
Museen in Brüssel: 25 Adressen für Kunst, Züge und Schokolade
Brüssel hat Dutzende Museen, und fast alle liegen im Zentrum, nur ein paar Metrostationen voneinander entfernt.
Die Planung deiner Besuche ist mit der Brussels Card ganz einfach: Eine 24-, 48- oder 72-Stunden-Karte verschafft dir Eintritt zu rund 47 Museen der Stadt (offizielles Portal der Brüsseler Museen, Stand: 09/2026). Unten findest du 25 Museen, von königlichen Sälen bis zu Autos, Zügen, Comics und Schokolade. Wir vermerken, wo Eintritt bezahlt werden muss, was du zuerst ansehen solltest und wie du hinkommst.
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1. Königlicher Palast
💡 Kurz gesagt:
- 25 Museen: von königlichen Palästen bis zu Zügen, Comics und Schokolade.
- Fast alle Häuser sind montags geschlossen; das Zoologie- und das Wiertz-Museum haben Sonderöffnungstage.
- Die Brussels Card für 24, 48 oder 72 Stunden verschafft dir Eintritt zu rund 47 Museen (Liste der von der Karte abgedeckten Museen, Stand: 09/2026).
- Preise und Öffnungszeiten: 15.09.2026, geprüft auf der offiziellen Website der Königlichen Museen der Schönen Künste
© Diego Delso · CC BY-SAFoto: Diego Delso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Königliche Palast steht am Rand des Brüsseler Parks, zwischen dem historischen Zentrum und dem Europaviertel. Der Monarch wohnt hier schon lange nicht mehr: Die Säle werden für offizielle Empfänge und Zeremonien genutzt, und die neoklassizistische Fassade erhielt ihre heutige Form vor mehr als einem Jahrhundert. Der Palast ist nur im Sommer für Besucher geöffnet, in einem kurzen Zeitfenster zwischen dem Nationalfeiertag und dem Beginn des Herbstes.
Die Besichtigung beginnt an der großen Treppe und im Thronsaal, der für Bälle gebaut wurde. Danach gehst du durch den Spiegelsaal mit vergoldetem Stuck an der Decke. Im Imperialen Saal stehen goldene Töpfe mit Blumen, einer für jede Provinz des Landes. Die königlichen Gemächer zeigen, wie die Monarchen lebten, und die Fenster blicken auf den Park.
- Lage: Zentrum, nahe der Rue de la Loi und des Brüsseler Parks.
- Für wen: alle, die eine aktive königliche Residenz kostenlos besichtigen möchten.
- Der Haken: Im Winter und Frühling bleiben die Türen geschlossen; Besucher werden nur in den warmen Monaten eingelassen.
2. BELvue-Museum
© Diego Delso · CC BY-SAFoto: Diego Delso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas BELvue ist an den Königlichen Palast angebaut und erzählt die Geschichte des Landes anhand der Archive der königlichen Dynastie. Bevor es Museum wurde, lebten hier Mitglieder der königlichen Familie, später betrieb ein gehobenes Hotel in dem Gebäude, das ihm seinen Namen gab. Die Innenräume zweier Etagen haben den Stil der Epoche bewahrt: Möbel, Kleidung und Accessoires der früheren Bewohner.
Der Innenhof wurde in einen Wintergarten mit exotischen Bäumen und Blumen verwandelt. Du solltest an den Fenstern verweilen: Von dort siehst du den Mont des Arts und den Brüsseler Park. Im Sommer hat das Museum länger geöffnet als in anderen Monaten, daher ist die warme Jahreszeit für einen Besuch bequemer.
- Lage: gleicher Standort wie der Königliche Palast, Eingang von der Parkseite.
- Für wen: alle, die sich für die Dynastie und historische Interieurs interessieren.
3. Königliche Museen der Schönen Künste

Die Königlichen Museen der Schönen Künste sind keine einzelne Galerie, sondern ein Komplex aus sechs Museen unter gemeinsamer Leitung. Die Sammlung begann unter Napoleon Gestalt anzunehmen, und heute stehen alte Meister, Impressionisten, Surrealisten und belgischer Jugendstil unter einem Dach nebeneinander. Hier beginnt man normalerweise, Brüssel als Kunstziel zu erkunden.
Die wichtigste Regel für preisbewusste Besucher: Am ersten Mittwoch des Monats sind alle Museen des Komplexes ab 13:00 Uhr kostenlos, das gilt jedoch nicht für Wechselausstellungen (Besuchsregeln und kostenlose Mittwoche, Stand: 09/2026). Inhaber der Brussels Card erhalten ebenfalls freien Eintritt zu den ständigen Sammlungen. Tickets für die ständigen Sammlungen solltest du im Voraus über Tiqets buchen.
