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Wohin mit Kindern in Spanien: 17 Urlaubsorte und ihre Saisons

Wohin mit Kindern in Spanien: 17 Urlaubsorte und ihre Saisons

Spanien empfängt Familien mit Kindern fast das ganze Jahr über. Warme Meere, sanfte Wassereinstiege und eine gut ausgebaute Infrastruktur machen das Land zu einem der bequemsten Familienziele Europas.

Einen Ort aus Dutzenden auszuwählen ist nicht einfach. Die Inseln und die Festlandküsten unterscheiden sich in Klima, Meer, Preisen und Flugdauer, und eine Fehlentscheidung kostet eine Urlaubswoche. Spanien ist weltweit führend bei der Zahl der Strände mit Blauer Flagge: 2026 wurden 677 Küstenabschnitte ausgezeichnet (Stand: 05/2026, El Español).

Unten findest du siebzehn bewährte Regionen Spaniens, in denen Kinder sich wohlfühlen und Eltern entspannen können. Wir haben sie nach Saison geordnet, die Stärken jeder Region hervorgehoben und notiert, was du im Voraus bedenken solltest.

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Wie du einen Ort für Kinder auswählst

💡 Kurz gesagt:

  • Die Inseln bieten fast das ganze Jahr über Bademöglichkeiten, aber der Flug ist länger.
  • Die Festlandküsten sind näher, aber die Saison ist kürzer.
  • Für Kleinkinder suchst du geschützte Buchten mit sanftem Einstieg und Rettungsschwimmern.
  • Saison und Familienstrände: 09/2026, laut dem offiziellen spanischen Tourismusbüro.

Orte in Spanien lassen sich grob in zwei Lager einteilen. Die Mittelmeerküsten eröffnen die Saison im späten Frühjahr und halten sie bis zum Frühherbst, das Wasser erwärmt sich schnell, und der Meereseinstieg ist fast überall sanft. Die Kanarischen Inseln sind ganzjährig nutzbar, weil sie näher an Afrika liegen und selbst im Winter warm bleiben.

Für eine Familie mit Kleinkindern zählen drei Dinge: flaches Wasser in einer Bucht, Schatten und Rettungsschwimmer. Achte auf Strände mit Blauer Flagge: Die Auszeichnung geht an Küstenabschnitte mit sauberem Wasser, Duschen, Toiletten und Rettungsschwimmern im Dienst. Hotels in Urlaubsgebieten liegen meist fünf bis zehn Gehminuten vom Ufer entfernt, und Kinderpools sowie Kinderclubs gehören zum Standardangebot.

Am einfachsten beginnst du mit einer kurzen Liste, das spart Zeit.

Wenn du brauchst

Wähle

Ganzjähriges Schwimmen

Teneriffa und Gran Canaria

Einen kurzen Flug

Costa Brava und Costa Dorada

Einen ruhigen Strand für Kleinkinder

Santa Susanna und Formentera

Parks und Attraktionen

Salou und Benidorm

Natur und Buchten

Menorca und Lanzarote

Stadt und Gastronomie

San Sebastián

Weiter geht es mit siebzehn Regionen, beginnend mit den Kanarischen Inseln.

1. Teneriffa

Vulkanberg Montaña Rajada in der Cañadas-Caldera, Teneriffa© Chmee2 · CC BY-SAFoto: Chmee2, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Teneriffa, die größte Insel des Kanarischen Archipels, liegt im Atlantik vor der Küste Afrikas. Hier ist es das ganze Jahr über warm, und du kannst sogar im Winter schwimmen. Die Südküste ist durch Berge vor Wolken geschützt und bekommt mehr Sonne als die Nordküste.

Die Familiengebiete der Insel, Las Américas und Los Cristianos, liegen direkt am Wasser. Die Strände hier gibt es in zwei Varianten: künstlich angelegte goldene und schwarze vulkanische. Das Wasser ist selbst im Sommer frisch, aber es gibt fast keine großen Wellen, daher ist das Schwimmen mit Kindern unkompliziert. Am Morgen ist der Strand leer; nach dem Mittagessen bleibst du besser am Pool.

