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Teneriffa: 18 Routen vom Teide-Krater bis zum Piratendorf Masca

Teneriffa: 18 Routen vom Teide-Krater bis zum Piratendorf Masca

Es gibt über hundert Ausflüge auf Teneriffa, und dein Urlaub ist kurz. Ohne Plan frisst ein Tag nur die Anfahrt, und am Ende bleibt dir nichts als der Strand in der Nähe deines Hotels.

Die Insel beherbergt den höchsten Punkt Spaniens: Der Teide-Gipfel ragt über 3.700 m über den Meeresspiegel (Stand: 09/2026, Referenz Vulkan Teide). In der Nähe liegen Lorbeerwälder, schwarze Sandstrände und alte Konquistadorenstädte.

Unten findest du Ausflüge für jeden Geschmack: von einer ganzen Inselrundfahrt über einen Ausritt bis hin zu einer Meeressafari. Bei jedem haben wir notiert, wie lange er dauert, für wen er geeignet ist und wo du unterwegs Halt machst.

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So wählst du einen Ausflug auf Teneriffa

💡 Kurz gesagt:

  • Lange Routen dauern den ganzen Tag, kurze Spaziergänge passen in ein paar Stunden.
  • Für den Teide und den Westen der Insel nimm eine warme Jacke mit: Oben ist es kälter und windiger.
  • Manche Programme sind wegen kurvenreicher Straßen und langer Wanderungen nicht für Familien mit kleinen Kindern geeignet.
  • Preise und Öffnungszeiten: Stand: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website des Loro Parque und Vulkan Teide.

Die erste Gruppe umfasst Besichtigungsrouten rund um die ganze Insel, die zweite thematische Ausflüge zu einem einzigen Ziel und die dritte kulinarische Abendprogramme. Unten findest du eine kurze Übersicht, gefolgt von einer Beschreibung jedes Ausflugs.

Ausflug

Dauer

Für wen

Inselrundfahrt

ganztägig

Erstbesucher

Vulkan Teide

halbtägig

Aussichtsliebhaber

Ganz Teneriffa und Anaga

ganztägig

aktive Reisende

West-Teneriffa

ganztägig

alle ohne kleine Kinder

Unentdecktes Teneriffa

ganztägig

Strand- und Waldliebhaber

Loro Parque und Teide

ganztägig

Familien mit Kindern

Naturpark Teno

halbtägig

Ruhesuchende

Rund um die Insel

ganztägig

alle, die alles auf einmal wollen

Geschmäcker Teneriffas

abends

Genießer

Alle Ecken der Insel

ganztägig

Neugierige

Loro Parque, Königreich der Tiere

halbtägig

Familien mit Kindern

Ausritt

etwa eine Stunde

Reitanfänger

Garachico

halbtägig

Geschichtsinteressierte

Icod de los Vinos

halbtägig

Wanderfreunde

Meeressafari

ein paar Stunden

aktive Reisende

Kanarisches Abendessen

abends

Genießer

Fotospaziergang

ein paar Stunden

Fotoliebhaber

Dorf Masca

halbtägig

alle, die nicht seekrank werden

1. Inselrundfahrt

Vulkanlandschaft mit dem Teide auf Teneriffa© Christoph Strässler · CC BY-SAFoto: Christoph Strässler, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Eine Besichtigungsrunde ist der Weg, um die Insel als Ganzes zu verstehen. An einem Tag fährst du einmal rund um Teneriffa und siehst alles auf einmal: felsige Küsten, den Vulkan von einem aussichtsreichen Pass und einen schwarzen Sandstrand im Norden.

Der Guide erzählt die Geschichte des ältesten Hafens der Insel, Garachico. 1706 wurde die Stadt durch den Ausbruch des Vulkans Trevejo fast vollständig zerstört und von Grund auf neu aufgebaut (Stand: 09/2026, Wikipedia). Die Route führt weiter nach Icod de los Vinos zum Drachenbaum, nach La Orotava mit seinen historischen Gebäuden und nach Candelaria, wo die „Schwarze Madonna" in der Basilika steht.

