
20 Strände auf Malta: Wo es Sand gibt, wo Felsen sind und wie du ohne Auto hinkommst
Malta ist klein, aber seine Strände sind sehr unterschiedlich. Der schneeweiße Sand der Mellieħa Bay und der felsige Badeplatz am St Peter's Pool stehen auf derselben Liste, obwohl sie zwei völlig verschiedene Erlebnisse bieten. Im Sommer kommen Familien mit Kleinkindern, Taucher und Leute, die einfach mit einem Buch am Wasser sitzen wollen, hierher.
Du musst deinen Tag im Voraus planen: Seit 2025 ist der Zugang nach Comino nur noch mit kostenlosem Zeitfenster möglich (Stand: 09/2026, offizielles Portal der Malta Tourism Authority), und im Juli und August sind die verfügbaren Sonnenliegen schon am Vormittag vergriffen. Wir haben zwanzig Strände in Malta und Gozo zusammengestellt: mit Uferbeschaffenheit, Anreise, Saison und ehrlichen Haken. Du siehst, welcher Strand zu dir passt, je nachdem, mit wem du unterwegs bist und wie du dich fortbewegst.
Wie du einen Strand in Malta auswählst
💡 Kurz gesagt:
- Malta hat wenige Sandstrände, und fast alle liegen im Norden der Insel oder in den Buchten von Gozo.
- Tallinja-Busse erreichen die meisten Strände auf der Liste, aber im Sommer dauert die Fahrt länger, als du erwartest.
- Die wilden Buchten von Gozo und St Peter's Pool besuchst du einfacher mit einem Mietwagen.
- Preise und Busfahrpläne: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website von Malta Public Transport.
Entscheide zuerst, was du vom Tag erwartest. Für Sand und flaches Wasser fährst du in den Norden Maltas: Mellieħa Bay, Golden Bay und Għajn Tuffieħa liegen an derselben Küste. Klippen, Grotten und Unterwasserhöhlen erwarten dich im Süden und auf Gozo, aber dort brauchst du festes Schuhwerk und meistens ein Auto.
Prüfe als Nächstes den Wind. An den Weststränden baut sich schnell Wellengang auf, und das Wasser nahe am Ufer wird trüb. Und schließlich: das Timing. Komm im Juli und August bis neun Uhr morgens, sonst sind Parkplätze und Sonnenliegen ohne dich weg.
Was dir wichtig ist | Wohin | Warum |
|---|---|---|
Flaches Wasser und Sand für Kinder | Mellieħa Bay, Golden Bay, Pretty Bay | sanfter Einstieg ins Wasser und Rettungsschwimmer in der Saison |
Schnorcheln und Tauchen | Ħondoq ir-Rummien, Għar Lapsi, Anchor Bay | Höhlen, Riffe und klares Wasser |
Wenig Leute | San Blas Bay, Armier Bay, Daħlet Qorrot | abgelegene Buchten, fast keine Infrastruktur |
Ein Tag ohne Auto | Sliema, Buġibba, Mellieħa Bay | Tallinja-Busse und der Ort in der Nähe |
Unten findest du zwanzig Strände in Malta, Gozo und Comino. Für jeden Strand haben wir notiert, wo es Sand gibt, wo Felsen sind und wie sich der Zugang vom benachbarten unterscheidet.
1. Mellieħa Bay
© Diego Delso · CC BY-SAFoto: Diego Delso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer größte Sandstrand in Malta liegt im Norden der Insel, nahe dem Dorf Mellieħa. Der Sandabschnitt ist lang, der Einstieg ins Wasser sanft, und das Flachwasser reicht weit vom Ufer hinaus. Deshalb erwärmt sich das Wasser hier früher als an Felsstränden, und das Schwimmen mit kleinen Kindern ist genau hier am einfachsten.
Die Infrastruktur an der Mellieħa Bay ist vollständiger als anderswo. Du bekommst Sonnenliege und Schirm angeboten, und der Strand hat Duschen, Toiletten, Cafés und Bars. Katamaran-, Wasserski- und Bananenbootverleih gibt es hier ebenfalls. Für die Unterwasserwelt gehst du zur Tauchbasis: Nahe am Ufer ist es flach, aber weiter draußen beginnen interessante Felsen.
Rettungsschwimmer und Sanitäter sind nur in der Hochsaison im Dienst, nicht das ganze Jahr über. Abends gesellt sich eine Disco zum Strand, ruhig wird es hier also nicht. Im Sommer sind viele Leute da: Komm morgens, um dir einen Platz zu sichern, und geh gegen Mittag, wenn der größte Andrang beginnt.
- Anreise: Ein Bus zur Haltestelle Mellieħa Bay ist im Tallinja-Netz verfügbar.
- Für wen / Nicht für: für Eltern mit Kindern und alle, die Wert auf Infrastruktur legen; nicht für alle, die einen menschenleeren Strand suchen.
- Der Haken: Im Juli und August sind bis Mittag keine freien Sonnenliegen mehr übrig.
