
Was du auf Teneriffa sehen solltest: 25 Orte mit Preisen und Öffnungszeiten
Du bist für eine Woche nach Teneriffa geflogen und weißt noch nicht genau, was du alles sehen kannst.
Die Insel ist klein, aber vollgepackt. Es gibt einen Vulkan, zwei Zoos, ein Observatorium, Schluchten und historische Städte. Der Teide ist der höchste Punkt Spaniens, und die Parks der Insel zählen zu den besten Europas. Du kannst Teneriffa an einem einzigen Tag von einem Ende zum anderen durchqueren. Aber es passiert schnell, dass du bis zur Schließung im Loro Parque hängen bleibst.
Wir haben die stärksten Orte der Insel zusammengestellt. Für jeden haben wir den Preis, die Öffnungszeiten und die Anreise aufgelistet. Plane voraus: Parks schließen am Abend, und für manche Wanderwege gilt ein Quotensystem.
Was du brauchst | Wohin du fahren solltest | Warum |
|---|---|---|
Erstes Mal auf der Insel | Vulkan Teide | Spaniens höchster Punkt und ein aktiver Vulkan |
Reisen mit Kindern | Siam Park und Loro Parque | Zwei Parks von Weltklasse |
Ruhige Natur | Anaga-Park | Lorbeerwälder ohne Menschenmassen |
Aussichten und Fotos | Klippen von Los Gigantes | Wände von fast sechshundert Metern Höhe |
Geschichte | Pyramiden von Güímar und La Orotava | Archäologie und Kolonialarchitektur |
Anzeige: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links, bei einer Buchung über diese Links erhalten wir eine Provision, für dich entstehen keine Mehrkosten.
1. Vulkan Teide
💡 Kurz gesagt:
- Plane deine Reise nach Tagen: Parks im Süden, Vulkan und Natur im Norden.
- Besorge Tickets für den Loro Parque, den Siam Park und die Infierno-Schlucht im Voraus, sie haben Einlasslimits.
- Nimm auch im Juli eine warme Jacke mit.
- Preise und Öffnungszeiten: Stand: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website des Vulkans Teide.
Der Teide ist nicht nur Spaniens höchster Punkt, sondern auch ein aktiver Vulkan mit 3.715 m (Stand: 09/2026, Volcano Teide). Mehrere Straßen führen zu ihm, und jede ist auf ihre eigene Weise interessant.
Über Abona fährst du durch das wichtigste Weinanbaugebiet der Insel. Über La Orotava gelangst du in das Tal mit der „Steinblume". Danach nimmst du die Seilbahn nach oben, und von der Bergstation sind es zu Fuß etwa 160 m bis zum Krater.
Der Zugang zum Krater ist nur mit einer kostenlosen Genehmigung möglich. Beantrage sie im Voraus auf der Website des Parks. Ohne Genehmigung bleibst du an der Bergstation.
© Thomas Wolf , www.foto-tw.de · CC BY-SAFoto: Thomas Wolf , www.foto-tw.de, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en), Wikimedia Commons- Kosten: Das Seilbahnticket und die Kratergenehmigung werden online gebucht (Stand: 09/2026, Teleférico del Teide).
- Anreise: Etwa eine Stunde mit dem Auto von der Hauptstadt, Busse fahren nach Fahrplan.
- Der Haken: Ohne Genehmigung kommst du nicht zum Krater, und an der Kasse kann es eine Warteschlange geben.
2. Loro Parque
Der Name bedeutet übersetzt „Papageienpark", aber hier leben nicht nur Vögel. Der Park wurde 1972 auf einem Hektar eröffnet, mit nur hundertfünfzig Papageien.
Heute ist das Gelände auf dreizehn Hektar angewachsen, und die Zahl der Vögel übersteigt viertausend. Die Papageiensammlung gilt als die größte der Welt. Außerdem gibt es einen Haitunnel, eine große Pinguin-Innenanlage und einen von nur drei Orten in Europa, an denen Orcas gezüchtet werden.
