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Vancouver: 25 Hauptorte und wie du sie nach Stadtvierteln abdeckst

Vancouver: 25 Hauptorte und wie du sie nach Stadtvierteln abdeckst

Vancouver gehört regelmäßig zu den lebenswertesten Städten der Welt. The Economist hat die Stadt mehrfach zur besten Stadt der Erde gekürt. Ozean, Berge und Regenwald kommen hier in einer einzigen Reise zusammen. In nur wenigen Tagen kannst du über eine Hängebrücke gehen, mit der Bahn zu einem Aussichtspunkt hinauffahren und nahe der Insel Wale beobachten. Doch die 25 Orte auf dieser Liste verteilen sich über die Stadt und ihre Umgebung, und ohne Plan verbrennst du allein für die Wege einen halben Tag.

Wir haben Vancouvers wichtigste Sehenswürdigkeiten zusammengestellt, nach Stadtteilen geordnet und Tickets sowie Öffnungszeiten auf offiziellen Websites geprüft. Du erfährst, wohin du für die besten Aussichten gehst, wo du günstigere Eintrittskarten bekommst und wie viel Zeit du pro Ort einplanen solltest. Manche sind kostenlos, andere erfordern ein Ticket.

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Was du in Vancouver sehen solltest

💡 Kurz gesagt:

  • Teile deine Reise nach Stadtteilen auf: Downtown, Stanley Park, Gastown, Granville Island und UBC.
  • Beginne morgens mit Capilano und dem Aquarium, bevor die Menschenmassen kommen.
  • Kaufe Tickets für die Brücke und die Museen online; die Ticketschlange dauert länger.
  • Preise und Öffnungszeiten: Stand: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website des Capilano Parks.

Die Stadt erstreckt sich entlang des Burrard Inlet, wo Parks, Strände und Marinas aufeinanderfolgen. Die Berge und Vancouver Island sind von hier aus leicht mit Bus, Auto oder Fähre erreichbar. Unten findest du 25 Orte, die sich für deine Reiseroute lohnen, von den bekanntesten bis zu ruhigen Ecken. Plane so, dass du nicht zweimal in denselben Stadtteil zurückkehrst.

1. Vancouver Island

Gegenüber der Stadt, auf der anderen Seite der Meerenge, liegt Vancouver Island mit seiner Hauptstadt Victoria. Touristen kommen wegen der unberührten Wälder, der langen Strände und der kleinen Buchten hierher. An der Westküste wächst eine der höchsten Fichten Kanadas, und im Strathcona Park findest du Seen, einen alten Brunnen und stille Wege.

Satellitenansicht von Vancouver Island und Kanadas Westküste

An manchen Stellen sieht die Insel noch genauso aus wie vor Jahrhunderten. Seeleute vergangener Jahrhunderte landeten hier, um Vorräte aufzunehmen, und heute kommen die Menschen wegen der Landschaft und der Stille. Der Strathcona Park wurde auf einem ehemaligen Sumpf angelegt, und der Brunnen darin wurde von Lord Strathcona finanziert.

Für Wanderer bietet die Insel den West Coast Trail. Er führt über Hängebrücken und Leitern oberhalb von Schluchten, und die gesamte Route dauert mehrere Tage. Einen Teil des Weges gehst du über Felsen und Sand, also nimm festes Schuhwerk und ausreichend Wasser mit.

Manche Schluchten werden mit speziellen Seilbahnen überquert. Die Route ist im Winter und bei starkem Regen geschlossen, also prüfe die Bedingungen, bevor du aufbrichst.

Eine komfortable Option: eine Übernachtung in einem Hotel an der Pazifikküste. Die Fenster öffnen sich zum Ozean, und im Frühling und Herbst werden nahe der Küste oft Wale gesichtet. Die Anreise zur Insel ist einfach: Eine Fähre verkehrt vom Festland und nimmt sowohl Fußgänger als auch Autos mit.

2. Capilano Suspension Bridge

Ein erster Besuch der Stadt beginnt meist hier. Die erste Brücke wurde Ende des 19. Jahrhunderts von dem Schotten George Grant Mackay gebaut: Der Übergang wurde von Hanfseilen und Zedernplanken gehalten. Die heutige Brücke, 140 Meter lang, hängt über dem Capilano River (Stand: 09/2026, offizielle Website).