2. Armier Bay
© Bengt Nyman · CC BYFoto: Bengt Nyman, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia CommonsDie Armier Bay nimmt den nördlichen Teil der Insel ein, der lange unbewohnt blieb. Auf der anderen Seite der Meerenge siehst du Comino. Der Strand besteht aus zwei Teilen, Armier und Little Armier, mit einem felsigen Uferabschnitt dazwischen. Das Meer ist hier durchsichtig und blau; leichter Wellengang ist üblich, aber das Wasser bleibt sauber.
Einheimische kommen zum Picknicken und Grillen hierher. Du kannst ebenfalls alles mitbringen, was du brauchst, oder in den örtlichen Cafés etwas essen. Sonnenliegen und Schirme gibt es zu mieten, und Fischer bieten Bootsausflüge an. Der Ort ist abgelegen, deshalb sind selbst in der Hochsaison nicht viele Menschen hier.
Zwei Wachtürme stehen in der Nähe, der Rote und der Weiße, und sie sind auf dem Weg einen Blick wert. Wenn du in Malta Urlaub machst, ist ein Mietwagen die bequemste Option. Alternativ kannst du ein Taxi rufen. Busse erreichen nur die Nachbardörfer; keine Linie fährt direkt zum Strand.
- Anreise: mit dem Auto oder Taxi; der Bus setzt dich im Dorf ab, dann gehst du zu Fuß.
- Für wen / Nicht für: für Picknicks und einen ruhigen Tag außerhalb der Stadt; nicht für alle, die Cafés in wenigen Schritten Entfernung wollen.
3. Blue Lagoon
© Frank Vincentz · CC BY-SAFoto: Frank Vincentz, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsZur Blue Lagoon auf Comino fahren die Leute in erster Linie wegen der Farbe des Wassers. Sand gibt es hier, aber nicht viel: ein schmaler Streifen entlang des Ufers. Wer keinen Platz im Sand ergattert, lässt sich auf den Felsen nieder. Wenn du hierherkommst, nimm festes Schuhwerk mit, sonst wird der Abstieg und der Rückweg über die Felsen zur Tortur.
Sonnenliegen- und Schirmverleih gibt es, ebenso Duschen, Toiletten und Imbissstände. Damit endet die Infrastruktur. Um es bequem zu haben, komm mit dem ersten Boot. In der Hochsaison findest du möglicherweise einfach keine ebene Fläche für deine Liege, und spezielle Lebensmittel bringst du besser selbst mit.
Eine Bootstour zu buchen lohnt sich allein schon, um abseits vom Ufer zu schwimmen. Comino liegt in der Nähe und ist ebenfalls einen Besuch wert. St. Mary's Tower verteidigte einst die Insel, diente später als Gefängnis, und heute arbeiten hier Fachleute, die den Vogelzug beobachten. Auch St. Mary's Battery mit ihren Geschützstellungen ist erhalten, und in der Kapelle finden an Wochenenden Gottesdienste statt.
Seit 2025 ist der Zugang zu Comino eingeschränkt: Die Plätze werden in Zeitfenstern vergeben, und du musst vorab ein Ticket buchen (Stand: 09/2026, Malta Tourism Authority).
- Anreise: mit dem Boot vom Norden Maltas oder von Gozo.
- Der Haken: schon am frühen Morgen ist viel los, es gibt kaum Schatten, und auf den Felsen brauchst du feste Schuhe.
4. Pretty Bay
© Frank Vincentz · CC BY-SAFoto: Frank Vincentz, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsPretty Bay im Südosten Maltas ist auch bei den Maltesern selbst beliebt. Der Strand ist lang und breit, sodass selbst in der Hochsaison genug Platz ist. Der Sand ist hell und fein, aber künstlich: Er wurde vom Meeresboden abgesaugt, als in der Nähe eine Offshore-Zone entstand.
Der Bereich wird regelmäßig gereinigt, und der Service ist spürbar besser als in den wilden Buchten. Du bekommst Liege und Sonnenschirm, es gibt Pavillons, einen Kinderspielplatz und einen Sportbereich, und entlang des Ufers verlaufen Holzstege. Der Pier ist ein beliebter Spot zum Ins-Wasser-Springen. Neben Kiosken mit Gebäck, Eis und Getränken gibt es Cafés, sodass du bequem essen kannst.
Wenn du vom Liegen im Sand genug hast, mach einen Spaziergang entlang der Uferpromenade des Ortes und schau in den Geschäften vorbei. Sonnenbaden kannst du hier von Mai bis Ende Oktober, aber das Meer erwärmt sich erst ab Mitte Juni. Du erreichst den Strand mit dem Auto oder Bus, die Haltestellen liegen in der Nähe.
- Für wen / Nicht für: für Familien und alle, die den Strand mit einem Stadtbummel verbinden möchten; nicht für Liebhaber unberührter Natur.
- Der Haken: Der Sand ist künstlich, und das Meer ist zu Beginn der Saison noch kühl.
