weist Besucher darauf hin.

  • Anfahrt: U-Bahn Rathaus Neukölln, dann 5 Minuten zu Fuß.
  • Kosten: Eintritt frei.
  • Der Haken: Der Eingang von der Straße ist leicht zu übersehen, der Park liegt versteckt hinter einer Mauer und unterhalb der Straße.

Berliner Parks auf der Karte

Die besten Parks Berlins

Orte auf der Karte
  1. 1Tiergarten Der größte Park im Zentrum, etwa 210 Hektar
  2. 2Lustgarten Kleiner Platz am Berliner Dom mit Brunnen
  3. 3Treptower Park Sowjetisches Kriegsdenkmal, eines der größten in Europa
  4. 4Botanischer Garten Etwa 22.000 Pflanzenarten, fleischfressende Pflanzen unter Glas
  5. 5Reichstag Parlamentsgebäude mit Glaskuppel, Eintritt nur mit Anmeldung
  6. 6Gärten der Welt Japanischer, chinesischer, koreanischer und balinesischer Garten mit Seilbahn
  7. 7Volkspark Friedrichshain Ältester öffentlicher Park Berlins, Märchenbrunnen
  8. 8Mauerpark Ehemaliger Grenzstreifen, Flohmarkt sonntags
  9. 9Humboldthain Rosenalleen und kostenlose Aussichtsplattform auf dem Flakturm
  10. 10Britzer Garten Landschaftspark mit blühenden Kirschbäumen und künstlichem See
  11. 11Viktoriapark Panorama der Stadt vom Hügel und Kaskadenwasserfall
  12. 12Spreepark Verlassener Vergnügungspark, nur mit Führung zugänglich
  13. 13Zoo Berlin Etwa 20.000 Tiere, dreistöckiges Aquarium
  14. 14Pfaueninsel Insel mit Pfauen und weißem Schloss, UNESCO-Welterbe
  15. 15Körnerpark Park auf einem ehemaligen Kiesgrubengelände mit Gewächshaus und Galerie

Alle 15 Orte findest du auf der Karte unten. Öffne sie am besten vorab und plane deine Route: Die Parks verteilen sich über verschiedene Bezirke, und für die weiter entfernten brauchst du etwas Fahrzeit. Für die Fortbewegung in der Stadt ist die Berlin WelcomeCard praktisch: Sie gilt für den öffentlichen Nahverkehr und bietet Ermäßigungen bei Museen.

⁉️🤔 Häufige Fragen

Wie viel kostet der Eintritt in Berlins Parks?

Die meisten Stadtparks sind kostenlos: Tiergarten, Lustgarten, Treptower Park, Volkspark Friedrichshain, Mauerpark, Humboldthain, Viktoriapark und Körnerpark. Eintritt zahlst du in den Gärten der Welt, im Zoologischen Garten, im Botanischen Garten, im Britzer Garten und auf der Pfaueninsel. Der Spreepark kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Die Grün Berlin Jahreskarte für 40 € (Stand: 09/2026, Grün Berlin Preise) öffnet dir drei Parks.

Was ist der größte Park in Berlin?

Berlins größter Park ist das Tempelhofer Feld; der Tiergarten ist flächenmäßig kleiner. Dafür ist der Tiergarten der größte im Zentrum: rund 210 Hektar und fast 30 Kilometer Wege (laut Wikipedia zum Tiergarten). Zum Vergleich: Britzer Garten und Treptower Park kommen jeweils auf etwa 90 Hektar (laut Größenangaben zum Britzer Garten). Körnerpark und Lustgarten sind kleine Grünanlagen, die du in einer halben Stunde umrunden kannst.

Kann man die Reichstagskuppel ohne Reservierung besuchen?

Nein. Kuppel und Dachterrasse sind geöffnet, aber nur mit vorheriger Anmeldung auf der Website des Bundestags. Du meldest dich online an, der Eintritt ist kostenlos. Buche frühzeitig, denn die Kapazitäten sind begrenzt (Stand: 09/2026, Informationen zur Kuppel).

Wo kann man in Berlin kostenlos mit Stadtblick spazieren gehen?

Steig auf den Hügel im Viktoriapark oder auf den Flakturm im Humboldthain: Beide Orte sind kostenlos und bieten ein Panorama über das Zentrum. Wenn du höher hinauswillst, melde dich für die kostenlose Reichstagskuppel an: Von dort siehst du ganz Berlin.

Was kann man in Berlin an einem Regentag unternehmen?

Schau in den Gewächshäusern des Botanischen Gartens vorbei, im Aquarium des Zoologischen Gartens oder in den Museen auf der Museumsinsel am Lustgarten. Drinnen kannst du problemlos mehrere Stunden verbringen, ohne nass zu werden. Die schlechteste Option bei diesem Wetter: ein langer Spaziergang durch den Tiergarten.

Kurz gesagt: was du buchen solltest

Wenn du nur einen Tag in Berlin hast, starte mit Tiergarten und Reichstag und schau abends noch im Mauerpark vorbei. Hier ist eine einfache Übersicht für verschiedene Reisen.

  • Für Familien mit Kindern: Zoologischer Garten und Volkspark Friedrichshain.
  • Für einen ruhigen Morgen: Botanischer Garten oder Körnerpark.
  • Für außergewöhnliche Fotos: Spreepark und Viktoriapark.
  • Für östliche Gärten und die Seilbahn: Gärten der Welt.
  • Für einen kostenlosen Stadtblick: die Reichstagskuppel und der Turm im Humboldthain.

Buche die Reichstagskuppel und die Zoo-Tickets im Voraus, damit du nicht an der Kasse anstehen musst. Berlin Touren und Ausflüge und Flughafentransfer solltest du ebenfalls vorab organisieren.