An Aktivitäten mangelt es für den ganzen Urlaub nicht. Zum Angebot gehören ein Wasserpark mit Rutschen, Tauchen, Bootsausflüge und Vogelschutzgebiete. Der gebirgige Teil der Insel lohnt sich an einem klaren Tag, aber oben ist es kühl, also nimm Jacken mit. Die Fahrt von den Hotels zu den weiter entfernten Parks dauert etwa eine Stunde, und es ist bequemer, für den gesamten Aufenthalt ein Auto zu mieten.

  • Der Haken: Der Flug ist länger als zum Festland, und das Meerwasser ist kühler als das Mittelmeer.

Hotels auf Teneriffa auf Trip.com

2. Gran Canaria

Panorama der Tirajana-Caldera auf Gran Canaria© El Coleccionista de Instantes Fotografía & Video · CC BY-SAFoto: El Coleccionista de Instantes Fotografía & Video, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons

Gran Canaria, die zweitgrößte Insel des Archipels, empfängt jedes Jahr Millionen von Touristen. Goldene Küstenabschnitte ziehen sich entlang der Küste, und das Wasser bleibt den größten Teil des Jahres warm. Die Insel liegt südlich von Teneriffa, daher ist der Winter hier kaum zu spüren.

Die Dünen von Maspalomas gelten als die wichtigste Naturattraktion für Familien. Die Sandhügel erstrecken sich bis zum Meer, und du kannst barfuß darüber laufen. In der Nähe sind Wasserparks mit Pools und Rutschen für verschiedene Altersgruppen geöffnet, daher lässt sich der Tag leicht zwischen Meer und Unterhaltung aufteilen.

Kinder mögen die Zoos, botanischen Gärten und den Wildwest-Park Sioux City. Hier kannst du auch Kamele reiten und eine Show mit dressierten Vögeln ansehen. Einen Strandtag kannst du gut mit einem Ausflug in die Berge verbinden: Die Fahrt dauert einen halben Tag, und auf dem Rückweg öffnen sich weite Ausblicke.

  • Der Haken: Der Süden der Insel ist trocken, es gibt wenig Grün, und die Landschaft ähnelt einer Wüste.

Gran-Canaria-Hotels auf Trip.com

3. Lanzarote

Satellitenaufnahme von Lanzarote mit vulkanischem Gelände

Lanzarote, die viertgrößte Insel des Kanarischen Archipels, ist fast ohne das übliche Grün. Hier gibt es Hunderte erloschener Vulkane, und Felder aus erstarrter Lava reichen bis an die Küste. Die Landschaften erinnern an Mondlandschaften, und allein dafür lohnt die Insel eine eigene Reise.

Der nördliche Teil eignet sich besser für einen Familienurlaub. Dort gibt es mehrere gemütliche, von Felsen geschützte Buchten mit sanftem Einstieg und ruhigem Wasser. Die Strände sind mit Sand in verschiedenen Farben bedeckt, von Weiß bis Schwarz. Die Wellen sind hier schwächer als an offenen Küsten, daher ist das Schwimmen mit Kleinkindern einfacher.

Die Aktivitäten der Insel sind an die Natur gebunden. Wasserparks, botanische Gärten und Naturschutzgebiete sind geöffnet, und Wanderwege führen zu Berggipfeln mit Panoramablick. In der Lavahöhle mit sechs Kilometer langen Gängen ist es selbst in der Hitze kühl, also plane diesen Ausflug für die Mittagszeit. Nimm bequeme Schuhe mit: Der Boden ist fast überall felsig.

  • Der Haken: Die Ufer sind oft felsig, und ruhige Buchten mit sanftem Einstieg liegen überwiegend im Norden.

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4. Costa Brava

Felsige Küste der Costa Brava mit einem Küstenwanderweg© Txllxt TxllxT · CC BY-SAFoto: Txllxt TxllxT, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Costa Brava, die felsige Küste Kataloniens, beginnt eine Autostunde von Barcelona entfernt. Schroffe Klippen, Pinienhaine und smaragdgrüne Buchten bilden die Kulisse, für die die Menschen hierherkommen. Die Küste ist stark zerklüftet, sodass du selbst in der Hochsaison ein ruhiges Plätzchen findest.