5. Għajn Tuffieħa
© Diego Delso · CC BY-SAFoto: Diego Delso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsGħajn Tuffieħa, auch Riviera Beach genannt, liegt im Nordwesten der Insel, nahe dem Dorf Manikata. Der Strand trägt die Blaue Flagge: ein Zeichen für sauberes Wasser und ein funktionierendes Umweltmanagement.
Zum Wasser führt eine lange Treppe hinunter. Das solltest du bedenken, wenn dir der Aufstieg hinterher schwerfällt. Dafür ist der Ort ruhig, das Meer sauber, und der Sand wechselt die Farbe: Tagsüber ist er weiß, am Abend färbt er sich in den Strahlen der untergehenden Sonne rot. Sonnenuntergänge werden hier häufiger fotografiert als geschwommen wird.
Der Einstieg ins Meer ist sanft, deshalb sind Eltern mit Kindern hier gern. Im Frühling und Herbst sei vorsichtiger: Dann werden Unterwasserströmungen in Ufernähe aktiver. Rettungsschwimmer sind nur im Sommer im Dienst. Die Infrastruktur ist gut ausgebaut: Umkleidekabinen, Mülleimer, Verleih von Liegen und Sportgeräten, Duschen, Toiletten und ein Café, in dem es im Sommer manchmal Livemusik gibt. In der Hochsaison ist hier viel los.
Zu den Sehenswürdigkeiten in der Nähe gehören ein Felsen, der an ein Kriegsschiff erinnert, und ein Wachturm. Früher wurde auf seiner Spitze ein Feuer entzündet, damit die Küstenbewohner Gefahren frühzeitig erkennen konnten.
- Anreise: mit dem Bus oder Auto, dann zu Fuß die Treppe hinunter.
- Der Haken: der lange Aufstieg zurück und die Menschenmassen im Juli und August.
6. Golden Bay
© Diego Delso · CC BY-SAFoto: Diego Delso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Golden Bay ist einer der beliebtesten Urlaubsorte Maltas. Der Küstenstreifen ist hier breit, die Angebote sind gut ausgebaut, und du erreichst den Strand mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Bei Sonnenuntergang färbt sich der Sand rot, und malerische Dünen säumen den Strand.
Du musst hier nicht nur im Sand liegen. Du kannst Wassersport treiben, grillen (alles Nötige wird in der Nähe verkauft) oder ein Fotoshooting machen. Farbige Flaggen zeigen dir, ob das Baden sicher ist. In den kälteren Monaten sind Unterwasserströmungen die größte Gefahr für Schwimmer.
Rettungsschwimmer sind vom Frühsommer bis September im Einsatz. Der Boden ist mit seidigem Sand bedeckt, und der flache Bereich ist groß, daher ist das Schwimmen mit kleinen Kindern bequem. In der Nähe gibt es Cafés und kleine Läden.
Mit einem Mietwagen findest du leicht einen Parkplatz, und alles, was du für den Strand brauchst, kannst du ausleihen. Der Haken: Bei rauer See wird das Wasser trüb, und das große Hotel Radisson Blu Resort & Spa, Malta Golden Sands thront auf dem Hügel über dem Strand. Es passt nicht zur Landschaft.
- Für wen / Nicht für: für Familien, Paare und alle, die ohne Auto angereist sind; nicht für alle, die Ruhe und Abgeschiedenheit suchen.
- Der Haken: An windigen Tagen ist das Wasser in Ufernähe trüb, und freie Liegen sind schnell vergriffen.
7. Bugibba
© Frank Vincentz · CC BY-SAFoto: Frank Vincentz, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsBugibba ist ein Stadtstrand mit allen Vor- und Nachteilen. Der Sandstreifen ist schmal und kurz, daher wird es in der Hochsaison voll. Das Ufer war früher gewöhnliches Felsgelände, und der Sand wurde aus Jordanien hergebracht.
Er muss immer wieder neu aufgeschüttet werden: Winterstürme tragen einen Teil des Sands ins Meer hinaus. Dafür ist das Wasser sehr sauber, weil der Boden felsig ist. Besucher gelangen über spezielle Stege und Leitern ins Wasser, und die Tiefe ist selbst direkt am Ufer beträchtlich. Familien mit kleinen Kindern gehen meist weiter, wo es keinen Sand gibt, dafür aber einen flachen Bereich.
Bugibba trägt die Blaue Flagge: Sowohl die Umwelt als auch die Angebote sind in gutem Zustand. In der Nähe gibt es viele Tauchzentren, und der Ort eignet sich zum Tauchen: sauberes Wasser, viele Fische, versunkene Schiffe. Wenn du vom Herumliegen genug hast, ist die Stadt direkt da, mit Cafés, Geschäften und Unterhaltungszentren. Auch ein Hotel in Ufernähe zu finden ist einfach.
- Anreise: Der Strand liegt innerhalb der Stadt, Tallinja-Busse halten in der Nähe.