- Lage: Rue de la Regence, zwischen dem Place Royale und dem Musikinstrumentenmuseum.
- Für wen: alle, die bereit sind, der Malerei einen halben Tag zu widmen.
- Der Haken: Einmal im Monat bleiben die Säle für Besucher geschlossen; prüfe das Datum vor deiner Reise.
4. Museum für Moderne Kunst
© Ank Kumar · CC BY-SAFoto: Ank Kumar, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Museum nimmt ein neoklassizistisches Gebäude an der Rue de la Regence ein, das Ende des 19. Jahrhunderts für die Sammlung errichtet wurde. Es zeigt belgische Malerei in großer Breite: Neoklassizismus, Romantik, Realismus und Impressionismus. Eigene Räume sind dem Surrealismus gewidmet, dessentwegen die meisten Besucher kommen.
Du orientierst dich leichter an Namen als an Epochen. Halte Ausschau nach Gemälden von David und seinen Nachfolgern, Werken von Delacroix und Gericault, realistischen Szenen von Courbet und Meunier, den Impressionisten Sisley und Claus. Der Magritte-Saal lohnt sich vor dem Besuch des dem Künstler gewidmeten Museums, damit du die Präsentation vergleichen kannst.
- Lage: gleicher Standort wie die Königlichen Museen, gemeinsamer Eingang mit den ständigen Sammlungen.
- Für wen: alle, die die belgische Schule an einem Ort sehen möchten.
5. Fin-de-Siècle-Museum
Das Fin-de-Siècle nimmt einen Flügel ein, der durch einen Durchgang mit dem Hauptgebäude des Museums verbunden ist. Zwei Etagen sind der Kunst der Jahrhundertwende gewidmet: Arbeiter, bäuerliche Arbeit, romantische Damen, gemalt in impressionistischen und neoimpressionistischen Stilen. Hier findest du Gauguin, Van Gogh, Sisley, Seurat, Bonnard und Dali.
© Fred Romero from Paris, France · CC BYFoto: Fred Romero from Paris, France, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsLiebhaber des Jugendstils freuen sich über einen eigenen Bereich: Werke von Alphonse Mucha und Möbel mit floralen Motiven. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Sammlung von Kunstglas. Von diesen Räumen führt ein Durchgang direkt ins Museum für Alte Meister, die beiden Museen lassen sich also bequem nacheinander besichtigen.
- Location: innerhalb des Komplexes der Königlichen Museen, kein separates Ticket nötig.
- Für wen: alle, die Jugendstil und Malerei der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert lieben.
6. Museum für Alte Meister
© Fred Romero from Paris, France · CC BYFoto: Fred Romero from Paris, France, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDas Museum nimmt den gegenüberliegenden Flügel des Hauptgebäudes ein und beherbergt Malerei vom 15. bis zum 17. Jahrhundert. Der Großteil der Sammlung besteht aus flämischen Meistern, und genau die ziehen Besucher aus anderen Städten an. Nachdem du die große Treppe aus der zentralen Halle hinaufgestiegen bist, betrittst du eine Folge heller Galerien.
Das erste Stockwerk ist dem 15. und 16. Jahrhundert gewidmet: von den flämischen Primitiven bis zu den Schulen von Antwerpen und Brügge. Hier findest du Boschs „Die Versuchung des heiligen Antonius" und Davids „Der Tod des Marat". Weiter geht es mit der Familie Bruegel: „Der Sturz der rebellierenden Engel", „Landschaft mit dem Sturz des Ikarus", „Winterlandschaft mit Vogelfalle". Im oberen Stockwerk erwarten dich Jordaens, van Dyck, Memling und Rubens mit „Christus und die Ehebrecherin".
- Location: Rue de la Regence, der zweite Flügel nach dem Museum für moderne Kunst.
- Für wen: alle, die wegen Bruegel und Rubens gekommen sind.
7. René-Magritte-Museum
© Warburg · CC BY-SAFoto: Warburg, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDas Magritte-Museum befindet sich in einem eigenen Gebäude am Place Royale, und seine Fassade ist als Skizze zum Gemälde „Das Reich der Lichter" gestaltet. Im Inneren erwartet dich die umfassendste Sammlung des Werks des Künstlers: Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Skizzen und Werbeplakate. Die Galerien erstrecken sich über mehrere Stockwerke, plane also mindestens eine Stunde für deinen Besuch ein.
Neben Gemälden siehst du Fotografien, Dokumente, Notenblätter und persönliche Gegenstände Magrittes. Ein kleines Kino zeigt einen Film über sein Leben und Werk. Die Ausstellung ist chronologisch aufgebaut, du bewegst dich also allmählich von seinen frühen Experimenten zu seinem unverwechselbaren Surrealismus.