© karel291 · CC BYFoto: karel291, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons- Kosten: Erwachsenenticket 34-40 €, Kinderticket 22-26 € (Stand: 09/2026, offizielle Website des Loro Parque).
- Öffnungszeiten: Der Park empfängt Gäste von 8:30 bis 18:45 Uhr (Stand: 09/2026, Tickets für dein Besuchsdatum).
- Für wen: Familien mit Kindern und Tierliebhaber.
- Der Haken: In der Hochsaison bilden sich Menschenmengen am Eingang und bei den Shows.
3. Jungle Park
Der Jungle Park eignet sich gut für einen Familientag. Trotz des Namens leben hier nicht nur Adler. Seelöwen, Tiger, Löwen und Krokodile werden unter Bedingungen gehalten, die ihren natürlichen Lebensräumen nahekommen.
Die Greifvogelshow verdient besondere Erwähnung. Adler lassen sich kaum trainieren, deshalb sind solche Vorführungen selten. Du kannst außerdem mit einer Bobbahn durch den „Dschungel" fahren.
© stephen jones from uk · CC BYFoto: stephen jones from uk, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons- Kosten: Das Ticket ist teurer als im Affenpark; die Kinderpreise richten sich nach der Körpergröße des Kindes.
- Öffnungszeiten: Der Park ist tagsüber geöffnet und schließt am Nachmittag; die genauen Zeiten findest du am Eingang.
- Für wen: Familien und alle, die Tiere in einer natürlichen Umgebung lieben.
- Der Haken: Manche Tiere dürfen nicht gefüttert werden, und am Eingang werden Lebensmittel kontrolliert.
4. Siam Park
Der Siam Park ist im thailändischen Stil gestaltet. Um die königlichen Tempel nachzubauen, hätte der Architekt eine Genehmigung der thailändischen Königsfamilie gebraucht, also baute er stattdessen Fantasiepavillons.
Die Rutschen folgen dem hügeligen Gelände der Insel, und die natürliche Landschaft wurde beim Bau erhalten. Hier steht die größte Drachenstatue der Welt, und es gibt einen „Lazy River" mit dem steilsten Aufzug. Bei der Fahrt durch die Rutsche Tower of Power kommst du an Haien und Rochen vorbei, während Kinder in der Lost City bleiben können.

- Öffnungszeiten: Der Komplex ist täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet (Stand: 09/2026, offizielle Website des Siam Park).
- Kosten: Ein Erwachsenenticket ist teurer als ein Kinderticket; den genauen Preis für deinen Besuchstermin solltest du prüfen.
- Der Haken: Die beliebten Rutschen haben mittags lange Warteschlangen.
5. Monkey Park
Der Monkey Park ist kleiner, aber hier kommst du Lemuren und Primaten näher. Das Gelände ist in Zonen unterteilt: Reptilien, ein Alligatorsee, Primaten und tropische Vögel.
Komm morgens oder kurz vor Schließung. Mitten am Tag schlafen die Tiere und reagieren nicht auf deine Ankunft. Bring Futter mit, aber keine Bananen oder Datteln. Davon nehmen die Tiere zu, und du wirst gebeten, solche Leckereien außerhalb des Eingangs zu lassen.
© Chris Morgan · CC BY-SAFoto: Chris Morgan, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons- Kosten: Ein Kinderticket kostet die Hälfte eines Erwachsenentickets; den Preis erfährst du an der Kasse.
- Anreise: Öffentliche Verkehrsmittel fahren hier nicht hin; du brauchst ein Auto. Miete ein Auto.
- Der Haken: Ohne Auto oder Taxi ist der Park nicht erreichbar.
6. Lago Martiánez Komplex
Lago Martiánez ist ein System künstlicher Seen an der Atlantikküste in Puerto de la Cruz.
Der Norden der Insel ist hier ruhiger. Du findest sanft abfallende Strände, Dutzende Meerwasserpools, Gärten und sogar Inseln.
