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La Palma: Wanderungen zu Vulkanen, dem Krater und Lorbeerwäldern

La Palma: Wanderungen zu Vulkanen, dem Krater und Lorbeerwäldern

La Palma sieht aus wie eine Insel, die fürs Wandern gemacht ist. Im Zentrum liegt der riesige Krater Caldera de Taburiente, und entlang des gesamten Südens verläuft der Gebirgszug Cumbre Vieja mit schwarzen Lavafeldern. Große Hotels oder laute Ferienanlagen gibt es hier nicht. Stattdessen findest du markierte Wanderwege, Bergdörfer und mildes Wetter fast das ganze Jahr über.

Eine Reise zu planen ist einfacher, als es scheint. Kurz gesagt, zur Orientierung: In vier bis fünf Tagen kannst du die Ruta de los Volcanes wandern, vom Mirador de Los Brecitos in den Krater absteigen und den höchsten Punkt der Insel, den Roque de los Muchachos, besteigen. Zwischen den Wanderungen bleibt noch Zeit für die Salinen, schwarzen Sand und Fisch im Hafen von Tazacorte.

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Eine Insel aus Vulkanen und Lorbeerwäldern

La Palma schließt die westliche Gruppe der Kanarischen Inseln ab und liegt etwa 1.500 km vom spanischen Festland entfernt. Die Höhenunterschiede beginnen fast direkt an der Küste: Das Terrain wird vom Krater Caldera de Taburiente im Zentrum und der Vulkankette Cumbre Vieja im Süden geprägt. Es gibt nur wenige Straßen, daher kannst du die Insel in ein paar Stunden von einem Ende zum anderen durchqueren.

Das Klima ist das ganze Jahr über stabil. Der Kanarenstrom und die Passatwinde verhindern extreme Temperaturen, aber das Wetter variiert innerhalb der Insel erheblich. Der Süden ist fast immer sonnig. Der Nordosten liegt häufiger unter Wolken, die an den Bergen hängen und Regen bringen. Auf etwa 2.000 m Höhe ist es deutlich kälter und windiger, daher packst du selbst im Sommer eine Shell-Jacke ein.

Ein eigenes Kapitel der Inselgeschichte ist mit dem Vulkan Tajogaite verbunden. Der Ausbruch auf der Cumbre Vieja begann im Herbst 2021 und dauerte mehrere Monate: Lavaströme erreichten das Meer und formten die Südwestküste neu. Heute ist dies eines der jüngsten Lavagebiete Europas. Die Insel eignet sich das ganze Jahr über zum Wandern, aber im Sommer ist es im Tiefland heiß, während es im Winter am Meer angenehm ist.

💡 Kurz gesagt:

  • Für eine erste Reise konzentriere dich auf den Süden und das Zentrum: Ruta de los Volcanes, den Krater Caldera de Taburiente und den Gebirgskamm Roque de los Muchachos.
  • Schuhe mit griffigem Profil und Trekkingstöcke sind unverzichtbar: Die Abstiege auf der Insel sind länger und steiler als die Aufstiege.
  • Zugang zu den Wegen und Bedingungen: 09/2026, laut dem offiziellen La Palma Wanderwege-Portal.

Die wichtigsten Wanderrouten von La Palma

Die Insel hat Hunderte Kilometer markierter Wege, aber das Herzstück bilden die sechs Routen unten. Fast alle starten an ausgewiesenen Parkplätzen oder Bushaltestellen, du brauchst also nicht für jede Tour ein Auto. Entfernungen und Höhenmeter findest du in der Tabelle.

Observatoriumskuppel zwischen Wolken und gelben Blüten

Route

Länge

Höhenmeter

Zeit

Schwierigkeit

Ruta de los Volcanes

18,1 km

1498 m

ca. 6,5 h

hoch

Vulkan Teneguía und Salinen

13 km

750 m

5 h

mittel

Caldera de Taburiente

13 km

1200 m Abstieg

5-6 h

mittel

Barranco de la Galga

7 km

ca. 400 m

3 h

niedrig

Roque de los Muchachos

11,5 km

ca. 600 m

4,5 h

mittel

Los Tilos

16 km

1100 m

6 h

mittel

Routendaten: 09/2026, Daten aus dem offiziellen Wegeportal.