Kleine Orte mit Promenaden, Hotels und Restaurants säumen die Küste. Familien mit Kindern wird Blanes gefallen: eine ruhige Atmosphäre, gut ausgestattete Strände und die Nähe zu Barcelona. Von Blanes aus lässt sich bequem ein Tagesausflug in die Stadt machen und zum Abendessen zurück sein.

Für Kinder gibt es reichlich Unterhaltung: Spielplätze, Wasserattraktionen, Parks mit Karussells und botanische Gärten. Abends lässt es sich angenehm über die Promenade schlendern, wo Cafés und Geschäfte geöffnet bleiben. Die Strände hier sind sandig und kiesig, das Wasser ist klar. Nimm Badeschuhe mit, wenn dein Kind Steine unter den Füßen nicht mag.

  • Der Haken: In der Hochsaison ist die Küste voller Touristen, und manche Strände sind kiesig.

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5. Costa Dorada

Sandstrand mit einem Felsen zwischen Pinien© Elena Martinez Chacon · CC BY-SAFoto: Elena Martinez Chacon, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/es/deed.en), Wikimedia Commons

Die Costa Dorada, die südliche Küste Kataloniens, ist bekannt für ihren goldenen Sand und flache Buchten. Berge schirmen die Küste vor kalten Winden ab, daher scheint hier fast das ganze Jahr über die Sonne. Fischerdörfer liegen neben Hotels, Restaurants und stillen Buchten.

Der wichtigste Familienort der Küste ist Salou. Hier gibt es lange Sandstrände, einen sanften Einstieg ins Meer und Spielplätze entlang des Ufers. Die zentrale Promenade ist mit Springbrunnen und blumengesäumten Wegen gestaltet, und die Cafés haben abends geöffnet. Die Straßen sind mit hohen Palmen bepflanzt, deren Schatten eine willkommene Pause bietet.

Der Hauptgrund, mit Kindern hierherzukommen, ist der Park PortAventura. Er vereint Karussells, Achterbahnen und Shows für jedes Alter, plane also mindestens einen ganzen Tag für den Park ein. Ein Wasserpark und Bootsausflüge runden das Programm ab. Abends ist es auf der Promenade kühl, nimm also leichte Jacken für die Kinder mit.

  • Der Haken: Im Sommer ist die Küste heiß und voll, besonders in Salou.

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6. Costa del Maresme

Sandstrand mit Wellen und Felsen am Ufer© Azsuzs · CC BY-SAFoto: Azsuzs, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Costa del Maresme erstreckt sich nördlich von Barcelona und gilt als eine der ruhigsten Küstenregionen Kataloniens. Die Sonne scheint hier fast das ganze Jahr über. Die Strände haben goldenen Sand und azurblaues Wasser.

Der ideale Familienort ist Santa Susanna. Der Ferienort ist von Pinienwäldern umgeben, Hotels, Einkaufszentren und Restaurants liegen fußläufig erreichbar. An der Küste gibt es Spielplätze, und du kannst Tretboote, Boote und Wasserski ausleihen. Das Wasser in Ufernähe ist flach und ruhig, was für Kleinkinder praktisch ist.

Der historische Teil des Ortes liegt auf den Hügeln. Hier sind Häuser aus dem 17. Jahrhundert, ein Wachturm und eine restaurierte Burg erhalten. In den Parks sprudelt eine Mineralwasserquelle. Nach dem Mittagessen kannst du im Schatten der Pinien spazieren. Die Strände hier sind kurz, daher ist es am besten, sich morgens einen Platz am Wasser zu sichern.

  • Der Haken: Die Küstenlinie ist schmal, und die Strände sind kürzer als in Südspanien.