Unterwegs probierst du lokale Weine und kaufst Souvenirs aus Olivenholz.

  • Dauer: ganztägig.
  • Für wen: eine erste Einführung in die Insel.
  • Mitbringen: bequeme Schuhe und eine leichte Jacke.
  • Der Haken: An einem Tag siehst du viele Orte nur kurz, nicht in der Tiefe.

Du möchtest dasselbe Format in einer kleinen Gruppe? Schau dir diese ganztägige Inseltour an.

2. Vulkan Teide und seine Seilbahn

Vulkankegel des Teide vor klarem Himmel© Thomas Wolf , www.foto-tw.de · CC BY-SAFoto: Thomas Wolf , www.foto-tw.de, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en), Wikimedia Commons

Ein Ausflug zum Teide fühlt sich an wie eine Reise auf einen anderen Planeten. Die Landschaft verändert sich vor dem Autofenster: erst Pinienwälder, dann Lavafelder und Obsidianhänge. Der Gipfel ragt über 3.700 m über den Meeresspiegel. Es ist der höchste Punkt Spaniens (Stand: 09/2026, Vulkan Teide).

Unterwegs lohnt sich ein Stopp in Vilaflor, einem kleinen Ort mit Kirchen und Weingütern, den Touristinnen und Touristen nur selten besuchen. In den Wäldern hier steht die größte Kiefer des Archipels, und sie hat eine Höhle, in die Menschen Zettel mit Wünschen legen. Weiter oben fährt die Seilbahn (Teleférico del Teide): Preise und Fahrzeiten ändern sich je nach Saison, wirf also einen Blick auf die offizielle Website für aktuelle Informationen.

Das Mittagessen wählst du unterwegs selbst: ein Barbecue im Freien oder lokale Küche.

  • Dauer: ein halber Tag.
  • Für wen: alle, die Aussichten ohne lange Wanderungen wollen.
  • Nicht für: Menschen, die Höhenunterschiede schlecht vertragen.
  • Der Haken: Oben ist es windig und immer kälter als an der Küste.

3. Ganz Teneriffa und der Anaga-Park

Anaga-Berglandschaft mit einem Dorf am Meer© Diego Delso · CC BY-SAFoto: Diego Delso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Diese Route zeigt die ganze Insel und endet in ihrer grünsten Ecke. Anaga nimmt den Nordosten Teneriffas ein: Seit 2015 ist die Region UNESCO-Biosphärenreservat, und ihre Lorbeerwälder gelten als einige der ältesten der Insel (Stand: 09/2026, Wikipedia).

Die Tour startet in Santiago del Teide, dann fährst du hinauf zu Aussichtspunkten über den Orten und der Küste. Der Guide erzählt von den Konquistadoren und den indigenen Guanchen. In Icod de los Vinos wartet eine Weinprobe, und der Drachenbaum hier galt als heilig, sein Harz wurde „Drachenblut" genannt.

Zum Programm gehören außerdem der Tunnel des Glücks, ein Fischerdorf, ein vulkanisches Becken und ein Bad an einem örtlichen Strand. In San Cristóbal de La Laguna sind Häuser aus der Zeit der Konquistadoren erhalten geblieben.

  • Dauer: ganztägig.
  • Für wen: aktive Reisende, die bereit sind, viel zu Fuß zu gehen.
  • Was du mitbringen solltest: bequeme Schuhe, Wasser und eine Kamera.
  • Der Haken: Das Programm ist vollgepackt, es bleibt fast keine freie Zeit.

4. West-Teneriffa: die unentdeckte Seite

Platz und Rathaus von Santiago del Teide auf Teneriffa

Der Westen der Insel sieht nur selten Touristinnen und Touristen, und genau das macht seinen Reiz aus. Die Route dauert einen ganzen Tag und führt durch steinerne Dörfer, alte Höfe und kleine Ortschaften. Die Tour startet in Santiago del Teide.

