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Strände Spaniens: 30 Küsten für Familien, Surfer und Schnorchler

Strände Spaniens: 30 Küsten für Familien, Surfer und Schnorchler

Die Strände von Spanien erstrecken sich über Tausende von Kilometern, und sich für einen einzigen zu entscheiden, ist fast unmöglich. 2026 wurde die Blaue Flagge an 677 spanische Strände vergeben (Stand: 05/2026, El Mundo), womit das Land zu den Spitzenreitern weltweit gehört. Hinter dieser Auszeichnung stehen sauberes Wasser, Rettungsschwimmer und ein einfacher Zugang zum Meer.

Doch die Blaue Flagge verrät dir nicht, wo der Wind nervt oder wo das Schnorcheln am besten ist. Wir haben 30 Strände aus verschiedenen Regionen ausgewählt: Costa Brava, Barcelona, die Balearen, die Kanaren, Galicien und Valencia. Für jeden haben wir notiert, für wen er geeignet ist und was du im Voraus planen solltest.

Weiter unten in der Liste findest du ruhige Buchten für Kinder, wilde Küsten für Surfer und Stadtstrände mit Duschen und Verleih. Wassereinstieg, Saisonalität und Infrastruktur wurden anhand der Daten von Tourismusbüros geprüft (Stand: 09/2026).

So wählst du einen Strand in Spanien

💡 Kurz gesagt:

  • Suchst du einen sanften Einstieg und Rettungsschwimmer: Aiguablava, La Pineda, Albufereta.
  • Willst du Wellen und Wind: Bolonia, Benijo, Martiánez.
  • Liebst du wilde Natur: Galicien, Menorca, Formentera.

Spanische Strände unterscheiden sich in Küstencharakter, Wind und Wassertemperatur. Um Enttäuschungen zu vermeiden, entscheide zuerst, was dir wichtiger ist: Ruhe, Wellen oder eine Stadt in der Nähe. Unten findest du einen Vergleich nach Regionen.

Region

Küstentyp

Für wen

Costa Brava und Costa Dorada

Felsige Buchten, feiner Sand

Familien, ein ruhiger Urlaub

Barcelona

Stadtstrände

Ein Kurztrip ohne Auto

Balearen

Buchten mit klarem Wasser

Schnorcheln und Schwimmen

Kanarische Inseln

Vulkanischer Sand, Ozean

Surfen, Wellen

Galicien

Atlantik, Klippen, Dünen

Wilde Natur

Valencia und Alicante

Breite Sandstrände

Familien, Städteurlaub

1. Strand Aiguablava

Aiguablava-Bucht mit türkisfarbenem Wasser und Pinien© Miquel Àngel Patiño · CC BY-SAFoto: Miquel Àngel Patiño, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Aiguablava liegt in einer Bucht nahe Begur an der Costa Brava. Klippen schützen sie an zwei Seiten, daher gibt es hier fast keine Wellen, und das Wasser nahe dem Ufer bleibt lange warm. Der offizielle Costa-Brava-Guide nennt diese Bucht eine der schönsten an der Küste (visitacostabrava).

Der Strand ist klein: etwa 80 m lang und 40 m breit (Stand: 09/2026, Tourismusbüro Begur). Dank des sanften Einstiegs und der geringen Tiefe wählen ihn Familien mit Kindern. In der Saison ist auf dem Sand wenig Platz, also komm an einem Wochentag morgens.

Tauchbegeisterte finden hier Seegurken und kleine Fische. Du kannst ein Boot oder ein kleines Wasserfahrzeug mieten und aus der Bucht hinaus aufs offene Meer mit klarer Sicht fahren.

  • Anreise: mit dem Auto vom Zentrum Begurs, kostenpflichtiger Parkplatz in Strandnähe.
  • Für wen: Familien mit Kindern, ruhiges Schwimmen.
  • Nicht für: alle, die Wellen und offene Weite suchen.
  • Der Haken: im Juli und August ist der Strand ab Mittag voll.

2. Strand Granadella

Bucht von Granadella mit türkisfarbenem Wasser und einem Strand zwischen Felsen© Diego Delso · CC BY-SAFoto: Diego Delso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Granadella versteckt sich in einer Bucht unterhalb von Jávea an der Costa Blanca. Die Bucht ist schmal, etwa 20 m breit (Stand: 09/2026, offizielles Tourismusportal), aber das Wasser ist so klar, dass du den Grund von den Klippen aus sehen kannst. Das hier ist kein Sand: Der Uferbereich ist mit feinen Kieseln bedeckt, also nimm Wasserschuhe mit. Dafür gehört das Schnorcheln hier zu den besten an der Küste.

Restaurants in der Nähe servieren Reisgerichte und frischen Fisch, Feinschmecker sollten also zum Mittagessen bleiben. Geschichtsinteressierte freuen sich über den Aufstieg zur alten Festung auf der Klippe über der Bucht.

  • Anreise: mit dem Auto über eine kurvenreiche Straße von Jávea, Parkplatz am Eingang.
  • Für wen: Schnorcheln, ruhiges Schwimmen, Aussicht.
  • Nicht für: alle, die auf weichem Sand liegen möchten.
  • Der Haken: Kiesel statt Sand, Wasserschuhe nötig.

3. Strand Macarella

Bucht von Macarella mit türkisfarbenem Wasser und einem Strand zwischen Pinien© Paul Stephenson · CC BYFoto: Paul Stephenson, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Macarella ist eine kleine Bucht im Südwesten Menorcas. Das Wasser hier leuchtet in einem kräftigen Türkis, das oft mit blauem Turmalin verglichen wird, und die pinienbewachsenen Klippen ringsum machen den Ort unverwechselbar. Die Bucht ist windgeschützt, daher ist das Meer meist ruhig und klar.

Der Ort ist bei Naturisten und Tauchern beliebt. In der Hochsaison findet nur, wer früh am Morgen kommt, einen freien Platz. Komm zu Beginn des Tages oder im Juni: Dann sind deutlich weniger Menschen unterwegs.