Capilano Suspension Bridge in einem Nadelwald mit Touristinnen und Touristen© Markus Säynevirta · CC BY-SAFoto: Markus Säynevirta, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Über den schwankenden Steg zu gehen ist selbst für Erwachsene beängstigend: Am Mittelpunkt siehst du das Wasser tief unter dir. Der Park ist privat, daher ist der Eintritt kostenpflichtig, und Tickets werden für bestimmte Zeitfenster verkauft. Kaufe online, sonst stehst du in der Schlange.

Neben der Brücke bietet der Park Baumwipfelpfade und den Cliffwalk entlang der Felswand. Viele Besucher verbringen hier mehrere Stunden. Touren zur Capilano Bridge auf GetYourGuide beinhalten den Transfer von Downtown.

  • Der Haken: Der Steg schwankt, und manche Besucher haben Höhenangst.

3. Gastown

Gastown, Vancouvers ältestes Viertel, hat seine viktorianischen Fassaden und Kopfsteinpflasterstraßen bewahrt. Es ist ein angenehmer Ort zum Spazierengehen und um die alten Schilder zu betrachten. Der Name des Viertels hängt mit dem Wort „gassy" zusammen, das geschwätzig bedeutet.

Verschneite Straße in Gastown mit historischen Gebäuden© Jennie Robinson · CC BYFoto: Jennie Robinson, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Die Dampfuhr ist zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden. Das Uhrwerk läuft mit Dampf, schlägt jede Viertelstunde und stößt einmal pro Stunde eine Dampfwolke aus. Ursprünglich wurde sie als Protest gegen den Abriss eines Viertels gebaut, das die Behörden für veraltet hielten.

Am Maple Tree Square steht eine Statue von Gassy Jack. Er war der erste Bewohner dieser Gegend und liebte es, mit jedem Passanten zu plaudern.

Das Polizeimuseum liegt in der Nähe. Drinnen siehst du Falschgeldproben, Waffen aus verschiedenen Epochen und Materialien aus ungelösten Fällen. Es sind vor allem Erwachsene, die es besuchen; Kinder langweilen sich hier schnell.

4. Science-World-Museum

Das Wissenschaftsmuseum ging aus der Expo 86 hervor und wurde im selben Jahr eröffnet. Es ist schwer, alle Themengalerien bei einem Besuch zu schaffen, also plane etwa zwei Stunden ein (laut Science World).

Science-World-Kuppel am Wasser in der Abenddämmerung© Differense · CC BY-SAFoto: Differense, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die Hauptgalerie Eureka erklärt Physik anhand von Experimenten zum Anfassen: Fast alle Exponate dürfen berührt werden. Danach erwarten dich Säle über den menschlichen Körper, optische Täuschungen und die Natur. Tickets sind günstiger, wenn du sie online für ein bestimmtes Datum kaufst.

Die Galerie Body Works erkundet, was der menschliche Körper kann, und die Ausstellung Our World widmet sich der Anatomie von Tieren und Menschen. Das Museum ist täglich geöffnet, aber die Zeiten variieren je nach Saison, also prüfe den Zeitplan. Mit Kindern lässt sich hier leicht ein halber Tag verbringen, und Erwachsene begeistert vor allem die Galerie der Illusionen.

5. BC-Place-Stadion

Das Stadion mit verschließbarem Dach diente als Hauptaustragungsort der Olympischen Winterspiele in Vancouver. Es fasst mehrere Zehntausend Zuschauer, und für Fußballspiele werden einige Bereiche abgesperrt.

BC Place Stadium mit weißem Dach von oben© Quintin Soloviev · CC BYFoto: Quintin Soloviev, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons

Hier fanden auch Spiele der FIFA-Frauen-Weltmeisterschaft statt. Heute ist es das Heimstadion der Vancouver Whitecaps, die in der höchsten Liga Nordamerikas spielen.

Neben Spielen finden in der Arena Konzerte statt, und im Laufe der Jahre sind hier Weltstars aufgetreten. Hinein kommst du nur zu Veranstaltungen; einen allgemeinen Besucherzugang gibt es nicht. Von außen lohnt sich ein Stopp wegen des Blicks auf die Bucht und die Konstruktion selbst.