Wichtig: Viele Routen auf La Palma verlaufen überwiegend bergab. Die Wege sind markiert, aber oft steiler als in den Alpen und erfordern einen sicheren Tritt. Nimm immer eine Regenjacke mit, und Trekkingstöcke machen den Abstieg deutlich angenehmer.

Ruta de los Volcanes: durch junge Lavafelder

Die bekannteste Route der Insel folgt dem Cumbre-Vieja-Kamm vom Refugio del Pilar bis zum Dorf Los Canarios. Das offizielle Wegeportal nennt 18,1 km, 1498 m Höhenmeter und etwa sechseinhalb Stunden (offizielle Daten zur Ruta de los Volcanes, 09/2026). Unterwegs kommst du an jungen Vulkankegeln und Lavafeldern vorbei, mit Teneriffa, La Gomera und El Hierro am Horizont.

Weg über ein Aschenfeld zum Vulkan Deseada© Ingo Mehling · CC BY-SAFoto: Ingo Mehling, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Start liegt im Bereich Refugio del Pilar in El Paso. Ein Taxi von El Paso, Los Llanos de Aridane oder San Isidro setzt dich am Ausgangspunkt ab, das ist die bequemste Option. Das Ziel ist in Los Canarios, von wo ein Bus nach Santa Cruz und Los Llanos fährt: Prüfe den Fahrplan auf der Website des Anbieters TILP. Nimm mindestens zwei Liter Wasser mit; auf dem Kamm gibt es fast keinen Schatten.

  • Für wen: Du bist bereit für eine lange Überschreitung und möchtest mehrere Inseln gleichzeitig sehen.
  • Lage: der Cumbre-Vieja-Kamm im Süden der Insel, zwischen El Paso und Fuencaliente.
  • Der Haken: Auf der Route gibt es weder Trinkwasser noch Unterstand, und bei Hitze wird sie zu einer ernsten Prüfung.

Vulkan Teneguía: hinunter zum Leuchtturm und den Salinen

Von Los Canarios führt die GR-131-Route durch schwarzen Vulkansand hinunter zum Vulkan Teneguía und seinem Gipfel. Von oben hast du ein Panorama auf Teneriffa, La Gomera und El Hierro. Der Weg quert anschließend Aschefelder und erreicht am Leuchtturm Faro de Fuencaliente das Meer, wo die Salinen einen Besuch lohnen. Das Wegeportal nennt 13 km, fünf Stunden und 750 m Höhenmeter (Daten zur Teneguía-Route, 09/2026).

Vulkan Tenguía über einer schwarzen Lavaküste© Benjamín Núñez González · CC BY-SAFoto: Benjamín Núñez González, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Zurück ins Dorf kannst du an den Lavahängen entlang am Windpark vorbei hinaufgehen. Eine andere Möglichkeit: Vom Leuchtturm fährt ein Bus nach Los Canarios. Plane ein bis zwei Stunden extra für das Besucherzentrum am Volcán de San Antonio am Anfang und die Salinen am Ende ein.

  • Anreise: Bus von Santa Cruz nach Fuencaliente, dann zu Fuß entlang der Route weiter.
  • Der Haken: Der größte Teil der Route ist der Sonne ausgesetzt, im Sommer brauchst du also einen Hut.

Caldera de Taburiente: Abstieg vom Mirador de Los Brecitos

Der Nationalpark Caldera de Taburiente nimmt das Zentrum der Insel ein, und seine Hauptroute beginnt am Aussichtspunkt Mirador de Los Brecitos. Dorthin kommst du nur mit dem Taxi: Privatwagen sind nicht erlaubt, und ein Shuttle-Taxi vom Parkplatz Barranco de las Angustias kostet einen festen Betrag pro Auto, den die Mitfahrer unter sich aufteilen. Bestätige den genauen Preis beim Einsteigen.