- Location: Place Royale, zwei Gehminuten von den Königlichen Museen entfernt (auf der Karte).
- Für wen: alle, die verstehen wollen, woher die schwebenden Hüte und Äpfel kommen.
- Der Haken: Das Museum ist montags und an Feiertagen geschlossen.
8. Antoine-Wiertz-Museum
Das Wiertz-Museum befindet sich im ehemaligen Atelier des Künstlers in Ixelles, im Parlamentsviertel. Antoine Wiertz arbeitete im romantischen Stil des 19. Jahrhunderts und war von Rubens beeinflusst. Drinnen tauchst du eher in die Atmosphäre eines Ateliers ein als in gewöhnliche Ausstellungssäle.
© Napoleon Distelmans · CC BY-SAFoto: Napoleon Distelmans, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Haupteindruck entsteht durch das Format: Einige Gemälde von Wiertz sind höher als zwei Stockwerke. Der Künstler brachte übernatürliche Kräfte, Teufel, Monster und Skelette in seine Motive ein, daher wirken Szenen von Hinrichtungen und Tod schwer. Einen ebenso starken Eindruck hinterlassen die Porträts und Selbstporträts. Am Wochenende werden nur organisierte Gruppen eingelassen, an Wochentagen ist das Museum für alle Besucher geöffnet.
- Lage: Ixelles, Parlamentsviertel, nahe dem Place du Luxembourg.
- Für wen: alle, die sich für Romantik außerhalb der großen Galerien interessieren.
- Der Haken: Einzelbesucher werden am Wochenende nicht eingelassen.
9. Constantin-Meunier-Museum
Constantin Meunier arbeitete in einem realistischen Stil und widmete sein Werk den arbeitenden Menschen. Sein Museum ist in einem Gebäude in der Abteistraße in Ixelles untergebracht, wo sich früher das Atelier des Künstlers befand. Formal ist es eine Außenstelle der Königlichen Museen der Schönen Künste, wirkt aber wie ein eigenständiger Ort.
© Karmakolle · CC BY-SAFoto: Karmakolle, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Sammlung umfasst Skulpturen und Malerei aus verschiedenen Schaffensperioden. Die frühen Werke behandeln soziale Themen, und den Höhepunkt erreichte der Künstler Ende des 19. Jahrhunderts, als er Figuren von Arbeitern, Hafenarbeitern und Bergleuten schuf. Den stärksten Eindruck auf Besucher macht die Skulptur einer Mutter über ihrem getöteten Sohn.
- Lage: Ixelles, Abteistraße, abseits des Touristenzentrums.
- Für wen: alle, die belgischen Realismus ohne Menschenmassen sehen möchten.
- Der Haken: nur an Wochentagen mit Mittagspause geöffnet, am Wochenende geschlossen.
10. Atomium
© Zairon · CC BY-SAFoto: Zairon, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Atomium wurde für die Weltausstellung gebaut und von der Stadt als Symbol des friedlichen Atoms erhalten. Die Konstruktion besteht aus neun Kugeln, die durch Röhren verbunden sind, und Rolltreppen in den Röhren bringen die Besucher hinauf zur Aussichtsplattform. Von dort oben hast du einen Panoramablick über die Stadt, weshalb die meisten Touristen hierherkommen.
In den Kugeln gibt es Ausstellungen über wissenschaftlichen und technischen Fortschritt und moderne Entdeckungen, dazu ein Café und ein kleines Hotel. Ein Kombi-Ticket gewährt Zugang zu fünf Kugeln mit dem Panorama, zum Design Museum Brussels und zu Mini-Europa: Beide benachbarten Attraktionen liegen wenige Gehminuten vom Atomium entfernt. Buche ein datiertes Ticket im Voraus über GetYourGuide: An der Kasse verlierst du nur Zeit in der Warteschlange.
- Lage: Bezirk Heysel, Endstation der Metrolinie an der Station Heysel.
- Für wen: alle, die mit Kindern unterwegs sind und die Stadt von oben sehen möchten.
11. Autoworld
© Clemens Vasters from Viersen, Germany, Germany · CC BYFoto: Clemens Vasters from Viersen, Germany, Germany, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsAutoworld befindet sich in der Südhalle des Ausstellungskomplexes im Parc du Cinquantenaire. Auf zwei Etagen sind mehrere Dutzend Autos ausgestellt, die zeigen, wie sich das Automobil von den ersten Modellen bis zu den modernen entwickelt hat. Die Themenhallen präsentieren die Entwicklung der Technik, nicht nur schöne Karosserien.