- Der Haken: ein schmaler Sandstreifen und Tiefe direkt am Ufer, was mit Kleinkindern unpraktisch ist.
8. Wied il-Għasri
© The Cosmonaut · CC BY-SAFoto: The Cosmonaut, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/ca/deed.en), Wikimedia CommonsWied il-Għasri auf Gozo ist eine kleine, abgeschiedene Bucht, eingezwängt zwischen Klippen. Hier siehst du einen Schacht, über den früher Meerwasser in Eimern auf die Klippe hinaufgezogen wurde. Man kommt wegen der Ruhe und der Aussicht hierher, nicht wegen der Angebote.
Taucher schätzen diesen Ort wegen seiner Unterwasserhöhlen. Es gibt fast keine Infrastruktur, aber die Kulisse ist so beeindruckend, dass du die Liegen vergisst. Besonders schön ist es hier im Frühling.
Gäste, die sich für Wied il-Għasri entscheiden, schwimmen meist nicht nur, sondern erkunden auch die Umgebung. Du kannst mit dem Fahrrad durch das Tal fahren: So siehst du mehr und wirst weniger müde. Wenn du eine maltesische Küste ohne Sonnenschirme und Bars suchst, ist das deine Option.
- Der Haken: keine Liegen und keine Cafés, also bring dein eigenes Wasser und Essen mit.
9. Daħlet Qorrot

Daħlet Qorrot auf Gozo ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Es ist hier immer wenig los und ruhig. Das Ufer ist gemischt: Es gibt sowohl Sand als auch Kiesel, daher findet jeder einen Platz nach seinem Geschmack. In Ufernähe gibt es einen flachen Bereich, aber du musst Kinder im Auge behalten, da die Tiefe schnell zunimmt.
Taucher sind hier in ihrem Element. Für sie wurde ein eigener Bereich mit einer Leiter eingerichtet, der den Ein- und Ausstieg ins Wasser erleichtert. Unter Wasser gibt es Höhlen und eine vielfältige Meeresfauna. An Land solltest du auf die Höhlen in den Klippen achten: Früher lebten Fischer darin.
Schutz vor der Sonne findest du im Schatten von Grünflächen, wo auch Bänke stehen. Es gibt eine Toilette und Parkplätze, die Bar ist nicht immer geöffnet, und in der Nähe steht ein Wachturm. Die angenehmste Reisezeit ist von Mai bis Ende September. Wähle den Morgen, wenn du einen Platz mit Blick aufs Wasser ergattern willst.
- Der Haken: Bar und Einrichtungen sind nicht täglich geöffnet, und die Tiefe nimmt schnell zu.
10. Dwejra
© Marika Caruana · CC BY-SAFoto: Marika Caruana, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsZur Dwejra Bay auf Gozo fährt man nicht nur zum Sonnenbaden, sondern auch wegen der Landschaft. Wellen schlagen gegen die Felsen, und das sieht spektakulär aus. Das Wasser ist wegen des felsigen Bodens sehr klar: Du kannst bunte Fische, Algen und versunkene Höhlen sehen.
Normale Schwimmer müssen vorsichtig sein: In der Lagune gibt es Strudel. Das Gebiet wird sauber gehalten, Müll siehst du hier nicht. Es gibt Parkplätze, Restaurants und Toiletten, und alles, was du für den Strand brauchst, kannst du ausleihen oder kaufen.
Wenn du vom Sonnenbaden genug hast, erkunde die Umgebung. Fungus Rock ist ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet, und der Wachturm ist zu Fuß erreichbar. Die Aussicht öffnet sich von jedem Punkt entlang der Küste.
- Der Haken: Strudel in der Lagune, daher ist Schwimmen hier nicht für jeden geeignet.
11. Ramla Bay
© Ralf Roletschek · CC BY-SAFoto: Ralf Roletschek, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/1.0/fi/deed.en), Wikimedia CommonsDie Ramla Bay gilt als der beste Strand auf Gozo. Sie liegt im unteren Teil eines Tals, und der Sand hier ist ungewöhnlich schön, von roter Farbe. Wegen dieses Sands ist Ramla sogar über Malta hinaus bekannt.
Es ist der größte Sandstrand auf Gozo, und auf ganz Malta wird er als der malerischste bezeichnet. Du findest hier alles, was du brauchst: von Liegen und Toiletten bis zu einem Zentrum, das Wassersportausrüstung verleiht. Das Café ist nur in der warmen Jahreszeit geöffnet.
Am Strand steht auch eine Statue der Jungfrau Maria. Die Ramla Bay selbst ist geschwungen, und die Felsklippen ringsum sind hoch. Das Ufer ist so lang, dass du selbst in der Hochsaison einen Platz findest. Junge Leute, Familien mit Kindern und Taucher kommen alle hierher. Am bequemsten erreichst du den Strand über den Ort Nadur. Sei beim Schwimmen vorsichtig: In Ufernähe gibt es Unterwasserfelsen.