Der Weg führt dann durch Kiefernwald in eine tiefe Schlucht mit Bächen hinab. Die offizielle Länge beträgt etwa 13 km, die Gehzeit fünf bis sechs Stunden (Daten zur Caldera de Taburiente, 09/2026). Unterwegs lohnt sich ein einstündiger Abstecher zum Wasserfall Cascada de los Colores. Weiter unten passierst du den Felsen Roque Idafe und erreichst entlang des Flussbetts den Barranco de las Angustias. Am Besucherzentrum unten gibt es Toiletten und Wasser.

Wände der Caldera de Taburiente hinter Kanarenkiefern© H. Zell · CC BY-SAFoto: H. Zell, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons
  • Für wen: Du möchtest den Park von innen sehen, nicht nur von einem Aussichtspunkt.
  • Der Haken: Die Route verläuft fast durchgehend bergab und belastet die Knie stark; Stöcke sind hier kein Luxus.

Barranco de la Galga: die grünste Route der Insel

Diese Route liegt im Nordosten der Insel und folgt dem Grund der Schlucht Barranco de la Galga durch dichten Lorbeerwald. Du wanderst an alten Wasserkanälen entlang, das Blätterdach schließt sich über dir, und Licht fällt in Flecken durch die Blätter. Das Routenportal gibt etwa 7 km und drei Stunden Gehzeit an (Barranco de la Galga Daten, 09/2026). Der Start ist am Parkplatz an der Straße LP-1 neben der Info-Hütte.

Dichter grüner Wald an einem felsigen Schluchthang© Frank Vincentz · CC BY-SAFoto: Frank Vincentz, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Im Sommer ist das die beste Option für einen heißen Tag: Unter dem Blätterdach ist es kühl und feucht. Der Haken ist ein anderer: Nach Regen werden die Felsen rutschig. Nimm Stöcke mit und rechne nicht mit weiten Aussichtspunkten, die gibt es hier kaum.

Roque de los Muchachos: entlang des Kraterrands

Diese hochalpine Route folgt dem Kraterrand und nimmt die wichtigsten Gipfel der Insel mit. Sie startet am Parkplatz nahe dem Pico de las Nieves und endet unweit des Observatoriums auf dem Roque de los Muchachos. Das Routenportal gibt 11,5 km und etwa viereinhalb Stunden Gehzeit an (Roque de los Muchachos Daten, 09/2026). Der Höhenunterschied beträgt etwa 600 m, aber der Weg bleibt fast die ganze Zeit über 2000 m, also nimm eine Windjacke mit.

Roque de los Muchachos Felsen über den Wolken© I, Luc Viatour · CC BY-SAFoto: I, Luc Viatour, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia Commons

Das Observatorium liegt direkt am Rand der Caldera, und von dort hast du ein Panorama über den gesamten Krater. Bei Sonnenuntergang kommen Menschen hierher, um Sterne zu beobachten: Der Himmel über La Palma gilt als einer der klarsten Europas.

Los Tilos: Lorbeerwald, Kanäle und Tunnel

Die Route beginnt in Los Tilos und führt in die Schlucht Barranco del Agua. Nach 45 Minuten Aufstieg mischen sich Kiefern unter den Lorbeerwald, und auf etwa 1450 m speist die Quelle Cordero einen Kanal. Von dort wanderst du am Kanal entlang und durch einen Tunnel zur Quelle Marcos. Der Abstieg führt durch ein Dutzend Tunnel von bis zu 350 m Länge und endet an der Casa del Monte an der Straße nach Las Lomadas, wo es eine Bushaltestelle gibt.