  • Anreise: zu Fuß vom Parkplatz über einen Pinienpfad.
  • Für wen: Liebhaber von Abgeschiedenheit und der Unterwasserwelt.
  • Nicht für: alle, die nicht laufen möchten.
  • Der Haken: ab Mittag ist der Strand im Juli voll, und es gibt wenig Schatten.

4. Strand Bolonia

Ruinen von Baelo Claudia, Strand von Bolonia und eine Sanddüne

Bolonia liegt in Andalusien nahe Tarifa. Er ist einer der wenigen Strände Spaniens, der seinen unberührten Charakter bewahrt hat: ein breiter Streifen feiner Sand, klares Wasser und Dünen ohne jede Bebauung. Direkt am Strand stehen die Ruinen der römischen Stadt Baelo Claudia.

Der Strand ist den Winden ausgesetzt, deshalb kommen Surfer und Kitesurfer hierher. Du kannst in den Strandrestaurants etwas essen und in Hostels übernachten, die bei leicht reisenden Leuten beliebt sind. Von hier legen Boote zum Wal- und Delfinbeobachten ab.

  • Anreise: mit dem Auto von Tarifa, mit dem Bus von Algeciras.
  • Für wen: Surfen, Natur, römische Ruinen.
  • Nicht für: alle, die Wind nicht aushalten.
  • Der Haken: windig, die Wellen nehmen oft zu.

5. Strand von Maspalomas

Strand mit Badegästen und Hotels an der Uferpromenade© www.elbpresse.de · CC BY-SAFoto: www.elbpresse.de, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Maspalomas liegt im Süden von Gran Canaria und ist bekannt für seine weißen Sanddünen, die sich entlang der Küste erstrecken. Es ist einer der sonnigsten Orte Europas: Die Sonne scheint hier fast das ganze Jahr über (Stand: 09/2026, spanische Stranddatenbank). Deshalb sind Luft und Wasser im Süden der Insel wärmer als in den Nachbarorten.

Rundherum gibt es viel Infrastruktur: Restaurants, Cafés, Geschäfte und Attraktionen. Abends kommen die Leute wegen des Sonnenuntergangs über dem Atlantik hierher. Nimm eine Kamera mit: Das Licht auf den Dünen verändert sich stündlich.

  • Anreise: mit dem Bus von Maspalomas, zu Fuß von den Hotels.
  • Für wen: ganzjährige Sonne, Abendspaziergänge.
  • Nicht für: alle, die eine ruhige Bucht ohne Menschen suchen.
  • Der Haken: Der Wind wirbelt Sand auf, und der gerät in deine Sachen.

6. Strand von Ses Illetes

Strand Ses Illetes mit türkisfarbenem Wasser und Sonnenschirmen

Ses Illetes ist ein Feriengebiet im Westen von Mallorca nahe Palma. Der Strand ist klein: etwa 120 m lang und 25 m breit (Stand: 09/2026, Strandreiseführer), mit weißem Sand und einem sanften Einstieg ins Wasser. Einige Liegen stehen auf Betonplattformen, und auf den Felsen über dem Wasser sind Sonnenterrassen angelegt.

Hier gibt es ein Tauchzentrum und Verleihstationen für Liegen, Sonnenschirme und Ausrüstung. Vom Strand legen Boote zu den Inseln Sa Torre, Sa Caleta und Des Pas ab. Wegen des ruhigen Wassers entscheiden sich Familien mit Kindern für diese Gegend.

  • Anreise: mit dem Bus von Palma, mit dem Auto über die Autobahn Ma-1.
  • Für wen: Familien, Tauchen, ein kurzer Ausflug von Palma.
  • Nicht für: alle, die eine wilde Küste ohne Hotels wollen.
  • Der Haken: Der Strand ist klein, und in der Saison gibt es wenig Schatten.

7. Strand von Benijo

Felsen von Roque de Benijo in schäumender Brandung© trolvag · CC BY-SAFoto: trolvag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Benijo ist ein wilder Strand im Nordosten von Teneriffa nahe dem Dorf Benijo. Eine kurvenreiche Straße führt durch das Anaga-Gebirge mit immergrünen Wäldern und dem Duft von Lorbeer dorthin. Die Küste ist mit schwarzem Sand und feinen Kieseln bedeckt, und die Einheimischen nennen die umliegenden Felsen „Krokodilzähne".

Zum Wasser gelangst du über eine Steintreppe. Nicht jeder traut sich zum Schwimmen: Hier gibt es eine starke Strömung und hohe Brandung, die Windsurfer lieben. Prüfe vorher die Gezeiten, sonst kann der Strand unter Wasser verschwinden.

  • Anreise: mit dem Auto durch Anaga, die Straße ist schmal und kurvenreich.
  • Für wen: Surfen, Fotografie, Abgeschiedenheit.
  • Nicht für: Familien mit Kindern, unerfahrene Schwimmer.
  • Der Haken: starke Strömung und große Wellen.

8. Strand Barceloneta

Sandstrand Barceloneta mit Meer und Hochhäusern© Kuba Bożanowski from Warsaw, Poland · CC BYFoto: Kuba Bożanowski from Warsaw, Poland, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Barceloneta ist der bekannteste Stadtstrand Barcelonas. Er trägt die Blaue Flagge für sauberes Wasser und sauberen Sand und erstreckt sich rund einen Kilometer entlang des gleichnamigen Viertels (Stand: 09/2026, spanischer Strandführer). Der Einstieg ins Meer ist bequem, und es gibt kostenlose Süßwasserduschen, Toiletten sowie Sonnenschirm- und Liegenverleih.

Der Strand ist frei von Nudisten, deshalb sind hier viele Familien mit Kindern: Im Sommer werden für sie Spielplätze aufgebaut. Erwachsene spielen Volleyball und Fußball, und entlang der Uferpromenade haben Bars und Cafés geöffnet. Du erreichst ihn zu Fuß von der Metro, ein Auto brauchst du nicht.

  • Anreise: zu Fuß von der Metrostation Barceloneta, ohne Auto.
  • Für wen: ein kurzer Städtetrip, Familien, Sport.
  • Nicht für: alle, die Ruhe und wenig Menschen suchen.
  • Der Haken: voll und laut, bis spät in die Nacht belebt.