In Icod de los Vinos trinkst du lokalen Kaffee und probierst Wein, und du spazierst in der Nähe des Drachenbaums. In Garachico erzählt der Guide von den Bränden, dem Vulkanausbruch und den Epidemien, die der Ort überstanden hat. In der Nähe von Los Silos gibt es eine Höhle, die bei windigem Wetter „singt", und ihr Summen klingt wie die Stimme der Insel selbst.

Die Route endet in Buenavista del Norte, wo es Golfplätze, einen Leuchtturm und Treppen gibt, die direkt zum Meer hinunterführen.

  • Dauer: ganztägig.
  • Für wen: alle, die das klassische Teneriffa schon gesehen haben.
  • Nicht für: Familien mit kleinen Kindern, die Fahrt ist lang.
  • Der Haken: Du verbringst viel Zeit im Auto zwischen den Stopps.

5. Unentdecktes Teneriffa und Anaga

Strand Las Teresitas mit goldenem Sand und Bergen© Photograph by Mike Peel ( www.mikepeel.net ). · CC BY-SAFoto: Photograph by Mike Peel ( www.mikepeel.net )., CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Hier geht der aktive Teil des Programms Hand in Hand mit Zeit am Wasser. Du schwimmst am Strand Las Teresitas: Der Sand wurde aus der Sahara hierhergebracht, und Wellenbrecher schützen Badende vor den Meereswellen.

Dann führt die Route zum Roque de las Bodegas, wo hohe Dünung gegen die Felsen schlägt. Anschließend betrittst du den Anaga-Park mit seinem Lorbeerwald, seinen Klippen und Schluchten. Vom Aussichtspunkt aus siehst du den gesamten nördlichen Teil der Insel.

Der Guide erzählt von den indigenen Menschen und ihren Legenden. Du betrittst ein Höhlendorf, das noch heute bewohnt ist, und seine Bewohnerinnen und Bewohner genießen ganz normale moderne Annehmlichkeiten. Es wird viel gelaufen.

  • Dauer: ganztägig.
  • Für wen: alle, die Strand und Wald kombinieren möchten.
  • Was du mitbringen solltest: bequeme Schuhe.
  • Der Haken: Das Mittagessen im Restaurant wird separat bezahlt.

6. Loro Parque und der Vulkan Teide

Orca-Statue am Eingang des Loro Parque© karel291 · CC BYFoto: karel291, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Diese Route ist für Familien gedacht. Zuerst verbringst du mehrere Stunden im Loro Parque, danach geht es hinauf in die „Marslandschaften" des Teide. Der Park erstreckt sich über mehr als 13 Hektar und besitzt ein großes Pinguinarium (Stand: 09/2026, offizielle Website des Loro Parque).

Im Zoo leben Gorillas, Capybaras, Faultiere und ein Bengaltiger, in separaten Gehegen auch Rosaflamingos. Es gibt ein großes Aquarium sowie Shows mit Delfinen und Orcas. Um alle interessanten Bewohner zu sehen, brauchst du mehr als eine Stunde.

Danach führt die Straße durch das Orotava-Tal in den Teide-Nationalpark. Du steigst immer höher hinauf, und die Wolken bleiben unter dir. Unterwegs findest du die besten Aussichtspunkte, einen Vortrag über Vulkane und die älteste Kiefer der Kanarischen Inseln.

Auf dem Rückweg kannst du in einem Restaurant zu Mittag essen und kanarischen Kaffee probieren.

  • Dauer: ganztägig.
  • Für wen: Familien mit Kindern.
  • Nicht für: alle, die nicht bereit sind, den Eintritt extra zu bezahlen.
  • Der Haken: der Zooeintritt wird separat bezahlt.