6. Vancouver Aquarium

Das Aquarium liegt im Stanley Park und gilt als der beste Ort, um das Meeresleben des Pazifiks kennenzulernen. Hier leben Seeotter, Robben und Tausende Fische. Die Preise sind dynamisch: Je früher du dein Ticket kaufst, desto weniger zahlst du (Stand: 09/2026, offizielle Website).

Skyline von Vancouver vor den Bergen der North Shore© Gary · CC BY-SAFoto: Gary, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons

Die beeindruckendste Galerie ist den tropischen Meeren gewidmet, über dir flattern Schmetterlinge. Das 4D-Kino zeigt Kurzfilme über die Unterwasserwelt, und Vorträge behandeln die Bewohner des Pazifischen Ozeans.

Einige Exponate werden in Originalgröße gezeigt. Mit Kindern solltest du mindestens zwei Stunden einplanen; es gibt viele interaktive Zonen für die Kleinen. Tickets für das Vancouver Aquarium lassen sich bequem im Voraus zusammen mit einer Parktour buchen.

7. Stanley Park

Der Stanley Park nimmt eine ganze Halbinsel neben dem Geschäftsviertel ein. Der Park wurde nach Kanadas Generalgouverneur Frederick Arthur Stanley benannt, und ein Denkmal für den Lord steht ebenfalls hier. Er wurde nicht von einem Planungsteam geschaffen, sondern von der Natur selbst, wobei der Mensch die Gegend nur leicht ergänzt hat (laut City of Vancouver).

Lost Lagoon im Stanley Park mit Enten und Bäumen© Jeff Hitchcock · CC BYFoto: Jeff Hitchcock, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Dutzende Kilometer an Spazier- und Radwegen schlängeln sich durch den Park. Einheimische joggen hier morgens, fahren Rad und treffen sich an Wochenenden zum Picknick. Drei Stunden reichen, um die Hauptschleife am Wasser entlang zu gehen.

  • Anreise: Nimm einen Bus aus der Innenstadt bis zum Eingang nahe der Georgia Street und geh dann zu Fuß entlang der Schleife weiter.
  • Tipp: Miete ein Fahrrad; die Schleife ist zu Fuß lang.

Die wichtigsten Highlights des Parks: ein Nachbau eines historischen Zugs, ein Kinderbauernhof mit Ziegen, Ponys und Lamas, Totempfähle und Aussichtspunkte am Wasser. Eine kurze Zugfahrt führt durch den Wald und ist bei Kindern besonders beliebt. Das oben erwähnte Vancouver Aquarium liegt ebenfalls im Stanley Park.

8. Grouse Mountain

Der Grouse Mountain erhebt sich nördlich über der Stadt und gilt als einer der beliebtesten Aussichtspunkte Vancouvers. Von hier hast du ein Panorama aus Stadt, Bucht und Inseln.

Berg mit verschneiten Hängen und Wald

Im Sommer wird am Hang Gleitschirm geflogen, im Winter Ski und Snowboard gefahren. Wer nicht fährt, findet Cafés mit Panoramafenstern, in denen es sich angenehm auf die Stadt blicken lässt.

Plane für deinen Ausflug einen halben Tag ein, denn Auf- und Abstieg kosten Zeit. Nimm eine Jacke mit, oben ist es immer kühler und windiger als in der Stadt.

9. VanDusen Botanical Garden

Reisende zählen den VanDusen Botanical Garden zu den besten botanischen Gärten Nordamerikas. Tausende Pflanzenarten aus aller Welt wachsen hier, und fast jede ist mit einem eigenen Schild versehen.

Teich, der Nadelbäume und große Gunnera-Blätter spiegelt© Stan Shebs · CC BY-SAFoto: Stan Shebs, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Das Gelände ist in Themengärten gegliedert, zwischen denen dich Ketten aus Seen und fischreichen Teichen leiten. Unterwegs begegnen dir Skulpturen, Totempfähle der Indigenen und ein grünes Heckenlabyrinth.

  • Öffnungszeiten: täglich, außer an Weihnachten.
  • Hinweis: Öffnungszeiten und Ticketpreise ändern sich je nach Saison.

Dutzende Tierarten leben im Garten, und ein eigener Pavillon beherbergt einen Shop, eine Bibliothek und einen Vortragssaal. Prüfe vor dem Besuch die Website, denn der Zeitplan wechselt mit der Saison.