Lorbeerwald von Los Tilos mit Tunneln und Wasserkanälen© Photograph by Mike Peel ( www.mikepeel.net ). · CC BY-SAFoto: Photograph by Mike Peel ( www.mikepeel.net )., CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Länge beträgt etwa 16 km, die Gehzeit sechs Stunden, der Höhenunterschied 1100 m (Los Tilos Daten, 09/2026). Stirnlampe und Regenjacke sind Pflicht: Die Tunnel sind dunkel und feucht.

Wenn du nicht auf eigene Faust losziehen willst, gibt es auf der Insel Gruppenwanderungen mit lokalen Guides: La Palma Touren auf GetYourGuide stellen kleine Gruppen zusammen und kümmern sich um die Logistik. Das löst die Frage, wie du zum Ausgangspunkt kommst.

Strände und Buchten zwischen den Wanderungen

Schwimmen auf La Palma erfordert Aufmerksamkeit: Die Westküste ist meist ruhiger, während es an der Ostküste starke Strömungen geben kann. Drei Orte lohnen sich, um sie zwischen Wanderungen einzuplanen.

Playa Nogales liegt unterhalb einer grünen Steilwand nahe Puntallana im Nordosten. Es ist schwarzer Vulkansand, eine Treppe führt hinunter zum Wasser. Die Strömungen sind hier stark, du kannst also nur ufernah und an einem ruhigen Tag schwimmen. In der Nähe gibt es einen Abstecher zur Höhle Cueva del Infierno. Du fährst von Santa Cruz ins Zentrum von Puntallana und folgst dann den Schildern.

Playa de Candelaria versteckt sich in einer Bucht unter einem Felsüberhang. Vom Dorf Tijarafe steigst du in die Schlucht Barranco del Jurado hinab, am Grund erreichst du die felsige Playa del Jurado, dann ein kurzer Aufstieg und ein weiterer Abstieg in die Bucht. Unter dem Überhang liegt ein winziges Dorf aus weißen Steinhäusern: Schmuggler versteckten sich früher darin, heute sind es Wochenendhäuschen. Der Rückweg führt an Höhlenwohnungen vorbei und folgt der felsigen Küstenlinie. Plane einen halben Tag für die gesamte Wanderung ein.

Playa Tazacorte nahe Los Llanos de Aridane ist praktisch zum regelmäßigen Schwimmen: Sand, Cafés an der Promenade, und die Fahrt von den Hotels dauert etwa fünfzehn Minuten.

Schwarzer Sand und eine Bucht auf La Palma© imehling · CC BY-SAFoto: imehling, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Salzfelder und das alte Santa Cruz

Die Salinen Salinas de Fuencaliente sind seit mehr als einem halben Jahrhundert in Betrieb. In Becken wird Meerwasser unter der Sonne verdunstet und mehrmals im Jahr Salz geerntet, und die weißen Terrassen nahe dem Leuchtturm sind schon von Weitem sichtbar. Ein Besuch dauert weniger als eine Stunde und lässt sich gut mit der Route zum Vulkan Teneguía verbinden. Öffnungszeiten und Eintritt prüfst du am besten vor Ort.

Salzhaufen in den Salinen von Fuencaliente© Photograph by Mike Peel ( www.mikepeel.net ). · CC BY-SAFoto: Photograph by Mike Peel ( www.mikepeel.net )., CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Santa Cruz de La Palma, die Inselhauptstadt, war in der Kolonialzeit ein wichtiger Hafen. Das siehst du bei einem Spaziergang durch die gepflasterten Gassen: Historische Häuser, Plätze und Kirchen stehen dicht beieinander. In einem halben Tag kannst du das Zentrum zu Fuß erkunden und zur Uferpromenade zurückkehren.

Anreise nach La Palma

Du kannst La Palma von den meisten großen europäischen Städten aus direkt oder mit Umstieg anfliegen. Flüge bieten Condor, Eurowings und Lufthansa an. Die Insel hat einen Flughafen in Santa Cruz de La Palma im Osten, von dort erreichst du Los Llanos oder Los Cancajos in unter einer Stunde.