7. Der geheimnisvolle Naturpark Teno

Felsküste von Punta de Teno mit Leuchtturm© Dreizung · CC BY-SAFoto: Dreizung, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Teno zeigt die Insel von einer unbekannten Seite, fast ohne Menschen. Du wirst am Hotel abgeholt und in den Naturpark im Westen Teneriffas gefahren. Hier erwarten dich Basaltklippen, dichte Vegetation und tiefe Schluchten, in denen sich die besten Aufnahmen deiner Reise leicht einfangen lassen.

Der Guide erzählt dir von den immergrünen Wäldern und seltenen Pflanzen der Kanaren. Nahe der Ortschaft Los Silos siehst du ein Walskelett, und im Dorf Masca sind die traditionellen Häuser des Archipels erhalten geblieben. Du hörst eine lokale Legende über einen Piratenschatz, nach dem die Menschen in der Gegend noch heute suchen.

Die Route führt weiter zum westlichsten Punkt der Insel mit seinem alten Leuchtturm. Von der Aussichtsplattform siehst du, wie die Wellen gegen die steilen Klippen schlagen.

  • Dauer: halbtägig.
  • Für wen: Naturliebhaber und alle, die Ruhe und Abgeschiedenheit suchen.
  • Was du mitbringen solltest: bequeme Schuhe für Anstiege.
  • Der Haken: das Mittagessen im Restaurant wird separat bezahlt.

8. Einmal um die ganze Insel an einem Tag

Die Cañadas-Caldera auf Teneriffa über einem Wolkenmeer© Chmee2 · CC BY-SAFoto: Chmee2, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die Rundroute deckt fast alle wichtigen Highlights Teneriffas ab. Die Strecke ist lang, aber die Tour fühlt sich nicht anstrengend an: Aktive Abschnitte wechseln sich mit Erholung ab. Zuerst fährst du nach Westen bis Santiago del Teide, dann geht es nach Norden.

In Icod de los Vinos siehst du den heiligen Drachenbaum, und im Ort selbst kannst du bummeln, Souvenirs kaufen und lokale Weine probieren. Der Guide erzählt die Geschichte der Gegend, vom Leben der Ureinwohner und den Traditionen, die sie hinterlassen haben.

Du machst Halt auf dem Gelände eines alten Klosters, und der Tag endet in Candelaria, wo in der Basilika die „Schwarze Madonna" aufbewahrt wird, eines der Heiligtümer Spaniens. Pilger kommen hierher aus dem ganzen Archipel.

  • Dauer: ganztägig.
  • Für wen: alle, die alles auf einmal sehen wollen.
  • Was du mitbringen solltest: warme Kleidung, das Wetter in den Bergen ist wechselhaft.
  • Der Haken: du verbringst tagsüber viel Zeit auf der Straße.

9. Geschmack Teneriffas: ein kulinarischer Abend

Eine kulinarische Tour planst du am besten für den Abend, sonst schaffst du es nicht, alle Gerichte des Archipels auf einmal zu probieren. Die kanarische Küche hat spanische Traditionen, Rezepte der Ureinwohner und sogar Elemente der südamerikanischen Küche in sich aufgenommen.

Du besuchst Restaurants, die Touristen normalerweise nicht finden, die aber Einheimische ständig besuchen. Serviert werden gegrilltes Fleisch, Fisch und Oktopus, Garnelen und Muscheln. Im Fischerdorf wird das alles mit hausgemachtem Weißwein hinuntergespült.

Außerdem bekommst du gebratenes Ziegenfleisch mit Käse und Rotwein angeboten. Lass dich vom bescheidenen Aussehen des Lokals nicht abschrecken: Die Portionen sind hier groß, und die Rechnung ist meist niedriger als in Touristengebieten.

  • Dauer: abends.
  • Für wen: Feinschmecker, die gern Neues probieren.
  • Der Haken: die gesamte Küche lässt sich an einem Abend nicht abdecken.