10. Queen Elizabeth Park

Der Queen Elizabeth Park liegt an den Hängen des Little Mountain, wo einst Steine für den Straßenbau abgebaut wurden. Das Gelände wurde Mitte des 20. Jahrhunderts eröffnet und nach der Königin benannt, die es zwei Jahre nach der Eröffnung besuchte.

Garten mit Ahornbäumen und einer Steinlaterne

Der Garten ist bekannt für seine Blumenbeete und Strauchkompositionen. Zum Gelände gehört ein kleiner Teich mit Schildkröten, und in den Bäumen leben kanadische Eichhörnchen, die auf Menschen zugehen.

Der beliebteste Ort des Parks, der Aussichtspunkt, bietet einen Blick über die Stadt. Komm zum Sonnenuntergang, dann bekommst du sowohl das Licht als auch eine freie Bank.

11. Dr. Sun Yat-Sen Classical Chinese Garden

Der Dr. Sun Yat-Sen Garden in Chinatown war der erste klassische chinesische Garten, der außerhalb Chinas angelegt wurde. Chinesische Landschaftsmeister arbeiteten daran, und das gesamte Projekt dauerte ein Jahr.

Teich und Pavillon im klassischen chinesischen Garten Dr. Sun Yat-Sen

Die Materialien wurden aus China hergebracht, daher versetzt dich ein Spaziergang hier in die Zeit der Ming-Dynastie. Es ist ruhig, es gibt viel Wasser, Stein und Bambus, und die Mauern schirmen die Stadt ab.

Der Park rund um den Garten ist frei zugänglich, für den Innenbereich brauchst du jedoch ein Ticket. Besorge es dir im Voraus: Das Gelände ist klein, und zu Stoßzeiten ist die Besucherzahl begrenzt.

12. Vancouver Public Library

Die Vancouver Public Library vereint mehr als zwanzig Zweigstellen in der ganzen Stadt. Das Hauptgebäude steht im Library-Square-Komplex und ist an seiner ungewöhnlichen Form zu erkennen.

Geschwungene Kolonnade der Vancouver Public Library aus der Luft© GoToVan from Vancouver, Canada · CC BYFoto: GoToVan from Vancouver, Canada, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Jeder Besucher kann einen Ausweis erhalten und Lesesäle, Internet und Programme kostenlos nutzen. Bücher lassen sich in jeder Zweigstelle zurückgeben, und neben dem Eingang gibt es Rückgabeboxen.

Der Bestand des Netzwerks umfasst Millionen von Medien, und der größte Teil davon ist in der Innenstadt verfügbar. Der Eintritt ist frei; du zahlst nur, wenn du ein Buch mit nach Hause nimmst.

13. Lions Gate Bridge

Die Lions Gate Bridge überspannt die Bucht und verbindet die Innenstadt mit dem North Shore. Die Hängebrücke wurde Ende der 1930er-Jahre eröffnet, an der Zeremonie nahmen König George VI. und Königin Elizabeth teil.

Lions Gate Bridge von einem Kreuzfahrtschiff aus gesehen© Thank You (21 Millions+) views from Los Angeles, USA · CC BYFoto: Thank You (21 Millions+) views from Los Angeles, USA, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Ein Fußgängerweg verläuft entlang der Fahrbahn, daher bietet die Brücke Ausblicke auf die Bucht und den Stanley Park. Der Verkehr ist hier sehr dicht, zur Rushhour bist du zu Fuß oder mit dem Bus besser unterwegs.

Früher wurde eine Maut erhoben, doch nach der Übergabe der Brücke an die Provinz British Columbia ist die Überquerung kostenlos. Zu Fuß dauert die Überquerung etwa eine halbe Stunde.

14. Holy Rosary Cathedral

Die Holy Rosary Cathedral steht neben dem Cathedral Square und gilt als architektonisches Wahrzeichen der Stadt. Die Gemeinde für katholische Familien wurde Ende des 19. Jahrhunderts gegründet, später entstand an der Stelle der Holzkirche eine Steinkirche.