9. Strand Sant Sebastia

Panorama eines städtischen Sandstrands in Barcelona am Meer© MarcusObal · CC BY-SAFoto: MarcusObal, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Sant Sebastia liegt in einer Bucht in der Altstadt Barcelonas, direkt neben Barceloneta. Er ist deutlich länger als sein Nachbar: rund 1.100 m Uferlinie und 80 m breit (Stand: 09/2026, Strandführer). Der Sand ist hier samtig, das Wasser klar, und der Strand hat für Sauberkeit die Blaue Flagge erhalten. Selbst in der Saison ist es hier ruhiger als an der Barceloneta.

Für alle, die oben ohne sonnenbaden, gibt es auf der rechten Seite einen eigenen Bereich. Es gibt Duschkabinen, Umkleiden, Komposttoiletten, Müllbehälter und Rampen für den Meerzugang für Menschen mit Behinderung. Rettungsschwimmer achten auf die Badenden, und hier sind Schwimm- und Surfschulen aktiv.

  • Anreise: zu Fuß von der Metrostation Barceloneta.
  • Für wen: Familien, Sport, ein ruhiger Stadtstrand.
  • Nicht für: alle, die unberührte Natur wollen.
  • Der Haken: am Wochenende viele Einheimische.

10. Strand Lloret

Strand von Lloret mit Felsen und Hotels entlang der Uferpromenade© Xavigivax · CC BY-SAFoto: Xavigivax, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Lloret ist der Hauptstrand des Ortes Lloret de Mar an der Costa Brava. Der goldene Streifen zieht sich als breites Band dahin, und vom Uferweg führen Holzstege hinunter zum Wasser. Der Sand ist fein und bleibt nicht an den Füßen kleben, und das Wasser ist angenehm sauber.

Der Einstieg ins Meer ist einfach, aber die Tiefe beginnt nicht weit vom Ufer, deshalb steht der gesamte Badebereich unter Aufsicht von Rettungsschwimmern. Kostenlose Duschen und Umkleiden sind vorhanden, außerdem gibt es Liegen- und Schirmverleih. Du kannst einen Katamaran mieten, mit dem Bananenboot fahren oder eine Bootstour entlang der felsigen Buchten machen. Cafés, Restaurants und Nachtclubs säumen den Strand.

  • Anreise: zu Fuß vom Zentrum von Lloret de Mar.
  • Für wen: Aktivurlaub, Familien, Nachtleben.
  • Nicht für: alle, die Ruhe suchen.
  • Der Haken: in der Saison sehr voll und laut bis zum Morgen.

11. Strand La Pineda

Sandskulpturen am Strand La Pineda© Jordi Gili · CC BY-SAFoto: Jordi Gili, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

La Pineda gehört zum Ferienort Salou an der Costa Dorada. Der Name bedeutet übersetzt „Kiefernstadt", und hier reichen die Kiefern bis ans Wasser und erfüllen die Luft mit harzigem Duft. Der Strand ist kostenlos und öffentlich und wurde für Sauberkeit mit der Blauen Flagge ausgezeichnet (Stand: 09/2026, Küstenführer).

Der Sandstreifen ist breit, der Boden flach, und es gibt fast keine Wellen. Deshalb wird La Pineda oft von Eltern mit kleinen Kindern gewählt. Es gibt Umkleiden, Duschen und Toiletten, und der Strand wird jeden Morgen von Müll gereinigt.

  • Anreise: zu Fuß von den Hotels in Salou und La Pineda.
  • Für wen: Familienurlaub mit Kindern, flaches Meer.
  • Nicht für: Surfer, hier gibt es fast keine Wellen.
  • Der Haken: in der Saison ist das Ufer dicht mit Liegen belegt.

12. Strand der Kathedralen

Strand der Kathedralen mit Felsen und Menschen© Luis Miguel Bugallo Sánchez (Lmbuga) · CC BY-SAFoto: Luis Miguel Bugallo Sánchez (Lmbuga), CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Strand der Kathedralen (Praia das Catedrais) liegt in Galicien am Kantabrischen Meer nahe Ribadeo. Die Klippen ragen 30 m aus dem Wasser und ähneln bei Ebbe gotischen Kathedralen, weshalb der Ort zum nationalen Naturdenkmal erklärt wurde (turismo.gal).

Bei Ebbe kommen drei Steinbögen, Höhlen und Labyrinthe zum Vorschein, und das Ufer verwandelt sich in einen langen Sandstreifen. Bei Flut kehrt das Wasser zurück und bedeckt den Strand, sodass Platz für Taucher bleibt. Bequem lässt sich das vom Aussichtsweg hinter der Brüstung beobachten. In der Hochsaison ist der Eintritt frei, aber nur mit vorheriger Reservierung (Xunta de Galicia).

  • Anreise: mit dem Auto von Ribadeo entlang der Küste.
  • Für wen: Fotografie, Geologie, Natur.
  • Nicht für: alle, die nur zum Schwimmen gekommen sind.
  • Der Haken: Bei Flut gibt es keinen Strand unter den Füßen, du brauchst Ebbe.

13. Strand La Rodas

Weißer Sand des Rodas-Strands im Morgennebel© Jules Verne Times Two · CC BY-SAFoto: Jules Verne Times Two, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

La Rodas ist eine Sandbank aus weißem Sand, die die Inseln Monteagudo und Faro im Cies-Archipel in Galicien verbindet. Der Strand ist weitläufig, mit natürlichen Dünen und Holzstegen über den Sand (Stand: 09/2026, Strände von Galicien). Im Schatten der Bäume gibt es einen Campingplatz mit Restaurant, Toiletten und Trinkwasser.

Von Mai bis Oktober wird es hier voll, obwohl nur wenige tatsächlich schwimmen. Der Strand ist vom offenen Meer geschützt, daher gibt es weniger Wellen. Das Wasser ist jedoch atlantisch und selbst im Sommer kühl. La Rodas trägt die Blaue Flagge für Sauberkeit, und Rettungsschwimmer sorgen für Ordnung.