Der Komplex wurde Ende des zwanzigsten Jahrhunderts mit zwei Pools und einer Bar eröffnet. Sein heutiges Aussehen erhielt er nach einer Renovierung, bei der lokale Architektur mit technischen Innovationen kombiniert wurde.
© freakyman from Puerto de la Cruz, Spain · CC BYFoto: freakyman from Puerto de la Cruz, Spain, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons- Für wen: Einen entspannten Tag am Wasser mit Kindern.
- Was du tun kannst: Schwimmen in Meerwasserpools, Spaziergänge durch die Gärten, Mittagessen in einem lokalen Café.
- Anreise: Der Komplex liegt in Puerto de la Cruz, zu Fuß vom Zentrum erreichbar.
7. Auditorio de Tenerife
Das Auditorio de Tenerife wurde 2003 erbaut, und das Gebäude wurde sofort zum Wahrzeichen von Santa Cruz. Heute sind unter einem Dach ein Konzertsaal und ein Opernhaus untergebracht.
Eine Außenbesichtigung ist in vielen Touren enthalten, aber du kannst auch mit einem Ticket für eine Vorstellung hinein. Fachleute zählen die Akustik des Saals zu den besten in Europa.
Die Preise hängen von der Produktion und dem Sitzplatz ab. Günstige Tickets gibt es manchmal auf dem Balkon; Premieren sind teurer. Hol dir Konzerttickets.
© Thomas Wolf , www.foto-tw.de · CC BY-SAFoto: Thomas Wolf , www.foto-tw.de, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en), Wikimedia Commons- Öffnungszeiten: Das Gebäude ist tagsüber für Besucher geöffnet; die Kassen sind werktags geöffnet, samstags mit verkürzten Zeiten.
- Der Haken: An Vorstellungstagen haben nur Ticketinhaber Zutritt.
8. Museum für Natur und Mensch
Das elegante neoklassizistische Museumsgebäude ist selbst ein architektonisches Wahrzeichen. Im Inneren sind zwei Sammlungen vereint: Archäologie und Naturwissenschaften.
Der größte Stolz des Museums ist seine Sammlung von Guanchen-Mumien, die weltweit ihresgleichen sucht. Du siehst afrikanische Masken, rituelle Gegenstände der Guanchen und ägyptische Keramik. Abends bietet das Museum Nachtführungen an.
© VolcánTeide · CC BY-SAFoto: VolcánTeide, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons- Kosten: Ein reguläres Ticket kostet ein paar Euro; für Kinder und Senioren gibt es Ermäßigungen.
- Anreise: Das Museum liegt im Zentrum von Santa Cruz, zu Fuß vom Busbahnhof erreichbar.
- Für wen: Alle, die sich für die Geschichte der Insel und der Guanchen interessieren.
9. Castillo San Miguel
Das Castillo San Miguel wirkt mittelalterlich, wurde aber eigens für Touristen gebaut. Die Epoche ist detailliert nachgestellt: ein Ritterturnier, Akrobatik zu Pferd und ein Festmahl im großen Saal.
Beim Festmahl isst du mit den Händen, Messer und Gabel gibt es nicht. Die Show beginnt am Abend, und im Sommer hat die Burg dienstags, donnerstags, freitags und samstags geöffnet.
- Kosten: ein Ticket mit Drei-Gänge-Menü und Show startet bei 49,50 € (Stand: 09/2026, Medieval Show Teneriffa).
- Anreise: Busse fahren ab Los Cristianos und Playa de las Américas, die Fahrt dauert weniger als eine halbe Stunde.
- Der Haken: Das Abendessen wird mit den Händen gegessen, Besteck gibt es nicht.
10. Basilika von Candelaria
Die Basilika von Candelaria steht im gleichnamigen Ort und gilt als eine der Hauptkirchen des Archipels. Der helle Steinbau wurde an der Stelle einer alten Kirche errichtet, die in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts abgerissen wurde.