Praktisch ist es, einen Flughafentransfer im Voraus zu buchen, besonders bei Ankünften am Abend: Der öffentliche Nahverkehr in den Bergen fährt selten, und Taxis vor Ort sind nicht immer verfügbar.

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Unterwegs auf der Insel

Am flexibelsten bist du mit einem Mietwagen: Du fährst selbst zum Ausgangspunkt der Wanderung und musst dich nach keinem Fahrplan richten. Vergleiche die Mietwagenpreise im Voraus, denn im Juli und August ist die Verfügbarkeit deutlich geringer. Die Straßen in den Bergen sind eng und kurvig, wähle also ein kompakteres Modell.

Der öffentliche Nahverkehr der Insel heißt Guagua. Das Busnetz von TILP verbindet Santa Cruz, den Flughafen, Los Llanos, Fuencaliente und weitere Orte. Der Fahrpreis hängt von der Entfernung ab, mit einer Bono-Karte sind Fahrten günstiger (TILP-Betreiber). Prüfe die Fahrpläne im Voraus: Auf den Bergstrecken gibt es nur wenige Abfahrten, sonntags noch weniger.

Fertige Routen für die Insel findest du bei Komoot und Outdooractive, und als Papieroption eignet sich die Faltkarte La Palma von Freytag & Berndt gut. Der Haken beim Mietwagen ist ein anderer: Die Parkplätze an beliebten Ausgangspunkten füllen sich bis zum Morgen, also brich früh auf.

Unterkünfte auf La Palma

Die folgende Liste orientiert sich an der Lage: Manche Optionen sind praktisch für den Krater, andere für den Strand. Prüfe die Preise auf den Hotelwebsites, denn sie variieren je nach Saison.

Hotel Benahoare in Los Llanos de Aridane gilt als gute Basis für Ausflüge in die Caldera de Taburiente. Das Frühstück ist hier üppig, mit einheimischen Früchten: Bananen, Papaya und Avocado. Ein Doppelzimmer gibt es ab etwa 70 € pro Nacht, je nach Saison (Hotelwebsite).

Hotel Valle Aridane liegt am Rand der Altstadt von Los Llanos, nur wenige Gehminuten vom Platz entfernt. Von der Frühstücksterrasse hast du einen Blick über das Aridane-Tal und die Berge. Der Strand Playa Tazacorte ist mit dem Auto etwa fünfzehn Minuten entfernt (Hotelwebsite).

Apartamentos La Caleta in Los Cancajos an der Westküste passen zu dir, wenn du täglich schwimmen möchtest: Die Apartments liegen direkt an der Uferpromenade, Restaurants und eine Bucht sind in der Nähe. Die Zimmer sind geräumig, einige mit Meerblick, und du kannst selbst kochen.

Turismo Rural Isla Bonita vermietet restaurierte kanarische Häuser in verschiedenen Preiskategorien und in unterschiedlichen Ecken der Insel. Sie liegen meist ruhig und abseits der Straßen. Ein Haus für zwei Personen gibt es ab etwa 50 € pro Nacht, je nach Saison (Website).

Über einen Reiseveranstalter: Wenn du dich nicht um die Logistik kümmern und in einer Gruppe reisen möchtest, bietet Wikinger Reisen La-Palma-Optionen an, darunter klassische geführte Wanderungen (Veranstalterwebsite).

Um Zimmer für ein bestimmtes Datum auf einer Suchseite zu sehen: Hotelpreise für La Palma auf Trip.com.

Essen auf La Palma

Die Küche der Insel ist einfach und basiert auf lokalen Produkten: Fisch, Bananen, Kartoffeln und Ziegenkäse. Hier sind Orte, an denen diese ohne unnötigen Schnickschnack zubereitet werden.