Altarraum der Holy Rosary Cathedral mit Altar und Weihnachtsschmuck© Bloom6132 · CC BY-SAFoto: Bloom6132, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Gebäude ist im französisch-gotischen Stil gestaltet. Im Inneren erwarten dich Buntglasfenster, Marmorsäulen und eine historische Orgel.

Gottesdienste werden in drei Sprachen gehalten: Englisch, Französisch und Spanisch. Touristinnen und Touristen dürfen zwischen den Gottesdiensten in der Regel hinein, der Eintritt ist frei.

15. Harbour Centre

Das Harbour Centre steht zwischen den Wolkenkratzern des Geschäftsviertels von Vancouver. In den oberen Stockwerken bietet eine runde Aussichtsplattform ein Panorama der Stadt und ihrer Umgebung. Der Turm wurde Ende der 1970er-Jahre eröffnet, an der Zeremonie nahm der Astronaut Neil Armstrong teil.

Harbour-Centre-Turm mit runder Aussichtsplattform zwischen Wolkenkratzern© Dietmar Rabich · CC BY-SAFoto: Dietmar Rabich, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Ein gläserner Aufzug an der Außenwand bringt dich nach oben, sodass sich der Ausblick schon während der Fahrt entfaltet. Der Aufzug erreicht die Aussichtsplattform in wenigen Sekunden. An klaren Tagen siehst du bis zum Mount Baker in den Vereinigten Staaten.

Abends betreibt ein Restaurant das oberste Stockwerk, reserviere also rechtzeitig einen Tisch. Tickets für die Aussichtsplattform sind online günstiger.

16. Museum of Vancouver

Das Museum of Vancouver gilt als Kanadas größtes städtisches Museum. Es teilt sich ein Gebäude mit dem H.R. MacMillan Space Centre, das ein Planetarium und ein Astronomiemuseum beherbergt.

Gebäude des Museum of Vancouver mit kegelförmigem Dach© Jeff Hitchcock · CC BYFoto: Jeff Hitchcock, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Das Museum wurde Ende des 19. Jahrhunderts gegründet, erhielt aber erst Ende der 1960er-Jahre ein eigenes Gebäude. Seit 2009 widmet sich das Museum der Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner und wurde dafür von der Canadian Museums Association ausgezeichnet.

Neben Ausstellungen zur Stadt zeigt es Artefakte aus verschiedenen Ländern und Epochen. Das Museum ist täglich geöffnet, und Tickets sind online günstiger.

17. Museum of Anthropology an der UBC

Das Museum of Anthropology gehört zur University of British Columbia und gilt als eine der meistbesuchten Attraktionen der Stadt. Es wurde in den 1970er-Jahren gegründet, und jedes Jahr kommen Hunderttausende Menschen hierher.

Gläsernes Gebäude des Museum of Anthropology mit spiegelndem Teich© Rr parker · CC BY-SAFoto: Rr parker, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die Sammlung widmet sich der Kultur indigener Völker und einheimischer Gemeinschaften auf verschiedenen Kontinenten. Sie beherbergt Tausende ethnografische Objekte und Hunderttausende archäologische Funde.

Der Raum ist nach Weltregionen in Sektoren unterteilt, und jede Ausstellung zeigt die Arbeit von Forschenden. Das Museum ist täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, am Donnerstag mit verlängerten Öffnungszeiten (Stand: 09/2026, offizielle Website).

18. Vancouver Maritime Museum

Das Maritime Museum wurde Ende der Fünfzigerjahre eröffnet. Die Ausstellung erzählt die maritime Geschichte von British Columbia, Vancouver und der kanadischen Arktis.

Grüne Wiese im Park mit der Stadt im Hintergrund© Xicotencatl · CC BY-SAFoto: Xicotencatl, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Es beherbergt Karten, die James Cook gezeichnet hat, sowie Schiffsmodelle aus Papier, Pappe und Knochen. Besucher können einen Kurzfilm über Kanadas Seefahrtsgeschichte ansehen.

Separate Galerien beherbergen den Schoner St. Roch der Royal Canadian Mounted Police und ein Forschungstauchboot der NASA. Das Museum ist täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, am Donnerstag bis 20:00 Uhr; die Ticketpreise findest du auf der Website.

19. Orpheum Theatre

Das Orpheum Theatre an der Granville Street gilt als eines der größten der Stadt. Es wurde Anfang des 20. Jahrhunderts im maurischen Stil erbaut.