Das Bildnis der Jungfrau von Candelaria nimmt den zentralen Platz ein, später wurde der Basilika eine hohe Kapelle angefügt. An großen Feiertagen strömen Pilger und Touristen hierher. Der Ort verwandelt sich in ein Zentrum aus Festen, Tanz und Feuerwerk.
© Xauxa (Håkan Svensson) · CC BY-SAFoto: Xauxa (Håkan Svensson), CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons- Anreise: Von Santa Cruz fährt ein Bus, die Fahrt dauert etwa eine halbe Stunde.
- Für wen: Pilger und Liebhaber sakraler Architektur.
- Der Haken: An Feiertagen ist der Parkplatz voll.
11. Kirche der Unbefleckten Empfängnis
Diese Kirche in La Orotava gilt als die größte des Archipels. Sie hat die Form eines lateinischen Kreuzes und besteht aus fünf Schiffen.
An der Stelle der Kirche stand einst eine Kapelle spanischer Ritter. Der neuzeitliche Bau ist im Geist der toskanischen Barockarchitektur gehalten. Zu den erhaltenen alten Reliquien gehören eine gotische Marienfigur, ein Kruzifix aus dem sechzehnten Jahrhundert und mehrere alte Ikonen. Der Stolz der Kirche ist ihre in London gebaute Orgel.
© Diego Delso · CC BY-SAFoto: Diego Delso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons- Öffnungszeiten: Die Kirche ist in der ersten Tageshälfte geöffnet, während der Gottesdienste ist der Zutritt eingeschränkt.
- Für wen: Liebhaber barocker Architektur und Orgelmusik.
- Der Haken: Die Orgel spielt nicht jeden Tag, also prüfe den Zeitplan vor Ort.
12. Pyramiden von Güímar
Die Pyramiden von Güímar stehen an erster Stelle unter den archäologischen Stätten der Insel. Sie sind bescheidener als die ägyptischen, aber die Besichtigung ist trotzdem informativ. Ein ethnologischer Park mit Museum und Fotoausstellung umgibt sie.
Das Alter der Bauwerke und ihr Zweck sind weiterhin umstritten, und in der Nähe wurden keine Siedlungen gefunden. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Treppen zur Sonne ausgerichtet sind. Zur Sommersonnenwende ist von der Spitze der höchsten Pyramide ein doppelter Sonnenuntergang zu sehen.

- Kosten: Erwachsenenticket 15 bis 18 €, Kinderticket etwa 6 € (Stand: 09/2026, offizielle Website der Pyramiden).
- Öffnungszeiten: Der Park ist von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet (Stand: 09/2026, Tickets und Routen).
- Der Haken: Das Gelände ist klein, und eine bis anderthalb Stunden reichen, um alles zu sehen.
13. Cueva del Viento
Unter der Insel verbirgt sich ein Netz aus Lavaröhren. Die Cueva del Viento entstand beim Ausbruch des Vulkans Pico Viejo.
Das weitläufige System aus Gängen ist noch nicht vollständig erforscht. Die Galerien sind auf drei Ebenen angeordnet, etwas, das es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. Im Inneren siehst du Lavaseen, Terrassen, Stalagmiten und Stalaktiten. Zieh dich warm an: Starke Luftströmungen lassen die Gänge atmen.
© Photograph by Mike Peel ( www.mikepeel.net ). · CC BY-SAFoto: Photograph by Mike Peel ( www.mikepeel.net )., CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons- Kosten: Ein Erwachsenenticket kostet weniger als zwanzig Euro, ein Kinderticket ist um ein Vielfaches günstiger.
- Öffnungszeiten: Die Höhlen sind dienstags bis samstags geöffnet, also prüfe die Zeiten am Eingang.
- Der Haken: Unter der Erde ist es kalt und windig, leichte Kleidung reicht also nicht aus.