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7. Costa Blanca

Strand Levante und die Hochhäuser von Benidorm© Diego Delso · CC BY-SAFoto: Diego Delso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die Costa Blanca, die Küste der Provinz Alicante, ist bekannt für ihren weißen Sand und das warme Meer. Palmen-, Oliven- und Orangenhaine, weiße Klippen und immergrüne Täler formen eine sanfte südliche Landschaft. Berge halten kalte Luftmassen ab, sodass das Klima hier fast das ganze Jahr über mild bleibt.

Der bekannteste Ferienort der Küste, Benidorm, überrascht Besucher mit Hochhäusern direkt am Meer. Die Strände erhalten regelmäßig die Blaue Flagge: Sand und Wasser bestehen strenge Kontrollen. Die Uferpromenade ist breit und eben, ideal für Spaziergänge mit dem Kinderwagen.

Die Infrastruktur ist auf Familien ausgelegt. Es gibt Wasserparks, Zoos, Naturschutzgebiete und botanische Gärten, und die von tropischen Bäumen gesäumten Alleen bieten angenehmen Schutz vor der Sonne. Hotels verschiedener Sternekategorien liegen neben Bars und Cafés, sodass das Abendessen nie einen langen Weg erfordert. Abends ist die Promenade belebt, aber entspannt.

  • Der Haken: In Benidorm versperren Hochhäuser einen Teil des Meerblick.

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8. Costa Tropical

Felsküste von Almuñécar und Berge am Meer© Feranza · CC BY-SAFoto: Feranza, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die Costa Tropical, die Küste der Provinz Granada, liegt zwischen Meer und Bergen. Die Sierra Nevada schützt die Küste vor Nordwinden und Sommerhitze, daher ist das Klima hier fast das ganze Jahr über mild, mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur um zwanzig Grad Celsius.

Die Ferienorte passen zu Familien, die einen ruhigen Urlaub ohne Menschenmassen suchen. Die Strände sind breit und gut ausgestattet, mit Liegen, Sonnensegeln und Umkleidekabinen. Stille Buchten wechseln sich mit felsigen Klippen und Plantagen tropischer Pflanzen ab. Im Zentrum der Küste liegt Salobreña mit erstklassigen Stränden und Denkmälern maurischer Architektur, und in seinen Straßen sind Spuren der arabischen Zeit sichtbar geblieben.

  • Der Haken: Die Küste ist felsiger und weniger erschlossen als die Costa del Sol.

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9. Costa del Sol

Römisches Theater und die Alcazaba in Málaga© Holger Uwe Schmitt · CC BY-SAFoto: Holger Uwe Schmitt, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Costa del Sol, Spaniens südlichste und heißeste Küste, gehört zur Provinz Málaga. Sie hat groben Sand, felsige Buchten und ein trockenes Klima. Die Sonne scheint fast dreihundert Tage im Jahr, und viele Strände tragen ein Umweltgütesiegel.

Für einen Familienurlaub eignet sich die Küste dank ihrer langen Saison und der dichten Hotelbasis gut. Die Ferienorte Torremolinos, Benalmádena und Nerja bieten grüne Straßen, gepflegte Promenaden und Hotels verschiedener Sternekategorien. Jeder Ort hat sein eigenes Programm: Wasserparks, Spielcenter, Delfinarien und Freizeitparks. Tagsüber ist es heiß, also plane Ausflüge für den Morgen und hebe das Schwimmen für den Abend auf.

  • Der Haken: Im Juli und August ist die Hitze intensiv, und Spaziergänge am Tag sind anstrengend.

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10. Costa del Garraf

Die Costa del Garraf, ein kurzer Küstenabschnitt eine halbe Stunde von Barcelona entfernt, wird von einem hügeligen Höhenzug eingerahmt. Das Gelände schafft malerische, intime Buchten, und Sandstrände wechseln sich mit ruhigen Dörfern ab. Der Ferienort passt zu allen, die das Meer mit Ausflügen in die Stadt verbinden möchten.