  • Anreise: mit der Fähre vom Festland, dann zu Fuß.
  • Für wen: Natur, ruhiges Meer, Camping.
  • Nicht für: alle, die nur für einen Tag kommen und es eilig haben.
  • Der Haken: Im Sommer ist die Zahl der Besucher auf den Inseln begrenzt.

14. Cala Crancs

Cala Crancs ist eine ruhige Bucht im Osten von Salou, an der Grenze zu La Pineda. Der Strand ist klein und von markanten Klippen mit Pinienwald umgeben, die ihn vor starkem Wind schützen. Meist weht hier nur eine leichte Brise, sodass das Schwimmen selbst bei Hitze angenehm ist.

Das Meer ist sauber und ruhig, der Einstieg flach, und der Boden ist fest und sandig, was Familien mit Kindern entgegenkommt. Der Strand wird gereinigt, und Rettungsschwimmer sind im Dienst. Verleihe bieten alles für einen Tag am Strand sowie Katamarane, außerdem gibt es Duschen, Toiletten, Sonnenschirme und eine Strandbar. In der Nähe, in Salou, liegt der Freizeitpark PortAventura.

  • Anreise: mit dem Auto oder Bus von Salou.
  • Für wen: Familien mit Kindern, ruhiges Schwimmen.
  • Nicht für: alle, die viel freie Fläche wollen.
  • Der Haken: Die Bucht ist klein und wird in der Saison schnell voll.

15. Cala Mandia

Bucht Cala Mandia mit Sonnenschirmen und türkisfarbenem Wasser

Cala Mandia liegt an der Ostküste Mallorcas und zieht Besucher mit seiner ruhigen, schönen Bucht an. Die Saison beginnt hier im Mai und dauert bis September, wenn das Strandleben in vollem Gang ist. Es ist ein großzügiger Sandstrand mit fest installierten pilzförmigen Schattenspendern, eingebettet in mediterranes Grün.

Du kannst eine Liege und einen Sonnenschirm mieten und deinen Durst an der Strandbar stillen. Der Einstieg ins Meer ist flach, in Ufernähe ist es seicht, und das Wasser ist sauber. Manchmal wird Seegras an die Wasserlinie gespült, aber es wird laufend entfernt. Schwimmzonen sind von Bereichen für Tretboote und Bootsausflüge entlang der steilen Küste getrennt. Rettungsschwimmer achten auf die Sicherheit.

  • Anreise: mit dem Auto von den nächstgelegenen Urlaubsorten an der Ostküste.
  • Für wen: Familien, ruhiges Schwimmen, Bootsausflüge.
  • Nicht für: alle, die Abgeschiedenheit suchen.
  • Der Haken: In Ufernähe wird manchmal Seegras angespült.

16. Cala Mesquida

Breiter Sandstrand mit Dünen und türkisfarbenem Wasser© dronepicr · CC BYFoto: dronepicr, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Cala Mesquida ist ein abgeschiedener Strand im Norden Mallorcas bei Capdepera, inmitten eines unberührten Naturschutzgebiets. Der Strandbereich ist etwa 300 m lang und 100 m breit, umgeben von natürlichen Dünen und Pinien (Stand: 09/2026, mallorca.com). Ein Holzsteg führt durch die Dünen bis ans Wasser.

Weißer Sand hebt das türkisfarbene Wasser hervor, und die Wellen sind meist moderat, sodass hier auch Familien mit Kindern entspannen. In der windigen Saison nimmt der Wellengang zu, und Windsurfer gehen aufs Wasser. Zur Ausleihe gehören Liegen, Sonnenschirme, Tretboote und Windsurf-Ausrüstung. Rettungsschwimmer überwachen das Wasser, und Kormorane und Möwen nisten auf den Klippen.

  • Anfahrt: mit dem Auto ab Capdepera, dann zu Fuß über einen Weg.
  • Für wen: Natur, Windsurfen, Familien.
  • Nicht für: alle, die städtische Infrastruktur in der Nähe brauchen.
  • Der Haken: in bestimmten Jahreszeiten windig, wenig Schatten.

17. Playa de la Arena

Playa de la Arena liegt im Norden Teneriffas, im Zentrum des gleichnamigen Ferienorts. Der Strand hat sich die Blaue Flagge als Qualitätsmerkmal verdient. Er erstreckt sich hinter der Küstenstraße Avenida Maritima, von der Rampen zum Wasser hinunterführen. Das Wasser ist hier ruhig und klar, aber der Boden ist felsig, und bei rauer See sind die Felsen verborgen.

Schwarzer Sandstrand vor den Felsen Teneriffas© dronepicr · CC BYFoto: dronepicr, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Baden erfordert Vorsicht: In Ufernähe fällt der Boden steil ab, und Rettungsschwimmer warnen mit einer roten Flagge vor dem Risiko. Zum Service gehören Sonnenschirm- und Liegenverleih, Wassersportgeräte, Süßwasserduschen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, ein Sportbereich und ein Ruheraum.

  • Anfahrt: zu Fuß vom Ferienort entlang der Avenida Maritima.
  • Für wen: ruhiges Schwimmen in klarem Wasser.
  • Nicht für: Familien mit kleinen Kindern wegen der Tiefe.
  • Der Haken: steiler Abfall in Ufernähe, felsiger Boden.

18. Strand Albufeireta

Albufeireta ist ein gemütlicher Strand am nordöstlichen Rand von Alicante, in einer Bucht zwischen zwei Klippen. Der Abschnitt ist etwa 500 m lang und 30 m breit (Stand: 09/2026, offizieller Strandführer). Weicher goldener Sand, klares ruhiges Wasser, ein sanfter Einstieg und Palmen entlang des Ufers machen ihn angenehm für Familien und Einheimische.

Sauberkeit wird hier großgeschrieben, der Abfall wird in bunten Behältern gesammelt. Es gibt Verleih für Sonnenschirme, Liegen, Tretboote und Sportgeräte sowie Spielplätze für Kinder. Die hohe Qualität bestätigt die Blaue Flagge.