14. Masca-Schlucht
Die Masca-Schlucht zieht Besucher nicht nur wegen ihrer Landschaft an. Piraten und Schmuggler versteckten hier einst Schätze, und Legenden versprechen Reichtümer zwischen den Felsen und Grotten.
Die steilste Serpentinenstraße der Insel führt zum gleichnamigen Dorf mit etwa hundert Einwohnern. Stellenweise ist die Straße selbst für zwei Autos zu eng. Früher war der Ort nur über Bergpfade erreichbar.
Im Dorf findest du kanarische Architektur, das „Lebkuchenhaus" und eine Küche mit Gofio und purpurner Mojo-Sauce.
© Константин Шторм · CC BY-SAFoto: Константин Шторм, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons- Anreise: Mit dem Auto über die Bergstraße von Santiago del Teide, ein Teil der Strecke verläuft über eine Serpentinenstraße.
- Für wen: Alle, die sicher auf Bergstraßen fahren.
- Der Haken: Die Serpentinenstraße ist eng und steil, ein unerfahrener Fahrer wird es also schwer haben.
15. Barranco del Infierno
Der Barranco del Infierno wird als Naturschutzgebiet mit Schluchten und einem Wasserfall bezeichnet. Er macht seinem Namen alle Ehre: Der Pfad ist schmal, die Felswände ragen über dir auf, und im Sommer ist es hier heiß.
Die Besucherzahl der Schlucht ist durch ein Tageskontingent begrenzt. Kaufe dein Ticket im Voraus auf der offiziellen Website, denn in der Saison gibt es keine freien Plätze. Die Wanderung durch die Schlucht dauert etwa drei Stunden. Der Weg führt an Felsformationen, alten Grotten und tropischem Grün vorbei.
Auf Bergrouten ist ein Vergleich von Reiseversicherungen hilfreich.
© Diego Delso · CC BY-SAFoto: Diego Delso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons- Kosten: Eintritt rund 15 €, eine geführte Tour kostet mehr (Stand: 09/2026, offizielle Website des Barranco del Infierno).
- Anfahrt: Eine Straße führt von Adeje zum Schluchteingang, von Playa de las Americas ist es nur eine kurze Fahrt.
- Der Haken: ein Tageskontingent von dreihundert Personen, und bei Hitze und starkem Wind ist der Weg gesperrt.
16. Los Roques de Garcia
Los Roques de Garcia in der Las-Cañadas-Caldera liegen bei den Besucherzahlen der Naturschauplätze der Insel auf Platz zwei. Der markanteste Felsen, Roque Cinchado, ist auf Postkarten und Briefmarken zu sehen.
Das Alter der Felsen wird auf rund einhundertsiebzigtausend Jahre geschätzt. Szenen aus „Planet der Affen" und „Star Wars" wurden hier gedreht. Wegen seltener Gräser steht das Gebiet unter Schutz, der Zugang ist daher eingeschränkt. Buche eine Tour im Voraus.
© Bbsferrari · CC BY-SAFoto: Bbsferrari, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons- Anfahrt: über die Straße durch den Teide-Nationalpark, von der Südküste über eine Stunde.
- Für wen: Fotografen und Geologie-Fans.
- Der Haken: Der Zugang ist eingeschränkt und wetterabhängig.
17. Die Klippen von Los Gigantes
Die Klippen von Los Gigantes ragen fast sechshundert Meter über der Westküste auf. Die früheren Bewohner der Insel betrachteten diese Basaltformationen mit heiliger Ehrfurcht.
Den besten Blick hat man von unten, von einem Boot oder einer Fähre. Am Fuß der Klippen liegt der gleichnamige Ort mit seinem Yachthafen. Von hier fahren Boote zum Fischen aufs Meer hinaus, und Taucher steigen direkt an den Wänden hinab. In den Basaltrissen gibt es Gänge, die groß genug für einen Menschen sind. Dahinter verbergen sich wilde Strände und kleine Grotten.