Küste des Garraf mit einem Yachthafen und Blick auf Sitges© Pere López Brosa · CC BY-SAFoto: Pere López Brosa, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Hauptstadt der Küste, Sitges, hat Paläste, Kirchen und mittelalterlich wirkende Gassen bewahrt. Der moderne Teil ist mit Hotels, Boutiquen und Restaurants bebaut. Die Strände fallen sanft ab und tragen ein internationales Gütesiegel, daher fühlt sich das Baden mit Kindern hier sicher an. Tagsüber kannst du eine Yacht mieten, und von der Stadt aus ist Barcelona leicht zu erreichen, sodass du abends wieder zurück sein kannst.

Die Küste ist kurz, deshalb liegt alles, was du brauchst, nah beieinander: der Strand, das Hotel und das Stadtzentrum. Zwischen Sitges und Barcelona verkehrt eine S-Bahn, du brauchst für diesen Trip also kein Auto. Für Kinder gibt es Spielplätze und ruhige Wasserzonen nahe am Ufer. Abends öffnen in der Altstadt Restaurants mit Meerblick. Ein Morgenspaziergang durch die gepflasterten Gassen dauert etwa eine Stunde, danach kannst du an den Strand zurückkehren. Zugtickets kaufst du am Automaten im Bahnhof, das ist günstiger als ein Taxi.

  • Der Haken: Sitges ist auch nachts beliebt, und das Zentrum kann laut werden.

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11. Costa de la Luz

Gasse im weißen Dorf Vejer de la Frontera© Emilio J. Rodríguez Posada · CC BY-SAFoto: Emilio J. Rodríguez Posada, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons

Die Costa de la Luz, die Atlantikküste Andalusiens, grenzt an Portugal. Menschenmassen gibt es hier keine, dafür lange goldene Strände, Pinienwälder und wilde Dünen. Der Atlantik bringt kühlere Luft, daher ist die Hitze besser auszuhalten als am Mittelmeer.

Die Region passt zu Familien, die Ruhe schätzen. Die Ufer fallen sanft ab und haben Wellenbrecher, daher ist das Baden mit Kindern ruhig, und in den Verleihgeschäften gibt es Ausrüstung für Wassersport. Die Städte liegen auf niedrigen grünen Hügeln. Das typisch andalusische Städtchen Chiclana de la Frontera bewahrt weiße Häuser mit roten Ziegeldächern und Spuren maurischer Geschichte.

Abends am Meer wirst du selbst im Juli einen leichten Pullover wollen. Dafür ist das Wasser sauber, und die Strände sind breiter als im Osten des Landes. Von den Hügeln hast du einen Blick auf den Ozean. Zum Abendessen suchst du Fischrestaurants in der Nähe des Hafens. Die Strände hier sind selten überfüllt, und du bekommst eine Liege und einen Sonnenschirm ohne Kampf. Kinder werden die flachen Lagunen lieben, die länger warm bleiben als das offene Meer.

  • Der Haken: windiger als das Mittelmeer und deutlich weniger Unterhaltungsangebote.

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12. Lloret de Mar

Strand von Lloret de Mar mit dem Ort und dem Meer© Xavigivax · CC BY-SAFoto: Xavigivax, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Lloret de Mar, der bekannteste Ferienort an der Costa Brava, hat über tausend Jahre einen weiten Weg vom kleinen Dorf zum großen Touristenzentrum zurückgelegt. Pinienbewachsene Klippen teilen die Küste in gemütliche Buchten. Die Strände hier haben groben Sand und sauberes Wasser, und die Hügel schützen sie vor Wind und Strömungen.

Entlang der palmengesäumten Promenade reihen sich Hotels, Bars und Restaurants, und im Sommer gibt es Festivals, Karnevals und Konzerte. Für aktive Reisende gibt es einen Wasserpark, einen botanischen Garten, ein Katzenmuseum, Angeln und Yachtausflüge. Für Familien empfehlen wir die nördlichen Bereiche: Sie sind ruhiger und haben keine Nachtclubs. Von jedem Hotel aus kannst du zu Fuß zum Strand gehen.

  • Der Haken: Der zentrale Teil des Ferienorts ist wegen der Clubs laut, also wähle den Norden.