10. Ecken der Insel, die nicht jeder sieht

Die Route führt zu den poetischsten Orten Teneriffas und zeigt die Insel von ihrer alltäglichen Seite. Die Tour beginnt in Santiago del Teide, das von Weinbergen umgeben ist. Du besuchst die örtliche katholische Kirche, und an bestimmten Tagen dürfen Touristen ins Rathaus, wo du auf dem Stuhl des Bürgermeisters Platz nehmen kannst.

Die Straße führt dann über eine kurvenreiche Bergstraße in ein Piratendorf, Nervenkitzel ist also garantiert. Aber die Aussicht von hier ist weit offen. Der Legende nach vergruben Piraten in der Umgebung des Dorfes Gold.

Nahe Garachico siehst du erstarrte Lava und kannst auf ihren Felsbrocken Fotos machen. In Icod de los Vinos wächst der Drachenbaum, und in Candelaria erwartet dich die „Schwarze Madonna". Zum Programm gehören außerdem vulkanische Pools, lokaler Kaffee, Weine und Ziegenkäse.

  • Dauer: ganztägig.
  • Für wen: neugierige Reisende.
  • Der Haken: wegen der kurvenreichen Straße ist die Tour für Menschen mit Reisekrankheit anstrengend.

11. Loro Parque, das Königreich der Tiere

Delfine in einem Becken an einem Felsen im Loro Parque

Der Loro Parque gilt als Hauptattraktion des Nordens der Insel. Zoo, botanischer Garten, Aquarium und Delfinarium verteilen sich auf einem großen Gelände, daher ist der Ausflug für Erwachsene und Kinder gleichermaßen interessant. Du wirst an einem passenden Ort abgeholt und abends zurück zu deinem Hotel gebracht.

Der Park begann mit einer Papageiensammlung: Das war es, was seinen Gründer faszinierte. Heute leben hier Tiger und Jaguare, Affen, Flamingos und Kraniche, und Delfine und Seelöwen treten in täglichen Shows auf. Die ornithologische Seite wird durch die botanische ergänzt: Im Orchideengarten wachsen tropische Arten, und das Papageienmuseum erzählt die Geschichte dieser Vögel.

Es gibt auch eine „Australische Ecke", in der Vögel frei fliegen und sich auf deiner Schulter niederlassen können. Für Kinder ist ein Spielplatz eingerichtet, und ein kleines Gebäude im Thai-Stil taucht oft auf Fotos auf. Das Restaurant vor Ort serviert landestypische Küche, du kannst also direkt auf dem Gelände eine Kleinigkeit essen.

Auch die Fahrt zum Park gehört zum Programm. Der Guide erzählt dir von Puerto de la Cruz: Hier lebten einst die indigenen Guanchen, die später von den Spaniern verdrängt wurden, und die Stadt hat Denkmäler aus jener Epoche bewahrt. Unterwegs siehst du mehrere interessante Sehenswürdigkeiten, über die du ebenfalls etwas erfährst.

  • Dauer: halbtägig.
  • Für wen: Familien mit Kindern.
  • Der Haken: der Parkeintritt wird separat bezahlt.

12. Ausritt durch vulkanische Täler

Reiter in einem VulkantalKISymbolbild: KI-generiert

Der Ausritt dauert etwa eine Stunde und eignet sich auch für alle, die noch nie im Sattel gesessen haben. Anfänger bekommen Ausrüstung, eine kurze Einweisung und werden ihrem Pferd vorgestellt, danach bricht die Gruppe entlang eines Pfads durch ein Tal vulkanischen Ursprungs auf.

Auf beiden Seiten des Wegs wachsen Obstbäume des Südens der Insel: Mango, Avocado und andere. Während der Blütezeit sehen sie besonders schön aus. Wenn du dich im Sattel nicht sicher fühlst, führt ein Instruktor dein Pferd; wenn du allein reiten möchtest, ist das erlaubt.