- Für wen / Nicht für: für alle, die einen großen Sandstrand wollen; nicht für alle, die eine menschenleere Küste suchen.
- Der Haken: Das Café ist außerhalb der Saison geschlossen, und in Ufernähe gibt es Unterwasserfelsen.
12. St Thomas Bay
© John Cummings · CC BY-SAFoto: John Cummings, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsSt Thomas Bay liegt in einer abgeschiedenen Bucht im Süden der Insel. Hier gibt es oft Wellen, genug zum Windsurfen. Der Ort ist kein Massentourismusziel geworden: Meist kommen Malteser mit Sommerhäusern in der Nähe hierher.
Es gibt fast keine Service-Infrastruktur, nur Snackbars. Der nächste Ort, Marsascala, liegt direkt nebenan: Du kannst zu Fuß hingehen oder den Bus nehmen.
Das Ufer ist in Zonen unterteilt: Es gibt sandige Abschnitte und felsige. Lass dich nieder, wo es dir gefällt. Die Tiefe in Ufernähe ist gering, aber die Unterwasserwelt ist vielfältig: Seeigel wirst du hier auf jeden Fall sehen. Für Einheimische ist das Sammeln eine große Hilfe, und viele Gerichte werden hier aus Seeigeln zubereitet.
Steig auf die umliegenden Klippen, um die Bucht von oben zu sehen. Wenn du Fischgerichte magst, sprich mit den Fischern, wenn sie mit ihrem Fang hereinkommen. Für ein Restaurant geh nach Marsascala, dort findest du mediterrane Küche. Zu den Sehenswürdigkeiten in der Nähe gehören der St Thomas Tower und Kapellen.
- Anreise: mit dem Bus nach Marsascala, dann zu Fuß.
- Der Haken: fast keine Infrastruktur, und an windigen Tagen sind die Wellen stark.
13. San Blas Bay
© Noel.Pardi · CC BY-SAFoto: Noel.Pardi, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsSan Blas Bay auf Gozo ist klein und gemütlich. Sie hat treue Fans, die Jahr für Jahr wiederkommen. Die Anfahrt ist wirklich schwierig: Das letzte Stück vor dem Strand ist für Fahrzeuge gesperrt, weil der Weg steil ist.
Von der Bushaltestelle musst du ein ganzes Stück laufen. Alternativ nimmst du ein Taxi: Es bringt dich näher an den Weg heran. Mietwagen bleiben auf dem Parkplatz. Aber all die Mühe zahlt sich aus, wenn du diesen Ort siehst.
Der Sand ist hier rötlich, wie an anderen Stränden auf Gozo. Du entspannst umgeben von wilder Natur, das Wasser ist glasklar, und Schnorcheln ist ein Vergnügen. Die Unterwasserlandschaft ist beeindruckend: Felsen, Findlinge und Fische, die dazwischen schwimmen.
- Der Haken: eine schwierige Anfahrt und der Aufstieg zurück, ohne Transport direkt am Ufer.
14. Santa Maria Bay
© Joseolgon · CC BYFoto: Joseolgon, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia CommonsSanta Maria Bay auf Comino ist eine Lagune mit weichem blauem Wasser und weißem Sand. Sie bietet jeden Komfort: Liegen und Sonnenschirme, Duschen und Toiletten, sogar Schließfächer für deine Sachen. Das Restaurant serviert mediterrane Gerichte, Eis, Cocktails, Obst und Säfte.
Rettungsschwimmer sind im Dienst, und Tauchausrüstung kann gemietet werden. Verpasse nicht die Gelegenheit, eine Inselrundfahrt zu buchen: Comino ist ein ausgewiesener Naturpark, Heimat seltener Pflanzenarten und Brutgebiet für Sturmtaucher.
Wenn du ein Boot mietest, kannst du an der Küste entlangfahren, dich den Höhlen nähern und in die Buchten hineinfahren. Besonderen Eindruck macht der Wachturm, der im Film Der Graf von Monte Christo verwendet wurde.
- Anreise: mit dem Boot von Malta oder Gozo; buche dein Ticket im Voraus.
15. St Peter's Pool
© Diego Delso · CC BY-SAFoto: Diego Delso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsSt Peter's Pool könnte man als wild bezeichnen, aber das hält ihn nicht davon ab, beliebt zu sein. Dieser Badeplatz liegt im Süden der Insel, nahe dem Dorf Marsaxlokk, in einer Spalte zwischen markanten Felsformationen. Das Wasser ist türkis, und die flachen Steinplatten eignen sich gut zum Sonnenbaden.
Bring eine Matte oder zumindest ein Handtuch mit: Liegen gibt es hier nicht zu mieten. Der Einstieg ins Wasser ist steil, daher ist der Ort für Kinder unter zehn Jahren nicht geeignet, und Jugendliche brauchen beim Schwimmen Aufsicht.