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13. Ibiza

Weiße Häuser und eine Steinmauer in einer Gasse auf Ibiza© anibal amaro · CC BYFoto: anibal amaro, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Ibiza, die drittgrößte Insel der Balearen, gilt als Partyhauptstadt Europas. Mit Kindern ist sie trotzdem gut machbar: Azurblaues Wasser, Pinienhaine und Klippen machen die Insel zu jeder Zeit schön. Abseits der Clubs findest du leicht ruhige Strände.

Das Hotelangebot ist groß, es gibt auch familienfreundliche Anlagen. Für Kinder gibt es Wasserparks mit Pools und Rutschen sowie Freizeitparks mit Karussells und Spielplätzen. Tagsüber wirkt der Ort völlig anders als nachts. Die Hauptstadt hat Festungsmauern, alte Häuser und gepflasterte Gassen bewahrt, die an vergangene Epochen erinnern.

Strandzeit lässt sich gut mit Spaziergängen auf Pinienwegen und Aussichtspunkten abwechseln. Morgens ist das Wasser ruhiger, mit kleinen Kindern gehst du also besser vor dem Mittag an den Strand. Der Norden der Insel ist deutlich ruhiger als die Hauptstadt. Buche ein Auto im Voraus: Im Sommer sind weniger Mietwagen verfügbar. Die Fähre nach Formentera dauert etwa eine halbe Stunde, die Inseln lassen sich also gut in einer Reise kombinieren. Die Strände im Norden sind weniger besucht, das Wasser ist aber kühler.

  • Der Haken: hohe Preise und lautes Nachtleben in der Inselhauptstadt.

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14. Mallorca

Satellitenansicht von Mallorca, Balearen© Pierre Markuse from Hamm, Germany · CC BYFoto: Pierre Markuse from Hamm, Germany, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Mallorca, die größte Insel der Balearen, empfängt jedes Jahr Millionen Urlauber. Platz ist für alle da: weiße Sandstrände, Buchten, Olivenhaine und Pinienwälder. Die Infrastruktur der Insel gilt als eine der besten im Mittelmeerraum.

Die Hauptstadt Palma de Mallorca, die größte Stadt der Insel, ist stolz auf ihre historischen Bauten. Durch die engen Gassen schlenderst du gut mit Kindern, und an der Uferpromenade mit bunten Fliesen reihen sich Geschäfte, Museen und Cafés aneinander. Unter den Sehenswürdigkeiten stechen die gotische Kathedrale La Seu, der Almudaina-Palast und das Castell de Bellver hervor. Für Strandtage eignen sich die Buchten im Osten und Norden: Das Wasser ist dort klar und ruhig.

  • Der Haken: in der Hochsaison sind die Strände voll, und die Hauptstadt ist teuer.

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15. Menorca

Bucht Cala Galdana mit Strand und Yachten© Ben Salter from Wales · CC BYFoto: Ben Salter from Wales, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Menorca, eine Insel der Balearen, lebt in einem gemächlichen Tempo. Das gesamte Gebiet ist zum UNESCO-Biosphärenreservat erklärt worden, daher ist die Bebauung hier begrenzt und die Küsten bleiben wild und sauber. Die Landschaften sind kontrastreich: Wiesen, Hügel, Klippen und felsige Abschnitte wechseln sich ab.

Der größte Schatz der Insel sind ihre versteckten Buchten. Klippen schützen sie vor den Wellen, daher ist das Baden mit Kindern ruhig. Es gibt wenige Hotels, meist kleine Häuser mit grünen Innenhöfen. Zu den Familienorten zählen Mahón, Ciutadella und Sant Lluís. Kinder freuen sich über Wasserparks, Zoos und Freizeitparks, Erwachsene finden alte Festungen, Höhlen mit Felsmalereien und Leuchttürme interessant. Ohne Mietwagen sind die Buchten schwer zu erreichen.

  • Der Haken: Es gibt wenige Direktflüge; Reisende fliegen oft über Mallorca oder Barcelona.