© Wouter Hagens · CC BY-SAFoto: Wouter Hagens, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons- Anfahrt: vom Yachthafen Los Gigantes mit dem Boot oder der Fähre.
- Für wen: Bootsausflüge, Tauchen und Angeln.
- Der Haken: Vom Ufer aus wirken die Klippen schlechter als vom Wasser aus.
18. Orotava-Tal
Das Orotava-Tal grenzt an den Las-Cañadas-Kamm und wirkt von oben wie ein fast perfektes Quadrat. Es entstand, als eine riesige Masse erstarrter Lava in Richtung Meer abglitt.
Seinen Namen verdankt das Tal einer Siedlung, die im sechzehnten Jahrhundert von Konquistadoren gegründet wurde. La Orotava war schon damals für seine lebendige traditionelle Architektur bekannt und ist bis heute die inoffizielle Hauptstadt des Tals. Das Land hier ist das fruchtbarste der Insel. Viele Wege durchqueren das Tal, und ein Spaziergang hier ist zum gemütlichen Genießen der Landschaft gedacht.
© Cayambe · CC BY-SAFoto: Cayambe, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons- Anfahrt: von Puerto de la Cruz mit dem Auto oder Bus.
- Für wen: Wandern und Fotografieren.
- Der Haken: Manche Wege haben keinen Schatten, geh im Sommer also morgens oder abends.
19. Anaga-Park
Der Anaga-Park umfasst felsige Schluchten, zerklüftete Gipfel und immergrüne Wälder. Er ist für mehr als nur sein Gelände bekannt.
Die unpassierbaren Berge an den Rändern haben die Flora so erhalten, wie sie vor Hunderten von Jahren war. Besonders wertvoll sind die subtropischen Lorbeerwälder. Für Touristen wurden Wanderwege angelegt, und fast alle führen über den Roque de Taborno, den höchsten Punkt des Parks. Alte Siedlungen und kleine Dörfer mit Resten traditionellen Handwerks verstecken sich in dem Gebiet.

- Anfahrt: von Santa Cruz über La Laguna, dann entlang einer Bergstraße.
- Für wen: Waldwanderungen und Ruhe fernab der Resorts.
- Der Haken: Das Bergwetter wechselt schnell, also nimm eine Regenjacke mit.
20. Botanischer Garten von Puerto de la Cruz
Der Botanische Garten von Puerto de la Cruz wurde 1788 angelegt. Er ist der zweitälteste Spaniens nach dem in Madrid.
Zunächst war er eine Zwischenstation. Exotische Pflanzen wurden hierher gebracht, um sich zu akklimatisieren, bevor sie weiter aufs Festland geschickt wurden. Mit der Zeit wurde der Ort zu einem Anziehungspunkt für Botanikliebhaber.
Der Garten nimmt den östlichen Rand der Stadt ein. Die Sammlung umfasst mehr als viertausend Pflanzen aus aller Welt, und ein Guide erzählt dir Wissenswertes über seltene Arten.
© Cayambe · CC BY-SAFoto: Cayambe, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons- Kosten: Der Eintritt kostet ein paar Euro, für Kinder günstiger.
- Öffnungszeiten: Der Garten ist tagsüber geöffnet und schließt gegen Abend.
- Anfahrt: zu Fuß vom Zentrum von Puerto de la Cruz.
21. Drachenbaum
Der Drachenbaum wächst in Icod de los Vinos und gilt als Wahrzeichen der Stadt. Sein Bild erscheint auf dem örtlichen Wappen.
Wissenschaftler streiten über das Alter des Riesen, die Schätzungen liegen meist zwischen achthundert und tausend Jahren. Drachenbäume haben keine Jahresringe, daher lässt sich das genaue Datum nicht bestimmen. Der Stamm beeindruckt durch seinen Umfang, und die Höhe liegt knapp unter achtzehn Metern. Für die Guanchen war der Baum heilig, und sein Saft wurde bei Bestattungsritualen verwendet.