Infrastruktur gibt es praktisch keine. Bring Snacks, Wasser und alles andere selbst mit. Ein Pluspunkt: Der Ort zieht viele Schnorchel-Fans an, auch aus dem Ausland: Du hörst Englisch, Französisch und Deutsch. Für die Unterwassererkundung ist dies einer der besten Orte Maltas. Schwimmen ist von Ende Mai bis Oktober möglich.
- Der Haken: steiler Abstieg, kein Schatten und keine Services, und die Felsen hier sind weicher Kalkstein und erfordern Vorsicht.
16. Sliema
© FrankBothe · CC BY-SAFoto: FrankBothe, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsSliema besteht aus mehreren Uferabschnitten, und sie richten sich vor allem an Erwachsene. Die gleichnamige Stadt liegt direkt am Meer, die Infrastruktur ist gut ausgebaut, und von hier aus erreichst du jeden Teil der Insel leicht. Das Ufer ist felsig, es gibt nur einen sandigen Abschnitt, und das Wasser wird fast sofort tief.
Die Leute kommen nicht nur wegen der Sonne in die Stadt. Touristen besichtigen die Sehenswürdigkeiten und gehen shoppen. Liegen- und Schirmverleih gibt es nicht überall, meist in der Nähe der Nachtclubs, und auch Rettungsschwimmer sind nicht an jedem Abschnitt postiert. Ein Pluspunkt: Selbst in der Hochsaison sind hier weniger Menschen als an den Stränden im Norden.
Der Abschnitt Fond Ghadir ist interessant: Hier schwimmst du in Becken, die direkt in den Fels gehauen wurden. Sliema ist praktisch als Ausgangspunkt, um die Insel zu erkunden. Schwimmen ist in dieser Gegend von Mai bis Oktober möglich, und in der kälteren Jahreszeit lohnt sich ein Bummel durch die Boutiquen. Merk dir die Skulptur White Shadows und die Katzenhäuser: Die Malteser lieben ihre Katzen. Unter den kulturellen Sehenswürdigkeiten solltest du dir die Kirchen, den St. Julian's Tower und das alte Fort ansehen.
- Für wen / Nicht für: für Erwachsene, die in einer Stadt am Meer wohnen möchten; nicht für Familien mit kleinen Kindern.
- Der Haken: Felsen und tiefes Wasser in Ufernähe, und nur ein sandiger Abschnitt.
17. Anchor Bay
Anchor Bay zieht Schnorchel-Fans an. Kraken, Muränen, Papageifische und Wolfsbarsche leben hier, und es gibt Unterwasserhöhlen. Es kann passieren, dass du beim Schwimmen den Ort für dich allein hast.
In der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts wurde in der Bucht eine Musical-Komödie über den Seemann Popeye gedreht. Die Kulisse fügte sich in die Landschaft ein und blieb erhalten: Heute ist sie Popeye Village, ein Park mit Animateuren. Kinder werden Spaß daran haben, den Figuren zuzusehen und zu spielen.
Die Bucht ist von Felsbrocken umgeben, und bequem schwimmt man hinter den Wellenbrechern, wo das Wasser immer ruhig ist. Ins Wasser gelangst du über eine Leiter, und die Tiefe beträgt mehrere Meter. Unter Wasser liegen die versunkene Scorpion Cave, ein Lieblingsort von Tauchern, und ein großer Anker, der der Bucht ihren Namen gab. Weitere Anker kannst du im Maritime Museum sehen. Der Ort ist noch nicht überlaufen, also komm hierher, wenn du Ruhe suchst. In der Ferne ist Gozo zu sehen.
- Für wen / Nicht für: für Taucher und Familien mit Kindern; nicht für alle, die einen Sandstrand brauchen.
- Der Haken: kein Sand, und ins Wasser gelangst du über eine Leiter.
18. Għar Lapsi
© Diego Delso · CC BY-SAFoto: Diego Delso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Name Għar Lapsi bedeutet übersetzt „Höhle der Himmelfahrt". Es ist eine kleine natürliche Bucht, umgeben von Felsen. Das Wasser ist sehr sauber und hat einen smaragdgrünen Farbton. Die Blue Grotto und der Verdala Palace liegen in der Nähe.
Sand gibt es hier nicht; du kannst auf den Steinplatten sonnenbaden. Bei ruhigem Wetter ist Schwimmen angenehm. Bei rauer See solltest du nicht hineingehen: Wieder herauszukommen wird schwierig, auch wenn Leitern installiert sind. Der Ort ist bei Wanderern und Kletterern sowie bei Tauchern beliebt.
Im Sommer haben hier Bars geöffnet, und das Restaurant empfängt Gäste das ganze Jahr über. Eine Polizeistation ist in der Nähe. Die Unterwasserwelt der Lagune ist reich: Du siehst Seepferdchen, Rochen und Aale. Die Höhle, die der Bucht ihren Namen gab, liegt in geringer Tiefe, Sonnenlicht fällt durch die Spalten, und Enthusiasten machen großartige Unterwasserfotos.