  • Anfahrt: mit der Straßenbahn oder dem Bus vom Zentrum Alicantes.
  • Für wen: Familien mit Kindern, flaches Meer.
  • Nicht für: alle, die einen weitläufigen wilden Strand suchen.
  • Der Haken: die Bucht ist klein, in der Saison überfüllt.

19. Strand Es Fort

Meerblick vom Ufer von Illetas im Morgengrauen© Daria · CC BYFoto: Daria, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Es Fort ist ein kostenloser Stadtstrand im Feriengebiet Ses Illetes auf Mallorca. Playa Es Fort nimmt etwa 180 m mediterrane Küstenlinie ein und zeichnet sich durch seine natürliche Decke aus feinem weißen Sand aus (Stand: 09/2026, Spanien-Strandkatalog). Bequeme Steintreppen führen von den Strandhotels zum Wasser.

Der Strand überzeugt durch seinen gepflegten Zustand und fest installierte pilzförmige Schattenspender, die vor der sengenden Sonne schützen. Das Schwimmen im warmen azurblauen Meer mit sanftem Einstieg ist ein Vergnügen. Eine Liege mit Sonnenschirm kann günstig gemietet werden. Vom Ufer aus hat man den Blick auf die Inseln Des Pas, Sa Caleta und Sa Torre.

  • Anfahrt: zu Fuß von den Hotels in Ses Illetes.
  • Für wen: Familien, ruhiges Schwimmen, Blick auf die Inseln.
  • Nicht für: alle, die einen wilden Strand suchen.
  • Der Haken: der Strand ist klein, in der Saison wenig Platz.

20. Strand Cala Saona

Türkisfarbene Bucht Cala Saona mit Bootshäusern

Cala Saona liegt auf der Insel Formentera, neben Ibiza. Ein kleiner schneeweißer Strand von etwa 140 m Länge und 120 m Breite ist von steilen, bewachsenen Ufern und rötlichen Felsen an der Wasserkante umgeben (spain.info). Der Einstieg ins Meer hat ein leichtes Gefälle, das Wasser ist blau und transparent, der Boden sandig.

Der Boden fällt allmählich ab: 40 m vom Ufer entfernt beträgt die Tiefe etwa 2 m. In der Bucht ankern Boote, und es wird getaucht. Die Bucht ist windoffen, aber in der Saison gibt es keinen starken Wellengang. Übernachten kann man in einem Hotel im Touristenzentrum, und die Anreise ist einfach mit Bus, Auto oder über das Meer.

  • Anfahrt: mit Bus, Auto oder über das Meer vom Hafen.
  • Für wen: Tauchen, Schwimmen, Sonnenuntergänge.
  • Nicht für: alle, die einen großen Stadtstrand suchen.
  • Der Haken: in der Saison wenig Parkplätze in der Nähe der Bucht.

21. Strand Bogatell

Strände Nova Icaria und Bogatell von oben© dronepicr · CC BYFoto: dronepicr, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Bogatell ist ein kostenloser städtischer Strand in Barcelona nahe dem Olympiahafen, ausgezeichnet mit der Blauen Flagge. Der etwa 640 m lange und 40 m breite goldene Sandstrand ist bekannt für seine ausgebaute Infrastruktur (Stand: 09/2026, nationaler Strandkatalog).

Es gibt Süßwasserduschen, Umkleidekabinen, Trinkbrunnen, Bars, WLAN und Schließfächer für Wertsachen sowie Toiletten und Mülleimer. Du kannst einen Sonnenschirm und eine Liege mieten, Volleyball, Fußball und Tischtennis spielen. Eine Besonderheit von Bogatell ist eine interaktive Tafel, die Lufttemperatur, Wassertemperatur und Uhrzeit anzeigt. Das Wasser ist klar, der Einstieg sanft, und Rettungsschwimmer bewachen den Strand.

  • Anreise: zu Fuß von den Metrostationen Poblenou und Ciutadella.
  • Für wen: Sport, Familien, ruhige Stadterholung.
  • Nicht für: alle, die wilde Natur suchen.
  • Der Haken: wenig Schatten, im Sommer ist ein Sonnenschirm nötig.

22. Strand Cala Bassa

Türkisfarbene Bucht Cala Bassa mit Yachten und Pinien© Daria · CC BYFoto: Daria, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Cala Bassa liegt 9 km vom Ferienort Sant Antoni de Portmany auf Ibiza entfernt. Ein kompakter Strand von etwa 300 m Länge mit feinem goldenem Sand ist mit originellen Skulpturen geschmückt (Stand: 09/2026, Strände der Balearen). Die Bucht ist vor Seewinden geschützt, daher ist es hier fast immer ruhig, und das Wasser ist kristallklar.

Taucher haben zwei ausgewiesene Tauchzonen im westlichen und östlichen Teil der Bucht. Der Rest der Wasserfläche ist flach, und in Ufernähe kannst du auf dem Grund stehen. Holzstege verlaufen entlang des Strandes, und du kannst unter einem Sonnenschirm auf einer Liege sonnenbaden.

  • Anreise: mit dem Auto oder Bus ab Sant Antoni.
  • Für wen: Tauchen, ruhiges Schwimmen, Familien.
  • Nicht für: Surfer, hier ist es fast immer ruhig.
  • Der Haken: Liegen sind in der Saison schnell belegt.

23. Strand Fenals

Sandstrand mit Meer, Menschen und einem grünen Hügel© tiger rus · CC BYFoto: tiger rus, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Fenals liegt geschützt in einer Bucht, die durch eine grüne Landzunge von den Stränden des zentralen Lloret de Mar getrennt ist. Es ist ein ruhiger, gehobener Ort, abseits der überfüllten Hotels. Umgeben von Pinien erstreckt er sich als goldener Sandstreifen über fast 700 m (Stand: 09/2026, Strandführer).

Das Meer ist in diesem Bereich sauber, aber den Winden ausgesetzt, daher kann es Wellen geben. Der Wassereinstieg ist einfach, aber die Tiefe beginnt schon nach zwei bis drei Metern. Es gibt Duschen, Toiletten, Wasserattraktionen und Verleihstationen. Für Kinder ist ein Spielplatz eingerichtet.