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16. San Sebastián

Panorama von San Sebastián mit der Bucht und einer Insel© Keta · CC BY-SAFoto: Keta, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5), Wikimedia Commons

San Sebastián liegt in Nordspanien am Golf von Biskaya, eine halbe Stunde von der französischen Grenze entfernt. Die Stadt ist bekannt für ihre eleganten Gebäude, grünen Boulevards und einen breiten Strand entlang der Promenade. Pinienwälder auf den Hügeln setzen einen Kontrast zur Szenerie.

Der Hauptspaziergang führt entlang der Promenade um die Bucht. Der Strand ist weitläufig, mit Spielplätzen und Wasserattraktionen, und in der Mitte der Bucht ist eine kleine Insel zu sehen. Das Wasser in der Bucht ist kühl, aber das Ufer ist vor Wellen geschützt. Auf den Plätzen sprudeln Brunnen, umgeben von Skulpturen, und historische Gebäude und Basiliken erinnern an die aristokratische Vergangenheit der Stadt.

  • Der Haken: Baden ist nur im Sommer angenehm; das Wasser im Golf von Biskaya ist kühl.

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17. Formentera

Panorama von Formentera mit Pinien und türkisfarbenem Meer© Fabian Hurst · CC BY-SAFoto: Fabian Hurst, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Formentera, eine winzige Insel südlich von Ibiza, lebt in einem ruhigen Rhythmus. Die Insel ist etwa zwanzig Kilometer lang, und das Wasser ist so klar, dass du den Grund sehen kannst. Seine azurblaue Farbe stammt von Unterwasserwiesen aus Neptungras. Hochhäuser gibt es hier nicht, der Horizont bleibt also frei.

Die Orte der Insel passen zu Familien mit ganz unterschiedlichen Wünschen. Gepflegte weiße Sandstrände sind mit Liegen und Sonnensegeln ausgestattet, und das Wasser ist ruhig. Schnorcheln, Kajakfahren, Segeln und Tretbootfahren sind auf dem Meer möglich. Auf der Klippe beim Dorf La Mola stehen ein alter Leuchtturm und eine Windmühle, und im Hauptort ist eine mittelalterliche Basilika erhalten. Buche deine Unterkunft im Voraus: Es gibt nur wenige Hotels.

  • Der Haken: Es gibt wenige Hotels, und in der Saison sind Unterkünfte schnell ausgebucht.

Hotels auf Formentera bei Trip.com

Wann nach Spanien mit Kindern reisen

Familie mit Kindern entspannt an einem Sandstrand in Spanien

Spanien empfängt Reisende das ganze Jahr über, aber die beste Saison für einen Urlaub mit Kindern liegt zwischen Mai und September. Auf den Kanarischen Inseln endet die Badesaison nie, selbst im Winter nicht.

Für Familien zählen die kleinen Dinge: Schatten, Rettungsschwimmer und Cafés in der Nähe. In den Ferienorten findest du all das meist direkt am Strand.

Ferienorte in Spanien für den Familienurlaub auf der Karte

Alle siebzehn Ferienorte sind auf der Karte markiert. So kannst du die Entfernungen zwischen den Inseln und den Festlandküsten besser einschätzen.

Spaniens Ferienorte für den Urlaub mit Kindern

Orte auf der Karte
  1. 1Teneriffa Ganzjährig warm, die Familienviertel Las Américas und Los Cristianos
  2. 2Gran Canaria Die Dünen von Maspalomas und Wasserparks für alle Altersgruppen
  3. 3Lanzarote Vulkanlandschaften, abgelegene Buchten im Norden der Insel
  4. 4Costa Brava Felsige Küste Kataloniens, familienfreundliches Blanes
  5. 5Costa Dorada Freizeitpark PortAventura und der Familienort Salou
  6. 6Costa del Maresme Ruhige Küste nördlich von Barcelona, der Ort Santa Susanna
  7. 7Costa Blanca Weißer Sand der Provinz Alicante, der Ort Benidorm
  8. 8Costa Tropical Küste von Granada im Schutz der Sierra Nevada, Salobreña
  9. 9Costa del Sol Die südlichste Küste, Torremolinos und Benalmádena
  10. 10Costa del Garraf Intime Buchten eine halbe Stunde von Barcelona, der Ort Sitges
  11. 11Costa de la Luz Atlantikküste Andalusiens, ruhige Strände
  12. 12Lloret de Mar Großer Ferienort der Costa Brava, ruhige nördliche Gebiete
  13. 13Ibiza Hauptstadt des Nachtlebens mit ruhigen Familienstränden
  14. 14Mallorca Die Hauptstadt Palma de Mallorca und Buchten im Osten der Insel
  15. 15Menorca UNESCO-Biosphärenreservat, abgelegene Buchten
  16. 16San Sebastián Stadt am Golf von Biskaya mit breitem Strand an der Promenade
  17. 17Formentera Klares Wasser und weißer Sand südlich von Ibiza