Du wirst Freude daran haben, die ersten Automobile und Feuerwehrwagen, Vorkriegsmodelle der belgischen Industrie und Limousinen zu sehen. Ein eigener Bereich ist den Autosammlungen der Königshäuser sowie Wagen gewidmet, die Roosevelt und Kennedy gehörten. Der Souvenirshop verkauft Modellautos. Im Sommer bleibt das Museum eine Stunde länger geöffnet als im Winter.
- Lage: Parc du Cinquantenaire, Südhalle, neben dem Kunstmuseum.
- Für wen: alle, die in einer Gruppe unterwegs sind und Technik lieben.
12. Train World
© Smiley.toerist · CC BY-SAFoto: Smiley.toerist, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsTrain World befindet sich im alten Bahnhofsgebäude von Schaarbeek und ist dem Schienenverkehr des 20. Jahrhunderts gewidmet. Die Ausstellung ist interaktiv: gedämpftes Licht, Pfiffe von Dampflokomotiven und das Geräusch von Zugrädern versetzen dich in eine andere Zeit zurück. Die Route beginnt am Denkmal für Jean-Baptiste Masui, den ersten Direktor der belgischen Eisenbahnen.
Hier findest du echte Lokomotiven und Waggons sowie originalgroße Bahnhofsnachbildungen. Im Führerstand darfst du Hebel ziehen und Knöpfe drücken, und in den historischen Waggons kannst du sitzen und dich sogar auf die Sitze legen. Besonders wertvoll sind die alten Lokomotiven im ersten Hangar und die Hochgeschwindigkeits-Dampflokomotive Type 12 Atlantic im zweiten. Inhaber der Brussels Card erhalten freien Eintritt, das Kartenticket wird jedoch nur an der Kasse ausgestellt (trainworld.be, Stand: 09/2026).
- Lage: Bahnhof Schaarbeek, Metrostation Gare de Schaerbeek in der Nähe.
- Für wen: alle, die mit Kindern unterwegs sind und alles anfassen möchten.
- Der Haken: montags geschlossen.
13. Palast von Karl von Lothringen

Der Palast wurde im 18. Jahrhundert für Karl von Lothringen erbaut, den Generalgouverneur der Österreichischen Niederlande. Heute ist er eines der meistbesuchten Gebäude im Zentrum Brüssels, und die Menschen kommen eher wegen der Innenräume als wegen einer großen Sammlung hierher. Im Saal siehst du Flachreliefs, die die vier Elemente darstellen, und im Hauptsaal liegt eine Rosette aus verschiedenen belgischen Marmorsorten auf dem Marmorboden.
Die große Treppe mit Flachreliefs und einer Herkules-Skulptur führt zur Rotunde. Fünf Räume beherbergen Ausstellungen zur Kunst und zum Alltagsleben des 18. Jahrhunderts: Möbel, chinesisches Porzellan, Medaillen, Silber, Musikinstrumente und Uhren. Der Palast ist nicht täglich geöffnet, also prüfe vor deiner Reise die Öffnungszeiten.
- Standort: Museum Square, neben dem Place Royale.
- Für wen: alle, die Palastinterieurs und Marmor lieben.
- Der Haken: nur an wenigen Tagen der Woche geöffnet, die restliche Zeit geschlossen.
14. Museum für Naturwissenschaften

Das Museum für Naturwissenschaften liegt neben dem Gebäude des Europäischen Parlaments und funktioniert wie eine Zeitmaschine. Die Ausstellung führt dich von den frühesten Bewohnern des Planeten bis in die Gegenwart, und die Hauptattraktion ist hier eine der größten Dinosauriersammlungen Europas. Fragmente eines Iguanodon-Skeletts helfen dabei, zu rekonstruieren, wie diese Tiere aussahen.
Separate Räume behandeln die menschliche Entwicklung, Werkzeuge, Jagd und Schrift. Die Insektenhalle und die Mineraliensammlung mit Mondgestein und Meteoriten sind beeindruckend. Du solltest den größten Meteoriten finden, der je auf die Erde gefallen ist und heute im Museum ausgestellt wird.
- Standort: Rue Vautier, Leopold-Viertel, nahe dem Luxemburg-Platz und dem Parlament.
- Für wen: alle, die mit Kindern unterwegs sind oder Paläontologie lieben.
15. Museum für Zoologie

Das Museum für Zoologie ist eines der ältesten der Stadt: Die Sammlung wächst seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Heute beherbergt sie Tausende von Exemplaren, von kleinen Insekten bis zu großen Säugetieren. Die Ausstellung zeigt die Vielfalt der Tierwelt und die anatomischen Besonderheiten von Reptilien, Primaten und Walen.
Skelette von Kamel, Elefant, Giraffe, Nilpferd, Büffel, Hirsch und Pferd werden durch konservierte Präparate und Organe ergänzt. In der Nähe befinden sich Skelette seltener und fossiler Tiere sowie Präparate der heimischen Fauna. Ein besonderer Stolz des Museums ist eine der weltweit größten Käfersammlungen.