  • Anreise: zu Fuß vom Zentrum Lloret de Mars entlang der Uferpromenade.
  • Für wen: Wasserski, Katamaran, entspannter Urlaub.
  • Nicht für: Familien mit kleinen Kindern wegen des schnellen Tiefenabfalls.
  • Der Haken: den Winden ausgesetzt, der Einstieg wird schnell tief.

24. Strand Martianez

Martianez liegt im Ferienort Puerto de la Cruz auf Teneriffa. Der Strand zieht alle an, die Wassersport und Windsurfen lieben: Von Kursen bis zum Ausrüstungsverleih gibt es hier ein breites Angebot. Ein kräftiger Wellengang dominiert das Wasser, und selbst die zum Schutz vor dem offenen Ozean gebaute Mole hält ihn nicht auf.

Dunkler Strand Martianez mit Wellenbrecher und Brandung© Jorge Franganillo · CC BYFoto: Jorge Franganillo, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Das Wasser ist erfrischend kühl, daher baden nur wenige Menschen. Der Uferbereich ist mit schwarzem Vulkansand bedeckt, der in der Sonne sehr heiß wird: In Flip-Flops kommst du am Strand leichter voran. Gepflasterte Wege führen entlang von Palmen zum Wasser, und darüber verläuft eine Promenade mit Cafés und Souvenirläden.

  • Anreise: zu Fuß vom Zentrum Puerto de la Cruz.
  • Für wen: Windsurfen, Wassersport, Spaziergänge.
  • Nicht für: alle, die warmes Wasser und ruhige See wollen.
  • Der Haken: kühles Wasser, heißer schwarzer Sand.

25. Cala Comte Beach

Panorama des Strands Cala Conte mit türkisfarbenem Wasser© Matze2305 · CC BY-SAFoto: Matze2305, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Cala Comte liegt auf Ibiza zwischen malerischen Hügeln und einer Bucht, die von niedrigen Klippen gesäumt wird. Die Natur hat den Strand in drei Zonen mit kristallklarem, türkisfarbenem Meer unterteilt. Die erste besteht aus perlmuttfarbenem Sand mit einem sanften Einstieg ins Wasser und wird von Urlaubern mit Kindern bevorzugt.

Die zweite Zone ist felsig, hat einen weniger bequemen Untergrund und zieht alle an, die Abgeschiedenheit und den Blick auf die Inseln lieben. Die dritte ist ein winziger Sandstrand, den man über in den Fels gehauene Stufen erreicht; FKK-Anhänger haben ihn für sich entdeckt. Zur Strandausstattung gehören Restaurants, Duschen, Schließfächer sowie der Verleih von Liegen, Sonnenschirmen, Booten und Tretbooten. Rettungsschwimmer achten auf die Sicherheit.

  • Wie du hinkommst: mit dem Auto oder Bus ab San Antonio.
  • Für wen: Schnorcheln, Aussicht, ruhiges Schwimmen.
  • Nicht für: alle, die einen langen, durchgehenden Sandstrand suchen.
  • Der Haken: felsige Zonen, Wasserschuhe nötig.

26. Nova Icaria Beach

Nova Icaria liegt im Zentrum von Barcelona, nahe dem Hafen und dem gleichnamigen Park. Der Strand erstreckt sich über 400 m Länge und 60 m Breite (Stadtverwaltung Barcelona). Das Wasser ist überwiegend sauber, außer im Abschnitt nahe der Mole, und der Einstieg ins Meer ist lang und einfach. Bei der Ausstattung kann der Strand mit den besten urbanen Küstenabschnitten mithalten.

Strand Nova Icaria in Barcelona von oben© dronepicr · CC BYFoto: dronepicr, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Es gibt Bänke, Duschen, Toiletten, Schließfächer und WLAN. Auf dem Kinderspielplatz sind Animateure im Einsatz, und für Tennis und Volleyball stehen Sportflächen bereit. Du kannst Liegen mit Sonnenschirmen, ein Boot sowie Surf- und Tauchausrüstung leihen. Entlang des Strandbereichs gibt es viele kleine Restaurants und Cafés, Rettungsschwimmer behalten die Schwimmer im Blick, und Angebote für Menschen mit Behinderung sind vorhanden. Die Atmosphäre ist ruhig, nur dass fliegende Händler gelegentlich die Ruhe stören.

  • Wie du hinkommst: zu Fuß von der Metrostation Ciutadella Vila Olímpica.
  • Für wen: Familien, Sport, ein ruhiger Stadtstrand.
  • Nicht für: alle, die einen leeren Strand suchen.
  • Der Haken: das Wasser nahe der Mole ist schmutziger, Händler sprechen dich gelegentlich an.

27. Las Arenas Beach

Fischerboote an einem Strand in Valencia bei Sonnenuntergang© Manuel M. Vicente from Spain · CC BYFoto: Manuel M. Vicente from Spain, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Las Arenas liegt am Ferienort Las Arenas in Valencia. Offiziell heißt der Strand Levante, und sein volkstümlicher Name stammt vom nahe gelegenen Luxushotel, das wie ein antiker griechischer Tempel aussieht. Es ist ein Stadtstrand mit freiem Eintritt und gelbem Sand, der vor Sauberkeit glänzt. Ein sanfter Einstieg ins Meer mit kleinen Wellen macht ihn geeignet für einen entspannten Aufenthalt.

Der Strand verfügt über Kinder- und Volleyballbereiche, Duschen und Toiletten sowie Verleihstellen für Sonnenschirme und Liegen. Erwarte hier keine Ruhe: Das Leben pulsiert rund um die Uhr. Tagsüber wird geschwommen und es finden Strandturniere statt, und bei Sonnenuntergang verlagert sich das Vergnügen in die Restaurants, Bars und Clubs entlang der palmengesäumten Promenade.