Erfahrene Reiter steigen mit einem Instruktor in die Berge hinauf und blicken auf die Insel und den Ozean hinunter, während sie unterwegs etwas über Pferde und das Leben auf Teneriffa erfahren. Der Stall liegt in der Nähe des Siam Park, du erreichst ihn also leicht. Ein Fotograf hält dich auf dem Pferd fest.

  • Dauer: etwa eine Stunde.
  • Für wen: Kinder und Erwachsene, auch Anfänger.
  • Der Haken: das Programm unterscheidet sich für Anfänger und erfahrene Reiter.

13. Garachico, der kanarische Phönix

Panorama von Garachico mit dem Meer und einem Felsen© Diego Delso · CC BY-SAFoto: Diego Delso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die Geschichte von Garachico ähnelt dem Schicksal des mythischen Vogels: Die Stadt brannte buchstäblich nieder und erhob sich wieder. Im Jahr 1706 löschte der Ausbruch des Vulkans Trevejo sie fast vollständig von der Landkarte, und mit der Stadt ging auch ihr Status als wichtigster Hafen der Insel verloren (Stand: 09/2026, Beschreibung des Ausbruchs von 1706).

Nur wenig hat überlebt. Du siehst die Festung, die die Lavaströme umgangen haben: Sie schützte die Bewohner vor Piratenüberfällen. Der Guide erzählt dir von den „Fuegos del Risco", einer pyrotechnischen Show, die alle fünf Jahre zur Erinnerung an die Tragödie stattfindet (Stand: 09/2026, Tenerismo).

Als Nächstes stehen ein altes Kloster, natürliche Badebecken und ein historischer Zigarrenladen auf dem Programm. Du schlenderst durch die Gassen der Altstadt, siehst das Auswandererdenkmal und steigst auf den Glockenturm der Kirche St. Anna, der einen Blick über die Umgebung bietet.

  • Dauer: ein halber Tag.
  • Für wen: Geschichtsinteressierte.
  • Was es zu sehen gibt: die Festung, das Kloster, die natürlichen Badebecken.

14. Icod de los Vinos und der Drachenbaum

Stamm und Äste eines Drachenbaums in Icod de los Vinos© Photograph by Mike Peel ( www.mikepeel.net ). · CC BY-SAFoto: Photograph by Mike Peel ( www.mikepeel.net )., CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das ist eine Wandertour, und es wird viel gelaufen, daher ist sie für sehr kleine Kinder nicht geeignet. Dafür lernst du einen der interessantesten Orte der Insel kennen.

Du siehst die Kirche San Marcos und ihre historischen Innenräume. Danach machst du Halt bei der Stadtbibliothek, einem historischen Gebäude mit einer Neptunstatue im Innenhof. Der Guide zeigt dir eine Steinpyramide und erklärt ihren Zweck.

Der Drachenbaum in Icod de los Vinos ist etwa 1.000 Jahre alt, erreicht eine Höhe von 21 m und steht seit 1917 als Nationaldenkmal unter Schutz (Stand: 09/2026, Ayuntamiento de Icod de los Vinos). In der Nähe wachsen Bananenplantagen, und am Strand kannst du im Atlantik schwimmen und sonnenbaden.

Probiere die lokale Malvasia, die schon Shakespeare und Byron zu schätzen wussten.

  • Dauer: ein halber Tag.
  • Für wen: alle, die gern zu Fuß unterwegs sind.
  • Nicht für: Familien mit kleinen Kindern.
  • Der Haken: Die Route führt zu Fuß, du bist also einen Teil der Zeit auf den Beinen.

15. Jetski-Seesafari

Mann auf einem Jetski, der durch das Küstenwasser rast

Die Seesafari ist für alle, die Adrenalin wollen statt eines ruhigen Strands. Du wirst von deinem Hotel abgeholt und zum Hafen von Las Galletas gebracht. Von dort geht es mit dem Jetski aufs Meer, anschließend wird geschnorchelt.