- Standort: Rue Vautier, im selben Komplex wie das Museum für Naturwissenschaften.
- Für wen: alle, die seltene Exemplare und Skelette sehen möchten.
- Der Haken: die Säle sind nur an ungeraden Wochentagen geöffnet, also informiere dich vorher.
16. Museum der Medizin
Das Museum der Medizin liegt im Stadtteil Anderlecht auf dem Campus Erasme und gehört zur medizinischen Fakultät der Freien Universität Brüssel. Die Ausstellung zeichnet nach, wie Krankheiten von der Antike bis heute behandelt wurden. Eigene Bereiche widmen sich magischen und religiösen Ritualen sowie den Praktiken von Hippokrates, Avicenna und Galen.
© Fin-de-siècle · CC BY-SAFoto: Fin-de-siècle, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer stärkste Teil der Sammlung sind die anatomischen Wachsfiguren, die Hautkrankheiten und Krebserkrankungen zeigen. Zu sehen sind außerdem Modelle, die zur Unterrichtung von Behandlungsmethoden in arabischen, afrikanischen und asiatischen Ländern dienten. Beeindruckend sind die mittelalterlichen Instrumente: Amputationssägen, Geburtszangen und Geräte zur Schädeltrepanation. Einmal im Monat ist der Eintritt frei; an den übrigen Tagen ist das Museum an Wochentagnachmittagen geöffnet.
- Ort: Anderlecht, Campus Erasme, abseits des Zentrums.
- Für wen: alle, die sich für Medizingeschichte interessieren.
- Der Haken: Die Ausstellung ist schwer verdaulich, mit kleinen Kindern also keine gute Wahl.
17. Musikinstrumentenmuseum
© Miguel Discart · CC BY-SAFoto: Miguel Discart, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia CommonsDas Musikinstrumentenmuseum befindet sich in einem Jugendstilgebäude an der Rue Montagne de la Cour. Es ist eine der größten Sammlungen Europas: Tausende Instrumente aus verschiedenen Kontinenten, von der Antike bis zur Gegenwart. Jede Etage ist einer eigenen Epoche gewidmet, und die Instrumente erschließen die Klangwelt unterschiedlicher Kulturen.
Du bekommst Kopfhörer, die mit den Vitrinen verbunden sind, und hörst so die Stimme jedes Instruments, statt es nur zu sehen. Besondere Aufmerksamkeit verdient das Orchestrion, das die Musik eines ganzen Orchesters wiedergibt. In der Nähe arbeitet eine Saiteninstrumentenwerkstatt, in der du Reparaturen und Stimmungen beobachten kannst.
- Ort: Rue Montagne de la Cour, zwischen Place Royale und Königsplatz.
- Für wen: alle, die nicht nur schauen, sondern auch hören wollen.
18. Horta-Museum

Victor Horta entwarf Gebäude im Jugendstil, und sein eigenes Haus wurde zu einem der prägenden Beispiele dieser Bewegung. Fließende Linien, botanische Ornamente und Fassadenschmuck prägten das Gesicht ganzer Brüsseler Viertel. Im Haus sind Wandmalereien mit Blumenmotiven, schmiedeeiserne Treppendekorationen und Buntglas erhalten.
Die Fülle an Glas durchflutet die Räume mit Licht und erzeugt die Illusion, es gäbe keine Ecken. Du siehst persönliche Gegenstände des Meisters, Jugendstilmöbel und Kunst der Epoche. Von den Wohnräumen führt der Rundgang zu einer Terrasse und einem Wintergarten, danach ins Atelier mit Archivdokumenten, Zeichnungen und den Werkzeugen des Architekten.
- Ort: Rue Americaine, Ixelles, nahe Place Louise.
- Für wen: alle, die sich für Jugendstil und Architektur interessieren.
- Der Haken: Es öffnet erst am Nachmittag; vormittags kommst du nicht hinein.
19. Belgisches Comic-Zentrum

Das Comic-Zentrum eröffnete im Königsviertel nahe dem Grand Place, in einem Jugendstilgebäude, das Victor Horta für ein Textilgeschäft entworfen hatte. Die Ausstellung zeichnet die Entwicklung des Genres von Höhlenmalereien bis zu digitalen Comics nach. Es ist eines der meistbesuchten Museen der Stadt, daher buchst du Tickets am besten im Voraus.
Es beherbergt Tausende Werke belgischer Künstler und Schöpfer aus aller Welt. Eigene Räume sind berühmten Serien und ihren Autoren gewidmet, und die Beschriftungen der Exponate gibt es in Dutzenden Sprachen. Zwei Stunden reichen, um die gesamte Ausstellung zu sehen und im Comic-Shop vorbeizuschauen.