Leuchtreklame des Orpheum Theatre an der Granville Street bei Nacht© Geoff Peters from Vancouver, BC, Canada · CC BYFoto: Geoff Peters from Vancouver, BC, Canada, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Die Innenräume sind in rot-goldenem Dekor gehalten und mit Fresken und Gemälden verziert. Viele Besucher loben die Akustik des Saals, die mit den besten Theatern Europas verglichen wird.

Manchmal werden für die hinteren Reihen zusätzliche Leinwände aufgestellt, damit die Bühne von jedem Platz aus sichtbar ist. Auf der Bühne treten Symphonieorchester auf, und gelegentlich wird der Veranstaltungsort für Film- und Showproduktionen genutzt. Den Spielplan und die Ticketpreise findest du auf der offiziellen Website.

20. Kunstgalerie

Die Vancouver Art Gallery gilt als eine der größten des Landes. Sie wurde in den frühen Dreißigerjahren gegründet und zog später in das Gebäude am Robson Square um.

Gebäude der Vancouver Art Gallery mit roten Bannern

Das Gebäude beherbergte früher das Gerichtsgebäude von British Columbia, deshalb wirkt die Fassade monumental. Die Galerien zeigen Dauerausstellungen kanadischer Künstler und Wechselausstellungen weltberühmter Meister. Unter den ständigen Werken heben Besucher besonders die Gemälde von Emily Carr hervor.

  • Öffnungszeiten: dienstags geschlossen, freitags bis 20:00 Uhr geöffnet.
  • Der Haken: Ohne ein Zeitfenster am Wochenende musst du mit einer Schlange an der Kasse rechnen.

Plane mindestens zwei Stunden ein, und am ersten Freitagabend des Monats ist der Eintritt frei (Stand: 09/2026, offizielle Website).

21. Granville Island

Granville Island ist einen Besuch wert: Es ist ein Einkaufsviertel am Wasser mit einem riesigen öffentlichen Markt. Hier gibt es keine Kettenläden; jeder Shop hat sein eigenes Sortiment.

Skyline von Vancouver von Granville Island und der Burrard Bridge aus© DXR · CC BY-SAFoto: DXR, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Auf dem Markt findest du Nüsse, Meeresfrüchte und Waren aus Ton, Metall und Glas. Zwischen den Ständen liegen Cafés und Restaurants, und auf den Straßen spielen Musiker.

Die Atmosphäre wird durch frische Meeresluft und den Blick aufs Wasser verstärkt. Komm an einem Wochentagvormittag, wenn wenig los ist und alle Stände geöffnet sind.

22. Canada Place

Canada Place wurde am Ufer des Burrard Inlet für die Expo 86 errichtet. Der Komplex ist zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden.

Weiße Segel von Canada Place am Wasser© Nicolas Untz · CC BY-SAFoto: Nicolas Untz, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons

Aus der Ferne ähnelt er einem Kreuzfahrtschiff, das vom Ufer ablegt. Heute beherbergt er Kongresshallen, Büros, ein Hafenterminal, das Hotel Pan Pacific und ein Kino, während ein Teil der Fläche vom World Trade Centre genutzt wird.

An den Piers von Canada Place legen Kreuzfahrtschiffe an, und auf dem Platz finden Feiern zum Canada Day, Neujahrstreffen und Konzerte statt. Von hier hast du einen großartigen Blick auf das Inlet und das gegenüberliegende Ufer.

23. Kitsilano Beach

Kitsilano Beach gilt als der beliebteste Strand Vancouvers. Er liegt am Südufer der English Bay im gleichnamigen Viertel.

Kitsilano Beach mit Sand, Wasser und den Bergen von Vancouver© dronepicr · CC BYFoto: dronepicr, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Das Gelände verfügt über Basketball- und Beachvolleyballplätze, und in der Nähe gibt es Tennisplätze und einen großen kostenlosen Parkplatz. Außerdem gibt es ein Meerwasserbecken mit der längsten Bahn des Landes, das mit Ozeanwasser gefüllt ist.

Gebadet wird hier seltener als flaniert: Besucher kommen, um eine Pause von der Stadt zu machen und den vorbeifahrenden Schiffen zuzusehen. Abends wird am Strand gern gepicknickt.