Vom Wasser aus bekommst du eine ungewöhnliche Perspektive: ein Panorama des Teide-Nationalparks, Klippen, Buchten und Höhlen, die vom Land aus schwer erreichbar sind. Unterwegs passierst du Fischfarmen, und mit etwas Glück siehst du Delfine oder Wale.

Das Wasser ist hier klar und die Unterwasserwelt artenreich. Wer nicht schwimmen kann, bekommt eine Schwimmweste. Trinkwasser und Ausrüstungsverleih sind im Preis enthalten; Verpflegung bringst du selbst mit. Für das Fahren des Jetskis ist kein Führerschein erforderlich.

  • Dauer: etwa zwei Stunden.
  • Für wen: aktive Reisende.
  • Nicht für: kleine Kinder; sie können nur in Begleitung von Erwachsenen mitfahren.
  • Der Haken: Walsichtungen sind nicht garantiert, alles hängt vom Wetter ab.

Möchtest du deiner Safari weitere Aktivitäten hinzufügen? Touren und Bootsausflüge findest du ganz einfach auf GetYourGuide.

16. Kanarisches Abendessen auf einer traditionellen Finca

Panorama von Santa Cruz de Tenerife von einem Hügel über dem Meer© Mataparda · CC BYFoto: Mataparda, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Eine Finca ist ein privates Haus mit einem großen Grundstück, und das Abendessen hier fühlt sich an wie ein Besuch bei alten Freunden. Die Tour ist mit dem Weinbau verbunden, daher beginnt sie in einem Museum, wo du die Geschichte der lokalen Malvasia kennenlernst und sie verkosten darfst.

Nach der Verkostung geht es in den Norden der Insel, wo die Finca selbst liegt. Hier spazierst du durch den Weinberg und den Obstgarten, während der Besitzer erklärt, wie der lokale Wein hergestellt und gelagert wird.

Das Abendessen wird von einem Profikoch zubereitet, und das Menü wird im Voraus besprochen. Auf den Tisch kommen Kaninchen oder Ziege, Fisch und Meeresfrüchte. Nach dem Essen wirst du zurück zu deinem Hotel gebracht.

  • Dauer: ein Abend.
  • Für wen: alle, die die kanarische Küche als Gast erleben möchten.
  • Der Haken: Das Menü muss im Voraus abgestimmt werden.

17. Fotospaziergang durch die Inselhauptstadt

Dieser Rundgang macht dich mit der Inselhauptstadt bekannt, der ehemaligen Hafenstadt Santa Cruz de Tenerife. Der Guide erzählt nicht nur die Geschichte, sondern fotografiert dich auch, und die fertigen Fotos kommen einige Tage nach dem Spaziergang an.

Die Route führt entlang der Promenade La Rambla, vorbei an Werken des Projekts „Skulptur auf der Straße", durch Plätze der Stadt und einen immergrünen Park. Auf dem Markt probierst du Bananenwein und Ziegenkäse.

Am Ende machst du Fotos am neuen Wahrzeichen der Stadt, und der Spaziergang selbst ist kurz und voller Sehenswürdigkeiten: Er passt perfekt für deinen ersten Tag auf der Insel.

  • Dauer: ein paar Stunden.
  • Für wen: alle, die gern fotografiert werden.
  • Der Haken: Die Fotos kommen nicht sofort, sondern erst ein paar Tage später.

18. Piratenpfade zum Dorf Masca

Dorf Masca in einer Bergschlucht auf Teneriffa© Thomas Wolf , www.foto-tw.de · CC BY-SAFoto: Thomas Wolf , www.foto-tw.de, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en), Wikimedia Commons

Das Dorf Masca war bis vor Kurzem schwer erreichbar: Man kam zu Fuß oder mit dem Esel hierher. Heute kannst du mit dem Auto hinfahren, musst dich aber zuerst einer kurvenreichen Bergstraße stellen. Wenn dir schnell schlecht wird, nimm vorher Medikamente.