- Ort: Rue des Sables, zwei Minuten vom Grand Place (auf der Karte).
- Für wen: alle, die mit Comics aufgewachsen sind oder die belgische Kultur verstehen wollen.
20. Museum für Schokolade und Kakao
© Miguel Discart Photos Vrac 2 · CC BY-SAFoto: Miguel Discart Photos Vrac 2, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia CommonsBelgien wird als Schokoladenhauptstadt Europas bezeichnet, und Brüssel hat diesem Thema ein ganzes Museum gewidmet. Das Gebäude steht an der Rue de la Tete d'Or nahe dem Grand Place und ist leicht am Kakaoduft zu finden. Ausstellung, Vorführraum und Shop verteilen sich auf zwei Etagen.
Hier erfährst du die Geschichte der Schokolade und kannst bei ihrer Herstellung zusehen. Im Vorführraum darfst du Schokolade noch warm probieren und unter Anleitung eines Chocolatiers deine eigene Kreation herstellen. Es lohnt sich, Tickets im Voraus über GetYourGuide zu buchen, denn die Gruppen folgen tagsüber dicht aufeinander. Übrigens wird die Brussels Card auch an der Kasse dieses Museums verkauft (visit.brussels, Stand: 09/2026).
- Ort: Rue de la Tete d'Or, Viertel Grand Place.
- Für wen: alle, die mit Kindern reisen, und alle Naschkatzen.
- Der Haken: Das Museum ist montags geschlossen.
21. Königliches Museum der Streitkräfte und Militärgeschichte

Das Militärmuseum nimmt einen Flügel des Komplexes am Triumphbogen ein, der als Eingang zum Cinquantenaire-Park dient. Die Sammlung reicht weit über Belgien hinaus: Sie umfasst Waffen und Exponate aus anderen europäischen Ländern, darunter Russland. Der Rundgang führt vom Rittersaal zum Saal der Zeitgeschichte.
Ein großer Teil der Ausstellung ist den beiden Weltkriegen gewidmet: Waffen, Uniformen der kriegführenden Länder, Orden, Fahnen und Schiffsmodelle. Eigene Räume behandeln die Entwicklung von Luftfahrt, Panzern und Marine, und der Alltag der Soldaten wird anhand persönlicher Gegenstände gezeigt. Plane mehrere Stunden für den vollständigen Besuch ein; auch der umliegende Park lohnt einen Spaziergang.
- Ort: Cinquantenaire-Park, der Komplex am Triumphbogen.
- Für wen: alle, die sich für Kriegsgeschichte und Militärtechnik interessieren.
- Der Haken: Die Ausstellung ist riesig; bei einem einzigen Besuch ist nicht alles zu schaffen.
22. Kunst- und Geschichtsmuseum im Cinquantenaire-Park
© Otter · CC BY-SAFoto: Otter, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Kunst- und Geschichtsmuseum ist im Ausstellungskomplex im Cinquantenaire-Park untergebracht. Die Sammlung umfasst fünf Kontinente und beginnt mit der Urgeschichte. Hier findest du Artefakte, die es in den Kunstgalerien des Stadtzentrums nicht gibt: das Gilgamesch-Relief, syrische Mosaike und mittelalterliche belgische Altäre.
Weiter geht es durch die Ägypten-Räume mit Sarkophagen und Mumien, die antike griechische und römische Kunst sowie Sammlungen aus dem Nahen Osten, China, Japan, Korea und Polynesien. Ein eigener Bereich ist der dekorativen Kunst gewidmet: Skulpturen, Möbel, Tafelgeschirr, Textilien, Kostüme und antike Kutschen. Das Museum ist montags geschlossen, und am 24. und 31. Dezember sind die Türen bis 15:00 Uhr geöffnet, letzter Ticketverkauf um 14:00 Uhr (artandhistory.museum, Stand: 09/2026). Dauerhaft geschlossene Tage: 1. Januar, 1. Mai, 1. und 11. November, 25. Dezember.
- Lage: Cinquantenaire-Park, Gebäudekomplex Cinquantenaire.
- Für wen: alle, die bereit sind, einen halben Tag im Museum zu verbringen.
23. Hallesches Tor
Das Hallesche Tor ist der einzige Teil der mittelalterlichen Stadtmauer, der bis heute erhalten geblieben ist. Das Tor wurde im 14. Jahrhundert erbaut und beherbergt heute ein Museum zur Stadtgeschichte. Du siehst, wie Brüssel befestigt wurde und warum die Stadt eine Mauer brauchte.