  • Wie du hinkommst: mit der Straßenbahn oder dem Bus aus dem Zentrum Valencias.
  • Für wen: Stadtstrandtage, Nachtleben, tagsüber Familien.
  • Nicht für: alle, die Ruhe und Frieden suchen.
  • Der Haken: rund um die Uhr laut, besonders im Sommer.

28. Las Vistas Beach

Las Vistas ist der längste und lebhafteste Strand an der Südküste Teneriffas, direkt neben dem Ort Los Cristianos. Er liegt in einer Bucht, die von einem Bergkamm umgeben ist, sodass starke Winde hier selten sind. Der Strand ist bekannt für seinen feinen goldenen Sand und den einfachen Einstieg ins Meerwasser, und seine Servicequalität wird seit Jahren mit der Blauen Flagge bestätigt (Teneriffa Tourismus).

Blaue Liegen am Strand Las Vistas, Teneriffa© Tuxyso · CC BY-SAFoto: Tuxyso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Meereswellen am Wellenbrecher schimmern in allen Farben des Regenbogens, und ein Springbrunnen schmückt die Mitte des Strandes. Es gibt Duschen, Umkleidekabinen, Toiletten sowie Verleih von Liegen, Sonnenschirmen und Wassersportausrüstung. Aktive Besucher spielen auf den Volleyball- und Fußballplätzen. Wenn die Dämmerung hereinbricht, erwacht der Strand mit Bars, Clubs und Diskotheken zum Leben.

  • Wie du hinkommst: zu Fuß von Los Cristianos und Costa Adeje.
  • Für wen: Schwimmen, Sport, Abendunterhaltung.
  • Nicht für: alle, die einen ruhigen, leeren Strand suchen.
  • Der Haken: sehr voll, abends laut.

29. Las Salinas Beach

Strand Las Salinas mit Pinien und türkisfarbenem Wasser

Las Salinas hat seinen Namen von den Salzseen und liegt am südlichsten Punkt Ibizas, in einer Bucht zwischen den Ferienorten Es Cavallet und Cap des Falco. Der weiße Sandstrand erstreckt sich über etwa 1,5 km (Stand: 09/2026, Balearen-Strandführer). Der Strand ist von einem Pinienwaldstreifen umgeben, und die Mitte ist mit Reihen von Liegen und Sonnenschirmen gefüllt.

Das Meerwasser enthält hier seltene Salze und Mineralien, die nach Überzeugung der Einheimischen gut für Schönheit und Gesundheit sind. Zur Ausstattung gehören eine Reihe von Duschen, Schließfächer, Massagesalons, Restaurants und Geschäfte. Unter Sicherheitsaufsicht laufen fast rund um die Uhr Partys. Du kannst hier Tauchen lernen, segeln gehen oder Katamarane fahren. An den Enden der Bucht ist das Publikum entspannter: auf der einen Seite Familien mit Kindern, auf der anderen Hippies und FKK-Anhänger.

  • Wie du hinkommst: mit dem Auto oder Bus ab Ibiza-Stadt.
  • Für wen: Partys, Tauchen, Leute beobachten.
  • Nicht für: alle, die Ruhe und Frieden suchen.
  • Der Haken: fast rund um die Uhr laut und voll.

30. Las Teresitas Beach

Gelber Sand, Palmen und die steilen Anaga-Berge© trolvag · CC BY-SAFoto: trolvag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Las Teresitas erstreckt sich über 1,5 km im Norden Teneriffas nahe dem Dorf San Andres. Er hebt sich von den schwarzen Vulkanstränden der Insel durch seinen weißen Sand ab, der aus der Sahara hierher gebracht wurde (offizielle Strandwebsite). Palmen und ruhiges Wasser vervollständigen die Kulisse.

Nicht jeder traut sich hier zu schwimmen: Das Wasser ist wegen der kalten Strömung nahe der Insel kühl. Der Strand ist außerdem Winden ausgesetzt, die starke Wellen aufpeitschen. Der Wind mildert die grelle Sonne, aber du solltest vorsichtig sonnenbaden, damit du dich nicht unbemerkt verbrennst. Der Strand wird in perfekter Sauberkeit gehalten, mit Duschen, Umkleidekabinen, Toiletten sowie Verleih von Liegen und Windsurfausrüstung.

  • Wie du hinkommst: mit dem Bus ab Santa Cruz de Tenerife.
  • Für wen: Sonnenbaden, Windsurfen, lange Spaziergänge.
  • Nicht für: alle, die warmes, ruhiges Wasser suchen.
  • Der Haken: kühles Wasser, starke Wellen und Wind.

Strände Spaniens auf der Karte

Alle dreißig Strände aus dieser Auswahl sind auf einer interaktiven Karte markiert. Öffne sie, um eine Route entlang der Küste zu skizzieren und die Entfernungen zwischen den Punkten zu sehen.