El Duende del Fuego in Los Llanos de Aridane. Der Inhaber dieses Gastrobars setzt auf lokale Bio-Produkte, bietet Optionen für Gäste mit Allergien, und die Präsentation erinnert an die Küche der Renaissance (Barwebsite).

Der Hafen von Tazacorte ist die beste Adresse für Fisch. Entlang der lebhaften Uferpromenade von Puerto de Tazacorte reihen sich Restaurants aneinander, und im Kiosco Teneguía kannst du eine Fischplatte für eine Person oder für eine Gruppe bestellen.

Franchipani an der Straße von El Paso nach Los Llanos verbindet spanische und mediterrane Küche mit Einflüssen aus anderen Regionen (Website des Restaurants).

Taller de Pasta in Los Llanos macht hausgemachte Pasta, und die Portionen sind großzügig. Reserviere vorab einen Tisch, der Gastraum ist klein (Website).

Franconia Fusion El Bunker liegt im Zentrum von Los Llanos unter alten Lorbeerbäumen. Hier gibt es lokale Tapas, und die Adresse ist dank des Schilds an der Plaza de España leicht zu finden.

Bar Parada in Los Canarios bringt das ganze Dorf zusammen. Bestell einen Barraquito-Kaffee und frische Almendrados-Mandelplätzchen, die direkt vor Ort gebacken werden.

Zur Planung ist der La-Palma-Reiseführer vom Michael Müller Verlag hilfreich: Er verbindet touristische Informationen mit Wegbeschreibungen. Für aktuelle Inselnachrichten und den Veranstaltungskalender schau auf die Website der Insel-Tourismusbehörde.

⁉️🤔 Häufige Fragen

Wann ist die beste Reisezeit für La Palma?

Die Insel eignet sich das ganze Jahr über zum Wandern. Von Juli bis September ist es im Tiefland heiß, daher startest du am besten früh am Morgen. Von Oktober bis Mai ist das Wetter milder, aber in höheren Lagen kann es Wind und Regen geben. Der Süden der Insel ist häufiger sonnig als der Nordosten, was bei der Wahl deines Standorts eine Rolle spielen sollte.

Kann man die Ruta de los Volcanes ohne Auto wandern?

Ja. Du nimmst ein Taxi zum Startpunkt am Refugio del Pilar, und von Los Canarios fährst du mit dem Bus zurück.

Braucht man auf La Palma einen Mietwagen?

Nicht unbedingt, aber er ist praktisch. Die TILP-Busse verbinden die wichtigsten Orte, darunter den Flughafen und Fuencaliente. Wenn du im Morgengrauen losziehst oder spät zurückkommst, spart ein Auto Zeit.

Ist der Vulkan Tajogaite derzeit gefährlich?

Nein. Der Ausbruch endete Ende 2021, und heute ist der Vulkan für Besichtigungen zugänglich. Rund um den Tajogaite gibt es kostenlose Aussichtspunkte, die du ohne Reservierung mit dem Auto erreichen kannst. Die Annäherung an den Kegel selbst ist nur mit einem Guide möglich, wofür eine separate Tour nötig ist.

Was solltest du auf den Trail mitnehmen?

Wasser, eine Mütze, Sonnenschutz und eine Shelljacke. Trekkingstöcke machen Abstiege deutlich angenehmer, und auf der Route mit den Tunneln bei Los Tilos brauchst du eine Stirnlampe. Trag Schuhe mit festem Profil.

Kurz gesagt: was du buchen solltest

Wenn du zum ersten Mal kommst und die Highlights sehen willst, wähle Los Llanos de Aridane als Basis und plane fünf Tage ein. Zum täglichen Schwimmen eignen sich Los Cancajos und Playa Tazacorte besser. Ohne Auto bleib in Los Llanos und Santa Cruz, von wo Busse in fast alle Orte abfahren. Für Fans langer Trekkingtouren empfehlen wir, mit der Ruta de los Volcanes zu starten und Los Tilos zu ergänzen.

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