Im Inneren gibt es mehrere Themenräume: gotische Kultur, Waffen und Rüstungen sowie die Geschichte der Zünfte. Einige Räume werden für Wechselausstellungen genutzt. Ganz oben gibt es eine Aussichtsplattform mit Panoramablick über die Stadt. Das Museum ist an nationalen Feiertagen geschlossen und schließt an Heiligabend und Silvester früher.
- Lage: Porte de Hal, an der Grenze zwischen Saint-Gilles und dem Zentrum.
- Für wen: alle, die die Stadt von oben sehen und Geschichte hautnah erleben möchten.
- Der Haken: an Feiertagen kommst du nicht hinein.
24. Jüdisches Museum von Belgien
© Miguel Discart · CC BY-SAFoto: Miguel Discart, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia CommonsDas Jüdische Museum von Belgien befindet sich im Zentrum von Brüssel und sammelt Objekte jüdischer Religion und jüdischer Kunst aus Europa, Asien und Afrika. Die ältesten Exponate stammen aus dem 18. Jahrhundert. Es ist ein kleines Haus, aber die Sammlung ist dicht und gut beschriftet.
In den Räumen siehst du rituelle Gegenstände mit jüdischer Symbolik und Objekte, die Bräuche und Traditionen des Volkes erklären. Ein eigener Teil der Sammlung umfasst Synagogen- und Haushaltsgegenstände, antike Synagogenmöbel, Fotografien und Plakate. Die Bibliothek beherbergt tausende Bücher zur nationalen Geschichte und Kunst sowie Gemälde jüdischer Künstler.
- Standort: Rue des Minimes, Viertel Grand Place.
- Für wen: alle, die sich für Religion und Diaspora-Kulturen interessieren.
25. Haus der Europäischen Geschichte
© Fred Romero from Paris, France · CC BYFoto: Fred Romero from Paris, France, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDas Haus der Europäischen Geschichte ist das jüngste Museum in Brüssel, eröffnet im Mai 2017. Das Gebäude der ehemaligen Zahnklinik Istman wurde renoviert und um drei zusätzliche Etagen erweitert. Die Idee für das Museum stammt von einem der führenden Politiker des Europäischen Parlaments, daher ist das Haus als Symbol für ein geeintes Europa gedacht.
Die Dauerausstellung erstreckt sich über vier Etagen und erzählt die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert und die Beziehungen zwischen den EU-Ländern. Die Exponate wurden von hunderten Museen und Sammlungen zur Verfügung gestellt, und die Beschreibungen sind in dutzenden Sprachen auf interaktiven Tablets verfügbar, die du für die Dauer deines Besuchs ausgehändigt bekommst. Zwei Etagen sind Wechselausstellungen gewidmet. Der Eintritt ins Museum ist immer frei. Montags öffnet das Museum erst am Nachmittag, an den anderen Tagen ist es von morgens bis abends geöffnet.
- Standort: Leopold-Park, neben dem Europäischen Parlament.
- Für wen: alle, die das moderne Europa verstehen wollen, nicht nur seine Geschichte.
Museen von Brüssel auf der Karte
Die Liste oben lässt sich gut als Route ablaufen: Die Königlichen Museen, der Palast Karls von Lothringen und das Musikinstrumentenmuseum liegen alle nur einen Steinwurf voneinander entfernt. Autoworld und das Kunstmuseum stehen Seite an Seite im Cinquantenaire-Park. Das Atomium im Heysel-Gebiet erfordert einen separaten Ausflug. Markiere die Orte, die du sehen willst, vorab, damit du keinen Tag mit Anreise verschwendest.