Die umliegenden Riffe Finger und Middle sind ebenfalls interessant. Auch sie haben Höhlen, Korallen und bunte Fische. Ein Ort verdient besondere Aufmerksamkeit: Lokale Taucher haben eine Unterwasser-Krippe mit Metallfiguren eingerichtet. Und dann gibt es noch das Küstenriff Black John, wo die Felsen in große Tiefen abfallen.
- Der Haken: kein Sand, und aus dem Wasser zu kommen ist bei rauer See gefährlich.
19. Ħondoq ir-Rummien
© Continentaleurope · CC BY-SAFoto: Continentaleurope, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsĦondoq ir-Rummien liegt in der gleichnamigen Bucht auf Gozo, von wo aus Comino zu sehen ist. In der Hochsaison wird es voll, und das Meer ist sauber und weich blau. Taucher zieht es zu den kleinen Unterwasserhöhlen, die ohne spezielle Ausbildung erkundet werden können.
In Ufernähe gibt es einen kleinen flachen Bereich, sodass Schwimmen mit Kindern möglich ist: Die Tiefe nimmt allmählich zu. Du kannst auch in der Nähe der Felsen ins warme Meer steigen, wo Leitern und kleine Plattformen installiert sind.
Die Infrastruktur ist begrenzt. Es gibt ein Café, Liegen und eine Toilette, aber keine Wassersportaktivitäten, du musst dich also selbst beschäftigen. Es gibt keine Rettungsschwimmerstation. Die Uferpromenade ist herrlich: Viele Menschen kommen nur zum Spazierengehen hierher.
- Anreise: Es fahren keine öffentlichen Verkehrsmittel zur Bucht; du brauchst ein Auto oder ein Taxi.
- Der Haken: keine Rettungsschwimmer und keine Wassersportaktivitäten.
20. Marsalforn
© Paultrahearn at English Wikipedia · CC BY-SAFoto: Paultrahearn at English Wikipedia, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia CommonsMarsalforn liegt neben dem gleichnamigen Dorf, das Touristen lieben. Du erreichst es mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Taxi. Der Strand ist klein und sandig, aber die Uferpromenade ist sehr schön: Sie könnte dir als einer der malerischsten Orte Maltas in Erinnerung bleiben.
Hier kannst du in ein Café einkehren, einen Kaffee trinken und ein Gericht mit frischen Meeresfrüchten bestellen. Fast alle Männer im Dorf arbeiten in der Fischerei. Sie haben bunte, farbenfrohe Boote, und du findest leicht jemanden, der dich auf einen Bootsausflug rund um Gozo oder nach Comino mitnimmt.
Auch Tauchschulen gibt es hier reichlich. In dem klaren Wasser zu tauchen, Unterwasserhöhlen zu erkunden und die Fische zu beobachten, macht selbst Anfängern Freude. Besonders interessant sind die Salinen: Mach einen Spaziergang und schau dir die Salzbecken an, die direkt in die Felsen gehauen sind.
Es gibt auch eine lokale Legende: Der Überlieferung nach segelte der Apostel Paulus von Marsalforn nach Sizilien und Rom. Zuvor erlitt sein Schiff vor Malta in der St. Paul's Bay Schiffbruch. Deshalb gibt es im Dorf eine Kirche, die dem Apostel gewidmet ist.
- Für wen / Nicht für: für alle, die Strand, Cafés und einen Bootsausflug kombinieren möchten; nicht für alle, die eine wilde Küste suchen.
- Der Haken: Der Strand selbst ist klein, mit wenig Platz im Sand.
Maltas Strände auf der Karte
Unten findest du eine Karte der Strände aus der Liste: von der Mellieħa Bay im Norden bis zum St Peter's Pool im Süden. Öffne sie auf deinem Handy, wenn du eine Route mit dem Auto planst.