Der Guide erzählt dir von den Ureinwohnern des Dorfes und den Piraten, die in der Umgebung ihre Schätze versteckten. Die Aussichten entlang des Weges sind weitläufig, eine Kamera ist also hilfreich.

Danach kehrst du nach Garachico zurück, das früher die größte Stadt der Insel war. Hier siehst du die Kirche und die alte Festung, schwimmst in natürlichen Pools und isst in einem lokalen Restaurant zu Mittag.

  • Dauer: ein halber Tag.
  • Für wen: alle, die kurvenreiche Straßen gut vertragen.
  • Nicht für: Menschen, die zu Reiseübelkeit neigen.
  • Was du mitbringen solltest: Medikamente gegen Reiseübelkeit und eine Kamera.

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⁉️🤔 Häufige Fragen

Muss man eine Tour buchen, um auf den Teide zu kommen?

Nein. Du kannst auf eigene Faust bis zur Bergstation der Seilbahn hinauffahren; Tickets kaufst du vorab auf der offiziellen Website von Volcano Teide. Eine Tour ist bequemer für alle, die nicht auf Bergstraßen fahren möchten: Transfer, Zeitplanung und Stopps werden für dich organisiert.

Welcher Ausflug ist mit Kindern am besten?

Zwei Programme eignen sich gut für Familien: der Loro Parque und der Ausritt. Im Park verbringen Kinder mehrere Stunden zwischen Tieren und bei Shows, und reiten kannst du auch ohne Erfahrung, ein Guide führt das Pferd. Der Loro Parque dauert einen halben Tag, der Ausritt etwa eine Stunde, ein Kind wird also nicht müde.

Wo kann man echte kanarische Küche probieren?

Schau dich in Fischerdörfern und kleinen Restaurants abseits der Uferpromenaden um. Auf der Karte solltest du nach gegrilltem Fisch, Oktopus, Garnelen und gebratenem Ziegenfleisch mit Ziegenkäse Ausschau halten. Eine kulinarische Abendtour oder ein Abendessen auf einer Finca bringt dich an Orte, an die auch die Einheimischen selbst gehen.

Lohnt es sich, mit dem Mietwagen nach Masca zu fahren?

Ja, aber mach dich auf eine kurvenreiche Bergstraße mit Serpentinen gefasst. Früher erreichte man das Dorf zu Fuß oder mit dem Esel; heute führt eine asphaltierte Straße dorthin. Wenn dir im Auto übel wird, nimm Medikamente und geh es in den Kurven ruhig an.

Was solltest du zu einem Inselausflug mitnehmen?

Bequeme Schuhe, Wasser und eine warme Jacke. Auf dem Teide und im Westen der Insel ist es in der Höhe kälter und windig, auch wenn es an der Küste heiß ist. Eine Kamera ist ebenfalls nützlich: Die Hälfte der Strecken führt an Aussichtspunkten mit Panoramablick vorbei.

Kurz gesagt: was du buchen solltest

Wenn du zum ersten Mal auf der Insel bist, starte mit einer Sightseeing-Rundfahrt: Sie gibt dir an einem Tag den großen Überblick. Mit Kindern wählst du den Loro Parque und den Ausritt; für kulinarische Erlebnisse nimm die abendliche Restauranttour; und für Adrenalin geh auf Meeressafari.

Auswahlmatrix:

  • Erstes Mal auf Teneriffa: Sightseeing-Tour oder eine Rundroute um die Insel.
  • Mit Kindern: Loro Parque und der Ausritt.
  • Für Feinschmecker: abendliche Restauranttour und Abendessen auf einer Finca.
  • Für aktive Erholung: Meeressafari und die Anaga-Wanderroute.

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