© Photograph by Mike Peel ( www.mikepeel.net ). · CC BY-SAFoto: Photograph by Mike Peel ( www.mikepeel.net )., CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons- Anfahrt: Von Puerto de la Cruz fährt ein Bus nach Icod de los Vinos.
- Für wen: für alle, die den berühmtesten Baum des Archipels sehen möchten.
- Der Haken: Der Baum steht in einem kleinen Park, und ein Besuch dauert weniger als eine Stunde.
22. Taoro-Park
Der Taoro-Park liegt an einem abfallenden Hang im Zentrum des alten Puerto de la Cruz. Er ist ein ruhiger Ort für einen Spaziergang abseits der Menschenmassen. Die Luft ist erfüllt vom Duft exotischer Blumen, und Springbrunnen und Wasserfälle tragen zur Atmosphäre bei.
© Flocci Nivis · CC BYFoto: Flocci Nivis, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia CommonsDer Park ist in drei Zonen unterteilt. Die erste hat eine Aussichtsplattform mit dem besten Panorama der Stadt. Die zweite ist nach dem Casino im Gebäude des ältesten Hotels des Archipels benannt. Die dritte wird von Läufern und Sportlern bevorzugt. Bring Turnschuhe mit, denn die Wege des Parks lassen sich in Sportschuhen leichter begehen.
- Anfahrt: zu Fuß vom Zentrum von Puerto de la Cruz, der Park liegt auf einem Hügel.
- Für wen: für eine ruhige Stunde in der Stadt und einen morgendlichen Lauf.
- Der Haken: Der Park liegt am Hang, du musst also bergauf gehen.
23. Naturschwimmbecken El Caletón
Die Naturschwimmbecken El Caletón zieren Garachico. Sie entstanden nach dem Ausbruch der Montaña Negra.
Der Ausbruch ereignete sich 1706. Die Katastrophe forderte viele Menschenleben und zerstörte fast einen Teil der Stadt. Lava schmolz das Gestein und schuf Hunderte kleiner Becken. Überreste früherer Gebäude liegen noch immer unter einer Schicht erstarrten Gesteins.
Die Becken haben unterschiedliche Formen und Tiefen, was Besucher anzieht. Der Boden ist mit schwarzem Stein ausgelegt. Sei beim Schwimmen vorsichtig: Manchmal kommen hohe Wellen auf.
© Diego Delso · CC BY-SAFoto: Diego Delso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons- Anfahrt: nimm die Nordautobahn von Puerto de la Cruz mit dem Auto oder Bus.
- Für wen: zum Schwimmen in vulkanischen Bädern.
- Der Haken: Schwimmen ist bei rauer See gefährlich.
24. Teno-Spitze
Die Teno-Spitze krönt die nordwestliche Spitze der Insel. Von hier aus kannst du die Klippen von Los Gigantes sehen.
Die Straße zur Spitze gilt als gefährlich. Dich erwarten Tunnel und Haarnadelkurven direkt an der Klippenkante, und starke Winde verursachen Steinschläge. Schilder warnen rechtzeitig davor. Du kannst lange auf den verlassenen Strand und den einsamen Leuchtturm blicken. Es ist leicht, hier den ganzen Abend zu sitzen, bis die Sonne im Ozean versinkt.
© H. Zell · CC BY-SAFoto: H. Zell, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons- Anfahrt: nimm die Bergstraße von Buenavista mit dem Auto.
- Für wen: für Aussichten und Ruhe abseits der Touristen.
- Der Haken: Die Straße ist wegen Steinschlägen zeitweise gesperrt.
25. Teide-Observatorium
Das Teide-Observatorium erforscht den Nachthimmel und ist Teil des gleichnamigen Naturkomplexes. Es zählt zu den führenden Observatorien der Welt.