⁉️🤔 Häufige Fragen

Wo in Spanien kann man das ganze Jahr über schwimmen?

Auf den Kanarischen Inseln kannst du das ganze Jahr über schwimmen. Teneriffa, Gran Canaria und Lanzarote liegen näher an Afrika, deshalb bleibt das Wasser selbst im Winter angenehm. Auf dem Festland ist die Saison kürzer: Das Meer erwärmt sich von Mai bis September. Für Familien mit Kleinkindern eignen sich der Süden Teneriffas oder Gran Canarias, wo es weniger Wellen und mehr Sonne gibt.

Welchen Ferienort solltest du wählen für den ersten Urlaub mit Kindern?

Starte mit Teneriffa oder der Costa Brava. Die Insel bietet stabiles Wetter und eine fertige Infrastruktur, während die katalanische Küste mit einem kurzen Flug und der Nähe zu Barcelona punktet. Wenn du Ruhe suchst, schau dir Formentera oder die Costa de la Luz an. Beide Optionen sind für eine erste Reise mit Kind praktisch.

Braucht man für einen Familienurlaub in Spanien ein Auto?

In den Ferienorten kommst du oft auch ohne aus: Hotels liegen nah am Strand, an Cafés und Geschäften. Ein Auto ist auf Mallorca, Menorca und Formentera nützlich, wo die Strände über die Insel verstreut sind. In den Städten ist Parken kostenpflichtig, also plane das im Voraus ein. Für kurze Ausflüge reichen Bus oder Taxi.

Wann ist die beste Reisezeit für Spanien mit Kindern?

Der optimale Zeitraum liegt zwischen Mai und September: Die Luft ist angenehm warm, das Meer ist warm, und die Schulferien fallen in diese Saison. Im Juli und August ist der Süden sehr heiß, also plane Ausflüge für den Morgen. Auf den Kanarischen Inseln ist der Urlaub in jedem Monat des Jahres angenehm.

Was solltest du mit an den Strand in Spanien nehmen?

Nimm Hüte, Sonnencreme und Wasser mit: Im Süden ist die Sonne selbst an bewölkten Tagen stark. Für Kleinkinder sind Schwimmflügel und ein aufblasbarer Ring praktisch. Ein Strandtuch und ein Sonnenschirm sind ebenfalls nützlich. An vielen Stränden gibt es Rettungsschwimmer, aber du musst trotzdem selbst auf deine Kinder achten.

Kurz gesagt: was du buchen solltest

Wenn du ein stabiles Klima und Baden im Winter möchtest, wähle Teneriffa oder Gran Canaria. Für einen kurzen Flug und Ausflüge nach Barcelona passen die Costa Brava und die Costa del Maresme gut. Für Familien mit Kleinkindern empfehlen wir die ruhigen Buchten von Formentera und Menorca, und für Unterhaltungsliebhaber: die Costa Dorada und Salou.

Hotels in den Feriengebieten sind früh ausgebucht, also reserviere deine Unterkunft mehrere Monate vor der Reise. Ein Hotel auf Trip.com zu finden ist nach Daten praktisch: Dort siehst du Preise und Bewertungen. Buche deinen Flughafentransfer im Voraus, damit du nach dem Flug nicht mit Kindern nach einem Auto suchen musst.