24. University of British Columbia

Die University of British Columbia (UBC) gilt als eine der renommiertesten in Kanada. Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet, und heute studieren hier Zehntausende Bachelor- und Masterstudierende, dazu kommen mehr als zweitausend Lehrende.

UBC-Campus im Herbst mit Uhrturm und Bibliothek© CjayD · CC BYFoto: CjayD, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Die UBC ist nicht nur für ihre akademische Qualität bekannt: Der Campus zählt zu den schönsten der Welt, und in ihren Laboren wird für das gesamte Land geforscht. Ein Besuch lohnt sich auch wegen des Museum of Anthropology und des botanischen Gartens in der Nähe.

Der Campus wird oft für Dreharbeiten von Filmen und Serien genutzt, daher wirst du einige der Gebäude leicht wiedererkennen. Ein Spaziergang über das Gelände dauert ein paar Stunden.

25. Inukshuk-Statue

Die Inukshuk-Statue (Inuksuk) stammt aus der Kultur der Inuit, eines indigenen Volkes Nordamerikas. Diese Steinfiguren wurden als Wegmarken und Objekte der Verehrung aufgestellt.

Steinerner Inukshuk bei Sonnenuntergang an der English Bay© Christina Chan from Vancouver, Canada · CC BYFoto: Christina Chan from Vancouver, Canada, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Aufgrund ihrer Form und Größe waren sie selbst unter Schnee sichtbar und dienten daher als Navigationshilfen. Das Wort bedeutet aus dem Inuktitut übersetzt „an der Stelle eines Menschen handelnd", und viele Figuren ähneln tatsächlich einer Person.

Die Skulptur in Vancouver wurde als Logo für die Olympischen Winterspiele in Vancouver ausgewählt, was sie weltweit bekannt machte. Ein Besuch lohnt sich bei Sonnenuntergang, wenn die Beleuchtung eingeschaltet ist.

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⁉️🤔 Häufige Fragen

Wie viele Tage brauchst du für Vancouver?

Für Downtown, Stanley Park und Gastown reichen zwei Tage. Wenn du Vancouver Island, das Museum of Anthropology und Grouse Mountain ergänzen möchtest, plane vier oder fünf Tage ein. Buche Tickets für beliebte Attraktionen im Voraus, damit dein Zeitplan nicht durch Warteschlangen durcheinandergerät.

Lohnt sich ein Besuch von Vancouver Island?

Ja, wenn du einen zusätzlichen Tag hast. Vom Festland fährt eine Fähre, auf die du dein Auto mitnehmen kannst. In Victoria siehst du den alten Hafen und Gärten, und an der Westküste findest du ruhige Strände und lange Wanderwege.

Wann ist die beste Reisezeit für Vancouver?

Die beste Reisezeit ist das späte Frühjahr und der frühe Herbst. Der Sommer ist warm und trocken, aber Parks und das Aquarium sind überlaufen. Im Winter regnet es häufig, dafür läuft auf dem Grouse Mountain die Skisaison.

Muss man Tickets im Voraus kaufen?

Für die Capilano Bridge, das Aquarium und Museen ist ein Online-Ticket günstiger und schneller. Die Preise sind dynamisch, daher ist ein früher Kauf manchmal weniger teuer. An der Kasse wartest du in der Schlange, besonders an Wochenenden und Feiertagen.

Wie kommst du ohne Auto in der Stadt herum?

Downtown lässt sich gut zu Fuß erkunden, und Busse und Stadtbahnen fahren zu weiter entfernten Punkten. Stanley Park und Gastown sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar, und nach Granville Island kommst du mit einer lokalen Fähre.

Kurz gesagt: was du buchen solltest

Die Auswahl hängt davon ab, wie viel Zeit du hast und mit wem du unterwegs bist. Hier ist eine kurze Übersicht.

  • Wenn du einen Tag hast: Buche Capilano, Gastown und die Aussichtsplattform des Harbour Centre.
  • Wenn du drei Tage hast: Ergänze Stanley Park, das Aquarium und Granville Island.
  • Wenn du mit Kindern reist: Setze das Science Museum und das Aquarium an die erste Stelle.
  • Wenn du Museen liebst: Plane einen halben Tag für das Museum of Anthropology und die Kunstgalerie ein.

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