Strände Spaniens

Orte auf der Karte
  1. 1Aiguablava Bucht bei Begur an der Costa Brava, fast keine Wellen, Wasser bleibt lange warm
  2. 2Cala Granadella Schmale Bucht bei Xàbia, Kiesel, einer der besten Schnorchelplätze
  3. 3Cala Macarella Kleine Bucht im Südwesten Menorcas, türkisfarbenes Wasser
  4. 4Bolonia Andalusien bei Tarifa, unbebaute Dünen, Ruinen von Baelo Claudia
  5. 5Maspalomas Süden Gran Canarias, weiße Sanddünen, fast das ganze Jahr Sonne
  6. 6Illetes Ferienviertel bei Palma auf Mallorca, weißer Sand, flacher Einstieg
  7. 7Benijo Wilder Strand im Nordosten Teneriffas, schwarzer Sand, starke Strömung
  8. 8Barceloneta Barcelonas wichtigster Stadtstrand, etwa ein Kilometer, Blaue Flagge
  9. 9Sant Sebastià Bucht des alten Barcelona neben der Barceloneta, etwa 1100 m
  10. 10Lloret Hauptstrand von Lloret de Mar, goldener Sand, Nachtleben in der Nähe
  11. 11La Pineda Teil des Ferienorts Salou, Pinien am Wasser, flach und ruhig für Kinder
  12. 12As Catedrais Beach Galicien bei Ribadeo, Felsbögen bei Ebbe sichtbar, im Sommer Reservierung nötig
  13. 13Rodas Sandbank im Archipel Cíes, Dünen und Camping, Wasser erwärmt sich auf 26°C
  14. 14Cala Crancs Ruhige Bucht im Osten von Salou, Pinien schützen vor Wind
  15. 15Cala Mandia Ostmallorca, weitläufiger Sandstrand mit festen Sonnenschirmen
  16. 16Cala Mesquida Nordmallorca bei Capdepera, Dünen und Pinien, Naturschutzgebiet
  17. 17Playa de la Arena Nordteneriffa, Blaue Flagge, felsiger Grund und steiler Tiefenabfall
  18. 18Albufereta Nordosten Alicantes, Bucht zwischen Felsen, goldener Sand
  19. 19Es Forti Gemeindestrand bei Ses Illetes auf Mallorca, weißer Sand
  20. 20Cala Saona Formentera, schneeweißer Strand, Tiefe nimmt vor der Küste schnell zu
  21. 21Bogatell Barcelona beim Olympiahafen, interaktive Anzeige mit Wassertemperatur
  22. 22Cala Bassa 9 km von Sant Antoni auf Ibiza, ruhiges Wasser, zwei Tauchzonen
  23. 23Fenals Bucht bei Lloret de Mar, fast 700 m goldener Sandstreifen
  24. 24Martiánez Puerto de la Cruz auf Teneriffa, hoher Wellengang, schwarzer Vulkansand
  25. 25Cala Conta Ibiza, drei Zonen - sandig, felsig und FKK
  26. 26Nova Icària Zentrum Barcelonas am Hafen, 400 m, Spielplatz mit Animateuren
  27. 27Las Arenas Strand Levante in Valencia, rund um die Uhr Leben an der Promenade
  28. 28Las Vistas Südteneriffa bei Los Cristianos, vor starken Winden geschützte Bucht
  29. 29Las Salinas Südibiza, 1,5 km Sand, fast durchgehend Partys
  30. 30Las Teresitas Nordteneriffa, weißer Sand aus der Sahara importiert, kalte Strömung

Die Karte zeigt, dass sich die meisten Strände entlang des Mittelmeers konzentrieren, während die Kanaren und Galicien für sich stehen. Plane deine Route mit etwas Puffer: Im Norden ist das Wasser kühler, im Süden gibt es mehr Sonne.

⁉️🤔 Häufige Fragen

Welchen Strand in Spanien sollte ich für einen Familienurlaub mit Kindern wählen?

Für Familien eignen sich Buchten mit flachem Einstieg und Rettungsschwimmern am besten: Aiguablava, La Pineda, Albufereta und Es Forti. In Barcelona sind das Sant Sebastia und Bogatell. Meide Benijo und Las Teresitas: Dort gibt es starke Strömungen, Wind und hohe Wellen, die für kleine Kinder gefährlich sind.

Wo gibt es die besten Wellen zum Surfen in Spanien?

Für Wellen fahren Surfer nach Bolonia bei Tarifa, Benijo und Martianez. Die Strände der Kanarischen Inseln sind dem offenen Ozean zugewandt, daher sind die Wellen dort beständiger als im Mittelmeer. Achte auf die Flaggen: Eine rote Flagge am Ufer bedeutet, dass Schwimmen wegen Strömungen und Wellen verboten ist.

Wann sollte ich an die Strände Spaniens fahren, um Menschenmassen zu vermeiden?

Die Hochsaison ist im Juli und August, besonders im Süden und auf den Balearen. Im Juni und September ist das Wasser noch warm, und am Strand ist mehr Platz. An der Costa Brava und in Barcelona sind Wochentage ruhiger als Wochenenden, wenn viele Einheimische ans Meer fahren.

Brauche ich eine Reservierung für den Strand der Kathedralen?

Ja, in der Hochsaison. Der Eintritt zur Praia das Catedrais ist kostenlos, aber im Sommer und in der Osterwoche musst du im Voraus auf der offiziellen Website der Xunta de Galicia buchen. Die Felsbögen sind nur bei Ebbe sichtbar: Prüfe die Gezeitenzeiten vorab, sonst liegt der Strand unter Wasser.

Welche Strände in Spanien haben eine Blaue Flagge?

Hunderte Strände tragen die Blaue Flagge, darunter Barceloneta, Sant Sebastia, Bogatell, La Pineda, La Rodas, Albufereta und Las Vistas. Diese Auszeichnung bedeutet sauberes Wasser, Rettungsschwimmer und gute Infrastruktur. Sie garantiert kein warmes Wasser oder Windstille, also prüfe die Bedingungen je nach Saison.

Kann man an den Stränden Spaniens in der Nebensaison schwimmen?

Am Mittelmeer schwimmen die Menschen von Mai bis Oktober, und im Süden hält die Wärme länger an. Auf den Kanaren ist das Wasser wegen der Strömung kühler, aber hier wird das ganze Jahr über geschwommen. Denk an Wind und Wellen: Im Winter sind viele Strände dem offenen Ozean zugewandt, und Schwimmen kann durch eine rote Flagge eingeschränkt sein.

Kurz gesagt: Was sich zu buchen lohnt

Die Wahl des Strandes hängt von der Saison ab, davon, mit wem du unterwegs bist, und wie weit du von deinem Hotel entfernt sein möchtest. Unten findest du eine kurze Übersicht, die dir hilft, dich in einer Minute zu entscheiden.

  • Wenn du einen Stadtstrand ohne Auto suchst: Barceloneta, Sant Sebastia und Nova Icaria passen gut.
  • Wenn du klares Wasser zum Schnorcheln willst: Schau dir Cala Bassa, Cala Conte und Cala Saona an.

Prüfe vor deiner Reise die Öffnungszeiten, Zugangsregeln und Vorschriften auf den offiziellen Strandwebsites: Sie ändern sich je nach Saison. Wähle einen Strand, der zu deinem Urlaubsstil passt, nicht den am meisten gehypten, und dein Strandurlaub in Spanien wird entspannt verlaufen.