Museen von Brüssel
Orte auf der Karte
- 1Königspalast Aktive Residenz, nur im Sommer für Besucher geöffnet
- 2BELvue-Museum Geschichte der Dynastie in einem ehemaligen Hotel neben dem Palast
- 3Königliche Museen der Schönen Künste Komplex aus sechs Museen, alte Meister und Moderne
- 4Fin-de-Siècle-Museum Gauguin, Van Gogh und Mucha, Kunst der Jahrhundertwende
- 5Museum der Alten Meister Flämische Malerei des 15.-17. Jahrhunderts, Bosch und Brueghel
- 6René-Magritte-Museum Die vollständigste Sammlung der Werke des Künstlers am Place Royale
- 7Antoine-Wiertz-Museum Ehemaliges Atelier des Romantikmalers in Ixelles
- 8Constantin-Meunier-Museum Skulptur und Malerei des belgischen Realismus
- 9Atomium Neun Kugeln, Aussichtsplattform und Panorama der Stadt
- 10Autoworld Entwicklung des Automobils im Jubelpark
- 11Train World Interaktives Eisenbahnmuseum am Bahnhof Schaarbeek
- 12Palast Karls von Lothringen Interieurs aus dem 18. Jahrhundert, Marmorböden und Reliefs
- 13Museum für Naturwissenschaften Eine der größten Dinosauriersammlungen Europas
- 14Medizinmuseum Anatomische Wachsfiguren auf dem Erasme-Campus
- 15Musikinstrumentenmuseum Jugendstilhaus, Tausende Instrumente mit Kopfhörern
- 16Horta-Museum Eigenes Wohnhaus des Architekten Victor Horta im Jugendstil
- 17Belgisches Comic-Zentrum Horta-Gebäude, Geschichte des Genres von Höhlenmalerei bis Digital
- 18Schokoladen- und Kakaomuseum Geschichte der Schokolade, Verkostung und Workshop nahe dem Grand Place
- 19Königliches Museum der Streitkräfte und Militärgeschichte Waffen und Technik zweier Weltkriege im Flügel des Triumphbogens
- 20Kunst- und Geschichtsmuseum im Jubelpark Artefakte von fünf Kontinenten seit prähistorischer Zeit
- 21Hallepoort Erhaltenes Festungstor aus dem 14. Jahrhundert mit Aussichtsplattform
- 22Jüdisches Museum Belgiens Gegenstände jüdischer Religion und Kunst aus Europa, Asien und Afrika
- 23Haus der Europäischen Geschichte Jüngstes Museum der Stadt, Geschichte Europas im 20. Jahrhundert
Wenn du mehrere Museen auf einmal abdecken willst, wirf vor deiner Reise einen Blick auf die Ticketauswahl für Brüssel bei Tiqets.
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⁉️🤔 Häufige Fragen
Wie viel kostet der Eintritt in die Brüsseler Museen?
Der Preis hängt vom Museum ab: Manche Häuser verlangen einen symbolischen Betrag, große Komplexe kosten dagegen deutlich mehr. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet die Brussels Card für 24, 48 oder 72 Stunden, mit der du Zugang zu etwa 47 Museen der Stadt erhältst (vollständiger Katalog der von der Karte abgedeckten Museen, Stand: 09/2026). Rechne vor dem Kauf durch, wie viele Museen du realistisch besuchen kannst.
Wann ist der Eintritt frei?
Am ersten Mittwoch des Monats sind die Königlichen Museen der Schönen Künste ab 13:00 Uhr frei, aber nur für die ständigen Sammlungen (Regeln für freien Eintritt, Stand: 09/2026). Das Haus der Europäischen Geschichte ist immer frei, und auch das Museum der Medizin hat einen freien Tag pro Monat. Diese Angebote gelten nicht für Wechselausstellungen.
Sind die Museen montags geöffnet?
Viele sind geschlossen: Das Kunstmuseum im Cinquantenaire-Park ist montags komplett geschlossen, das Schokoladenmuseum hat montags ebenfalls zu, und das Haus der Europäischen Geschichte öffnet erst am Nachmittag. Das Museum für Zoologie ist an ungeraden Wochentagen geöffnet. Plane diesen Tag für Stadtspaziergänge oder für das Atomium ein.
Wie viele Tage brauchst du für die Museen?
Um alles auf der Liste abzudecken, brauchst du mindestens eine Woche, aber ein vernünftiges Minimum sind zwei bis drei Tage. Am ersten Tag machst du die Königlichen Museen, am zweiten das Kunstmuseum und das Atomium, am dritten Comics und Schokolade. So vermischst du klassische Kunst nicht mit Technik und bist am Abend nicht erschöpft.
Wo kann ich die aktuellen Öffnungszeiten prüfen?
Die Öffnungszeiten der Museen ändern sich je nach Saison und Feiertagen, also prüfe die offiziellen Websites und den Stadtkalender. Für einen allgemeinen Überblick über alle Häuser sieh dir den Brüsseler Museumskalender an. Wenn du im Winter reist, prüfe den 24., 25. und 31. Dezember separat: Viele Museen schließen früher.
Kurz gesagt: Was sich zu buchen lohnt
Die Liste variiert je nach Budget und Zeit, also wähle nach deiner Situation. Wenn du einen Tag hast: die Königlichen Museen der Schönen Künste und der Palast Karls von Lothringen, sie liegen nebeneinander. Wenn du zwei Tage hast: nimm das Atomium mit seinem Stadtpanorama dazu. Wenn du mit Kindern reist: Train World, das Atomium und das Schokoladenmuseum decken diesen Bedarf vollständig ab. Wenn du dich für das moderne Europa interessierst: das Haus der Europäischen Geschichte und das Belgische Comic-Zentrum. Um Geld zu sparen, hol dir die Brussels Card und prüfe vorab den genauen Zeitplan für deinen Reisetag. Tickets für ein bestimmtes Datum buchst du am einfachsten über GetYourGuide.