Eine gelungene Kombination aus moderner Technologie und geografischer Lage verschafft ihm einen Vorteil. Einige Einrichtungen sind für die Öffentlichkeit geschlossen, aber das Vakuumturmteleskop und das Sonnenlabor sind in Führungen einbezogen. An Tagen der offenen Tür ist der Eintritt frei, aber diese finden selten statt und der Zeitplan ändert sich. Private Besuche sind nur nach Vereinbarung möglich.
Das Observatorium liegt auf über zweitausend Metern Höhe, daher sind die Nächte hier kalt und klar. Bring selbst im Sommer warme Kleidung mit.
© Wladyslaw · CC BY-SAFoto: Wladyslaw, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia Commons- Kosten: Die Preise für Führungen hängen vom Programm und der Zeit ab, buche im Voraus.
- Anfahrt: mit dem Auto über die Straße durch den Teide-Nationalpark.
- Der Haken: Die Plätze für Nachttouren sind begrenzt, also melde dich früh an.
Touren und Tickets in Tenerife
Geführte Touren, Tickets ohne Anstehen und Aktivitäten — die meisten Angebote sind kostenfrei stornierbar.
Angebote auf GetYourGuide ansehenDas Widget wird nach Ihrer Zustimmung geladen.
⁉️🤔 Häufige Fragen
Wie viele Tage brauchst du auf Teneriffa?
Fünf bis sieben Tage reichen, um die Parks, den Vulkan und ein paar Schluchten abzudecken. In zwei Tagen schaffst du nur den Loro Parque und den Teide. Plane deine Tage nach Inselteilen: der Süden für Parks, der Norden für Natur und kleine Städte. Lass den letzten Tag für das Observatorium oder zum Entspannen am Meer.
Was gibt es mit Kindern zu sehen?
Kinder wählen meist den Siam Park und den Loro Parque. Der erste hat mehr Rutschen und Wellen, der zweite Tiere und Shows. Monkey Park funktioniert, wenn du ein Auto hast. Im Castillo San Miguel begeistert die Kinder das Ritterturnier. Plane für alles zusammen drei bis vier Tage ein.
Kannst du zum Teide-Krater hinauf?
Ja, aber nur mit einer kostenlosen Genehmigung. Hol sie dir vorab auf der offiziellen Website des Parks, sonst bleibst du an der oberen Seilbahnstation hängen. Die Seilbahn selbst schließt bei starkem Wind, also behalte die Vorhersage im Auge. Der obere Teil der Strecke wird zu Fuß zurückgelegt.
Wo kannst du schwimmen, wenn es an der Küste windig ist?
Die Südküste ist besser vor Wind geschützt. Im Lago Martiánez kannst du in Meerwasserbecken mit fast keinen Wellen schwimmen. In El Caletón hängt das Schwimmen von der Tide ab, und bei Sturm geht niemand ins Wasser. Im Norden sind die Wellen stärker, also wähle dort geschlossene Becken.
Brauchst du auf Teneriffa ein Auto?
Für Parks und Schluchten ist ein Auto deutlich bequemer. Busse fahren, aber du wartest lange, und manche Orte haben keinen öffentlichen Nahverkehr. Ein Mietwagen rechnet sich ab dem dritten Tag. Wenn du nicht fahren möchtest, nimm Touren mit Transfers.
Kurz gesagt: Was sich zu buchen lohnt
Tickets für den Teide, den Loro Parque und die Infierno-Schlucht sind früh ausverkauft, daher lohnt es sich, deine Einkaufsliste vor der Reise abzuschließen.
Wenn du eine Woche mit Kindern hast, buche Siam Park und Loro Parque für die ersten Tage. Wenn du Natur magst, plane Teide, Anaga und die Infierno-Schlucht ein. Wenn du ein Auto hast, ergänze Masca, die Teno-Spitze und El Caletón. Ohne Auto bleib bei den nördlichen Städten und dem Observatorium.
Buche deine Unterkunft und Tickets im Voraus: Hotels auf Teneriffa, Tickets und Touren und Versicherungsvergleich.