20 Strände Maltas
Orte auf der Karte
- 1Mellieħa Bay Der größte Sandstrand der Insel, flacher Einstieg und volle Ausstattung
- 2Armier Bay Zwei Buchten im Norden mit Blick auf Comino, wenig Menschen, Auto nötig
- 3Blue Lagoon Comino, wenig Sand, Zutritt nur mit vorab gebuchtem Zeitfenster
- 4Pretty Bay Langer Strand im Südosten, aufgeschütteter Sand, städtische Promenade in der Nähe
- 5Għajn Tuffieħa Blaue-Flagge-Strand über eine lange Treppe, Sand wird bei Sonnenuntergang rot
- 6Golden Bay Breiter Sand- und Dünenstreifen, mit dem Bus erreichbar
- 7Buġibba Stadtstrand mit aufgeschüttetem Sand, klares Wasser und Tauchzentren in der Nähe
- 8Wied il-Għasri Abgelegene Bucht auf Gozo zwischen Felsen, Unterwasserhöhlen, kein Service
- 9Daħlet Qorrot Ruhiger Küstenabschnitt auf Gozo, Sand mit Kies und Leiter für Taucher
- 10Dwejra Bay Felsen und klares Wasser auf Gozo, in der Lagune bilden sich manchmal Strudel
- 11Ramla Bay Bester Strand Gozos mit rotem Sand, bequem über Nadur erreichbar
- 12St Thomas Bay Ruhige Bucht im Süden mit Wellen zum Windsurfen, nahe Marsaskala
- 13San Blas Kleine wilde Bucht auf Gozo, steiler Abstieg und rötlicher Sand
- 14Santa Marija Bay Lagune von Comino mit weißem Sand, Liegen, Rettungsschwimmern und Restaurant
- 15St Peter's Pool Felsbecken bei Marsaxlokk, türkisfarbenes Wasser und steiler Einstieg
- 16Sliema Felsige Stadtküste mit den Becken von Fond Ghadir, guter Ausgangspunkt für Ausflüge
- 17Anchor Bay Schnorchelbucht neben dem Popeye Village, Abstieg über eine Leiter
- 18Għar Lapsi Natürliche Bucht mit Felsen und smaragdgrünem Wasser, neben der Blauen Grotte
- 19Ħondoq ir-Rummien Bucht auf Gozo mit Blick auf Comino, flaches Wasser für Kinder, kein Rettungsdienst
- 20Marsalforn Kleiner Sandstrand auf Gozo mit malerischer Promenade und Salzbecken
⁉️🤔 Häufige Fragen
Welchen Strand in Malta sollte ich für einen Familienurlaub mit Kindern wählen?
Mellieħa Bay und Golden Bay. Beide haben einen sanften Einstieg ins Wasser und einen großen flachen Bereich. An der Mellieħa Bay erwärmt sich das Wasser früher, weil sich die Sandbank weit vom Ufer erstreckt. An der Golden Bay ist der Boden mit seidigem Sand bedeckt, und Rettungsschwimmer sind vom Frühsommer bis September im Einsatz. Sei um neun Uhr morgens dort: Dann bekommst du sowohl einen Parkplatz als auch Sonnenliegen.
Wo gibt es in Malta Sandstrände, und wo ist es nur felsig?
Sand findest du im Norden Maltas: Mellieħa Bay, Golden Bay, Għajn Tuffieħa. Im Süden gibt es fast keinen Sand, dafür felsige Badeplätze: St Peter's Pool und Għar Lapsi. Auf Gozo sind Ramla Bay und San Blas Bay sandig, während Wied il-Għasri, Ħondoq ir-Rummien und Dwejra von Felsen umgeben sind.
Kann man Maltas Strände ohne Auto erreichen?
Ja, aber nicht alle. Tallinja-Busse fahren nach Mellieħa Bay, Golden Bay, Buġibba, Sliema, Marsalforn und Marsaskala. Zu den wilden Buchten von Gozo, zum St Peter's Pool und nach Ħondoq ir-Rummien fährst du bequemer mit dem Auto oder Taxi. Prüfe den Fahrplan auf der offiziellen Website des Betreibers; im Sommer dauern die Fahrten wegen des Verkehrs länger.
Muss ich einen Ausflug nach Comino im Voraus buchen?
Ja. Seit 2025 ist der Zugang nach Comino nur mit einem kostenlosen Slot erlaubt, und die Anzahl der Plätze pro Tag ist begrenzt (Stand: 09/2026, MTA-Portal). Im Juli und August sind die kostenlosen Slots mehrere Tage im Voraus ausgebucht. Buche dein Ticket über die offizielle Buchungswebsite, sonst kommst du in der Hochsaison einfach nicht auf die Insel.
Wann ist die beste Zeit zum Schwimmen in Malta?
Am angenehmsten ist es von Juni bis Oktober: Das Wasser erwärmt sich bis Mitte Juni und bleibt bis zum Ende der Saison warm. Sonnenbaden kannst du schon im Mai, aber im Frühjahr kann es in Ufernähe Unterwasserströmungen geben. In der Hochsaison sei um neun Uhr morgens am Strand: Tagsüber ist es heiß und voll.
Kurz gesagt: Was sich zu buchen lohnt
Die Wahl des Strandes läuft auf drei Fragen hinaus: Mit wem reist du, wie bewegst du dich fort und was erwartest du vom Wasser. Wenn du Kinder hast: Mellieħa Bay oder Golden Bay. Wenn du kein Auto hast: Sliema, Buġibba, Marsalforn und Mellieħa Bay. Wenn du schnorcheln willst: Ħondoq ir-Rummien, Għar Lapsi, Anchor Bay. Wenn du Ruhe und Abgeschiedenheit suchst: San Blas Bay, Wied il-Għasri und Daħlet Qorrot.
Die Saison in Malta ist lang, also prüfe vor dem Aufbruch zwei Dinge: den Wind und den Busfahrplan. Öffne die Website von Malta Public Transport und verifiziere deine Route, und für Comino reserviere rechtzeitig einen Slot. So hast du genug Zeit für Sand und Wasser.


